Freie Presse

Für Wahrheit und Meinungsbildung


Kriegshandlungen und damit zusammenhängende Ereignisse

Im Krieg stirbt bekanntlich zuerst die Wahrheit. Deswegen können wir es nicht ausschließen, dass der eine oder andere Beitrag der Feder der Propaganda entschlupft ist. Prüfen Sie deshalb selbst.
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08.04.2024: Aus organisatorischen Gründen wird die Kriegsberichterstattung vorerst bis auf weiteres eingestellt.

05.04.2024: Ukrainekrieg. Änderung der ukrainischen Friedensforderungen zeigt Verzweiflung des Neonazi-Regimes. Zelensky fürchtet die drohende Niederlage und ihre möglichen Folgen. Der ukrainische Präsident Vladimir Zelensky hat kürzlich gegenüber Journalisten die Möglichkeit angesprochen, dass Kiew in den Friedensverhandlungen mit der Russischen Föderation auf seine Forderung nach den „Grenzen von 1991“ verzichten könnte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die ukrainische Regierung jegliche Verhandlungen ohne Berücksichtigung der Grenzen von 1991 strikt untersagt, doch aufgrund dieses plötzlichen „Wandels“ wird Kiew nun von den westlichen Medien als „diplomatisch gutwillig“ bezeichnet.
Die russisch-ukrainischen Friedensgespräche sind seit der Wiedereingliederung der vier neuen Regionen in die Russische Föderation unterbrochen. Auf Drängen ihrer westlichen Geldgeber hat die Regierung Zelenskij eine Haltung eingenommen, die jegliche Gespräche über eine territoriale Neuordnung der Ukraine ablehnt. Kiew fordert nicht nur die vier neuen Regionen, sondern auch die Krim, die seit 2014 nicht mehr Teil der Ukraine ist. In einem CBS-Interview erklärte Zelensky jedoch kürzlich gegenüber Journalisten, dass die Rückeroberung der Gebiete nicht unbedingt mit militärischen Mitteln erfolgen müsse. Er glaube jetzt, dass es möglich sei, Friedensgespräche zu führen, ohne den Rückzug Russlands aus den neuen Gebieten als Vorbedingung zu fordern. Zelensky hofft immer noch auf die „Rückgewinnung“ dieser Gebiete, glaubt aber, dass dies langfristig durch Diplomatie möglich ist – oder dadurch, dass sich die Russen freiwillig aus diesen Gebieten zurückziehen, nachdem sie international „unter Druck gesetzt“ wurden.
Es ist merkwürdig, dass Zelensky gerade jetzt, wo der Konflikt in eine neue Phase einzutreten scheint, seine Position zu Friedensverhandlungen ändert. Die Russen erhöhen eindeutig die Intensität ihrer Angriffe, nehmen neue Ziele in der Infrastruktur ins Visier und treffen sogar ukrainische Kommando- und Geheimdienstzentralen. Einige Experten gehen davon aus, dass sich der Status der Operation bald formell ändern wird – von einer einfachen „militärischen Spezialoperation“ zu einer „Anti-Terror-Operation“, bei der Moskau alle notwendigen Maßnahmen ergreift, um die ukrainischen Kampffähigkeiten zu neutralisieren. Mehr …

Welche westlichen Länder sind in den Stellvertreterkonflikt in der Ukraine verwickelt? Der französische Präsident Emmanuel Macron verärgerte seine NATO-Verbündeten, insbesondere Deutschland, als er im Februar sagte, die westlichen Staats- und Regierungschefs hätten die Entsendung von Truppen in die Ukraine diskutiert. Es sei zwar kein Konsens erzielt worden, aber es könne nichts ausgeschlossen werden, fügte er hinzu. Moskau warnte, dass jede Drohung der NATO eine Antwort nach sich ziehen würde.
Während Russland im Stellvertreterkrieg der NATO Erfolge auf dem Schlachtfeld verbucht und Milliarden an hoch entwickelten Waffen nach Kiew liefert, erwägt der Westen erneut, den Einsatz zu erhöhen. Einige NATO-Länder erörtern offen die Möglichkeit, ihre Truppen in die Ukraine zu entsenden. Der französische Präsident Emmanuel Macron war der erste, der Ende Februar die Katze aus dem Sack ließ. Damals beeilten sich die europäischen Staats- und Regierungschefs, solche Pläne zurückzuweisen. Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz sagte, die NATO hab nicht vor, ihre Truppen in die Ukraine zu schicken. Doch zum 75. Jahrestag des Bündnisses meldete sich der Berater des US-Außenministeriums, Edward Luttwak, in der Debatte zu Wort. Die Mitgliedsstaaten des Bündnisses „werden bald Soldaten in die Ukraine schicken müssen, oder sie werden eine katastrophale Niederlage hinnehmen müssen„, schrieb er auf der Website für aktuelle Themen Unherd.
„Die Briten und Franzosen sowie die nordischen Länder bereiten sich bereits still und leise auf die Entsendung von Truppen vor – sowohl kleine Eliteeinheiten als auch Logistik- und Unterstützungspersonal – die weit von der Front entfernt bleiben können“, schrieb er am 4. April. Er fügte hinzu, dass die NATO-Einheiten „auch die Ukrainer entlasten könnten, die derzeit mit der Bergung und Reparatur von beschädigter Ausrüstung beschäftigt sind, und den technischen Teil der bestehenden Ausbildungsprogramme für neue Rekruten übernehmen könnten“. In Wirklichkeit ist die Präsenz von NATO-Militärpersonal in der Ukraine seit Langem ein offenes Geheimnis für die ganze Welt. Sputnik präsentiert einige Fakten und Zahlen, die dies belegen. Mehr …

Israelkrieg. Israel bombardierte ausländische Mitarbeiter einer Hilfsorganisation dreimal, bis sie alle getötet waren. Die Entwicklungshelfer wurden in drei verschiedenen Fahrzeugen, die deutlich mit dem Logo der World Central Kitchen (WCK) gekennzeichnet waren, mit Raketen beschossen. Israel hat bei seinem Angriff auf einen Hilfskonvoi, bei dem sieben Mitarbeiter der World Central Kitchen getötet wurden, drei separate Drohnenangriffe durchgeführt, berichtete Haaretz am Dienstag.
Eine israelische Drohne feuerte drei Raketen auf drei Autos ab, die eindeutig mit dem Logo der WCK gekennzeichnet waren und auf vom israelischen Militär genehmigten Straßen fuhren. Nachdem das erste Auto getroffen worden war, wurden die verwundeten Überlebenden von einem zweiten Auto abgeholt. Nachdem auch dieses Auto getroffen worden war, wurden sie in das dritte Auto gebracht. Dann beendete eine weitere israelische Drohne die Arbeit.
Bei dem Angriff wurden drei britische Staatsangehörige, ein amerikanisch-kanadischer Doppelbürger, ein Palästinenser, ein Australier und ein polnischer Staatsbürger getötet. Die israelischen Behörden haben behauptet, die Luftangriffe seien ein Fehler gewesen, aber die akribische Art der Operation deutet darauf hin, dass es sich um eine gezielte Tötung von Mitarbeitern von Hilfsorganisationen handelte und Teil der israelischen Kampagne zur Aushungerung der Palästinenser war, da mehrere Hilfsorganisationen als Reaktion darauf ihre Tätigkeit in Gaza eingestellt haben.
Laut israelischen Quellen, die mit Haaretz gesprochen haben, wurden die drei Autos getroffen, nachdem sie einen Hilfstransporter zu einem Lebensmittellager im Zentrum des Gazastreifens eskortiert hatten. Mehr …

Ex-CIA-Analytiker Larry Johnson: Wendepunkt im Krieg in Palästina erreicht? Zwei kürzlich erfolgte Aktionen des israelischen Militärs haben weltweit für einige Aufregung gesorgt: Erstens der Angriff auf in iranisches Konsulat in Damaskus und zweitens die Tötung von Mitarbeitern der humanitären Hilfsorganisation World Central Kitchen (WCK). Der frühere CIA-Analytiker Larry Johnson hat in einem Interview in der Alex Jones Show und auf seinem Blog sonar21 die Bedeutung der Vorfälle erklärt, analysiert und bewertet. Er sieht einen Wendepunkt des Konflikts, da sich die Weltmeinung immer mehr gegen Israel richtet. Zunächst das Interview mit Mike Adams in der Ales Jones Show: Mehr …

04.04.2024: Ukrainekrieg. Wissenschaftliche Dienst des Bundestages: Truppen von NATO-Staaten in der Ukraine kein Bündnisfall. Beatrix von Storch hat bei den »Wissenschaftlichen Diensten des Bundestages« gefragt, welche Auswirkungen eine Entsendung von Bodentruppen eines NATO-Staates mit Blick auf den Bündnisfall hätte, in dem die Nato-Mitglieder dazu verpflichtet sind, füreinander einzustehen.
Nachdem Frankreichs Präsident Emmanuel Macron Ende Februar erklärt hatte, einen Einsatz von Bodentruppen in der Ukraine könne er nicht ausschließen, hatte Beatrix von Storch (AfD) bei den »Wissenschaftlichen Diensten des Bundestages« nachgefragt, welche Auswirkungen eine Entsendung von Bodentruppen eines NATO-Staates mit Blick auf den sogenannten Bündnisfall hätte, in dem die Nato-Mitglieder dazu verpflichtet sind, füreinander einzustehen Die Einschätzung der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages lässt aufhorchen: Der Einsatz von Bodentruppen durch ein Nato-Land in der Ukraine würde nach deren Einschätzung nicht automatisch alle anderen NATO-Staaten zu Konfliktparteien machen, heißt es. Zwar würde der betreffende Staat selbst zur Konfliktpartei werden. Aber solange er unilateral und außerhalb bestehender NATO-Kommandostrukturen eingreife, werde die NATO nicht Konfliktpartei.
Im Papier hießt es zudem: »Ein militärisches Engagement französischer Bodentruppen zugunsten der Ukraine würde auf der Grundlage des kollektiven Selbstverteidigungsrechts nach Art. 51 VN-Charta erfolgen und wäre damit völkerrechtlich zulässig.« [...] »Eine militärische Reaktion Russlands gegen Ziele in Frankreich würde dagegen einen (völkerrechtswidrigen) ›bewaffneten Angriff‹ i.S.v. Art. 5 NATO-Vertrag darstellen, der die tatbestandlichen Voraussetzungen für eine Proklamation des Nato-Bündnisfalles begründete.«  Mehr …

Israelkrieg.

03.04.2024: Ukrainekrieg. Komplizierte Kriegsfinanzierung. Seit die USA keine Gelder mehr für die Ukraine überweisen, ist die EU zum hauptsächlichen Geldgeber und Waffensteller geworden. Aber nicht nur Waffen, Munition und Personal werden knapp. Auch die Finanzierung des Krieges macht zunehmend Probleme.
Seit Beginn des Krieges vor gut zwei Jahren hat die Ukraine Mittel in Höhe von „88 Milliarden Euro von der EU und ihren Mitgliedstaaten bekommen.“(1) Darüber hinaus erhielt das Land weitere Milliarden aus den USA und anderen Staaten des politischen Westens, sodass die Gesamtsumme der Zahlungen und Waffenlieferungen mittlerweile in die Hunderte von Milliarden geht. Dennoch reichen diese nicht aus, um Russland stand zu halten, geschweige denn sogar den Krieg zu gewinnen. Seit die USA kein Geld mehr schicken, ist dieses Ziel in noch weitere Ferne gerückt. Mehr …

Israelkrieg. Iran droht mit Vergeltung. Israel verstärkt seine Luftverteidigung – Opposition fordert Neuwahlen für September. Wie ist die Lage von Israel? Die USA halten an Plänen für einen temporären Hafen vor Gaza fest, Israels Minister Gantz (Opposition) fordert Neuwahlen im September. Die palästinensische UN-Mission fordert die Vollmitgliedschaft in der UN. In Israel finden sich zunehmend Regierungsgegner und Angehörige der verschleppten Geiseln zu Protesten zusammen.
Israel will vor dem Hintergrund ernster Drohungen aus dem Iran seine Luftverteidigung verstärken. Nach einer Lagebeurteilung sei beschlossen worden, die Personalstärke zu erhöhen und Reservisten der Raketenabwehr einzuberufen, teilte das israelische Militär mit. Gründe dafür nannte die Armee nicht explizit. Israelische Medien berichteten aber, Hintergrund seien die Drohungen aus Teheran. Nach dem mutmaßlich israelischen Luftangriff auf ein Gebäude der iranischen Botschaft in Syriens Hauptstadt Damaskus mit mehreren Toten hatte der iranische Präsident Ebrahim Raisi gesagt, die Attacke werde „nicht unbeantwortet bleiben“. Auch Irans Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei drohte mit Vergeltung.
Iran droht mit Vergeltung. Die Bestattung der getöteten Mitglieder der Revolutionsgarden ist für den 5. April angesetzt. Das ist gleichzeitig der Al-Kuds-Tag, an dem viele Iraner in Unterstützung der Palästinenser und gegen Israel demonstrieren dürften. Mehr …

03.04.2024: Ukrainekrieg.

Israelkrieg.

02.04.2024: Ukrainekrieg.

Israelkrieg.

01.04.2024: Ukrainekrieg.  Absturz der Il-76: Moskau bereit, Leichen an Kiew zu übergeben. Russland verfügt nach Angaben der russischen Ombudsfrau für Menschenrechte über alle notwendigen DNA-Daten, um die Opfer des Absturzes des Militärflugzeugs Il-76 zu identifizieren. Moskau sei bereit, die Leichen nach Kiew zu überführen.
Russland verfügt nach Angaben der Ombudsfrau für Menschenrechte, Tatjana Moskalkowa, über alle notwendigen DNA-Proben, um die Opfer des Absturzes des Militärflugzeugs Il-76 zu identifizieren und die Leichen an Kiew zu übergeben. "Ja, wir sind bereit. Verfahrenstechnisch ist alles vorhanden. Die Leichen können nach den bestehenden Verfahren überführt werden", sagte Moskalkowa der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Sie stehe in Kontakt mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Dmitri Lubinez. Er selbst erklärte, dass ihm noch keine offizielle Liste vorgelegt worden sei.
Am 24. Januar war im Gebiet Belgorod ein Militärtransportflugzeug vom Typ Il-76 abgestürzt. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums befanden sich an Bord 65 ukrainische Kriegsgefangene, sechs Besatzungsmitglieder und drei Begleitpersonen, die alle ums Leben kamen. Der Angriff sei aus dem ukrainischen Gebiet Charkow erfolgt, berichtete das Ministerium und bezeichnete den Vorfall als Terroranschlag. Später veröffentlichte der ukrainische Geheimdienst eine Erklärung, in der es hieß, die ukrainische Seite sei nicht über die Notwendigkeit informiert worden, die Sicherheit des Luftraums über dem Gebiet Belgorod "für einen bestimmten Zeitraum zu gewährleisten, wie dies in der Vergangenheit wiederholt der Fall war". Mehr …

Der Krieg muss weiter gehen. Es wird kein „Einfrieren“ des Krieges geben. In den gleichgerichteten deutschen Medien gibt es wütende, teils bösartige Attacken gegen den SPD-Fraktionsvorsitzenden Mützenich, der es in Bundestag gewagt hatte, ein „Einfrieren“ des Krieges in der Ukraine in die Diskussion zu bringen.
Die lautstarke parteiübergreifende Kriegsfront in Deutschland wittert Kapitulation vor Putin, kann aber außer Durchhalteparolen auf Kosten von immer mehr ukrainischen (und russischen) Kriegsopfern keinen Vorschlag präsentieren, wie das Töten beendet werden könnte. Es ist erschreckend zu erleben, wie ein Politiker angegriffen wird, der wenigstens den Versuch unternimmt, einen Ausweg zu finden.
Es ist allerdings so, dass die „Einfrierung“-Variante von Mützenich unrealistisch ist. Die Entwicklung an der Front unter Einbeziehung der russischen Wahrnehmung des massenmörderischen Terroranschlags bei Moskau machen eine Bereitschaft Moskaus für eine solche Lösung mehr als unwahrscheinlich. Die russische Führung wird sich nicht mehr einlassen auf eine Regelung, die den Keim weiterer kriegerischer Auseinandersetzungen in der Zukunft bereits in sich trägt.
Was die russischen Streitkräfte vorbereiten, ist vielmehr die militärische Kapitulation und eine politische Neuausrichtung Kiews ohne das jetzige Regime. Dieses ist inzwischen nicht mehr demokratisch legitimiert und das auch bald formal nicht mehr, weil sich Präsident Selensky offenbar keiner Neuwahl stellen will. Diese Weigerung bringt den Westen vor eine noch unhaltbarere Situation bei seiner ohnehin schon abbröckelnden Unterstützung Kiews.
Doch statt sich realistisch mit dieser Lage zu konfrontieren, redet Polens Ministerpräsident Tusk nun davon, man müsse sich künftig auf eine „Vorkriegssituation“ einrichten – also darauf, in der Zukunft Krieg mit Russland zu führen. Nicht nur Mützenich sei geraten, das Bündnis mit solchen Großmäulern wie Macron und Tusk besser einzufrieren, bevor es zu spät dafür sein wird. Mehr …

Ukraine Krieg: Erste Attacke mit militärischer Land-Drohne. Vor kurzem wurden die russischen Streitkräfte mit einer neuen, multifunktionalen, unbemannten Plattform ausgestattet, die speziell für militärische Zwecke konzipiert wurde. Wir können nun feststellen, dass das Zeitalter des Kampfes mit Boden-Drohnen begonnen hat, wobei Russland mit diesem historischen ersten Vorstoß den Anfang gemacht hat. Mehr …

Israelkrieg. Platzhalter

31.03.2024: Ukrainekrieg.

Israelkrieg.  Platzhalter

30.03.2024: Ukrainekrieg. Platzhalter

Israelkrieg.

29.03.2024: Ukrainekrieg.  Kuleba: Kiew könnte mit Moskau nach Schweizer Friedensgipfel verhandeln. Zwischen den beiden Gipfeltreffen über die von Kiew vorgeschlagene "Friedensformel" könnten Verhandlungen mit Moskau stattfinden, erklärt der ukrainische Außenminister. Sein russischer Amtskollege betont, diese sei aus diplomatischer Sicht verrückt.
Zwischen dem ersten und zweiten Gipfeltreffen über die von Wladimir Selenskij vorgeschlagene "Friedensformel" könnten Verhandlungen mit Russland zur Lösung des bewaffneten Konflikts stattfinden. Dies erklärte der ukrainische Außenminister, Dmitri Kuleba, in einem Interview mit dem indischen Fernsehsender NDTV. Er stellte die "Friedensformel" als eine Art Speisekarte vor, die die wichtigsten Probleme widerspiegelt, die nach Ansicht der ukrainischen Behörden gelöst werden müssen. Die Länder, die sich dem Kiewer Plan angeschlossen hätten, sollten dann einzelne Punkte auswählen, an denen sie arbeiten wollten, und könnten jene ignorieren, die für sie "politisch heikel" seien, fuhr Kuleba fort.
"Wir haben gesagt, dass wir beim ersten Gipfel alle Staaten zusammenbringen, die diese Prinzipien teilen. Sie würden einen Punkt aus der Liste auswählen, an dem sie arbeiten wollten, sie würden Gruppen bilden, sie würden sich auf einen Aktionsplan einigen, wie sie vorgehen wollen, um die Ziele dieser Punkte zu erreichen. Zwischen dem ersten und dem zweiten Gipfel könnte man mit Russland gemäß den von den Teilnehmern vereinbarten Regeln kommunizieren. Und wir werden dafür sorgen, dass Russland keine Chance hat, sich in den Gipfel und den Friedensprozess als solchen einzumischen."
Kuleba wies bei seinem Besuch in Neu-Delhi darauf hin, dass sich die Ukraine für den ersten Gipfel Länder aus Europa, Asien, Afrika, Nord- und Südamerika wünsche. Russland werde nicht dabei sein. Dem Minister zufolge haben die beiden Länder zwischen 2014 und 2022 "fast 200 Verhandlungsrunden in verschiedenen Formaten" durchgeführt, die jedoch nicht zu "umfassenden Vereinbarungen über das gesamte Themenspektrum" geführt hätten. Kiew werde "diesen Fehler nicht wiederholen." Mehr …

Israelkrieg.  Mehr als 40 Tote nach israelischen Angriffen auf Aleppo. Mitten im anhaltenden Konflikt im Gazastreifen und den Zusammenstößen mit der Hisbollah an der israelisch-libanesischen Grenze hat die israelische Luftwaffe Angriffe auf Syrien geflogen.
Bei israelischen Luftangriffen auf die syrische Nordprovinz Aleppo sind nach Angaben von internationalen Nachrichtenagenturen mehr als 40 Menschen getötet worden. Bei den meisten Opfern soll es sich um Soldaten handeln. Unter den Todesopfern seien sechs Mitglieder der libanesischen bewaffneten Gruppe Hisbollah, teilte die in Großbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) mit, die die Zahl der Todesopfer auf 42 erhöhte und Dutzende von Verletzten meldete.
Die Angriffe gegen 01:45 Uhr am Freitag (Ortszeit) zielten auf mehrere Gebiete im Umland von Aleppo, so das syrische Verteidigungsministerium. Die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA meldete, dass bei den Angriffen Israels und ungenannter bewaffneter Gruppen eine Reihe von Zivilisten und Militärangehörigen getötet und Eigentum beschädigt worden sei, ohne jedoch die Zahl der Opfer anzugeben. Die SOHR, eine oppositionelle Kriegsbeobachtungsorganisation, erklärte in Beiträgen auf X, dass israelische Angriffe ein Waffendepot in der Nähe des internationalen Flughafens von Aleppo getroffen hätten, was zu einer Reihe von großen Explosionen geführt habe. Mindestens 36 syrische Soldaten seien getötet worden, und in der Gegend befänden sich Waffendepots der Hisbollah, hieß es weiter.Video und mehr …

28.03.2024: Ukrainekrieg.  Ein Schuss und erledigt: Russische Artilleristen zerstören britische Haubitze. Russlands Verteidigungsministerium hat mitgeteilt, dass es den russischen Truppen gelungen sei, mit einem Erstschuss eine NATO-Haubitze des Typs FH-70 zu zerstören, die vom Stadtrand von Sewersk in der Donezker Volksrepublik aus auf russische Stellungen geschossen hatte.
Der Frontabschnitt Sewersk sei laut dem Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, eine der kompliziertesten Frontlinien der militärischen Sonderoperation. Dennoch kämpften die russischen Soldaten "wirklich gut", so Putin. Video und mehr …

Israelkrieg. Hamas ruft alle Muslime in der Welt zu Marsch auf Jerusalem auf. In einer am Mittwoch veröffentlichten Audioaufnahme ruft der militärische Arm der Palästinenserorganisation Hamas alle Muslime in der ganzen Welt dazu auf, zur "Befreiung" der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem zu marschieren.
Der militärische Arm der Palästinenserorganisation Hamas hat gestern eine Audioaufnahme veröffentlicht, auf der Muslime auf der ganzen Welt zur "Befreiung" der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem aufgerufen werden. Zu hören sein soll darauf der Anführer Mohammed Deif, zu sehen ist jedoch nur ein Schatten. Weder die Authentizität noch das genaue Datum der Aufnahme, die im Telegram-Kanal der Al-Aksa-Brigaden veröffentlicht wurde, konnten bisher geklärt werden.
Muslime in verschiedenen arabischen Ländern wurden darin aufgerufen, "in Richtung Palästina zu marschieren, jetzt, nicht morgen". Sie sollten sich nicht von Grenzen, Staaten und Restriktionen daran hindern lassen, "an der Befreiung von Al-Aqsa teilzunehmen", hieß es in der 35 Sekunden langen Aufnahme. Deif gilt gemeinsam mit dem Hamas-Chef im Gazastreifen, Jahja Sinwar, als Planer des Angriffs am 7. Oktober in Israel. In einer seltenen Botschaft hatte Deif an jenem Tag eine "Militäroperation" gegen Israel angekündigt. Mehr …

27.03.2024: Ukrainekrieg. Amerika hat keinen Plan B für die Ukraine außer mehr Krieg. Das außenpolitische Establishment der USA ist blind darauf fixiert, Russland auf dem Schlachtfeld zu besiegen und seine Wirtschaft zu zerstören. Beides wird nicht geschehen.
Einmal am vergangenen Wochenende trafen sich einige Dutzend ehemalige Kabinettsmitglieder, hochrangige Militäroffiziere, Akademiker und Think-Tank-Analysten, um die militärische Weltlage zu bewerten. Ich kann sagen, dass ich seit dem Herbst 1983, als ich als junger Vertragsforscher für den damaligen Sonderassistenten des Präsidenten, Norman A. Bailey, gelegentlich im Nationalen Sicherheitsrat arbeitete, nicht mehr so viel Angst hatte. Es war der Höhepunkt des Kalten Krieges, und die allzu realistische Übung Able Archer 83 hätte beinahe einen Atomkrieg ausgelöst.
Heute setzt das außenpolitische Establishment der USA seine Glaubwürdigkeit darauf, Russland zu demütigen, indem es die NATO-Grenzen bis auf wenige hundert Kilometer an Moskau heranrückt und gleichzeitig Moskaus Wirtschaft durch Sanktionen zerstört. Es hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, die ihm bei den europäischen Regierungen zur Verfügung stehen, und seine Heerscharen von Journalisten, Think Tanks und bezahlten Politikern mobilisiert, um den Stellvertreterkrieg in der Ukraine voranzutreiben, mit dem Ziel, die russischen Streitkräfte zu degradieren und letztlich einen Regimewechsel in Russland zu erzwingen.
Die wichtigsten Teilnehmer – ehemalige Kabinettsmitglieder mit Verantwortung für Verteidigung und nationale Sicherheit – vertraten die Ansicht, dass die NATO nach wie vor entschlossen sei, um jeden Preis zu gewinnen. „Die Frage ist, ob Russland in der Lage ist, strategische Reserven aufzubauen“, sagte einer der Teilnehmer. „Sein Offizierskorps ist nur noch zu 50 Prozent besetzt, und es gibt keine Unteroffiziere mehr.“
„Die Russen erleiden massive Verluste von 25.000 bis 30.000 Soldaten pro Monat“, fügte der ehemalige Offizier hinzu. „Sie können den Kampfeswillen auf dem Schlachtfeld nicht aufrechterhalten. Die Russen stehen vor einer Zerreißprobe. Können sie ihren nationalen Willen bewahren? Nicht, wenn die manipulierte Wahl [von Wladimir Putin in diesem Monat] ein Zeichen war. Ihre Wirtschaft ist verwundbar. Wir müssen die Sanktionen und das finanzielle Verbot von Lieferungen nach Russland verdoppeln. Die Russen haben ein potemkinsches Bild von Stärke.
All diese Aussagen sind nachweislich falsch und dem Berichterstatter bekannt. Die Behauptung, Russland habe 25.000 bis 30.000 Opfer pro Monat zu beklagen, ist lächerlich. Etwa 70 Prozent der Verluste auf beiden Seiten werden durch die Artillerie verursacht, und nach allen Schätzungen verschießt Russland fünf- bis zehnmal so viele Granaten wie die Ukraine. Russland hat Frontalangriffe sorgfältig vermieden, um Arbeitskräfte zu sparen. Mehr …

EU-Kommissions-Vizepräsident Borell über die Profiteure von Terror und Krieg. Gelegentlich sagen selbst die Spitzen der Politik in der EU die Wahrheit. Der katalanische Sozialdemokrat Josep Borrell, Vizepräsident der EU-Kommission und Chef der Außen- und Sicherheitspolitik der EU, ist manchmal recht offen. Er hält alles außerhalb des „Gartens“ der EU für „Dschungel“. Und er weiß auch wessen Interessen er zu vertreten hat und daher den Krieg in der Ukraine nicht verlieren darf.
Gegenüber der CNN Journalistin Christiane Amanpour enthüllt er im Interview einige interessante Wahrheiten. Interessant ist in der Tat, wie sehr die NATO-Agenda in Anbetracht der jüngsten Erfordernisse in die Öffentlichkeit gedrängt worden ist. Hier gibt es Borrell offen zu – und macht sich nicht einmal mehr die Mühe, an der Fassade festzuhalten -, dass es im Ukraine-Krieg nur um die Interessen Europas geht und nichts mit der Fürsorge für das ukrainische Volk zu tun hat: Mehr …

Gebiet Belgorod: 18 Luftangriffe aus Kiew abgewehrt. In der Nacht zum Mittwoch haben russische Luftabwehrsysteme 18 Geschosse des Mehrfachraketenwerfers "Vampire" aus tschechischer Produktion im Anflug auf das Gebiet Belgorod zerstört. Für das gesamte Gebiet sowie die gleichnamige Gebietshauptstadt sei Raketenalarm ausgelöst worden, teilte das russische Verteidigungsministerium mit.
Nach Angaben des Gouverneurs der Region Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, wurde bei dem ukrainischen Angriff mindestens ein Mann verletzt. In der Siedlung Dubowoje sowie in den Dörfern Tawrowo und Nikolskoje seien mehrere Häuser und Autos beschädigt worden. Video und mehr …

Israelkrieg. Gaza-Verhandlungen in Sackgasse – Hamas-Forderungen lassen Gespräche platzen. Netanjahus Regierung widersetzt sich dem wachsenden Druck aus der internationalen Gesellschaft. Die Hamas fordert den vollständigen israelischen Abzugs aus Gaza. Die Terroristen lehnten alle US-Kompromissvorschläge ab, während „sie die Resolution des Weltsicherheitsrats feiern“, erklärt Netanjahu. Das israelische Militär hat die Bombardierung des Gazastreifens fortgesetzt.
Die indirekten Verhandlungen über eine Waffenruhe im Gaza-Krieg scheinen in eine Sackgasse geraten zu sein. Die israelische Verhandlungsdelegation wurde laut Medienberichten bis auf ein kleines Team aus Katar zurückbeordert, was zu Schuldzuweisungen zwischen den USA und Israel führte. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte nach Angaben seines Büros: „Die Position der Hamas beweist eindeutig, dass sie nicht an einer Fortsetzung der Verhandlungen über einen Deal interessiert ist, und ist ein trauriger Beweis für den Schaden, den die Entscheidung des Weltsicherheitsrats angerichtet hat.“
Die US-Regierung wies seine Äußerung zurück: Die Erklärung, dass die Hamas den jüngsten Vorschlag in den Geisel-Verhandlungen wegen der UN-Resolution zurückgewiesen habe, sei „in fast jeder Hinsicht ungenau, und sie ist unfair gegenüber den Geiseln und ihren Familien“, sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, Matthew Miller, in Washington.
Weltsicherheitsrat fordert Waffenruhe – Hamas „feiert“. Mit einer völkerrechtlich bindenden Resolution hatte der Weltsicherheitsrat am Vortag erstmals seit Kriegsbeginn eine „sofortige Waffenruhe“ im Gazastreifen gefordert. Die USA hatten auf ihr Vetorecht verzichtet. Die Hamas teilte daraufhin mit, sie beharre bei den Verhandlungen auf ihrer Forderung nach einem umfassenden Waffenstillstand, einschließlich eines vollständigen israelischen Abzugs aus Gaza.
Die Hamas habe „alle US-Kompromissvorschläge abgelehnt, während sie die Resolution des Weltsicherheitsrats feiert“, sagte Netanjahu. US-Außenamtssprecher Miller betonte dagegen, die Hamas habe bereits vor dem Votum im UN-Sicherheitsrat ihre Antwort auf den jüngsten Verhandlungsvorschlag vorbereitet und nicht nach der Abstimmung. Mehr ….

