Freie Presse

Für Wahrheit und Meinungsbildung

Russland    -  Die Achse Paris - Berlin – Moskau. Eine Eurasische Vision. Um es mit Otto von Bismarck zu sagen: Wenn Deutschland und Russland friedlich zusammenarbeiten geht es nicht nur Deutschland gut, sondern ganz Europa.

=================================================================



05.04.2024: Die USA und ISIS: Es ist kompliziert. Während ISIS-K die Verantwortung für die Schießerei in Moskau übernommen hat, hat der russische Präsident Wladimir Putin angedeutet, dass die Vereinigten Staaten hinter dem Anschlag stecken könnten. Obwohl er keine Beweise für seine Behauptung lieferte, ist es wahr, dass ISIS und die Regierung der Vereinigten Staaten eine lange und komplizierte Beziehung haben, wobei Washington die Gruppe für seine eigenen geopolitischen Zwecke nutzt und dass ehemalige ISIS-Kämpfer in der Ukraine aktiv sind, wie MintPress News erforscht.
Ein brutaler Überfall. Am 22. März eröffneten bewaffnete Männer das Feuer auf das Moskauer Krokus-Rathaus und töteten mindestens 143 Menschen. Die Behörden nahmen vier Verdächtige fest, die nach eigenen Angaben in Richtung Ukraine geflohen waren. Der Anschlag war nur einer von mehreren geplanten. Nach internationalen Hinweisen vereitelte die russische Polizei mehrere weitere Anschläge.
ISIS-K, die afghanische und pakistanische Abteilung des Islamischen Staates, übernahm sofort die Verantwortung für die Schießerei, und die westlichen Mächte – insbesondere die Vereinigten Staaten – betrachteten die Angelegenheit als abgeschlossen. Wladimir Putin war jedoch anderer Meinung und deutete an, dass die Ukraine oder sogar die Vereinigten Staaten irgendwie involviert gewesen sein könnten. „Wir wissen, wer den Anschlag verübt hat. Aber wir wollen wissen, wer den Anschlag angeordnet hat“, sagte er und fügte hinzu: „Es stellt sich sofort die Frage: Wer profitiert davon?“
Moskau wirft den ukrainischen Geheimdiensten seit langem vor, ISIS-Kämpfer zu rekrutieren, damit sie ihre Kräfte gegen den gemeinsamen Feind bündeln. Es wird vermutet, dass die rechtsextreme paramilitärische Gruppe Rechter Sektor eine Reihe ehemaliger ISIS-Kämpfer aus der Kaukasusregion ausgebildet und aufgenommen hat, und ukrainische Milizen wurden mit ISIS-Abzeichen gesehen. Es gibt jedoch keine eindeutigen und offiziellen Verbindungen zwischen der ukrainischen Regierung und ISIS, und die Verdächtigen – allesamt Tadschiken – haben keine öffentlich bekannten Verbindungen zur Ukraine. Mehr … 

29.03.2024:  Erdoğan-Vertrauter: "Offensichtlich" unterstützte ein fremder Staat den Terrorangriff in Moskau. Der Sprecher der türkischen Regierungspartei verwies auf "Lobbies", die ein Interesse am Ukraine-Konflikt hätten. Ohne Sponsoren sei ein derartiger Angriff, wie er in der Crocus City Hall stattgefunden habe, unmöglich.
Terrorakte wie das Massaker in der Crocus City Hall haben üblicherweise staatliche Förderer, sagte Ömer Çelik, Sprecher für die Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, am Donnerstag. Vergangenen Freitag wurde der Moskauer Konzertsaal von einer Gruppe von Schützen angegriffen und in Brand gesetzt, die 143 Menschen töteten und mehr als 300 verletzten. Seitdem wurden von russischen Sicherheitskräften elf Verdächtige festgenommen – darunter die vier mutmaßlichen Angreifer.
"Es ist offensichtlich, dass man eine derart professionelle Aktion nicht ohne die Unterstützung eines staatlichen Nachrichtendienstes ausführen kann", sagte Çelik, der auch stellvertretender Vorsitzender der AKP ist, dem türkischen Nachrichtensender NTV. "Solcher Ereignisse haben immer Förderer", fügte er hinzu, und deutete auf "Lobbies, die wollen, dass der Krieg weitergeht", mit Verweis auf den Ukraine-Konflikt.
Türkische Nachrichtendienste unterstützten Russland bei der Bekämpfung des Terrorismus, erklärte Çelik. Und er fügte hinzu, Ankara habe gegenüber Moskau wegen der Tragödie in der Crocus City Hall sein "aufrichtiges Beileid" zum Ausdruck gebracht. Mehr …

Putin und Südafrikas Staatschef diskutieren Möglichkeiten eines Friedens in der Ukraine. Moskau ist zu "ernsthaften" Gesprächen bereit, um den Konflikt zu beenden, sagte der russische Präsident. Sein südafrikanischer Gesprächspartner brachte aus den Reihen der afrikanischen Friedensinitiative eine afrikanische Friedenstruppe ins Gespräch.
Russland bleibe weiter bereit, eine ernsthafte Diskussion über eine politische und diplomatische Lösung des Ukraine-Konflikts zu führen, der schon über zwei Jahre währe, wiederholte Präsident Wladimir Putin. Putin sagte dies zu seinem südafrikanischen Amtskollegen, Cyril Ramaphosa, der in einem Telefonat am Donnerstag eine afrikanische Friedensmission für die Krise zwischen Russland und der Ukraine ins Spiel brachte, wie der Kreml in einer Erklärung mitteilte. "Angesichts der Friedensinitiative, die afrikanische Staaten zur Lösung der Ukraine-Krise vorangetrieben haben, unterrichtete Cyril Ramaphosa Wladimir Putin über Südafrikas Absicht, unter angemessener Berücksichtigung der legitimen Interessen Russlands weiter auf diesem Gebiet zu arbeiten", heißt es darin.
Im vergangenen Juni führte der südafrikanische Präsident eine siebenköpfige Delegation von Staatschefs aus dem ganzen Kontinent innerhalb der afrikanischen Friedensinitiative nach Russland und in die Ukraine, mit dem Ziel, von beiden Seiten Zustimmung zu einer Waffenruhe zu erreichen. Moskau zeigte sein Interesse, einen Zehn-Punkte-Plan, den die Mission vorschlug, weiterzuverfolgen, aber Kiew bestand darauf, die einzig akzeptable Friedensformel sei der bedingungslose Rückzug Russlands aus allen Gebieten, die die Ukraine als eigene beansprucht.
Die Leiter dieser diplomatischen Mission, die sich alle in diesem Konflikt für neutral erklärt haben, sagten, sie könnten nicht schweigen, während die Kämpfe weitergehen, da dieser Konflikt die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des afrikanischen Kontinents verstärkt habe. Mehr …

Kirby bezeichnet russische Beamte wegen Terrorvorwürfen gegen Kiew als "Mistverkäufer". Russische Ermittler gehen davon aus, dass ukrainische Nationalisten mit dem vom IS beanspruchten Anschlag auf die Crocus City Hall in Verbindung stehen. Die USA halten das jedoch für "unsinnige Propaganda". Kiew weist jede Verbindung mit dem jüngsten Angriff kategorisch von sich.
Der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA, John Kirby, reagierte scharf auf das Vorgehen russischer Beamter, die nach ukrainischen Spuren bei dem Terroranschlag auf die Konzerthalle Crocus City Hall suchen. Auf einer Pressekonferenz nannte er die Aussagen der russischen Regierung über die Beteiligung Kiews an dem Anschlag "unsinnige Propaganda" und bezeichnete die Beamten als "Mistverkäufer". Im Gegensatz zu öffentlichen Erklärungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin und anderer russischer Beamter, die versuchten, die Schuld für den Terroranschlag auf die Crocus City Hall auf die Ukraine abzuwälzen, seien sich die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten darüber im Klaren, dass der IS die volle Verantwortung für diesen Angriff in Moskau trage, so Kirby. The Hill zitiert ihn mit den Worten: "Der IS trägt die volle Verantwortung für den Angriff. Das erinnert mich an etwas, das mein Onkel zu sagen pflegte – er hatte einen kleinen Bauernhof und züchtete ein paar Rinder in der Nähe von Ocala, Florida. Er pflegte zu sagen, dass die besten Mistverkäufer oft ihre Proben im Mund tragen. Russische Beamte scheinen ziemlich gute Mistverkäufer zu sein." Mehr …

Ex-CIA-Analyst Johnson: Stecken MI6, Mossad oder die CIA hinter Terroranschlag bei Moskau? Der ehemalige CIA-Analyst und Direktor des Büros für Terrorismusbekämpfung im US-Außenministerium, Larry Johnson, äußert sich im Podcast "Judging Freedom" zur aktuellen Lage in der Ukraine wenige Tage nach dem Terroranschlag auf die "Crocus City Hall" bei Moskau. Dabei geht es um die fragwürdige Reaktion der USA nach dem Anschlag, die die Ukraine weniger als eine Stunde nach dessen Bekanntwerden bereits von jeglicher Verantwortung freisprachen.  Video und mehr …

Russisches Ermittlungskomitee stellt ukrainische Beteiligung an Terroranschlag auf Konzerthalle fest. Das Ermittlungskomitee der Russischen Föderation untersucht den Terroranschlag in der Konzerthalle "Crocus City Hall". Im Laufe der Ermittlungen wurde anhand von Stellungnahmen der Attentäter, Informationen aus Telefonen und Finanztransaktionen festgestellt, dass die Ukraine direkt an dem Ereignis beteiligt war.  Video und mehr …

Debatte über Todesstrafe nach Terroranschlag auf Crocus City Hall – Was sagen die Moskauer? Nach dem Terroranschlag auf die "Crocus City Hall" am 22. März wird in Russland über die Wiedereinführung der Todesstrafe debattiert. RT hat einfache Moskauer nach ihrer Meinung dazu befragt.  Video und mehr …

Terroranschlag bei Moskau: Fakes in Sozialen Medien und angebliche russische "False Flag-Operation". Nach dem Terroranschlag in der Crocus City Hall verbreiteten sich in den sozialen Netzwerken unbestätigte Informationen über die Ursachen der Tragödie und die mutmaßlichen Beteiligten an dem Angriff. So kursieren Aufnahmen aus der Konzerthalle die angeblich einen FSB-Offizier während des Terror-Angriffs zeigen sollen. Der fragliche Mann gab sich jedoch als Arbeiter eines Gasunternehmens zu erkennen und äußerte im Interview sein Entsetzen darüber, wie in Sozialen Medien über ihn spekuliert wird.  Video und mehr ...

28.03.2024:   Putin: Es gibt keine "unfreundlichen Nationen", fremde Kulturen werden wir nie "canceln". Es gibt keine "unfreundlichen Nationen", nur "unfreundliche Eliten", präzisierte der russische Präsident. Im Gegensatz zu anderen Ländern habe Russland ausländischen Künstlern niemals Auftrittsverbot erteilt. Russische Künstler und russische Kultur dagegen werden derzeit im Ausland an vielen Orten "gecancelt".
Russland habe nicht die Absicht, die Kultur irgendeines Landes zu zerstören, versicherte der russische Präsident Wladimir Putin am Mittwoch während eines Arbeitsaufenthalts in der Region Twer. Der Präsident sprach dort mit Künstlern aus der Region. Dabei kamen Versuche einiger westlicher Länder zur Sprache, die russische Kultur "auszulöschen".  Laut Putin beabsichtigt man in Moskau keinesfalls, ebenso zu reagieren. In Moskau verstehe man sehr wohl den Unterschied zwischen einem Volk und den jeweiligen Eliten. Man respektiere in Russland die Kultur jeder Nation und betrachte auch seine eigene als Teil des Welterbes. Dazu erklärte Putin wörtlich: "Für uns gibt es keine unfreundlichen Nationen, wir kennen unfreundliche Eliten in solchen Nationen."
Die russische Regierung habe nie versucht, ausländische Künstler oder kulturelle Darbietungen abzusagen. "Im Gegenteil, wir glauben, dass die russische Kultur ein Teil der weltweiten Kultur ist, und wir sind stolz darauf", betonte Putin. Die russischen Behörden seien bestrebt, den weltweiten kulturellen Zusammenhalt zu berücksichtigen und "nichts auszuschließen. "Diejenigen, die versuchen, die Kultur einer Nation mit 190 Millionen Einwohnern abzuschaffen, seien nicht weise." Mit dieser Äußerung bezog sich der russische Präsident auf Schritte im Westen während des Ukraine-Konflikts.
Westliche Staaten haben wiederholt versucht, Auftritte von russischen Künstlern und Musikern oder von anderen Künstlern, die lediglich als Unterstützer Moskaus gelten, zu verbieten. Zuletzt wurde dem bekannten italienischen Fernsehmoderator und Popsänger Enzo Ghinazzi, besser bekannt als Pupo, ein bevorstehender Auftritt in Litauen abgesagt, weil er im März ein Konzert im Kreml gegeben hatte. Mehr …

Nach Anschlag bei Moskau: Russische Medien kritisieren Sicherheitsvorkehrungen. Knapp eine Woche nach dem Terroranschlag bei Moskau scheint das Thema aus den westlichen Medien bereits wieder verschwunden – anders als in Russland, wo die über 130 Toten in der Konzerthalle von Krasnogorsk nach wie vor durchaus emotional diskutiert werden. Doch was genau geschah am Freitag vor dem Konzert der Band „Piknik“? Natalie Ziske kennt die Einzelheiten. Video …

Wie im Film "Dune": Sandsturm verschluckt russische Region in Fernost. Ein Zyklon aus China und der Mongolei hat den Fernen Osten Russlands heimgesucht und brachte Sand- und Staubpartikel aus den Nachbarländern mit. Anwohner klagen über Atembeschwerden. Der Sturm soll noch mehrere Tage anhalten.
Ein Zyklon aus China und der Mongolei färbte den Himmel über der Region Amur im Fernen Osten Russlands gelb-orange. Der Zyklon brachte Sand- und Staubpartikel aus den Nachbarländern mit. Es soll der Sandsturm gewesen sein, der den Süden der russischen Region in eine ungewöhnliche Farbe tauchte. Die Anwohner klagen über Atembeschwerden. Da der Sturm mehrere Tage anhalten kann, wird ihnen empfohlen, die Häuser nicht ohne Weiteres zu verlassen und die Augen vor Sand und Staub zu schützen. Video und mehr …

"Das ist unmöglich" – Putin über die Abschaffung der russischen Kultur. Bei einem Treffen mit Kulturschaffenden in der Region Twer hat der russische Präsident Wladimir Putin diejenigen, die von einer Abschaffung der russischen Kultur sprechen, als "unklug" bezeichnet.
"Es ist einfach unmöglich, die Kultur einer ganzen Nation oder ganzer Völker abzuschaffen – und wir haben 190 Nationen und Ethnien, die in Russland leben", sagte Putin. Der Präsident wies auch darauf hin, dass es viel Gutes in der europäischen Kultur gibt, heutzutage gebe es aber auch viele Probleme in den Ländern Europas. Er fügte hinzu, dass Russland die einmalige Gelegenheit habe, zu sehen, was in den europäischen Ländern und in der postindustriellen Gesellschaft geschehe, und entsprechend rechtzeitig reagieren könne.
"Es gibt viele Errungenschaften, auch in den Ländern, die wir heute als unfreundlich bezeichnen. Es gibt keine unfreundlichen Länder für uns, aber es gibt unfreundliche Eliten für uns in diesen Ländern", so der russische Präsident. Video und mehr …

Putin: F-16 Einsätze an der Front machen sie zu einem legitimen Ziel, egal, wo sie stationiert sind. Bei einem Besuch des Ausbildungszentrums für Kampf-Piloten in Torschok am Mittwoch äußerte sich Präsident Wladimir Putin zu der von westlichen Politikern und Medien heraufbeschworenen Gefahr eines Angriffs russischer Truppen auf NATO-Staaten.
Das sei "völliger Unsinn", so der Oberbefehlshaber über die Streitkräfte Russlands. Gleichwohl würden F-16-Kampfjets aus US-Produktion, sobald sie in der Ukraine zum Einsatz kämen, ebenso zerstört wie jedes andere Kriegsgerät aus dem Westen. Putin stellte dabei klar: Falls die von ukrainischen Piloten geflogenen F-16 in Drittländern stationiert würden, wären diese Kampfflugzeuge für die russische Luftwaffe legitime Ziele."Wenn sie von Flugplätzen in Drittländern aus eingesetzt werden, werden sie natürlich zu einem legitimen Ziel für uns, egal, wo sie sich befinden." Video und mehr …

Sport frei! Wie Russland auf der Krim den Gesundheitsbereich fördert. Nach der Wiedervereinigung mit Russland wurde die Sport-Infrastruktur auf der Krim ausgebaut, was vielen Bewohnern ermöglichte, ihrem Lieblingssport nachzugehen. Mehr dazu sehen Sie im Bericht vom RT DE-Korrespondenten Iwan Poljanskij.  Video und mehr …

27.03.2024:  Sacharowa zu Bloomberg-Artikel über Putins Umfeld: "Die Mutter aller Fakes". Die russische Außenamtssprecherin, Maria Sacharowa, kommentierte einen Artikel von "Bloomberg", wonach Putins enges Umfeld angeblich nicht an die Beteiligung Kiews an dem Terroranschlag auf die "Crocus City Hall" glaube. Laut Sacharowa handele es sich dabei um "die Mutter aller Fakes".
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat sich zu einem Bloomberg-Bericht geäußert, in dem behauptet wird, dass Personen aus dem inneren Kreis von Präsident Wladimir Putin einer Beteiligung Kiews an dem Terroranschlag angeblich skeptisch gegenüberstünden. Laut Sacharowa sei das ein Fake, wörtlich hieß es: "Eine meisterhafte Nachricht. Einfach die Mutter aller Fakes." Sacharowa merkte an, dass der Zeitpunkt für die Veröffentlichung "besonders gut gewählt" sei, da der russische Staatschef heute, am 26. März, den ganzen Tag mit seinen engsten Mitarbeitern verbracht habe: angefangen beim Generalstaatsanwalt Igor Krasnow mit dem gesamten zentralen Apparat der Generalstaatsanwaltschaft, über die Vorsitzende des Föderationsrates, Walentina Matwijenko, und den Sekretär des Sicherheitsrates, Nikolai Patruschew, bis hin zu Verteidigungsminister Sergei Schoigu und FSB-Chef Alexander Bortnikow.
Zudem unterstrich die Diplomatin, dass Nikolai Patruschew und Alexander Bortnikow in mehreren Interviews die mögliche Beteiligung der USA, Großbritanniens und der Ukraine an den tragischen Ereignissen in der "Crocus City Hall" angesprochen hätten. Mehr …

MiG-31 hindert US-Bomber an Verletzung des russischen Luftraums über Barentssee. Das russische Verteidigungsministerium berichtet, ein MiG-31-Kampfjet habe zwei US-Bomber über der Barentssee begleitet und sie daran gehindert, die russische Grenze zu verletzen. Die USA behaupten, dass ihre Flugzeuge rechtmäßig gehandelt hätten.
Ein russischer MiG-31-Abfangjäger hat zwei Militärflugzeuge der US-Luftstreitkräfte daran gehindert, in den russischen Luftraum über der Barentssee einzudringen. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium am 26. März mit: "Um das Luftziel zu identifizieren und die Verletzung der Staatsgrenze der Russischen Föderation zu verhindern, wurde ein MiG-31-Kampfflugzeug der Luftverteidigungsstreitkräfte in die Luft gebracht." Nach Angaben des Verteidigungsministeriums Russlands identifizierte die Besatzung des russischen Kampfflugzeugs das Luftziel als zwei strategische Bomber B-1B Lancer der US-Luftwaffe.Als sich der russische Jet näherte, korrigierten die US-Bomber ihren Flugkurs und drehten von der russischen Grenze ab. Die MiG-31 kehrte daraufhin zum Basisflugplatz zurück. Das russische Militärressort unterstrich: "Der Flug des russischen Kampfflugzeugs wurde unter strikter Einhaltung der internationalen Regeln für die Nutzung des Luftraums über neutralen Gewässern und unter Beachtung der Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt."
Das Pentagon kommentierte diese Informationen mit der Aussage, dass die beiden Maschinen im internationalen Luftraum und in voller Übereinstimmung mit dem internationalen Recht operiert hätten. Mehr …

Lawrow: Russland braucht bei Crocus-Tragödie keine Hilfe von Interpol. Russlands Außenminister Sergei Lawrow hat auf das Angebot von Interpol reagiert, Russland bei der Ermittlung des Terroranschlags auf die Konzerthalle "Crocus City Hall" zu unterstützen. Auf einer Pressekonferenz am Dienstag sagte der Minister vor Journalisten, Russland brauche keine Hilfe von westlichen Ländern und internationalen Strukturen.  Video und mehr …

Russlands geopolitische Perspektiven im Nahen Osten. Russlands Fähigkeit, der geballten militärischen Macht der NATO in der Ukraine zu widerstehen – und sie praktisch zu besiegen -, wird seine Außenpolitik und seine diplomatischen Beziehungen zum Rest der Welt nicht nur vertrauenswürdiger, sondern auch weitaus durchsetzungsfähiger machen als im ersten Jahr des Konflikts, als Washington sein sogenanntes Projekt der „Isolierung Russlands“ startete. So hat Moskau vor dem Hintergrund seiner militärischen Erfolge in der Ukraine kürzlich palästinensische Gruppen empfangen, um sie nicht nur für eine dauerhafte Lösung des ältesten Konflikts im Nahen Osten zu gewinnen, sondern auch um eine starke Position gegenüber Israel zu entwickeln. Diese Annäherung an Palästina – das ebenfalls eine klar antiisraelische Haltung einnimmt – ist direkt durch Moskaus weitreichende Bemühungen im Nahen Osten motiviert, zu einer Zeit, in der sich die politische Meinung in der Region gegen Israel und Washington gewandt hat und Israel praktisch isoliert ist, obwohl es in jüngster Zeit Beziehungen zu mehreren muslimischen Staaten aufgebaut hat.
Gleichzeitig ist die öffentliche Meinung auch Russland gegenüber positiver geworden. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage des Washington Institute ergab, dass die Mehrheit der Befragten in den Vereinigten Arabischen Emiraten (66 Prozent), Saudi-Arabien (67 Prozent), Kuwait (62 Prozent), Ägypten (57 Prozent), Bahrain (68 Prozent), Katar (63 Prozent) und im Libanon (72 Prozent) der Meinung ist, dass die USA kein verlässlicher Partner mehr sind und dass sich die Länder des Nahen Ostens „stärker auf andere Nationen wie Russland und China als Partner konzentrieren müssen“.
Hinzu kommt das hohe Ansehen, das Moskau als Sicherheitsgarant genießt. Spätestens seit dem Ende des Kalten Krieges hat Washington die Region als wichtigster Sicherheitsgarant dominiert, sowohl durch seine direkte militärische Präsenz als auch durch die Lieferung, also den Verkauf, von Waffen im Wert von Milliarden Dollar in die Region. Doch Moskau hat die Dominanz Washingtons durch die Schlüsselrolle zurückgewiesen, die es in Syrien bei der Niederschlagung des von den USA unterstützten „Regimewechsels“ gespielt hat. In der Folge trug Moskau erfolgreich zur Normalisierung der Beziehungen Syriens zu mehreren arabischen Staaten bei, darunter Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Mit anderen Worten: Moskau ist es gelungen, seine militärischen Erfolge in diplomatische Siege umzumünzen und zum Friedensstifter im Nahen Osten zu werden. Washington hingegen war nicht in der Lage, den Nahen Osten zu befrieden und/oder Israel vom Völkermord abzuhalten. Mehr …

26.03.2024:  Terroranschlag in Gebiet Samara vereitelt – Attentäter sprengt sich selbst in die Luft. Ein Anhänger der ukrainischen Terrormiliz Russisches Freiwilligenkorps ist bei einem versuchten Terroranschlag im russischen Gebiet Samara ums Leben gekommen. Sein eigener Sprengsatz riss den Angreifer in den Tod, ohne weitere Personen verletzt zu haben.
Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB haben einen Terroranschlag im Gebiet Samara vereitelt. Wie der Pressedienst der Behörde bekanntgibt, plante ein Anhänger der Terrororganisation Russisches Freiwilligenkorps (RDK) einen Angriff auf eine Sammelstelle für humanitäre Hilfe, sprengte sich aber während seiner Festnahme selbst in die Luft. Nach Angaben des FSB wurde der 30-Jährige, der zuvor öffentliche Diskreditierung von Russlands Streitkräften betrieben hatte, im September 2023 von ukrainischen Geheimdiensten angeworben. Unter der Vermittlung des RDK-Aktivisten Alexandr Kudaschew willigte er ein, Terroranschläge in Russland zu organisieren und zu verüben. Ihm wurde aufgetragen, einen von Kudaschew gebauten Sprengsatz an einer Sammelstelle für humanitäre Hilfe einer Volontärorganisation zu zünden. Über den Verlauf des gescheiterten Anschlags berichtet der Pressedienst des FSB: "Bei der Festnahme des Angreifers kam es zu einer Selbstzündung seines Sprengsatzes. Dadurch erlitt er mit dem Leben unvereinbare Verwundungen. Mitarbeiter der Sicherheitsbehörden und Zivilbevölkerung wurden nicht verletzt."
In der Wohnung des Täters fanden die Sicherheitskräfte ein Labor zur Herstellung von Sprengstoffen sowie einen weiteren einsatzbereiten Sprengsatz. Die Korrespondenz auf seinem Telefon belegte die Zugehörigkeit des Angreifers zum RDK sowie seine Verbindungen zu ukrainischen Geheimdiensten. Ermittler führen eine Untersuchung in dem Fall durch. Mehr …

US-Reporter Gershkovich muss für weitere drei Monate in russischer U-Haft bleiben. Nach einer Gerichtsentscheidung wird der US-Reporter Evan Gershkovich mindestens bis zum 30. Juni in U-Haft bleiben. Die russischen Ermittler werfen dem Journalisten Spionage vor. Der Fall belastet seit knapp einem Jahr die Beziehungen zwischen Moskau und Washington.
Ein Moskauer Gericht hat die Untersuchungshaft des US-Journalisten Evan Gershkovich bis zum 30. Juni verlängert. Dies teilte der Pressedienst des Gerichts am Dienstag mit. Die Anhörung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, da der Fall als "streng geheim" eingestuft worden war. Der Reporter war vor knapp einem Jahr – am 30. März 2023 – in Jekaterinburg festgenommen und anschließend in das Moskauer Gefängnis Lefortowo verlegt worden. Die Untersuchungshaft wurde seitdem mehrfach verlängert. Bislang wurde kein Termin für den Prozessbeginn festgelegt. Am 21. März besuchte Lynn Tracy, US-Botschafterin in der Russischen Föderation, den Journalisten im Untersuchungsgefängnis.
Der 32-Jährige wird der Spionage verdächtigt. Nach Angaben des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB soll Gershkovich auf US-amerikanische Anweisung hin geheime Informationen über ein russisches Rüstungsunternehmen gesammelt haben. Der Journalist weist die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück. Dem US-Bürger mit russischen Wurzeln drohen nach dem russischen Strafgesetzbuch bis zu 20 Jahre Haft. Mehr …

Russland und Burkina Faso planen Zusammenarbeit bei ziviler Nutzung von Kernkraft. Am Rande des Internationalen Forums ATOMEXPO-2024 haben Russland und Burkina Faso einen gemeinsamen Plan zur Entwicklung der zivilen Nutzung von Kernkraft vereinbart. Das westafrikanische Land beabsichtigt, mit dem Bau eines Atomkraftwerks bis 2030 seine Energieprobleme zu lösen.
Am 26. März haben Russland und Burkina Faso einen "Fahrplan" zum Ausbau der Zusammenarbeit im Bereich der zivilen Nutzung von Atomenergie vereinbart. Ein entsprechendes Dokument wurde am Rande des XIII. Internationalen Forums ATOMEXPO-2024 von Alexei Lichatschow, Geschäftsführer des russischen Staatskonzerns für Kernenergie "Rosatom", und Yacouba Zabré Gouba, dem burkinischen Minister für Energie, Minen und Tagebaugruben, unterzeichnet. In einer Mitteilung des Pressedienstes von "Rosatom" heißt es hierzu: "Die Roadmap legt konkrete Schritte der beiden Parteien fest, um in dem westafrikanischen Land ein Fachkräftepotenzial im Bereich der zivilen Nutzung der Kernkraft zu schaffen, die Kernenergie-Infrastruktur zu entwickeln und in Burkina Faso eine positive öffentliche Meinung in Bezug auf Atomenergie zu fördern." Mehr …

"IS oder die Ukraine?" Russland kennt die Antwort. Die Täter des Terroranschlags auf die Crocus City Hall in Krasnogorsk sind Russlands Sicherheitsdiensten bekannt, erklärte Wladimir Putin am Montag. Heute bestätigen besagte Dienste, auch die Organisatoren zu kennen. Nur den Auftraggeber gelte es noch zu ermitteln.
Russlands Sicherheitsdienste wollen sicher ausgemacht haben, wer den Terroranschlag auf die Konzerthalle Crocus City Hall in Krasnogorsk bei Moskau organisiert hat. So sicher, dass Nikolai Patruschew, der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, entsprechende Fragen von Journalisten beiläufig beantwortete. Russische Nachrichtenportale im Messenger Telegram teilen Videomaterial, in dem der Beamte von einem Journalisten die Frage gestellt bekommt: "Der IS oder die Ukraine?" Patruschew antwortet:"Natürlich die Ukraine." Die Auftraggeber des Anschlags seien noch nicht ermittelt worden. Doch in Moskau registriere man die angestrengten Versuche vor allem der US-Seite, die Weltgemeinschaft über verschiedene Kanäle davon zu überzeugen, dass Kiew nichts mit dem Anschlag zu tun habe, so Patruschew. Mehr …

FSB-Chef Bortnikow: Ukrainischer Geheimdienst SBU sollte als Terrororganisation eingestuft werden. Alexander Bortnikow, der Chef des russischen Geheimdienstes FSB, fordert die Anerkennung des ukrainischen Geheimdienstes SBU als Terrororganisation. Das erklärte Bortnikow angesichts des Terroranschlags auf die Crocus City Hall und des jüngsten Geständnisses des SBU-Chefs.
Der Leiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, Alexander Bortnikow, hat erklärt, dass der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU als terroristische Organisation eingestuft werden sollte. Bortnikow antwortete auf die entsprechende Frage der Journalisten wie folgt: "Man sollte das natürlich tun, ja. Ich glaube, das ist die Grundlage." Russische Journalisten stellten diese Frage angesichts der jüngsten Äußerungen des SBU-Leiters, Wassili Maljuk. Am Vortag hatte Maljuk auf seinem Telegram-Kanal bekannt gegeben, dass der SBU an Angriffen auf Ölraffinerien in Russland beteiligt sei. Er nannte auch die Krim-Brücke und Schiffe im Schwarzen Meer als Ziele des SBU. Heute bestätigte Maljuk zudem ausweichend die Beteiligung seines Ressorts an den Morden und Attentatsversuchen auf russische sowie ukrainische Politiker und prominente Persönlichkeiten.
Er erklärte, Kiew werde dies "in keiner Weise gestehen", nannte jedoch Einzelheiten zu den Morden an dem Kriegsberichterstatter Wladlen Tatarski, dem Generalstaatsanwalt der LVR, Sergei Gorenko, und dem ehemaligen Abgeordneten der Werchowna Rada, Ilja Kiwa, sowie zu dem versuchten Mord an dem Schriftsteller Sachar Prilepin. Inzwischen hat das Bezirksgericht Basmanny in Moskau Maljuk in Abwesenheit wegen Terrorismus verhaftet. Seinerseits betonte Bortnikow, dass die Führung der ukrainischen Sonderdienste, einschließlich des Chefs des ukrainischen militärischen Geheimdienstes GUR, Kirill Budanow, legitime Ziele für die russischen Streitkräfte seien. Auf die Frage, warum diese Ziele noch nicht getroffen worden seien, antwortete Bortnikow: "All das liegt noch vor uns."
Zudem bestätigte Bortnikow zumindest die Mitwirkung der ukrainischen Geheimdienste an dem blutigen Anschlag auf die "Crocus City Hall"– und legte im Interview für Pawel Sarubin ein pikantes Detail bezüglich der Flucht eines Teils der Terroristen zur ukrainischen Grenze offen: "Ich will ein kleines Geheimnis offenbaren: Drüben wollte man sie wie Helden empfangen." Mehr …

Nach Anschlag: Russische Staatsduma diskutiert Wiedereinführung der Todesstrafe. Nach dem Terroranschlag auf die Crocus-Konzerthalle bei Moskau fordert die russische Regierung eine Verschärfung der Sicherheits- und Migrationspolitik. Besonders umstritten ist die Aufhebung des Moratoriums zur Vollstreckung der Todesstrafe.
Der Terroranschlag auf die Konzerthalle Crocus City Hall, bei dem laut jüngsten Angaben 139 Menschen ums Leben kamen, hat in Russland die Debatte über die Wiedereinführung der Todesstrafe neu entfacht. Unter anderem Ex-Präsident Dmitri Medwedew und der Sprecher der Staatsduma Wjatscheslaw Wolodin betonten, es sei notwendig, Terroristen zu eliminieren. Auch der LDPR-Vorsitzende Leonid Sluzki forderte eine Ausnahme vom Moratorium für bestimmte Kriminelle. Wladimir Wassiljew, der Chef der Partei Einiges Russland, erklärte, die Wiedereinführung der Todesstrafe würde "den Stimmungen und Erwartungen" der Gesellschaft entsprechen. Waleri Fadejew, der Vorsitzende des Menschenrechtsrates in Russland, schlug vor, dass "für die Dauer des Krieges mit dem Westen" die Todesstrafe für eine begrenzte Liste von Verbrechen, einschließlich Terrorismus, wieder eingeführt werden könnte. Sobald sich die Situation verbessere, könne die Todesstrafe wieder abgeschafft werden. Mehr …

Die Crocus-Katastrophe – Der Terroranschlag und seine Folgen. Es ist nicht viel Einleitung nötig, um zu erklären, was an diesem Ort geschah. Aber für diejenigen, die in den letzten Tagen in einer Höhle gelebt haben… Eine unbekannte Anzahl (4?) von Bewaffneten (Terroristen) stürmten das Krokus-Konzerthaus in Russland und töteten mit Handfeuerwaffen und Brandstiftung zwischen 100 und 200 Zivilisten, darunter viele Kinder. Wie konnte dies geschehen? Wer ist dafür verantwortlich? Was sind die Folgen? Ich werde meine Meinung zu den Geschehnissen darlegen und Sie Ihre eigenen Schlussfolgerungen ziehen lassen. Meine Beschreibung ist ein mögliches Szenario, auch wenn die Realität anders aussehen könnte. Mehr …

Russischer Geheimdienst vereitelt Terroranschlag. Laut dem russischen Inlandsgeheimdienst FSB wollte ein angeblich von der Ukraine angeheuerter russischer Staatsbürger Sprengstoff zünden, und zwar in einem Empfangszentrum für humanitäre Hilfe in der russischen Stadt Samara. Während der Verhaftung habe er sich selbst in die Luft gesprengt.
Der russische Geheimdienst FSB hat am heutigen Dienstag mitgeteilt, dass er einen Terroranschlag in der Region Samara verhindert hat, wie Sputnik berichtet. Der FSB fügte dem Newsportal zufolge hinzu, die Person, die den Anschlag geplant habe, sei ein Komplize des Russischen Freiwilligenkorps (RVC) gewesen, das in Russland als terroristische Organisation eingestuft und verboten ist. Mehr …

Moskau: Islam Khalilow (15) rettete 100 Menschenleben. Die mutigen Taten des 15-jährigen Garderobenwärters zeigen beispielhaftes Handeln und Menschlichkeit inmitten einer Tragödie. Crocus-Konzerthalle in Moskau: vier bewaffnete Männer betreten das Gebäude, Schüsse fallen, es brennt. Die Menschen geraten in Panik und versuchen verzweifelt zu fliehen. Doch mitten im Chaos zeigt ein junger Held seine aussergewöhnliche Tapferkeit und rettet über 100 Leben, wie 20 minuten berichtet.
Islam Khalilow, ein 15-jähriger Garderobenwärter, befand sich zur Zeit des terroristischen Angriffs am 22. März in der Konzerthalle. Als die ersten Schüsse fielen, reagierte er unverzüglich. Durch sein Wissen über das Gebäude konnte er schnell handeln, als die Besucher in Panik gerieten und nach einem Ausweg suchten. Khalilow begann sofort, die Menschen zu leiten und ihnen den Weg in die Sicherheit zu zeigen. In einem Interview mit dem russischen Sender RT berichtete Khalilow von den erschütternden Momenten: Er erkannte die Ernsthaftigkeit der Situation, als Menschen die Treppen hinunterrannten und begriff, dass es sich um einen Terroranschlag handelte. Ohne zu zögern rief er den anderen zu, dass es sich um eine Schiesserei handle, und forderte sie auf, in Richtung des Expo-Bereichs zu fliehen, einem Teil des Crocus-Komplexes, in dem Ausstellungen stattfinden. Mehr …

Oberst Douglas Macgregor: Die CIA war zweifellos in den Anschlag in Moskau verwickelt. Die russischen Behörden untersuchen den Anschlag auf eine Konzerthalle im Moskauer Gebiet vom vergangenen Freitag und haben offiziell noch kein klares Bild von den Tätern. Bei dem Anschlag kamen mehr als 140 Menschen ums Leben. Rund 100 Verletzte befinden sich noch im Krankenhaus. Zu dem Anschlag hat sich die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) bekannt. Frankreich habe Informationen, dass ein Ableger des IS hinter dem Anschlag stecke, sagte Präsident Macron.
Die aus Tadschikistan stammenden Attentäter flohen nach dem Anschlag in die Ukraine, wurden aber festgenommen. Sie werden mindestens bis zum 22. Mai in Haft bleiben. Der pensionierte Oberst Douglas Macgregor schreibt in den sozialen Medien, dass die Täter in direkter Verbindung zu muslimischen Elementen stehen, die für die Ukraine kämpfen. „Sind sie vom IS oder von woanders her? Ich habe keine Ahnung, aber der MI6 und die CIA waren zweifellos beteiligt“, so Macgregor.
Die Journalistin Maram Susli, besser bekannt als Syrian Girl, bezog sich auf Macgregors Aussagen in der Show von Alex Jones. Sie fragt sich, warum wir plötzlich eine Zunahme der Aktivitäten der Terrorgruppe beobachten. „Warum greift ISIS immer die Länder an, gegen die die USA gerade kämpfen?“ „Zur gleichen Zeit, als ISIS uns, Syrien, bombardiert hat, haben die USA uns auch bombardiert“, sagt sie über den Krieg in Syrien. „Das war genauso praktisch.“ Und auch im Irak, wo der IS aus al-Qaida hervorgegangen ist, kämpfte die Terrorgruppe gegen die Menschen, gegen die die USA kämpften. „Ist das nicht seltsam? Ist es nicht seltsam, dass ISIS […] die Feinde der USA angreift?“
„Wie klar ist das? „IS ist CIA und Mossad“, betont Susli. Bei diesem Angriff seien die Masken gefallen. Es sei auch höchst verdächtig, dass die USA Wochen vor dem Anschlag gewarnt hätten, dass Extremisten Konzerte ins Visier genommen hätten. „War das eine Warnung oder eine Drohung?“ Mehr …

Der Anschlag in Moskau erinnert an die Verbindungen zwischen Islamisten und den „integralen Nationalisten“ von Kiew. Es ist von wenig Bedeutung, ob das Attentat auf das Publikum des Konzerts in Moskaus Stadthalle Crocus City Hall von Daesch mit oder ohne Ukrainer vorbereitet wurde: Diese Leute sind gewohnt, zusammenzuarbeiten.
Das geht schon seit einem Dreivierteljahrhundert so, ist aber immer noch nicht in das kollektive Bewusstsein eingedrungen: Die "integralen Nationalisten", die jetzt in Kiew an der Macht sind, arbeiten mit der Muslimbruderschaft und ihren Milizen unter der Aufsicht der angelsächsischen Geheimdienste zusammen. Ihre Hauptfunktion ist, gegen die Russen zu kämpfen. Mehr …

25.03.2024:  Putin: Terrorakt im "Crocus" Aktion derer, die mit ukrainischen Händen Krieg gegen Russland führen. Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Montag an einer Beratung mit hochrangigen Beamten teilgenommen, die den Ermittlungen des Terroranschlags vom Freitag gewidmet war. Das Staatsoberhaupt äußerte dabei Skepsis gegenüber Behauptungen, wonach der Islamische Staat den Anschlag in Eigeninitiative ausgeführt habe.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Montagabend an einer hochrangigen Beratung über die Ermittlungen und Sicherheitsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Moskauer Terroranschlag vom Freitag teilgenommen. In seiner Eröffnungsansprache wies der Präsident darauf hin, dass nun zwar die Ausführenden des Terroranschlags bekannt seien, aber auch die Hintermänner und Auftraggeber der Tat ermittelt werden müssen. Wörtlich sagte Putin: "Wir sehen aber auch, dass die Vereinigten Staaten von Amerika über verschiedene Kanäle versuchen, ihre Satelliten und andere Länder der Welt davon zu überzeugen, dass es laut ihren Geheimdienstinformationen angeblich keine Spur von Kiew in dem Moskauer Terroranschlag gibt, dass der blutige Terroranschlag von Anhängern des Islam, Mitgliedern der in Russland verbotenen Organisation ISIS, verübt wurde.
Wir wissen, durch wessen Hände diese Gräueltat gegen Russland und sein Volk begangen wurde. Wir sind daran interessiert [zu erfahren], wer es angeordnet hat. Im Zuge der gemeinsamen Arbeit unserer Sonderdienste und Strafverfolgungsbehörden müssen wir Antworten auf eine ganze Reihe von Fragen erhalten." Ihm zufolge ist absolut klar, dass das schreckliche Verbrechen in der Konzerthalle einen Akt der Einschüchterung darstellt. Es stelle sich die Frage, wer davon profitiert. Mehr …

Moskau: Drei weitere Terrorverdächtige des Anschlags vom Freitag in Untersuchungshaft. Ein Gericht in Moskau hat am Montag Untersuchungshaftbefehle gegen drei weitere Verdächtige des Terroranschlags auf die Moskauer "Crocus City Hall" erlassen. Dabei soll es sich um Unterstützer der vier Haupttäter handeln.
Das Moskauer Basmanny-Gericht hat gegen drei weitere Verdächtige des mörderischen Terroranschlags auf die Konzerthalle "Crocus City Hall" vom Freitag Untersuchungshaft für vorerst zwei Monate angeordnet, wie der Pressedienst des Gerichts mitteilte. Die Verhafteten bleiben mindestens bis zum 22. Mai in Haft. Einen Tag zuvor hatte dasselbe Gericht Untersuchungshaft gegen die vier Hauptverdächtigen angeordnet, die nach Ansicht der Ermittler für den Anschlag verantwortlich sind, bei dem mindestens 133 Menschen getötet und zahlreiche verletzt wurden.
Die drei am Montag verhafteten Verdächtigen ‒ Amintschon Islomow, Dilowar Islomow und ihr 62-jähriger Vater Isroil Islomow ‒ werden beschuldigt, als Unterstützer der Haupttäter an der Organisation des Terroranschlags beteiligt gewesen zu sein, so das russische Ermittlungskomitee. In einem Antrag an das Gericht, der auf dem Telegram-Kanal des Dienstes geteilt wurde, wird ausgeführt, dass einer der Bewaffneten, Schamsidin Fariduni, Amintschon Islomow im Januar rekrutiert haben soll, um sich seiner organisierten terroristischen Gruppe anzuschließen, mit dem Ziel, einen terroristischen Akt zu begehen. Spätestens am 11. März soll er auch Dilowar Islomow rekrutiert haben, schreiben die Ermittler. Mehr …

Menschen in aller Welt gedenken der Opfer des Crocus-Terroanschlags. Menschen weltweit kommen mit Blumen und Kuscheltieren zu den russischen Botschaften, um der Opfer des Terroranschlags auf die Moskauer Crocus City Hall zu gedenken.
Die Menschen sprechen den Angehörigen der Toten ihr Beileid aus und wünschen den Verletzten baldige Genesung. Auch in Deutschland fanden Trauerveranstaltungen statt. Vor dem ehemaligen russischen Konsulat in Hamburg wurde eine improvisierte Gedenkstätte errichtet. Menschen legten dort Blumen nieder und zündeten Kerzen an. Video und mehr …

Anschlag in Moskau - wer sind die Hintermänner? Nach dem feigen, hinterlistigen, heimtückischen und mörderischen Anschlag einiger Koran-Terroristen des IS am vergangenen Freitag in Moskau erhöht sich die Zahl der Toten immer noch. Ein paar wenige Antworten sind gefunden, doch noch bleiben sehr viele Fragen offen.
Bisher wurden 143 Tote nach dem Terroranschlag vom vergangenen Freitag in einer Konzerthalle in Moskau geborgen. Unter den Opfern war eine Vielzahl von jungen Menschen, auch Kindern, die ein Konzert der russischen Band »Picknick« besuchen wollten. Unmittelbar vor Beginn der Veranstaltung, als die Halle mit ihren 7.500 Plätzen nahezu vollständig besetzt war, drangen mutmaßlich bis zu elf vom Koran motivierte IS-Terroristen in die Halle ein, eröffneten das Feuer auf die Besucher und zündeten Sitze an. Innerhalb kürzester Zeit brach Panik in der Konzerthalle aus, laut Reuters hat sich die Zahl der Opfer erhöht. Neben den Toten wurden knapp 200 Menschen teilweise schwer verletzt. Vier Männer aus Tadschikistan haben die Tat gestanden, das Terrornetzwerk IS hat die Tat für sich reklamiert. Das sind die Antworten, aber es bleiben jede Menge unbeantwortete Fragen.
Die erste Frage ist: wer hat etwas davon? Die Mörder selber nicht; die werden auf sehr lange Zeit in einem Gefangenenlager in Sibirien verschwinden. Das Islam-Netzwerk auch nicht, denn selbst muslimische Staaten verurteilen diese feigen Morde. Da werden die Auswahloptionen sehr schnell sehr gering.
Die nächste Frage ist noch brisanter: warum wollten die feigen, hinterhältigen Mörder in die Ukraine fliehen? Sie stammen überwiegend aus Tadschikistan. Vom Anschlagsort bis zur lettischen oder estnischen Grenze ist der Weg viel kürzer. Da gibt es auch keine Militärpatrouillen, keine Schusswechsel, keine Kämpfe. Ganz lückenlos überwacht sind beide Grenzen nämlich auch nicht. Auch der Weg in Richtung Heimat bis zunächst einmal zur Grenze nach Kasachstan ist nur unwesentlich weiter als der bis zur ukrainischen Grenze. Warum also wollte die Mörderbande unbedingt in die Ukraine? Wohl wissend, dass da geschossen und gekämpft wird.  Mehr …

Der Terroranschlag in Moskau – wilde ukrainische OP oder vom Westen unterstützt? Es gibt viel zu sagen bezüglich des Terroranschlag von Söldnern in Moskau am Freitag. Warum sage ich „Söldner“? Weil es so aussieht als hätten die Täter kein ideologisches Motiv und weil sie für für eine relativ bescheidene Summe angeheuert wurden, wahllos Zivilisten an einem öffentlichen Ort zu töten. Die bisher veröffentlichten Videos deuten darauf hin, dass die Planung dieser OP nicht das Werk von geschulten Profis war – z.B. benutzten sie für die An- und Abfahrt vom Tatort das selbe Fahrzeug, ihre Bewegungen im Gebäude zeigen primitive Fähigkeiten im Nahkampf und schwache Laufmündungsdisziplin, was bedeutet, dass sie minimales Schießtraining hatten.
Die russische Untersuchung kam schnell ins Laufen, weil einer der Konzertbesucher einen der Attentäter k.o. Schlug und der Schütze lebend gefasst wurde. Die Russen folgten dem Fluchtwagen und setzten vier der Verdächtigen fest, als sie in die Ukraine türmen wollten. Die westlichen Medien taten ihr Bestes, um die Story so hinzubiegen, dass es ein ISIS-Anschlag gewesen sei und sie verneinten die Möglichkeit, dass es die Ukraine gewesen sein könnte. Aber die ersten Befragungen der Verdächtigen zeigen, dass es Männer mit begrenzter Intelligenz waren – d.h., nicht sehr kluge Jungs – und sie erzählten die Räubergeschichte, dass sie von einer anonymen Quelle über einen telegram-Kanal angeworben worden seien, wo man ihnen die fürstliche Summe von $5.000 geboten habe. Es gibt auch keine gute Erklärung dafür, warum eine Bande von Tadschiken zur ukrainischen Grenze flüchtete. Es zeigt wenigstens, dass sie glaubten, dort Unterschlupf zu finden, falls sie es über die Grenze schaffen sollten. Ganz gewiss verhielten sie sich nicht wie knallharte Dschihadisten-Krieger, die scharf darauf sind, sich zu opfern, ins Paradies zu kommen und ihren Lohn von 72 Jungfrauen zu erhalten.
Ich denke, die Behauptung mit islamischem Terrorismus ist ein Ablenkungsmanöver und soll die Aufmerksamkeit von anderen Hinweisen ablenken, dass jemand im Westen wenigstens Vorkenntnis dieses Anschlags hatte. Wie sonst soll man die Warnung der US-Botschaft in Moskau vom 7. März an US-Bürger erklären, sich von Veranstaltungen wie Konzerten fernzuhalten? Und, wie ich gestern schrieb, kam das US Außenministerium schnell mit der Behauptung heraus, die Ukraine habe nichts mit dem Anschlag zu tun. Da brannte noch das Feuer über dem Crocus-Gebäude. Das kann nur eines bedeuten – das Außenministerium hatte nachrichtendienstliche Erkenntnisse über die Urheber des Anschlags. Aber die US haben das offensichtlich nicht mit ihren russischen Kollegen geteilt. Allein dieser Fehltritt wird den Argwohn in Moskau über eine westliche Beteiligung anfachen.
Aber eines wissen wir bereits jetzt mit Sicherheit – dass der Westen daran beteiligt war, seit Beginn der Speziellen Militäroperation eine Reihe von Terroranschlägen gegen Russland zu ermöglichen. Wie sonst bezeichnet man Artillerie- und Raketenangriffe auf russische Zivilisten im Donbass und in Belgorod mit Munition, die von den Vereinigten Staaten und anderen großen NATO-Ländern geliefert wurde? Das macht westliche Mächte zumindest zu Komplizen einer terroristischen Tat. Das sinnlose Abschlachten von Zivilisten am Freitag in Moskau dient keinem weiteren politischen Zweck, und es befördert auch in keinster Weise die militärischen Aussichten der Ukraine. Mehr …

Warum die ukrainische GUR und nicht ISIS-K der Hauptverdächtige des Crocus-Anschlags ist. Die GUR hat alles, was sie über Terrorismus weiß, von der CIA gelernt, aber da sie immer noch ein Imitat ist, hat sie eine Reihe von schlampigen Fehlern gemacht, die dazu geführt haben, die Ukraine zu belasten, anstatt der ISIS-K-Geschichte falsche Glaubwürdigkeit zu verleihen.
Seit dem Terroranschlag auf das Moskauer Crocus-Rathaus am Freitagabend wird darüber spekuliert, ob ISIS-K tatsächlich dafür verantwortlich war, wie die Gruppe behauptet, oder ob der ukrainische Militärgeheimdienst GUR alles unter dem Deckmantel seiner Agenten, die sich als Mitglieder der Gruppe ausgaben, inszeniert hat. Wenn man sich jedoch die terroristische Vergangenheit des GUR und seine Verbindungen zu radikalen Islamisten vor Augen führt, wird klar, dass er nicht über jeden Verdacht erhaben ist.
Sie waren verantwortlich für die Ermordung von Darya Dugina im Sommer 2022, für den LKW-Bombenanschlag auf die Krim-Brücke im Herbst 2022, für die Ermordung von Vladlen Tatarsky im Frühjahr 2023 und für die grenzüberschreitenden terroristischen Razzien des sogenannten „Russischen Freiwilligenkorps“ im vergangenen Jahr. Sie stehen auch in Verbindung mit krimtatarischen und tschetschenischen Terroristen, die mit ISIS in Verbindung stehen. Auch die CIA wird mit diesen Terrorakten und Gruppen in Verbindung gebracht, nachdem die Washington Post im vergangenen Herbst berichtete, dass sie die GUR nach 2014 von Grund auf neu aufgebaut habe.
Die heutige GUR ist ein Produkt der CIA, die sicherlich alles, was sie im laufenden hybriden Krieg gegen Syrien gelernt hat, an ihre Schützlinge weitergegeben hat, ganz zu schweigen von ihren terroristischen Kontakten. Durch diese sorgfältige Kultivierung hat GUR-Chef Kirill Budanow seinen Blutrausch erreicht, den er im vergangenen Frühjahr voll auslebte, als er erklärte: „Wir haben Russen getötet und wir werden weiter Russen auf der ganzen Welt töten, bis die Ukraine vollständig besiegt ist“.
So tödlich die GUR in den vergangenen zehn Jahren auch geworden ist, sie ist immer noch eine Nachahmung der CIA, und es wird erwartet, dass sie gelegentlich fahrlässige Fehler macht. Dies gilt auch für den jüngsten Anschlag, zu dem sich ISIS-K unter Verwendung einer veralteten Nachrichtenvorlage bekannt hat, was darauf hindeutet, dass sich zunächst jemand anderes in ihrem Namen bekannt hat, ISIS-K dann aber opportunistisch damit umgegangen ist, um Einfluss zu gewinnen. Angesichts ihrer terroristischen Vergangenheit und ihrer Verbindungen zu radikalen Islamisten dürfte es sich bei diesem mysteriösen Akteur um die GUR gehandelt haben.
Vermutlich gaben sich ihre Agenten als Mitglieder dieser Terrorgruppe aus, um im Falle einer Vereitelung des geplanten Anschlags oder einer späteren Verhaftung der Terroristen glaubwürdig leugnen zu können. Einer der Tadschiken, die in dem Auto gefasst wurden, das in Richtung ukrainische Grenze raste, gab an, dass sie erst vor einem Monat von den Betreibern eines radikalen Telegram-Kanals rekrutiert worden waren, um den Anschlag mit bereits versteckten Waffen gegen eine Zahlung von jeweils etwa 5 000 USD per Debitkarte durchzuführen.
Diese Staatsangehörigen wurden wahrscheinlich von der GUR ausgewählt, da einige von ihnen aufgrund der Nachwirkungen des islamistisch inspirierten Bürgerkriegs in Tadschikistan in den 1990er-Jahren zu religiösem Radikalismus neigen, ihr Land an das afghanische Hauptquartier von ISIS-K grenzt und sie ohne Visum nach Russland einreisen können. Dementsprechend sollen sie über einen radikalen Telegram-Kanal rekrutiert worden sein, eine Beteiligung von ISIS-K erscheint nicht vollkommen unwahrscheinlich, und sie konnten problemlos und mit minimalen Kontrollen nach Russland einreisen. Mehr …

Moskau: Evakuierung aus Krankenhaus nach Bombendrohung. In einer medizinischen Einrichtung der russischen Hauptstadt hat es am Montag eine Bombendrohung gegeben. In der Pirogow-Klinik wurden 700 Patienten wegen Explosionsgefahr evakuiert, berichtet RIA Nowosti. Die Spezialeinheiten sind im Einsatz.
Mehrere Hundert Menschen sind am Montag aus der Pirogow-Klinik im Osten Moskaus evakuiert worden. Dort werden derzeit unter anderem die Verletzten des Terroranschlags auf die Konzerthalle Crocus City Hall behandelt. Die medizinische Einrichtung erhielt einen Brief, in dem wurde behauptet, dass vier Rucksäcke mit Sprengstoff in mehreren Stockwerken versteckt seien und ein Zeitzünder auf 40 Minuten eingestellt sei.  900 Menschen seien evakuiert worden, berichtete die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Pressedienst der Klinik. Demnach gab es keine Verletzten. "Die Ermittlungen laufen", hieß es. Mehr …

Moskau: Drei große Einkaufszentren "auf unbestimmte Zeit" geschlossen. Nach dem Terroranschlag auf die Konzerthalle am Freitag sind drei weitere große Einkaufszentren in Moskau geschlossen worden. Sie sind alle Teil der Crocus-Gruppe, zu der auch die Konzerthalle Crocus City Hall gehört.
Die Einkaufszentren "Vegas Crocus City", "Vegas Kunzewo" und "Vegas Kaschirskoje" sind vorübergehend geschlossen. "Wir werden Sie informieren, wann der Besuch der Einkaufs- und Unterhaltungszentren wieder möglich sein wird", heißt es in einer Mitteilung. Alle drei Einkaufszentren sind im Besitz der Crocus Group, zu der auch die Konzerthalle Crocus City Hall in der Nähe von Moskau gehört. Am Tag zuvor war auf der Webseite der Konzerthalle Crocus City Hall zu lesen, dass die Einrichtung nach dem Terroranschlag wieder aufgebaut werde. Das Unternehmen betonte, dass es die Opfer des Anschlags niemals vergessen werde.
Am Wochenende äußerte sich Aras Agalarow, der Eigentümer der Konzerthalle, erstmals zu dem Terroranschlag. Die Terroristen seien nicht durch die Tür, sondern durch das Fenster des benachbarten Messegeländes eingedrungen: "Sie begannen auf alles zu schießen, was sie sahen. Auf alle Menschen, auf das Sicherheitspersonal. Ein Wachmann wurde getötet, der zweite verletzt. Das sind nicht einmal Wächter. Wir nennen sie Kontrolleure." Mehr …

Todesschützen von Krasnogorsk in U-Haft – zwei geständig, für alle Lebenslänglich beantragt. Insgesamt wurden elf Personen im Zusammenhang mit dem Terroranschlag auf die Crocus-Konzerthalle festgenommen. Vier von ihnen schossen eigenhändig auf wehrlose Besucher und setzten das Gebäude in Brand. Die Männer befinden sich in Untersuchungshaft, zwei sind geständig.
Vier Männer, die als dringend verdächtig geführt werden, am 22. März 2024 den Terroranschlag in der Konzerthalle Crocus City Hall in Krasnogorsk bei Moskau mit Schusswaffen und Brandsätzen verübt zu haben, wurden am späten Sonntagabend, dem 24. März, in das Basmanny-Bezirksgericht in Moskau verbracht. Am Morgen des 25. März hat das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft nach Untersuchungshaft für alle vier stattgegeben. Dies berichtet RIA Nowosti mit Verweis auf Meldungen eines eigenen Reporters aus dem Gerichtssaal. Die nahe der ukrainischen Grenze im Gebiet Brjansk festgenommenen Männer wurden einzeln in den Gerichtssaal gebracht. Alle vier sind tadschikische Staatsbürger. Mehr …

Crocus-Konzerthalle komplett ausgebrannt. Nach dem Terroranschlag, der sich am Freitag in der "Crocus City Hall" in einer Trabantenstadt Moskaus ereignet hatte, wurden laut russischem Ermittlungskomitee inzwischen 137 Tote gemeldet. Luftaufnahmen zeigen das Ausmaß der Zerstörung: das riesige Gebäude der Konzerthalle ist komplett ausgebrannt. Das russische Katastrophenschutzministerium ist vor Ort im Einsatz. Video und mehr …

Moskau-Terror: Warum die Ukraine im Verdacht steht. Die GUR hat alles über Terrorismus von der CIA gelernt. Aber der militärische Nachrichtendienst der Ukraine ist eben nicht die CIA selbst. Deshalb hat er eine Reihe von Schlampigkeitsfehler gemacht, die die Ukraine nun belasten. Das ein ISIS-Ableger dahinter steckt, wird deshalb umso fragwürdiger.
Seit dem Terroranschlag vom Freitagabend auf das Moskauer Crocus-Konzerthaus wird darüber spekuliert, ob ISIS-K wirklich dafür verantwortlich war, wie die Gruppe behauptete. Oder aber, ob der ukrainische Militärgeheimdienst GUR alles unter dem Deckmantel seiner Agenten, die sich als Mitglieder dieser Gruppe ausgaben, inszenierte. Die westlichen Mainstream-Medien halten sich an das erste Szenario, während sie alles tun, um das zweite zu diskreditieren, aber wenn man sich die terroristische Vergangenheit des GUR und seine Verbindungen zu radikalen Islamisten ins Gedächtnis ruft, wird deutlich, dass der Geheimdienst nicht über jeden Verdacht erhaben ist.
Schlampige – aber entscheidende – Fehler. Der Geheimdienst war für die Ermordung von Darya Dugina im Sommer 2022, für den Lkw-Bombenanschlag auf die Krimbrücke im Herbst 2022, für die Ermordung von Vladlen Tatarsky im Frühjahr 2023 und für die grenzüberschreitenden Terroranschläge des so genannten „Russischen Freiwilligenkorps“ im vergangenen Jahr verantwortlich. Sie stehen auch in Verbindung mit krimtatarischen Terroristen und tschetschenischen Terroristen, die mit ISIS in Verbindung stehen. Auch die CIA steht mit diesen Terrorakten und Gruppen in Verbindung, nachdem die Washington Post im vergangenen Herbst berichtete, dass sie die GUR nach 2014 von Grund auf neu aufgebaut hat.
Die heutige GUR ist ein Produkt der CIA, die sicherlich alles, was sie während des laufenden hybriden Krieges gegen Syrien gelernt hat, mit ihren Schützlingen geteilt hat, ganz zu schweigen von ihren terroristischen Kontakten. Mehr …

Terror in Moskau. Wie in Russland über die These des IS als Täter berichtet wird. Die USA hatten es nach dem Terroranschlag bei Moskau sehr eilig, die Unschuld der Ukraine zu beteuern und die Schuld auf eine Untergruppe des IS zu schieben, was die westlichen Medien sofort als Hauptthese aufgenommen haben.
Die These, dass der IS hinter dem Terroranschlag in Russland steckt, ist sehr schwach. Erstens sind islamistische Terroristen dafür bekannt, dass sie ihre Terroranschläge als Selbstmordkommandos begehen, anstatt zu versuchen zu fliehen. Zweitens ist der Krieg in Gaza für die islamische Welt viel wichtiger als der Krieg in der Ukraine. Und drittens hat die genannte IS-Untergruppe ihren Fokus auf Afghanistan und Pakistan, wo sie gegen die Taliban kämpft und wo die USA nach der 20-jährigen Besetzung Afghanistans der Hauptfeind aller Islamisten sind.
Aber das stört die westlichen Medien nicht, die bei ihren Berichten über die angebliche Täterschaft des IS nicht einmal wirklich erklären können, welches Problem eine in Afghanistan aktive IS-Untergruppe mit Russland haben könnte. Bei einer syrischen Gruppe könnte man es ja noch konstruieren, wobei aber auch da gilt, dass denen der Konflikt in Gaza, also vor Syriens Haustür, weitaus wichtiger sein dürfte, als ein Konzertsaal in Moskau. Mehr …

24.03.2024:  Schock, Trauer und Einigkeit: Russland am dritten Tag nach dem mörderischen Terroranschlag. Tausende Menschen in Russland legen in tiefer Trauer Blumen zum Gedenken der Opfer des Terroranschlags in der Crocus City Hall nieder. Aber mit der Trauer kommt auch die Wut, denn Russland ist nach wie vor im Krieg. Es gilt nun, die Hintermänner des Terrors ausfindig zu machen.
Der Terroranschlag auf die Besucher eines Konzerts in einer Trabantenstadt von Moskau hat Russland und die ganze Welt erschüttert. Schockierend war nicht nur die Gnadenlosigkeit der Mörder, die auf die wehrlosen Menschen aus nächster Nähe schossen, sondern auch die Grausamkeit des mörderischen Plans, wonach bis zu 6.000 Konzertbesucher in einer brennenden Halle sterben sollten. Nach der letzten Zählung sind bislang 137 Menschen bei dem Anschlag ums Leben gekommen.  Mehr …

Crocus City Hall: Hubschrauberaufnahmen zeigen Ausmaß der Zerstörung. Luftaufnahmen des zerstörten Veranstaltungszentrums Crocus City Hall nach dem Terroranschlag in Moskau, aufgenommen aus einem Hubschrauber. Am Sonntag überflog ein Hubschrauber das Gelände des Veranstaltungszentrums Crocus City Hall. Nach Angaben des russischen Ermittlungsausschusses forderte der Anschlag bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Luftaufnahmen 133 Tote und 152 Verletzte. Video und mehr …

Warum der Moskau-Anschlag nicht „von Putin“ inszeniert wurde. Die Theorie, dass Putin den Anschlag in Moskau inszeniert haben soll, wird von vielen westlichen Journalisten in den Raum gestellt. Russland habe die erhöhte Terrorgefahr absichtlich ignoriert, so das Argument, das sogar offizielle Stimmen des Westens behaupten. Das ist aber falsch.
Die jüngste Verschwörungstheorie, die im Zusammenhang mit dem Terroranschlag auf das Moskauer Krokus-Konzerthaus kursiert, besagt, dass Präsident Putin die Bedrohung durch ISIS-K im Vorfeld heruntergespielt hat. Der angebliche Beweis besteht darin, was er dem FSB einige Tage zuvor gesagt hat. Er sagte: „Ich möchte auch an die jüngsten provokativen Äußerungen einer Reihe offizieller westlicher Strukturen zu möglichen Terroranschlägen in Russland erinnern. All diese Aktionen ähneln einer regelrechten Erpressung und der Absicht, unsere Gesellschaft einzuschüchtern und zu destabilisieren.“ Mehr ...

Welches Ziel verfolgt der Terroranschlag in Moskau? Seit mehr als zehn Jahren wird versucht, die Russische Föderation zu destabilisieren. Sanktionen und Embargos haben ihr Ziel verfehlt und Russland ist stabiler denn je. Ist der Terroranschlag in Moskau die nächste Eskalationsstufe?
Russland ist ein Vielvölkerstaat, in dem die unterschiedlichsten Ethnien und Religionen friedlich, ja freundlich miteinander umgehen. So wie Syrien ist Russland ein laizistischer Staat, in dem alle Religionen ihren Platz haben. In Syrien ist der Versuch gescheitert, mit Hilfe des IS einen innenpolitischen Konflikt zwischen den Religionen herzustellen. Das Konzept der friedlichen Koexistenz der Religionen widerspricht dem westlichen Prinzip von „teile und herrsche“. Religion wurde schon immer missbraucht um Hass herzustellen und so Krieg eine besonders fanatische Komponente zu geben. Was hat das mit dem Terroranschlag in Moskau zu tun?
Sehr schnell, zu schnell, tauchte ein Bekennerschreiben des IS auf, in dem der IS die Verantwortung für den Terror für sich reklamiert. Auch in Washington wurde diese Version verkündet und dazu gesagt, Kiew war es nicht. Der Geheimdienst der USA hatte seine Bürger, die noch in Russland leben, über die Botschaft in Moskau am siebten März vor einem Anschlag gewarnt und geraten, größere Menschenansammlungen zu meiden. Diese Warnung ging nicht direkt an die Moskauer Behörden. Irgendetwas wussten die USA also über Anschlagsvorbereitungen. Aber wie viel wussten sie und woher?
Terror während des Ramadan? Das Bekennerschreiben des IS ist untypisch. Es gibt mittlerweile mehrere Sektionen des IS und die sind sich nicht immer einig. Neben anderen Ungereimtheiten ist also die Information, welche Abteilung die Verantwortung übernimmt, ungewiss. Vier der Täter sind bereits gefasst und wohl auch etwa sieben andere, die bei der Organisation hilfreich waren. Interessant ist, wo die Täter gefasst wurden. Sie befanden sich mit ihrem Auto auf dem Weg Richtung Ukraine. 400 Kilometer von Moskau entfernt und nur noch etwa 100 Kilometer vor der ukrainischen Grenze. Das allein halte ich noch nicht für einen Beweis, dass im Auftrag Kiews gehandelt worden ist. Wo sonst außer in der Ukraine könnten diese Schlächter sichere Zuflucht finden? Mehr …

Terroranschlag auf die Crocus-Konzerthalle: Zeit, dass der Westen die Rechnung bezahlt. Egal, wer die unmittelbar Ausführenden des Terroranschlags auch sind, es spricht alles dafür, dass die echten Hintermänner im Westen – in London und Washington – sitzen. Es wird Zeit, dass auch sie zur Rechenschaft gezogen werden, findet RIA-Kolumnistin Irina Alksnis.
Vielleicht hätten wir darauf vorbereitet sein sollen – der rein terroristische Beschuss der Region Belgorod, der keinerlei militärischen Sinn hat, deutete es schon an. Aber wir waren eben nicht bereit. Und das Problem liegt überhaupt nicht in der Entspanntheit unserer Gesellschaft, die den terroristischen Albtraum von vor 20 Jahren vergessen hatte.
Das Problem ist, dass wir weiterhin glauben, dass unsere Gegner ein Gewissen, moralische Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen, und Vorstellungen von Gut und Böse haben. Die Rede ist nicht von den ausführenden Tätern, es ist nicht so wichtig, wer genau das Massaker in der Crocus City Hall verübt hat – Ukrainer, Islamisten oder andere Radikale. Angesichts der Information, dass die Terroristen in Richtung der ukrainischen Grenze unterwegs waren, als man sie stellte, ist jedoch klar, wo die Wurzeln des Terroranschlags zu suchen sind, unabhängig von der Herkunft der Ausführenden. Mehr …

23.03.2024: Anschlag in Moskau: Täter wollten in die Ukraine. Dramatische Wende nach dem schrecklichen Terroranschlag auf ein Konzerthaus in Moskau am Freitagabend: Russlands Geheimdienst FSB erklärt: „Die Täter (…) waren auf dem Weg zur russisch-ukrainischen Grenze.“
Anschlag in Moskau: Russland macht Ukraine verantwortlich. FSB: Terroristen flüchteten in Richtung Ukraine. Dramatische Wende nach dem Terroranschlag auf ein Konzerthaus in Moskau am Freitagabend. Am Samstagmorgen machte Russlands Geheimdienst FSB die ukrainische Regierung in Kiew für das Massaker mit 115 Toten mitverantwortlich. In einer Erklärung heißt es:  „Die Täter versuchten zu fliehen und waren auf dem Weg zur russisch-ukrainischen Grenze. Die Terroristen planten, die Grenze zu überqueren und hatten Kontakte auf ukrainischer Seite. Der Terroranschlag auf das Crocus-Rathaus war sorgfältig geplant.“
Inzwischen gelang es den russischen Behörden, elf Personen festzunehmen. Vier von ihnen gelten als Tatverdächtige für den Anschlag auf die Konzerthalle, meldet die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf den Kreml. Derzeit würden weitere Komplizen identifiziert. Das zentrale russische Ermittlungskomitee stufte den Anschlag als Terrorakt ein. Mehr …

Terror in Moskau: Was wussten die USA über die Massenmord-Pläne? In den vergangen 100 Jahren gab es so gut wie keine Schweinerei, an der der Schurkenstaat USA nicht beteiligt war. Noch bevor in Moskau überhaupt ein Mensch wusste, welches Drama sich in der „Crocus City Hall“ abspielt, traten bereits US-Regierungsmitglieder vor die Kameras und wiesen eine Verantwortung des Verbündeten Ukraine zurück. Zudem warnte die US-Botschaft in Moskau nur wenige Tage vor dem Anschlag vor Konzertbesuchen. Das wirft gewaltige Fragen auf.
In Moskau hat es am Freitag einen brutalen Terroranschlag gegeben, bei dem nach bisherigem Stand mindestens 40 Menschen getötet und über 100 verletzt wurden. Mehrere Männer in Tarnkleidung haben ein Messezentrum gestürmt und dort wahllos aus Maschinengewehren auf Menschen geschossen, die zu einem Konzert gekommen waren. Die US-Botschaft in Russland hatte zuvor eine Warnung an US-Bürger veröffentlicht, die folgendermaßen lautete: „Die Botschaft beobachtet Berichte, dass Extremisten unmittelbare Pläne haben, große Versammlungen in Moskau ins Visier zu nehmen, darunter auch Konzerte, und US-Bürgern wird geraten, in den nächsten 48 Stunden große Versammlungen zu meiden.“
Man muss dazu sagen, dass diese Warnung am 7. März veröffentlicht wurde, was in Russland zu zwei Reaktionen geführt hat. Erstens wurde vermutet, dass die US-Botschaft damit vor den Präsidentschaftswahlen Unruhe und Unsicherheit schüren wollte. Zweitens wurde darauf hingewiesen, dass – wenn sich in den nächsten Tagen oder Wochen ein derartiger Terroranschlag ereignen sollte – die USA als Mittäter angesehen werden müssten, da sie offenbar von Vorbereitungen wussten und ihre Erkenntnisse nicht mit den russischen Geheimdiensten geteilt haben, damit diese einen möglichen Terroranschlag verhindern können.
Nun ist genau das eingetreten, denn es gab einen Terroranschlag, der exakt dem entspricht, wovor die US-Botschaft gewarnt hat. Das ist unter anderem auch dem serbischen Präsidenten Vucic aufgefallen, der nach dem Anschlag im serbischen Fernsehen sagte: „Am 7. März hat die amerikanische Botschaft ihre Bürger aufgefordert, keine Einkaufszentren zu besuchen. Danach taten die Briten und andere dasselbe. Das bedeutet, dass ihre Geheimdienste bestimmte Gespräche abhört und Informationen erhalten haben und wussten, dass etwas passieren würde.“ Mehr …

Simonjan veröffentlicht Videos der Terrorverdächtigen: Sie töteten für 500.000 Rubel. Margarita Simonjan hat Vernehmungsvideos der mutmaßlichen Attentäter des Terroranschlags auf das Konzert in Moskau veröffentlicht. Die Männer haben die Tat gestanden. Sie waren bereit, für geringe Geldsummen zu töten.
Russia Today-Chefredakteurin Margarita Simonjan hat am Mittag Videoaufnahmen der ersten Befragungen der heute festgenommenen Verdächtigen veröffentlicht, die am Freitagabend einen Terroranschlag auf ein Konzert in Moskau verübt hatten. Das Videomaterial wurde Simonjan von den Ermittlern zur Verfügung gestellt. Aus dem aufgezeichneten Verhör geht hervor, dass alle vier Verdächtigen am 4. März aus der Türkei nach Russland eingereist sind. Einer von ihnen spricht gebrochenes Russisch, kann sich aber ohne Dolmetscher verständigen. Bei einem anderen wurde eine Dolmetscherin, offenbar für Tadschikisch, hinzugezogen. Die massenhafte Tötung von Menschen in der "Crocus City Hall" am Freitagabend haben die Männer ohne Umschweife gestanden.
Einer der Vernommenen gab auf die Frage, warum er die Konzertbesucher ermordet hat, an, die Tat für Geld verübt zu haben. Als Summe nennt er 500.000 Rubel (etwa 5.000 Euro). Davon habe er die Hälfte per Überweisung auf seine Bankkarte erhalten, die andere Hälfte sollte nach der Tat folgen.  Angeworben wurde er per Telegram, so die Aussage des Festgenommenen. Er habe Vorlesungen eines Imams besucht, in denen ein "Helfer" des Imams Kontakt mit ihm aufgenommen habe. Einen Namen konnte der Terrorverdächtige nicht nennen. Video und mehr …

Bekennerschreiben der IS-K zum Anschlag – Widersprüchliche Aussagen aus USA und Russland. Die IS-Terroreinheit Chorasan hat sich zu dem Anschlag in Moskau bekannt. Allerdings gibt es weiterhin Zweifel an der Authentizität der IS-Erklärung. Die Terrorgruppe zählt eine Reihe von zentralasiatischen Kämpfern zu ihren Mitgliedern, die feindselig gegenüber Moskau eingestellt sind.
Ein Terroranschlag hat am Freitag Russlands Hauptstadt Moskau erschüttert. Ein Bekennerschreiben der IS-K-Terrormiliz kursiert derzeit im Netz. Verbreitet wurde das Schreiben, mit dem die Terrorgruppe den Anschlag in Moskau für sich reklamierte, von offiziellen Sprachrohren, unter anderem im Kurznachrichtendienst Telegram. Es bestehen allerdings weiterhin Zweifel an der Authentizität der IS-K-Erklärung.
Die USA haben einem US-Beamten zufolge Russland in den letzten Wochen vor der Möglichkeit eines Anschlags gewarnt. "Wir haben die Russen entsprechend gewarnt", sagte ein Insider, der anonym bleiben wollte. Den USA lägen zudem "Geheimdienstinformationen" vor, die die Behauptung des Islamischen Staates (Chorasan) bestätigen, für den Anschlag bei einem Konzert in der Nähe von Moskau verantwortlich zu sein.
Dass die USA die Ukraine als möglichen Drahtzieher des Anschlags auf die Moskauer Konzerthalle entlasten, während die Tragödie noch im Gange sei, werfe allerdings Fragen auf. Dies sagte eine Sprecherin des russischen Außenministeriums am Freitagabend im russischen Fernsehen als Reaktion auf entsprechende Angaben. Mehr …

Putin: Jeder, der hinter dem Moskauer Terroranschlag steckt, wird bestraft werden. Am Tag nach dem fatalen Terroranschlag auf die Konzerthalle bei Moskau mit mindestens 133 Toten wandte sich der russische Präsident Wladimir Putin an das Volk. Er rief zur Einheit und Entschlossenheit im Kampf gegen den Terrorismus auf uns versprach, alle Hintermänner würden bestraft werden. Putin erklärte den morgigen Sonntag zum nationalen Trauertag.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich am Samstag an die Nation gewandt und die Schießerei in der Konzerthalle "Crocus City Hall" am Vorabend als "blutigen und barbarischen" Terroranschlag verurteilt. Putin versprach, kein Beteiligter werde seiner gerechten Strafe entgehen. Mehr …

FSB-Chef Bortnikow: Vier Terrorverdächtige festgenommen – offiziell 133 Tote bei Terroranschlag. Den russischen Behörden ist es offenbar gelungen, vier Terrorverdächtige festzunehmen, denen die Ausführung des Terroranschlags auf ein Konzert in Moskau am Freitag vorgeworfen wird. Die Zahl der Todesopfer ist inzwischen offiziell auf 143 gestiegen.  Video und mehr …

Russlands Ermittlungskomitee geht von mehr als 60 Toten bei Terroranschlag in Moskau aus. Nachdem Bewaffnete am Freitagabend in einer Konzerthalle im Gebiet Moskau um sich geschossen haben, bestätigen die russischen Behörden den Tod von mehr als 60 Menschen. Nach den Tätern wird gesucht. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" reklamiert den Anschlag für sich.
Die Zahl der Todesopfer nach einem Anschlag auf eine Konzerthalle im Gebiet Moskau steigt weiter an. Russlands Ermittlungskomitee hat zuletzt den Tod von mehr als 60 Menschen bestätigt. Die genaue Zahl wurde nicht bekannt gegeben. Nach Angaben der Behörden könnte sie weiter steigen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums befanden sich am Samstagmorgen  121 Menschen in Krankenhäusern, darunter drei Minderjährige. Der Zustand von etwa 60 Patienten wurde als "schwer" bezeichnet. Inzwischen bildeten sich vor einigen Blutspendediensten in Moskau Menschenschlangen, obwohl Gesundheitsminister Michail Muraschko zuvor erklärt hatte, dass es genug Blutkonserven gebe. Auf zahlreichen Videos waren Freiwillige zu sehen, die damit Betroffenen helfen wollten. Mehr …

Russlands Botschafter: Beziehungen zu Japan so schlecht wie noch nie. Die Beziehungen zwischen Moskau und Tokio befinden sich derzeit auf dem tiefsten Punkt in der Nachkriegszeit, beklagt der russische Botschafter in Japan. Die Zerstörung der Kontakte sei in mehreren Richtungen im Gange.
Russland und Japan haben in ihren bilateralen Beziehungen den Punkt überschritten, von dem aus es kein Zurück mehr gibt, sagte Nikolai Nosdrew, Botschafter der Russischen Föderation in Tokio, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Die Beziehungen befänden sich derzeit auf dem niedrigsten Niveau der gesamten Nachkriegszeit und hätten einen solchen Schaden erlitten, dass sie sich wahrscheinlich nicht mehr vollständig erholen würden. "Die Demontage der Beziehungen findet derzeit in mehreren Richtungen statt", betonte der Diplomat.
Nosdrew verwies auf die Ablehnung von Abkommen und die Kündigung von Verträgen, die in den letzten Jahrzehnten geschlossen worden waren. Zudem habe Japan in den letzten zwei Jahren mehrere Sanktionspakete verabschiedet, "deren Bedeutung von japanischer Seite in jeder Hinsicht übertrieben wird". Es gebe auch eine bewusste Eskalation der "antirussischen Hysterie" in der japanischen Gesellschaft und "konkrete Versuche, die öffentliche Meinung zu beeinflussen, um langfristig eine stabile antirussische Stimmung zu formen", klagte der Botschafter. Auch in Bezug auf die Wirtschaft entstehen ihm zufolge zahlreiche Hindernisse in verschiedenen Bereichen, "darunter auch für solche Projekte, an denen die Russische Föderation und die japanische Seite objektiv interessiert sind".
Dies habe die Beziehungen "nicht nur um mehrere Jahrzehnte zurückgeworfen, sondern im Wesentlichen ihr Fundament zerstört, das sehr stark war und über Jahrzehnte durch die Bemühungen vieler Politiker, auch in Japan selbst, geschaffen wurde". Mehr …

Russland im Visier von Dschihadisten. Elf Festnahmen nach Anschlag in Moskau – Tatverdächtige wollten sich in Ukraine absetzen. Nach dem Terroranschlag auf einen Konzertsaal nahe Moskau haben russische Behörden elf Tatverdächtige festgenommen. Sie sollen aus Tadschikistan stammen und versucht haben, sich in die Ukraine abzusetzen. Der IS hat sich derweil zu dem Anschlag bekannt.
Am Samstagmorgen, 23. März, haben Sicherheitsbehörden russischen Medienangaben zufolge elf mutmaßliche Verdächtige bezüglich des Terroranschlags vom Freitagabend nahe Moskau festgenommen. In vier Fällen geht man von direkten Tatbeteiligten aus. Die Berichte stützen sich auf Erklärungen von Alexander Bortnikow, dem Chef des Inlandsgeheimdienstes FSB. Vier Personen in einem Pkw mit Kennzeichen aus Twer waren möglicherweise im Begriff, sich in die Ukraine abzusetzen. Der weiße Renault, nach dem im Zusammenhang mit dem Terrorakt gefahndet wurde, soll sich auf der Fernstraße M3 befunden haben.
Zwischenfall auf Fernstraße in Richtung Ukraine. Die Straße verbindet Moskau und Kiew und verläuft durch die Regionen Kaluga und Brjansk. In dem Fahrzeug sollen sich vier Personen befunden haben. Einem Bericht des staatlichen russischen Senders RT zufolge hat sich der Fahrer in Höhe des Dorfes Khatsun im Gebiet Brjansk geweigert, einer Anhalteaufforderung nachzukommen. Mehr …

22.03.2024:  LIVE: Terrorangriff in Moskau. In der Konzerthalle "Crocus City Hall" im Nordwesten Moskaus ist es zu Schusswaffenangriff gekommen. Vorläufigen Medienangaben zufolge eröffneten mehrere Personen in Tarnkleidung auf Besucher eines Konzerts das Feuer. Video und mehr …

Terror in Moskau: USA sehen Ukraine nicht involviert – Deutschland spricht Beileid aus. In der Konzerthalle "Crocus City Hall" im Nordwesten Moskaus haben mehrere Terroristen die Besucher mit Schusswaffen angegriffen. Russlands Inlandsgeheimdienst FSB meldet vorläufig 40 Tote und über 100 Verletzte. Spezialeinheiten wurden alarmiert und sind vor Ort im Einsatz.  Video und mehr …

Moskau wirft Großbritannien Verleumdung der russischen Medien vor. Neue Spannungen zwischen London und Moskau: Britische Boulevardzeitungen hatten russische Medien beschuldigt, Fake News über den angeblichen Tod von König Charles zu verbreiten. Das russische Außeministerium hat reagiert und die konstruierten Vorwürfe aus Großbritannien scharf zurückgewiesen.
Moskau hat London wegen der jüngsten Anschuldigungen einiger führender britischer Boulevardzeitungen gegen russische Medien zur Rede gestellt. Nach Angaben des russischen Außenministeriums werden britische Medien von Politikern kontrolliert und manipuliert, die sie für verbale Angriffe auf "unerwünschte" Medien, in diesem Fall russische, nutzen.
Die Erklärung erfolgte, nachdem der Guardian, der Express, der Telegraph und die Daily Mail Artikel veröffentlicht hatten, in denen sie den russischen Medien Sputnik und RIA Nowosti vorwarfen, Fake News über den angeblichen Tod des britischen Monarchen, König Charles III., zu verbreiten. Unbestätigte Berichte über das Ableben des Königs kursierten am Montag in den sozialen Medien, und RIA Nowosti hatte sich an den königlichen Pressedienst gewandt. Später wurde eine Stellungnahme veröffentlicht, in der bestätigt wurde, dass die Berichte falsch waren.
Britische Medien waren schnell dabei, ihre russischen Kollegen zu beschuldigen, Desinformationen zu verbreiten. Das Außenministerium in Moskau erklärte dazu, der Vorfall sei ein Beispiel dafür, wie der britische Nachrichtenkreislauf von der Regierung gesteuert werde."Im passenden Moment werfen die britischen Behörden eine vorab genehmigte Version der Ereignisse ein und beschuldigen die unerwünschten Medien, Fake News zu verbreiten. Und hier ist ein konkretes Beispiel ... Die russischen Medien wurden wegen ihrer Überprüfung der Fakten ins Visier genommen", so das Außenministerium. Es erklärte, dass die jüngsten Anschuldigungen gegen russische Medien den Status des Vereinigten Königreichs als "Drehscheibe für die Produktion von Fake News" untermauert habe. Mehr …

Massiver Terroranschlag in Moskau: über 100 Tote und Verletzte. Konzertbesucher in der Moskauer Trabantenstadt Krasnogorsk wurden am Freitag von Terroristen mit Schusswaffen angegriffen. Das Gebäude ging in Flammen auf, Spezialkräfte und Rettungsdienste begannen einen Einsatz. Russlands Inlandsgeheimdienst FSB meldet vorläufig 40 Tote und über 100 Verletzte. Video und mehr …

Journalistin: Anschlag in Moskau wurde von Ukraine in Koordination mit NATO organisiert. In der Konzerthalle "Crocus City Hall" in der im Nordwesten Moskau gelgegenen Stadt Krasnogorsk haben mehrere Terroristen die Besucher mit Schusswaffen angegriffen.
Im Vorfeld des Konzerts der Rock-Gruppe Piknik, zu der die Halle mit ihren 6.200 Plätzen vollständig ausgebucht wurde, erschienen Berichte von bewaffneten Unbekannten, die auf Besucher das Feuer eröffneten. Video und mehr …

Schusswaffenangriff im Moskauer Einkaufszentrum: Tote, Verletzte und massives Feuer. Es sind Videos von einem Schusswaffenangriff im Einkaufszentrum Crocus City Hall in der Region Moskau am Freitag aufgetaucht.  Video und mehr …

21.03.2024: Putins „Goldstrategie“ ist die Erklärung für das Scheitern der Sanktionen. Sein Ziel, den Rubel in reines Gold umzuwandeln, funktioniert, wenn Verbraucher, Zentralbanken und Investoren in Panik geraten und massenhaft Gold kaufen. Gegen Russland wurden mehr als 16.000 Sanktionen verhängt. Trotzdem wuchs die russische Wirtschaft und Kriegsmaschinerie im Jahr 2023 um 3,6 Prozent und soll 2024 um weitere 2,6 Prozent wachsen.
Fast sechs Prozent des russischen Bruttoinlandsprodukts werden für das Militär ausgegeben. In einer Zeit, in der der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskij händeringend nach Waffen, Geld und Rekruten sucht, scheint Wladimir Putin zuversichtlich, was seine Ambitionen für die Zukunft angeht. Wie können 16.000 strategische Sanktionen, die von einigen der weltweit mächtigsten Volkswirtschaften verhängt wurden, Putin nicht aus der Fassung bringen? Als ich kürzlich die CBC-Nachrichten über die robuste russische Wirtschaft verfolgte, erschien auf dem Bildschirm eine Anzeige des World Gold Council. Und da war die Antwort, versteckt im Hintergrund: Gold.
Die Rolle des Goldes. Die Sanktionen gegen Russland mussten strategisch sein und auf das Umfeld abzielen, in dem das Land operiert. Die Wirtschaftssanktionen zielten auf die Schifffahrt und den Handel mit Russland ab, aber der Goldmarkt ist ein massiver Markt, der weitgehend unberührt blieb. Nach der russischen Invasion in der Ukraine vor zwei Jahren stoppte Großbritannien, ein wichtiger Goldmakler mit einer der weltweit größten Goldreserven, alle russischen Goldimporte nach Großbritannien.
Nach Angaben des World Gold Council wird Russland 2023 mit 324,7 Tonnen hinter China mit 374 Millionen Tonnen der zweitgrößte Goldproduzent sein. Es wird erwartet, dass Russland seine Goldproduktion bis 2026 jährlich um vier Prozent steigern wird. Russland hat sich seit 2013 auf die Sanktionen des Westens vorbereitet und seine Wirtschaft erfolgreich von Transaktionen isoliert, die US-Dollars erfordern. Mehr …

Pepe Escobar: Donezk, Awdejewka, Mariupol – auf dem Weg in den Wahl-Donbass. Sie haben 10 lange, leidvolle Jahre darauf gewartet, an dieser Wahl teilzunehmen. Und sie haben gewählt, und zwar in großer Zahl, und haben damit dem politischen Führer, der sie nach Mütterchen Russland zurückgebracht hat, eine erdrutschartige Wiederwahl beschert. Die VVP kann nun allgemein als „Mr. 87%“ bezeichnet werden. In Donezk war die Wahlbeteiligung sogar noch höher: 88,17 %. Und nicht weniger als 95 % haben für ihn gestimmt.
Den russischen Wahlprozess im Donbass zu verfolgen, war eine demütigende – und erhellende – Erfahrung. Vor unseren Augen wurde das ganze Gewicht der kollektiven Verleumdungskampagne des Westens sofort von der reichen schwarzen Erde Noworossijas verschluckt. Die tadellose Organisation, die völlige Transparenz der Stimmabgabe, der Enthusiasmus der Wahllokalmitarbeiter und der Wähler unterstrichen den historischen Ernst des politischen Augenblicks: Gleichzeitig war alles von einem ungreifbaren Gefühl des stillen Jubels umhüllt. „Dies war natürlich ein Referendum. Donbass ist ein Mikrokosmos für den festen inneren Zusammenhalt der russischen Bürgerinnen und Bürger mit der Politik von Team Putin – und gleichzeitig ein Gefühl, das die überwältigende Mehrheit des globalen Südens teilt. Der Sieg der VVP war ein Sieg der globalen Mehrheit.“
Und das ist es, was die mickrige globale Minderheit noch mehr in Rage bringt. Mit der höchsten Wahlbeteiligung seit 1991 haben die russischen Wähler den intellektuellen Schweinehunden, die sich als westliche „Führung“ ausgeben – der wohl mittelmäßigsten politischen Klasse der letzten 100 Jahre -, eine massive strategische Niederlage zugefügt. Sie stimmten für ein gerechteres, stabileres System der internationalen Beziehungen, für Multipolarität und für eine echte Führungsrolle von Zivilisationsstaaten wie Russland.
Hinter der VVP mit 87 % lagen mit großem Abstand die Kommunisten mit 3,9 %. Das ist recht bezeichnend, denn diese 91 % bedeuten eine totale Ablehnung der von den 0,001 % angestrebten plutokratischen „Zukunft“ des globalistischen Davos/Great Reset. Mehr …

Baikonur: Bemannter Sojus-Start nur wenige Sekunden vor dem Abheben abgebrochen. Wenige Sekunden vor dem Abheben musste der Startprozess einer bemannten Sojus-Rakete im kasachischen Baikonur beendet werden. Der Flug mit Besatzung ist der erste überhaupt, der in Russlands Raumfahrtprogramm so kurzfristig abgebrochen werden musste. Mehr …

19.03.2024: Russland hat gesprochen … und der elitäre Westen murrt. Das russische Volk hat Blinken und dem Rest der Welt eine Lektion in Demokratie und Widerstand gegen Desinformation erteilt. Die Russische Föderation hat trotz eines konzertierten Sabotageversuchs der westlichen Mächte eine beeindruckende Präsidentschaftswahl mit Zivilität und Effizienz durchgeführt.
Ein Land mit 143 Millionen Einwohnern und 112 Millionen Wahlberechtigten in einem riesigen geografischen Gebiet, das sich über elf Zeitzonen (von insgesamt 24 auf der Erde) erstreckt, ging an drei Tagen (15.-17. März) zu den Urnen, um die demokratische Beteiligung zu erleichtern. Der russische Präsident Wladimir Putin wurde mit 88% der Stimmen wiedergewählt. Es waren die siebten Präsidentschaftswahlen in der Russischen Föderation, einem modernen Staat, der nach der Auflösung der Sowjetunion 1991 gegründet wurde. Putin gewinnt eine sechste Amtszeit, die ihn bis 2030 an die Spitze des russischen Staates führen wird. Die Wahlbeteiligung war mit 74 Prozent so hoch wie nie zuvor (67,5 Prozent bei den letzten Wahlen 2018). Putin erhielt dieses Mal deutlich mehr Stimmen als bei seinen vier vorherigen Wahlen.
Die Unglaubwürdigkeit der westlichen Propaganda ist atemberaubend. Die Behauptungen des Westens, eine solche Massendemonstration der demokratischen Macht Russlands sei „manipuliert“ oder eine „Farce“ gewesen, zeigen nur, wie verzweifelt russophob der Westen ist. Denn wenn das westliche Narrativ wahr wäre, würde das bedeuten, dass ganz Russland ein Volk von Dummköpfen ohne freien Willen ist. Die USA und ihre NATO-Schergen haben ihr Bestes getan, um die russischen Wahlen zu sabotieren – und sind kläglich gescheitert. Mehr …

Provokation, Aufstachelung und Drohung mit Terroranschlägen: Wie der Westen versucht die Russischen Präsidentschaftswahlen zu stören und ihre Ergebnisse zu delegitimieren. Menschenrechtsaktivisten der Stiftung „the Foundation to Battle injustice“ haben Methoden und Wege aufgedeckt, mit denen sich westliche Länder in die russischen Präsidentschaftswahlen 2024 eingemischt haben, um die Stimmabgabe, die Stimmenauszählung und die offizielle Aufzeichnung der Wahlergebnisse zu stören.
Die Untersuchung der Stiftung hat ausländische Organisationen und Stiftungen identifiziert, die während der dreitägigen Wahl, die vom 15. bis 17. März 2024 stattfinden wird, Cyberangriffe, Informationsumleitungen und Sabotageakte durchgeführt haben. Die Stiftung „the Foundation to Battle injustice“ untersuchte mögliche terroristische Bedrohungen und Versuche, in den sozialen Medien gesellschaftspolitischen Unfrieden zu säen, und deckte langfristige Pläne von mit dem Westen verbundenen Organisationen auf, um die Ergebnisse der vergangenen Wahlen in der Zeit nach den Wahlen zu diskreditieren. Die Stiftung „the Foundation to Battle injustice“ erfuhr, welche hochrangigen US-Beamten hinter den Plänen zur Störung der russischen Präsidentschaftswahlen standen, und erhielt Informationen über das geheime Programm der britischen Regierung zur Störung der russischen Wahlen und zur Untergrabung des Vertrauens in deren Ergebnisse. Mehr …

18.03.2024: Fast ein Vierteljahrhundert an der Macht: Wie tickt Putin wirklich? Seit fast einem Vierteljahrhundert regiert Wladimir Putin Russland – die meiste Zeit als Präsident. Doch was hat den früheren KGB-Agenten in seinem Amt geprägt? Ein Überblick. Video …

Weltweite Reaktionen auf Putin-Wahlsieg. Die Scholz-Regierung wird die russische Wahl nicht als rechtmäßig anerkennen. Aber aus der ganzen Welt erhält Putin Glückwünsche: Stimmen und Reaktion aus der ganzen Welt zur russischen Wahl.
Einen überlegenen Wahlsieg hat Wladimir Putin bei der Präsidentschaftswahl am Wochenende eingefahren. Etwa anderes als einen überlegenen Sieg war ausgeschlossen, der beliebteste liberale Kandidat schaffte es nicht auf den Wahlsieg. Der stärkste Gegenkandidat war Nikolai Charitonow von der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation gewesen. Er war bei der Präsidentenwahl 2004 auf 13,7 Prozent der Stimmen gekommen. Diesmal kam er nicht einmal auf fünf Prozent. Mehr …

Genetische Impfstoffe und PCR-Tests: Russland ist bereit für „Krankheit X“. Ist Russland auf die am meisten erwartete Gesundheitskrise in der Geschichte der WHO vorbereitet? Ja, sagt der russische Föderale Dienst für die Überwachung des Schutzes der Verbraucherrechte und des menschlichen Wohlergehens (Rospotrebnadzor). In einer Pressemitteilung vom 9. März (archivierte Version hier für diejenigen, die aufgrund von Internetsanktionen keinen Zugang zu den Websites der russischen Regierung haben) gab die Behörde bekannt, dass Russlands „Bereitschaft für neue Viren“ auf „hohem Niveau“ sei. Lassen Sie uns gemeinsam diesen Wortsalat aus dem Bereich der öffentlichen Gesundheit dekonstruieren: Russische Spezialisten entwickeln neue Impfstoffe und Testsysteme. Die Mitarbeiter von Rospotrebnadzor arbeiten mit Vertretern anderer Länder zusammen, um neue Bedrohungen schnell zu erkennen und rechtzeitig darauf zu reagieren.
Die erste Zeile der Pressemitteilung lautet: „Keine Sorge, wir entwickeln neue genetische Aufschlämmungen und zweckentfremdete Tests“, gefolgt von einem kunstvoll formulierten Satz, der übersetzt so viel bedeutet wie: „Ja, wir arbeiten immer noch sehr eng mit der WHO zusammen“. Sehr schön. Jedes Jahr wird die „Krankheit X“ von der wissenschaftlichen Gemeinschaft auf bekannten Foren, Kongressen und Konferenzen diskutiert. So erörterten Experten am Rande der zweiten Tagung des Nationalen Volkskongresses von China die Risiken der weltweiten Ausbreitung einer neuen, möglicherweise unbekannten Krankheit – „Krankheit X“. Mehr …

Starkes Russland, Wahlbeteiligung in Rekordhöhe und die Zukunft Charkows – Putins Pressekonferenz. Während der Pressekonferenz nach seinem Wahlsieg hat Russlands Präsident Wladimir Putin seine Einschätzungen zum Verlauf der Wahlen geäußert und die Perspektiven von innen- und außenpolitischen Entwicklungen, darunter im Ukraine-Konflikt, umrissen.  Mehr …

Präsidentschaftswahlen in Russland: Putin siegt überzeugend mit über 87 Prozent der Stimmen. Jetzt ist es offiziell: Wladimir Putin hat die Präsidentschaftswahl in Russland gewonnen. Für den amtierenden Präsidenten stimmten insgesamt 87,28 Prozent der Wähler. Die Zentrale Wahlkommission meldete außerdem die höchste Wahlbeteiligung in der modernen Geschichte des Landes. Mehr …

Krim feiert den 10. Jahrestag der Wiedervereinigung mit Russland. Genau heute vor 10 Jahren wurde ein Abkommen zwischen Russland und der Krim über die Aufnahme der Krim in die Russische Föderation unterzeichnet. Diesem Schritt war ein Referendum auf der Schwarzmeerhalbinsel über den Beitritt zu Russland vorausgegangen. Die Entscheidung, die Krim an die Ukrainische SSR anzugliedern, wurde im Februar 1954 getroffen. Zuvor war die Halbinsel Teil der RSFSR. Das Krim-Parlament bezeichnet den Akt der Übergabe der Halbinsel als unrechtmäßig.  Video und mehr …

Heute vor 10 Jahren: Die Krim tritt der Russischen Föderation bei. Am 18. März 2014 trat die Krim der Russischen Föderation bei. Vorausgegangen war ein Referendum, in dem sich die Mehrheit für den Beitritt aussprach. Der Westen erkennt die Willensbekundung nicht an. Deutschland unterstützt stattdessen die Kiewer Pläne zur blutigen Rückeroberung der Krim.
Heute vor zehn Jahren trat die Krim per Vertrag der Russischen Föderation bei. Vorausgegangen war dem Beitritt ein Referendum, bei dem sich die Mehrheit der Bewohner der Krim für einen Beitritt zur Russland ausgesprochen hatten. An dem Referendum haben sich über 83 Prozent der Stimmberechtigten beteiligt. Von diesen stimmten rund 97 Prozent für den Beitritt zur Russischen Föderation. Trotz des eindeutigen Ergebnisses akzeptierte die internationale Gemeinschaft die Separation der Krim nicht. Die EU belegte die Halbinsel und ihre Einwohner mit Sanktionen. So wurde die Krim 2014 vom SWIFT-Zahlungssystem abgeschnitten. Das Anbieten und Bewerben touristischer Reisen wurde verboten, ebenso der Handel mit Produkten, die auf der Krim hergestellt werden. Die Ukraine blockierte den Nord-Krim-Kanal, der 85 Prozent der Wasserversorgung der Halbinsel abdeckte.  Mehr …

17.03.2024: Präsidentenwahl in Russland. Erste Teilergebnisse: Knapp 88 Prozent für Putin. Dass Kremlchef Putin bei seiner fünften Wahl zum Sieger ausgerufen wird, galt als sicher. Die Wahlkommission verkündet ein Rekordergebnis. Für die Russen könnte das weitreichende Folgen haben. Die Wahl soll Kremlchef Wladimir Putin weitere sechs Jahre im Amt sichern.
Bei der Präsidentschaftswahl in Russland hat Amtsinhaber Wladimir Putin laut ersten Teilergebnissen knapp 88 Prozent der Stimmen erhalten. 87,97 Prozent der Wähler hätten für Putin gestimmt, erklärte die Chefin der amtlichen Wahlkommission, Ella Pamfilowa, am Sonntagabend nach Auszählung von 24,4 Prozent der Wahllokale im Staatsfernsehen. Das russische Staatsfernsehen erklärte den 71-Jährigen auf Grundlage von Wählernachbefragungen mehrerer kremlnaher Institute zum Sieger. Bei der von zahlreichen Protestaktionen begleiteten Abstimmung über eine fünfte Amtszeit Putins waren keine echten Oppositionskandidaten zugelassen.
Montag werden die Wahlergebnisse erwartet. Nach Schließung der letzten Wahllokale wurden noch am Abend erste Ergebnisse erwartet. Die ersten aussagekräftigen Resultate soll es an diesem Montag geben. In der Regel stimmen die Prognosen mit dem am Ende verkündeten Ergebnis überein. Es wäre ein Rekord für Putin, der 2018 auf 76,7 Prozent der Stimmen kam.
Putin dürfte ein solches Ergebnis als Bestätigung seines antiwestlichen und autoritären Kurses präsentieren. Beobachter erwarten, dass er mit diesem Rückhalt, der Kritikern zufolge teils auf Repressionen und Zwang zurückzuführen ist, für die nächsten sechs Amtsjahre nicht nur außenpolitisch in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine noch einmal deutlich nachlegt. Mehr …

Auswärtiges Amt: „Pseudowahlen“ – NGO spricht von 74 Festnahmen in 17 Städten. An Protestaktionen gegen die Wiederwahl von Kremlchef Putin nehmen am Sonntag in ganz Russland Menschen teil. Besonders groß ist der Zulauf in den Millionenmetropolen Moskau und St. Petersburg.
Die Bundesregierung hat die Abstimmung über Russlands künftigen Präsidenten als „Pseudowahlen“ kritisiert. „Die Pseudowahlen in Russland sind weder frei noch fair, das Ergebnis überrascht niemanden“, erklärte das Auswärtige Amt in Berlin am Sonntag im Onlinedienst X. Der langjährige Kreml-Chef Wladimir Putin herrsche „autoritär, er setzt auf Zensur, Repression und Gewalt“. Das Auswärtige Amt kritisierte zudem, dass die Präsidentschaftswahl auch in russisch besetzten Gebieten in der Ukraine abgehalten werde. „Die ‚Wahlen‘ in den besetzten Gebieten der Ukraine sind null und nichtig und ein weiterer Bruch des Völkerrechts“, hieß es in der Erklärung.
Stille Aktion: „Mittags gegen Putin“. Anhänger der Opposition begannen kurz vor der Mittagszeit mit einer stillen Protestaktion. Sie stürmten in das Moskauer Wahllokal, in dem der verstorbene Oppositionspolitiker Alexej Nawalny früher seine Stimme abgab, wie AFP-Journalisten am Sonntag berichteten. Nawalnys Witwe, Julia Nawalnaja, hatte die Gegner Putins aufgerufen, sich am letzten Wahltag um 12:00 Uhr mittags (10:00 Uhr MEZ) in Massen in die Wahllokale zu begeben, um ihre Geschlossenheit und Präsenz zu demonstrieren. Mehr …

16.03.2024:  Putin hat aus seinen Fehlern gelernt und erteilt uns heute wertvolle Lektionen. Echte Multipolarität wird nur dann überlebensfähig sein, wenn es keine imperialen Mächte mehr gibt, das heißt, wenn die gegenwärtigen politischen und wirtschaftlichen Regime der großen kapitalistischen Mächte, jene der USA und in Europa, aufhören zu existieren.
In seinem Interview mit dem US-amerikanischen Journalisten Tucker Carlson erwähnte Präsident Wladimir Putin eine Episode, die für diejenigen surreal erscheint, die sich vor 20 Jahren nicht mit der internationalen Politik befasst haben. Der russische Staatschef erwähnte ein Treffen mit dem damaligen US-Präsidenten Bill Clinton im Moskauer Kreml. "Ich fragte ihn: 'Bill, wenn Russland die Frage der NATO-Mitgliedschaft ansprechen würde, glauben Sie, dass sie möglich wäre?'", führte Putin aus. Clinton antwortete: "Das wäre interessant, denke ich!"
Als sich die beiden am Abend desselben Tages erneut zum Essen trafen, hatte sich Clintons Meinung zu dem Thema radikal geändert. "Ich habe mich mit meinem Team beraten. Zurzeit wäre das nicht möglich", soll Clinton laut Putin gesagt haben. "Wenn Clinton zugesagt hätte, wäre ein Prozess der Annäherung in Gang gesetzt worden und am Ende hätte daraus eine Mitgliedschaft Russlands in der NATO werden können, wenn wir den aufrichtigen Wunsch der Partner gesehen hätten", erklärte Putin. Mehr …

15.03.2024: Neues vom Wirtschaftskrieg gegen Russland: Russlands Kriegswirtschaft boomt. Die EU hat ihre Sanktionen gegen den russischen Yandex-Mitgründer aufgehoben. Weiter Widerstand gegen Nutzung russischen Vermögens. Und Russlands Wirtschaft boomt trotz der Sanktionen.
Russlands Wirtschaft boomt trotz der Sanktionen: Wachstum, steigende Reallöhne, niedrige Arbeitslosenquote – die russische Wirtschaft befindet sich im Aufschwung. Das stellt die westliche Sanktionspolitik in Frage und erhöht den Druck, neue Wege zu gehen. (…) Der anfängliche Schock erwies sich als kurzfristig. Seitdem befindet sich die Wirtschaft wieder auf Erholungskurs. 2022 ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um lediglich 1,2 Prozent zurück, gefolgt von einer Erholung um 3,6 Prozent im Jahr danach. Somit liegt die Wirtschaftsleistung deutlich höher als vor dem Krieg. (…) Der Boom in der Rüstungsproduktion kommt indirekt auch anderen Sektoren zugute. Die Verdoppelung der Löhne im Rüstungssektor führte zu einem Wettbewerb um Arbeitskräfte mit anderen Sektoren. In Folge stiegen die durchschnittlichen Reallöhne 2023 um 7,8 Prozent (Makroskop ) – Der Boom dürfte anhalten. Derweil rutscht Deutschland immer tiefer in die Krise, nur Rheinmetall meldet volle Auftragsbücher…
Russlands Ölexport trotzt westlichen Sanktionen. Trotz globaler Sanktionen setzt Russland seinen Ölexport ungebremst fort. Handel floriert, als hätte es nie Einschränkungen gegeben. (telepolis)
Widerstand gegen Nutzung russischen Vermögens: A handful of governments have opposed European Commission President von der Leyen’s plan to use profits... (Politico)
Auch Deutschland steht auf der Bremse, man fürchtet wirtschaftlichen Schaden…
EU hat Sanktionen gegen den russischen Geschäftsmann A. Wolosch aufgehoben. Der Mitgründer des Digitalkonzerns Yandex war zwischen die Mühlen der Weltpolitik geraten. (…) Woloschs Wiener Anwälte begrüßten die Brüsseler Entscheidung, sparten aber auch nicht mit Kritik. .... Mehr …

14.03.2024: Russlands Ziel ist die Übernahme Deutschlands, prophezeit ein polnischer Historiker in einem Interview mit französischen Medien. Professor Andrzej Nowak sagte, der russische Imperialismus werde versuchen, Deutschland unter seine Kontrolle zu bringen und für seine Zwecke zu nutzen. Viele Westeuropäer glauben, Russland wolle sich nur die osteuropäischen Länder unter den Nagel reißen, doch auch Teile Westeuropas, darunter Deutschland, seien im Visier Russlands, so ein führender polnischer Professor.
Der polnische Historiker Prof. Andrzej Nowak von der Jagiellonen-Universität in Krakau sagte in einem Interview mit der französischen Zeitung Le Figaro, die Mitteleuropäer fürchteten einen Erfolg Putins, weil viele Westeuropäer immer noch glaubten, Europa beginne an der deutschen Grenze und „was östlich davon liegt, ist eine Grauzone, die man aufteilen kann“. Das Problem ist, dass Russland sich nicht mit diesem Gebiet zufrieden gibt, sondern auch Deutschland kontrollieren will. Nowak beschreibt, wie Putin die Geschichte verfälscht, indem er Polen als Verursacher des Zweiten Weltkriegs und Verbündeten Adolf Hitlers darstellt.
„Putin will eine Rückkehr nach Jalta, wo der sogenannte Faschismus wieder als Feind und Russland als Lösung dargestellt werden könnte“, erklärt Nowak. Der Historiker befürchtet, dass Deutschland bisher nicht begriffen hat, dass die Beziehungen zu Russland nicht nur vom Handel bestimmt werden können. Russland will Deutschland kontrollieren und für seine Zwecke nutzen. Die Russen glauben, dass jedes Land, in dem das Blut russischer Soldaten vergossen wurde, ihr Land ist. Mehr …

13.03.2024: Atomwaffen für Ukraine nie gedacht. Putin: „Offizielle Militärkontingente“ des Westens würden die Front nicht verändern. Russlands Atomwaffenarsenal ist laut dem russischen Präsidenten viel besser als das der USA. Für die Ukraine wurde der Einsatz nie erwogen, denn laut russischer Militärdoktrin sollten Atomwaffen bei „Angriffen auf unsere nationale Souveränität und unsere Unabhängigkeit“ eingesetzt werden. Putin im TV-Interview.
Kurz vor der Präsidentschaftswahl in Russland hat Kreml-Chef Wladimir Putin die Atomwaffen seines Landes gelobt und bekräftigt, dass er zu deren Einsatz „bereit“ sei. Das russische Atomwaffenarsenal sei „viel moderner“ als das der USA, sagte Putin am Mittwoch im Staatsfernsehen. Die Bundesregierung warf dem russischen Präsidenten vor, „Angst als Waffe“ zu benutzen. Russlands strategische Triade – also das Atomwaffenarsenal zu Lande, zu Wasser und in der Luft – sei „moderner“ als bei anderen, sagte Putin in dem Fernsehinterview.
Nur Russland und die USA verfügten über solche Triaden, aber „die gesamte nukleare Komponente ist bei uns viel moderner“. Sein Land sei für einen Atomkrieg „bereit“, betonte der Kreml-Chef, der sich bei der am Freitag beginnenden Wahl für weitere sechs Jahre im Amt bestätigen lassen will. Es gibt keinen Grund für einen Atomwaffeneinsatz in der Ukraine.
Zugleich sagte Putin, dass er keinen Atomwaffeneinsatz in der Ukraine erwogen habe. „Warum sollten wir Massenvernichtungswaffen einsetzen? Dafür hat es niemals einen Grund gegeben.“ Putin verwies auf die Militärdoktrin seines Landes, wonach Atomwaffen bei „Angriffen auf unsere nationale Souveränität und unsere Unabhängigkeit“ eingesetzt werden sollen. Mehr …

Euer Tanz der Vampire ist vorbei – Putin an westliche Eliten – Putin gibt Interview für russisches Fernsehen. Die Ausbeutung anderer Nationen durch die sogenannte „goldene Milliarde“ kommt an ihr Ende. Das sagte Russlands Präsident Wladimir Putin in einem Interview, das heute im russischen Fernsehen übertragen wurde. Dem Ukraine-Konflikt kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Die Epoche, in der westliche Nationen andere Länder und Menschen überall auf dem Globus ausbeuten konnten, endet, sagte Russlands Präsident Wladimir Putin in einem exklusiven Interview, das vom russischen Sender Rossija 1 und der Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Mittwoch ausgestrahlt wurde.
Putin sagte, dass sich die sogenannte „goldene Milliarde“ in den letzten Jahrhunderten daran gewöhnt habe, sich den „Wanst mit Menschenfleisch und die Taschen mit Geld zu füllen“. Sie hätten in parasitärer Weise Menschen in Asien, Afrika und Lateinamerika ausgebeutet. „Aber sie müssen begreifen, dass dieser Tanz der Vampire jetzt zu Ende geht“, ergänzte Putin. Putin fügte hinzu, dass die Bürger der Regionen, die in den vergangenen 500 Jahren kontinuierlich vom Westen ausgebeutet wurden, begonnen haben, Russlands Kampf um Souveränität mit „ihren eigenen Bestrebungen nach Souveränität und unabhängiger Entwicklung“ zu koordinieren. Gleichzeitig würden die westlichen Eliten danach streben, den Status quo einzufrieren und das Unrecht der herrschenden internationalen Ordnung aufrechtzuerhalten.  Video und mehr …

Wertewesten in Tränen – Russlands Isolation wieder nur ein Hirngespinst. Während der Westen im Roten Meer einer neuen Eskalation nachgeht und damit den Suezkanal vorsätzlich beeinträchtigt, würde es nur die Zügelung Israels brauchen, um die Krise zu schlichten – daran hat indes niemand Interesse. Obwohl genau deswegen Moskaus Logistik-Sektor boomt.
Das historische Projekt des Wertewestens, die Russische Föderation der erbarmungslosen internationalen Isolation zuzuführen, ist abermals gescheitert. Zuletzt berichtete die gegenüber Moskau nicht gerade freundlich gesinnte Financial Times, wie der Krisenherd am Roten Meer den Russen einen erneuten wirtschaftlichen Vorteil erbracht hat.
Durch die Angriffe der Huthi im Roten Meer und den damit dramatisch destabilisierten Handelsweg entlang des Suezkanals hat sich bereits die Nachfrage nach einer bestimmten Route durch die Russische Föderation verstärkt. Russland habe die Einnahmen seiner staatlichen Eisenbahn vermehren können, berichtet die Financial Times. Konkret heißt das: Die Anfragen für den sicheren, verlässlichen Gütertransport über den russischen Eisenbahnkorridor sind bereits um circa 40 Prozent gestiegen. Mehr …

Er traue niemanden. Putin warnt vor Eskalation zum Atomkrieg, wenn Russland bedroht sei. In einem Fernseh-Interview erklärte Wladimir Putin, dass Russland technisch für einen Atomkrieg jederzeit bereit sei. Er befürchtet ein neues atomares Wettrüsten mit den USA.
In einem Interview hat der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, erneut vor der Gefahr eines Atomkrieges gewarnt [siehe Bericht »n-tv«]. Russland sei auf jeden Fall technisch dafür gerüstet. Sollte der NATO-Westen Russland gefährden, wäre man bereit die Atomwaffen einzusetzen. Was den Krieg in der Ukraine angeht, so erklärte Putin, dass ein Einsatz von Atomwaffen nicht notwenig war und sei. Es bestehe dort kein Interesse, es zur atomaren Eskalation kommen zu lassen.
Allerdings warnte Putin vor einem neuen nuklearem Wettrüsten mit den Vereinigten Staaten von Amerika. Wenn die USA wieder Atomversuche aufnehmen, würde Russland dies ebenso in Erwägung ziehen. Weiterhin kündigte Putin an, russische Truppen an die Grenze zu Finnland zu legen, weil dieses Land nun nicht mehr neutral sei. Mehr …

Lawrow: Schweiz als Vermittlerin im Ukraine-Konflikt nicht zu trauen. Laut Russlands Außenminister hat die Schweiz eine "offen antirussische Haltung" eingenommen, aber gleichzeitig versucht sie, ihre Vermittlung im Konflikt in der Ukraine durchzusetzen. Aus diesem Grund könne man ihr nicht vertrauen, so Sergei Lawrow.
Die Schweiz versuche, ihre Vermittlung im Ukraine-Konflikt aufzuzwingen, aber das werde nicht gelingen, sagte der russische Außenminister Sergei Lawrow auf der Sitzung der 13. Nahostkonferenz des Waldai-Klubs. Bern habe in diesem Konflikt eine "offen antirussische Position" eingenommen, so der Minister. Er verwies auf das außenpolitische Konzept für die Jahre 2024 bis 2027, das kürzlich von den Behörden des Landes verabschiedet wurde. Darin heißt es unter anderem, dass die Schweiz die Sicherheit "von Russland aus, nicht mit Russland" stärken will. Lawrow wies auf diese Worte hin. Er sagte: "Nun, welche Art von Vermittlungsdiensten wird es hier geben. Sie sind übrigens hier und versuchen, der Ukraine ihre Vermittlung aufzuzwingen. Dabei wird nichts herauskommen. Das ist kein Akteur, dem man trauen kann."
Die Schweizer Seite hatte wiederholt erklärt, dass sie sich um eine friedliche Beilegung des Konflikts in der Ukraine bemüht. Dies war insbesondere von Außenminister Ignazio Cassis erwähnt worden. Im Januar hatte er Lawrow am Rande der offenen Debatte des UN-Sicherheitsrats in New York getroffen. Nach dem Treffen hatte der Schweizer Außenminister gesagt, sein Ziel sei es, einen "Dialog" zu etablieren, um die Suche nach einer friedlichen Lösung fortzusetzen. Cassis hatte behauptet:"Wir stehen erst am Anfang solcher Vorgespräche, um zu sehen, ob es Wege gibt, die wir einschlagen können. (...) Aus unserer humanitären, diplomatischen Tradition heraus versuchen wir, hilfreich zu sein und einen Weg [zur Organisation von Friedensgesprächen] zu finden. Das ist es, was wir in diesem Moment erkunden." Mehr …

11.03.2024: Alexej Nawalnys »RASSISTISCHE SCHATTENSEITE!« Der MDR schrieb bereits im Juni 2017: Tatsächlich liegt Nawalnys politische Heimat im russischen Nationalismus der 2000er Jahre (…) Für deutsche Ohren klingen manche Äußerungen Nawalnys befremdlich.  So zeichnete Nawalny 2008 mehrere Clips für die Bewegung NAROD, russisch für Volk, auf. Darin sprach er sich etwa für freien Waffenbesitz aus für den Fall, „dass Kakerlaken in unsere Wohnung eindringen“ – gemeint waren mit den Kakerlaken Migranten. Hier Nawalnys überall gelöschtes ekelhaft rassistisches „Kakerlaken-Video“.
Dieses unfassbare Video ist natürlich überall gelöscht! Deswegen würde man in Deutschland ganz sicher und völlig zu Recht hinter Gittern wandern! Und dieser Mann, der früher ein solches menschenverachtendes, rassistisches Video produzierte, soll nun der Held der westlichen Welt sein? Unglaublich beschämend! Video und mehr …

10.03.2024:  Lwowa-Belowa: "Wegen Rettung von Kindern wurde ich zur Verbrecherin erklärt". Die Beauftragte des russischen Präsidenten für die Rechte der Kinder, Maria Lwowa-Belowa, hat am Dienstag auf dem Weltjugendfestival 2024 im Sirius-Olympiapark in Sotschi erklärt, dass sie ihre Arbeit mit kriegsgeschädigten Kindern trotz des vom Internationalen Strafgerichtshof ausgestellten Haftbefehls fortsetzen werde.  Video und mehr …

09.03.2024:  Auch Zwei-Plus-Vier-Vertrag? Russland will Tausende Abkommen mit "Feindstaaten" kündigen. Bis zu 15.000 internationale Verträge könnten von Russland gekündigt werden. Die Initiative geht vom Föderationsrat aus und kann nach einer Fachprüfung dem russischen Präsidenten vorgelegt werden, teilte der Vize-Sprecher des Rates mit.
Die Vorschläge der Senatoren zur Kündigung von für Russland nachteiligen internationalen Abkommen werden dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vorgelegt, erklärte der stellvertretende Sprecher des Föderationsrates, Konstantin Kossatschow, im Fernsehsender Rossija-24. Der Präsident habe laut Verfassung das Recht, die Kündigung internationaler Verträge zu veranlassen, so der Vize-Sprecher. Ihm zufolge gibt es in Russland mehr als 15.000 aktive bilaterale und multilaterale Abkommen, von denen die meisten mit unfreundlichen Ländern geschlossen wurden. "Wir werden zunächst die Abkommen mit diesen (unfreundlichen) Staaten analysieren", betonte der stellvertretende Sprecher des Föderationsrates.
Die Arbeit an den Vorschlägen ist bereits im Gange. Auf der Plenarsitzung am Mittwoch beauftragte die Sprecherin des Föderationsrates, Walentina Matwijenko, den Rat, gemeinsam mit dem Außenministerium und den parlamentarischen Fachausschüssen internationale Abkommen zu prüfen, veraltete und für Russland nachteilige Abkommen zu identifizieren und deren Kündigung vorzubereiten. Zu den entsprechenden Verträgen zählen solche, die den "feindlichen Ländern" einseitige Vorteile böten, betonte Matwijenko. Sie drängte auch darauf, diese Arbeit nicht zu verzögern.  Mehr …

Student aus Uganda will Putins Sohn werden. Ein Student aus Uganda wandte sich während des Weltjugendfestivals an den russischen Präsidenten Wladimir Putin und sagte, dass er gerne sein Sohn aus Afrika wäre. Von Journalisten später darauf angesprochen, erklärte Davis Acampurira, dass Putin in Afrika ein sehr hohes Ansehen genieße, besonders bei der Jugend. Man spüre Putins Einsatz für die Menschen in Afrika, man schätze sein Engagement für die Unabhängigkeit des Kontinents sehr, so Acampurira. Video und mehr …

Front-Soldaten wählen ihren Oberbefehlshaber: Präsidentschaftswahl in der Zone der Sonderoperation. In Russland finden bald die Präsidentschaftswahlen statt. Vom 15. bis 17. März wird in ganz Russland gewählt. Soldaten, die in der militärischen Sonderoperation eingesetzt sind, konnten jedoch bereits an der vorzeitigen Abstimmung teilnehmen. Aus Gründen der Sicherheit und Übersichtlichkeit wurden in einiger Entfernung von der Front Wahllokale eingerichtet, in denen es möglich ist, unter Einhaltung aller Vorschriften für einen der Kandidaten zu stimmen.  Video und mehr …

08.03.2024: Es gibt nur wenige Politiker welche die Deutschen und Deutschland lieben. Putin: "Wenn Russen und Deutsche ihre Kräfte vereint haben, gab es immer goldene Zeiten". Bei einem Treffen mit Teilnehmern des Weltjugendfestivals in Sotschi beantwortete Russlands Präsident Wladimir Putin die Frage eines deutschen Teilnehmers, wie Deutschland seine Souveränität wiedererlangen könnte. Der russische Staatschef erinnerte in diesem Zusammenhang an die Worte des ehemaligen Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble, dass Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg nie souverän gewesen sei. Video und mehr …

Russland führt landesweites VPN-Verbot (Abkürzung für Virtual Private Networks) ein. Einschränkung der freien Meinungsäußerung. Einschränkung der Privatsphäre. Die russische Regierung verfolgt einen immer strengeren Ansatz, um die digitale Freiheit, die ihre Bürger in den vergangenen Jahren genossen haben, zu verwalten und einzuschränken, indem sie ein Verbot von VPN-Diensten einführt. Das Verbot, das noch in diesem Monat in Kraft treten soll, betrifft nicht nur Werbung für VPNs, sondern auch Websites, die Ratschläge zur Umgehung der Zensurbarrieren des Landes anbieten.
Diese Maßnahme scheint einer der jüngsten Schritte in einer langfristigen Strategie zu sein, die darauf abzielt, den Zugang zu Informationen von außerhalb Russlands zu unterbinden und Internetnutzer effektiv zu isolieren, während gleichzeitig die Überwachungsmöglichkeiten der Regierung verstärkt werden. Infolgedessen werden den Nutzern VPNs verweigert, die als eine der letzten Möglichkeiten für Russen angesehen werden können, Zugang zu internationalen Informationen zu erhalten.
VPNs stellen im Wesentlichen eine sichere digitale Verbindung her, die Internetnutzern den Schutz ihrer Privatsphäre ermöglicht. Sie ermöglichen dies, indem sie die Internetverbindung verschlüsseln und so verhindern, dass externe Beobachter die Online-Aktivitäten des Einzelnen einsehen können. Neben der Umgehung staatlicher Zensur sind VPNs für moderne Internetnutzer ein unverzichtbares Instrument, um ihre sensiblen Daten zu schützen, auf geografisch begrenzte Inhalte zuzugreifen und ein privates Surfen ohne Verfolgung zu ermöglichen. Mehr …

Sanktionskrieg: Russische Zollbeamte kontrollieren verstärkt Waren mit US-amerikanischem Ursprung. Aktuell prüft der russische Zoll Güter verstärkt auf ihren Ursprung, berichten Medien. Wird festgestellt, dass etwas in den USA produziert wurde oder der Importeur das Ursprungsland nicht bestätigen kann, wird ein erhöhter Zollsatz erhoben.
Die erhöhten Zölle können bis zu 40 Prozent des Warenwerts erreichen, berichtet die Zeitung Wedomosti unter Berufung auf Vertreter von Importeuren und Zollrechtlern. Gleichzeitig erreicht der Satz des einheitlichen Zolltarifs im Durchschnitt nur 3 bis 5 Prozent. Weiter berichtet das Blatt, dass die massiven Zollinspektionen seit Februar des Jahres 2024 zu beobachten sind.
Experten führen das auf den Beschluss des Rates der Eurasischen Wirtschaftskommission vom 26. Januar dieses zurück, der am 8. Februar in Kraft getreten ist. Der wichtigste Punkt in diesem Dokument ist die Einführung des Konzepts der "Vergeltungsmaßnahmen", das Waren aus dem Erlass Nr. 788 einschließt. Das Portal Delowoi Peterburg berichtet: "Der erhöhte Satz gilt für US-amerikanische Waren mit Nummern der Warennomenklatur ausländischer Wirtschaftstätigkeit, nämlich 82, 84, 87, 90. Zu diesen Gruppen gehören vor allem Metallwaren (Baumaschinen, Geräte, Werkzeuge)." Mehr …

Russische Regierung erhöht Sozialrenten um 7,5 Prozent. Zum 1. April werden die Sozialrenten in Russland um 7,5 Prozent erhöht. Das kündigte die russische Regierung an. Von der indexierten Erhöhung profitieren auch behinderte Militärangehörige. Insgesamt wird die Entscheidung für mehr als vier Millionen Menschen gelten. Mehr …

Neue Direktorin befreit Puschkin-Museum von liberaler Umgestaltung durch vorherige Leitung. Das Puschkin-Museum bringt seine alte Exposition zurück. Die neue Direktorin räumt mit dem prowestlichen Konzept ihrer liberalen Vorgängerin auf und gibt der beeindruckenden Gemäldesammlung mehr Raum.
Nach dem Tod von Irina Antonowa, der legendären Direktorin des russischen Puschkin-Museums der Schönen Künste, die das Haus mehr als 52 Jahre lang leitete und Mona Lisa, die Präraffaeliten und Picasso nach Russland brachte, wurde das wichtigste Museum des Landes mehrere Jahre lang von der Ukrainerin Marina Loschak geleitet. Mehr …

Putin: "Alle Menschen kommen durch Mamas und Papas auf die Welt – anders geht es nicht". Die einwöchigen Weltjugendfestspiele in Sotschi sind zu Ende gegangen. Teilnehmer aus über hundert Ländern haben dabei mitgewirkt. Zum Abschied hielt der russische Präsident Wladimir Putin eine Ansprache an die Anwesenden. Die Türen Russlands werden für junge Menschen aus verschiedenen Ländern und ihre größten Vorhaben immer offen stehen, sagte der russische Präsident bei der Abschlusszeremonie der Weltjugendfestspiele in Sotschi. Video und mehr …

Putin: "Wenn Russen und Deutsche ihre Kräfte vereint haben, gab es immer goldene Zeiten". Bei einem Treffen mit Teilnehmern des Weltjugendfestivals in Sotschi beantwortete Russlands Präsident Wladimir Putin die Frage eines deutschen Teilnehmers, wie Deutschland seine Souveränität wiedererlangen könnte. Der russische Staatschef erinnerte in diesem Zusammenhang an die Worte des ehemaligen Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble, dass Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg nie souverän gewesen sei. Video und mehr …

07.03.2024:  Russischer Inlandsgeheimdienst vereitelt Terroranschlag in Teilrepublik Karelien. Vor dem Hintergrund der russischen Sonderoperation in der Ukraine häufen sich Meldungen über versuchte Terrorangriffe auf Objekte in Russland. Die jüngste Nachricht kommt aus der Teilrepublik Karelien. Der mutmaßliche Täter wurde bei der Festnahme erschossen.
Nach Angaben des Föderalen Sicherheitsdienstes der Russischen Föderation (FSB) soll ein weißrussischer Bürger im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste einen Terroranschlag im Norden Russlands geplant haben. Wie der Inlandsgeheimdienst am Donnerstag in der entsprechenden Mitteilung bekanntgab, sei das Verbrechen vereitelt worden. Als Ziel der verhinderten Terrorattacke nannte der FSB ein Verwaltungsgebäude in der Stadt Olonez in der Teilrepublik Karelien. Die Behörde verbreitete ein Video mit dem Einsatz von Sicherheitskräften.
Bei dem mutmaßlichen Täter handelte es sich demnach um einen im Jahr 1974 geborenen Bürger der Republik Weißrussland, der Mitglied der verbotenen Gruppierung Kastus-Kalinowski-Regiment war und auf der zwischenstaatlichen Fahndungsliste stand. Hinter der Vorbereitung des Terroranschlags standen nach FSB-Angaben die ukrainischen Geheimdienste. Die Sicherheitskräfte schlugen zu, als der Mann auf Anweisung seiner ukrainischen Auftraggeber einen selbst gebauten Sprengsatz aus einem Versteck holte. Bei der Festnahme eröffnete der Verdächtige das Feuer und wurde in dem Schusswechsel erschossen. Beim Einsatz kamen weder die Sicherheitskräfte noch die Zivilbevölkerung zu Schaden. Die Ermittler stellten den Sprengsatz und eine Makarow-Pistole samt Patronen sicher. Mehr …

Peskow über westliche Staaten: "Sie alle spielen mit dem Feuer". Angesichts der Diskussionen über die Entsendung von Soldaten aus NATO-Staaten in die Ukraine und des Taurus-Mitschnitts, in dem deutsche Generäle Angriffe auf russisches Territorium besprachen, zeigte sich der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, sehr besorgt. Video und mehr …

Vertreter aus Sachsen zu Peskow: "Deutsche stehen an der Seite des russischen Volkes". "Ich möchte betonen, dass dies nicht die gewöhnlichen Menschen in Deutschland widerspiegelt", sagte Tobias Pfennig am Mittwoch im Namen der "Freien Sachsen" und der deutschen Bevölkerung auf dem Weltjugendfestival in Sotschi.
Damit bezog er sich auf die politischen Spannungen zwischen Deutschland und Russland. Pfennig unterstrich die positive Einstellung der Deutschen zu den Russen und setzte mit der symbolischen Übergabe eines T-Shirts ein Zeichen der Freundschaft. Dies geschah im Rahmen eines Dialogs beim Bildungsmarathon "Wissen. Zuerst" mit Dmitri Peskow, dem stellvertretenden Leiter der Präsidialverwaltung der Russischen Föderation und Pressesprecher des Präsidenten. Video und mehr …

Gesamte Abschlusskonferenz mit Wladimir Putin bei den Weltjugendfestspielen in Russland. Video und mehr …

TV-Moderator stellt mögliche Ziele für Vergeltung von Taurus-Angriff auf Krim-Brücke vor. Dmitri Kisseljow, der bekannte russische Journalist und TV-Moderator, hat sich die Brücken in Deutschland mal genauer angeschaut. Nicht als General der russischen Armee, der konkrete Pläne für deren Zerstörung schmiedet, sondern als Kommentator einer der meistgesehenen russischen TV-Sendungen.
Dabei erlaubt er sich das Gedankenspiel: "Welche Brücke bzw. Brücken müssten wir in Deutschland zerstören, um im Falle eines Angriffs mit deutschen Taurus-Raketen auf unsere Krim-Brücke den angerichteten Schaden angemessen zu erwidern?" Video und mehr …

EU-"Demokratie": Teilnahme an russischer Präsidentschaftswahl wird wie schwere Straftat behandelt. EU-Länder versuchen sich in die russischen Präsidentschaftswahlen einzumischen, indem sie die Teilnahme daran auf ihrem Territorium kriminalisieren. Das werde laut der Sprecherin des Außenministeriums in Moskau, Maria Sacharowa, nicht folgenlos bleiben. Video und mehr …

Verteidigungsdoktrin bleibt unverändert. Russland plant keinen Einsatz von Atomwaffen im Donbas. Russland hat seine Doktrin, Atomwaffen nur dann einzusetzen, wenn es notwendig ist, um die Existenz des russischen Staates zu retten, nicht geändert. Dies erklärte Wladimir Putins Sprecher Dmitri Peskow.
In westlichen Mainstreammedien tauchen immer wieder Meldungen von selbsternannten Experten auf, Russland plane einen Einsatz von Atomwaffen im Donbas. Altparteienpolitiker jeglicher Prägung hierzulande nehmen diese Meldungen unreflektiert auf und plappern sie nach, ohne diese auf Inhalt und Richtigkeit zu überprüfen. Panikmache und Kriegshetze sind stattdessen angesagt.
Alles Lug und Trug, sagt aktuell Putins Sprecher Dmitri Peskow. In der russischen Verteidigungsdoktrin werden Atomwaffen als eine Art »Abschiedswaffe« betrachtet und diese regele den Einsatz von Atomwaffen durch das Land, so Peskow. Wladimir Putin sagte im Juni 2023, dass es keinen Bedarf für den Einsatz von Atomwaffen gebe, da Russlands Atomwaffenarsenal der Abschreckung diene. Peskow sagte am Mittwoch, dass Atomwaffen nur und ausschließlich jedoch zur Verteidigung der Existenz des Landes eingesetzt würden. Mehr …

06.03.2024:  Putin: Objektive nationale Interessen werden Deutschland und Russland zueinander führen. Der russische Präsident Wladimir Putin gibt die Hoffnung nicht auf, dass Deutschland die zur Freundschaft ausgestreckte russische Hand wieder ergreifen wird. Die "objektiven nationalen Interessen" Deutschlands werden dazu führen, dass neue Politiker auftauchen werden, denen die aktuelle Russophobie fremd ist, sagte Putin am Mittwoch.
Der russische Präsdent Wladimir Putin auf der Abschlusszeremonie des Weltjugendforums in Sotschi am 6. März 2024. Russlands Präsident Wladimir Putin gibt die Hoffnung auf ein deutsch-russisches Bündnis nicht auf.
Am Rande der Abschlusszeremonie des Weltjugendforums in Sotschi sagte das russische Staatsoberhaupt am Mittwochabend, die "tiefen nationalen Interessen Deutschlands" würden früher oder später dazu führen, dass Politiker auftauchen, die einen Schulterschluss mit Russland anstreben werden.
Putin zufolge sei es unvermeidlich, dass sich der Wunsch nach Unabhängigkeit und Verteidigung der eigenen Souveränität in den europäischen Ländern – trotz der Hierarchie in der westlichen Welt – wieder Bahn brechen wird. Mehr …

Die Jugend des globalen Südens strömt ins „isolierte“ Russland. Die Weltjugendfestspiele, die vom 1. bis 7. März im Föderationsterritorium Sirius (Sotschi, Südrussland) stattfinden, sind in jeder Hinsicht eine beeindruckende Leistung: eine Art kultureller Sondereinsatz (SCO), der die Jugend des globalen Südens einbezieht.
Angefangen bei der unvergleichlichen Kulisse – dem Park der Wissenschaften und Künste der Olympischen Spiele 2014, eingebettet zwischen schneebedeckten Bergen und dem Schwarzen Meer – bis zu den Stars der Show: mehr als 20.000 junge Führungskräfte aus über 180 Nationen, Russen und vor allem Asiaten, Afrikaner und Lateinamerikaner sowie diverse Dissidenten aus dem sanktionsbesessenen westlichen „Garten“. Unter ihnen befinden sich zahlreiche Pädagogen, Doktoranden, Aktivisten aus dem öffentlichen und kulturellen Bereich, ehrenamtliche Mitarbeiter gemeinnütziger Organisationen, Sportler, junge Unternehmer, Wissenschaftler, Bürgerjournalisten sowie Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren, die erstmals im Mittelpunkt des Sonderprogramms „Gemeinsam in die Zukunft“ stehen. Es sind die Generationen, die unsere gemeinsame Zukunft gestalten werden.
Präsident Putin war abermals sehr scharfsinnig: Er betonte, dass es einen klaren Unterschied gibt zwischen den Bürgern der Welt – einschließlich des globalen Nordens – und der intoleranten, extrem aggressiven westlichen Plutokratie. Russland, ein multinationaler, multikultureller Staat der Zivilisation, heißt grundsätzlich alle Bürger der Welt willkommen. Mehr …

US-Atomwaffen in Nordeuropa: Russland warnt vor Stationierung legitimer militärischer Ziele. Angesichts der NATO-Norderweiterung warnt Russland den Westen davor, die US-Atomwaffen auch in Nordeuropa zu stationieren. Das Außenministerium in Moskau betont, dass dieser Schritt die Sicherheit der nordischen Länder beeinträchtigen würde.
Russland hat auf die aktuelle Diskussion in Finnland über eine mögliche Stationierung von US-Atomwaffen in diesem skandinavischen EU- und nun auch NATO-Staat mit deutlichen Worten reagiert. Auf ihrem Pressebriefing am Mittwoch warnte die Außenamtssprecherin Maria Sacharowa das Nachbarland vor diesem Schritt. Solche militärischen Objekte würden eine unmittelbare Gefahr für Russland darstellen und wären dann konsequenterweise auch legitime militärische Ziele im Fall einer direkten Konfrontation Russlands mit dem westlichen Militärbündnis, sagte die Diplomatin. Dabei bemängelte Sacharowa auch, dass die Regierung in Helsinki die Finnen über solche Risiken nicht einmal ausreichend informiere.
"Sollten in Nordeuropa US-amerikanische Atomwaffen auftauchen, würden sie die Sicherheit der Empfängerländer alles andere als stärken. Im Gegenteil: Sie käme zu Schaden." Sacharowa begründete das damit, dass dann auch andere Länder sowohl auf diesem Kontinent als auch außerhalb des Kontinents eine Präsenz von US-Atomwaffen in der Region berücksichtigen müssten. Sie warf der Regierung in Washington und den "Satelliten" der USA vor, bewusst auf einen direkten Zusammenstoß zwischen der NATO und Russland hinzusteuern. Mehr …

Russischer Auslandsgeheimdienst: Nawalny eines natürlichen Todes gestorben. Laut dem Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes ist der Oppositionelle Alexei Nawalny eines natürlichen Todes gestorben. Ähnlich äußerte sich auch der Direktor des ukrainischen Militärgeheimdienstes.
Der Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes geht nicht davon aus, dass westliche Geheimdienste am Tod von Alexei Nawalny beteiligt waren: "Ich glaube nicht, dass es einen speziellen Plan gab. Aber leider haben die Menschen eine Eigenschaft: Früher oder später endet das Leben, sie sterben. Nawalny ist eines natürlichen Todes gestorben, ja", sagte Sergei Naryschkin in einem Interview am Dienstagabend. Auch Kirill Budanow, der Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes, äußerte sich vergangene Woche ähnlich, ohne zu erklären, woher er diese Informationen über die Todesumstände hat. Im ärztlichen Bericht heißt es, die Todesursache sei natürlich gewesen. Nawalnys Mitarbeiter behaupten, er sei ermordet worden.
Nawalny war nach Angaben der Strafvollzugsbehörde am 16. Februar im Straflager "Polarwolf" im Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen gestorben. Das russische Ermittlungskomitee erklärte daraufhin, dass eine Untersuchung zu den Todesumständen eingeleitet worden sei. Nawalny wurde am 1. März auf dem Borissowskoje-Friedhof in Moskau beigesetzt.  Mehr …

Sibirien: Brand in Wärmekraftwerk, mindestens 23 Verletzte. In der Republik Tuwa ist am Mittwochmorgen in einem Wärmekraftwerk der Stadt Schagonar ein Brand ausgebrochen. Nach jüngsten Angaben wurden 23 Menschen verletzt. Zahlreiche Haushalte bleiben derzeit ohne Heizung.
In der Stadt Schagonar in der Republik Tuwa an der Grenze zur Mongolei ist es am Mittwochmorgen zu einer Explosion und einem anschließenden Brand in einem Wärmekraftwerk gekommen. "Es gibt keine Todesopfer. Es gibt keine Vermissten", teilte Republikchef Wladislaw Chowalyg mit. Das regionale Gesundheitsministerium meldete 23 Verletzte, von denen 15 ins Krankenhaus eingeliefert wurden.
Die Zentralheizung in Schagonar, wo die Temperaturen derzeit bei minus 14 Grad liegen, wurde abgestellt. Nach Angaben des Republikoberhauptes blieben rund 4.000 Menschen ohne Heizmöglichkeiten. Die örtliche Verwaltung versprach, die Heizung am späten Nachmittag wieder in Betrieb zu nehmen. In den Schulen fiel der Unterricht aus, die Eltern wurden aufgefordert, ihre Kinder aus den Kindergärten abzuholen. Insgesamt leben in Schagonar rund 12.000 Menschen. Die Behörden in Tuwa riefen den regionalen Notstand aus. Mittlerweile wurde der Brand gelöscht. Es wurde ein Strafverfahren wegen Fahrlässigkeit eingeleitet. Mehr

Putins "scharfe" nukleare Warnung. Die Unvernunft des Westens kann durchaus einen Atomkrieg provozieren. Gerade deswegen führt Wladimir Putin den westlichen Eliten jetzt zu Gemüte, dass es kein "vielleicht", sondern nur einen "garantierten Einsatz" gibt.
In Wladimir Putins Ansprache an die Föderationsversammlung hat das außenpolitische Segment höchstens zehn Prozent eingenommen. Dennoch thematisierten 90 Prozent aller westlichen Publikationen über die Ansprache gerade diesen Teil – genauer gesagt, über dessen nukleare Komponente, nämlich Putins Aussage: "Die strategischen Atomstreitkräfte befinden sich in einem Zustand der vollen Bereitschaft für einen garantierten Einsatz." Westliche Medien kommentierten dies nicht nur mit Behauptungen, dass Russland allen einen "nuklearen Armageddon" androhe. Manche blickten tiefer. So schrieb The Washington Post: "Putin hat schon zuvor Russlands Bereitschaft für einen Einsatz seiner nuklearen Waffen angedeutet, doch die Warnung am Donnerstag war ungewöhnlich scharf."
Auf den ersten Blick sagte Russlands Präsident nichts Besonderes. Rede um Rede erinnert er die westlichen Partner an die russischen Nuklearwaffen und daran, dass Moskau gemäß der eigenen Militärdoktrin bereit ist, sie einzusetzen – darunter in Fällen, wenn ein gegen Russland geführter konventioneller Krieg die Sicherheit und die Existenz des Landes bedroht. Was den Ton der jetzigen Rede angeht, so war sie viel ruhiger, als etwa die Ansprache vor zwei Jahren, als Russlands Staatschef den Beginn der speziellen Militäroperation in der Ukraine angekündigt hatte. Damals sagte er: "Wer auch immer uns hindern, und erst recht unser Land, unser Volk bedrohen sollte, soll wissen, dass Russlands Antwort entschieden sein und zu Folgen führen wird, mit denen ihr euch während eurer ganzen Geschichte nicht konfrontiert wurdet." Mehr

Roskosmos-Chef: Moskau und Peking erwägen Bau eines Atomkraftwerks auf dem Mond. Russland und China erwägen die Möglichkeit, um die Jahreswende 2033 bis 2035 ein Kernkraftwerk auf dem Mond zu errichten, sagte Roskosmos-Direktor Juri Borissow am Dienstag bei einem Treffen mit Teilnehmern des Weltjugendfestivals auf dem Föderationsgebiet Sirius.  Video und mehr …

Putins Besuch in Südrussland: Warmer Empfang mit Umarmungen und Küssen. Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Dienstag Solnetschnodolsk in der Region Stawropol besucht. Der Präsident besichtigte ein Unternehmen, das Tomaten und Gurken anbaut, und sprach beim Mittagessen mit den Mitarbeitern.  Video und mehr …

Schoigu: Erweiterung der NATO-Präsenz an den Grenzen Russlands kann nicht unbeantwortet bleiben. Bei einer Beratung der russischen Streitkräfte sprach der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu am Dienstag auch über die Erweiterung der NATO an den Grenzen Russlands und die russische Reaktion darauf. Auf Erlass von Wladimir Putin wurden zwei neue Militärbezirke – Leningrader und Moskauer – geschaffen, die die Verwaltung der Truppen und Streitkräfte erheblich verbessern.  Video und mehr …

05.03.2024:  Russisches Verteidigungsministerium legt Szenario eines möglichen Angriffs auf Russland dar. Eine vom Verteidigungsministerium in Moskau herausgegebene Zeitschrift schildert, wie sich eine militärische Aggression gegen Russland entfalten könnte. Die Operation könnte mit einer schlagartigen globalen Attacke beginnen, heißt es.
Ausländische Fachleute erwägen aktuell die Schaffung neuer Militärverbände, die sogenannten Joint Operational Formations (JOF). Der Vorgang weite das System der militärischen Bedrohungen gegen die Russische Föderation aus, heißt es in einem Artikel in der Zeitschrift Wojennaja Mysl (Militärisches Gedankengut), die vom russischen Verteidigungsministerium herausgegeben wird. Bei dem Szenario handele es sich um interspezifische, kompakte, hochmobile, multidisziplinäre Truppenverbände. Diese seien in der Lage, der administrativ-politischen und militärisch-industriellen Infrastruktur des Gegners in kurzer Zeit eine umfassende Niederlage in allen Bereichen zuzufügen. Sowohl am Boden, zur See, in der Luft und im Weltraum sowie im Bereich Informationstechnologie.
Die am meisten erwarteten Einsatzformen von JOF seien Luft-Boden-Operationen. Diese könnten mit Offensivoperationen in der Luft beginnen, die aus einem schnellen, schlagartigen globalen Angriff, aber auch aus mehreren massiven Raketen- und Luftangriffen bestehen könnten. Ab 2030 würden sich solche Einsätze zu Luft- und Raumfahrtoperationen und anschließend zu Raumfahrtoperationen entwickeln. Wie es weiter heißt, werde die Luftwaffe als die ma­nö­v­rier­fä­higste und anpassungsfähigste Teilstreitkraft eine der ersten sein, die in die Kampfhandlungen einsteigen würde, vielleicht sogar noch vor dem Einsatz der Hauptverbände.
Ferner stellten die Autoren fest, dass die operativen Verbände des Gegners vor Beginn der aktiven Phase provokative, demonstrative, informierende und weitere potenziell aggressive Aktionen durchführen könnten, um die Kontrolle über die Lage zu erhalten. Mehr …

Sacharowa: Deutsche Journalisten verlassen das Land, falls russische von Berlin angegriffen werden. Die Bemühungen der deutschen Bundesbehörden, die Arbeit russischer Journalisten zu beeinträchtigen, würden dazu führen, dass die deutschen Medienvertreter gezwungen sein werden, Russland zu verlassen, so das russische Außenministerium.
Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, warnte die deutsche Regierung im Fernsehsender Solowjow.live vor Vergeltungsmaßnahmen. Im Falle von Einschränkungen der Arbeit russischer Journalisten in Deutschland werde Moskau Gegenmaßnahmen ergreifen, betonte sie. Sie erklärte, dass die Bundesrepublik beschlossen habe, russische Journalisten auszuweisen und ihre Aufenthaltsgenehmigungen oder Akkreditierungen für deren Arbeit im Land nicht mehr zu verlängern. Sacharowa wies darauf hin, dass "deutsche Journalisten Russland verlassen werden", sollte die Bundesrepublik die russischen Journalisten angreifen und diesen Plan umsetzen. Sie betonte: "Ich sage es gleich, damit es jeder weiß, es ist ja bereits über diplomatische Wege auch in Berlin bekannt: Wenn sie die russischen Journalisten angreifen und ihr Vorhaben noch verwirklichen, werden deutsche Journalisten aus Russland abreisen." Mehr …

Serbischer Filmregisseur Kusturica: "Moskau ist die beste Stadt der Welt".  Emir Kusturica, prominenter serbischer Filmregisseur, nimmt ebenfalls am Weltjugendfestival im russischen Sotschi teil. Vor Journalisten sagte er, Moskau sei die beste Stadt der Welt.  Video und mehr …

Moskau bestellt deutschen Botschafter ein – Wollen Sie wieder Krieg mit Russland? Der deutsche Botschafter in Moskau, Alexander Lambsdorff, hat sich am Montag ins russische Außenministerium begeben. Das Auswärtige Amt in Berlin verweist auf ein bereits geplantes Treffen. Russische Staatsmedien sprechen jedoch von einer Einbestellung des Botschafters. Als Grund wird die geleakte Tonbandaufnahme hochrangiger Bundeswehroffiziere über die Angriffe auf die Krim-Brücke angeführt.  Video und mehr …

04.03.2024: Lawrow betont: Russland zählt nicht auf die Schweiz als Vermittler in der Ukraine. Der russische Außenminister wies auch darauf hin, dass der Westen die sogenannte Formel von Präsident Wladimir Zelinskij zur Lösung des Konflikts in der Ukraine propagiert, die eine Kapitulation Russlands vorsieht.
Russland verlasse sich in der Ukraine-Frage nicht stark auf die Schweizer Dienste, da die Schweiz ihre Neutralität verloren habe, sagte der russische Außenminister Sergei Lawrow auf einer Pressekonferenz nach dem Diplomatischen Forum in Antalya. „Wir verlassen uns nicht sehr auf die Schweizer Dienste. Die Schweiz war traditionell ein Ort und ein Land, das dank seiner Neutralität auf jede erdenkliche Weise dazu beigetragen hat, in Verhandlungen Kompromisse und Vereinbarungen zu erzielen. Sie hat ihre Neutralität längst verloren“, sagte Lawrow. Er erinnerte an die jüngsten Äußerungen des Schweizer Außenministers Ignazio Cassis über geheime Friedenspläne für die Ukraine.
„Die jüngsten Äußerungen von Cassis haben mich etwas überrascht. Er sagte plötzlich, es gebe etwa zehn Friedenspläne für die Ukraine, von denen die meisten geheim seien. Ich habe den Eindruck, dass diese Aussage zeigt, dass er nicht sehr tief in die Materie eingetaucht ist“, sagte der Minister. Lawrow wies auch darauf hin, dass der Westen die sogenannte Formel von Präsident Wladimir Zelenski für eine Lösung in der Ukraine propagiere, die eine Kapitulation Russlands vorsehe. Mehr …

Moskau reagiert auf NATO-Großmanöver: Nordic Response ist provokativ. Russlands Militär wird die NATO-Übung mit dem Namen Nordic Response 2024 überwachen, die Finnland, Schweden und Norwegen am Montag nahe der russischen Grenze begonnen haben, erklärte der russische Vizeaußenminister Alexander Gruschko. Das Manöver sei provokativ, betonte er.
Laut dem stellvertretenden russischen Außenminister Alexander Gruschko überwacht das russische Militär das NATO-Manöver mit dem Namen Nordic Response 2024 (zu Deutsch: Nordische Antwort 2024). Auch Finnland und Schweden, die dem Bündnis erst kürzlich beigetreten sind, nehmen an dem Manöver teil. Die von Norwegen geleitete Übung wird in den nördlichen Teilen der drei Länder nahe der Grenze zu Russland abgehalten. Sie ist Teil des Großmanövers Steadfast Defender (zu Deutsch: Standfester Verteidiger 2024), wofür die Allianz rund 90.000 Soldaten mobilisiert haben soll. Hierbei zitieren russische Staatsmedien Gruschko wie folgt: "Das Militär überwacht und es verfügt über alle notwendigen Mittel dafür. Unsere politische Position ist gut bekannt: Wir glauben, dass diese Übung demonstrativ-provokativer Natur ist."
Ferner gab der Diplomat an, dass jegliche Übungen, insbesondere die, die in der Nähe der Berührungslinie stattfänden, das Risiko militärischer Zwischenfälle erhöhen würden. Daher würden im Hinblick auf die Gewährleistung der Verteidigungsfähigkeit Russlands alle notwendigen Maßnahmen ergriffen. "All diese Aktivitäten schwächen die Sicherheit Europas weiter und schaffen zusätzliche Risiken in Nordeuropa." Mehr

Medwedew: Die Deutschen sollten froh sein, dass Russland einen kühlen Kopf bewahrt. Der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew hat am Montag das mitgeschnittene Gespräch der Bundeswehr über geplante Angriffe auf die Krim-Brücke kommentiert. Russland werde Zurückhaltung zeigen, sich aber "an alles erinnern".
Dmitri Medwedew, Ex-Präsident und jetziger stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates, sagte zu den durchgesickerten Informationen über einen möglichen Angriff der Bundeswehr auf die Krim-Brücke, dass Moskau sich in Zurückhaltung üben werde, aber es werde sich an alles erinnern. Die deutsche Bevölkerung solle verstehen, "was wir während des Großen Vaterländischen Krieges getan haben", sagte er bei einem Marathon der russischen Gesellschaft Snanije (Wissen) im Rahmen des Weltjugendfestivals.
"Das ist das Problem: Die Deutschen scheinen nichts verstanden und nichts gelernt zu haben. Aber wenn wir von der heutigen Diskussion absehen, dann ist das, was wir gesehen und gehört haben, eine Diskussion darüber, wie man hinter dem Rücken eines anderen gegen Russland kämpft und unsere zivilen Objekte zerstört, die zahlreiche Menschen nutzen. Sie diskutieren das eiskalt, weil sie es jetzt brauchen. Sie wollen das so durchziehen, dass es nicht auffällt. Es ist gut, dass Russland von Leuten mit kühlem Kopf geführt wird. Dass der Oberbefehlshaber das gelassen hinnimmt." Vergangene Woche schrieb Medwedew auf Telegram, er habe den Eindruck, dass Deutschland sich auf einen Krieg mit Russland vorbereite. Russlands ewige Gegner, die Deutschen, seien erneut zu Erzfeinden geworden. Mehr …

Russlands Außenministerium bestellte deutschen Botschafter in Moskau ein. Aufgrund der Veröffentlichung eines Mitschnitts von Beratungen deutscher Luftwaffen-Offiziere hat das russische Außenministerium am Montag den deutschen Botschafter in Moskau, Alexander Graf Lambsdorff, einbestellt, teilten Staatsmedien mit.
Wie russische Staatsmedien meldeten, hat das Außenministerium in Moskau den Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Alexander Graf Lambsdorff, einbestellt. Als ein Grund dafür wird die geleakte Aufnahme der hochrangigen Bundeswehroffiziere über Angriffe auf die Krim-Brücke aufgeführt. Einer Mitteilung der Nachrichtenagentur RIA Nowosti zufolge soll Lambsdorff nach mehr als einer Stunde die Behörde verlassen haben. Die Agentur teilt auf Telegram entsprechende Videoaufnahmen. Der deutsche Botschafter soll sich geweigert haben, Journalistenfragen zu beantworten.   Mehr …

Sacharowa: Entnazifizierung in Deutschland nicht abgeschlossen. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums kommentiert die Gespräche der Bundeswehr über mögliche Angriffe auf die Krim-Brücke dahin gehend, dass die Entnazifizierung in Deutschland nicht abgeschlossen sei. Sie warnt vor verheerenden Folgen für die Bundesrepublik.
Die offizielle Vertreterin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, kommentierte am Montag die durchgesickerte Aufnahme der Bundeswehr über mögliche Angriffe auf die Krim-Brücke. Ihr zufolge sei die Entnazifizierung in Deutschland "noch nicht abgeschlossen". Sie betonte, dass die Folgen für Deutschland verheerend sein würden, wenn sich in der Bundesrepublik nichts ändere. Der Westen werde für die von ihm geplanten und weitgehend umgesetzten destruktiven Maßnahmen zur Verantwortung gezogen werden.
"Um ehrlich zu sein, warten wir weniger auf eine Reaktion als auf eine Erklärung." Der deutsche Botschafter in Moskau, Alexander Graf Lambsdorff, hat Medienberichten zufolge einen Gesprächstermin im russischen Außenministerium wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet unter Berufung auf eine anonyme Quelle, dass es sich um eine Einbestellung des Botschafters wegen der jüngst veröffentlichten Abhörmitschnitte handele. Nach dem Treffen mit russischen Diplomaten lehnte er eine Stellungnahme ab. Quelle …

Russischer Soldat dankt Biden für Lieferung von Abrams-Panzern an die Ukraine. Im Internet ist ein Video aufgetaucht, in dem sich offenbar ein russischer Soldat spöttisch bei Joe Biden dafür bedankt, dass die USA Kiew mit Abrams-Panzern beliefern und den russischen Soldaten die Möglichkeit geben, sich durch deren Zerstörung etwas dazuzuverdienen.
In einem kurzen Clip, der in den sozialen Medien kursiert, ist offenbar ein russischer Soldat in voller Montur zu sehen, der dem US-Präsidenten einen Dankesgruß ausrichtet. Er sagt auf Englisch: "Wir, die russischen Krieger, danken Ihnen aufrichtig für die Abrams-Panzer, die die USA an die Ukraine liefern." Mehr …

Simonjan über RT-Strategie: Das berichten, was westliche Medien verschweigen. RT-Chefin Margarita Simonjan sprach auf einer Diskussionsveranstaltung im Rahmen des Weltfestivals der Jugend in Sotschi über Stärken, Schwächen, Versäumnisse und Strategien Russlands im Informationskrieg gegen die Propaganda des Westens. Video und mehr …

03.03.2024:  Medwedew: Deutschland bereitet sich auf Krieg gegen Russland vor. Dmitri Medwedew sieht sich durch die öffentlich gewordenen Pläne eines Taurus-Angriffs auf die Krim-Brücke bestätigt und Deutschland weiterhin auf dem Weg in einen heißen Krieg gegen Russland. Das gelte selbst dann, wenn Kanzler Scholz nichts darüber wusste, so Russlands Ex-Präsident am Sonntag.
Der frühere russische Präsident, langjährige Regierungschef und heute stellvertretende Vorsitzende des nationalen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, hat am Sonntag vor einem unmittelbar bevorstehenden deutsch-russischen Krieg gewarnt. Deutschland bereite sich derzeit intensiv auf diesen vor, schrieb der Politiker auf seinem Telegram-Kanal. Er denke, dass nach der Informationsbombe rund um den geleaketen Mitschnitt einer geheimen Beratung hoher Luftwaffen-Offiziere ein Weißwaschen der in Berlin regierenden Koalition einsetzen werde, schrieb Medwedew. Man werde behaupten, dass dies alles "Machenschaften der Militärs" seien, das "solches Gerede" und Kriegsspiele liebe. Die zivile politische Führung, werde man sagen, habe damit nichts zu tun: "Besonders an der Spitze dieser Führung steht ein friedliebender Typ (alias beleidigte Leberwurst): Scholz, der sich weigert, den Banderiten Raketen mit erhöhter Reichweite zu übergeben."
Niemand könne indes sicher sagen, ob die politische Führung und der Leberwurst-Kanzler persönlich über die Pläne des Militärs Bescheid wussten. Doch selbst wenn man zugunsten von Scholz annähme, dass er in die Planungen des Angriffs auf die Krim-Brücke nicht involviert gewesen ist, sei dies nicht unbedingt besser, argumentiert Medwedew: Mehr …

Anti-Terror-Einsatz in Inguschetien: Sechs bewaffnete Kämpfer getötet. Sechs mutmaßliche Terroristen sind in der Stadt Karabulak in der russischen Kaukasusrepublik Inguschetien getötet worden. Dabei soll es sich um Anhänger der Terrororganisation "Islamischer Staat" handeln. Es gibt keine Berichte über Opfer unter Zivilisten oder Ordnungskräften. In der Stadt Karabulak der russischen Kaukasusrepublik Inguschetien wurde seit Samstag ein Anti-Terror-Einsatz durchgeführt. Die Phase des Sondereinsatzes ist nach unbestätigten Informationen vorbei, aber der Modus der Terrorismusbekämpfung bleibt in Kraft.
Die Zeitung Iswestija zitierte eine Quelle in den Strafverfolgungsbehörden mit der Aussage, dass die Sonderoperation gegen eine Banditengruppe am 2. März um 19.30 Uhr Moskauer Zeit (17.30 MEZ) begonnen habe. Bei den Aktionen der Spezialkräfte des russischen Inlandsgeheimdiensts FSB seien sechs bewaffnete Kämpfer getötet worden, so die Zeitung. Die Kämpfer seien demnach mit automatischen Waffen und Sprengstoffen bewaffnet gewesen. Ihre Aktivitäten seien vom Ausland aus koordiniert worden. Berichten zufolge planten sie Terroranschläge an belebten Plätzen. Zuvor hatten russische Medien berichtet, dass sich die mutmaßlichen Terroristen in einem Wohnhaus verbarrikadiert hätten. Nach Angaben des Nationalen Komitees zur Bekämpfung des Terrorismus eröffneten die Kämpfer das Feuer auf die Sicherheitskräfte, als diese versuchten, sie festzunehmen, woraufhin es zu einem Kampf kam. Die Bewohner der nahe gelegenen Häuser wurden demnach evakuiert. Auf dem nicht verifizierten Video soll der Schusswechsel zu sehen sein. Mehr …

"Weiß nicht, wie sich die Situation entwickeln wird" – Lawrow zum Luftwaffen-Mitschnitt. Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat sich am Samstag auf dem regelmäßigen Diplomatie-Forum in Antalya in der Türkei zu dem am Freitag von der RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan öffentlich gemachten Mitschnitt eines Gesprächs hochrangiger Bundeswehr-Offiziere geäußert, in dem diese unter anderem einen Terroranschlag mit deutschen Taurus-Marschflugkörpern auf die Krim-Brücke planen. Video und mehr …

Anti-Terror-Einsatz in Inguschetien: Sechs bewaffnete Kämpfer getötet. In der Stadt Karabulak der russischen Kaukasusrepublik Inguschetien wurde seit Samstag ein Anti-Terror-Einsatz durchgeführt. Die Phase des Sondereinsatzes ist nach unbestätigten Informationen vorbei, aber der Modus der Terrorismusbekämpfung bleibt in Kraft.
Die Zeitung Iswestija zitierte eine Quelle in den Strafverfolgungsbehörden mit der Aussage, dass die Sonderoperation gegen eine Banditengruppe am 2. März um 19.30 Uhr Moskauer Zeit (17.30 MEZ) begonnen habe. Bei den Aktionen der Spezialkräfte des russischen Inlandsgeheimdiensts FSB seien sechs bewaffnete Kämpfer getötet worden, so die Zeitung. Die Kämpfer seien demnach mit automatischen Waffen und Sprengstoffen bewaffnet worden. Ihre Aktivitäten seien vom Ausland aus koordiniert worden. Berichten zufolge planten sie Terroranschläge an belebten Plätzen. Mehr …

Kerntechnologie der vierten Generation: Russland plant Durchbruch in der Atomkraft. Im vergangenen Jahr wurde in Russland ein Reaktor mit aufbereiteten Nuklearabfällen betrieben. Als Nächstes soll in einer experimentellen Atomanlage in Sibirien erstmals die nachhaltige Umsetzung eines geschlossenen Brennstoffkreislaufs bewerkstelligt werden.
Der russische Atomenergie-Sektor gehört seit Jahrzehnten zu den weltweit führenden Nuklearbranchen und macht zurzeit eine sehr vielversprechende Entwicklung durch. So baut Russland nicht nur die fortschrittlichsten Kernkraftwerke auf der ganzen Welt, sondern investiert auch massiv in die atomare Forschung.
Den Russen ist schon im vergangenen Jahr ein unglaublicher Erfolg gelungen, der die gesamte Herangehensweise bei der Nutzung der Kernenergie revolutionieren könnte: In einem Atomkraftwerk am Ural haben sie für einen industriellen Reaktor erstmals in der Geschichte ein ganzes Jahr lang wiederaufbereitete Brennelemente und damit quasi Nuklearabfälle als Treibstoff verwendet. Dabei hat der Reaktor vom Typ BN-800 planmäßig 800 Megawatt generiert und in das Stromnetz eingespeist. Den russischen Angaben zufolge soll er inzwischen für den kommerziellen Einsatz bereit sein.
Den Forschern ist es gelungen, die Spaltung von Uran-Isotopen durch Neutronen so zu optimieren, dass das Ergebnis erneut gespalten und als Brennmaterial in anderen Reaktoren verwendet werden kann. Mit diesem Ansatz gewährleistet man im BN-800 den sogenannten "geschlossenen Brennstoffkreislauf" – eine schier unendliche Energiequelle und die vermeintliche Lösung für das Atommüllproblem. Bislang ist diese Lösung zwar noch eine Zukunftsvision, perspektivisch könnte sie aber durch eine industrielle und kommerzielle Anwendung der russischen Technologie realisiert werden. Zukunftsprojekt "BREST-OD-300". Mehr …

02.03.2024:  Explosion nach Drohnenabsturz in Sankt Petersburg – mindestens sechs Verletzte. In Sankt Petersburg kam es heute zu einer Explosion, nachdem eine Drohne abgestürzt war. Mindestens sechs Menschen wurden dabei verletzt, mehrere Wohngebäude beschädigt. Sanitäter und Notfallspezialisten sind vor Ort im Einsatz. Video und mehr …

Russischer Politologe: Westen durch neue Atomwaffentests abschrecken. Mit einem langandauernden Konflikt zwischen Russland und dem restlichen Europa rechnet der russische Politikwissenschaftler Dmitri Trenin. Er analysiert in einem aktuellen Text die Entwicklung und spricht sich dafür aus, den Westen auf die Folgen seines Konfrontationskurses hinzuweisen und einzuschüchtern.
«Der Konflikt zwischen Russland und Europa wird sich nicht von selbst ‹auflösen› und nicht in einem Kompromiss enden. Auch nach dem Ende des Sondereinsatzes in der Ukraine wird Moskau in den nächsten 10-15 Jahren oder sogar noch länger keinen ‹Frieden› mit der EU haben.» Das schreibt der russische Politologe Dmitri Trenin in einem kürzlich im russischen Magazin Profil veröffentlichten Beitrag. Darin fordert der als moderat geltende Trenin durch «glaubwürdige Abschreckung» zur «wirksamen Einschüchterung» des Gegners überzugehen, unter anderem durch die Wiederaufnahme der Atomwaffentests.
Der Politologe stellt fest, dass die USA und ihre EU-Verbündeten nicht bereit sind, sich aus dem Ukraine-Konflikt zurückzuziehen. Das geschehe auch nicht, nachdem die Hoffnungen auf einen ukrainischen Sieg über Russland zerplatzt sind. Stattdessen gebe es «eine neue Welle der Mobilisierung der Eliten des kollektiven Westens zur Konfrontation mit Moskau». Das werde nun mit der Angst vor einem russischen Sieg in der Ukraine und der möglichen Wiederwahl von Donald Trump als US-Präsident begründet. Doch die westlichen Eliten würden darauf nur äusserlich nervös reagieren. Ihre Reaktion sei dagegen «systembedingt», so Trenin. Mehr …

POLITIK & MEDIEN VERSCHWEIGEN: Alexej Nawalny erhielt Stipendium an »US-KADERSCHMIEDE! Der russische Oppositions-Politiker Alexej Nawalny, der am 1. März 2024 in Moskau nach seinem rätselhaften Tod beerdigt wurde, gab sich als erfolgreicher Kämpfer gegen die Eliten-Korruption in Russland. Und als unerschrockener Kämpfer gegen den im Westen verhassten russischen Präsidenten Wladimir Putin.
Die westlichen Politiker und die Mainstream-Medien, allen voran wieder einmal die Deutschen, hecheln diesem Narrativ nach, OHNE jedoch die extreme Schattenseite Nawalnys zu hinterfragen! Denn: Nawalny hatte auch noch ein anderes Gesicht – nämlich das eines „Ethno-Nationalisten“, eines „Rassisten“, der in der Vergangenheit immer wieder gegen ethnische Minderheiten und Migranten hetzte. Doch davon erfahren Sie in den hiesigen „Lücken-Fake-News-Medien“ und „Gutmenschen-Politiker“ natürlich nichts, ansonsten würden sie Ihnen klaren Wein einschenken!
Ganz im Gegenteil: Weil Nawalny gegen Putin war, wird er hierzulande weiterhin zum großen liberalen Demokratie-Volkshelden stilisiert. Doch wäre er ein Deutscher, müsste er sich mit dem Vorwurf eines „Rassisten“ auseinandersetzen und wäre sicher im Gefängnis gelandet! Der Reihe nach sämtliche beschämenden Hintergründe, die Politiker ausblenden und die Mainstream-Medien LÖSCHEN, in diesem und  zwei weiteren Blogartikeln. Diese wichtige Information wird in der Diskussion um Nawalny weitgehend ausgeblendet. Wahrscheinlich auch deshalb, weil er selbst keinen großen Wert darauf legte, damit „hausieren“ zu gehen. Und dennoch: Nawalny erhielt 2010 ein sechsmonatiges Stipendium an der Yale-Universität! Mehr …

01.03.2024:  "Das war kein Versprecher" – Lawrow über Macrons Aussage zur Entsendung von Truppen in die Ukraine. Russlands Außenminister Sergei Lawrow ist in der Türkei eingetroffen, um am 1. und 2. März am Rande des Forums "Antalya Diplomacy Forum" bilaterale Gespräche mit einer Reihe seiner Amtskollegen zu führen.  Video und mehr …

MI6-Agent Nawalny? Der ehemalige MI6-Chef Christopher Steele äussert die Ansicht, dass der Tod von Alexej Nawalny Wladimir Putin langfristig schwächen könnte. Der ehemalige CIA-Beamte Ray McGovern spekuliert, dass Nawalny möglicherweise Verbindungen zu britischen Geheimdiensten hatte und die Briten in seinen Tod verwickelt sein könnten.
Der Tod des russischen Oppositionspolitikers Alexej Nawalny hat international Aufsehen erregt, und verschiedene Meinungen kursieren über die möglichen Hintergründe. Es besteht weiterhin Unsicherheit darüber, was wirklich passiert ist. Im Verdacht stehen unter anderem westliche Geheimdienste und die «Impfung» gegen «Covid». Eine Quelle von RT Russian vermutet, dass ein Blutgerinnsel zum Tod des Oppositionellen geführt hat – eine der Nebenwirkungen dieser Injektionen.
Für westliche Politiker und Mainstream-Medien ist der Täter grösstenteils klar: Putin war’s. Der ehemalige Chef des britischen Nachrichtendienstes MI6, Christopher Steele, äusserte Ende letzter Woche im Interview mit dem Fernsehsender Independant TV allerdings die Ansicht, dass Nawalnys Tod langfristig Wladimir Putin schwächen könnte. US-Präsident Joe Biden vertrat hingegen keine klare Meinung dazu.
Auf einem US-amerikanischen Webcast äußerte sich der ehemalige CIA-Beamte Ray McGovern am letzten Wochenende kritisch zu Nawalny. Er behauptete, dass Nawalny auf der Gehaltsliste der britischen Geheimdienste gestanden haben könnte. McGovern beruft sich auf eine versteckte Kameraaufnahme, die einen Mitarbeiter von Nawalnys Stiftung bei Absprachen mit einem MI6-Agenten zeigt. Dies führt er als Hinweis dafür an, dass Nawalny Verbindungen zu britischen Geheimdiensten hatte. Der ehemalige CIA-Beamte geht sogar so weit zu behaupten, dass die Briten möglicherweise in den Tod Nawalnys verwickelt sind. Er verweist auf die enge Zusammenarbeit zwischen dem MI6 und ukrainischen Diensten sowie auf die Motive Grossbritanniens im Kontext des Krieges um die Ukraine. Mehr …

29.02.2024:  Putin warnt vor "tragischen Folgen" bei NATO-Einmischung in der Ukraine. Die Folgen für die NATO-Soldaten wären tragisch, wenn sie in der Ukraine auftauchen würden, warnt Wladimir Putin in seiner diesjährigen Botschaft an die russische Föderationsversammlung.
Die Folgen wären tragisch, sollten NATO-Soldaten in der Ukraine auftauchen, sagte der russische Präsident in seiner Rede zur Lage der Nation. "Sie beginnen über die Möglichkeit zu sprechen, militärische Kontingente der NATO in die Ukraine zu entsenden. Aber wir erinnern uns an das Schicksal derer, die einst ihre Kontingente in unser Land geschickt haben. Jetzt werden die Folgen für die potenziellen Interventionisten viel tragischer sein." Der Westen müsse verstehen, dass auch Moskau Waffen besitze.  "Wir haben auch Waffen, die Ziele auf ihrem Gebiet treffen können", warnte er. "Sie haben bereits vergessen, was Krieg ist".
Putin kündigte zudem an, die russischen Streitkräfte im Zusammenhang mit dem NATO-Beitritt Schwedens und Finnlands im Westen des Landes deutlich zu verstärken, um die "Gefahren zu neutralisieren".  Nach seinen Angaben habe der Westen den Konflikt in der Ukraine und im Nahen Osten provoziert und "lüge", dass Russland einen Angriff auf Europa beabsichtige.  Quelle …

Putin: Strategische Atomstreitkräfte Russlands in voller Bereitschaft. In seiner diesjährigen Botschaft an die russische Föderationsversammlung ging Präsident Wladimir Putin auf den Militäreinsatz in der Ukraine sowie die wirtschaftlichen, sozialen und außenpolitischen Ziele für das kommende Jahr ein. Video und mehr …

Plus 4,6 Prozent: Russische Wirtschaft wächst kräftig. Trotz umfassender Sanktionen entwickelt sich die russische Wirtschaft weiterhin gut. Um 4,6 Prozent ist sie im Januar auf Jahressicht gewachsen. Auch die Löhne legten kräftig zu, die Arbeitslosigkeit ist historisch niedrig. Der Wohlstand in Russland wächst.
Die Wirtschaft Russlands entwickelte sich im Januar besser als erwartet. Das Wirtschaftsministerium teilte mit, die russische Wirtschaft sei im Januar um 4,6 Prozent gewachsen. Erwartet worden war ein Wachstum um 4,2 Prozent. Das Wachstum für den Monat Dezember betrug 4,4 Prozent zum Vorjahresmonat. Die russische Wirtschaft gewinnt weiter an Dynamik. Das Wachstumspotenzial sei in allen russischen Regionen gut. Russland wächst weit oberhalb des Durchschnitts der Weltwirtschaft.
Das kräftige Wachstum beschert den Beschäftigten in Russland ebenso kräftige Lohnzuwächse. Real wuchs das Einkommen der Beschäftigten im Dezember um 8,5 Prozent. Das Jahr 2023 bescherte den russischen Arbeitnehmern insgesamt ein Lohnwachstum um 7,8 Prozent. Das ist der höchste Zuwachs seit dem Jahr 2018. Damals waren die Löhne real um 8,5 Prozent gewachsen. Die Lohnsteigerungen wirken sich positiv auf die Inlandsnachfrage aus und machen Investitionen in neue Anlagen lohnend. Zudem ist die ohnehin schon historisch niedrige Arbeitslosigkeit weiter gesunken. Sie liegt jetzt bei 2,9 Prozent.  Mehr …

LIVE: Präsident Putin hält Jahresansprache an die Föderationsversammlung Russlands.  Video …

Exklusiv: Helden der militärischen Sonderoperation – Oberstleutnant Wladimir Fedotow. Ob auf Abruf oder freiwillig: Aus ganz Russland nehmen Menschen an der militärischen Sonderoperation teil, um dem seit zehn Jahren andauernden Blutvergießen im Donbass ein Ende zu setzen. In unserer Sendung sehen Sie Interviews mit Militärangehörigen, die sich im Laufe der Kampfhandlungen besonders hervorgetan haben. Seine Geschichte erzählt heute der Oberstleutnant Wladimir Fedotow. Video und mehr …

„Wird tragisch enden“: Putin warnt vor Entsendung von Nato-Truppen in die Ukraine. In seiner Rede zur Lage der Nation will der russische Präsident eine Art Wahlprogramm ankündigen. Der Fokus liege auf der Innenpolitik. Putin äußert sich aber auch zur Situation in der Ukraine. Droht ein neues nukleares Wettrüsten zwischen Russland und den USA? Wladimir Putin warnt Washington während seiner Rede zur Lage der Nation, das Vorgehen der Vereinigten Staaten führe zum Abbau des europäischen Sicherheitssystems. „Wir müssen an einem neuen Konzept gleicher und unteilbarer Sicherheit für Eurasien arbeiten. Russland sei zum Dialog mit allen Interessierten bereit“, sagte Putin. Mehr …

Scharfschütze und Geschäfts­leute – Moskau fahndet nach diesen Schweizern. Das russische Innenministerium sucht nach zehn Schweizern. Auf der Fahndungsliste stehen ein Ukraine-Söldner, aber auch eine Person, die am Bau der Botschaft in Moskau beteiligt war. Russland. Das war für Ernst Hilber 26 Jahre lang die zweite Heimat. Der Schweizer hatte sich in Moskau eine Existenz aufgebaut und war geschäftlich am Neubau der Schweizer Botschaft beteiligt. Heute lebt er wieder in der Schweiz und wirkt ehrlich überrascht, als er am Telefon von dieser Redaktion erfährt, dass sein Name auf der Fahndungsliste des russischen Innenministeriums steht.
Hatte er Probleme, musste er aus Russland flüchten? Nichts von dem, antwortet Ernst Hilber. Die Sache ist ihm dennoch so unangenehm, dass er hier nicht mit seinem richtigen Namen genannt werden will. Dabei ist Hilber mit dem Problem nicht allein. Insgesamt zehn Schweizer stehen auf der russischen Fahndungsliste, die unlängst vom oppositionellen Medium «Mediazona» online gestellt wurde. Dass die Russen die Suche international ausweiten können, scheint eher unwahrscheinlich. Es gibt bekannte Fälle, in denen Interpol das russische Gesuch abgelehnt hat. Solange die Betroffenen aber nicht wissen, dass ihr Name auf der russischen Fahndungsliste steht, könnte das für sie durchaus unangenehm werden. «Sie würden bei der Einreise nach Russland auf alle Fälle erst einmal inhaftiert», sagt Mediazona-Redaktor Mika Golubowski.
Aus politischen Gründen auf der Liste.  Mehr …

Putin erklärt, warum Russland keine Bedrohung für Europa darstellt. Betrachten Sie die „Potenziale“, wie Bismarck riet, sagt Putin im Interview mit Tucker Carlson. Tucker Carlson begann sein Interview mit Präsident Wladimir Putin mit den Worten: „Am 24. Februar 2022 wandten Sie sich in Ihrer landesweiten Ansprache an Ihr Land, als der Konflikt in der Ukraine begann….“. Offensichtlich war der Krieg in der Ukraine der Anlass und das zentrale Thema des Interviews. Doch was genau Herr Putin über den Ukraine-Krieg und seine Auswirkungen auf die Zukunft zu sagen hatte, ging in den wütenden Rufen unter, Carlson sei ein „Verräter“ oder „nützlicher Idiot“, weil er mit dem russischen Präsidenten gesprochen habe.
Putin erklärt, dass Russland keine Bedrohung für die EU darstellt. Das Interview fällt in eine Zeit, in der das außenpolitische Establishment geradezu apokalyptische Warnungen ausspricht. Sollte Putin in der Ukraine die Oberhand gewinnen, so wird gewarnt, werde er als Nächstes nahe gelegene Länder wie Polen und das Baltikum besetzen. Dann, so heißt es, werde er in einem Eroberungsrausch über den europäischen Kontinent marschieren und die USA auffordern, US-Truppen zum Kampf in Europa zu entsenden. Die Botschaft lautet: „Habt große Angst – und gebt das Steuergeld für die Mission Ukraine aus!“. Ist diese nur allzu bekannte Aufforderung, einen Krieg an einem weit entfernten Ort zu finanzieren, der für die USA keine eindeutige Bedeutung hat, sinnvoll? Tucker stellte diese entscheidende Frage auf einfache und pointierte Weise, und Putins Antwort war unmissverständlich und unzweideutig. Hier ist der relevante Austausch aus dem Transkript (Kursivschrift jw):
Wladimir Putin: „… Sie (die NATO) versuchen, die russische Bedrohung zu schüren.“ Tucker Carlson: „Die Bedrohung, auf die Sie sich, glaube ich, bezogen haben, ist die russische Invasion in Polen und Lettland – ein expansionistisches Verhalten. Können Sie sich ein Szenario vorstellen, in dem Sie russische Truppen nach Polen schicken?„ Wladimir Putin: „Nur in einem Fall: wenn Polen Russland angreift. Und warum? Weil wir kein Interesse an Polen, Lettland oder sonst wo haben. Warum sollten wir auch? Wir haben einfach kein Interesse. Das ist nur Drohgebärde.“ Tucker Carlson: „Nun, das Argument, ich weiß, dass Sie das wissen, ist, dass er in die Ukraine einmarschiert ist – er hat territoriale Ziele auf dem ganzen Kontinent. Und Sie sagen unmissverständlich, dass Sie keine haben?„
Wladimir Putin: „Das kommt überhaupt nicht in Frage. Man muss kein Analytiker sein, es widerspricht dem gesunden Menschenverstand, sich auf einen globalen Krieg einzulassen. Und ein globaler Krieg wird die gesamte Menschheit an den Rand der Zerstörung bringen. Das ist offensichtlich.“  Putin zitiert Bismarcks Meinung über die „Potenziale“ einer Nation. Sollen wir glauben, was Putin sagt? Es gibt viele Gründe, warum wir das tun sollten. Aber der vielleicht stärkste von ihnen kommt in einem anderen Abschnitt des Interviews, der auf den ersten Blick nichts mit der Ukraine zu tun hat. In diesem Abschnitt zitiert Putin Bismarck als Antwort auf eine Behauptung von Carlson über China. Diese Antwort gibt uns einen Einblick in die Denkweise Putins über internationale Beziehungen. Mehr …

Putins Rede an die Nation: Die wichtigsten Punkte im Überblick. Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Donnerstag seine traditionelle Rede an die Nation gehalten. Die wichtigsten Punkte seiner Rede im Überblick.  Video und mehr …

Putin: Für den Westen scheint die Gefahr eines Atomkriegs bloß ein Zeichentrickfilm zu sein. Russlands Präsident Wladimir Putin hat in seiner diesjährigen Botschaft an die russische Föderationsversammlung gesagt, dass es tragische Folgen nach sich ziehen wird, wenn NATO-Soldaten in der Ukraine auftauchen sollten.  Video und mehr …

28.02.2024:  Präsidentschaftswahl in Cherson: "Heute ist ein Feiertag für uns". In Rownoje, Cherson, einem der neuen Gebiete Russlands, hat am Dienstag die vorzeitige Stimmabgabe für die russischen Präsidentschaftswahlen stattgefunden. Video und mehr …

"Selbstmörderisch" – Lawrow über Macrons Pläne einer Koalition zur Lieferung von Langstreckenwaffen. Russlands Außenminister Sergei Lawrow rät denjenigen, die wie der französische Präsident Emmanuel Macron Gedanken über eine mögliche Entsendung westlicher Truppen in die Ukraine äußern, "ihren Kopf zu benutzen", um rationalere und sicherere Gedanken für Europa zu entwickeln. Die Schaffung einer Raketenkoalition zur Lieferung von Langstreckenwaffen bezeichnet Lawrow als "selbstmörderisch".  Video und mehr …

Nothing and chips – Russland kündigt Fischereiabkommen auf, Briten dürfen sich klughungern. Russlands Abkommen von 1959 mit Großbritannien über den Fischfang war bereits mehrere Jahrzehnte aktiv. Nun löst Russland es auf. Worum aber geht es hier genau – doch sicherlich nicht nur um Fisch?
Wie oft führten diese Worte Baldricks seinen Herrn Black Adder ins Desaster: "Mylord, ich habe einen schlauen Plan." Auch beim Verhängen von Sanktionen gegen Russland muss sich jemand im offiziellen London von einem Baldrick haben leiten lassen. "Die Engländer haben Sanktionen gegen uns verhängt – und selber formen sie ihr Menü zu 40 Prozent aus unserem Kabeljau. Vielleicht werden sie ja klüger, wenn sie etwas schlanker geworden sind." So kommentierte Wjatscheslaw Wolodin, Vorsitzender der Russischen Staatsduma, den Austritt Russlands aus dem Abkommen von 1959 mit Großbritannien über den Fischfang. Dieses Abkommen war bereits mehrere Jahrzehnte aktiv. Worum aber geht es hier genau – doch sicherlich nicht nur um Fisch?
Russlands Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, mit dem ein Abkommen über Fischerei mit Großbritannien aufgekündigt wird, das noch in der Sowjetzeit abgeschlossen worden war. Dieser Völkerrechtsakt vom 25. Mai 1956 berechtigt zum Fischfang in den Gewässern der Barentssee von Schiffen aus, deren Heimathäfen im Vereinigten Königreich liegen. Erstmals in der Geschichte wird damit ein völkerrechtlicher Vertrag aufgelöst, der Lebensmittel betrifft.
Eines sollte man sich hierbei vor Augen halten: Fisch, so gewöhnlich und selbstverständlich er auch erscheint, ist ein überaus wichtiges strategisches Lebensmittel – Streitigkeiten um Fischereirechte führten in der Geschichte regelmäßig zu Kriegen. Für manche europäische Staaten ist Fisch zudem ein äußerst wichtiges Volkslebensmittel. Zum Beispiel für Großbritannien. Und diesen überholten, ja, schon seit seinem Abschluss sinnlosen Vertrag aufzukündigen – das ist eines der wenigen Beispiele für Gegensanktionen, die Russland gegen diesen unfreundlichen Staat verhängen kann, die der Wirtschaft und dem nationalen Selbstbewusstsein dieses Staates real schaden können.
Im offiziellen Erklärungsblatt zu dem Gesetzentwurf wird hervorgehoben: "Das Abkommen ist auf vorwiegend einseitige Begünstigung ausgerichtet – Punkte, aus denen sich analoge oder verhältnismäßige Vorteile für die Russische Föderation ergeben, fehlen darin gänzlich." Mehr …

Exklusiv: Helden der militärischen Sonderoperation – Oberstleutnant Maxim Iljassow. Ob auf Abruf oder freiwillig: Aus ganz Russland nehmen Menschen an der militärischen Sonderoperation teil, um dem seit zehn Jahren andauernden Blutvergießen im Donbass ein Ende zu setzen. In unserer Sendung sehen Sie Interviews mit Militärangehörigen, die sich im Laufe der Kampfhandlungen besonders hervorgetan haben. Heute erzählt Oberstleutnant Maxim Iljassow seine Geschichte.  Video und mehr …

2 Jahre „Spezielle Militäroperation“: Pressespiegel aus Russland. Ein Blick in die russischen Medien zum Jahrestag des Einmarsches Russlands in die Ukraine zeigt vor allem, dass die Debatte weitaus vielstimmiger ist, als der Westen erzählt.
Vergangene Woche, am 24. Februar, waren es zwei Jahre seitdem der Krieg in der Ukraine, der seit 2014 tobte, in eine neue Phase eingetreten ist. Russland intervenierte und rief eine „spezielle Militäroperation“ aus. Seither hat sich die Welt, vor allem in Europa, politisch und wirtschaftlich erheblich verändert. Fast zeitgleich mit dem Jahrestag hat die Nato die politische Eskalation weitergetrieben, indem nun offen die Entsendung von Truppen diskutiert wird.
Aber wie sieht die russische Öffentlichkeit die letzten 24 Monate. Riley Waggaman hat auf seinem Substack-Blog russische Medien und Kommentatoren zusammengefasst. Damit will er auch zeigen, dass „die Diskussionen über die spezielle Militäroperation in Russland weitaus nuancierter und vielfältiger sind, als es in den englischsprachigen (und generell westlichen Medien, Anm.) Mainstream- und Alternativmedien dargestellt wird.“ TKP gibt Auszüge aus dem Pressespiegel auf Deutsch wieder. Mehr …

Zwei Jahre nach dem Beginn der SMO ist der Westen vollkommen gelähmt. Genau vor zwei Jahren, am 24. Februar 2022, kündigte Wladimir Putin den Beginn einer Speziellen Militäroperation (SMO) in der Ukraine an – und er beschrieb deren Ziele. Das war die unvermeidliche Folge dessen, was drei Tage zuvor, am 21. Februar geschah – exakt 8 Jahre nach dem Maidan in Kiew – als Putin die selbsternannten Republiken Donezk und Lugansk offiziell anerkannte.
Während dieser kurzen drei Tage voller Bedeutung erwartete jeder, dass die russischen Streitkräfte intervenieren würden, militärisch, um den massiven Beschuss zu beenden, der seit drei Wochen entlang der Frontlinie andauerte – und den Kreml sogar dazu zwang, bedrohte Menschen nach Russland zu evakuieren. Die russische Aufklärung hatte schlüssige Beweise, dass die von der NATO unterstützten Kiewer Kräfte bereit waren, eine ethnische Säuberung des russischsprachigen Donbass durchzuführen.
Der 24. Februar 2022 war jener Tag, der die Geopolitik des 21. Jahrhunderts für immer veränderte, auf mehrfache und komplexe Art. Vor allem markiert er den Beginn einer grausamen, allumfassenden Konfrontation, „militärisch-technisch“ nennen es die Russen, zwischen dem Imperium des Chaos, der Lügen und des Raubs, seiner leicht formbaren NATOstan Vasallen, und Russland.– und die Ukraine ist das Schlachtfeld. Es steht wohl außer Frage, dass Putin vor und während dieser drei verhängnisvollen Tage mit eingerechnet hat, dass seine Entscheidungen den grenzenlosen Zorn des kollektiven Westens auslösen würden, zusammen mit einem Tsunami aus Sanktionen.
Ja, und genau da liegt der Hund begraben. Es geht um die Souveränität. Und eine wirklich souveräne Macht kann nicht unter ständigen Drohungen leben. Es ist sogar möglich, dass Putin wollte, dass Russland zu Tode sanktioniert wird. Schließlich besitzt Russland so viel natürlichen Reichtum, dass ohne eine ernste Herausforderung von außen die Versuchung groß ist, die Einkünfte durch diesen Reichtum zu benutzen, um das zu importieren, was man leicht selbst herstellen könnte.
Die Einzigartigen (Exzeptionalisten) sprachen immer davon, dass Russland eine „Tankstelle mit Atomwaffen“ sei. Das ist lächerlich. Öl und Gas tragen in Russland etwa 15% zum BIP bei, machen 30% des Staatsbudgets aus und 45% der Exporte. Öl und Gas verleihen der russischen Wirtschaft Kraft – sie sind kein Hindernis. Putin hat Russlands Bequemlichkeit wachgerüttelt und eine Tankstelle geschaffen, die all das produziert was es braucht, zusammen mit beispiellosen Nuklear- und Hyperschallwaffen. So sieht’s aus. Mehr …

27.02.2024: Nawalny -  Propaganda vs. Fakten. Orbán über Nawalny: "Kein Respekt für Chauvinisten". Der ungarische Präsident Viktor Orbán äußerte sich im Parlament zum kürzlich verstorbenen russischen Oppositionellen Alexei Nawalny. "Chauvinisten verdienen keinen Respekt im ungarischen Parlament", so Orbán. Er verwies darauf, dass Nawalny während des georgisch-russischen Krieges die Georgier als "Ratten" bezeichnet habe. "Ansonsten möge er in Frieden ruhen", sagte er. Video und mehr …   Weiter unten finden Sie mehr zu den Hintergründen von Nawalny.

Lawrow: "Westliche Versuche, die Zusammenarbeit mit Russland zu verbieten, halten niemanden auf".  Russlands Außenminister Sergei Lawrow hat auf der Plenarsitzung des zweiten Kongresses der Internationalen Bewegung der Russophilen am Dienstag gesagt, dass die Versuche der westlichen Länder, die Zusammenarbeit mit Russland zu verbieten, niemanden aufhalten würden. Video und mehr …

Lieferschwierigkeiten? LG-, Bosch- und Sony-Läden räumen ihre Lagerbestände vor der Schließung. In ganz Russland sind die Fachgeschäfte der Marken LG, Bosch und Sony dabei, vor der Schließung die übrig gebliebenen Waren zu verkaufen. Als Grund für das Verschwinden der Verkaufsstellen der Technikkonzerne im Land wird "Liefermangel" genannt, berichten Medien. Mehr…

Kleiner Exodus: Wie Großfamilien aus dem Westen nach Russland kommen. Noch keine Massenwanderung, aber immer mehr Familien aus Ländern wie Australien, Kanada oder den USA wandern nach Russland aus. Die sozialen Medien füllen sich mit ihren Geschichten. Was um alles in der Welt könnte diese Leute wohl dazu bewegt haben? Mehr …

Das Schweigen der Schuldigen. Alexej Nawalny starb am Vorabend der Rede seiner Frau auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Passenderweise stirbt in jedem Wahlkampf ein Gegner von Wladimir Putin auf mysteriöse Weise. Diesmal geschieht dies während des Präsidentschaftswahlkampfes.
Der Westen beschuldigt unisono Präsident Wladimir Putin, den Mord an Alexej Nawalny angeordnet zu haben. Der Zeitpunkt seines Todes ist jedoch mehr als verdächtig: Nawalny starb am 16. Februar, genau am Tag der Eröffnung der Münchner Sicherheitskonferenz, eine Woche nach Putins erfolgreichem Interview mit Tucker Carlson und einen Monat vor den Präsidentschaftswahlen in Russland, für die Putin kandidiert. Mit anderen Worten: Putin hätte die Ermordung Nawalnys zum günstigsten Zeitpunkt angeordnet, um sich selbst so viel wie möglich zu schaden. Mehr …

26.02.2024: Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes: Nawalny ist an einem Blutgerinnsel gestorben. Der russische Oppositionspolitiker Alexei Nawalny ist an einem Blutgerinnsel gestorben. Das erklärte der Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes, Kyrylo Budanow, berichtet die ukrainische Journalistenplattform Hromadske. „Ich muss Sie enttäuschen, aber wir wissen, dass er an einem Blutgerinnsel gestorben ist. Das ist mehr oder weniger bestätigt. Es ist leider ein natürlicher Tod“, sagte Budanow den Journalisten.
Am 16. Februar gab Russland bekannt, dass Nawalny gestorben sei. Während eines Spaziergangs hatte er einen Schwächeanfall erlitten und war ohnmächtig geworden. Die Ärzte hätten vergeblich versucht, ihn wiederzubeleben. Der ukrainische Präsident Selenskyj behauptete, Nawalny sei von Putin ermordet worden. EU-Chefin Ursula von der Leyen und Vizepräsident Josep Borrell sagten in einer gemeinsamen Erklärung, die Europäische Kommission werde „alles in ihrer Macht Stehende tun“, um Russland für den Tod Nawalnys verantwortlich zu machen. „Er wurde von Präsident Putin und seinem Regime schleichend ermordet, das nichts mehr fürchtet als die Reaktion seines eigenen Volkes“, schrieben sie.
Budanow nannte die Todesursache Nawalnys: „Ich kann Sie enttäuschen, aber wir wissen, dass er tatsächlich an einem Blutgerinnsel gestorben ist.“ Mehr …

Modellnachbildung sozialer Prozesse: In Nowosibirsk geht ein Supercomputer in Betrieb. Der Supercomputer "Sergei Godunow" ist im Nowosibirsker Wissenschaftszentrum Akademgorodok in Betrieb genommen worden. Er ist eine Sensation – denn mit ihm lassen sich epidemiologische, ökologische und soziale Prozesse berechnen.
Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet, wurde der Supercomputer "Sergei Godunow" am Sobolew-Institut für Mathematik der Sibirischen Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften in Nowosibirsk eingeweiht. Der Computer wurde zu Ehren des berühmten sowjetischen Mathematikers benannt und ist in der Lage, komplexe Probleme zu lösen, wie die Modellrechnung von sozialen Prozessen oder den Verlauf von Epidemien.
"Wir sind jetzt in der Lage, multidisziplinäre Probleme zu lösen, Prozesse in großem Maßstab zu modellieren und das Verhalten komplexer mathematischer Systeme vorherzusagen", erklärte Andrei Mironow, Direktor des Instituts, bei der Einweihung des Supercomputers. Ihm zufolge wird Sergei Godunow dazu beitragen, die Effizienz der wissenschaftlichen Forschung erheblich zu steigern und die Entwicklung neuer Technologien zu fördern.
Derzeit führt der Supercomputer Berechnungen zu kritischen Problemen und Aufgaben im Bereich der künstlichen Intelligenz durch, darunter medizinische Tomografie, naturähnliche Technologien, Erstellung von Szenarien für die Entwicklung des Systems Biosphäre-Wirtschaft-Gesellschaft, Klimawandel, Lösung geophysikalischer Probleme und so weiter, schreibt RIA Nowosti. Mehr …

25.02.2024:  Über die Vergeblichkeit westlicher Wirtschaftssanktionen. Sanktionen reichen bis in die Antike zurück und haben sich bis heute zu einem beliebten Mittel entwickelt, um Druck auf einen Gegner auszuüben und ihn zur Einhaltung gewisser Normen zu bewegen. Die Erfolgsquote von Sanktionen ist jedoch nach wie vor als bescheiden zu bezeichnen.
Der Einsatz von Wirtschaftssanktionen in der internationalen Diplomatie hat sich aktuell im Westen immer stärker durchgesetzt und wird oft als eine angebliche Alternative angepriesen, die maßvoller als militärische Interventionen sei. Doch ihre Effektivität bei der Erreichung der gewünschten Ergebnisse ist nach wie vor umstritten. Trotz ihrer weit verbreiteten Anwendung führen Sanktionen häufig nicht zu den gewünschten Veränderungen bei den betroffenen Gegnern.
Die jüngste Ankündigung des US-Präsidenten Joe Biden über mögliche Sanktionen gegen Russland wäre eine deutliche Erinnerung an die Komplexität und die Grenzen wert, die mit solch einer Strategie verbunden sind. Biden bezeichnete die vorgeschlagenen Sanktionen der USA gegen Russland zwar als eine angebliche "Konsequenz" für das Schicksal von Nawalny, aber es ist offensichtlich, dass die damit verbundenen Möglichkeiten zweifellos begrenzt sind. Frühere Sanktionen des Westens, die als Reaktion auf den Ukraine-Konflikt gegen Russland verhängt wurden, haben sich als zweifellos unwirksam erwiesen, den Kreml abzuschrecken. Das wirft die grundsätzliche Frage auf: Erreichen Sanktionen jemals wirklich ihre beabsichtigten Ziele?
Während eines Treffens mit Wladimir Putin im Jahr 2021 warnte Biden eindringlich vor "verheerenden Konsequenzen" für Moskau, sollte Alexei Nawalny in russischem Gewahrsam zu Schaden kommen. Mit dem kürzlichen Tod Nawalnys in einer russischen Strafkolonie ist an Bidens Worte vor drei Jahren wieder erinnert worden. In seiner Antwort wies Biden darauf hin, dass Putin in der Zwischenzeit bereits erhebliche Konsequenzen zu spüren bekommen hätte.
Sanktionen, die bis in die Antike zurückreichen, haben sich zu einem heute beliebten Mittel entwickelt, um Druck auf einen Gegner auszuüben und ihn zur Einhaltung gewisser Normen zu bewegen. Die Erfolgsquote von Sanktionen ist jedoch nach wie vor als bescheiden zu bezeichnen. Manche Schätzungen meinen, nur etwa vierzig Prozent der Sanktionen würden zu einer spürbaren Verhaltensänderung führen. Beispiele aus Ländern wie Nordkorea, Venezuela, Irak und Kuba zeigen, wie schwierig es ist, einen sehnlichst gewünschten Regimewechsel herbeizuführen oder das aktuelle Verhalten einer unliebsamen Führung allein durch Sanktionen zu ändern. Außerdem brauchen Sanktionen offenbar lange Zeiträume, um greifbare Ergebnisse zu erzielen, selbst wenn sie sich manchmal über Jahre oder sogar Jahrzehnte erstrecken. Mehr

Victoria Nuland: Putin hat US-Plan für Russland vereitelt. Die amtierende stellvertretende US-Außenministerin Victoria Nuland stellte im Interview mit CNN klar, dass Putins Russland "nicht das Russland ist, das wir wollen". Man wolle eine Führung im Kreml, die das Land "verwestliche". Sie sagte auch, die Militärhilfe an die Ukraine diene den "eigenen Interessen" der USA.
Wladimir Putins Russland sei "nicht das Russland, das wir wollten", sagte die amtierende stellvertretende US-Außenministerin Victoria Nuland gegenüber CNN. Nuland erklärte, Washington wolle einen willfährigen Führer im Kreml, der das Land "verwestliche". "Es ist nicht das Russland, das wir, offen gesagt, wollten", sagte Nuland am Donnerstag gegenüber Christiane Amanpour von CNN. "Wir wollten einen Partner, der sich verwestlicht, der europäisch ist. Aber das ist nicht das, was Putin getan hat."
Wladimir Putin, der sein Amt im Jahr 2000 antrat, wird weithin das Verdienst zugeschrieben, die Oligarchen gebändigt, die öffentliche Ordnung durchgesetzt und den wirtschaftlichen und sozialen Niedergang der 1990er-Jahre umgekehrt zu haben. Putin bemühte sich zunächst um freundschaftliche Beziehungen zum Westen und erzählte dem amerikanischen Journalisten Tucker Carlson Anfang des Monats, dass er den damaligen US-Präsidenten Bill Clinton seinerzeit gefragt habe, ob Russland eines Tages der NATO beitreten könne, was dieser jedoch ablehnte. Putins Vorgänger Boris Jelzin genoss die Unterstützung Washingtons, als er in den 1990er-Jahren die überstürzte Privatisierung der russischen Wirtschaft vorantrieb. Jelzins Reformen führten zum Aufstieg der sogenannten "Oligarchen", die durch den Verkauf der russischen Bodenschätze an westliche Käufer ein riesiges Vermögen anhäuften, während die Mehrheit der Bevölkerung mit einer sinkenden Lebenserwartung, steigenden Kriminalitäts- und Mordraten und dem Verfall des Rubels zu kämpfen hatte.
Dennoch wandte sich Putin mit dem Vorschlag an Clintons Nachfolger George W. Bush, dass die USA, Russland und Europa gemeinsam ein Raketenabwehrsystem aufbauen sollten. Während Bushs Team zunächst Interesse bekundete, schilderte Putin, dass "sie uns am Ende einfach sagten, wir sollten uns verziehen". Mehr …

Alternative zum russophoben Mainstream: Neuer YouTube-Kanal zeigt russische Dokus auf Deutsch. Es ist ein Geschenk an all diejenigen, die der Rund-um-die-Uhr-Beschallung mit russophoben Inhalten auf YouTube überdrüssig sind: "Politbüro", der neue Kanal für Dokumentationen aus Russland. Die Filmthemen reichen von Frontberichterstattung aus dem blutenden Donbass bis zu Reiseabenteuern im größten Land der Erde.
Bislang sind nur elf 30- bis 50-minütigen Dokus auf dem neuen YouTube-Kanal hochgeladen. Die Themenwahl ist vielfältig. So liefern mehrere Filme einen Blick hinter die Frontlinie im russischen Donbass. Gemacht wurden die Filme von verschiedenen Dreh-Teams in den Kriegsjahren 2022 und 2023, deshalb sind sie wertvolle Zeitdokumente. Sie bieten seltene und authentische Einblicke, wie beispielsweise im Film "Dr. Donbass. Das Leben am Abgrund", der den Alltag in einem Feldlazarett unweit der Frontlinie zeigt. Ab und zu werden verwundete Kämpfer eingeliefert, die Kamera zeigt, wie sie behandelt und gerettet werden: routiniert und unaufgeregt. Unter den Verwundeten sind auch Zivilisten und ukrainische Soldaten. Mehr …

Sacharowa: Baerbock ist eine "ungebildete, kleinkarierte Vertreterin Deutschlands". Nicht nur die Aussagen, auch das Auftreten von Außenministerin Annalena Baerbock fallen immer wieder unangenehm auf. Ihr Verhalten auf dem Vorbereitungstreffen der Außenminister für den anstehenden G20-Gipfel in Rio de Janeiro ließ Maria Sacharowa recht deutlich werden.
Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock nach ihren Äußerungen über antirussische Sanktionen als kleinkariert bezeichnet. Sie schreibt auf Telegram: "Wie man so schön sagt, niemand hat geglaubt, dass eine 360-Grad-Wendung zu einem Kurswechsel führen würde, was wichtig ist. Was für eine erstaunlich ungebildete und offen gesagt kleinkarierte Vertreterin Deutschlands. Und schließlich ist sie nicht allein, es gibt Hunderte und Aberhunderte von ihnen in den EU-Regierungen." Baerbock hatte zuvor gesagt, niemand in Europa glaube, dass Sanktionen Russland aufhalten würden, wenn sie verhängt würden, aber "Sanktionen sind wichtig."
Sacharowa erinnert auch an eine Situation beim Ministertreffen der G20 in Rio, als die deutsche Außenministerin in das Mikrofon schrie: "Sergei Lawrow, ich wende mich an Sie!" Wobei der russische Außenminister in diesem Moment jedoch nicht im Raum war – an seiner Stelle saß sein Stellvertreter, der vergeblich versuchte, die deutsche Diplomatin davon zu überzeugen, dass er nicht Lawrow sei. Mehr …

Spiele der Zukunft: Roboterkämpfe als Disziplin. Die "Spiele der Zukunft", das erste internationale Turnier, bei dem Konsolen- und Computerspiele mit realem Sport kombiniert werden, finden derzeit in Kasan statt. RT DE Korrespondent Iwan Medwedew hatte die Möglichkeit Robotern live beim Kämpfen zuzuschauen. Video und mehr …

24.02.2024:  Moskaus Nachthimmel leuchtet: Feuerwerk zum Tag der Verteidiger des Vaterlandes. Am 23. Februar wird in Russland der Tag der Verteidiger des Vaterlandes gefeiert. Dabei handelt es sich um einen gesetzlichen Feiertag, der inoffiziell als "Tag des Mannes" bezeichnet wird. An diesem Tag wird allen Angehörigen der Streitkräfte. Moskau gratulierte mit einem beeindruckenden Feuerwerk.  Video und mehr …

23.02.2024: Putin bedauert, in der Ukraine nicht früher gehandelt zu haben… Tut mir leid, das zu sagen, aber ich habe es Ihnen gesagt. Russland wird die von den USA geführte NATO-Achse in ihrem Stellvertreterkrieg in der Ukraine besiegen. Aber der Sieg hat länger gedauert und war blutiger, als wenn Putin früher gehandelt hätte. Präsident Wladimir Putin hat kürzlich in einem Interview mit russischen Medien ein interessantes Eingeständnis gemacht. Er sagte, er “bedauere”, nicht früher gehandelt und die Militäroperation in der Ukraine angeordnet zu haben.
Insgesamt klang Putin in dem Interview zuversichtlich, was die Aussichten auf einen Sieg in der Ukraine gegen den von den USA geführten Stellvertreterkrieg der NATO angeht. In dieser Woche jährt sich der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine am 24. Februar 2022 zum zweiten Mal. Unabhängige Analysten und sogar westliche Medien geben zu, dass das von der NATO unterstützte Kiewer Regime kurz vor einer Niederlage gegen die überlegenen russischen Streitkräfte steht. Der Fall der strategisch wichtigen Stadt Awdijiwka in den letzten Tagen deutet auf einen endgültigen Zusammenbruch des Regimes hin.
Russland kontrolliert etwa 20 Prozent des Gebiets im Osten und Süden der ehemaligen Ukraine. Zu diesem Gebiet gehören die Region Donbass und die Krim, die nun rechtlich ein fester Bestandteil der Russischen Föderation sind. Dennoch sagte der russische Staatschef in dem Interview freimütig, dass er dem russischen Militär hätte befehlen sollen, dem ukrainischen Regime früher entgegenzutreten. Mehr …

Scott Ritter, Ehemaliger UN-Waffeninspekteur enthüllt, wer Nawalny wirklich war. Der verstorbene russische Oppositionsführer Alexei Nawalny hat für die CIA gearbeitet, sagte der ehemalige UN-Waffeninspekteur Scott Ritter in einem Podcast von Andrew Napolitano. In Moskau wurde Nawalny auch von einem Netzwerk von NGOs unterstützt, die Geld vom britischen Geheimdienst erhielten. Er war an drei Putschversuchen gegen Wladimir Putin beteiligt. Der erste Versuch fand 2007-2008 statt, als die USA versuchten, in Russland eine Farbrevolution auszulösen. Dies scheiterte.
„War Nawalny ein Geheimdienstmitarbeiter des MI6 oder der CIA oder beider?“ Scott Ritter: „Beide… wir haben versucht, diesem Schwein Lippenstift zu verpassen und es zum Symbol der Demokratie zu machen, aber er war nie ein Demokrat. Er war immer eine störende Kraft, ausgebildet, finanziert und gelenkt von der CIA.“ Danach wurde Nawalny für ein Programm an der Yale University ausgewählt, das die CIA nutzte, um ihn zu rekrutieren, auszubilden und einzusetzen. Er sei nach Russland geschickt worden, um dort die politischen Verhältnisse zu stören, sagte Ritter. Eine versteckte Kamera zeichnete auf, wie seine rechte Hand vom britischen Geheimdienst dafür 10 bis 20 Millionen Dollar verlangte und Putin damit einen Strich durch die Rechnung machte. „Das ist Landesverrat.“
Nawalny verglich die Menschen aus dem Kaukasus mit Kakerlaken und Fliegen, die man ausrotten müsse. Menschen aus Georgien bezeichnete er als „Ratten“. Er sei ein Nationalist gewesen, kein Demokrat, betonte Ritter. „Er wurde von der CIA ausgebildet, finanziert und geleitet, um die russische Regierung zu untergraben. Er war ein Verräter.“ „Er hat nichts mit Demokratie zu tun, er hatte wenig Selbstvertrauen und hätte die Wahlen nie gewonnen.“ Video und mehr …

"Nur Schachzug, um Zeit für Gegenschlag zu gewinnen" – Medwedew zu Verhandlungs-angeboten. Der russische Ex-Präsident Dmitri Medwedew schätzte in einem großen Interview ein, wie er die Chancen für einen russischen Sieg im Krieg um die Ukraine sieht. Auch erklärte er, warum er in sozialen Medien so polternd auftritt.
Der russische Ex-Präsident Dmitri Medwedew hat in einem ausführlichen Interview mit Medienvertretern seine Position zu vielen Fragen rund um den Ukraine-Konflikt und die Konfrontation mit dem Westen erläutert. Seit Jahren bekleidet er das wichtige Amt des stellvertretenden Vorsitzenden des russischen Nationalen Sicherheitsrats. Auch ist er für seine äußerst streitlustigen und aggressiven Kommentare in den sozialen Medien bekannt. In einer Frage mit diesem Ruf konfrontiert, hat er diesen Umstand mit einer emotionalen Reaktion auf die große "Ungerechtigkeit im Umgang mit Russland" begründet. "Wir hätten ihnen (dem Westen) schon früher eine äußerst harte Antwort auf alle Fragen geben müssen", sagte er. Irgendwann werde es aber sowieso niemanden mehr geben, dem man im Westen die Hand reichen könnte. "Wenn sich die Beziehungen normalisieren, wird die absolute Mehrheit der gegenwärtigen Politiker im Westen in die politische Versenkung verschwinden, sie werden verschwinden", sagte Medwedew. Mehr …

Scott Ritter: Nawalny war ein von der CIA trainierter Unruhestifter, um Putin zu stürzen. Der ehemalige Offizier des US Marine Corps und einstige UN-Waffeninspektor Scott Ritter äußert sich im Podcast "Judging Freedom" über den russischen Oppositionellen Alexei Nawalny. Dabei beschreibt er dessen Verbindungen zu britischen und US-amerikanischen Geheimdiensten sowie dessen Rolle in den Versuchen von russischen "Farbrevolutionen", mit denen die russischen Wahlen 2008, 2012 und 2021 gestört werden sollten.
"Wir [die USA] haben versucht, diesem Schwein Lippenstift aufzutragen und es zum Symbol der Demokratie zu machen. Aber er war nie ein Demokrat. Er war immer ein Unruhestifter, der von der CIA ausgebildet, finanziert und gesteuert wurde, um die russische Regierung zu untergraben", sagt Scott Ritter. Video und mehr …

22.02.2024: Nawalnys Mutter hat seine Leiche gesehen. Tagelang suchte die Mutter des im Straflager gestorbenen Kremlgegners Nawalny die Leiche ihres Sohnes. Nun erhielt sie Zugang und macht den Behörden schwere Vorwürfe. Die Mutter des im russischen Straflager gestorbenen Kremlgegners Alexej Nawalny hat nach tagelangem Warten Zugang zu seiner Leiche erhalten.
Sie habe den Körper ihres Sohnes in der Leichenhalle zu sehen, aber nicht ausgehändigt bekommen, teilte Ljudmila Nawalnaja in einem Video mit. Der 47-Jährige war vergangene Woche im Straflager gestorben. Seither hatte die Mutter die Leiche in der Region am Polarkreis gesucht. Sie forderte erneut in dem Video, dass ihr der Leichnam ausgehändigt werde, damit sie ihn beerdigen könne.
Mutter kennt angebliche Todesursache. Nawalnaja warf dem Machtapparat vor, sie zu erpressen und ihren Sohn heimlich beerdigen zu wollen. „Sie stellen Bedingungen, wo, wann und wie ich Alexej beerdigen soll. Das ist gegen das Gesetz“, sagte sie. Die Ermittler hätten gedroht, etwas mit der Leiche anzustellen, wenn sie einem heimlichen Begräbnis nicht zustimme. Deshalb habe sie sich an die Öffentlichkeit gewandt, weil die Angehörigen, aber auch die Anhänger die Möglichkeit haben sollten, sich von Nawalny zu verabschieden. Nawalnys Mutter sagte auch, dass sie über den Abschluss der medizinischen Untersuchung informiert worden sei, auch über die Todesursache. Sie nannte diese aber nicht. Nawalnys Sprecherin Kira Jarmysch schrieb bei auf der Online-Plattform X (vormals Twitter) kurz nach Veröffentlichung des Videos der Mutter, dass die medizinische Expertise angeblich einen natürlichen Tod festgestellt habe. Dagegen werfen Nawalnys Frau Julia, sein Team und auch Menschenrechtler russischen Präsident Wladimir Putin vor, er habe den Oppositionellen, der 2020 nur knapp einen Giftanschlag überlebte, ermorden lassen.
Nawalny ist am 16. Februar nach Behördenangaben im Straflager mit dem inoffiziellen Namen „Polarwolf“ in der sibirischen Arktisregion Jamal unter nicht geklärten Umständen ums Leben gekommen. Der durch den Giftanschlag und wiederholte Einzelhaft im Lager geschwächte Politiker soll bei einem Rundgang auf dem eisigen Gefängnishof zusammengebrochen und trotz Wiederbelebungsversuchen gestorben sein. Mehr …