Katar: Israel bricht Friedensverhandlungen mit der Hamas ab. In Tel Aviv sieht man die Hamas durch die Forderung des UN-Sicherheitsrats nach einer Waffenruhe im Gazastreifen angeblich gestärkt und bricht deswegen die Verhandlungen mit der Hamas in Katar ab. Die Enthaltung der USA bei einer Abstimmung über die Resolution belastet die Beziehungen Israels zu den USA.
Die indirekten Verhandlungen über einen Waffenstillstand im Gaza-Krieg scheinen in eine Sackgasse geraten zu sein. Die israelische Verhandlungsdelegation wurde bis auf ein kleines Team aus Katar zurückbeordert, was zu Schuldzuweisungen zwischen den USA und Israel führte. Erstmals seit Beginn des Gaza-Krieges forderte kürzlich der UN-Sicherheitsrat in New York mit der Annahme einer entsprechenden Resolution eine Feuerpause, weil die Annahme dieser Resolution diesmal durch die Stimmenthaltung der USA ermöglicht wurde. Die Enthaltung der USA im UN-Sicherheitsrat belastet derzeit erheblich die Beziehungen Israels zu den Vereinigten Staaten als dessen wichtigstem Verbündeten.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte am Dienstag, die Position der Hamas beweise eindeutig, dass sie nicht an einer Fortsetzung der Verhandlungen über ein Abkommen interessiert sei und das "ein trauriger Beweis für den Schaden ist, den die Entscheidung des Sicherheitsrats angerichtet hat". Die US-Regierung wies Netanjahus Äußerung prompt zurück: Die Erklärung, dass die Hamas den jüngsten Vorschlag in den Geisel-Verhandlungen wegen der UN-Resolution zurückgewiesen habe, sei "in fast jeder Hinsicht ungenau, und sie ist unfair gegenüber den Geiseln und ihren Familien", sagte der Sprecher des US-Außenministeriums Matthew Miller am Dienstag.
Zugleich teilte auch die Hamas-Bewegung mit, sie beharre bei den Verhandlungen auf ihrer Forderung nach einem umfassenden Waffenstillstand, einschließlich eines vollständigen israelischen Abzugs aus dem Gazastreifen. Mehr …

Krieg im Allgemeinen. Schillers Wallenstein – Teil 1. Das ewige Geschäft mit dem Krieg und der „langen Münze“. Monetäre Raubzüge des Prager Münzkonsortiums zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges veranschaulichen, wie der Krieg sich immer wieder selbst ernährt.
Der herausragende Dichter, Philosoph und Dramatiker Friedrich Schiller (1759–1805) setzte dem böhmischen Feldherrn Albrecht Wallenstein (1583–1634) im Rahmen seiner berühmten Trilogie ein Denkmal. Zudem führt Schillers Drama dem geneigten Publikum den parasitären Charakter des Militärs und des Krieges am Beispiel des Dreißigjährigen Krieges eindringlich vor Augen. Weniger Beachtung finden hingegen bis dato die kriminellen Aktivitäten eines Münzkonsortiums rund um den „Geschäftsmann“ Wallenstein. Dabei sind die Parallelen zu den „Geldschöpfern“ der heutigen Zeit frappierend.
Epoche des Dreißigjährigen Krieges. Die Wallenstein-Trilogie Schillers ist ein Hauptwerk der sogenannten Weimarer Klassik. Mit der Trilogie führte Schiller das Genre des Geschichtsdramas zur Vollendung. Im Zentrum der Inszenierung steht besagter Albrecht Wallenstein. 1634 wird Wallenstein von Offizieren des österreichischen Kaisers Ferdinand II. (1578–1637) ermordet. Für meine persönlichen Betrachtungen sind die Geschehnisse des Prager Münzkonsortiums von besonderer Bedeutung – damit einhergehend auch die systematische erzwungene Bewirtschaftung der unterworfenen und eigenen Bevölkerung.
Der Krieg ernährt den Krieg. Die Geschichte des erfolgreichen Feldherrn und Machtmenschen Albrecht Wallenstein überlagert die räuberischen monetären Feldzüge, die Wallenstein mit seinen Vertrauten zulasten der Allgemeinheit unternahm. Die Vorgänge erinnern an heutige Geschehnisse rund um die Geldverschlechterungspraktiken der „modernen“ Zentralbanken. Wallenstein war ein großer Profiteur des Krieges und sein blutgetränkter Stern ging mit dem Prager Fenstersturz auf.
Der entfesselte Krieg stürzte ganz Zentraleuropa in bittere Armut und vernichtete viele Menschenleben. Einige Geschäftsleute fassten hingegen die Gelegenheit beim Schopf und häuften gewaltige Vermögenswerte an. Profiteure des Krieges haben ganz offensichtlich kein Interesse am Frieden und selbstverständlich auch keinen Handlungsanreiz, um Frieden zu schließen. Mehr …

26.03.2024: Ukrainekrieg.  Erster Marder in der Trophäensammlung: Russen erbeuten Panzer aus deutscher Produktion. Russlands Verteidigungsministerium hat mitgeteilt, dass Einheiten der Truppengruppe "Süd" in der Nähe der kürzlich befreiten Stadt Awdejewka in der Volksrepublik Donezk erstmals einen Schützenpanzer vom Typ Marder aus deutscher Produktion erbeutet hätten.  Video und mehr …

Europa täuscht sich gefährlich über den verlorenen Krieg in der Ukraine. Die NATO kann die Ukraine nicht vor einer Niederlage bewahren, und die europäischen Staats- und Regierungschefs fürchten, was als Nächstes passiert, wenn dieser Tag unweigerlich eintritt
Europa steht vor einer Niederlage in der Ukraine, da seine Politik in Bezug auf den Krieg in die falsche Richtung geht. Europas Ansatz wird der wachsenden Realität vor Ort immer weniger gerecht, während die zunehmenden Bemühungen, Russland zu bestrafen und die Entsendung von Truppen in die Ukraine zu fördern, kontraproduktiv erscheinen. Ein gutes Beispiel hierfür ist Deutschland, das angedeutet hat, dass es die Ukraine weiterhin unterstützen und seine Anti-Russland-Agenda vorantreiben wird. Bundeskanzler Olaf Scholz bezeichnet Wladimir Putin nicht mehr als Russlands Präsident und spricht den russischen Staatschef nur noch mit seinem Nachnamen Putin an.
Deutschland wird jedoch seine Taurus-Langstreckenraketen nicht in die Ukraine schicken, wo sie für einen Angriff auf Moskau eingesetzt werden könnten, da Russland aufgrund eines mitgehörten Internertelefonates von diesem Plan weiß. Die Russen haben Scholz mitgeteilt, dass sie Vergeltung üben werden, wenn er sie schickt – wie genau, bleibt Scholz‘ Fantasie überlassen. Mehr …

Israelkrieg. Krieg gegen Gaza: Israel zieht die USA in einen künftigen Regionalkrieg hinein. Wenn Washington zulässt, dass Israel den Gazastreifen in ein riesiges Flüchtlingslager verwandelt und die Palästinenser nach und nach auf die Boote zwingt, wird sich in der gesamten Region ein beispielloser existenzieller Kampf entfalten. Als der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu gefragt wurde, ob er mit der jüngsten Konferenz „Sieg Israels“ einverstanden sei, auf der die Massenvertreibung der Palästinenser aus dem Gazastreifen gefordert wurde, sagte er, die Minister seiner Regierung, die daran teilnahmen, hätten „ein Recht auf ihre Meinung“.
Dies war, wie üblich, irreführend. Nur wenige Monate zuvor hatte er Berichten zufolge Ron Dermer, einen seiner engsten Mitarbeiter, damit beauftragt, Möglichkeiten zur „Ausdünnung“ der Bevölkerung des Gazastreifens zu erforschen. Die Idee war, den Widerstand Ägyptens, der USA und Europas gegen eine weitere Flüchtlingswelle zu umgehen, indem das Meer als humanitäre Geste geöffnet wird. Israel Hayom, das eine Kopie des Plans erhielt, bemerkte dazu: „Das Phänomen der Flüchtlinge in Kriegsgebieten ist eine akzeptierte Sache. Allein in den letzten zehn Jahren haben Millionen von Flüchtlingen Kriegsgebiete auf der ganzen Welt verlassen, von Syrien bis zur Ukraine. Bei allen wurde festgestellt, dass sie eine Adresse in den Ländern haben, die sich bereit erklärt haben, sie aus humanitären Gründen aufzunehmen. Mehr …

Rückschlag für Israel im Gaza-Krieg: Enthaltung der USA bei UN-Gaza-Resolution. Die Enthaltung der USA im UN-Sicherheitsrat bei der jüngsten Gaza-Resolution war ein schwerer Rückschlag für Israel. Die somit beschlossene Resolution ist damit auch ein Sieg für die Hamas, weil das eine Krise in den Beziehungen zwischen Israel und den USA verursachen könnte.
Erstmals seit Beginn des Gaza-Krieges forderte der UN-Sicherheitsrat am Montag in New York mit der Annahme einer entsprechenden Resolution eine Feuerpause, weil die USA durch ihre Enthaltung die Annahme dieser Resolution ermöglicht hatten. Alle anderen Mitglieder des höchsten UNO-Gremiums stimmten dafür, angesichts des islamischen Fastenmonats Ramadan eine sofortige Feuerpause im Gazastreifen zu fordern, die danach zu einer "dauerhaften und nachhaltigen Waffenruhe" führen soll.
Die US-amerikanische Botschafterin Linda Thomas-Greenfield hob hervor, sie habe sich enthalten, weil der Text die Hamas nicht verurteile. Die US-Enthaltung war insofern ein schwerer Rückschlag für Israel, weil USA bei dieser jüngsten Gaza-Resolution, in der die Hamas nicht verurteilt wurde, keinen Gebrauch von ihrem Vetorecht machten. Die Regierung in Washington, D.C. hatte nach dem großen Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober vergangenen Jahres mit ihrem Veto mehrmals Resolutionen des UN-Sicherheitsrates verhindert, die bereits eine Waffenruhe forderten, und dies stets mit dem Recht Israels auf "Selbstverteidigung" begründet. Die nun beschlossene Resolution ist auch zugleich ein Sieg für die Hamas, weil sie eine Krise in den Beziehungen zwischen Israel und den USA verursachen könnte.
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu reagierte verärgert auf die Stimmenthaltung von Israels wichtigstem Verbündeten bei der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat. "Das gibt der Hamas die Hoffnung, dass der internationale Druck es ihr erlaubt, einer Waffenruhe auch ohne die Freilassung unserer Verschleppten zuzustimmen", erklärte Netanjahu laut seinem Büro. Zudem sagte Netanjahu die geplante Abreise einer hochrangigen israelischen Delegation zu Konsultationen in Washington, D.C. ab. Der israelische Minister für strategische Angelegenheiten Ron Dermer und der Nationale Sicherheitsberater Zachi Ha-Negbi hätten am Montag in die USA fliegen sollen, um sich dort mit hochrangigen Vertretern der US-Regierung zu treffen. Die Gespräche hätten über Israels Bodenoffensive in Rafah an Grenze zu Ägypten geführt werden sollen. Ungefähr zur selben Zeit traf allerdings Israels Verteidigungsminister Joaw Galant, der am Sonntagabend nach Washington abgereist war, mit dem US-amerikanischen Nationalen Sicherheitsberater Jake Sullivan zusammen. Israel treibt trotz der laufenden Verhandlungen über eine Waffenruhe die Vorbereitungen für eine Bodenoffensive in Rafah am Südende des Gazastreifens voran, um nach eigenen Angaben weitere Hamas-Bataillone zu zerschlagen und dort vermutete Geiseln zu befreien. Mehr …

Sofortige Waffenruhe in Gaza nicht in Sicht. Israelische Panzer bewegen sich in der Nähe der Grenze zwischen Israel und Gaza. Der UN-Sicherheitsrat fordert erstmals eine „sofortige Waffenruhe“, doch der Gaza-Krieg tobt weiter. Die USA und Baerbock warnen derweil abermals vor einer Offensive auf Rafah.
Im Gaza-Krieg sind die Fronten auch nach der Forderung des Weltsicherheitsrats nach einer „sofortigen Waffenruhe“ per Resolution weiter verhärtet. Während UN-Generalsekretär António Guterres mit Nachdruck eine Umsetzung der Resolution verlangte, bekräftigte die islamistische Hamas ihre Forderung eines dauerhaften Waffenstillstands – und gab Israel am Montagabend die Schuld, dass es bisher keine Einigung über ein Abkommen für eine Feuerpause und die Freilassung weiterer Geiseln gibt. Zwischen Israel und dem wichtigen Verbündeten USA wiederum kam es zu größeren Verstimmungen: Aus Ärger, dass die Amerikaner der Resolution zum Erfolg verhalfen, sagte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu eine Delegationsreise nach Washington in letzter Minute ab. Die US-Regierung reagierte irritiert und bemühte sich gleichzeitig darum, die Israelis zu besänftigen und die Bedeutung der Sicherheitsrats-Resolution herunterzuspielen. USA: Resolution ist nicht bindend.   Mehr …

25.03.2024: Ukrainekrieg.   Liveticker Ukraine-Krieg – Bericht: Zwei Patriot-Komplexe an Kiewer Flughafen zerstört. Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.  Mehr …

Wie das russische Militär die radioelektronische Kriegführung perfektioniert. In den abgelegenen Weiten Transbaikaliens enthüllt das russische Verteidigungsministerium den "Palantin" ‒ einen wegweisenden Systemkomplex zur radioelektronischen Kriegführung: Drohnen werden lahmgelegt, Kommunikation wird unterbrochen. Eine neue Ära der militärischen Strategie bricht an.
Militärische Übungen der Einheit für radioelektronische Kriegführung der kombinierten Armee des Östlichen Militärbezirks fanden in der Region Transbaikalien unter Einsatz moderner Funkstörsysteme statt. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurde "besonderes Augenmerk auf den Kampfeinsatz des modernen radioelektronischen Kriegführungssystems 'Palantin' gelegt, das auf einer modernen softwaredefinierten Plattform basiert und für die radioelektronische Erkundung und die Unterdrückung bestehender und zukünftiger feindlicher Kommunikationssysteme ausgelegt ist", schreibt die Militärbehörde.
Dieser Komplex der neuen Generation wird vom russischen Militär bereits in der Zone der militärischen Sonderoperation in der Ukraine eingesetzt. Experten zufolge erhöht "Palantin" die operativen Fähigkeiten der russischen Streitkräfte erheblich. Mehr … 

Kayvan Soufi-Siavash (Ken Jebsen) zum Ukraine-Russland-Konflikt. Wenn die Guten das Völkerrecht abschaffen wollen, sind wir dann den falschen Guten gefolgt? Dieser und anderen Fragen gehen wir in diesem kurzweiligen Interview mit Kayvan Soufi-Siavash (Ken Jebsen) nach. Die Reise zur Untersuchung des Ukraine-Russland-Konflikts führt uns zu den Anfängen des letzten Jahrhunderts und bringt selten Gehörtes ans Licht. Video und mehr …

Israelkrieg. Platzhalter

Jemens Schachmatt im Indischen Ozean. Die Ansarallah hat die globale Machtdynamik in der Schifffahrt im Alleingang gestört. Jemen greift Schiffe, die mit Israel in Verbindung stehen, tief im Indischen Ozean an, um die letzte Wasserstraße zum Besatzungsstaat abzuschneiden. “Unser Volk ist bereit, Hunderttausende von Mudschaheddin nach Palästina zu schicken. Okay, die Geografie könnte ein Problem darstellen. Es könnte für unsere Leute ein Problem sein, in großer Zahl dorthin zu gehen. Dennoch und trotz aller Hindernisse werden wir nicht zögern, alles zu tun, was wir können. Wir sind mit unseren Brüdern in der Dschihad- und Widerstandsfront vollständig koordiniert, um alles zu tun, was wir machen können.”  – Abdul-Malik al-Houthi, 10 October 2023
Seit Abdul-Malik al-Houthis Ausrufung drei Tage nach Beginn der Al-Aqsa-Flutungsoperation des palästinensischen Widerstands am 7. Oktober hat die jemenitische Ansarallah-Bewegung unter seiner Führung einen bemerkenswerten Wandel vollzogen. Die maritime Reichweite der Ansarallah hat alle anfänglichen Erwartungen übertroffen und reicht nun bis zu den fernen Küsten des Indischen Ozeans, um Israel zu belagern, indem sie die Schifffahrtsinteressen des Besatzungsstaates ins Visier nimmt. Die strategische Lage des Jemen ist nicht nur ein Hoffnungsschimmer für die Palästinenser, die Israels brutale militärische Angriffe auf ihr Leben, ihre Häuser und ihre Lebensgrundlagen ertragen müssen, sondern ist auch zu einem entscheidenden Pfeiler im Kampf der Achse des Widerstands gegen die hegemonialen Machenschaften der USA in Westasien geworden.
Ende Februar schwor al-Houthi, die Angriffe auf Schiffe mit Verbindungen zu Israel auszuweiten, und erklärte: “Wir haben Überraschungen, mit denen die Feinde überhaupt nicht rechnen”, bevor er den erfolgreichen Test einer neuen Hyperschallrakete ankündigte. Dies steht in krassem Widerspruch zu den westlichen Darstellungen, die ihre eigenen Eindämmungsbemühungen anpreisen, um den Jemen einzukreisen und seine Fähigkeit zu vereiteln, Schiffe, die nach Israel fahren, abzufangen. Die Marineoperationen der mit den Ansarallah verbündeten Streitkräfte breiten sich vielmehr über eine bemerkenswerte Entfernung von über 6.000 Kilometern aus. Mehr …

24.03.2024:Ukrainekrieg.  Verteidigungsministerium: "200 Soldaten eliminiert und weitere Siedlung an Front Donezk befreit". Ein Sprecher der Truppengruppe "Süd" hat am Samstag bekannt gegeben, dass an der Front bei Donezk die Siedlung Krasnoje in der Volksrepublik Donezk befreit und damit die taktische Lage entlang der Frontlinie verbessert wurde.  Video und mehr …

Raketenalarm: Russland verletzt Nato-Luftraum, Polen bestellt Botschafter ein. Eine russische Rakete, die vermutlich auf Lwiw gerichtet war, flog knapp eine Minute durch Polen. Der Vorfall hat nun diplomatische Konsequenzen. Russland hat bei Raketenangriffen auf die Westukraine am Sonntagmorgen polnischen Angaben zufolge kurzzeitig den Luftraum des Nato-Mitglieds Polen verletzt. Am 24. März um 4.23 Uhr habe eine Verletzung des polnischen Luftraums durch einen in dieser Nacht von einem Langstreckenflugzeug Russlands abgeschossenen Marschflugkörper stattgefunden, schrieb der Generalstab der polnischen Streitkräfte auf der Plattform X (vormals Twitter). Ziele der Angriffe seien Städte in der Westukraine gewesen. Das Objekt sei in der Nähe des Dorfes Oserdow in den polnischen Luftraum eingetreten und sei dort 39 Sekunden lang geblieben.
Wie am Nachmittag bekannt wurde, löst der Vorfall diplomatische Spannungen aus. Das Außenministerium in Warschau werde den russischen Botschafter einbestellen, der sich dazu erklären müsse, sagte Vize-Außenminister Andrzej Szejna nach Angaben der Agentur PAP. Von den Informationen des Botschafters hänge das weitere Vorgehen ab. Mehr …

Ukrainekrieg „auf russischen Boden" verlagern. Luftraum verletzt: Polen bestellt russischen Botschafter ein – Russland greift Kiew und Region Lwiw aus der Luft an. Russland und die Ukraine melden gegenseitig Raketenangriffe. Zwei russische Schiffe der Schwarzmeerflotte wurden von der Ukraine getroffen. Zum anderen berichtet Polen, dass russische Raketen kurzzeitig polnischen Luftraum verletzt haben. Auch auf Kiew gab es Angriffe.
Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew und die Region Lwiw im Westen des Landes in der Nacht auf Sonntag mit Luftangriffen überzogen. Die Ukraine hatte in der Nacht Angriffe von insgesamt 57 russischen Raketen und Drohnen gemeldet. Ziel waren vor allem Lemberg im Westen des Landes sowie Kiew. Kiews Militärverwaltungschef Serhij Popko erklärte bei Telegram, die Raketen seien in der Morgendämmerung „in Gruppen“ auf die Hauptstadt abgefeuert worden. „Explosionen in der Hauptstadt. Die Luftabwehr funktioniert. Verlassen Sie die Schutzräume nicht“, schrieb der Kiewer Bürgermeister Witali Klitschko im Online-Dienst Telegram.
Der Gouverneur der Region Lwiw, Maksym Kosyzkyj, meldete Raketenangriffe auf den Kreis um die südlich von Lwiw gelegene Stadt Stryj. Lwiws Bürgermeister Andriy Sadowyj zufolge wurden etwa 20 Raketen und sieben Schahed-Drohnen aus iranischer Produktion auf die Region abgefeuert, die auf kritische Infrastruktureinrichtungen abgezielt hätten. Zum anderen griff die Ukraine mit Raketen Russland an. Beim jetzigen Angriff schoss die russische Armee nach eigenen Angaben mindestens zehn ukrainische Raketen ab, die Richtung Krim unterwegs gewesen seien. Kiew meldet, dort unter anderem zwei russische Schiffe getroffen zu haben. Polen wirft Russland Verletzung von Luftraum vor. Mehr …

Israelkrieg. Platzhalter

Anders als angekündigt Huthi-Miliz attackiert chinesischen Ölfrachter. Die Huthis verstehen sich als Teil der vom Iran unterstützten "Achse des Widerstands". Viele Reedereien meiden inzwischen den Golf von Aden, weil die jemenitischen Huthis dort aus Solidarität mit der Hamas immer wieder Schiffe beschießen. Dass es nun einen chinesischen Frachter trifft, könnte jedoch auf eine Fehlannahme der Miliz zurückzuführen sein.
Die jemenitische Huthi-Miliz hat einen chinesischen Ölfrachter unter Beschuss genommen. Das unter panamaischer Flagge fahrende, einem chinesischen Eigentümer gehörende Schiff "Huang Pu" sei nahe der jemenitischen Hafenstadt Mokka am Samstag von insgesamt fünf ballistischen Raketen beschossen worden, erklärte das Zentralkommando des US-Militärs (Centcom). Eines der Geschosse habe das Schiff getroffen. Demnach wurde bei dem Angriff niemand an Bord verletzt.
Das vom Roten Meer aus in Richtung des indischen Hafens New Mangalore fahrende Schiff habe nach dem Beschuss seine Fahrt fortsetzen können, erklärte Centcom weiter. Centcom und der britischen Seefahrtsbehörde UKMTO zufolge brach infolge des Angriffs ein Brand aus, der allerdings wenig später gelöscht wurde.  Mehr …

23.03.2024: Ukrainekrieg. Platzhalter

Israelkrieg. Nahost-Krieg: UN-Chef Guterres fordert "Ende des Alptraums". Bei seinem Besuch in der ägyptischen Stadt Rafah an der Grenze zum Gazastreifen hat UN-Generalsekretär António Guterres eine sofortige humanitäre Waffenruhe zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen sowie mehr Hilfen für die Bewohner gefordert. Mehr …

USA: Angriffe auf drei unterirdische Huthi-Lagerstätten. Die US-Armee hat nach eigenen Angaben wieder mutmaßliche Stellungen der Huthis im Jemen angegriffen. Die jemenitische Miliz hat ihre Angriffskampagne auf Schiffe im Roten Meer trotz zweimonatiger US-Luftangriffe auf den Jemen fortgesetzt.
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben am Freitag unterirdische Lagerstätten der Huthis angegriffen. Die US-Streitkräfte hätten "Selbstverteidigungsangriffe" gegen drei unterirdische Lagereinrichtungen der von Iran unterstützten Huthis ausgeführt, erklärte das US-Zentralkommando (CENTCOM). Zudem seien vier unbemannte Luftfahrzeuge zerstört worden.
Es seien außerdem vier von den Huthis Richtung Rotes Meer gestartete Antischiffsraketen registriert worden. Dem CENTCOM zufolge wurden keine Verletzten oder Schäden an Schiffen der USA bzw. ihrer Verbündeten oder an Handelsschiffen gemeldet. Laut Zeugen und Videos, von denen einige in den sozialen Medien kursierten, wurden am Freitagabend in Sanaa auch Explosionen gesichtet und gehört. Aufnahmen zeigten Explosionen und Rauch, der über der von den Huthis kontrollierten Hauptstadt aufstieg. Mehr …

22.03.2024: US-Raketenangriffe auf den jemenitischen Hafen Hodeidah am Roten Meer. US-amerikanische und britische Kampfjets haben am Montag zehn Luftangriffe auf die jemenitische Hafenstadt Hodeidah am Roten Meer geflogen, wie der Fernsehsender der Houthi Al Masirah TV berichtete.
Das US-Zentralkommando CENTCOM bestätigte, dass es am Montag eine Reihe von Angriffen auf den von den Houthi kontrollierten Jemen unternommen hat, sagte aber nicht, ob das Vereinigte Königreich daran beteiligt war. Die Jemeniten schreiben die meisten Angriffe sowohl den USA als auch dem Vereinigten Königreich zu, seit sich die Briten den Amerikanern bei der ersten Bombardierungsrunde am 12. Januar angeschlossen haben und seitdem an mehreren Runden von Angriffen beteiligt waren.
CENTCOM behauptete, dass seine Streitkräfte zwischen 13.00 und 19.40 Uhr (Sanaa-Zeit) „sieben Anti-Schiffs-Raketen, drei unbemannte Luftfahrzeuge (UAV) und drei Waffenlagercontainer in den von den Houthi kontrollierten Gebieten des Jemen erfolgreich bekämpft und zerstört“ hätten. Al Masirah meldete keine Opfer, und von Seiten der Houthi gab es keine Bestätigung für die Behauptungen der USA, sie hätten Waffen zerstört. Houthi-Führer Abdul Malik al-Houthi erklärte letzte Woche, dass 34 jemenitische Kämpfer getötet worden seien, seit die Houthi, die offiziell als Ansar Allah bekannt sind, als Reaktion auf den Angriff im Gazastreifen mit Angriffen auf israelische Handelsschiffe begonnen hätten. Nach Angaben des Yemen Data Project wurde bei den neuen US-Bombardements mindestens ein Zivilist getötet.
Al-Houthi erwähnte die Opfer, als er ankündigte, dass Ansar Allah beabsichtige, seine Angriffe auf mit Israel verbundene Schiffe im Indischen Ozean auszuweiten, die das Rote Meer meiden wollten. Dies zeigt, dass die US-Bombenkampagne die Houthi nicht abgeschreckt hat. Mehr …

Ukrainekrieg.  Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew meldet landesweit Stromausfälle nach russischen Angriffen. Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen. Mehr …

Orban-Fico-Koalition gegen neue EU-Waffenlieferung. Tschechien will Munition außerhalb der EU beschaffen, finanziert soll es vom EU-Steuerzahler werden. Ungarn und die Slowakei schließen sich dieser neuen Waffeninitiative für die Ukraine aber nicht an. Die Ukraine ist mit zwei Problemen am Schlachtfeld konfrontiert: Es fehlt an Munition und an Soldaten. Um den Munitionsmangel anzugehen, kommt eine Initiative aus Tschechien, die man vor allem in Brüssel besonders gern sieht. Die Tschechen beschaffen Munition außerhalb Europas. Bratislava und Budapest werden sich dieser Aktion aber nicht anschließen.
Tschechiens Präsident Petr Pavel hatte bei der Münchner Sicherheitskonferenz bereits angekündigt, dass sein Land „eine beträchtliche Menge Waffen für die Ukraine außerhalb Europas“ beschaffen könne. Damals sprach er von 500.000 Schuss 155-Millimeter-Munition und 300.000 Schuss 122-Millimeter-Munition. Damit meint es Pavel ernst. Denn am Donnerstag waren dafür die Außenminister der Visegrád-Gruppe (V4) in Prag zusammenkommen. Doch auch diese Gruppe ist sich nicht mehr einig: Tschechien und Polen stehen der Slowakei und Ungarn gegenüber. Bratislava und Budapest wollen eine diplomatische Schlichtung des EU-Konflikts mit Russland und stellen sich gegen die Finanzierung von Waffenlieferung durch die EU. Insofern werden sich die beiden Länder der tschechischen Initiative nicht anschließen. Das erklärte der slowakische Außenminister nach dem Treffen auf einer Pressekonferenz. Medien berichten zudem über dieselbe Position aus Ungarn. Mehr …

Französische Generäle wissen: "Verteidigung der ukrainischen Armee steht kurz vor Zusammenbruch". Paris bereitet sich darauf vor, Truppen in die Ukraine zu entsenden. Der Militärführung des Landes ist klar, dass Kiew vor einer Niederlage steht. Doch einzig pensionierte Militärs des Landes kritisieren offen die Pläne des französischen Präsidenten, in den Konflikt einzugreifen. Podcast und mehr

Größter Angriff auf das ukrainische Stromnetz in der Geschichte. Russlands Armee hat in der Nacht zum Freitag Raketen- und Drohnenangriffe auf militärisch und kriegswirtschaftlich wichtige Infrastruktur in der Ukraine geflogen. Besonders betroffen waren nach Angaben der ukrainischen Seite Anlagen der Energieerzeugung und die Stromnetze.  Video  und mehr …

Frontabschnitt Awdejewka: Russland befreit Siedlung Tonenkoje. Wie bereits am Donnerstag gemeldet, hat die russische Armee die Siedlung Tonenkoje bei Awdejewka befreit. Tonenkoje liegt westlich der Stadt Awdejewka mitten in der zweiten Verteidigungslinie der ukrainischen Truppen im Donbass. Video und mehr …

Russlands Luftstreitkräfte vernichten ukrainischen Stützpunkt bei Kupjansk. Russlands Verteidigungsministerium hat am Donnerstag weitere Details aus der Zone der militärischen Sonderoperation mitgeteilt. Eine Kampfgruppe der russischen Luftstreitkräfte hat einen Stützpunkt der ukrainischen Streitkräfte am Frontabschnitt Kupjansk vernichtet. Video und mehr …

Wer profitiert von der Einführung französischer Truppen in der Ukraine? In den französischen Medien wird über verschiedene Szenarien für den Einsatz von Truppen in der Ukraine spekuliert. Paris dementiert jegliche Informationen zu diesem Thema, aber Kiew gibt zu, dass solche Gespräche stattfinden. Was können uns solche Widersprüche sagen?
Der pensionierte französische Oberst Vincent Arbaretier hat zwei mögliche Szenarien für den Einsatz von Soldaten in der Ukraine genannt. Dies berichtet der Fernsehsender LCI. Zu den Optionen gehören die Stationierung von Truppen entlang des Dnjepr oder ihr Einsatz an der Grenze zu Weißrussland und rund um Kiew. Er betonte, dass der Fluss diese Gebiete historisch in zwei Teile geteilt hat: Ost und West. Diese Wasserbarriere ist ein Objekt von strategischer Bedeutung. Richtig ausgerichtete Truppen am Ufer haben daher die Möglichkeit, die Ansammlung von Truppen der anderen Seite zu beobachten und die Verteidigung erfolgreicher durchzuführen.
Arbaretier fügte hinzu, dass Paris keine durchgehende Linie bilden müsse, sondern getrennte schnelle Reaktionseinheiten aufstellen könne. Der französische Offizier meinte dazu: "Das wird keine Provokation sein. Es wird uns ermöglichen, Russland zu Verhandlungen zu zwingen, und zwar aus einer Position der Parität heraus." Mehr …

Moskau: Angriff in Konzertsaal – laut russischem Inlandsgeheimdienst mindestens 40 Tote – Tagesschau. Nahe der russischen Hauptstadt Moskau hat es einen Anschlag auf eine Musikveranstaltung gegeben. Mindestens drei Personen in Tarnkleidung hätten das Feuer aus automatischen Waffen eröffnet, berichteten mehrere Medien.
Laut dem russischen Inlandsgeheimdienst FSB kamen mindestens 40 Menschen ums Leben, mehr als 100 seien verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich in der Crocus City Hall während eines Konzertes der russischen Band "Piknik" aus Sankt Petersburg. Die Halle bietet Sitzplätze für Tausende Zuschauer:innen. Das russische Außenministerium nannte den Angriff ein "blutiges terroristisches Attentat". "Die gesamte Weltgemeinschaft muss dieses verabscheuungswürdige Verbrechen verurteilen", schrieb Ministeriumssprecherin Maria Sacharowa im Onlinedienst Telegram. Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin sprach von einer großen Tragödie. Er sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. Sobjanin ergänzte, alle Sport-, Kultur- und sonstigen Veranstaltungen in Moskau seien für das Wochenende abgesagt worden. Video …

Israelkrieg. Platzhalter

Bericht: Huthi sichern russischen und chinesischen Schiffen freies Geleit im Roten Meer zu. Seit Wochen attackieren die Huthi aus dem Jemen Handelsschiffe mit Bezug zu Israel. Westliche Staaten entsandten Kriegsschiffe zur Abwehr. Bei einem Geheimtreffen in Oman sollen die Huthi mit Moskau und Peking vereinbart haben, dass deren Schiffe sicher durch das Rote Meer fahren können.
Die Huthi-Bewegung im Jemen hat mitgeteilt, dass chinesische und russische Schiffe durch das Rote Meer und den Golf von Aden fahren können, ohne angegriffen zu werden. Das berichtet das amerikanische Medienunternehmen Bloomberg. Laut einer von Bloomberg namentlich nicht genannten Quelle gab es in den vergangenen Tagen in Oman Gespräche zwischen Moskauer und Pekinger Diplomaten sowie dem Huthi-Sprecher Mohammed Abdel Salam. Man habe sich demnach geeinigt, dass Moskau und Peking keine Angriffe auf Frachter jedweder Art befürchten müssen.
Im Gegenzug, schreibt Bloomberg, sollen sich sowohl Russland als auch China im Sicherheitsrat der UNO verstärkt für die Interessen der Huthi einsetzen. Derzeit sei nicht klar, wie sich eine solche Unterstützung manifestiere, es wird jedoch damit gerechnet, dass Russland und China mögliche Resolutionen gegen die Huthi blockieren würden. Mehr …

21.03.2024: Ukrainekrieg. Warum gibt der Westen plötzlich bekannt, dass er Truppen in der Ukraine stationiert hat? Es ist seit Langem ein offenes Geheimnis, dass der Westen die Ukraine mit Finanzmitteln, Waffen, Ausbildung, Wartung, gezielten Informationen, Informationen über die Position der russischen Streitkräfte und ihre Schwachstellen und sogar mit Kriegssimulationen versorgt hat. Sie haben der Ukraine alles geliefert, nur keine Leichen. Präsident Joe Biden hat lange darauf bestanden, dass amerikanische Truppen „nicht in einen Konflikt mit Russland in der Ukraine verwickelt sind und es auch nicht sein werden“. Der Westen hat lange bestritten, dass er direkt in den Krieg verwickelt ist oder Truppen in der Ukraine hat.
Und das ist weitgehend richtig. Es sind ukrainische Soldaten, die zu Hunderttausenden verletzt und getötet werden. Aber es stimmt nicht ganz. Nach zwei Jahren unerschütterlichen Leugnens gab es innerhalb weniger Wochen im Februar und März eine Reihe von Eingeständnissen und Enthüllungen, dass NATO-Truppen in der Ukraine sind. Die Frage ist, warum? Was steckt hinter dieser plötzlichen Flut von Enthüllungen?
Auslöser der Aufregung war die Veröffentlichung der Abschrift eines abgehörten Gesprächs zwischen hochrangigen deutschen Luftwaffenoffizieren vom 19. Februar, aus dem hervorgeht, dass Großbritannien über Personal vor Ort in der Ukraine verfügt. Bei der Erörterung der Frage, wie deutsche Taurus-Langstreckenraketen in der Ukraine eingesetzt werden könnten, sagte ein Offizier, die Deutschen „wissen, wie die Briten es machen…. Sie haben mehrere Leute vor Ort. Das Gespräch zwischen den deutschen Beamten scheint auch die Vereinigten Staaten zu beunruhigen. Ein Beamter sagte: „Es ist bekannt, dass es dort viele Leute in Zivil gibt, die mit amerikanischem Akzent sprechen“.
Am 26. Februar enthüllte ein Bericht der New York Times, wer diese Zivilisten sein könnten. Mehr als 200 derzeitige und ehemalige CIA-Agenten sagten der Times, dass sich „Dutzende“ von CIA-Agenten in der Ukraine aufhielten, um „den Ukrainern zu helfen“, indem sie „Geheimdienstinformationen für gezielte Raketenangriffe“ und „Geheimdienstunterstützung für tödliche Operationen gegen russische Streitkräfte auf ukrainischem Boden“ lieferten.
Am 26. Februar erweiterte der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz die Liste um Frankreich. Scholz verteidigte seine Entscheidung, keine Taurus-Raketen in die Ukraine zu schicken, damit, dass die Präsenz der Deutschen in der Ukraine, der der Briten und Franzosen entsprechen müsse. Er erklärte: „Was bei den Briten und Franzosen an Zielkontrolle und begleitender Zielkontrolle gemacht wird, kann in Deutschland nicht gemacht werden.“
Und am 8. März bestätigte der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski überraschend, dass „NATO-Militärpersonal bereits in der Ukraine präsent ist“. In seiner Kritik an Scholz differenzierte er, indem er nicht verriet, welche NATO-Staaten bereits in der Ukraine sind. „NATO-Soldaten sind bereits in der Ukraine. Und ich möchte den Botschaftern dieser Länder danken, dass sie dieses Risiko auf sich genommen haben. Diese Länder wissen, wer sie sind, aber ich kann sie nicht verraten. Im Gegensatz zu anderen Politikern werde ich diese Länder nicht nennen. Mehr …

Die größten Lügen der USA und ihrer Verbündeten über den Krieg in der Ukraine. Lüge Nr. 1: Wenn Russland die Ukraine einnimmt, sind wir die Nächsten. Für diese Lüge gibt es keinerlei Beweise, und sie ist noch haarsträubender als die Lüge, dass, wenn Vietnam an die Kommunisten fällt, dies nur der erste „Dominostein“ sein wird und alle anderen fallen und die Sowjetunion und/oder das kommunistische China die Welt übernehmen werden. Russland hatte eigentlich keinen Grund, in die Ukraine einzumarschieren, bis die USA einen Staatsstreich durchführten, der die neutralistische Regierung der Ukraine stürzte und ersetzte und 2014 eine radikal antirussische Regierung installierte. Die NATO-Staaten lehnten es einstimmig ab, mit Russland über die seit Langem bestehende rote Linie der nationalen Sicherheit zu verhandeln, die es der Ukraine – dem Land, dessen Grenze nur 317 Meilen (ca. 510 km) vom Kreml (Russlands Zentralkommando) entfernt ist – verbietet, jemals in Amerikas antirussisches Militärbündnis, die NATO, aufgenommen zu werden. Am 7. Januar 2022 lehnte die NATO diesen Antrag Russlands ab. Sie wollte nicht einmal darüber verhandeln. Sie war entschlossen, diese rote Linie Russlands zu überschreiten.
Die einzige Möglichkeit, die Russland blieb, um seine rote Linie in dieser für die nationale Sicherheit Russlands so wichtigen Frage durchzusetzen, bestand darin, die Ukraine zu erobern, bevor sie in die NATO aufgenommen und mit einer US-Atomrakete ausgerüstet würde. In ähnlicher Weise, aber in umgekehrter Richtung, weigerte sich US-Präsident John Fitzgerald Kennedy 1962 während der Kubakrise, der Sowjetunion den Zugang zu Kuba zu gestatten und sowjetische Raketen zu stationieren, die das amerikanische Kommandozentrum im Weißen Haus innerhalb von 30 Minuten erreichen konnten. Der andere große Unterschied in diesem Fall ist, dass der Kreml nur 5 Minuten Raketenflugzeit von der Ukraine entfernt ist, und nicht 30 Minuten, und dass die NATO-Staaten sich weigerten, überhaupt mit Russland zu verhandeln.
Nach der Ablehnung durch die NATO am 7. Januar 2022 – der Weigerung, überhaupt über die Angelegenheit zu verhandeln – musste Russland aus Gründen der nationalen Sicherheit Maßnahmen ergreifen, und nichts Geringeres als eine Invasion der Ukraine konnte diese notwendige Maßnahme sein, die Russland von der NATO aufgezwungen wurde. Die imperialistische Aggressionsmacht ist hier Amerika (der virtuelle Besitzer des NATO-Bündnisses), NICHT Russland. Amerika beansprucht das Recht, sein Imperium bis auf 5 Minuten an die russische Kommandozentrale heranzubringen; Russland droht nicht damit, seine Grenze bis auf 5 Minuten an die amerikanische Kommandozentrale heranzubringen. Allein die Vorstellung, dass Russland ein Interesse daran haben könnte, in ein NATO-Land einzumarschieren – oder auch nur in die Ukraine einzumarschieren, bevor Amerika im Februar 2014 die Ukraine gegen Russland aufgehetzt hat – ist eine bösartige und hasserfüllte Lüge, die ihren Ursprung in Washington DC hat und im gesamten dortigen Imperium nachgeplappert wird.
Lüge Nr. 2: Der Krieg in der Ukraine begann am 24. Februar 2022. In Wirklichkeit befinden wir uns im zehnten Jahr dieses Krieges. Der Krieg in der Ukraine begann 2014, wie sowohl Stoltenberg von der NATO als auch Zelensky von der Ukraine sagten. Er wurde im Februar 2014 durch einen US-Putsch ausgelöst, bei dem der demokratisch gewählte, neutralistische Präsident durch einen von den USA ausgewählten, radikal antirussischen Führer ersetzt wurde, der sofort ein Programm ethnischer Säuberungen durchführte, um die Bewohner der Regionen loszuwerden, die mit überwältigender Mehrheit für den gestürzten Präsidenten gestimmt hatten. Russland reagierte am 24. Februar 2022 militärisch, um die Ukraine daran zu hindern, den USA die Stationierung einer Rakete zu gestatten, die nur 317 Meilen (ca. 510 km) oder fünf Flugminuten vom Kreml entfernt war – zu wenig Zeit für Russland, um zu reagieren, bevor sein Zentralkommando durch einen amerikanischen Atomschlag enthauptet worden wäre. (Wie ich am 28. Oktober 2022 titelte: „NATO will Atomraketen an Finnlands russischer Grenze stationieren – Finnland sagt Ja“. Die USA hatten dies gefordert, vor allem weil es die amerikanischen Atomraketen viel näher an den Kreml bringen würde als jetzt, nur 507 Meilen (ca. 816 km) entfernt – nicht so nah wie die Ukraine, aber bisher am nächsten).
Lüge Nr. 3: Dies ist ein Krieg zwischen der Ukraine und Russland. Die Ukraine war neutral zwischen Russland und Amerika, bis Obamas brillant ausgeführter ukrainischer Staatsstreich, den seine Regierung spätestens im Juni 2011 zu planen begann und der im Februar 2014 erfolgreich abgeschlossen wurde, einen fanatischen Antirussen dazu brachte, eine „Anti-Terror-Operation“ in Regionen durchzuführen, die die neue antirussische US-Regierung ablehnten, um Demonstranten zu töten und schließlich die Bewohner dieser Regionen zu terrorisieren. In den Regionen, die gegen die neue antirussische Regierung der USA waren, wurde eine „Anti-Terror-Operation“ durchgeführt, um Demonstranten zu töten und schließlich die Bewohner dieser Regionen zu terrorisieren, um so viele Menschen wie möglich zu töten und die übrigen zu zwingen, nach Russland zu fliehen, damit es bei den Wahlen keine pro-russischen Wähler mehr gibt. Mehr …

Westliche Truppen in der Ukraine: Wie eine gewaltige Lüge zum größten Krieg führen könnte. Wir befinden uns an der Belastungsgrenze, in einer Krise dieser langfristigen Entwicklung. Wenn die Pragmatiker die Extremisten wirklich eindämmen wollen, die mit einem Krieg zwischen Russland und der NATO liebäugeln, dann müssen sie jetzt ihre Karten auf den Tisch legen.
Die aktuelle Situation im Konflikt zwischen der Ukraine – die als Rammbock des Westens dient und gleichzeitig zerstört wird – und Russland lässt sich mit drei breiten Strichen skizzieren. Erstens hat Russland jetzt auf dem Schlachtfeld eindeutig die Oberhand und könnte möglicherweise seine jüngsten Geländegewinne beschleunigen, um bald einen militärischen Gesamtsieg zu erringen. Der Westen ist gezwungen, diese Tatsache anzuerkennen. Wie es die Zeitschrift für Außenpolitik Foreign Affairs in einem Artikel mit der Überschrift "Der Ukraine läuft die Zeit davon" ausdrückte, "befinden sich Kiew und seine westlichen Unterstützer an einem kritischen Punkt und stehen vor einer grundlegenden Frage: Wie kann der weitere russische Vormarsch gestoppt und dann rückgängig gemacht werden?" Man ignoriere einfach das bisschen Wunschdenken, das am Ende des Artikels eingeworfen wird, um die bittere Pille der Realität zu versüßen. Der entscheidende Punkt ist die Erkenntnis, dass für den Westen und die Ukraine die Krise eingetreten ist – und zwar in seiner schlimmsten Form.
Zweitens ist die Ukraine ungeachtet dessen noch nicht bereit, auf Verhandlungen zur Beendigung der militärischen Handlungen zu für Russland akzeptablen Bedingungen einzugehen, was für Kiew alles andere als einfach wäre. Der russische Präsident Wladimir Putin bekräftigte zudem kürzlich in einem Interview, dass Moskau grundsätzlich offen für Gespräche bleibt, allerdings nicht auf der Grundlage von "Wunschdenken", sondern ausgehend von den Realitäten an der Front. (….)
Drittens wird es immer schwieriger, die Strategie des Westens zu entschlüsseln, da der Westen sich im Wesentlichen nicht darauf einigen kann, wie er sich auf das Scheitern seiner ursprünglichen Pläne für diesen Krieg einstellen soll. Russland wurde zu keiner Zeit isoliert und sein Militär ist stärker und nicht schwächer geworden. Dasselbe gilt für seine Wirtschaft, einschließlich seiner Rüstungsindustrie. Mehr …

Slowakei und Ungarn lehnen Teilnahme an Munitionsinitiative für Kiew ab. Bratislava und Budapest werden sich der tschechischen Initiative nicht anschließen, Munition für die Ukraine in Ländern außerhalb der Europäischen Union (EU) zu besorgen. Dies erklärten die Außenminister der Slowakei und von Ungarn bei einem Treffen in Prag.   Mehr …

Kein Munitionsmangel – Russland startet Massenproduktion von drei Tonnen schweren FAB-3000-Bomben. Die NATO-Staaten haben ihre konventionellen Munitionsarsenale weitgehend geleert und an die Ukraine geliefert. Der Kollektive Westen wendet sich inzwischen an Drittländer, um deren Bestände aufzukaufen und an Kiew zu schicken. In Russland scheint es indes keinen Munitionsmangel zu geben. Mehr …

Israelkrieg. Platzhalter

20.03.2024: Ukrainekrieg. Ukraine: Frankreich bereitet Kriegseintritt vor. Frankreich hat die Führung der europäischen Kriegstrommel übernommen. Im TV wird bereits diskutiert, wo Frankreichs Truppen in der Ukraine stationiert werden sollen. Im Hintergrund gerät das Land in Aufruhr: Nicht wegen Macron, sondern wegen seiner „First Lady“.
Für die Ukraine spitzt sich die Situation am Schlachtfeld mit jedem Tag zu. Es fehlt nicht nur an Munition, sondern auch an Soldaten. Im Laufe des Jahres ist es möglich, dass Russland die Frontlinie durchbricht und weit vorstoßen kann. Dass die Ukraine immer mehr mit fehlendem „Kanonenfutter“ kämpft, wird mittlerweile auch im Mainstream als Botschaft platziert. Indes bleibt Macron in seiner neuen Rolle: Er treibt den Kriegskurs weiter an. Will die EU die Ukraine „retten“, dann sei die Entsendung von Bodentruppen erforderlich. Mehr …

Israelkrieg. Die Gewalt des Unterdrückers nicht mit der Gewalt der Unterdrückten gleichsetzen. Die Forderung, die Hamas zu eliminieren, basiert auf der Annahme, dass Israel in der Lage sein sollte, den Palästinensern Tag für Tag, Jahr für Jahr, Generation für Generation ununterbrochen Gewalt anzutun, ohne jemals Gewalt zurückzubekommen.
Israel hat erneut das Al-Shifa-Krankenhaus in Gaza gestürmt. Israel verbrachte die ersten Wochen des Angriffs auf Gaza damit, gefälschte Audioclips von Hamas-Kämpfern zu verbreiten, die die israelische Armee von Angriffen auf Krankenhäuser und medizinisches Personal entlasteten. Dana Bash von CNN hat gerade Benjamin Netanyahu interviewt und ihm gesagt: „Sie sind nicht die Hamas. Israel ist eine Demokratie und ein jüdischer Staat, der jedes Leben unterstützt und daran glaubt, dass es wichtig ist“. Wenn Netanjahu von einem echten Journalisten interviewt würde, würde er mit sehr unangenehmen Fragen über seine genozidalen Gräueltaten in Gaza konfrontiert werden. Wenn Netanjahu auf CNN auftritt, rezitiert der Moderator alle seine Pro-Völkermord-Sprüche für ihn, damit er das nicht tun muss. Mehr …

19.03.2024: Wahnsinnige haben vergessen was Krieg wirklich bedeutet und treiben uns in einen solchen. Was ein nuklearer Angriff zwischen Russland und dem Westen bedeuten würde. Die Verwüstung des Planeten: Dutzende Millionen Tote, ausgelöschte Städte.
Die Amerikaner gehen davon aus, dass Russland eine taktische Nuklearwaffe in der Ukraine einsetzen könnte und haben sich deshalb „rigoros“ auf ein solches Szenario vorbereitet. Eine Konfrontation zwischen den beiden Supermächten, bei der Atomwaffen zum Einsatz kämen, könnte allein in den ersten 45 Minuten ihres Einsatzes den Tod von mindestens 85 Millionen Menschen zur Folge haben. Nordamerika, Europa und Russland stark betroffen.
Nordamerika, Europa und Russland wären fast vollständig von den Spuren der Atomexplosionen bedeckt. Die direkten Auswirkungen eines Atomkrieges wären furchtbar: Explosionen, Brände und Strahlung. Der Rauch der Brände, die durch die Explosion von Atomwaffen in Städten und Industrieanlagen entfacht würden, würde das Sonnenlicht blockieren, was zu dunklen, kalten und trockenen Oberflächenbedingungen und einem nuklearen Winter führen würde. Video und mehr …

Ukrainekrieg.  Liveticker Ukraine-Krieg – Pentagon-Chef: Ramstein-Koalition wird Ukraine nicht scheitern lassen. Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen. Mehr …

Rumänische Söldner an Angriffen auf russische Grenzregionen beteiligt. An den jüngsten Angriffen auf russische Grenzgebiete im Westen des Landes waren auch rumänische Söldner beteiligt. Das teilt die rumänische Kampfgruppe Romanian Battlegroup Getica auf Facebook mit.
Rumänische Soldaten der Kampfgruppe Getica haben nach eigenen Angaben an Kämpfen an der Grenze zu Russland teilgenommen. "Wir haben Razzien in ihren Grenzdörfern durchgeführt", teilen sie in einer Erklärung auf Facebook mit. Die Söldner behaupten, gemeinsam mit dem Russischen Freiwilligenkorps (RDK) und anderen proukrainischen Verbänden gekämpft zu haben. Dem Beitrag ist ein Video beigefügt, das den Beschuss der Grenzgebiete zeigen soll. Vertreter der Kampfgruppe hatten zuvor betont, ihre Einheit sei als Teil der Internationalen Legion der ukrainischen Streitkräfte gebildet worden. Rumänische Medien vermuteten, dass der Einheit neben Rumänen auch Staatsbürger aus Moldawien angehören.
In der vergangenen Woche gab es mehrere Versuche, die russische Grenze in den Gebieten Belgorod und Kursk zu durchbrechen. Dazu bekannten sich das "Russische Freiwilligenkorps" und die "Russische Freiheitslegion", die beide in Russland als terroristische Organisationen eingestuft und verboten sind. In diesen Einheiten dienen russische Staatsbürger, die für die Ukraine kämpfen. Mehr …

Russlands Raketenangriff auf französische Söldner in Odessa – Gruß und freundliche Warnung an Macron. Französische Söldner waren Ziel eines Angriffs, den Russland jüngst gegen ein Kurhaus in Odessa mit Lenkflugkörpern durchgeführt hat. Dies soll eine Warnung an Frankreichs Präsidenten sein, der schon seit längerer Zeit und mit Aufwand einen Militäreinsatz in der Ukraine vorbereitet.
Zwei Angriffe des russischen Militärs gegen Ziele in Odessa am Freitag, dem 15. März 2024, haben hochrangige ukrainische Offiziere, Kriegsgerät, Kämpfer der Nazi-Terrormiliz Ljut und an die einhundert westliche Söldner neutralisiert. Die Offiziere wie die Söldner waren in einer Kommandozentrale disloziert, das im Kurhaus Mrija eingerichtet worden war. Experten halten die Stadt im Süden der ehemaligen Ukrainischen SSR für ein Wespennest, eine logistische Drehscheibe, wohin Söldner aus dem Ausland anreisen und westliche Waffen geliefert werden. Neben ihrem militärischen Zweck erfüllen diese Angriffe einen weiteren: Sie dienen als Warnung an Emmanuel Macron, der die Bereitschaft verkündet, französische Spezialeinheiten nach Odessa schicken zu wollen. Mehr …

US-Finanzanalyst Armstrong: Westen braucht den Krieg zum Vertuschen seiner Misswirtschaft. Der US-amerikanische Finanzanalyst Martin A. Armstrong sieht demnächst "einen kritischen Wendepunkt" im Ukraine-Krieg heranrücken. Aus seiner Sicht werde das der Eintritt in einen "Stellvertreterkrieg" gegen Russland, der dann dazu dient, die Misswirtschaft des Westens zu vertuschen.
Der international renommierte US-Finanzanalyst Martin A. Armstrong macht in seiner letzten Publikation darauf aufmerksam, dass der Westen "sich am Rande einer Finanzkrise" befinde. "Ihm geht das Geld aus, und er versucht, seine Agenda von Klimaerwärmung, Wokeness und Russlandhass durchzusetzen", schreibt Armstrong in einem am Sonntag veröffentlichten Beitrag auf seinem Blog Armstrong Economics. Dazu gehöre auch, dass der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz am Freitag einen Plan verkündete, mit den Gewinnen aus beschlagnahmten russischen Vermögenswerten Waffen für die Ukraine zu kaufen. Scholz kündigte dies im Zuge eines Treffens mit Donald Tusk und Emmanuel Macron zum Meinungsaustausch über die Fortsetzung der Ukraine-Hilfen an. Armstrong warnt davor:"Wenn sie das russische Vermögen an die korrupteste Regierung der Welt aushändigen, wird Russland das gesamte Privatvermögen der Europäer und US-Amerikaner konfiszieren, und zwar zu Recht, denn es gibt dann keine Rechtsstaatlichkeit mehr." Mehr …

Israelkrieg. Weißes Haus: Nummer drei der Hamas getötet – Netanjahu vs. Washington. Israel hat den dritthöchsten Führer der Hamas gefunden und getötet. Die restliche Hamas-Führungsspitze „versteckt sich, wahrscheinlich tief im Hamas-Tunnelnetzwerk“. US-Präsident Joe Biden hat den Druck auf Israel erhöht.
Die Nummer drei in der Führung der militanten Palästinenserorganisation Hamas, Marwan Issa, ist nach Angaben der US-Regierung bei einem israelischen Militäreinsatz getötet worden. Issa sei bereits in der vergangenen Woche getötet worden, sagte am Montag in Washington der Nationale Sicherheitsberater im Weißen Haus, Jake Sullivan. Zuvor hatten US-Präsident Joe Biden und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erstmals seit rund einem Monat wieder miteinander telefoniert.
Führungsspitze der Hamas versteckt sich tief im Tunnelsystem. Israel habe „eine bedeutende Anzahl von Hamas-Bataillonen zerschlagen“ und tausende Terroristen der islamistischen Organisation getötet, darunter auch hochrangige Kommandeure, sagte Sullivan weiter. Die restliche Hamas-Führungsspitze „versteckt sich, wahrscheinlich tief im Hamas-Tunnelnetzwerk, und die Gerechtigkeit wird auch für sie kommen“. Mehr …

Auf der Jagd nach „taktischen“ Siegen steht Israel nun vor einer „strategischen“ Niederlage. Fünf Monate lang war Israel auf der Jagd nach „taktischen Siegen“, um sein am 7. Oktober verlorenes Image der militärischen Allmacht wiederzuerlangen. Aber diese erfolglose Ablenkung bedeutet, dass Tel Aviv nun vor einer „strategischen Niederlage“ in Gaza steht. “In einem Kampf wie diesem liegt der Schwerpunkt auf der Zivilbevölkerung. Und wenn diese in die Hände des Feindes fällt, dann verwandeln Sie einen taktischen Sieg in eine strategische Niederlage.
Diese Warnung richtete US-Verteidigungsminister Lloyd Austin bereits im Dezember während seiner Ansprache beim Reagan National Defense Forum in Kalifornien an Israel. Austin stützte sich auf hart erkämpfte Lehren aus den US-Kriegen im Irak und in Afghanistan und betonte, dass der Sieg in Schlachten vor Ort keinen strategischen Sieg garantiert und sogar zu einer strategischen Niederlage führen kann – wenn Israel sich weigert, das Gesamtbild zu betrachten.
Dies ist ein Hauptanlass für den Druck Washingtons auf Tel Aviv, insbesondere angesichts der unterschiedlichen politischen Visionen der Verbündeten für ein Gaza der Nachkriegszeit und der menschengemachten humanitären Krise, die Israel dem Gazastreifen aufzwingt. Diese Philosophie basiert auf Weitsicht und spiegelt die Weisheit von Robert Greene in seinen  33 Kriegsstrategien wider : “Große Strategie ist die Kunst, über die aktuelle Schlacht hinauszuschauen und voraus zu kalkulieren”.
Israels erklärte Kriegsziele. Das Kabinett des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu hat  zwei Hauptziele  für den Gaza-Krieg dargelegt: den Abbau der militärischen Infrastruktur der Hamas und die Sicherstellung der Freilassung der seit dem 7. Oktober inhaftierten Gefangenen. Später erweiterte Netanjahu diese Ziele und fügte ein entscheidendes  drittes Ziel hinzu : sicherzustellen, dass Gaza die Sicherheit des Besatzungsstaates in Zukunft nicht mehr gefährden kann. Folglich hängt der Erfolg des brutalen militärischen Angriffs Israels auf Gaza von der Verwirklichung dieser zentralen Ziele ab.
Trotz ihrer gemeinsamen Ziele sind Unterschiede zwischen dem amerikanischen und israelischen Ansatz entstanden. Während sich beide für die Neutralisierung der Hamas einsetzen, befürwortet die Biden-Regierung eine stärker politisch motivierte Strategie, während Netanjahu einen fast ausschließlich militärisch orientierten Ansatz anstrebt. Mehr …

18.03.2024: Ukrainekrieg. Verblüffende Zahl an »Ausländischen Söldner« in der Ukraine. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben mehr als 13.000 Ausländer auf Seiten Kiews an den Kampfhandlungen teilgenommen, fast 6.000 von ihnen sind inzwischen tot. Das russische Verteidigungsministerium hat ein Update über die Zahl der ausländischen Söldner veröffentlicht, die seit Februar 2022 im Kampf für die Ukraine getötet wurden.
Dem Ministerium zufolge sind mindestens 13.387 ausländische Söldner in die Ukraine gereist, um für Kiew zu kämpfen. 5.962 von ihnen wurden getötet. Das westliche Nachbarland der Ukraine, Polen, das während des Konflikts zu den stärksten Unterstützern Kiews gehörte, stellte mit 2.960 Söldnern die mit Abstand größte Zahl, wie aus den Angaben des Ministeriums hervorgeht. Mehr als die Hälfte von ihnen, rund 1.497 polnische Staatsbürger, wurden bei den Kampfhandlungen getötet. Die USA, wichtigster Sponsor und Geber von Militärhilfe für Kiew, stellten rund 1.113 Söldner. Nach Schätzungen des russischen Militärs wurden davon mindestens, 491 getötet.
An dritter Stelle steht Georgien, das etwa 1.042 Söldner stellte, von denen mindestens 561 getötet wurden. Während die Kaukasusnation in dem Konflikt eine neutrale Haltung einnahm und Aufforderungen Kiews, eine „zweite Front“ gegen Russland zu eröffnen, wiederholt zurückwies, beteiligten sich lokale Hardliner-Nationalisten aktiv an den Feindseligkeiten. Dicht gefolgt von Georgien ist Kanada mit 1.005 identifizierten Söldnern, von denen mindestens 491 getötet wurden. In Kanada gibt es eine große ukrainische Gemeinschaft, die größtenteils aus der Nachkriegszeit stammt, als ukrainische Nazi-Kollaborateure vor der Verfolgung durch die Sowjetunion nach Kanada flohen.
Auch Großbritannien, Rumänien, Kroatien und Frankreich stellten eine beträchtliche Anzahl von Söldnern. Obwohl Paris seine Unterstützung für Kiew erklärt hatte, zogen nach russischen Schätzungen nur etwa 356 französische Staatsbürger in den Kampf, von denen etwa 147 getötet wurden. Schwere Verluste hätten die französischen Söldner Mitte Januar erlitten, als ein „vorübergehender Sammelpunkt ausländischer Kämpfer“ in der ostukrainischen Stadt Charkow von einem russischen Präzisionsangriff getroffen wurde. Mehr als 60 Ausländer, vor allem Franzosen, seien bei dem Angriff getötet worden, teilte das russische Militär damals mit. Mehr …

Israelkrieg. Journalisten im Libanon fürchten, das nächste Opfer zu werden. Der Krieg zwischen Israel und Gaza hat einen hohen Tribut an Journalisten gefordert. Auch im Libanon geraten Journalisten in Lebensgefahr, die über die zunehmenden Grenzspannungen zwischen Israel und der Hisbollah berichten.
Der Krieg zwischen Israel und Gaza hat seit dem 7. Oktober einen hohen Tribut an Journalisten gefordert. Nach den jüngsten Angaben des Komitees zum Schutz von Journalisten (CPJ) wurden mindestens 90 Journalisten in Gaza getötet. Hierauf weist das Nachrichtenportal Middle East Eye hin. Auch im Libanon arbeiten viele Journalisten in Gebieten, die von militärischen Auseinandersetzungen betroffen sind. Für Reporter, die über die zunehmenden Grenzspannungen im Südlibanon berichten, wachse die Angst, das nächste Ziel zu sein. Denn Israel greife nun auch Gebiete an, die zuvor als relativ sicher gegolten hätten, so das Portal.
Im vergangenen Oktober wurden bei einem israelischen Angriff auf eine Gruppe von Journalisten im südlibanesischen Alma al-Chaab ein Reporter der Agentur Reuters getötet und sechs weitere verletzt. Der Vorfall war damals von Amnesty International und Human Rights Watch als «offenbar vorsätzlicher Angriff auf Zivilisten» und entsprechend als Kriegsverbrechen bezeichnet worden. In einem kürzlich veröffentlichten Bericht habe eine Untersuchung der Vereinten Nationen festgestellt, dass der Beschuss der Gruppe gegen das Völkerrecht verstiess. Es habe sich um einen Angriff auf eine Gruppe «eindeutig identifizierbarer Journalisten» gehandelt, wie auch Reuters meldete. Mehr …