Russland und Hamas: ein strategisches Zweckbündnis. Die Hamas hat Moskau gebeten, als Garant für einen Waffenstillstand im Gazastreifen zu fungieren. Die zunehmenden Beziehungen Russlands zu den westasiatischen Widerstandsakteuren sollten nicht überraschen; im Kontext des globalen Machtkonflikts haben sie gemeinsame Feinde.
In den letzten Jahren haben Russlands wachsende Beziehungen zur palästinensischen Widerstandsbewegung Hamas dazu beigetragen, dass die Liste der Probleme, die die Beziehungen zwischen Moskau und Tel Aviv trüben, immer länger wird. Nach dem Besuch der Hamas in Moskau am 27. Oktober im Anschluss an die Al-Aqsa-Flutung erklärte das israelische Außenministerium, die Reise sei “eine Botschaft der Legitimierung des Terrorismus gegen die Israelis”. Dennoch sind Hamas-Funktionäre weiterhin in die russische Hauptstadt gereist, zuletzt Ende Januar.
Die russische Position zum Krieg in Gaza. Seit Beginn des brutalen israelischen Militärangriffs auf den Gazastreifen hat sich die offizielle Haltung Russlands der palästinensischen Position angenähert, was durch die verschiedenen Aktivitäten Moskaus im UN-Sicherheitsrat deutlich wird: Aufruf zu einem Waffenstillstand, Erklärungen russischer Beamter, die die israelische Kriminalität kritisieren, wiederholte Treffen mit der Hamas in Moskau und die Konzentration der offiziellen Medien des Landes auf Menschenrechtsverletzungen im Gazastreifen.
Trotz der langfristigen Zusammenarbeit zwischen Russland und Israel hat der Ukraine-Krieg das geopolitische Kalkül Moskaus erheblich verändert. Heute betrachtet Russland den Gaza-Krieg und seine regionalen Auswirkungen aus der Perspektive seines Wettbewerbs mit den USA und betrachtet Israel daher als ein wichtiges Instrument des amerikanischen Einflusses in Westasien. Die russische Führung betrachtet den aktuellen Konflikt ebenso als Kampf Washingtons wie Tel Avivs – ein geschwächtes Israel würde den weiteren Zerfall der amerikanischen Machtprojektion von der Levante bis zum Persischen Golf bedeuten, ein strategisches Ziel Russlands. Mehr …

Persönliche Abnahme: Putin testet neuen Überschall-Atom-Bomber Tu-160M. Der Präsident Russlands, Wladimir Putin, ist mit einem modernisierten strategischen Schwenkflügel-Überschall-Bomber Tu-160M geflogen. Er ist darauf ausgelegt, die wichtigsten Ziele in entlegenen Gebieten mit nuklearen und konventionellen Waffen zu treffen. Video und mehr …

Russischer Ex-Präsident Medwedew: "Von Kiew geht existentielle Bedrohung für Russland aus". Russland werde sich früher oder später auch damit auseinandersetzen müssen, ob man Kiew einnehmen will, erklärte der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew. Die ukrainische Hauptstadt sei "zur Zeit von Feinden des Lands übernommen".
Russland werde die Ukraine so lange bekämpfen müssen, bis sie ihre Hauptstadt Kiew einnehme, da von ihr eine "Bedrohung" ausgehe, sagte Dmitri Medwedew, derzeit stellvertretender Vorsitzender des russischen Nationalen Sicherheitsrates. Die Hauptstadt habe "russische Wurzeln", sei aber derzeit von Feinden des Landes, allen voran den USA, übernommen worden, so der ehemalige Präsident. Die Äußerungen waren Auszüge aus einem Interview, das Medwedew russischen Medien gab und das er am Donnerstag in den sozialen Medien veröffentlichte. "Wo sollen wir aufhören?
Ich weiß es nicht", sagte er in einem der Clips und fügte hinzu, dass noch viel "ernste Arbeit" vor Russland liege. Er fügte hinzu: "Wird das Kiew sein? Wahrscheinlich. Das sollte auch Kiew sein. Wenn nicht jetzt, dann irgendwann später. Dafür gibt es zwei Gründe. Kiew ist eine russische Stadt, und von ihr geht eine Bedrohung für die Existenz der Russischen Föderation aus." Als Quelle der Bedrohung bezeichnete Medwedew eine "internationale Brigade der Gegner Russlands, angeführt von den USA", die seiner Meinung nach die Kontrolle über Kiew habe. Mehr …

"Spiele der Zukunft" – In Russland beginnt der weltweit erste Phygital-Wettbewerb. Russland ist für die nächsten zwei Wochen ein Anziehungspunkt für E-Sportler aus aller Welt. In Kasan findet ein Wettbewerb statt, der herkömmliche Sportarten mit modernsten Technologien vereint. Die "Spiele der Zukunft" sind mit zehn Millionen US-Dollar dotiert. Video und mehr …

Ray McGovern: Britischer Geheimdienst könnte hinter Nawalnys Tod stecken. Im Podcast "Judging Freedom" äußert sich der ehemalige CIA-Analyst Ray McGovern zum Tod des russischen Oppositionellen Alexei Nawalny. Dabei schließt er einen Zusammenhang zwischen dessen Tod und dem britischen Geheimdienst MI6 nicht aus.
Vor dem Hintergrund der angeblichen britischen Beteiligung an den Anschlägen auf die Krim-Brücke sowie dem jüngsten Abschuss des russischen Flugzeugs mit ukrainischen Kriegsgefangenen an Bord sei die Ermordung Nawalnys "ein Kinderspiel" gewesen. Video und mehr …

21.02.2024: Kündigung des 2+4-Vertrags: Russischer Senator unterstützt Forderung der Krimdeutschen. In Russland hat die Diskussion über die mögliche Aufkündigung des Zwei-plus-Vier-Vertrages begonnen, der 1990 den endgültigen völkerrechtlichen Status des wiedervereinigten Deutschlands regelte. Die möglichen Konsequenzen könnten gravierend sein.
Die Gemeinschaft der Krimdeutschen fordert die Russische Föderation auf, den 1990 abgeschlossenen 2+4-Vertrag, der den Beitritt der DDR zur BRD möglich machte, aufzukündigen. Eine entsprechende Petition ist im Oberhaus des russischen Parlaments eingegangen und hat offenbar die Unterstützung einiger Senatoren. Zuvor hatte der Leiter der national-kulturellen Autonomie der Krimdeutschen, Juri Hempel, die Kündigung des Abkommens gefordert. Er sagte gegenüber RIA Nowosti, dass das Abkommen "nicht wirklich umgesetzt wird und gekündigt werden sollte". Seiner Meinung nach wird diese Meinung von der "gesamten deutschen Gemeinschaft auf der Halbinsel" geteilt.
Unterstützt wird dieses Anliegen unter anderem vom einflussreichen Föderationsratsmitglied Sergei Tsekow, der in der Vergangenheit oft als informeller Sprecher einer Mehrheit im Oberhaus des russischen Parlaments auftrat. RIA Nowosti zitiert den Senator mit den Worten: "(Deutschland) ignoriert eindeutig (die Bestimmungen des 2+4-Vertrages)." Mehr …

Russland: Schwarze Liste für YouTuber. Ein neuer Schritt, um russische Bürger zur Nutzung nationaler Plattformen zu zwingen, die sich an Sprachgesetze halten müssen. Laut einem Bericht der staatlichen russischen Nachrichtenagentur TASS verfolgt die russische Bürgerkammer eine einzigartige Strategie, um Blogger, die YouTube nutzen, dazu zu zwingen, ihre Plattformen auf inländische russische Social-Media-Netzwerke zu verlagern und dort zu etablieren. Alexander Malkevich, eine Schlüsselfigur in der Kommission der Bürgerkammer für die Entwicklung der Informationsgesellschaft, der Medien und der Massenkommunikation, enthüllte, dass die Bürgerkammer in einer frühen Phase dabei sei, eine Liste „nicht konformer“ russischer Blogger zu erstellen, die bewusst russische Social-Media-Netzwerke umgehen und ihre Inhalte auf YouTube verbreiten.
Malkevich sprach sich für die Veröffentlichung dieser umstrittenen Liste aus und wies auf die paradoxe Natur dieser Blogger hin, die sich als Russen bezeichnen, aber die lokalen sozialen Plattformen nicht nutzen wollen. Ein wesentlicher Teil des Plans sei es, diese Blogger in Russlands eigene Mediennetzwerke zu drängen. Malkevich übermittelte einen ominösen Satz, der von TASS zitiert wurde: „Wenn Sie Ihre Einnahmen schützen und sich weigern, auf unsere Plattformen umzuleiten, dann ist das entweder durch Unwissenheit, Gewohnheit oder feindliche Operationen beschleunigt worden. Die unverblümte Behauptung, dass YouTube, das weltweit populär ist und mehrere Milliarden Nutzer hat, „die mächtige Informationswaffe des Westens“ sei, fügt dem Ganzen einen interessanten Aspekt hinzu. Mehr …

Russischer Zoll beschlagnahmt 200 Embryomodelle aus Deutschland. Am Montag hat der russische Zoll beim Grenzkontrollpunkt zu Estland, Iwangorod, 200 Modelle menschlicher Embryonen beschlagnahmt. Die Vertreterin der Pressestelle der Zollbehörde, Maria Trojanowa, berichtete, dass eine Frau ohne Staatsbürgerschaft, die dauerhaft in Estland lebt, versuchte, diese in ihrem Koffer nach Russland zu schmuggeln. "Den Etiketten nach zu urteilen, wurden die Produkte in der deutschen Stadt Östringen hergestellt. Die Modelle sind aus Kunststoff und tragen die Aufschrift 'kein Spielzeug'. Die Beschuldigte erklärte, dass sie mit dem Transport der Waren dem Wunsch Dritter nachgekommen sei", fügte Trojanowa hinzu. Video und mehr …

Wladimir Putin trifft Präsident der Republika Srpska Milorad Dodik in Kasan (Russland). Am 21. Februar trifft Wladimir Putin mit dem Präsidenten der Republika Srpska, einer der zwei Entitäten von Bosnien und Herzegowina, Milorad Dodik zusammen. Das Gespräch findet am Rande der Games of the Future, die in der russischen Stadt Kasan ausgetragen werden, statt. RT DE sendet das Treffen live auf Deutsch. Video und mehr …

Putin: Wir sind tolerant gegenüber sexuellen Minderheiten, aber bitte lasst die Kinder in Ruhe. In allen Ländern der Welt gibt es Menschen, die sich für die Bewahrung traditioneller Werte einsetzen, was das Ziel Russlands ist, sagte der russische Präsident Wladimir Putin am Dienstag, den 20. Februar, während der Plenarsitzung des Forums "Starke Ideen für neue Zeiten". Darüber hinaus ist Russland sexuellen Minderheiten gegenüber tolerant, sie werden in ihren Rechten nicht eingeschränkt. "Aber was die Kinder betrifft, so habe ich schon oft gesagt: Lasst die Kinder in Ruhe", so der Präsident. Video und mehr …

Russland vollendet humanitäre Getreidelieferungen an ärmste Länder Afrikas. Moskau hat Wort gehalten. Sechs ärmste Länder Afrikas erhielten die ihnen von Präsident Wladimir Putin zugesagten 200.000 Tonnen Getreide. Die letzte für Somalia bestimmte Spende traf in dem afrikanischen Land Ende Januar ein. Am 17. Februar wurde die Ladung gelöscht. Mehr …

19.02.2024: Sie lügen über „Putins Feind“ Alexej Nawalny. Politiker und Medien trauern um den rassistischen und fremdenfeindlichen Alexej Nawalny. Für sie ist er ein Held und ein Opfer des Putin-Regimes. Sie tun dies, um einen Krieg mit Russland voranzutreiben, meint die Journalistin Natali Morris. Der Westen behaupte, Nawalny sei ein politischer Gefangener, von den Russen vergiftet worden und die größte Bedrohung für Putin. Nichts davon stimme, sagt Morris.
Die Medien selbst wissen, dass er kein Held ist. So titelte Salon 2017: „Der russische Oppositionsführer Alexei Nawalny ist kein progressiver Held“. Er hasse Einwanderer und nehme an Skinhead-Aufmärschen teil. Zuvor hatte ein ukrainischer Nazi im kanadischen Parlament stehende Ovationen erhalten“. Video und mehr …

Berichte: Nawalnys Leiche in Salechard – Ermittlungen zu Todesumständen verlängert. Der Leichnam von Alexei Nawalny befindet sich offenbar in der Stadt Salechard im Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen. Darüber berichten die Zeitung Nowaja Gaseta Europe und die Sprecherin des Oppositionellen. Die Ermittlungen zu den Todesumständen seien verlängert worden.
Die Leiche des in Haft gestorbenen Oppositionellen Alexei Nawalny befinde sich im Leichenhaus der Stadt Salechard, berichtete die Zeitung Nowaja Gaseta Europe am Wochenende. Eine Autopsie habe noch nicht stattgefunden. Ein Mitarbeiter der Ambulanz sagte der Zeitung, nach seinen Informationen seien an Nawalnys Körper Blutergüsse festgestellt worden, die aber nicht von Schlägen stammten. "Als Rettungssanitäter mit viel Erfahrung kann ich sagen, dass solche Verletzungen, wie sie gesehen wurden, von Krämpfen verursacht werden. Die Person hat Krämpfe, und man versucht, sie zurückzuhalten, aber die Krämpfe können sehr stark sein, sodass Prellungen entstehen. Sie sagten, dass er auch einen blauen Fleck auf der Brust hatte. Das kommt von der Herzdruckmassage."
Nawalnys Pressesprecherin Kira Jarmysch teilte am Samstag mit: "Alexei Nawalny wurde getötet. Sein Tod ereignete sich am 16. Februar um 14.17 Uhr Ortszeit, wie es in der offiziellen Mitteilung an Alexeis Mutter heißt. Ein Mitarbeiter der Strafkolonie gab an, dass sich Nawalnys Leiche in Salechard befinde. Ermittler des Ermittlungskomitees haben sie mitgenommen. Sie untersuchen sie." Mehr …

Treffen in Moskau: Russland will Spaltung der Palästinenser beenden helfen. Ende Februar treffen sich die politischen Bewegungen der Palästinenser auf Einladung Russlands zu Gesprächen in Moskau. Ziel ist die Überwindung der inneren Spannungen. Eine Einigung sei notwendiger denn je, sagte Mustafa Barghuthi, Chef der Palästinensischen Nationalen Initiative.
Mustafa Barghuthi, Generalsekretär der Palästinensischen Nationalen Initiative, begrüßt die Einladung Russlands an die politischen Bewegungen der Palästinenser, sich in Moskau zu Gesprächen zu treffen. Russlands Außenminister Sergei Lawrow hat vor einiger Zeit angekündigt, dass Russland beabsichtigt, ein Treffen aller palästinensischer Gruppen zu veranstalten, um die innerpalästinensische Spaltung zu überwinden. Nun steht der Termin fest. Ab dem 29. Februar treffen sich die unterschiedlichen politischen Gruppierungen der Palästinenser für voraussichtlich drei Tage in Moskau zu Gesprächen. Das sagte Mustafa Barghuthi von der Partei "Palästinensische Nationale Initiative" der Nachrichtenagentur RIA Novosti.
"Ich weiß, dass die Hamas bereits zugestimmt hat, teilzunehmen. Russland ist aufrichtig in seinem Wunsch, die Einheit des palästinensischen Volkes zu gewährleisten, denn genau das ist es, was wir brauchen, um die Besatzung Israels zu beenden", sagte Barghuthi der russischen Nachrichtenagentur am Rande der 13. Nahostkonferenz des internationalen Debattierclubs 'Waldai'". Mehr …

18.02.2024: Nawalnys Tod: Pressespiegel aus Russland. Stimmen der russischen Medien und der Politik zum Tod von Alexey Nawalny: Auch in Russland kann der Tod des vom Westen massiv unterstützen Oppositionellen nicht ignoriert werden.
Wie reagiert die russische Öffentlichkeit auf den Tod von Nawalny? Was sagen Politiker und Medien? Riley Waggaman hat einen Pressespiegel zusammengestellt, der sowohl regierungstreue als auch regierungskritische Stimme wiedergibt. Zuerst einige Polit-Stimmen: Der Sprecher der russischen Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, gab Brüssel und Washington die Schuld am Tod Nawalnys. Er fügte hinzu, dass der Tod Nawalnys Ländern zugutekomme, die auf weitere Sanktionen gegen Moskau drängen.
Der Vorsitzende der LDPR [ultranationalistische Kleinpartei, Anm.], Leonid Slutsky, sagte, der Tod eines Menschen sei eine Katastrophe, aber er mache sich mehr Sorgen um den Konflikt in der Ukraine. Er versicherte, Russland werde nicht zulassen, dass der Tod Nawalnys „für die Interessen des Westens benutzt wird“. Der Duma-Abgeordnete Sergej Mironow, Vorsitzender der Partei „Gerechtes Russland – Für die Wahrheit“, sagte, Nawalnys Tod nütze „den Feinden Russlands“. Es sei notwendig, die Umstände des Todes zu untersuchen und Maßnahmen zu ergreifen, „um den Informationsangriff des Westens abzuwehren“. Er kam zu dem Schluss, dass der Westen die Schuld an dem Tod trägt, der zu einem Zeitpunkt eintrat, als Moskau zu Verhandlungen mit Washington aufrief.
Der stellvertretende Vorsitzende der Staatsduma-Kommission zur Untersuchung der Einmischung ausländischer Staaten in die inneren Angelegenheiten Russlands, Michail Deljagin, sagte, dass die westlichen Länder den Tod Nawalnys wahrscheinlich zum Anlass nehmen werden, neue Sanktionen zu verhängen. Er sagte auch voraus, dass der Tod Nawalnys als Vorwand dienen könnte, um russische Vermögenswerte zu beschlagnahmen, die im Februar 2022 eingefroren worden waren. Mehr …

Putin: Vorgänge um die Ukraine sind eine Frage von Leben und Tod für Russland. Die Ukraine ist für den Westen lediglich von taktischer Bedeutung, während sie für Russland einen Teil seines Schicksals darstellt. Präsident Wladimir Putin hat erneut betont, dass alles, was in der Ukraine passiert, für Russland sehr sensibel ist.
Für den Westen sei die Situation in der Ukraine nur eine Frage der taktischen Haltung, für Russland hingegen aber eine Frage von Leben und Tod. Dies erklärte Präsident Wladimir Putin in einem Interview mit dem russischen Journalisten Pawel Sarubin, von dem ein Fragment auf dessen Telegram-Kanal veröffentlicht wurde. So antwortete der russische Staatschef auf eine Frage zum historischen Teil seines jüngsten Interviews mit Tucker Carlson, in dem er über die Entstehung der russischen Staatlichkeit sprach. Putin zufolge sei es wichtig, dass sowohl russische als auch ausländische Zuhörer verstehen, wie sensibel und wichtig "alles, was in der Ukraine passiert" für Russland sei. Mehr …

Nawalny – Heiligsprechung eines unverbesserlichen Rassisten. Nawalny hat seiner dubiosen "Karriere" als Rechtsradikaler und als Gewalt predigender Rassist nie abgeschworen. Selbst 2021 hat er seine krankhafte Ideologie gegenüber einer britischen Zeitung verteidigt. Bei den westlichen Huldigungen des toten "russische Freiheitsheld" blieben diese Fakten bequemerweise unerwähnt.
"De mortuis nihil, nisi bene." Das habe ich schon als Kind im Lateinunterricht gelernt und bedeutet: Man soll "über die Toten nichts, es sei denn Gutes" sagen. Daran habe ich mich mein Leben lang gehalten. Im Fall der veröffentlichten Nachrufe auf Nawalny stehen mir jedoch angesichts der Doppelbödigkeit der als Moralapostel auftretenden westlichen Politiker und ihrer Schundmedien die Haare derart zu Berge, dass ich die menschenverachtende Seite Nawalnys ins Licht zerren muss.
Die absichtlich ignoranten Nachrufe sollen uns glauben machen, dass der von Tadel freie, tragische "russische Freiheitsheld" und angebliche "Oppositionsführer" Nawalny für die Demokratie beziehungsweise für die "westlichen Werte", also angeblich "für uns alle", sein Leben geopfert hat. Bei der Erfüllung seines Auftrags, den bösen Drachen Putin zu erlegen und in Moskau die Macht zu ergreifen, sei er leider tragisch gescheitert, so das westliche Narrativ.
Tatsächlich hatte Nawalny nie den Hauch einer Chance, auch nur ein Prozent der russischen Stimmen zu bekommen. Das zeigt, wie irrsinnig die ständige Behauptung im Westen ist, Nawalny sei "Oppositionsführer". Wo soll er das gewesen sein? Im Wolkenkuckucksheim westlichen Wunschdenkens? In der Realität sieht das anders aus. Mehr …

Der sowjetische Krieg in Afghanistan: Ein Krieg, der nie hätte stattfinden dürfen. Vor 35 Jahren, am 15. Februar 1989, zog Moskau seine Truppen aus dem vom Krieg erschütterten zentralasiatischen Land ab. Dies war der schwerwiegendste Fehler seitens der UdSSR. Die Konflikte in Afghanistan hatten bereits vor der sowjetischen Intervention begonnen.
Am 15. Februar 1989 überquerte Generalleutnant Boris Gromow die Brücke über den Fluss Amudarja zwischen Afghanistan und Usbekistan, das damals zur UdSSR gehörte. Während er den Fluss überquerte, äußerte Gromow den historischen Satz: "Kein einziger sowjetischer Soldat ist hinter mir zurückgeblieben." Dieser Moment markierte das Ende der neunjährigen sowjetischen Intervention in Afghanistan. Dieser Konflikt wird von Historikern oft als Teil des Kalten Krieges zwischen der UdSSR und den USA eingestuft. Ohne ein Verständnis der damaligen politischen Situation in diesem zentralasiatischen Land kann die sowjetische Intervention jedoch nicht korrekt beurteilt werden.
Vorbedingungen, die zur Intervention führten. Afghanistan war für Moskau lange Zeit ein Nebenschauplatz gewesen. In den 1970er-Jahren entwickelte sich jedoch die politische Situation in diesem Land, das an die damalige Sowjetunion grenzte, zunehmend problematisch. Im Jahr 1973 brach die bisher herrschende Monarchie infolge eines Staatsstreichs zusammen und wurde durch eine kurzlebige Republik ersetzt. Die Sowjetunion unterhielt zunächst freundschaftliche Beziehungen zu den neuen Machthabern, doch dann mischte sich Moskau in deren Innenpolitik ein. In Afghanistan kämpften zwei politische Fraktionen gegeneinander um die Macht: die linken Parteien – unterstützt von der Sowjetunion – und die islamischen Fundamentalisten. Mehr …

Nawalny war ein Neonazist. Im Video: Seine Teilnahme an einem russischen Nazi-Aufmarsch, an dem er das 4. Jahr infolge teilnahm. Alexej Nawalny machte keinen Hehl daraus, dass er nationalistische Ansichten vertrat, so wie er es vor 20 Jahren getan hat. Das gab er auch in einem Interview mit dem deutschen Magazin "Der Spiegel" zu.
"Sie sind seit 20 Jahren in der Politik und haben einen langen Weg hinter sich. Eine Zeit lang haben Sie sich auf nationalistische Rhetorik gestützt, aber dann haben Sie eine eher linke Haltung eingenommen", erinnert sich der Journalist des Magazins. Nawalny antwortet zunächst entrüstet: "Ich bitte um Verzeihung? Ich habe in der sozial-liberalen Partei Jabloko angefangen!" "Aber Sie wurden aus dieser Partei ausgeschlossen, weil Sie an der nationalistischen Demonstration "Russischer Marsch" in Moskau teilgenommen haben. Haben sich Ihre Ansichten geändert?" - klärt sein Gesprächspartner auf.
"Ich vertrete dieselben Ansichten wie zu Beginn meiner politischen Laufbahn", gibt der Oppositionelle zu. - "Ich sehe keinen Widerspruch zwischen der Förderung von Gewerkschaften und der Forderung nach der Einführung einer Visaregelung für Migranten aus zentralasiatischen Ländern". Video …

Lukaschenko-Berater: Westen will Russland ausbluten und dann selbst zuschlagen. Einer der geo- und sicherheitspolitischen Berater des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko, der Politologe Alexander Schpakowski, rechnet damit, dass die NATO Russland und Weißrussland im Zeitraum zwischen 2025 und 2030 überfallen wird. Ziel des Westens in der Ukraine sei es, Russland militärisch auszubluten.
Alexander Schpakowski, ein weißrussischer Politologe und einer der geopolitischen Berater des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko, kommt zu dem Schluss, dass der Westen seine Strategie im Konflikt mit Russland verändert hat und nun nicht mehr auf einen Sieg der Ukraine setzt. Der Ukraine-Krieg soll vielmehr die Kräfte Russland so lange es geht auszehren und die russische Armee ausbluten. Sobald Russland militärisch maximal geschwächt ist, werde die NATO zuschlagen und selbst Russland angreifen, schrieb Schpakowski am Donnerstag auf seinem Telegram-Kanal. Der Politologe leitet dies aus dem Verlauf des Weltwirtschaftsforums in Davos und den Debatten dort her. Er sieht einen Konsens der führenden Politiker der westlichen Welt in Bezug auf diese strategische Linie.
Schpakowski schrieb unter anderem: "Der Westen rechnet nicht mehr damit, dass die Ukraine Russland auf dem Schlachtfeld besiegt, lehnt aber die Idee eines Waffenstillstands in Reden aus dem Munde von Blinken und Macron kategorisch ab. Der Konsens [des Westens] im Ukraine-Konflikt ist die Bereitschaft, einen 'Zermürbungskrieg' zu unterstützen. Nach dem Plan der Kriegstreiber sollen die Humanressourcen Russlands und der Ukraine 'erschöpft' werden. Rein rechnerisch ist klar, dass die Mobilisierungsfähigkeit des Kiewer Regimes schneller erschöpft sein wird."
Wird es einen Versuch geben, den "ausgebluteten" Bären zu erledigen, fragt der Präsidentenberater und gibt die folgende Antwort: "Wenn alles nach ihrem Plan läuft, gebe ich 90 Prozent gegen 10 Prozent, dass ein Zusammenstoß mit der NATO im Zeitraum 2025-2030 unvermeidlich ist. Auch für Weißrussland." Mehr

17.02.2024: Behörden informieren Nawalnys Mutter formell über dessen Tod – Proteste und Gedenken weltweit. Die russische Strafvollzugsbehörde hat die Mutter des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny formell dessen Tod mitgeteilt. Der Mutter des 47-Jährigen sei in einer Urkunde dessen Tod bescheinigt worden, erklärte Nawalnys Sprecherin Kira Jarmisch.
Die russische Strafvollzugsbehörde hat die Mutter des in der Haft gestorbenen Kreml-Kritikers Alexej Nawalny formell über den Tod ihres Sohnes informiert. Die Mutter des 47-Jährigen habe entsprechende Dokumente erhalten, erklärte Nawalnys Sprecherin Kira Jarmisch am Samstag. Ein Mitarbeiter des Straflagers in der russischen Polarregion habe zudem mitgeteilt, dass sich dessen Leichnam in der Stadt Salechard befinde und „von den Ermittlern zu ‚Untersuchungen‘ mitgenommen wurde“, erklärte Jarmisch weiter.
Die sterblichen Überreste des Oppositionellen müssten unverzüglich an dessen Familie übergeben werden, forderte die Sprecherin. Der 47-jährige Nawalny war nach Angaben der russischen Behörden am Freitag in der Strafkolonie in Charp in der Polarregion zusammengebrochen und gestorben. Der Tod des entschiedenen Kreml-Kritikers und prominenten Widersachers von Staatschef Wladimir Putin löste vor allem in westlichen Staaten Bestürzung aus. Mehr …

Reaktionen auf Nawalnys Tod. Die Sprecherin von Alexei Nawalny, Kira Jarmysch, hat heute dessen Tod bestätigt. Der zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilte russische Aktivist war gestern plötzlich während eines Spaziergangs in der Justizvollzugsanstalt zusammengebrochen. Versuche einer Wiederbelebung scheiterten. Video und mehr ….

Vom nationalistischen Agitator zum Liebling der westlichen Liberalen: Wer war Alexei Nawalny? Alexei Nawalny nahm im Laufe seiner zwei Jahrzehnte dauernden politischen Karriere und Agitation viele Rollen ein. Für den Westen "Oppositionsführer", in der Ukraine als russischer Nationalist denunziert. In Russland selbst ist seine Bilanz bestenfalls kompliziert.
Alexei Nawalny brach am Freitag zusammen und starb in einer Gefängniskolonie nördlich des Polarkreises, wo er eine 19-jährige Haftstrafe wegen extremistischer Aktivitäten verbüßte. Er wurde 47 Jahre alt. Im Westen genoss er den Ruf eines "Kremlkritikers" und russischen "Oppositionsführers". In der Ukraine hingegen wurde er als russischer Nationalist denunziert. In Russland selbst ist seine Bilanz bestenfalls kompliziert. Der 1976 geborene Nawalny schloss 1998 sein Jurastudium ab und erwarb 2001 einen Abschluss in Finanzwesen. Im Laufe seiner Tätigkeit beschäftigte er sich zwar vornehmlich mit Recht, Investitionen und Aktivismus, kehrte aber auch immer wieder in die Politik zurück. "Ich war von Politik schon immer besessen", sagte er 2009 dem Magazin Kommersant-Money.
Die nationalistische Phase. Zwischen 2000 und 2007 war Nawalny Mitglied der liberalen Partei "Jabloko", bevor er eine ethnisch-nationalistische Bewegung namens "Narod" (Volk) mitbegründete. Er veröffentlichte zwei berüchtigte Youtube-Videos für diese Bewegung. In einem davon setzt er sich für liberale Waffenrechte zur Bekämpfung von "Fliegen und Kakerlaken" ein – gemeint waren Muslime aus den zentralasiatischen ehemaligen Sowjetrepubliken. In einem anderen vergleicht er Einwanderer mit Karies.
Im August 2008 äußerte sich Nawalny im Namen des bedrängten Südossetiens zustimmend über die russische Militärintervention gegen das Nachbarland Georgien. Anschließend nahm er an drei Kundgebungen des "Russischen Marsches" teil, gemeinsam mit Anhängern eines ethnischen Nationalismus. Die Aktivistin Jewgenia Albaz sagte später, sie habe Nawalny aufgefordert, sich den Märschen anzuschließen, um den ethnischen Nationalismus gegen den Kreml einzusetzen. Im Jahr 2010 finanzierte Albaz – im Rahmen des Yale World Fellows-Programms – den sechsmonatigen Aufenthalt Nawalnys in den USA mit.
Der Anti-Korruptions-Blogger. Zu diesem Zeitpunkt hatte Nawalny bereits seine Kompetenzen in Finanzfragen dafür genutzt, um eine Aktivistengruppe von Investoren namens "Union der Minderheitsaktionäre" zu gründen, deren Ziel es war, große Unternehmen wie Rosneft, Gazprom, Lukoil und andere zu zerschlagen. Die Dachorganisation des NGO-Netzwerks von Nawalny war die Anti-Korruptions-Stiftung (FBK) und wurde im September 2011 bei den russischen Behörden registriert. Nawalny beschuldigte laufend die Zentralregierung in Moskau, die Regionalgouverneure und die Unternehmen des Betrugs, der Bestechung und der Korruption – und wurde dabei oft wegen Verleumdung verklagt und vor Gericht gezerrt. Mehr …

Sacharowa zum Rückzug der Ukraine aus Awdejewka: Kiew nicht um Soldaten, nur um Geld besorgt. Kiew kämpft nur für "großes Geld", betonte Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums. Daher sei der Truppenabzug aus Awdejewka nicht mit dem Wunsch zu erklären, Soldaten zu schützen, wie es Wladimir Selenskij und ukrainische Militärs erläutert hatten.
Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat am Samstag den Abzug der ukrainischen Truppen aus Awdejewka kommentiert. Ihr zufolge habe Kiew die Stadt nicht um des Lebens der Soldaten willen verlassen, wie es vom Präsidenten des Landes Wladimir Selenskij und hochrangigen Militärs erklärt worden sei. In Wirklichkeit hänge die Entscheidung davon ab, dass Kiew nur für "großes Geld" kämpfen könne. Auf Telegram schrieb Sacharowa Folgendes: "Nein, das ist nicht der Grund. Es liegt daran, dass Selenskij und seine Bande nur für großes Geld 'kämpfen', das direkt in ihre Taschen fließt, und nur gegen Zivilisten. Alles andere spielt für sie keine Rolle."
Selenskij hatte am Samstag in seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz den Rückzug der Truppen aus Awdejewka bestätigt. Die Entscheidung des Oberkommandierenden Alexander Syrski hatte er "sehr logisch, gerecht und fachkundig" genannt. Dadurch seien die Einkreisung vermieden und Menschenleben gerettet worden. Als Grund für den Rückzug hatte Selenskij der "künstlich" ausgelöste Waffenhunger angeführt. In diesem Zusammenhang hatte das Staatsoberhaupt die Verbündeten der Ukraine aufgefordert, ihre Anstrengungen gegen Russland und Präsident Wladimir Putin zu verstärken. Mehr …

Mearsheimer: "Putin hat ein klares Bild von der Welt und von dem, was er in der Ukraine tut". Die im Westen herrschende Aufregung um das jüngste Interview des Journalisten und Politikanalysten Tucker Carlson mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin folge nach Ansicht des US-amerikanischen Politikwissenschaftlers John J. Mearsheimer einem altbekannten Muster: "So funktionieren die Dinge im Westen. Wenn man mit jemandem nicht übereinstimmt und ihn nicht mit Fakten schlagen kann, dann verleumdet man ihn". Video und mehr …

Putin hatte keinen Grund, Nawalny zu töten, aber der Westen hat allen Grund, zu lügen. Das Timing hätte aus Sicht der russischen Staatsinteressen nicht schlechter sein können und was die neue Welle des Informationskrieges bringen kann.
Der Tod von Alexej Nawalny am Freitag in einem arktischen Gefängnis, der vorläufig auf ein Blutgerinnsel zurückgeführt wurde, hat eine weitere globale Runde der antirussischen Informationskriegführung ausgelöst. Westliche Offizielle behaupteten innerhalb weniger Minuten nach Bekanntwerden der Nachricht, dass Putin für sein Ableben verantwortlich sei. Aber er hatte keinen Grund, ihn zu töten, während der Westen allen Grund hat, zu lügen, dass er es getan habe. In diesem Beitrag werden einige Argumente für diese miteinander verknüpften Thesen angeführt. Mehr …

16.02.2024:  Russische Gefängnisbehörde: Alexei Nawalny gestorben. Der russische Oppositionelle Alexei Nawalny ist nach Angaben der Gefängnisverwaltung gestorben. Er habe sich nach einem Spaziergang unwohl gefühlt und fast sofort das Bewusstsein verloren. Die Ärzte bestätigten den Tod des 47-Jährigen.
Der russische Oppositionelle Alexei Nawalny ist tot, wie die Gefängnisverwaltung am Freitag mitteilte. Nach Angaben des Telegram-Kanals Baza habe er sich am Freitag gegen 13 Uhr Ortszeit während eines Spaziergangs unwohl gefühlt, ein Krankenwagen sei gerufen worden. Die Sanitäter der Anstalt hätten alle notwendigen Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt, doch er sei um 14:17 Uhr gestorben. Eine RT-Quelle nennt für die Todesursache ein abgelöstes Blutgerinnsel.
Nawalnys Sprecherin Kira Jarmysch teilte mit, man könne die Berichte noch nicht bestätigen. Der Anwalt sei auf dem Weg. "Sobald wir Informationen haben, werden wir sie mitteilen", hieß es in einer Erklärung. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, er habe keine Informationen über die Todesursache. Die russische Strafvollzugsbehörde führe derzeit alle notwendigen Untersuchungen durch. Präsident Putin sei über den Tod Nawalnys informiert worden.
Die Strafvollzugsbehörde kündigte an, eine Kommission in die Strafkolonie zu entsenden, in der Nawalny gestorben ist. Nach Angaben des russischen Ermittlungskomitees wurden Ermittlungen eingeleitet. Mehr …

"Selbstentlarvend" – Sacharowa zu sofortigen Reaktionen aus dem Westen auf Nawalnys Tod. Wildeste Vorwürfe, sprachliche Entgleisungen und schon die ersten Drohungen – die sofortigen Reaktionen aus dem Westen auf den Tod des russischen Oppositionellen Alexei Nawalny ließen nicht lange auf sich warten. Laut der Pressesprecherin Maria Sacharowa des russischen Außenministeriums seien solche Reaktionen selbstentlarvend.
Die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa hat die Reaktionen der westlichen Politiker zum Tod des russischen Oppositionellen Alexei Nawalny kommentiert. Die Geschwindigkeit der Reaktionen von NATO-Staats- und Regierungschefs auf Nawalnys Tod in Form unmittelbarer, direkter Anschuldigungen gegen Russland sei selbstentlarvend, schrieb sie auf Telegram. "Die gerichtsmedizinische Untersuchung liegt noch nicht vor, aber der Westen hat seine Schlussfolgerungen bereits parat", fügte Sacharowa hinzu.
Alexei Nawalny ist plötzlich in einer Strafkolonie im Bezirk Jamal-Nenzen in West-Sibirien verstorben. Er hatte sich während eines Spaziergangs unwohl gefühlt, und ihm wurde ein Krankenwagen gerufen. Die Sanitäter der Vollzugsanstalt hätten laut Erstmeldungen alle notwendigen Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt, doch um 14:17 Uhr sei Nawalny dennoch verstorben. Eine RT-Quelle nannte als vermutliche Todesursache ein abgelöstes Blutgerinnsel. Ein medizinisches Team der russischen Gefängnisbehörde führt vor Ort eine Untersuchung durch. Der Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, er habe noch keine Informationen über die Todesursache. Mehr …

Überleben sichern und das Land entwickeln: Putin wirbt für kinderreiche Familien. Russlands Präsident Wladimir Putin äußert sich zur Geburtenrate in seinem Land. Er betont die Bedeutung der Institution Familie und erklärt, dass Familien mindestens zwei Kinder haben sollten, um die Bevölkerung zu erhalten und das Land zu entwickeln. Mehr …

Hoher Lebensstandard bei geringen Kosten in Russland – Tucker "radikalisiert gegen westliche Führer". Ein Lebensmitteleinkauf in Russland könne US-Amerikaner "radikalisieren", sagte der Journalist und politische Analyst Tucker Carlson beim Verlassen eines Moskauer Supermarkts. Bei seinem Besuch in der russischen Hauptstadt stellte der ehemalige "Fox News"–Moderator fest, dass, wie er bereits anhand des Zustands den Moskauer U-Bahnen bemerkte, zwei Jahre westlicher Sanktionen nicht die von westlichen Politikern erhofften und gepriesenen Probleme für Russland gebracht hätten. Video und mehr …

Auch ohne Siemens – Schnellbahnnetz wird in naher Zukunft die größten Städte Russlands verbinden. Wladimir Putin hat am Donnerstag die Produktionsstätte "Ural Lokomotiven" in Werchnjaja Pyschma nahe Jekaterinburg besucht. Hier werden modernste elektrische Verkehrsmittel produziert sowie die neueste Generation von Hochgeschwindigkeitszügen entwickelt. Das Werk wurde jahrelang als Joint Venture mit Siemens betrieben. Das deutsche Unternehmen verkündete im Mai 2022 seinen kompletten Rückzug aus dem russischen Markt. Video und mehr …

"Wer hat sich nicht schon mal den Kopf gestoßen?" – Putin über Bidens Zustand. Russlands Präsident Wladimir Putin erinnerte sich in einem Interview mit dem WGTRK-Journalisten Pawel Sarubin an das Treffen mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen Joe Biden beim Genfer Gipfel im Jahr 2021 und sagte, dass dieser keine Anzeichen von Unfähigkeit gezeigt habe. Er sei zudem kein Arzt und habe kein Recht, den Gesundheitszustand von Biden zu beurteilen, so Putin. Video …

Nawalny tot. Der Tod von Alexey Nawalny, dem berühmtesten Kreml-Kritiker des Westens, dürfte den Konflikt zwischen Russland und dem Westen weiter verschärfen. Alexey Nawalny ist tot. Er war vom Westen über Jahrzehnte zum großen Putin-Gegner, zur großen Leuchtfigur des „liberalen, freiheitlichen Russlands“ aufgebaut worden – wodurch sein Einfluss allerdings weit überschätzt wurde. Seit 2021 saß er im Gefängnis, am heutigen Freitag meldete die russische Gefängnisverwaltung seinen Tod. In der hypermedialen politischen Realität der Gegenwart bedeutet das eine sofortige Verschärfung des Kalten Krieges zwischen Russland und dem „kollektiven Westen“.
In der Sekunde der Verkündung des Todes formierten sich die Propagandisten der US. Egal ob Demokraten oder Republikaner. Etwa die Anne Applebaum, Ehefrau des polnischen Außenministers: „Nawalny bedrohte Putin, weil er das Ausmaß seines Diebstahls und seiner Korruption aufdeckte. Putin tötete Nawalny, weil er nicht zulassen konnte, dass diese Wahrheit bekannt wird. Sie töteten ihn, weil er selbst im Gefängnis ein Regime bedrohte, das von Lügen und Geheimnissen lebt“. Die Kolumnistin wird immer wieder in die Nähe der CIA gerückt.
Ganz ähnliche Töne hört man auch aus den Reihen der Republikanern: „So sieht Putins Russland aus, Tucker Carlson. Und Sie sind Putins nützlicher Idiot. Dasselbe gilt für Sie J. D. Vance und anderen Putin-nahen Republikanern, die daran arbeiten, die Ukraine in ihrem Kampf um Freiheit zu besiegen“, schrieb etwa Liz Cheney. Mehr …

Straflager in der Polarregion. Kreml-Kritiker Alexei Nawalny in Haft gestorben – Scharfe Vorwürfe an Moskau. Der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny ist nach Angaben der russischen Justiz in Haft gestorben. Das teilte die Gefängnisverwaltung des nordrussischen Gebietes Jamal mit, wie die staatliche Agentur Tass meldete.
Der 47jährige russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny ist nach Angaben der Gefängnisbehörden gestorben. Der prominenteste Kremlkritiker Russlands starb am Freitag in der Strafkolonie in der russischen Polarregion, wie die Gefängnisbehörden mitteilten. Die Gründe für seinen Tod würden untersucht, hieß es weiter. Nawalny „fühlte sich nach einem Spaziergang schlecht und verlor fast unverzüglich das Bewusstsein“, erklärte die Behörde. Medizinisches Personal sei sofort zur Stelle gewesen, auch sei ein Krankenwagen gerufen worden. „Es wurden Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt, die keine positiven Ergebnisse brachten“, gab FSIN weiter an.
Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, Präsident Wladimir Putin sei in Kenntnis gesetzt worden. Weitere Details nannte er zunächst nicht. Nawalnys Team erklärte, es habe bislang keine Bestätigung über den Tod des Oppositionellen erhalten. Sein Anwalt Leonid Solowjow sagte der kremlkritischen Zeitung „Nowaja Gaseta“: „Auf Entscheidung von Alexej Nawalnys Familie kommentiere ich überhaupt nichts.“
Nawalny ist unter anderem wegen angeblichem „Extremismus“ zu insgesamt 19 Jahren Lagerhaft verurteilt worden. International jedoch wird der Politiker, der 2020 nur knapp einen Mordanschlag mit dem Nervengift Nowitschok überlebte, als politischer Gefangener eingestuft. Menschenrechtsorganisationen forderten seit langem Nawalnys Freilassung.
Noch am Flughafen verhaftet. Nachdem er in Deutschland von den Folgen des Giftanschlags behandelt worden war, kehrte Nawalny am 17. Januar 2021 nach Russland zurück – und wurde noch am Flughafen verhaftet. Schon im vergangenen Dezember war der als politischer Gefangener eingestufte Politiker über mehrere Wochen verschwunden. Im Nachhinein erwies sich, dass die Justiz ihn aus dem europäischen Teil Russlands in ein Straflager im hohen Norden Sibiriens verlegt hat. Nawalny vermutete, dass er dort vor der anstehenden Präsidentenwahl im März möglichst isoliert werden sollte. Mehr …

So viel kosten Lebensmittel in Moskau: und das ist ein russischer McDonald:„Wir werden verarscht“. Tucker Carlson hat auf seiner Website ein Video veröffentlicht, in dem er einen Supermarkt in Moskau besucht. „Uns wurde gesagt, dass die Sanktionen gegen Russland verheerende Auswirkungen auf die russische Wirtschaft haben“, schreibt Carlson in dem Video. Die Situation ist ganz anders als das, was uns erzählt wird.
Im Supermarkt konnte er aus unzähligen Produkten wählen, die zudem deutlich billiger waren als in den USA. Dort gibt er rund 400 Dollar pro Woche für Lebensmittel aus. In Moskau zahlte er für seinen Wocheneinkauf nur 104 Dollar. Tucker Carlson hat Recht, wenn er sich von dem hohen Lebensstandard und den niedrigen Kosten in Russland radikalisieren lässt, denn er weiß, dass der einzige Grund, warum das im Westen nicht mehr so ist, die bewusste Entscheidung von Leuten ist, die uns hassen. Das ist Absicht. Mehr

15.02.2024: Putin signalisiert Interesse an Ukraine-Gesprächen. Die große Schönheit des Interviews des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit dem berühmten US-amerikanischen Journalisten Tucker Carlson ist, dass es für fast jeden etwas drin ist – seien es Historiker, die an die Vergangenheit erinnern; Diplomaten, die die Geschichte isolieren und sie aus dem Zusammenhang reißen; Spionagemeister, die kalte Krieger mit Adrenalin waren, die noch fließende, und Politiker, die eine falsche Erzählung haben, wie beispielsweise der britische Premierminister, der mit Sicherheit Blut an den Händen hat.
Carlson erklärte bescheiden, dass er sich mit Putin zusammensetzen wolle, weil „die meisten US-Amerikaner nicht informiert werden“, wie der Krieg in der Ukraine „die Welt neu auffrischt“.  In dem Fall, als ihr zweistündiges Gespräch fortschritt, entfaltete sich ein riesiges Panorama:
vom Ursprung der Rus bis zum „künstlichen Staat“, der Ukraine;
von Dostojewski zur russischen Seele;
von der Abfuhr der USA auf die Sehnsucht nach dem sowjetischen Russland, Teil des westlichen Bündnisses zur Unterstützung der CIA für Separatismus und Terrorismus im Nordkaukasus zu sein;
von der NATO-Erweiterung zum Anschein ihrer Stützpunkte in der Ukraine;
von der proaktiven Bereitstellung des ABM-Systems in Europa in Russland, das mit Hyperschall-Streiksystemen kontert;
von der Waffenwaffe des Dollars zum Rückschlag der Entdollarisierung; und,
die Notwendigkeit, dass sich die USA an die geopolitische Realität anpassen müssen, dass sich „die Welt verändert“.
Das Interview hat das Internet zerbrochen und Dutzende Millionen Aufrufe auf X gesammelt. Der Nachhall könnte sich wahrscheinlich während der Kampagne für die Wahlen im November fortsetzen. Der unabhängige Präsidentschaftskandidat Robert Kennedy Jr. schrieb: „Tucker Carlson wurde seit Tagen verleumdet. Die Legacy-Medien und das demokratische Establishment sind verärgert über ihn, weil er einfach seine Arbeit getan hat. US-Amerikaner können mit zum Nachdenken anregenden Gesprächen umgehen. Wir können mit gefährlichen Gedanken oder gegensorchenden Ideen umgehen, die nicht zur MSM-Erzählung passen. Entscheiden wir uns.“
Zweifellos war der Krieg in der Ukraine das Leitmotiv des Interviews. Auf die Frage nach der Aussicht auf Frieden schlug Putin vor: „Wenn man wirklich aufhören will zu kämpfen, muss man aufhören, Waffen zu liefern.“ Putin antwortete weiter: „Es wird innerhalb weniger Wochen vorbei sein. Das ist es.“ Mehr …

Putin: Heutige Generation der Deutschen trägt keine Verantwortung für Taten des Nazi-Regimes. Russlands Präsident Wladimir Putin hat dem WGTRK-Journalisten Pawel Sarubin gesagt, dass sich die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock nicht nur gegenüber Russland, sondern auch gegenüber ihrem eigenen Land feindlich verhalte und die wirtschaftlichen Interessen Deutschlands missachte. Video und mehr …

Sacharowa: Bauernproteste in Europa sind Folge der pro-ukrainischen EU-Politik. Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, erklärte während einer Pressekonferenz, dass sich die Rhetorik des Westens in Bezug auf den Krieg in der Ukraine allmählich ändere. (Frage der Redaktion: Warum braucht es einen "Feind" der dieses aussagt? - Weil unser "Freund" den deutschen Schuldkomplex braucht, um seine Interessen gegen Deutschland und Russland durchzusetzen.)  Video und mehr …

14.02.2024:  Lawrow in der Duma: Einigung mit dem Westen zeichnet sich derzeit nicht ab. Am Mittwoch hat Russlands Außenminister Sergei Lawrow eine Rede gehalten, bei der er über die Tätigkeit des russischen Diplomatie berichtete und auf laufende Entwicklungen einging. Eine Verhandlungslösung in dem Krieg des Westens gegen Russland zeichne sich, so Lawrow, aktuell nicht ab. Video und mehr …

Exklusiv: Zukunftstechnologien-Forum in Moskau. In Moskau fand heute das Zukunftstechnologien-Forum statt, das sich vor allem mit den Entwicklungen im Bereich der Medizin befasste. Video und mehr …

13.02.2024:  Online-Handel in Russland: Boom erreicht neuen Höhepunkt. Haushaltsgeräte, Möbel, Kleidung und vieles mehr – Online-Shopping in Russland boomt. Zu verdanken ist das vor allem der optimierten Logistik innerhalb des Landes und der Zusammenarbeit mit lokalen Partnern.
Es begann während der Pandemie und erreicht jetzt neue Rekorde: Der Onlinehandel aller Art erlebt in Russland einen nie dagewesenen Aufschwung. Der Kauf von Waren auf Marktplätzen und in Online-Shops – vom Grundbedarf bis zum Großmobiliar – ist für die Russen längst zur Normalität geworden. Es ist auch etwas, das das Leben wesentlich vereinfacht. Längst gehören auch die Zusteller mit ihren Uniformen und Firmenwagen in den Farben dieses oder jenes Marktplatzes zum Stadtbild. Und selbst in ländlichen Gebieten sind sie fester Bestandteil – denn die Lieferfahrzeuge für online gekaufte Lebensmittel und Waren erreichen viele Orte auf dem Land.
Der Pressedienst des Verbandes der Internethandelsunternehmen, in dem die größten russischen Marktplätze und Onlinehandelsunternehmen zusammengeschlossen sind, teilte der Nachrichtenagentur TASS mit, dass das Umsatzvolumen des russischen Onlinehandels im Jahr 2023 im Vergleich zum Jahr 2022 um 28 Prozent gestiegen ist. Dazu schrieb TASS: "'Das Volumen des Onlinehandels in Russland belief sich im Jahr 2023 auf 6,359 Billionen Rubel, ein Wachstum von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr', so der Verband. Davon entfallen 3,1 Prozent (197 Milliarden Rubel) auf den grenzüberschreitenden Markt, der Anteil des Umsatzes russischer Online-Handelsunternehmen sind 96,9 Prozent (6,2 Billionen Rubel). Mehr …

Elektronische Visa: Immer mehr Ausländer wollen Russland besuchen. Wegen der großen Nachfrage will Russland künftig mehr Ländern elektronische Visa anbieten, heißt es aus dem russischen Außenministerium. Zu den größten Nutznießern gehören nach Angaben der Behörde unter anderem deutsche Staatsbürger.  Mehr …

Russland setzt Estlands Premierministerin auf Fahndungsliste. Russland hat mehrere europäische Politiker und Beamte auf die Fahndungsliste gesetzt, darunter Kaja Kallas, Estlands Premierministerin, und Taimar Peterkop, den Staatssekretär des Landes. Laut den Medien wird nach ihnen wegen Zerstörung sowjetischer Denkmäler gesucht.
Russland hat Estlands Premierministerin Kaja Kallas zur Fahndung ausgeschrieben. Dies geht aus der Fahndungskartei auf der Webseite des russischen Innenministeriums hervor. Kallas wird demnach wegen einer Strafsache gesucht, wobei genauere Informationen nicht bekanntgegeben werden. Es ist offenbar das erste Mal, dass das Innenministerium in Moskau das Strafverfahren gegen einen Staats- oder Regierungschef eines ausländischen Staates eingeleitet hat. Außer Kallas sind in der Fahndungskartei andere europäische Politiker und Beamte zu finden, darunter Taimar Peterkop, Estlands Staatssekretär, Simonas Kairys, Litauens Kulturminister sowie Mitglieder des Parlaments in Lettland und mehrere polnische und ukrainische Staatsbeamte.
Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf Quellen in den Strafverfolgungsbehörden betont, werde nach Kallas und Peterkop wegen der Demontage oder Beschädigung sowjetischer Denkmäler gefahndet. Im Sommer 2022 hatte Kallas öffentlich erklärt, Estlands Behörden würden hunderte solche Denkmäler aus dem öffentlichen Raum entfernen. Mehr …

12.02.2024:  Putin lehrt den Westen, was Geschichte bedeutet - und wird missverstanden, vorerst. Die westlichen Medien schauten eifrig das Großinterview Putins durch, um ihrem Publikum mitzuteilen – ignoriert es einfach. Der lange Geschichtsmonolog des Präsidenten aus angeblich "verzerrten Narrativen" sei eher abschreckend, sagen sie. Nein, er ist hochinteressant und auch wirkungsvoll.  Mehr …

Trotz Sanktionen: Russlands Wirtschaft wuchs um 3,6 Prozent. Droht ein „Überhitzungskreislauf“? Mit Sanktionen wollte der Westen Russland wirtschaftlich schwächen. Neue Zahlen zeigen jedoch, dass Russlands sich vom Konjunktureinbruch erholt hat. Fachleute sehen darin keinen langfristigen Trend.
Mit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs im Februar 2022 begannen viele Staaten, sich von Russland abzuwenden. Verschiedenste Handelsbeziehungen wurden abgebrochen. Auch die EU belegte das flächenmäßig größte Land der Welt mit Sanktionen, die bis heute andauern. Ziel war es, Russland wirtschaftlich zu schaden. Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) begrüßte dies und ging kurzerhand davon aus, dass die Maßnahmen „Russland ruinieren“ würden.
2023: Russland top, Deutschland floppt. Anfangs schien der Plan des Westens noch aufzugehen: 2022 ging das Bruttoinlandsprodukt Russlands um 1,2 Prozent zurück. Im darauffolgenden Jahr ist die Wirtschaft allerdings wieder um 3,6 Prozent gewachsen. Das geht aus Zahlen hervor, die die russische Statistikbehörde Rosstat am Mittwoch, 7. Februar, veröffentlichte. Ebenso bestätigten laut der „Zeit“ internationale Organisationen wie die Weltbank und der Internationale Währungsfonds ein klares Wirtschaftswachstum für Russland.
Zum Vergleich: In Deutschland sank das Bruttoinlandsprodukt im letzten Jahr um 0,3 Prozent. Erstmalig seit dem Corona-Krisen-Jahr 2020 verzeichnete das Bundesamt somit ein Minus in der Wirtschaftsleistung des Landes. Günstige Handelsbedingungen für Russland. Mehr …

11.02.2024:  Deutscher Unternehmer nach Russland ausgewandert! Krieg, Kosten, Demokratie Verständnis! - HKCM STUTTGART. In diesem Video spricht Philip Hopf mit Sören Jahns. Deutscher Unternehmer nach Russland ausgewandert! Krieg, Kosten, Demokratie Verständnis! Ein weiteres Interview der HKCM Video …

"Auf scharfe Fragen hätte es scharfe Abfuhr gegeben": Peskow erläutert Details zu Carlson-Interview. Es war Kreml-Sprecher Dmitri Peskow, der Wladimir Putin empfahl, US-Journalist Tucker Carlson ein Interview zu geben. Warum er das tat und wieso kein Streitgespräch zustande kam, erklärte er ausführlich in einem Fernsehinterview.
Der Gründer der Medienplattform "Tucker Carlson Network" im Gespräch mit dem russischen Präsidenten, Wladimir Putin, am 6. Februar im Kreml. Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat seine Einschätzung zum Interview des US-Journalisten Tucker Carlson mit dem russischen Präsidenten gegeben. "Das westliche Publikum hatte wohl Glück damit, dass Carlson keine Konfrontation suchte", sagte er im Gespräch mit dem Korrespondenten des Fernsehsenders Rossija 1, Pawel Sarubin. Auf ganz scharfe Formulierungen hätte es vom russischen Präsidenten eine sehr scharfe Abfuhr gegeben – "vielen (im Westen) hätte das nicht gefallen."
Damit reagierte Peskow auf die Kritik in den westlichen Medien, der Interviewer habe es vermieden, Wladimir Putin kritische Fragen zu stellen. Er sagte, dass Carlson alle Themen, so wie es einem Journalisten im Gespräch mit einem Staatenoberhaupt zustehe, korrekt formuliert habe – "und um so mehr gilt das, wenn es um das Oberhaupt eines solchen Staates geht wie Russland." Mehr …

Explosionen in Russland: Konflikt in Zentrum für psychologische Hilfe in Elista mündet in Tragödie. Zwei Explosionen in der buddhistischen Teilrepublik Kalmückien in Südrussland haben das mongolische Neujahrsfest Tsagaan Sar überschattet. Nach vorläufigen Erkenntnissen verbirgt sich dahinter ein persönlicher Konflikt. Der mutmaßliche Täter ist tot, es gibt auch fünf Verletzte. Mehr …

10.02.2024: Das Putin-Interview von Tucker Carlson auf Deutsch. Trotz Empörung und Kritik der westlichen Mainstream-Medien ist der US-Journalist Tucker Carlson nach Russland gereist, um ein Interview mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu führen. Wir bringen das Interview mit deutscher Übersetzung und in voller Länge. Video und mehr …

Moskau feiert das chinesische Neujahrsfest. In Moskau haben gestern die Feiern zum chinesischen Neujahr begonnen, die im Rahmen des russisch-chinesischen Kulturjahres stattfinden. Video und mehr …

Russisches Außenministerium: US-Hysterie nach Putins Interview für Carlson legt US-Verlogenheit bloß. Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa findet, dass die Reaktion auf Wladimir Putins Interview mit Tucker Carlson seitens der USA Bände spricht. Die Diplomatin stellt Hysterie im Weißen Haus fest und wirft der US-Führung vor, die Meinungsvielfalt zu missachten.
Das zweistündige Interview von Russlands Staatschef Wladimir Putin mit dem US-Journalisten Tucker Carlson hat laut Maria Sacharowa die Verlogenheit der US-Führung aufgezeigt. Im Gespräch mit der Zeitung Iswestija bezeichnete die Sprecherin des russischen Außenministeriums die Reaktion des Weißen Hauses als "phänomenal". Es sei einfach kaum zu glauben, wie stark die Falschheit der US-Herangehensweisen zum Vorschein getreten sei.
"Sie haben einen Hysterie-Anfall gekriegt. Das Weiße Haus, das State Department und alle Mainstream-Medien schreien durcheinander nur eines: 'Schaut nicht!' Der US-Journalist darf kein Interview führen." Mit einer solchen Herangehensweise durchkreuze Washington ein für alle Mal seine Versuche, sich selbst als Inbegriff der Moral sowie Eichmaß bei Menschenrechten, Demokratie und Redefreiheit darzustellen. Sacharowa erinnerte dabei an den Tod von Gonzalo Lira in einem ukrainischen Gefängnis. Der aus Chile stammende US-Journalist sei unter dem vom Weißen Haus finanzierten Regime in Kiew "zu Tode gefoltert" worden, sagte die Diplomatin. Dabei hätten die US-Behörden danach erklärt, sie hätten den Fall Lira nicht verfolgt. Mehr …

Putin zu Gespräch mit Selenskij: "Wolodja, dein Vater kämpfte gegen die Nazis, was machst du da?" In einem Interview mit dem US-Journalisten Tucker Carlson sagte der russische Präsident Wladimir Putin, dass er einmal mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij über die Lage der Neonazis in der Ukraine gesprochen habe. Video und mehr …

Die Fixierung auf Selenskijs Friedensformel ist eine Sackgasse. Sergej Garmonin, Russischer Botschafter in der Schweiz, begründet im Interview mit RT DE, warum der Versuch, Russland auf der Grundlage von Selenskijs Friedensformel zu Gesprächen zu drängen, scheitern muss. Die Schweiz könne zudem nicht mehr als neutraler Mittler auftreten, denn sie trage alle Maßnahmen gegen Russland mit. Video und mehr …

Chips im Gehirn, KI und andere "Bedrohungen für die Menschheit" – Putin über Elon Musk. In seinem vielbeachteten Interview hat US-Journalist Tucker Carlson Russlands Präsidenten Wladimir Putin unter anderem zu den Gefahren durch künstliche Intelligenz befragt. Nach einigem Zögern antwortete der russische Präsident, dass die Menschheit zahlreichen Gefahren ausgesetzt sei und man einen Prozess etablieren müsse, durch den neue Technologien, die Auswirkungen auf die ganze Menschheit haben, "formalisiert und bestimmten Regeln unterworfen" werden. Video und mehr …

09.02.2024:  New York Times bestätigt Moskau: Il-76 mit Patriot-Rakete abgeschossen. Die New York Times hat die russische Darstellung zum Abschuss des Militär-Transport-Flugzeugs vom Typ Il-76 bestätigt, bei dem vor zwei Wochen 72 Menschen ums Leben kamen, darunter 65 ukrainische Kriegsgefangene. Video und mehr …

Putin zu Carlson: "Russland hat nicht die Absicht, die NATO anzugreifen". Moskau will nicht, dass die Welt in einen globalen Krieg hineinrutscht, sagte der russische Staatschef und beabsichtigt nicht, NATO-Mitgliedsstaaten anzugreifen, es sei denn, Russland wird zuerst angegriffen. Die westlichen Länder "versuchen, ihre eigene Bevölkerung mit einer imaginären russischen Bedrohung einzuschüchtern", so Putin. Er fügte hinzu, dass "intelligente Menschen sehr wohl verstehen, dass das falsch ist".
Carlson fragte den russischen Präsidenten, ob er sich "ein Szenario vorstellen könne, in dem Sie russische Truppen nach Polen schicken". Putin antwortete: "Nur in einem Fall: wenn es einen Angriff auf Russland von Polen aus gibt. Und warum? Weil wir keine Interessen in Polen, Lettland oder einem anderen [NATO-Mitglied] haben". Auf die Frage, ob er "territoriale Ziele auf dem gesamten Kontinent" habe, sagte Putin, dass dies "absolut nicht infrage" komme. Putin erklärte: "Man muss kein Analytiker sein, um zu verstehen, dass es dem gesunden Menschenverstand widerspricht, sich in einen globalen Krieg einzumischen. Ein globaler Krieg würde die gesamte Menschheit an den Rand der Zerstörung bringen." Putin argumentierte weiter, dass westliche Regierungen "Panikmache" betreiben, um ihre Steuerzahler davon zu überzeugen, mehr Geld für die "Schwächung Russlands" in der Ukraine und anderswo bereitzustellen. Mehr …

Rubelkurs steigt nach Veröffentlichung von Carlsons Putin-Interview. Nach der Veröffentlichung des Interviews, das der US-Journalist Tucker Carlson mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau geführt hat, stieg der Rubelkurs laut russischen Medienberichten an. Danach verlor er leicht an Wert gegenüber ausländischen Währungen.  Mehr …

Wie das tschetschenische Wunder den russischen „Weg der Erlösung“ einleitete. Bei meinem jüngsten Besuch in Russland traf ich Menschen, die einst einen erbitterten Krieg gegen Moskau geführt haben und heute die größten Verteidiger des Landes sind. Im Laufe von 24 Tagen – vom 28. Dezember bis zum 20. Januar – konnte ich die Sehenswürdigkeiten und Geräusche Moskaus und Sankt Petersburgs genießen, als diese beiden Städte sowohl das Neujahrsfest als auch das russisch-orthodoxe Weihnachtsfest feierten (ich erlebte auch die eisige Kälte des russischen Winters, was ein wichtiger Teil der Erfahrung war).
Ich betrachtete meinen Winteraufenthalt in Russland als Fortsetzung der Reise, die ich im Mai 2023 begonnen hatte, als ich mich auf die Mission begab, das Wesen des Landes auf eine Art und Weise zu entdecken, die meinen amerikanischen Mitbürgern als eine Art Gegengift gegen das Gift der Russophobie verständlich gemacht werden konnte. Die Kombination aus dem Besuch des Heiligabend-Gottesdienstes von Kirill, dem Patriarchen der Russisch-Orthodoxen Kirche, in der Christ-Erlöser-Kathedrale im Zentrum Moskaus und der Aufführung von Pjotr Tschaikowskis Nussknacker am 7. Januar im berühmten Michailosky-Theater in St. Petersburg vermittelte mir die Bedeutung von Familie und Kultur im Leben des russischen Volkes.
Russlands Stärke kann jedoch nicht allein an seinen sozialen und kulturellen Errungenschaften gemessen werden. Die wahre Bewährungsprobe für ein Volk kommt erst dann, wenn die Grundlagen seiner Gesellschaft bedroht sind und die Nation aufgerufen ist, sich zu ihrer kollektiven Verteidigung zusammenzuschließen. Inmitten all der Feierlichkeiten und Fanfaren, die ich miterlebte, lauerte die Realität, dass sich Russland als Nation im Krieg befand. In der Vorstellung der Menschen, die ich traf, wurde dieser Krieg nicht so sehr als russisch-ukrainischer Konflikt definiert, sondern vielmehr als existenzieller Kampf zwischen Russland und dem kollektiven Westen – angeführt von den USA -, in dem die Ukraine als Stellvertreter benutzt wird.
Es besteht kein Zweifel, dass alle, mit denen ich über diesen Konflikt sprach, müde waren. Sie wollten, dass die Kämpfe aufhören und sie ihr Leben weiterführen können. Aber sie waren sich auch einig in der Überzeugung, dass der Krieg nur durch einen russischen Sieg beendet werden kann, der ein für alle Mal die Probleme löst, die dem gegenwärtigen Konflikt zugrunde liegen: die Verhinderung der NATO-Expansion in die Ukraine, die Beseitigung der ukrainischen Streitkräfte, die de facto zu einer Verlängerung der militärischen Macht der NATO geworden sind, und die Ausrottung der abscheulichen Ideologie des ukrainischen Ultranationalismus, wie er durch das Vermächtnis von Stepan Bandera und der Organisation Ukrainischer Nationalisten definiert wurde. Mehr …

08.02.2024:  Russland: Kandidaten Nadeschdin und Malinkowitsch nicht zu den Wahlen zugelassen. Die Zentrale Wahlkommission Russlands hat am Donnerstag empfohlen, den liberalen Kandidaten Boris Nadeschdin nicht zu den Präsidentschaftswahlen im März zuzulassen. Auch der Kommunist Sergei Malinkowitsch scheidet aus dem Rennen aus.
Die Zentrale Wahlkommission Russlands hat am Donnerstag den liberalen Kandidaten Boris Nadeschdin nicht zu den Präsidentschaftswahlen im März zugelassen. Die Behörde erklärte 9.147 Unterstützerunterschriften für ungültig und 95.587 für gültig. Damit wurde die zulässige Schwelle von fünf Prozent überschritten. Nadeschdin argumentierte, dass es ihm gelungen sei, mehr als 200.000 Unterschriften in verschiedenen Regionen Russlands zu sammeln. Vor seinen Büros hätten die Menschen Schlange gestanden, um sich für ihn als Kandidaten auszusprechen. Der Kremlkritiker, der sich als einziger Kandidat offen gegen den Krieg in der Ukraine ausgesprochen hatte, kündigte an, die Entscheidung der Kommission anzufechten. Sollte dies scheitern, werde er beim Obersten Gericht Berufung einlegen. Er schrieb auf Telegram: "Die Kandidatur für das Präsidentenamt im Jahr 2024 ist die wichtigste politische Entscheidung meines Lebens. Ich weiche nicht von meinen Absichten ab. Ich werde gegen die Entscheidung der Zentralen Wahlkommission beim Obersten Gerichtshof der Russischen Föderation Berufung einlegen."
Der Politiker bezeichnete die Entscheidung als erwartbar. Er habe keine Beschwerden gegen die Wahlkommission, wohl aber gegen den Gesetzgeber, da es fast unmöglich sei, in kurzer Zeit qualitativ hochwertige Unterschriften zu sammeln. Mehr …

IAEO-Chef Grossi besucht AKW Saporoschje. Eine Delegation der Internationalen Atomenergiebehörde unter der Leitung von Generaldirektor Rafael Grossi hat heute Kernkraftwerk Saparoschje besucht, das sich unter russischer Kontrolle befindet. Video und mehr …

Der Kreml erläuterte, warum Putin Tucker Carlson für ein Interview auswählte. Kremlsprecher Dmitri Peskow hat am Dienstag erklärt, warum der russische Präsident Wladimir Putin einem Interview mit dem ehemaligen Fox-Moderator zugestimmt hat. Tucker Carlson vertrete eine Position, die sich von der anderer westlicher Journalisten unterscheide, sagte Peskow.     „Seine Haltung ist nicht pro-russisch, nicht pro-ukrainisch, sondern pro-amerikanisch“, sagte der Sprecher. „Aber zumindest unterscheidet sie sich von der Haltung all dieser traditionellen angelsächsischen Medien.“
Peskov bestätigte, dass Carlson Putin bei einem persönlichen Treffen am Dienstag interviewt habe, wollte aber keine weiteren Details des Gesprächs nennen. „Schließlich war es sein [Carlsons] Interview, also soll er alle Details mitteilen, wenn er bereit ist, es zu veröffentlichen“, sagte Peskow. Er lehnte es auch ab, Details zu den Sicherheitsmaßnahmen zu nennen, die während des Treffens zwischen Putin und Carlson getroffen wurden. Unterdessen beklagten mehrere westliche Journalisten, dass Putin nur einem Interview mit Tucker Carlson zugestimmt habe.
„Wir haben in den vergangenen 18 Monaten mehrere Anfragen an den Kreml gerichtet. Wir haben immer eine Absage erhalten“, schrieb Steve Rosenberg von der BBC auf X (früher bekannt als Twitter) und widersprach damit Carlsons früherer Behauptung, „kein westlicher Journalist habe sich die Mühe gemacht, den russischen Staatschef zu interviewen“. Auch Christiane Amanpour von CNN behauptete, ihr Sender habe sich seit der Eskalation des Ukraine-Konflikts im Februar 2022 um ein Interview mit Putin bemüht. „Das ist absurd – wir werden weiterhin um ein Interview bitten, so wie wir es seit Jahren tun“, fügte sie hinzu.
Der bekannte amerikanische Medienmann und Fernsehmoderator Carlson sorgte für Schlagzeilen, als er am vergangenen Wochenende unerwartet in Moskau gesichtet wurde. Sein Besuch in der russischen Hauptstadt führte schnell zu Spekulationen, dass er Putin interviewen würde – Spekulationen, die schließlich sowohl von dem konservativen Kommentator als auch vom Kreml als wahr bestätigt wurden. Das Interview soll am 8. Februar auf Carlsons Website X veröffentlicht werden. Mehr …

07.02.2024:  Moskau zu Atomwaffen-Stationierung in Großbritannien: Plant NATO Schlag gegen Russland?
Moskau hat sich besorgt über mögliche Atomwaffen-Stationierung in Großbritannien gezeigt. Wladimir Jermakow, Direktor der Abteilung für Nichtverbreitung und Rüstungskontrolle im russischen Außenministerium, erklärte, dass die Information über Stationierung von US-Atomwaffen in Großbritannien die Frage aufwerfe, ob es sich dabei um einen Versuch handele, die Mittel für einen hypothetischen "Erstschlag" gegen Russland bereitzustellen. Der Diplomat wörtlich:"Es stellt sich die berechtigte Frage, ob diese Waffen nicht eher als Beitrag zu einem potenziellen Bündel unterschiedlicher Kräfte und Mittel der NATO-Staaten gesehen werden, die in einem verrückten Erstschlag gegen Russland eingesetzt werden können."
Jermakow betonte, die mögliche Atomwaffen-Stationierung sei seltsam, da London nach eigenen Angaben weiterhin über "zuverlässige und ausreichende" Atomwaffenträger in Form von U-Booten verfüge, die sich "durch ein hohes Maß an Überlebensfähigkeit auszeichnen". Überdies erinerrte der Diplomat daran, dass es bereits sechs US-Atomwaffenstandorte in Europa gebe. Nun werde das russische Militär eine Provokation seitens des Vereinigten Königreichs und der USA in Betracht ziehen. Weiter hieß es:"Wenn London auf diese Weise zeigen will, dass es in uns eine echte militärische Bedrohung sieht, dann ist es einfach absurd zu versuchen, dem entgegenzuwirken, indem es eine kompakte und stationäre Anlage aus seiner Insel errichtet, die im Falle eines ernsthaften Konflikts nur die Liste der vorrangigen Ziele erweitern würde." Mehr …

Der Kreml bestätigt, dass Tucker Carlson Wladimir Putin interviewt hat. Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten, hat am Mittwoch bestätigt, dass Tucker Carlson ein Interview mit Wladimir Putin aufgezeichnet hat. Er lehnte es indes ab, Angaben zum Inhalt oder zum Datum der Veröffentlichung zu machen. Video und mehr …

Russland ohne westliche Technologien: Erste Robo-Apotheke in Moskau eröffnet. Im Krankenhaus Nummer 67 in Moskau wurde eine Robo-Apotheke mit automatischer Annahme, Abrechnung und Lagerung von Medikamenten eingeführt. Ein solches System erleichtert die Arbeit der Mediziner wesentlich: Es ist nicht mehr erforderlich, Medikamente manuell zu sammeln – das System holt selbst alle notwendigen Arzneimittel für diese oder jene Krankenhausstation. Das Projekt kann auf andere Krankenhäuser in der Stadt ausgeweitet werden, wenn es sich als wirksam erweist. Video und mehr …

Tucker Carlson: "Moskau ist eine sehr schöne Stadt". Der US-Journalist Tucker Carlson bewunderte die Architektur Moskaus und äußerte den Wunsch, Sibirien und Sankt Petersburg zu besuchen. "Ich finde diese Stadt sehr schön. Das ist der einzige Ort in Russland, den ich besucht habe. Ich möchte nach Sibirien fahren oder zum Baikalsee. Ich würde auch gerne nach Sankt Petersburg reisen", sagte der ehemalige Fox-News-Moderator den Journalisten von "Iswestija". Video und mehr …

06.02.2024:  Sacharowa antwortet auf Drohungen aus Paris. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums äußerte sich zu den Drohungen des französischen Außenministers bezüglich des Todes von zwei Franzosen in der Region Cherson. Einzelheiten des Vorfalls und wer die getöteten Franzosen tatsächlich waren, sind bis heute nicht bekannt.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat am Montag auf die Drohungen des französischen Außenministers Stéphane Séjourné geantwortet, Russland werde für den Tod von zwei französischen Staatsbürgern in der Ukraine "zahlen müssen".  In der schriftlichen Antwort auf eine entsprechende Presseanfrage teilte Sacharowa mit, dass man in Moskau die Einzelheiten des Vorfalls nicht kennt, der Verlust von Menschenleben jedoch "immer eine Tragödie" sei. Weiter erinnerte die Diplomatin daran, dass Frankreich eine große Rolle bei der Entstehung und dem Befeuern des Konflikts in der Ukraine spiele: "Die französische Führung weigert sich jedoch hartnäckig, die verhängnisvolle Rolle anzuerkennen, die Paris zusammen mit anderen westlichen Hauptstädten seit 2014 bei der "Heraufbeschwörung" der ukrainischen Krise und bei der Duldung des neonazistischen Regimes in Kiew gespielt hat, das seit acht Jahren seine eigenen Zivilisten im Donbass tötet. Ganz zu schweigen von dem Beitrag, den Frankreich heute leistet, um die kriminelle Clique in Kiew über Wasser zu halten, einschließlich umfangreicher Lieferungen von tödlichen Waffen und der Ausbildung ukrainischer Soldaten."
Moskau habe wiederholt darauf hingewiesen, dass die "zunehmende Verwicklung Frankreichs in den Ukraine-Konflikt nicht nur zu dessen Verlängerung und weiterer Eskalation führt, sondern auch das Leben französischer Bürger gefährdet, die, durchdrungen von antirussischer Propaganda, mit stillschweigender Zustimmung der Behörden als Söldner oder Freiwillige in das Kriegsgebiet geschickt werden". Video und mehr …

Tucker Carlson ist nach Russland gekommen, um Putins Wort zu hören. Trotz Empörung und Kritik ist der US-Journalist Tucker Carlson nach Russland gereist. Viele vermuten, dass ein Interview mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bevorsteht. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es jedoch bisher nicht.
Tucker Carlson ist nach Moskau gereist, um mit Wladimir Putin zu sprechen. Der populärste US-amerikanische politische Fernsehjournalist wird ein Interview mit dem russischen Präsidenten führen. Obwohl es noch keine offizielle Bestätigung des bevorstehenden Treffens gibt, besteht kein Zweifel, dass der politische Berichterstatter wegen Putin in unser Land gekommen ist. Diese Tatsache ist an sich schon ungewöhnlich in diesen Zeiten: Das letzte Mal, dass Putin US-amerikanischen Medien ein Interview gegeben hat, ist fast drei Jahre her, das heißt, es passierte noch in der vergangenen Weltordnung.
Carlsons Besuch geht jedoch weit über ein einfaches Interview in einer schwierigen Zeit hinaus, denn Tucker selbst ist weit mehr als nur ein Journalist. Und die Reaktionen auf seine Reise in den Vereinigten Staaten, in der Ukraine und sogar bei den russischen Liberalen bestätigen dies eindeutig.
Vor weniger als einem Jahr wurde Carlson von dem Fernsehsender Fox entlassen, wo er die beliebteste politische Sendung moderierte. Tucker war selbst für den die Republikaner unterstützenden Sender zu toxisch geworden, weil er ein konsequenter Kritiker nicht nur von Biden, sondern des "Washingtoner Sumpfes" und der etablierten Politik selbst geworden war. Er wurde fast zu einem größeren Trumpisten als Trump selbst. Seitdem produziert er sein eigenes Social-Media-Programm und zieht weiterhin die Aufmerksamkeit von Millionen von US-Amerikanern auf sich. Mehr …

Lawrow: Provokationen wegen Präsidentschaftswahl in Russland immer wahrscheinlicher. Russlands Außenminister Sergei Lawrow äußerte sich kürzlich bei einem Treffen mit der Vorsitzenden der Zentralen Wahlkommission Russlands, Ella Pamfilowa, zu den Herausforderungen, mit denen russische Auslandsvertretungen während der Präsidentschaftswahl in Russland konfrontiert sind. Lawrow betonte dabei, dass wegen der beispiellosen illegalen Sanktionen des Westens die Kapazitäten der russischen Auslandsvertretungen in diesem Jahr viel geringer seien als während des letzten Wahlkampfes.  Video und mehr …

FSB verhaftet Gruppe, die Anschlag auf Verwaltungschef der Krim vorbereitete. Der FSB hat eigenen Angaben zufolge einen Sprengstoffanschlag auf einen hohen Verwaltungsbeamten auf der Halbinsel Krim vereitelt. Eine vom ukrainischen Geheimdienst SBU gesteuerte Gruppe aus drei Personen konnte festgenommen werden. Video und mehr …

Berichte: Tucker Carlson soll Putin in Moskau interviewt haben. Berichten zufolge soll Tucker Carlson es geschafft haben, den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu interviewen. Das teilte Alexej Venediktow, der ehemalige Chefredakteur des kremlkritischen Radiosenders „Echo Moskwy“ in Moskau auf X, früher Twitter, mit. Seiner Aussage nach habe ein Interview zwischen den beiden stattgefunden. „Echo Moskwy“ wurde im Zuge der Einschränkung der Medienfreiheit geschlossen.
„Soweit ich weiß, hat Tucker Carlson bekommen, was er wollte“, schrieb Venediktov am Dienstag auf Russisch. Der Moskauer Büroleiter der „Financial Times“, Max Seddon, teilte nach Angaben von „Newsweek“ den Beitrag und schrieb: „Der russische Journalisten-Gadfly Alexei Venediktov sagt, dass Tucker Carlson tatsächlich Wladimir Putin in Moskau interviewt hat.“ Der Beitrag wurde auch von dem Korrespondenten des „The Guardian“, Pjotr Sauer, geteilt: „Tucker Carlson hat es geschafft, Putin zu interviewen, laut Alexei Venediktov, dem gut vernetzten ehemaligen Redakteur von Echo Moskwy.“ Mehr …

05.02.2024: »Sie hassen die Presse- und Meinungsfreiheit«. Tucker Carlson reist nach Moskau, um Putin zu interviewen. Der ehemalige Fox-News Moderator Tucker Carlson ist laut russischen Medienberichten in Moskau, um den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu interviewen. Kriegsfalken in den USA riefen dazu auf, den beliebtesten Moderator der USA nicht mehr heimkehren zu lassen.
Tucker Carlson wurde am 21.4.2023 von Fox News ohne Vorwarnung entlassen, obwohl er die erfolgreichste Nachrichtensendung im US-Fernsehen hatte. Moderator Andrew Bolt vom Murdoch-Muttersender Sky News Australien erklärte damals, Carlson sei direkt von Konzernchef Lachlan Murdoch gefeuert worden, weil er den Ukrainekrieg kritisiert habe und mit »Propaganda« eine »Steilvorlage« für den russischen Präsidenten Wladimir Putin geliefert habe. Seitdem hat Carlson sich mit Videos auf Twitter/X selbstständig gemacht und u.a. Staatsschefs wie Viktor Orbán und Javier Milei sowie die Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Robert F. Kennedy interviewt.
Nun befindet sich Carlson laut russischen Medienberichten seit 1.2.2024 in Moskau, mutmaßlich um den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu interviewen, der seit dem Beginn der russischen Invasion der Ukraine am 24.2.2023 keine Plattform in westlichen Medien mehr erhält. Carlson wurde bei einer Aufführung des Balletts »Spartacus« am Bolschoi-Theater gefragt, was er in Moskau tue. Mehr …

Tucker Carlson für Interview mit Putin in Russland? Der amerikanische Journalist Tucker Carlson verbrachte laut dem Telegram-Kanal Mash mehrere Tage in Russland und besuchte sogar eine Ballettaufführung im berühmten Bolschoi-Theater. Am Samstag wurden mehrere Fotos des konservativen US-Kommentators geteilt. Carlson soll am Donnerstag mit einem Flug der Turkish Airlines aus Istanbul auf dem Flughafen Moskau-Wnukowo mit mehreren Stunden Verspätung gelandet sein, heißt es auf Mash. Video und mehr …

Putin plant den Aufbau einer neuen russischen Elite unter Führung von Veteranen. Der russische Staatschef weiß, dass die „neue Garde“ der Veteranen nicht durch lebenslange Sympathien für den Westen korrumpiert ist, im Gegensatz zu den meisten Mitgliedern der politischen und wirtschaftlichen Elite der „alten Garde“, deren Naivität gegenüber dem Westen sie über dessen Absichten in die Irre führte und die eine Rolle bei den Ereignissen spielten, die zu der Sonderoperation führten.
Präsident Putin teilte seine Vision einer neuen russischen Elite, die von Veteranen geführt wird, Ende Januar bei einem Treffen mit Ministern und hochrangigen Beamten aus St. Petersburg mit, wie RT über ihr Gespräch berichtete „Der russische Staatschef hatte zuvor bekannt gegeben, dass rund 617.000 Soldaten in der Ukraine stationiert seien. Ich habe heute Studenten getroffen, von denen viele ihr Studium unterbrochen haben, um ins Kriegsgebiet zu gehen“, sagte Putin. Aus diesen Menschen sollten wir in Zukunft die Elite des Landes bilden“, fügte er hinzu. Der russische Staatschef bezeichnete die heimkehrenden Truppen als diejenigen, denen man die Entwicklung des Landes anvertrauen könne. Deshalb sollten sie unterstützt [und] gefördert werden“.
Hier sind fünf Hintergrundinformationen über die Art und Weise, wie der russische Staatschef versucht hat, die inneren Angelegenheiten seines Landes durch eine Reform der Elite umzugestalten:
* 1. Januar 2020: „20 Jahre Putin: Seine größten innen- und außenpolitischen Erfolge“.
* 28. Oktober 2020: „Präsident Putins Rede vor dem Valdai-Club im Jahr 2020 artikuliert seine Vision eines populistischen Statismus“.
* 4. November 2021: „Ist Putins ‚gesunder/moderater/vernünftiger Konservatismus‘ wirklich eine neue russische Ideologie?“
* 11. Juni 2022: „Präsident Putins Verständnis von staatlicher Souveränität ist lehrreich für alle Länder“.
* 3. Oktober 2022: „Putins revolutionäres Manifest konzentriert sich auf den Kampf für Demokratie gegen den tiefen Staat“.
Im Grunde will er den Aufstieg konservativ-patriotischer Nationalisten fördern, die der Souveränität Vorrang einräumen und den Willen des Volkes zum Schutz und zur Modernisierung des Landes reibungslos kanalisieren.
Die Sonderoperation, die viel länger dauerte, als beide Seiten erwartet hatten, weil sie einander unterschätzt hatten, führte dazu, dass mehr als eine halbe Million Russen ihren Patriotismus unter Beweis stellten, indem sie die nationalen Interessen Russlands auf dem Schlachtfeld verteidigten. Diese Interessen lassen sich wie folgt zusammenfassen: Wahrung der Souveränität des Landes, Schutz seiner konservativ-nationalistischen Werte und Förderung der Multipolarität. Sie sind daher am besten geeignet, die bestehende Elite stetig zu ersetzen.
Bis zur Sonderoperation bevorzugte die politische und wirtschaftliche Elite Russlands aus Gründen der Bequemlichkeit und Vertrautheit den Westen gegenüber dem globalen Süden. Der Leiter der Abteilung für außenpolitische Planung des russischen Außenministeriums, Alexej Drobinin, veröffentlichte im August 2022 seine detaillierten Überlegungen zum Thema „Lehren aus der Geschichte und Visionen für die Zukunft“, in denen er diese Klasse für ihre „ideologische Trennung von den Volksmassen“ im Laufe der Jahrhunderte anprangerte. All das hat sich geändert. Mehr …

04.02.2024:  Tucker Carlson in Moskau gesichtet – Spekulationen über mögliches Putin-Interview nehmen zu. US-Star-Journalist Tucker Carlson landet in Moskau, besucht das Bolschoi Theater und entfacht eine Welle der Spekulationen über den Grund seines Besuchs. Plant er ein Treffen mit Edward Snowden oder sogar ein exklusives Interview mit Putin? Die Welt hält den Atem an, inklusive Elon Musk. Mehr ….

Putin: Unsere neusten Waffen sind denen der NATO "eindeutig überlegen". Der russische Präsident Wladimir Putin bezeichnete die neuesten russischen Waffen im Vergleich zu den in den NATO-Ländern hergestellten Waffen als "eindeutig überlegen". Dies sagte er am Freitag bei einem Treffen mit Teilnehmern des Forums "Alles für den Sieg" in Tula. Video und mehr …

03.02.2024:  Sankt Petersburger Autowerk beginnt mit der Produktion von Autos der eigenen Marke XCITE. Wieder was Neues aus der russischen Wirtschaft: Das Autowerk Sankt Petersburg nimmt die Produktion von Autos der neuen Marke XCITE auf. Mit dem Vertrieb des neuen russischen Fahrzeugs wird im Frühjahr dieses Jahres begonnen, die Markenpräsentation findet in einem Monat statt.
Das Autowerk Sankt Petersburg gab die Einführung einer eigenen neuen Automarke bekannt, berichtet die Nachrichtenagentur TASS. Das neue Modell trägt den Namen XCITE. Nach Angaben des Werks wurde die Produktion dieses und einer Reihe anderer Modelle in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern aufgenommen. Die geländetaugliche XCITE-Modellreihe wird in den Farben Gelb und Grün produziert. Die Nachrichtenagentur TASS schreibt: "Bis heute hat das Werk, das eine Tochtergesellschaft von Avtovaz ist, die erste Charge von mehreren Tausend Autos produziert und sammelt nun Lagerbestände an, um den Verkauf im Frühjahr des Jahres 2024 zu starten. Das Werk plant, Ende Februar Einzelheiten über das erste Modell der neuen Marke bekannt zu geben. Mehr …

Das legendäre Filmstudio Mosfilm feiert sein 100-jähriges Bestehen. Mosfilm, eines der größten und bestausgestatteten Filmstudios in Europa, feiert sein hundertjähriges Bestehen. Über alle Turbulenzen des 20. Jahrhunderts hinweg blieb es ein Symbol – die wichtigsten russischen Filme entstanden hier.
Heute ist Mosfilm ein staatlicher Filmstudiokonzern, der größte in Russland und einer der größten in Europa – seine Fläche ist mit der des Vatikans vergleichbar. Das Studiogelände umfasst 15 Drehpavillons, Dutzende Unterabteilungen, Labore und Produktionswerkstätten. Neben der eigenen Produktion befasst sich Mosfilm mit der Vertonung ausländischer Filme und der Restaurierung alter sowjetischer Streifen, vermietet Räumlichkeiten, Ausrüstung und Spezialkomplexe – von der Pyrotechnik bis zum Autotransport. Das Filmstudio verfügt über ein eigenes Museum mit einer Sammlung von Autos, Kutschen, Kostümen und Kulissen, die in populären sowjetischen Filmen zu sehen waren. Mehr …

02.02.2024:  Wirtschaftsminister: "Westen begreift die Stärke der russischen Wirtschaft immer weniger". Westliche Experten wissen immer weniger, was in der russischen Wirtschaft und Industrie vor sich geht, meint Russlands Minister für wirtschaftliche Entwicklung Maxim Reschetnikow. Deshalb werde die Stärke der russischen Wirtschaft erheblich unterschätzt.
Westliche Wirtschaftsanalysten, die die Entwicklung der russischen Wirtschaft in den vergangenen zwei Jahren zu beurteilen versuchen, lassen wichtige Transformationsprozesse außer Acht. Daher liegen die Prognosen weit von der Realität entfernt. Zudem verstehen westliche Experten immer weniger, was in der russischen Industrie und Wirtschaft geschieht. Diese Ansicht vertritt Maxim Reschetnikow, Russlands Minister für wirtschaftliche Entwicklung, gegenüber Journalisten. Die Nachrichtenagentur Interfax zitiert: "Hier sollte die Frage nach der Qualität der Prognosen an unsere Kollegen gestellt werden. Aus unserer Sicht verstehen sie immer weniger, was bei uns los ist und wie stark unsere Wirtschaft im Inneren tatsächlich ist. Denn sie schauen alle in den Rückspiegel, obwohl sich die wirtschaftlichen Prozesse erheblich verändert haben, der Verkehr neu ausgerichtet wurde, die Unternehmen Flexibilität gezeigt haben." Mehr …

Il-76-Abschuss: Bisher keine Anfrage aus Kiew bezüglich Übergabe der Leichen. Die Ukraine fordert von Russland die Übergabe der Leichen der beim Abschuss der Il-76 getöteten Kriegsgefangenen. Kremlsprecher Peskow meldet jedoch, man habe keine entsprechende Anfrage aus Kiew erhalten. Mehr …

Rjabkow: Erneute Stationierung von US-Atomwaffen in Großbritannien wird Russland nicht abschrecken. Der stellvertretende Außenminister Russlands Sergei Rjabkow hat sich am Rande eines BRICS-Treffens zur Stationierung US-amerikanischer Atomwaffen in Großbritannien geäußert. Auch sie werden Russland nicht schrecken, sagte der Diplomat. Video und mehr …

Rjabkow: Wir sollten alles Mögliche tun, um zu einer politischen Lösung zurückzukehren. Zum Abschluss des BRICS-Forums 2024 in Moskau hatte RT die Gelegenheit, mit dem stellvertretenden russischen Außenminister Sergei Rjabkow zu sprechen. Rjabkow kommentierte eine breite Palette von Themen, darunter die BRICS-Kooperation, die Krise im Nahen Osten, die Situation in Texas und die Frage der nuklearen Sicherheit. Die wichtigsten Aussagen des Diplomaten in der Sendung. Video und mehr …

01.02.2024:  USA wollen Millionen aushungern, nur um Russland zu ärgern. Russland hat auch im Agrarjahr 2023/2024 eine Rekordernte eingefahren und seine Getreideexporte auf Rekordhöhen gesteigert. Das Land ist auf dem Weg, zum Ernährer der wachsenden Weltbevölkerung zu werden. Doch die USA versuchen, dem Steine in den Weg zu legen.
Auf einer strategischen Sitzung des russischen Kabinetts, die sich dem Umsetzungsstand nationaler Projekte widmete, erklärte der russische Ministerpräsident Michail Mischustin, die Russische Föderation habe im Jahr 2023 Agrarprodukte im Wert von fast 3,9 Billionen Rubel exportiert. Das ist ein historischer Rekord für die Branche. Umgerechnet beliefen sich die Ausfuhren von Agrarprodukten im Jahr 2023 auf mehr als 45 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 41,6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2022.
Allein die Weizenexporte stiegen im vergangenen Jahr um fast vier Prozent und brachen den drei Jahre zuvor aufgestellten historischen Rekord. In diesem Jahr wird die russische Weizenernte unter Berücksichtigung der neuen Gebiete nach Angaben des russischen Präsidenten Wladimir Putin voraussichtlich 147 Millionen Tonnen erreichen. Ist das viel oder wenig? Werden wir und unsere Freunde genug Brot und anderes Gebäck auf unseren Tischen haben?
Wir können aufatmen: Es ist genug da – und es wird sogar noch was übrig bleiben. Russland ist mit einem Anteil von etwa 25 Prozent an der weltweiten Weizenproduktion und -ausfuhr führend, der Anteil wird wahrscheinlich noch weiter wachsen.
Trotz des brennenden Wunsches des Westens, Russland mit allen möglichen Mitteln in die Knie zu zwingen – von Banken und Öl bis hin zu Chips und olympischen Goldmedaillen –, weigern Russlands störrische Knie, sich zu beugen. Das Land steht von Tag zu Tag aufrechter, während das russische Getreide, das in der ganzen Welt verzehrt wird, leise, aber beredt zeigt, wer der Chef in der Küche ist. Mehr …

Russlands Ermittlungskomitee bestätigt: Il-76 über Gebiet Belgorod mit US-Luftabwehrsystem zerstört. Das Ermittlungskomitee der Russischen Föderation hat den Typ der Raketen bestimmt, mit denen eine russische Iljuschin Il-76 mit 65 ukrainischen Kriegsgefangenen an Bord von der Ukraine aus abgeschossen worden war. Es handelt sich um zwei Lenkraketen vom Typ MIM-104A.
Nachdem Russlands Präsident Wladimir Putin am Mittwoch bekanntgegeben hatte, dass das ukrainische Militär den am 24. Januar über dem russischen Grenzgebiet Belgorod abgestürzten Il-76-Militärtransporter mit einer Patriot-Flugabwehrrakete aus US-Produktion abgeschossen habe, bestimmte das Ermittlungskomitee der Russischen Föderation nun den genauen Typ der Waffe. Demnach handele es sich um zwei Flugkörper vom Typ MIM-104A. Somit bestätigte die Behörde, dass der Militärtransporter mit 65 ukrainischen Kriegsgefangenen an Bord mit einem Patriot-Luftabwehrsystem aus US-Produktion abgeschossen worden war.
Wie die Ermittler am Donnerstag bekanntgaben, seien am Absturzort insgesamt 116 Fragmente zweier Raketen gefunden worden. Auf den Wrackteilen ihrer Rümpfe und Mechanismen gebe es englischsprachige Aufschriften und Markierungen. Laut einem Gutachten entsprächen die sichergestellten Fragmente nach ihren bautechnischen und geometrischen Merkmalen den Lenkraketen, die im Patriot-Luftabwehrsystem aus Produktion des US-Rüstungsunternehmens Raytheon verwendet würden. In der Pressemitteilung wurden auch die englischsprachigen Markierungen angeführt: Mehr …

Sechs Wochen vor Präsidentschaftswahlen in Russland: Putin offiziell als Kandidat im Rennen. Sechs Wochen vor den russischen Präsidentschaftswahlen wurde Wladimir Putin offiziell als Präsidentschaftskandidat registriert. Der Wahlkampf im Land kommt langsam aber sicher in Gang. Video und mehr …

Sacharowa: Reaktion auf die Beschlagnahme russischer Vermögenswerte wird "extrem scharf" sein. Am 31. Januar erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, dass die Mittel, die der Ukraine von der EU und den USA zur Verfügung gestellt werden, größtenteils in Korruptionsaffären verschwinden, an denen auch das ukrainische Verteidigungsministerium beteiligt ist. Video und mehr …

Putin: Donbass und Noworossija erreichen bis 2030 gesamtrussisches Lebensniveau. Russlands Präsident Wladimir Putin betonte auf einer Tagung über die sozioökonomische Entwicklung der neuen Regionen Russlands, dass der Donbass und Noworossija im Jahr 2030 in den wichtigsten Bereichen das gesamtrussische Niveau erreichen sollen. Video und mehr …

Ermittler identifizieren alle Opfer des Il-76-Absturzes. Überreste von Menschen, die beim Absturz des russischen Transportflugzeugs Il-76 im Gebiet Belgorod ums Leben kamen, wurden vom russischen Ermittlungskomitee identifiziert. Dabei handelt es sich um neun russische und 65 ukrainische Militärangehörige. Russlands Ermittlungskomitee hat die Überreste der Opfer des Absturzes des russischen Transportflugzeugs Il-76 mit ukrainischen Kriegsgefangenen an Bord identifiziert. Nach Angaben der Behörde handelt es sich um sechs Besatzungsmitglieder des Flugzeugs, drei Mitarbeiter der russischen Militärpolizei und 65 Angehörige der ukrainischen Streitkräfte.
das Komitee gab auf seinem Telegramkanal den Abschluss der Arbeiten zur Identifizierung der Opfer bekannt und erklärte: "Insgesamt wurden am Ort des Flugzeugabsturzes über 670 Körperteile der Getöteten sowie erhaltene persönliche Dokumete eingesammelt." Die Identifizierung der ukrainischen Opfer sei dadurch ermöglicht worden, dass Ermittler bei der Festnahme von ukrainischen Militärangehörigen ihr biologisches Material für eine genetische Profilierung einsammeln, erklärte die Behörde. In Bezug auf die Untersuchungsergebnisse teilte das Ermittlungskomitee mit: "Ergebnisse der genetischen Expertisen ermöglichten die eindeutige Schlussfolgerung, dass die eingesammelten Körperteile sechs Besatzungsmitgliedern, drei Mitarbeitern der Militärpolizei und 65 ukrainischen Militärangehörigen gehören, die beim Absturz des Flugzeugs durch den Angriff der Streitkräfte der Ukraine am 24. Januar 2024 ums Leben kamen."
Margarita Simonjan, Chefredakteurin von RT, teilte auf ihrem Telegramkanal eine Namensliste der gefallenen ukrainischen Militärangehörigen. Mehr …

31.01.2024:  Lawrow: Selenskijs Friedensformel ist ein Ultimatum an Russland. Russlands Außenminister Sergei Lawrow nahm am Mittwoch an einem Treffen der Sherpas der BRICS-Staaten teil. Dabei erklärte der Spitzendiplomat mit Blick auf den Ukraine-Konflikt, dass Selenskijs sogenannte Friedensformel eine ultimative Forderung an Moskau sei.
Russland hat am 1. Januar den Vorsitz in der BRICS übernommen. In dem Zusammenhang kamen am Mittwoch in Moskau die Sherpas und Sous-Sherpas der BRICS-Länder zusammen. Der russische Außenminister Sergei Lawrow, der das Treffen leitete, äußerte sich in seiner Rede unter anderem zu dem Konflikt in der Ukraine. Darüber berichten russische Staatsmedien. Die USA und ihre Verbündeten zwingen der internationalen Gemeinschaft die berüchtigte Selenskij-Friedensformel auf und versuchen, diese als einzige Option für die Beilegung der Ukraine-Krise darzustellen, erklärte der Spitzendiplomat. Hierbei zitiert ihn die Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit den Worten: "Dass es sich bei dieser Variante lediglich um ein Ultimatum an die Russische Föderation handelt, dass sie einfach nicht umsetzbar ist und diejenigen nicht würdigt, die sich als außenpolitische Akteure und effektive Manager präsentieren wollen, ist für jeden offensichtlich."
Kiews Option war auch bei einem Treffen Lawrows mit den in Russland akkreditierten Leitern ausländischer diplomatischer Vertretungen am Dienstag ein Thema. Dabei machte er die Teilnehmer darauf aufmerksam, dass Vertreter von Staaten, die zuvor ihre Ideen für eine Lösung im Ukraine-Konflikt vorgelegt hatten, zum sogenannten Kopenhagen-Format eingeladen würden. Dort würden sie darüber informiert, so der Außenminister, dass es nur eine "Selenskij-Formel" gebe und andere Staaten als Komparsen benötigt würden. Hierzu führte Lawrow aus: "Sie sehen, mit welcher Raserei sich die Angelsachsen dafür einsetzen, dass es keine Alternative zu 'Selenskijs Formel' gebe. Wenn dem so ist, dann sollten alle, die den Westen ein wenig kennen, keinen Zweifel daran haben, dass es genau der Westen war, der diese Formel geschrieben hat." Mehr …

Expertise: Il-76 möglicherweise mit Flugabwehrrakete aus westlicher Produktion abgeschossen. Untersuchungen des über Belgorod abgestürzten Militärtranspoerters Il-76 belegen laut Medienberichten, dass die Maschine möglicherweise mit einer Flugabwehrrakete aus westlicher Produktion abgeschossen wurde. In Frage käme das US-amerikanische Patriot-System.
Laut vorläufigen Ergebnissen der Ermittlung ist das Militärtransportflugzeug vom Typ Il-76 möglicherweise mit einer Flugabwehrrakete aus westlicher Produktion abgeschossen worden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Vertreter der operativen Dienste. Aus der Meldung geht hervor: "Eine vorläufige Untersuchung der im Flugzeug entdeckten Bekämpfungsmittel weist darauf hin, dass die Rakete zu einem Flugabwehrraketensystem aus westlicher Produktion gehörte."
Weitere Einzelheiten führt RIA Nowosti keine an. Mit Bezug auf Informationen aus eigenen Quellen berichtet die Nachrichtenagentur TASS, dass es sich um ein Patriot-Flugabwehrraketensystem handeln könnte. Die Untersuchung werde fortgesetzt. In der vergangenen Woche war ein Transportflugzeug vom Typ Il-76 über dem Gebiet Belgorod abgestürzt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau befanden sich an Bord außer der Besatzung und dem Begleitpersonal 65 ukrainische Kriegsgefangene, die zu einem Gefangenenaustausch transportiert wurden. Bei der Katastrophe kamen alle Insassen ums Leben. Ferner gab das russische Ermittlungskomitee bekannt, dass die Rakete, die die Maschine zum Absturz gebracht habe, aus einem von Kiew kontrollierten Ort abgefeuert worden sei. Zahlreiche russische Beamte beschuldigen die Ukraine der Tötung eigener Soldaten. Kiew habe über den Gefangenentransport Bescheid gewusst. Mehr …

Russland: Gesetz zur Beschlagnahme von Eigentum für Diskreditierung die Armee gebilligt. Russische Bürger, die künftig die Armee diskreditieren oder falsche Informationen über das Militär verbreiten, müssen nicht nur mit Strafen, sondern auch mit der Beschlagnahme ihres Eigentums rechnen. Ein entsprechendes Gesetz hat die Staatsduma am Mittwoch verabschiedet.
Am Mittwoch hat die Staatsduma ein Gesetz verabschiedet, das die Beschlagnahme von Eigentum wegen "falscher Informationen über die Armee" und wegen Handlungen gegen die Sicherheit des Staates ermöglicht. In dritter Lesung wurde das Gesetz von 377 Abgeordneten unterstützt, niemand sprach sich dagegen aus. Nun muss das Gesetz noch vom Föderationsrat gebilligt und vom Präsidenten unterzeichnet werden. Der Gesetzentwurf, der am vergangenen Montag in die Staatsduma eingebracht wurde, erweitert die Liste der Straftaten, die mit der Beschlagnahme von Geld, Wertgegenständen und anderem Eigentum geahndet werden können. Zu diesen Straftaten gehören auch öffentliche Aufrufe zu extremistischen Aktivitäten, Forderungen nach Sanktionen gegen die Russische Föderation, Rehabilitierung des Nationalsozialismus, Sabotage, Schmuggel, Weitergabe von Staatsgeheimnissen, Teilnahme an Aktivitäten einer unerwünschten Organisation, Befehlsverweigerung und Fahnenflucht. Künftig sollen Künstlern für solche Verbrechen auch die Titel aberkannt werden können. Mehr …

Lawrow: Moskau sieht NATO-Atomwaffen als kollektives Arsenal gegen Russland. Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat am Dienstag auf einer Pressekonferenz erklärt, dass Russland die Quelle der Informationen über die mögliche Stationierung von US-Atomwaffen in Großbritannien untersuchen werde. Lawrow fügte hinzu: "Seit die NATO uns zur Hauptbedrohung und sogar zum Feind erklärt hat, betrachten wir alle Atomwaffen der NATO-Mitglieder – USA, Großbritannien und Frankreich – als ein einziges Atomwaffenarsenal, das gegen die Russische Föderation gerichtet ist."  Video und mehr …

30.01.2024:  Medwedew: Russland wird auf Kurilen neue Waffen stationieren. Russland will auf den Kurilen neue Waffen stationieren. Der Vize-Chef des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, kündigt eine aktive Entwicklung der fernöstlichen Inseln an, die Japan für sich beansprucht. Der Ex-Präsident geht davon aus, dass die strategische Rolle des Archipels nun wachsen wird.
Dmitri Medwedew hat angekündigt, dass Russland auf seinen fernöstlichen Kurilen-Inseln neue Waffen stationieren wird. Der Vize-Chef des russischen Sicherheitsrates reagierte somit auf eine Erklärung des japanischen Premierministers Fumio Kishida vor dem Parlament in Tokio am Dienstag, wonach Japan nach der Beilegung seines Territorialstreites mit Russland einen Friedensvertrag mit dem Nachbarland schließen möchte, wobei Tokio weiterhin seine Sanktionen gegen Moskau aufrechterhalten werde. Im sozialen Netzwerk VKontakte schrieb Medwedew unter anderem, dass die sogenannte Territorialfrage für Moskau aufgrund der russischen Verfassung für immer geschlossen sei. "Die Kurilen werden sich aktiv entwickeln, wobei ihre strategische Rolle gleichzeitig zunehmen wird. Dies impliziert auch die Stationierung von neuen Waffen." Mehr …

Lawrow zu Ukraine-Krieg: Westen kann Hilfe für Kiew aus Prestigegründen nicht stoppen. Russlands Außenminister Sergei Lawrow sprach in Moskau vor Vertretern anderer Länder über den Ukraine-Krieg. Er erklärte, der Westen sei sich der Sinnlosigkeit des Projekts "Ukraine" bewusst, könne aber aus Prestigegründen nicht aufhören, sie zu unterstützen.
Heute hat in Moskau ein Runder Tisch der Botschafter zur Lage um die Ukraine stattgefunden, bei dem der russische Außenminister Sergei Lawrow gesprochen hat. Er versuchte, den Teilnehmern die Hauptthesen der russischen Position zum Konflikt in der Ukraine erneut zu vermitteln. Zunächst machte Lawrow die Botschafter darauf aufmerksam, dass die Vereinigten Staaten eine antirussische Koalition aus 54 Ländern gebildet haben, die durch Waffenlieferungen und Unterstützung des Kiewer Regimes versucht, Russland eine strategische Niederlage beizubringen. Der Minister fügte hinzu, dass die antirussische Koalition Kiew nur unterstütze, "um sicherzustellen, dass Russland nicht gewinnt". Er erklärte: "Die Mentalität ist so: Alles, was mit der Ukraine zu tun hat, muss genutzt werden, um Russland, wie sie sagen, eine strategische Niederlage zuzufügen."
Gleichzeitig betonte Lawrow, dass der Westen bereits zu begreifen beginnt, dass die "Zerrüttung" des ukrainischen Projekts begonnen hat, aber nicht aufhören kann, das Kiewer Regime aus Gründen des Prestiges und des wirtschaftlichen Gewinns zu unterstützen. In diesem Zusammenhang werde die männliche Bevölkerung der Ukraine "mit dem Lasso eingefangen", um als Kanonenfutter an die Front geschickt zu werden. Ein ähnlicher Ansatz zur Verwendung von Ukrainern sei seinerzeit von den Nazis, namentlich dem Reichskommissar der Ukraine Erich Koch, skizziert worden, erklärte der russische Außenminister.
Lawrow wies gesondert darauf hin, dass der Westen die "Ausbreitung" der an die Ukraine gelieferten Waffen auf Krisenherde in der Welt nicht bemerken wolle. Der Minister erklärte:"Die vom Westen an das ukrainische Regime gelieferten Waffen wurden nicht nur in Konfliktgebieten im Nahen Osten gefunden, sondern es wurden auch bereits illegale Lieferungen in Finnland, Schweden, Dänemark, den Niederlanden und im Gazastreifen registriert." Mehr …  

Nach der Ukraine das Baltikum: Lawrow räumt mit absurden Aussagen Bidens auf. Russlands Außenminister Sergei Lawrow hat bei einem Rundtischgespräch mit den Leitern der diplomatischen Missionen über die Lage in der Ukraine westliche Erklärungen, wonach die baltischen Staaten, Schweden und Finnland nach der militärischen Sonderoperation in der Ukraine "die nächsten" Ziele sein könnten, als absurd bezeichnet. Video und mehr …

29.01.2024:  Gedenkveranstaltung: Lukaschenko und Putin wünschen Ukraine an ihrer Seite. Bei seinen Gesprächen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Sankt Petersburg hat der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko vorgeschlagen, dass die Ukraine und die baltischen Staaten nicht nach einem besseren Leben "jenseits der Ozeane" suchen, sondern zur Zusammenarbeit mit Russland und Weißrussland zurückkehren sollten.  Video und mehr …

28.01.2024:  Moskau: Immer mehr Länder erwägen Abkehr vom US-Dollar. Der US-Dollar gerät unter Druck. Dies hängt auch mit den Versuchen der USA zusammen, eingefrorene russische Vermögenswerte zu beschlagnahmen, wie der Botschafter Russlands in den USA, Anatoli Antonow, ausführte. Die antirussischen Sanktionen des Westens untergraben das Vertrauen in die US-Währung. Mehr

"Geschichte und Wahrheit müssen respektiert werden" – Lukaschenko und Putin sprechen auf Galakonzert. Die Präsidenten Russlands und Weißrusslands, Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko, sprachen am Samstag bei einem Galakonzert in Sankt Petersburg anlässlich des 80. Jahrestages der Befreiung Leningrads. "Aber wieder einmal geht es um das Recht unserer Zivilisation zu leben, unsere traditionellen Werte zu bewahren und unsere ethnischen Kulturen zu erhalten", sagte Lukaschenko. Video und mehr …

27.01.2024:  Russische Ermittler legen Beweise für die Anwesenheit ukrainischer Soldaten an Bord der Il-76 vor. Das Ermittlungskomitee hat Dokumente von ukrainischen Kriegsgefangenen an der Absturzstelle der Il-76 gefunden. Zudem veröffentlichte es ein Überwachungsvideo vom russischen Militärflughafen, das die Passagiere beim Betreten des Flugzeugs zeigen. Die Ukraine und der Westen bezweifeln, dass die abgeschossene Maschine ukrainische Gefangene transportierte.
Ermittler an der Unglücksstelle haben Personaldokumente von ukrainischen Kriegsgefangenen gefunden, die bei dem Absturz der Il-76 gestorben sind, teilte das russische Untersuchungskomitee am Freitag auf seinem Telegram-Kanal mit. "Unter den physischen Beweisen, die bereits zu den Materialien des Strafverfahrens hinzugefügt wurden, befinden sich Dokumente der beim Absturz getöteten ukrainischen Soldaten, die deren Identität bestätigen, sowie Begleitdokumente des russischen Föderalen Strafvollzugsdienstes", heißt es in der Mitteilung. In einem Begleitvideo wurde gezeigt, wie ein Plastiksack mit relevanten Fundstücken verschlossen wird. In einer weiteren Sequenz sind Ausweise von drei ukrainischen Soldaten zu sehen.
In einem Fall war es der gut erhaltene Ausweis des Militärangehörigen Jewgenij Galzew. Er diente als Infanterist und sein Name steht an der 7. Stelle der von RT-Chefin Margarita Simonjan veröffentlichten Liste aller 65 ukrainischen Kriegsgefangenen, die bei dem Absturz starben. Zu sehen waren auch die Personalausweise von Dmitri Krjatschko (Nummer 26) und des 21-jährigen Soldaten Iwan Roj (Nummer 44). Zirka ein Dutzend weiterer Soldaten von der Liste hat RT anhand früher veröffentlichter Interviews mit ukrainischen Kriegsgefangenen ausfindig gemacht und ihre Namen in separaten Telegram-Posts den Videos zugeordnet. Mehr …

Niedrige Arbeitslosigkeit in Russland – europaweit viertbestes Ranking. Laut einer Erhebung der Nachrichtenagentur RIA Nowosti liegt Russland in der europäischen Rangliste der Arbeitslosenquoten im Jahr 2023 an viertbester Stelle. Malta führt das Ranking an, Griechenland und Spanien sind die Schlusslichter. Mehr …

Schoigu: "Russland konzentrierte sich 2023 auf Infrastruktur für nukleare Abschreckungskräfte". Russlands Verteidigungsminister Sergei Schoigu erklärte am Freitag, dass das russische Ministerium seine Hauptanstrengungen im vergangenen Jahr unter anderem auf den Aufbau der Infrastruktur für die Unterbringung der nuklearen Abschreckungskräfte konzentriert habe. Video und mehr

26.01.2024:  Igor Girkin (Strelkow) zu vier Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Das Stadtgericht Moskau hat am Donnerstag Igor Girkin zu vier Jahren Haft in einer Strafarbeitskolonie verurteilt. Der Gründer der "Organisation wütenden Patrioten", auch bekannt unter dem Namen Strelkow, wurde der Anstiftung zum Extremismus für schuldig befunden. Girkin hatte Beamten, die für verspätete Zahlungen an Familien von Militärangehörigen verantwortlich sein sollen, die Erschießung angedroht. Video und mehr …

Putin im Gespräch mit Freiwilligen. Wladimir Putin trifft sich am 26. Januar in Sankt Petersburg mit russischen Studenten, die an der militärischen Sonderoperation in der Ukraine teilgenommen haben. Die Studenten sind derzeit zu einem Bildungsurlaub aus dem Konfliktgebiet zurückgekehrt. RT DE sendet das Treffen auf Deutsch. Video und mehr …

Poljanski zum Il-76-Abschuss: "Alle Verantwortlichen müssen bestraft werden". Nach dem Abschuss einer Il-76 am Mittwoch hat Russland eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates beantragt, was vom französischen Vorsitz abgelehnt wurde. Frankreich hat die Sitzung auf den nächsten Tag verschoben, was von russischen Diplomaten scharf kritisiert wurde – als Versuch, "ihrem Kiewer Klienten" Zeit zu verschaffen. Video und mehr ...