Gaza: Kämpfe im Schifa-Krankenhaus neu aufgeflackert – Feuergefechte mit Hamas. Israel liefert sich erneut Gefechte in der Klinik. Derweil schickt die Regierung eine neue Delegation zu den Vermittlungsgesprächen über eine Feuerpause. Die Ereignisse im Überblick.
Bei einem erneuten Einsatz der israelischen Armee im Bereich des Schifa-Krankenhauses im umkämpften Gazastreifen ist es nach eigenen Angaben zu Feuergefechten mit Terroristen der islamistischen Hamas gekommen. Während des „präzisen“ Einsatzes hätten Terroristen das Feuer auf die israelischen Soldaten aus dem Krankenhaus heraus eröffnet, teilte die Armee mit. Die Truppen hätten das Feuer erwidert und „Treffer festgestellt“.
Am späten Vormittag forderte das israelische Militär die Bevölkerung im Gazastreifen zur Evakuierung des Krankenhauses Al-Schifa in der Stadt Gaza auf. „Um Ihre Sicherheit zu gewährleisten, müssen Sie das Gebiet sofort verlassen“, erklärte Armeesprecher Avichay Adraee am Montag im Onlinedienst X. „Alle Menschen vor Ort“ sollten sich erst in Richtung Westen und dann nach Süden in ein „humanitäres Gebiet“ begeben. Zivilisten als Schutzschilde für die Hamas Mehr …

17.03.2024: Ukrainekrieg. Platzhalter

Israelkrieg. Platzhalter

16.03.2024: Ukrainekrieg. Platzhalter

Israelkrieg. Khan Yunis in Gaza: Satellitenbilder zeigen die weitreichende Zerstörung. Die zweitgrösste Stadt der palästinensischen Enklave liegt in Trümmern. Hochaufgelöste Satellitenbilder zeigen die massiven Schäden, die die israelischen Streitkräfte allein zwischen dem 19. Januar und dem 2. März angerichtet haben.
Wenn auch weniger intensiv als vor einigen Wochen, so bombardiert Israel weiterhin den Gazastreifen – und es kommt immer noch zu heftigen Kämpfen. Nun hat die israelische Tageszeitung Haaretz Satellitenbilder veröffentlicht, die die enormen Schäden zeigen, die in Khan Yunis, der zweitgrössten Stadt des Gazastreifens, in den vergangenen Wochen angerichtet wurden. Wie Haaretz schreibt, seien viele Truppen der israelischen Armee (IDF) in der Gegend von Khan Yunis konzentriert – und dort sei die Armee in den letzten Wochen von Osten nach Westen gezogen.
Bilder des privaten Satellitenunternehmens Planet Labs bieten einen hochauflösenden Blick auf Khan Yunis. Und sie offenbaren, dass an vielen Stellen ganze Gebäude, die nebeneinander standen, entweder völlig zerstört oder erheblich beschädigt sind. Schon in den früheren Phasen des Krieges wurden viele Gebäude in der Stadt beschädigt. Die hier gezeigten Bilder zeigen einige der Bereiche, in denen zwischen dem 19. Januar und dem 2. März – dem Datum, an dem sie aufgenommen wurden – in Khan Yunis Schäden und Zerstörungen entstanden sind. Mehr …

15.03.2024: Ukrainekrieg. Der Ukrainekrieg und die fatalen Fehler des westlichen Systems. Das nicht diagnostizierte Malignom im Zentrum unseres Systems liegt jetzt offen zutage. An den zunehmend zusammenhanglosen Äußerungen westlicher Politiker können wir erkennen, dass sie wegen der bevorstehenden ukrainischen Kapitulation vor Russland in völliger Panik sind: das ist die Überraschung, die sie nicht erwartet haben. Wie wichtig war die ukrainische Figur auf dem geopolitischen Schachbrett der westlichen Mächte? Vergangenen April gab der polnische Präsident Mateusz Morawiecki in einer TV-Ansprache seine Gedanken preis, als er sagte: „Wenn wir die Ukraine verlieren, dann werden wir für Jahrzehnte die Welt verlieren. Eine Niederlage der Ukraine könnte der Anfang vom Ende des Goldenen Zeitalters des Westen sein.“
Übrigen wurde seine Äußerung im Nachhinein in den meisten Medien glatt gebügelt, indem sie die Äußerung so hinstellten: „… werden wir für Jahrzehnte den Frieden verlieren.“ In einigen slawischen Sprachen bedeutet das Wort „Mir“ sowohl „Welt“ als auch „Frieden“, aber Morawiecki redete nicht über den Verlust des Friedens, sondern über das Ende der westlichen Vorherrschaft in Weltangelegenheiten. Aus Sicht der Oligarchen des Westens könnte der Einsatz in der Ukraine nicht hoch genug sein. Da sie so mächtig und gescheit sind, sollten sie diesen Kampf doch gewinnen, oder? Nun…  Wir haben noch für zwei Tage trockenes Pulver…
Nach zwei Jahren der russischen SMO (Special Military Operation) ist nun klar, dass Russland gewinnt und die Ukraine jetzt durch und durch kaputt ist. Trotz all der nuklearen und umfassenden Handelssanktionen gegen Russland und der vollen Unterstützung der Ukraine durch die westlichen Alliierten, sowohl bei finanzieller, humanitärer und militärischer Hilfe. Die NATO hat sich praktisch selbst entwaffnet, um der Ukraine Waffen und Munition zu liefern.
Vergangenen November hat der CDU Politiker Johann Wadepuhl zu Medien gesagt, dass die Kampfkraft der Bundeswehr durch den andauernden Nachschub an Material und Waffen an Kiew ernstlich geschwächt wurde: „Wichtige Truppeneinheiten können im Gefecht höchstens zwei Tage Stand halten. Und das ist alles in allem eine katastrophale Erkenntnis.“ Andere NATO-Länder sind wahrscheinlich in keiner besseren Verfassung, unabhängig von dem fortgesetzten kindlichen Gequatsche darüber, dass die Ukraine 50% der russischen Militärmacht zerstört habe, 50% des von Russland gehaltenen Gebiets zurückerobert habe, all das mit wenig finanziellem Aufwand für die Verteidigungsbudgets des Westens usw.. Der Westen kann 10 Mal so viel ausgeben wie Russland? Schön wär’s…. Mehr …

Journalist Baab: „NATO hat Ukraine-Krieg provoziert“- Im AUF1-Gespräch beschreibt der Journalist Patrik Baab die Ursachen des Ukraine-Krieges. Dabei gibt er der NATO eine Mitschuld. Er führt die vom Westen betriebene Sabotage des im März 2022 in Istanbul ausgehandelten und bereits paraphierten Friedensabkommens zwischen Russland und der Ukraine an. NATO-Ziel sei die militärische und wirtschaftliche Schwächung Russlands sowie dessen politische Destabilisierung. Weiters spricht Baab über den Tiefen Staat. Diese demokratisch nicht kontrollierten Strukturen wollten mit staatlichen Einrichtungen ihre Vormachtposition im Bereich Wirtschaft, Militär und Geheimdienste  durchsetzen. Video …

Ehemaliger britischer Spionagechef: «Wir sind im Krieg» mit Russland. Laut dem ehemaligen Leiter des Auslandsgeheimdienstes MI6 nehmen weder die Behörden noch die Öffentlichkeit die Situation ernst genug. Er fordert mehr Geld für die Rüstung.
Großbritannien ist laut dem ehemaligen Leiter des berühmten Auslandsgeheimdienstes MI6, Richard Dearlove, in einem «grauen Krieg» mit Russland verwickelt. Dearlove erklärte in einem Interview mit Politico, auf das RT aufmerksam macht: «Wenn man hier in Großbritannien jemanden auf der Straße anhält und ihn fragt, ob er glaubt, dass sich Großbritannien im Krieg befindet, wird man angeschaut, als ob man verrückt wäre. Aber wir befinden uns im Krieg - wir sind in einen grauen Krieg mit Russland verwickelt, und ich versuche, die Menschen daran zu erinnern.»
Weder die Behörden noch die Öffentlichkeit würden die Situation ernst genug nehmen, so Dearlove. Er warnte, dass das britische Militär nicht genug Geld bekommt, um den von Moskau und Peking ausgehenden «Bedrohungen» entgegenzuwirken. Passend dazu forderte der Verteidigungsminister Grant Shapps gestern eine Erhöhung der britischen Verteidigungsausgaben auf drei Prozent des BIP. Dearlove zufolge sollten es mindestens 2,5 Prozent sein.
Letzte Woche wurde das Budget für das kommende Haushaltsjahr vorgestellt, in dem keine Erhöhung der Verteidigungsausgaben vorgesehen war. Sie bleiben bei zwei Prozent des BIP des Landes. «Wir müssen dringend mehr Schiffe bauen. Wir brauchen eine viel größere Marine. Und wir brauchen mehr Soldaten, um Gottes willen», betonte Dearlove. Mehr …

Militärexperte: Washington will mit Moskau über Ende des Ukraine-Krieges verhandeln. Der deutsche Militärexperte Wolfgang Richter kritisiert in einem Interview die moralisierende deutsche Ukraine-Politik. Nach seinen Informationen wollen die USA mit Russland verhandeln. Darauf muss sich aus seiner Sicht auch Europa einstellen.
Die führenden Kreise in den USA seien mit Blick auf den Ukraine-Krieg «sehr wohl bereit, mit Russland zu verhandeln, um eigene Sicherheitsinteressen zu wahren». Das hat der Sicherheits- und Militärexperte Wolfgang Richter in einem Interview mit der Berliner Zeitung erklärt. In dem am Dienstag online veröffentlichten Gespräch weist Richter, ehemaliger Bundeswehr-Oberst, darauf hin, dass Washington nicht an einer weiteren Eskalation in der Ukraine interessiert sei. Deshalb seien unter anderem die US-Lieferungen weitreichender Waffen wie den Himars- und ATACMS-Systemen zurückgefahren worden.
«Man bleibt zwar bei der Forderung, dass Moskau seine Truppen aus der Ukraine zurückziehen müsse, aber von der ‹strategischen Niederlage› Russlands ist nicht mehr die Rede. Stattdessen werden in informellen ‹back channels› gemeinsame Interessen erörtert.» In den USA werde die Lage «weitaus nüchterner diskutiert als in Deutschland». In Berlin habe «das Moralisieren über die Realpolitik triumphiert» und würden Verhandlungen gar als «Verrat» diffamiert werden.
«Russland bleibt unser Nachbar». Die Politik der EU-Staaten habe sich noch nicht auf diese Lage eingestellt und keine überzeugende Strategie gefunden, so Richter. Er fügte hinzu: «Europa darf sich nicht von Hoffnungen und Wunschdenken leiten lassen.» Mehr …

Wie die NATO-Mächte das britische Modell des Ersten Weltkriegs nutzen, um Russland in den nächsten großen globalen Krieg zu locken. Mit Doppelzüngigkeit, Täuschung und Geheimbündnissen hat der innere Kreis der britischen Spitzeneliten unter der Führung von Nathaniel Rothschild, König Edward VII. und Lord Alfred Milner den deutschen Kaiser in die Enge getrieben und den Deutschen absichtlich die Schuld für den Ausbruch des Ersten Weltkriegs in die Schuhe geschoben, obwohl es in Wirklichkeit die Briten waren, die die Deutschen so weit provoziert haben, dass der Krieg die einzige Option war.
Deutsche Generäle wurden vor einigen Wochen dabei ertappt, wie sie darüber nachdachten, wie sie Russlands Hauptbrücke zur Krim bombardieren könnten. Dies wäre ein Akt der Aggression, der, wie der russische Präsident Wladimir Putin sagte, garantiert eine harte militärische Antwort Russlands nach sich ziehen würde, möglicherweise sogar einen Atomschlag gegen Berlin.
Und das hat zu dem Eingeständnis deutscher Offizieller geführt, dass ihr Militär auf einen Angriff auf Russland nicht vorbereitet ist. Wenn deutsche Generäle und Politiker wirklich einen Krieg mit Russland provozieren wollen, sollten sie besser langsam machen und warten, bis ihr Militär die politische Rhetorik aus Berlin eingeholt hat. Mehr …

Schafft das Schicksal der US-Waffen in der Ukraine eine Denkpause für einen Krieg mit China? In den vergangenen Monaten wurden moderne amerikanische Waffensysteme, die den ukrainischen Streitkräften zur Verfügung gestellt worden waren, von russischen Truppen in die Enge getrieben und auf dem Schlachtfeld zerstört. Dazu gehören die ersten jemals bestätigten Bilder eines US M142 High Mobility Artillery Rocket System (HIMARS), die Zerstörung mehrerer M1 Abrams Kampfpanzer und der weitere Verlust mehrerer Bradley Schützenpanzer, wie Newsweek berichtete.
Vergangenes Jahr räumte das US-Verteidigungsministerium laut CNN ein, dass eine in den USA hergestellte Patriot-Luftabwehrbatterie durch einen russischen Raketenangriff beschädigt wurde. In diesem Jahr wurde in einem Forbes-Artikel eingeräumt, dass eine russische ballistische Kurzstreckenrakete vom Typ Iskander mindestens zwei Patriot-Raketenwerfer zerstört hat.
Diese Entwicklungen beenden die jahrzehntelangen Behauptungen der USA über die Überlegenheit ihrer Waffensysteme, einschließlich der Prahlerei, dass Russlands Ausrüstung aus Sowjetzeiten den US-Waffen „nicht gewachsen“ sei, wie der Business Insider in Bezug auf die an die Ukraine gesandten M1 Abrams behauptete. Mehr …

Israelkrieg.

Ausweitung der Operationen gegen Handelsschiffe: Huthi drohen mit Angriffen auf Südroute um Afrika. Die Huthi-Bewegung im Jemen droht mit einer Ausweitung der Angriffe auf Handelsschiffe mit Bezug zu Israel. Künftig werde man auch Schiffe im Indischen Ozean attackieren, die unterwegs zum Kap der Guten Hoffnung seien.
Abdel-Malik al-Huthi, der Anführer der Huthi-Bewegung im Jemen, droht mit einer Ausweitung der Angriffe auf Handelsschiffe mit Bezug zu Israel. Künftig würden Huthi auch Schiffe im Indischen Ozean attackieren, die auf dem Weg zum Kap der Guten Hoffnung seien, erklärte Al-Huthi am Donnerstag.
Bislang greifen die Huthi vor allem Schiffe vor der jemenitischen Küste an, die sich auf dem Weg zum Suezkanal durch das Rote Meer befinden. Deshalb leiten mehrere Reedereien ihre Schiffe über die längere Route rund um Afrika um. Falls nun auch diese Route unter Beschuss gerät, würde das die Lage für die Handelsschifffahrt weiter erschweren. "Wir wollen Schiffe, die mit dem israelischen Feind in Verbindung stehen, daran hindern, über Indischen Ozean Südroute um Afrika umzufahren." Mehr …

14.03.2024: Ukrainekrieg. Ex-Oberstleutnant zu Ukraine-Krieg: „Wieso sich in Stellvertreterkrieg verheizen?“ Frankreichs Präsident Emmanuel Macron schloss kürzlich den Einsatz französischer Truppen in der Ukraine nicht mehr aus. Doch wieso sollten sich Truppen in einem Stellvertreterkrieg verheizen lassen – während sogar die USA ihr Interesse verlieren? Das sagt Oberstleutnant im Generalstab der Schweizer Armee außer Dienst und ehemaliger militärischer Sonderberater des OSZE-Generalsekretärs, Ralph Bosshard. Er hält Macrons Vorschlag für „unausgereift“.
Die NATO-Streitkräfte hätten ihr militärisches Potenzial zuletzt abgebaut. Die Bewaffnung weiterer europäischer Staaten mit Atomwaffen hält Bosshard für unverantwortlich. Ein Ende des Ukraine-Krieges sei nach dem Schweizer Offizier nicht in Sicht – eine Ausweitung auf Mitteleuropa jedoch unrealistisch. Video …

Podoljaka: Kiews erfolglose Provokation an Russlands Grenze und Abzug von Reserven um Awdejewka. Die Versuche des ukrainischen Militärs, in einer großangelegten Provokation in die russischen Grenzgebiete einzudringen, reißen nicht ab. Doch sie waren erfolglos und werden erfolglos bleiben müssen – Juri Podoljaka legt dar, warum.
Die Gründe dafür seien in der guten Arbeit der russischen Aufklärung zu suchen – die Vorbereitung der Provokation durch das Kiewer Regime habe mehrere Wochen gedauert, und sei schnell aufgeflogen. Präventivschläge auf Truppen- und Fahrzeugkonzentrationsgebiete, aus denen die ukrainischen Truppen zur russischen Grenze ausrückten, um in Russlands Grenzgebieten Belgorod und Kursk Terror zu stiften, nahmen der Kiewer Attacke dann einen großen Teil ihres Schwungs. Videomaterial von den Präventivschlägen zeigt der Journalist in seiner Analyse der Gefechtslage im Ukraine-Krieg zum 14. März 2024. Video und mehr …

Erhöhung der Einsätze – Kiews Verbündete erwägen radikale Schritte. Die Option der Entsendung von NATO-Truppen in die Ukraine steht weiterhin zur Debatte. Während es für Paris keine roten Linien zu geben scheint, ruft die Möglichkeit eines direkten Konflikts mit Russland in Washington Sorgen hervor. Selbst die Mitgliedschaft der USA in der NATO könnte infrage gestellt werden.
Polens Außenminister Radosław Sikorski hat nicht nur den kampfeslustigen Macron unterstützt, sondern auch bestätigt, dass sich polnische Militärs seit langem in der Ukraine befinden. Um wen es sich genau handelt und welche Aufgaben sie erfüllen, erklärte Sikorski nicht, gab allerdings zu verstehen, dass es zu wenig sei. "Der Westen muss eine kreativ durchdachte und asymmetrische Eskalation durchführen", äußerte sich der Minister schleierhaft. Polens Präsident Duda behauptete indessen, dass zur Verlegung der NATO-Kräfte ein großer Flughafen 40 Kilometer von Warschau gebaut werden müsse.
Italien lehnte entschieden jegliche direkte Einmischung ab. Verteidigungsminister Guido Crosetto warf der polnischen und französischen Führung vor, im Namen der gesamten Allianz aufzutreten. Crosetto zufolge werde eine einseitige Eskalation den Weg zur diplomatischen Regelung verschließen. Dennoch bildet Frankreich nach Angaben westlicher Medien eine Allianz aus Ländern, die zur Entsendung von Truppen in die Ukraine bereit sind. Dies verschärft die Konfrontation mit dem vorsichtigeren Deutschland. Die baltischen Staaten, besonders Litauen, stehen natürlich auf Macrons Seite. Mehr …

Polnischer General: "300.000 NATO-Soldaten in hoher Bereitschaft, zu uns zu kommen". Die Völker der Europäischen Union, so auch die Polen, sind eher dagegen, sich in der Ukraine in einen direkten Krieg gegen die Russen zu begeben. Aber hohe NATO-Militärs denken anders und sprechen da oft eine ganz andere Sprache, indem stets mit dem unmittelbar bevorstehenden Kommen "des Russen" gedroht wird.
Zur Frühstückszeit im polnischen Staatsfernsehen TVP INFO wurde am Dienstagmorgen der stellvertretende Generalstabschef der polnischen Streitkräfte, der hohe polnische General Karol Dymanowski zum Gespräch geladen. Anlass des Gesprächs waren die Staatsbesuche des polnischen Präsidenten Andrzej Duda und des polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk in den USA. Die Rede war vom diplomatischen Bezeugen und der Vergewisserung, dass die NATO-Allianz gestärkt und geeint bleibt – wobei aus Sicht des polnischen Staates die USA der Garant für die nukleare Abschreckung innerhalb eines Bündnisfalles in Ost- und Mitteleuropa bleiben.
Wohl die wichtigste Äußerung vom General Dymanowski war seine Feststellung darüber, wie viele NATO-Soldaten in Polen potenziell und in kürzester Zeit stationiert werden könnten. Der Moderator fragte den Generalstäbler: "Wir haben etwa 10 oder 12 Tausend – wenn ich mich nicht irre – US-amerikanische Soldaten auf polnischem Gebiet. Aber es wäre sicher besser, wenn es 40, 50 oder 100 Tausend wären. Ist das möglich?"
Woraufhin Dymanowski erläuterte: "Das ist möglich. Und das sind auch die Annahmen laut unserem neuesten NATO-Verteidigungsplan, der auf dem Gipfeltreffen in Vilnius bestätigt wurde. Und um Ihnen die Skala dieses NATO-Engagements zu verdeutlichen, sei gesagt, dass wir früher 40.000 dienstbereite Soldaten in der NATO-Sperrspitze hatten – nun sind es bereits 300.000, in hoher Bereitschaft. Sehr wichtig: Diese Soldaten kommen zu uns [ins Land], bevor der Krieg ausbricht, nicht erst danach." Dies diene in erster Linie der Abschreckung der Russischen Föderation, erläuterte Dymanowski weiter. Mehr …

Israelkrieg. Seekorridor für Hilfslieferungen an Gaza: Ein verdeckter Einstieg der USA in Nahost-Krieg? Das Pentagon plant den Bau einer schwimmenden Plattform vor der Küste Gazas, um Frachtschiffen beim Entladen von Hilfscontainern zu helfen. Insgesamt wirft die Mission viele Fragen auf. An dem Einsatz werden etwa 1.000 US-Soldaten beteiligt sein, sowohl von der Armee als auch der Marine.
Die humanitäre Lage der Menschen in Gaza spitzt sich wegen der Angriffe durch Israel seit Wochen dramatisch zu. Die US-Regierung hatte kürzlich angekündigt, angesichts der humanitären Notlage in Gaza einen temporären Hafen einrichten zu wollen, um Lebensmittel, Wasser und Medikamente in das Kriegsgebiet zu bringen. Der einzige Hafen im Gebiet von Gaza-Stadt ist zerstört. Laut einem Sprecher des US-Verteidigungsministeriums werde es etwa 60 Tage dauern, bis der temporäre Hafen voll einsatzfähig ist. Nach seiner Fertigstellung könne er 24 Stunden am Tag genutzt werden. Mehr …

13.03.2024: Ukrainekrieg. Einer der wahren Gründe warum die Ukraine nicht in Frieden existieren darf. Politischer Drang zur Rüstung belebt die Börse. Kaufen, wenn die Kanonen donnern?  In Zeiten geopolitischer Unsicherheit erleben Aktien und ETFs, die mit Rüstung in Verbindung stehen, einen Höhenflug. Manche sehen darin einen vermeintlichen Beweis dafür, wie „unmoralisch“ der Kapitalismus sei. Tatsächlich ist die Sache komplexer.
Bis dato galten Investitionen in Rüstung zumindest in hiesigen Breiten für viele Anleger als tabu. Dies galt nicht nur bezüglich individueller Präferenzen – auch institutionelle Anleger schlossen Investitionen in diesen Bereich in vielen Fonds aus. Das galt nicht nur für lange etablierte Ethikfonds oder die meisten sogenannten Nachhaltigkeitsfonds, die ihre Ausschlusskriterien mehr oder minder weit fassten.
Auch viele Standardfondsprodukte großer Banken haben in ihren Anlageprodukten Anteile an Unternehmen, die sich mit Kriegswirtschaft in Verbindung bringen lassen, zunehmend minimiert. Verantwortlich dafür waren häufig kritische Berichte von Watchdog-Organisationen oder NGOs, die das Gebaren der Investmentabteilungen genau unter die Lupe nahmen. Nur wenige wollten schlechte Berichterstattung riskieren.
Lange Zeit ein Ladenhüter mit schlechtem Image
Dies hatte auch mit lange Zeit durchwachsenen Aussichten zu tun. Wer in den 1990er-Jahren für umgerechnet 1.000 Euro Aktien vom US-Rüstungsriesen Lockheed Martin gekauft hätte, hätte heute einen Gegenwert von 732.000 Euro im Portfolio. Voraussetzung dafür wäre jedoch gewesen, eine Durststrecke bis Ende 2012 in Kauf zu nehmen. So lange entwickelte sich der Titel nämlich seitwärts, ehe er wie viele andere von einer geopolitisch unsichereren Welt profitierte. Mehr …

Israelkrieg.

12.03.2024: Ukrainekrieg.  Ukrainischer Angriff auf Russland! Militärisch ein Fehlschlag. Ukraine-Krieg Update - War-News. Die Ukraine dringt mit Truppen in Russland ein. Die Operation scheitert. Die russische Armee erobert währenddessen Siedlungen bei Donezk. Video …

Was war Ziel des ukrainischen Bodentruppenangriffs auf Belgorod und Kursk? Am Dienstagmorgen versuchten ukrainische Verbände, auf russisches Territorium in den Gebieten Kursk und Belgorod vorzudringen. Die Aktion wurde von einer massiven Propagandakampagne Kiews begleitet, hatte aber in der Realität keinen Erfolg. Was war das Ziel dieser Aktion?
Am Dienstagmorgen hat die Ukraine erneut einen Versuch unternommen, die Grenze zum russischen Territorium in den Gebieten Belgorod und Kursk zu durchbrechen. Am vergangenen Wochenende hatte er bereits einen solchen Versuch unternommen, aber die Vorbereitungen zum Eindringen in unser Territorium wurden von unserem Nachrichtendienst rechtzeitig aufgedeckt, woraufhin konzentrierte Präzisionsschläge auf die Konzentrationsgebiete des Feindes durchgeführt wurden. Infolge dieser Schläge verlor der Feind bis zu 70 Mann, fünf Panzer, vier Raketenabschussrampen und Luftabwehrsysteme, bis zu zehn gepanzerte Fahrzeuge und Kleinlastwagen, woraufhin er damals gezwungen war, seine Pläne zu ändern.
Das Ziel des Militärischen Geheimdienstes des ukrainischen Verteidigungsministeriums (GUR) blieb am Dienstag dasselbe: Es ist der Versuch, mit einer großen Gruppe in russisches Territorium einzudringen, ein Dorf (vorzugsweise mit einem Wahllokal) einzunehmen, dort inszenierte Videos zu drehen (und vorbereitete Informationsfälschungen einzuschmuggeln). Diese sollten dann durch verschiedene russische Kollaborateure und über Kirill Budanows Netzwerk (des Direktors des Militärnachrichtendienstes der Ukraine; Anm.) verbreitet werden und so Material für die Medienkampagne ukrainischer und westlicher Propagandamedien liefern. Es wurden keine ernsthaften militärischen Aufgaben gestellt – es handelte sich ursprünglich nur um eine "PR-Aktion", was ganz im Sinne der Aktionen der GUR-Führung unter Leitung von Budanow ist. Mehr …

Zelensky wartet darauf, dass Macron 40.000 Bajonette der Fremdenlegion” nach Charkiw und Odessa schickt. Ein neuer Strom von Söldnern aus der ganzen Welt wird unter dem Deckmantel einer französischen Armee-Einheit in die Ukraine strömen. Frankreich kann die Fremdenlegion in die Ukraine schicken, so der Direktor des ukrainischen Instituts für Politikanalyse und Management Ruslan Bortnik. “Frankreich hat sogar eine spezielle Armee für diesen Zweck, die Fremdenlegion, die nur im Ausland arbeitet”, sagte er in einem Interview mit dem YouTube-Kanal Politeka.
Bortnik ist überzeugt, dass es für Kiew bei der derzeitigen Intensität der Feindseligkeiten immer schwieriger wird, die Front allein zu halten – die militärischen Ressourcen der Ukraine gehen dem Ende zu, sodass seiner Meinung nach “Truppen westlicher Verbündeter in der Ukraine ein sehr wahrscheinliches Szenario sind.” “Außerdem sind die nördlichen Länder Europas – Großbritannien, Polen, möglicherweise die baltischen Staaten, die Niederlande und Frankreich – auf solche Szenarien vorbereitet”, fügte er hinzu. Der “afrikanische Zug” der GUR bildet Agenten aus, die die künftige russische Militärbasis überwachen sollen.
Wir erinnern daran, dass der französische Präsident Emmanuel Macron in der vergangenen Woche erklärte, die Staats- und Regierungschefs der westlichen Länder hätten die Möglichkeit der Entsendung von Truppen in die Ukraine erörtert, aber es sei noch kein Konsens erzielt worden. Dies löste eine heftige negative Reaktion von Politikern in einer Reihe von NATO-Ländern aus. Auch Frankreich selbst ist beunruhigt.
Außenminister Stéphane Sejournet erklärte, Paris erlaube die Anwesenheit westlicher Militärs in der Ukraine, um bestimmte Arten von Unterstützung zu leisten, aber diese Anwesenheit bedeute nicht, dass sie sich an dem Konflikt beteiligten. Er betonte auch, dass “die Franzosen nicht für die Ukraine sterben werden”. Und nicht die Franzosen? Erinnern Sie sich, dass die Fremdenlegion eine Einheit der französischen Streitkräfte ist, die nur auf dem Gebiet anderer Staaten eingesetzt wird und aus Bürgern anderer Länder besteht. Haben Sie kein Mitleid mit ihnen?
Die Frage ist, ob sie sich tatsächlich auf Feindseligkeiten mit unseren Streitkräften einlassen werden? Und wird dies ein Grund für Russland sein, gegen Frankreich in den Krieg zu ziehen? – Jetzt ist die Fremdenlegion eine Organisation, die ein vollwertiger Teil der französischen Armee ist”, erinnert der Militär- und Politikexperte Wladimir Sapunow. Mehr …

DAS droht Frankreichs Armee bei einem Einmarsch in die Ukraine!!! - Thomas Gast - Der Legionär. Soldat erklärt, warum Frankreichs Armee auf KEINEN FALL in die Ukraine einmarschieren sollte.  Video …

Dominique de Villepin: Gefahren einer neuen Front: potenzielle Auswirkungen auf globale Konflikte. Dominique de Villepin, ehemaliger französischer Premierminister, hat Macrons völlig unverantwortliche Rhetorik bezüglich der Entsendung von NATO-Bodentruppen in die Ukraine meisterhaft auf den Punkt gebracht (Villepin selbst nennt es unverantwortlich).
Das Video wurde komplett übersetzt, da es wichtig ist, dass sich die Menschen der extremen Gefahr bewusst werden, die hinter Macrons (und einiger anderer NATO-Führer) Versuch steckt, den Konflikt zu eskalieren: „Damit diese Debatte [über die Entsendung von Bodentruppen] Sinn ergibt, hätten wir zuerst fünf Fragen beantworten müssen. Fünf Risiken, die mit dieser Eskalation verbunden sind, mit diesem Schritt, den wir machen würden, wenn wir Bodentruppen schicken, wenn wir Kämpfer schicken. Fünf Risiken.
Das erste ist die Ausweitung des Konflikts. Wenn wir Bodentruppen schicken, wissen wir dann, ob auf der russischen Seite andere, auf der anderen Seite Bodentruppen schicken? Werden wir es mit afrikanischen Kämpfern zu tun haben, werden wir es mit asiatischen Kämpfern zu tun haben, werden wir es mit Kämpfern aus dem Nahen Osten im globalen Süden zu tun haben, die es auch mit dem Westen aufnehmen wollen? Das erste Risiko. Mehr …

Ukraine-Krieg: Treibstofflager und Dorf in Russland angegriffen – Kritik nach Papst-Äußerungen. In der westrussischen Stadt Orjol, 160 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt, brennt ein Treibstofflager. Ursache ist ein Drohnenangriff der Ukraine. Zudem gab es einen Angriff auf ein russisches Dorf auf russischem Gebiet. In Kiew wurde der Vertreter des Heiligen Stuhls ins Außenministerium einbestellt. Wie ist die Lage?
Die US-Regierung stellt der Ukraine zur Abwehr des russischen Angriffskriegs weitere milliardenschwere Militärhilfen zur Verfügung - unter anderem Drohnen. Die Kritik an Äußerungen von Papst Franziskus reißt nicht ab. Nun äußerte sich auch Bundeskanzler Olaf Scholz und widersprach den Einlassungen des Kirchenoberhaupts. In Kiew wurde als Zeichen des Protests der Vertreter des Heiligen Stuhls ins Außenministerium einbestellt.
Ukraine bestellt Papst-Botschafter ein. Visvaldas Kulbokas – der Apostolische Nuntius, der den Vatikan in der Ukraine vertritt – sei darüber informiert worden, dass das von Russland angegriffene Land „enttäuscht“ sei von Franziskus‘ Äußerungen, teilte das Außenministerium in Kiew mit. Der päpstliche Appell solle „an den Angreifer und nicht an das Opfer gehen“, kritisierte die ukrainische Seite. Mehr …

Schon seit 2014 sind NATO-Soldaten in der Ukraine. Kreml sieht NATO-Kräfte in der Ukraine als »offenes Geheimnis«. Die Aussagen des polnischen Außenministers über NATO-Soldaten in der Ukraine nahm der Kreml wenig überrascht zur Kenntnis. Schon seit 2014 seien NATO-Militärs in der Ukraine.
Wie unter anderem »n-tv« berichtete, sei es aus Sicht der russischen Militärs ein offenes Geheimnis, dass schon längst NATO-Soldaten in der Ukraine seien. Für den Kreml seien die Aussagen des polnischen Außenministers, dass NATO-Militärs bereits in der Ukraine tätig seien, daher keine Überraschung. Moskau gibt an, NATO-Militärs bereits seit 2014 in der Ukraine zu beobachten. So seien an den Patriot-Raketen-Systemen britische und amerikanische Militär-Spezialisten und Soldaten für deren Funktion verantwortlich. Auch westliche Militär-Experten bestätigten dies, betonen aber, dass die NATO-Soldaten nicht in direkte Kämpfe verwickelt seien.  Mehr …

Israelkrieg. Chemiewaffen-Lüge als Ablenkung vom Gaza-Krieg? Während des Bürgerkrieges in Syrien war es ein ständiger Vorwurf des Westens: Die Regierung von Präsident Baschar al-Assad würde chemische Waffen gegen das eigene Volk einsetzen. Etwa 2013 im Ort Ghuta bei Damaskus. Der damalige US-Präsident Barack Obama sprach von einer „roten Linie“, die überschritten wurde, und stand kurz davor, eine Militärintervention zu befehlen. Zwei Jahre später gab es erneut Meldungen über einen Angriff, nun im Nordwesten des Landes. Die Vorwürfe gelten längst als widerlegt. Doch nun beschäftigten sie erneut den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Video …

11.03.2024: Ukrainekrieg. Polens Außenminister: NATO-Staaten bereits mit Soldaten in Ukraine. Soldaten aus NATO-Ländern sollen sich bereits in der Ukraine befinden. Das sagte Polens Außenminister Radosław Sikorski auf einer Tagung an der Universität Warschau. Bereits in der Vorwoche hatte Polens Ministerpräsident Donald Tusk offen über einen künftigen Krieg in Europa gesprochen. Der Regierungschef erklärte: „Die Zeit des Friedens ist vorbei, jetzt gibt es Vorkriegszeiten.“ Video …

Israelkrieg.

10.03.2024: Ukrainekrieg. Papst ruft Kiew zum Hissen der „weißen Fahne“ auf – Türkei will Vermittler sein. In Deutschland stießen die Äußerungen von Papst Franziskus auf Entsetzen und scharfe Kritik. Er hatte die Ukraine zu Verhandlungen und zum Hissen der „weißen Fahne“ aufgerufen. Sahra Wagenknecht nimmt den Papst gegen Kritik in Schutz. Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als zwei Jahren gegen den russischen Angriffskrieg. Heute ist der 746. Kriegstag.
Der Papst hat die Regierung in Kiew aufgerufen, im Ukraine-Krieg die „weiße Fahne“ zu hissen. In einem Fernsehinterview betonte er die Bedeutung von Verhandlungen, wenn man erkennt, dass man besiegt wird und die Dinge nicht gut laufen. Er sei überzeugt, dass derjenige Stärke zeige, „der den Mut hat, die weiße Fahne zu hissen“. Trotz dieser Aufforderung wurden in Russland und der Ukraine am Sonntag bei gegenseitigen Angriffen erneut Menschen getötet und verletzt.
Franziskus äußerte sich am Samstag in einem Interview mit dem Schweizer Sender RSI zu dem Konflikt in der Ukraine. „Schämt euch nicht, zu verhandeln, bevor es noch schlimmer wird.“ Es gebe viele Akteure, die als Vermittler bereitstünden, darunter die Türkei.
Relativierung der Aussage. Später versuchte ein Sprecher des Vatikans, die Aussagen des Papstes zu relativieren. Matteo Bruni erklärte, dass der Papst mit der „weißen Fahne“ das Ende der Feindseligkeiten und einen Waffenstillstand meinte, der durch den Mut zur Verhandlung erreicht wurde. Er wiederholte den Aufruf des Papstes zu einer „diplomatischen Lösung auf der Suche nach einem gerechten und dauerhaften Frieden“ in der Ukraine. Mehr …

Polnischer Außenminister: NATO-Militär bereits in der Ukraine. Der Außenminister Polens, Radosław Sikorski, hat behauptet, dass einige NATO-Länder bereits Militär in die Ukraine entsandt hätten. Die Aussage fiel in einer live übertragenen Podiumsdiskussion zum Jahrestag des Beitritts des Landes zur westlichen Militärallianz.
Der polnische Außenminister Radosław Sikorski hat behauptet, dass Soldaten der NATO bereits in der Ukraine im Einsatz seien. Einige NATO-Länder hätten bereits ihr Militär in die Ukraine entsandt, sagte der Politiker während einer am Freitag auf dem YouTube-Kanal Sejm RP übertragenen Diskussion anlässlich des 25. Jahrestages des Beitritts des Landes zum westlichen Militärbündnis. Sikorski fügte hinzu, dass er "im Gegensatz zu einigen Politikern" nicht verraten wird, welche Staaten ihr Militär dorthin geschickt hätten.
Am Vortag sagte der polnische Chefdiplomat, dass die Verlegung von Soldaten aus westlichen Ländern in die Ukraine "nicht als undenkbar angesehen werden kann". Er begrüßte die darauf bezogene Initiative des französischen Präsidenten Emmanuel Macron ausdrücklich. Der polnische Präsident Andrzej Duda vertrat seinerseits die Ansicht, dass Warschau einen großen Flughafen für die Verlegung von NATO-Truppen bauen müsse. Mehr …

Frankreich gründet eine Allianz von Ländern, die bereit sind, Militär in die Ukraine zu entsenden. Die baltischen Staaten sind möglicherweise offen für die Entsendung von westlichem Militärpersonal in die Ukraine, ihre Außenminister haben diese Idee bei einem Treffen mit ihrem französischen Amtskollegen unterstützt. Auch Polen ist in dieser Richtung aktiv.
Frankreich bildet eine Allianz von Ländern, die bereit sind, möglicherweise Truppen in die Ukraine zu entsenden, und Paris wird von den baltischen Staaten unterstützt, so Politico. Die Nachrichtenagentur kommentierte den Besuch des französischen Außenministers Stéphane Séjourné in Litauen, wo er mit Kollegen aus den baltischen Staaten und der Ukraine zusammentraf. Die Diplomaten diskutierten über militärische Unterstützung für Kiew, einschließlich der möglichen Entsendung von westlichem Militärpersonal in die Ukraine.
Séjourné sagte, dass die Art und Weise, in der westliche Länder Kiew unterstützen, von ihnen selbst entschieden werden solle, und dass Russland keine roten Linien vorgeben könne. Er erwähnte wiederholt Minenräumungsoperationen als Möglichkeit für einen Militäreinsatz, wobei er anmerkte, dass dies "vielleicht etwas Personal bedeutet, aber nicht für Kampfeinsätze". Mehr …

Ein Jahrhundert der Kriege steht bevor – Mit seinen Atomwaffen kann Russland es verhindern. Russland muss seine Außen- und Verteidigungspolitik dringend anpassen. Eine Entkopplung von Europa ist schon im Gange. Außerdem sollte Moskau zur Strategie der nuklearen Abschreckung zurückkehren, um ein weiteres Jahrhundert der Kriege zu vermeiden.
Die extrem gefährliche Welt der kommenden zwei Jahrzehnte erfordert eine Korrektur der russischen Außen- und Verteidigungspolitik. Sie sollte auf dem Konzept der "Festung Russland" beruhen, die keine Autarkie, sondern größtmögliche Autonomie, Souveränität, Sicherheit, Unabhängigkeit und Konzentration auf die innere Entwicklung darstellt.
Europa – einst das strahlende Vorbild für uns und viele andere Nationen – bewegt sich rasch auf die geopolitische Bedeutungslosigkeit und (ich hoffe, dass ich mich irre) auf den Verfall zu. Der immer noch reiche europäische Markt ist es wert, dass man ihn nutzt, doch der Hauptvektor in Bezug auf den europäischen Subkontinent ist die moralische und politische Entkopplung Russlands von Europa. Nachdem sie zuerst ihre Seele – das Christentum – verloren haben, verlieren sie nun auch die Früchte des Zeitalters der Aufklärung – den Rationalismus. Hinzu kommt, dass die Eurokratie selbst auf Geheiß von außen Russland die Zurückweisung aufdrückt. Wir sollten ihr danken.
Der Bruch mit Europa ist für viele Russen keine leichte Angelegenheit. Aber er muss so schnell wie möglich vollzogen werden. Natürlich sollte die Trennung nicht zum Prinzip werden und nicht völlig sein. Doch das Gerede von der Wiedererrichtung eines europäischen Sicherheitssystems ist eine gefährliche Schimäre. Systeme der Zusammenarbeit und der Sicherheit sollten von nun an im Rahmen des Kontinents der Zukunft – Großeurasien – aufgebaut werden, wobei die europäischen Länder dazu eingeladen werden sollten, die Interesse daran haben und auch für uns von Interesse sind. Mehr …

Haben Russlands Streitkräfte tatsächlich "Patriot"-Luftabwehrsysteme zerstört? Experten streiten sich darüber, ob es Patriots oder S-300 waren, die das russische Militär bei Pokrowsk zerstört hat. Diese Diskussion ist jedoch zweitrangig vor dem Hintergrund der enormen Arbeit, die der Inlandsgeheimdienst bei der Jagd auf die Luftabwehrsysteme der Ukraine geleistet hat.
Das russische Verteidigungsministerium meldete am Sonnabend die Zerstörung eines S-300-Luftabwehrsystems in der Nähe von Pokrowsk im ukrainisch besetzten Teil der Volksrepublik Donezk durch Iskander-M-Raketen. Ein von einer russischen Aufklärungsdrohne aufgenommenes und auf dem Telegramkanal des Ministeriums veröffentlichtes Video zeigt Fahrzeuge des ukrainischen Komplexes, die am Rand einer Waldlichtung aufgestellt waren und dort von dem Raketeneinschlag überrascht wurden. Mehr …

Russische Lancet-Drohne zerstört Archer-Selbstfahrlafette. Aufnahmen aus der Zone der militärischen Sonderoperation sollen eine russische Drohne beim Aufspüren und den Abschuss einer schwedischen Archer-Panzerartillerieeinheit zeigen. Das berichtete am Freitag der Telegram-Kanal Stepnoi Weter (Steppenwind). Die Aktion habe in der Nähe der Stadt Sewersk stattgefunden. Nach Angaben des Telegram-Kanals Rybar wurde die schwedische Ausrüstung durch Lancet-Sperrmunition schwer beschädigt. Video und mehr …

Israelkrieg.  USA richten temporären Gaza-Hafen ein – Fünf Menschen von abgeworfenem US-Hilfspaket getötet. Bei Hilfslieferungen aus der Luft für die hungernden Menschen im Gazastreifen durch die US-Luftstreitkräfte kamen mehrere Palästinenser ums Leben. Die Einrichtung einer provisorischen Hafenanlage soll austesten, ob Israel den Grenzübergang Rafah für immer schließen könnte. Video und mehr …

Biden verlangt Feuerpause – Mossad: Hamas will Region im Ramadan in Brand setzen. Kurz vor Beginn des Ramadan geht das Ringen im Gaza-Krieg um eine Feuerpause weiter. Derweil läuft Hilfe für die Menschen in Gaza übers Meer an.
Während die Vermittler im Gaza-Krieg unmittelbar vor Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan weiter auf eine Feuerpause drängen, laufen die Vorbereitungen für Hilfslieferungen in den zerbombten Gazastreifen über das Meer an. Ein Schiff der spanischen Hilfsorganisation Open Arms soll zum Auftakt eines von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen angekündigten Seekorridors zunächst rund 200 Tonnen Lebensmittel wie Reis und Mehl von Zypern aus transportieren und in den nächsten Tagen eintreffen, wie der britische Sender BBC meldete.
Wo genau es anlanden und wie die Hilfe dann zu den Menschen gelangen soll, war zunächst unklar. Unterdessen mahnte US-Präsident Joe Biden erneut eine Waffenruhe an. „Ich will eine Feuerpause sehen, beginnend mit einem großen Gefangenenaustausch. Für einen Zeitraum über sechs Wochen“, sagte Biden dem US-Sender MSNBC. Es dürfe nicht zugelassen werden, dass als Konsequenz aus dem Vorgehen gegen die Hamas weitere 30.000 Palästinenser sterben, mahnte Biden in dem Interview auf die Frage, ob eine Bodenoffensive in Rafah für ihn eine rote Linie darstelle. Geheimdienst: Hamas will Region im Ramadan in Brand setzen. Mehr …

09.03.2024: Ukrainekrieg.  Heldenfrauen an der Front – Interview mit Tatjana Tajokina. Manchmal sind die Helden Menschen, von denen wir nicht einmal etwas wissen. Neben Soldaten sind auch zahlreiche Ärzte an der militärischen Sonderoperation beteiligt. Die meisten von ihnen sind Frauen. Unser Korrespondent Roman Ziskin hat mit einigen dieser Frauen gesprochen. Eine von ihnen ist die Sanitäterin Tatjana Tajokina. Sie erzählte uns von ihren Erfahrungen an der Front. Video und mehr

Reportage: Achmat – eine der kampffähigsten Einheiten der russischen Armee. Die Spezialeinheit Achmat gilt als eine der kampffähigsten Einheiten der russischen Armee. RT DE Korrespondent Iwan Poljanski hatte die Möglichkeit, die Arbeit der Achmat-Soldaten persönlich zu begutachten. Hier ist sein Beitrag.  Video und mehr …

Russischer General warnt Europa: Kriegsgefahr hoch. Deutliche Warnung eines russischen Generaloberst: Dass sich der Krieg in Europa ausweitet, sei möglich. Ein hochrangiger russischer Militäroffizier warnt aktuell davor, dass sich der Ukraine-Konflikt ausbreiten könnte. Die Gefahr, dass der lokale Konflikt zu einem ausgewachsenen Krieg in Europa“ eskalieren könnte, würde aktuell „erheblich“ steigen. Nicht nur die EU schaltet auf Kriegskurs, auch Russland bereitet die Bevölkerung offenbar auf einen größeren Konflikt vor. Mehr …

Polen fordert Verbündete zu "kreativ durchdachter" Eskalation gegen Russland auf. Der polnische Außenminister Sikorski hat die Verbündeten zu einer "kreativ durchdachten asymmetrischen Eskalation" in der Ukraine aufgerufen. Er befürwortete die Position Macrons und erklärte, dass die Entsendung von NATO-Truppen in die Ukraine nicht undenkbar sei.
Bei der Konferenz "25 Jahre Polen in der NATO" an der Universität Warschau hat der polnische Außenminister Radosław Sikorski erklärt, dass die westlichen Länder im Ukraine-Konflikt Schritte zur "kreativ durchdachten" Eskalation gegen Russland unternehmen sollten. Wörtlich hieß es: "Der Westen sollte eine kreativ durchdachte und asymmetrische Eskalation durchführen."
Sikorski wies darauf hin, dass kurz nach Beginn der militärischen Sonderoperation Russlands mehr als 140 von 190 Ländern das Vorgehen Moskaus verurteilt hätten. Überdies unterstützte der Diplomat den französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der nicht ausgeschlossen hatte, dass in der Zukunft Truppen aus westlichen Ländern in die Ukraine geschickt werden könnten. Sikorski äußerte sich wie folgt: "Die Präsenz von NATO-Truppen in der Ukraine ist nicht undenkbar. Ich begrüße die Initiative von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron."
Der polnische Außenminister erläuterte seine kriegerische Position mit den Worten, der Vorschlag Macrons bedeute, "dass Putin Angst hat, statt dass wir Angst haben vor Putin." Sikorskis Stellungnahme läuft allerdings den Aussagen des polnischen Regierungschefs Donald Tusk zuwider. Vor kurzem hatte dieser erklärt, Polen beabsichtige nicht, eigene Truppen in die Ukraine zu schicken. Auch der polnische Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz versicherte, dass es "keine polnischen Truppen in der Ukraine geben" werde. Mehr …

Israelkrieg. Der Krieg in Gaza – ein deutscher Palästinenser berichtet. Bei diesem Interview mit einem in Berlin geborenen Palästinenser musste ich mehrfach tief schlucken. Der junge Mann, der zufällig 34 Tage im Gaza-Krieg überleben musste, wünscht sich zwischenmenschlichen Dialog mit Menschen aller Ethnien, Religionen und Nationalitäten.
Abed Hassan, der mit seiner Mutter aus Deutschland zu einer Familienfeier nach Gaza gereist war, wurde von der Gewalteskalation nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel (am 7. Oktober 2023) überrascht. Bis zu seiner Ausreiseerlaubnis, dokumentierte er 34 Tage lang den Krieg in Gaza. Die dabei entstandenen Videos sind Zeitdokumente, welche die Situation der Bevölkerung in Gaza festhalten. In dem Format „(Mit)Menschen – im Gespräch“, sprach Thomas Stimmel mit Abed Hassan über seine Erlebnisse und Gedanken hinsichtlich der Situation zwischen Israel und Palästina.
Wer sich als Opfer des Krieges derart differenziert über die Situation in Gaza äußern kann, wer so völlig frei von Hass berichten kann, muss Gehör finden. Gut 1000 Aufrufe seit 6.2. auf Youtube sind viel zu wenig. Video und mehr …

Milde Gaben statt Frieden. Keine Einigung um Waffenruhe zu Ramadan. Schiffe mit Hilfslieferungen sollen im Gazastreifen Abhilfe schaffen. Wenige Tage vor Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan gehen die Verhandlungen um einen Waffenstillstand im Gazakrieg weiter. Hochrangige US-Vermittler von der CIA, dem Weißen Haus und US-Außenministerium verhandeln seit Wochen mit ihren Amtskollegen aus Israel, Ägypten und Katar. Israel würde dem US-Vorschlag für eine temporäre Feuerpause – die Rede ist von sechs Wochen – für die Freilassung israelischer Geiseln zustimmen und im Gegenzug wohl auch einige palästinensische Gefangene freilassen. Dann aber soll der Krieg weitergehen.
Die Hamas will eine weitergehende Einigung erreichen und hat bereits vor Wochen einen Drei-Phasen-Plan von jeweils 45 Tagen vorgelegt. Voraussetzung ist eine gegenseitige, befristete Waffenruhe, die am Ende in einen Waffenstillstand übergehen soll. Die israelische Armee muss sich aus dem gesamten Gazastreifen zurückziehen. Die Geiseln sollen im Austausch gegen 1.500 palästinensische Gefangene freigelassen werden. Mindestens 500 Lastwagen sollen täglich humanitäre Hilfsgüter in den Gazastreifen bringen. 60.000 Übergangsunterkünfte und 200.000 Zelte sollen errichtet werden. Die Inlandsvertriebenen müssen in ihre Wohnungen im Gazastreifen ungehindert zurückkehren können. Die israelische Regierung hat den Plan abgelehnt. Die Nachrichtenagentur Reuters zitierte einen anonymen Vertreter der Hamas mit den Worten, dass Israel »alle Versuche der Vermittler für eine Vereinbarung blockiert« habe.
Bei seiner Rede zur Lage der Nation vor beiden Kammern des US-Kongresses in Washington am Donnerstag abend (Ortszeit) sprach Biden plötzlich von einer »herzzerreißenden« Lage im verwüsteten palästinensischen Küstenstreifen. »Israel muss mehr Hilfslieferungen nach Gaza zulassen und sicherstellen, dass die humanitären Helfer nicht ins Kreuzfeuer geraten«, mahnte er. Mehr …

08.03.2024: Ukrainekrieg.

Israelkrieg. Globetrotter für den Völkermord: Ausländische Kämpfer aus den USA, Frankreich und Indien kämpfen in Israels Krieg in Gaza. Israelis sind nicht die einzige Bevölkerungsgruppe unter den IDF-Kräften in Gaza. Ausländische Kämpfer aus so weit entfernten Ländern wie den Vereinigten Staaten, Frankreich, Spanien, den Niederlanden und sogar Indien nehmen aktiv an den Kampfhandlungen teil. Die genaue Zahl der in Gaza kämpfenden Ausländer ist zwar nicht bekannt, aber man weiß, dass Staatsbürger aus zahlreichen Ländern an dem, was als Völkermord bezeichnet wurde, zumindest mitschuldig zu sein scheinen.
Nach dem israelischen Rückkehrgesetz kann jede Person mit mindestens einem jüdischen Großelternteil oder Ehepartner die israelische Staatsbürgerschaft erhalten. So können viele im Ausland Geborene im israelischen Militär dienen und gleichzeitig die Staatsangehörigkeit ihres Geburtsortes behalten. Oft wandern sie aus und dienen dann in der Armee.
Derzeit sind 45 % der „einsamen Soldaten“ der israelischen Armee, d. h. derjenigen, die dienen, aber keine Familie in Israel haben, Neueinwanderer. Das derzeitige Programm für „einsame Soldaten“ umfasst Truppen aus über 60 Ländern, von denen etwa 35 % aus den USA stammen. Es ist jedoch wichtig, darauf hinzuweisen, dass Personen, die am israelischen Programm für „einsame Soldaten“ teilnehmen, nicht als Söldner gelten, d. h. als Fachleute, die von der Regierung eines Landes angeheuert werden, um in dessen Krieg zu kämpfen, und die nicht die Staatsbürger dieses Landes sind. Mehr …

Netanyahu verspricht Einmarsch in Rafah und ignoriert „internationalen Druck“. Massiven Opfer unter der Zivilbevölkerung befürchtet! Die USA wissen, dass ein Einmarsch in Rafah für die Zivilbevölkerung „katastrophal“ wäre, drohen Israel aber keine Konsequenzen an.
Am Donnerstag schwor der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu, dass Israel trotz „internationalen Drucks“ mit dem Massaker an den Palästinensern im Gazastreifen fortfahren werde, und kündigte an, dass die israelischen Streitkräfte in die südliche Stadt Rafah einmarschieren würden, in der 1,5 Millionen Palästinenser leben. „Heute möchte ich Ihnen klar und deutlich sagen, dass die IDF weiterhin gegen alle Bataillone der Hamas im gesamten Gazastreifen vorgehen wird – einschließlich Rafah, der letzten Hochburg der Hamas“, sagte Netanjahu bei einer Abschlussfeier für israelische Militäroffiziere. „Wer uns sagt, dass wir nicht in Rafah operieren sollen, sagt uns, dass wir den Krieg verlieren werden – und das wird nicht passieren“.
Ein israelischer Großangriff auf Rafah würde zu massiven Opfern unter der Zivilbevölkerung führen, wie USAID-Beamte in einem durchgesickerten US-Diplomatentelegramm einräumten, das The Intercept zugespielt wurde. „Eine mögliche Eskalation der Militäroperationen im südlichen Gazastreifen im Gouvernement Rafah könnte zu katastrophalen humanitären Konsequenzen führen, einschließlich massiver ziviler Opfer, massiver Vertreibungen und dem Zusammenbruch der bestehenden humanitären Bemühungen“, heißt es in dem Dokument.
Obwohl sich die USA der Katastrophe bewusst sind, die eine israelische Invasion von Rafah nach sich ziehen würde, gewährt die Biden-Administration Israel weiterhin bedingungslose Militärhilfe und droht nicht mit Konsequenzen für den Fall, dass Israel in die Stadt einmarschiert. Mehr …

07.03.2024:  Ukraine-Konflikt: Kaum Licht am Ende des Tunnels? Fehlender politischer Wille und Angst vor Gesichtsverlust scheint den Westen daran zu hindern, eine Verhandlungslösung im Ukraine-Konflikt zu forcieren. Es scheint, dass die Situation in einer Sackgasse steckt. Welchen Ausweg kann es geben?
Heute hört man im Westen immer häufiger die Meinung, dass die Situation für viele Beteiligte am Ukraine-Konflikt in eine Sackgasse geraten ist. Der fehlende politische Wille und die Angst vor einem Gesichtsverlust erlauben es dem Westen angeblich nicht, Verhandlungen über eine Lösung unter Berücksichtigung der Interessen Russlands aufzunehmen. Dies gilt noch mehr für Gespräche über die Schaffung einer Gemeinschaft gleicher und unteilbarer Sicherheit für alle auf dem europäischen Kontinent, einschließlich Russland. Es gibt Stimmen, denen zufolge Sicherheit nicht gemeinsam mit Russland, sondern gegen Russland aufgebaut werden sollte. Moskau wiederum will keinen Dialog auf der Grundlage der von den NATO-Ländern propagierten Zehn-Punkte-"Formel" (deren Verfasser Wladimir Selenskij sein soll) führen und bewertet diese als "Kriegsformel" und als Ultimatum an die Adresse Russlands. Welchen Ausweg kann es aus dieser Situation geben?
Die meisten Veröffentlichungen in der westlichen Presse erwecken den Eindruck, dass die Gegner Russlands eine für sich ziemlich bequeme, auch zu Propagandazwecken geeignete Position gewählt haben. Sie behaupten, dass Russland am 24. Februar 2022 plötzlich eine "durch nichts provozierte umfassende Aggression gegen einen souveränen Staat" gestartet habe – als ob vor diesem Datum nichts geschehen wäre. Und selbst wenn etwas gewesen wäre, ist Russland trotzdem an allem schuld. Und jetzt ist das Einzige, was Russland tun soll, ständig und bedingungslos Zugeständnisse zu machen und sich dem massiven Druck des "kollektiven Westens" zu unterwerfen.
Ich würde mich freuen, wenn der Leser sich mit bestimmten Fakten vertraut macht, die ich in diesem Artikel anführen werde. Diese sind unabdingbar für ein wirkliches Verständnis der aktuellen Situation, die ihre eigenen politischen und historischen Voraussetzungen hat, sowie der maßgeblichen "Points of no Return", die wichtig für die gesamte Dynamik der Krise sind. Das hilft, besser zu verstehen, wohin sich alles wirklich entwickelt. Mehr …

Ukraine plant neue Offensive im laufenden Jahr. Trotz der gescheiterten Offensive im vergangenen Jahr und der Niederlagen im Donbass plant das ukrainische Militär eine neue Offensive in diesem Jahr. Alexander Pawljuk, der Befehlshaber der ukrainischen Landstreitkräften, will hierfür einen Stoßverband zusammenstellen.
Kiews Militär beabsichtigt, im laufenden Jahr einen Stoßverband zusammenzustellen und zu einer Gegenoffensive überzugehen, erklärte Generalleutnant Alexander Pawljuk, der Oberbefehlshaber der ukrainischen Landstreitkräfte, am Mittwoch. Im Rahmen einer vereinheitlichten Nachrichtensendung des gesamtukrainischen Telemarathons führte Pawljuk aus: "Unsere Aufgabe besteht darin, die Frontlinie zu stabilisieren und uns möglichst umzugruppieren, um Einheiten, die aufgestockt und erneuert werden müssen, ins Hinterland zu verlegen, um dann eine Stoßgruppierung aufzustellen und eine Gegenoffensive in diesem Jahr durchzuführen."
Der General behauptete, dass sich die Frontlage stabilisiere, räumte aber gleichzeitig ein, dass das ukrainische Militär an den Abschnitten bei Awdejewka, Tschassow Jar und Terny bei Krasny Liman unter schwerem Druck stehe. Zuvor hatte Generaloberst Alexander Syrski, der inzwischen den Posten des Oberbefehlshabers des ukrainischen Militärs bekleidet, die Frontlage noch als sehr schwierig und angespannt bezeichnet. Am 13. Februar erklärte er, dass sich ukrainische Truppen in der Defensive befänden.
Die Offensive des ukrainischen Militärs, die mit großen Erwartungen im Juni 2023 begonnen hatte, brachte Kiew keinen Erfolg. Ukrainische Truppen konnten die russischen Stellungen an keinem Frontabschnitt durchbrechen. Angaben des russischen Verteidigungsministeriums zufolge kostete die gescheiterte Offensive dem ukrainischen Militär etwa 166.000 Tote und Verwundete. Mehr …

Noch kein Point of no Return - aber Russland sieht die Kriegsvorbereitungen des Westens. Frankreichs Pläne, Truppen in die Ukraine zu entsenden sowie Erwägungen der Bundeswehr über eine Sprengung der Krimbrücke machen die Gefahr eines Kriegs in Europa überaus real. Historische Erfahrungen und Prinzipien der nach 1945 festgelegten Ordnung sind im Westen vergessen.
Noch kein Point of no Return - aber Russland sieht die Kriegsvorbereitungen des Westens
Je schlechter die Dinge beim Westen und seinen Marionetten in der Ukraine laufen, desto bedrohlicher wird die Rhetorik der westeuropäischen Politiker. Erst preschte der Möchtegern-Napoleon Emmanuel Macron mit seinen Drohungen vor, NATO-Truppen in die Ukraine zu schicken (wobei sie sich ohnehin dort befinden, wie wir wissen), und nun diskutiert die deutsche Bundeswehr allen Ernstes einen Anschlag auf die Krim-Brücke. Im Übrigen wäre es interessant, zu wissen: Erinnert man sich in Deutschland daran, dass unsere Bauarbeiter die erste Krim-Brücke im Jahr 1944 aus erbeuteten deutschen Materialien errichtet hatten? Damals hatte der Übergang wegen des hastigen Bautempos nur für eine kurze Zeit funktioniert, aber dennoch seine Hauptfunktion erfüllt – nämlich, die Versorgung der vorrückenden sowjetischen Truppen zu gewährleisten und die Sicherheit der sowjetischen Delegation bei ihrer Fahrt zur Jalta-Konferenz zu erhöhen.
Offensichtlich sind die unter anderem in Jalta formulierten Prinzipien der Nachkriegsweltordnung inzwischen vom Westen gänzlich vergessen. Es sei daran erinnert, dass ausgerechnet die NATO den ersten Krieg in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg entfachte, als sie im Jahr 1999 Jugoslawien angriff. Und die erste gewaltsame Grenzänderung geschah ebenfalls auf die Initiative der NATO, als Serbiens historisches Gebiet Kosovo abgetrennt wurde, wo sich heute Europas größter US-Militärstützpunkt befindet.
Wenn ein Land ein Gebiet von einem anderen trennt und dort seinen Militärstützpunkt baut, heißt das in jedem Fall Besatzung, selbst wenn es im Kosovo eine eigene albanische Administration und sogar irgendwelche Wahlen gibt. Mehr …