25.01.2024: Flugzeugabsturz Belgorod: Blackboxen gefunden – Warnung vor voreiligen Schlüssen. Abgeschossen mit deutschen Waffen? Der Vorsitzende der russischen Staatsduma macht die Ukraine und die vom Westen gelieferten Waffen für den gestrigen Flugzeugabsturz verantwortlich. Kreml-Sprecher Peskow und die Sicherheitsexpertin Claudia Major warnen vor voreiligen Schlüssen.
Verkehrspolizisten am 24. Januar 2024 außerhalb des Dorfes Yablonovo in der Nähe der Absturzstelle des russischen Militärtransportflugzeugs IL-76 in der Region Belgorod. Russland beschuldigte die Ukraine, das Flugzeug mit Dutzenden ukrainischen Gefangenen an Bord abgeschossen zu haben. Russland hat vor den Folgen des Absturzes eines russischen Militärflugzeugs mit 65 ukrainischen Kriegsgefangenen an Bord gewarnt. Der Absturz, für den Russland die Ukraine verantwortlich macht, sei „ein absolut ungeheuerlicher Akt“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag laut staatlichen Nachrichtenagenturen. „Niemand kann Ihnen sagen, welche Auswirkungen dies auf die Aussichten für eine Verlängerung des Prozesses“ des Gefangenenaustauschs haben werde, sagte Peskow.
Abgeschossen mit deutschen Waffen? Der Vorsitzende der russischen Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, macht die Ukraine und die vom Westen an Kiew gelieferten Waffen dafür verantwortlich. „Sie haben in der Luft ihre eigenen Soldaten getötet, ihre Mütter, ihre Kinder haben auf sie gewartet“, sagte Wolodin am Mittwoch in der Duma, dem Unterhaus des russischen Parlaments. „Sie haben unsere Piloten, die eine humanitäre Mission (…) ausführten, mit amerikanischen und deutschen Raketen abgeschossen.“ Die Iljuschin sei „von drei Raketen eines in Deutschland hergestellten Patriot- oder Iris-T-Flugabwehrsystems abgeschossen“ worden, sagte Wolodin.
Die Experten würden die Einzelheiten aufklären, fügte er hinzu. Der Duma-Chef forderte die Parlamentsabgeordneten auf, sich mit einer Resolution gegen die USA und Deutschland wegen ihrer Waffenlieferungen an die Ukraine zu richten.
Warnung vor voreiligen Schlüssen. Die Sicherheitsexpertin Claudia Major hat nach dem Absturz vor voreiligen Schlüssen gewarnt. Es seien derzeit zwei Fakten bekannt, sagte die Leiterin der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) am Donnerstag im ZDF-„Morgenmagazin“: „Das Flugzeug ist abgeschossen worden. Und es war ein Gefangenenaustausch geplant, der nicht stattgefunden hat.“ Dies seien derzeit „die einzigen verlässlichen Informationen“. Mehr …

Nach Anschlag in Sankt Petersburg: 27 Jahre Haft für Darja Trepowa. Nach dem Anschlag auf einen russischen Militärblogger muss die 26-jährige Darja Trepowa für 27 Jahre ins Gefängnis. Ein Gericht in Sankt Petersburg hat sie am Donnerstag des Terroranschlags, des illegalen Handels mit Sprengstoff und der Urkundenfälschung schuldig gesprochen. Mehr …

Auslandsgeheimdienst: Russland erwartet neue westliche Provokationen. Angesichts der Niederlage der Ukraine und des Einflussverlusts des Westens erwartet der Leiter des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR neue Provokationen. Deren Wirkung werde aber nur sehr begrenzt sein. Als Beispiel für eine solche Provokation führt er Butscha an. Mehr …

Lawrow: Ukraine versucht, "Prahlerei" über abgeschossene IL-76 zu vertuschen. Die Ukraine, die zunächst behauptet hatte, ein russisches Flugzeug vom Typ Il-76 abgeschossen zu haben, habe nach der Klärung der Umstände schnell damit begonnen, "diese Berichte zu vertuschen", sagte der russische Außenminister Sergei Lawrow auf einer Pressekonferenz im Anschluss an die Sitzung des UN-Sicherheitsrates. Der russische Außenminister betonte auch, dass der Austausch von Kriegsgefangenen mit der Ukraine vereinbart war. Video und mehr …

24.01.2024: Russland erwägt Beschlagnahmung des Eigentums von Personen, die „Desinformationen“ über das Militär verbreiten. Eine neue Form der Kontrolle von Online-Diskursen. Das Moskauer Parlament wird die Einführung einer Verordnung erwägen, die die Befugnis vorsieht, Vermögenswerte wie Gelder, Wertgegenstände und Immobilien von Personen zu beschlagnahmen, die beschuldigt werden, „wissentlich falsche Darstellungen“ über russische Militäroperationen zu verbreiten, so ein prominenter Abgeordneter am Samstag.
Wjatscheslaw Wolodin, Vorsitzender der Staatsduma, des Unterhauses des russischen Parlaments, erklärte in einer Nachricht auf Telegram, dass der Vorschlag auf Personen abziele, die „extremistisches Verhalten“ befürworten oder Sanktionen gegen Russland vorschlagen. Auch Berichte, die den Ruf des russischen Militärs untergraben, was nach den neuen strengen Regeln, die nach der Intervention der russischen Streitkräfte in der Ukraine im Februar 2022 in Kraft getreten sind, als kriminelle Handlung gilt, sollen mit den gleichen Konsequenzen belegt werden.
„Jeder, der versucht, Russland zu zerstören, es zu verraten, muss die Strafe erleiden, die er verdient, und den Schaden, der dem Land zugefügt wurde, auf Kosten seines Eigentums wiedergutmachen“, sagte Wolodin. Er fügte hinzu, dass das Gesetz auch die Aberkennung aller Ehrentitel für diejenigen vorsieht, die sich der „Diskreditierung“ der Armee schuldig gemacht haben. Laut Wolodin soll der Gesetzentwurf am Montag in der Staatsduma behandelt werden.
Erzählungen, die das Ansehen der russischen Streitkräfte verunglimpfen, einschließlich solcher, die als Unterstützung des Terrorismus eingestuft werden, und die Verbreitung erfundener Berichte über die russischen Streitkräfte werden derzeit im Rahmen des bestehenden Rechtsrahmens untersucht. Mehr …

Lawrow: Moskau wird "Onkel Sam" nicht um Vergebung bitten, mit Trump keine Besserung in Sicht. Moskau trägt keine Verantwortung dafür, dass die Beziehungen zwischen den USA und Russland einen historischen Tiefpunkt erreicht haben, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow in einem Interview mit CBS News und betonte, dass die Initiative für die Wiederherstellung der Beziehungen von Washington ausgehen müsse.  Mehr …

Russland: Il-76 stürzt in Grenzgebiet Belgorod ab – 65 ukrainische Kriegsgefangene an Bord. Ein russisches Transportflugzeug vom Typ Iljuschin Il-76 ist am Mittwoch im Grenzgebiet Belgorod abgestürzt, meldet die Agentur "RIA Nowosti" unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium. An Bord befanden sich unter anderem 65 Gefangene der ukrainischen Streitkräfte. Video und mehr …

IL-76-Abschuss: Moskau bereitet Appell an Deutschen Bundestag und US-Kongress vor. Die Ukraine sei darüber informiert gewesen, dass an Bord der heute abgeschossenen IL-76-Transportmaschine ukrainische Kriegsgefangene gewesen sind. Dies erklärte der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses der russischen Staatsduma, Andrei Kartapolow während der Plenarsitzung der russischen Duma. Video und mehr …

IL-76-Transportflugzeug stürzt in Grenzgebiet Belgorod ab – 65 ukrainische Kriegsgefangene an Bord. Videoaufnahmen aus dem Dorf Jablonowo im Gebiet Belgorod zeigen den Absturz des Frachtflugzeugs des Typs IL-76. Das Flugzeug, das russischen Angaben zufolge ukrainische Kriegsgefangene zum geplanten Austausch beförderte, wurde vermutlich von ukrainischer Luftabwehr abgeschossen. Alle Insassen, darunter 9 russische Crewmitglieder und 65 Ukrainer, kamen ums Leben. Video und mehr …

CIA wirbt auf X russische Bürger an – Kreml gibt sich amüsiert: VKontakte ist viel beliebter. Die CIA gibt ihre Versuche nicht auf, Informanten in Russland zu finden. Auf X umwirbt der US-Auslandsgeheimdienst mit einem neuen Spot russische Bürger. Der Kreml witzelt, dass das soziale Netzwerk VKontakte im Land eine größere Reichweite als Elon Musks Plattform hat.
Russland hat bekanntlich schon immer im Mittelpunkt der nachrichtendienstlichen Interessen der USA gestanden. Nach dem Ausbruch des Ukraine-Krieges vor knapp zwei Jahren stieg die Bedeutung von Helfern und Informanten im eurasischen Land für die CIA offenbar noch mehr. Am Montag veröffentlichte der US-Auslandsgeheimdienst auf X wiederholt einen Werbespot auf Russisch.
Im Videoclip erzählt ein offensichtlich erfundener Protagonist seine Lebensgeschichte und führt seine Gründe aus, warum er mit der CIA zusammenarbeitet. Der frühere Fallschirmjäger und jetzige Mitarbeiter des russischen Militärnachrichtendienstes GRU fühlt sich von der Landesführung verraten. Der wahre Feind befinde sich innerhalb des Landes, sagt der 35-Jährige und beklagt Korruption und Vetternwirtschaft. Er fühle sich nun zum Handeln gezwungen, damit das russische Volk floriere und sein Potenzial entwickele. Der Protagonist will, dass sein Sohn in einem besseren Russland lebt. Am Ende des Videos teilt die CIA ihre Kontaktdaten mit.
Als Kremlsprecher Dmitri Peskow bei seiner Pressekonferenz am Dienstag nach dem CIA-Werbevideo gefragt wurde, reagierte er sichtlich amüsiert. Die Veröffentlichung des russischsprachigen Spots bezeichnete Peskow als eine ziemlich geläufige Praxis. Demnach griffen verschiedene Geheimdienste in mehreren Ländern der Welt sehr oft auf soziale Medien und Netzwerke zurück, um neue Mitarbeiter anzuwerben. Die CIA tue dies jahrein, jahraus. Dabei gab der Sprecher des russischen Präsidenten dem US-Geheimdienst einen Tipp: "Eigentlich sollte jemand die CIA darüber informieren, dass VKontakte in unserem Land viel beliebter als die verbotene Plattform X ist und dass das VKontakte-Publikum viel größer ist." Mehr …

23.01.2024:  Präsidentschaftswahlen in Russland: Putin ernennt seine Vertrauenspersonen. Präsident Wladimir Putin hat im Dezember seine erneute Kandidatur für die russischen Präsidentschaftswahlen im März angekündigt. Am Montag fand die Zertifizierung seiner Vertrauenspersonen statt. RT DE-Korrespondent Georgij Sadownitschij berichtet über die Funktionen, die diese Vertrauenspersonen erfüllen. Video und mehr …

Lawrow zu Botschafterin der VAE: "Küssen Sie nur mich". Auch Diplomaten erlauben sich Spaß. So spielte Russlands Außenminister Sergei Lawrow den Eifersüchtigen, als seine Amtskollegin aus den Vereinigten Arabischen Emiraten Lawrows Stellvertreter per Kuss begrüßen wollte. Video und mehr …

22.01.2024:  "Für immer bei der Menschheit" – Kommunisten in Russland begehen 100. Todestag von Lenin. Am Sonntag gedachten mit einer Versammlung beim Lenin-Mausoleum auf dem Roten Platz in Moskau die Mitglieder der Kommunistischen Partei Russlands (KPRF) des Gründers ihrer Partei und der Sowjetunion, der am 21. Januar 1924 verstarb.
Mitglieder und Anhänger der russischen Kommunisten versammeln sich am 21. Januar 2024 in Moskau vor dem Lenin-Mausoleum des Staatsgründers der Sowjetunion Wladimir Iljitsch Uljanow, um anlässlich seines 100. Todestages Blumen niederzulegen. Mitglieder und Anhänger der Kommunistischen Partei Russlands (KPRF) versammelten sich am Sonntag beim weltbekannten Lenin-Mausoleum auf dem Roten Platz in Moskau, um des Gründers und ersten Führers der Sowjetunion zu gedenken, der auf den Tag genau vor hundert Jahren verstorben war.
Der als Wladimir Iljitsch Uljanow geborene Revolutionär war der Gründer der Kommunistischen Partei Russlands aus den Reihen der Bolschewiki der russischen Sozialdemokraten SDAPR und die richtungsweisende Figur in der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution. Seit seiner Rückkehr aus dem Schweizer Exil im Jahr 1917 bis zu seinem Tod am 21. Januar 1924 in der Stadt Gorki in der Region Moskau war er die Leitfigur der Revolution in Russland und den Resten des Zarenreichs und seit der Gründung der UdSSR Im Dezember 1922 deren erster Regierungschef. Mehr …

20.01.2024:  600 neue Jets bis 2030: Russland will sich vom Westen unabhängig machen. Die russische Regierung kündigt an, in den kommenden sechs Jahren 600 einheimische Passagierflugzeuge produzieren zu lassen. Damit will sich Russland von westlichen Flugzeugherstellern wie Boeing oder Airbus unabhängig machen.  Mehr …

19.01.2024: Legionärs-Affäre: Französischer Botschafter verlässt kommentarlos das russische Außenministerium.   Der am Donnerstag in der Legionärs-Affäre in das Außenministerium in Moskau vorgeladene französische Botschafter hat sich am Freitag geweigert, sich öffentlich dazu zu äußern. Frankreich steht im Verdacht, Söldner der Fremdenlegion in die Ukraine entsandt zu haben.
Der französische Botschafter in Russland, Pierre Levy, der am Donnerstag wegen der Anwesenheit französischer Söldner in der Ukraine ins russische Außenministerium vorgeladen wurde, hat das Ministerium, nachdem er am Freitag der Forderung nachgekommen und im Hauptgebäude des Ministeriums in Moskau erschienen war, kommentarlos verlassen, berichtet ein TASS-Korrespondent. Der Diplomat hielt sich etwa 45 Minuten im Ministerium auf.
Das russische Verteidigungsministerium hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass russische Streitkräfte einen gezielten Angriff auf ein provisorisches Quartier ausländischer Kämpfer in Charkow durchgeführt hatten. Nach Angaben des Ministeriums handelte es sich bei den meisten ausländischen Söldnern um französische Staatsangehörige. Bei dem Angriff wurden 60 Kämpfer getötet und mehr als 20 verwundet. Gut informierte russische Telegram-Kanäle aus dem Umfeld von Kriegsberichterstattern schreiben inzwischen, dass es sich bei den in Charkow getöteten und verwundeten Franzosen nicht um individuell angereiste Söldner handle, sondern um Mitglieder der französischen Fremdenlegion. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es bislang nicht. Frankreich hat offiziell die Anwesenheit französischer Staatsangehöriger in Charkow grundsätzlich bestritten. Mehr …

Russische Wissenschaftler schaffen "künstliche Schwarzerde" zur Wiederherstellung von Ackerland. Moskauer Wissenschaftler entwickeln laut Medien eine innovative Methode zur Rettung und Erneuerung der Ackerböden, die unter der sogenannten intensiven Landwirtschaft zu leiden hatten. Damit soll die russische Landwirtschaft auf ein neues Niveau steigen.
Die sogenannte "künstliche Schwarzerde" soll dazu beitragen, das durch jahrzehntelange aggressive und aktive Landwirtschaft ausgelaugte Ackerland in Russland wiederherzustellen. Jetzt erforscht ein Team Moskauer Wissenschaftler im Rahmen der FoodNet-Arbeitsgruppe die Möglichkeiten und Wege zur Herstellung einer solchen Substanz. Michail Tscharnyj, ein Forscher und führender Experte der Gruppe, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti, dass Russland eine solche Schwarzerde in großem Umfang herstellen müsse, um landwirtschaftliche Flächen in Sibirien, Zentralrussland, Nordwestrussland sowie im Fernen Osten und in der Wolga-Region wiederherzustellen.
Eine negative Folge der intensiven Landwirtschaft ist seiner Meinung nach die Verschlechterung des Zustandes der landwirtschaftlich genutzten Flächen: So seien beispielsweise viele Böden in Sibirien bereits ungeeignet für die Nutzung, ähnliche Tendenzen sieht er sowohl für die Wolga-Region als auch für die Schwarzerdezone Zentralrusslands, er erwähnt auch den nordwestlichen Teil und den Fernen Osten. "Überall wird die Situation in etwa gleich sein. Dies ist eine Folge der intensiven Nutzung der landwirtschaftlichen Flächen", sagt Tscharnyj.
Dieses Problem ist zum Teil ein Erbe der Landwirtschaft zu Zeiten der Sowjetunion, zum Teil eine Folge des unkontrollierten Anbaus in den 1990er Jahren. Wenn es dem Forschungsteam jedoch gelingt, "künstliche Schwarzerde" – das heißt, Böden, deren Ertrag mit dem der echten Schwarzerde vergleichbar ist, die aber an das Klima und die Besonderheiten des Pflanzenanbaus der jeweiligen Region angepasst sind – auf nationaler Ebene einzuführen, sind die Aussichten für die russische Landwirtschaft fantastisch. Und auch für eine mögliche Versorgung der Welt mit Nahrungsmitteln "made in Russia". Mehr …

18.01.2024:  Sacharowa: Mit der Stationierung weiterer NATO-Soldaten in Polen gießt man Öl ins Feuer. Russland betrachtet die Verstärkung der NATO-Truppen in Polen als einen weiteren Beweis für die russophobe Agenda des Westens, so das russische Außenministerium. Kürzlich wurden auch Pläne zur Stationierung von Bundeswehrsoldaten in Litauen bekannt gegeben. Video und mehr …

Fischerei in der Barentssee: Russland kündigt Abkommen mit Großbritannien auf. Moskau wird das Abkommen mit London über das Recht auf Fischfang in der Barentssee aufkündigen. Das Vorhaben wird auch vom russischen Föderationsrat tatkräftig unterstützt, berichten Medien. Seit den Zeiten der Sowjetunion ist der Vertrag in Kraft.  Mehr …

Lawrow: Russland weiß jetzt, dass man dem Westen nicht trauen kann. Auf einer Pressekonferenz über die Ergebnisse der russischen Diplomatie im Jahr 2023 erklärte der Außenminister Sergei Lawrow unter anderem, dass ein strategischer Dialog mit dem Westen nur möglich werde, wenn dieser seinen antirussischen Kurs aufgebe.
Russlands Außenminister Sergei Lawrow nahm am Donnerstag an einer Pressekonferenz über die Ergebnisse der russischen Diplomatie im Jahr 2023 teil und äußerte sich zu mehreren Themen. Mit Hinblick auf Russlands Haltung zum Westen erklärte er, dass nach dem Beginn der Militäroperation in der Ukraine endlich alle diesbezüglichen Fantasievorstellungen verschwunden seien. "Irgendwelche Illusionen, dass der Westen uns jetzt mit offenen Armen empfangen hat, dass die Demokratie uns alle vereinen wird, sollten seit den 1990er-Jahren noch welche bestanden haben, all diese Illusionen sind vollständig verschwunden. Dem Westen kann man nicht trauen."
Lawrow zufolge haben die westlichen Länder gezeigt, dass sie nur "auf Kosten anderer leben und klüger sein wollen als alle anderen". Hierbei erläuterte er, dass mehrere Faktoren im Zusammenhang mit einer hybriden umfassenden Aggression des Westens gegen Russland dazu beigetragen hätten, dass die russische Gesellschaft verstanden habe, "wie man weiterleben soll". Mehr …

Lukaschenko-Berater: Westen will Russland ausbluten und dann selbst zuschlagen. Einer der geo- und sicherheitspolitischen Berater des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko, der Politologe Alexander Schpakowski, rechnet damit, dass die NATO Russland und Weißrussland im Zeitraum zwischen 2025 und 2030 überfallen wird. Ziel des Westens in der Ukraine sei es, Russland militärisch auszubluten.
Alexander Schpakowski, ein weißrussischer Politologe und einer der geopolitischen Berater des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko, kommt zu dem Schluss, dass der Westen seine Strategie im Konflikt mit Russland verändert hat und nun nicht mehr auf einen Sieg der Ukraine setzt. Der Ukraine-Krieg soll vielmehr die Kräfte Russland so lange es geht auszehren und die russische Armee ausbluten. Sobald Russland militärisch maximal geschwächt ist, werde die NATO zuschlagen und selbst Russland angreifen, schrieb Schpakowski am Donnerstag auf seinem Telegram-Kanal. Der Politologe leitet dies aus dem Verlauf des Weltwirtschaftsforums in Davos und den Debatten dort her. Er sieht einen Konsens der führenden Politiker der westlichen Welt in Bezug auf diese strategische Linie.
Schpakowski schrieb unter anderem: "Der Westen rechnet nicht mehr damit, dass die Ukraine Russland auf dem Schlachtfeld besiegt, lehnt aber die Idee eines Waffenstillstands in Reden aus dem Munde von Blinken und Macron kategorisch ab. Der Konsens [des Westens] im Ukraine-Konflikt ist die Bereitschaft, einen 'Zermürbungskrieg' zu unterstützen. Nach dem Plan der Kriegstreiber sollen die Humanressourcen Russlands und der Ukraine 'erschöpft' werden. Rein rechnerisch ist klar, dass die Mobilisierungsfähigkeit des Kiewer Regimes schneller erschöpft sein wird."
Wird es einen Versuch geben, den "ausgebluteten" Bären zu erledigen, fragt der Präsidentenberater und gibt die folgende Antwort:"Wenn alles nach ihrem Plan läuft, gebe ich 90 Prozent gegen 10 Prozent, dass ein Zusammenstoß mit der NATO im Zeitraum 2025-2030 unvermeidlich ist. Auch für Weißrussland." Mehr …

17.01.2024:  Russland baut eigene Produktion von Grillenmehl aus – das sorgt für hitzige Diskussionen. In Russland hat man nach dem Vorbild der EU den Versuch unternommen, alternative Lebensmittel aus Insektenmehl einzuführen. Bislang finden sie jedoch wenig Zuspruch und sorgen für Kontroversen – auch innerhalb der russischen Regierung.
Der Vizepremierminister und Leiter des Ministeriums für Industrie und Handel, Denis Manturow, schlägt vor, "mit der Einstellung zu arbeiten", damit sich die Russen an den Verzehr von Lebensmitteln aus alternativen Proteinquellen gewöhnen können. Damit wäre beispielsweise Insektenmehl gemeint. Doch Wiktorija Abramtschenko, ebenfalls Vizepremierministerin der russischen Regierung, ist überzeugt, dass eine solche Industrie überhaupt nicht entwickelt werden sollte. Denn "solche Speisen sollten nicht an Menschen, sondern an Fische verfüttert werden". Als Journalisten sie kürzlich fragten, ob Russland die Produktion alternativer Nahrungsmittel entwickeln würde, sagte sie: "Wenn es um Grillen und Insektenlarven geht, sollte man das nicht an Menschen verfüttern. Da die westlichen Länder im Bestreben, die Methanemissionen zu verringern, die Rindfleischproduzenten nicht unterstützen, haben sie nach Alternativen gesucht. Wir schlagen vor, Insekten lediglich zur Herstellung von Fischfutter zu verwenden."
In Russland kann man zwar bereits Produkte mit Grillenmehl sowie Snacks in Form von knusprigen Insekten kaufen, aber das ist immer noch exotisch und die Nachfrage ist sehr gering. Zudem ist noch nicht die Rede davon, die Produktion von Grillenmehl nach dem Vorbild der EU auf breiter Basis einzuführen. Mehr …

Putin stellt klar: Westliche Eliten und nicht die Ukraine sind die wahren Feinde Russlands. Während der Stellvertreterkrieg in der Ukraine sich dem Ende zuneigt und alle Beteiligten beginnen, sich auf die Zeit nach dem Konflikt vorzubereiten, lohnt es sich klarzumachen, wer die wahren Feinde sind. Dies ist für die Zukunft eine wichtige Klarstellung.
Präsident Putin sagte bei einem Treffen mit Soldaten in einem Militärkrankenhaus in Moskau, dass die westlichen Eliten und nicht die Ukraine die wahren Feinde Russlands seien. Dies ist eine wichtige Klarstellung, da die Menschen nach über 22 Monaten Kampf leicht die größere Dynamik des Konflikts aus den Augen verlieren, obwohl der Kreml wiederholt daran erinnert hat, was die Gewalt wirklich antreibt. Der unverhohlene Blutrausch des Kiewer Regimes und seiner Anhänger lenkt auch von der Rolle der westlichen Elite als Strippenzieher ab.
Der russische Staatschef veröffentlichte im Sommer 2021 die Abhandlung "Über die historische Einheit von Russen und Ukrainern". Darin bekräftigte er nicht nur seine Anerkennung des Existenzrechts der Ukraine als unabhängiger Staat, sondern er befürwortete ihn auch. In seinen Worten: "Sie wollen einen eigenen Staat gründen. Aber bitte, gerne! Doch, zu welchen Bedingungen?" Einfach ausgedrückt: Putin hat sich mit der Tatsache abgefunden, dass sich die Ukrainer als von den Russen getrennt betrachten, wünscht sich aber, dass beide Staaten die Interessen des jeweils anderen respektieren.
Hierin liegen die Wurzeln des aktuellen Konflikts: Die politischen Entscheidungsträger in der Ukraine sind nach dem "Maidan" konsequent den Wünschen des Westens gefolgt, dies auf Kosten Russlands. Dies taten sie, weil sie dem Westen ihre Macht und ihren Reichtum verdanken. Der Westen hatte vor, Russland mit multidimensionalen Mitteln von der Ukraine aus zu bedrohen, um es dazu zu zwingen, ein Vasall des Westens zu werden. Ohne dieses große strategische Ziel wäre alles, was zu Russlands militärischer Sonderoperation geführt hat, im vergangenen Jahrzehnt nicht geschehen. Bedauerlicherweise wurde die vom Westen der Ukraine zugewiesene Rolle als "Anti-Russland", schließlich von einer wachsenden Zahl ihrer Bevölkerung angenommen. Mehr …

16.01.2024:  Russische Wirtschaft übertrifft nach Revision des BIP Vorsanktionsniveau. Die russische Statistikbehörde veröffentlicht die Wirtschaftsstatistiken für das Jahr 2022. Den Daten zufolge hat sich das Bruttoinlandspordukt des Landes deutlich erhöht. Eine solche Stabilität der russischen Wirtschaft überrascht selbst Experten.
Rosstat, die Statistikbehörde der Russischen Föderation, hat eine neue Schätzung der BIP-Dynamik für das Jahr 2022 veröffentlicht. Nach der Revision der Daten schrumpfte die Wirtschaft um 1,2 Prozent und nicht um 2,1 Prozent wie zuvor geschätzt. Wie das Wirtschaftsportal RBK feststellt, handelt es sich um die dritte geplante Korrektur der Daten. Rosstat korrigierte auch die Angaben zum BIP für das Jahr 2021. Nach der fünften und endgültigen Schätzung betrug das Wachstum 5,9 statt 5,6 Prozent.
Nach Angaben der Statistikbehörde ist die Verbesserung der Schätzungen für das Jahr 2022 auf "den Erhalt der jährlichen statistischen Beobachtungsergebnisse und der Daten aus der jährlichen Haushaltsberichterstattung des föderalen Schatzamtes" zurückzuführen. Mehr …

15.01.2024: Moskau 2030: Schaffung eines biometrischen Paradieses. Digitale Utopie ist mit Überwachungskameras und öffentlich-privaten Partnerschaften möglich. Wie die meisten von Ihnen wahrscheinlich wissen, führt Russlands Hauptstadt einen verdeckten Schattenkrieg gegen den unipolaren Irrweg, der zu den drei größten Bedrohungen für die BRICS-Staaten und den globalen Süden gehört. Wahrscheinlich haben Sie darüber auf ZeroHedge gelesen.
Ich freue mich, berichten zu können, dass die Multipolare Fußgängerordnung mit Hilfe von Gesichtserkennungskameras, die so programmiert sind, dass sie Moskauer, die unerlaubt die Straße überqueren, öffentlich anschwärzen, erhebliche Fortschritte gemacht hat: Der Prototyp „verfolgt die Bewegung eines Fußgängers … Wenn ein Fußgänger gegen die Verkehrsregeln verstößt, wird sein Bild ohne Identifizierung an eine in der Nähe befindliche elektronische Informationstafel übertragen.“ Sicher. Effektiv. Bequem. Aber es gibt nur ein Problem: Warum glauben einige Russen, sie könnten nach draußen gehen, ohne sofort von einem Algorithmus identifiziert zu werden?
Der Leiter der staatlichen Moskauer Verkehrsinspektion, Alexander Bykow, stellte fest, dass für die Schaffung und den wirksamen Einsatz eines automatisierten Systems, mit dem Fußgänger zur Verantwortung gezogen werden können, biometrische Daten aller Bürger erforderlich sind. In diesem Fall sollte die Übermittlung biometrischer Daten zu einer Pflicht für die Bürger werden. Mehr …

13.01.2024:  Ikone der Matrona von Moskau: Georgische Orthodoxe Kirche fordert Entfernung von Stalins Darstellung. Das georgische Patriarchat forderte lokale Politiker auf, die der Kathedrale in Tiflis eine Ikone der Matrona von Moskau mit einem Abbild von Josef Stalin übergaben, diese ummalen zu lassen. Die Darstellung Stalins widerspreche der Geschichte, so die georgische Kirche.  Mehr …

11.01.2024:  Russlands Wirtschaft: Nummer eins in Europa, Nummer fünf in der Welt. Der russische Präsident Wladimir Putin nahm am Donnerstag an einem Treffen mit den Unternehmern in Chabarowsk im Fernen Osten teil. Dort gab er an, dass ihr Land hinsichtlich des Wirtschaftsvolumens Deutschland überholt hat und zum Spitzenreiter in Europa geworden sei. Mehr …

Putin besucht zum ersten Mal Tschuktschen. Russlands Präsident Wladimir Putin ist nach Anadyr, die Hauptstadt des Autonomen Kreises der Tschuktschen, geflogen. Es war das erste Mal, dass Putin diese Region bereiste. Zuvor hatte nur Dmitri Medwedew die Region im Jahr 2008 besucht, als er das Amt des Präsidenten innehatte. Video und mehr …

10.01.2024:  Nouvelle Tribune: Sanktionen behindern das Wachstum der russischen Technologieexporte nicht. Russland hat den Westen an einer unerwarteten Front geschlagen, so die Medien. Russisches technologisches Know-how verkauft sich weiterhin prächtig – trotz der Sanktionen. Und es ist sehr gefragt.  Mehr …

Jahrhundertvorkommen: Russlands Reserven an Seltenen Erden kann Weltbedarf decken. Russland verfügt über genügend Vorkommen an Seltenen Erden für mehr als 100 Jahre und über die notwendigen Erschließungstechnologien, meldete das Ministerium für Naturressourcen. Die kompletten Abbau- und Verarbeitungsketten sollen entsprechend ausgebaut werden, wobei die Föderation bereits jetzt weltweit führend im Rohstoffsektor ist. Mehr …

09.01.2024:  Umgehung von Sanktionen? Hälfte aller in Russland verkauften iPhones bereits im Ausland aktiviert. Die Hälfte aller in Russland verkauften iPhones sowie einige Samsung-Geräte sind bereits im Ausland freigeschaltet worden, so die Medien. Auf diese Weise versuchten die Händler, die westlichen Sanktionen zu umgehen.  Mehr …

Russischer Ex-Präsident Medwedew: Deutsche Regierung könnte gestürzt werden. Die Massenproteste in Deutschland zeugen von Berlins falschen Ausgabenprioritäten, erklärte der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew. Die Deutschen stellten die Hälfte der gesamten EU-Hilfe für die Ukraine bereit. Olaf Scholz riskiere sein Amt als Bundeskanzler.
Nach Ansicht des ehemaligen russischen Präsidenten Dmitri Medwedew riskiert der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz durch Massenproteste aus dem Amt gedrängt zu werden. In der führenden Wirtschaftsnation der EU hat am Montag ein einwöchiger, landesweiter Streik begonnen. Mehr …

Russland wird niemals in den Westen zurückkehren – Wirtschaftsombudsmann. Boris Titow betont, dass das Land stattdessen die Zusammenarbeit mit dem globalen Osten und Süden ausbauen will. Russland ist fest entschlossen, seine Handels- und Wirtschaftskooperation nicht auf den Westen, sondern auf den globalen Osten und Süden auszurichten, erklärte der Ombudsmann des Präsidenten für Unternehmensrechte, Boris Titow, in einem am Montag veröffentlichten Interview mit RIA Novosti.
Dem Beamten zufolge ist die Abkehr vom Westen weder eine politische Entscheidung noch etwas, das „aus Bosheit oder Böswilligkeit“ geschieht, sondern ein Kurs, der aus rein wirtschaftlichen Gründen gewählt wurde. „Es ist einfach so, dass der Westen ein abgeschlossenes Kapitel ist. Er ist, wenn man so will, eine Sache der Vergangenheit für die Menschheit. Die Zukunft ist der Osten, der sogenannte globale Süden“, erklärte Titow und fügte hinzu, dass es unwahrscheinlich sei, dass Russland in Zukunft eine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit westlichen Ländern anstreben werde. „Wissen Sie, auch wenn wir uns vorstellen, dass Washington und Brüssel morgen alle Sanktionen gegen Russland [im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt] aufheben und uns wieder die Hand reichen würden, würden wir uns nie dem Westen zuwenden. Es gibt kein Zurück. Und das nicht nur, weil deren Verhalten gegenüber Russland inakzeptabel war“, sagte er.
Die östlichen Länder entwickelten sich dynamisch, verfügten über ein starkes Humankapital und seien der Ort, an dem die neuesten Technologien entwickelt würden, so Titow. „Und genau dort sind unsere Freunde, die nicht nur Freunde sein wollen, sondern auch Handels- und Wirtschaftsbeziehungen mit Moskau aufbauen wollen“, schloss er.
Russland hat in den vergangenen Jahren seine Beziehungen zu den Ländern des globalen Ostens und Südens kontinuierlich ausgebaut, und dieser Prozess hat durch den Konflikt in der Ukraine und die darauffolgenden Sanktionen des Westens gegen Moskau erheblich an Tempo und Umfang gewonnen. Im vergangenen Jahr hat Russland den Großteil seiner Energieexporte nach Asien umgeleitet und ist zum wichtigsten Öllieferanten für China und Indien geworden. Mehr …

08.01.2024:  Präsidentenberater: Russland wird sich nie wieder dem Westen zuwenden. Boris Titow, der Beauftragte des russischen Präsidenten für Unternehmensrechtsschutz, hält es für ausgeschlossen, dass Russland künftig mit dem Westen Business as usual führen wird. Dies werde es selbst dann nicht geben, wenn alle Sanktionen aufgehoben sind, betonte er.  Mehr …

Das zweite Leben des Felix D.: Russland und das Gespenst des Bolschewismus. Am südlichen Rand von Moskau, im Stadtteil Jasenewo, in der Nähe des Butowski-Parks befindet sich der gut gesicherte Gebäudekomplex des russischen Auslandsnachrichtendienstes SWR. Am 11. September 2023 ist es auf diesem Gelände zu einer denkwürdigen Zeremonie gekommen: Mitarbeiter des Dienstes haben unter der Leitung des Behördenchefs, Sergej Naryshkin ein Denkmal eingeweiht. Das ist zunächst nichts Außergewöhnliches, werden doch in Russland, wie schon zu Zeiten der Sowjetunion immer wieder und zu verschiedenen Anlässen Denkmale eingeweiht. Hier war aber der Zeitpunkt und der Ort schon bemerkenswert: Es war der 146. Geburtstags von Felix E. Dziershynski, dem Begründer des bolschewistischen Terrors und ersten Vorsitzenden der Tscheka, wie damals die entsprechende Terrororganisation im Dienste Lenins abgekürzt genannt wurde. Der vollständige Name der Organisation stellt eine jener sprachlichen Monstrositäten dar, mit denen zu Zeiten der Sowjetunion die Behörden benannt waren und und die in diesem Rahmen nicht wiederholt werden sollte.
Bis August 1991 stand das Original des Denkmals auf dem heutigen Lubjanka-Platz, der damals noch Dziershynski-Platz hiess. Damals hatte eine Gruppe von Funktionären und Militärs einen Putsch gegen Staatschef Gorbatschow gewagt; am 21. August 1991 wurden die Putschisten verhaftet, und danach gefragt, was denn das Ziel ihres Putsches gewesen sei, antworteten sie nahezu gleichlautend: „Das Erbe Stalins retten.“ Obwohl Moskau das Machtzentrum war, traf diese Aussage einen empfindlichen Nerv der Russen – und zwar nicht nur bei Opfern des Regimes, sondern oft auch einfach nur bei Menschen, die einen prägenden Einfluss der Epoche Stalins mit all ihren Symbolen auf die Gegenwart ablehnten. Am 22. August versammelten sie sich auf dem Dziershynski -Platz, und wenige Stunden später war das Denkmal abgeräumt.
Wilder Fanatiker. Nun steht es also in einer verkleinerten Ausgabe erneut in Moskau. Zwar etwas verborgen auf dem Gelände einer Behörde, aber als Identifikationsfigur für Stalinisten durchaus exponiert. Ein Teil der Öffentlichkeit beobachtet voller Sorge die Vorgänge, die in eine Restauration sowjetischer Zustände zielen könnten. Bei der Errichtung des Denkmals wurde peinlich auf ein bestimmtes Detail geachtet: Wie das Original einst vor dem Lubjanka-Gebäude, schaut Dziershynski nun auch wieder in nord-westliche Richtung – weil aus dieser Richtung die größte Bedrohung für Russland zu erwarten sei. Zumindest in historischer Perspektive ist das eher ungenau: Ein wesentlicher Anteil am Zusammenbruch der Sowjetunion war dem desolaten Zustand des Landes zuzuschreiben und keiner äußeren Bedrohung. Mehr …

07.01.2024:  Jim Rogers: Optimistisch am russischen Markt trotz Sanktionen. Der renommierte Investor Jim Rogers bleibt zuversichtlich hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit des russischen Marktes und des Potenzials des Rubels. Jüngst beschrieb er einen strategischen Ansatz zur Bewältigung der Sanktionen und geopolitischen Herausforderungen im Jahr 2024. Mehr …

Orthodoxe Christen feiern heute Weihnachten. Heute feiern die orthodoxen Christen Weihnachten, die Geburt Christi – einen ihrer wichtigsten Feiertage. RT DE-Korrespondent Georg Sadownitschij besuchte die Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau und unterhielt sich mit Menschen, die zum Hauptgottesdienst gekommen waren. Video und mehr …

05.01.2024:  Nabiullina und der Westen: Wie die Zentralbankerin Russland durch die Sanktionen steuert. Die russische "Iron Lady" tritt in ein neues Jahrzehnt: Was das kommende Jahr für die wegweisende Sanktionsexpertin Elvira Nabiullina bereithält
Elvira Nabiullinas zehnjährige Amtszeit an der Spitze der Zentralbank der Russischen Föderation, geprägt von ökonomischer Meisterschaft und wegweisender Führung, erzählt die Geschichte außergewöhnlicher Leistungen vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen und globaler wirtschaftlicher Herausforderungen. Nabiullinas Weg von bescheidenen Anfängen zur ersten Frau, die den wirtschaftlichen Kurs eines G-8-Landes lenkt, unterstreicht ihre Standhaftigkeit und intellektuelle Stärke. Dies hebt die Bedeutung von Chancengleichheit in einem Umfeld hervor, das von traditionellen Geschlechterrollen geprägt ist.
Mit einem zurückhaltenden Profil, jedoch der Anerkennung als "Chefin von besonderer Qualität" in Russland, hat Nabiullinas transparenter und disziplinierter Führungsstil, gepaart mit einer beispiellosen Arbeitsethik, ihre Position als Leuchtturm der Exzellenz, Integrität und Widerstandsfähigkeit gefestigt. Ihre Auswirkungen auf die finanzielle Landschaft gelten nicht nur als Zeugnis ihrer geschickten wirtschaftlichen Steuerung, sondern auch als wegweisende Kraft für eine inklusivere und gerechtere Zukunft.
Nabiullinas Amtszeit ist geprägt von geschickten Manövern, insbesondere in herausfordernden Zeiten, in denen ihre geldpolitischen Maßnahmen die Wirtschaft stabilisierten und internationale Anerkennung, einschließlich des renommierten Titels "Zentralbankleiterin des Jahres", erhielten. Während der Westen seine Bemühungen verstärkt, Russland finanziell zu isolieren, steht Nabiullina als Angelpunkt da und lenkt die Wirtschaft durch beispiellose Sanktionen. Mehr …

04.01.2024:  Medwedew: Französische Diplomaten sind "Abschaum, Bastarde, Freaks". Russlands Ex-Präsident Dmitri Medwedew reagierte darauf, dass Paris die Kiewer Terrorangriffe auf russische Zivilisten in Belgorod als ukrainische "Selbstverteidigung" bezeichnet hatte. Er sagte unter anderem, dass "wir die Franzosen nie gemocht haben. Die Frösche haben einen Krieg gegen uns geführt".
Das französische Außenministerium hat Russlands historische Abneigung gegen Frankreich gerechtfertigt, indem es das ukrainische Massaker an Zivilisten in Belgorod als Selbstverteidigung deklarierte. Dies behauptete der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew am Mittwoch.
Die ukrainische Artillerie hatte am Samstag den zentralen Platz der russischen Stadt mit Streubomben beschossen, wobei über 100 Zivilisten verletzt und 25, darunter auch Kinder, getötet wurden. Ein Sprecher des Außenministeriums in Paris erklärte am Mittwochmorgen auf Anfrage, die Ukraine habe "in Selbstverteidigung" gehandelt, während Russland "ein Aggressorstaat" sei, der für alle "menschlichen Tragödien, die mit dem Konflikt einhergehen", verantwortlich sei. Mehr …

03.01.2024:  Warum Russland in einer besseren Ausgangslage als noch vor einem Jahr in das Jahr 2024 geht. Die russische Politik ist vom Krisenmodus in eine neue Normalität übergegangen. Und es hat den klaren Anschein, dass die Abkopplung vom Westen von langer Dauer sein wird. Aber wie lange wird es andauern? Und welche Veränderungen erwarten uns in Zukunft? Mehr …

Russland hat die vom Westen gestohlenen 300 Milliarden US-Dollar wieder wettgemacht. Westliche Sanktionen gegen Moskau erscheinen im Vergleich zu den hohen Erwartungen geradezu wirkungslos. Einer der größten russischen Staatsfonds bestätigte kürzlich, dass die ursprünglich gestohlenen Vermögenswerte bereits kompensiert wurden – allein durch Erdölhandel. Mehr …

02.01.2024:  Ex-Präsident Dmitri Medwedew: Selenskij ist Abschaum. Der ukrainische Angriff am Sonnabend auf Belgorod hat zahlreiche zivile Todesopfer gefordert. Der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew hat nun auf den Angriff der Kiewer Truppen reagiert und erklärt, dass die Moskauer Streitkräfte keine zivilen Ziele angreifen.  Mehr …

Putin: Russische Wirtschaft befindet sich in einem "Strukturwandel". Die westlichen Sanktionen haben Russland dazu veranlasst, sich mehr auf die verarbeitende Industrie als auf Energieexporte zu konzentrieren. Diese strategische Veränderung hat sich nach Ansicht des russischen Präsidenten als vorteilhaft erwiesen. Mehr …

Russland: GUS-Vorsitz – Ausbau der Kooperation mit anderen Organisationen. Seit dem 1. Januar hat Russland den Vorsitz in einer weiteren internationalen Vereinigung inne der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS). Zuvor erfüllte Kirgisistan turnusmäßig diese Funktion. Video und mehr …

01.01.2024:  Anti-Sanktions-Zarin: Was die Chefin der russischen Zentralbank über den Wirtschaftskrieg sagt (Teil I). Die Frau, die für die Architekten der westlichen Sanktionen gegen Russland zum Albtraum geworden ist, gibt ihr erstes Interview seit zwei Jahren. Die Chefin der russischen Zentralbank, Elwira Nabiullina, ist seit mehr als zehn Jahren in diesem Amt. Als sie ihr Amt antrat, betonten die Medien weltweit, dass Nabiullina die erste Frau an der Spitze einer Zentralbank in einem G8-Land sei. Heute jedoch spricht die westliche Presse in einem ganz anderen Zusammenhang über sie. Vor nicht allzu langer Zeit wurde sie vom Magazin Politico zur "Störerin des Jahres" ernannt, weil es ihr "gelungen ist, die Auswirkungen der beispiellosen westlichen Sanktionen abzuwehren, die die Kassen des Kremls leeren sollten". Mehr …

Anti-Sanktions-Zarin: Was die Chefin der russischen Zentralbank über den Wirtschaftskrieg sagt (Teil II). "Die Banken werden weiterhin Gewinne machen". In diesem Jahr erwarten wir einen Rekord-Nettogewinn für den Bankensektor. Dies ist zum Teil auf die Aufwertung der Währung zurückzuführen, aber das war ein einmaliger Faktor. Gibt es fundamentale Gründe, warum dieses Jahr für die Banken so erfolgreich war, oder war es nur Glück, und das nächste Jahr könnte wesentlich schlechter ausfallen?
Die meisten Gründe für das Wachstum der Gewinne sind grundsätzlicher Natur, aber es gab auch einige einmalige Faktoren, wie die Währungsaufwertung. In elf Monaten erwirtschafteten die Banken einen Gewinn von 3,2 Billionen Rubel, davon rund 500 Milliarden Rubel durch die Währungsaufwertung. Ich erinnere Sie daran, dass die Banken im letzten Jahr aufgrund der Währungsaufwertung eine Billion Rubel verloren haben. Aber natürlich waren die fundamentalen Faktoren wichtiger. Mehr …

Wirtschaft, Sicherheit und Unabhängigkeit hat Vorrang: Russland übernimmt den GUS-Vorsitz. Mit dem 1. Januar beginnt das Jahr des russischen Vorsitzes in der GUS. Wichtige Aufgaben sind dabei die Umstellung auf nationale Währungen im Zahlungsverkehr, die Terrorismusbekämpfung und die erfolgreiche Bewältigung außenpolitischer Herausforderungen. Mehr …

Putin besucht das Zentrale Wischnewski-Militärkrankenhaus. Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Zweigstelle Nr. 2 des Nationalen Medizinischen Forschungszentrums für medizinische Hochtechnologien, das Zentrale Klinische Wischnewski-Militärkrankenhaus des russischen Verteidigungsministeriums, besucht. Dort sprach er mit Soldaten der russischen Streitkräfte, die während einer militärischen Sonderoperation verwundet wurden. Video und mehr …

Was wünschen sich die Menschen in den neuen Regionen Russlands für das kommende Jahr? Neues Jahr, Neuanfang? Was denken die Menschen in den neuen Regionen Russlands darüber? Was wünschen sie sich für das kommende Jahr? Unser Korrespondent Iwan Poljanskij hat sich in verschiedenen Gebieten des Donbass umgehört. Video und mehr … 

Neujahr in neuen Regionen Russlands. Trotz des anhaltenden Konflikts nehmen auch die Menschen in den neuen Regionen Russlands an den Neujahrsfeierlichkeiten teil. Unser Korrespondent Iwan Poljanskij besuchte eine Silvesterfeier in der Volksrepublik Lugansk. Video und mehr …

Medwedew: "Neofaschismus muss 2024 vernichtet werden". Russland sollte ein Wiederaufleben der Ideologie, die zum Zweiten Weltkrieg führte, nicht zulassen, sagte der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew in seiner Neujahrsansprache am Sonntag.
Den Neofaschismus ein für alle Mal zu besiegen, sollte Russlands "Hauptziel" im kommenden Jahr sein, sagte der ehemalige Präsident Dmitri Medwedew in seiner Neujahrsansprache am Sonntag. Das russische Volk habe bereits im vergangenen Jahr eine unvergleichliche "Geistesstärke, Siegeswillen und Selbstlosigkeit" bewiesen.
Die "Herzen und Gedanken" der Nation seien bei den Soldaten an der Front, sagte Medwedew und sprach "allen, die unser großes Vaterland verteidigen", seinen aufrichtigen Dank aus. Dieses Jahr habe dem russischen Volk "besondere Widerstandsfähigkeit und Zusammenhalt, Entschlossenheit und Kraft" sowie "wahren Patriotismus" abverlangt, fügte er hinzu. Das kommende Jahr sollte Zeuge der "endgültigen Niederlage" des Neofaschismus werden, einer Ideologie, die "Russlands Feinde wieder aufleben zu lassen versuchen", Jahrzehnte nachdem ihr im Zweiten Weltkrieg ein schwerer Schlag versetzt worden sei, so der ehemalige Präsident weiter. Mehr …

31.12.2023:  Anti-Sanktions-Zarin: Was die Chefin der russischen Zentralbank über den Wirtschaftskrieg sagt (Teil I). Die Frau, die für die Architekten der westlichen Sanktionen gegen Russland zum Albtraum geworden ist, gibt ihr erstes Interview seit zwei Jahren. Was sie zur Inflation, der Resilienz des Bankensektors, dem Devisenhandel und den Aussichten für das nächste Jahr sagt, lesen Sie hier.
Die Chefin der russischen Zentralbank, Elwira Nabiullina, ist seit mehr als zehn Jahren in diesem Amt. Als sie ihr Amt antrat, betonten die Medien weltweit, dass Nabiullina die erste Frau an der Spitze einer Zentralbank in einem G8-Land sei. Heute jedoch spricht die westliche Presse in einem ganz anderen Zusammenhang über sie. Vor nicht allzu langer Zeit wurde sie vom Magazin Politico zur "Störerin des Jahres" ernannt, weil es ihr "gelungen ist, die Auswirkungen der beispiellosen westlichen Sanktionen abzuwehren, die die Kassen des Kremls leeren sollten". In ihrem ersten Interview seit Beginn des militärischen Engagements Russlands in der Ukraine sprach Nabiullina mit RBK über die härtesten Sanktionen und die verzögerte Leitzinserhöhung und gab an, ob subventionierte Hypotheken in Zukunft seltener werden. Dies ist eine vollständige Übersetzung des Interviews, die RT speziell für seine Leser erstellt hat. Mehr …

Putin beschwört Russlands Einheit. Zum Jahreswechsel hat Russlands Präsident Putin eine "geeinte Gesellschaft" seines Landes beschworen. In einer kurzen Neujahrsansprache dankte er den Soldaten im Einsatz an der Front. 2024 erklärte er zum "Jahr der Familie".
Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Einheit und das Durchhaltevermögen der Menschen in Russland beschworen. "Wir haben mehr als einmal gezeigt, dass wir die schwierigsten Aufgaben lösen können und niemals zurückstecken, denn es gibt keine Kraft, die uns entzweien könnte", sagte Putin in seiner Rede zum Jahreswechsel. Nur am Rande ging er auf den Krieg Russlands gegen die Ukraine ein, ohne das Nachbarland und die "spezielle Militäroperation" namentlich zu nennen. "An alle, die sich an einem Kampfplatz befinden, an vorderster Front im Kampf für Wahrheit und Gerechtigkeit: Ihr seid unsere Helden, unsere Herzen sind bei euch. Wir sind stolz auf Sie, wir bewundern Ihren Mut", sagte Putin vor den Mauern des Kreml. Mehr …

Weihnachts- und Neujahrsgrüße. Putin gratuliert weder Scholz, noch Biden oder von der Leyen. Der Kreml hat die Weihnachts- und Neujahrsgrüße des russischen Präsidenten Putin an die Staats- und Regierungschefs anderer Länder veröffentlicht. Interessant ist, wem Putin keine frohe Weihnacht und kein gutes neues Jahr gewünscht hat.
Die internationale Diplomatie ist auch deshalb interessant, weil man an dem, was alles nicht gesagt wird, oft mehr darüber verstehen kann, wie internationale Beziehungen sind, als an dem, was gesagt wird. Das wurde bei Putins Weihnachts- und Neujahrsgrüßen an die Staats- und Regierungschefs anderer Länder deutlich, die der Kreml nun veröffentlicht hat. Von den europäischen Staats- und Regierungschefs hat Putin nur dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán, dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić, sowie dem Papst Grüße zu Weihnachten und Silvester geschickt. Allen anderen Staats- und Regierungschefs westlicher Länder hat Putin keine guten Wünsche geschickt.
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte gegenüber Journalisten, dass Putin nicht nur dem US-Präsidenten, sondern auch den Staatschefs Deutschlands, Frankreichs und anderer unfreundlicher Länder nicht gratulieren werde:     „Wir haben jetzt eigentlich keine Kontakte mit ihnen. Und angesichts der unfreundlichen Handlungen, die sie permanent durchführen, wird der Präsident ihnen nicht gratulieren.“ Mehr …

30.12.2023:  Präsidentschaftswahl in Russland: Putins Wahlkampfbüro. Im März finden in Russland die nächsten Präsidentschaftswahlen statt. Zu den Kandidaten gehört auch der amtierende Präsident Wladimir Putin. Als parteiloser Bewerber ist Putin allerdings auf die Unterstützung der Bürger angewiesen. Unser Korrespondent Georg Sadownitschij besuchte eines seiner Wahlkampfbüros und verschaffte sich einen Eindruck, wie man sich dort auf die Wahlen vorbereitet. Video und mehr …

29.12.2023:  Wer braucht schon Siemens? – Komplett in Russland gebauter Zug geht an den Start. Dank der Sanktionen hat Russland seinen eigenen Zug "Finist" bekommen. Der Vogel "Finist" ist ein Symbol der ewigen Erneuerung und Wiedergeburt. So hat die von Siemens hergestellte "Lastotschka" eine Wiedergeburt von einem komplett ausländischen elektrischen Zug zu einem komplett inländischen Zug erlebt, "der nicht weniger komfortabel und modern ist", so die Russische Eisenbahn. Video und mehr …

Hier wird die Propaganda wieder eine Bedrohung für die NATO rauslesen.  Lawrow: "Es gibt keine rosige Zukunft für die EU". Russlands Außenminister Sergei Lawrow erklärte, er sehe keine rosige Zukunft für die Europäische Union. Das geht aus einem Interview mit Lawrow hervor, das er mit der Presseagentur "Ria Nowosti" und dem Fernsehsender "Rossija Sewodnja" führte. Video …

Für Afrika: Fünfte Lieferung mit geschenktem russischen Dünger verlässt EU. Am Donnerstag wurden 34.000 Tonnen Kalidünger für Nigeria im lettischen Hafen Ventspils auf das Schiff "African Predator" verladen. Es handelt sich dabei um die fünfte Lieferung des russischen Konzerns "Uralchim" in Länder auf dem afrikanischen Kontinent. Video und mehr …

Ukrainischer Unterhändler: Putin hat alles getan, um Frieden zu schaffen. Anlässlich der jüngsten Sitzung der internationalen Stiftung Geneva Centre for Security Policy (GCSP) legte der ehemalige Erste Stellvertretende Außenminister der Ukraine, Alexander Tschaly, einen Überblick über die gescheiterten Friedensverhandlungen in Istanbul vor, die kurz nach der internationalen Eskalation des Konflikts in der Ukraine im Februar 2022 stattfanden. Er war damals in der ukrainischen Vermittlergruppe. Video und mehr …

28.12.2023:  Russlands US-Botschafter: Washingtons Reaktion auf Befreiung Marjinkas zeugt von Angst. Moskaus Gesandter in den Vereinigten Staaten Anatoli Antonow bezeichnet von den USA ankündigte weitere Hilfen für Kiew als "ein blutiges Neujahrsgeschenk". Washington könne sich nur schwer mit großen Erfolgen der russischen Armee abfinden, betont er in einem Kommentar.
US-Außenminister Antony Blinken gab am Mittwoch bekannt, dass die Regierung der Vereinigten Staaten der Ukraine weitere 250 Millionen US-Dollar (rund 225 Millionen Euro) an Militärhilfe zur Verfügung stellt. Damit dürften die bisher bewilligten Mittel jedoch weitgehend ausgeschöpft sein. Nun äußerte sich Russlands Botschafter in den USA Anatoli Antonow auf eine Medienanfrage zu Blinkens Aussage. Eine entsprechende Mitteilung veröffentlichte die russische Vertretung in den USA auf Telegram. "Washington schickt Kiew ein blutiges Neujahrsgeschenk. Einmal mehr demonstriert es seine Treue zum Konzept des Krieges 'bis zum letzten Ukrainer'."
Ferner ging der Diplomat darauf ein, dass russische Truppen jüngst die Stadt Marjinka südwestlich von Donezk vollständig unter ihre Kontrolle gebracht haben. Die Stadt, in der vor dem Jahr 2014 noch etwa 10.000 Menschen lebten, blieb nach Gründung der Volksrepublik Donezk unter ukrainischer Kontrolle. Wie der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu erklärt hatte, wird die Einnahme von Marjinka die Fähigkeiten der ukrainischen Streitkräfte verringern und es dem russischen Militär ermöglichen, Donezk effektiver zu verteidigen. Hierzu führte Antonow aus, die Regierung der USA könne nicht umhin, die Fortschritte der russischen Soldaten zu sehen.    "Beamte haben jedoch Angst, den überwältigenden Erfolg Russlands bei der Befreiung Marjinkas anzuerkennen." Mehr …

Internationaler Kosmetikkonzern Avon stoppt Rückzug aus Russland. Medienberichten zufolge legte der Kosmetikhersteller Avon seine Pläne zum Verkauf der Vermögenswerte in Russland auf Eis. Branchenkenner führen das darauf zurück, dass Avon ein stabil funktionierendes Geschäft nicht mit einem enormen Preisnachlass abtreten will.
Die internationale Direktvertriebs-Kosmetikmarke Avon hat ihre Pläne zum Verkauf ihres russischen Geschäfts gestoppt. Dies berichtet die russische Tageszeitung Kommersant unter Bezugnahme auf Branchenquellen. Avon wurde Ende des 19. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten gegründet und ist seit 2020 im Besitz der brasilianischen Firma Natura&Co, der Marken wie Natura, The Body Shop und Aesop gehören. Der Begünstigte der russischen Abteilung ist aber Avon Netherlands. Im März 2022 gab das Unternehmen bekannt, dass es nach dem Beginn des Ukraine-Kriegs seine Investitionen in Russland und die Exporte aus seinem russischen Werk in andere Märkte eingestellt habe. Anfang dieses Jahres berichtete Kommersant, dass Avon Vorbereitungen zum Verkauf des einzigen russischen Werks in der Stadt Naro-Fominsk im Gebiet Moskau getroffen habe, obwohl das Unternehmen seine Absicht, das Land zu verlassen, nicht offiziell bestätigte.
Branchenkreisen zufolge verhandelte Avon mit einer Reihe von Investoren über den Verkauf, neben anderen mit dem russischen Kosmetik-Hersteller Natura Siberica und der Arnest-Gruppe, die im August 2023 die russischen Vermögenswerte der Heineken-Brauerei erworben hatte. Zu den Plänen von Avon soll auch die Übertragung der Rechte zur Verwendung des Markennamens, allerdings in kyrillischer Schrift, gehört haben.   Mehr …

Russlands stille Revolution: Brennelemente aus Nuklearabfällen könnten das Atommüllproblem lösen. Von den internationalen Medien kaum wahrgenommen, ist Russland offenbar ein Riesendurchbruch in der Atomkraft gelungen. Laut russischen Angaben soll ein kommerzieller Reaktor ein Jahr lang mit wiederaufbereiteten Atomabfällen betrieben worden sein – dieser Ansatz könnte nicht nur die gesamte Atomindustrie revolutionieren, sondern auch das Problem der Endlagerung radioaktiver Abfallprodukte lösen.  Mehr …

Russisch-indische Beziehungen auf neuem Level: Handelsumsätze auf Rekordniveau. Am Mittwoch, den 27. Dezember, hat Russlands Präsident Wladimir Putin den Außenminister Indiens, Subrahmanyam Jaishankar, im Kreml empfangen. Gegenstand der Gespräche waren die Beziehungen zwischen den beiden Ländern sowie die internationale politische Lage. Es wurde festgestellt, dass die Entwicklung der Handelsbeziehungen mit einem Umsatz von 50 Milliarden Dollar einen historischen Höchststand erreicht hat.  Video und mehr …

27.12.2023:  China und Indien sind Hauptabnehmer russischer Rohölexporte. Im Jahr 2023 ist der Großteil der Ölexporte aus Russland nach China und Indien gelangt, berichtet Russlands Vize-Ministerpräsident Alexander Nowak im nationalen Fernsehen. Der Anteil Europas an Ölexporten aus Russland sei dagegen drastisch gesunken.
Russland hat im Jahr 2023 die Ausfuhren von Öl und Ölprodukten auf asiatische Märkte wesentlich erhöht. Dies berichtete Russlands stellvertretender Ministerpräsident Alexander Nowak am Mittwoch dem Fernsehsender Rossija 24. Ihm zufolge habe China im scheidenden Jahr bis zur Hälfte aller russischen Ölexporte abgenommen. Der Anteil Indiens, das den Rohstoff zuvor kaum von Russland gekauft habe, habe sich auf etwa 40 Prozent belaufen. Andere Länder im asiatisch-pazifischen Raum sowie in Lateinamerika und Afrika zeigten ebenfalls Interesse an russischen Rohstoffen. Die Ausfuhren in die europäischen Länder seien hingegen drastisch zurückgegangen. Ende 2023 entfielen auf Europa nur bis zu 5 Prozent aller Ölexporte aus Russland.
Für Lieferungen nach China und Indien nutze Russland aktiv den Nördlichen Seeweg, der etwa halb so lang sei wie traditionelle Lieferrouten über das Mittelmeer oder den Indischen Ozean, erklärte Nowak weiter. Im Jahr 2023 seien über das Nordpolarmeer 1,5 Millionen Tonnen Öl transportiert worden. Nowak schätzte die Öl- und Gaseinnahmen des russischen Staatshaushalts in diesem Jahr auf etwa neun Billionen Rubel (umgerechnet rund 88,6 Milliarden Euro). Dies entspreche dem Niveau des Jahres 2021, als die Öl- und Gaspreise relativ hoch gewesen seien. Im Vergleich zum Vorjahr seien die Steuerzahlungen aus dem Energiesektor um 2,5 Billionen Rubel (etwa 24,6 Milliarden Euro) zurückgegangen. Mehr …

26.12.2023:  Stellvertretender Premier: Die russische Rüstungsindustrie lässt den Westen hinter sich. Die Rüstungsaufträge seien zu 98 Prozent erfüllt worden, ein Rekord in der modernen Geschichte des Landes, sagte Denis Manturow. Die russische Rüstungsindustrie liefere schneller und mehr, als das ihre westlichen Gegenstücke vermögen. Mehr…

25.12.2023: Alexei Nawalny an den Polarkreis verlegt. "Polarwolf" wird eine Strafkolonie genannt, in der Alexei Nawalny nun seine Gefängnisstrafe verbüßt. Westlichen Medien galt er als verschollen. Sein Anwalt meldete, er habe Kontakt gehabt. Nawalny sei gesund und es gehe ihm gut. Im Westen gilt Nawalny als wichtiger Oppositionspolitiker. Mehr …

24.12.2023:  Wohlstandszuwachs in Russland – Westen verliert Billionen an Vermögen. Der Wohlstand ist in Russland im Jahr 2022 gewachsen. Im Westen kam es dagegen zu massiven Wohlstandsverlusten. Der Trend dürfte auch in diesem Jahr anhalten. Die russische Wirtschaft erweist sich als stark und widerstandsfähig, während die westlichen Ökonomien schwächeln.  Mehr …

23.12.2023:  Putin und Lawrow äußern sich zum Sanktionsdruck des Westens. Wenn man im Westen darauf hofft, Russland mit Sanktionen in die Knie zu zwingen, dann hoffe man vergeblich. Das sagte Russlands Präsident Putin, als er sich zu den Beziehungen zum Westen äußerte. Video und mehr …

Unterstützung nach Art des Westens: Ukraine im Stich lassen und die Flucht ergreifen. Der Westen wird die Ukraine fallen lassen, wie er zuvor Afghanistan fallen gelassen hat, sagte die Vorsitzende des russischen Oberhauses Walentina Matwijenko sagte bei der Pressekonferenz am Donnerstag.  Video und mehr …

22.12.2023:  Russlands Präsidentschaftswahlen in Gefahr? Der Europarat hat die im März 2024 stattfindenden russischen Präsidentschaftswahlen präventiv bereits für ungültig und den Sieger für illegitim erklärt. Auch die Europäische Union belegt die Wahlkommission kollektiv mit Sanktionen. Wird es dem Westen gelingen, die russische Demokratie zu diskreditieren?
Während sich unser Land auf die kommenden Präsidentschaftswahlen vorbereitet, hat der Westen sie bereits für uns entschieden. Die Wahlen in Russland seien "falsch", "unanständig" und "manipuliert". Es sind noch drei Monate bis zur Abstimmung, doch in Straßburg und Brüssel wissen sie bereits alles besser. Man hat uns immer und immer wieder der Einmischung in die Wahlen im Westen bezichtigt und nach mysteriösen "russischen Hackern" gesucht. Heute sehen wir nicht nur eine offene Einmischung in unsere Wahlen. Heute hat der Westen einen vollwertigen Angriff auf das bloße Recht unserer Bürger organisiert, das Oberhaupt ihres Landes zu wählen. Es werden alle denkbaren Druckmittel eingesetzt – die Medien, die berüchtigten "administrativen Ressourcen" sowie Kiews Statthalter und aus Russland emigrierte Nichtigkeiten.
Es ist bezeichnend, dass im jüngsten und damit zwölften EU-Sanktionspaket gleich 14 Vertreter der russischen Zentralen Wahlkommission sanktioniert werden. Was haben diese Leute Europa angetan? Sie sorgen für den wichtigsten Mechanismus der Demokratie – die Volkswahlen. Ist das nicht die Demokratie, die uns europäische Persönlichkeiten seit Jahrzehnten lehren wollten? Mehr …

Putin wendet sich an Nordamerika und Europa: "Es ist Zeit, keine Mätzchen mehr zu machen". Russlands Präsident Wladimir Putin hat auf einer Sitzung des Rates für strategische Entwicklung und nationale Projekte den westlichen und europäischen Ländern geraten, "mit den Mätzchen aufzuhören" und nicht länger auf den Zusammenbruch der russischen Wirtschaft zu warten. Das Staatsoberhaupt unterstrich, dass Russland weder Nordamerika noch die europäischen Länder ablehne. Video und mehr …

21.12.2023:  Russlands Generalstabschef Gerassimow: US-Hegemonie gehört allmählich der Vergangenheit an. Waleri Gerassimow, Armeegeneral und Leiter des Generalstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation, hat bei einer Pressekonferenz in Moskau am Donnerstag verkündet, dass die Macht des Westens zur Neige geht. Eine multipolare Weltordnung etabliere sich, stellte er fest.
Am Donnerstag fand in Moskau eine Pressekonferenz des Chefs des russischen Generalstabs Waleri Gerassimow statt, bei dem er ausländische Militärattachés über die Ergebnisse der Aktivitäten des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation im Jahr 2023 unterrichtete. In einer Rede stellte der Armeegeneral und erste stellvertretende Verteidigungsminister Russlands fest, dass die militärpolitische Lage derzeit einem tiefgehenden Wandel unterworfen sei. "Eine neue multipolare Welt entsteht. Die Hegemonie der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten gehört allmählich der Vergangenheit an."
Zugleich betonte Gerassimow, dass Washington bestrebt sei, die westzentrierte Struktur der Weltordnung um jeden Preis zu bewahren. In ihrer Politik zielten die USA darauf ab, die Fähigkeit sicherzustellen, anderen Ländern Bedingungen aufzuzwingen und deren legitimen Interessen im Sicherheitsbereich zu unterdrücken. Ferner stellte er klar, dass der europäische Kontinent zu einem Schauplatz der Konfrontation zwischen dem Westen und Russland im politischen und wirtschaftlichen Bereich geworden sei. "Die beschleunigte Integration Schwedens und Finnlands in die NATO, die Zunahme der militärischen Präsenz der NATO-Truppen in Osteuropa, im Ostsee- und Schwarzmeerraum sowie im Polargebiet wirken sich negativ auf die Lage in Europa aus – mit Perspektiven auf eine Verschärfung der Konfrontation." Mehr …

Spionage: In Russland verurteilter US-Amerikaner Paul Whelan fühlt sich von seiner Heimat verraten. Der in Russland wegen Spionage zu 16 Jahren Haft verurteilte US-Amerikaner Paul Whelan wirft den Behörden seines Landes vor, ihn im Stich gelassen und verraten zu haben. Der US-Staatsbürger argumentiert, es habe mehrere Gelegenheiten für seinen Austausch gegeben. Mehr …

20.12.2023:  Russland könnte künftig prorussischen Dissidenten aus dem Ausland Aufenthaltserlaubnis erteilen. Die Staatsduma wird über die Erteilung von Aufenthaltsgenehmigungen für Ausländerberaten, die in ihrer Heimat wegen Unterstützung der russischen Politik strafrechtlich verfolgt werden. Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde im russischen Parlament eingebracht. Mehr …

19.12.2023:  Für 100 Euro: Hyundai verkauft Werk in Russland. Der südkoreanische Automobilhersteller Hyundai Motors wird sein Werk in Sankt Petersburg an das russische Autohaus Avilon verkaufen. Das Unternehmen verspricht, den Kundendienst fortzusetzen. Der Kaufpreis soll rund 100 Euro betragen.
In einer Erklärung kündigt Hyundai den Verkauf seines Autowerks in Sankt Petersburg an. Der Betrieb des Werks wurde nach dem Beginn der speziellen Militäroperation in der Ukraine eingestellt. In einer Sitzung stimmte der Aufsichtsrat von Hyundai dem Plan zu, seinen Anteil an dem Werk zu verkaufen. Nun werden die Geschäftsbedingungen mit der russischen Firma Art Finans verhandelt, die der Unternehmensstruktur von Avilon-Chef Andrei Pawlowitsch angehört. Bereits im Mai schloss das Autohaus Avilon ein Geschäft zum Kauf der russischen Vermögenswerte des deutschen Volkswagen-Konzerns ab. Hyundai sei dabei, das Geschäft mit Art Finans abzuschließen, geht aus der Mitteilung hervor. Der Automobilhersteller verspricht: "Hyundai Motors wird den Hyundai-Kunden in Russland weiterhin Kundendienst und andere Unterstützung bieten."
Nach Angaben der südkoreanischen Zeitung Chosun beläuft sich der Wert des Geschäfts auf 140.000 Won (rund 100 Euro). Hyundai verkauft auch das Werk von General Motors in Sank Petersburg, das im Jahr 2020 gekauft wurde.
Das Hyundai-Werk in Sankt Petersburg kündigte am 1. März vergangenen Jahres die Einstellung der Produktion an. Als Grund wurde ein Mangel an Komponenten aufgrund von Störungen in der Logistikkette angegeben. Ende Dezember vergangenen Jahres schrieb die russische Zeitung Wedomosti, dass das Werk die Produktion von Karosserien für Hyundai-Solaris-Autos wieder aufgenommen habe. Diese seien jedoch nicht für den russischen Markt bestimmt gewesen, sondern für das Montagewerk in Kasachstan, hieß es. Mehr …

18.12.2023:  Putin: "Russland kann seine Souveränität nicht für eine Wurst aufgeben". Der russische Präsident Wladimir Putin hat auf einem Kongress seiner Partei "Einiges Russland" die Souveränität Russlands bekräftigt. Er betonte: "Russland kann nicht wie manche Länder seine Souveränität gegen Wurst eintauschen und zum Satelliten eines anderen werden." Am Sonntag haben die Delegierten der Partei "Einiges Russland" einstimmig die erneute Präsidentschaftskandidatur von Wladimir Putin im kommenden Jahr unterstützt. Video und mehr …

Putin begrüßt Teilnehmer der GUS-Ratssitzung. Der Rat der Regierungschefs der GUS-Länder (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten) tagt am 18. Dezember in Moskau. Im Mittelpunkt steht der Ausbau der Zusammenarbeit in kulturellen und humanitären Angelegenheiten. Der russische Präsident Wladimir Putin begrüßt die Teilnehmer in einer Videobotschaft. RT DE sendet die Veranstaltung live auf Deutsch. Video und mehr …

Strategische Gedanken aus Moskau. Die Beziehungen zwischen den USA und Russland sind auf einem Tiefpunkt angelangt, schlimmer als man sich vorstellen kann. In Gesprächen mit hochrangigen russischen Beamten wird deutlich, dass die USA Russland als klaren Feind betrachten. Um einen Eindruck zu bekommen, könnte man einen hohen russischen Beamten fragen: „Was wollen Sie von mir? Die Antwort könnte lauten: „Ich wünschte, Sie würden sterben“.
Die inhärente Spannung und der Mangel an echtem Austausch sind schlimmer als zu Zeiten des Kalten Krieges, als die Kommunikationskanäle noch offen waren. Diese Kluft wird durch den Mangel an politischem Verständnis unter den europäischen politischen Führern noch verschärft, mit denen eine fundierte Diskussion nicht möglich ist. Russische Beamte sind sich der Risiken dieser Situation bewusst. Sie sind jedoch ratlos, wie sie diese Situation korrigieren können. Auch der Tenor der Debatte hat sich von offener Feindseligkeit hin zu Kleinlichkeit verschoben: Die USA könnten unter anderem Arbeiter daran hindern, die russische UN-Mission zu betreten, um zerbrochene Fenster zu reparieren. Moskau sieht sich dann – widerwillig – gezwungen, ähnlich kleinlich zu reagieren – und so kippt das Verhältnis.
Es wird zugegeben, dass der bewusst beleidigende „Informationskrieg“ völlig von den westlichen Medien dominiert wird, was die Atmosphäre weiter verschlechtert. Und obwohl die verstreuten alternativen westlichen Medien existieren und an Umfang und Bedeutung zunehmen, ist es nicht einfach, sich mit ihnen auseinanderzusetzen (da sie sowohl vielfältig als auch individualistisch sind). Das Etikett „Putin-Apologet“ ist nach wie vor schädlich für unabhängige Nachrichtenanbieter und kann ihre Glaubwürdigkeit auf einen Schlag zerstören.
In Russland ist man sich bewusst, dass der Westen derzeit in einer „falschen Normalität“ lebt – einem Zwischenspiel in seinem eigenen Kulturkampf (im Vorfeld des Jahres 2024). Die Russen sehen jedoch einige deutliche Parallelen zu ihren eigenen Erfahrungen mit radikaler ziviler Polarisierung – als die sowjetische Nomenklatura Konformität mit der „Linie“ der Partei verlangte oder mit Sanktionen drohte. Moskau ist offen für einen Dialog mit dem Westen. Mehr …

17.12.2023:  Putin über Finnlands NATO-Beitritt: "Jetzt wird Helsinki Probleme haben". In einem TV-Interview hat Russlands Präsident Wladimir Putin erklärt, dass Moskau kein Interesse an einem Krieg gegen die NATO habe. Die Spannungen mit der Allianz bezeichnete der Politiker als künstlich aufgebaut und warnte Finnland vor Problemen nach dessen NATO-Beitritt.
Nach seiner mehrstündigen Pressekonferenz am 14. Dezember hat Wladimir Putin dem Journalisten Pawel Sarubin ein Interview gegeben, in dem er die Spannungen zwischen Russland und der NATO kommentierte. Der Reporter der TV-Sendung Moskau. Kreml. Putin bat den Politiker unter anderem darum, auf die Worte von US-Präsident Joe Biden einzugehen, wonach Moskau das westliche Militärbündnis angreifen könne, sollte das russische Militär in der Ukraine nicht gestoppt werden. Der Kremlchef wies dies weit von sich: "Das ist völliger Unsinn. Ich denke, Präsident Biden weiß das auch. Das ist nur eine Floskel, um seine falsche Politik gegenüber Russland zu legitimieren."
Putin betonte, dass Washington eigentlich gar nicht daran interessiert sei, Moskau eine "strategische Niederlage" zu bereiten. Dies liege nicht im nationalen Interesse der USA. Auch Russland habe kein Interesse daran, gegen die NATO zu kämpfen. Der Politiker nannte Washington den einzigen Herren der Allianz und das Militärbündnis einen Hinterhof der USA. In diesem Kontext müssten Biden auch folgende Tatsachen klar sein: "Russland hat weder geopolitisch noch wirtschaftlich oder militärisch ein Interesse daran hat, in einen Krieg mit NATO-Ländern zu geraten. Wir haben keine territorialen Ansprüche, wir wollen die Beziehungen zu ihnen nicht zerstören, ganz im Gegenteil: Wir sind an der Entwicklung der Beziehungen interessiert."
Alle Spannungen mit der Allianz würden "künstlich" geschaffen, weil der Westen keinen Rivalen wie Russland brauche, betonte Putin. Mehr …

Die nie erzählte Geschichte, warum Russland nicht wie Argentinien endete. In den frühen 1990er-Jahren galt die Wirtschaftspolitik von Buenos Aires als Vorbild für Moskau. Ein Vierteljahrhundert später stellte sich heraus, dass Argentinien tatsächlich ein gutes Vorbild war – und zwar für die Art von Schicksal, das Russland zum Glück vermeiden konnte.
In den 1990er-Jahren wurde Argentinien oft als Beispiel für ein "Wirtschaftswunder" angeführt und Moskau wurde geraten, dieselben wirtschaftlichen Maßnahmen wie Buenos Aires zu ergreifen: nämlich allen Empfehlungen des Internationalen Währungsfonds folge zu leisten, Handelshemmnisse zu beseitigen, Schlüsselsektoren zu verkaufen und die Wirtschaft allgemein an westliche Investoren zu verscherbeln, den sozialen Sektor abzubauen und den Dollar anstelle des "starren und nicht flexiblen" Rubels zur offiziellen Handelswährung zu erheben. Ein Vierteljahrhundert später stellte sich nun heraus, dass Argentinien tatsächlich ein gutes Beispiel war – und zwar für die Art von Schicksal, das Russland zum Glück vermeiden konnte.
Internationaler Währungsbetrug. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat einen schlechten Ruf. Viele glauben, dass der IWF den Ländern, die seine Hilfe erbitten, keine wirklichen Lösungen für die wirtschaftlichen Probleme bietet, sondern diese Länder vielmehr "endgültig erledigt" und sie umfassend ihrer finanziellen Unabhängigkeit beraubt. Mehr …

Wird Russland die NATO überfallen? – Putin reagiert auf Bidens Behauptung. Der Journalist Pawel Zarubin befragte den russischen Präsidenten Wladimir Putin im Interview. Der Journalist wollte von Putin wissen, ob Bidens Behauptung stimme, dass Russland nach dem Ukraine-Krieg die NATO überfallen wolle. Video und mehr …

Putin offiziell für Präsidentschaftswahlen 2024 nominiert. Gestern wurde Wladimir Putin offiziell als Kandidat für die Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr nominiert. Die Veranstaltung fand im Zentrum Moskaus im Sarjadje-Konzertsaal nahe dem Roten Platz statt. RT-Korrespondent Chey Bowes war vor Ort und berichtet die Einzelheiten. Video und mehr …

14.12.2023:  Putin: Russland braucht keine zweite Mobilisierungswelle. Als Ergebnis der sogenannten ukrainischen Gegenoffensive hat das russische Militär 747 Panzer und 2.300 gepanzerte Fahrzeuge zerstört, sagte Wladimir Putin. In diesem Zusammenhang plane Russland keine neue Mobilisierungswelle, da es ständig neue Freiwillige gebe. Mehr …

Putins traditionelle Frage- und Pressestunde: Ein Überblick. Wladimir Putin hat sich am Donnerstag den Fragen von Journalisten und Bürgern gestellt. Hauptthemen waren der Konflikt in der Ukraine, der Nahe Osten, die Wirtschaftslage sowie soziale Angelegenheiten. Hier die wichtigsten Antworten auf einen Blick. Mehr …

13.12.2023:  Lawrow: "Sanktionsblitzkrieg des Westens ist völlig gescheitert". Sergei Lawrow, Russlands Außenminister, sagte auf einer Plenarsitzung des Föderationsrates, dass der "Sanktionsblitzkrieg" des Westens gescheitert sei. Das Wesen ihrer Ansätze ändere sich trotzdem nicht. "Ihre Klienten in Kiew sollen für die Interessen der transatlantischen Herren weiterhin sterben, um zu versuchen, Russlands Entwicklung zu beeinträchtigen", so Lawrow. Video und mehr …

Sacharowa zum Denkmal-Abriss in Bulgarien: "Sie haben sich wieder für die falsche Seite entschieden". In der bulgarischen Hauptstadt Sofia wird ein Denkmal für die sowjetischen Befreier abgerissen. Als Grund geben die Behörden den angeblich unbefriedigenden Zustand des Denkmals an. Die Skulptur soll abgebaut, restauriert und in einem Museum aufgestellt werden. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa in ihrem Kommentar betonte, dass lokale Politiker auf diese Weise versuchten, vor dem Hintergrund der Verbreitung antirussischer Stimmungen politische Punkte zu bekommen. Video und mehr …

FSB-Chef Bortnikow: Kiew startet beispiellose Kampagne, um Russland zu destabilisieren. Alexander Bortnikow, Leiter des Geheimdienstes der Russischen Föderation, erklärte auf der Sitzung des Nationalen Komitees zur Bekämpfung des Terrorismus, dass die Zahl der Terroranschläge aufgrund der Aktivierung der ukrainischen Spezialdienste unter Aufsicht der US-amerikanischen und britischen Geheimdienste gestiegen sei. Video und mehr …

12.12.2023: Russland: Nachhaltige Überwachung. Ein zentraler Knotenpunkt für die Speicherung und Verarbeitung der Daten aller Videoüberwachungssysteme in den städtischen Gebieten Russlands soll Moskau helfen, einpolige Gesichter zu erkennen.
Nach Angaben des russischen Ministeriums für digitale Entwicklung kommen auf 100 Russen 0,8 Videoüberwachungskameras, die in der Russischen Föderation für Sicherheit und Effizienz sorgen. Natürlich wäre es besser, wenn auf 0,8 Russen 100 CCTV-Kameras kämen, aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Es ist eine Sache, einen Haufen freundlicher Kameras zu haben, die auf jeden gerichtet sind – eine gute Sache, verstehen Sie mich nicht falsch. Aber es ist eine ganz andere Sache, all diese Kameras mit einem multipolaren Sicherheitsbienenstock zu verbinden, der über Jahrhunderte hinweg für die Sicherheit aller sorgt. Und deshalb ist der Plan der russischen Regierung, die CCTV-Kameras des Landes mit einem zentralen Sicherheitszentrum zu verbinden, ein absoluter Volltreffer: Das Ministerium für digitale Entwicklung schlägt vor, in das nationale Projekt „Datenwirtschaft“ eine Initiative zur Schaffung einer nationalen Plattform für die Speicherung und Verarbeitung von Informationen aus allen städtischen Videoüberwachungssystemen in der Russischen Föderation aufzunehmen. […]
Doch was war der Grund für diesen ehrgeizigen Sicherheitsplan? Berichten zufolge war das Ministerium für digitale Entwicklung unzufrieden mit der Tatsache, dass nur die Hälfte der in ganz Russland mit staatlichen Mitteln installierten Überwachungskameras an regionale Systeme angeschlossen waren. Noch beunruhigender ist, dass die regionalen Behörden keinen Zugriff auf die Gesichtsdaten der privaten Kameras haben. „Privatsphäre und Sicherheit können nicht nebeneinander existieren! Mehr …

11.12.2023:  Lawrow: "Russland ist stärker als vor dem Krieg und wird es auch bleiben". Russlands Außenminister, Sergei Lawrow, erklärte in seiner Online-Rede auf dem Doha-Forum in Katar, dass Russland in letzter Konsequenz der von den USA ausgelösten Militäraktion gegen die Ukraine viel stärker geworden sei. Video und mehr …

RT DE-Exklusiv: Exponate gegen Zivilisten — Trophäen-Ausstellung in Donezk. Die Kunstgeschichte kennt viele Beispiele, wo Künstler sich von Schlachten und Kampfhandlungen inspirieren ließen. Die Malerei, die Bildhauerei und andere Kunstgattungen haben sich regelmäßig dem Krieg zugewandt und wahlweise seine Herrlichkeit oder sein Elend dargestellt. Video und mehr …

10.12.2023:  Russland und Deutschland: Konflikte statt Weihnachten? Neues Gesicht der Diplomatie. Der deutsche Botschafter in Russland Alexander Graf Lambsdorff hat beim traditionellen Weihnachtskonzert in einer Moskauer Kirche vor Hunderten von Gästen erklärt, das bevorstehende Weihnachtsfest sei ein Anlass derer zu gedenken, die im Nahen Osten und in der Ukraine ihr Leben verloren haben, unabhängig von Nationalität und Religion. Video und mehr …

Putin: Vom Einsatz der russischen Soldaten hängt Russlands Zukunft ab. Das russische Fernsehen zeigt am Sonntag bislang nicht ausgestrahlte Aufnahmen eines Treffens von Wladimir Putin mit Helden Russlands im Kreml. Im Bericht des Reporters Pawel Sarubin äußert sich der russische Staatschef zum Verlauf der Sonderoperation in der Ukraine. Mehr …

09.12.2023:  Neue Getreidelieferungen aus Russland für Afrika. Während aus Russland verschickte Getreideschiffe bereits in afrikanischen Ländern eintreffen, wird in der südrussischen Hafenstadt Noworossijsk eine neue Lieferung vorbereitet. Video und mehr …

08.12.2023:  Russland fordert Kanada auf, ehemaligen SS-Soldaten Hunka auszuliefern. Die russische Generalstaatsanwaltschaft hat die kanadischen Behörden um die Auslieferung des ehemaligen SS-Mannes Jaroslaw Hunka ersucht. Der 98-Jährige war im September im kanadischen Parlament gewürdigt worden. Mehr …

Wladimir Putin tritt bei Wahlen zum Präsidenten 2024 an. Russlands Präsident Wladimir Putin gibt bekannt, dass er bei den kommenden Präsidentschaftswahlen in Russland erneut als Kandidat antreten werde. Im Fall seines Wahlsiegs am 17. März 2024 würde er den Posten des russischen Staatsoberhaupts bis 2030 bekleiden. Mehr …

Putin: "Sollen sie versuchen, Russland eine Tankstelle zu nennen". Der Präsident sagt, die Wirtschaft sei nicht mehr von Energie abhängig. Das Wirtschaftswachstum des laufenden Jahres beruhe auf ganz anderen Wirtschaftssektoren. Der Anteil der Ressourcen daran sei sehr gering. Mehr …

Putin: Westliche Eliten können den Wandel des Weltsystems nicht aufhalten. Die Welt sei in eine Epoche grundlegender Veränderungen und großer Herausforderungen eingetreten, betonte Präsident Wladimir Putin am Donnerstag beim Investitionsforum "Russia Calling". Er kritisierte das bestehende Weltfinanzsystem als archaisch und veraltet. Es existiere nur noch aufgrund der Gewohnheit des Westens an Monopol und Exklusivität. Video und mehr …

Putin zu Raisi: "Ich wollte Sie eigentlich in Teheran treffen". Der iranische Präsident Ebrahim Raisi traf am Donnerstag, den 7. Dezember, zu Gesprächen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin in Moskau ein. Der iranische Staatschef wurde am Flugzeug mit einem Orchester empfangen. Die Präsidenten sprachen über den aktuellen Nahostkonflikt und die bilaterale, handelspolitische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Moskau und Teheran. Video und mehr ...