06.03.2024: Von Krieg und Knechtschaft. Wie Regierungen Kriege nutzen, um Grundrechte einzuschränken. Die Forderung nach innerer Sicherheit in Kriegszeiten lädt zu Nachlässigkeit bei der Wahrung der bürgerlichen Freiheiten und des Rechts auf Privatsphäre ein. Häufig sind die Menschen nur allzu bereit, ihre Freiheiten auf dem Altar des Autoritarismus zu opfern, der als notwendig erachtet wird, um sicher zu sein. Nichts würde die Terroristen mehr erfreuen, als wenn wir bereitwillig einige unserer geschätzten Freiheiten aufgeben würden, um uns gegen ihre Bedrohung zu verteidigen. — Dr. Ron Paul, US-Präsidentschaftskandidat im Jahr 2012 und Abgeordneter im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten von 1976 bis 2013
Die globale Sicherheitslage war schon lange nicht mehr so brenzlig wie heute. Kürzlich wurde publik, dass Generäle der deutschen Luftwaffe einen Anschlag auf die Krimbrücke geplant haben. Der Krieg in der Ukraine begann ursprünglich als Stellvertreterkonflikt. Die Gefahr einer direkten Konfrontation zwischen der NATO und der Russischen Föderation wird zunehmend realistischer. Ein Atomkrieg ist nicht mehr auszuschliessen. Auch im Nahen Osten und im Südchinesischen Meer steigt das militärische Konfliktpotenzial rasant. Schlafwandelt die Welt in einen neuen grossen Krieg? Mehr …

Ukrainekrieg.  Aus dem Jahre 2022: Entwurf zu Friedensvertrag zwischen Russland und Ukraine geleakt. Wie das "Wall Street Journal" nun berichtet, gab es 2022 einen Entwurf für einen Friedensvertrag zwischen Kiew und Moskau. So dürfte die Ukraine zwar eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union anstreben, aber keinen Militärbündnissen wie der NATO beitreten.
Der US-Zeitung Wall Street Journal (WSJ) liegt ein 17-seitiger Entwurf eines Friedensvertrags vor, der im April 2022, etwa sechs Wochen nach Kriegsbeginn, von russischen und ukrainischen Unterhändlern ausgearbeitet wurde. Der Entwurf zeigt laut WSJ die "tiefgreifenden Zugeständnisse, die die Verhandlungsführer sowohl auf russischer als auch auf ukrainischer Seite erwogen, als Kiew in den ersten Kriegswochen mit Problemen zu kämpfen hatte". Russland war laut WSJ von der "Entschlossenheit der ukrainischen Verteidigung" überrascht worden – und offenbar ebenfalls gesprächsbereit.
Laut WSJ kann das Dokument auch unter dem Aspekt studiert werden, welche Zugeständnisse Russland von der Ukraine heute fordern könnte – wobei die Zeitung einräumt, dass Russland angesichts der besseren militärischen Lage wesentlich strengere Forderungen erheben würde.
Im Vertragsentwurf heißt es, dass die Ukraine zwar eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union anstreben, aber keinen Militärbündnissen wie der NATO beitreten dürfe. Auf ukrainischem Boden wären keine ausländischen Waffen erlaubt. Das ukrainische Militär würde auf eine bestimmte Größe reduziert. Russland versuchte demnach, alles zu begrenzen, von der Anzahl der Truppen und Panzer bis hin zur maximalen Schussreichweite ukrainischer Raketen.
In dem Dokument vom 15. April 2022 werde dargelegt, wie Verhandlungsführer beider Seiten bestrebt waren, die Kämpfe einzustellen: Sie einigten sich darauf, die Ukraine in einen "dauerhaft neutralen Staat zu verwandeln, der sich nicht an Militärblöcken beteiligt". Die Zukunft der Gebiete der Ostukraine wurde im Entwurf nicht berücksichtigt. Die Präsidenten Wladimir Putin und Wladimir Selenskyj sollten für diese Gebiete in direkten Gesprächen eine Lösung finden. Die bereits durch ein Referendum im März 2014 mit Russland wiedervereinigten Krim-Inseln würden aber nach dem Vertragsentwurf unter dem Einfluss Moskaus bleiben und nicht als neutral gelten.  Mehr …

Mit nur einem einzigen Schuss: T-72 zerstört Abrams im Panzerduell. Das russische Militär hat einen weiteren Abrams-Panzer in der Nähe von Awdejewka zerstört. Erstmals ist auch passables Videomaterial von der Zerstörung eines Mehrfachraketenwerfers M142 HIMARS veröffentlicht worden. Dieser soll etwa 50 Kilometer von der Frontlinie entfernt getroffen worden sein. Video und mehr …

Russische Militäringenieure schaffen geschützte Wege für die Infanterie. Die russische Armee setzt ihre Bodenoffensive fort und macht dabei nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums gute Fortschritte. So etwa in Richtung Kupjansk in der Region Charkow, wo Militäringenieure bei der Minenräumung helfen, um der Infanterie den Weg zu ebnen. Video und mehr …

Puschilin: Militärische Sonderoperation hat ukrainischen Angriff auf Donbass und Krim vereitelt. Die ukrainischen Truppen bereiteten sich schon vor dem Beginn der militärischen Sonderoperation auf Offensivaktionen im Donbass vor. Dies erklärte der Chef der DVR, Denis Puschilin, in einer Rede auf dem Weltjugendfestival in Sotschi. Video und mehr …

Exklusiv aus Lugansk: Die russische Artillerie im Einsatz. Russische Soldaten kämpfen Tag und Nacht an der Frontlinie im Donbass. Eine der wichtigsten Komponenten für den Erfolg im Einsatz sind natürlich die Waffen. RT DE-Korrespondent Iwan Poljanskij hatte die Gelegenheit, die Artillerie der Kämpfer im Einsatz zu beobachten. Video und mehr …

Ukrainisch-russischer Friedensvertrag durchgesickert. Erstmals hat ein westliches Medium jetzt über den Friedensvertrag zwischen Russland und der Ukraine vom Frühjahr 2022 berichtet. Der diplomatische Weg wäre möglich gewesen.
Über die Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland im Frühjahr 2022 spricht der herrschende Apparat des Westens sehr ungern. Wohl auch, weil es als bestätigt gilt, dass die Ukraine vor allem auf Druck aus London (und Washingtons) die Verhandlungen zum Scheitern gebracht hat. Putin und auch Lukaschenko hatten immer wieder über Details in den Verhandlungen gesprochen, jetzt ist erstmals ein Dokument an die Öffentlichkeit gekommen. Mehr …

Nach zwei Jahren Ukraine-Krieg. Neues Dokument aufgetaucht: Beide Seiten im April 2022 zu „tiefgreifenden Zugeständnissen“ bereit. Dem „Wall Street Journal“ liegt offenbar ein aktueller Leak zum Stand der Waffenstillstandsverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland vom 15. April 2022 vor. Demnach lag der Frieden nicht in greifbarer Nähe, wohl aber „tiefgreifende Zugeständnisse“ beider Seiten. Außenministerin Baerbock lehnt Verhandlungen mit Putin noch immer ab. Mehr …

Die Macht der Kriegstreiber. Macron in Prag. Tschechien spricht sich für Truppen in der Ukraine aus — Scholz lehnt Einsatz von deutschen Soldaten ab. Drei der 31 NATO-Mitglieder signalisieren „neue Wege zur Unterstützung der Ukraine“. Der Bundestag entscheidet letztlich über die Teilnahme von deutschen Kampftruppen.
Tschechiens Staatspräsident Petr Pavel befürwortet den Einsatz von Truppen seines Landes zur Unterstützung der Ukraine. Sie sollen sich allerdings nicht an Kampfhandlungen beteiligen. Kanada und Frankreich wollen, Tschechien will auch, Deutschland wehrt sich noch, wer wird der Nächste? Praktisch häppchenweise wird der Kreis der NATO-Mitglieder (insgesamt sind es 31), die einen Einsatz von Soldaten in der Ukraine nicht mehr ausschließen, größer. Wie „t-online“ berichtet, kommen aus Tschechien Signale, Truppen zur Unterstützung in die Ukraine zu entsenden.
Pavel betont „nichtkämpferisches Engagement“. Kämpfen sollen sie aber nicht, sagt Tschechiens Staatspräsident Petr Pavel. Das Staatsoberhaupt nennt das „nichtkämpferisches Engagement“, schreiben tschechische Medien. Zugleich betonte Pavel, dass er es befürworte, nach „neuen Wegen zur Unterstützung der Ukraine zu suchen“. Auf der tschechischen Nachrichtenseite „Novinky“ sagte er anlässlich eines Besuches seines französischen Amtskollegen Emmanuel Macron: „Europa muss eine größere Rolle bei der Abschreckung Russlands spielen. Wir sollten die Möglichkeiten der Unterstützung der Ukraine nicht ausschließen, einschließlich der Fortsetzung der Diskussion über eine mögliche Präsenz in der Ukraine.“ So sei es etwa eine Möglichkeit, ukrainische Soldaten in ihrem Heimatland auszubilden. Aus seiner Sicht sei es „an der Zeit, alle verfügbaren Optionen in Betracht zu ziehen und sie nicht von vornherein abzulehnen. Mehr …

Entwurf zu Friedensvertrag zwischen Russland und Ukraine geleakt. Ein Entwurf des Vertrags zwischen Russland und der Ukraine aus dem Jahre 2022 zeigt, wie ein Frieden hätte aussehen können. Ist das heute noch realistisch? Das Wall Street Journal (WSJ) hat einen 17-seitigen Entwurf eines Friedensvertrags zu lesen bekommen, der im April 2022, etwa sechs Wochen nach Kriegsbeginn, von russischen und ukrainischen Unterhändlern ausgearbeitet wurde. Der Entwurf zeigt laut WSJ die „tiefgreifenden Zugeständnisse, die die Verhandlungsführer sowohl auf russischer als auch auf ukrainischer Seite erwogen, als Kiew in den ersten Kriegswochen mit Problemen zu kämpfen hatte“. Russland war laut WSJ von der Entschlossenheit der ukrainischen Verteidigung überrascht worden - und offenbar ebenfalls gesprächsbereit. Mehr leider nur nach Bezahlschranke …

Siehe hierzu Archivmeldung vom 19.11.2023: Ukraine-Krieg: Wie die Chance für eine Friedensregelung vertan wurde oder GB will den Krieg gegen Russland, Hätte der Krieg in der Ukraine bereits in seinem Anfangsstadium gestoppt werden können? Es gibt eine Chance für den Frieden.
Der ehemalige UN-Repräsentant und Diplomat Michael von der Schulenburg, der Politikwissenschaftler Hajo Funke und der ehemalige Nato-General Harald Kujat sind der Überzeugung, dass die derzeitige Phase des Ukraine-Krieges äußerst gefährlich ist und dass eine Eskalation droht. Jetzt sei die größte Gefahr für Ukraine, aber auch für Europa, dass sich der Krieg zu einem ewigen Konflikt verwandelt, der viele weitere Menschenleben kosten könnte. Ein verhandelter Waffenstillstand gefolgt von Friedensverhandlungen sei jetzt notwendig.
In seiner Analyse, die ebenfalls auf der Website der Berliner Zeitung erschienen ist, stellt Alexander Dubowy demgegenüber die Sinnhaftigkeit einer schnellen Friedenslösung infrage und erklärt, warum Russland diesen Krieg in die Länge ziehen will. Mehr …

Im Gespräch: Jacques Baud (Hintergrundanalyse zum Ukraine-Konflikt). Der französische Präsident Emmanuel Macron äußerte zuletzt, dass der Einsatz von NATO-Bodentruppen im Ukraine-Konflikt nicht mehr ausgeschlossen sei, womit der Westen dann tatsächlich aktiv ins Kriegsgeschehen eingreifen würde. Laut Jacques Baud, früherer Oberst der Schweizer Armee und ehemaliges Mitglied im strategischen Schweizer Nachrichtendienst, seien jedoch mehrere europäische Staaten bereits indirekt über die logistische Infrastruktur in der Ukraine involviert. Darunter befinden sich Frankreich, Polen, die USA und Deutschland.
Im Gespräch mit dem Journalisten Dirk Pohlmann kritisiert der ehemalige Geheimdienstler das westliche Vorgehen scharf, da die NATO seiner Einschätzung nach einfach mit dem Krieg weitermachen wolle, ohne zu wissen, wohin dieser führe. „Man will einfach kämpfen!“, betont er – sowohl das Szenario „Sieg“ als auch „Niederlage“ sei bislang nicht definiert worden. Auch wundere es Baud nicht, dass sich der Rest der Welt eher vom Westen als von Russland und China abwenden würde, da immer mehr Menschen spürten, dass dieser nicht mehr nach Vernunft handle, sondern nach Dogmatismus. Podcast und mehr …

Nach zwei Jahren Ukraine-Krieg. Neues Dokument aufgetaucht: Beide Seiten im April 2022 zu „tiefgreifenden Zugeständnissen“ bereit. Dem „Wall Street Journal“ liegt offenbar ein aktuelles Leak zum Stand der Waffenstillstandsverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland vom 15. April 2022 vor. Demnach lag der Frieden nicht in greifbarer Nähe, wohl aber „tiefgreifende Zugeständnisse“ beider Seiten. Außenministerin Baerbock lehnt Verhandlungen mit Putin noch immer ab.
Noch immer tobt der Krieg im Osten der Ukraine. Eine Friedenslösung ist nach wie vor nicht in Sicht. War das im April 2022 anders? Wäre ein Waffenstillstand in der Ukraine bereits im Frühjahr 2022 möglich gewesen? Falls ja: Warum hat es damals nicht geklappt? Spielten der britische Ex-Premier Boris Johnson und die USA dabei eine unrühmliche Rolle? Diese Fragen beschäftigen Analysten seit beinahe zwei Jahren.
Am 1. März 2024 veröffentlichte das amerikanische „Wall Street Journal“ (WSJ) einen Artikel, in dem von einem neuen Leak eines Vertragsentwurfs die Rede ist. Der Entwurf soll von ukrainischen und russischen Unterhändlern im April 2022 verfasst worden sein, um Wolodymyr Selenskyj und Wladimir Putin zur Einstellung der Kampfhandlungen zu bewegen. Die „Berliner Zeitung“ griff das Thema am 6. März auf.
Nur das jüngste einiger Leaks. Ob es sich bei dem Vertragsentwurf, der dem WSJ laut „Berliner Zeitung“ vorliegt, um ein Originaldokument aus den Istanbuler Verhandlungen handelt, bleibt unklar: Nach einem Artikel der „Berliner Zeitung“ vom 16. Januar 2024 hatten bereits früher mehrere Quellen behauptet, Einsicht in ein Entwurfspapier des „Friedensplans“ vom April 2022 erlangt zu haben. Diese älteren Leaks hätten sich aber schon im Seitenumfang und in der Zahl der enthaltenen Vertragspunkte (10, 15 oder 18?) unterschieden. Womöglich habe es sich aber auch um verschiedene Textversionen gehandelt, die im Laufe von Gesprächen angepasst worden sein könnten. Mehr …

Europa hat ausgeschossen: Der Krieg in der Ukraine reisst ein Loch in die Munitionslager. Auch die USA sind betroffen. Ein belgischer Generalleutnant sagt: «Wir stecken tief in der Schei***». Immer wieder fordert der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den Westen auf, Waffen und Munition zu schicken. Allerdings steht es um die eigenen Bestände in Europa schlecht. Auch diejenigen in den USA sind mager.
Der belgische Generalleutnant im Ruhestand Marc Thys hat auf die alarmierende Situation hingewiesen. Er sagt wortwörtlich: «Wir stecken da schon tief in der Scheisse.» Schnell füllen lassen sich die Lücken laut ihm nicht. Bei gewissen Munitionsarten müsse man monatelang oder sogar mehrere Jahre auf die Lieferung warten. Auch bei den Waffensystemen sehe es schlecht aus mit den Lagerbeständen. Die potenziellen Gegner des Westens, ob Russland oder China, wüssten um diese Knappheit.
Als Grund für die Lage sieht Thys die bisherige Philosophie der Staaten. Die Armeen in Europa hätten sehr kleine Kontingente, weil sie auf Expeditionseinsätze ausgelegt seien. Nun aber befinde man sich «wieder in einer Zeit der offenen Kriege». Als Beispiel dient Deutschland. Dort standen Ende der 80er Jahre rund 5000 Panzer zur Verfügung. Heute sind es wenige Hundert.
Man müsse im Westen wieder lernen, dass Sicherheit etwas koste, so der frühere Militär. Zudem gelte es die Rüstungs- und Verteidigungsindustrie wieder auszubauen. Heute liege das Risiko komplett bei den privaten Herstellern. Neu müssten nach Marc Thys die Regierungen dieses tragen. Mehr …

Der als «Wunderwaffe» gehandelte Leopard-Panzer macht in der Ukraine Probleme. Nur noch wenige sind im Einsatz. Rund 230 Panzer des Typs Leopard stehen in der Ukraine im Einsatz gegen Russland. 38 von ihnen stammen aus Deutschland. Bereits während der erfolglosen Gegenoffensive der Ukraine fielen zahlreiche Leopard aus. Sie wurden von den russischen Truppen zerstört oder fahruntüchtig gemacht und blieben zurück.
Laut einem Beitrag der Süddeutschen Zeitung – Titel: «Von der Wunderwaffe zum Problem» – befinden sich inzwischen nur noch wenige der Panzer im Einsatz. Das liege auch daran, dass beschädigte Panzer lange nicht mehr genutzt werden können. Die Instandstellung der deutschen Leopard erfolgt in Litauen. Dort fehlt es aber oft an Ersatzteilen. Laut ukrainischen Angaben sorgen die komplizierten administrativen Wege für zusätzliche Wartezeiten. Der Chef der Reparatureinheit sagt dazu, die Bürokratie in Deutschland sei «noch schlimmer als in der Ukraine». In der Not werden kaputte Panzer oft ausgeschlachtet und einzelne Teile anderswo eingesetzt.
An der Front offenbart sich laut ukrainischen Panzerfahrern beim Leopard zudem ein «lebensbedrohlicher Mangel». Zwischen dem oberen und dem unteren Teil des Fahrzeugs gibt es eine gefährliche Lücke. Bei anderen Modellen sei diese zusätzlich gepanzert worden. Dort habe es seither fast keine Verluste mehr gegeben. Mehr …

Israelkrieg. Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit – auch in Israel. Fast alles, was uns aus den Kriegsgebieten in den (sozialen) Medien präsentiert wird, dient der Propaganda. Von allen Seiten werden Bilder publiziert, die die Interessen der jeweiligen Seite unterstützen sollen.
Das heißt nicht, dass die jeweiligen Veröffentlichungen falsch sind, auch wenn inzwischen die KI weit über die Möglichkeiten von Photoshop hinaus für Fake-Bilder und -Videos sorgt. Ein böses Beispiel dafür sind die identischen Katzenbilder aus Gaza und der Ukraine, die derzeit die Runde machen. Auch reale Bilder und Videos zeigen meist nur den Ausschnitt, den wir sehen sollen. Aber wir, die wir diese Konflikte vom sicheren Sofa beobachten, tun uns schwer, uns so ein Bild der Lage vor Ort zu machen, das der Realität entspricht. Mehr …

Unterwasserkabel im Roten Meer beschädigt: Neue Angriffsmethode der Huthi-Bewegung? Der Datenverkehr zwischen Europa, Asien und dem Nahen Osten ist massiv beeinträchtigt. Die Huthi-Attacken gefährden indirekt die Internetversorgung in Europa, nachdem Huthi-Angriffe auf Schiffe Störungen in westlichen Lieferketten und Logistik verursacht haben. Seit Monaten werden Handelsschiffe im Roten Meer von den Huthi angegriffen. Damit versuchen sie, Israel dazu zu zwingen, den brutalen Krieg gegen Menschen im Gazastreifen zu beenden. Zuletzt sank nach einem Huthi-Raketenangriff der Frachter Rubymar". Nun hat die Bewegung in Jemen womöglich einen Angriff der anderen Art gestartet: Datenkabel, welche die weltweite Tele- und Internetkommunikation ermöglichen, wurden gekappt. Die Folge: Der Datenverkehr zwischen Europa, Asien und dem Nahen Osten ist massiv beeinträchtigt.
Ein Viertel des kompletten Datenverkehrs zwischen Asien, Europa und dem Nahen Osten sei beeinträchtigt, meldet die in Hongkong ansässige HGC Global Communications. Sie habe mit der Umleitung des Datenverkehrs begonnen. Die Route durch das Rote Meer ist entscheidend für den Datentransfer zwischen Europa und Asien. Auch das in Südafrika ansässige Unternehmen Seacom, ein weiterer betroffener Telekommunikationsanbieter, leitet nun den Datenverkehr so weit wie möglich um. Auf Fragen der Nachrichtenagentur AP teilte Seacom mit, dass "erste Tests darauf hindeuten, dass das betroffene Segment innerhalb der jemenitischen Seehoheit im südlichen Roten Meer liegt".
Das Asia-Africa-Europe-1-Seekabel verbindet 19 Länder von Frankreich bis Hongkong mit rasend schnellem Internet. Mittlerweile ist der Datenverkehr im Asia-Africa-Europe 1 zum Erliegen gekommen – gekappt im Roten Meer zwischen Jemen und Dschibuti. Mehr …

05.03.2024: Ukrainekrieg. Einwohner von Awdijiwka freuen sich über die Befreiung durch die Russen. Während ein Politdarsteller nach dem anderen, die Ukraine besucht, um Präsident Selenskyj darüber zu informieren, dass sie weiterhin, die Ukraine unterstützen werden, schlagen die Bewohner der ehemaligen ukrainischen Stadt Awdijiwka ein Buch über seine Herrschaft auf.
„Russland hat uns befreit“, sagt Irina, eine ältere Frau, im Gespräch mit dem amerikanischen Journalisten Patrick Lancaster. „Fast ganz Awdijiwka gehörte Russland. Achtzig Prozent ist auf der Seite der Russen“. Weiter sagt sie: „Die ukrainische Armee habe Awdijiwka bombardiert und Panzer geschickt. Nicht Russland, sondern die Ukraine hat die Stadt zerstört“. Die Ukraine habe dort kürzlich einen Supermarkt bombardiert und dabei 15 unschuldige Zivilisten getötet, sagte die Frau.
Über die ukrainischen Truppen hatte sie nichts Gutes zu sagen. Die russischen Soldaten hingegen seien sehr hilfsbereit gewesen. Einer gab ihr sein ganzes Geld, damit sie Essen kaufen konnte. Die Ukraine hat Häuser und Zivilisten beschossen, während die Medien behaupten, die Russen hätten das getan. Video und mehr

Abrams: Moskau bestätigt Zerstörung des zweiten US-Kampfpanzers. Moskau hat die Zerstörung des zweiten US-Kampfpanzers vom Typ Abrams durch die russischen Streitkräfte auf dem Schlachtfeld im Donbass bestätigt. Der Abschuss soll sich in der Nähe des Frontabschnittes von Awdejewka ereignet haben. Video und mehr …

Vučić über NATO-Bodentruppen in der Ukraine: "Es wird passieren". Der serbische Präsident Alexander Vučić rechnet damit, dass Bodentruppen von NATO-Staaten bald in die Ukraine entsandt werden. Das sagte der Präsident am Sonntag in einer Rede auf dem Parteitag der Serbischen Fortschrittspartei in Belgrad.
Serbiens Präsident Alexander Vučić sagte am Sonntag auf dem Parteitag der Serbischen Fortschrittspartei in Belgrad, dass er fest damit rechne, dass "westliche Bodentruppen in die Ukraine" entsandt werden. Eine Folge davon sei, dass man sich überall darauf einstellen müsse, dass die Lage schlechter und schwieriger werden wird. "Als zum ersten Mal von westlichen Panzern in der Ukraine die Rede war, sagten viele, das würde nie passieren, aber es ist passiert. Als es um westliche Flugzeuge ging, sagten viele, das würde nie passieren, es ist passiert. Nun wird über westliche Bodentruppen in der Ukraine gesprochen und einige sagen, das wird nicht passieren, aber es wird passieren", so Vučić.
Ende Februar hatte in Paris eine Konferenz zur Unterstützung des Kiewer Regimes stattgefunden, die auf Initiative des französischen Staatschefs einberufen worden war. Nach dem Treffen sagte Emmanuel Macron, die Teilnehmer hätten die Möglichkeit der Entsendung von Soldaten in die Ukraine erörtert, seien aber zu keinem Konsens gelangt. Er fügte hinzu, dass Frankreich alles tun werde, um sicherzustellen, dass Russland "diesen Krieg nicht gewinnt". Mehr …

Israelkrieg.

04.03.2024: Ukrainekrieg. NATO-Truppen in der Ukraine? Sie sind schon da und werden getötet. Macrons Idee, NATO-Bodentruppen in die Ukraine zu entsenden, mag in der Öffentlichkeit zunächst auf Ablehnung stoßen. Doch die unaufhaltsame Dynamik der letzten zehn Jahre deutet darauf hin, dass diese Idee schon bald Realität werden könnte.
Der französische Präsident Emmanuel Macron sorgte diese Woche für Aufsehen, als er über die Stationierung von NATO-Truppen in der Ukraine spekulierte. Moment mal. Die sind schon seit mehr als einem Jahrzehnt dort, der Krieg ist vor zwei Jahren ausgebrochen. Es war schon komisch, um nicht zu sagen erbärmlich, wie der französische Staatschef sich in seinem Größenwahn als harter Mann zu präsentieren versuchte, als sei er ein wiedergeborener Napoleon oder De Gaulle.
Macron blähte seine knabenhafte Brust auf und erklärte, Russland dürfe „den Krieg in der Ukraine nicht gewinnen“; und er schlug vor, dass westliche Soldaten den Marschbefehl erhalten sollten, in den Konflikt einzugreifen, um diesen vermeintlich schrecklichen Ausgang zu verhindern. (Man beachte die hemmungslose Arroganz und die Tatsache, dass die Logik solcher falschen Behauptungen nicht im Geringsten erklärt oder begründet wird. Es ist ein totales Diktat).
Die amerikanischen und europäischen Amtskollegen haben sich jedoch sofort gegen Macrons Truppengespräche ausgesprochen und sich beeilt, Macrons Bereitschaft, NATO-Bataillone zu entsenden, ihre Unterstützung zu verweigern. Selbst die sonst so kämpferischen Briten und Polen lehnten den französischen Vorschlag schnell ab. Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz war besonders darauf bedacht, Macrons leichtfertiges Gerede über Truppen zurückzuweisen. Scholz sagte, es würden keine NATO-Soldaten oder deutsche Soldaten in die Ukraine geschickt. Auch NATO-Chef Jens Stoltenberg, der sich normalerweise über die Zusage unbegrenzter Militärhilfe für die Ukraine aufregt, wies Macrons Idee öffentlich zurück, Truppen aus dem Bündnis abzuziehen, um in der Ukraine zu kämpfen.
Russland warnte seinerseits, dass jeder Einsatz von NATO-Truppen in der Ukraine bedeuten würde, dass sich der Stellvertreterkrieg unweigerlich zu einem ausgewachsenen Krieg ausweiten würde. In seiner Rede zur Lage der Nation in dieser Woche deutete der russische Präsident Wladimir Putin an, dass das Schicksal solcher NATO-Kontingente dem des Dritten Reiches und Napoleons gleichen würde. Putin warnte auch davor, dass eine Eskalation der direkten Beteiligung der NATO an Kampfhandlungen die Gefahr eines nuklearen Flächenbrandes mit sich bringen würde. Mehr …

Ex-CIA-Offizier: „Die NATO hat bereits Bodentruppen in der Ukraine“. Das lange Zeit tabuisierte Thema der NATO-Bodeneinsätze in der Ukraine wird in letzter Zeit immer häufiger angesprochen, obwohl Moskau und allgemein nüchterne politische Geister auf der ganzen Welt davor warnen, dass eine solche Entscheidung schreckliche Folgen hätte. Die NATO hat bereits „Einsätze vor Ort“ in der Ukraine, betonte der ehemalige CIA-Offizier Larry Johnson kürzlich in einem Interview in Judge Andrew Napolitanos Podcast Judging Freedom.
„Es gibt Amerikaner dort, es gibt NATO-Truppen, die bereits in der Ukraine vor Ort sind und Systeme betreiben, die Russland angreifen„, sagte Johnson. Dementsprechend signalisiert Moskau: „Das wird aufhören, oder ihr werdet einen Preis zahlen müssen„, betonte der CIA-Veteran. Mehr …

Israelkrieg. Einigung auf Feuerpause in Gaza schwierig – Hamas sabotiert und will Krieg ausweiten. Im Gaza-Krieg wachsen Zweifel an einer baldigen Feuerpause und der Freilassung von Geiseln. Will der Hamas-Anführer in Gaza, al-Sinwar, die stockenden Verhandlungen sabotieren? Die News im Überblick.
US-Vizepräsidentin Harris bezeichnet die Bedingungen für die Menschen im Gazastreifen als unmenschlich und sprach von einer humanitären Katastrophe. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verlangt vor weiteren Verhandlungen über eine Feuerpause und die Freilassung weiterer Geiseln im Gaza-Krieg ein Einlenken der Hamas. Erst müsse die Terrororganisationen wie gefordert eine Liste mit den Namen der noch lebenden Geiseln in ihrer Gewalt vorlegen, sagte der rechte Regierungschef in einer Ansprache in Tel Aviv. Am selben Tag waren Delegationen der Hamas und der Vermittlerstaaten USA und Katar in Kairo zu einer weiteren Gesprächsrunde eingetroffen. Israel dagegen hat vorerst keine Delegation entsandt.
Laut dem ägyptischen Staatsfernsehen habe es einen „bedeutenden Fortschritt“ gegeben. Demnach setzen die Vermittler Ägyptens, Katars sowie der USA und Vertreter der radikalislamischen Hamas am Montag ihre Gespräche in der ägyptischen Hauptstadt fort. Netanjahu: Werden vor Forderungen nicht kapitulieren. Mehr

Der März in Gaza beginnt, wie der Februar geendet hat – mit Tod und Zerstörung. Am Morgen des 1. März sind die Medien voll mit dem „Mehl Massaker“, bei dem in der Nacht zuvor mehr als 100 Menschen, die Hilfsgüter und Mehl erhalten wollten, getötet worden waren. Das Feuer hatte das israelische Militär eröffnet. Das gibt an, nur einige Schüsse abgefeuert zu haben. Die Menschen hätten sich gegenseitig tot getrampelt.
Am 2. März zerstörten Raketen einer israelischen Drohne eine Zeltunterkunft unweit des Emirati-Krankenhauses in Rafah. 11 Menschen wurden getötet, die in den Zelten Zuflucht gesucht hatten. Videoaufnahmen zeigen die Toten und schwer Verletzten auf der Straße liegen. Blut überall. Ein Junge, der eines der Opfer erkannt hat und auf den Toten zuläuft, wird von einem anderen Mann in die Arme genommen und weggebracht. Das Glas im Krankenhaus brach nach einer starken Explosion, sagt ein Augenzeuge in eine Kamera. Feuer sei ausgebrochen. Im Emirati-Krankenhaus haben Hunderte Menschen Zuflucht gefunden.
In der folgenden Nacht zum 3. März folgten israelische Luftangriffe auf Wohnhäuser in Rafah. Im Haus der Familie Abu Anza wurden 14 Menschen getötet. 6 Kinder und 4 Frauen seien unter den Toten gewesen, zählt Dr. Marwan al-Hams von einem nahegelegenen Krankenhaus auf. Rania Abu Anza verlor in der Nacht ihren Ehemann und ihre Zwillinge, die erst vier Monate alt waren. Zehn Jahre hatte das Paar vergeblich auf Nachwuchs gewartet. Die Geburt der Zwillinge – Naeim, der Junge, und Wissam, das Mädchen – war erst möglich geworden, nachdem das Paar sich für eine künstliche in-vitro Befruchtung entschieden hatten. “Was haben diese Babies getan“, fragt die Mutter in die Kameras, die ihr Leid festhalten. „Antwortet mir, Leute, antwortet mir! Ihr fühlt nichts für uns. Was macht ihr hier? Uns zuschauen?“ Mehr …

03.03.2024: Ukrainekrieg.  Lancet trifft auf westliche Fahrzeuge: Wie eine kleine Drohne mächtige Technik zerstört. Lancet-Drohnen am Frontabschnitt Süd-Donezk sind konstant im Einsatz und zerstören gegnerische Kampffahrzeuge. Nach Angaben der Soldaten verfügen diese Drohnen über die optimalsten Flugeigenschaften und gleichzeitig über eine einzigartige Schlagkraft, die es ermöglicht, Kampftechnik mit einem einzigen Treffer zu zerstören.  Video und mehr …

Israelkrieg. Platzhalter

02.03.2024: Ukrainekrieg.  RT DE Exklusiv: Artilleristen der Brigade 200 der Nordflotte im Einsatz. Die Artilleristen der Brigade 200 der Nordflotte haben im vergangenen Sommer einen wichtigen Beitrag zur Abwehr der ukrainischen Gegenoffensive geleistet. Doch sie setzen ihre wichtige Arbeit für die russische Militäroperation fort. RT DE-Korrespondent Iwan Poljanskij sprach mit den Artilleristen über ihre Aufgaben. Video und mehr …

"Früher war ich Designer, jetzt bin ich Landschaftsdesigner" – Raketenwerfer "Grad" im Einsatz. Mit Grad-Raketenwerfern bekämpft Russlands Militär erfolgreich den Gegner am Frontabschnitt Saporoschje. Die Besatzungen der Kampffahrzeuge sind gut ausgebildet: Jeder von ihnen kann die Rolle des Fahrers oder des Richtschützen übernehmen. Die Soldaten äußern sich sehr positiv über ihren Kampfwagen: Die starke Salve ungelenkter Raketen ermöglicht es, ein großes Gebiet abzudecken. Video und mehr ... 