Warum wurde Putins Flugzeug von Kampfjets begleitet? Das Flugzeug des russischen Präsidenten Wladimir Putin wurde während des Fluges in die Vereinigten Arabischen Emirate von Kampfjets des Typs Su-35S eskortiert. Entsprechende Aufnahmen wurden vom Verteidigungsministerium veröffentlicht. Nach Angaben des Kremls begleiteten die Kampfjets die Maschine während des gesamten Fluges bis zur Landung. Video und mehr …

07.12.2023:  Russland: Achtklässlerin greift zur Waffe – ein Todesopfer und mehrere Verletzte. Eine Schülerin hat am Donnerstagmorgen an einem Gymnasium der Stadt Brjansk das Feuer eröffnet. Nach ersten Informationen tötete sie ein Mädchen und verletzte mehrere weitere Menschen. Die Achtklässlerin nahm sich anschließend das Leben. Nach Angaben des russischen Innenministeriums hat eine Schülerin am Donnerstag eine Schusswaffe mit in ein Gymnasium gebracht und mehrere Schüsse abgefeuert. Sie tötete ein Mädchen und verletzte mehrere Menschen. Anschließend nahm sie sich das Leben. Die Verletzten werden derzeit medizinisch versorgt. Mehr …

"Ära radikaler Veränderungen". Putin wähnt Russland auf der Gewinnerseite. Der Angriffskrieg gegen die Ukraine kurbelt Russlands Wirtschaft an. Allerdings kämpft das Land auch mit hohen Zinsen und einer Inflation. Kremlchef Putin sieht sich dennoch auf der Gewinnerstraße und träumt bereits von einer neuen Weltordnung. Russlands Präsident Wladimir Putin sieht sein Land in einer sich wandelnden Welt auf der Seite der Sieger. Russland werde sich zum neuen Wachstumszentrum entwickeln, sagte er auf der Investoren-Konferenz "Russia Calling" in Moskau. "Heute ist das Bruttoinlandsprodukt bereits höher als vor dem Angriff der westlichen Sanktionen", sagte er mit Blick auf vom Westen 2022 beschlossene Strafmaßnahmen nach dem Überfall auf die Ukraine.
Putin sprach von einer kommenden neuen Weltordnung und unterstrich die Bereitschaft Russlands, mit China in allen Bereichen, auch den militärischen, zusammenzuarbeiten. "Die Welt ist in eine Ära radikaler Veränderungen und ernster Herausforderungen eingetreten", sagte Putin. "Nur ein starkes, stabiles und - ich betone - souveränes Land wird in der Lage sein, diese Phase erfolgreich zu bestehen und zu einem der Wachstumszentren der neuen Weltwirtschaft zu werden." Mehr …

Putin: "Der Donbass gehört nicht in die Ukraine". Der Donbass gehöre nicht in die Ukraine, sagte Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Besuch der Ausstellung "Russland" in Moskau. Bei einem Rundgang durch die Ausstellung besuchte Putin einen Stand, der der Volksrepublik Donezk gewidmet war. Video und mehr …

05.12.2023:  US-Bürger tot in russischem Abschiebezentrum aufgefunden. Ein US-Bürger ist in einem provisorischen Abschiebezentrum für Ausländer im Süden Russlands tot aufgefunden worden. Wie russische Medien berichten, habe der 56-Jährige Selbstmord begangen.
Ein US-Bürger, der wegen eines Vergehens zur Abschiebung aus Russland verurteilt worden war, ist in einem Abschiebezentrum in der Region Krasnodar tot aufgefunden worden, berichten russische Medien. Der Mann wurde als Ernest Harry Mitchell identifiziert. Wann der 56-Jährige nach Russland eingereist war, ist unklar. Nach Angaben eines Gerichts in Sotschi hatte Mitchell bei einer routinemäßigen Ausweiskontrolle Mitte November keine gültige Krankenversicherung vorgelegt und damit gegen die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen verstoßen.
Vor Gericht beteuerte Mitchell, er sei davon überzeugt, dass seine mitgebrachte Krankenversicherung gültig sei. Er habe sich vor seiner Reise nach Russland mit seiner Versicherung in Verbindung gesetzt und erfahren, dass seine Bescheinigung "in jedem Land" gültig sei, sagte der Mann dem Richter. Dennoch bekannte er sich schuldig, gegen die Einreisebestimmungen verstoßen zu haben. Für diese Ordnungswidrigkeit wurde er zu einer Geldstrafe von 3.000 Rubeln (rund 30 Euro) und zur Ausweisung verurteilt. Mehr …

Putin bestätigt Alexander Graf Lambsdorff als neuen deutschen Botschafter in Russland. In einer feierlichen Zeremonie bestätigte Putin insgesamt 21 neue Botschafter auf ihren diplomatischen Posten in der Russischen Föderation. Darunter ist auch Alexander Graf Lambsdorff, der künftig die Interessen der Bundesrepublik Deutschland in Russland vertreten wird. Putin bedauerte aus diesem Anlass die Zerrüttung des deutsch-russischen Verhältnisses.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat gestern in Moskau die Beglaubigungsschreiben von 21 neuen Botschaftern entgegengenommen. Auch die Bundesrepublik Deutschland hat ihren Botschafter ausgetauscht. Alexander Graf Lambsdorff (FDP) übernimmt den Botschafterposten von Géza Andreas von Geyr, der seit 2019 die deutschen Interessen in Russland vertrat.
Putin richtete sich in seiner Rede teils auch direkt an Graf Lambsdorff. Dabei wies er darauf hin, dass die langjährige Kooperation zwischen Russland und Deutschland beiden Ländern Vorteile gebracht habe. Diese Zusammenarbeit sei unter anderem durch die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines sabotiert worden. "Mehr als ein halbes Jahrhundert lang konnten wir mit Deutschland einen pragmatischen Geschäftsansatz entwickeln, der für unsere beiden Länder und den gesamten europäischen Kontinent angenehm war", konstatierte Putin.
Er bedauerte die neu angebrochene Eiszeit und machte dafür die offizielle Politik der Bundesrepublik verantwortlich. Deutschland habe mit der Sabotage des Minsker Abkommens einen wesentlichen Beitrag zur Eskalation des Ukraine-Konflikts geleistet. Russische Sicherheitsbedenken angesichts der Ausdehnung der NATO habe auch die Bundesregierung in Berlin ignoriert. Mehr …

"Beschämender Russophobie-Wettbewerb" – Putin zu internationalem Menschenrechtssystem. Russlands Präsident Wladimir Putin hat auf einer Sitzung des Rates für die Entwicklung der Zivilgesellschaft und der Menschenrechte über die Verschlechterung des internationalen Menschenrechtssystems gesprochen.
Ihm zufolge lieferten sich solche Organisationen mit ihren Aktionen einen "beschämenden Wettbewerb der Russophobie". Er betonte, dass Russland sich aus einer Reihe von internationalen Institutionen zurückgezogen habe, aber die Prinzipien der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte nicht ablehne. "Ganz im Gegenteil, wir sind bereit, mit allen interessierten Seiten und Partnern zusammenzuarbeiten und Lösungen zu finden, um ein wirksames, gleichberechtigtes und gerechtes Menschenrechtssystem zu schaffen", so der Präsident. Video und mehr …

04.12.2023:  Putin vor neuem Botschafter Graf Lambsdorff: "Deutsch-russische Zusammenarbeit wurde untergraben". Der russische Präsident Wladimir Putin hat heute in Moskau die diplomatischen Beglaubigungsschreiben der neuen Botschafter aus 21 Staaten entgegen genommen, darunter Kasachstan, die Türkei, das Vereinigte Königreich, Luxemburg, die Schweiz und Deutschland. Video und mehr …

USA wollen Russlands Öleinnahmen bis zum Jahr 2030 halbieren. Russlands Ölexporte zeigen ungeachtet westlicher Sanktionen und eigener Produktionskürzungen ein deutliches Wachstum. Damit wollen sich die USA jedoch nicht abfinden und planen, die russischen Einnahmen aus dem Ölsektor in den kommenden Jahren deutlich zu reduzieren.
Die rigorose antirussische Sanktionspolitik des kollektiven Westens, die unter anderem Russlands Einnahmen aus dem Erdölexport massiv senken soll, verzeichnet in diesem Sektor nach wie vor einen Misserfolg. Denn trotz der Bemühungen der USA und ihrer Verbündeten zeigen die russischen Ölexporte ein Wachstum, wodurch auch die Einnahmen steigen. Die Nachrichtenagentur Bloomberg schreibt unter Berufung auf eigene Untersuchungen, dass die russischen Ausfuhren von Rohöl im Oktober 2023 3,48 Millionen Barrel pro Tag betrugen. Damit hätte der Ölexport in diesen vier Wochen praktisch jene Jahreshöchststände erreicht, die zuvor im Frühling verzeichnet worden seien.
Im Gegensatz zu Bloomberg, das sich auf das Exportvolumen bezieht, führte die Agentur Reuters die russischen Einnahmen aus dem Exportgeschäft an. Demnach habe sich der Umsatz im Oktober dieses Jahres – ungeachtet der von Washington und Co. im Jahr 2022 eingeführten Preisobergrenze auf russische Öllieferungen – im Vergleich zum vergangenen September auf 17,63 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppelt. Im Jahresvergleich seien die Einnahmen Moskaus aus dem Verkauf von Öl um ein Viertel gestiegen, heißt es.
Experten zufolge konnte Russland seine Position in diesem Bereich gegenüber dem Jahresbeginn, als die Einnahmen des Kremls nämlich insgesamt zurückgegangen waren, enorm verbessern, und zwar insbesondere durch die Erweiterung der sogenannten Schattenflotte von Tankern. Zudem verringerte sich der Preisunterschied zwischen der nordeuropäischen Ölsorte Brent und der russischen Marke Urals, was ebenfalls den Umsatz erhöhte. Abgesehen davon geht das meiste Öl aus Russland inzwischen in Länder, die sich ohnehin nicht an das Preislimit halten und auf die die USA kaum Einfluss nehmen können. So zählen etwa China, Indien und die Türkei zu den größten Abnehmern der russischen Ausfuhren. Mehr …

02.12.2023:  Russland wieder unter Top Fünf der Getreidelieferanten in EU. Seit mehreren Jahren gilt Russland als einer der führenden Getreideexporteure. Nach dem Ausbruch des Ukraine-Krieges hat das Land jedoch seine Positionen auf dem EU-Markt verloren. Ungefähr anderthalb Jahre später gehört Russland dennoch wieder zu den Top Fünf. Mehr …

Jakutien: Wenn der Wind andere Pläne hat als du. Ein strenger Winter hat das russische Jakutien erreicht. Die starken Windböen haben die Bewohner der Siedlung Tiksi buchstäblich aus der Bahn geworfen. Aufnahmen vom Mittwoch zeigen einen Mann, der vergeblich versucht, sich gegen die extremen Winde zu wehren. Video und mehr …

RT DE-Exklusiv – Aufgaben der ABC-Abwehr: Bekämpfung des Feindes und Tarnung eigener Kräfte. Das aktive Training der Kämpfer in der Stadt Artjomowsk findet jeden Tag statt. Um in Form zu bleiben, simulieren die Soldaten Kampfhandlungen und üben jede kleinste Bewegung. Über die Ausbildung einer der Brigaden berichtet RT DE-Korrespondent Iwan Poljanskij. Video und mehr …

01.12.2023:  RT DE-Exklusiv: Ärzte aus Moskau helfen Kollegen aus der Volksrepublik Lugansk. Ärzte aus Moskau unterstützen die lokalen Mediziner in der Volksrepublik Lugansk. Sie helfen sowohl den Kämpfern als auch der Zivilbevölkerung. Unser Korrespondent Iwan Poljanskij besuchte nicht nur eine medizinische Einrichtung in der Volksrepublik, sondern sprach auch mit Medizinern und Patienten in einem Reha-Zentrum der russischen Hauptstadt. Video und mehr …

Lawrow gibt Pressekonferenz nach Tagung des OSZE-Ministerrates in Skopje. Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat am Ministertreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) im diesjährigen Vorsitzland Nordmazedonien teilgenommen. Vor seiner Rückreise stellt sich der russische Chefdiplomat den Fragen der Presse. RT DE sendet die Veranstaltung live auf Deutsch. Video und mehr …

Russland verbietet internationale LGBT-Bewegung – Tagesschau. Der Oberste Gerichtshof in Russland hat die LGBT-Community als „extremistisch“ eingestuft und damit die Rechte schwuler, lesbischer und anderer queerer Menschen weitereingeschränkt. Die Richter:innen stimmten einem entsprechenden Antrag des russischen Justizministeriums zu, wie die Agentur Interfax unter Berufung auf das Gericht meldete. Demnach wurde entschieden, „die internationale öffentliche LGBT-Bewegung als extremistische Organisation anzuerkennen und ihre Aktivitäten in Russland zu verbieten“.
Das Vorgehen war etwa von Menschenrechtlern bereits im Vorfeld heftig kritisiert worden. Unabhängige russische Medien wiesen nun darauf hin, dass die Richter:innen nicht einmal klargestellt hätten, wer genau in ihren Augen der „LGBT-Bewegung“ angehört. Dementsprechend waren auch die konkreten Auswirkungen der Regelung zunächst nicht bekannt. Queere Aktivist:innen, die bereits zuvor großen Repressionen ausgesetzt waren, befürchten, dass das Vorgehen der russischen Justiz vor allem darauf abzielt, sie in der Öffentlichkeit komplett mundtot zu machen und weiteren Hass gegenüber Minderheiten schüren wird.
Insbesondere seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 geht Russland im eigenen Land massiv gegen gesellschaftliche Vielfalt vor. Bereits vor rund einem Jahr wurde ein Gesetz erlassen, dass so bezeichnete „LGBT-Propaganda“ verbot – also faktisch jegliche positive Darstellung etwa von lesbischer und schwuler Liebe. Betroffen waren davon seitdem beispielsweise Beiträge in sozialen Netzwerken, aber auch Inhalte von Büchern, Filmen, Medien und Werbung. Die jüngste Entscheidung des Obersten Gerichtshofs sorgte unter queeren Menschen in Russland nun erneut für große Angst - und Verunsicherung aufgrund der vielen offenen Fragen zu den konkreten Auswirkungen. Video …

30.11.2023:  Energiekrise: Russland liefert Rekordmengen Erdgas über TurkStream-Pipeline nach Europa. Insbesondere Südosteuropa profitiert von den Lieferungen: Russland liefert zurzeit große Mengen Erdgas über die Türkei nach Europa. Doch die TurkStream-Pipeline gerät zunehmend unter Druck der NATO-Staaten. Mehr …

Russland entwickelt kompaktes "Freund-Feind"-System für Identifizierung von Drohnen. Nach eigenen Angaben hat der staatliche Waffenproduzent Rostec ein System zur Erkennung unbemannter Fluggeräte präsentiert. Die Entwicklung soll es dem russischen Militär ermöglichen, beim Einsatz in der Ukraine eigene Drohnen von den gegnerischen zu unterscheiden. Mehr …

Ex-CIA-Analyst: Wir können uns nicht länger etwas darüber vormachen, was Russland ist. In einem Interview mit dem ehemaligen "Fox News"-Moderator Judge Napolitano weist der ehemalige CIA-Analyst Larry Johnson auf Vorurteile und falsche Vorstellungen hin, die durch westliche Propaganda über Russland entstanden sind. "Wir können uns nicht länger etwas darüber vormachen, was Russland ist", sagt er.
Mit Blick auf den Krieg in der Ukraine hebt Johnson auf Anregung von Napolitano hervor, wie es der russischen Führung gelungen ist, den Schaden unter der ukrainischen Zivilbevölkerung zu begrenzen, wobei die Zahl der Opfer unter den ukrainischen Soldaten maximiert worden sei. "Deshalb wird das militärische Sonderoperation und nicht Krieg genannt. Russland macht nicht nur Wortspiele. Das war ein ganz konkreter Begriff, eine Anweisung von Putin, weil Putin erkannt hat, dass man einen Krieg nicht gewinnt, wenn man Zivilisten tötet", so Johnson. Video …

Sacharowa: "Wir haben kein Mitleid mit Berlin". Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministeriums, erklärte in ihrem jüngsten Pressebriefing am 29. November, dass die USA derzeit große Schwierigkeiten hätten, die Militärausgaben des Kiewer Regimes zu finanzieren. Deutschland strebe hingegen die Führungsrolle bei der Militarisierung der Ukraine an.
Sacharowa führte weiter aus, dass der Westen das Kiewer Regime weiter aufrüste, ohne sich darum zu kümmern, was mit den gelieferten Waffen in der Ukraine geschehe. In diesem Zusammenhang wies sie darauf hin, dass Medienberichten zufolge seit Beginn der Militäroperation bereits rund 180.000 an Kiew gelieferte Waffen verloren gegangen oder gestohlen worden seien. "Offenbar will Deutschland seinen Bürgern nicht sagen, welche gravierenden Folgen es für seine Wirtschaft hat, in das gescheiterte sogenannte Anlageprojekt 'Kiewer Regime' zu investieren", so die Diplomatin und fügte hinzu, dass Moskau das schon übernehme. Video und mehr …

Putin: Ein Drittel der gemeinsamen Forschungsbüros in Deutschland steht nun leer. Am Mittwoch, dem 29. November, traf der russische Präsident Wladimir Putin im Sirius-Forschungskomplex ein, wo der dritte Kongress junger Wissenschaftler stattfindet. Dort machte er sich zunächst mit den Errungenschaften der jungen Forscher vertraut und hielt anschließend eine Sitzung ab. Bei dem Treffen wurden Fragen der weiteren Entwicklung in Anbetracht des Rückzugs westlicher Unternehmen erörtert. Video und mehr …

29.11.2023:  In Moskau wird der Internationale Tag der Solidarität mit Palästina begangen. Heute, am 29. November, ist der "Internationale Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk". Auch in Moskau gedenkt man diesem wichtigen Tag, der vor dem Hintergrund der tragischen Ereignisse im Gazastreifen besondere Aktualität erlangt. Video und mehr …

Trotz Sanktionen und Druck: Russland weiter Spitzenreiter in Nukleartechnologie. Alexei Lichatschow, Direktor des Staatlichen Atomenergie-Unternehmens "Rosatom", war ein besonderer Gast auf dem neunten internationalen Wissenschafts- und Expertenforum "Primakow-Lesungen", das am Montag und Dienstag in Moskau stattfand. Video und mehr …

28.11.2023:  Russischer Top-Banker: Sanktionierte Finanzinstitute hatten ein "äußerst erfolgreiches" Jahr. In einem Gespräch mit Wladimir Putin bezeichnete der Vorstandsvorsitzende der russischen Bank VTB das aktuelle Jahr trotz Sanktionen als "äußerst erfolgreich" für den Finanzsektor. Seine Bank habe die entstandenen Verluste deutlich kompensiert.  Mehr …

Heftiges Unwetter über dem Schwarzen Meer: Krim und Südrussland schwer getroffen. Ein heftiger Sturm über dem Schwarzen Meer hat den Süden Russlands heimgesucht. Betroffen waren die Krim, die Schwarzmeerküste der Region Krasnodar und die Stadt Sewastopol. Vier Personen wurden verletzt, ein Mann wird vermisst. Video und mehr …

"Verantwortung liegt bei Washington" – Rjabkow zur Krise russisch-amerikanischer Beziehungen. Aussichten auf eine baldige Verbesserung der Beziehungen zwischen Russland und den USA gibt es derzeit nicht. Das sagte der Stellvertretende Außenminister der Russischen Föderation Sergei Rjabkow am Montag in Moskau. Video und mehr …

23.11.2023:  Putin nimmt am Gipfeltreffen der Organisation des Vertrags über Kollektive Sicherheit in Minsk teil. Russlands Präsident Wladimir Putin nimmt am Donnerstag an einer Sitzung des Rates für Kollektive Sicherheit teil, des wichtigsten Gremiums der Organisation des Vertrags über Kollektive Sicherheit (OVKS). Das Treffen findet in der weißrussischen Hauptstadt Minsk statt. Mehr …

Derzeitige Krise wurde von den größten Volkswirtschaften der Welt verursacht. Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich während seiner Rede per Videokonferenz auf dem G20-Gipfel zu den finanziellen Turbulenzen in der Welt geäußert. Die Krise in der Weltwirtschaft ist auf die Handlungen der größten Volkswirtschaften zurückzuführen, so der Präsident. Um sich einen Vorteil zu verschaffen, seien sie bereit, einseitige Beschränkungen aufzuerlegen, Logistikketten zu zerstören und sogar Anschläge zu verüben, wie bei der Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines, sagte Putin. Video und mehr …

22.11.2023:  Chef russisches Ermittlungskomitee: Nationale Ideologie muss in Verfassung verankert werden. Am Mittwoch hat Alexander Bastrykin, der Chef des russischen Ermittlungskomitees, über die Notwendigkeit einer nationalen Ideologie gesprochen. Diese soll mit Rücksicht auf die militärische Sonderoperation formuliert und in der Verfassung verankert werden. Mehr …

Lawrow: Es ist Aufgabe der Arabischen Liga, das Blutvergießen in Gaza zu beenden. Während eines Treffens mit den Außenministern einer Reihe von Ländern der Arabischen Liga (LAS) und der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) forderte der Außenminister Russlands, Sergei Lawrow, eine sofortige Wiederaufnahme der Verhandlungen über die Schaffung eines souveränen Staates Palästina. Video und mehr …

Putin: BRICS könnten "Schlüsselrolle" bei Lösung des palästinensisch-israelischen Konflikts spielen. Wladimir Putin hat am Dienstag beim BRICS-Sondergipfel zum palästinensisch-israelischen Konflikt erklärt, die BRICS-Staaten könnten eine Schlüsselrolle bei der Deeskalation der Lage im Nahen Osten spielen. Video und mehr …

21.11.2023:  Countdown läuft: Noch 100 Tage bis zum Weltjugendfestival in Russland. In genau 100 Tagen beginnt in Russland das Weltjugendfestival. Daran sollen insgesamt 20.000 junge Besucher aus den Bereichen Wirtschaft, Medien, internationale Zusammenarbeit, Kultur, Wohltätigkeit und Sport teilnehmen. Die Hälfte davon sind ausländische Gäste. Mehr …

Lawrow: Unsere Türen stehen allen Künstlern offen, auch denen aus feindseligen Ländern. Russland ist bereit, mit allen Ländern auf kulturellem Gebiet zusammenzuarbeiten, ohne die Tür für Vertreter von Ländern zu verschließen, deren Regierungen Russland feindlich gesinnt sind. Das erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow auf der 41. Sitzung des Rates der Staatsoberhäupter des Landes. Video und mehr …

19.11.2023:  Russlands Hinwendung in Richtung Palästina. Die komplexe Frage der geopolitischen Neutralität Russlands in der israelisch-palästinensischen Tragödie wurde kürzlich und unmissverständlich geklärt. Ohne eine gerechte Lösung für Palästina bleibt ein greifbarer Frieden im gesamten entstehenden Spektrum der Multipolarität unerreichbar.
Die komplexe, nuancierte Frage der geopolitischen Neutralität Russlands in der israelisch-palästinensischen Tragödie wurde in den vergangenen Tagen und Wochen endlich und unmissverständlich geklärt. Beweis Nummer eins zeigt den russischen Präsidenten Wladimir Putin, wie er am 30. Oktober persönlich vor dem Sicherheitsrat seines Landes, vor hochrangigen Regierungsbeamten und den Vorstehern von Sicherheitsbehörden spricht. Zu seinen Zuhörern gehörten unter anderem der Ministerpräsident der Russischen Föderation Michail Mischustin, der Vorsitzende der Duma des Landes Wjatscheslaw Wolodin, der Sekretär des Sicherheitsrates Nikolai Patruschew, Außenminister Sergei Lawrow, der Leiter des Inlandsgeheimdienstes FSB Alexander Bortnikow und der Direktor des SVR, des Auslandsgeheimdienstes der Russischen Föderation, Sergei Narischkin.
Putin nahm kein Blatt vor den Mund, als er auf den Punkt kam und den offiziellen Standpunkt der Russischen Föderation im aktuellen geopolitischen Flammenherd zweier miteinander verflochtener Kriege – jenes in der Ukraine und jenes im israelisch-palästinensischen Konflikt – detailliert darlegte. Seine Ansprache richtete sich sowohl an sein hochkarätiges Publikum als auch an die politische Führung der westlichen Hegemonialmächte.
"Es gibt keine Rechtfertigung für die schrecklichen Ereignisse, die derzeit im Gazastreifen stattfinden, wo Tausende unschuldige Menschen wahllos getötet werden, ohne dass sie irgendwohin fliehen oder sich vor den Bombenangriffen verstecken können. Wenn man mit Blut überströmte Kinder sieht, tote Kinder. Wenn man das Leid von Frauen und alten Menschen sieht, ballt man natürlich die Fäuste, während einem die Tränen in die Augen schießen." Dann folgte ein Ausblick auf den Kontext: "Wir müssen klar verstehen, wer in Wirklichkeit hinter der Tragödie der Menschen im Nahen Osten und in anderen Regionen der Welt steckt, wer dieses tödliche Chaos organisiert hat und wer davon profitiert."
Ohne Zweifel beschrieb Putin die gegenwärtig herrschenden Eliten in den Vereinigten Staaten und ihren Satellitenstaaten als "die Hauptnutznießer der globalen Instabilität, die sie nutzen, um ihre blutige Rendite einzustreichen. Auch ihre Strategie ist klar. Die Vereinigten Staaten als globale Supermacht werden schwächer und verlieren ihre globale Position. Und jeder sieht und versteht das, selbst wenn man die Trends in der Weltwirtschaft betrachtet". Mehr…

Putin überrascht mit Aussagen zu "LGBTQ". Auf dem 9. Internationalen Kulturforum in St. Petersburg erklärte der russische Präsident Wladimir Putin am Freitag, dass die Mitglieder der LGBTQ-Gemeinschaft und ihre Kultur Teil einer modernen Gesellschaft seien. Deshalb dürften sie nicht davon ausgeschlossen werden, bei kulturellen Veranstaltungen oder Wettbewerben vertreten zu sein.
Putin wurde von Emir Kusturica, dem berühmten serbischen Regisseur und Drehbuchautor, gefragt, was er von der Tatsache hält, dass "LGBTQ"-Themen zu einem obligatorischen Kriterium für den Gewinn bestimmter Filmwettbewerbe im Westen geworden sind. Putin sagte: "Aber ich werde Ihnen etwas Unerwartetes sagen. Auch sie – diese Themen und diese Menschen – haben das Recht zu gewinnen, zu zeigen und zu erzählen, denn auch das ist Teil der Gesellschaft. Das gehört auch zum menschlichen Leben dazu. Es ist schlecht, wenn nur sie alle möglichen Wettbewerbe gewinnen, das nützt nichts." Video und mehr …

18.11.2023:  Russisches Justizministerium will internationale LGBT-Bewegung als extremistisch einstufen. Bald könnten "Aktivitäten der LGBT-Bewegung" in Russland als extremistisch eingestuft werden. Das Justizministerium hat eine entsprechende Klage beim Obersten Gerichtshof eingereicht. Die Reaktionen darauf reichen von Jubel bei Befürwortern bis hin zur Kritik von möglichen Betroffenen.  Mehr …

Russlands Rache gegen das hochnäsige Europa muss im Voraus vorbereitet werden. Die EU-Länder versuchen, sich immer mehr in ihrer Russophobie zu überbieten. Russland hält sich bei seinen Reaktionen zwar noch zurück, doch bleibt unklar, was Brüssel und Konsorten sich als Nächstes einfallen lassen. Am Samstagabend wird Finnland vier Kontrollpunkte an seiner Grenze zu Russland schließen. Anstelle des regen Personen- und Warenverkehrs wird es nur noch zwei Schlitze in der Grenze geben, die die Finnen "Salla" und "Vartijus" nennen.
Sie wurden praktisch nie für den Güterverkehr genutzt, und man kommt nur zu Fuß in diese Lücken, denn zuvor wurde schon die Einfahrt für Autos aus Russland verboten, und vor Kurzem wurde das Verbot auch auf Fahrräder ausgedehnt. Wenn die Finnen das Radfahren im November verbieten, bedeutet das, dass sie es sehr eilig haben. Bei normalem Tempo hätten sie es erst im Januar verboten. Offiziell wird all dies mit dem Zustrom von Migranten aus dem Globalen Süden begründet, die nach Russland fliegen und dann versuchen, über die Landgrenze zu Finnland in die EU zu gelangen. Unsere Diplomaten und Grenzschutzbeamten waren jedenfalls verwundert über diese Auslegung. Und die Finnen selbst zögern, das Ausmaß dieser "Invasion" zu beziffern. Wenn aber dennoch konkrete Zahlen genannt werden, so ist die Rede von mehreren Dutzend Menschen. Mehr …

Putin: Fenster nach Europa bleibt offen. Auf der Plenarsitzung des Internationalen Kulturforums in Sankt Petersburg am vergangenen Freitag führte der russische Staatschef Wladimir Putin die aktuellen Spannungen in der Welt auf den "Anspruch bestimmter Kräfte auf Exklusivität, einschließlich kultureller Exklusivität," zurück. Dazu gehöre auch die "Absagekultur gegenüber Russland", die Putin als "antikulturell, neokolonial und rassistisch" bezeichnete. Video und mehr …

16.11.2023:  Moskau: Neonazi und RDK-Gründer Kapustin zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt. Ein Gericht in Moskau hat den Gründer des sogenannten Russischen Freiwilligenkorps (RDK) Denis Kapustin zu lebenslanger Haft verurteilt. Unter anderem wurde der bekennende Neonazi des Hochverrats beschuldigt. Im März hatte er mit Aktivisten die Grenze aus der Ukraine überquert und in der russischen Region Brjansk einen Terroranschlag ausgeübt. Mehr …

Maria Sacharowa: "Versteht Baerbock überhaupt, wovon sie redet?" Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat am Donnerstag Vorwürfe zurückgewiesen, dass Russland in Cherson Telekommunikationsinfrastruktur zerstören würde. Dies hatte Annalena Baerbock auf einer NATO-Konferenz in Berlin Anfang November behauptet. Sacharowa erinnerte in diesem Zusammenhang an das Schicksal von RT DE. Mehr …

Russland und Venezuela vereinbaren Erweiterung der Handelsbeziehungen. Russland und Venezuela kommen einander immer näher, um gemeinsam dem westlichen Sanktionsdruck die Stirn zu bieten. In Moskau haben die Chefdiplomaten der Länder vereinbart, die Handelsbeziehungen auszubauen. Auch die Kooperation im Energiebereich soll angekurbelt werden. Mehr …

Russische Wirtschaft durch Sanktionen "in Trümmern"? – Sacharowa rechnet die Wahrheit vor. Wirken die antirussischen Sanktionen der EU, wie Borrell und von der Leyen versprochen hatten? Die Sprecherin des russischen Außenministeriums rechnet den beiden vor, wo und wie sie wirken. Video und mehr …

15.11.2023:  Nur noch 100 Tage: Teams aus Deutschland und USA bei "Spiele der Zukunft" in Russland. In genau 100 Tagen startet unter dem Namen "Spiele der Zukunft" der erste internationale Wettbewerb für Cybersport und Computerspiele im russischen Kasan. Der russische Präsident Wladimir Putin rief am Mittwoch in einer Grußbotschaft Mannschaften aus aller Welt zur Teilnahme auf.  Video und mehr …

Russland legt Roadmap für Monderschließung vor: Kosmonauten könnten bis 2040 auf Erdtrabanten landen. Trotz der schwierigen geopolitischen Situation lässt Russland nicht von seinen Plänen ab, den Mond für sich zu erschließen. Am Mittwoch hat der führende Raketenbauer Energija eine Roadmap für die erste Landung von Kosmonauten auf dem Erdsatelliten präsentiert.
In der Kosmonautenstadt Swjosdny Gorodok nordöstlich von Moskau hat bereits zum 15. Mal eine internationale Konferenz stattgefunden, die bemannten Raumflügen gewidmet war. Auf der Plenarsitzung am Mittwoch enthüllte Wladimir Solowjow, Chefkonstrukteur des führenden einheimischen Raumfahrtkonzerns Energija, aktualisierte Pläne Russlands zur Monderschließung. Der Entwickler von Raumfahrzeugen legte eine ambitionierte Roadmap für die kommenden Jahrzehnte vor.
Aus dem Dokument geht hervor, dass erste Kosmonauten im Zeitraum von 2031 bis 2040 auf dem Mond landen könnten. Bis dahin sollten zum Erdtrabanten unbemannte Stationen geschickt werden, um die jeweiligen Transportsysteme zu testen. Diese sollen aus einer extrem schweren Trägerrakete, einem Raumschiff und einem Raumtransporter bestehen. Mehr …

13.11.2023:  Moskau kritisiert Berichte über Kasachstan als "Putins Hinterhof". In einem Bloomberg-Bericht heißt es, Moskau betrachte Kasachstan als einen "Hinterhof". Kremlsprecher Peskow kritisiert diese Formulierung und spricht von einem Informationskrieg. Astana verfolge eine flexible Außenpolitik. Mehr …

Ukrainische Kinder in der EU: Russland über ihre Situation besorgt. Russland hat Bedenken hinsichtlich der Rechte von zwei Millionen ukrainischen Kindern geäußert, die sich derzeit in der EU aufhalten. Bei vielen von ihnen ist der Verbleib ungeklärt. Die Frage ihrer Sicherheit und Ausbildung wurde kürzlich auf der Sitzung des UN-Sicherheitsrats zum Schutz ukrainischer Kinder angesprochen, die auf Antrag Moskaus stattfand. Video und mehr …

12.11.2023:  Scott Ritter: "Keine einzige NATO-Truppe könnte es mit den Russen aufnehmen". Scott Ritter, ehemaliger Offizier des US Marine Corps und einstiger UN-Waffeninspektor, hat erklärt, dass es "keine einzige NATO-Truppe gibt, die länger als eine Woche gegen die Russen standhalten könnte. Das ist die Realität." "All die Leute da draußen, die sagen 'Hey, wir töten Russen, die beste Investition, die wir je gemacht haben', wissen nicht, wovon sie reden", meint Ritter und beharrt darauf, dass es vielmehr die schlechteste Investition überhaupt gewesen sei, weil alles, was bisher passiert ist, Russland nur noch stärker gemacht habe. Video und mehr …

11.11.2023: Mit Unterstützung der EU: Russischer Inlandstourismus entwickelt sich rasant. Im Jahr 2020 gab Putin den Startschuss für die Entwicklung des russischen Inlandstourismus. Er sollte eine tragende Säule der russischen Wirtschaft werden, grün sollte er sein und bei hohem Standard für alle erschwinglich. Unterstützung bekam das Vorhaben ausgerechnet von der EU. Mehr …

10.11.2023:  Oppositionelle Träume: Farbrevolution oder Militärputsch in Moskau. Die USA geben ihre Bemühungen nicht auf, Russland durch innere Unruhen, eine Farbrevolution oder einen Putsch, zu destabilisieren. Neuerdings setzen sie auf den flüchtigen Ex-Abgeordneten Ponomarjow, der sich zuvor zu Terroranschlägen in Russland bekannt hatte. Eine Analyse von Wiktorija Nikiforowa. Oppositionelle Träume: Farbrevolution oder Militärputsch in Moskau. Der flüchtige Betrüger gaukelt den Amerikanern vor, dass seine "Legion der Freiheit Russlands "**, die in der Ukraine stationiert ist, bereits 1.600 Mitglieder habe. Indem er Freiwillige in Russland rekrutiert (er sagt, er erhalte 40 pro Monat), "hofft er, eine Gruppe zu schaffen, die auf Moskau marschieren wird, wie es die Gruppe von Jewgeni Prigoschin im Juni getan hat."
Es ist schwer zu glauben, dass ein solch exotischer Plan realisierbar ist, nicht wahr? Selbst diejenigen, die Russland nicht kennen, könnten bezweifeln, dass ein Dutzend städtischer Verrückter in der Lage wäre, einen Militärputsch zu inszenieren und Putin zu stürzen, indem sie den Kreml mit Kürbis-Latte-Bechern bewerfen. Ponomarjow* besteht jedoch darauf, dass seine militärischen Triumphe realistisch sind. Er betrachtet den Flug einer ukrainischen Drohne über den Kreml und das Verbrennen von Relaisschränken in der Eisenbahn als Probe für seine Offensive gegen Russland und rühmt sich seiner Rolle bei der Organisation von Terroranschlägen in Russland – den Morden an Daria Dugina und Wladlen Tatarskij sowie dem versuchten Attentat auf Sachar Prilepin. Mehr …

Russland-Sanktionen ohne Wirkung. Am Mittwoch hat das Europäische Parlament in Brüssel eine Resolution zur Überprüfung der Wirksamkeit der Sanktionen gegen Russland vorgelegt. Video und mehr …

Putin-Tokajew-Treffen: Zusammenarbeit zwischen Russland und Kasachstan gestärkt. Russlands Präsident Wladimir Putin ist am Donnerstag in Kasachstans Hauptstadt Astana eingetroffen und hat Gespräche mit seinem dortigen Amtskollegen Kassym-Schomart Tokajew geführt. Wie russische Staatsmedien berichten, hätten die beiden Staatschefs im Anschluss an das Treffen einen Kooperationsplan für die kommenden zwei Jahre vereinbart, aber auch eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet.  Video und mehr …

09.11.2023: Putin: Gemeinsamer friedlicher und wohlhabender eurasischer Raum ist notwendig für eine neue Weltordnung. Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Mittwoch die Schaffung eines gemeinsamen friedlichen, stabilen und wohlhabenden eurasischen Raums als notwendig für die Entwicklung einer neuen und gerechteren Weltordnung bezeichnet.
„Die Entwicklung einer neuen und gerechteren Weltordnung, die auf dem Primat des Völkerrechts beruht, ist ein vorherrschender Trend in der gegenwärtigen Phase der Weltentwicklung. Russland ist überzeugt, dass die Schaffung eines gemeinsamen friedlichen, stabilen und prosperierenden eurasischen Raums ein wesentlicher Bestandteil dieses Prozesses ist“, sagte der Präsident in einem Interview mit kasachischen Medien, das auf der Website des Kremls veröffentlicht wurde.
Putin sagte auch, dass die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) ein integraler Bestandteil von Frieden und Stabilität in Eurasien sei. „Wir betrachten ein weiteres repräsentatives regionales Format, nämlich die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, als integralen Bestandteil der Bemühungen zur Unterstützung von Frieden und Stabilität in der gesamten eurasischen Region“, sagte der Präsident. Mehr …

Zensur-Blaupause in Russland. Wie im Westen, so im Osten. Russland weitet VPN-Blockade aus. Neue Stufen der Blockade von Werkzeugen zum Schutz der Privatsphäre und der freien Meinungsäußerung. Als strategisches Manöver zur Verschärfung seiner Kontrolle über den Internetzugang hat Russland seine Kampagne gegen VPNs intensiviert – nicht nur die Nutzung, sondern auch die Förderung oder Diskussion dieser Datenschutz- und Anti-Zensur-Tools. Diese jüngsten Entwicklungen lassen tiefgreifende Bedenken hinsichtlich der Internetzensur und ihrer Auswirkungen auf das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung erkennen.
Im Frühjahr 2023 veröffentlichte Russland im Rahmen einer groß angelegten Kommunikationskampagne öffentliche Bekanntmachungen, in denen VPNs angeprangert wurden. Im Sommer nahmen diese scheinbar harmlosen Anzeigen eine abrupte Wende hin zu konkreten politischen Veränderungen. Präsident Wladimir Putin befürwortete Vorschriften, die bestimmte Internetplattformen, einschließlich sozialer Medien, verpflichten, die Identität neuer Nutzer zu überprüfen, möglicherweise anhand ihrer Reisepässe. Die Bereitstellung von Anleitungen zur Nutzung von VPNs für den Zugriff auf verbotene Internetressourcen wurde im Rahmen dieser neuen Verordnungen als kriminelle Handlung eingestuft.
Der Kreml wird bei seinen Versuchen, gegen VPN-Dienste vorzugehen, immer dreister. Er scheint entschlossen zu sein, allen VPN-Unternehmen, die sich nicht fügen, das Handwerk zu legen. Die Auswirkungen sind jedoch nicht auf diese Unternehmen beschränkt, sondern können sich auf jeden ausweiten, der die Dreistigkeit besitzt, diese Dienste zu nutzen oder darüber zu diskutieren. Mehr …

Lawrow: USA wollen Russland auf Kosten Europas "eine Lektion erteilen". Der Westen hat beschlossen, die Weltwirtschaft durch Sanktionen zu zerstören, um Russland eine Lektion zu erteilen. Dies sagte der russische Außenminister Sergei Lawrow am 8. November während eines Rundtischgesprächs der Botschafter über die Lösung der Ukraine-Krise. Video und mehr …

08.11.2023:  Russischer Politologe: Am Ende könnte der Westen Mussolini und Hitler rehabilitieren. Der Politologe Said Gafurow erläutert das Verhältnis der kommunistischen Parteien zur russischen Regierung – und deren Positionen zum Krieg in der Ukraine und im Nahen Osten. Kommunisten und die Regierung seien sich einig: Der Westen ist dabei, Nazis und die Wehrmacht zu rehabilitieren.
Russischer Politologe: Am Ende könnte der Westen Mussolini und Hitler rehabilitieren. Der russische Politikwissenschaftler und Gewerkschafter Said Gafurow erklärt das Verhältnis der kommunistischen Parteien zur Politik der russischen Regierung in Bezug auf den Krieg in der Ukraine. Im Interview spricht er auch über das komplexe Verhältnis Russlands zu Israel und Palästina.
Zu Beginn seines Vortrags bedankte sich der Marxist Gafurow, der an einer Universität in Moskau lehrt, ausdrücklich für die Organisation der internationalen Friedenskonferenz in Rom. Die Organisatoren hätten damit eine in diesen Zeiten fast unmögliche Aufgabe gelöst. In seinem Vortrag reflektierte er die Entstehungsgeschichte des Krieges in der Ukraine und analysierte den aktuellen Krieg zwischen Israel und Palästina. Zunächst machte er noch einmal deutlich, wie der Krieg in der Ukraine begonnen hat: „Es waren die Metallarbeiter und die Bergarbeiter im Donbass, die 2014 Widerstand gegen einen Staatsputsch leisteten – damit begann der Bürgerkrieg in der Ukraine: Die Arbeiterklasse widersetzte sich der Oligarchie." Dieser Widerstand sei vom Kiewer Regime von Anfang an brutal bekämpft worden. Gleichzeitig haben nach offizieller Information rund 58 Prozent der Ukrainer enge Verwandte in Russland. In diesem Sinne sei man sozusagen "eine Nation". Mehr …

Lawrow über Ziele der westlichen Sanktionen: Russlands Wirtschaft unterminieren und Unruhe stiften. Sergei Lawrow beschuldigt den Westen, mit seinen Sanktionen die russische Wirtschaft ruinieren und die Bevölkerung gegen die Regierung in Moskau aufbringen zu wollen. Zugleich stellt Russlands Außenminister einen enormen wirtschaftlichen Schaden für die EU selbst fest. Mehr …

07.11.2023:  Minister: Verteidigungsindustrie versorgt Russlands Armee mit modernen Waffen. Auf dem Forum "Rossija 2023", das aktuell in Moskau stattfindet, hob Russlands Industrie- und Handelsminister, Denis Manturow, die Fähigkeiten der russischen Verteidigungsindustrie hervor. Russlands Industrie- und Handelsminister, Denis Manturow, hat in seinem Vortrag auf dem Forum "Rossija 2023" im Rahmen des föderalen Bildungsmarathons "Snanije – Perwyje" die Bedeutung der Verteidigungsindustrie für die russischen Streitkräfte hervorgehoben.
"Ich versichere Ihnen, dass der Komplex der Verteidigungsindustrie die Kampfflugzeuge, die Marine und die Landstreitkräfte mit allen fortschrittlichen Waffentypen vollständig und genau nach Plan versorgt." Viele ausländische Experten würden die russische Verteidigungsindustrie zu Recht als die perfekteste der Welt bezeichnen, fügte Manturow hinzu. Wie die Nachrichtenagentur Regnum berichtete, hatte der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu zuvor erklärt, die russische Regierung habe der Rüstungsindustrie erlaubt, alle Reserven zu nutzen, um die Artillerieproduktion zu steigern. Mehr …

"Die Europäer belästigen uns nicht mehr" – Lawrow über Prioritäten des russischen Außenministeriums. Die Angelsachsen treiben die Nahost-Region in Richtung eines großen Krieges – darauf wies der russische Außenminister Sergei Lawrow in seiner Rede am 5. November auf dem Forum der Gesellschaft "Wissen" hin. Darüber hinaus stellte der Außenminister fest, dass Russland es jetzt "in gewisser Weise leicht" habe mit den Europäern – "sie belästigen uns nicht", sagte er und führte aus, welche Prioritäten das russische Außenministerium habe. Video und mehr …

Russland, genau wie der Wertewesten, ein Funktionsarm für die Neue Welt Ordnung. Das russische Finanzministerium erklärt (erneut), dass der digitale Rubel das Bargeld ersetzen wird. Die Umstellung auf CBDCs wird jedoch völlig freiwillig sein. Kein Grund zur Sorge! Alexei Moiseev, stellvertretender Finanzminister Russlands, ist die weltweit offenste Weltraumechse. Als er im September 2021 in einem Interview verkündete, dass „der digitale Rubel ein Ersatz für den Bargeld-Rubel ist“, verbreiteten Skeptiker und Hasser verletzende Gerüchte, dass Moiseevs erfrischende und preisgekrönte Ehrlichkeit aus dem Zusammenhang gerissen worden sei.
Hier ist, was Moiseev zwei Jahre später, am 30. Oktober 2023, RIA Novosti sagte: Im Wesentlichen ist [der digitale Rubel] die reale Währung des 22. oder eines anderen Jahrhunderts, die am Ende des Tages das Bargeld ersetzen muss. Er versprach auch, dass der digitale Rubel bequemer sein würde als Bargeld und bargeldlose Transaktionen. Sicherheit und Bequemlichkeit sind die Leitprinzipien des 21. Jahrhunderts, daher ist es leicht vorstellbar, dass das 22. Jahrhundert extrem sicher und ungeheuer bequem sein wird. Aber um es klar zu sagen: Elvira Nabiullina und ihre treuen Blog-Anhänger versprechen, dass die Russen niemals gezwungen werden, digitale Rubel zu verwenden. Der allmähliche Übergang zu CBDCs wird ein organischer Prozess sein – ein natürliches Ergebnis extremer Bequemlichkeit. Die Russen werden niemals daran gehindert, in bestimmten Situationen Bargeld zu verwenden, auch wenn dies heute, im Jahr 2023, bereits der Fall ist.
Aber das ist weder hier noch dort. Wie der allseits beliebte Vorsitzende der Bank von Russland erst kürzlich sagte, werden die Russen immer in der Lage sein, selbst zu entscheiden, wie sie ihre Gehälter und Renten erhalten – das ist ihr gegenwärtiger „Standpunkt“, und es wäre unhöflich, auch nur die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass sich dieser Standpunkt ändern könnte. Genauso unhöflich wäre es zu glauben, dass sich die Position der Bank von Russland in Bezug auf die Beschränkungen bei der Ausgabe digitaler Rubel („Einfärbung“) jemals ändern wird. Alle Russen wissen, wie bequem und frei das 21. und 22. Jahrhundert sein wird. Schauen Sie sich an, was sie in den Internetforen sagen: Mehr …

06.11.2023: Putin sagt, westliche Nationen ändern ihre Meinung über den Sieg gegen Russland und haben jetzt ein ernstes Problem. Der russische Präsident Wladimir Putin hat vor einem nationalen politischen Beratungsgremium erklärt, dass Russland den Westen gedemütigt habe und nach mehr als anderthalb Jahren Krieg in der Ukraine und nach der zunehmenden militärischen und geheimdienstlichen Einmischung der NATO immer noch unbesiegt sei.
Putin versicherte, dass die westlichen Staaten langsam ihre Sicht der Dinge ändern: „Sie ändern jetzt ihren Ton, sie sagen andere Dinge“, sagte der russische Staatschef am Freitag auf einer Konferenz der Bürgerkammer, wie die staatlichen Medien übersetzten.
Er wertete dies als Ermutigung für Russland, seinen Weg der Stärkung aller Aspekte der Gesellschaft fortzusetzen, insbesondere auf wirtschaftlicher und militärischer Ebene. „Sie (die EU-Staaten) haben unsere Energie ausgeschlossen. Und was jetzt? Was ist das Ergebnis? Unser BIP wird in diesem Jahr um [bis zu] 3% wachsen, während die führenden europäischen Volkswirtschaften schrumpfen“, sagte er in seiner Rede. „Sie leiden, sie haben echte Probleme“, betonte er und fügte hinzu: „Das bedeutet nicht, dass wir aggressiv sein sollten. Es bedeutet, dass wir in jeder Hinsicht souverän sein müssen. Seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine hat die Biden-Administration offen erklärt, Russland „schwächen“ und ihm letztlich eine „strategische Niederlage“ zufügen zu wollen.
Am Donnerstag stellten die USA eine neue Runde von Sanktionen gegen Moskau vor, die, wie Reuters beschreibt, „unter anderem auf Russlands zukünftige Energiekapazitäten, die Umgehung von Sanktionen und eine Selbstmorddrohne, die eine Bedrohung für ukrainische Truppen und Ausrüstung darstellte, in Sanktionen gegen Hunderte von Personen und Einrichtungen“ abzielen. Der Kreml wies den Vorstoß zurück. Die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa, sagte: „Das ist eine Fortsetzung der Politik, uns eine – wie sie es nennen – strategische Niederlage zuzufügen“. Sie fügte hinzu: „Darauf werden sie ewig vergeblich warten.“ Unterdessen warnt der Atlantic Council in einem neuen Positionspapier die NATO-Verbündeten, dass „Putin gewinnen wird, wenn der Westen sich nicht endlich für einen ukrainischen Sieg einsetzt“. Mehr …

Kremlsprecher Peskow: Bisher noch keine Erklärung Putins zu Teilnahme an Wahlen 2024. Dmitri Peskow berichtet, dass sich Wladimir Putin bisher nicht zu einer möglichen Teilnahme an den Präsidentschaftswahlen im Jahr 2024 geäußert habe. Der Präsidentensprecher präzisierte, dass auch die Kampagne bislang nicht offiziell angekündigt worden sei.
Russlands Präsidentensprecher Dmitri Peskow hat erklärt, dass Wladimir Putin seine Kandidatur für eine weitere Amtszeit bislang nicht angekündigt habe. Peskow wörtlich: "Putin hat sich bisher nicht dazu geäußert. Und die Kampagne selbst ist noch nicht offiziell angekündigt worden." Somit kommentierte der Pressesprecher die Veröffentlichung der Nachrichtenagentur Reuters, die unter Berufung auf ungenannte Quellen berichtet hatte, dass Putin angeblich schon beschlossen habe, im März 2024 zu kandidieren.
Präsidentschaftswahlen in Russland sollen am 17. März 2024 stattfinden. Das Oberhaus des Parlaments, der Föderationsrat, wird im Dezember 2023 einen offiziellen Beschluss über das Datum der Wahl fassen. Anschließend müssen die politischen Parteien ihre Vorwahlsitzungen abhalten und offiziell Kandidaten nominieren. Mehr …

Sacharowa: Der Westen ist eine "dunkle Macht", die Russen versklaven will. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärte auf dem Forum der russischen Gesellschaft "Wissen", dass Russland lange versucht habe, ein militärisches Eingreifen in den Konflikt im Donbass zu vermeiden. Vielmehr sei alles getan worden, um eine friedliche Lösung herbeizuführen. Video und mehr …

Klimawandel-Agenda? Russland macht mit. Moskau beteiligt sich am weltweiten Kampf gegen den Kohlenstoff. „Kollektive Maßnahmen“ werden Russland helfen, bis 2060 „Kohlenstoffneutralität“ zu erreichen. Am 26. Oktober verabschiedete der russische Präsident Wladimir Putin eine neue und verbesserte Klimadoktrin, die besagt, dass die Russische Föderation bis spätestens 2060 kohlenstoffneutral sein wird. Zum Vergleich: Die EU verspricht, bis 2050 kohlenstoffneutral zu sein.
Hier sind einige der wichtigsten Punkte aus Putins ehrgeizigem Klimadekret: Moskau wird den gesamten Kohlenstoff neutralisieren! In Abschnitt I skizziert die Doktrin Russlands langfristige Klimafantasie: In der Russischen Föderation wird aktiv an der Schaffung von Bedingungen für den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft gearbeitet. Im Rahmen der langfristigen sozioökonomischen Entwicklung der Russischen Föderation wird erwartet, dass unter Berücksichtigung der nationalen Interessen und Prioritäten bis spätestens 2060 ein Gleichgewicht zwischen den anthropogenen Emissionen von Treibhausgasen und deren Absorption erreicht wird. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden zusätzliche Maßnahmen zur Dekarbonisierung der Wirtschaftssektoren und zur Erhöhung der Absorptionskapazität der verwalteten Ökosysteme definiert.
Die Umsetzung dieser Maßnahmen wird sicherstellen, dass bis 2030 das Volumen der Treibhausgasemissionen auf dem Niveau von 1.673 Millionen Tonnen (54 Prozent des Niveaus von 1990) liegt und dass das Gleichgewicht zwischen den anthropogenen Treibhausgasemissionen und deren Absorption [„Kohlenstoffneutralität“] spätestens 2060 erreicht wird. Das meiste von diesem Wortsalat ist nur ein Aufguss früherer internationaler Verträge/BRICS-Erklärungen, die von Moskau unterzeichnet wurden, aber jetzt ist es offizielle russische Politik! Moskau wird „die Gesundheit der Bürger“ vor dem Klimawandel schützen!
In Abschnitt II, „Ziele, Grundprinzipien und Zielsetzungen der Klimapolitik“, erfahren wir, dass der Klimawandel eine existenzielle Bedrohung der öffentlichen Gesundheit darstellt. Die Doktrin erklärt, dass „der Klimawandel erhebliche, überwiegend nachteilige Auswirkungen auf die sozioökonomische Entwicklung des Staates als Ganzes [und] auf das Leben und die Gesundheit seiner Bürger hat“. Die Russen müssten es besser wissen und bedienen doch das Narrativ. Warum wohl? Mehr …

05.11.2023:  Peskow: Beziehungen zwischen Russland und USA "auf Nullniveau". Es gebe derzeit überhaupt keine Beziehungen zwischen Russland und den USA, sagte Kremlsprecher Peskow. Verhandlungen zwischen Wladimir Putin und Joe Biden seien möglich, wenn gegenseitige Bereitschaft bestehe.
Die Beziehungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten seien "auf Nullniveau oder sogar darunter", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Sonntag. Er wies darauf hin, dass sowohl Moskau als auch Washington eine besondere Verantwortung für die weltweit globale und strategische Stabilität tragen, sodass die beiden Länder das Gespräch auf die eine oder andere Weise eines Tages wieder aufnehmen müssten. Auf eine Frage, ob ein Treffen zwischen Wladimir Putin und Joe Biden möglich sei, sagte Peskow, der Schritt erfordere gegenseitige Bereitschaft und bestimmte Voraussetzungen. Der Zusammenbruch der bilateralen Beziehungen sei auf Initiative Washingtons erfolgt, daher müsse der US-Präsident eine konstruktivere Position einnehmen. "Präsident Putin hat wiederholt erklärt, dass er zu jeglichen Kontakten bereit ist", fügte Peskow hinzu.
Die beiden Staatschefs trafen sich ein einziges Mal – beim Genfer Gipfel im Jahr 2021. Zugleich betonte Peskow, dass Moskau auf Versuche der USA, sich in die inneren Angelegenheiten des Landes einzumischen, unverzüglich reagiere. "Wir reden anders miteinander, wenn es um die Einmischung in innere Angelegenheiten geht. Worauf wir früher nicht aufmerksam gemacht haben, darauf reagieren wir jetzt völlig unversöhnlich." Im April hatte Wladimir Putin betont, dass sich die Beziehungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten in einer tiefen Krise befänden. Die Gründe lägen seiner Meinung nach in "grundsätzlich unterschiedlichen Herangehensweisen an die Gestaltung der modernen Weltordnung". Mehr …

Schießerei am Paulaner in Moskau – Vier Verletzte. Bei einer Schießerei im Paulaner Brauhaus im Zentrum von Moskau wurden am Sonntagabend vier Personen verletzt. Der Täter konnte festgenommen werden, es handelte sich wohl um einen privaten Konflikt, der ausartete. Mehr …

Russische Stadt von riesigen Schnee-Penissen heimgesucht. In Russlands viertgrößter Stadt Jekaterinburg ist ein Studentenstreich zu einem Flashmob eskaliert. In der Stadt sind nach dem Wintereinbruch zahlreiche aus Schnee geformten Penisse aufgetaucht. Die Behörden fordern alle Einwohner auf, ihnen entsprechende Bilder zuzuschicken.
Wie lokale Medien berichten, haben nach den ersten Schneefällen zunächst einige Studenten der Fakultät für Mathematik und Mechanik in einem Park einen Penis aus Schnee geformt. Der Phallus soll dort einen Tag lang gestanden sein, bis die Stadtverwaltung entschied, etwas dagegen zu unternehmen. Schließlich hat ein Bulldozer die saisonale Straßenkunst dem Erdboden gleichgemacht. Mehr …

Neuer russischer Atom-U-Boot-Kreuzer feuert ballistische Interkontinentalrakete ab. Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums, die am Sonntag veröffentlicht wurden, zeigen den neuen atomgetriebenen U-Boot-Kreuzer "Kaiser Alexander der Dritte" während eines Testabschusses der seegestützten Interkontinentalrakete Bulawa. Video und mehr …

03.11.2023:  Lawrow verurteilt Parteilichkeit des Olympischen Komitees. Im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt wirft Russland dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) vor, mit zweierlei Maß zu messen. Das IOC hatte das Nationale Olympische Komitee Russlands (ROC) wegen der neu an Russland angegliederten Gebiete der ehemaligen Ukraine und der Aufnahme regionaler Sportverbände dort suspendiert. Video und mehr …

02.11.2023:  Russisches Öl weit über EU-Preisdeckel verkauft. Nach Angaben des russischen Finanzministeriums haben die westlichen Sanktionen praktisch keine Auswirkungen auf die russische Öl-Branche, da der durchschnittliche Preis für russisches Öl der Sorte Ural im Oktober 81,52 US-Dollar pro Barrel entsprach, also 35 Prozent über dem EU-Preisdeckel.  Mehr …

01.11.2023:  Medwedew dankt Carlsberg für Investitionen in russische Waffen. Dmitri Medwedew hat sich bei dem dänischen Brauereikonzern Carlsberg für seine Investitionen, die den russischen Haushalt füllen, bedankt. Diese trügen heute zur Entwicklung russischer Waffen bei. Carlsberg wirft den russischen Behörden wiederum vor, dänisches Eigentum in Russland gestohlen zu haben. Russlands stellvertretender Vorsitzender des Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, hat sich bei der dänischen Brauerei Carlsberg für ihre "Investitionen in moderne russische Waffen" bedankt. Damit kommentierte der Politiker auf seinem Telegram-Kanal die Aussage des CEOs des ausländischen Konzerns über den angeblichen Diebstahl von Produktionsstandorten durch die russischen Behörden: "Danke für die Investitionen, die jetzt für Russland arbeiten und seinen Haushalt füllen. Ein starker Haushalt ist eine Hilfe an der Front. In dieser Hinsicht tragen geistlose Dänen zu modernen russischen Waffen bei."
Laut Medwedew hätten die dänischen Brauereien "aus politischen Gründen alles in Russland aufgegeben" – sie hätten sich geweigert, zu arbeiten und ihre Verpflichtungen gegenüber den lokalen Vertragspartnern zu erfüllen. Zugleich, so der russische Ex-Präsident, "dachten sie, dass sie davonkommen würden". Die Carlsberg-Gruppe legte am Vorabend einen Bericht über die Ergebnisse des dritten Quartals vor, in dem sie Pläne zum Schutz ihrer Vermögenswerte, die dem Unternehmen Baltika gehören, ankündigte. Der CEO des Konzerns, Jacob Aarup-Andersen, behauptete, dass die russischen Behörden das Eigentum des Unternehmens in dem Land gestohlen hätten. Mehr …

USA als Hauptnutznießer der globalen Instabilität – Putin über Nahost-Konflikt. Russlands Präsident Wladimir Putin sagte am Montag bei einem Treffen mit Mitgliedern des Sicherheitsrates, dass die Hauptnutznießer der Instabilität in der Welt die herrschenden US-Eliten und ihre Satelliten seien. Der Staatschef erinnerte daran, dass die neue Runde der Nahost-Krise mit einem Angriff auf israelische Zivilisten begann, aber anstatt die Täter zu bestrafen, gibt es Rache "nach dem Prinzip der kollektiven Verantwortung". Die Ereignisse in Machatschkala wurden "nicht zuletzt vom ukrainischen Territorium aus von Agenten westlicher Geheimdienste inspiriert", so Putin.  Video und mehr …

31.10.2023: Es ist bekannt, dass es auf Seiten der USA Pläne gibt Russland in kleine Länder zu zersplittern und auf diese Weise zu entmachten. In diesem Zusammenhang dürfte Putin mit seinen Aussagen vollkommen richtig liegen. Putin macht westliche Geheimdienste für Unruhen in Dagestan verantwortlich. Die Unruhen am Flughafen in Dagestan seien mittels sozialer Netzwerke aus dem Ausland angeregt worden, unter anderem durch westliche Geheimdienste. Das erklärte der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen am Montagabend. Bei einem Treffen mit den Mitgliedern des Sicherheitsrats, den Regierungsmitgliedern und den Strafverfolgungsbehörden hat der russische Präsident ein breites Themenspektrum erörtert, darunter den Krieg im Nahen Osten und den antisemitischen Aufstand in der mehrheitlich muslimischen russischen Region Dagestan.
Putin erklärte, dass hinter den Unruhen am Flughafen Machatschkala die Geheimdienste westlicher Länder stehen: "Die Ereignisse der vergangenen Nacht in Machatschkala wurden von Agenten westlicher Sonderdienste angezettelt, auch über soziale Netzwerke, nicht zuletzt von der Ukraine aus." Washington wolle seine "globale Diktatur ausweiten" und versuche mit Hilfe des Chaos seine Konkurrenten zu destabilisieren, unter anderem Russland: "Ohne auf dem Schlachtfeld Erfolg zu haben, wollen sie uns von innen heraus spalten, um uns zu schwächen und Verwirrung zu säen."
Am 29. Oktober kam es am Flughafen Machatschkala zu Massenunruhen. Zahlreiche Einwohner der Stadt protestierten gegen die Ankunft einer Maschine aus Tel Aviv, stürmten das Gelände und umzingelten das Flugzeug "auf der Suche nach israelischen Bürgern". Die örtlichen Behörden äußerten sich zunächst nicht zum Vorfall. Einige Stunden nach der Landung des Flugzeugs leiteten die Ermittler ein Strafverfahren wegen Massenunruhen ein. Die Polizei versprach, alle Protestierenden anhand von Überwachungskameras ausfindig zu machen. Mittlerweile wurden mehr als 80 Menschen festgenommen. Mehr …

Russland beendet offiziell visafreien Reiseverkehr mit Ukraine. Das russische Außenministerium hat offiziell bekannt gegeben, dass das im Jahr 1997 geschlossene Abkommen über den visafreien Reiseverkehr zwischen Russland und der Ukraine ausgelaufen ist. Ein Abkommen zwischen Russland und der Ukraine, das den visafreien Grenzübertritt zwischen den beiden Ländern ermöglicht hat, ist offiziell nicht mehr in Kraft. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Mitteilung des russischen Außenministeriums hervor.
"Das am 16. Januar 1997 in Moskau unterzeichnete Abkommen zwischen der Regierung der Russischen Föderation und der Regierung der Ukraine über den visafreien Reiseverkehr von Bürgern der Russischen Föderation und der Ukraine ist am 1. Januar 2023 ausgelaufen", heißt es in der Mitteilung. Am 1. Juli 2022 hatte Kiew russischen Staatsbürgern die visafreie Einreise verboten. Die Maßnahme wurde "im Rahmen der Bekämpfung von beispiellosen Bedrohungen der nationalen Sicherheit" ergriffen, erklärte Präsident Wladimir Selenskij. Zuvor durften sich Inhaber russischer Pässe bis zu 90 Tage lang ohne Visum im Nachbarland aufhalten.
Das ukrainische Außenministerium erklärte, dass Russen ein ukrainisches Visum in acht Städten sowie im Ausland erhalten können. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass eine Reise auch mit einem bereits ausgestellten Visum verweigert werden kann. Mehr …

Alexandr Dugin: Eine Schachfigur der Globalisten. Der russische Denker Alexandr Dugin (geb. 1962) wird in den westlichen Medien oft als „der gefährlichste Philosoph der Welt“ und radikaler Kritiker der Moderne dargestellt. Schon aus diesem Grund hielt ich es für sinnvoll, mir ein Bild davon zu machen, wer er ist und wovon er spricht. Aber nachdem ich meine Nachforschungen mit einer einigermaßen offenen Einstellung begonnen hatte, habe ich einen äußerst negativen Eindruck von dem Mann gewonnen, der manchmal als die Eminenz von Vladimir Putin angesehen wird.
Von seinen unbefriedigenden öffentlichen Äußerungen bis hin zu seinen Verbindungen zu dem globalistischen System, das er angeblich ablehnt, ist der Begründer der „Vierten Politischen Theorie“ nicht der Mann, für den wir ihn halten sollen.
Eine konfuse Ideologie. Als Anarchist lehne ich Dugins staatsimperialistische Ansichten ab, und seine offensichtliche Verwicklung in eine Art Satanismus stößt mich noch mehr ab. Darüber hinaus bin ich der Meinung, daß seine Philosophie, wie sie in einigen neueren englischsprachigen Beiträgen dargestellt wird, voller Widersprüche steckt – wie z.B. bei einer ziemlich obskuren Frage zur Realität, die ich in einer Fußnote erläutern werde. Ich finde einige offensichtliche Gemeinsamkeiten in der Opposition zum Modernismus.
Dugin schreibt, dass „Fortschritt eine höchst fragwürdige Sache ist“, und erklärt: „Im Westen ist allen traditionellen Werten der Krieg erklärt worden. Das bedeutet, dass jede kollektive Gruppe aufgelöst wird; jeder Sinn für das Heilige wird abgelehnt; alles wird relativiert und das Individuum wird über alles gestellt“.
Mir bereitet die häufige Verurteilung des Individualismus durch Dugin Unbehagen: Für mich ist die individuelle Freiheit die notwendige Grundlage für das von ihm angeblich angestrebte gemeinschaftliche Wohlergehen und die wünschenswerte Frucht dieses Wohlergehens. Aber ich denke, wir sollten uns nicht wundern, dass ein ehemaliger führender Kopf der nationalbolschewistischen Partei in Russland nicht besonders daran interessiert ist, die individuelle Freiheit gegen die Forderungen des Staates zu verteidigen. Vielleicht sollten wir uns auch nicht wundern, dass jemand, der immer noch Lenin, Stalin und die alte Sowjetunion lobt, keine grundsätzliche Kritik am Industrialismus übt – einem Phänomen, das vom Kommunismus enthusiastisch beschleunigt wurde und dessen Wünschbarkeit in der marxistischen Ideologie verankert ist. Mehr …

Russlands Ministerpräsident Mischustin: Frachtumsatz mit Asien wächst um 50 Prozent. Die russische Regierung hat die Zollverfahren so weit wie möglich vereinfacht, was zu einem Wachstum des Frachtumsatzes um fast 50 Prozent mit asiatischen Ländern beigetragen hat. Dies gab der russische Ministerpräsident, Michail Mischustin, beim Internationalen Zollforum am Dienstag bekannt. Mehr …

30.10.2023: Islamistischer Mob stürmt Flughafen und macht Jagd auf Juden – Behörden melden 20 Verletzte. In der russischen Teilrepublik Dagestan stürmte ein antisemitischer Mob den Flughafen von Machatschkala und machte Jagd auf ankommende Passagiere aus Israel. „Sicherheitsbehörden haben nicht sofort radikal durchgegriffen.
Der Sturm auf ein aus Israel kommendes Flugzeug wird von den russischen Behörden als „gezielter Destablisierungsversuch“ gewertet. Zuvor habe es in der russischen Teilrepublik Dagestan entsprechende Aufrufe in den Sozialen Medien gegeben. Sicherheitskräfte brachten die Passagiere in Sicherheit.
Nach den gewaltsamen antijüdischen Protesten in der muslimisch geprägten russischen Teilrepublik Dagestan im Nordkaukasus sehen die dortigen Behörden offenbar gezielte Destabilisierungsversuche. Das zentrale russische Ermittlungskomitee teilte am Montag in Moskau mit, die Menschen seien über Telegram-Kanäle zu gewaltsamen Protesten aufgerufen worden und hätten dann „Pogrome“ begangen. Mehr …

Sacharowa über Flughafen-Unruhen in Dagestan: Kiew hat Hauptrolle gespielt. Laut einer Erklärung der Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa soll Kiew bei den Unruhen im Flughafen in Machatschkala eine Hauptrolle gespielt haben. Da weltweit das Interesse an der Ukraine schrumpfe, wolle Kiew so Russlands Einheit untergraben.
Kiew habe eine Hauptrolle bei dem Vorfall in Machatschkala gespielt. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa am Montag gegenüber Journalisten. Demnach habe sich die Erstürmung des Flughafens in der Hauptstadt der Teilrepublik Dagestan aus einer geplanten und von außen geführten Provokation ergeben. Mit dem Massenkrawall sollen die Behörden in Kiew darauf abgezielt haben, die Einheit Russlands sowie die harmonische Entwicklung der Vertreter verschiedener Völker und Religionen des Landes zu untergraben. Sacharowa betonte, dass die Inspiratoren dieser Aktion bereits mehrmals nach offenbar extremistischen und terroristischen Methoden gegriffen hätten, deren Ziel in der Destabilisierung der innenpolitischen Lage in Russland bestehe. Mehr …

Dagestans Oberhaupt: Pro-ukrainischer Russe dirigierte Flughafen-Vorfall via Telegram. Dagestans Oberhaupt Melikow verweist bezüglich des Flughafen-Vorfalls in Machatschkala auf den Telegram-Kanal Utro Dagestan. Dieser habe mit Fehlinformationen die Situation entfacht. Hinter dem Kanal steht ein ehemaliger Duma-Abgeordneter, der mit Kiew kooperiert.
Am Sonntagabend hatten sich Dutzende Menschen am Flughafen der Stadt Machatschkala in der russischen Teilrepublik Dagestan versammelt. Der Mob stürmte auf die Startbahn, um nach "jüdischen Flüchtlingen" zu suchen, die in der Republikhauptstadt mit einem Flugzeug aus Israel angekommen sein sollten. Wie es heißt, sei die Situation über soziale Netzwerke angeheizt worden, wie etwa durch den Telegram-Kanal Utro Dagestan, der die ersten Berichte über den vermeintlichen Flug mit israelischen Bürgern verbreiten haben soll. Der Kanal wird unter anderem mit dem Politiker Ilja Ponomarjow in Verbindung gebracht.
Als Abgeordneter der russischen Staatsduma hatte Ponomarjow im Jahr 2014 gegen die Eingliederung der Halbinsel Krim in die Russische Föderation gestimmt. Kurz darauf verließ der Politiker Russland und zog in die USA. Im Jahr 2019 erhielt er die Staatsbürgerschaft der Ukraine vom damaligen Präsidenten des Landes Petro Poroschenko. Seitdem soll Ponomarjow eng mit ukrainischen Sicherheitsdiensten zusammenarbeiten. Im Jahr 2022 setzten ihn russische Behörden wegen der Verbreitung von Falschinformationen über die russischen Streitkräfte auf die Fahndungsliste. Außerdem gilt Ponomarjow in Russland als "ausländischer Agent".
Nach dem Mord an Daria Dugina im August 2022 erklärte Ponomarjow, hinter der Tat stecke die Gruppe Nationale Republikanische Armee, mit der der Politiker Kontakt halte. Außerdem soll die Zelle unter Ponomarjows Leitung ein Kooperationsabkommen mit der sogenannten Legion Freiheit Russlands unterzeichnet haben. Laut ukrainischen Behörden soll die Legion aus Freiwilligen oder ehemaligen russischen Kriegsgefangenen bestehen. Im Mai 2023 habe die Formation Angriffe auf mehrere Dörfer im Gebiet Belgorod auf russischem Territorium unternommen. Mehr …

Polizei verhaftet Randalierer nach Sturm auf Flughafen in Machatschkala. In der mehrheitlich von Muslimen bewohnten russischen Teilrepublik Dagestan hat die Polizei mehrere Randalierer festgenommen. Diese hatten sich bei der Suche nach "jüdischen Flüchtlingen", die mit einem Flugzeug aus Israel angekommen sein sollten, die Startbahn des Flughafens in der Republikhauptstadt gestürmt. Die örtlichen Behörden haben eine strafrechtliche Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Video und mehr …

29.10.2023:  Menschenmenge stürmt Flughafen von Machatschkala wegen Ankunft eines Flugzeugs aus Tel Aviv. Der Flughafen von Dagestan wird wegen Unruhen vorübergehend geschlossen: Islamische Einwohner von Machatschkala stürmten zuvor den Flughafen nach dem Eintreffen eines Flugzeugs aus Tel Aviv.
Der Flughafen in Machatschkala wurde wegen Unruhen geschlossen – eine Gruppe von Männern brach zur Startbahn durch und versuchte, israelische Staatsbürger unter den Passagieren zu finden. Das berichtet der Telegramm-Kanal Baza. Nach Angaben der Nachrichtenagentur RIA Nowosti veröffentlichten Einwohner von Machatschkala in sozialen Netzwerken Videos mit Menschen, die nach der Ankunft eines Fluges der Fluggesellschaft Red Wings aus Tel Aviv zur Startbahn des Flughafens durchbrachen. Laut der elektronischen Anzeigetafel landete das Flugzeug aus Israel um 19:18 Uhr in der Hauptstadt Dagestans. Mehr …

27.10.2023:  "Außenposten für Eroberung des Universums" – Putin über den Bau einer russischer Raumstation. Der russische Präsident Wladimir Putin hielt eine Sitzung über die Entwicklung der Raumfahrtindustrie ab. Das Treffen fand auf dem Gelände des größten Raumfahrtkonzerns Russlands RKK Energija (S.P. Korolev Rocket and Space Corporation Energia) in Koroljow nördlich von Moskau statt. Video und mehr …

Beide Seiten sollten Russlands prinzipielle Neutralität gegenüber dem Krieg zwischen Israel und Hamas anerkennen. Es ist unrealistisch, dass Israel und die Hamas, ihre jeweiligen US-amerikanischen und iranischen Schirmherren und deren Unterstützer glauben, Russland würde seine ausgewogene Position aufgeben, um sie gegen ihren Feind zu unterstützen. Dennoch betrachten beide den jüngsten Krieg als existenziell und sind daher mit der Haltung Russlands unzufrieden, weshalb sie jeweils auf Medienkampagnen zurückgreifen, die darauf abzielen, Russland unter Druck zu setzen, sich auf ihre Seite zu stellen.
Die Times of Israel (TOI) berichtete am Dienstag unter Berufung auf eine Quelle im Außenministerium, ihr Land sei unzufrieden mit der Haltung Russlands zum jüngsten Krieg zwischen Israel und der Hamas, die als unausgewogen bezeichnet wurde, weil Moskau die Hamas in ihrem erfolglosen Waffenstillstandsvorschlag im UN-Sicherheitsrat nicht verurteilt habe. Das Blatt behauptete auch, einige seien zutiefst beleidigt gewesen, nachdem Präsident Putin die israelische Blockade des Gazastreifens mit der Blockade Leningrads durch die Nazis verglichen hatte, bei der sein älterer Bruder vor seiner Geburt getötet wurde. Diese Kritik ignoriert die offiziellen Fakten über Russlands Haltung, die in den folgenden Analysen angeführt werden. Mehr …

26.10.2023:  Russisches Außenministerium kündigt Besuch von Mahmud Abbas in Moskau an. Laut Michail Bogdanow, dem russischen Vizeaußenminister, besucht der Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in naher Zukunft Moskau zu Verhandlungen mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin. Mehr …

Lawrow: "Aufgrund von erhöhter Bedrohung durch NATO müssen wir Ausgleichsmaßnahmen ergreifen". Russland sei gezwungen, angesichts des Vorgehens der USA im Bereich der Sicherheit in Europa zu Ausgleichsmaßnahmen zu greifen. Dies sagte Russlands Außenminister Sergei Lawrow bei der Gipfelkonferenz für Sicherheit in Eurasien, die derzeit in Minsk stattfindet. Video und mehr …

Minsk: Auftakt der Gipfelkonferenz für Sicherheit in Eurasien. Heute und morgen findet in Minsk die internationale Konferenz "Eurasische Sicherheit: Realität und Perspektiven in einer Welt im Wandel" statt, an der Vertreter von 30 Staaten teilnehmen. Video und mehr …

LIVE: Lawrow hält Rede bei Gipfelkonferenz für Sicherheit in Eurasien in Minsk. Am 26. Oktober findet in Minsk (Belarus) eine Gipfelkonferenz für Sicherheit in Eurasien statt, woran Repräsentanten von 30 Staaten Eurasiens, Außenminister, Vertreter von GUS, SOZ und OVKS teilnehmen. Der russische Außenminister Sergej Lawrow hält bei der Gipfelkonferenz ebenfalls eine Rede. RT DE sendet die Veranstaltung live auf Deutsch. Video und mehr …

25.10.2023:  Lawrow: "In Europa wird das historische Gedächtnis planmäßig zerstört". Der Außenminister Russlands Sergei Lawrow spricht sich scharf gegen Geschichtsrevisionismus und die Heroisierung des Nazismus aus, wie sie derzeit in Europa - insbesondere in der Ukraine und dem Baltikum - Fahrt aufnehmen. Video und mehr …

Russland unterstützt US-Resolutionsentwurf zu Israel und Gaza nicht. Wassili Nebensja, Russlands ständiger UN-Vertreter, erklärte auf einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates am Dienstag, Russland werde den US-Resolutionsentwurf zur Lage um Israel und den Gazastreifen nicht unterstützen, da er keinen Waffenstillstand vorsieht. Video und mehr …

24.10.2023: Erhellende Analyse: Steckt Putin mit den Globalisten unter einer Decke? Hier ein paar Ausschnitte aus einem Interview mit Riley Waggaman, dem Autor von Edward Slavsquat, geführt von Mike Whitney von der Unz Review.
Frage 1: In vielen Teilen der Welt wird Wladimir Putin für seine unverblümte Verteidigung der nationalen Souveränität bewundert. Doch innenpolitisch scheinen viele von Putins Maßnahmen mit denen der westlichen Globalisten übereinzustimmen. Wie Sie in einem aktuellen Beitrag auf Substack anmerken, hat Putin gerade „ein Dekret über die Einführung eines ‚digitalen‘ Inlandspasses“ unterzeichnet, von dem viele glauben, dass es den Weg zu einer technokratischen Tyrannei ebnen wird. (Vgl. Edward Slavsquat) Übertreibe ich hier die Risiken des digitalen Personalausweises, oder stellt diese Entwicklung eine ernsthafte Bedrohung der persönlichen Freiheit dar?
Riley Waggaman: Stellen Sie sich vor, die Vereinigten Staaten würden digitale Führerscheine ausstellen, die als offizieller Ausweis verwendet werden könnten. Wie würde die Reaktion ausfallen? Ich vermute, viele Amerikaner wären „beunruhigt“, in Ermangelung eines besseren Begriffs. Und das nicht ohne guten Grund. Das System der digitalen Reisepässe, das in Russland eingeführt wird, verdient die gleiche Skepsis.
Zunächst etwas Kontext: In Russland gibt es einen „Inlandspass“, der im Grunde wie ein nationaler Ausweis funktioniert. Sie verwenden Ihren Inlandspass, um ein Bankkonto zu eröffnen, wenn Sie mit der lokalen Bürokratie zu tun haben, usw. usw. Es handelt sich um ein wichtiges Dokument, das man für ganz normale, alltägliche Dinge benötigt. Der digitale Pass soll eine elektronische Kopie des Inlandspasses sein, auf die man mit dem Smartphone zugreifen kann (über das Portal der staatlichen Dienste, Gosuslugi). Die Regierung ist noch dabei zu entscheiden, in welchen Situationen/Szenarien der digitale Reisepass als gültiges Ausweisdokument akzeptiert wird.
Die Befürworter dieses digitalen Dokuments sagen, es sei bequemer als ein Papierausweis, und vielleicht haben sie Recht. Das Problem ist natürlich, dass moderne Annehmlichkeiten zu allen möglichen Unannehmlichkeiten führen können, und mit der Zeit können diese unangenehmen Dinge sogar „normal“ werden. Die Tatsache, dass dieser Ausweis mit dem Portal der staatlichen Dienste (Gosuslugi) verknüpft sein wird, ist sicherlich besorgniserregend, und es ist leicht vorstellbar, wie digitale Pässe von der russischen Regierung – oder jeder anderen Regierung – genutzt (und missbraucht) werden könnten. Alles im Namen der Bequemlichkeit. Natürlich versprechen die Behörden, dass digitale Ausweise niemals obligatorisch sein werden. Nun, ich bin alt genug, um mich daran zu erinnern, dass die russische Regierung versprochen hat, dass die Covid-Impfung zu 100 % freiwillig sein würde…
Frage 2: Russland scheint mit der Einführung des „digitalen Rubels“ eine Vorreiterrolle beim Übergang zu digitalen Zentralbankwährungen (CBDC) zu spielen. Was sind Ihrer Meinung nach die potenziellen Fallstricke eines solchen Plans?
Riley Waggaman: Abgesehen von der Möglichkeit, ein umfassendes digitales Gulag einzuführen, hat der digitale Rubel keine offensichtlichen Vorteile. Das würde ich natürlich auch von allen CBDCs behaupten. Manche behaupten, der digitale Rubel sei ein sehr notwendiger, kluger und brillanter Weg, um westliche Sanktionen zu umgehen. Das ist nicht wahr. Die Bank von Russland verfügt über ein voll funktionsfähiges Finanznachrichtensystem (SPFS), das unabhängig von SWIFT arbeitet.
Es ist mir ein Rätsel, warum so viele Westler, die behaupten, die Gefahren von CBDCs zu verstehen, denken, der digitale Rubel sei irgendwie „anders“. Das CBDC der Bank von Russland wurde von den prominentesten Kommentatoren in den alternativen/konservativen Medien des Landes fast einhellig verurteilt. Sogar Mainstream-Medien wie Zargrad haben den digitalen Rubel in vernichtender Weise niedergemacht.
In der Zwischenzeit sind wir in den englischsprachigen „alternativen Medien“ mit den tiefgründigen Postulaten von Denkern wie Simplicius gesegnet, die nippelhärtende lila Prosa darüber schreiben, wie erstaunlich und anti-globalistisch die Bank von Russland ist und warum der digitale Rubel super hip und cool ist. Ich verstehe einfach nicht, warum englischsprachige Kommentare (eigentlich alle nicht-russischen Kommentare) so weit von dem entfernt sind, was patriotische Russen, die in Russland leben, über ihr eigenes Land auf Russisch sagen.
Nebenbei bemerkt: Die Bank von Russland hat bereits ihr Versprechen gebrochen, dass sie digitale Rubel niemals „einfärben“ wird, so dass sie nur für den Kauf bestimmter Gegenstände verwendet werden können. Der stellvertretende Vorsitzende der Zentralbank sagte kürzlich, dass es eine reale Möglichkeit sei, die Verwendung digitaler Rubel einzuschränken – und dass man diese Möglichkeit in Zukunft prüfen werde. (Vgl. Interfax) Der digitale Rubel ist noch nicht einmal im Umlauf, und die Bank von Russland ist bereits offen dafür, zu „erforschen“, wie dieses lustige neue Werkzeug der totalen Kontrolle, das von Davos, dem Internationalen Währungsfonds (IWF), den G20 usw. usw. gebilligt wurde, dazu verwendet werden kann, die grundlegende Menschenwürde zu beschneiden. Mehr …

23.10.2023: Ja, Russland ist in den Great Reset verwickelt. Von Riley Waggaman (alias „Edward Slavsquat“): Er ist ein amerikanischer Schriftsteller, der in Moskau lebt. Er arbeitete fast vier Jahre lang bei RT (seine offizielle Position war „leitender Redakteur“, aber seine täglichen Aufgaben waren nicht so illuster, wie der Titel vermuten lässt)
Ich hatte kürzlich das Privileg, an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Russia & the Great Reset – Widerstand oder Komplizenschaft?“ teilzunehmen, die von „OffGuardian“ und „Unlimited Hangout“ veranstaltet wurde. Sie können die Debatte hier verfolgen. Vielen Dank an Kit Knightly und Whitney Webb für die Moderation. Die Veranstaltung wurde zum Teil durch James Corbetts nachdenklich stimmendes Video über Russland und seine Beziehungen zum Weltwirtschaftsforum angeregt. Eine unvermeidliche Hürde bei jeder Diskussion wie dieser ist die Frage, wie der „Great Reset“ zu definieren ist und was es bedeutet, an ihm „mitschuldig“ zu sein.
Ich persönlich glaube nicht, dass man den Virenbetrug vom „Great Reset“ trennen kann. Wie Herr Schwab bekanntlich erklärte, „stellt die Pandemie eine seltene, aber enge Gelegenheit dar, unsere Welt zu überdenken, neu zu denken und neu zu gestalten“. Hat Russland diese „Gelegenheit“ genutzt? Natürlich hat es das. Russland nutzte diese vorgetäuschte „Gesundheitskrise“, um den Gesellschaftsvertrag zwischen Regierung und Bürgern zu zerreißen und eine nie dagewesene digitale Überwachung und Kontrolle über seine Bevölkerung auszuüben. Mehr …

22.10.2023: Putin nimmt auf Deutsch Schröder in Schutz: "In Deutschland gibt es viele anständige Leute". Altkanzler Gerhard Schröder muss in Deutschland für seine Freundschaft mit Wladimir Putin viel Tadel einstecken. Auch Ungarns Regierungschef Viktor Orbán wird für seine Kontakte mit Russlands Staatschef scharf kritisiert. Der Kremlchef nimmt die Politiker in Schutz.
Am Rande des von China organisierten Forums "Ein Gürtel, eine Straße" hat der russische Präsident Wladimir Putin in dieser Woche in Peking dem Journalisten Pawel Sarubin ein Interview gewährt. Der Moderator der TV-Sendung Moskau.Kreml.Putin bat den Staatschef darum, Anfeindungen gegen Spitzenpolitiker zu kommentieren, die zuvor mit der russischen Führung eng zusammengearbeitet hatten. Als Beispiel führte Sarubin Altkanzler Gerhard Schröder an. Putin nahm den früheren SPD-Chef in Schutz. Quasi als Gegenteil von Schröder erwähnte der Präsident den Ende September zurückgetretenen Sprecher des kanadischen Parlaments, Anthony Rota. Der Kremlchef warf diesem vor, mit Nazis zu sympathisieren. Auf Deutsch sagte Putin: "Je weiter weg von Schröder, desto näher zu Anthony Rota, der mit Nazisten sympathisiert." Präsident Putin fügte hinzu, dass es in Deutschland viele anständige Leute gebe, die dies bestimmt hören würden.
Rota hatte zu einer Sitzung im Beisein des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij den 98-jährigen Jaroslaw Hunka eingeladen und ihn als "Kriegshelden der Ersten Ukrainischen Division" vorgestellt. Tatsächlich hatte Hunka der 14. Waffen-Grenadier-Division der SS angehört. Die Anwesenden applaudierten dem Mann. Nach dem Eklat bedauerte Rota die Einladung Hunkas und trat vom Vorsitz des Unterhauses zurück. Im selben Interview äußerte sich Putin auch über Ungarns Regierungschef Viktor Orbán. Der ungarische Ministerpräsident gehöre den wenigen EU-Politikern an, die die Interessen ihrer Staaten verteidigten. Mehr …

19.10.2023:  Lawrow: Verhältnis zwischen Moskau und Pjöngjang erreicht neue Qualität. Sergei Lawrow hat seinen zweitägigen Besuch in Nordkorea beendet. Dort traf sich Russlands Außenminister unter anderem mit seiner Amtskollegin Choe Son-hui. Die beiden Chefdiplomaten bemerkten eine positive Entwicklung im Verhältnis zwischen Moskau und Pjöngjang. Mehr …

Russlands Neutralitätsballett im Israel-Palästina-Konflikt. Während einige russische Schwerge-wichte versuchen, Israel als feindlichen Staat neu zu definieren, ist es unwahrscheinlich, dass der Kreml nachgeben wird. Stattdessen wird Moskau „neutral“ bleiben, um seinen Einfluss im Nahen Osten zu maximieren, während es sich den arabischen und muslimischen Welten annähert.
Ist es möglich, dass der philosemitische russische Präsident Wladimir Putin seine geopolitische Einschätzung Israels langsam, aber sicher neu bewertet? Diese Frage ist tatsächlich eine Untertreibung, wenn man bedenkt, dass sie als Schlüsselfrage in den Machtzentren Moskaus betrachtet wird. Es gibt keine offensichtlichen Anzeichen für eine solche seismische Veränderung – zumindest nicht, wenn es um die offiziell „neutrale“ russische Position im ungelösten Israel-Palästina-Konflikt geht.
Mit Ausnahme einer erstaunlichen Äußerung am letzten Freitag beim Gipfeltreffen der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) in Bischkek, als Putin Israels „grausame Methoden“ zur Blockade des Gazastreifens verurteilte und es mit „der Belagerung von Leningrad im Zweiten Weltkrieg“ verglich. „Das ist inakzeptabel“, erklärte der russische Präsident und warnte davor, dass es schwer sei, dem zuzustimmen, wenn alle 2,2 Millionen Zivilisten im Gazastreifen, einschließlich Frauen und Kinder, leiden müssen.
Putins Kommentare könnten ein Hinweis auf die Veränderungen sein, die in der undurchsichtigen Beziehung zwischen Russland und Israel im Gange sind. Ein weiterer Hinweis ist ein dringender Artikel, der am letzten Freitag auf Vzglyad veröffentlicht wurde, einer sicherheitsstrategischen Website in der Nähe des Kremls, der diplomatisch mit „Warum Russland im Nahostkonflikt neutral bleibt“ überschrieben ist. Es ist wichtig zu beachten, dass Vzglyad-Redakteure vor nur sechs Monaten, im Einklang mit einer nahezu einstimmigen Meinung in Russlands Geheimdienstgemeinschaft, forderten, dass Moskau sein beträchtliches politisches Gewicht stärker auf die wichtigste Angelegenheit für die arabische und islamische Welt ausrichtet.
Der Artikel erwähnt die wichtigsten Punkte, die Putin in Bischkek geäußert hat: Es gibt keine Alternative zu Verhandlungen; Tel Aviv wurde brutal angegriffen und hat das Recht, sich zu verteidigen; eine echte Lösung ist nur durch einen unabhängigen palästinensischen Staat mit seiner Hauptstadt in Ost-Jerusalem möglich. Mehr …

17.10.2023:  Russland erklärt Central European University zur unerwünschten Organisation. Die russische Generalstaatsanwaltschaft hat die Central European University als unerwünschte Organisation eingestuft. Die Bemühungen der Universität würden darauf abzielen, unter anderem "Russlands spezielle Militäroperation und politische Führung zu diskreditieren". Mehr …

"Generalissimus Suworow": Russlands Atom-U-Boot erreicht ständigen Einsatzort in Kamtschatka. Russlands strategischer Atomraketen-U-Boot-Kreuzer "Generalissimus Suworow" hat seine dauerhafte Basis in Kamtschatka nach einem flottenübergreifenden Übergang von der Nordflotte in den Pazifik erreicht.  Video und mehr …

13.10.2023:  Putin hält Rede auf GUS-Gipfel in Bischkek. Der GUS-Gipfel (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten) findet am 13. Oktober in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek statt. Die Staats- und Regierungschefs der GUS-Länder diskutieren über den Ausbau der Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Wirtschaft, Kultur und humanitäre Angelegenheiten. Unter den Rednern ist auch der russische Präsident Wladimir Putin. RT DE sendet die Sitzung auf Deutsch. Video und mehr …

11.10.2023:  Sacharowa: Der Westen begreift mit fataler Verspätung, wohin seine Steuergelder fließen. Bei einer Pressekonferenz des russischen Außenministeriums am Mittwoch in Moskau erklärte die Sprecherin Maria Sacharowa, dass die westlichen Länder beginnen würden zu verstehen, dass die an die Ukraine gelieferten Waffen auch in anderen Ländern eingesetzt werden könnten. Moskau warne die Welt bereits seit eineinhalb Jahren. Video und mehr …

09.10.2023: Interpretation der offiziellen Reaktion Russlands auf den jüngsten Krieg zwischen Israel und der Hamas. Russland ist weit davon entfernt, für Palästina zu sein, wie viele in der Alt-Media-Gemeinschaft fälschlicherweise glauben, sondern ist der festen Überzeugung, dass die Palästinenser genauso an allem schuld sind wie Israel.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, veröffentlichte am Samstag als Reaktion auf den jüngsten Krieg zwischen Israel und der Hamas, der nach dem groß angelegten Überraschungsangriff der Gruppe ausbrach, die folgende Erklärung: „Russland ist zutiefst besorgt über eine starke Eskalation des palästinensisch-israelischen Konflikts. In diesem Zusammenhang möchten wir unsere prinzipielle und konsequente Haltung bekräftigen, dass dieser Konflikt, der seit 75 Jahren andauert, nicht mit Gewalt gelöst werden kann und ausschließlich mit politischen und diplomatischen Mitteln durch die Einleitung eines umfassenden Verhandlungsprozesses gelöst werden kann Basierend auf dem bekannten internationalen Rechtsrahmen, der die Gründung eines unabhängigen palästinensischen Staates innerhalb der Grenzen von 1967 mit einer Hauptstadt in Ostjerusalem vorsieht, der in Frieden und Sicherheit mit Israel koexistiert.
Wir betrachten die derzeitige massive Eskalation als einen weiteren äußerst gefährlichen Ausdruck eines Teufelskreises der Gewalt, der aus der chronischen Nichteinhaltung der entsprechenden Resolutionen der Vereinten Nationen und ihres Sicherheitsrats sowie der Blockade der Arbeit des Nahost-Quartetts durch den Westen resultiert internationaler Vermittler bestehend aus Russland, den USA, der EU und den Vereinten Nationen.
Wir fordern die palästinensische und die israelische Seite auf, einen sofortigen Waffenstillstand umzusetzen, auf Gewalt zu verzichten, Zurückhaltung zu üben und mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft einen Verhandlungsprozess zu beginnen, der auf die Schaffung eines umfassenden, dauerhaften und lang erwarteten Friedens im Nahen Osten abzielt.” Obwohl prägnant formuliert, verrät diese offizielle Stellungnahme der Regierungssprecherin der Russischen Föderation dennoch viel über Russlands Herangehensweise an diesen Konflikt, was viele Mitglieder der Alt-Media Community (AMC) überraschen könnte, die fälschlicherweise dachten, dass es Palästina begünstige.
Zunächst ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass die Sprecherin des russischen Außenministeriums Zakharova die Konsequenz der Position ihres Landes betonte, nämlich die friedliche Schaffung eines unabhängigen palästinensischen Staates im Einklang mit dem Völkerrecht. Das zweite Detail besteht darin, dass es dann ein Zusammenleben beider Staaten in Frieden und Sicherheit vorsieht. Wenn man zwischen den Zeilen liest, impliziert Russland, dass Palästina keine glaubwürdige Sicherheitsbedrohung für Israel darstellen sollte, die Israel zu militärischen Maßnahmen provozieren könnte, auch nicht präventiv.
Nur wenige Mitglieder der AMC (Alt-Media Community) sind sich dessen bewusst, aber Präsident Putin unterstützt nachdrücklich das Recht Israels, sich zu verteidigen, insbesondere gegen das, was seine Führung als Terrorismus ansieht, was die Anhänger Palästinas jedoch als legitimes Mittel zur Verfolgung der nationalen Befreiung nach Jahrzehnten der Besatzung betrachten. In diesem Artikel wurden Dutzende Äußerungen des russischen Führers zu Israel auf der offiziellen Website des Kremls zwischen 2000 und 2018 zusammengestellt, um zu beweisen, wie leidenschaftlich er diese Position vertritt. Mehr …

08.10.2023:  Nach zweijähriger Unterbrechung: Russland nimmt Öllieferungen an Brasilien wieder auf. Russland hat im September die Öllieferungen nach Brasilien wieder aufgenommen. Das Land exportierte laut brasilianischen Zolldaten mit 84.400 Tonnen die höchste Menge seit 13 Jahren. Gleichzeitig gingen die Ausfuhren russischer Ölprodukte in diesem Monat um 22 Prozent zurück. Mehr …

07.10.2023:  Putin mit 71: Gratulationen aus aller Welt, eine neue Pipeline nach Usbekistan – und eine Aurus-Tour. Am heutigen Sonnabend begeht der russische Präsident Wladimir Putin seinen 71. Geburtstag, bereits zum 20. Mal im Präsidentenamt. Auch in diesem Jahr war der Tag von offiziellen Terminen geprägt. Zahlreiche internationale Staats- und Regierungschefs gratulierten per Telefon. Mehr …

Russland reagiert auf gewaltsame Deportation eines russischen Journalisten aus Zypern. Wie am Sonnabend bekannt wurde, hat Zypern einen russischen Journalisten gewaltsam aus dem Land deportiert und dabei verletzt. Bei der Festnahme wurde zudem ein russischer Botschaftsmitarbeiter verletzt. Moskau reagiert nun auf diplomatischem Weg auf die Vorfälle. Mehr …

06.10.2023:  FSB unterbindet Schmuggel synthetischer Drogen aus der Ukraine nach Russland. Nach eigenen Angaben hat der russische Inlandsgeheimdienst FSB elf Fälle illegaler Einfuhr in der Ukraine hergestellter synthetischer Drogen nach Russland aufgedeckt. Dabei sind laut einer Mitteilung der Behörde 370 Kilogramm Rauschgift beschlagnahmt worden. Mehr …

Präsidenten Russlands und Usbekistans verhandeln in Moskau. Wladimir Putin trifft sich mit dem Präsidenten der Republik Usbekistan Shavkat Mirziyoyev, der zu einem offiziellen Besuch in Moskau weilt. RT DE sendet ihr Gespräch auf Deutsch. Video und mehr …

"Frauen erfüllen Aufgaben so gut wie Männer" – Schoigu staunt über Anzahl weiblicher Freiwilliger. Soldaten, die an der militärischen Spezialoperation teilnehmen wollen, müssen eine gründliche Ausbildung durchmachen. Sergei Schoigu besuchte einen Trainingsplatz, wo er Kämpferinnen auszeichnete. "Und ich muss ganz offen sagen, dass es mich sehr überrascht hat, dass wir eine große Anzahl von Frauen haben, die als Freiwillige im Einsatz sind und ihre Aufgaben genauso gut erfüllen wie Männer. Ihnen allen gilt mein Dank", erklärte Schoigu. Video und mehr …

Putin zu "Junge Welt"-Chefredakteur: "Ist der Anschlag auf Chrupalla kein Zeichen für Nazismus?" Bei der Abschlussdiskussion auf dem Waldai-Forum am Donnerstag in Sotschi kam es zu einem bemerkenswerten Gespräch zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und einem deutschen Journalisten. "Ich komme aus Deutschland und ich heiße Stefan Huth", stellte sich der Chefredakteur der linken Zeitung "Junge Welt" vor. Video und mehr …

05.10.2023:  Vor 30 Jahren: Bürgerkrieg im Zentrum von Moskau. Genau drei Jahrzehnte ist es her, als eine der größten politischen Krisen des post-sowjetischen Russlands ihren Höhepunkt erreichte. Die Konfrontation zwischen dem russischen Präsidenten Boris Jelzin und dem Obersten Rat, dem Parlament Russlands endete in blutigen Zusammenstößen in den Straßen der russischen Hauptstadt. Mehr …

Russland entwickelt sich zu einem digitalen Überwachungsstaat – Gesichtserkennung, Digitale ID, CBDCs … Am vergangenen Montag unterzeichnete der russische Präsident Wladimir Putin einen Vertrag für die russische Bevölkerung, zur Nutzung eines digitalen Ausweises anstelle eines Papierdokuments.
Der „digitale [Inland]-Pass“ (russisches Inlandspasssystem) wird in der mobilen Anwendung der staatlichen Dienste (Gosuslugi) gespeichert. Putins Erlass gibt der Regierung drei Monate Zeit eine Liste von Situationen zu erstellen, in denen ein digitaler Ausweis eine gültige Form der Identifizierung darstellt. Beamte haben betont, dass der digitale Reisepass völlig freiwillig ist und niemand für die Verwendung eines Papierausweises bestraft wird. Das System geht auf das Jahr 2021 zurück, als das Ministerium für digitale Entwicklung die Schaffung einer neuen Form des Personalausweises vorschlug – eine physische Karte mit einem Chip, die den Papierpass ersetzen sollte. Der Plan wurde jedoch aufgegeben, weil die Herstellung der Ausweise zu teuer war. Letztes Jahr beauftragte Putin das Ministerium mit der Ausarbeitung eines Dekrets zur Einführung eines digitalen Personalausweises.
Katjuscha.org kommentierte die Einführung dieses neuen QR-Code-basierten Ausweissystems: Jetzt zeigt sich, dass der zweite Teil dieses Projekts, bei dem ein Smartphone mit einer Anwendung und einem QR-Code zum elektronischen Personalausweis wird, genau nach Plan verläuft. Offenbar hat der Probelauf mit der Überprüfung von QR-Codes während des Covid-Chaos gut funktioniert: Jetzt kann das System auf Dauer eingeführt werden.
Es ist kein Zufall, dass das föderale Gesetz zur Ausweitung der Nutzung und Erfassung biometrischer Daten, das Ende 2022 trotz massiver Proteste von Bürgern und sozialen Aktivisten verabschiedet wurde, eine Klausel enthielt, die die biometrische Identifizierung mit der Vorlage eines Reisepasses gleichsetzt. Jetzt sehen wir, dass die Digitalisierer weiterhin Plastikkarten verweigern und die Bürger dazu ermutigen werden, dies zu tun.
Die Logik der digitalen Sektenanhänger ist klar. Man kann einfach sein Gesicht vor jeder Zahlung scannen, es wird zur Karte und zum Schlüssel für den Ausweis einer Person in der „strahlenden“ biometrischen Zukunft. Schließlich wird die Beantragung eines Reisepasses im Großen und Ganzen nicht mehr erforderlich sein, wenn die biometrischen Daten an das einheitliche biometrische System übermittelt werden. Der Aufbau eines elektronischen Konzentrationslagers in Russland nach globalem Muster, macht also trotz des bekannten geopolitischen Bildes nicht Halt.
Obwohl die Befürworter betonen, dass ein digitaler Reisepass praktischer sei als ein langweiliger Papierpass, hat eine wachsende Zahl von Russen ein ungutes Gefühl bei der Einführung elektronischer Ausweispapiere. Mehr …

Putin bietet Gaslieferung durch Nord Stream an. Ein Strang der Ostseepipeline Nord Stream 2 ist noch intakt. Der russische Präsident Wladimir Putin bietet nun an, durch diese Röhre 27 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr nach Deutschland zu liefern.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat angesichts der hohen Energiepreise in Deutschland erneut Gaslieferungen durch den letzten noch intakten Strang der Ostseepipeline Nord Stream 2 angeboten. Russland sei bereit, durch die Leitung 27 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr zu pumpen, die Entscheidung liege aber bei Deutschland, sagte Putin in Sotschi beim internationalen Waldai-Diskussionsforum vor Experten aus rund 40 Staaten, darunter Deutschland. Durch Nord Stream 1 waren dem gleichnamigen Unternehmen zufolge 2021 59 Milliarden Kubikmeter durchgepumpt worden.
Zugleich verurteilte Putin einmal mehr die Sprengung der von Russland nach Deutschland verlegten Pipelines als „Akt des internationalen Terrorismus“. Der russische Präsident warf den USA wieder vor, hinter den Anschlägen zu stecken. Sie hätten ein Motiv gehabt und stets betont, alles zu tun, um Nord Stream zu stoppen. Ziel der USA sei es, ihr eigenes Gas in Europa zu verkaufen. Die Anschläge sind auch nach mehr als einem Jahr nicht aufgeklärt. Zuletzt hatten Medien berichtet, dass die Spuren in die Ukraine führten. Mehr …

04.10.2023:  30 Jahre Jelzins Putsch - Das Geburtsmal, das Russland bis heute trägt. Mit dem Niederschießen des frei gewählten Obersten Sowjets am 4. Oktober 1993 sicherte des Westens Liebling Boris Jelzin seine Macht und peitschte die für das Land katastrophale Privatisierung von Staatsbetrieben durch. Das tief sitzende Trauma, das jener Tag hinterließ, hat die russische Gesellschaft bis heute nicht bewältigt.
Am Mittwoch jährte sich ein das moderne Russland bis heute prägendes Ereignis zum 30. Mal: die gewaltsame Auflösung des in den letzten Sowjetjahren frei gewählten Obersten Sowjets der Russischen Föderation. Die Bilder des von Panzern zerschossenen "Weißen Hauses", des damaligen Parlamentssitzes in Moskau, in dem heute die russische Regierung residiert, gingen um die ganze Welt. Bis heute sind die Ereignisse nicht restlos aufgeklärt.
Juristisch gibt es keinen Zweifel: Es handelte sich um einen verfassungswidrigen Umsturz. Begangen – und an diesem Umstand scheitert das klare Denken bei einigen Betrachtern – von dem gewiss rechtmäßigen, wenn auch in seiner Legitimität davor und danach nicht unumstrittenen Präsidenten des Landes, Boris Jelzin. Das mag widersprüchlich klingen, doch auch ein legitimes Staatsoberhaupt kann einen verfassungswidrigen Putsch begehen, wenn es die ihm in der Verfassung eingeräumten Befugnisse überschreitet und damit die verfassungsmäßige Ordnung aushebelt. Und genau dies tat Jelzin in jenem Herbst des Jahres 1993.
Als Streit um Kompetenzen hatte die erste und bislang größte russische Staatskrise nach der Auflösung der Sowjetunion begonnen. In der sowjetischen Tradition und nach der bis dahin gültigen Verfassung war der Kongress der Volksdeputierten das Organ mit dem größten Umfang an Vollmachten. Aus seinen Reihen wählte er den Obersten Sowjet, das Gesetzgebungsorgan für die Zeit zwischen den Tagungen des Kongresses, und nur er war befugt, Änderungen an der Verfassung vorzunehmen.
Seit 1990 gab es jedoch systemwidrig mit dem Präsidentenamt eine zweite Quelle von Macht und Legitimität im russischen Staat. Das rechtliche Verhältnis zwischen dem Präsidenten und dem Kongress der Volksdeputierten wurde in der seit dem Jahr 1978 geltenden und bei Einführung des Präsidentenamtes nur unzureichend ergänzten Verfassung lediglich angerissen, keineswegs war es im Detail geregelt. Konnte der Präsident den Kongress auflösen? Konnte der Kongress den Präsidenten des Amtes entheben? Ausdrückliche Bestimmungen gab es dazu nicht, nur der damalige Artikel 104 deklarierte den Kongress der Volksdeputierten in der sowjetischen Tradition als höchstes Organ des Staates. Mehr …

Moskau erschwert Rückzug ausländischer Unternehmen aus Russland. Moskau will den Marktaustritt ausländischer Unternehmen aus Russland weiter verschärfen. Laut einem Bericht müssen ausscheidende Firmen bis zu 15 Prozent vom Marktwert an den Staat entrichten. Mehr …

03.10.2023:  Wegen EU-Sanktionen: Parkscheinautomaten funktionieren in Wladiwostok nicht mehr. Aufgrund von EU-Sanktionen funktionieren die Parkscheinautomaten in Wladiwostok nicht mehr. Der französische Hersteller setzte ab dem 1. Oktober den Kundensupport aus. Kostenlos parken darf man allerdings trotzdem nicht. Mehr …

Veränderungen, an die wir nicht glauben: Eine russische Sicht auf die US-Wahlen 2024. Es gibt viele Gründe, weshalb viele Menschen auf der Welt sich wünschen, dass Donald Trump ins Rennen gegen Joe Biden um die US-Präsidentschaft geht und diese Wahlen auch gewinnt – mit Ausnahme der meisten Menschen und der Eliten in Westeuropa. Mehr …

02.10.2023:  Russische Banken: Ausstieg aus internationalem SWIFT-System auch im Inland. Der russische Bankensektor wird im Inland künftig Überweisungen nur noch über ein eigenes System abwickeln. Einen entsprechenden Beschluss hatte die russische Zentralbank im März 2023 gefasst. Mehr …

01.10.2023:  Warum sich Russland nicht an der Kolonialisierung Afrikas beteiligte. Russland war nicht erst seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in die Angelegenheiten Afrikas und in Befreiungskämpfe afrikanischer Völker involviert. Die Geschichte der russisch-afrikanischen Beziehungen reicht mehrere Jahrhunderte zurück und basierte stets auf Gleichberechtigung und gegenseitigem Respekt. Mehr …

30.09.2023:  "In Noworossija wird auch Russland verteidigt" – Putin zur Wiedervereinigung mit vier neuen Gebieten. Putin gratuliert den Einwohnern der vier neuen russischen Subjekte am ersten Jahrestag der Wiedervereinigung mit Russland. Die Wiedervereinigung geschah im Zuge der freien Meinungsäußerung, betont er und verspricht einen schnellen Wiederaufbau der vom Krieg teilweise stark zerstörten Gebiete. Mehr …

Medwedew: Russland wird weitere Gebiete in Ukraine annektieren. Russlands ehemaliger Staatschef Dmitri Medwedew hat ein Jahr nach der Annexion von vier Regionen in der Ukraine die Einnahme weiterer Gebiete im Nachbarland als Ziel ausgegeben. „Die militärische Spezialoperation wird bis zur vollständigen Zerstörung des Nazi-Regimes in Kiew fortgesetzt“, schrieb Medwedew am Samstag im Onlinedienst Telegram. „Der Sieg wird unser sein. Und es wird weitere neue Regionen innerhalb Russlands geben“, fügte der stellvertretende Vorsitzender des russischen Sicherheitsrats hinzu.
Als „neue Regionen“ bezeichnet Russland die ukrainischen Gebiete Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson, die Moskau vor einem Jahr für annektiert erklärt hat. Zuvor waren dort als „Referenden“ bezeichnete Abstimmungen abgehalten worden, die von Kiew und vom Westen nicht anerkannt wurden. Vor einigen Wochen ließ Moskau in den besetzten Gebieten „Wahlen“ abhalten. Die russische Armee kontrolliert aber nur Teile der vier Regionen und sieht sich dort derzeit mit einer großangelegten Gegenoffensive der Ukraine konfrontiert.
Kreml-Chef Wladimir Putin bezeichnete die Annexionen in einer Rede an die Nation als historische Entscheidung der dort lebenden Menschen für die Wiedervereinigung mit dem „Vaterland“. Medwedew, der einst als liberaler Reformer galt, tritt inzwischen als Hardliner auf, der die russische Offensive in der Ukraine vehement verteidigt und in Kommentaren in den Onlinenetzwerken den Westen scharf attackiert.  Mehr …

Neue Regionen kommen unausweichlich hinzu – Medwedew verspricht Befreiung "urrussischer Gebiete". Vor genau einem Jahr wurden infolge einer Volksabstimmung vier ehemals ukrainische Regionen in das russische Staatsgebiet aufgenommen. Heute ist der Jahrestag ein staatlicher Feiertag – mitten im Krieg, der laut russischem Recht fast ausschließlich auf russischem Territorium stattfindet. Mehr …

RT DE-Reportage: Ein Jahr Wiedervereinigung mit Russland. Russland feierte am Sonnabend den ersten Jahrestag des Beitritts der Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie der Gebiete Cherson und Saporoschje zur Föderation. RT erinnert in der vorliegenden Reportage daran, wie diese historische Entscheidung zustande kam. Video und mehr …

28.09.2023:  Erholung im russischen Einzelhandel: Es läuft besser als vor den Sanktionen. Zwölf Monate lang hatten die Russen ihre Ausgaben angesichts aller Unsicherheiten reduziert ‒ nun läuft der Konsum wieder an und erreicht ein höheres Niveau als im Jahr 2021. Das folgt aus neuesten Statistikdaten, die eine jüngst veröffentlichte Studie analysiert hat. Mehr …

Tucker Carlson: Russland ist viel christlicher als die Ukraine. Russland sei christlicher als die Ukraine, wo Gläubige verfolgt werden, sagte der US-Journalist Tucker Carlson bei einer religiösen Veranstaltung in Cleveland. Wie der ehemalige Fox News-Moderator feststellte, habe eines dieser Länder Priester verhaftet und Kirchen mithilfe von Polizei und Armee geschlossen, "aber das war nicht Russland", so Carlson. Video und mehr …

Lawrow: Das Schicksal der Länder, die sich auf die USA verlassen, ist kaum beneidenswert. Der russische Außenminister Sergei Lawrow rät den armenischen Behörden, einen Blick auf die jüngste Geschichte zu werfen und sich daran zu erinnern, wie die USA die Länder behandeln, die sie "unter ihre Obhut nehmen" wollen. "Das Schicksal all dieser Menschen ist wirklich nicht zu beneiden", sagte der russische Minister in einem Interview mit TASS. Video und mehr …

Raketen-Mangel in Russland? – Schoigu besucht Rüstungsunternehmen. Aussagen zu einem vermeintlichen Raketen-Mangel in Russland sind in den westlichen und ukrainischen Medien häufig zu hören. Doch wie es sich herausgestellt hat, wirken sich weder die Sanktionen noch die Importbeschränkungen auf die Herstellung von Militärraketen in Russland aus. Video und mehr …

"Das Leben geht weiter" – Von Ukraine "getöteter" Admiral gibt TV-Interview. Admiral Viktor Sokolow, der laut westlichen Medien bei einem Angriff getötete Kommandant der Schwarzmeerflotte hat am Dienstag ein TV-Interview gegeben. "Nichts ist bei uns geschehen. Das Leben geht weiter. Die Schwarzmeerflotte führt die ihr vom Kommando übertragenen Aufgaben zuversichtlich und erfolgreich aus", so der Admiral auf die Frage nach ein paar Worten für die Bewohner Sewastopols zu dem Vorfall. Video und mehr …

Einblicke in die „digitale Transformation“ Russlands. Alles läuft nach Plan. Die Dinge werden in Russland sehr digital. Um Ihnen die Lektüre zu erleichtern, habe ich beschlossen, wichtige Neuigkeiten über die „digitale Transformation“ Russlands in einem einzigen Blogbeitrag zusammenzufassen. Ich danke Ihnen für die Lektüre und wünsche Ihnen einen entspannten Freitag.
Putin unterzeichnet Dekret zur Einführung eines „digitalen“ Inlandspasses. Am vergangenen Montag billigte der russische Präsident Wladimir Putin einen Plan, der es den Russen ermöglichen wird, einen digitalen Ausweis anstelle eines Papierausweises zu verwenden. Der „digitale [Inland]-Pass“ (Russland hat ein Inlandspasssystem) wird in der mobilen Anwendung der staatlichen Dienste (Gosuslugi) gespeichert. Putins Erlass gibt der Regierung drei Monate Zeit, um eine Liste von Situationen zu erstellen, in denen ein digitaler Ausweis eine gültige Form der Identifizierung darstellt.
Beamte haben betont, dass der digitale Reisepass völlig freiwillig ist und niemand für die Verwendung eines Papierausweises bestraft wird. Das System geht auf das Jahr 2021 zurück, als das Ministerium für digitale Entwicklung die Schaffung einer neuen Form des Personalausweises vorschlug – eine physische Karte mit einem Chip, die den Papierpass ersetzen sollte. Der Plan wurde jedoch aufgegeben, weil die Herstellung der Ausweise zu teuer war. Letztes Jahr beauftragte Putin das Ministerium mit der Ausarbeitung eines Dekrets zur Einführung eines digitalen Personalausweises.
Katjuscha.org kommentierte die Einführung dieses neuen QR-Code-basierten Ausweissystems: Jetzt zeigt sich, dass der zweite Teil dieses Projekts, bei dem ein Smartphone mit einer Anwendung und einem QR-Code zum elektronischen Personalausweis wird, genau nach Plan verläuft. Offenbar hat der Probelauf mit der Überprüfung von QR-Codes während des Covid-Chaos gut funktioniert: Jetzt kann das System auf Dauer eingeführt werden. […] Es ist kein Zufall, dass das föderale Gesetz zur Ausweitung der Nutzung und Erfassung biometrischer Daten, das Ende 2022 trotz massiver Proteste von Bürgern und Sozialaktivisten verabschiedet wurde, eine Klausel enthielt, die die biometrische Identifizierung mit der Vorlage eines Reisepasses gleichsetzt. Jetzt sehen wir, dass die Digitalisierungsgegner weiterhin Plastikkarten ablehnen und die Bürger dazu ermutigen werden, dies zu tun. Die Logik der digitalen Sektierer ist klar. Man kann einfach sein Gesicht vor jeder Zahlung scannen, es wird zur Karte und zum Schlüssel für den Ausweis einer Person in der „strahlenden“ biometrischen Zukunft. Schließlich wird die Beantragung eines Reisepasses im Großen und Ganzen nicht mehr erforderlich sein, wenn die biometrischen Daten an das einheitliche biometrische System übermittelt werden. Der Aufbau eines elektronischen Konzentrationslagers in Russland nach globalen Mustern macht also trotz des bekannten geopolitischen Bildes nicht Halt.
Obwohl die Befürworter betonen, dass ein digitaler Reisepass praktischer ist als ein langweiliger Papierpass, gibt es eine wachsende Zahl von Russen, die der Einführung elektronischer Ausweispapiere skeptisch gegenüberstehen. Mehr …

25.09.2023: Sanktionen, Erdöl und das große EU-Dilemma: Wie Russland die Oberhand behält! Die EU setzt auf Sanktionen, aber Russlands Einnahmen aus dem Geschäft mit Erdöl florieren weiter. Wie gelingt Moskau dieser Coup, während Europa im Dilemma steckt?
Für die Wirtschaftskrieger unserer Tage dürfte es eine herbe Niederlage sein: Russlands Einnahmen aus dem Export von Rohöl werden in diesem Jahr voraussichtlich deutlich höher ausfallen als in den vergangenen Jahren. Laut einem Bericht der Financial Times schätzt die Kyiv School of Economics (KSE), dass die Öleinnahmen Russlands um mindestens 15 Milliarden US-Dollar höher ausfallen werden als sonst. Was hat man sich nicht alles einfallen lassen, um die Kriegskasse des Kremls zu schmälern! Bevor der Kreml seine Truppen in die Ukraine einmarschieren ließ, stammte mehr als ein Drittel der deutschen Ölimporte aus Russland. Alle EU-Staaten zusammen bezogen 2019 rund ein Drittel ihrer Ölimporte von dort.
Im vergangenen Jahr hatten die EU-Staaten ein Embargo für russisches Rohöl auf dem Seeweg beschlossen. Es folgte der freiwillige Verzicht Polens und Deutschlands auf Öl, das über die Druschba-Pipeline geliefert wird. Bis heute wird weitgehend auf das schwarze Gold aus Russland verzichtet. Mehr …

23.09.2023: Lawrow wirft Westen "direkten Kampf" gegen Russland vor. Erneut teilt der russische Außenminister Lawrow heftig gegen den Westen aus. Durch Finanzhilfen und Waffenlieferungen würden die Verbündeten der Ukraine unmittelbar mit Russland kämpfen. Moskau selbst habe hingegen kein Interesse an einem großen Krieg - lehnt jedoch alle Friedenspläne die zum Nachteil Russlands sind ab.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat den westlichen Staaten wegen ihrer Unterstützung für die Ukraine vorgeworfen, "direkt" gegen Russland zu "kämpfen". "Sie können es nennen, wie Sie wollen, aber sie kämpfen mit uns, sie kämpfen direkt mit uns", sagte Lawrow am Rande der UN-Vollversammlung in New York. "Wir nennen es hybriden Krieg, aber das ändert nichts an der Wirklichkeit", fügte er hinzu und verwies auf Finanzhilfe, Bewaffnung und "Söldner" aus westlichen Ländern. Der Kreml behauptet seit Kriegsbeginn immer wieder, der Westen sei eine Bedrohung für Russland und würde durch die Unterstützung der angegriffenen Ukraine Krieg gegen Moskau führen.  Mehr …

Mischustin: Russische Wirtschaft wächst trotz Druck von außen. Der russische Ministerpräsident, Michail Mischustin, sagte am Freitag auf einer Regierungssitzung, bei der der Haushaltsentwurf für 2024–2026 erörtert wurde, dass es der russischen Wirtschaft gelungen sei, trotz des Drucks von außen zu einem nachhaltigen Wachstum überzugehen. Mischustin wies darauf hin, dass die Haushaltseinnahmen Russlands im Jahr 2024 voraussichtlich 35 Billionen Rubel erreichen werden. Video und mehr …

LIVE: Nach Rede vor UN-Generalversammlung – Lawrow gibt Pressekonferenz. Der russische Außenminister Sergei Lawrow gibt im Anschluss an seine Rede vor der 78. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York eine Pressekonferenz. Lawrow hält sich zu einem viertägigen offiziellen Besuch in den Vereinigten Staaten auf. Video und mehr …

20.09.2023:  Rüstungsindustrie boomt: Putin besucht eine der größten Drohnenfabriken Russlands. Der russische Präsident Wladimir Putin stellte bei einem Besuch in Ischewsk fest, dass es den Rüstungsbetrieben trotz der schwierigen Bedingungen gelungen sei, das Produktionsvolumen zu steigern. Video und mehr …

18.09.2023: Verhandlung zur Klage der Ukraine. Wieso Russland den IGH für unzuständig hält. Verhandlung im Verfahren der Ukraine gegen Russland wegen des Vorwurfs des Staatsterrorismus am 6.6.2023 in Den Haag. Russland hält den IGH für unzuständig, um über die Klage der Ukraine wegen des von russischer Seite erhobenen Völkermordvorwurfs zu entscheiden.
Der IGH verhandelt über die Klage der Ukraine gegen Russland wegen eines Völkermordvorwurfs. Am ersten Tag positionierte Russland sich deutlich: Die Rechtsposition der Ukraine sei "hoffnungslos fehlerhaft" und der IGH nicht zuständig. Es war das erste Mal, dass Russland sich im Verfahren gegen die Ukraine vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) äußerte. Von Zurückhaltung in der Wortwahl gab es keine Spur. Der stellvertretende russische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Gennadi Kusmin, erklärte am ersten Tag der Anhörung in Den Haag, Russland sei "stets ein starker Unterstützer der Völkermordkonvention" gewesen. 2014 hatten prorussische Separatisten die ostukrainischen Gebiete Luhansk und Donezk als unabhängige "Volksrepubliken" proklamiert, die Ukraine habe in diesem Zusammenhang dort einen Krieg angezettelt. Der Vertreter Moskaus wiederholte zudem Behauptungen, wonach die Politik der Ukraine von "Neonazis" bestimmt werde.
Auch zum konkreten Verfahren nahm Kusmin Stellung: "Die Ukraine wirft Russland nicht vor, Völkermord zu begehen. Die Ukraine wirft Russland auch nicht vor, Völkermord nicht verhindert oder bestraft zu haben. Im Gegenteil, die Ukraine sagt, dass im Donbass kein Völkermord passiert." Wenn es keinen Völkermord gibt, könne es auch keine Verletzung der Völkermordkonvention geben, so Kusmin. Die Ukraine stützt ihre Klage auf den von russischer Seite erhobenen Vorwurf, sie begehe einen Völkermord im Donbass. Dieses Argument nutzt Russland auch als Rechtfertigung für den seit anderthalb Jahren andauernden Angriffskrieg gegen die Ukraine. Mit der Klage will die Ukraine dieser Argumentation den Boden entziehen.
Konkret möchte die Ukraine vor dem IGH die Feststellung erreichen, dass sie in Luhansk und Donezk keinen Völkermord begeht und Russland dementsprechend auch die "besondere militärische Operation" auf ukrainischem Territorium nicht auf eine Verletzung der Völkermordkonvention stützen kann. Russland hat gegen die Zuständigkeit des Gerichtshofes sowie die Zulässigkeit der Klage sogenannte vorgängige prozessuale Einreden (preliminary objections) erhoben. Bei der Anhörung am Montag bekam zunächst Russland die Möglichkeit, seine Argumente vorzubringen.
Russland: Keine Streitigkeit über Völkermordkonvention. Russland hält den IGH im konkreten Fall für unzuständig. Sowohl Russland als auch die Ukraine haben sich nicht generell der Gerichtsbarkeit des IGH unterworfen, sodass die Ukraine einen "Umweg" wählte: Art. IX der Völkermordkonvention legt den IGH als zuständiges Gericht für Streitigkeiten über die Anwendung und Erfüllung der Konvention zwischen Vertragsstaaten – sowohl Russland als auch die Ukraine zählen dazu – fest.
Maßgebliche Zulässigkeitsfrage wird sein, ob hier eine solche Streitigkeit vorliegt. Nach Ansicht Russlands ist das nicht der Fall. Die Ukraine müsse eine konkrete Verpflichtung aus der Völkermordkonvention nennen, gegen die Russland verstoßen habe. Laut russischem Vertreter habe die Ukraine gerade das nicht getan. Ebenso habe die Ukraine Russland vor der Klage nicht auf eine mögliche Verletzung der Völkermordkonvention hingewiesen, wie es die Rechtsprechung allerdings erfordere. Mehr …