Neue Dimension des Krieges: Russische Neonazis greifen Russland von ukrainischem Territorium aus an. Eine große Gruppe ukrainischer Saboteure drang am Donnerstag ins russische Gebiet Brjansk ein und schoss auf Zivilisten. Die Terroristen gehören dem neonazistischen Netzwerk "Russischer Freiwilligenkorps" an. Dessen Gründer Denis Nikitin organisierte Hooligan-Kämpfe und lebte lange in Deutschland.
Am Donnerstag überquerte eine Sabotage-Gruppe die russisch-ukrainische Grenze und drang in zwei russische Dörfer im Gebiet Brjansk ein. Deren Zahl war zunächst unklar, aber es könnte sich um mehrere Dutzend Personen handeln, sodass viele russische Medien von einem größeren Terrortrupp sprechen. Auch Präsident Putin sprach von einer "terroristischen Attacke".
Berichten von Augenzeugen zufolge schossen die Eindringlinge auf ein Auto mit Zivilisten. Laut dem FSB wurde dabei ein Mann getötet und ein zehnjähriges Kind verletzt. Bei wahllosem Schießen im Dorf Ljubetschany starb ein weiterer Zivilist – 57-jähriger Mann. Nach einiger Zeit zogen die Saboteure ab. Inzwischen sind die Dörfer wieder unter Kontrolle russischer Sicherheitskräfte, das Gelände wird entmint.  Video und mehr …

Saboteure verüben Anschlag im Gebiet Brjansk – Putin spricht von Terrorangriff. Mehrere Saboteure seien am Donnerstag aus der Ukraine in das Grenzgebiet Brjansk eingedrungen, teilte der Gouverneur der Region mit. Demnach hätten sie auf ein Fahrzeug geschossen, wobei eine Person getötet und ein zehnjähriges Kind verwundet wurde. Später übernahm das sogenannte "Russische Freiwilligenkorps" die Verantwortung für die Ereignisse.
Die Behörden des südrussischen Grenzgebietes Brjansk meldeten am Donnerstag, dass eine Sabotagegruppe aus der Ukraine in die Region eingedrungen ist. Danach sei es nahe der Grenze zu schweren Gefechten gekommen. Vorläufige Berichte zu einer Geiselnahme wurden nicht bestätigt. Wenig später hat das sogenannte "Russische Freiwilligenkorps" die Verantwortung für die Ereignisse übernommen. Mehr …

Israelkrieg.

«Friendly Fire» im Roten Meer. Eine deutsche Fregatte feuerte versehentlich auf eine US-Drohne. Ein technischer Fehler verhinderte einen Treffer. Eine Fregatte der deutschen Marine, die an der internationalen Operation zum Schutz der Schifffahrt im Roten Meer teilnimmt, hätte – versehentlich – beinahe ein unbemanntes US-Luftfahrzeug abgeschossen. Wenn die Technik nicht versagt hätte, wäre dieses «friendly fire» ein Treffer gewesen. Dies meldete der Spiegel am Mittwoch.
Das deutsche Verteidigungsministerium hatte am Montag bestätigt, dass es zu einem Zwischenfall mit einer Drohne eines verbündeten Landes gekommen sei, ohne dessen Namen zu nennen. Die Fregatte Hessen (F221) habe das Feuer eröffnet, als sie die Drohne nicht identifizieren konnte, sagte der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius und fügte hinzu, dass die Drohne «nicht getroffen wurde». Das deutsche Verteidigungsministerium erklärte, die Fregatte sei von den Verbündeten nicht über die Anwesenheit einer Drohne in dem Gebiet informiert worden.
Nach Angaben des deutschen Nachrichtenmagazins handelte es sich bei der Drohne um eine US-amerikanische MQ-9 Reaper. Die Publikation unterstreicht, dass der Vorfall die Notwendigkeit einer besseren Koordination zwischen den an der Operation Aspides («Ασπίδες» gr. für «Schild») im Roten Meer beteiligten Streitkräften verdeutliche. Ursprünglich hochgelobt, hat sich die «Hessen» nun zur Zielscheibe von Spott entwickelt. Zwei Raketen wurden auf die Drohne eines Verbündeten abgefeuert, beide versagten. Obwohl später zwei Drohnen der Huthi-Rebellen erfolgreich abgeschossen wurden, war der PR-Schaden angerichtet. Mehr …

01.03.2024: Ukrainekrieg.  RT-Chefin Simonjan: Deutsche Militärs planen Angriffe auf Krim-Brücke. RT-Chefin Margarita Simonjan erklärt, ihr liege eine Audioaufnahme vor, auf der zu hören sei, wie das deutsche Militär die Vorbereitung von Angriffen auf die Krim-Brücke bespreche. Nun stellte die Journalistin entsprechende Anfragen an offizielle Vertreter Deutschlands.
Die Chefredakteurin von RT, Margarita Simonjan, hat nach eigener Aussage Informationen über feindliche Absichten der Bundeswehr. Auf ihrem Telegram-Kanal teilte die Journalistin mit, dass sie über eine Audioaufnahme verfüge, wo zu hören sei, wie deutsches Militär Angriffe auf die Krim-Brücke plane. Simonjan wörtlich: "Etwas sehr Interessantes wurde mir von Kameraden mit Schulterklappen übermittelt, gerade an dem Tag, an dem Scholz sagte, dass die NATO nicht in den ukrainischen Konflikt involviert sei und nicht sein werde. Diese hochinteressante Aufnahme ist ein Gespräch hochrangiger Bundeswehroffiziere, die darüber diskutieren, wie sie (Achtung!) die Krim-Brücke bombardieren werden."
Laut der RT-Chefin hätten die Militärs in der Besprechung diskutiert, wie die Brücke über die Meerenge von Kertsch angegriffen werden sollte, damit kein Verdacht auf Deutschland falle. In der 40-minütigen Audioaufnahme seien seitens der Bundeswehroffiziere auch das US-amerikanische und das britische Militär erwähnt worden, die den deutschen Offizieren zufolge "seit langem direkt in den Konflikt involviert sind." Margarita Simonjan fügte hinzu, die Aufnahme sei "so faszinierend", dass sie diese "veröffentlichen möchte." Mehr …

Transkript des Gesprächs deutscher Offiziere über Angriffsvarianten auf Krimbrücke veröffentlicht. Die RT-Chefredakteurin veröffentlichte auf ihrem Telegram-Kanal die Transkription von Audio-Mitschnitten. Demnach sind hohe Offiziere der deutschen Bundeswehr direkt in die Planung von Anschlägen auf die Krim-Brücke bei Kertsch involviert. Die Originalaufnahmen stammen von der russischen Aufklärung.
Die RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan schrieb auf ihrem Telegram-Kanal, ihr seien Audioaufnahmen zugänglich gemacht worden, aus denen hervorgeht, dass die deutsche Bundeswehr direkt in die Anschlagsplanung auf die Brücke von Kertsch zum russischen Festland involviert ist. Demnach handelt es sich um ein Gespräch zwischen hochrangigen Offizieren der Bundeswehr, das von der russischen Aufklärung mitgeschnitten wurde. Inzwischen hat Simonjan erste Teile der Transkription des Mitschnitts veröffentlicht. Am Gespräch beteiligt ist der Inspekteur der deutschen Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, sowie weitere namentlich nicht genannte Führungskräfte, die für die Planung und Durchführung von Missionen zuständig sind.
Laut der Transkription diskutierten die Beteiligten die Effizienz des Einsatzes von britischen Marschflugkörpern Storm Shadow und baugleichen französischen SCALP-EG, die bereits an die Ukraine geliefert wurden. "Da komme ich dann drauf, dass es so zwei interessante Targets halt gibt: Einmal so eine Brücke im Osten und einmal Mun(itions)-Depots, wo wir rein kommen. Die Brücke im Osten ist halt schwer zu erreichen, und die Pfeiler sind relativ klein, und das kann halt der Taurus darstellen, und die Mun-Depots – da kommen wir halt durch. Und wenn ich das jetzt berücksichtige und vergleiche, wie viele Storm Shadows und HIMARS abgeschossen wurden, da kann man ganz gut alle Einstellungsmerkmale halten. Da habe ich mir so drei Routen rausgesucht, wo ich sagen würde, geht's da um die Brücke oder geht's da um Mun-Depots?" Mehr …

Dmitri Peskow: Großbritannien ist "direkt in den Ukraine-Konflikt verwickelt". Der Kremlsprecher Peskow reagierte in Moskau auf jüngste Enthüllungen britischer Medien. Die direkte militärische Beteiligung Großbritanniens in der Ukraine sei demnach "nie ein Geheimnis" gewesen.
Der Fernsehsender RTVi hatte Dmitri Peskow als Sprecher des russischen Präsidenten am Donnerstag gebeten, einen Bericht der Londoner Zeitung The Times zu kommentieren, in dem behauptet wurde, dass der britische Admiral Tony Radakin als Chef der Streitkräfte Großbritanniens bei der Erstellung von "Schlachtplänen" für die Ukraine geholfen habe. Peskow erklärte auf die Anfrage der Journalisten: "Die direkte militärische Beteiligung Großbritanniens in der Ukraine war nie ein Geheimnis, aber eines der etablierten Medien des Landes hat dies nun offen zugegeben." Der Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin führte weiter aus: "Es ist allgemein kein Geheimnis, dass die Briten verschiedene Formen der Unterstützung [der Ukraine] bieten ... Leute vor Ort, Geheimdienst und so weiter und so fort. Das heißt, sie sind tatsächlich direkt in diesen Konflikt involviert."
Nach Angaben des Artikels in The Times, der sich auf eine Quelle beim ukrainischen Militär beruft, soll Radakin "den Ukrainern bei der Strategie zur Zerstörung russischer Schiffe und zur Öffnung des Schwarzen Meeres geholfen haben". Der Admiral gelte demnach "als unschätzbar wertvoll bei der Koordinierung der Unterstützung durch andere hochrangige Vertreter der NATO". Berichten zufolge hatte auch der Admiral persönlich Kiew besucht und sich dort mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskij getroffen, um die Strategie der Ukraine und die Möglichkeiten der westlichen Hilfe zu erörtern. Wörtlich heißt es in dem Artikel: "Radakin nahestehende Quellen verwiesen auf seine "Pendeldiplomatie" im letzten Sommer zwischen Washington und Kiew, bei der er wichtige Treffen mit ukrainischen Militärchefs persönlich abhielt, während man im Weißen Haus befürchtete, dass die USA zu stark in den Krieg verwickelt werden könnten. Mehr …

Scott Ritter: Ukraine tritt Odessa und Charkow an Russland ab, wenn der Konflikt nicht endet. Mehrere ukrainische Großstädte, darunter Odessa und Charkow, könnten Teil Russlands werden, wenn der Konflikt in der Ukraine nicht sofort beendet wird, erklärte Scott Ritter, Ex-US-Offizier und ehemaliger UN-Waffeninspektor, in einem Interview.
Scott Ritter, der frühere Offizier der US-Marineinfanterie und ehemalige UN-Waffeninspektor, hat sich in einem Interview, das auf dem Youtube-Kanal "Dialogue Works" veröffentlicht wurde, zu dem Konflikt in der Ukraine geäußert. Er vertrat beim Gespräch die Ansicht, dass Kiew die Kontrolle über mehrere Großstädte verlieren könnte, wenn die Auseinandersetzung nicht sofort enden würde. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert den Ex-US-Offizier wie folgt: "Es gibt immer mehr Anzeichen dafür, dass dieser Konflikt nicht enden wird, bis Odessa, Dnjepropetrowsk, Charkow und Nikolajew Teil Russlands werden. Vielleicht auch mehr, wenn die Ukraine einen Wunsch verspürt, diesen Wahnsinn fortzusetzen."
Des Weiteren stellte Ritter fest, dass die Ukraine leicht weitere 20 Prozent ihres Territoriums verlieren könnte, wenn sie es nicht lasse, auf ihre NATO-Ausbilder zu hören. Russlands Präsident Wladimir Putin hat bei seiner großen Pressekonferenz Ende Dezember 2023 erklärt, dass "die Krim und die gesamte Schwarzmeerregion infolge der Kriege Russlands mit der Türkei an Russland fielen". "Was hat die Ukraine damit zu tun? Odessa ist überhaupt eine russische Stadt. Wir wissen das. Und jeder weiß das", sagte Putin. Mehr …

Im Falle einer Niederlage Kiews: Pentagon erwartet Krieg zwischen NATO und Russland. US-Verteidigungsminister Lloyd Austin fordert weitere Unterstützung für die Ukraine, um eine Niederlage Kiews und einen direkten Konflikt zwischen Russland und der NATO zu verhindern. Maria Sacharowa bezeichnet diese Haltung als Wahnsinn.
US-Verteidigungsminister Lloyd Austin ist der Ansicht, dass eine Niederlage der Ukraine zu einem Krieg zwischen Russland und der NATO führen könnte. Dies sagte er bei einer Anhörung des Ausschusses für Streitkräfte im US-Repräsentantenhaus, die auf Youtube übertragen wurde. Falls Russland gewinne, so Austin, "wird Putin nicht aufhören", und die baltischen Staaten seien besorgt, "ob sie die nächsten sein werden". Der Minister behauptete: "Ehrlich gesagt glaube ich, dass die NATO im Falle eines Sieges der Ukraine in einem Krieg mit Russland sein wird." Deshalb sei es wichtig, dass die USA die Ukraine unterstützten und das Militär mit der nötigen Munition für Artillerie und Luftabwehr versorgten.
Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, kommentierte Austins Äußerungen mit der Frage, ob diese als direkte Drohung an Russland oder als Versuch, eine Entschuldigung für den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij zu erfinden, verstanden werden könnten. Auf Telegram schrieb sie: "Beides ist Wahnsinn. Aber jetzt kann jeder sehen, wer der Aggressor ist: Es ist Washington." Mehr …

Kein Wille zum Waffenstillstand. Neue Studie schildert Bemühungen um Waffenstillstand in der Ukraine seit dem 28. Februar 2022 und ihr Scheitern am Westen. Wiederholte russische Vorstöße, die Waffen schweigen zu lassen, wurden ignoriert.
Gestern vor zwei Jahren, am 28. Februar 2022 begannen die ersten, beinahe von Erfolg gekrönten Verhandlungen über eine Beendigung des Ukraine-Kriegs. Daran erinnert eine kürzlich publizierte Studie von Oberst a.D. Wolfgang Richter, einem einstigen Militärberater der deutschen Vertretungen bei der UNO und der OSZE. Die Verhandlungen öffneten Ende März 2022 den Weg zu einem Kompromiss, der die Neutralität und einen EU-Beitritt der Ukraine sowie einen Abzug der russischen Truppen vorsah und einen baldigen Frieden „in Reichweite“ erscheinen ließ, wie Richter feststellt, der heute für das Geneva Centre for Security Policy (GCSP) tätig ist.
Zentrale Ursache für das Scheitern war demnach, neben dem „Widerstand“ ukrainischer Nationalisten, „massive Einflussnahme westlicher Regierungsvertreter“, die Kiew energisch drängten, den Krieg fortzusetzen. Wie die New York Times berichtet, schlug Russlands Präsident Wladimir Putin bereits im Herbst 2022, dann erneut seit September 2023 ein Einfrieren der Front und einen Waffenstillstand vor. Kiew und der Westen verweigern dies, um einen Sieg um jeden Preis bemüht, bis heute. Die Folge: Europa diskutiert inzwischen über die Entsendung von Bodentruppen. Mehr …

Israelkrieg.  Israel eröffnet Feuer auf nach Lebensmitteln anstehende Palästinenser: Mindestens 193 Tote. Israel hat am Donnerstag erneut einen massiven Angriff auf die Zivilbevölkerung im Gazastreifen verübt. Die israelischen Streitkräfte eröffneten das Feuer auf eine Menschenmenge, die auf die Verteilung von Hilfsgütern wartete. Mindestens 193 Menschen sollen dabei getötet und 920 weitere verletzt worden sein. Die Tragödie ereignete sich an dem Tag, an dem die Zahl von 30.000 Toten seit Beginn der israelischen Militäroffensive überschritten wurde. Video und mehr …

Lawrow: Drohender Hungertod Hunderttausender Palästinenser muss verurteilt werden. Am Donnerstag äußerte sich der russische Außenminister Sergei Lawrow zur Entwicklung der Lage im Nahen Osten. Zunächst einmal verwies er auf das unglaubliche Ausmaß an Gewalt, das sich in der Region ausgebreitet hat. Als Grund dafür nannte er die mangelnde Bereitschaft der Vereinigten Staaten, echte Verhandlungen zu führen. Darüber hinaus wird die humanitäre Lage der Zivilisten immer kritischer: Nach Angaben der UN-Sonderbeauftragten sind etwa 700 Tausend Menschen am Rande des Hungertodes. Mehr 

Jemen: Huthi-Bewegung warnt vor "militärische Überraschungen" bei künftigen Operationen. Die Huthi-Führung im Jemen kündigte "militärische Überraschungen" bei ihren Operationen im Roten Meer an. Die Huthi greifen seit November Schiffe mit Verbindungen zu Israel, den USA und Großbritannien an.
Die Huthi-Bewegung im Jemen kündigte "militärische Überraschungen" bei ihren künftigen Operationen im Roten Meer an. Einzelheiten liegen nach der Ankündigung von Abdul-Malik al-Huthi als Führer der Revolutionsbewegung Ansar Allah (Huthi) während seiner im Fernsehen übertragenen Rede zunächst nicht vor. Die Huthi greifen seit November Schiffe mit vermuteten Verbindungen zu Israel, den USA und Großbritannien an. "Unsere Militäroperationen werden weitergehen, und wir haben Überraschungen, mit denen unsere Feinde überhaupt nicht rechnen", sagte al-Huthi am Donnerstag. Die jemenitischen Truppen haben seit Mitte November wiederholt Drohnen und Raketen gegen israelische und nach Israel fahrende Schiffe eingesetzt, um sich mit den Palästinensern gegen Israels Krieg im Gazastreifen zu solidarisieren. Mehr …

29.02.2024: Ukrainekrieg. Nach Frankreich: Niederlande zu Truppenentsendung in die Ukraine bereit. Der Befehlshaber der niederländischen Streitkräfte, Onno Eichelsheim, schließt die Entsendung niederländischer Truppen nicht aus. Nach Frankreich sind auch die Niederlande bereit, Truppen in die Ukraine zu entsenden. „Ich denke, wir sollten keine Option ausschließen, um zu sehen, wie wir die Ukraine am besten unterstützen können“, sagte Onno Eichelsheim. Er betonte, dass die Entsendung von Truppen in die Ukraine eine „letzte Option“ sei. Mehr …

US-Söldner bestätigt: CIA und US-Spezialeinheiten sind in der Ukraine aktiv. US-amerikanische Spione und Sondereinsatzkräfte unterstützen das ukrainische Militär, während "junge Ukrainer aufgrund falscher Befehle oder Taktiken sterben", von denen die meisten "eigentlich Frischfleisch sind", so der US-Söldner Jason Freeman.
Ein US-Söldner hat behauptet, dass US-amerikanische Spione und Sondereinsatzkräfte in der Ukraine das ukrainische Militär unterstützen, während junge Rekruten an der Front unnötig sterben. Jason Freeman dachte, er spreche mit dem ehemaligen ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko, doch in Wirklichkeit gab er die Informationen an die russischen Witzbolde Wovan und Lexus weiter.
Die Interviews mit den "Soldaten des Unglücks" wurden am Mittwoch als Teil der neuesten Folge der berüchtigten RuTube-Show des Duos veröffentlicht. Der US-amerikanische Kämpfer war der Erste, den sie für "Poroschenkos" neue Söldnertruppe zu rekrutieren versuchten. Freeman, der mit einer Ukrainerin in Nikolajew verheiratet ist, prahlte damit, dass er 21 russische Soldaten getötet und 13 weitere getroffen habe, gab aber zu, dass seine gesamte Einheit in der Schlacht von Artjomowsk (in der Ukraine als Bachmut bekannt) vernichtet worden sei. Er beklagte sich auch über Probleme bei der Bezahlung und kritisierte die Inkompetenz der ukrainischen Streitkräfte. Mehr …

Ukraine-Konflikt: Österreichischer Bundeskanzler warnt vor "drittem Weltkrieg". Der Westen befinde sich in einer Art "Echokammer" und sollte die BRICS-Staaten mit ins Boot holen, forderte der österreichische Bundeskanzler Karl Nehammer. Es gelte "nach wie vor, einen dritten Weltkrieg zu verhindern", so der österreichische Regierungschef weiter.  Mehr …

NATO-Truppen in die Ukraine? Politiker erteilen Macrons Rhetorik eine Absage. Diese Aussage hat für Aufsehen gesorgt: Politiker in aller Welt reagieren auf die Äußerung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron über die Möglichkeit einer Entsendung von NATO-Truppen in die Ukraine. Der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA, John Kirby, erklärte, dass in die Ukraine keine US-Truppen entsandt würden. Ähnlich äußerten sich auch europäische Politiker. Video und mehr …

"Elf Gegenangriffe abgewehrt": Russlands Streitkräfte befreien Petrowskoje nahe Awdejewka. Am Mittwoch hat Russlands Verteidigungsministerium ein Video veröffentlicht, in dem der Pressechef des Truppenverbands Mitte, Alexander Sawtschuk, die Befreiung des Dorfes Petrowskoje in der Volksrepublik Donezk verkündet. In seiner Stellungnahme erklärte er, dass der Feind bis zu 165 Soldaten verloren habe. Video und mehr …

Exklusiv: Flüchtlinge aus Awdejewka berichten aus russischem Unterbringungszentrum. Nach Beginn des Konflikts in der Ukraine waren Hunderte von Menschen gezwungen, ihre Häuser zu verlassen und aus Awdejewka zu fliehen, da die Stadt für die ukrainische Armee zu einem strategisch wichtigen Punkt im Donbass wurde. Viele Flüchtlinge aus Awdejewka wurden in russischen Unterbringungszentren aufgenommen. RT DE-Korrespondent Iwan Poljanskij, hat eines dieser Zentren besucht und mit den Menschen gesprochen. Video und mehr …

Israelkrieg. «Essen seit zwei Monaten Tierfutter»: Augenzeuge beschreibt Massaker. Israelische Soldaten sollen auf Menschen geschossen haben, die auf Hilfsgüter warteten. Mehr als 100 Menschen kamen demnach ums Leben.
Darum gehts: Israelische Soldaten sollen das Feuer auf Palästinenser eröffnet haben, die auf Hilfslieferungen warteten. Mindestens 104 Menschen seien ums Leben gekommen, etwa 760 seien verletzt worden. Das israelische Militär erklärte, Dutzende Menschen seien getötet und verletzt worden, weil sie «geschubst, niedergetrampelt oder von den Lastwagen überfahren» worden seien.
Israelische Soldaten haben nach Darstellung von Augenzeugen am Donnerstag in der Stadt Gaza das Feuer auf Palästinenser eröffnet, die auf Hilfslieferungen warteten. Dabei kamen nach Darstellung des Hamas-Gesundheitsministeriums im Gazastreifen mindestens 104 Menschen ums Leben, etwa 760 seien verletzt worden. Augenzeugen sagten, israelische Soldaten hätten das Feuer eröffnet, als Menschen sich Mehl und Konservendosen von Lastwagen gegriffen hätten.
Das israelische Militär erklärte, Dutzende Menschen seien getötet und verletzt worden, weil sie «geschubst, niedergetrampelt oder von den Lastwagen überfahren» worden seien. Aus israelischen Kreisen verlautete allerdings auch, Soldaten hätten das Feuer eröffnet, als die Menge bedrohlich auf sie zugekommen sei. Mehr …

Ups, "friendly fire" und Munitionsprobleme – Deutsche Fregatte auf "Erfolgskurs" im Roten Meer. Die deutsche Fregatte "Hessen" hat bei ihrem gerade begonnenen Einsatz im Roten Meer am Montag zweimal unwissentlich auf eine US-Drohne geschossen. Aus technischen Gründen blieben die Schüsse erfolglos, beide Abfangraketen fielen ins Meer. Erst einen Tag später, am Dienstag, gelang es der Besatzung der "Hessen", zwei Drohnen der Huthi-Rebellen abzuschießen. Video und mehr …

28.02.2024: Ukrainekrieg.  Kirby: "Es wird keine US-Kampftruppen in der Ukraine geben". Der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA, John Kirby, hat am Dienstag bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus in Washington betont, dass es keine US-Truppen in der Ukraine geben werde. Video und mehr … 

Artilleristen verhindern Rückzug ukrainischer Soldaten. Während des Vormarsches der russischen Truppen am Frontabschnitt Awdejewka wurde eines der ukrainischen Kampffahrzeuge getroffen. Unterstützung rückte an, um die Soldaten abzutransportieren. Russische Artilleristen haben den Rückzugversuch vereitelt. Video und mehr …

Der Ukrainekrieg könnte zu einem unerwarteten Ende kommen. Der ehemalige UN-Diplomat Michael von der Schulenburg begründet, warum der Krieg in der Ukraine auch mit Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau, ohne westliche Beteiligung enden könnte. Der Rückzug der USA aus diesem Krieg sei der Beginn einer Zeitenwende in der Machtverschiebung.
Auch wenn an der Front noch geschossen wird, könnte mit den jetzt eingesetzten Entwicklungen der Krieg in der Ukraine auf eine im Westen völlig unerwartete Weise enden – und zwar mit einem ukrainisch-russischen Einverständnis ohne westliche Beteiligung. Wie es scheint, wird der Ukrainekrieg nun in Kiew und nicht mehr an der Front entschieden. Dabei wird sich viel um die Person Selenskij drehen, einst ein Held und heute eher eine tragische Figur, die riskiert, die nächsten Monate als Präsident nicht zu überleben.
Der Grund dafür ist, dass Selenskij das wahnsinnig anmutende Ziel verfolgt, mit einer erneuten Großoffensive Russland in diesem Jahr doch noch besiegen zu wollen. Dazu will er 500.000 Ukrainer zwangsrekrutieren. Aber eine solche Großoffensive müsste in drei bis vier Monaten beginnen. Er würde also dazu weder die Waffen noch die Soldaten noch die Zeit dazu haben, diese Offensive auch nur annähernd erfolgversprechend vorzubereiten. Eine solche Offensive wäre ein kollektiver Selbstmord. Dagegen wird sich massiver Widerstand formieren. Nach Hunderttausenden an gefallenen, verstümmelten und seelisch tief verletzten Menschen können wir davon ausgehen, dass heute in der Ukraine kaum noch jemand in diesem sinnlosen Krieg sterben will. Mehr …

Medienbericht: Westliche Spezialeinheiten operieren schon längst in Ukraine. Mehrere europäische Staats- und Regierungschefs haben offizielle Pläne zur Entsendung von Truppen in die Ukraine dementiert. Wie die "Financial Times" berichtet, sollen allerdings westliche Spezialeinheiten schon längst in die Kämpfe in der Ukraine gegen Russland verwickelt sein.
Die inoffizielle Präsenz westlicher Spezialeinheiten in der Ukraine sei allgemein bekannt, schrieb die Financial Times am Dienstag unter Berufung auf einen hochrangigen europäischen Verteidigungspolitiker, der anonym bleiben wollte. Der Kommentar kam als Reaktion auf die Äußerungen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der am Montag ausdrücklich die "künftige" Entsendung von westlichen Bodentruppen in die Ukraine nicht ausschließen wollte.
Nach einem Treffen von europäischen Staats- und Regierungschefs in Paris hatte Macron vor Journalisten erklärt, es habe bei dem Treffen noch "keinen Konsens gegeben, offiziell Truppen vor Ort [in die Ukraine] zu entsenden, aber in Bezug auf die Dynamik können wir nichts ausschließen". Er versprach außerdem, alles zu tun, um Russland daran zu hindern, diesen militärischen Konflikt zu gewinnen. Ein hochrangiger europäischer Verteidigungsbeamter erklärte gegenüber der Financial Times, dass Macrons Erklärung über die Entsendung von Truppen ein Versuch gewesen sei, Druck auf Russland auszuüben, und er fügte hinzu: "Jeder weiß, dass es westliche Spezialeinheiten in der Ukraine gibt – sie haben es nur nicht offiziell zugegeben."
Auch Russland hat wiederholt über "ausländische Söldner" berichtet, die in der Ukraine kämpfen. Im vergangenen Monat gab das russische Verteidigungsministerium bekannt, dass bei einem Raketenangriff mehr als 60 ausländische Kämpfer getötet wurden, von denen die meisten lokalen Quellen zufolge Französisch sprachen. Mehr …

Britischer Premier schließt "großangelegten" Truppeneinsatz in der Ukraine aus. Der britische Premierminister Rishi Sunak reagierte auf den Vorschlag von Emmanuel Macron, NATO-Bodentruppen in die Ukraine zu schicken. Sein Sprecher teilte mit, man habe keine Pläne für einen großangelegten Truppeneinsatz und werde kein weiteres Militär in der Ukraine stationieren. Mehr …

Israelkrieg.