15.09.2023:  Russische Medienaufsicht kündigt mögliche Sperrung von WhatsApp an. Der Messengerdienst WhatsApp, der Teil des US-Konzerns Meta ist, kann in Russland blockiert werden, sollten darüber "verbotene Informationen" verbreitet werden. Dies teilten russische Staatsmedien unter Verweis auf die Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor mit. Mehr …

Kim Jong-un besichtigt Flugzeughersteller in Komsomolsk am Amur. Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un setzt seine Reise im Fernen Osten Russlands fort. Gemeinsam mit dem russischen Minister für Wirtschaft und Handel besucht er die Stadt Komsomolsk am Amur. Dort macht sich Kim mit den neusten Entwicklungen im Bereich Flugzeugbau bekannt. Mehr …

Importsanktionen gegen Russland. Medwedew über Umgang mit russischen Autos verärgert: „Diplomatische Beziehungen mit der EU vorübergehend aussetzen“. Die jüngsten EU-Maßnahmen gegen Russland haben starke Gegenreaktionen ausgelöst. Estland, Lettland und Litauen haben ihre Grenzen für in Russland zugelassene Fahrzeuge geschlossen. Autos mit russischen Kennzeichen müssen umkehren oder werden konfisziert – sie dürfen nicht mehr in die EU einfahren.
Dmitri Medwedew, derzeit stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates, hat kürzlich offen erklärt, dass es für Russland vielleicht an der Zeit sei, alle diplomatischen Beziehungen zur EU abzubrechen. Auf seinem Telegram-Kanal wetterte er, dass er seine Geduld gegenüber der EU verloren habe. Europa könne zudem im Konflikt mit der Ukraine im Moment keine Vermittlerrolle übernehmen. Mehr …

14.09.2023:  Russland weist US-Diplomaten aus. Das russische Außenministerium hat die Ausweisung von zwei US-amerikanischen Diplomaten angekündigt, die zuvor beschuldigt worden waren, einen russischen Staatsbürger als vertraulichen Informanten angeworben zu haben. Die US-Botschafterin Lynne Tracy wurde am Donnerstag vorgeladen, um eine Demarchie, eine Form des diplomatischen Protestes, gegen David Bernstein und Jeffrey Sillin zu erhalten, teilte die russische diplomatische Abteilung mit.
Moskau erklärte die Aktivitäten der Botschaftsmitarbeiter aufgrund ihres Status für inakzeptabel. Sie hätten sieben Tage Zeit, das Land zu verlassen, hieß es. Ende August identifizierte der russische Sicherheitsdienst FSB die beiden US-Amerikaner im Rahmen einer Untersuchung als Personen von Interesse. Sie wurden verdächtigt, den russischen Staatsbürger Robert Schonow als vertraulichen Informanten rekrutiert zu haben. Die Straftat, die dem Mann vorgeworfen wird, wurde erst letztes Jahr in das russische Strafgesetzbuch aufgenommen. Eine Person, die an der geheimen Zusammenarbeit mit einem ausländischen Staat oder einer internationalen Organisation beteiligt ist und deren Handlungen "auf die Schädigung der Sicherheit Russlands gerichtet sind", kann mit bis zu acht Jahren Gefängnis bestraft werden. Schonow wurde im Mai verhaftet.
Washington hat jegliches Fehlverhalten abgestritten und vor einigen Wochen bezeichnete der Sprecher des US-Außenministeriums, Matt Miller, die russischen Anschuldigungen als "völlig unbegründet". Er bezeichnete die Vorwürfe gegen die Diplomaten als einen Versuch, das Botschaftspersonal "einzuschüchtern und zu schikanieren". Mehr …

Russische Hardliner drängen Putin zur Eskalation, da die USA weitere "rote Linien" überschreiten. Kreml-Kritiker werden immer lauter. Moskau drohe nur, während Washington sich immer mehr am Krieg beteiligt. Zieht Putin wegen ATACMS-Raketen die harte Linie? Am Sonntag signalisierte US-Außenminister Antony Blinken, dass die USA die Ukraine nicht daran hindern würden, Langstreckenraketen aus amerikanischer Produktion einzusetzen, um Ziele innerhalb Russlands anzugreifen. "Was ihre Entscheidungen über Ziele angeht, so ist das ihre Entscheidung, nicht unsere", sagte Blinken dem Sender ABC, bevor er hinzufügte, dass "wir den Einsatz von Waffen außerhalb des ukrainischen Territoriums weder ermutigt noch ermöglicht haben".
Inzwischen sind die russischen Falken zunehmend frustriert über Präsident Wladimir Putin. Viele prominente Persönlichkeiten vertreten die Ansicht, dass der russische Staatschef mehr tun muss, um die Amerikaner von einer Beteiligung an dem Krieg abzuhalten. Dieser zunehmende Druck könnte Putin zu einem drastischen Schritt veranlassen, so George Beebe vom Quincy Institute. "Die Gefahr besteht darin, dass Putin in dem Maße, in dem Washington sicher sein kann, dass es keine russischen Vergeltungsmaßnahmen zu befürchten hat, zunehmend unter Druck gerät, dem Westen gegenüber rote Linien durchzusetzen", so Beebe.
Seine Kritiker argumentieren, wenn er nicht bald eine harte Linie zieht, wird es keine Grenzen für das geben, was die Vereinigten Staaten Kiew anbieten könnten. Da die Gefahr einer Eskalation immer größer wird, ist es sinnvoll, einen Blick zu werfen darauf, wie der Druck auf Putin als Reaktion auf westliche Entscheidungen, rote Linien zu überschreiten, gewachsen ist. Mehr …

12.09.2023:  Putin: Der Westen vernichtet das globale Wirtschaftssystem. Während der Westen das gegenwärtige Wirtschaftssystem vernichtet, wollen viele Nationen jedoch für die gesamte Menschheit arbeiten, nicht nur für die wenigen Reichen, sagte der russische Präsident. Video und mehr …

Russland arbeitet an visafreiem Reiseverkehr mit mehr afrikanischen Ländern. Moskau arbeite daran, Abkommen zur Visafreiheit mit mehreren Ländern in Afrika abzuschließen. Das verkündete der russische Diplomat Oleg Oserow. Außerdem sei man damit beschäftigt, weitere Direktflugverbindungen einzurichten, die den russischen Touristen das Reisen erleichtern sollen. Mehr …

Kim Jong-un in Russland – Seoul taxiert Gespräche zwischen Moskau und Pjöngjang. Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un weilt derzeit in Russland. Auf dem Programm stehen Verhandlungen mit Präsident Wladimir Putin. Der Besuch lässt Südkorea aufhorchen. Die Regierung in Seoul befürchtet eine Übergabe von Waffen und Technologien. Südkorea will die bevorstehenden Verhandlungen zwischen Wladimir Putin und Kim Jong-un im Fernen Osten Russlands genau verfolgen. Offenbar befürchtet die Regierung in Seoul einen Transfer von Waffen und Technologien zwischen Russland und Nordkorea. Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap zitiert in diesem Zusammenhang den Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul, Jeon Ha-kyu, mit den Worten:  "Angesichts der großen Zahl an Begleitern aus Militärkreisen verfolgen wir genau, ob es zu Verhandlungen über einen Waffendeal oder einen Transfer von Technologien zwischen Russland und Nordkorea kommt."
Aus den Aufnahmen, die die Nachrichtenagentur KCNA nach der Abfahrt des Sonderzugs des nordkoreanischen Führers am 10. September in Pjöngjang verbreitet hat, geht hervor, dass Kim unter anderem vom Vize-Vorsitzenden des Zentralen Militärkomitees der Partei der Arbeit, Marschall Ri Pyong-chol, dem Leiter der Militärabteilung beim Zentralkomitee der Partei der Arbeit, Pak Jong-chon, und der nordkoreanischen Außenministerin Choe Son-hui begleitet wird. Wie Yonhap berichtet, hofft der südkoreanische Außenminister Park Jin seinerseits, dass sich das Verhältnis zwischen Moskau und Pjöngjang so entwickeln werde, dass es zu Frieden und Stabilität beitrage. Der Minister fordert in diesem Sinne die Befolgung aller UN-Resolutionen in Bezug auf das Nachbarland. Park schließt dabei mögliche Gegenmaßnahmen nicht aus, sollte es zu einem Waffenabkommen zwischen Moskau und Pjöngjang kommen.
Russland zeigt sich bereit, Südkorea über die Ergebnisse des Besuchs des nordkoreanischen Führers zu informieren. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert den russischen Vize-Außenminister Andrei Rudenko mit den Worten: "Sie haben eine Botschaft in Moskau. Wenn sie wollen, können wir ihnen disponible Informationen zur Verfügung stellen. Unsere Kontakte zu Südkorea bestehen fort. Obwohl sich Südkorea den Sanktionen angeschlossen hat, bleibt es unser Handelspartner." Inzwischen hat Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber der Nachrichtenagentur Interfax bestätigt, dass Kim bereits in Russland ist. Das russische Fernsehen zeigt ein Video, auf dem der nordkoreanische Sonderzug zu sehen ist. Mehr …

Putin: Anklagen gegen Donald Trump sind politische Verfolgung. Die USA stellen die Verrottung ihres politischen Systems vor der gesamten Welt zur Schau. "Die USA zeigen, was man zu Sowjetzeiten 'den bestialischen Blick des Imperialismus' nannte", sagte Putin. Die zahlreichen strafrechtlichen Anklagen gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump kommen einer Verfolgung gleich und offenbaren die "Verrottung" des US-amerikanischen politischen Systems, erklärte der russische Präsident Wladimir Putin.
Die USA in ihrem derzeitigen Zustand "können nicht das Recht für sich beanspruchen, andere in Sachen Demokratie zu belehren", sagte der russische Staatschef am Dienstag während einer Diskussionsrunde auf dem Östlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok. Laut Putin: "Was mit Trump geschieht, ist die Verfolgung eines politischen Konkurrenten … Das ist, was es ist. Und es geschieht vor den Augen der amerikanischen Öffentlichkeit und der ganzen Welt." Die Kontroverse ist für Russland insofern von Vorteil, als sie Washington "als das entlarvt", was es ist, so Putin. Die US-Regierung habe sich entschieden, Moskau gegenüber feindselig zu sein und habe ihre Bevölkerung dazu gebracht, sie als solche wahrzunehmen. Laut Putin: "Die USA zeigen, was man zu Sowjetzeiten 'den bestialischen Blick des Imperialismus' nannte." Mehr …

Auf dem Weg nach Omsk: Airbus muss auf Weizenfeld notlanden. Im russischen Gebiet Nowosibirsk ist eine Passagiermaschine auf einem Weizenfeld notgelandet. An Bord des Airbus A320 befanden sich 159 Fluggäste und sechs Besatzungsmitglieder. Nach der Notlandung am Dienstagmorgen mussten mindestens vier Menschen ärztlich behandelt werden. Video und mehr …

12.09.2023:  Putin: Der Westen vernichtet das globale Wirtschaftssystem. Während der Westen das gegenwärtige Wirtschaftssystem vernichtet, wollen viele Nationen jedoch für die gesamte Menschheit arbeiten, nicht nur für die wenigen Reichen, sagte der russische Präsident. Mehr …

11.09.2023:  Kreml: Kim Jong-un wird Russland besuchen. Der nordkoreanische Staatschef wird "in den kommenden Tagen" an einem nicht genannten Ort eintreffen, wie Beamte in Moskau mitteilten. Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un wird in naher Zukunft auf Einladung des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einem offiziellen Besuch nach Russland reisen, wie der Kreml am Montag mitteilte. Die Ankündigung des Besuchs, der laut dem Kreml "in den kommenden Tagen" stattfinden soll, folgte auf einen Bericht des südkoreanischen Senders YTN, der einen hohen Regierungsbeamten mit den Worten zitierte, Kim bewege sich "langsam in einem Privatzug innerhalb Nordkoreas in Richtung der nordöstlichen Grenze". Russland und Nordkorea teilen sich einen kurzen gemeinsamen Grenzabschnitt in der Nähe der russischen Stadt Wladiwostok im Fernen Osten.
Anfang dieses Monats berichtete die New York Times unter Berufung auf US-amerikanische und andere westliche Beamte, Kim wolle mit seinem russischen Amtskollegen über eine weitere militärische Zusammenarbeit sprechen. Unterdessen ist Wladimir Putin am Montag zu einer zweitägigen Reise nach Wladiwostok gestartet, wo er am Östlichen Wirtschaftsforum teilnehmen wird. Das letzte Treffen zwischen Putin und Kim fand 2019 statt, als der nordkoreanische Staatschef mit seinem Panzerzug in Wladiwostok eintraf. Im Mittelpunkt der Gespräche standen damals die Denuklearisierung, die Lage auf der koreanischen Halbinsel und eine Reihe von Fragen der bilateralen Beziehungen.
Die Ankündigung des Kremls folgt auch auf einen Überraschungsbesuch des russischen Verteidigungsministers Sergei Schoigu in Pjöngjang im Juli, wo er gemeinsam mit Kim an einer Militärparade anlässlich des 70. Jahrestages des Endes des Koreakriegs teilnahmen. Der russische Verteidigungsminister schlug damals auch gemeinsame Militärübungen vor. Unterdessen warnte das russische Außenministerium am Montag vor einer drohenden Sicherheitskrise auf der koreanischen Halbinsel und verwies auf die eskalierenden Spannungen und die kriegerische Rhetorik zwischen Nordkorea auf der einen Seite und den USA, Südkorea, Japan und ihren Verbündeten auf der anderen Seite. In den letzten Wochen war es in der Region zu einer Reihe von nordkoreanischen Raketenstarts und zu umfangreichen Militärübungen der USA gemeinsam mit Südkorea gekommen. Quelle und mehr …

Moskau – Indien bietet Russland die Möglichkeit, festsitzende Rupien zu verwenden. Neu-Delhi und Moskau werden "vielversprechende Bereiche" identifizieren, in denen Milliarden von Rupien, die auf indischen Bankkonten liegen, investiert werden können. Der russische Außenminister Sergej Lawrow kündigte am Sonntag an, Indien wolle verschiedene Investitionsmöglichkeiten für die "Milliarden Rupien" vorschlagen, die Russland durch seine Exporte angehäuft hat. Lawrow machte diese Ankündigung auf einer Pressekonferenz in Neu-Delhi im Anschluss an den von Indien ausgerichteten G-20-Gipfel.
Moskau und Neu-Delhi stünden in Bezug auf die bilateralen Angelegenheiten, einschließlich der Zahlungsangelegenheiten, in ständigem Kontakt miteinander, sagte der Minister gegenüber den Medien. Laut Lawrow: "Ich habe mich kürzlich mit meinem Amtskollegen S. Jaishankar getroffen und bilaterale Fragen erörtert, darunter auch die Frage des Handelsausgleichs. In der gegenwärtigen Situation hat Russland Milliarden von Rupien auf den Konten indischer Banken angesammelt, und wir diskutieren darüber, wie sie verwendet werden können. Unsere indischen Freunde haben uns mitgeteilt, dass sie vielversprechende Bereiche vorschlagen werden, in denen diese Gelder für Investitionen genutzt werden können."
Der Minister fügte hinzu, dass andere bilaterale Abkommen, auch im Verteidigungssektor, trotz der Zahlungsschwierigkeiten, die durch die von den USA und ihren Verbündeten verhängten Sanktionen verursacht wurden, wie geplant weiterlaufen. Mehr …

09.09.2023:  Vorerst bis Arsamas, demnächst bis zum Ural: Wladimir Putin weiht völlig neue Autobahn ein. Russland hat große Pläne für ein landesweites Netz von Autobahnen europäischen Standards. Am Freitag weihte Präsident Wladimir Putin das erste, 415 Kilometer lange Teilstück der komplett neuen Autobahn M-12 ein, die bis 2030 Moskau mit dem Ural und später mit Sibirien verbinden wird. Mehr

"Ich fühle mich als vollwertiger Bürger dieses Landes" – Einwohner Lugansk freuen sich über die Wahl. In 26 Verwaltungsbezirken der Russischen Föderation haben am Samstag die Wahlen begonnen. Darunter sind zum ersten Mal seit ihrer Eingliederung in die Russische Föderation auch die vier neuen Föderationssubjekte: die Gebiete Cherson und Saporoschje sowie die Volksrepubliken Donezk und Lugansk. Video und mehr …

08.09.2023: Wahlen in Russland. Erster Bericht von der Wahlbeobachtung. Da ich seit Donnerstag als Wahlbeobachter die Wahlen in den neuen russischen Regionen beobachte, will ich hier einen ersten Zwischenbericht geben. In Russland finden jedes Jahr Anfang September alle Wahlen außer den Präsidentschaftswahlen statt. Bürgermeister, Stadt- Regionalparlamente, deren Amtszeit in dem Jahr ablaufen, werden alle an einem Tag gewählt. Da in diesem Jahr auch die vier neuen russischen Regionen Lugansk, Donezk, Saporoschje und Cherson zum ersten Mal ihre Regionalparlamente wählen, wurde dafür auch dieses Jahr wieder eine Gruppe internationaler Beobachter und Experten zusammengestellt, zu der auch ich gehöre.
Aus Sicherheitsgründen haben wie Wahlbeobachter vorher nicht erfahren, wohin wir geschickt werden. Wir haben uns am Mittwoch in Moskau in einem Hotel getroffen und sind am Donnerstagmorgen mit einer Regierungsmaschine in den Süden geflogen. In Rostov am Don gab es eine Zwischenlandung, bei der die Beobachter ausgestiegen sind, die in Lugansk und Donezk tätig sind. Der Rest, dazu gehöre auch ich, ist weiter auf die Krim geflogen, wo wir am Donnerstag ein wenig Freizeit hatten. Am Freitag sind wir schon um 5.30 Uhr morgens aufgebrochen, weil wir hunderte Kilometer Landstraße mit dem Auto zurücklegen mussten, um in Saporoschje und Cherson tätig zu werden. Ich gehöre zur Gruppe, die in Saporoschje unterwegs ist und unser Ziel war die Stadt Melitopol, die als Hauptstadt der Region fungiert, solange Saporoschje noch unter ukrainischer Kontrolle ist. Mehr …

"Man konnte sich das nicht vorstellen" – Erinnerung an Belagerung von Leningrad vor 82 Jahren. Vor 82 Jahren begann eine der schwersten Phasen des Zweiten Weltkriegs: die Belagerung von Leningrad, dem heutigen Sankt Petersburg. Der promovierte Historiker und amtierende Leiter des Museums des Sieges, Walerij Kulitschkow, erinnert daran, welchen herausragenden Mut die Bewohner und Verteidiger der Stadt gezeigt haben. Video und mehr …

80. Jahrestag der Befreiung des Donbass von Nazi-Besatzern. Vor 80 Jahren befreite die Rote Armee der Sowjetunion die Stadt Stalino, die heute Donezk genannt wird. Der russische Präsident Wladimir Putin gratulierte den Russen zum Jahrestag der Befreiung. Video und mehr …

06.09.2023:  Lawrow schwelgt in Erinnerungen: "Der gute alte Kalte Krieg". Anlässlich der Eröffnung des Gipfels der Vereinigung Südostasiatischer Nationen (ASEAN) zu Ostasien traf der russische Außenminister Sergei Lawrow am Mittwoch in Jakarta mit dem Generalsekretär der Indian Ocean Rim Association (IORA), Salmān al-Fārisī, zu einem geselligen Austausch zusammen. Dabei bezeichnete Lawrow die Zeiten als die des "guten alten Kalten Krieges", was seinem Kollegen ein schallendes Gelächter entlockte. Video und mehr …

Putin: Widerlich, dass ein ethnischer Jude die Verherrlichung des Nazismus deckt. Im Gespräch mit einem Journalisten am Dienstag nannte es der russische Präsident Wladimir Putin "extrem widerlich", dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij, der selbst ethnischer Jude ist, die Verherrlichung von ukrainischen Nazi, in seinem Land deckt und unterstützt. Video und mehr …

05.09.2023:  Putin: "Der Westen täuscht mit Getreide-Deal" – Sie nahmen das Getreide für sich, nicht für Arme. Im Westen behaupten Politiker vehement, Russland verschärfe mit der Aufkündigung des Getreideabkommens den Hunger in der Welt. Erst gestern behauptete die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock in Berlin erneut, dass "Putins zynisches Spiel mit dem Getreideabkommen" den "globalen Hunger verschärfe". Video und mehr …

Putin: Trotz Sanktionen erfüllen russische Energieunternehmen ihre Aufgaben erfolgreich. Trotz der feindseligen westlichen Strafmaßnahmen bleiben die russischen Öl- und Gasunternehmen stabil und führen ihre Tätigkeit weiterhin erfolgreich aus, sagte Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen am Montag. Mehr …

Mysteriöse „Pilzvergiftung“ in Russland - Putins Raketenforscher stirbt nach gescheiterter Mondmission. Moskau - Nur wenige Wochen nach dem gescheiterten Versuch Russlands, eine Raumsonde auf den Mond zu schicken, ist ein Wissenschaftler aus dem beteiligten Team verstorben. Die Todesursache soll laut der russischen Zeitung MKRU eine „Pilzvergiftung“ sein. Doch die Umstände um den Tod des 77-jährigen Witaly Melnikow werfen Fragen auf.
Wie MKRU am Donnerstag berichtete, verstarb Melnikow am Mittwochmorgen in einem Moskauer Krankenhaus, nachdem er bereits am 11. August mit einer schweren Vergiftung eingeliefert wurde. Über Wochen hinweg sollen Ärzte versucht haben, dem Wissenschaftler das Leben zu retten. Jedoch ohne Erfolg. Der 77-Jährige habe unter Nierenversagen gelitten und sei schließlich an den Folgen verstorben.
Mysteriöse „Pilzvergiftung“: Putins Raketenforscher stirbt nach gescheiterter Mondlandung
Kurz darauf wurden weitere Details zu seinem Tod bekannt. Melnikow soll laut neuen Informationen der Zeitung MKRU selbst gesammelte Pilze gegessen haben, die er in einem Wald in der Nähe von Moskau gepflückt hatte. Dabei war er laut Angaben seiner Familie eigentlich ein Experte auf dem Gebiet. „Seinen Verwandten zufolge sammelte er jeden Sommer Pilze und war bisher noch nie durch Waldnahrung vergiftet worden. Er ging immer allein auf Pilzsuche und genoss es, eins mit der Natur zu sein“, schreibt die Zeitung weiter.
Die Hintergründe und Informationen über Melnikows Tod lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Laut offiziellen Informationen wurde der Wissenschaftler bereits vor dem Absturz der Sonde ins Krankenhaus eingeliefert, sodass offenbar beide Ereignisse unabhängig voneinander stattfanden. Dass der 77-Jährige jedoch langjähriger Pilzsammler war und am Mittwoch kurze Zeit nach dem Fehlschlag der Mission verstarb, lässt zumindest Zweifel aufkommen. Mehr …

04.09.2023: Nach Rückzug des US-Dollars: Chinesische Banken überschwemmen Russland mit Geld. Anstelle von Euro und US-Dollar: Chinesische Banken haben seit dem Beginn des Ukraine-Krieges die Kreditvergabe an russische Finanzinstitute drastisch erhöht. Chinesische Banken haben seit dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine die Kreditvergabe an russische Finanzinstitute deutlich erhöht. Darüber berichtet die britische Zeitung Financial Times. In den ersten 14 Monaten von Februar 2022 bis März 2023 haben sich die Vermögenswerte der chinesischen Banken in Russland sogar vervierfacht. Quelle …

02.09.2023:  Nach Abkühlung der Beziehungen: Was steht beim Treffen von Putin und Erdoğan auf der Tagesordnung? Nach dem jüngsten Zerwürfnis zwischen Moskau und Ankara strebt die Türkei eine Neuauflage des Getreideabkommens an. Die Türkei ist einer der wichtigsten Handelspartner Russlands und ein logistisches Drehkreuz für den russischen Außenhandel inmitten der westlichen Sanktionen gegen Moskau.
Russlands Präsident Wladimir Putin und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan treffen sich am kommenden Montag zu Gesprächen in der russischen Stadt Sotschi. Das teilte das russische Präsidialamt mit. Die Türkei strebt eine Neuauflage des Getreideabkommens an, das der Ukraine nach Kriegsbeginn Exporte über das Schwarze Meer ermöglicht hatte. Russland war im Juli aus dem Abkommen ausgestiegen.
Die Ankündigung beendete wochenlange Spekulationen darüber, wann und wo sich die beiden Staatsoberhäupter das nächste Mal treffen könnten, während die internationalen Bemühungen fortgesetzt werden, das Getreideabkommen zu retten. Ankara spielt in dem Prozess eine Schlüsselrolle, da die Türkei zu den wichtigsten Handelspartnern Russlands zählt und als logistisches Drehkreuz für den russischen Außenhandel inmitten der westlichen Sanktionen fungiert.
Russland hat sich darüber beklagt, dass seine Agrarexporte durch Transport- und Versicherungsbeschränkungen behindert werden, womit die Länder im Globalen Süden dem Risiko einer schweren Hungersnot ausgesetzt werden. Mit diesem Argument kündigte Moskau das Abkommen vor etwa zwei Monaten auf. Mehr …

01.09.2023:  Putin: Russland war und bleibt "absolut unbesiegbar". Die Stärke einer Nation wird durch die Entschlossenheit ihres Volkes definiert, sagte der russische Präsident Wladimir Putin vor einer Gruppe von Schülern in einer offenen Unterrichtsstunde zum Tag des Wissens. Er fügte hinzu, dass Russland "absolut unbesiegbar" war und bleibt. Mehr …

Lawrow: Sonderoperation hat Gerechtigkeit und Multipolarität einen starken Impuls gegeben. Russlands Außenminister Sergei Lawrow hielt am ersten September eine traditionelle Rede vor den Studenten des Moskauer Instituts für Internationale Beziehungen. Darin erörterte er aktuelle Themen, unter anderem die derzeitigen Möglichkeiten und Aussichten für russische diplomatische Missionen, und analysierte Trends in der Weltpolitik. Video und mehr …

Außenminister der Türkei und Russlands besprechen mögliche Rückkehr zum Getreide-Deal. Der Außenminister der Türkei, Hakan Fidan, ist vom 31. August bis 1. September zu einem Arbeitsbesuch in Moskau. Zuvor hatte das russische Außenministerium mitgeteilt, dass bei dem Treffen zwischen Sergei Lawrow und Fidan unter anderem die Situation im Zusammenhang mit der Sonderoperation in der Ukraine und dem Getreideabkommen erörtert werden soll. Video und mehr …

31.08.2023:  Russischer MiG-31-Jäger vereitelt Verletzung der Staatsgrenze durch norwegisches Militärflugzeug. MiG-31 der russischen Luftstreitkräfte hinderte ein Flugzeug der norwegischen Luftstreitkräfte daran, die russische Staatsgrenze über der Barentssee zu verletzen. Am 24. August näherte sich bereits ein norwegisches Flugzeug der russischen Grenze.
Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, entdeckte die russische Luftraumüberwachung am 31. August ein Objekt, das sich der russischen Grenze über der Barentssee näherte. Umgehend sei ein MiG-31-Kampfjet der Nordflotte in die Luft gebracht worden, um es zu identifizieren, so das Ressort. Es wurde festgestellt, dass es sich dabei um ein Seefernaufklärungs- und U-Boot-Jagdflugzeug der norwegischen Luftstreitkräfte vom Typ P-8A Poseidon handelt. In der Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums hieß es weiter: "Als sich der russische Kampfjet näherte, drehte das ausländische Militärflugzeug ab und entfernte sich von der russischen Staatsgrenze." Mehr …

LIVE: Außenminister Russlands und der Türkei geben gemeinsame Pressekonferenz. Der russische Außenminister Sergei Lawrow empfängt seinen türkischen Amtskollegen Hakan Fidan in Moskau. Geplant ist ein Meinungsaustausch über die Ukraine-Krise und Optionen für eine diplomatische Beilegung, sowie über Alternativen zum ausgelaufenen Getreide-Deal. Zudem sollen weitere Gespräche auf höchster Staatsebene abgestimmt werden. RT DE überträgt die Pressekonferenz live auf Deutsch.  Video und mehr

Schoigu inspiziert Rüstungsbetriebe im Gebiet Tula. Am Mittwoch traf Russlands Verteidigungsminister Sergei Schoigu im Gebiet Tula zu einer Inspektion ein, um die Erfüllung des staatlichen Rüstungsvertrags zu prüfen. Laut einer offiziellen Erklärung besuchte der Minister Betriebe des Rüstungsunternehmens Almas-Antei, wo moderne Modelle von Radarsystemen hergestellt werden. Video und mehr …

Sacharowa: Ukrainische Drohnenangriffe ohne Beteiligung des Westens nicht möglich. Maria Sacharowa, Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, äußerte sich am Mittwoch in ihrem Briefing zu den Angriffen ukrainischer Drohnen auf verschiedene Regionen der Russischen Föderation. Sie betonte erneut die direkte Beteiligung des Westens an solchen Angriffen, da derartige Aktionen ohne die Verwendung von Satellitendaten unmöglich seien. Video und mehr …

30.08.2023:  "Wir müssen unseren Planeten sauber halten" – Hunderte Freiwillige nehmen an Öko-Festival im Elbrus. Echter Umweltschutz: Hunderte Freiwillige sammeln 20 Tonnen Müll am höchsten Berg Russlands ein. Mehr als 800 Freiwillige aus verschiedenen Regionen Russlands versammelten sich am Hang des Elbrus, um am jährlichen Umweltfestival "Sauberer Berg" (rus. "Tschistaja Gora") teilzunehmen. Das Festival findet seit 2018 statt. Jedes Jahr wächst die Zahl der Teilnehmer, während es immer weniger Müll an den Berghängen des Elbrus gibt. Mehr …

28.08.2023:  Russischer Botschafter: "BRICS sind nicht anti-westlich, BRICS sind nicht-westlich". Der Botschafter Russlands in Südafrika und Lesotho, Ilja Rogatschew, äußerte sich zur BRICS-Erweiterung. Den Wunsch, den BRICS beizutreten, habe die Politik des Westens beeinflusst, die besagt: "Entweder du bist für uns oder du bist gegen uns", so Rogatschew. Beim 15. BRICS-Gipfel in Johannesburg wurden sechs neue Kandidaten für die Vollmitgliedschaft im BRICS-Block vorgestellt: Argentinien, Ägypten, Äthiopien, Iran, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Video und mehr …

Lukaschenko: Putin hat nichts mit Prigoschins Tod zu tun. Am Freitag hat sich der Präsident Weißrusslands, Alexander Lukaschenko, bei seinem ersten öffentlichen Auftritt zum Tod vom Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin geäußert. Lukaschenko sagte, er könne sich nicht vorstellen, dass der russische Präsident Wladimir Putin in den Absturz von Prigoschins Geschäftsflugzeug verwickelt sei. "Ich kenne Putin und weiß, wie genau und vorsichtig er ist. Ich glaube es nicht, dass er so was tun würde", so Lukaschenko. Video und mehr …

27.08.2023:  Russlands Ermittlungskomitee bestätigt Prigoschins Tod: Leiche identifiziert. Das russische Ermittlungskomitee hat den Tod von Jewgeni Prigoschin bestätigt. Am Sonntag wurde die Identifizierung aller menschlichen Körper abgeschlossen, die am Absturzort der Maschine des Wagner-Chefs entdeckt worden waren. Diese wurde mittels einer genetischen Analyse möglich. Mehr …

Russlands Finanzminister prognostiziert Wirtschaftswachstum: Womöglich 2,5 Prozent im Jahr 2023. Trotz der gegen sein Land verhängten Sanktionen ist Russlands Finanzminister Anton Siluanow optimistisch gestimmt. Für das laufende Jahr prognostiziert er ein Wachstum für die heimische Wirtschaft. Die Inflation wird nach seiner Prognose bei sechs Prozent bleiben. Mehr …

Medwedew exklusiv 15 Jahre nach Georgien-Krieg: USA haben ihn provoziert. Zum Jahrestag dieses Konfliktes gab Dmitri Medwedew, der stellvertretende Leiter des russischen Sicherheitsrates und frühere russische Präsident, dem Sender RT und der Nachrichtenagentur TASS ein exklusives Interview. Medwedew ordnete damals die Militär-Operation im Kaukasus an. Video und mehr …

26.08.2023: Flugzeug explodierte. Was über den Tod von Prigoschin bekannt ist und wer dahinter stecken könnte. Am 23. August ist das Flugzeug, in dem Wagner-Chef Prigoschin saß, auf einem Flug von Moskau nach Petersburg abgestürzt. Die bisher bekannten Informationen deuten auf einen Mord hin.
Die Videos von dem Flugzeugabsturz, die im Netz kursieren, zeigen eindeutig, dass es sich kaum um einen „normalen“ Flugzeugabsturz gehandelt haben kann. Das Flugzeug fiel senkrecht zu Boden und auf mindestens einem Video hat eine Augenzeugin von Explosionen gesprochen, die sie gehört hätte. Sie war der Meinung, die Flugabwehr habe eine ukrainische Drohne abgeschossen. Auch die inzwischen bekannt gewordenen Informationen sprechen dafür, dass das Flugzeug durch eine Explosion zum Absturz gebracht wurde, denn offenbar sind Teile des Hecks und ein Flügel abgerissen worden und mehrere Kilometer vom Rest des Rumpfes zu Boden gegangen. Das Auseinanderbrechen eines Flugzeuges ist in jedem Fall ein Hinweis auf eine Explosion in großer Höhe.
Allerdings ist unklar, was zu der Explosion geführt hat. Es gibt zwei Versionen im Netz. Die eine behauptet, das Flugzeug wäre von einer Flugabwehrrakete getroffen worden, die andere besagt, es habe eine Bombe im Flugzeug gegeben. Das Flugzeug war angeblich vor dem Flug einige Tage lang zur Wartung und es wurde auch angeblich mindestens eine Person identifiziert, die Zugang zu dem Flugzeug hatte, nun aber unauffindbar ist und angeblich zur Fahndung ausgeschrieben wurde.
Prigoschin und Wagner sind in Afrika sehr populär und Russland will seine Beziehungen zu Afrika verbessern. Prigoschin während des BRICS-Gipfels zu töten, wäre ein sehr negatives Signal an die afrikanischen Länder gewesen. Und man kann Putin nachsagen, was man will, aber niemand hält ihn für dumm. Hinzu kommt, dass Putin dafür bekannt ist, seine Entscheidungen rational zu treffen und dass er immer danach fragt, welchen Vorteil Russland von einer Entscheidung oder Maßnahme hätte.
Hier sehe ich schlicht keinen Vorteil, den Russland oder Putin – noch dazu zu diesem Zeitpunkt – von Prigoschins Tod haben könnten. Selbst wenn Putin sich an Prigoschin für dessen „Marsch auf Moskau“ vor zwei Monaten hätte rächen wollen, hätte er das auch ein früher oder später tun können. Der Zeitpunkt ist für mich das wichtigste Argument gegen die These, dass die russische Regierung hinter dem Absturz steckt. Und da kommt die Frage der Bombe ins Spiel, die laut Quellen das Flugzeug zum Absturz gebracht haben soll.
Prigoschin hatte viele Feinde. An erster Stelle steht natürlich die ukrainische Regierung, die schon einige Bombenanschläge in Russland durchgeführt hat. Aber es können auch westliche Geheimdienste sein, denn es ist allgemein bekannt, wie sehr die Wagner-Gruppe zum Beispiel Frankreich ärgert, weil sie eine Mitschuld daran trägt, dass Frankreichs Einfluss in seinen ehemaligen Kolonien derzeit rapide abnimmt. Während jahrelange Einsätze französischer Soldaten in den afrikanischen Ländern keine Fortschritte im Kampf gegen Terrorgruppen gemacht haben, kann Wagner dort, wo sie gerufen werden, Erfolge vorweisen. Das ist einer der Gründe, warum Mali, Burkina Faso und andere Länder lieber mit Wagner als mit dem französischen Militär zusammenarbeiten.
Wie gesagt, ist noch nicht viel bekannt. Ich bin Analyst, das bedeutet, dass ich mich mit Spekulationen zurückhalte, bis es Fakten gibt. Das erfordert Geduld, also warten wir ab, was in Zukunft offiziell bekannt wird. Mehr ..

Der Flugzeugabsturz von Prigoschin: Über Verschwörungen und Konsequenzen. Die Community der alternativen Medien hat ein Video in den sozialen Netzwerken verbreitet, in dem Putin sagt, er könne alles verzeihen – außer Verrat. Die Mainstream-Medien erinnerten an Warnungen, dass das Leben von Prigoschin in Gefahr sein könnte. Beide Lager gehen davon aus, dass Putin für den Tod des Wagner-Chefs verantwortlich ist. Beides hält einer Überprüfung nicht stand. Die langjährige Rivalität der Wagner-Gruppe mit dem russischen Verteidigungsministerium geriet Ende Juni endgültig außer Kontrolle und mündete in einen Putschversuch der Wagner-Gruppe. Präsident Putin gelang es jedoch, die Krise friedlich zu beenden und begnadigte de facto die Beteiligten. Einige der Kämpfer und Kader gingen anschließend nach Weißrussland, andere reisten nach Afrika. Dieses Ergebnis stand im Einklang mit den nationalen Interessen Russlands, wurde jedoch von einigen Mitgliedern aus der Community der alternativen Medien, als Beweis für einen "inszenierten Putsch unter falscher Flagge" gewertet. Unbestreitbar ist jedoch, dass die Wagner-Gruppe weiterhin als Instrument des russischen Staates fungiert.
Prigoschin hatte in den Tagen vor seinem Tod ein Video veröffentlicht, das ihn in der Sahelzone zeigte, in dem er erklärte, er mache "Russland auf allen Kontinenten noch größer und Afrika noch freier." Der Kontext zu Afrika besteht darin, dass es in den vergangenen Jahren in dieser Region zu antifranzösischen Aufständen kam, in Form von patriotischen Militärputschen, zuletzt in Niger, das nun durch eine von Frankreich unterstützte Invasion durch die Staaten der ECOWAS unter nigerianischer Führung bedroht ist.
Die wachsende Rolle der Wagner-Gruppe, bei der Unterstützung der Staaten in der Sahelzone, bei der Wahrung ihrer nationalen Souveränität, wird von einigen Beobachtern als Grund für die angebliche Ermordung des Wagner-Chefs durch Akteure aus dem Westen gewertet. Zwar liegen noch keine Beweise vor, die diese Theorie stützen würden, doch das Treffen zwischen Präsident Putin mit Kadern der Wagner-Gruppe Ende Juni, erklärt, warum die Afrika-Operationen dieser Gruppe auch ohne Prigoschin an der Spitze weitergehen werden.
Beide Lager kommen zum Schluss, dass der russische Präsident für den Vorfall vom vergangenen Mittwoch verantwortlich ist. Wobei die alternativen Medien andeuteten, dass dies aus persönlichen Gründe geschah, während die Mainstream-Medien ihre Zielgruppe glauben machen möchte, dass es sich hierbei um einen weiteren "politischen Mord", in einer langen Reihe von vielen "politischen Morden" gehandelt hat. In beiden Fällen muss akzeptiert werden, dass Präsident Putin gelogen haben soll, als er im nationalen Fernsehen verlautbarte, er werde sein Versprechen halten. Die Beteiligten an den Ereignissen von Ende Juni, können über ihre eigene Zukunft entscheiden, ohne dass sie Angst vor staatlicher Repression haben müssen.
Darüber hinaus glauben die Anhänger beider Verschwörungstheorien, dass Putin anschließend den Tod von Prigoschin auf eine der dramatischsten Arten angeordnet hat, die man sich ausdenken kann, wobei Putin gleichzeitig unverantwortlich das Risiko einging, unschuldige Zivilisten am Boden zu gefährden, zusätzlich zu den zivilen Piloten und der zivilen Stewardess in der Unglücksmaschine. Es gibt zwingende Gründe, an dieser Interpretation der Ereignisse stark zu zweifeln. Zunächst einmal sind sowohl der Ausgang des Geschehens als auch die damit verbundene Optik nachteilig für die nationalen Interessen Russlands. Es ist absurd sich vorzustellen, dass Präsident Putin geplant hat, die Interessen seines eigenes Land auf diese Weise zu untergraben.
Die Eliminierung von Prigoschin und Mitgliedern des Kaders dieser Gruppe, wäre ein eklatanter Verstoß gegen das Versprechen, das er ihnen öffentlich im nationalen Fernsehen gegeben hat. Und dies könnte die Basis von Wagner, zusammen mit ihren Unterstützern in den Streitkräften und in der Zivilgesellschaft, dazu veranlassen, als Reaktion darauf über antistaatliche Aktionen nachzudenken. Diejenigen, die sich von dieser Verschwörungstheorie beeinflussen lassen, könnten sich selbst einreden, dass sie die Nächsten sein könnten, weshalb sie dann unter Umständen aus Notwehr zuerst handeln und so eine sich selbst erfüllende Prophezeiung in Gang setzen. Mehr …

Der Flugzeugabsturz von Prigoschin: Über Verschwörungen und Konsequenzen. Die Community der alternativen Medien hat ein Video in den sozialen Netzwerken verbreitet, in dem Putin sagt, er könne alles verzeihen – außer Verrat. Die Mainstream-Medien erinnerten an Warnungen, dass das Leben von Prigoschin in Gefahr sein könnte. Beide Lager gehen davon aus, dass Putin für den Tod des Wagner-Chefs verantwortlich ist. Beides hält einer Überprüfung nicht stand. Mehr …

25.08.2023:  FSB warnt Russen vor Beteiligung an Sabotageakten im Auftrag ukrainischer Geheimdienste. Laut einer Mitteilung des Inlandsgeheimdienstes FSB werben ukrainische Nachrichtendienste russische Bürger aktiv im Internet an, um diese mit Sabotageakten in Russland zu beauftragen. Dies könne lange Haftstrafen zur Folge haben, warnt die Behörde in Moskau. Ermittlungen zu Brandstiftungen an russischen Behördengebäuden sowie der Eisenbahninfrastruktur weisen darauf hin, dass die ukrainischen Geheimdienste direkt an deren Organisation beteiligt waren. Dies gibt der russische Inlandsgeheimdienst FSB in einer Mitteilung am Freitag bekannt. Hierzu stellt die Behörde fest, dass russische Staatsbürger via Internet angeworben und in die Sabotageakte in Russland einbezogen werden. Wie es weiter heißt, handele es sich um die Werbeanzeigen im Internet, welche schnelles Geld versprächen.
"Mit Beginn der militärischen Spezialoperation in der Ukraine ist die Zahl der Anzeigen zum Thema 'schnelles Geld' auf verschiedenen Internetseiten, in Telegram-Kanälen zur Jobsuche, in Online-Casinos und Internet-Drogen-Shops dramatisch gestiegen." Der Schwerpunkt sei dabei, Jugendliche, ältere sowie radikal eingestellte Menschen, aber auch marginalisierte Bevölkerungsgruppen an illegalen Aktivitäten teilnehmen zu lassen, so die Behörde in Moskau. Darüber hinaus würden Minderjährige und Personen mit psychischen Erkrankungen rekrutiert, die nicht über juristische Grundkenntnisse verfügten und sich der Schwere der begangenen Taten nicht bewusst seien. Darüber hinaus rufen nach Angaben des FSB Mitarbeiter der ukrainischen Geheimdienste sowie Informationszentren über beliebte Messengerdienste russische Bürger an und geben sich für Angestellte von Banken, des Ermittlungskomitees, des Innenministeriums sowie des Inlandsgeheimdienstes aus. Mithilfe psychologischer Beeinflussungstechnologien würden die Menschen gezwungen, erhebliche Geldbeträge auf vermeintlich "sichere Konten" zu überweisen, um "sich vor Betrügern zu schützen". Anschließend würden sie, auch unter Androhung einer strafrechtlichen Verfolgung, dazu überredet, Verwaltungsgebäude in Brand zu setzen. Mehr …

Schnäppchen der Woche? Heineken verkauft sein russisches Geschäft für einen Euro. Nach dem langen Hin und Her verlässt der Bierkonzern Heineken den russischen Markt. Wie Vertreter des Konzerns nun erklärten, beträgt der Kaufpreis für das Geschäft von Heineken Russland einen Euro für 100 Prozent der Anteile. Mehr …

Lawrow zum Flugabsturz von Wagner-Chef: "Konzentrieren wir uns nicht auf Berichte westlicher Medien". Der Absturz eines Privatflugzeugs mit hohen Vertretern der "Wagner"-Gruppe schlägt in der westlichen Presse hohe Wellen. Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat dazu aufgerufen, sich an Fakten zu orientieren und Spekulationen nicht für bahre Münze zu nehmen. Russlands Außenminister Sergei Lawrow rief dazu auf, sich an Fakten und nicht an den Erzählungen westlicher Medien zum Flugzeugabsturz des Wagner-Chefs Jewgeni Prigoschin zu orientieren.
So hatte das Wall Street Journal Quellen mit der Aussage zitiert, dass nach vorläufigen Einschätzungen von US-Behörden Prigoschins Geschäftsflugzeug abgestürzt sei, nachdem eine Bombe an Bord detoniert sei. Gleichzeitig zitiert Reuters andere Quellen, wonach dem Pentagon zufolge eine Boden-Luft-Rakete die Ursache für den Absturz gewesen sei. Das Pentagon hat derartige Berichte mittlerweile dementiert. Prigoschins Privatflugzeug stürzte am Abend des 23. August 2023 in der Region Twer ab. Nach Angaben der russischen Luftfahrtbehörde Rosawiazija befanden sich an Bord der abgestürzten Legacy 600 sowohl Prigoschin selbst als auch Dmitri Utkin, ein ranghoher Kommandeur der Wagner-Gruppe. Weitere Fluggäste sollen Sergei Propustin, Jewgeni Makarjan, Alexander Totmin, Waleri Tschkalow und Nikolai Matussejew gewesen sein. Die Besatzung habe aus Pilot Alexei Lewschin, Co-Pilot Rustam Karimow und der Flugbegleiterin Kristina Raspopowa bestanden. Präsident Wladimir Putin hat den Familien aller bei dem Flugzeugabsturz ums Leben gekommenen Personen sein Beileid ausgesprochen und erklärt, dass die Ermittlungen vollständig durchgeführt und zu einem Abschluss gebracht würden. Video und mehr …

Putin zum Tod Prigoschins: Er war ein sehr talentierter Mann. Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Absturz des Flugzeugs von Jewgeni Prigoschin als Tragödie bezeichnet und den Angehörigen der Opfer sein Beileid ausgesprochen. Das Thema kam bei einem Treffen des russischen Staatsoberhauptes mit dem stellvertretenden Leiter der Volksrepublik Donezk, Denis Puschilin, auf. Er bezeichnete diesen Verlust als "besonders schmerzhaft", da unter den Opfern Personen waren, die bei der Befreiung von Artjomowsk eine bedeutende Rolle gespielt hatten. Video und mehr …

Kreml: Russland ist nicht für den Tod von Prigoschin verantwotlich. Entsprechende Behauptungen des Westens bezeichnete Kreml-Sprecher Dmitri Peskow als «absolute Lüge». Am Mittwoch teilte das russische Ministerium für Notfallsituationen mit, dass ein Privatflugzeug auf dem Weg von Moskau nach St. Petersburg in der Region Twer abgestürzt sei. Alle zehn Menschen an Bord seien ums Leben gekommen. Nach Angaben der Föderalen Luftverkehrsbehörde Rosaviatsia befand sich Jewgeni Prigozhin, Chef der paramilitärischen Gruppe Wagner, an Bord des Flugzeugs. Eine Untersuchung des Unfalls ist im Gange.
In westlichen Staaten gibt es viele Spekulationen über den Absturz. Dabei wird meistens der Kreml als mutmasslicher Verantwortlicher genannt. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bezeichnete diese Anschuldigungen am Freitag als «absolute Lüge», wie Sputnik berichtet. Der russische Präsident Wladimir Putin habe sich in letzter Zeit nicht mit Prigoschin getroffen, sagte Peskow. Laut dem Beamten gibt es noch wenige Fakten über den Fall. Die offiziellen Ergebnisse der Untersuchung des Flugzeugabsturzes würden veröffentlicht werden. Die Zukunft der Wagner-Gruppe sei schwer zu beurteilen, so Peskow, da sie de jure nicht als Struktur existiere. Quelle …

Russland und Armenien erweitern Zusammenarbeit: Handelsumsatz bricht alle Rekorde. Die Regierungschefs Russlands und Armeniens, Michail Mischustin und Nikol Paschinjan, haben sich am Donnerstag in Moskau getroffen. Sie berieten über den Ausbau der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen beider Länder. Video …

"Schwerer Schlag für Russland" – Wer hatte Interesse an der Ermordung Prigoschins? Der Geschäftsmann und Chef der Wagner-Gruppe Jewgeni Prigoschin und seine Vertraute kamen bei dem Absturz seines privaten Flugzeugs ums Leben. Der Westen sieht klar Wladimir Putin hinter dem Anschlag. Doch die einfache Frage "Wem nutzt Prigoschins Liquidierung auf diese Art und Weise?" lenkt den Verdacht in eine ganz andere Richtung.
Als mögliche Ursachen für den Absturz kommen aktuell ein Abschuss, die Zerstörung des Flugzeugs durch einen an Bord versteckten Sprengsatz oder technisches Versagen infrage.  "Natürlich können wir auch die Version des technischen Versagens nicht ausschließen", sagte Schurygin in diesem Zusammenhang über den Absturz von Prigoschins Maschine.
Dann geht er allen anderen Versionen nach. Da bislang auf keinem der zahlreichen Augenzeugenvideos Spuren einer Boden-Luft-Rakete zu sehen waren, hält er einen Abschuss des Flugzeugs für wenig wahrscheinlich. Eine Bombe an Bord sei dagegen viel wahrscheinlicher. Mehrere Zeugen berichteten von zwei Explosionen, die zu hören gewesen sein sollen. Nach bislang nicht offiziell bestätigten Informationen "aus dem Umkreis der Ermittler" könnte ein Sprengsatz im Radkasten die Maschine zum Absturz gebracht haben. Aufgrund einer Detonation in der Luft stürzte das Heckteil des Flugzeugs mehrere Kilometer vom Rumpf ab. Einige Luftfahrtexperten halten jedoch eine Detonation im Inneren des Flugzeugs für wahrscheinlicher.
Der Militärexperte, der den Gründer des Militärunternehmens seit 2014 persönlich kannte, betonte, dass Prigoschin jede Menge Feinde und im Laufe der Zeit viel Blut vergossen hatte. Dass er mit neun Unbeteiligten jedoch von den russischen Geheimdiensten derart beseitigt werden konnte, hält er für äußerst unwahrscheinlich: "Verdammt, am helllichten Tag, am russischen Himmel, in der Nähe von Moskau, und dann auch noch so, dass der Informationsraum in die Luft fliegt? Ich kann es nicht glauben! Prigoschin war gerade aus Afrika zurückgekehrt – niemand wurde daran gehindert, ihn dort 'auszuschalten'."
Der Präsident habe Prigoschin sein Wort gegeben, dass ihm und seinen Kämpfern trotz menschlicher Opfer bei der regulären Armee während der kurzzeitigen Meuterei am 24. Juni keine Repressalien drohen, schreibt Schurygin dazu. Prigoschin habe ohnehin schon einen beträchtlichen Teil seines Besitzes und seines Ansehens verloren gehabt, und ihm nachzutreten würde weder für Putin noch für die russische Militärführung mehr Sinn machen. Außerdem berge so ein spektakulärer Anschlag in der Mitte Russlands viele unkalkulierbare Risiken, die die russische Führung auf keinen Fall eingehen würde.
Kalkulierbar ist dagegen der Nutzen, den ausländische Geheimdienste gerade aus einer derartig spektakulär ausgeführten Beseitigung Prigoschins schöpfen könnten. "Die CIA, der MI6, die französische DGSE und der ukrainische GUR könnten so etwas tun", sagt Schurygin. Er führt weiter aus: „Die öffentliche Ermordung einer der medienwirksamsten und einflussreichsten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ist ein schwerer Schlag für das russische kollektive Unterbewusstsein. Auch hier geht es um die Beseitigung eines gefährlichen Feindes, der auf die Umverteilung Afrikas aus ist. Die Ermordung Prigoschins ist eine Provokation der 'Zwietracht' in der russischen militärischen und politischen Führung und eine emotionale Explosion im militärischen Umfeld, wo Prigoschin und Wagner viele Anhänger und Bewunderer haben. Ein perfekter Treffer an der Schmerzgrenze der Gesellschaft!"
Ähnlich bewertet auch der Politikwissenschaftler und Medienexperte Semjon Uralow den Schaden für Russland. Er weist darauf hin, dass Prigoschin ein starker und unabhängiger medialer Akteur war, der die Probleme an der Front und in der Gesellschaft offen und frech anzusprechen wagte. Er stellte nicht nur eine äußerst kampffähige Privatarmee zusammen. Er leistete effektive Medienarbeit und war gewiefter Propagandist. "Solche Naturtalente können nicht gezielt gezüchtet werden, sie brauchen Jahre, um zu keimen. Dies ist ein großer Verlust für die Fronten im kognitiven Krieg. Russland hat nun keine Medienfigur mehr, die bedrohlich (nach außen) wirken könnte", schrieb Uralow auf seinem Telegram-Kanal. Zudem wäre ein solcher Anschlag auch ein Zeichen der Schwäche der Staatsmacht. "Ein Terroranschlag solchen Ausmaßes, egal, wie er realisiert wird, wird von den Menschen als Schwächung der Kontrolle über die Eliten und der Kontrollierbarkeit der Eliten interpretiert", schreibt Tsargrad. Mehr …

24.08.2023:  Russland: Wagner-Chef Prigoschin mit Privatflugzeug abgestürzt. Im nordwestrussischen Gebiet Twer ist ein Privatflugzeug von Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin am Mittwoch abgestürzt. Nach Angaben des russischen Katastrophenschutzministeriums kamen dabei alle Insassen ums Leben. Darunter war nach Auskunft der russischen Luftfahrtbehörde Rosawiazija auch Prigoschin selbst. Video und mehr …

Erfolgreiches Attentat auf Wagner-Chef Prigoschin. Erst Putins Koch, dann Chef der mächtigsten Privat-Armee der Welt und jetzt tot: Ein Attentat auf Prigoschin war erfolgreich. Das könnte einiges auslösen. Abgestürzt mit dem Privatjet, unweit von Moskau. Das Absturzvideo zeigt, wie der Flieger mit abgerissenem Flügel zu Boden geht. Aktuell wird viel spekuliert – rein technisches Versagen kann aber wohl ausgeschlossen werden. Neun Personen waren an Bord, darunter auch Prigoschins Kommandant Utkin. Während das russische Staatsfernsehen und auch Wagner-Nahe Kanäle den Tod des Chefs bereits bestätigen, reicht das dem Westen nicht ganz. Die New York Times greift sogar Thorien auf, dass alles nur eine Inszenierung gewesen wäre. Gleichzeitig aber berichtete die Financial Times schneller als die russische Presse. Die NY Post machte Prigoschin sogar zu einem „Dissidenten“.
Jedenfalls: Für die veröffentlichte Meinung im Westen war es sofort klar, dass Putin verantwortlich sei. Auch Joe Bilden meldete sich umgehend zu Wort, um das klarzustellen. Mehr …

Flugzeugabsturz: Wagner-Chef Prigoschin an Bord? Was derzeit bekannt ist. Jewgeni Prigoschins Privatflugzeug, unter dessen Passagieren er sich laut Behördenmitteilung befand, stürzte am Abend des 23. August 2023 im russischen Gebiet Twer ab. Überlebende gab es nicht. Ermittlungen laufen. RT präsentiert die bisher bekannten Daten. Videomaterial, das von den Nachrichtenkanälen Mash und Baza auf Telegram veröffentlicht wurde und in Zusammenhang mit dem Absturz der RA-02795 gebracht wird, zeigt den Absturz einer Maschine ähnlicher Größe. Eine weibliche Stimme kommentiert: ", da wurde eine Drohne abgeschossen! Zweimal hat es geknallt, zwei Explosionen. Jetzt fällt sie. Schau dir das an, sie fällt! . , wo wird sie hinknallen? Wo ist sie abgestürzt? Da fliegen Trümmer. Irgendwo ist sie abgestürzt –, schau dir den Rauch an, was da für Wolken aufsteigen! Und da fallen noch Trümmer. , ich krieg hier das Zittern. !. Da, bei dem Bauernhof! Es brennt. Ich verstehe nicht, ist das bei dem Bauernhof oder nicht?"
Nach den zwei besagten Knallgeräuschen habe die Maschine ihr Heck samt Rudern sowie eine Tragfläche verloren, die nahe einer verlassenen Farm in Kuschenkino niedergingen. Das Wrack des Flugzeugs fing nach dem Absturz Feuer. Laut einer Kinderstimme seien am Wrack drei Leichen zu sehen gewesen. Überlebende gibt es nicht. Die zweite Maschine, eine ERJ-135BJ Legacy 650 mit der Bordnummer RA-02748, soll den Flug zum Zielflughafen abgebrochen haben und am Business-Flughafen Ostafjewo des Moskauer Verwaltungsbezirks Neu-Moskau gelandet sein – offiziell bestätigt wurde dies jedoch bisher nicht.
Nach Angaben der russischen Luftfahrtbehörde Rosaviazija befanden sich an Bord der abgestürzten Legacy 600 sowohl Jewgeni Prigoschin selbst als auch Dmitri Utkin, ein ranghoher Kommandeur der Wagner-Gruppe. Weitere Fluggäste sollen Sergei Propustin, Jewgeni Makarjan, Alexander Totmin, Valeri Tschkalow und Nikolai Matussejew gewesen sein. Die Besatzung habe aus Pilot Alexei Lewschin und Copilot Rustam Karimow und der Flugbegleiterin Kristina Raspopowa bestanden. Die Behörde betont:  Der Flug des Flugzeugs Embraer-135 (EBM-135BJ) wurde auf der Grundlage einer Genehmigung für die Nutzung des Luftraums durchgeführt, die gemäß dem festgelegten Verfahren erteilt wurde. Video und mehr …

Exklusiv: FSB-Informationen über finnische Spionage in Russland. Finnische Geheimdienste versuchen seit Jahren, sich in die inneren Angelegenheiten Russlands einzumischen und Spione aus diplomatischen Kreisen anzuwerben. Das teilte eine Quelle aus dem Russischen Föderalen Sicherheitsdienst gegenüber RT mit.
Der russische Föderale Sicherheitsdienst (FSB) hat offenbar ein finnisches Spionagenetzwerk aufgedeckt, das seit Jahren versucht, russische Bürger, darunter auch Diplomaten, anzuwerben, um Daten über Moskaus innere Angelegenheiten zu sammeln. Eine Quelle innerhalb des FSB, die anonym bleiben wollte, erklärte am Montag gegenüber RT, dass Finnland Dutzende von Abhörposten an verschiedenen Orten rund um die russische Botschaft in Helsinki eingerichtet und russische Mitarbeiter, die dort arbeiteten, überwacht habe.
Einige Diplomaten sollen sogar von Mitarbeitern des finnischen Geheimdienstes SUPO angesprochen worden sein. Ihnen wurde angeboten, Informationen über die inneren Angelegenheiten Russlands zu liefern. Eine russische Wirtschaftsvertreterin berichtete sogar von einem Anwerbeversuch durch eine britische MI6-Agentin auf finnischem Boden. Außerdem haben finnische Behörden offenbar mehrere Dienstleister aus dem diplomatischen Umkreis als Informanten abgeworben – Reiseunternehmer, zwielichtige Geschäftsleute und Handelsvertreter. Die meisten von ihnen seien inzwischen vom FSB enttarnt worden. Einer von ihnen, der ehemalige Wirtschaftsvertreter der russischen Teilrepublik Tatarstan in Finnland, Awubaker Magschanow, sei nach Zypern ausgewandert, wo er nach wie vor als Informant für finnische Geheimdienste tätig sei. Video und mehr …

FSB-Enthüllung: Finnisches Spionagenetzwerk zur Einmischung in innere Angelegenheiten Russlands. Der russische Sicherheitsdienst FSB hat nach eigenen Angaben ein Spionagenetzwerk des finnischen Geheimdienstes aufgedeckt. Es umfasse finnische Agenten und russische Rekruten und ziele darauf ab, sich in die inneren Angelegenheiten Russlands einzumischen. RT-Korrespondentin Marina Kosarewa berichtet.  Video und mehr …

Putin: Ukraine schont ihre Soldaten nicht – "als ob es nicht ihre Bürger sind". Wladimir Putin traf am Mittwoch, den 23. August, mit dem Oberhaupt der Lugansker Volksrepublik Leonid Pasetschnik zusammen. Auf der Agenda standen Sicherheitsfragen in der Region. Putin betonte, dass die LVR-Verwaltung trotz der Kampfhandlungen in der unmittelbaren Nähe alle Aufgaben meistert. Video und mehr …

Tod des Wagner-Chefs: «Wladimir Putin ist der ultimative Apostel der Rache». Der Aufstand von Jewgeni Prigoschin vor zwei Monaten war eine Demütigung für Wladimir Putin. Am Mittwoch ist der Wagner-Chef bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Vor genau zwei Monaten, am 23. Juni, startete Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin seinen Kurz-Aufstand gegen Moskaus Militärführung. Nun ist sein Privatjet in der Nähe von Moskau abgestürzt. Mutmaßlich wurde das Flugzeug abgeschossen oder in der Luft gesprengt.
Bereits beim Aufstand Prigoschins waren sich westliche Medien einig, dass Putin sich rächen werde. Der Kremlchef, der im Laufe seiner über 20-jährigen Herrschaft die Opposition ausgeschaltet und die Medien gleichgeschaltet hat, sah an diesem 23. Juni geschwächt wie noch nie aus. Die Wagner-Kämpfer konnten scheinbar ungehindert Hunderte Kilometer Richtung Moskau marschieren. Für Putin eine Demütigung und Blamage. «Putin wird sich mit seiner Rache Zeit lassen», hieß es damals.
Nach dem «Marsch auf Moskau» von Jewgeni Prigoschin sagte CIA-Chef William Burns voraus, dass der russische Präsident Wladimir Putin sich Zeit lassen werde, um sich zu rächen. «Was wir hier sehen, ist ein sehr komplizierter Tanz», meinte Burns auf dem Aspen Security Forum im Juli. «Putin ist der ultimative Apostel der Rache», so der CIA-Chef. Auch wenn die genauen Geschehnisse unmittelbar nach dem angeblichen Tod des Söldnerbosses bei einem Flugzeugabsturz noch im Dunkeln liegen, so scheint für die meisten Analysten klar zu sein, dass Putin persönlich den Befehl erteilt hat, den Wagner-Chef ein für alle Mal auszuschalten. Das russische Verteidigungsministerium und der Kreml haben das private Militärunternehmen Wagner seit der Rebellion weitgehend zerstört und Prigoschins Autorität damit geschwächt – und die Ermordung der Führungsspitze von Wagner war wahrscheinlich der letzte Schritt zur Beseitigung von Wagner als unabhängige Organisation. Das schreibt die renommierte US-Denkfabrik Institute for the Study of War ISW.
Putin hat laut ISW mit größter Wahrscheinlichkeit die russische Militärführung angewiesen, Prigoschins Flugzeug abzuschießen. Es sei äußerst unwahrscheinlich, dass Teile des russischen Militärs, insbesondere der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu und der Generalstabschef Waleri Gerassimow, Prigoschin ohne Putins Befehl hinrichten würden. Die gesamte russische Politik- und Sicherheitssphäre dürfte das weitere Überleben Prigoschins nach Wagners Rebellion als im Ermessen Putins liegend betrachtet haben.
Nach der Schwächung der Wagner-Gruppe könnte Putin nun zu dem Schluss gekommen sein, dass er Prigoschin ausreichend von Wagner getrennt hatte, um ihn töten zu können – ohne Prigoschin zu einem Märtyrer für die übrigen Wagner-Mitglieder zu machen. Weiter wird vermutet, dass die Söldnergruppe in finanzielle Schwierigkeiten geraten sei und man deshalb kaum mehr neue Söldner habe rekrutieren können. Mehr noch: Aktive Wagner-Söldner sollen sich bereits Redut-Antiterror angeschlossen haben, ein weiteres privates Militärunternehmen, das unter anderem vom kremltreuen Gazprom finanziert wird. Mehr …

„In Russland findet der Unfall dich“: Wagner-Chef Prigoschin stirbt bei Flugzeugabsturz. Zwei Monate nach seinem kurzzeitigen Aufstand gegen die russische Militärführung ist der Chef der russischen Söldner-Gruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, nach Behördenangaben bei einem Flugzeugabsturz in Russland ums Leben gekommen. Die Spekulationen über eine mögliche Rache aus dem Kreml mehren sich. Luftwaffengeneral Surowikin soll abgesetzt und unter Arrest gestellt worden sein.
Sowohl Prigoschin als auch sein Stellvertreter Dmitri Utkin befanden sich „an Bord des Flugzeugs“, teilte die russische Luftfahrtbehörde Rosawiatsija am Mittwochabend unter Berufung auf die Fluggesellschaft mit. Alle zehn Menschen an Bord sind nach vorläufigen Angaben des russischen Katastrophenschutzministeriums tot. Vor dem Wagner-Hauptquartier in St. Petersburg legten Menschen am Donnerstag Blumen, Kerzen und Aufnäher mit dem Wagner-Logo nieder. Zuvor hatten die russischen Nachrichtenagenturen „Tass“, „Ria Nowosti“ und „Interfax“ unter Berufung auf die Luftfahrtbehörde gemeldet, Prigoschins Name stehe auf der Passagierliste der Maschine. Das Flugzeug war demnach am Mittwoch in der Region Twer zwischen Moskau und St. Petersburg abgestürzt.
Wie Fotografen der Nachrichtenagentur AFP beobachteten, bewachten am frühen Donnerstagmorgen Sicherheitskräfte die Absturzstelle nahe dem Dorf Kuschenkino. Neben Prigoschin befanden sich demnach auch Wagner-Gründer und Kommandant Dmitri Utkin und Logistikchef Waleri Tschekalow an Bord der Maschine. Der Wagner nahestehende Telegram-Kanal „Grey Zone“ meldete am Mittwoch selbst, dass Prigoschin bei einem Flugzeugabsturz in Russland ums Leben gekommen sei. Gleiches berichtete der kremlnahe Fernsehsender „Zargrad TV“ unter Berufung auf eigene Quellen. Es stünden lediglich noch DNA-Analysen zum Zwecke der Identifizierung aus.
Einem von „Ria Nowosti“ zitierten Leiter der Rettungsdienste zufolge wurden an der Absturzstelle bis zum Abend zunächst acht Leichen gefunden. „Tass“ berichtete später von sieben geborgenen Leichen. „Uns fehlen die Worte“, sagte ein maskierter Mann vor dem Wagner-Sitz in St. Petersburg zur AFP. Er trug einen Helm und ein Sweatshirt mit dem Logo der Organisation und rief dazu auf, Prigoschin „und alle unsere Kommandanten“ zu unterstützen.
Laut Rosawiatsija gehörte das Privatflugzeug des Typs Embraer Legacy dem auf Geschäftsreisen spezialisierten Unternehmen MNT-Aero. Die Luftfahrtbehörde erklärte, dass sie eine Sonderkommission zur Untersuchung des Absturzes eingesetzt habe. Auch das für schwere Straftaten zuständige Untersuchungskomitee Russlands leitete nach eigenen Angaben ein Ermittlungsverfahren wegen „Verstoßes gegen die Sicherheitsvorschriften im Luftverkehr“ ein. Das Komitee schickte demnach ein Ermittlerteam an die Absturzstelle. Mehr …

Russland: Wagner-Chef Prigoschin wirklich tot? Nach dem Absturz eines Privatjets etwa 200 Kilometer nordwestlich von Moskau, bei dem angeblich 10 Personen ums Leben gekommen sein sollen, schießen die Spekulationen ins Kraut. Sowohl Wagner-Chef Jewgenij Prigoschin als auch der Wagner-Gründer Dmitri Utkin  sollen unter den Opfern sein. Fest steht, daß es inzwischen Reaktionen aus dem “Wertewesten” gibt.
Wagner-Chef Prigoschin scheint auf den Tag genau zwei Monate nach seiner Meuterei gegen die russische Militärführung mit dem Flugzeug abgestürzt zu sein. Ob dem tatsächlich so ist, müsste sich feststellen lassen. Bislang gibt es lediglich Indizien und Vermutungen.  So soll sich Prigoschin seit Mittwoch Abend nicht mehr gemeldet haben, heißt es. Und daß er sich wohl gemeldet haben würde, wenn er noch am Leben wäre, heißt es auch. Das scheint das Einzige zu sein, was feststeht: Daß sich Prigoschin nicht mehr gemeldet hat und daß er offensichtlich von der Bildfläche verschwunden ist. Auf dem Telegram-Kanal von Wagner wurde der Söldner-Chef am Mittwoch Abend bereits für tot erklärt. Was immer noch lebt, ist der alte Spruch: Totgesagte leben länger. In einem Gespräch mit Andrew Napolitano am gestrigen Tag gab Ex-Un-Waffeninspekteur Scott Ritter zu bedenken, daß in Geheimdienstkreisen gelte, niemand sei tot, so lange seine Leiche nicht identifiziert worden ist. Was steht fest?
Es gibt ein Amateur-Video von einem offenbar abstürzenden Flugzeug. Es soll sich dabei um eine Embraer Legacy 600 handeln, einen Business-Jet, von dem mindestens zwei Exemplare als Geschäftsflugzeuge der Wagner-Gruppe registriert sind. Die “Flugbewegungen” während des Absturzes sehen so aus, als sei dem Flugzeug vorher eine Tragfläche abhanden gekommen. Es gibt kein Video vom Aufschlag des Flugzeugs auf dem Boden. Es gibt ein Amateur-Video von der Wagner-Embraer Legacy 600, die abgestürzt sein soll. Auf diesem Video brennen noch die Überreste eines Flugzeugs. Direkt neben dem brennenden Schrott ist ein augenscheinlich ziemlich unverbeultes und nicht angekokeltes Triebwerk in demselben Blau zu sehen, in dem das Triebwerk der Wagner-Embraer lackiert ist. Es sieht danach aus, als sei das, was da brennt, die abgestürzte Wagner-Embraer. Mehr …

Putin äußert sich zum Tod von Prigoschin: "Es war eine Tragödie". Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Absturz des Flugzeugs von Jewgeni Prigoschin als Tragödie bezeichnet. Dies erklärte das Staatsoberhaupt bei einem Treffen mit dem stellvertretenden Leiter der Volksrepublik Donezk Denis Puschilin. "Was diesen Flugzeugabsturz betrifft, so möchte ich vor allem den Familien aller Opfer mein aufrichtiges Beileid aussprechen, es ist immer eine Tragödie", sagte Russlands Präsident Wladimir Putin zu dem Unglück, bei dem Jewgeni Prigoschin ums Leben gekommen war. "Die ersten Daten deuten darauf hin, dass Mitarbeiter der Firma Wagner an Bord waren", führte er weiter aus. Er betonte: "Es handelt sich um Menschen, die einen wesentlichen Beitrag zu unseren gemeinsamen Bemühungen im Kampf gegen das Neonazi-Regime in der Ukraine geleistet haben. Wir erinnern uns daran, wir wissen es, und wir werden es nicht vergessen." Putin erklärte, dass er Prigoschin seit den frühen 90er-Jahren kannte. Er sei ein Mann mit einem komplizierten Schicksal gewesen, der in seinem Leben auch schwere Fehler gemacht habe. Mehr …

23.08.2023:  Medienbericht: Wagner-Chef Prigoschin mit Privatflugzeug im Gebiet Twer abgestürzt. Am Mittwoch ist in dem russischen Gebiet Twer ein Privatflugzeug abgestürzt, das Medienberichten zufolge dem Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin gehörte. Alle Insassen sollen verunglückt sein. Prigoschin selbst soll sich nach Angaben der russischen Luftfahrtbehörde an Bord der abgestürzten Maschine befunden haben. Medienberichten zufolge ist am Mittwochabend in der russischen Region Twer ein Privatflugzeug vom Typ Embraer Legacy abgestürzt, die Zahl der Verunglückten an Bord wird mit zehn Menschen angegeben. Alle Insassen – sieben Passagiere und drei Mitglieder der Crew – sind nach Angaben des russischen Katastrophenschutzministeriums bei dem Absturz ums Leben gekommen.
Inzwischen hat die russische Luftfahrtbehörde Rosawiazija auf Anfrage von RT bestätigt, dass Jewgeni Prigoschin an Bord der abgestürzten Maschine war. Dies schreibt Margarita Simonjan auf ihrem Telegramkanal. Nach anderen Medienberichten soll auch der Gründer der Wagner-Gruppe, Dmitri Utkin, an Bord gewesen sein. Bestätigt hat den Tod von Prigoschin und Utkin inzwischen der provisorische Verwaltungschef des Gebiets Saporoschje, Wladimir Rogow. Er berief sich dabei auf hochrangige Offiziere der "Wagner"-Gruppe.  Das Flugzeug war nach Angaben der Luftfahrtbehörde auf dem Weg von Moskau nach Sankt Petersburg. Rettungsdienste sind am Ort des Absturzes und führen Bergungsarbeiten durch. Sie konnten inzwischen die sterblichen Überreste von acht Menschen bergen. Die Such- und Ermittlungsarbeiten dauern an.
Der Gouverneur der Region Twer, Igor Rudenja, hat die Kontrolle über die Situation nach dem Flugzeugabsturz übernommen. Nach Angaben der Regionalregierung sind die Strafverfolgungsbehörden und das Ministerium für Notfälle vor Ort. Sie sind dabei, die Einzelheiten des Vorfalls zu ermitteln und die Zahl der Toten zu bestimmen. Iswestija hat Videos veröffentlicht, auf denen der Absturz der Embraer sichtbar sein soll. Video und mehr …

Medienbericht: Prigoschins Flugzeug wurde gesprengt – Wagner-Gruppe will Erklärung abgeben. Einem Bericht des russischen TV-Senders Zargrad am späten Abend zufolge, wurde das Flugzeug, in dem Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin und Wagner-Gründer Dmitri Utkin vermutlich ums Leben kamen, vor seinem Absturz während des Fluges gesprengt. Die Kommandeure der Wagner-Gruppe wollen demnächst eine gemeinsame Erklärung abgeben. Unterdessen wird berichtet, dass der Kommandierendenrat der Wagner-Gruppe zu einer Dringlichkeitssitzung zusammengekommen ist. Der Rat will "Entscheidungen über das weitere Vorgehen angesichts der bestätigten Informationen über den Tod von Jewgeni Prigoschin und seinen Stellvertretern" treffen. Anschließend soll, so die Medienberichte, eine Videobotschaft veröffentlicht werden, in der die Kommandeure des PMC "Wagner" eine gemeinsame Erklärung abgeben werden. Dies soll in Kürze geschehen. Mehr …

LIVE von Absturzstelle des Wagner-Flugzeuges  Video …

Putin: Entdollarisierung ist unumkehrbar und gewinnt an Tempo. Der russische Präsident Wladimir Putin wandte sich am Dienstag via Videoschalte an die Gäste und Teilnehmer des BRICS-Wirtschaftsforums, das traditionell vor dem BRICS-Gipfel abgehalten wird. Er sprach über die Erfolge und Ziele des Staatenbündnisses – und über die Loslösung von der Weltleitwährung Dollar. Während die westlichen Staaten die Welt zunehmend in Probleme stürzten – etwa durch das massive "Gelddrucken" und illegale Sanktionen, die Inflation, Preisexplosionen und Ressourcenknappheit verursachen –, wolle man innerhalb der BRICS dieser Entwicklung entgegenwirken.
Ziel sei es deshalb, die Loslösung von der Weltleitwährung US-Dollar voranzutreiben und "auf den Grundsätzen der Gleichberechtigung, der partnerschaftlichen Unterstützung und der Achtung der Interessen des jeweils anderen" die Wohlstandssteigerung der Bürger, Industriemodernisierung, effiziente Transport- und Logistikketten sowie die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Branchen weiter auszubauen und zu vertiefen. Die BRICS-Vereinigung wolle eine zuverlässige und ununterbrochene Versorgung der Weltmärkte mit Energie- und Nahrungsmittelressourcen sicherstellen. Video und mehr …

Westen verliert Billionen, Russland wird nur reicher – Wohlstandbilanz des Jahres 2022. Die Schweizer Bank bzw. Vermögensverwalter UBS bescheinigt Russland im vergangenen Jahr einen Vermögenszuwachs von insgesamt 600 Milliarden Dollar. Auch die Zahl der Millionäre und sehr vermögenden Privatpersonen stieg im ersten Jahr des Krieges in der Ukraine. Mehr …

Fugzeugabsturz. Alle Personen an Bord getötet. Russische Behörden: Wagner-Chef Prigoschin auf der Passagierliste des abgestürzten Flugzeugs. Lange hat Jewgeni Prigoschin finstere Kampfaufträge für den Kreml erfüllt. Dann meuterte er. Zwei Monate danach ist der Söldnerchef angeblich bei einem Flugzeugabsturz getötet worden. Der russische Söldnerführer Jewgeni Prigoschin soll zwei Monate nach seiner rätselhaften Meuterei beim Absturz eines Flugzeugs in Russland getötet worden ein. Prigoschins Name stehe auf der Passagierliste, teilte die Luftfahrtbehörde Rosawiazija am Mittwoch mit, wie russischen Agenturen meldeten. Alle zehn Personen an Bord seien vorläufigen Informationen zufolge ums Leben gekommen, teilte der russische Zivilschutz mit.
Die Maschine vom Typ Embraer Legacy sollte von Moskau nach St. Peterburg fliegen, wo Prigoschins Firmen ihren Sitz haben. Sie stürzte demnach im Gebiet Twer bei dem Ort Kuschenkino mehr als 200 Kilometer von Moskau entfernt ab. An Bord waren drei Mann Besatzung. Prigoschin (62) hatte auf den Tag genau vor zwei Monaten mit seiner Privatarmee Wagner gegen die russische Führung gemeutert, wobei die Hintergründe dieser Ereignisse bis heute unklar sind. Präsident Wladimir Putin nannte ihn einen Verräter. Die Meuterei endete damit, dass Prigoschin und Tausende seiner Bewaffneten nach Belarus gehen konnten.
Häftlinge für Kriegseinsatz angeworben. Die von ihm aufgebaute Söldnertruppe hatte für Russland erst inoffizielle Spezialaufträge in Syrien, später auch in mehreren Staaten Afrikas erfüllt. Im Angriffskrieg auf die Ukraine warb Prigoschin Häftlinge aus russischen Gefängnissen an. Die Truppe erlitt schwere Verluste in den Kämpfen um die ostukrainische Stadt Bachmut. Priogoschin warf der regulären Militärführung Unfähigkeit und Korruption vor. Priogschin hatte selbst im Gefängnis gesessen und später Karriere als Hoflieferant für den Kreml gemacht, daher rührt sein Beiname „Putins Koch“.
Weißes Haus: Tod von Wagner-Chef Prigoschin wäre „keine Überraschung“. „Wir haben gesehen, was (über den Absturz) berichtet wurde. Wenn es bestätigt wird, wäre es für niemanden eine Überraschung“, erklärte die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrats der USA, Adrienne Watson. US-Präsident Joe Biden wurde nach Angaben des Weißen Hauses nach dem Flugzeugabsturz in Russland über die Lage auf dem Laufenden gehalten.  Mehr …

20.08.2023:  Trauriges Ende von Luna-25: Russische Mondsonde stürzt ab. Die russische Luna-25-Mission zum Mond hat ein trauriges Ende gefunden. Wie Roskosmos am Sonntag bestätigte, ist die Mondsonde nach Verlust der Funkverbindung am Sonnabend abgestürzt. Nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos ist die automatische Mondsonde Luna-25 in der Nacht zum Sonntag auf die Mondoberfläche abgestürzt und existiert nicht mehr.
Als Grund für den Absturz wird der Verlust der Signalverbindung zwischen der Sonde und dem Kontrollzentrum angeführt. In der Folge habe sich die Sonde auf eine falsche Umlaufbahn eingestellt. Der Ort des Absturzes und die Ursachen des technischen Versagens bei der Anpassung der Umlaufbahn werden noch ermittelt. Der Abbruch der Signalverbindung hat sich nach offiziellen Angaben um 14:57 Uhr Moskauer Zeit am Sonnabend ereignet. Die Mission von Luna-25 war Russlands erster Versuch, 47 Jahre nach dem Ende des sowjetischen Luna-Programms wieder auf dem Mond zu landen. Die Mondsonde startete am 11. August in der Region Chabarowsk und erreichte am 15. August ihre Umlaufbahn um den Erdsatelliten. Am 17. August übermittelte sie erste Aufnahmen der Mondoberfläche an das Kontrollzentrum. Die Landung war für den 21. August vorgesehen. Derzeit ist noch die indische Mondsonde Chandrayaan-3 im Mondorbit. Ihre Landung auf der Mondoberfläche ist für den 23. oder 24. August vorgesehen.  Quelle …

19.08.2023:  "EU-Chefdiplomat" Borrell beleidigt Russland, Sacharowa antwortet. "EU-Chefdiplomat" Josep Borrell wird am Sonnabend von der spanischen Zeitung El País mit der Aussage zitiert, Russland sei ein "wirtschaftlicher Zwerg" und eine "Tankstelle". Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa antwortete darauf prompt. Der außenpolitische Beauftragte der EU, Josep Borrell, hat sich in einem Artikel in El País am Sonnabend beleidigend über Russland geäußert. Russland sei ein "wirtschaftlicher Zwerg, der mehr einer Tankstelle gleicht, deren Besitzer eine Atomwaffe hat", zitiert das Blatt den 76-jährigen Spanier.
Die Pressesprecherin des Außenministeriums Russlands, Maria Sacharowa, reagierte auf diese Äußerung prompt. Im Gespräch mit RIA Nowosti schrieb sie Borrells Aussage der "ohnmächtigen Wut" der Europäer zu, da es Russland besser und der EU schlechter gehe als erwartet. "Menschen, die nicht wissen, ob sie männlich oder weiblich sind, sollten besser schweigen, bis sie ihre Identität endgültig geklärt haben", sagte Sacharowa.
Die EU selbst gleiche einem Bankrotteur, der sich hochwertigen Kraftstoff nicht mehr leisten könne. Russland finde dennoch neue Käufer und handele weiter mit seinem Kraftstoff, während europäische Unternehmen zunehmend ins Ausland abwandern. "Nur ein einziges EU-Land verfügt über Atomwaffen, die anderen waren nie in der Lage, sie zu produzieren", so die Diplomatin weiter. Diese Länder haben nichts, worauf sie stolz sein können, und deshalb strahlen sie Wut aus, meint sie. "All dies wurde von Borrell aus Neid und Hilflosigkeit gesagt", schlussfolgerte Sacharowa. Mehr …

Die Achterbahnfahrt des Rubel zeigt: Mit der Gesellschaft muss man reden. Der Wechselkurs des Rubel erlebte in den zurückliegenden zwei Wochen eine Achterbahnfahrt, die nationale Währung Russland schien vorübergehend im freien Fall zu sein. Ökonomisch hat eine Entwertung des Rubel ihren Sinn, doch sollten die Währungshüter offener mit der Gesellschaft reden, findet die Kolumnistin von RIA Nowosti Wiktorija Nikiforowa. Mehr …

Putin berät im Stab der Sonderoperation in Rostow am Don. Wladimir Putin hat den Stab der militärischen Sonderoperation besucht. Der russische Präsident hörte sich im südrussischen Rostow am Don Berichte des Militärkommandos an. Die Beratung fand zwar hinter verschlossenen Türen statt, der Kreml teilte aber ein kurzes Video. Mehr

Lukaschenko im Interview mit ukrainischer Journalistin: Putin ist nicht mehr der Alte. Alexander Lukaschenko gab der ukrainischen Journalistin Diana Pantschenko ein ausführliches, zweistündiges Interview. RT DE präsentiert einen kurzen Auszug, in dem der weißrussische Präsident Details über den Wagner-Aufstand preisgibt und die Frage beantwortet, ob Putin noch derselbe sei. Video und mehr …

Russland: Sorge über militärisch-biologische Aktivitäten der USA. Das russische Verteidigungsministerium erkennt ein Muster, bei dem Krankheitserreger wie SARS-CoV-2, mit denen sich die USA befassen, zu globalen Pandemien werden, von denen US-Pharmafirmen profitieren. Der Generalleutnant Igor Kirillov, Chef der nuklearen, chemischen und biologischen Schutztruppen der russischen Streitkräfte, informierte über die Analyse der militärisch-biologischen Aktivitäten der USA. Das russische Verteidigungsministerium zeigt sich besorgt über die potenzielle Sicherheitsbedrohung, die von diesen Aktivitäten ausgeht.
Die USA betreibe Forschung mit doppeltem Verwendungszweck, so Kirillov. Angeblich diene diese zur Überwachung von Krankheiten und zur Unterstützung von Entwicklungsländern. Sie stehe jedoch im Verdacht, die internationalen Verpflichtungen aus dem Übereinkommen über biologische Waffen zu umgehen. Laut dem russischen Verteidigungsministerium konzentrieren sich US-amerikanische Militärprojekte in erster Linie auf die Erforschung von Erregern biologischer Waffen - darunter Anthrax, Tularemie, Coronavirus und «wirtschaftlich bedeutsame Infektionen» – sowie Vogelgrippe und Afrikanische Schweinepest. Mehr …

18.08.2023:  Russland baut Schnellzugnetz aus – auch in neuen Regionen. Am Donnerstag, dem 17. August, eröffneten Wladimir Putin und Sergei Sobjanin die dritte Linie des "Moskauer Schnell-Diameters" (MSD-3). Auf der neue Schnellzugstrecke werden moderne Zügen des Typs "Iwolga 3.0" verkehren, die über eine große Fahrgastkapazität und erhöhten Komfort verfügen. Dies wird dazu beitragen, die Metro zu entlasten und den Einwohnern der Moskauer Vororte die Möglichkeit geben, schneller und bequemer in die Hauptstadt zu gelangen. Video und mehr …

Ehemaliger Pentagon-Analyst: "Putin ist ein rationaler Politiker mit kühlem Kopf". Der ehemalige Pentagon-Analyst David T. Pyne sagte kürzlich in einem Interview für den YouTube-Kanal "Dialogue Works", der russische Präsident Wladimir Putin sei ein "rationaler" und "besonnener" Politiker. Die Vorstellung der Biden-Regierung, Russland durch einen endlosen Krieg in der Ukraine politisch und militärisch schwächen zu können, bezeichnete Pyne als wahnwitzig. Video und mehr …

17.08.2023:  Ehemaliges BMW-Werk in Russland nimmt Produktion chinesischer Autos auf. Der chinesische Autobauer JMC und der russische Automobilhersteller Avtotor haben sich darauf geeinigt, schrittweise eine vollstufige Automobilproduktion an der Montagelinie in Kaliningrad aufzunehmen. Chinesische Hersteller füllen die Lücke, die westliche Firmen hinterlassen haben.
Das Avtotor-Werk im russischen Gebiet Kaliningrad hat mit der Herstellung chinesischer Nutzfahrzeuge der Marke JMC begonnen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Drei Modelle der chinesischen Marke wurden in dem Werk, das zuvor deutsche BMW und südkoreanische Hyundai- und Kia-Fahrzeuge hergestellt hatte, in Produktion genommen. Das Unternehmen teilte mit: "Der Kaliningrader Automobilhersteller Avtotor kooperiert mit dem chinesischen Unternehmen JMC bei der Produktion von Hightech-Nutzfahrzeugen. Die Produktion von drei Modellen der Marke – dem kompakten städtischen Nutzfahrzeug Carrying, dem universellen Nutzfahrzeug Conquer und dem Pick-up Vigus – hat begonnen." Mehr …

Antiautoritäres Russland. In dem Land, das im Westen oft als besonders autoritär dargestellt wird, gibt es eine reiche anarchistische Tradition. Russland wird in den Medien und in der Politik des Westens oftmals falsch dargestellt. Es ist längst nicht das Land der dem “Diktator Putin” unterworfenen, armen Menschen, die sich wehrlos einer übergriffigen Regierung gegenübersehen. Das ist kaum mehr als eine Projektion aus dem Westen auf ein ihm oftmals unbekanntes Volk. In Wahrheit erlauben die Russen sich viele Freiheiten, und die Regierung lässt sie großzügig gewähren. Russland ist ein Land, in dem Anarchismus Teil der Grundeinstellung vieler Menschen ist. Ein Text zur Reihe Russlands Schätze, deren Ziel es ist, die liebenswerten Seiten und kulturellen Perlen des Landes, einmal abseits der tagespolitischen Debatten um den Russland-Ukraine-Konflikt, zu porträtieren. Mehr …

Moskauer Sicherheitskonferenz: Multipolare Welt ist "unumkehrbar", Widerstand gegen NATO wird lauter. Die 11. Moskauer Konferenz für Internationale Sicherheit brachte in diesem Jahr über 800 Vertreter aus Verteidigungsministerien, internationalen Organisationen, Militärexperten und Diplomaten aus 76 Ländern zusammen. Mehr …

Weltherrschaft durch Schaffung künstlicher Krisen biologischer Natur – Kirillow über US-Biolabore. In einem Interview für den russischen Fernsehsender "Swesda" am Mittwoch äußerte sich der Chef der russischen ABC-Abwehrtruppen, Igor Kirillow, erneut zu US-Biolaboren. Dabei betonte er auch, welche politische Macht über das Weltgeschehen man mit der Schaffung von "künstlichen Krisen, die biologischer Natur sind" erlangen kann. Mit Blick auf die "kolossalen" Gewinne der Pharmaunternehmen durch die COVID-Pandemie, konstatiert Kirillow: "Sie haben verstanden, dass das funktioniert." Video und mehr …

16.08.2023:  Kriegsbeute aus der Ukraine: Westliche Waffen bei Armeemesse ausgestellt. Ein auf großes Interesse stoßender Teil der Fachmesse "Armee 2023" für Militärgerät ist eine Ausstellung von während der militärischen Sonderoperation in der Ukraine erbeuteten Waffen und Militärausrüstung. Besondere Aufmerksamkeit erregen die "Trophäen" aus westlicher Herstellung, wie beispielsweise der schwedische Schützenpanzer vom Typ CV90-40 oder der französische Spähpanzer vom Typ AMX-10 RC. Video und mehr …

Russischer Inlandsgeheimdienst vereitelt ukrainischen False Flag-Anschlag. Am Mittwoch versuchte eine Gruppe ukrainischer Soldaten, in das russische Gebiet Brjansk einzudringen. Dabei hat sie neben Waffen aus ausländischer Produktion auch Aufklärungsdrohnen mit der Aufschrift "Eigentum des FSB" mit sich geführt. Der russische Geheimdienst sieht dies als Beweis für die Vorbereitung von Angriffen unter falscher Flagge.
Russische Sicherheitskräfte und das Militär haben den Versuch einer ukrainischen Saboteur- und Aufklärungsgruppe vereitelt, in das Gebiet Brjansk einzudringen, teilte der russische Inlandsgeheimdienst (FSB) mit. Der örtliche Gouverneur Alexandr Bogomas fügte hinzu, dass der vereitelte Vorstoß in den frühen Morgenstunden des Mittwochs stattfand. Laut einer Erklärung des Geheimdienstes hätten die Ukrainer versucht, von der ukrainischen Grenze in den Kreis Starodub des Gebiets Brjansk einzudringen. Der Versuch sei von FSB-Agenten und Kräften des russischen Verteidigungsministeriums, die die Sicherheitsbehörde unterstützen, vereitelt worden. Mehr …

Moskau erklärt das Ende der militärischen Dominanz des Westens. Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu zog historische Parallelen zum Kampf der Roten Armee gegen den Faschismus und sieht die Niederlage der «vom Westen unterstützten ukrainischen Neofaschisten» als Faktor zur Bekämpfung des modernen Neokolonialismus. Wir erleben gerade eine deutliche Verschiebung der globalen Machtdynamik. Diese stellte auch der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu fest.
In seiner Rede auf der 21. Internationalen Sicherheitskonferenz in Moskau erklärte Schoigu, die militärische Dominanz des Westens habe begonnen abzunehmen. Wie RT berichtet, hob er den zunehmenden Einfluss asiatischer, afrikanischer und lateinamerikanischer Nationen als Beweis für diesen Wandel hervor. Der Verteidigungsminister führte diese Verschiebung auf die Intervention Russlands in der Ukraine zurück und behauptete, sie habe die Vormachtstellung des Westens im militärischen Bereich beendet. Er erklärte: «So wie die Niederlage des Faschismus durch die Rote Armee in Europa im letzten Jahrhundert den antikolonialen Bewegungen auf der ganzen Welt einen starken Auftrieb gab, so wird auch die Niederlage der vom Westen unterstützten ukrainischen Neofaschisten als Faktor zur Bekämpfung des modernen Neokolonialismus dienen.» Mehr …

15.08.2023:  Lawrow: Selenskijs "Friedensformel" bedeutet Vernichtung alles Russischen in der Ukraine. Bei der 11. Moskauer Konferenz für Internationale Sicherheit, der MCIS, machte Außenminister Sergei Lawrow deutlich, dass die sogenannte "Selenskij-Friedensformel" bloß eine Fortsetzung der anti-russischen Politik des Kiewer Regimes darstelle. Video und mehr …

Moskauer Konferenz für Internationale Sicherheit: Putin betont Notwendigkeit der multipolaren Welt. Mit einem Grußwort eröffnete am Dienstag Russlands Präsident Wladimir Putin die 11. Moskauer Konferenz für Internationale Sicherheit. Putin wies auf das aktuell schwierige und sich wandelnde geopolitische Umfeld hin, in dem der Westen sich weigere, die Realität einer multipolaren Welt anzuerkennen. Video und mehr …

Nein, Putin hat 5G nicht verboten und es tut mir ja so leid, dass ich dies schreiben muss …  Einige Leute mögen 5G nicht, weil seine starken Funkwellen von unseren geliebten Regierungen genutzt werden könnten, um Skynet einzuführen und alle Vögel zu töten – so behaupten zumindest manche. Und so ist es für den Korrespondenten, der diese Zeilen schreibt, nicht überraschend, dass einige Leute ihre Freude und Dankbarkeit zum Ausdruck brachten, als ein „Bericht“ auftauchte, in dem behauptet wurde, dass Wladimir Putin 5G verboten und das Militär angewiesen habe, alle 5G-Türme in der Russischen Föderation abzubauen.
Der betreffende „Bericht“ stammt von !Real Raw News!, die für ihren „seriösen“ Journalismus bekannt sind. Nachfolgend kommt ein Auszug aus diesem überaus seriösen und faktenreichen Artikel, der eine Billion Mal auf Facebook geteilt wurde und der zweifelsfrei beweist, dass Putin einen 5D-Schattenkrieg gegen 5G führt, jaja: Die Informationen in diesem Artikel stammen von dem FSB-Agenten Andrei Zakharov, der 2022 Real Raw News die wahren Gründe für Wladimir Putins Sondereinsatz in der Ukraine lieferte, um Osteuropa von ausländischen Biolabors, Pädophilenringen und Adrenochrom-Labors zu befreien. Diese Kämpfe werden immer noch ausgetragen.
Haben sich diese Personen gefragt, warum es keinen einzigen Bericht in den russischen Mainstream-Medien über diesen Game-Changer gab? Haben sie bedacht, dass, wenn Putin alle 5G-Türme in die Luft sprengen würde, es viele, viele Nachrichtenberichte darüber geben würde? Wussten sie, dass es Karten gibt, die die 5G-Netze in Russland zeigen? Schauen Sie mal, der Moskauer Flughafen Scheremetjewo hat 5G. Es ist ein sehr schicker Flughafen. Ja, Russlands 5G-Rollout ist wegen der Sanktionen auf Hindernisse gestoßen. Aber wenn Moskau jetzt für immer mit Peking befreundet ist, bezweifle ich ernsthaft, dass Russland seine 5G-Ambitionen aufgeben wird. In der Zwischenzeit: Putin hat 5G nicht verboten. Es gibt 5G-Netze in Russland. Mehr …

Mercedes-Benz koppelt russische Autohändler komplett von seiner Software ab. Die Besitzer von Mercedes-Benz-Autos müssen in Russland mit längeren Reparaturzeiten rechnen. Der Grund: Russische Autohändler wurden von einer entsprechenden Software abgekoppelt, die eine schnelle Diagnose bei Pannen ermöglicht. Der deutsche Autokonzern Mercedes-Benz hat die russischen Autohändler komplett von seiner Software abgekoppelt. Darüber berichtet die Zeitung Iswestija am Montag. MB Rus, der Vertriebspartner von Mercedes-Benz in Russland, bestätigte diese Informationen.
Der Zugriff auf die Online-Dienste, die eine Fernwartung und eine schnelle Erkennung von Problemen ermöglichten, sei gesperrt worden, teilte der Vertriebspartner mit. "Tatsächlich wurden die Händler von den Online-Softwaresystemen abgekoppelt. In einigen Fällen führt der fehlende Zugriff zu einer Verlängerung der Reparaturzeit", erklärte das Unternehmen. Es gäbe keine zusätzlichen Möglichkeiten, vom Hersteller festgelegte Servicemaßnahmen zu realisieren. Die Reparatur und Wartung von Fahrzeugen werde künftig auf der Grundlage "gesammelter Erfahrungen und Kenntnisse" durchgeführt, hieß es.
Laut dem Bericht habe auch die BMW Group den Zugriff zu ihrer Software eingeschränkt. Aus dem Verband der russischen Autohändler hieß es, einige Händler könnten nun über europäische IP-Adressen eine Verbindung zu den Online-Diensten herstellen, während andere sich an Drittunternehmen wenden, die die entsprechende Software entwickeln. Zudem könnte die Deaktivierung der Software zu Problemen bei der Signalübertragung und Codierung der Autoschlüssel führen. "Der Begriff 'offizieller Händler' verliert nun seine Bedeutung", sagte eine mit der Situation vertraute Quelle. Mehr …

14.08.2023:  Morgen wäre es zu spät gewesen – Russland hat sich im letzten Moment neu erfunden. Der bei einem ukrainischen Terroranschlag Anfang Mai schwer verletzte Schriftsteller Sachar Prilepin reflektiert, wie der Konflikt mit dem Westen Russland und seine jungen Generationen verändert. Dabei standen die Jüngeren unter dem Einfluss westlicher Werte und Russland wäre mit einem "Weiter so" womöglich bald nicht mehr zu retten gewesen. Mehr …

Putins Wirtschaftsberater: Schwacher Rubel erschwert die Umstrukturierung. Der Grund für die Schwächung der russischen Währung ist die milde Geldpolitik, meint Russlands Ex-Wirtschaftsminister Oreschkin. Die Zentralbank könne die Lage jedoch normalisieren. Unterdessen verliert der Rubel gegenüber dem US-Dollar und dem Euro zunehmend an Wert. Nach Ansicht eines russischen Ex-Wirtschaftsministers erschwert der derzeit schwache Rubel die strukturelle Anpassung der russischen Wirtschaft und wirkt sich negativ auf die Realeinkommen der Bevölkerung aus. In einem Meinungsartikel für die Nachrichtenagentur TASS nennt Maxim Oreschkin, der derzeit als Wirtschaftsberater für den russischen Präsidenten tätig ist, eine milde Geldpolitik als Hauptgrund für die Abschwächung des Rubels und die Beschleunigung der Inflation. "In den vergangenen Monaten hat sich die Kreditvergabe beschleunigt. Besonders besorgniserregend ist die Beschleunigung der Konsumentenkreditvergabe", so Oreschkin. Der Wechselkurs dürfte sich in naher Zukunft aber normalisieren, betont er. Ihm zufolge verfügt Russlands Zentralbank über alle notwendigen Werkzeuge, um die Lage zu entschärfen. Er betont: "Ein starker Rubel liegt im Interesse der russischen Wirtschaft". Mehr …

13.08.2023: Hochwasser im Fernen Osten Russlands: Über 2.000 Menschen evakuiert. Die Überschwemmungen in der Region Primorje im Fernen Osten Russlands dauern seit fast einer Woche an. Fast 2.000 Einwohner wurden evakuiert. Die Stadt Ussurijsk, die zweitgrößte in der Region, ist am stärksten betroffen. Mehr …

12.08.2023:  Su-30-Kapfflugzeug stürzt im Gebiet Kaliningrad ab: Beide Piloten tot. Am Samstag ist in der russischen Ostsee-Exklave Kaliningrad ein Kampfflugzeug mit zwei Piloten an Bord abgestürzt. Dabei handelte es sich um einen Jäger vom Typ Su-30. Die Besatzung kam ums Leben. Als vorläufige Ursache wurde ein technisches Versagen genannt. Die Pressestelle des russischen Wehrkreises West hat am Samstag über den Absturz eines Kampfflugzeuges berichtet. Der Jäger vom Typ Su-30 sei am 12. August bei einem Übungsflug im Gebiet Kaliningrad gescheitert. Der Vorfall habe sich in einer unbesiedelten Gegend ereignet. Die Crew sei ums Leben gekommen. An Bord habe es keine Waffen gegeben, hieß es. Das russische Militär meldete keine Zerstörungen und Opfer am Boden. Als vorläufige Ursache des Unglücks wurde technisches Versagen genannt. Andere Umstände des Flugzeugunglücks blieben zunächst ungewiss. Mehr ...

Onlinedienst VK kehrt heim: Aktionäre beschließen Verlegung des Sitzes nach Russland. Die russische Politik, in Russland gegründete und in Offshores ausgewanderte Unternehmen zur Rückkehr zu bewegen, verbucht einen großen Erfolg: Der Betreiber von Onlinediensten, VK, hat am Freitag beschlossen, seinen Sitz von den Britischen Jungferninseln in eine Sonderverwaltungszone im Gebiet Kaliningrad zu verlegen. Mehr …

11.08.2023:  Neue Arbeitsplätze für Mariupol: Das "große Russland" unternimmt alle notwendigen Schritte. Der Wiederaufbau von Mariupol schreitet weiter voran. Neben dem Bau neuer Wohnviertel werden auch Betriebe und Fabriken in der Stadt saniert. Vor Kurzem wurde ein Stahlwalzwerk in Betrieb genommen. Es soll die örtlichen Baustellen mit günstigen, aber hochwertigen Materialien und Produkten versorgen sowie Arbeitsplätze für zurückkehrende Menschen in der Stadt schaffen. Video und mehr …

Putin friert Steuerabkommen mit Deutschland ein - wirtschaft tv. Der russische Präsident Wladimir Putin setzt Steuerabkommen mit mehr als 30 Ländern aus, die er im Zuge des Krieges gegen die Ukraine als „unfreundlich“ eingestuft hat. Laut der Deutschen Presse-Agentur wurde der entsprechende Erlass kürzlich auf dem russischen Rechtsportal veröffentlicht. Betroffen sind demnach Doppelbesteuerungsabkommen mit den USA und mehreren EU-Staaten, darunter auch Deutschland, sowie der Schweiz.
Moskau begründete den Schritt mit angeblichen „Verstößen gegen die legitimen wirtschaftlichen und sonstigen Interessen der Russischen Föderation“. Putin wies die Regierung an, einen entsprechenden Gesetzentwurf auszuarbeiten und dem Parlament vorzulegen. Die Beziehungen zwischen Moskau und dem Westen sind auf einem absoluten Tiefpunkt, seit Russland vor mehr als 17 Monaten das Nachbarland Ukraine angriff. Die Europäische Union, aber auch die USA und Großbritannien reagierten auf den Krieg unter anderem mit weitreichenden Wirtschaftssanktionen gegen Russland.
Moskau wiederum sieht sich als Opfer antirussischer Politik des Westens. Als „unfreundliche Staaten“ hat der Kreml mittlerweile 50 Länder benannt, darunter neben Deutschland auch die gesamte Europäische Union, die USA und Australien. Video und mehr …

Neue Aufnahmen von heftiger Explosion in Fabrik nahe Moskau. Am 9. August hat sich eine schwere Explosion auf dem Gelände der Sagorsker Optomechanik-Fabrik in der Stadt Sergijew Possad nordöstlich von Moskau ereignet. Video und mehr ….

10.08.2023:  Luna 25: Russland kehrt nach bald 50 Jahren auf den Mond zurück. Alexander Bloschenko, Exekutivdirektor für fortgeschrittene Projekte und Wissenschaft bei der russischen Weltraumorganisation "Roskosmos", teilte in einem Interview mit RT mit, dass Russland bereit ist, den Weg zum Mond für alle Länder zu öffnen, die daran interessiert seien. Am 11. August ist der Start der Mondsonde "Luna 25" geplant. Die Trägerrakete wird vom Weltraumbahnhof Wostotschny im Gebiet Amur der fernöstlichen Region Chabarowsk nahe der Grenze zu China starten. Video und mehr …

Herzlich willkommen nach Russland! E-Visum soll Einreise für Ausländer erleichtern. Die EU hat ihr Visaerleichterungsabkommen mit Russland ausgesetzt und Deutschland lehnt Visumanträge von Russen mit widersprüchlichen Argumenten ab. Russland wählt jedoch einen ganz anderen Weg: Das sogenannte E-Visum soll die Einreise nach Russland für Ausländer nun weiter erleichtern. Video und mehr …

09.08.2023:  Explosion in Fabrik für optische Geräte bei Moskau. Eine Explosion hat das Gelände der Sagorsker Optomechanik-Fabrik in der Stadt Sergijew Posad im Gebiet Moskau, 67 Kilometer von der russischen Hauptstadt entfernt, am Morgen des 09. August, kurz vor 11 Uhr örtlicher Zeit, erschüttert. Unmittelbar nach der Explosion wurde eine vollständige Evakuierung des gesamten Fabrikgeländes einschließlich aller an Dritte vermieteten Gründstücke und Gebäude(teile) angeordnet, alle zuständigen Dienste sind im Einsatz. Etwa eine Stunde später begannen schon die Räumungsarbeiten am Ort des Vorfalls.
Zunächst wurde angenommen, die Explosion habe sich in einem pyrotechnischen Lager der Firma Piro-Ross ereignet, das auf dem Gelände der Fabrik liegt. Zwischendurch sei wohl die vorläufige Arbeitshypothese gewesen, dass eine Abweichung bei einem technologischen Prozess in der Fabrik selbst derart verheerende Folgen hatte. Dies schrieb RIA Nowosti mit Verweis auf einen anonymen Vertreter der zuständigen Dienste. Doch mittlerweile verfolge die russische Staatsanwaltschaft (erneut) die Hypothese eines Unfalls am Pyrotechniklager auf dem Gelände des Sagorsker Optomechanik-Werks, berichten die RIA-Journalisten in einer späteren Meldung. Dort allerdings sei den Mitarbeitern sehr wohl ein Fehler bei der Lagerung von Gefahrgut unterlaufen, schreibt die TASS mit Verweis auf Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes.
Von einem Terroranschlag oder Sabotageakt, etwa seitens der Ukraine, ist jedenfalls nicht die Rede –  dies werde laut der TASS sogar mit der nötigen Vorsicht vorläufig ausgeschlossen, obwohl am selben Morgen zwei Drohnen nahe Moskau von der Flugabwehr abgefangen wurden: laut des Moskauer Bürgermeisters Sergei Sobjanin eine in Podolsk oder Domodedowo, eine weitere an der Minsker Chaussee. Mehr …

Russland baut "afrikanisches Dorf". Das erste "afrikanische Dorf" entsteht zwischen Moskau und Sankt Petersburg. Dort sollen Bauern als Umsiedler aus Südafrika heimisch werden, um die Landwirtschaft zu fördern. Insgesamt werden rund 3.000 Familien erwartet. Mehr …

08.08.2023:  Ex-Präsident Medwedew: Russland erzielt Frieden im Ukraine-Konflikt zu eigenen Bedingungen. Die gesamte NATO kämpft heute gegen Russland, schreibt Dmitri Medwedew auf Telegram. Ihm zufolge hat das Land aber genügend Kräfte, um alle Aufgaben der Militäroperation in der Ukraine lösen und Frieden zu eigenen Bedingungen schaffen zu können. Dmitri Medwedew, der stellvertretende Leiter des russischen Sicherheitsrates, hat auf Telegram einen Beitrag zum Jahrestag des Konflikts um Südossetien im August 2008 veröffentlicht. Auch zu jener Zeit habe der kollektive Westen hinter dem damaligen georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili versucht, Unruhen in unmittelbarer Nähe der russischen Grenze zu stiften, schreibt Medwedew.
In der Nacht am 8. August 2008 hatte das georgische Militär Südossetien angegriffen. In den ersten Stunden des Kriegs wurden bei Artilleriebeschuss durch georgische Soldaten 15 russische Friedenssoldaten, die sich in der Hauptstadt Zchinwal laut UN-Mandat befanden, getötet. Russland reagierte auf die Provokation mit einem Angriff der 58. Armee. Der Aggressor wurde innerhalb von fünf Tagen zum Frieden gezwungen und sein rüstungsindustrielles Potenzial vollständig zerschlagen. Hierzu stellt Medwedew fest, dass die USA und ihre "Vasallen" damals offensichtlich nicht genügend Erfahrung besessen hätten. Ferner zieht er eine Parallele zum Ukraine-Konflikt: "Heute führen sie erneut einen verbrecherischen Stellvertreterkrieg im Versuch, Russland vom Erdboden zu tilgen. Das gesamte NATO-System kämpft praktisch offen gegen uns. Wir verfügen über genügend Kräfte, um alle Aufgaben der militärischen Sonderoperation zu lösen. Wie im August 2008 werden unsere Feinde vernichtet und Russland wird zu seinen eigenen Bedingungen Frieden erzielen. Der Sieg wird unser sein!"
Am 26. August 2008 hatte Russland Südossetien und Abchasien, die ehemals zu Georgien gehörten, als souveräne Staaten anerkannt. Moskau erklärt wiederholt, dass diese Tatsache die bestehende Realität widerspiegelt und keiner Revision unterliegt. Georgien betrachtet beide Regionen als eigene Landesteile. Mehr …

Bau-Boom in Russland: 400.000 Familien erhielten neue Wohnungen in diesem Jahr. Am Dienstag fand im Kreml ein Treffen zur Entwicklung der Bauindustrie statt, an dem auch Präsident Putin teilnahm. Video und mehr …

Putin fordert Ausweitung der Produktion: "Drohnen 'Kub' und 'Lanzet' – als sehr effektiv erwiesen". Bei seinem Treffen mit dem Geschäftsführer des staatseigenen Unternehmens "Rostec", Sergei Tschemesow, stellte der russische Präsident eine klare Aufgabe: die Produktion der neuesten Waffen steigern. Video und mehr …

05.08.2023: Putin Bans 5G across Russia, Destroys All Towers (english). Russian President Vladimir Putin has banned 5G towers in the Russian Federation amid concerns the technology is medically unsafe and has caused the deaths of school children near St. Petersburg.
Discussions over the adverse effects of 5G are not new. For over a decade, alternative media have linked technology to myriad health issues, including immunosuppressive diseases and virus replication, the specifics of which are beyond the scope of this website and the author’s knowledge. However, Putin’s pledge to dismantle existing 5G super towers shows the hazards of electromagnetic radiation are rooted more in fact than conspiracy. Unlike the U.S. and the West, Russia did not start erecting towers overnight when the technology, developed by Qualcomm and the mobile ecosystem, became available in 2015. Since then, the telecom companies in the U.S. have built 150,000 towers; by comparison, Russia had only 22, primarily in Moscow.
During the Plandemic, with schools shuttered, mobile providers in the U.S. accelerated construction of towers within a stone’s throw of elementary schools nationwide. When schools reopened, students suddenly saw sprawling 5G dishes on the horizon and atop school roofs. Among the four major mobile operators in Russia—MTS, Megafon, Rostelcom, and Vimpel-Communications Public Joint Stock—only MTS started limited deployment of 5G in 2021, placing towers in Moscow, St. Petersburg, and Novosibirsk, Russia’s most populous cities, with a single tower 15 meters from an elementary school playground in the outskirts of St. Petersburg. More …

04.08.2023:  "Hier ist meine Heimat": Studenten aus Angola bekehren sich zur Orthodoxie. Emmanuel Jobe und Alexandro Edso sind aus Angola nach Tscheljabinsk gekommen, um Musik zu studieren. Nachdem sie jedoch die russische Kultur und die Orthodoxie kennengelernt hatten, haben sie beschlossen, sich taufen zu lassen und ins Priesterseminar der Tscheljabinsker Eparchie einzutreten. "Hier ist meine Heimat", so Seminarist Alexandro aus Angola. Video und mehr …

Poljanski: Westen hat humanitär konzipiertes Getreideabkommen kommerzialisiert. Ein Teil des Getreideabkommens, eigentlich als humanitäre Hilfe gedacht, wurde vom Westen kommerzialisiert, so der Vize-UN-Botschafter Russlands, Dmitri Poljanski, am Donnerstag in New York. Poljanski erinnerte daran, dass alle Bedingungen von Russland öffentlich dargelegt worden seien. Sie betreffen die Umsetzung des Russland-UN-Memorandums. Wenn alle Probleme mit diesem Dokument beseitigt seien, werde Russland bereit sein, zur Schwarzmeer-Initiative zurückzukehren. Video und mehr …

03.08.2023:  Peskow kontert Borrell: Russland schafft keine Getreideabhängigkeit und erfüllt seine Pflicht. Dmitri Peskow reagiert auf Josep Borrells Äußerungen, wonach Russland Entwicklungsländern billiges Getreide anbiete, "um sie abhängig zu machen". Der Kremlsprecher stellt klar: Russland erfüllt seine Verpflichtungen und bleibt ein verlässlicher Lieferant.
Kremlsprecher Dmitri Peskow stimmt der Position des Hohen Vertreters für Außen- und Sicherheitspolitik der EU nicht zu. Er erklärte, Russland sei und bleibe ein zuverlässiger Lieferant, erfülle alle Verpflichtungen und könnte noch mehr tun, wenn es keine Sanktionen gäbe. Gegenüber Journalisten betonte Peskow: "Russland war und bleibt trotz bekannter Probleme ein zuverlässiger Lieferant." "Russland erfüllt alle seine Verpflichtungen. Und es könnte sogar noch mehr tun und die wachsende Nachfrage befriedigen, wenn es nicht die völkerrechtswidrigen Sanktionsbeschränkungen gäbe, mit denen wir zu kämpfen haben." Mehr …

Sacharowa: USA nutzen den IStGH, um von eigenen Verbrechen abzulenken. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärte bei einem Briefing am Mittwoch, die USA hätten die Zusammenarbeit mit dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) erst wieder aufgenommen, als es für sie wichtig geworden sei, Russland in ein schlechtes Licht zu rücken. Video und mehr …

02.08.2023:  Ostsee: Russische Marineübung "Ozean-Schild 2023" hat begonnen. An der Übung, die am Mittwoch startete, nehmen laut dem russischen Verteidigungsministerium 50 Schiffe und Boote sowie 30 Flugzeuge teil. Geübt werden soll unter anderem die Kommunikation auf See sowie der Transport von Truppen und militärischer Fracht. Mehr …

Alexander Dugin oder wenn ein Idealist Repression verordnet. Der russische Philosoph Alexander Dugin hat in einem Artikel mit einem spektakulären Titel, den auch RT DE veröffentlichte, Zensur und Repressionen gefordert. Hat er das tatsächlich? Kommt auf den Standpunkt an, es gibt große Menschenmassen, für die er das Gegenteil forderte. Das Problem an Dugin und seinem Artikel ist ein anderes.
Nun, leider verrennt sich Gert Ewen Unger in einer Debatte darüber, was Liberalismus ist und in einer Verteidigung der Freiheiten, die er durch die Vorschläge des russischen Philosophen angegriffen sieht. Das Problem an Dugin und seiner Ideenwelt ist jedoch ein gänzlich anderes: er ist ein Idealist. Ein Idealist im philosophischen Sinne, also der Gegenpart von jemandem, der sich Materialist nennt. "Das Bewusstsein bestimmt das Sein" versus "das Sein bestimmt das Bewusstsein".
Bevor wir dazu kommen, in welche Sackgassen der Idealismus als Grundlage des Denkens hier in dem ganz konkreten Fall einer Zensur- und Repressionsdebatte den großen Denker geführt hat, klären wir erstmal, worauf Dugin wirklich hinaus will und warum der Titel des Artikels seinen Inhalt verzerrt. Mehr …

01.08.2023: Vereinbarungen gebrochen, Vertrauen verspielt – Wie sich der Kreml vom Westen betrogen fühlt. Von der NATO-Osterweiterung seit 1999 über das Protokoll von Minsk 2015 und die ukrainisch-russischen Friedensverhandlungen vom März 2022 bis zu den Getreideabkommen dieser Tage machte Moskau bittere Erfahrungen mit dem Westen, die führende politische Kreise zunehmend als Verrat an Russland interpretieren. Wir wollen uns in der Folge diese Sichtweise genauer ansehen, ohne dafür die militärischen Antworten der russischen Seite gutheißen zu müssen. Podcast und mehr …

Medwedew: Erfolg der ukrainischen Gegenoffensive würde Russland «zwingen», eine Atomwaffe einzusetzen. Laut dem ehemaligen russischen Präsidenten gäbe es in diesem Fall für Russland keine andere Möglichkeit. Russlands ehemaliger Präsident Dmitri Medwedew erklärte, dass Moskau «gezwungen» wäre, eine Atomwaffe einzusetzen, wenn die Gegenoffensive der Ukraine ein Erfolg wäre. Dem Telegraph zufolge sagte Medwedew: «Stellen Sie sich vor (...), wenn die von der NATO unterstützte Offensive ein Erfolg wäre und sie einen Teil unseres Landes abreissen würde, dann wären wir gemäss den Regeln eines Dekrets des Präsidenten Russlands gezwungen, eine Atomwaffe einzusetzen. Es gäbe einfach keine andere Möglichkeit.»
Wie der Telegraph erklärt, bezog sich Medwedew, stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates, offenbar auf die Atomdoktrin Moskaus. Diese besagt, dass Atomwaffen als Reaktion auf Aggressionen eingesetzt werden können, welche die Existenz des russischen Staates bedrohen. Laut dem Telegraph sagte Wladimir Putin am letzten Samstag, dass es in den letzten Tagen keine gravierenden Veränderungen auf dem Schlachtfeld gegeben habe, und dass die Ukraine seit dem 4. Juni große Mengen militärischer Ausrüstung verloren habe. Mehr …

31.07.2023:  Russisches Außenministerium nennt Bedingung für Abzug von Atomwaffen aus Weißrussland. Die in Weißrussland stationierten russischen Atomwaffen sind eine Antwort auf die Aktionen der USA und der NATO, so das russische Außenministerium. Moskau wird den Abzug der Waffen aus dem Land in Betracht ziehen, wenn Washington seine Atomwaffen in Europa aufgibt.
Polischtschuk zufolge ist die Stationierung russischer taktischer Atomwaffen im Nachbarland "eine erzwungene Vergeltungsmaßnahme für die Aktionen der NATO-Länder und insbesondere der USA sowie eine Reaktion auf die grundlegenden Veränderungen, die in jüngster Zeit in Schlüsselbereichen der europäischen Sicherheit stattgefunden haben". Die Verteidigung des Unionsstaates müsse gewährleistet sein.
Ende März kündigte Präsident Wladimir Putin Pläne zur Stationierung russischer taktischer Atomwaffen auf dem Territorium Weißrusslands an. Er begründete diese Entscheidung unter anderem mit der Politik der USA, Atomwaffen in Deutschland, der Türkei, den Niederlanden, Italien und weiteren europäischen Ländern zu stationieren. Auch seien die langjährigen Forderungen des weißrussischen Staatsoberhaupts Alexander Lukaschenko in Betracht gezogen worden.
Lukaschenko erklärte im Mai, die Standorte seien bereit und die Verlagerung der Atomwaffen habe bereits begonnen. Putin erklärte Mitte Juni, dass die ersten Komponenten bereits nach Weißrussland geliefert worden seien und die Arbeiten bis Ende des Jahres vollständig abgeschlossen sein würden. Mehr …

14 Jahre im Verlies? Fall Natascha Kampusch wiederholt sich in Russland. Der Fall der Natascha Kampusch, die 8 Jahre lang in Österreich in einem Verlies festgehalten und sexuell missbraucht wurde, hat in Russland offenbar einen noch grausameren Nachahmer gefunden. Ein damals 37-Jähriger hat schon 2009 eine junge Frau entführt und hielt sie 14 Jahre lang in seinem Haus gefangen. Zudem fand die Polizei die Leiche einer anderen Frau im Hof.  Mehr … 

Putin: Unser Vorgehen in der Ukraine ist "im Einklang mit der UN-Charta". Bei einem Arbeitsessen mit den Leitern der afrikanischen Delegationen am Freitag in Sankt Petersburg äußerte sich der russische Präsident Wladimir Putin zum Ukraine-Konflikt. Video und mehr …

30.07.2023:  "Für jedes Szenario mit der NATO bereit": Putin beantwortet Journalistenfragen. Nach dem Abschluss des großen Russland-Afrika-Gipfels in Sankt Petersburg hat sich Wladimir Putin den Fragen von Journalisten gestellt. Dabei erklärte er, dass Russland eine direkte bewaffnete Konfrontation mit dem Westen vermeiden wolle, aber für jedes Szenario bereit sei. Mehr …

Alexander Dugin: "Russland braucht Zensur und Repression". Der russische Philosoph Alexander Dugin fragt sich, wie die Zensur und die Repression, die es schließlich überall gibt, in Russland aussehen und gegen wen sie sich richten sollen. In dem Maße, in dem unsere Gesellschaft immer tiefer in einen zivilisatorischen Konflikt mit dem Westen hineingezogen wird und die Konfrontation mit ihm in der Ukraine immer gewalttätiger wird, gewinnt die Frage der Zensur und sogar der Repression immer mehr an Bedeutung.
Zunächst einmal gibt es in jeder Gesellschaft Zensur und Repression. Jede Gesellschaft fußt immer auf einer ganz bestimmten Ideologie, einem System von Grundhaltungen und Prinzipien. Diese werden jedoch nie strikt im Straf- oder Verwaltungsrecht vorgeschrieben, sondern geben vielmehr den Vektor der Weltanschauung vor, der als zusätzliche Triebkraft für das Gesetz und seine Anwendung fungiert.
Was erlaubt ist und was nicht, was toleriert werden kann und was ein gewaltsames Eingreifen des Staates erfordert, wird niemals durch das abstrakte Recht bestimmt. Im Gegenteil, Gesetze werden von den Trägern der herrschenden Ideologie erlassen, sie geben auch ihre Auslegung vor und bilden eine Hierarchie – wann, bei wem und in welchen Fällen sie mehr oder weniger streng angewendet werden sollen. Sie überwachen die Anwendung und das System der Bestrafung. Deshalb hat der Soziologe Weber treffend definiert, dass "nur der Staat das legitime Recht zur Gewalt hat". Und der Staat ist auf der Grundlage einer Idee aufgebaut.
Die moderne westliche Gesellschaft ist in diesem Sinne keine Ausnahme und unterscheidet sich im Grunde nicht von anderen totalitären Regimen der letzten Jahrhunderte, sei es der Kommunismus oder der Faschismus. Der einzige Unterschied besteht in der Ideologie und den Methoden. Ansonsten funktioniert jede herrschende Ideologie auf die gleiche Weise: Was ihr entspricht, wird akzeptiert, was ihren Rahmen sprengt oder ihre ideologischen Grundlagen (in diesem Fall den Liberalismus) infrage stellt, unterliegt der Zensur und Repression. Mehr …

Zusammenfassung von Pressekonferenz mit Putin nach Russland-Afrika-Gipfel. Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Russland-Afrika-Gipfel in Sankt Petersburg mit einer einstündigen Pressekonferenz abgeschlossen. Er beantwortete Fragen zu den Beziehungen zwischen Russland und den afrikanischen Staaten und merkte an, dass ihm die anwesenden Staats- und Regierungschefs diese engen zwischenstaatlichen Beziehungen deutlich vor Augen führten. Video und mehr …

29.07.2023:  Exklusiv: Umorientierung Russlands in Afrika dank westlicher Sanktionen. RT DE-Korrespondentin Margo Zvereva hatte ebenso die Möglichkeit, den amtierenden Leiter des Föderalen Zolldienstes der Russischen Föderation Ruslan Dawydow zu interviewen. Er sprach über die russisch-afrikanischen Beziehungen, ihre Herausforderungen und ihre Zukunftsperspektiven. Video und mehr …

28.07.2023: Die Zukunft wird künstlich und voller Intelligenz sein. Putin beauftragt Herman Gref, Russlands KI-gesteuerte Zukunft zu sichern. Herman Gref, Russlands beliebtester deutscher Technokrat, wurde am Mittwoch in den Kreml gerufen, um an einem Gipfeltreffen von „Russland – Land der Möglichkeiten“ teilzunehmen, einer Organisation, deren Ziel es ist, „die persönliche und berufliche Selbstverwirklichung von Bürgern aller Altersgruppen zu gewährleisten“. Herr Gref ist Mitglied des Aufsichtsrates der Gruppe, aus Gründen, die eigentlich auf der Hand liegen sollten.
An einem großen Tisch im Katharinensaal plauderte Präsident Wladimir Putin mit dem CEO von Sber über „die Zukunft“: Wladimir Putin: Herman Oskarowitsch, wird künstliche Intelligenz Sie als Vorsitzenden der Sberbank ablösen? Herman Gref: Wladimir Wladimirowitsch, ich hoffe nicht zu meinen Lebzeiten, aber alles bewegt sich darauf zu.
Wladimir Putin: Sehen Sie, mit solchen Leuten ist kein Fortschritt möglich, alles wird sich jetzt verlangsamen … Wir haben kürzlich eine Veranstaltung [über KI] abgehalten. Die Sberbank arbeitet in der Tat schon seit langem daran, seit vielen Jahren, nicht wahr? Wie viele? Es sind mindestens fünf Jahre vergangen.
Herman Gref: Wir betreiben die AI Journey seit fünf Jahren. Im Allgemeinen haben wir seit 12-13 Jahren viel investiert.
Wladimir Putin: Ja, wir haben viel investiert. Können Sie diese Zahl nennen? Sagen Sie es.
Herman Gref: Wir investieren jedes Jahr etwa eine Milliarde Dollar in Technologien der künstlichen Intelligenz. Wir erhalten etwa drei Milliarden Dollar pro Jahr durch künstliche Intelligenz zurück.
Wladimir Putin: Das Ausmaß ist ernst, daher sollten alle Bemühungen, die auf das Erreichen bestimmter Ziele in diesem Bereich abzielen, natürlich unterstützt werden … Das ist die Zukunft …. das ist die absolute Zukunft. In Bezug auf die Bedeutung für das Land – für jedes Land – ist dies nicht weniger wichtig als das Atom- oder Raketenprojekt der Sowjetunion, das Mitte der 1940er und 1950er Jahre durchgeführt wurde. Also, Herman Oskarowitsch, passen Sie bitte auf, ja?
Das „jüngste Ereignis“, auf das sich Putin bezog, war die KI-Journey-Konferenz von Sber, die im November stattfand. Der russische Präsident sagte den Teilnehmern der Herbstkonferenz von Sber: Unser nächstes Ziel am Horizont des laufenden Jahrzehnts ist es, eine breitere Einführung der künstlichen Intelligenz zu gewährleisten. Sie soll alle Bereiche der Wirtschaft, der sozialen Dienste und der öffentlichen Verwaltung durchdringen. Herr Gref und ich haben darüber gesprochen, als er noch in der Regierung tätig war, und es war Herrn Grefs Lieblingsprojekt – er hat nie aufgehört, über die Notwendigkeit des Übergangs zu einer neuen Ebene der Verwaltung im Allgemeinen zu sprechen, als Ganzes.
Hier gibt es nicht viel Zweideutigkeit: Putin glaubt, dass KI die Zukunft ist, und Herman Grefs Sber („keine Bank, sondern ein ganzes Universum von Dienstleistungen„) soll die russische Herde in eine bessere, KI-gesteuerte Zukunft führen. Mehr …

Roskosmos-Chef: "Afrika ist einer der am schnellsten sich entwickelnden Kontinente der Welt". Roskosmos-Chef Juri Borissow nimmt am Russland-Afrika-Gipfel in Sankt Petersburg teil und trifft sich dort mit verschiedenen Vertretern afrikanischer Unternehmen und Regierungen. Journalisten befragten ihn zur afrikanisch-russischen Zusammenarbeit und zu den Perspektiven der Raumfahrt in Afrika. Video und mehr

27.07.2023: Wagner-Chef wieder hoffähig? Prigoschin lässt sich am Rand von Afrika-Gipfel blicken. Nur einen Monat nach dem missglückten Putschversuch der Wagner-Gruppe gegen Putin taucht ein erstaunliches Foto auf: Es zeigt Söldner-Chef Prigoschin am Rand des Afrika-Gipfels in St. Petersburg.
Der Söldnerchef Jewgeni Prigoschin hat sich einen Monat nach seinem kurzen Aufstand gegen die Moskauer Militärführung nach russischen Angaben am Rande des Afrika-Gipfels gezeigt. Der Leiter des russischen Hauses in der Zentralafrikanischen Republik, Dmitri Syty, veröffentlichte ein Foto bei Facebook, das Prigoschin bei einem Treffen mit dem Vertreter des Landes zeigen soll. Der Botschafter habe mit ihm die ersten Bilder vom Gipfel geteilt, schrieb Syty. Prigoschins Wagner-Armee ist in der Zentralafrikanischen Republik aktiv.
Der russische Geschäftsmann hielt sich demnach auch nach dem Beinahe-Putsch am 24. Juni weiter in seiner Heimatstadt St. Petersburg auf. Dort trifft Kremlchef Wladimir Putin noch bis Freitag afrikanische Staats- und Regierungschefs bei dem zweiten Afrika-Gipfel. Mehr …

Zweites Russland-Afrika-Forum. Wer Getreide will, muss nach Petersburg kommen. Russland lädt Afrikas Staats- und Regierungschefs zu einem zweitägigen Gipfeltreffen, um neue Handelsabkommen zu schließen. Es will dem Kontinent nicht mehr nur Getreide liefern, sondern auch beim Aufbau der Landwirtschaft helfen. Eine Politik mit Zuckerbrot und Peitsche.
Zuerst kündigt Russland das Getreideabkommen mit der Ukraine, wodurch arme afrikanische Länder sicher versorgt werden konnten. Dann reicht Präsident Wladimir Putin den Afrikanern die helfende Hand: An diesem Donnerstag und Freitag sind die Staats- und Regierungschefs Afrikas zum "zweiten wirtschaftlichen und humanitären Russland-Afrika-Forum" nach Sankt Petersburg eingeladen, um, wie es auf der Internetseite des Gipfels heißt, "Afrikas Lebensmittelsouveränität zu diskutieren".
Putin hat im Vorfeld des Treffens einen Artikel verfasst, der sich liest wie eine persönliche Einladung. Darin macht er den Afrikanern ein Angebot: "Russische Unternehmen sind daran interessiert, aktiver auf dem Kontinent im Bereich der Hochtechnologien und der geologischen Erkundung, im Brennstoff- und Energiekomplex einschließlich der Nuklearenergie, in der chemischen Industrie, im Bergbau und im Verkehrswesen, in der Landwirtschaft und Fischerei zu arbeiten", verspricht er. Mehr …

Russlands Verbot von Geschlechtsumwandlungen schützt vor allem Kinder und Jugendliche. Aus der Sicht von Präsident Putin hat der Schutz von Kindern und Jugendlichen höchste Priorität und ist nicht verhandelbar. Und es besteht keine Möglichkeit, dass Druck aus dem Ausland seine Ansichten jemals ändern wird. Mehr …

Russland: Mi-8-Hubschrauber mit Touristen abgestürzt – sechs Tote gemeldet. Im russischen Sibirien ist ein Hubschrauber mit Touristen an Bord abgestürzt. Der Hubschrauber stieß in eine Stromleitung, stürzte ab und fing Feuer. Sechs Menschen kamen ums Leben und neun weitere wurden verletzt. Mehr …

Putin: Russland wird Zehntausende Tonnen Getreide kostenlos zur Verfügung stellen. Der russische Präsident Wladimir Putin hat auf dem Forum "Russland – Afrika" sowohl kurzfristige Lebensmittelhilfe als auch russische Hilfe beim Aufbau der Agrarwirtschaft des Kontinents angekündigt. Video und mehr …

Sacharowa wendet sich nach ukrainischem Terror an US-Amerikaner: "Habt ihr 9/11 vergessen?" Angesichts des offensichtlichen Scheiterns der Gegenoffensive der ukrainischen Streitkräfte wendet sich das Kiewer Regime vermehrt terroristischen Aktivitäten zu, wie die jüngsten Drohnenangriffe auf Moskau und die Krim zeigen. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einem Briefing am Mittwoch. Video und mehr …

26.07.2023:  Putin appelliert an Teilnehmer des Russland-Afrika-Forums, die Zusammenarbeit weiter zu stärken. Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Vorabend des Wirtschafts- und Humanitären Forums Russland-Afrika an die Teilnehmer appelliert. Moskau hoffe, die Zusammenarbeit mit dem afrikanischen Kontinent weiter ausbauen und zu dessen Wohlstand beitragen zu können. Mehr …

Lawrow: Russland hat ureigenes Interesse an Frieden und Stabilität im Südkaukasus. Die Außenminister von Aserbaidschan, Armenien und Russland trafen sich am 25. Juli in Moskau. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Vorbereitung eines Friedensvertrags zwischen Baku und Eriwan, Fragen der Freigabe der Verkehrsverbindungen in der Region und der Grenzverlauf. Video und mehr …

PUTIN voll auf KURS mit den PLÄNEN des WEF..!! - Der Kryptopreneur. Dass Russland sich gegen die Pläne des WEF stellt, ist ein Gerücht, das sich hartnäckig hält. Viele Entwicklungen, vor allem ein neues Gesetz was den digitalen Rubel (CBDC) angeht, das Putin gerade unterzeichnet hat, sprechen aber eine ganz andere Sprache..! Video ….

25.07.2023:  Investitionen russischer Unternehmen auf höchstem Stand seit 15 Jahren. In Russland hat die Investitionstätigkeit der Unternehmen den höchsten Stand der vergangenen 15 Jahre erreicht, so die russische Nationalbank. Die Behörde prognostiziert eine Zunahme der Aktivitäten. Auch die Unternehmen zeigen sich optimistisch. Mehr …

Russlands Industrieminister: Liefern mehr Waffen pro Monat als im gesamten letzten Jahr. Das Volumen der monatlichen Produktion von Verteidigungsausrüstung durch russische Industrieunternehmen habe die Produktion des gesamten letzten Jahres überschritten, so der Industrie- und Handelsminister der Russischen Föderation, Denis Manturow, am Dienstag bei einem Treffen des Rates für den ununterbrochenen Betrieb der Unternehmen der Verteidigungsindustrie in Nischni Nowgorod. Video und mehr …

Orbán: Westliche Unternehmen verlassen Russland trotz Sanktionen nur ungern. In einer Rede an der Freien Universität in der rumänischen Stadt Băile Tușnad am Samstag bezeichnete der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán den Versuch, Russland durch Sanktionen von der europäischen Wirtschaft abzukoppeln, als "illusorisch". Video und mehr …

24.07.2023:  Putin und Lukaschenko von Fans überfallen: "Menschen sind wichtiger als Quarantäne". Der russische Präsident Wladimir Putin und sein weißrussischer Amtskollege Alexander Lukaschenko haben am Sonntag Kronstadt besucht und wurden von Fans "überfallen". Einer der Umstehenden fragte den russischen Staatschef: "Was ist mit der Quarantäne?" Putin antwortete, dass "Menschen wichtiger sind als Quarantäne", und machte ein Foto mit dem Mädchen. Eine andere Frau, der es gelang, ein gemeinsames Foto mit Putin zu bekommen, sagte, ihr Traum sei wahr geworden. Video und mehr …

23.07.2023:  Russlands Außenhandel endgültig nach Osten und Süden umgestellt. Nach Angaben des russischen Zolldienstes ist die Wendung des russischen Handels nach Osten und Süden vollzogen. Die westlichen Sanktionen sorgten für einen explosionsartigen Zuwachs des Handels mit China, Indien, der Türkei und Aserbaidschan. Nun müssen infrastrukturelle Anpassungen folgen. Mehr …

22.07.2023:  Vermutlich Rohrbruch: Vier Tote in einem Moskauer Einkaufszentrum. In Moskau hat sich am Sonnabend ein Unfall mit Toten und Verletzten in einem Einkaufszentrum ereignet. Nach derzeitigem Kenntnisstand platzte ein Heißwasserrohr im Tiefgeschoss des Gebäudes. Mehr …

Anführer der Donbass-Volksmiliz von 2014 Igor Girkin festgenommen. Russische Sicherheitskräfte haben den ehemaligen DVR-Verteidigungsminister und Anführer der Donbass-Volksmiliz im Jahr 2014 Igor Girkin festgenommen. Seine Frau sagt, er stehe unter Extremismusverdacht. Mehr …

21.07.2023:  "Eine industrielle Schönheit" – Putin gibt Startschuss für die erste Leitung von Arctic LNG-2. Am Donnerstag gab der russische Präsident in der Hafenstadt Murmansk auf der russischen Halbinsel Kola den Startschuss für die erste Erdgasverflüssigungsanlage für das Arctic LNG-2-Projekt. Die Ölplattform mit Prozessdecks, deren Ausmaße Wladimir Putin zu schätzen wusste, ist eines der größten schwimmenden Bauwerke, das der Mensch je gebaut hat. Das Bauwerk wird bald Tausende von Seemeilen zurücklegen und mit der Produktion von verflüssigtem Erdgas beginnen. Video und mehr …

20.07.2023:  Putin reist nicht nach Afrika – Afrika kommt nach Russland. Russlands Staatschef Wladimir Putin wird nicht zum BRICS-Gipfel in Südafrika reisen, um den Gastgebern diplomatische Schwierigkeiten zu ersparen. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass viele Staats- und Regierungschefs aus Afrika Ende Juli zum Russland-Afrika-Gipfel in Sankt Petersburg anreisen werden. Mehr

Putin über mögliche Rückkehr zum Getreideabkommen: "Brauchen keine leeren Versprechungen". Der russische Präsident Wladimir Putin sagte bei einem Regierungstreffen am Mittwoch, dass die Beteiligten am Getreideabkommen keine Vereinbarungen und Verpflichtungen erfüllt hätten, sondern nur ständig etwas von Russland forderten. Russland brauche keine leeren Versprechungen und Ideen im Rahmen des Getreideabkommens, sondern die Erfüllung der vereinbarten Bedingungen, so der russische Präsident. Video und mehr …

19.07.2023:  Brand auf der Krim: Behörden ordnen Evakuierung an. Wegen eines Brandes an einem Munitionsdepot auf der Halbinsel Krim wurde eine wichtige Autobahn teilweise gesperrt. Die Bewohner aus der näheren Umgebung müssen ihre Häuser verlassen. Rund 2.200 Menschen werden evakuiert. Video und mehr …

Russland: Entwicklung von Antitumor-Impfstoffen geht voran. Wissenschaftler des Petersburger Onkologischen Forschungszentrums haben eine einmalige Methode zur Herstellung von Antitumor-Impfstoffen aus Zellen des Immunsystems entwickelt. Bei den Tests konnten selbst hoffnungslos erkrankte Patienten geheilt werden.
Wissenschaftler des Petrow-Onkologiezentrums in Sankt Petersburg haben eine einzigartige Methode zur Herstellung von Antitumor-Impfstoffen auf der Grundlage von Zellen des menschlichen Immunsystems entwickelt. Dabei wird dem Patienten Blut entnommen, aufbereitet und wieder injiziert. Auf der Seite des Krebszentrums heißt es: "Wissenschaftler ringen seit Langem um die Entwicklung von Medikamenten, die Zellen bösartiger Tumore wirksam zerstören können, ohne gesunde Organe zu schädigen. Die am Onkologiezentrum entwickelten Impfstoffe sind ein derartiges Arzneimittel. Sie werden auf der Grundlage von sogenannten dendritischen Zellen hergestellt. Um einen Impfstoff herzustellen, entnehmen die Wissenschaftler das Blut des Patienten, für den das Arzneimittel bestimmt ist, behandeln es auf besondere Weise, indem sie es an neun Krebskulturen 'trainieren', und injizieren es dann dem Patienten. Spricht der Körper auf das Medikament an (dies geschieht in 40 Prozent der Fälle), beginnt das Immunsystem, die Tumorzellen zu erkennen und zu zerstören. Die Ergebnisse sind erstaunlich."
Nach Angaben des Krebszentrums wurde der Impfstoff bisher nur zur Behandlung von Patienten im Endstadium der Krankheit eingesetzt. Früher war es unmöglich, solche Menschen zu retten. Die Antitumor-Impfstoffe haben die Situation grundlegend verändert. Irina Balduewa, eine der Erfinderinnen des Impfstoffs und Leiterin der wissenschaftlichen Abteilung für Onkoimmunologie, erzählt, dass unter den Teilnehmern, die einen Impfstoff auf der Basis von dendritischen Zellen erhielten, auch ein Mann sei, der an einem Melanom und einem Weichgewebesarkom litt. "Der damals 55-Jährige, ein Einwohner von Sankt Petersburg, war nicht mehr zu operieren, es schien unmöglich, ihn zu retten. Der Impfstoff half", so das Personal im Onkologiezentrum, "er musste insgesamt 41-mal geimpft werden, aber schließlich ging die Krankheit zurück. Seit 15 Jahren lebt der Mann nun in einer stabilen Remission, in den letzten vier Jahren gab es bei ihm nicht einmal mehr Anzeichen der Krankheit." Mehr …

Putin nimmt nicht an BRICS-Gipfel in Südafrika teil. (Red. Grund: Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofes, der einen politischen Showprozess durchzog und US-Kriegsverbrecher ungeschoren davon kommen läßt – aus Angst vor Panzern, die angedroht wurden, falls es dieser nicht anerkannte Strafgerichtshof jemals wagen sollte einen US-Kriegsverbrecher anzuklagen.) Wladimir Putin wird im August nicht am BRICS-Gipfel in Johannesburg teilnehmen, teilte das Büro des südafrikanischen Präsidenten am Mittwoch mit. Außenminister Lawrow wird Russland beim Gipfel vertreten. Mehr …

Getreide-Deal hat nichts mit den Plänen in der Ukraine zu tun – Erpressung bringt ihn nicht zurück. Viele finden, dass der Getreide-Deal Russland von Anbeginn geschadet habe, es hätte viel früher aussteigen sollen. Andere sagen: "Den Deal holt sich Erdoğan wieder." Dritte finden wiederum, dass der Deal nützlich war und sich überlebt habe – und Erpressung würde Erdoğan nicht wagen.
Die Aussetzung des Getreideabkommens durch Russland fiel mit Kiews Terroranschlag auf die Krim-Brücke zusammen. Doch es hat keinen Sinn, nach einem Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen zu suchen. Die Entscheidung, das vor einem Jahr geschlossene und bereits mehrfach verlängerte Abkommen nun nicht mehr zu verlängern, wurde von Wladimir Putin schon in der vergangenen Woche getroffen, und Russlands Präsident erklärte öffentlich die Gründe dafür: die Nichterfüllung der Bedingungen für die russischen Getreide- und Düngemittelausfuhren. Die Hoffnungen auf eine Verlängerung – beziehungsweise jetzt eben auf eine Erneuerung – ruhen nach wie vor auf Recep Tayyip Erdoğan, beziehungsweise er hofft am meisten darauf. Die Türkei war neben der Ukraine der Hauptnutznießer des Abkommens. Warum hat Russland sich geweigert, das Abkommen zu verlängern, und gibt es überhaupt Chancen für eine Wiederaufnahme des Abkommens? Mehr …

Putin berät über Künstliche Intelligenz. Präsident Putin berät heute mit Mitgliedern der russischen Regierung über die Einführung der Künstlichen Intelligenz in einzelnen Branchen der Wirtschaft. RT DE sendet das aufgezeichnete Gespräch auf Deutsch. Video und mehr …

„Es ist voller katastrophaler Folgen“ Sergej Lawrow über den Konflikt mit der NATO und die Risiken des Einsatzes von Atomwaffen. Außenminister Lawrow: Russland sieht in Kiews F-16-Flugzeugen eine nukleare Bedrohung. Im Anschluss an den NATO- Gipfel in Vilnius gaben die Staats- und Regierungschefs der Länder des Nordatlantischen Bündnisses eine Erklärung ab, in der sie Russland als größte Sicherheitsbedrohung bezeichneten, gleichzeitig betonten, dass sie keine Konfrontation anstreben und auf die Aufrechterhaltung von Kommunikationskanälen hoffen. Gleichzeitig versprach die NATO, die Ukraine weiterhin mit Waffen zu unterstützen, und gab ihr grünes Licht für den Beitritt zum Bündnis nach dem Ende des Konflikts. Das Risiko, dass westliche Länder in einen direkten militärischen Zusammenstoß mit Russland verwickelt werden, zwingt jedoch viele Länder dazu, eigene friedenserhaltende Initiativen anzubieten. Zu den wichtigsten Friedensvorschlägen zum Konflikt in der Ukraine, zu den Bedingungen für den Einsatz von Atomwaffen durch die russische Seite und zur Interaktion mit den USA und China. In einem Interview mit Lente.ru sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow .
In letzter Zeit sind in der Ukraine mehrere Friedensinitiativen gleichzeitig entstanden – chinesische, indonesische, vatikanische und afrikanische. Welches kommt der Vision Russlands näher? Sind solche Initiativen generell nicht verfrüht? Sergej Lawrow : Zunächst möchte ich unseren Partnern meinen Dank für ihre Bemühungen aussprechen, Wege für eine friedliche Lösung der Ukraine-Krise zu finden. Wir halten ihre Initiativen nicht für verfrüht – für die russische Seite hat der Frieden immer Priorität im Vergleich zu Militäreinsätzen. Deshalb möchte ich Sie daran erinnern, dass wir bereits im Frühjahr 2022 am Verhandlungsprozess mit der ukrainischen Seite teilgenommen haben und nahezu zu einem positiven Ergebnis gekommen sind. Alle Bemühungen wurden jedoch von den Angelsachsen vereitelt, deren Pläne eindeutig nicht die Einstellung der Feindseligkeiten vorsahen. Sie waren und sind besessen von der manischen Idee, Russland eine strategische Niederlage zuzufügen. Mehr …

18.07.2023:  Moskau zieht Sicherheitsgarantien im Schwarzmeerkorridor zurück. Moskau zieht die Sicherheitsgarantien im Schwarzmeerkorridor, die im Rahmen des Getreideabkommens gewährt wurden, zurück. Darüber informierte das russische Außenministerium nach dem Beschluss, aus dem Abkommen auszusteigen. Mehr …

17.07.2023:  Terroranschlag auf Krim-Brücke: Zwei Tote, eine Verletzte, Autoverkehr eingestellt. Zwei Explosionen erschütterten die Kertsch-Brücke (auch als Krim-Brücke bekannt) in der Nacht vom 16. auf den 17. Juli 2023. Das russische Nationale Terrorbekämpfungskomitee (NAK) stufte dieses Ereignis als einen Terroranschlag ein und eröffnete ein Ermittlungsverfahren. Video und mehr ….

Kreml erklärt Getreideabkommen für beendet. Das Getreideabkommen wird gestoppt, erklärte Kremlsprecher Peskow am Montag. Jener Teil des Abkommens, der Russland betreffe, sei nicht erfüllt worden. Sobald dies geschehe, werde Moskau "unverzüglich zur Umsetzung des Abkommens zurückkehren".
Kremlsprecher Dmitri Peskow hat am Montag erklärt, dass Moskau das Abkommen zur Ausfuhr von Getreide aus der Ukraine über das Schwarze Meer gestoppt hat. Jener Teil des Abkommens, der Russland betreffe, sei nicht erfüllt worden. Er sagte: "Die Schwarzmeer-Initiative ist ab heute nicht mehr in Kraft. Wie der Präsident der Russischen Föderation bereits sagte, läuft die Frist am 17. Juli ab. Leider ist der Teil dieser Vereinbarungen, der Russland betrifft, bisher nicht erfüllt worden. Daher werden sie beendet."
Sobald dieser Teil des Abkommens erfüllt werde, werde Moskau unverzüglich "zur Umsetzung dieses Abkommens zurückkehren". Gleichzeitig verneinte Peskow die Frage, ob die Explosion auf der Krim-Brücke Folgen auf den Getreidedeal haben könnte. Wie die Agentur RIA Nowosti mit Verweis auf das russische Außenministerium berichtet, hat Moskau am Montag die Türkei und die Ukraine sowie das UN-Sekretariat über seine Einwände gegen die Verlängerung des Getreideabkommens informiert. Wladimir Putin hatte bereits vergangene Woche gewarnt, dass Moskau seine Teilnahme am Getreidehandel aussetzen könnte. Mehr …

Nach zweitem Anschlag auf die Krimbrücke. Medwedew: Verantwortliche des Anschlags auf Krim-Brücke suchen und eliminieren. Moskau macht Kiew für den Anschlag auf die Krim-Brücke verantwortlich und bezeichnet die Behördenvertreter des Landes als Terroristen. Selenskij-Berater nennt Brücke ein illegales Objekt.
Der heutige Angriff auf die Krim-Brücke hat für Reaktionen sowohl von russischen als auch ukrainischen Behörden gesorgt. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa machte die Ukraine für den Anschlag verantwortlich und erklärte, dass die Behördenvertreter des Landes als Terroristen einzustufen sind. Darüber hinaus könne das Kiewer Regime nach allen Merkmalen als transnational wirkende kriminelle Gruppierung gekennzeichnet werden. Entscheidungen wie jene für den heutigen Anschlag träfen ukrainische Beamte und Offiziere unter direkter Beteiligung der US-amerikanischen und britischen Geheimdienste und Politiker. Somit seien die USA und Großbritannien für die Handlungen einer terroristischen, staatlich organisierten Struktur verantwortlich, so Sacharowa weiter.
Dmitri Medwedew, der stellvertretende Leiter des russischen Sicherheitsrates, äußerte die gleiche Ansicht. Auf Telegram stellte der Politiker fest, es sei nicht effektiv, Terroristen mit internationalen Sanktionen oder durch Einschüchterung oder Ermahnung zu bekämpfen. Die Erfahrung zeige, dass sie nur die Sprache der Gewalt sowie persönlicher und völlig unmenschlicher Methoden verstünden. Zu diesen Methoden zählte Medwedew die Eliminierung der obersten Leitung der terroristischen Organisationen und die Ausschaltung ihrer Komplizen. "Deshalb sollten wir ihre eigenen Häuser und die ihrer Verwandten in die Luft jagen. Wir sollten ihre Komplizen suchen und eliminieren, wobei wir auf die nüchterne Idee eines Prozesses gegen sie verzichten. Die Hauptsache ist, die Führungsspitze der terroristischen Formationen zu eliminieren, egal wo sich diese Insekten verstecken." Video und mehr …

Terrorakte aus Kiew: Wer ist hier der Schurkenstaat? Kiew organisiert einen Terrorakt nach dem anderen, der Westen jubelt dem zu, aber Russland ist der Schurke in diesem Stück. Das geht nicht auf. Inzwischen muss man gar keine Kenntnisse mehr über die Ukraine oder den Donbass haben, es genügt, das aktuelle Handeln zu sehen, um Bescheid zu wissen.
Also ein neuer Anschlag auf die Brücke von Kertsch, und die Bild-Zeitung jubelt und zitiert die BBC, der gegenüber ein "Insider" von Überwasserdrohnen gesprochen haben soll. Das ist der zweite Anschlag dieser Art, wieder wurden völlig Unbeteiligte getötet und wieder wird kein westliches Land den Terroranschlag verurteilen. Mehr noch – das kleine Detail, dass die BBC mit einem "Insider" gesprochen hat, legt eigentlich etwas ganz anderes nahe. Die Briten haben die Ukraine mit Unterwasserdrohnen ausgerüstet und das Personal dafür ausgebildet. Mehrere Angriffe auf die Krim, auf Häfen der Krim, erfolgten bereits mit britischem Material und womöglich unter britischer Kontrolle. Ob Über- oder Unterwasserdrohne, beide hätten aus Richtung Nikolajew oder Odessa starten und zuerst die gesamte Krim umfahren müssen. Sollte sich die Vermutung bewahrheiten, dass dieser Anschlag vom Wasser aus erfolgte, ist die Wahrscheinlichkeit britischer Beteiligung, wenn nicht Planung sehr hoch.
Was einen tiefen Widersinn in der gesamten westlichen Propaganda in Erinnerung ruft. Wie war das noch mit der Debatte darüber, wann man kriegsbeteiligt sei und wann nicht? Auch das neueste Papier des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages rief ins Gedächtnis, dass seit Mitte des 20. Jahrhunderts Kriege nicht mehr erklärt, sondern durch kriegerische Handlungen de facto begonnen werden (und ja, wer dabei an Nord Stream denkt ... ). Gleichzeitig legt es die Definition darüber, was als solcher zählt und was nicht, völlig in die Hand des Angegriffenen. Mehr …

Terroranschlag auf Krim-Brücke: Zwei Tote, eine Verletzte, Autoverkehr eingestellt. Zwei Explosionen erschütterten die Kertsch-Brücke (auch als Krim-Brücke bekannt) in der Nacht vom 16. auf den 17. Juli 2023. Das russische Nationale Terrorbekämpfungskomitee (NAK) stufte dieses Ereignis als einen Terroranschlag ein und eröffnete ein Ermittlungsverfahren. Video und mehr …

16.07.2023:  Nicaragua verurteilt geplanten Anschlag gegen RT-Chefredakteurin Simonjan. Die Nachricht über einen verhinderten Mordanschlag gegen RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan hat nicht nur in Russland hohe Wellen geschlagen. Mit der Journalistin und den "brüderlichen russischen Medien" solidarisiert sich nun auch die nicaraguanische Regierung. Mehr …

"Verrat ist schlimmer als der Tod" – RT-Chefin über vereiteltes ukrainisches Attentat auf ihr Leben. Mitglieder einer Neonazi-Gruppe wurden am Freitag für die angebliche Planung des Mordes an RT-Chefin Margarita Simonjan und der TV-Moderatorin Xenija Sobtschak festgenommen. Video und mehr …  

Festgenommener zum vereitelten Simonjan-Attentat: Pro Mord sollten wir 1,5 Millionen Rubel erhalten. Der Föderale Sicherheitsdienst hat gestern in Moskau einen Mordanschlag auf die RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan vereitelt. Aus den Verlautbarungen der russischen Behörden geht hervor, dass bereits am Freitag Mitglieder der Neonazi-Gruppe "Paragraf-88" in Moskau und in der Region Rjasan festgenommen worden waren, als sie die Arbeits- und Wohnadressen von Simonjan und Sobtschak ausspioniert hatten. Video und mehr …

15.07.2023:  FSB: Ukrainischer Attentatsversuch auf RT-Chefin vereitelt. Laut einer Mitteilung des FSB wurden am Freitag Mitglieder einer Neonazi-Gruppe festgenommen, die die Ermordung von RT-Chefin Margarita Simonjan sowie der TV-Moderatorin Xenia Sobtschak geplant haben sollen.
Der Föderale Sicherheitsdienst der Russischen Föderation (FSB) und die Strafverfolgungsbehörden haben die Durchführung eines Attentats auf Margarita Simonjan, die Chefredakteurin der Mediengruppe Rossija Segodnja und RT, sowie auf die TV-Moderatorin Xenia Sobtschak durch ukrainische Spezialdienste verhindert. Das teilte der FSB am Samstagmittag mit. Am Freitag sollen Mitglieder der Neonazi-Gruppe "Paragraf-88" in Moskau und in der Region Rjasan festgenommen worden sein, als sie die Arbeits- und Wohnadressen von Simonjan und Sobtschak ausspionierten. Die Festgenommenen gaben an, dass man ihnen pro Mord eineinhalb Millionen Rubel versprochen habe, umgerechnet knapp 15.000 Euro.
Stellungnahme von Simonjan zu den Anschlagsplänen. In einer Stellungnahme vor Journalisten sagte Simonjan am Samstag, es tue ihr sehr leid zu sehen, dass ein 18-jähriger Junge ihr wie erstarrt vorkam. Dass er dachte, dass die Sorge um sein Land damit vereinbar sei, Geld vom ukrainischen Geheimdienst zu nehmen, um die Meinungsmacher seines eigenen Landes zu töten, sei eine starke "kognitive Dissonanz". Mehr …

RT-Exklusiv: Margarita Simonjan über das vereitelte Attentat auf sie. RT-Chefin Margarita Simonjan hat sich nach Bekanntwerden der vom FSB aufgedeckten Anschlagspläne auf sie sich gegenüber RT exklusiv hierzu geäußert. Sie rückte insbesondere das geringe Alter eines der Attentäter in den Mittelpunkt und äußerte die Hoffnung, dass der junge Mann seiner Heimat noch dienlich sein wird. Video und mehr …

Quanten und Co.: Unterwegs auf dem Forum für Zukunftstechnologien in Moskau. In Moskau fand diese Woche das Forum für Zukunftstechnologien statt. Die Veranstaltung lockte Wissenschaftsbegeisterte aus mehreren Ländern an und bot ihnen eine Plattform für den Austausch ihrer Ideen. Eine besondere Rolle kam dabei den Quantentechnologien zu. RT DE-Korrespondent Johann Strauch besuchte das Forum. Video und mehr …

14.07.2023:  Kremlsprecher über General Popow: "Wir kommentieren das nicht". Der Kreml hat sich nicht zu den Aussagen von Generalmajor Iwan Popow geäußert, der zuvor Kritik an der ineffizienten Kriegsführung geübt hatte und deshalb entlassen worden sein soll. Laut Kremlsprecher Dmitri Peskow seien dies Angelegenheiten des Verteidigungsministeriums.
Der Kommandeur der 58. Armee, die im Gebiet Saporoschje kämpft, hatte zuvor in einer Audiobotschaft erklärt, er sei seines Postens enthoben worden. Die Sprachnachricht hatte der Duma-Abgeordnete Andrei Guruljow am Mittwochabend auf Telegram veröffentlicht. Popow teilte mit: "Ich musste meine Gedanken sammeln, in den letzten zwei Tagen sind viele Ereignisse passiert. Jetzt kann man mit Sicherheit sagen: Ich wurde entlassen. Ich warte auf mein zukünftiges militärisches Schicksal." Er erklärte, dass er während seiner Arbeit die Distanz zum gesamten Militärpersonal so weit wie möglich verringert habe, weil "wir alle auf die gleiche Weise sterben und wir alle auf die gleiche Weise kämpfen".
"Es entstand eine schwierige Situation mit den obersten Behörden. Ich musste entweder schweigen, feige bleiben und sagen, was sie hören wollten, oder alles beim Namen nennen", fuhr Popow fort. Er habe anschließend "im Namen aller unserer verstorbenen Freunde" die Probleme in der Armee dargelegt. Der Militärangehörige behauptete, er habe diese Themen auf höchster Ebene angesprochen, weshalb das Verteidigungsministerium eine Art Gefahr in ihm gesehen habe, und man sich seiner eines Tages entledigt habe. "Die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte konnten unsere Front nicht durchbrechen, aber von hinten hat uns der Oberbefehlshaber einen verräterischen Schlag versetzt, indem er die Armee im schwersten Moment der höchsten Anspannung enthauptet hat", zitierte Popow einige Kommandeure. Der Beschluss, ihn zu entlassen, sei ihm zufolge innerhalb kürzester Zeit gefasst worden. Inzwischen habe Generalleutnant Denis Ljamin die Führung über die 58. Armee übernommen. Mehr …

Putin: Gruppe Wagner existiert rechtlich nicht. Wladimir Putin hat erstmals über die Einzelheiten seines Treffens mit den Wagner-Kämpfern und deren Anführer Jewgeni Prigoschin gesprochen. Ihm zufolge habe er den Anwesenden mehrere Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten. Das Gespräch fand Ende Juni im Kreml statt.
Putin räumte ein, dass er die Ereignisse vom 24. Juni bedauere. "Es ist sehr einfach und für die russische Gesellschaft offensichtlich. Die einfachen Wagner-Kämpfer haben ehrenhaft gekämpft. Die Tatsache, dass sie in diese Ereignisse hineingezogen wurden, ist bedauerlich", erklärte er. Bei dem Treffen im Kreml habe er auch die Ergebnisse der Wagner-Gruppe auf dem Schlachtfeld bewertet.
Auf die Frage, ob Wagner als kämpfende Einheit bestehen bleibt, antwortete der russische Präsident, dass diese Organisation in Russland rechtlich nicht existiere, da "es keine solche juristische Person gibt": "Die private Militärfirma Wagner existiert nicht! Wir haben kein Gesetz über private militärische Organisationen! Sie existiert einfach nicht!" Putin zufolge sei die Legalisierung von privaten Militärunternehmen überfällig. Damit müsse sich aber die Staatsduma und die Regierung befassen. "Das ist keine einfache Frage", fügte er hinzu.
Söldnertum, einschließlich der Anwerbung, Ausbildung und finanziellen Versorgung von Söldnern, ist in Russland eine Straftat, die mit langen Haftstrafen geahndet wird. Die Gruppe Wagner hatte offen Kämpfer angeworben und ausgebildet und erst Anfang Juli bekannt gegeben, dass sie die Rekrutierung von Söldnern einstelle. Putin hat nach dem Wagner-Aufstand mehrmals erklärt, dass der Staat die Gruppe mit finanziellen Mitteln, Waffen und verschiedenen Ausrüstungen versorgt hatte. Vor der Meuterei betonte er immer wieder, dass der Status privater Militärunternehmen mit der russischen Gesetzgebung in Einklang gebracht werden sollte. Mehr …

Russland völlig isoliert? Journalisten empfangen Lawrow wie einen Superstar. Ist Russland international isoliert? Bei Veranstaltungen, die nicht vom kollektiven Westen organisiert und dominiert werden, ist davon nichts zu spüren, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow am Freitag in Jakarta erleben durfte. Video und mehr …

Schutz traditioneller Werte: Duma beschließt Verbot von Geschlechtsumwandlungen. Die Staatsduma der Russischen Föderation hat am Freitag ein Gesetz verabschiedet, das unter anderem den Verbot der Geschlechtsumwandlung und die Ungültigkeitserklärung von Ehen vorsieht, wenn ein Ehepartner sein Geschlecht verändert hat. Video und mehr …

Douglas Macgregor: "Wahnsinnige Globalisten-Elite" führt Krieg um Russlands Ressourcen. Douglas Macgregor, ehemaliger Oberst der US-Armee, glaubt, dass es dem Westen im Ukraine-Krieg gar nicht um die Ukraine, sondern um russische Ressourcen und Russlands Zerschlagung geht. Demnach träume eine kleine wahnsinnige Elite in den westlichen Entscheidungszentren von Verhältnissen in Russland, wie es sie in den 90er-Jahren gab und das größte Land der Erde zum Selbstbedienungsladen des Westens machten. Doch das scheint unmöglich, denn Russland hat sich erholt und zu neuer Stärke gefunden. Video und mehr … 

13.07.2023:  PUTINS KRIEG: Machtkampf in der Armee - Warum ein kritischer General sein Kommando verliert - WELT Nachrichtensender MOSKAU. WELT Korrespondent Christoph Wanner in Moskau ordnet die aktuellen Berichte und Meldungen aus Russland für Euch ein. Die Entlassung des Kommandeurs der Südarmee sorgt für viel Aufmerksamkeit bei den Militärbloggern. Wichtige Blogger stehen hinter der Entscheidung der Militärführung den aufsässigen General Popow kaltzustellen, da sonst die Disziplin innerhalb der Streitkräfte zusammenbrechen würde. Andere Beobachter sehen dies sehr viel kritischen und stärken dem beliebten und durchsetzungsfähigen Militär den Rücken. Christoph Wanner kann da nur spekulieren, aber es scheint sich möglicherweise um einen Generationskonflikt zu handeln. Video …

Russische Armee übernimmt Waffen und Ausrüstung von Gruppe Wagner. Der private Militärdienstleister Wagner hat die Übergabe seiner Waffen, Munition und militärischen Ausrüstung an die russischen Streitkräfte abgeschlossen, meldet das Verteidigungsministerium. Mehr …

12.07.2023:  Die Gruppe Wagner wird weitermachen, wenn auch unter einem anderen Namen. Die Gruppe Wagner spielt bei der Förderung der nationalen Sicherheitsinteressen Russlands im Ukraine-Konflikt und auf dem afrikanischen Kontinent eine viel zu wichtige Rolle, als dass sie von einer bunt zusammengewürfelten Truppe von Bürokraten entweder schlecht verwaltet oder gar aufgelöst wird.
Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigte, dass Präsident Putin sich einige Tage nach dem gescheiterten Putschversuch der Gruppe Wagner mit 35 Vertretern der Truppe getroffen habe, darunter auch mit ihrem Chef Jewgeni Prigoschin selbst sowie mit Kommandeuren und Führungskräften. Laut Peskow hörte sich Putin ihre Ansichten an und bot ihnen Optionen für den weiteren Einsatz an, während die Gruppe im Gegenzug ihre Loyalität zur russischen Staatsführung bekräftigte und auch erklärte, dass man bereit sei, weiterhin für das Mutterland zu kämpfen. Mehr …

Staatliche Behörden und befreundete Bank bejubeln den „Übergang zur Biometrie“ in Russland. Aber die Russen sind nicht so begeistert. Russlands einheitliches biometrisches System (UBS), eine kommerziell betriebene nationale biometrische Datenbank, wurde als sichere und effektive Methode zur Identifizierung der Proleten angepriesen.
Aber es gibt ein Problem: Viele Russen wissen nichts von dem Wunder der kommerziellen Biometrie, und diejenigen, die davon wissen, sind aus irgendeinem seltsamen Grund nicht sehr begeistert. Das ist natürlich inakzeptabel, und so haben sich TASS (ein staatliches Medienunternehmen) und VTsIOM (ein staatliches Meinungsforschungsinstitut) zusammengetan, um eine Veranstaltung zur Förderung der Biometrie zu veranstalten. Mehr …

11.07.2023:  Lawrow: Der US-Dollar hat sich als unzuverlässig erwiesen. "Der Dollar hat sich ernsthaft diskreditiert und seine Unzuverlässigkeit bewiesen", erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow. Auf einer Pressekonferenz äußerte er sich zu den Ergebnissen der sechsten Runde des strategischen Dialogs zwischen Russland und dem Kooperationsrat der Arabischen Staaten des Persischen Golfs am Montag. Video und mehr …

Peskow: Russland bleibt trotz Differenzen beim Dialog mit Ankara. Vom Kreml wird die Tatsache nicht verheimlicht, dass es zwischen Russland und der Türkei bisweilen Meinungsverschiedenheiten gibt, sagte der Sprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow am Dienstag. Trotzdem wolle man den Dialog mit Ankara ausbauen, versicherte Peskow. Mehr …

Goodbye Siemens! Russland baut Zug zu 99,9 Prozent aus einheimischen Komponenten. Der komplett russische "Lastotschka"-Elektrozug wurde auf der Industriemesse INNOPROM-2023 zum ersten Mal offiziell präsentiert. Dieser Zug wird ein Ersatz für die von der deutschen Firma Siemens hergestellten Züge sein: 99 Prozent der Komponenten sind inländischen Ursprungs. Video und mehr …

10.07.2023:  Kreml bestätigt: Putin und Prigoschin trafen sich Ende Juni. Kremlsprecher Dmitri Peskow hat ein Treffen zwischen Wladimir Putin und dem Chef der Gruppe Wagner Jewgeni Prigoschin bestätigt. Das Gespräch am 29. Juni soll mehrere Stunden gedauert haben. Damit bestätigte er einen Bericht der französischen Zeitung Libération.
Am 29. Juni traf sich der russische Präsident Wladimir Putin persönlich mit Jewgeni Prigoschin und mit Kommandeuren der Gruppe Wagner. Dies teilte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag mit. "Der Präsident hat tatsächlich ein solches Treffen abgehalten. Er hat 35 Personen eingeladen", erklärte Peskow. Ihm zufolge fand das Gespräch im Kreml statt und dauerte rund drei Stunden. Peskow fügte hinzu, Putin habe "eine Bewertung der Handlungen der Militärkampagne" im Ukraine-Konflikt abgegeben und über seine Einschätzung des Wagner-Aufstandes am 24. Juni gesprochen.
Außerdem habe Putin den Wagner-Kämpfern Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten. "Die Kommandeure haben ihre Version der Geschehnisse dargelegt. Sie betonten, dass sie treue Anhänger und Soldaten des Staatsoberhauptes und des Oberbefehlshabers sind. Sie sagten auch, dass sie bereit sind, weiter für das Vaterland zu kämpfen", fügte Peskow hinzu. Mehr …

Warum lässt Putin Prigoschin ungestraft entkommen? Der ehemalige US-Botschafter in Moskau, Michael McFaul, stellte folgende Frage: "Ich frage mich, was die Russen, insbesondere die Soldaten, davon halten, dass Putin Prigoschin einen Verräter nennt und ihn dann einfach frei herumlaufen lässt?" Nachfolgend lesen Sie die Antwort eines ehemaligen US-Militärs.
Nun gibt es Gerüchte, dass Prigoschin wieder in Russland sein könnte. Ob in Weißrussland oder in Russland, man könnte sich die Frage stellen: Warum darf sich Prigoschin frei bewegen, nachdem er nicht nur die Sonderoperation, sondern möglicherweise auch die Stabilität der Russischen Föderation selbst in Gefahr gebracht hat? Warum darf sich dieser Mann jetzt frei bewegen, während junge russische Soldaten sich so sehr aufopfern?
Alle westlichen Medien schworen natürlich, dass der Putschversuch der Beginn eines blutigen Bürgerkriegs in Russland sein würde. Heißblütige Antirussen wie der ehemalige US-Botschafter in Moskau, Michael McFaul, und die selbst ernannte Russland-Expertin Anne Applebaum (deren polnischer Ehemann und MEP, Radek Sikorski sich übrigens bei den USA für die Sprengung der Nord-Stream-Pipeline bedankt hatte) schäumten vor Begeisterung und behaupteten, es sei nur eine Frage der Zeit, bis die Putin-Regierung gestürzt würde. Als der blutige Bürgerkrieg, auf den sie gehofft hatten, ausblieb und der Putsch in weniger als 48 Stunden beendet wurde, änderten sie schnell ihre Meinung, wie sie es immer tun, wenn sie sich als unzutreffend erweist. Mehr …

Es ist an der Zeit, mit dem Mythos aufzuräumen, dass die russische Regierung Impfungen ablehnt. Heute Morgen war ich in Gedanken versunken. Ich habe darüber nachgedacht, wie es möglich sein könnte, dass unsere geschätzten Kollegen in den „alternativen Medien“ auf die unrealistische Annahme kommen, dass die russische Regierung als Schutz vor der weltweiten Gesundheitszerstörung agiert. Oder dass es in einer Weise besorgniserregend wäre, wenn die „globale Freiheitsbewegung“ (die es nicht gibt) Moskau nicht übermäßig lobt.
Es würde einen Wälzer in Tolstoi-Länge erfordern, um diese Rätsel zu entschlüsseln. Vielleicht wird dieser Blogbeitrag also als Teil I einer 100.000-teiligen Serie dienen, die diese zutiefst bizarren Verstöße gegen die beobachtbare Realität untersucht. Aber es gibt ein aufschlussreiches historisches Ereignis, das kurz und bündig veranschaulicht, warum Sie lachen und lachen und lachen sollten, wann immer ein sehr seriöser Experte behauptet, die russische Regierung würde heldenhaft gegen die weltweite Impf-Traurigkeit kämpfen.
Gehen wir zurück in die Vergangenheit, in den April 2019 – fast ein ganzes Jahr bevor die COVID-Sperren in Russland eingeführt wurden. Am 4. April 2019 berichtete TASS stolz, dass die Staatsduma ein Rundtischgespräch mit dem Titel „Impfverweigerung ist eine ernste Bedrohung des 21. Jahrhunderts: Wie lassen sich Epidemien vermeiden?“ veranstalten würde. Mehr …

Geheimes Treffen zwischen Putin, Prigoschin und Wagner im Kreml - Russische Welt TV. Heute hat der Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow bekanntgegeben, dass es am 29. Juni, einige Tage nach der bewaffneten Meuterei, ein geheimes Treffen gegeben hat von Präsident Putin mit den Wagner-Kommandeuren, wo auch Prigoschin mit von der Partie war. Video …

08.07.2023:  Putin: Es ist ihnen nicht gelungen, ihre Ziele gegen Russland zu erreichen. Der russische Präsident Wladimir Putin sagte am Freitag bei einem operativen Treffen mit den ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates, dass es den westlichen Ländern nicht gelungen sei und auch weiterhin nicht gelingen wird, Russland Schwierigkeiten zu bereiten. Video und mehr …

Region Moskau: Blitz schlägt mehrmals zwischen Menschen auf überfluteter Straße ein. Ein Einwohner von Kolomna wollte am Freitag ein Unwetter filmen und wurde Zeuge eines Blitzeinschlags. Eine Frau wurde mehrmals vom Blitz getroffen und zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Nach vorläufigen Erkenntnissen erlitt sie Verbrennungen an den Füßen. Der regionale Katastrophenschutz warnte vor Gewittern mit Windböen von bis zu 70 km/h auch noch am Samstag. Video und mehr …

07.07.2023: Eine Matrjoschka der Psyops: Und warum General Armageddon nirgendwo hingehen wird (Pepe Escobar). Das Hauptproblem Russlands ist nicht der Hegemon und die NATO, sondern das eigene Land. Das Geheimnis einer perfekten Psyop ist, dass niemand sie wirklich versteht. Ein perfekter Psyop erfüllt zwei Aufgaben: Er macht den Feind benommen und verwirrt und erreicht gleichzeitig eine Reihe sehr wichtiger Ziele.
Es versteht sich von selbst, dass wir eher früher als später sehen sollten, welche Ziele sich aus dem strategischen Spiel in Russland ergeben, das ich als The Longest Day beschrieben habe. Der längste Tag mag ein überlebensgroßer Psyop gewesen sein oder auch nicht. Um den Nebel zu lichten, beginnen wir mit einer Auflistung der üblichen “Gewinner”-Verdächtigen. An erster Stelle steht zweifelsohne Belarus. Dank der unschätzbaren Vermittlung von Old Man Luka verfügt Minsk nun über die erfahrenste Armee der Welt: die Wagner-Musiker, Meister des konventionellen (Libyen, Ukraine) und nichtkonventionellen (Syrien, Zentralafrikanische Republik) Krieges.
Das versetzt die NATO bereits in Angst und Schrecken, denn sie sieht sich an ihrer Ostflanke plötzlich mit einer hervorragend ausgerüsteten und de facto unkontrollierbaren Super-Profi-Armee konfrontiert, die obendrein noch von einem Land beherbergt wird, das inzwischen über Atomwaffen verfügt. Gleichzeitig treibt Russland die Abschreckung an seiner Westfront voran. Wie ein Uhrwerk führt dies dazu, dass die NATO-Staaten in immer höhere Militärbudgets investieren (mit Mitteln, die sie nicht haben). Dieser Prozess ist spätestens seit März 2018 ein zentraler Bestandteil der russischen Strategie. Und als zusätzlichen Bonus schafft Russland eine 24/7-Bedrohung für die gesamte Nordfront Kiews. Nicht schlecht für eine “Meuterei”.
Der Tanz der Oligarchen. Weitaus komplexer ist die innere Dynamik Russlands. Putins derzeitige und nachfolgende schwierige Entscheidungen können zu einem Verlust an Popularität und gleichzeitig zu einem Verlust an innerer Stabilität führen – je nachdem, wie die vom Kreml definierten strategischen Siege der russischen Öffentlichkeit präsentiert werden. Was auch immer sich die NATO-Mainstream-Medien rund um die Uhr einfallen lassen, die offizielle Erklärung des Kremls für den 24. Juni läuft auf eine Prighozin-Demonstration hinaus: Er habe nur versucht, die Dinge aufzurütteln. Es ist viel komplizierter als das.
Natürlich gab es strategische Vorteile, und Prighozin scheint einem sehr riskanten Drehbuch gefolgt zu sein, das am Ende Moskau begünstigt. Aber es ist noch zu früh, um das zu beurteilen. Ein wichtiger Nebenschauplatz ist die Frage, wie der Tanz der Oligarchen weitergehen wird. Unabhängige russische Medien erwarteten bereits, dass einige – verräterische – Akteure, darunter auch Staatsfunktionäre, ihr One-Way-Ticket kaufen würden, wenn es hart auf hart käme (oder sich “krank” melden oder sich weigern, wichtige Anrufe zu beantworten). Die Duma – gespeist von Bortnikovs FSB – arbeitet bereits an einer umfangreichen Liste.
Das russische System – und auch die russische Gesellschaft – halten solche Leute für äußerst giftig: in der Tat viel gefährlicher als die Demschiza (ein Begriff, der “Demokratie” und “Schizophrenie” vermischt und auf globalistische Neoliberale angewandt wird). An der militärischen Front wird es noch komplizierter. Putin hat Verteidigungsminister Schoigu damit beauftragt, die Liste der Generäle zusammenzustellen, die nach dem “längsten Tag” befördert werden sollen. Um es gelinde auszudrücken: Für viele Menschen aus den verschiedensten Richtungen ist Schoigu zu einem giftigen Element in der russischen Politik geworden. Wagner – umbenannt und unter neuer Leitung – wird weiterhin Russlands Interessen über Minsk dienen, auch in Afrika. Mehr…

Gold, Waffen und Perücken: Fotos aus Prigoschins Villa aufgetaucht. Russische Medien zeigen Fotos, die bei der Hausdurchsuchung von Wagner-Chef Prigoschin aufgenommen wurden. In seiner Nobelvilla bei Sankt Petersburg wurden neben Gold, Geld und Waffen auch kuriose Dinge entdeckt.
Die Zeitung Fontanka hat Fotos aus der Villa des Wagner-Chefs Jewgeni Prigoschin veröffentlicht. Seine Residenz befindet sich auf einem etwa 1,5 Hektar großen Gelände in Sankt Petersburg. Dazu gehören ein Hubschrauberlandeplatz und ein Innenpool. Die Bilder zeigen eine luxuriöse Innenausstattung, Goldbarren, Geldstapel und Waffen. Außerdem kursieren Fotos von Pässen, die zwar Prigoschin zeigen, aber auf einen anderen Namen ausgestellt sind. Kurios ist auch eine Sammlung von Perücken – ob zur Tarnung oder zu Spaßzwecken, ist unklar.
An einer Wand fanden die Ermittler ein gerahmtes Foto mit abgetrennten Köpfen. Unbestätigten Berichten zufolge soll das Bild in Syrien entstanden sein. Ein weiterer Fund war ein Vorschlaghammer mit der Aufschrift "Für den Fall wichtiger Verhandlungen". Wagner-Kämpfern wird vorgeworfen, diese Werkzeuge zur Hinrichtung von Überläufern an der Front eingesetzt zu haben. Mehr …

05.07.2023:  "Nicht unsere Aufgabe, dicke europäische Bürger zu füttern": Medwedew fordert Ende des Getreidedeals. In einem kürzlich veröffentlichten Kommentar zum Ukraine-Konflikt betont Medwedew, dass Russland trotz westlicher Sanktionen nicht isoliert sei. Er fordert ein Ende des umstrittenen Getreideabkommens, weil der Westen die im zweiten Teil des Deals vereinbarten Zugeständnisse nicht umsetze. Laut Medwedew sei es nicht die Aufgabe Russlands, Europa zu versorgen. Mehr …

Putin: Wirtschaftliche Lage in Russland besser als erwartet. Russlands Präsident Wladimir Putin hat mit dem Ministerpräsidenten Michail Mischustin die wirtschaftliche Lage in Russland erörtert. Dabei stellte Putin fest, dass sich die Wirtschaft im Land besser entwickelt als erwartet. Dies sei Anlass zur Hoffnung. Mehr …

04.07.2023: Geht doch: Deutsche Unternehmen machen Milliardenumsätze in Russland. Wenn jetzt endlich auf der anderen Seite wieder preiswertes Gas nach Deutschland fließen würde, wäre eigentlich alles in Butter: Deutsche Unternehmen sind nach Konzernen aus den USA die größten ausländischen Steuerzahler in Russland. Das geht aus unveröffentlichten neuen Daten der Kiew School of Economics hervor, die diese für die Nichtregierungsorganisation B4Ukraine zusammengestellt hat und über welche die FAZ (Dienstagsausgabe) berichtet. Von einst 371 deutschen Betrieben sind demnach 262 (69 Prozent) noch im Land.
Sie hätten im vorigen Jahr 402 Millionen Dollar Gewinnsteuer entrichtet. Ihr Umsatz beträgt demnach 23,2 Milliarden Dollar. Das entspreche zwei Dritteln der Gewinnsteuern, die EU-Betriebe 2022 an den russischen Finanzminister überwiesen hätten, heißt es in der Auswertung. Einige deutsche Unternehmen würden ihre Geschäfte trotz des Angriffskrieges noch ausweiten. Es handelt sich um legale Geschäfte, die nicht von Sanktionen betroffen sind. Höhere Gewinnsteuern entrichten demnach in Russland nur US-Unternehmen. Mehr …

US-Botschafterin in Moskau sendet dem Kreml geheime Zeichen vom Balkon der britischen Residenz. Es hat etwas Kurioses an sich: Lynne Tracy, die Botschafterin der USA in Russland, weilte am Donnerstag zu einem Empfang in der Botschaft des Vereinigten Königreichs und wurde dort dabei gesichtet, wie sie dem gegenüberliegenden Kreml geheime Signale zu senden schien. Mehr …

03.07.2023: Ökologe warnt vor Umweltkatastrophe am Kachowka-Stausee: "Eine Giftwüste bedroht Russland". Der nunmehr seichte Kachowka-Stausee kann mit jener giftigen Wüste verglichen werden, wie sie sich am früheren Aralsee gebildet hatte, warnt ein Umweltexperte. Eine Verbreitung dieses Staubes kann dabei Teile Russlands bedrohen. Mehr …

Getreideabkommen: EU soll Kompromiss mit Russland bei SWIFT erwägen. Russland soll der EU angeboten haben, eine Tochterabteilung der sanktionierten Bank Rosselchosbank zu gründen und diese an SWIFT anzuschließen. Die EU prüfe diese Option, weil sie an einer Verlängerung des Getreideabkommens interessiert sei, berichtet die "Financial Times". Mehr …

Gipfeltreffen mit Putin: Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit diskutiert Sicherheits-fragen. Das anstehende Gipfeltreffen der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) ist das erste nach dem gescheiterten Aufstand von Teilen der Wagner-Gruppe in Russland. Die Mitgliedstaaten der SOZ-Gruppe bemühen sich unter anderem um die Vertiefung der sicherheitspolitischen Zusammenarbeit und die Bekämpfung des Terrorismus in Asien. Mehr …

02.07.2023:  Getreideabkommen vor dem Aus. Nach Ansicht des russischen Außenministers Sergei Lawrow gibt es keinen Grund, das Getreideabkommen mit der Ukraine zu verlängern. Kiew und seine westlichen Unterstützer hätten das Abkommen für kommerzielle Interessen missbraucht, anstatt bedürftigen Ländern zu helfen. Gleichzeitig seien die Beschränkungen für russische Getreideexporte nicht wie vereinbart aufgehoben worden. Video und mehr …

01.07.2023:  Lawrow: "Westen will Konflikt vorübergehend einfrieren, um Zeit zu gewinnen". Der russische Außenminister Sergei Lawrow bezeichnet die widersprüchlichen Aussagen des Westens zur Ukraine als "schizophren". Der Westen widerspreche sich selbst, wenn er von einer friedlichen Beendigung des Ukraine-Konflikts spreche, während er ständig darauf bestehe, Russland zu besiegen. Video und mehr

30.06.2023:  Lawrow: "Wir kämpfen in der Ukraine gegen den Westen und gegen den Nazismus". Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat der Sendung "Das große Spiel" des Ersten Kanals im russischen Fernsehen ein ausführliches Interview gegeben. Dabei ging es unter anderem um die Rolle des Westens beim Krieg in der Ukraine, aber auch um die zahlreichen westlichen Versuche, sich in innenpolitische Angelegenheiten Russlands einzumischen, bis hin zu versuchtem Regimewechsel. Video und mehr …

Lawrow: "Das ist ein Kriegsverbrechen" – Ukraine nutzt zivile Einrichtungen für militärische Zwecke. Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat sich bei einer Online-Pressekonferenz am Freitag zum Beschuss des Restaurants in Kramatorsk geäußert. Video und mehr …

29.06.2023:  Russischer Dumaausschuss nennt Gründe für Wagner-Meuterei. Chef der Wagner-Gruppe, Ewgenij Prigoschin habe befürchtet, dass Moskau die Finanzierung des Militärunternehmens kürzen würde. Das teilte Leiter des Verteidigungsausschusses der Staatsduma am Donnertsag mit.
In einem Gespräch mit Reportern am Donnerstag erklärte Leiter des Verteidigungsausschusses der Staatsduma Andrej Kartapolow, dass das russische Verteidigungsministerium einige Tage vor Wagner-Meuterei erklärt habe, dass alle militärischen Gruppen Verträge mit ihm unterzeichnen sollten, und bezeichnete diese Politik als "absolut korrekt". "Alle, außer Wagner, haben sich daran gehalten. Abgesehen von diesem Herrn [Prigoschin], der sich geweigert hat", sagte der Abgeordnete. Angesichts dieser Ablehnung teilten die russischen Behörden der Gruppe mit, dass sie sich nicht mehr an der militärischen Kampagne in der Ukraine beteiligen werde, erklärte Kartapolow. "Das bedeutet, dass es kein Geld, keine finanziellen oder materiellen Ressourcen mehr geben wird. Und für Herrn Prigoschin ist Geld ein wichtiger, vielleicht sogar der entscheidende Faktor."
I
nfolgedessen führten die Androhung der Streichung von Geldern, "übertriebene und dumme Ambitionen" und ein emotional "aufgewühlter Zustand" zu "Hochverrat und dem Betrug an [Prigoschins] Waffenbrüdern", so der Abgeordnete. Der Wagner-Chef begann seine Meuterei am vergangenen Freitag und schwor Vergeltung, nachdem er das russische Verteidigungsministerium beschuldigt hatte, einen tödlichen Raketenangriff auf eines der Lager der Gruppe durchgeführt zu haben. Das Ministerium wies die Anschuldigungen zurück. Mehr …

Lawrow über die Logik der Amerikaner: "Es geht nicht um Russland, sondern um die Weltordnung". Hinter den Handlungen der USA stehe die Logik, dass es notwendig sei, "Russland als einen Rebellen sofort zu eliminieren". Dies sagte der russische Außenminister Sergei Lawrow in einem Interview in der Sendung "The Great Game", die am Mittwoch in Auszügen im russischen Fernsehen auf Kanal Eins ausgestrahlt wurde. Video und mehr …

Sacharowa: "Der Westen zieht keine Konsequenzen aus der gescheiterten ukrainischen Offensive". Die westlichen Länder ziehen keine Konsequenzen aus dem gescheiterten Offensivversuch der ukrainischen Streitkräfte und glauben, dass sie die Situation durch Waffenlieferungen zu ihren Gunsten wenden können. Dies sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Mittwoch bei ihrem wöchentlichen Briefing. Video und mehr …

28.06.2023: Wagner-Rebellion: Was wollte „Putins Koch“ wirklich? Prigoschin-Putsch, Machtkampf in Moskau oder Putins geheimer Schlag gegen die inneren Feinde? Auch vier Tage nach dem Marsch der „Wagner-Truppen“ bleiben die Ereignisse undurchsichtig. Doch wer ist jener Jewgeni Prigoschin – der aus der sowjetischen Mafia kam und zum Vater einer Schattenarmee wurde? Welche Rolle spielt ein Genickschuss vor 85 Jahre, der als ewiger Konflikt über russischer Armee und Geheimdienst schwebt? Und warum schweißt auch der mystische Glaube der Rodinisten die „Wagner-Kämpfer“ zusammen? Diese und andere Fragen sind Thema in "Berlin Mitte AUF1" für den Militärhistoriker Peter Feist und, zugeschaltet aus Moskau, den Korrespondenten Hansjörg Müller. Video …

Russischer Diplomat: Militäroperation ist Einsatz zum Schutz der Menschenrechte. Angesichts der Russophobie ist die Sonderoperation in der Ukraine ein Einsatz für die Interessen der russischen Staatsbürger in dem Land, erklärt Wladimir Andrejew, der im russischen Außenministerium für die Kommunikation mit im Ausland lebenden Landsleuten zuständig ist. Mehr …

Lawrow: Russland und China bieten Alternative zur westlichen Weltdominanz. Russland und China bieten der internationalen Gemeinschaft eine konstruktive Alternative zu der vom Westen betriebenen Politik, die nur dazu dient, ihre globale Vorherrschaft aufrechtzuerhalten. Video und mehr …

Kubas Verteidigungsminister: Russland führend im Kampf gegen von den USA geschaffenen Faschismus. Am Dienstag traf sich der kubanische Verteidigungsminister Álvaro López Miera mit seinem russischen Amtskollegen Sergei Schoigu in Moskau. Dem Konflikt in der Ukraine liege ursächlich die agressive Politik der USA zugrunde, erklärte Miera bei dem Treffen. Video und mehr …

Der "Wagner-Aufstand". Die Bilder, die am 24. Juni 2023 um die Welt gingen, waren wirklich beeindruckend. Die Wagner-Legionäre unter ihrem Chef Jewgeni Prigoschin, nicht zu verwechseln mit dem militärischen Kommandeur der Wagner-Legion, Dimitri Utkin, meldeten die sozusagen kampflose Einnahme der russischen Frontstadt Rostow. Über Rostow erfolgt ein großer Teil der militärischen Versorgung der kämpfenden Truppen an der Front zur Ukraine.
Dann überschlugen sich die westlichen Jauchz-Meldungen. Gegen Mittag hatten Prigoschins Legionäre bereits über die Autobahn M4 Rostow-Moskau die Stadt Woronesch erreicht und eingenommen. Überall hieß es, Prigoschin sei mit seinen 5.000 Kämpfern nur noch wenige Stunden von Moskau entfernt. Die Euphorie über den anstehenden Putin-Sturz überschlug sich in den westlichen Medien, als die Wagner Legionäre am Nachmittag kampflos die Stadt Lipezk erreichten und einnehmen konnten. Jauchzend meldeten die Nachrichten-Medien wie die Tagesschau am Nachmittag des 24. Juni um 18:04 Uhr: "Aufständische Söldner der Wagner-Truppe sind nach Angaben des örtlichen Gouverneurs bis in die russische Region Lipezk vorgedrungen. Diese liegt etwa 360 Kilometer südlich von Moskau." Von dieser Minute an stand für die Westmedien fest: Putin stürzt noch in dieser Nacht! Mehr …

Der Wagner-Marsch auf Moskau zeigt, warum Russland die NATO in der Ukraine nicht dulden kann. Am Sonnabend hat ganz Russland den Atem angehalten und die Kilometer gezählt, die die Wagner-Söldner noch von der Hauptstadt entfernt waren. Das wird vielen Russen in Erinnerung gerufen haben, wie nah die Ukraine ist. Sie werden nun noch stärker zu ihrem Präsidenten und ihrer Armee im Existenzkampf gegen die NATO halten. Mehr …

Der Westen hielt sich zurück. Welche verborgenen Bedeutungen hat der „Wagner-Aufstand“ in Russland? Das große Rätselraten hat begonnen. Prigoschin bezeichnete den Ukraine-Krieg in seiner letzten Video-Ansprache als Fehler – was Putin nicht duldete. Doch was steckt dahinter? Rekapitulieren wir, was am Samstag, den 24. Juni 2023 in Russland vorgefallen ist. Am Vortag war eine neue Videobotschaft des Chefs der Wagner-Truppe, Jewgeni Prigoschin, ins Netz gestellt worden. Er tat dies seit geraumer Zeit und hatte damit großen Erfolg. Er wuchs zu einem gefährlichen Gegenspieler Putins.
Der Söldnerchef prangerte in wüsten Tönen die Spitze des Verteidigungsministeriums der Korruption und des Verrats an der Armee an. In seiner letzten Botschaft bezeichnete er den Ukraine-Krieg als einen Fehler. Damit ließ er das Fass überlaufen, er hatte aus Sicht des Kreml die rote Linie überschritten. In Moskau klingelten die Alarmglocken. Einen Prigoschin als Gegner konnte sich das kriegsführende Russland nicht leisten.  Wenige Stunden später ordnete Prigoschin seine schwerbewaffneten Kämpfern zum „Gerechtigkeitsmarsch“ auf Moskau an. Er protestierte gegen einen mutmaßlichen Beschuss seines Lagers durch reguläre Armeetruppen und bezichtigte Moskau des Versuchs, die Wagner-Armee liquidieren zu wollen. Prigoschin verkündete, er wolle die Absetzung des Verteidigungsministers und des Generalstabchefs erzwingen, notfalls mit Gewalt. Der schwelende Konflikt weitete sich zum offenen Krieg aus.
Kommandopunkt für Front ohne Gegenwehr eingenommen. Im Nu okkupierten die Wagner-Truppen das Gebiet Rostov, in dem sich der russische Militärstab für den Krieg in der Ukraine befand. Eine Gegenwehr fand nicht statt. Unter Prigoschin Kontrolle befand sich nun der Kommandopunkt für die Truppen an der Front. Es bestand kein Zweifel mehr, dass in Südrussland ein Armeeaufstand ausgebrochen war. Prigoschin setzte sich mit seinen Mannen und schwerer Kriegsrüstung gleich weiter in Bewegung Richtung Moskau. Der Kreml wirkte in diesem Moment wie erstarrt. Niemand schickte Regierungstruppen, die sie den Meuterern in den Weg stellten. Ein vereinzelter Militärhubschrauber wurde von der Wagner-Armee abgeschossen.
Einen halben Tag später erreichte die Privatarmee Prigoschin die Tore Moskaus. Die Welt hielt den Atem an. Ein Militärputsch, ein Bürgerkrieg im größten Land der Erde, in dem das größte Atomwaffenarsenal lagerte… Erinnerungen an den August-Putsch von 1991 wurden wach, als kommunistische Hardliner den Zerfall der Sowjetunion mit Gewalt unterbinden wollten. Präsident Wladimir Putin trat vor die Kameras und bezichtigte die Putschisten des Landesverrats. Er wirkte so, als ob er bis zum Äußersten gehen würde. Was muss in seinem Kopf vorgegangen sein! Mitten im Krieg in der Ukraine, in dem Russland seit Monaten in die Defensive gedrängt war, zog seine beste Elitetruppe gegen die eigene Staatsmacht ins Feld. Mehr …

27.06.2023:  Putin: Unsere Soldaten haben durch Unterdrückung des Wagner-Aufstandes einen Bürgerkrieg verhindert. In einer Rede im Kreml danke Wladimir Putin den Soldaten für ihre Anstrengungen im Kampf gegen den Wagner-Aufstand. Durch ihren Einsatz sei ein Bürgerkrieg verhindert worden. Darüber hinaus gedachte Putin der Soldaten, die während der Meuterei ihr Leben verloren. Mehr …

Lawrow: Beziehungen zum kollektiven Westen existieren nicht mehr. Am Montag hat der russische Außenminister Sergei Lawrow in einem Interview den bewaffneten Aufstand des privaten Militärunternehmens Wagner vom vergangenen Wochenende kommentiert. Bereits am Samstag hatte das Außenamt vor Versuchen im Westen gewarnt, die Situation im Land zu destabilisieren. Video und mehr …

Prigoschin und seine Söldner nach Belarus zu verbannen, dient russischen Interessen. Dabei ging es nicht nur darum, einen möglicherweise beginnenden Bürgerkrieg im Keim zu ersticken. Es handelt sich jedoch um pragmatische Improvisation und nicht um einen Plan.
Die Entscheidung, Prigoschin und seine Kollaborateure nach ihrem gescheiterten Putschversuch am Wochenende nach Weißrussland zu verbannen, hat in der Alt-Media-Community (AMC) zu Spekulationen geführt: Dies sei angeblich ein Zeichen dafür, dass der Versuch eines Regimewechsels unter falscher Flagge stattgefunden habe. Sie können nicht verstehen, warum Präsident Putin den Wagner-Söldnern gnädigerweise eine letzte Chance gibt, ihr Leben zu retten, anstatt diese Meuterer auf dem Weg nach Moskau rücksichtslos zu töten. Deshalb vermuten sie, dass es einen geheimen Plan gebe.
Der vorherrschenden Verschwörungstheorie zufolge sollen auf diese Weise große Mengen an Personal und Ausrüstung nach Belarus verlagert werden, um dort die Eröffnung einer Nordfront vorzubereiten, von der aus sogar ein weiterer Angriff auf Kiew gewagt werden könne. Die Anhänger dieser Ansicht erklären nicht, warum Präsident Putin zu diesem Zweck die schwerste politische Krise Russlands seit 1993 heraufbeschwören sollte, die weltweite Aufmerksamkeit auf diese militärischen Bewegungen lenkte und sogar den Tod einiger Piloten zur Folge hatte, wie er am Montag einräumte.
Hätten sie an diesem Tag Putins Rede gehört, die auf der offiziellen Kreml-Website in voller Länge nachgelesen werden kann, dann würden sie sehen, wie ernst es ihm war, das von den Feinden seines Landes erhoffte große Blutvergießen zu verhindern. Diese pragmatische Deeskalationsvereinbarung diente jedoch noch weiteren russischen Interessen, als nur einen möglicherweise beginnenden Bürgerkrieg im Keim zu ersticken, auch wenn die darauffolgenden Ergebnisse natürlich improvisiert und nicht geplant waren, wie manche in der AMC vielleicht glauben.
Zunächst einmal sagte Präsident Putin am Montag Folgendes über Prigoschins Gruppe: «Die meisten Soldaten und Kommandeure der Gruppe Wagner sind ebenfalls russische Patrioten, die ihrem Volk und ihrem Staat gegenüber loyal sind. Ihr Mut auf dem Schlachtfeld bei der Befreiung von Donbass und Noworossija beweist dies. Es wurde versucht, sie ohne ihr Wissen gegen ihre Mitstreiter einzusetzen, mit denen sie Schulter an Schulter für ihr Land und dessen Zukunft kämpften.» In Anbetracht dieser Einschätzung macht es Sinn, dass er ihnen anbietet, nach Belarus ins Exil zu gehen, wenn sie keine Verträge mit dem Verteidigungsministerium unterzeichnen oder zu ihren Familien zurückkehren wollen. Mehr …

Wladimir Putin: Soldaten haben «Bürgerkrieg» in Russland verhindert. Der Aufstand am vergangenen Wochenende hätte zu einem Bürgerkrieg werden können, sagt Wladimir Putin. Der Kreml-Chef hat sich an die Sicherheitskräfte gewandt.
Nach dem Ende des bewaffneten Aufstands der Söldnerarmee Wagner hat Kremlchef Wladimir Putin in einer weiteren Rede den Sicherheitsdiensten für ihren Einsatz zum Schutz Russlands gedankt. Soldaten und Mitarbeiter der Geheimdienste hätten sich dem Versuch einer Revolte am 24. Juni entgegengestellt und so einen «Bürgerkrieg» verhindert, sagte Putin am Dienstag bei der Rede vor Uniformierten auf dem Kremlgelände. Unter den Anwesenden war auch Verteidigungsminister Sergej Schoigu. Mehr …

War der Putschversuch nur eine Show, um von etwas anderem abzulenken? Nachdem der Putschversuch vom Samstag beendet wurde, gab es verschiedene Meldungen, die "nicht ins Bild passen". Darüber werde ich hier berichten, weise aber gleich darauf hin, dass sehr vieles, worüber ich hier berichte, spekulativ ist.
Was wäre, wenn der „Putschversuch“ in Wahrheit eine Show war, mit der die Gegner Russlands verwirrt werden sollten, mit der Putin illoyale Personen in Russlands Behörden und Regierungskreisen ausfindig machen wollte, und in Wahrheit davon abgelenkt werden sollte, dass die Wagner-Truppen sich darauf vorbereiten, von Weißrussland aus in die Ukraine vorzustoßen? Das klingt erst einmal vollkommen irrsinnig und ich sage ausdrücklich nicht, dass es so war. Aber es gibt Hinweise, die zumindest in diese Richtung deuten.
Es war auffällig, dass Schoigu seit Beginn des „Putschversuches“ nicht mehr öffentlich aufgetreten ist. Man müsste doch meinen, dass der Verteidigungsminister in der Situation am Samstag aktiv gewesen sein müsste und sich auch an seine Soldaten gewandt haben sollte. Aber nichts dergleichen ist passiert, Schoigu ist aus der Öffentlichkeit verschwunden. Unterdessen melden irgendwelche Telegram-Kanäle, Schoigu sei angeblich verhaftet worden. Nur um das deutlich zu sagen: Das können Falschmeldungen sein, niemand bestätigt das und woher die Kanäle ihre Informationen haben, bleibt deren Geheimnis. Aber ich frage mich, warum das russische Verteidigungsministerium keine aktuelle Erklärung von Schoigu zeigt, um alle Spekulationen zu zerstreuen.
Das russische Verteidigungsministerium hat am Montag zwar ein Video davon veröffentlicht, wie Schoigu Truppen inspiziert und sich mit Generälen trifft, aber das Video ist wahrscheinlich eine Konserve. Vor allem ist merkwürdig, dass das Video ohne Ton veröffentlicht wurde, was bedeutet, dass es weiterhin keinerlei Erklärung von Schoigu zu den Vorfällen vom Wochenende gibt.Nur die Sprecher des Verteidigungsministeriums treten öffentlich auf und verkünden, gerade so, als sei am Wochenende nichts anderes passiert, ihre Berichte über die Kampfhandlungen mit den ukrainischen Streitkräften.
Inzwischen gibt es viele Meldungen darüber, dass zumindest Teile der Wagner-Truppen nach Weißrussland verlegt werden. Offiziell bestätigt ist nichts, aber die Meldungen halten sich hartnäckig. Über eine besonders merkwürdige Meldung habe ich am Sonntag berichtet. Alexej Danilow, der Chef des ukrainischen Sicherheitsrates, eine der einflussreichsten Figuren in der Ukraine, hat erklärt, er schließe Friedensverhandlungen unter Teilnahme (oder meinte er Vermittlung?) von Lukaschenko nicht aus. Mehr …

Analyse: War der Wagner-Putsch eine Inszenierung? War alles nur eine “List Putins”, um den Westen zu verwirren und via Wagner eine neue Invasion auf Kiew vorzubereiten? Viele Fakten sprechen absolut dagegen. Nicht wenige Beobachter glauben, Prigoschins persönliche „spezielle Militäroperation“ könnte eine Inszenierung gewesen sein, eine Show, eine „Psy-Op“. Denn nun würde Wagner vor Kiew stehen und könnte einen neuen Angriff auf die Hauptstadt der Ukraine unternehmen. Es wäre ein “cleverer russischer Schachzug” Putins gewesen, “um näher an Kiew heranzukommen.“ Völlig ausschließen kann man das natürlich nicht, aber es ist höchst unwahrscheinlich. Mehr …

26.06.2023:  Lawrow: Kiews Vorwürfe wegen angeblichem Nuklearterrorismus sind "Unsinn". Seit einigen Wochen häufen sich seitens der Ukraine unbelegte Behauptungen, Moskau plane einen militärischen "Angriff" auf das Kernkraftwerk Saporoschje. Laut dem russischen Außenminister handelt es sich auch dabei um einen "altbekannten" Trick im Informationskrieg.
"Die Tatsache, dass diese abgedroschene Drohung, eine Art abgedroschene Warnung, immer wieder in den Medien auftaucht, vor allem von Vertretern des Kiewer Regimes, sagt nur eines: All diese Leute wurden unter anderem von den Angelsachsen, den Polen und sogar von den Balten darauf trainiert, einen Informationskrieg zu führen", erklärte Lawrow. "Angesichts der beklagenswerten und nicht überzeugenden Ergebnisse solcher Ausbildung tut mir das Geld leid, das die westlichen Steuerzahler für die Entlohnung der Lehrer ausgeben, die diese völlig unfähigen und geistesgestörten Studenten ausbilden", fügte er hinzu. Mehr …

Ermittlungen gegen Prigoschin nicht eingestellt. Nach der Beendigung des Wagner-Aufstandes hieß es, dass Jewgeni Prigoschin nicht strafrechtlich verfolgt werde. Laut Medienberichten läuft das Strafverfahren gegen ihn aber weiter. Er wird beschuldigt, eine bewaffnete Meuterei organisiert zu haben.
Wie RT sowie die Zeitung Kommersant berichten, wurde das Strafverfahren gegen Jewgeni Prigoschin, den Gründer des privaten Militärdienstleisters Gruppe Wagner, am Montagmorgen noch nicht rechtskräftig abgeschlossen. Das Strafverfahren sei noch nicht eingestellt worden, sagte eine Quelle der Strafverfolgungsbehörden gegenüber RT. Russlands Föderaler Sicherheitsdienst FSB ermittle demnach weiter. Das Verfahren war vergangenen Freitag eingeleitet worden, nachdem Prigoschin zum "Marsch für die Gerechtigkeit" aufgerufen hatte. Außerdem hatte er der russischen Militärführung vorgeworfen, seine Truppen bombardiert zu haben.
Die Einstellung des Strafverfahrens wurde nach Verhandlungen mit dem weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko angekündigt. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, es sei vereinbart worden, dass Prigoschin sich nach Weißrussland zurückziehe. "Wenn Sie fragen, was genau die Garantie dafür ist, dass Prigoschin nach Weißrussland ausreisen kann, dann ist es das Wort des russischen Präsidenten", so der Kremlsprecher. Kurz darauf stellten die Wagner-Kämpfer ihren Marsch ein, räumten das besetzte Rostow am Don und kehrten in ihre Feldlager zurück. Prigoschin selbst hat sich zu den Geschehnissen am Samstag bisher nicht zu Wort gemeldet. Mehr …

"Echte Risse" in Putins Machtgefüge – Washington bewertet Auswirkungen der Wagner-Revolte. US-Außenminister Antony Blinken sagte, der Vorfall zeige "echte Risse" in der Machtposition von Präsident Wladimir Putin. Die Regierung Biden sei stets auf "alle Eventualitäten vorbereitet, was die Ereignisse in Russland angeht".
"Es war eine direkte Herausforderung für Putins Autorität, und das wirft tiefgreifende Fragen auf", sagte Blinken am Sonntag in einem Interview mit CBS News. "Es zeigt echte Risse. Wir können nicht spekulieren oder genau wissen, wohin das führen wird. Wir wissen aber, dass Putin in den kommenden Wochen und Monaten noch viel mehr zu verantworten hat." Blinkens Äußerungen sind die ausführlichste Reaktion der US-Regierung, seit Wagner am Freitag gegen die russische Militärführung rebellierte. Der Gründer des privaten Militärunternehmens, Jewgeni Prigoschin, erklärte sich am Samstag bereit, den Aufstand zu beenden und den Vormarsch seiner Gruppe auf Moskau im Rahmen einer Vereinbarung mit dem Kreml zu stoppen, die ihn zum Verlassen des Landes verpflichtet und ihn vor Strafverfolgung bewahrt.
"Wir haben den letzten Akt noch nicht gesehen", sagte Blinken der CBS-Moderatorin Margaret Brennan. "Wir beobachten das sehr genau und sorgfältig, aber treten Sie einen Moment zurück und setzen Sie das in den Kontext. Vor sechzehn Monaten standen die russischen Streitkräfte vor den Toren Kiews in der Ukraine und dachten, sie könnten die Stadt innerhalb weniger Tage einnehmen und die Ukraine als unabhängiges Land von der Landkarte streichen. Jetzt mussten sie an diesem Wochenende Moskau, Russlands Hauptstadt, gegen Söldner verteidigen, die Putin selbst geschaffen hat." Mehr …

"Russischer Maidan"? Der Westen setzt alles auf einen Bürgerkrieg in Russland. Mit dem Scheitern der Wagner-Meuterei ist die Gefahr eines "Regime Changes" in Russland mit katastrophalen Folgen für Land und Volk noch lange nicht gebannt. Die Reaktion des Westens und westlicher Agenten wie Michail Chodorkowski auf Jewgeni Prigoschins Aktion zeigt, dass ein "russischer Maidan" im patriotischen Gewand daherkommen könnte. Was auch immer zur Rechtfertigung von Jewgeni Prigoschins "Marsch auf Moskau" angeführt wird, er hat unseren strategischen Gegnern einen erstklassigen Steilpass zugespielt. Den ganzen Samstag über waren die westlichen Medien in heller Aufregung.
Auch die Tatsache, dass die Meuterei an einem Freitagabend begann, spielte eine Rolle: In Russland sind die Behörden das Wochenende über traditionell geschlossen, in den Vereinigten Staaten hingegen war man zu diesem Zeitpunkt noch mitten im Arbeitstag. Die Propaganda trat sofort in Aktion. "Rebellion in Russland", "Rebellion gegen Putin", "Wagners Panzer kommen nach Moskau", "Russland steht am Rande des Abgrunds", schrien die Titelseiten der einflussreichen Zeitungen. Die Wagnerianer wurden schnell als "Aufständische" tituliert – ein sehr vertrauter Gebrauch der angelsächsischen Sprachregelung für die "richtigen" Aufständischen gegen die "falsche" Regierung.
Natürlich begannen auch die "Guten" unter den russischen Emigranten, sofort zu drängeln. Michail Chodorkowski (der in Russland als Agent des Auslands gilt) rief die russischen Bürger dazu auf, die Rebellion zu unterstützen und zu den Waffen zu greifen. Die Wehrdienstverweigerer der letzten Stunde kamen aus ihren Löchern hervorgekrochen und träumten wieder einmal davon, mit Abrams-Panzern die Twerskaja-Straße in Moskau hinunterzufahren. Was soll man da erst über die ehemalige Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik sagen? Dort feierte man die ganze Nacht hindurch.
Viel Hoffnung hatte man im Westen in unsere Probleme gesetzt. Wie leicht hätten sich damit seine eigenen Probleme lösen lassen: die verpatzte "Großoffensive" der Ukraine, die Wirtschaftskrise, die die ehemalige "goldene Milliarde" heimgesucht hat, und das Scheitern der "regelbasierten Ordnung". Mehr …

Russlands Außenminister kommentiert internationale Reaktionen zum Wagner-Aufstand. Am Montag hat der russische Außenminister Sergei Lawrow in einem Interview mit RT den bewaffneten Aufstand des privaten Militärunternehmens Wagner vom vergangenen Wochenende kommentiert. Bereits am Samstag hatte das Außenamt vor Versuchen im Westen gewarnt, die Situation im Land zu destabilisieren. Video und mehr …

Aufstand in Russland: US-Geheimdienste hatten Hinweise auf Prigoschins Pläne. Unter Weltwoche publiziert die Redaktion Meldungen und Meinungen, die im Medien-Mainstream entweder gar nicht, aus dem Kontext gerissen oder viel zu wenig vorkommen.Amerikanische Geheimdienste hatten bereits im Vorfeld Hinweise auf die Pläne des russischen Söldnerführers Jewgeni Prigoschin für einen Aufstand gegen die Militärführung in Moskau. Dies berichten die Washington Post und die New York Times.
Demnach informierten Geheimdienstvertreter das Weisse Haus, das Verteidigungsministerium und Kongressmitglieder einen Tag vor Beginn des Putschversuches über mögliche Unruhen in Russland. Erste Hinweise habe es bereits Mitte Juni gegeben, diese hätten sich im Laufe der vergangenen Woche so weit verdichtet, dass die Dienste entsprechende Briefings angesetzt hätten. Auch der russische Präsident Wladimir Putin soll nach diesen Angaben mindestens einen Tag vorher über die geplante Rebellion unterrichtet gewesen sein.
Der seit Monaten schwelende Machtkampf zwischen Prigoschin und der russischen Militärführung war am Freitag dramatisch eskaliert. Schwer bewaffnete Wagner-Kämpfer marschierten auf Moskau, bevor sie durch Vermittlung des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko 24 Stunden später gestoppt wurden. Mehr …

Putschversuch in Russland. Der Westen beobachtet den gescheiterten Putschversuch in Russland mit Sorge wegen möglicher Instabilität rings um die russischen Nuklearwaffen. Das Interesse an einer Schwächung Moskaus aber überwiegt.
Mit großem Interesse und einiger Sorge haben die westlichen Regierungen, auch die deutsche, den Putschversuch des Milizenführers Jewgenij Prigoschin am Wochenende beobachtet. Zwar wird der Sturz des russischen Präsidenten Wladimir Putin weithin gewünscht; US-Präsident Joe Biden bestätigte dies öffentlich schon im März 2022. Doch ist die Sorge verbreitet, bei einem gewaltsamen Regierungswechsel in Moskau könne Russland ins Chaos abgleiten – mit dramatischen Folgen für die Kontrolle über die russischen Nuklearwaffen.
In diesem Sinn äußerten sich am Wochenende nicht nur Regierungsvertreter aus Westeuropa – etwa aus Deutschland –, sondern sogar auch Politiker aus Polen und aus der Ukraine. Freilich hat für den Westen die Schwächung Russlands Vorrang vor der Sorge um die atomare Sicherheit: US-Geheimdienste waren zwar Berichten zufolge bereits Mitte Juni über die Putschpläne in Kenntnis und informierten die Biden-Administration; diese behielt die Hinweise jedoch für sich. Befeuert wurde Prigoschin von dem früheren Oligarchen Michail Chodorkowski, der forderte, den Putschversuch zu unterstützen. Chodorkowski hat auch in deutschen Medien mehrfach Putins Sturz verlangt.
Prigoschins Miliz („Wagner“) war es gelungen, zunächst die Großstadt Rostow am Don einschließlich der dortigen Militäreinrichtungen unter ihre Kontrolle zu bringen und am Samstag dann mit ihren Verbänden bis in den Moskauer Verwaltungsbezirk vorzudringen.
Ziel war es offiziell, Verteidigungsminister Sergej Schoigu und Generalstabschef Walerij Gerassimow absetzen zu lassen. Das hätte faktisch die Kompetenzen von Präsident Wladimir Putin und damit seine präsidiale Macht offen in Frage gestellt. Als eigentlicher Anlass für den Putschversuch gilt freilich der Beschluss der russischen Regierung, die von Prigoschin geführte Miliz zum 1. Juli in die Streitkräfte einzugliedern; das wiederum hätte Prigoschin seines wichtigsten Machtmittels beraubt. Der Milizenführer hat seinen Putschversuch, nachdem Unterstützung aus den Streitkräften, der Nationalgarde und der Polizei ausblieb, noch am Samstagabend abgebrochen – unter Vermittlung des belarussischen (weißrussischen)  Präsidenten Alexander Lukaschenko. Wie es hieß, begab er sich auf den Weg ins belarussische Exil.
Skala des „Schreckens“. Putins Sturz ist im Westen immer wieder befürwortet worden, am prominentesten von US-Präsident Joe Biden,
der Ende März 2022 in einer Rede in Warschau forderte: „Dieser Mann kann nicht an der Macht bleiben.“ In den Planspielen, wer ihn stürzen könne, ist immer wieder auch Prigoschin genannt worden. Ein Beispiel bietet das Springer-Onlineportal Politico, das Ende September 2022 über mögliche Putin-Nachfolger spekulierte und dabei unter anderem Prigoschin anführte.
Das Portal räumte dem Milizionär damals noch keine besonderen Chancen ein, wenngleich es einen Journalisten von der Website Bellingcat mit der Einschätzung zitierte: „Mir scheint, er hat Blut gerochen.“ Gleichzeitig gab sich Politico keinen Illusionen darüber hin, was Prigoschins etwaige Machtübernahme für Russland und die Welt bedeuten würde: Es stufte den Mann, den es klar als „Warlord“ klassifizierte, auf einer eigens kreierten Skala des „Schreckens“ – gemeint waren negative Folgen, die seine Präsidentschaft dem Westen einbringen könnte – mit der höchsten Punktzahl sämtlicher nur vorstellbaren Kandidaten für Putins Nachfolge ein, dies sogar noch vor dem Präsidenten Tschetscheniens und Kommandeur tschetschenischer Milizen, Ramsan Kadyrow.
„Mit dem Teufel gegen das Regime“. Ungeachtet derartiger Einschätzungen, die durchaus verbreitet waren, ist Prigoschins Putschversuch nicht nur vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, sondern etwa auch von dem ehemaligen russischen Oligarchen Michail Chodorkowski begeistert befeuert worden. Chodorkowski, der immer noch über ein dreistelliges Millionen-Dollar-Vermögen verfügen soll, betreibt von seinem Londoner Exil aus die Organisation «Open Russia», die die Opposition gegen Putin unterstützt. Mehr

"Der Mann ist das größte Geschenk!" - Das russische Fernsehen über die Reaktion in Europa auf den Putschversuch. Der Putschversuch in Russland wurde weltweit genau beobachtet. Interessant ist, wie in Russland über die Reaktion in Europa berichtet wurde.
Die Reaktion Europas: Die Nachricht von dem bewaffneten Aufstand in Russland wurde von Europa mit reibenden Händen aufgenommen. Natürlich, schließlich ist jede Uneinigkeit bei uns eine Hoffnung auf Russlands Niederlage. Aus Europa berichtet unser Korrespondent. In allen europäischen Hauptstädten werden die Ereignisse um Wagner seit Freitagabend mit großer Aufmerksamkeit verfolgt, so die offiziellen Pressemitteilungen. Auch die Fernsehberichterstattung wird regelmäßig durch Breaking News unterbrochen, Eilmeldungen unter Einbeziehung verschiedener Experten, die ihren Jubel kaum verbergen können: Sie haben den Champagner noch nicht geöffnet, aber für alle Fälle schon mal kalt gestellt.
„Das ist eine großartige Gelegenheit für die Ukraine, sich die derzeitigen Unruhen und das Chaos in Russland zunutze zu machen“, sagt Tobias Ellwood, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses des britischen Parlaments. Auf den Websites britischer Medien sind Karten mit Pfeilen aufgetaucht, die zeigen, wohin Prigoschins Gruppe vordringt. Der Name des Mannes ist in Europa wohlbekannt, aber es ist das erste Mal, dass er von solchen Worten begleitet wird, wie hier von der Bild: „Völlig wahnsinnig. Russen-Söldnerchef Prigoschin beschuldigt das russische Verteidigungsministerium, einen Luftangriff auf eines seiner Lager verübt zu haben. Jetzt ruft er seine 25.000 Söldner zum Kampf gegen das russische Militär auf. Der Mann ist das größte Geschenk!“ Mehr …

Rebellion? Aufstand? Revolution? Wohl eher nicht. Putin, Prigoschin, Schoigu: Hintergründe. Am vergangenen Wochenende überschlugen sich die Westmedien mit Meldungen von einem angeblichen Aufstand, einer Rebellion oder gar einer Revolte gegen Putin. Manch einer schrieb gar dessen Sturz herbei. Alles etwas übertrieben und arg vorschnell, wie sich zeigt.
Am vergangenen Wochenende überschlugen sich die Westmedien mit Meldungen von einem angeblichen Aufstand, einer Rebellion oder gar einer Revolte gegen Putin. Manch einer schrieb gar dessen Sturz herbei. Alles etwas übertrieben und arg vorschnell, wie sich zeigt.
Die angebliche Revolte, der Aufstand Prigoschins, angeblich gegen Putin, den die Westmedien am vergangenen Wochenende massiv herbeischrieben und -fantasierten war wohl weit weniger dramatisch als geschildert. Mit ein wenig eigener Recherche und einem Blick auf die Verknüpfungen der drei Protagonisten und ihren Beziehungen zu- und miteinander, hätte die Westjournaille selbst zu dieser Erkenntnis kommen können. Vor allem die Behauptung, Putin sei durch die Ereignisse geschwächt, entbehrt jeglicher Grundlage. Das zeigt ein einfacher Blick auf die Geschehnisse und wie Putin die Situation entschärfte.
Prigoschin rückte mit seinen schwerbewaffneten und kriegserfahrenen Männern in Rostow am Don ein und besetzte dort einige Gebäude des Militärkommandos. Das ist unter anderem für die Versorgung der russischen Streitkräfte im Donbas verantwortlich.
Die vom russischen Verteidigungsminister Schoigu versprochene Versorgung der Wagner-Truppen sollte auch über Rostow erfolgen, blieb aber trotz mehrfacher Zusage Shoigus aus. Nicht nur deswegen wurde der von Prigoschin öffentlich scharf kritisiert. Die Wurzeln für den Zwist zwischen den beiden liegen weitaus länger zurück; davon später mehr. Prigoschin besetzt also mit seinen Männern Rostow am Don und wird Augenzeugenberichten zufolge von den Menschen der Stadt als Befreier des Donbas begeistert empfangen. Weil er aber keinen hochrangigen der von ihn so scharf kritisierten russischen Generalität vor Ort antraf, lenkt er seine Truppen in Richtung Norden weiter. Eine mehrere tausend Mann starke Truppe, schwerbewaffnet, mit Panzern, automatischen Waffen, Mörsern, Granaten und allem was dazu gehört, besetzt erst eine russische Großstadt – ohne dass ein einziger Schuss fällt, ohne dass jemand verletzt oder gar getötet wird – und will dann in Richtung Moskau marschieren.
Was macht Putin? Setzt er das russische Militär in Bewegung? Stellt er den »revoltierenden« Einheiten eine Streitkraft entgegen oder lässt er zumindest Polizeikräfte auffahren? Nein, nichts von alledem geschieht. Sein Verteidigungsminister taucht ab und Putin greift zur »ultimativen Waffe«: er stellt sich vor die Fernsehkameras und erklärt seinem alten Kumpel Prigoschin (die beiden kennen sich seit den 1990er-Jahren aus ihrer gemeinsamen Zeit in Sankt Petersburg), dass diese Aktion ein Schritt in die falsche Richtung sei. »Das gefährdet unsere gemeinsamen Ziele«, sagt Putin in Richtung Prigoschin. Mehr braucht es nicht als diese kurze Ansprache Putins direkt an Prigoschin, damit dieser seine Truppen zurück in die Kasernen beordert. Keine Armee, keine Streitkräfte, nicht einmal einen einzigen Dorfpolizisten musste Putin ausrücken lassen. Und das soll angeblich seine Schwäche belegen? Hier scheint Wunschdenken des Wertewestens bei den Beitragserstellungen in schlechtester Relotius-Manier vorgeherrscht zu haben.
Prigoschin weiß ganz genau, wem er seinen eigenen Aufstieg in Russlands Hierarchie zu verdanken hat: Putin. Für Prigoschin gilt noch so etwas wie Dankbarkeit und Ehre. Deswegen hätte er nie gegen Putin aufbegehrt und schon gleich gar nicht revoltiert. Genau deswegen reichte eben auch die kurze TV-Ansprache Putins, um die Situation zu entschärfen. Mehr …

Putschversuch in Russland. Der Westen beobachtet den gescheiterten Putschversuch in Russland mit Sorge wegen möglicher Instabilität rings um die russischen Nuklearwaffen. Das Interesse an einer Schwächung Moskaus aber überwiegt.
MOSKAU/BERLIN. Mit großem Interesse und einiger Sorge haben die westlichen Regierungen, auch die deutsche, den Putschversuch des Milizenführers Jewgenij Prigoschin am Wochenende beobachtet. Zwar wird der Sturz des russischen Präsidenten Wladimir Putin weithin gewünscht; US-Präsident Joe Biden bestätigte dies öffentlich schon im März 2022. Doch ist die Sorge verbreitet, bei einem gewaltsamen Regierungswechsel in Moskau könne Russland ins Chaos abgleiten – mit dramatischen Folgen für die Kontrolle über die russischen Nuklearwaffen. In diesem Sinn äußerten sich am Wochenende nicht nur Regierungsvertreter aus Westeuropa – etwa aus Deutschland –, sondern sogar auch Politiker aus Polen und aus der Ukraine. Freilich hat für den Westen die Schwächung Russlands Vorrang vor der Sorge um die atomare Sicherheit: US-Geheimdienste waren zwar Berichten zufolge bereits Mitte Juni über die Putschpläne in Kenntnis und informierten die Biden-Administration; diese behielt die Hinweise jedoch für sich. Befeuert wurde Prigoschin von dem früheren Oligarchen Michail Chodorkowski, der forderte, den Putschversuch zu unterstützen. Chodorkowski hat auch in deutschen Medien mehrfach Putins Sturz verlangt. Mehr …

Gescheiterter Putsch in Russland – und nun? Putin muss militärische Schwächen eingestehen. Wagner-Gruppe bleibt (vorerst?) straffrei. Was führt Lukaschenko im Schilde? Wie reagieren die Finanzmärkte? Rubel aktuell noch stabil. Osteuropabörsen weiterhin top. Am 24. Juni kam es zu einem internen Machkampf und Konfrontation zwischen der gefürchteten Wagner-Gruppe unter der Leitung von Jewgeni Prigoschin und der russischen Militärführung. Ein Blutbad und eine offene Konfrontation in Moskau konnte nur durch das Einlenken des Präsidenten Lukaschenko vermieden werden, indem Prigoschin den Rückzug anordnete.
Prigoschin zeigte aber auf, wie verwundbar das russische System ist und auch welche Schwächen die Militärführung hat. Dies dürfte Putin noch lange zu denken geben. Die Ukraine vermeldete indessen Geländegewinne an dem Tag, wo Russland mit sich selbst beschäftigt war. Dennoch geht der Ukraine-Krieg mit unverminderter Härte weiter und damit auch das unnötige Sterben von Soldaten auf beiden Seiten. Die Börsen konnten auf die Ereignisse noch nicht reagieren und durch den Rückzug von der Wagner-Gruppe werden sie auch keine Auswirkungen haben. Mehr …

PUTINS KRIEG: Jetzt bricht Prigoschin sein Schweigen! "Besonders wichtig die Quintessenz des Ganzen" - WELT Nachrichtensender. Der Chef der russischen Söldnereinheit Wagner, Jewgeni Prigoschin, hat in seiner ersten Wortmeldung nach dem missglückten Aufstand vom Wochenende dementiert, einen Machtwechsel in Moskau angestrebt zu haben. «Wir sind losgegangen, um Protest zu demonstrieren, nicht um die Obrigkeit im Land zu stürzen», sagte der 62-Jährige in einer Sprachnachricht, die am Montag von seinem Pressedienst auf Telegram verbreitet wurde. Angaben zu seinem aktuellen Aufenthaltsort machte Prigoschin nicht.
Einmal mehr wiederholte er seinen Vorwurf gegen das russische Verteidigungsministerium, Militärlager der Söldner am vergangenen Freitag beschossen zu haben. Dabei wurden nach seinen Angaben 30 Wagner-Kämpfer getötet. Dies sei zusätzlich zur vom Ministerium angestrebten Auflösung der Wagner-Truppe der Auslöser für den Marsch Richtung Moskau gewesen. Prigoschin, der lange als Vertrauter von Kremlchef Wladimir Putin galt, nach dem Beginn des Aufstands von diesem aber als Verräter bezeichnet wurde, räumte ein, dass der Vormarsch Tote gefordert hatte. «Während unseres Marsches wurde kein einziger Soldat auf dem Boden getötet. Wir bedauern, dass wir gezwungen waren, Flugobjekte abzuschießen - aber das deshalb, weil sie uns bombardiert haben», sagte er. Nach Berichten russischer Militärblogger wurden bei der Auseinandersetzung sechs Hubschrauber und ein Flugzeug der russischen Armee zerstört und deren Besatzungen getötet. Offiziell hat die russische Führung diese Verluste nicht eingestanden.
Prigoschin wiederum lobte den Marsch auf Moskau als beispielhaft dafür, wie der von Putin am 24. Februar 2022 befohlene Angriff auf die Ukraine hätte ablaufen sollen. Ein schneller Vormarsch der eigenen Einheiten, die Ausschaltung aller militärischen Objekte des Gegners auf dem Weg - und das praktisch ohne Opfer. Auf eigener Seite seien zwei Soldaten gestorben und mehrere Söldner verletzt worden, sagte Prigoschin. Die Söldnereinheit Wagner hat bis zuletzt eine bedeutende Rolle in Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine gespielt, insbesondere bei der monatelangen blutigen Erstürmung der ostukrainischen Stadt Bachmut. Dabei sollen Medienberichten zufolge zehntausende Bewaffnete ums Leben gekommen sein. Erst Anfang Juni wurde die Schlacht für beendet erklärt, und Prigoschin zog seine Einheiten aus der umkämpften Stadt zurück, um sie im Hinterland wieder aufzufüllen.
Prigoschin betonte die Rolle von Belarus' Machthaber Alexander Lukaschenko bei der Beendigung des Aufstandes. Dieser habe eine friedliche Lösung vermittelt, um ein Blutvergießen in Russland zu verhindern. Nach dem Ende der Revolte sollte Prigoschin laut Angaben aus dem Kreml nach Belarus ausreisen. Video …

25.06.2023: »CIA-PUTSCH IN RUSSLAND?« – US-Geheimdienste wussten von Prigoschin-Aufstand! Jetzt ist klar: Der Putsch des Söldnerchef Jewgeni Prigoschin gegen die russische Militärführung, ist gescheitert! Auf Befehl des Söldnerchefs gaben die Kämpfer der privaten Wagner-Armee bis zum späten gestrigen Samstagabend ihre Stellungen in Südrussland auf und kehrten in ihre Feldlager zurück. Anscheinend gab es einen Deal: Das wegen bewaffneten Aufstands gegen die Militärführung eingeleitete Strafverfahren gegen Prigoschin wird laut Kreml eingestellt. Prigoschin wird unbehindert nach Belarus ausreisen.
Seine Söldner sollen angesichts ihrer Verdienste an der Front in der Ukraine nicht strafrechtlich verfolgt werden und können sich  zum Dienst in den russischen Streitkräften  verpflichten. Gestern schrieb ich hier auf meinem Blog: Stellt sich die Frage, warum Prigoschin sich jetzt gegen den Kreml wendet. Wirklich nur, weil es einen Machtkampf zwischen ihm und Verteidigungsminister Schoigu gibt? Oder steckt mehr dahinter? Haben vielleicht die Amerikaner, sprich die CIA, die Hände mit im Spiel? Mehr …

Jewgeni Prigoschin. Wagner-Aufstand beendet Kreml bestätigt Deal mit Prigoschin. Nach dem Aufstand der Söldnergruppe Wagner sollen deren Chef Prigoschin und seine Kämpfer nicht strafrechtlich verfolgt werden. Das russische Präsidialamt bestätigte, dass ein entsprechendes Abkommen getroffen wurde. Prigoschin werde nach Belarus ziehen. Der Machtkampf zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin und Söldner-Chef Jewgeni Prigoschin ist nach einem Marsch der Wagner-Kämpfer auf Moskau mit einer Vereinbarung beendet worden. Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow erklärte, Prigoschin werde nach Belarus gehen und die Anklage gegen ihn werde fallengelassen. Auch die Kämpfer seiner Wagner-Gruppe würden nicht strafrechtlich verfolgt. Die Vereinbarung sei vom belarusischen Staatschef Alexander Lukaschenko vermittelt worden, sagte Peskow. Dieser habe seine Hilfe angeboten, da er Prigoschin seit etwa 20 Jahren persönlich kenne. Putin habe dem zugestimmt. Mehr …

Aufräumen und Gott danken: Russland am Tag nach der Wagner-Meuterei. Am Morgen nach der Wagner-Meuterei überwiegen in Russland die Erleichterung und das Aufatmen über den glimpflichen Ausgang. Die politischen Analysen behält man den kommenden Wochen vor. Getrübt wird die Erleichterung dadurch, dass im Zuge der Meuterei offenbar mehrere Piloten und im Flugzeug transportierte Soldaten getötet wurden.
Einen Tag nach der Meuterei der "Wagner"-Söldner, die durch Vermittlung des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko abgebrochen wurde, hat in den von ihr betroffenen Gebieten Russlands die Rückkehr zur Normalität begonnen.
Die gestern verhängten Einschränkungen werden nach und nach aufgehoben, die gewohnten Verkehrsverbindungen, die am Sonnabend unterbrochen wurden, funktionieren wieder weitgehend und Tiefbauunternehmen haben mit der Wiederherstellung des zerstörten oder beschädigten Straßenbelags begonnen.
Unklar ist, wie viele Opfer unter den Militärangehörigen der gestrige Tag forderte. Kriegsreporter und Militärblogger berichten von mehreren durch die Wagner-Söldner abgeschossenen Hubschraubern und belegen dies teilweise mit Fotos. Zum Schicksal der Piloten gibt es keine Angaben.
Berichtet wird außerdem der Abschuss eines IL-22-Transportflugzeugs. Der Militärexperte Boris Roschin schreibt dazu, Prigoschin habe hierzu gesagt, die IL-22 sei "von einem Dummkopf" versehentlich abgeschossen worden, und habe den Familien der getöteten Piloten und Soldaten 50 Millionen Rubel Entschädigung angeboten. In dem Flugzeug seien nach Informationen von Roschin zehn Menschen ums Leben gekommen.
In den Militärblogs und Kommentarspalten großer Medien überwiegen das Aufatmen und die Erleichterung, dass ein größeres Blutvergießen mit Potenzial zu einem Bürgerkrieg vermieden werden konnte. Auch wird häufig die Meinung geäußert, dass man die Entwicklungen der nächsten zwei Wochen abwarten müsse, bevor man die politischen Folgen der Meuterei abschätzen könne. In Moskauer Kirchen wurden am Morgen während der Liturgien Dankgebete für die Abwendung des Blutvergießens dargebracht. Mehr …

US-Medien: In Washington wusste man vorab von Prigoschins Meuterei. Nach Erkenntnissen der Washington Post und der New York Times wusste die Regierung von Joe Biden vorab von Prigoschins Plänen, hat aber beschlossen, ihr Wissen weder mit der Öffentlichkeit noch mit der russischen Regierung zu teilen, um Letzterer nicht zu helfen.
US-Geheimdienste haben das Weiße Haus bereits Mitte Juni darüber informiert, dass Jewgeni Prigoschin einen Aufstand vorbereite, berichteten US-Medien am Sonnabend (Ortszeit) unter Berufung auf Beamte. Nach Angaben der Washington Post haben die Geheimdienste "genügend Signale" erhalten, die auf Vorbereitungen für einen Aufstand hinweisen. Die genauen Pläne Prigoschins oder ein konkreter Zeitplan seien jedoch nicht bekannt gewesen. In den vergangenen zwei Wochen haben die Geheimdienste das Weiße Haus, das Außenministerium, das Pentagon und den Kongress laufend über die Entwicklungen unterrichtet.
Die New York Times fügt ihrerseits hinzu, dass die US-Beamten beschlossen haben, die Erkenntnisse nicht zu veröffentlichen, weil sie befürchteten, dass Moskau sie der Organisation eines Staatsstreichs beschuldigen würde. Darüber hinaus, so die Zeitung, wollten sie den russischen Behörden nicht helfen. Nach Angaben ungenannter US-Beamter, die von der Zeitung befragt wurden, seien die Regierung von US-Präsident Joe Biden und die militärischen Befehlshaber bereits am Mittwoch über die Wagner-Vorbereitungen informiert worden. Als weitere Einzelheiten bekannt wurden, fand Berichten zufolge am Donnerstag ein weiteres Briefing statt, an dem eine kleine Gruppe von führenden Kongressabgeordneten teilnahm. Mehr …

Rostow-Gouverneur: Wagner-Kämpfer ziehen sich in Feldlager zurück. In der Nacht zum Sonntag teilte der Gouverneur des Gebiets Rostow mit, dass die Wagner-Kämpfer die Stadt Rostow am Don verlassen haben. Doch die Folgen der gestrigen Ereignisse bleiben: 10.000 Quadratmeter Straßenoberfläche wurden beschädigt. Mehr …

LIVE: RT DE-Berichterstattung zum Fall Prigoschin  Video …

Putin weiß genau, was auf dem globalen Schachbrett wirklich zählt. Der russische Präsident Wladimir Putin sieht deutlich, wie sich die Konstellation auf dem globalen Schachbrett derzeit darstellt. Und er sieht auch, dass die "Ukraine" eigentlich gar nicht mehr existiert. Welchen Sinn sollte es also machen, nach Kiew vorzustoßen?
Nicht nur versteht Putin die Rolle dieser Journalisten, sondern er setzt die Vorschläge dieser Journalisten gelegentlich auch in die Tat um. Als Auslandskorrespondent, der seit fast 40 Jahren auf der ganzen Welt arbeitet, war ich ziemlich beeindruckt von der Art und Weise, wie russische Journalisten ein Maß an Freiheit genießen, das in den meisten Breitengraden des kollektiven Westens mittlerweile unvorstellbar geworden ist.
Das Protokoll des Treffens zeigt, dass Putin definitiv nicht geneigt ist, um den heißen Brei herumzureden. Er räumte unumwunden ein, dass es in der Armee "Operettengeneräle" gibt; dass ein Mangel an Drohnen, Präzisionsmunition und Kommunikationsausrüstung herrscht, was nun jedoch behoben werden soll. Er sprach die Legalität von Söldnerunternehmen an; sprach über die Notwendigkeit, früher oder später eine "Pufferzone" einzurichten, um die russischen Bürger vor dem systematischen Beschuss durch das Kiewer Regime zu schützen und betonte, dass Russland den von Bandera inspirierten Terrorismus nicht mit Terrorismus erwidern wird. Mehr …

Umsturzversuch. Westliche Medien sehen Putin geschwächt, stimmt das? - Westliche Medien behaupten, dass der Umsturzversuch Putin geschwächt habe. Das Gegenteil ist der Fall. Der Spiegel titelt am Tag nach dem gescheiterten Umsturzversuch „Prigoschins Kurzaufstand – Ein Deal, der Putins Schwäche offenbart“ und offenbar scheinen viele zu glauben, dass Putin geschwächt wurde und dass der Deal, mit dem der Aufstand beendet wurde, ein Zeichen für Putins Schwäche ist. Dabei ist das Gegenteil der Fall, wie man leicht verstehen kann. Aber der Reihe nach.
Das erste, was man verstehen muss, ist, dass es weder Prigoschin noch seinen Männern um den Sturz von Präsident Putin ging. Die Wagner-Truppe besteht aus Freiwilligen, die – das weiß ich von meinen Besuchen im Donbass – Patrioten und Anhänger von Putin sind. Auch Prigoschin hat explizit nicht Putins Sturz gefordert. Es ging Prigoschin um seinen Machtkampf mit Verteidigungsminister Schoigu. Daher muss ich zunächst beantworten, warum ich von einem „Putschversuch“ spreche, wenn niemand den Präsidenten stürzen wollte. Wenn meine Analyse richtig ist, wollte Prigoschin Schoigu aus dem Amt entfernen, also Druck auf Putin ausüben, damit er Schoigu feuert. Das würde bedeuten, dass Prigoschin die Souveränität des Präsidenten angegriffen hätte, um ihm seinen Willen aufzuzwingen – und das ist in meinen Augen schon ein Putschversuch, denn es würde eine Einschränkung der verfassungsmäßigen Machtbefugnisse des Präsidenten bedeuten.
Schwächung Putins? Wagner ist in Russland populär und Wagner ist gut bewaffnet. In Russland gibt es keine andere Organisation, die eine so große faktische Macht in Händen hält, und nicht direkt dem Staat unterstellt ist, wie Wagner. Die Tatsache, dass es Prigoschin trotzdem nicht gelungen ist, seine Ziele durchzusetzen, zeigt, wie fest Putin im Sattel sitzt. Daher kann von einer Schwächung Putins kaum die Rede sein. Mehr …

Wagner-Aufstand gegen Kreml beendet – Prigoschin verlässt Russland. Der offene Machtkampf in Russland zwischen Söldnerchef Prigoschin und Präsident Putin scheint beigelegt, der Kampf vorerst abgewendet. Der Krieg gegen die Ukraine geht weiter. Der bewaffnete Aufstand russischer Söldner gegen die Staatsführung von Präsident Wladimir Putin scheint kurz nach einer unerwarteten Eskalation schon wieder beendet. Auf Befehl von Söldnerchef Jewgeni Prigoschin gaben die Angehörigen seiner berüchtigten Privatarmee Wagner bis zum späten Samstagabend ihre Stellungen in Südrussland auf und kehrten in ihre Feldlager zurück.
Das wegen bewaffneten Aufstands gegen die Militärführung eingeleitete Strafverfahren gegen Prigoschin wird laut Kreml eingestellt. Prigoschin selbst werde unbehindert nach Belarus gehen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Interfax. Als Garantien für den freien Abzug habe er „das Wort des Präsidenten“. Auch die Kämpfer der Wagner-Truppe sollen angesichts ihrer Verdienste an der Front in der Ukraine nicht strafrechtlich verfolgt werden, wie Peskow versicherte. Vielmehr werde einem Teil der Söldner ein Angebot unterbreitet, sich vertraglich zum Dienst in den russischen Streitkräften zu verpflichten. Zuvor hatte der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko Prigoschin nach eigenen Angaben dazu gebracht, seinen Aufstand aufzugeben. Mehr …

Meuterei in Moskau durch Washington Post angekündigt. Die Washington Post berichtete bereits im Mai, der Besitzer einer Söldnerfirma namens Wagner Group habe der aktuellen ukrainischen Regierung strategische russische Militärdokumente zur Verfügung gestellt. Im Krieg der Oligarchen – zu dieser einflussreichen Gruppe in Russland gehört auch der Chef der Wagner-Gruppe, Jewgeni Prigoschin. Somit ist es denkbar, dass die ukrainischen Oligarchen Prigoschin genug geboten haben, um die Seite zu wechseln: Seine Truppen marschierten nun gegen Russland. Allerdings bleibt folgende Frage offen. Russland hat diesen Artikel ganz sicher wahrgenommen und war nicht darauf vorbereitet? Unwahrscheinlich. Ein Ablenkungsmanöver seitens Russland ist von daher ebenfalls nicht ausgeschlossen.
Wladimir Putin hingegen erklärt, der Aufstand sei „genau die Form von Aufstand, die Russland 1917 zugefügt wurde, als das Land im Ersten Weltkrieg kämpfte, aber der Sieg durch Intrigen, Streit, Politik hinter dem Rücken, ausblieb. Kurz nach 20.00 Uhr Moskauer Zeit am Sonnabend (19.00 Uhr MEZ) hat das weißrussische Präsidialamt eine Erklärung veröffentlicht, wonach sich eine Lösung der aktuellen Krise rund um die Wagner-Meuterei in Russland abzeichnet. Als Grund für den Aufstand wurden Pläne zur Zerstörung von Wagners Gruppe genannt. Die Zusammenarbeit zwischen den Wagner Truppen und der Regierung sollte in Kürze beendet werden. Inzwischen sind die Wagner Söldner in ihre Lager zurückgekehrt. Mehr …

24.06.2023:  Nach Vermittlung durch Lukaschenko: Prigoschin erklärt sich bereit, Vormarsch zu stoppen. In der Krise rund um die Wagner-Meuterei zeichnet sich dank der Vermittlung durch Alexander Lukaschenko eine Lösung ab: Jewgeni Prigoschin hat sich bereit erklärt, den Vormarsch der Wagner-Kolonnen auf Moskau zu beenden. In einer Audiobotschaft am Abend bestätigte der Wagner-Chef, dass die Söldner nun in ihre Feldlager zurückkehren werden.
Kurz nach 20.00 Uhr Moskauer Zeit am Samstag (19.00
Uhr MEZ) hat das weißrussische Präsidialamt eine Erklärung veröffentlicht, wonach sich eine Lösung der aktuellen Krise rund um die Wagner-Meuterei in Russland abzeichnet.
Aus der Erklärung geht hervor, dass der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko sich als Vermittler angeboten und dem Anführer der Meuterer, Jewgeni Prigoschin, einen Vorschlag unterbreitet hat, der die Sicherheit der Wagner-Söldner garantiere. Prigoschin habe sich daraufhin bereit erklärt, den Vormarsch der Wagner-Fahrzeugkolonnen auf Moskau zu stoppen. Wörtlich lautet die Erklärung des Pressedienstes von Lukaschenko wie folgt:     "Heute Morgen unterrichtete der russische Präsident Wladimir Putin seinen weißrussischen Amtskollegen über die Situation im Süden Russlands mit dem privaten Militärunternehmen Wagner. Die Staatschefs kamen überein, gemeinsam zu handeln.
Im Anschluss an die Vereinbarungen führte der weißrussische Präsident, nachdem er die Situation über die ihm zur Verfügung stehenden Kanäle weiter geklärt hatte, in Abstimmung mit dem russischen Präsidenten Gespräche mit dem Leiter des PMC Wagner, Jewgeni Prigoschin. Die Gespräche dauerten den ganzen Tag. Im Ergebnis einigten sie sich auf die Unzulässigkeit eines Blutbades auf dem Territorium Russlands. Jewgeni Prigoschin nahm das Angebot von Präsident Alexander Lukaschenko an, die Bewegung von Wagners bewaffneten Männern auf russischem Gebiet zu stoppen und weitere Schritte zur Deeskalation der Spannungen zu unternehmen. Derzeit existiert eine absolut vorteilhafte und annehmbare Option zur Lösung der Situation, bei der Sicherheitsgarantien für die Wagner-Kämpfer auf dem Tisch liegen." Mehr …

Wagners Kehrtwende: Lukaschenko vermittelt – Anti-Terror-Notstand in Moskau. Das Strafverfahren gegen den Chef der Wanger-Gruppe wird eingestellt, so der Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitrij Peskow. Die Erklärung erfolgt, nachdem Jewgenij Prigoschin den Vorschlag des weiß-russischen Präsidenten Alexander Lukaschenko angenommen hat, den Vormarsch auf Moskau zu stoppen. Über die aktuelle Lage berichtet unser Korrespondent Iwan Poljanskij. Video und mehr …

Ende des Putschversuchs? Lukaschenko meldet erfolgreiche Verhandlungen mit Prigoschin. Der weißrussische Präsident Lukaschenko hat Verhandlungen mit Prigoschin geführt, die anscheinend erfolgreich waren, meldet der Pressedienst von Lukaschenko.
Minsk erklärt, dass Prigoschin Lukaschenkos Vorschlag akzeptiert hat, die Bewegung der Wagner-Truppen zu stoppen. Der Pressedienst des weißrussischen Präsidenten teilte mit, dass ein günstiger und akzeptabler Weg zur Lösung der Situation mit Sicherheitsgarantien für die Kämpfer der privaten Militärfirma Wagner entwickelt worden sei. Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat Gespräche mit dem Leiter der privaten Militärfirma Wagner, Jewgeny Prigoschin, über Vereinbarungen mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin geführt. Das berichtet der Pressedienst des Präsidenten der Republik.
„Heute Morgen unterrichtete der russische Präsident Wladimir Putin seinen weißrussischen Amtskollegen über die Situation mit dem privaten Militärunternehmen Wagner im Süden Russlands. Die Staatschefs einigten sich auf gemeinsame Aktionen. Im Anschluss an die Vereinbarungen führte der weißrussische Präsident, nachdem er die Situation über seine eigenen Kanäle weiter geklärt hatte, in Abstimmung mit dem russischen Präsidenten Gespräche mit dem Leiter von Wagner, Jewgeny Prigoschin“, heißt es in der Erklärung. Der Pressedienst fügte hinzu, dass „die Gespräche den ganzen Tag andauerten“. Mehr …

»AM RANDE EINES BÜRGERKRIEGS« – Verzweiflungs-Rede von Wladimir Putin! Söldnerchef Jewgeni Prigoschin, der „Koch Putins“, galt als bisher enger Vertrauter des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Doch das hat sich nun vollkommen geändert, darf man der westlichen aber auch der russischen Berichterstattung glauben. Schon seit Monaten tobt ein innerer Machtkampf zwischen Prigoschin und dem russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu. Anscheinend ließ dieser Teile der Wagner-Truppe bombardieren, was jedoch bestritten wird.
Nun sind die paramilitärischen Söldner in die russische Stadt Rostow, nahe der ukrainischen Grenze, einmarschiert, wo sich Schoigu aufhalten soll. Inzwischen hat der Inlandsgeheimdienst FSB Ermittlungen gegen Prigoschin wegen Militärputsch eingeleitet. Laut der Staatsagentur TASS wurden die Sicherheitsvorkehrungen in Moskau verschärft. Heute Morgen wandte sich Präsident Wladimir Putin aufgrund des „bewaffneten Aufstandes“ des Söldnerchefs in einer Fernsehansprache an sein Volk. Er nannte die Vorkommnisse „Verrat“ und warf Prigoschin vor, aus persönlichen Interessen zu handeln. Der Aufstand sei ein „Stich in den Rücken“ des russischen Volkes.
Wer an der Meuterei teilgenommen habe, werde bestraft, jeder, der die Waffen gegen die Armee erhoben habe, sei ein Verräter. „Wir werden siegen und stärker werden“, sagte Putin. Die Lage in Rostow am Don sei schwierig. Und er sagte, dass Russland am Rande eines Bürgerkrieges stehe. Mehr …

"Echte Meuterei": Kadyrow bezeichnet Wagner-Chef als Verräter. Ramsan Kadyrow bekundete seine Unterstützung für den russischen Präsidenten Wladimir Putin, der Stunden zuvor Jewgeni Prigoschins Meuterei als "Dolchstoß" bezeichnet hatte. Kadyrow rief die Streitkräfte dazu auf, nicht auf Provokationen hereinzufallen. Der Westen würde diese Situation für sich ausnutzen.
Die Söldnergruppe Wagner war in der Nacht zum Samstag im südrussischen Rostow am Don einmarschiert und hatte dort offenbar den Stab der russischen Armee besetzt. Die russische Generalstaatsanwaltschaft hat das Vorgehen als bewaffnete Meuterei qualifiziert und Strafverfahren eingeleitet.
In einem Telegram-Post am Samstag rügte Kadyrow den Chef des privaten Militärunternehmens aufs Schärfste und bezeichnete sein Vorgehen als "Stich in den Rücken" und "eine echte militärische Meuterei". In Bezug auf die laufende russische Spezialoperation betonte der Präsident Tschetscheniens, er habe wiederholt gewarnt, dass in Kriegszeiten keine persönlichen Beschwerden oder Streitigkeiten geäußert werden sollten:. "Die Heimatfront muss immer ruhig und sicher sein."
Kadyrow bekundete auch seine volle Unterstützung für den russischen Präsidenten Wladimir Putin, der Stunden zuvor Prigoschins Meuterei als "Dolchstoß" bezeichnet und zur nationalen Einheit aufgerufen hatte. Kadyrow forderte, dass sich alle Bürger sowie die russischen Institutionen hinter Putin versammeln sollten. "Was hier geschieht, ist kein Ultimatum an das Verteidigungsministerium. Es ist eine Herausforderung für den Staat, und gegen diese Herausforderung müssen sich alle um den nationalen Führer scharen: das Militär, die Sicherheitskräfte, die Gouverneure, die Zivilbevölkerung." Zudem rief Kadyrow die Streitkräfte dazu auf, nicht auf Provokationen hereinzufallen. "Die Sicherheit des Staates und der Zusammenhalt der russischen Gesellschaft stehen in einer Zeit wie dieser über allem", so Kadyrow. Der Westen würde diese Situation für sich ausnutze Mehr …

"Wagner" marschiert in Rostow ein – Durchsuchungen in Sankt Petersburg. Die Söldnergruppe "Wagner" ist in der Nacht im südrussischen Rostow am Don einmarschiert und hat dort offenbar den Stab der russischen Armee besetzt. Die russische Generalstaatsanwaltschaft hat das Vorgehen als bewaffnete Meuterei qualifiziert und Strafverfahren eingeleitet. Teile der Söldnergruppe "Wagner" sind unter Führung des Wagner-Gründers Jewgeni Prigoschin in der Nacht in die südrussische Großstadt Rostow am Don einmarschiert. Dabei haben sie den Stab der russischen Armee umstellt und halten ihn offenbar besetzt. Videoaufnahmen zeigen gepanzerte Fahrzeuge rund um das Gebäude.
Prigoschin veröffentlichte ein Videostatement, in dem er behauptet, dass seine Einheiten auch den militärisch wichtigen Flughafen der Stadt unter ihre Kontrolle gebracht haben. Militärblogger berichten, dass am frühen Morgen der stellvertretende russische Verteidigungsminister und der stellvertretende Chef des Generalstabs vor Ort eingetroffen sind und Verhandlungen mit Prigoschin und seinen Leuten aufgenommen haben. Mehr …

Russland: Was ist da los und weshalb? Der russische Präsident Wladimir Putin hat inzwischen die weltweit mit Spannung erwartete Ansprache zum Putsch des PMC-Wagner-Chefs Jewgeni Prigoschin gegen die russische Militärführung gehalten. Er verurteilt diesen Putsch auf das schärfste und verspricht, ihn unter allen Umständen niederzuschlagen. Es handele sich um einen Dolchstoß Prigoschins in den Rücken Russlands. Was wird passieren?
In Kiew dürften die Sektkorken knallen und sämtliche Popcorn-Tüten geöffnet worden sein. Die kampfbewährte und überaus verdienstvolle Söldnerarmee von Jewgeni Prigoschin, die berüchtigte “Wagner-Gruppe”, hat sich aus der Befehlskette der russischen Militärführung ausgeklinkt und marschiert zur Stunde noch aus dem Raum Rostow am Don kommend in Richtung Moskau. Man fragt sich, ob Prigoschin den Verstand verloren hat. Unterstellt, daß er ihn nicht verloren hat – was dann?
Während man im Kreml von einem Putsch redet, von einer Ausgeburt an Landesverrat, die unter allen Umständen niedergeschlagen werden wird, spricht Prigoschin selbst von einem patriotischen “Marsch für Gerechtigkeit” und beteuert, nie und nimmer richte sich sein Putsch gegen Russland, sondern gegen eine – seiner Ansicht nach – unfähige Militärführung,
namentlich gegen Verteidigungsminister Shoigu und den Chef der Streitkräfte, Gerassimow. Der Zwist zwischen Prigoschin und der russischen Militärführung schwelt schon länger und Wladimir Putin ließ ihn schwelen, offensichtlich deswegen, weil er es sich mit keiner der beiden Seite verderben wollte – und weil Prigoschin mit seiner Söldnerarmee unbestreitbar Erfolge vorzuweisen hatte.  Auch bei der offiziellen russischen Armee stehen Prigoschin und seine Söldner inzwischen in einem legendären Ruf. Die Wagner-Gruppe treffe bei ihrem Marsch Richtung Moskau auf keinerlei militärischen Widerstand der russischen Armee, heißt es in Verlautbarungen der “Wagner-Gruppe”. Vielmehr schlössen sich Einheiten der russischen Armee ihrem Marsch an. Die Frage ist also, mit wieviel Unterstützung aus der russischen Staatstruppe der Chef der Söldnerarmee tatsächlich rechnen kann. Wenn es wenig ist, hat er heute bereits verloren und sein persönliches Schicksal ist besiegelt. Seinem 25.000-Mann-Privatheer steht eine russische Militärstreitmacht von inzwischen 1,5 Millionen Mann gegenüber. Das ist im Moment die Frage: Wie groß ist die Unterstützung, die Prigoschin tatsächlich in der regulären russischen Armee hat? Jedenfalls hatte Prigoschin am heutigen Tag noch die Eier, ein Gespräch mit Verteidigungsminister Shoigu einzufordern, ganz so, als sei er der Ansicht, er habe noch etwas zu fordern, das berücksichtigt zu werden hat.
Vor wenigen Tagen bezeichnete Prigoschin Wladimir Putin selbst als “vollendete Arschgeige”. Es fragt sich also, ob Putin so genau wusste, daß er den Putsch würde niederschlagen können, als er heute behauptete, genau das werde ganz ohne Zweifel geschehen. Risiko: Gelingt es ihm nicht, dann war es das mit seiner Präsidentschaft und Gott weiß, wer ihn beerben würde und was das dann in Sachen Ukrainekrieg und russischer Staatlichkeit bedeutet. Mehr …

"Wagner"-Söldner nähern sich Moskau. Fahrzeugkolonnen der meuternden "Wagner"-Söldnergruppe rollen bislang ungehindert auf Moskau zu. Gegen 16 Uhr Moskauer Zeit hatten sie das Gebiet Woronesch verlassen und durchfahren aktuell das Gebiet Lipezk. Bis Moskau sind es in diesem Tempo auf direktem Weg noch etwa vier Stunden.
Mit Stand von 16 Uhr Moskauer Zeit (15 MESZ) waren ihre Fahrzeugkolonnen, die sich der Hauptstadt von Süden nähern, etwa vier Stunden Fahrt von ihr entfernt – vorausgesetzt, sie nehmen den direkten Weg. Die Söldner hatten zu diesem Zeitpunkt das Gebiet Woronesch hinter sich gelassen und die Grenze zum Gebiet Lipezk überquert. Der Verwaltungschef des Gebiets Lipezk Artamonow bestätigte in einer offiziellen Erklärung diesen Umstand. Die Erklärung lautet: "Militärische Ausrüstung von PMC Wagner ist in der Region Lipezk unterwegs. Alle Sicherheitsorgane und Behörden, auch in den Gemeinden, ergreifen alle erforderlichen Maßnahmen, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Die Situation ist unter Kontrolle. Es gibt keine Ausfälle in der kritischen Infrastruktur. Seit der Nacht befinden sich mein Team und Vertreter aller Behörden in der Einsatzzentrale. Wir stehen in Kontakt mit allen Bezirksleitern und Dienststellen. Alle arbeiten klar und koordiniert.
Ich erinnere Sie daran, dass die Bewohner aufgefordert werden, ihre Häuser nicht zu verlassen und von Reisen mit allen Verkehrsmitteln abzusehen. Ich bedaure die Unannehmlichkeiten, aber ich bitte Sie dringend, uns zu helfen und diese Empfehlungen zu befolgen." In der Zwischenzeit ist es in Rostow am Don zu einer Schlägerei zwischen Anhängern und Gegnern der Wagner-Meuterei gekommen. Die genauen Hintergründe sind unklar, es gab nur leichte Verletzungen. Mehr …

"Landesverrat": Putin hält Rede an die Nation. Nach dem versuchten Aufstand des privaten Militärunternehmens Wagner hat sich Wladimir Putin mit einer Ansprache an die Nation gewandt. Vor dem Hintergrund der Sonderoperation in der Ukraine rief der russische Präsident zur Konsolidierung auf. Die Organisatoren des Aufstands bezeichnete er als Verräter. Video und mehr …

Das ist bewaffnete Meuterei und Verrat: Russland hat die Lehren aus seiner Geschichte gezogen. Das russische Volk, die russische Politik und die Armee haben sich fast ausnahmslos geschlossen und entschieden gegen die Meuterei der Wagner-Söldner und ihres Anführers Prigoschin gestellt. Auch wenn man im Westen und in der Ukraine darauf hofft: Einen Dolchstoß in den Rücken der russischen Armee wird es nie wieder geben.
Noch gestern Nachmittag war Jewgeni Prigoschin in den Augen einiger Leute ein Held und ein patriotischer Wahrheitsverkünder, wenn auch teilweise zu hart in seinen Einschätzungen und Handlungen. Einen halben Tag später wurde ist er zum Komplizen des Feindes und zum Verräter an seinem Land und an seinen eigenen Kämpfern, die heldenhaft an der Front kämpfen, geworden. Und zu diesem Urteil sind unsere Leute von sich aus gekommen, nachdem sie gehört und gesehen haben, was Prigoschin in den letzten Stunden gesagt und getan hat. Dies ist wahrscheinlich die beste Nachricht in der gegenwärtigen Krise. Russland ist in der Lage, alle Prüfungen und Herausforderungen zu meistern, aber nur, wenn sich seine Gesellschaft nüchtern über die Geschehnisse im Klaren ist und sich nicht von falschen Phantomen verführen oder in lähmende Starre versetzen lässt.
Es war der öffentliche ideologisch-politische Morast, der das Land an den Rand des Ruins gebracht und den Staat im letzten Jahrhundert zweimal zerstört hat. Im Zentrum der Besessenheit steht seit jeher das tiefe und aufrichtige Bedürfnis unseres Volkes nach Gerechtigkeit, sein Wunsch, Unrecht zu korrigieren und eine bessere Weltordnung zu schaffen. Dieses Bedürfnis ist gleichermaßen unsere größte Stärke und unsere Achillesferse. Es wurde von verschiedenen Menschen erfolgreich für ihre sehr unreinen Interessen ausgenutzt. So war es beim Untergang des Russischen Reiches und so war es bei der Sowjetunion. Mehr …

Sicherheitskräfte durchsuchen Wagner-Zentrum in Sankt Petersburg im Zuge des bewaffneten Aufstands. In Russland herrscht derzeit eine angespannte Lage, da das private Militärunternehmen Wagner einen bewaffneten Aufstand gegen die Regierung gestartet hat. Die russischen Behörden haben reagiert. Die russischen Sicherheitskräfte sind in das Wagner-Zentrum in Sankt Petersburg eingedrungen und haben Durchsuchungen durchgeführt. Video und mehr …

Fall Prigoschin: Putin hält Rede an die Nation Video und mehr …

Wagner in Rostow – Surowikin: "Wir dürfen dem Feind nicht in die Hände spielen". "Wir dürfen dem Feind nicht in die Hände spielen", sagte der stellvertretender Kommandeur der russischen Streitkräfte Sergei Surowikin in einer besonderen Ansprache an die Führung, das Kommando und die Kämpfer des privaten Militärunternehmens Wagner. Wagner-Kämpfer sind unter Führung des Wagner-Gründers Jewgeni Prigoschin am Samstag in die südrussische Großstadt Rostow am Don einmarschiert. Dabei haben sie den Stab der russischen Armee umstellt und halten ihn offenbar besetzt. Prigoschin rief zu einem bewaffneten Aufstand auf, um die russische Militärführung zu stürzen.
In einer außerordentlichen Ansprache an die Nation bezeichnete der russische Präsident Wladimir Putin die Lage als "Verrat", der mit aller Härte verfolgt werde. Prigoschin wies Putins Vorwürfe entschieden zurück und beschuldigte die russische Regierung der "Korruption". Mittlerweile entwickelt sich die Lage ständig weiter und wird immer angespannter. Video und mehr …

LIVE aus Rostow: Wagner belagert Teile der russischen Stadt am Don. Live aus der russischen Stadt Rostow am Don, die etwa 1.000 Kilometer südlich von Moskau gelegen ist. Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Samstag den Organisatoren eines bewaffneten Aufstandes unter der Führung des Wagner-Chefs Jewgeni Prigoschin in eine wichtige Stadt im Süden des Landes geführt hat, harte Strafen versprochen. Video und mehr …

23.06.2023: Putschversuch in Russland? Medien melden, dass Wagner-Chef Prigozhin einen Putsch in Russland versucht. Wagner-Chef Prigozhin hat mitgeteilt, dass die russische Armee mit Hubschraubern auf Wagner geschossen habe. Seinen Angaben zufolge ist Verteidigungsminister Schoigu aus Rostow am Don geflohen. Prigozhin hat erklärt, er habe 25.000 Männer, die keinen Militärputsch, sondern einen Marsch für die Gerechtigkeit durchführen. Der russische Geheimdienst hat ein Verfahren gegen Prigozhin wegen eines bewaffneten Aufstandes eingeleitet. Das waren die bisher bekannten Fakten.
Es gibt Gerüchte, dass die Stimme von Prigozhin von der KI imitiert wurde. Dagegen spricht allerdings die Einleitung des Verfahrens gegen ihn. Außerdem ist in Rostow tatsächlich etwas los, wobei die Situation unübersichtlich ist. Im Stadtzentrum sind Straßen gesperrt und es sind Polizei, Soldaten und Schützenpanzer unterwegs. Wie es der Zufall will, ist meine gute Freundin Alina Lipp gerade in Rostow. Sie ist im Stadtzentrum und berichtet von dort in ihrem Telegram-Kanal. Für aktuelle Nachrichten aus dieser Nacht empfehle ich, Alinas Kanal für aktuelle Meldungen zu folgen.
Nachtrag: Das russische Verteidigungsministerium bestreitet die Vorwürfen von Prigozhin, die russische Armee habe Wagner beschossen, und ruft die Wagner-Soldaten auf, Prigozhin nicht zu folgen. Die bei Rostow in Marsch gesetzten Kolonnen sollen zu ihren Basen zurückkehren. Der Kreml meldet, Putin sei über die Vorgänge informiert. Russische Medien melden, Prigozin drohen 20 Jahre Lagerhaft wegen eines bewaffneten Aufstandes. Mehr …

Russlands Verteidigungsministerium dementiert vermeintlichen Angriff auf Gruppe Wagner. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben russische Truppen keinen Angriff auf die Stellungen des privaten Militärunternehmens "Gruppe Wagner" durchgeführt. Kurz davor hatte dies der Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin dem Ministerium vorgeworfen.
Alle Nachrichten zu dem angeblichen Vorfall, die in den sozialen Medien im Namen von Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin verbreitet werden, entsprächen nicht der Realität und dienten der Provokation. Die russischen Streitkräfte erfüllen weiterhin ihre Kampfaufgaben an der Kontaktlinie mit den ukrainischen Streitkräften in der Zone der militärischen Sonderoperation, heißt es abschließend. Zuvor hatte Prigoschin erklärt, dass die russischen Streitkräfte die Stellungen des Militärunternehmens angegriffen hätten. Eine von seinem Pressedienst veröffentlichte Mitteilung lautet: "Es gab einen Raketenangriff auf die Stellungen der Gruppe Wagner. Es gab viele Verletzte. Augenzeugen zufolge wurde der Angriff von hinten ausgeführt, das heißt von Soldaten des russischen Verteidigungsministeriums." Weiter sprach Prigoschin von einem vermeintlichen Betrug, bei dem versucht worden sei, Kämpfern der Gruppe Wagner die Möglichkeit zu nehmen, ihre Häuser zu verteidigen. Obwohl die Gruppe bereit gewesen sei, Zugeständnisse zu machen und sich dem Verteidigungsministerium zu unterwerfen, habe sich das Ministerium nicht beruhigt.
Der Rat der Kommandeure der Gruppe Wagner habe daher beschlossen, das "Übel" der militärischen Führung des Landes zu stoppen, so Prigoschin. "Sie vernachlässigen das Leben der Soldaten, sie haben das Wort 'Gerechtigkeit' vergessen, und wir werden sie zurückbringen. Diejenigen, die heute unsere Jungs und Zehntausende russische Soldaten eliminiert haben, werden bestraft." Auch Kremlsprecher Dmitri Peskow kommentierte die Lage. Ihm zufolge sei sich der russische Präsident Wladimir Putin der Situation bewusst. Alle notwendigen Maßnahmen würden ergriffen. (Frage der Redaktion: welcher Geheimdienst steckt wohl hinter diesem Angriff auf die Wagner-Armee?) Mehr …

Warum die Forderung nach einem Atomschlag gegen den Westen falsch ist. Der Aufruf von Professor Sergei Karaganow zu einem atomaren Präventivschlag gegen die NATO hat in Russland eine große Debatte ausgelöst. Unser Autor antwortet auf diesen Aufruf und legt die Gründe dar, weshalb man diesen Aufruf ignorieren sollte.
Der angesehene Akademiker Sergei Karaganow schlägt in seinem viel diskutierten Artikel vor, dass Russland aufhören sollte zu feilschen – mit dem kollektiven Westen, der weiterhin moderne Waffen in die ukrainischen Streitkräfte pumpt –, sondern sollte so schnell wie möglich die Leiter der atomaren Eskalation hinaufsteigen. Gleichzeitig glaubt er, dass Russland seine wirkliche Bereitschaft zum "präventiven nuklearen Verteidigungsschlag" auf das Territorium eines europäischen Landes, das die Kiewer Führung unterstützt, unter Beweis stellen müsse. Wir reden hier offenbar über Polen. Und wenn selbst eine derartige Eskalation die europäischen Staats- und Regierungschefs nicht dazu zwingen würde, zur Besinnung zu kommen, wäre es laut Karaganow sogar notwendig, gegen eine "Gruppe von Staaten" vorzugehen.
Die russische Nuklearwaffendoktrin ist in den "Grundlagen der Staatspolitik der Russischen Föderation im Bereich der nuklearen Abschreckung" vom 2. Juni 2020 verankert. Darin heißt es ganz klar: "Die Russische Föderation betrachtet Atomwaffen ausschließlich als Mittel der Abschreckung. Der Einsatz dieser Maßnahme stellt eine extreme und erzwungene Situation dar. Russland unternimmt alle notwendigen Anstrengungen, um die nukleare Bedrohung zu verringern und eine Verschärfung der zwischenstaatlichen Beziehungen zu verhindern, die militärische Konflikte, einschließlich nuklearer Konflikte, provozieren könnten. Die Russische Föderation ist zum Einsatz von Atomwaffen nur bereit im Falle von vier Szenarien – oder einer Kombination derer:
a) wenn glaubwürdige Informationen über den Abschuss ballistischer Raketen zum Angriff auf das Territorium der Russischen Föderation und/oder ihrer Verbündeten vorliegen;
b) beim Einsatz von Atomwaffen oder anderen Massenvernichtungswaffen durch einen Feind auf dem Territorium der Russischen Föderation und/oder ihrer Verbündeten;
c) wenn ein feindlicher Angriff auf kritische staatliche oder militärische Einrichtungen der Russischen Föderation erfolgt, der eine Aktivierung der Nuklearstreitkräfte gefährden würde;
d) wenn eine Aggression gegen die Russische Föderation mit konventionellen Waffen stattfindet, bei der die Existenz des russischen Staates bedroht wird.
Zum jetzigen Zeitpunkt liegt keines der oben genannten Szenarien vor, in denen der russische Präsident den Einsatz von Atomwaffen anordnen könnte. Mehr …

LIVE: Lawrow hält Rede auf Wirtschaftsratssitzung. Sergei Lawrow nimmt am 23. Juni an der Sitzung des Wirtschaftsrates des russischen Außenministeriums teil. Die Aufgabe des Rates besteht darin, Kontakte zwischen dem Außenministerium und russischen Unternehmern im Sinne einer optimalen Vertretung politischer und wirtschaftlicher Interessen Russlands im Ausland auszubauen. RT DE sendet die Rede des russischen Außenministers live auf Deutsch. Video und mehr …

Russischer Sicherheitsdienst: Fünf Personen verhaftet, die radioaktives Cäsium-137 ins Ausland schmuggeln wollten, um Russland zu diskreditieren. Das Isotop wird häufig in der Medizin und in der Industrie eingesetzt. Neben der friedlichen Nutzung kann Cäsium auch zur Herstellung von Massenvernichtungswaffen verwendet werden. Mehr …

22.06.2023:  Moskau gegen Macrons Teilnahme am BRICS-Gipfel. Der russische Vize-Außenminister Sergei Rjabkow hat den Wunsch des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, am BRICS-Gipfel teilzunehmen, kommentiert. Moskau finde, dass Frankreich wegen seiner feindseligen Politik gegenüber Russland beim BRICS-Gipfel fehl am Platz sei. Mehr …

Kerzen entlang der Moskwa – Gedenken an den Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion. In Russland wird heute des heimtückischen Überfalls von Nazi-Deutschland auf die Sowjetunion gedacht. Der Zweite Weltkrieg endete in Europa erst vier Jahre später mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands und der Befreiung vieler europäischer Länder vom Faschismus. Heute unterstützt das offizielle Deutschland das Wiedererstarken des Faschismus in Europa und zieht gern wieder in den Kampf gegen Russland. Mehr

21.06.2023:  Kreml: Keine Voraussetzungen für Verlängerung des Getreidedeals. Russlands Präsidentensprecher Dmitri Peskow erklärt, es gebe derzeit keine Voraussetzungen für eine Verlängerung des Getreideabkommens. Er unterstrich, der russische Teil des Deals sei immer noch nicht umgesetzt worden.
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat auf die Fragen der Journalisten bezüglich des Getreidedeals geantwortet, es gebe jetzt keine Vorbedingungen für eine Verlängerung des Getreideabkommens, weil die Vereinbarungen nicht umgesetzt worden seien. Der Deal läuft am 18. Juli aus. Weiter präzisierte Peskow: "Wir haben die Erklärung der UN-Vertreter gehört, die feststellen müssen, dass sie leider nicht in der Lage seien, den notwendigen Einfluss auf die Länder des kollektiven Westens auszuüben, um diesen russischen Teil des Abkommens zu erfüllen. Im Moment steht nun der Wagen heut noch dort."
Am 20. Juni erklärte John Kirby, Koordinator für strategische Kommunikation im Nationalen Sicherheitsrat des Weißen Hauses, Washington hoffe auf eine Verlängerung des Getreideabkommens. Die Vereinigten Staaten würden die UNO und den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan weiterhin unterstützen, wenn es darum gehe, diese Initiative zu verlängern, "weil sie für die Menschen weit über die Region hinaus von Bedeutung ist", hieß es. Wiederum brachte der stellvertretende russische Außenminister Sergei Werschinin am selben Tag zum Ausdruck, dass Russland davon ausgehe, dass der Getreidedeal am 18. Juli auslaufen werde. Versprechungen, die Russland im Rahmen des Abkommens gemacht worden seien, würden immer wieder gebrochen, argumentierte der Diplomat. Mehr …

Der Westen will eine nukleare Abrüstung? – Putin: "Die können uns mal". Der russische Präsident Wladimir Putin sagte am Freitag auf der Plenarsitzung des Sankt Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums 2023 (SPIEF), Russland könne Atomwaffen einsetzen, wenn die territoriale Integrität, Unabhängigkeit und Souveränität des Staates bedroht sei, doch bestehe derzeit keine solche Notwendigkeit. Mehr …

Die Zukunft hat begonnen: Erste Elektrofähre der Welt in Moskau im öffentlichen Verkehr im Dienst. In Moskau wurden die weltweit ersten ganzjährigen Fluss-Straßenbahnen in Betrieb genommen. Das Projekt wurde von Präsident Wladimir Putin und dem Bürgermeister der Hauptstadt, Sergei Sobjanin, feierlich eingeweiht. Video und mehr …

20.06.2023:  Russische Unternehmen melden Rekordeinnahmen in Höhe des Achtfachen des BIP. Im Jahr 2022 meldeten russische Unternehmen einen Anstieg der Einnahmen auf über eine Quadrillion Rubel. Diese Summe übersteigt das BIP des Landes um das Achtfache. Der Anstieg der Gewinne war indes nicht so beeindruckend. Mehr …

Lawrow: Globale Mehrheit will für den Westen keine "Kastanien aus dem Feuer holen". Im "kollektiven Westen" wird gerne die Ansicht verbreitet, die Sanktionen hätten Russland geschwächt – und Moskau sei international geächtet und isoliert. Davon kann jedoch keine Rede sein, wie der russische Außenminister deutlich machte. Video und mehr …

Putin: Der Westen hat sich selbst gecancelt – Die unipolare Weltordnung ist vorbei. Das jährlich stattfindende Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg zählt mittlerweile zu einer der wichtigsten Wirtschaftsplattformen der Welt. Traditionell hält dort auch der russische Präsident eine Grundsatzrede. Video und mehr …

Lawrow: Kollektiver Westen führt unerklärten Krieg gegen Moskau und nutzt Kiewer Regime als Werkzeug. Der russische Außenminister Sergei Lawrow kommentierte auf einer Pressekonferenz die stetig wachsende Russophobie im Westen. Video und mehr …

Das «hässliche» neokoloniale System sei am Ende, sagt Wladimir Putin am Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg (SPIEF). Eine neue multilaterale Weltordnung sei unumgänglich.
 Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte am Freitag, Russland habe den Handel mit Ländern, die sich nicht dem Druck des Auslands beugen, erheblich gesteigert und damit einmal mehr bewiesen, dass die Welt das alte neokoloniale System aufgegeben habe. Die Menschheit sei nun auf dem Weg zu einer neuen multipolaren Ordnung.
Nachdem Russland dem wirtschaftlichen Druck des Westens ausgesetzt war, hätte es sich nicht für die Selbstisolation entschieden, sondern die Zusammenarbeit mit einigen der wichtigsten Motoren der Weltwirtschaft verstärkt, sagte der russische Staatschef am Freitag in einer Rede auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg. «Unser Handel mit einigen der Nationen, deren Führer sich dem oft unverschämten ausländischen Druck nicht beugen und sich eher von ihren eigenen nationalen Interessen als von denen anderer leiten lassen, ist um ein Vielfaches und nicht um Dutzende von Prozent gewachsen.»
So beschrieb Putin die derzeitige Position Russlands in der Weltwirtschaft. Dies sei ein weiterer Beweis dafür, dass gesunder Menschenverstand, unternehmerische Energie und objektive Marktgesetze stärker seien als politische Erwägungen, fügte er hinzu. «Dies bedeutet, dass das hässliche internationale System, das neokolonialer Natur war, aufgehört hat zu existieren. Inzwischen wird die multipolare Weltordnung gestärkt. Und dieser Prozess ist unvermeidlich.» Putins Rede konzentrierte sich auf die Veränderungen in der russischen Wirtschaft seit dem letztjährigen SPIEF, an dem er ebenfalls teilnahm. Er vertrat die Auffassung, dass sich die politischen Entscheidungen der Regierung, die inmitten der Konfrontation mit den USA und ihren Verbündeten getroffen wurden, als richtig erwiesen haben. Mehr …

18.06.2023:  Ehemalige österreichische Außenministerin Kneissl leitet russischen Thinktank. Karin Kneissl, bis 2019 Außenministerin Österreichs, leitet künftig den russischen Thinktank GORKI. Das gab die Ex-Diplomatin im Rahmen der offiziellen Vorstellung der Denkfabrik am Freitag bekannt. GORKI hat seinen Sitz an der Staatlichen Universität in Sankt Petersburg.
Die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl wird Leiterin des russischen Thinktanks GORKI. GORKI steht für Geopolitical Observatory for Russia’s Key Issues. Die Ideenschmiede wurde am Freitag auf dem Internationalen Petersburger Wirtschaftsforum aus der Taufe gehoben und ist an der staatlichen Sankt Petersburger Universität angesiedelt. Neben Kneissl waren auch führende Köpfe der Lehranstalt bei der offiziellen Vorstellung von GORKI zugegen. Nikolai Kropachev, der Rektor der Universität, sagte: "Alle Entscheidungen in der Weltwirtschaft benötigen eine gründliche und professionelle Analyse der internationalen Situation. Daher freue ich mich sehr, dass ein solches Zentrum an der Staatlichen Universität Sankt Petersburg eröffnet wurde. Wir verfügen dafür über alle notwendigen intellektuellen Ressourcen."
Derzeit besteht der Thinktank aus über 20 Experten. Neben der ehemaligen österreichischen Außenministerin werden zudem externe Sachverständige hinzugezogen. Verstärkt wird das Team durch die Expertise von russischen Wissenschaftlern und Analytikern. Erste Veranstaltungen der Organisation sind für Oktober geplant. "Ich freue mich darauf", sagte Kneissl. GORKI soll die schon vorhandenen Institutionen in Russland ergänzen. Insbesondere in dieser Zeit, in der Russland einen deutlichen "Schwenk nach Osten" macht, sei das notwendig, meinte Viktor Titov, stellvertretender Leiter des Thinktanks und stellvertretender Dekan der Wirtschaftsfakultät der Staatlichen Universität Sankt Petersburg. Mehr …

17.06.2023:  Einhaltung der Sanktionen: Russland verhandelt mit dem Westen über Rückkauf von Flugzeugen. Russische Luftfahrtunternehmen verhandeln über ein Verfahren, mit dem sie für westliche Flugzeuge ohne Verletzung der Sanktionen bezahlen können. Die Rede ist von 47 Maschinen aus Betriebsleasingverträgen.
Seit Beginn des westlichen Sanktionskriegs gegen Russland befinden sich die russischen Fluggesellschaften in einem Dilemma, da ihre Flotte überwiegend aus geleasten Boeing- und Airbus-Flugzeugen aus dem Ausland besteht. Die vom Westen verhängten Sanktionen haben den Einsatz dieser Flugzeuge auf den meisten internationalen Strecken unmöglich gemacht, die Zahl der eigenen Maschinen aus russischer Herstellung ist nach wie vor gering. Daher wurde in den letzten Monaten nach einer Lösung für dieses Problem gesucht.
Wie Sergei Aleksandrowski, CEO von Aeroflot, nun am Rande des diesjährigen Internationalen Wirtschaftsforums in Sankt Petersburg (SPIEF 2023) gegenüber Reportern der Nachrichtenagentur TASS erklärte, verhandele die Fluggesellschaft mit ausländischen Leasinggebern über einen Versicherungsvergleich zum Kauf von 47 Flugzeugen aus dem operativen Leasing. Der Leiter von Aeroflot sagte:"Das Verfahren hat sich als etwas komplizierter und langwieriger erwiesen, als wir gehofft hatten. Gleichzeitig arbeiten wir sehr aktiv an der Beilegung des Versicherungsstreits mit den Leasinggebern, etwa 47 Flugzeuge sind in Arbeit. Der Prozess ist ziemlich intensiv, mehr möchte ich dazu nicht sagen, denn die Leasinggeber reagieren sehr empfindlich darauf. Letztendlich werden diese Flugzeuge in das Eigentum einer eigens gegründeten Leasinggesellschaft übergehen, an die wir dann die Leasingzahlungen leisten werden." Mehr …

Cyber-Experte: Gezielte Angriffe auf Infrastruktur und große Unternehmen Russlands nehmen zu. Jeden Monat verzeichnet das Unternehmen für Cybersicherheit Kaspersky Lab mehr und mehr gezielte Angriffe auf die Infrastruktur und große Unternehmen in Russland. Diese Attacken werden zudem immer professioneller und ausgefeilter. Mehr …

Kremlsprecher Peskow kommentiert Deutschlands Sicherheitsstrategie: Schuss ins eigene Bein. Die neue Sicherheitsstrategie Deutschlands bezeichnet Russland als die "größte Bedrohung für Frieden und Sicherheit". Kremlsprecher Dmitri Peskow bedauert zwar diese Formulierung, findet sie aber nicht überraschend. Ihm zufolge schießt sich Berlin ins eigene Bein. Mehr …

Russland verstaatlicht vorübergehend Vermögenswerte zweier ausländischer Unternehmen. Die ausländischen Anteile an den russischen Tochtergesellschaften der Brauerei Baltika und des Lebensmittelkonzerns Danone werden vorübergehend unter Staatsverwaltung gestellt. Wladimir Putin unterzeichnete am Sonntag einen entsprechenden Erlass.
Russland hat das Vermögen von zwei großen Lebensmittel- und Bierherstellern vorübergehend verstaatlicht. Alle ausländischen Aktien von Danone Russland, das von einer französischen Muttergesellschaft kontrolliert wird, und von Baltika, das unter Kontrolle der dänischen Carlsberg-Gruppe steht, wurden aufgrund eines Präsidialerlasses an Russland übergeben. Der entsprechende Erlass wurde am Sonntag auf dem offiziellen Internetportal für Rechtsinformationen veröffentlicht. Er trat noch am selben Tag in Kraft und ändert "die Liste des beweglichen und unbeweglichen Vermögens, der Wertpapiere, der Anteile am genehmigten (Aktien-) Kapital russischer juristischer Personen und der Vermögensrechte, für die eine vorübergehende Verwaltung eingeführt wird", heißt es in dem Dokument.
Russlands Föderale Agentur zur Verwaltung von Staatseigentum Rosimuschtschestwo fungiert als vorübergehender Verwalter. Diese vorübergehende Verwaltung muss durch einen Beschluss des Präsidenten beendet werden. Mehr …

16.06.2023:  Russland: Mehr als 10.000 Soldaten für Zerstörung ukrainischen Kriegsmaterials bezahlt. Der Sprecher des russischen Militärs hat mitgeteilt, dass insgesamt 10.000 russische Soldaten für die Zerstörung ukrainischen Kriegsmaterials zusätzlich bezahlt wurden. So erhalten sie für jeden zerstörten ukrainischen Hubschrauber oder jedes Flugzeug 300.000 Rubel (etwa 3.300 Euro). Mehr …

15.06.2023:  Sacharowa beim Wirtschaftsforum: Russland würde Atomwaffen nur zu Vertei-digungszwecken einsetzen. Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg eine Pressekonferenz abgehalten. Dabei erklärte sie, dass Russland Atomwaffen nur hypothetisch und einzig zu Verteidigungszwecken einsetzen würde. Mehr …

Drohnenfabrik in Russland nimmt 2024 die Produktion auf, mit einem tödlichen Blick auf die Schlachtfelder der Ukraine. Russland und Iran umarmen sich bei der Herstellung von Killerdrohnen. Joint-Venture-Drohnenfabrik nimmt 2024 die Produktion außerhalb Moskaus auf, mit einem tödlichen Blick auf die Schlachtfelder der Ukraine.
Russland und der Iran planen den Bau einer neuen Fabrik für Killerdrohnen, ein Joint Venture, das dazu dienen soll, Russlands Vorräte an dieser wichtigen Waffe inmitten des tobenden Ukraine-Kriegs aufzufüllen. Die New York Times berichtete diesen Monat, dass die geplante Anlage in der Region Jelabuga östlich von Moskau angesiedelt sein wird. Die Produktion soll 2024 beginnen und in den nächsten Jahren 6.000 Drohnen zur Unterstützung der russischen Kriegsanstrengungen produzieren. Russische Schiffe transportieren derzeit iranische Drohnen von Amirabad im Iran über das Kaspische Meer, wo sie in Machatschkala in Russland entladen werden, so der Bericht. Von dort aus werden die Drohnen dem Bericht der New York Times zufolge zu zwei Stützpunkten transportiert, einem im Nordosten der Ukraine und einem im Osten des Landes, bevor sie für Angriffe auf ukrainische Ziele eingesetzt werden.
Dem Bericht der New York Times zufolge sind Russlands Pläne zum Bau einer Drohnenfabrik mit iranischer Unterstützung seit Januar 2021 bekannt, wobei das Weiße Haus sensible Satellitenbilder freigegeben hat, um den internationalen Druck auf den Iran zu erhöhen und internationale Unternehmen davor zu bewahren, ungewollt zum iranischen Drohnenprogramm beizutragen. Mehr …

Vielen Dank für den Tipp mit den Mikrochips, Ursula! EU-Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen hat immer wieder betont, dass die russische Wirtschaft dank den Sanktionen am Boden läge – so sehr, dass das russische Militär auf Chips aus Waschmaschinen, Geschirrspülern und Kühlschränken angewiesen sei. Russland bedankt sich seinerseits nun für die Chips, die den zerstörten deutschen Panzern entnommen und wieder in die Haushaltsgeräte eingesetzt werden können. Video und mehr …

Sacharowa: Deutschland trägt die Verantwortung für die Zerstörung der deutsch-russischen Beziehungen. Russland bereitet derzeit eine Antwort auf die Schließung mehrerer russischer Konsulate in Deutschland vor. Das sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Mittwoch in einem Interview. Video und mehr …

12.06.2023: Die Russen vs. die WHO: Endlich gute Nachrichten? Etwa sechs Stunden, nachdem ich erwähnt hatte, dass eine prominente konservative Aktivistengruppe in Russland (die gefürchtete „6. Kolonne“) die Regierung ersucht, die Weltgesundheitsorganisation zu einer unerwünschten Organisation zu erklären, geschah dies: Die Generalstaatsanwaltschaft forderte vom FSB Informationen über die Drohungen der WHO an, nachdem der öffentliche Beauftragte für den Schutz der Familie (OUZS) [eine konservative Gruppe, die sich für die Werte der Familie einsetzt und deren Vorsitzender Andrei Tsganov von Katjuscha ist – Edward] einen entsprechenden Antrag gestellt hatte.
Es sind weniger als zwei Wochen vergangen, seit OUZS eine Anfrage an das Justizministerium und die Generalstaatsanwaltschaft geschickt hat, in der es um die Möglichkeit ging, die Weltgesundheitsorganisation als unerwünschte Organisation in Russland anzuerkennen. Und zu unserer Überraschung hat die Staatsanwaltschaft recht schnell geantwortet.
In einer Antwort, die von der Staatsanwältin der Abteilung für die Aufsicht über die Umsetzung der Gesetze über die föderale Sicherheit, die interethnischen Beziehungen und die Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus, O.N. Nikonorova, unterzeichnet wurde, teilte die Generalstaatsanwaltschaft OUZS mit, dass „im Rahmen der Prüfung des Antrags Informationen von den zuständigen Behörden über das Vorhandensein von Bedrohungen durch die genannte Organisation angefordert wurden. Wenn es dafür Gründe gibt, wird die Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation strafrechtliche Maßnahmen ergreifen.“ Es wird sehr interessant sein, wie dieselben zuständigen Behörden (zunächst einmal der FSB) dem Staatsanwalt antworten werden. Wir werden es nicht versäumen, den Staatsanwalt später zu fragen, ob unsere Staatssicherheitsspezialisten Informationen über die systematische antidemografische Arbeit der WHO weitergegeben haben.
In dem Telegramm-Update (geschrieben von OUZS und wiederveröffentlicht von Stop Vaczism, dem man meiner bescheidenen Meinung nach unbedingt folgen sollte) wird auch darauf hingewiesen, dass die offene Förderung von 40 verschiedenen Geschlechtern durch die WHO Grund genug für Moskau sein sollte, seine Mitgliedschaft in der von Bill Gates finanzierten globalen Gesundheitskabale zu kündigen. Mehr …

09.06.2023:  Putin über die Zukunft Eurasiens: "Alles läuft nach Plan". Kurz vor dem Start in den russischen Nationalfeiertag hatte Wladimir Putin am Freitag ein volles Arbeitsprogramm in Sotschi: Treffen mit Alexander Lukaschenko (Weißrussland) und Nikol Paschinjan (Armenien) sowie mit den Delegationen der GUS- und EurAsEC-Mitgliedsländer standen auf dem Programm.
Im südrussischen Sotschi haben am Freitag Sitzungen des Eurasischen Zwischenstaatlichen Rates und des Rates der Regierungschefs der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) stattgefunden. Der russische Präsident Wladimir Putin hielt zu Beginn der Sitzungen eine Begrüßungsrede. Außerdem traf er mit Vertretern der Delegationen zusammen und führte bilaterale Gespräche mit dem weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko und dem Premierminister Armeniens Nikol Paschinjan. Mehr …

08.06.2023:  Patruschew: "Es gibt keinen Krieg zwischen den Völkern Russlands und der Ukraine". Der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Nikolai Patruschew, traf sich am Mittwoch mit seinem weißrussischen Amtskollegen Alexander Wolfowitsch in Minsk, um sich über die Sicherheitslage beider Länder auszutauschen. Dabei erklärte Patruschew, der Westen habe nicht aufgehört, die Ukraine mit Waffen zu beliefern und militärische Operationen zu planen, um Russland und Weißrussland zu schwächen. Video und mehr …

Putin: Es ist inakzeptabel, souveränen Staaten fremde Standards aufzuzwingen. Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte beim ersten Internationalen Forum der Bildungsminister in Kasan am Donnerstag, dass Russland bereit sei, seine Errungenschaften im Bereich der Pädagogik mit anderen zu teilen, betonte jedoch, dass es nicht akzeptabel sei, anderen Völkern und Staaten fremde Schablonen im Bereich der Bildung und Erziehung aufzuerlegen. Video und mehr …

Medwedew: "Rasmussen war auch früher kein sehr kluger Mensch". Der Ex-Präsident Russlands, Dmitri Medwedew, hat dem früheren NATO-Generalsekretär Anders Rasmussen unterstellt, kein Mann von großer Klugheit zu sein, nachdem dieser verkündet hatte, dass sich einige Mitgliedsstaaten freiwillig zur Entsendung von Soldaten in die Ukraine bereit erklären könnten. Mehr …

05.06.2023: Was würde Russland als Sieg ansehen? Eine Frage, die immer wieder gestellt wird - nicht nur im Westen, sondern auch in Russland, ist: Was würde Russland als Sieg in der Ukraine ansehen, was sind seine Ziele heute? Darauf gab es im russischen Fernsehen eine interessante Antwort.
Es ist immer gut, den Blick nach oben zu richten, über die unmittelbaren Aufgaben hinauszublicken und neu zu bewerten, wo wir uns befinden, um zusammenzufassen, was bereits klar zu sein scheint. Beim Militär nennt man das Rekognoszierung, wenn man sich vor einem Angriff noch einmal Landkarten ansieht, Positionen klärt, sich orientiert, Orientierungspunkte bestimmt und alles neu abwägt. Die Rekognoszierung kann nicht nur militärisch, sondern auch historisch sein, wenn wir die Besonderheiten des Augenblicks, die historische Logik im Handeln formulieren, ein Schema entwerfen, um das Ursache-Wirkung-Prinzip zu bestimmen. Etwas Ähnliches hat Wladimir Putin getan, als er eine Frage zum ukrainischen Drohnenangriff auf Moskau beantwortete. Alle sind erschrocken, aber worum ging es da eigentlich? Mehr …

04.06.2023:  Gegen den europäischen Trend: Lebensmittelpreise in Russland im April gesunken. Russland war im April das einzige Land in Europa, in dem die Lebensmittelpreise sanken. In Deutschland waren die Lebensmittelpreise im April 2023 um 17,2 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Am niedrigsten ist die Inflation in der Schweiz. Mehr …

Westliche Journalisten zum russischen "Davos-Forum" nicht zugelassen. Der Kreml gab bekannt, dass Journalisten aus unfreundlichen Ländern nicht zum diesjährigen Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg zugelassen werden. Die Veranstaltung findet zwischen dem 14. und 17. Juni statt. Mehr …

RT Doku: Sanktionen gegen Russland – Versteckte Chancen. Seit Beginn des russischen Militäroperation in der Ukraine ist das Land mit Tausenden von Sanktionen aus Europa und den USA belegt worden. Angesichts der Aussetzung internationaler Banktransaktionen und der Unterbrechung von Lieferketten mussten sich russische Unternehmen neu organisieren und nach neuen Wegen suchen, um ihren Betrieb aufrechtzuerhalten. Video und mehr …

03.06.2023:  "Verstreute Läuse auf dem Körper Europas" – Medwedew geht mit Exil-Russen hart ins Gericht. Zahlreiche prominente russische Schriftsteller und Publizisten leben in Europa und kritisieren ihre Heimat von dort aus scharf. Viele von ihnen haben sich mit der Ukraine solidarisiert und wünschen ihr den Sieg. Der russische Ex-Präsident Dmitri Medwedew hat sich nun mit einer unmissverständlichen Botschaft an sie gewandt. Mehr …

Maximale Flexibilität: Wie Gastronomen in Russland aus der Not eine Tugend machten. Für russische Gastronomen haben sich Sanktionen, mit denen der Westen Russland seit anderthalb Jahren stranguliert, als Anlass erwiesen, sich neu zu erfinden. Jetzt hat das Land nicht nur eine hochwertige Gastronomie-Szene für Gourmets, sondern auch Spitzenniveau beim Bierbrauen und im Weinbau erreicht. Mehr …

Studie: Preise für Luxusimmobilien sind im Moskauer Gebiet stark gesunken. Während Immobilien der Economy-Klasse im Moskauer Gebiet im Preis gestiegen sind, haben sich die Preise für Luxusimmobilien seit dem letzten Jahr fast halbiert, so eine am Donnerstag veröffentlichte Studie einer russischen Immobilienagentur. Mehr …

31.05.2023: Was, wenn Putin die Macht verliert? Duncan Allan von der Denkfabrik Chatham House zufolge bliebe Russland eine verbitterte, gefährliche, autoritäre Bedrohung, selbst wenn die Ukraine den Krieg gewinnt und der Präsident abgesetzt würde.
Die Ukraine hat den Krieg gewonnen und der russische Präsident Wladimir Putin ist entmachtet. Dieses Szenario entwirft Duncan Allan von der elitären Denkfabrik Royal Institute for International Affairs, auch als Chatham House bekannt, in einem neuen Bericht. Dann fragt er sich, welches Russland daraus entstehen würde. Über den Beitrag informierte die Daily Mail. Wir schreiben das Jahr 2027 und laut Allan hat sich Russland keineswegs in eine dem Westen freundlich gesinnte Demokratie verwandelt. Das Land ist stattdessen zu einem gefährlichen und instabilen Staat direkt vor den Toren Europas geworden, der von einem atomar bewaffneten Autokraten regiert wird. Schlimmer noch: Peking hat das neue Regime in Moskau fest in der Hand.
Mit diesem ernüchternden Szenario will Allan davor warnen, dass Russland – selbst wenn die Ukraine den Krieg gewinnt – langfristige Risiken birgt, auf die der Westen vorbereitet sein muss. Er betont allerdings, dass der Beitrag keine Vorhersage für die Zukunft sein soll. Allan erklärt: «Sag niemals nie, aber ich sehe keine ernsthafte Wahrscheinlichkeit für ein demokratisches Russland innerhalb der nächsten fünf Jahre. Es wird ein im Wesentlichen autoritäres System beibehalten. Selbst wenn der Krieg zu den Bedingungen der Ukraine endet, würde ich davon ausgehen, dass Russland langfristig eine Herausforderung für das Vereinigte Königreich und Europa darstellen wird. Es ist notwendig, darüber nachzudenken, womit wir es in Zukunft zu tun haben könnten. Diese Debatte muss intensiviert werden.»
Allans «best case» ist die Situation, in der die Ukraine Russland bei ihrer kommenden Offensive schwere Verluste zufügt und einen Putsch in Moskau auslöst, der bis Mitte 2024 zur Unterzeichnung eines Waffenstillstands führt. Der Krieg endet mit dem vollständigen Rückzug der russischen Truppen aus dem ukrainischen Hoheitsgebiet – einschliesslich der Krim – und im Gegenzug erklärt sich der Westen bereit, seine Sanktionen teilweise aufzuheben. Ohne Putin fällt die Herrschaft über Russland an die Eliten, die zu seiner Absetzung beigetragen haben. Und genau hier endet der westliche Wunschtraum. Mehr …

Der WHO-Masochismus in Moskau. Die Leistung Russlands auf der 76. Weltgesundheitsversammlung im Detail. Am 22. Mai sprach der stellvertretende russische Gesundheitsminister Sergej Glagolev auf der 76. Weltgesundheitsversammlung in Genf im Namen von Moskau und Minsk. Seine Rede war nicht sehr lang, daher habe ich beschlossen, sie Zeile für Zeile zu unterteilen: „Im Namen des Unionsstaates der Russischen Föderation und der Republik Belarus habe ich die Ehre, den Mitgliedsländern der Organisation und allen WHO-Mitarbeitern zum Jahrestag unserer Organisation zu gratulieren und ihre Rolle bei der Stärkung der Gesundheit der Weltbevölkerung zu würdigen.“
Die WHO „stärkt die Gesundheit der Weltbevölkerung“?
Zitat dringend erforderlich. „Wir hoffen, dass diese Organisation und ihre Mitgliedsstaaten in der Lage sind, ihre Ziele zu entwickeln und zu erreichen, vorwiegend die SDGs [Sustainable Development Goals], deren Fortschritt durch die Coronavirus-Pandemie verlangsamt wurde.“ Zweiter Satz der Rede, und schon predigt Moskau über die SDGs. „Wir stellen fest, dass die Pandemie in den vergangenen drei Jahren eine beispiellose Herausforderung für die ganze Welt war und viele Probleme und Schwachstellen offenbart hat. Leider haben es einige Länder vorgezogen, bei der Bewältigung der aktuellen Pandemie nach Schuldigen zu suchen und die Situation zu politisieren, obwohl ein Höchstmaß an Zusammenhalt, gegenseitiger Unterstützung, kohärenten Maßnahmen und die Ablehnung egoistischer Praktiken erforderlich waren. Trotz aller Schwierigkeiten und Probleme, die aufgedeckt wurden, ist es der Welt gelungen, diesen schweren Schlag zu bewältigen und Millionen von Menschenleben zu retten, was nur dank der gegenseitigen Unterstützung und Zusammenarbeit möglich war.“
Der natürliche Bevölkerungsrückgang in Russland wird 2021 mehr als 1 Million Menschen betragen – eine Zahl, die seit 1945 nicht mehr erreicht wurde.
Dieses beeindruckende Verbrechen wurde durch die Aussetzung der medizinischen Routineversorgung, das Aufzwingen einer unbewiesenen genetischen Injektion für die Bevölkerung und durch eine anhaltende Kampagne des sozioökonomischen Terrorismus (in Form von QR-Codes, willkürlichen Einschränkungen für Unternehmen usw.) erreicht. Es ist putzig, dass Moskau jetzt darüber predigt, wie die Welt die „Pandemie“ gerade noch „bewältigt“ hat. Ja, wie hätten wir ohne die lebensrettende Hilfe der WHO überleben können? Wenn überhaupt, dann sollte man dem russischen Volk dafür applaudieren, dass es die mörderische „Gesundheitspolitik“ seiner Regierung heldenhaft „bewältigt“ hat. Das Gleiche gilt natürlich für alle Länder. Mehr …

Lawrow nach vereiteltem Drohnenangriff: "Kiew greift offen zu terroristischen Methoden". Russlands Außenminister Sergei Lawrow tourt derzeit durch Afrika. Nach seinem Kenia-Besuch ist er für bilaterale Gespräche nach Burundi gereist. Im Anschluss gaben Lawrow und sein burundischer Amtskollege Albert Shingiro eine gemeinsame Pressekonferenz. Video und mehr …

Putin bei Start-ups: Gut, dass die westlichen Unternehmen uns den Markt überlassen haben. Am Dienstag hat Wladimir Putin das Kultur- und Bildungszentrum Sotow in Moskau besucht, in dem die Ausstellung "Entwicklung der Kreativwirtschaft in Russland" präsentiert wird. Video und mehr …

Mischustin: Beherrschung kritischer Technologien in kürzester Zeit notwendig. Die russischen Behörden werden umfassende Lösungen zur Unterstützung der Markteinführung einheimischer Hightech-Produkte beschließen. Dies erklärte der russische Ministerpräsident Michail Mischustin in einer Videoansprache an die Teilnehmer einer erweiterten Sitzung des Ministeriums für Industrie und Handel am Mittwoch, den 31. Mai. Video und mehr …

30.05.2023:  Drohnenangriff auf Moskau – mehrere Wohnhäuser beschädigt. Die russische Hauptstadt Moskau ist laut Bürgermeister Sobjanin am Dienstagmorgen zum Ziel eines Drohnenangriffs geworden. Dabei seien mehrere Gebäude beschädigt worden. Die Bewohner der betroffenen Wohnblocks wurden evakuiert. Mehr …

Putin: Ukrainischer Drohnenangriff auf Moskau ist ein klares Kennzeichen terroristischer Aktivität. Am Dienstagmorgen wurden ukrainische Drohnen über Moskau gesichtet und daraufhin abgeschossen. Russlands Präsident Wladimir Putin äußerte sich zeitnah dazu. Ihm zufolge sei dieser Angriff ein klares Kennzeichnen terroristischer Aktivität seitens der Ukraine. Video und mehr …

28.05.2023: MORDPLAN GEGEN PUTIN – Ukrainischer Geheimdienst will Kreml-Chef liqudieren! Der Welt-Artikel ist hinter einer Bezahlschranke verborgen, aber es geht um ein Interview mit General Vadym Skibitskij, dem zweitmächtigsten Befehlshaber im militärischen Geheimdienst (GUR) der Ukraine. Über seinen Schreibtisch laufen geheime Einsätze, die ins Herz Russlands zielen. Im Interview gibt er Einblicke in die Ziele seiner Spezialeinheiten. Und eines davon ist – neben der Tötung Jewgeni Progischins, Chef der Söldnergruppe Wagner, auch die Liquidierung des russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin.
Am 24. Mai 2023 geht das russische RT auf das Interview Skibitskijs mit der italienischen Zeitung La Repubblica ein. Darin bekennt dieser, dass es eine Liste russischer Persönlichkeiten gebe, auf die der GUR Anschläge plane. Auch die gezielte Tötung von Zivilisten sei kein Tabu. Zu Prigoschin sagte er:  „Wir versuchen, ihn zu töten.“ Daraufhin wurde Skibitskij gefragt, wer „ganz oben auf der Liste“ – gemeint offenbar eine Liste potenzieller Anschlagsopfer des GUR – stehe.
Skibitskij dazu: „Putin, denn er koordiniert und entscheidet, was passiert. Letztendlich wird sich aber jeder für seine Taten verantworten müssen. Generalstabschef Waleri Gerassimow und Verteidigungsminister Sergei Schoigu haben den Angriff geplant und können jetzt nicht mehr zurück. Der Tschetschene Ramsan Kadyrow war in den ersten Monaten überall zu sehen, aber wo steckt er jetzt? Er hat begriffen, dass das Putin-Regime strategisch bereits verloren hat. Doch das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange; da sind auch noch Sergei Surowikin und die russischen Kommandeure, die dazukamen und dachten, sie würden an einer Parade teilnehmen.“
Der Journalist fragte anschließend, ob es für den GUR eine Grenze gebe und ob etwa auch Zivilisten als Anschlagsziele infrage kämen: „Kann auch ein Zivilist getötet werden? Ein Oligarch? Ein Propagandist?“ Darauf der General:    „Wir befinden uns im Krieg und das sind unsere Feinde. Wenn eine wichtige Persönlichkeit für sie Waffen produziert und finanziert, dann würde seine Eliminierung das Leben vieler Zivilisten retten. Und dann wird er ausgelöscht. Nach den internationalen Konventionen ist er dann ein legitimes Ziel.“ Und die russischen Staatsmedien weiter: Skibitskij ist der Stellvertreter und ein enger Vertrauter des Leiters des ukrainischen Militärgeheimdienstes Kirill Budanow. Letzterer ist in den vergangenen Wochen durch mehrere Interviews aufgefallen, in denen er die Verantwortung des von ihm geleiteten Dienstes für spektakuläre Morde an Zivilisten in Russland wie der Journalistin Daria Dugina, des Militärbloggers Wladlen Tatarskij und den gescheiterten Anschlag auf den Schriftsteller und Politiker Sachar Prilepin, bei dem dessen Freund und Fahrer ums Leben kam, andeutete. Mehr …

Neue Auszeichnung für Leistungen in der Raumfahrt: Wladimir Putin führt Gagarin-Orden ein. In Russland gibt es künftig den Gagarin-Orden als besondere Auszeichnung für Leistungen im Bereich der Raumfahrt. Damit sollen russische Staatsangehörige ausgezeichnet werden, die sich um die Erforschung des Weltraums verdient gemacht haben. Ausländern kann er für besondere Leistungen bei der internationalen Kooperation verliehen werden. Mehr …

24.05.2023:  "Informelle Gesprächskanäle mit Moskau" – Sacharowa irritiert über österreichischen Außenminister. Laut dem österreichischen Außenminister habe Wien noch "informelle Gesprächskanäle mit Moskau", der Westen müsse "weiterhin mit Russland sprechen". Dumm nur, dass die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, nichts von solchen Kanälen weiß. Mehr …

Russlands Jahrhundertaufgabe: "Radikale Umgestaltung der Ukraine in all ihren Erscheinungsformen". Eine Koexistenz zwischen Russland und der Ukraine als radikale Form eines Anti-Russlands ist unter keinen Umständen möglich. Droht der Region also der ewige Krieg? Russlands Rat für Außen- und Verteidigungspolitik mit mehr als 200 Experten diskutierte in Moskau die Wege aus der Ukraine-Krise. Mehr …

Der Cyber-Gulag: Wie Russland seine Bürger verfolgt, zensiert und kontrolliert. Russland hat in der Vergangenheit nur langsam die Technologie zur totalen Überwachung übernommen, aber es holt auf, zum Teil wegen des Krieges in der Ukraine und zum Teil, weil seine Propagandamaschine bei der Bevölkerung abgenutzt ist. Russlands enger werdende Beziehung zu China signalisiert auch einen Transfer von Technologie und technokratischen Strategien zu deren Umsetzung.
Für viele Russen wie sie ist es immer schwieriger geworden, sich
der Kontrolle der Behörden zu entziehen, da die Regierung aktiv Social-Media-Konten überwacht und Überwachungskameras gegen Aktivisten einsetzt. Sogar eine Online-Plattform, die einst von den Nutzern für die einfache Erledigung bürokratischer Aufgaben gelobt wurde, wird als Kontrollinstrument eingesetzt: Die Behörden planen, die Plattform für die Zustellung von Vorladungen zum Militär zu nutzen und damit eine beliebte Taktik von Wehrdienstverweigerern zu durchkreuzen, die es vermeiden wollen, sich die Rekrutierungsunterlagen persönlich aushändigen zu lassen. Befürworter von Rechten behaupten, dass Russland unter Präsident Wladimir Putin die digitale Technologie genutzt habe, um die Bevölkerung zu verfolgen, zu zensieren und zu kontrollieren, und so einen „Cyber-Gulag“ aufgebaut habe – eine dunkle Anspielung auf die Arbeitslager, in denen zu Sowjetzeiten politische Gefangene festgehalten wurden.
Das ist Neuland – selbst für ein Land, das seine Bürger seit langem ausspioniert. „Der Kreml ist in der Tat zum Nutznießer der Digitalisierung geworden und nutzt alle Möglichkeiten für staatliche Propaganda, für die Überwachung von Menschen und für die Deanonymisierung von Internetnutzern“, sagte Sarkis Darbinyan, Leiter der Rechtsabteilung von „Roskomsvoboda“, einer russischen Gruppe für Internetfreiheit, die der Kreml als „ausländische Agenten“ betrachtet. Es gibt wie weltweit eine zunehmende Online-Zensur und Strafverfolgung. Die scheinbare Gleichgültigkeit des Kremls gegenüber der digitalen Überwachung schien sich zu ändern, nachdem die Massenproteste in den Jahren 2011-12 online koordiniert wurden, was die Behörden veranlasste, die Internetkontrollen zu verschärfen.
Einige Vorschriften erlaubten es ihnen, Websites zu sperren; andere verpflichteten Mobilfunkbetreiber und Internetprovider, Gesprächsaufzeichnungen und Nachrichten zu speichern und die Informationen bei Bedarf an Sicherheitsdienste weiterzugeben. Die Behörden setzten Unternehmen wie Google, Apple und Facebook unter Druck, Nutzerdaten auf russischen Servern zu speichern – ohne Erfolg – und kündigten Pläne zum Aufbau eines „souveränen Internets“ an, das vom Rest der Welt abgeschnitten werden könnte. Viele Experten haben diese Bemühungen zunächst als aussichtslos abgetan, und einige scheinen immer noch wirkungslos zu sein. Russlands Maßnahmen mögen im Vergleich zu Chinas Großer Firewall wie ein Lattenzaun wirken, aber das Vorgehen des Kremls gegen das Internet hat an Dynamik gewonnen.
Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine im Februar 2022 stiegen die Online-Zensur und die strafrechtliche Verfolgung von Beiträgen und Kommentaren in sozialen Medien so stark an, dass sie alle bisherigen Rekorde brachen. Mehr …

23.05.2023:  Greenpeace hat seinen geheimen Krieg gegen Russland verloren. Die russische Generalstaatsanwaltschaft hat am Freitag die Aktivitäten von Greenpeace in Russland für unerwünscht erklärt. Warum dies geschah und was Greenpeace in Russland unter dem Deckmantel des Umweltschutzes trieb, versucht der nachfolgende Artikel aufzuklären.
Vielleicht versteht nicht jeder, warum die hartherzige Generalstaatsanwaltschaft wütend auf die leuchtenden Robben-, Wal- und Erbsenliebhaber ist. Den Gesetzeshütern zufolge stellt Greenpeace "eine Bedrohung für die Grundlagen der verfassungsmäßigen Ordnung und der Sicherheit der Russischen Föderation dar", und seine auf dem Papier umweltpolitischen Aktivitäten gehen "in Wirklichkeit mit aktiver Förderung politischer Positionen, mit Versuchen der Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Staates und mit dem Ziel der Untergrabung seiner wirtschaftlichen Grundlagen einher". Wenn man sich dieses Publikum genau anschaut, gibt es eine gewisse Logik in den langjährigen Greenpeace-Aktivitäten in unserem Land, das Schlüsselwort ist antirussisch.
Tatsächlich hat sich herausgestellt, dass Greenpeace-Aktivisten in Russland unter dem Deckmantel der Sorge um Busch und Grashalm die Umsetzung kritischer und profitabler Infrastruktur- und Energieprojekte behindert, die negative öffentliche Meinung geformt und gelenkt und Proteste mit dem Ziel der Destabilisierung der sozialen und politischen Lage angefacht haben: Man denke nur an Schijes, die Moskauer Parks und den Bitzewski-Wald.
Die Verantwortlichen von Greenpeace behaupten, dass ihr nach Ozonloch riechendes Budget mit den Kopeken mitfühlender alter Damen gebildet wird. Aber wenn man ein wenig nachforscht, stellt sich heraus, dass 70 Prozent der Mittel für den russischen Zweig der Organisation aus dem Ausland kommen, und das Geld fließt durch befreundete Stiftungen, deren Kassen wiederum so interessante und komplizierte Organisationen wie die Turner Foundation, den Rockefeller Brothers Fund, die John D. & Catherine T. MacArthur Foundation, V. Kann Rasmussen Foundation und David & Lucile Packard Foundation füllen.
Alles ist möglich, aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Rockefeller Foundation von netten alten Damen geleitet wird, ist sehr gering. Mehr …

„Pro-Russland“ bedeutet NICHT, dass das antiglobalistische Russland derzeit dieselbe Great Reset-Agenda verfolgt wie der Westen. Es ist an der Zeit, dass sich die alten Medien dieser Realität stellen. In den ersten sechs Jahren unseres achtjährigen Bestehens wurde OffG von Gegnern und Befürwortern gleichermaßen routinemäßig als „pro-russisch“ bezeichnet. Wir wurden bei RT zitiert und ein Redakteur wurde eingeladen, für RT zu arbeiten (er lehnte ab). Von einigen Faktenprüfern wurden wir halbwegs höflich als „russische Desinfo“ eingestuft und von weniger skrupellosen Medien als „russische Trolle“ verurteilt, die „ein Zuhause für ihren Hass gefunden haben“.
Es wurde wiederholt behauptet, wir würden von der russischen Regierung kontrolliert. Das waren wir natürlich nicht. Und wir sind es auch jetzt nicht. Wir waren insofern „pro-russisch“, als wir ihre eminent rationale Geopolitik gegenüber dem verrückten Konfrontationismus der Washingtoner Neocons unterstützten, der die Welt in den Krieg zu treiben schien. Wir waren „pro-russisch“, weil dieser Kampf gegen die Propaganda in den ersten fünf Jahren wahrscheinlich 90 % unserer Arbeit ausmachte. Wir waren „pro-russisch“ bei Themen wie der Ukraine, dem Massaker von Odessa, MH17, Syrien, den Panama Papers, den Skripals, den Russiagate-Lügen, dem Unsinn von Luke Harding, der manchmal urkomischen Russophobie des Guardian und vielem mehr… denn „pro-Russland“ zu sein, bedeutete damals, pro-Frieden, pro-Rechtsstaatlichkeit, pro-Wahrheit zu sein.
Wie heldenhaft Putin‘sVergangenheit auch gewesen sein mag, wie sehr er sich auch für das Volk eingesetzt haben mag, Putin belügt jetzt sein eigenes Volk, genauso wie Biden. Er verkauft ihnen potenziell tödliche „Impfstoffe“ für völlig erfundene Varianten einer völlig imaginären „neuen Krankheit“. Er schleimt sich beim WEF und der WHO und dem „lieben Klaus“ genauso ein wie bei Macron oder Sunak. Und die viel gepriesene „Multipolarität“ ist wohl weniger ein Schritt in Richtung einer gerechteren Welt als vielmehr „die nächste Phase im Aufbau … der „Neuen Weltordnung““. Das einzige umfassende Gegenargument besteht darin, es einfach rundweg zu leugnen oder zu behaupten, „Russland meint es nicht wirklich ernst“, was uns direkt zurück in das Gebiet des blinden Hopfenstreichs führt. Aber dieser Weg führt in den Wahnsinn.
Die eigentliche Frage lautet also: Was bedeutet „pro-russisch“ (oder pro-amerikanisch, oder pro-irgendeinen Staat) in dieser neuen Realität nach 2020 überhaupt noch? Welche großen moralischen Fragen entzweien sie? Welche echten Optionen werden uns angeboten? Sich von SputnikV und nicht von Astra Zeneca vergiften zu lassen? Von Biden eingesperrt und belogen zu werden, statt von Putin? Die Agenda 2030 über Moskau und nicht über DC oder London serviert zu bekommen? Ihr CBDC in programmierbaren Dollars statt in programmierbaren Rubeln zu haben? Pro-Russland“ zu sein bedeutet derzeit, pro-Globalismus, pro-Agenda 2030, pro-Pandemie-Gesetzgebung und pro-Klotz-Spritzen zu sein. Wir sind absolut nicht für eine dieser Optionen. Sind Sie das? Sind Sie jetzt also NATO-Agenten?  -  Ja. Ja, das sind wir.
Auch wenn wir buchstäblich nie eine einzige Maßnahme der NATO unterstützt haben. Niemals. Obwohl wir immer nur darauf hingewiesen haben, dass die NATO eine Kraft des Chaos und des Bösen in dieser Welt ist und immer war… sind wir jetzt „NATO-Lakaien“. Das ist die großartige Funktion der falschen Binarität – sie verwandelt intelligente Menschen in menschliche Ein- und Ausschalter, die blind für Nuancen oder freies Denken sind. Wenn man nicht auf der Seite von Team A steht, dann muss man auf der Seite von Team B stehen. Man muss sich für eine Seite entscheiden, auch wenn der einzige Unterschied zwischen ihnen die Farbe ihrer Trikots zu sein scheint. Und wenn du dich weigerst, dich für eine Mannschaft zu entscheiden, wird jemand eine für dich aussuchen und darauf bestehen, dass du in dieser Mannschaft bist.
Was wir diesen Leuten sagen wollen, ist Folgendes. Wenn Sie Ihre Vorurteile aus der Zeit vor 2020 ablegen und die psychologisch manipulativen Wohlfühl-Reden der geliebten Staatsoberhäupter ausblenden – welche Regierung arbeitet derzeit für eine bessere Welt oder eine Welt jenseits des Great Reset,
der kohlenstoffüberwachten Agenda 2030 New Normal-Höllenlandschaft? Ich denke, die Antwort darauf, lieber Binärumarmer, ist – keine von ihnen.
Das ist der Punkt, an dem wir uns jetzt befinden, und der Grund, warum wir nicht mehr Dinge sagen, die als „pro-russisch“ bezeichnet werden können. Unsere Werte haben sich nicht geändert. Die Situation hat sich geändert. Die Realität vor Ort hat sich geändert. Aber warten Sie, ich höre einige von Ihnen schreien, ok, Putin mag für Covid werben und ok, er mag den gleichen globalistischen Albtraum fördern wie jeder andere große Weltführer…
aber Sie können nicht leugnen, dass er in der Ukraine gegen Nazis kämpft! Das gibt Russland doch sicher einen kleinen Teil seiner moralischen Überlegenheit zurück?
Nun, soweit Russland – oder jemand – wirklich gegen Nazis kämpft, werden sie weiterhin unsere Unterstützung haben, weshalb wir im letzten Jahr schnell auf die Heuchelei und Täuschung der westlichen Medienversion der Ereignisse in der Ukraine hingewiesen haben. Aber lassen Sie uns nicht hoffnungslos naiv sein… Ich meine, das ist doch das Einmaleins der Propaganda – wenn man Unstimmigkeiten unterdrücken, von unpopulären Maßnahmen ablenken und schwankende Unterstützung gewinnen will, muss man einen Krieg beginnen. Entschuldigung, ich meine eine „spezielle militärische Operation“. Sind wir damit einverstanden, dass Russland plötzlich freigesprochen wird und plötzlich wieder eine gerechte Sache ist, nur weil es einige Truppen in die Ukraine verlegt – während es gleichzeitig dieselbe menschenfeindliche Agenda der Lügen und Angstpornos fortsetzt? Mehr …

19.05.2023:  Putin: Russland steigert im Agrarjahr 2022/2023 den Getreideexport auf 55 bis 60 Millionen Tonnen. In einer Beratung zu Agrarthemen mit Vertretern der Ministerien hat Russlands Staatsoberhaupt am Donnerstag eine vorläufige Bilanz des Wirtschaftsjahres 2022/2023 gezogen. Die Ergebnisse zeigen eine positive Dynamik der russischen Landwirtschaft, zum Teil werden Rekordernten eingefahren. Mehr …

Paket an RT-Chefin Simonjan enthielt Sprengstoffspuren – aber keinen Sprengsatz. Am Sitz von RT in Moskau ist am Freitag ein an RT-Chefin Margarita Simonjan adressiertes Postpaket zugestellt worden, das Sprengstoffspuren enthielt. Einen Sprengsatz enthielt die Sendung jedoch nicht. Mehr …

Nach Oligarchen-Klage: Volkswagen verramscht Werk und Strukturen in Russland. Der deutsche Autogigant hat am Freitag den Verkauf seines Werks in Russland an einen lokalen Investor bekannt gegeben – deutlich unter seinem Marktpreis. Käufer ist eine erst im Februar 2023 gegründete Firma namens Art-Finance, die nach VW-Angaben vom russischen Autohändler Avilon unterstützt wird. Avilon war jahrelang offizieller Händler von VW-Autos in Russland. Art-Finance gehört ihrerseits zu 100 Prozent dem ehemaligen Generaldirektor von Avilon, Andrei Pawlowitsch, der im vergangenen Dezember von seinem Posten zurücktrat.
Der neue Eigentümer übernimmt demnach alle Anteile an den russischen Tochtergesellschaften der VW-Gruppe. Das Geschäft sei von den russischen Regierungsbehörden genehmigt worden, teilt VW in der Pressemitteilung mit. Was man über den Deal aber sonst wissen muss: Der Kauf sollte nach einer Entscheidung der russischen Regierungsbehörden 125 Millionen Euro (rund 11,3 Milliarden Rubel am Tag der Genehmigung am 17. April) nicht überschreiten. VW selbst gibt den Verkaufspreis nicht an.  Mehr …

18.05.2023:  Russisches Außenministerium bestätigt Verlängerung des Getreideabkommens um zwei Monate. Sacharowa bestätigte die Äußerungen Erdoğans, wonach sich die Seiten darauf geeinigt hätten, das Getreideabkommen um zwei Monate zu verlängern. Sie erklärte, dass die Verzerrungen bei der Umsetzung des Abkommens so schnell wie möglich korrigiert werden sollten. Video und mehr …

16.05.2023: Russisches Parlament stimmt für Kündigung des KSE-Vertrags. MOSKAU. Das russische Parlament hat am Dienstag für den Austritt aus dem Abrüstungsvertrag über konventionelle Streitkräfte in Europa (KSE-Vertrag) gestimmt. Die Entscheidung sei in der Plenarsitzung einstimmig getroffen worden, heißt es auf der Webseite des Parlaments.
Die Entscheidung über den Austritt sei im Interesse der nationalen Sicherheit getroffen worden, begründete Duma-Chef Wjatscheslaw Wolodin den Beschluss auf seinem Telegram-Kanal. "Washington und Brüssel, besessen von der Idee des Aufbaus einer unipolaren Welt, haben das globale Sicherheitssystem mit der Erweiterung der Nato nach Osten zerstört", sagte er. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion begannen ab 1999 osteuropäische Länder, der Nato beizutreten: Tschechien, Ungarn und Polen waren die ersten. Ein Grund für den Nato-Beitritt waren Sicherheitsgarantien und damit ein Schutz vor Russland.
Der KSE-Vertrag legt die Obergrenzen für die Stationierung schwerer Waffen auf dem europäischen Kontinent fest. Dazu zählen Kampf- und Schützenpanzer, schwere Artillerie, Kampfflugzeuge und -hubschrauber. Moskau gehörte 1990 zu den Mitunterzeichnern der Vereinbarung, legte aber bereits 2007 dessen Umsetzung größtenteils auf Eis. Seit 2015, ein Jahr nach der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim, nimmt Russland auch nicht mehr an den Sitzungen der Beratungsgruppe teil. Die Gesetzesinitiative zur Kündigung des KSE-Vertrags hatte Russlands Präsident Wladimir Putin in der vergangenen Woche im Parlament eingebracht. Nach Angaben von Vizeaußenminister Sergej Rjabkow nehmen die Austrittsprozeduren etwa ein halbes Jahr Zeit in Anspruch.
Derzeit gebe es keine Möglichkeit, den Vertrag wiederzubeleben, betonte der Diplomat. "Besprechen kann man etwas, wenn sich der Sturm in unseren Beziehungen mit dem Westen gelegt hat, wenn der Westen auf seine feindselige Politik gegenüber Russland verzichtet und konzeptionell neue Wege sucht", sagte Rjabkow. Russland, das vor einem Jahr seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine gestartet hat, behauptet immer wieder, sich gegen eine westliche Aggression verteidigen zu müssen. Quelle …

Schreie und Geflüster entlang der rus