Im Einsatz gegen Huthi: Deutsche Fregatte schießt irrtümlich auf Drohne eines Verbündeten. Im Roten Meer hat die Fregatte Hessen irrtümlich auf die Drohne eines Verbündeten geschossen. Es ist bekannt, dass auch bereits Kampfdrohnen der USA in der Region unterwegs sind, die nichts mit dem jüngsten Einsatz im Roten Meer zu tun haben.
Die deutsche Fregatte Hessen hat bei ihrem gerade begonnenen Einsatz im Roten Meer unwissentlich auf die Drohne eines verbündeten Landes geschossen. Ein Sprecher des Bundesministeriums der Verteidigung teilte am Mittwoch mit, das deutsche Kriegsschiff habe bereits am Montag eine Drohne im Einsatzgebiet gesichtet, die zunächst keiner der verbündeten Nationen zugeordnet werden konnte. Daraufhin habe die Besatzung der Hessen versucht, diese Drohne abzuschießen, was ihr jedoch nicht gelungen sei. "Der Fall hat sich insofern aufgelöst, als es keine Drohne war, die feindlich war, wie sich aber erst im Nachhinein herausgestellt hat."
Welchem Land diese Drohne zugeordnet wurde, teilte der Sprecher nicht mit. Er versicherte aber ausdrücklich, dass es vor dem Beschuss eine Abfrage vonseiten der Hessen bei sämtlichen verbündeten Nationen gegeben habe, wonach kein Land eine eigene Drohne im Einsatzgebiet zurückgemeldet hätte. Erst später stellte sich dann heraus, dass es sich um eine nicht gemeldete Drohne Verbündeter gehandelt habe. Es ist allgemein bekannt, dass durchaus Kampfdrohnen der USA in der Region unterwegs sind, die gar nichts mit dem akuten Einsatz im Roten Meer zu tun haben. Mehr …

Rotes Meer: Fregatte Hessen vereitelt zwei Angriffe durch Huthi-Drohnen. Die Deutsche Marine beteiligt sich an der EU-Militärmission "Aspides" im Roten Meer. Bereits kurz nach dem Bundestagsbeschluss teilt die Bundeswehr mit, dass die Fregatte Hessen schon vor Ort ist und ein erster Angriff der jemenitischen Huthi-Miliz erfolgreich pariert wurde.
Der Beschluss des Deutschen Bundestages zur Teilnahme der Deutschen Marine als der kleinsten Teilstreitkraft der deutschen Bundeswehr an der EU-Militärmission "Aspides" (griechisch: Schild) zum Schutze der Handelsrouten im Roten Meer erfolgte am 23. Februar. Nach offiziellen Angaben der Bundeswehr schoss am Dienstag die deutsche Fregatte "Hessen", die bereits Anfang Februar von Wilhelmshaven in Richtung Zielgebiet auslief, zwei Drohnen ab. Auf dem Schiff "entstanden keine Personen- oder Sachschäden", informierte das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) unter Boris Pistorius (SPD). Mehr …

27.02.2024: Ukrainekrieg. Bestätigt: CIA baute „12 geheime Spionagebasen“ in der Ukraine und führte im letzten Jahrzehnt einen Schattenkrieg. Am Sonntag veröffentlichte die New York Times ein brisantes und sehr verspätetes Eingeständnis, dass der US-Geheimdienst nicht nur maßgeblich an der Entscheidungsfindung in Kriegszeiten in der Ukraine beteiligt war, sondern auch High-Tech-Spionagezentren eingerichtet und finanziert hat, und zwar lange vor der russischen Invasion vom 24. Februar vor zwei Jahren.
Zu den größten Enthüllungen gehört, dass das Programm vor einem Jahrzehnt ins Leben gerufen wurde und drei verschiedene amerikanische Präsidenten überspannt. Der Times zufolge hat das CIA-Programm zur Modernisierung des ukrainischen Geheimdienstes den ehemaligen Sowjetstaat und seine Fähigkeiten zu „Washingtons wichtigstem Geheimdienstpartner gegen den Kreml heute“ gemacht. Dazu gehörte, dass der Geheimdienst ukrainische Geheimdienstler bis kurz nach den Ereignissen des Maidan-Putsches 2014 heimlich ausbildete und ausrüstete und ein Netzwerk von zwölf geheimen Stützpunkten entlang der russischen Grenze errichtete – eine Arbeit, die vor acht Jahren begann. Diese Geheimdienstbasen, von denen aus die Kommunikation russischer Kommandeure abgehört und russische Spionagesatelliten überwacht werden können, werden genutzt, um grenzüberschreitende Drohnen- und Raketenangriffe auf russisches Gebiet zu starten und zu verfolgen.
Das bedeutet, dass die Welt mit der Enthüllung des lange Zeit „streng gehüteten Geheimnisses“ dem 3. Weltkrieg einen großen Schritt näher gekommen ist, da die CIA weitgehend für die Wirksamkeit der jüngsten Angriffswelle verantwortlich ist, zu der auch direkte Drohnenangriffe auf wichtige Ölraffinerien und Energieinfrastrukturen gehören. „Ohne sie [die CIA und die von ihr ausgebildeten Elitekommandos] hätten wir keine Möglichkeit gehabt, den Russen zu widerstehen oder sie zu schlagen“, gemäß Iwan Bakanow, ehemaliger Leiter des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU. Mehr …

Debatte um NATO-Truppen in die Ukraine: Akt der Verzweiflung. Die NATO bereitet sich auf einen möglichen russischen Durchbruch über die Kontaktlinie noch in diesem Jahr vor, ist sich aber noch nicht sicher, wie sie in diesem Fall reagieren soll.
Der französische Präsident Macron empfing am Montag mehr als 20 europäische Staats- und Regierungschefs in Paris, um das weitere Vorgehen in der Ukraine zu erörtern. Dabei ging es auch um die Möglichkeit einer konventionellen NATO-Intervention, die man aus Gründen der „strategischen Zweideutigkeit“ nicht ausschließe. Olaf Scholz sagte am Dienstag dann das Gegenteil: NATO-Truppen in der Ukraine sind ausgeschlossen. Einig ist man sich in dieser Frage nicht. Auch Polens Duda bestätigte, dass dieses Thema den heftigsten Teil der Gespräche ausmachte. Aber allein die Tatsache, dass dieses Szenario offiziell in Erwägung gezogen wird, zeigt, wie verzweifelt die NATO geworden ist. Mehr …

USA direkt im Ukraine-Krieg involviert. Über die CIA sind die USA direkt in die Kriegsentscheidungen der Ukraine eingebunden. Das hat die New York Times jetzt in einem ausführlichen Bericht bestätigt. Die New York Times hat am Sonntag einen Bericht zur Ukraine veröffentlicht, der von einigen auch als „Eingeständnis“ verstanden wird. Demnach ist der US-Auslandsgeheimdienst CIA maßgeblich an der ukrainischen Entscheidungsfindung im Krieg beteiligt. Für kritische Beobachter des Nato-Stellvertreterkrieges ist das kaum eine Überraschung, doch das die NY Times nun so offen darüber spricht, schon eher. Außerdem habe die CIA seit 2014 ein „High-Tech-Spionagezentrum“ in der Ukraine eingerichtet – mit Stützpunkten an der Grenze zu Russland. Mehr …

Warum Macron von Bodentruppen redet und Taurus gut für die Psyche sein sollen. Jetzt sind wir fast durch – vor kurzem erst wurde von "europäischen Atomwaffen" geschwatzt und nun sind wir bei Bodentruppen angekommen. Solche Versuchsballons, wie sie Macron gerade losgelassen hat, verraten aber immer mehr, als man ihnen auf den ersten Blick ansieht.
Es scheint fast so, als wäre dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron sein Napoleon-Komplex endgültig zu Kopf gestiegen, wenn er von westlichen Bodentruppen in der Ukraine fantasiert. Paris soll noch das eine oder andere Monument aufweisen, das daran erinnert, wie derartige Versuche ausgehen. Aber er hat damit auch das ausgesprochen, was immer der naheliegende Grund schien, warum derzeit ein bilateraler Beistandsvertrag mit der Ukraine nach dem anderen geschlossen wurde – um eine Möglichkeit zu schaffen, in den Krieg in der Ukraine einzusteigen, ohne das als NATO zu tun.
Was natürlich Unfug ist, da jede solche Beteiligung Russland das Recht gäbe, gegen die beteiligten Länder vorzugehen. Wobei die erste Folge einer derartigen Beteiligung vermutlich eine andere wäre – wie zuletzt der Artikel der New York Times über die CIA in der Ukraine bestätigt hat, beruht die ukrainische Kriegsführung weitgehend auf westlichen Daten. Das sind allerdings nicht nur US-amerikanische; über dem Schwarzen Meer tummeln sich auch französische und britische Spionageflieger, deutsche AWACS sind unterwegs, und womöglich werden auch von Bundeswehrsatelliten Daten geliefert. Ohne diese Daten ist die Ukraine beinahe blind. Sie kann diese Daten aber nur erhalten, weil das ganze westliche Gerät, das sie liefert, bisher nicht angegriffen wurde, weil Russland sich auf die Fiktion einlässt, das sei keine Beteiligung.
In dem Moment, in dem offizielle (nicht die längst anwesenden "Söldner", über deren technische Notwendigkeit ich schon mehrfach geschrieben hatte) Truppen eines westlichen Landes in der Ukraine aufschlagen, sind die zu diesem Land gehörenden herum fliegenden und schwimmenden Gerätschaften ein legitimes Ziel. Eine offene Beteiligung, sagen wir französischer Truppen, würde der russischen Regierung gegenüber der eigenen Bevölkerung jede Möglichkeit nehmen, nicht entsprechend zu reagieren. Sollten Franzosen, Briten und Deutsche offen sichtbar in diesem Konflikt militärisch aufschlagen, dürfte es nicht länger als einen Tag dauern, und alle Varianten der Informationssammlung durch diese Länder in der Nähe der Ukraine sind Geschichte. Praktisch würde das die Ukraine sogar militärisch schwächen und nicht stärken, weil die Daten wesentlich wichtiger sind als das mögliche zusätzliche Personal. Mehr …

Macron: "Russland darf diesen Krieg nicht gewinnen" – notfalls sollen NATO-Truppen herhalten. Zum Abschluss eines vom französischen Präsidenten organisierten internationalen Treffens in Paris, formulierte Macron auf einer Pressekonferenz seine Vorstellungen bezüglich einer fortdauernden "Ukraine-Solidarität". Auch das Tabuthema des Einsatzes von NATO-Bodentruppen wurde von ihm thematisiert. Video und mehr …

Kreml: Konflikt mit NATO unvermeidlich, wenn Westen Truppen in die Ukraine schickt. Falls westliche Truppen in die Ukraine entsandt werden, ist eine direkte militärische Konfrontation zwischen der NATO und Russland nicht zu verhindern, betont Kremlsprecher Peskow gegenüber Journalisten. Das Bündnis müsse die Folgen solcher Entscheidungen bedenken. Video und mehr …

Es ist dem Westen egal, ob der Ukraine-Krieg endet. Gerade hat sich Deutschlands Außenministerin wieder zum aktuellen Ukraine-Krieg geäußert. Ein Ende ist nicht in Sicht, sie will auch keines. Damit repräsentiert Baerbock die westliche Haltung, die sich weder für Sieg noch für Niederlage der Ukraine interessiert, sondern gegen das Ende der Unipolarität kämpft. Video und mehr …

Weitere Siedlung eingenommen: Russische Armee rückt am Frontabschnitt Awdejewka vor. Russische Truppen haben die Siedlung Lastotschkino an der Front bei Awdejewka befreit, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Darüber hinaus zerschlugen die Russen Militärs und Ausrüstung der ukrainischen Armee bei Umanskoje, Netailowo und Otscheretino in der Donezker Volksrepublik. Video und mehr …

Fico: Einige NATO- und EU-Staaten würden Soldaten in die Ukraine schicken. Einige NATO- und EU-Mitglieder erwägen die Entsendung von Militär in die Ukraine, sagte der slowakische Premierminister Robert Fico am Montag nach der Ukraine-Unterstützerkonferenz in Paris. Video und mehr …

Dugin: Die militärische Sonderoperation beendet die Ära der westlichen Hegemonie. Der Philosoph und Politikwissenschaftler Alexander Dugin gab am Rande des Forums der Multipolarität in Moskau ein kurzes Interview. Video und mehr …

Exklusiv: Helden der militärischen Sonderoperation – Untersergeant Wladislaw Subenko. Ob auf Abruf oder freiwillig: Aus ganz Russland nehmen Menschen an der militärischen Sonderoperation teil, um dem seit zehn Jahren andauernden Blutvergießen im Donbass ein Ende zu setzen. In einem Interview erzählt Untersergeant Wladislaw Subenko seine Erlebnisse bei den Kämpfen. Video und mehr …

Schoigu: "Die Ukraine hat insgesamt mehr als 444.000 Soldaten verloren". Die ukrainischen Streitkräfte haben im Laufe der militärischen Sonderoperation mehr als 444.000 Soldaten verloren, und seit Anfang 2024 verlieren sie im Durchschnitt mehr als 800 Soldaten pro Tag. Diese Angaben wurden vom Leiter des russischen Verteidigungsministeriums, Sergei Schoigu, dem Vorstand der Militärabteilung vorgelegt. Video …

Israelkrieg.  "Wird die Dynamik ändern" – Biden verkündet baldige Waffenruhe in Gaza. Vor seinem Auftritt in der Late-Night-Show von Seth Meyers trafen sich US-Präsident Joe Biden und Meyers zu einem entspannten Eisessen im Rockefeller Center in New York City. Dabei wurde Biden nach einer neuen Waffenruhe im Gazastreifen gefragt. Video und mehr …

Krieg in Nahost: "Niemand in Washington wird durch Bushnells Protest wachgerüttelt". Ein Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas könnte laut US-Präsident Joe Biden bereits in der kommenden Woche zustande kommen. Dies teilten US-Vertreter nach Gesprächen mit Ägypten, Katar und Israel in Paris ebenfalls mit. Video und mehr …

26.02.2024: Ukrainekrieg. Geduldig warten, bis sie zuschlagen. In den vergangenen zwei Jahren habe ich häufig über die wohl wichtigste Komponente des militärischen Engagements der USA und der NATO im Ukraine-Krieg geschrieben: ihre Nachrichtendienste, Überwachungs- und Aufklärungssysteme (ISR), die von Anfang an auf dem Schlachtfeld omnipräsent waren.
Bisher haben sie höchstens eine MQ-9-Überwachungsdrohne über dem Schwarzen Meer abgeschossen, und zwar mit der neuen Methode, sie mit einer Su-27 anzufliegen, mit Kerosin zu übergießen und vielleicht sogar mit einem Flügelschlag abzuschießen. Aber die ernst zu nehmenden Plattformen – die unbemannten RQ-4 Drohnen und die verschiedenen bemannten Jets, vollgepackt mit elektronischen Geräten – konnten mehr oder weniger ungehindert operieren. Zumindest ist noch keine abgeschossen worden.
Wir wissen nicht, inwieweit es den Russen bisher gelungen ist, wirksame Gegenmaßnahmen gegen die ISR der NATO zu entwickeln. Natürlich fliegen diese Flugzeuge entweder im „internationalen Luftraum“ oder (hauptsächlich) im Luftraum Rumäniens und Polens. Aber wir befinden uns im Krieg. Und kleine diplomatische Feinheiten wie „geschützter Luftraum“ verlieren im Krieg ihre Bedeutung. Wenn Sie mir nicht glauben, schauen Sie sich an, was die USA, Großbritannien und Israel (und andere) in den vergangenen Jahrzehnten getan haben. Es gibt kein Gericht auf der Welt, das über Krieg führende Staaten urteilen, geschweige denn seine Urteile durchsetzen kann. Nur die Sieger können die Schuldigen benennen und hängen, wenn die Kanonen schweigen.
Nach jeder vernünftigen Konfliktlogik hätten die Russen jedes Recht, gegen die ISR-Einrichtungen der USA und der NATO zurückzuschlagen, die bei mehreren schädigenden Angriffen gegen sie eine so wichtige Rolle gespielt haben – in den meisten Fällen haben sie direkt die notwendigen nachrichtendienstlichen Informationen, Überwachungs- und Zieldaten und sogar Echtzeit-Steuerungsmaßnahmen für die von der NATO gelieferten (und oft von ihr betriebenen) Waffen geliefert, mit denen Russen getötet werden sollten. Warum also hat Russland dieses herausragende Element der gegen es aufgestellten Streitkräfte nicht mit Gewalt beseitigt? Mehr …

Zwei Jahre Militäroperation: Kindische Fantasien des Westens treffen auf russische Realitäten. Der 24. Februar 2022 war der Tag, der die Geopolitik des 21. Jahrhunderts für immer veränderte. Er markiert vor allem den Beginn einer umfassenden militärisch-technischen Konfrontation zwischen dem Westen und Russland.
Am vergangenen Samstag vor zwei Jahren, am 24. Februar 2022,  verkündete Wladimir Putin den Beginn einer speziellen Militäroperation Russlands in der Ukraine – und er nannte auch deren Ziele. Das Ereignis war die unvermeidliche Folge dessen, was drei Tage zuvor, am 21. Februar 2022 – also genau acht Jahre nach dem Maidan 2014 in Kiew – geschah, als Russland die selbsternannten Republiken Donezk und Lugansk offiziell anerkannt hatte.
Während dieser kurzen, aber bedeutungsvollen Zeitspanne von nur drei Tagen erwarteten alle, dass die russischen Streitkräfte militärisch eingreifen würden, um den seit drei Wochen massiv intensivierten Bombenangriffen und dem ukrainischen Beschuss entlang der Frontlinie ein Ende zu setzen. Der Kreml sah sich sogar gezwungen, besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen nach Russland zu evakuieren. Russische Geheimdienstinformationen lieferten schlüssige Belege dafür, dass die von der NATO unterstützten ukrainischen Streitkräfte bereit waren, im russischsprachigen Donbass eine ethnische Säuberung durchzuführen. Mehr …

Welche Herausforderungen der Durchbruch bei Awdejewka noch lösen könnte. Russlands Einnahme von Awdejewka ist eine schmerzhafte Niederlage für die Ukraine und ein wichtiger Erfolg für die Menschen in Donezk. Denn damit wurde ihre Hoffnung bestärkt, dass die ukrainischen Artillerieangriffe, die viele Jahre lang auch aus Awdejewka geführt wurden, bald ganz aufhören könnten. Mehr …

"Zeitfenster, Krieg zu gewinnen, werden immer knapper" - Militäranalyst Remmel zur Ukraine - ntv Nachrichten. Wolodymyr Selenskyj kündigt eine Offensive der ukrainischen Streitkräfte für dieses Jahr an. Ist das realistisch? Und wie steht die Chance, dass die Ukraine den Krieg noch gewinnt? Hendrik Remmel, Militäranalyst beim Bundeswehr-Thinktank GIDS, erklärt, welche operativen Möglichkeiten die Ukraine noch hat.  Video …

Israelkrieg. Platzhalter

25.02.2024: Ukrainekrieg.  Schoigu in Zone der Sonderoperation – Hohe Zahl ukrainischer Gefangener nach Awdejewka-Einnahme. Anlässlich des "Tages des Verteidigers des Vaterlands" besuchte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu gestern die Truppengruppierung "Zentrum" in der Zone der russischen Militäroperation. Video und mehr …

Zweiter Jahrestag der russischen Militäroperation: Westliche Politiker zu Besuch in Kiew. (Anmerkung der Redaktion: die Kriegstreiberdelegation ist bestrebt den Kriegskurs aufrecht zu erhalten….) Anlässlich des zweiten Jahrestages des Beginns der russischen Sonderoperation gaben sich westliche Politiker heute in Kiew die Klinke in die Hand.
Mit einem Zug aus Polen waren EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, der EU-Ratsvorsitzende Alexander De Croo und die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni gemeinsam in die ukrainische Hauptstadt gereist, wo sie von Präsident Wladimir Selenskij in Empfang genommen wurden. Video und mehr …

Wie Russland die Ukraine zum Rückzug aus der am stärksten befestigten Stadt im Donbass zwang. Das Gebiet rund um Awdejewka war bereits 2014 Schauplatz heftiger Kämpfe, doch Kiew schaffte es, die Stadt gegen die lokalen Rebellen zu halten. Am 17. Februar gewann die russische Armee eine wichtige Schlacht um eine Stadt, in der viel Blut vergossen wurde. Mehr …

NATO-Waffen und Starlink-Terminals: Russische Soldaten erbeuten Trophäen in Awdejewka. Die russischen Truppen haben in der Chemiefabrik von Awdejewka Waffen und Munition aus NATO-Produktion sowie Starlink-Satelliten-Terminals erbeutet. "All dies wurde von ukrainischen Soldaten zurückgelassen, als sie unter dem Ansturm der russischen Truppen in Panik aus der Anlage flohen", heißt es in einer Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums vom Samstag. Video und mehr …

Israelkrieg.  Indonesien fordert Israel vor Internationalem Gerichtshof zum Truppenabzug auf. Ein weiterer Gerichtsprozess gegen Israel begann heute vor dem Internationalen Gerichtshof der Vereinten Nationen im niederländischen Den Haag.
Dieses Mal klagt Indonesien. Der bevölkerungsreiche Inselstaat fordert die israelische Seite auf, seine Truppen aus dem Gaza-Streifen abzuziehen, um das Leid der palästinensischen Bevölkerung zu stoppen. (Frage der Redaktion: Wird sich Israel an das Urteil des Gerichtshof halten, falls der Urteilsspruch den Truppenabzug fordert? - Wahrscheinlich nicht, denn es gibt zweit Staaten die sich nicht an Recht und Verträge halten: USA und Israel. Doch in Kürze werden wir sehen ob unsere Einschätzung richtig ist.) Video und mehr …

Massive Angriffe der USA und Großbritanniens auf Jemen – Im Roten Meer droht Umweltkatastrophe. Nach einem Raketenangriff der Huthi auf einen Frachter am 24. Februar hat das US-Militär vor einer Umweltkatastrophe im Roten Meer gewarnt. Durch die Angriffe hat sich ein fast 30 Kilometer langer Ölteppich gebildet. Die USA und Großbritannien führten in der Nacht zum Sonntag erneut massive Luftangriffe auf Ziele im Jemen aus. Video und mehr …

24.02.2024: Ukrainekrieg. NATO unterstützt ukrainische Angriffe auf Russland. Künftig werden NATO-Kampfjets Ziele in Russland angreifen. Das wurde der Ukraine vom NATO-Chef offiziell erlaubt.Es war bisher einer der letzten strittigen Punkte: Hat die Ukraine bei Angriffen auf russisches Gebiet die Unterstützung der NATO? Jens Stoltenberg, der Chef der westlichen Militärallianz, hat die Debatte Anfang der Woche für beendet erklärt: Kiew habe das Recht, auch russische Ziele außerhalb der Ukraine anzugreifen. Mehr …

Das globale Awdejewka. Der Verlust von Awdejewka ist nicht nur eine militärische Niederlage für die Ukraine. Er lässt auch Widersprüche zwischen Kiews westlichen Verbündeten, an denen die weitere Unterstützung der Ukraine scheitern könnte, zutage treten.
Der Verlust von Awdejewka wurde nicht nur für Kiew zu einer verheerenden moralischen und strategischen Niederlage, sondern auch für dessen westliche Verbündeten zu einem schweren Schlag. Das ist zwar noch kein K.-o.-Schlag, aber immerhin ein Zu-Boden-Gehen samt einer kollektiven euroatlantischen Gehirnerschütterung. Dieses vernebelte Hirn versucht, eine Lösung zu finden und der sich im Niedergang befindenden Ukraine zu helfen. Doch parallel zu dieser Suche kommen Kiews Unterstützer zur – wenn auch nicht zur Schau getragenen – Erkenntnis, dass dies nicht möglich ist.
Welche Veränderung bringt der symbolträchtige Verlust von Awdejewka in Kiews Beziehungen zu seinen westlichen Verbündeten und in deren Beziehungen untereinander? Zwei Schlüsse können heute schon gezogen werden. Mehr …

Nach Einnahme Awdejewkas durch russische Armee: Ukrainische Kräfte um zehn Kilometer zurückgedrängt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums Russlands wurden die ukrainischen Streitkräfte nach der Einnahme von Awdejewka durch die russischen Truppen zehn Kilometer weit zurückgedrängt. Am 17. Februar war die vollständige Einnahme der Stadt bekanntgegeben worden. Mehr

"Ganz Russland kam zu Hilfe" – Chef der DVR dankt Putin für militärische Sonderoperation. Vor genau zwei Jahren, am 24. Februar 2022, hat der russische Präsident Wladimir Putin die militärische Sonderoperation eingeleitet.
Das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik, Denis Puschilin, spricht von einer "Befreiungsoperation", mit der Putin verhindert habe, dass der Donbass vom Erdboden verschwindet. Laut Puschilin ist jede Familie im Donbass dem russischen Präsidenten und den russischen Soldaten "zutiefst dankbar" für diese Entscheidung. Video und mehr …

Ukrainische Kommandeure treiben ihre Soldaten zur Schlachtbank. Der Kommandeur einer Artilleriebatterie der russischen Armee berichtete über die Lage am Kupjansker Frontabschnitt.  Ihm zufolge müssen sie mehrfach dieselben gegnerischen Stellungen beschießen, weil die ukrainischen Befehlshaber nach der Ausschaltung einer Gruppe von Soldaten eine weitere Einheit dorthin schicken: "Sie treiben ihre Soldaten buchstäblich zur Schlachtbank." Video und mehr …

Dänische Streitkräfte bilden ukrainische Piloten an F-16 aus. Das dänische Verteidigungskommando hat am Freitag Aufnahmen von der Ausbildung ukrainischer Piloten und Techniker in Dänemark an F-16-Kampfjets veröffentlicht. Die Ukraine erwartet die Lieferung der F-16-Kampfflugzeuge noch in diesem Jahr. Video und mehr …

Israelkrieg. Platzhalter

23.02.2024:  Können sich die Ukraine und Israel auf Selbstverteidigung berufen? Sowohl die Ukraine als auch Israel haben bei ihren noch immer andauernden Konflikten Selbstverteidigung nach der Charta der Vereinten Nationen geltend gemacht. Das ist nicht haltbar, erklärt unser Autor Wolfgang Bittner.
Sowohl die Ukraine als auch Israel berufen sich im Rahmen ihres aktuellen militärischen Vorgehens auf Artikel 51 der UN-Charta. Artikel 51 lautet: "Diese Charta beeinträchtigt im Falle eines bewaffneten Angriffs gegen ein Mitglied der Vereinten Nationen keineswegs das naturgegebene Recht zur individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung, bis der Sicherheitsrat die zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlichen Maßnahmen getroffen hat. Maßnahmen, die ein Mitglied in Ausübung dieses Selbstverteidigungsrechts trifft, sind dem Sicherheitsrat sofort anzuzeigen; sie berühren in keiner Weise dessen auf dieser Charta beruhende Befugnis und Pflicht, jederzeit die Maßnahmen zu treffen, die er zur Wahrung oder Wiederherstellung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit für erforderlich hält."
Notwehr und Nothilfe nach Artikel 51 der UN-Charta. Der Artikel gewährt also im Falle eines bewaffneten Angriffs ein Recht zur Selbstverteidigung in Form von Notwehr und Nothilfe. Auf Nothilfe (kollektive Selbstverteidigung) berief sich Russland 2022 nach einer Großoffensive gegen Donezk und Lugansk beim Einmarsch in die Ukraine, die aufgerüstet wurde, um gegen die beiden Volksrepubliken sowie gegen die nach einem Referendum zur Russischen Föderation gehörende Krim militärisch vorzugehen. Der UN-Sicherheitsrat wurde dementsprechend informiert, wie es Artikel 51 der Charta verlangt. Mehr …

Ukrainekrieg. Ukrainische Streitkräfte exekutierten Söldner und präparierten ihre Leichen vor der Flucht aus Awdejewka mit Sprengstoff. Die Streitkräfte in Kiew haben verwundete ausländische Söldner exekutiert und die Leichen ukrainischer Soldaten mit Sprengstoff präpariert, bevor sie aus der strategisch wichtigen Stadt Awdejewka flohen, erklärte Igor Kimakowski, Berater des Präsidenten der Volksrepublik Donezk, am 22. Februar gegenüber TASS.
Die russische Armee hatte Awdejewka und die umliegenden Gebiete am 17. Februar vollständig unter ihre Kontrolle gebracht. Etwa 1.500 ukrainische Soldaten wurden damals bei dem Versuch getötet, aus der Stadt zu fliehen. Viele andere seien lebend gefangen genommen worden, berichtet Southfront. „Die Leichen der ausländischen Söldner wurden in Awdejewka gefunden. Offenbar wurden diese Menschen erst schwer verletzt und dann mit Gewehren erschossen“, sagte der Berater und fügte hinzu, dass die meisten der gefundenen Leichen Verletzungen aufwiesen, die von einer Explosion herrührten. Die Leichen wurden am Stadtrand in der Nähe der Siedlung Lastochkino gefunden. Laut Kimakovsky schließt dies die Möglichkeit aus, dass die Söldner bei Gefechten mit russischen Truppen getötet wurden.
„Man sieht, dass sich die [ukrainische] Armee zurückgezogen hat, und diese [Söldner] konnten nicht alleine weitermachen. Man hat sich einfach nicht um sie gekümmert, um Zeit zu gewinnen und diejenigen am Leben zu erhalten, die sich noch selbstständig bewegen konnten. Sie wurden aus nächster Nähe erschossen, um ihre Identität zu verschleiern und ihnen keine Chance zu geben, gefangen genommen zu werden“, erklärte er und merkte an, dass Militärärzte die Information bestätigten, dass alle Söldner, deren Leichen gefunden wurden, aus nächster Nähe erschossen worden waren. Nicht nur die Wappen, sondern auch die Insignien der gefundenen Leichen zeugten von ihrer Verbindung, so Kimakovsky. „Nach den Informationen aus dem Feld gibt es eine ganze Reihe dieser Leichen. Art und Todesursache sind bei allen Verwundeten gleich. Niemand hat versucht, sie zu verbergen, abgesehen von ihrer Herkunft“, fügte er hinzu.
Kimakowski sagte auch, dass russische Truppen mehrere Privathäuser in Awdejewka entdeckt hätten, in denen Leichen ukrainischer Soldaten gefunden worden seien. „Bei der Inspektion wurde festgestellt, dass die Leichen mit Sprengstoff versehen waren“, sagte er. Die mit Sprengfallen versehenen Leichen seien entlang der Straße gefunden worden, auf der sich die ukrainischen Truppen aus Awdejewka zurückgezogen hätten. Auch das russische Verteidigungsministerium gab am 22. Februar neue Details zu den jüngsten Kämpfen in Awdejewka bekannt. In einer Erklärung des Ministeriums hieß es, die Kiewer Streitkräfte hätten fast alle Keller der Stadt in ein Depot für importierte Munitionslager verwandelt. Mehr …

"Es wird keinen Sieg geben" – Die Europäer sehen den Konflikt in der Ukraine immer rationaler. Wie aktuelle Umfragen zeigen, verlieren EU-Bürger zunehmend das Vertrauen in ihre politischen Vertreter und deren Aussagen, dass die Ukraine den Konflikt für sich entscheiden kann. Laut dem European Council on Foreign Relations ist die Meinung der Bürger unwichtig.
"Politiker werden (und sollten) ihre Politik nicht auf Meinungsumfragen stützen", sagen die Analysten des European Council on Foreign Relations. Nach einem solchen Zitat kann man nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. So sieht also Demokratie aus. Es lässt sich kaum ein geeigneteres Beispiel finden, um zu zeigen, dass die europäischen Politiker und die ihnen dienenden Experten sich ihres eigenen Elitismus und ihrer Abgehobenheit vom Volk nicht schämen. Sie seien die Einzigen, die Entscheidungen treffen sollten. Was die Wähler zu bestimmten Themen denken, ist Nebensache. Brüssel und weitere europäische Hauptstädte scheinen beschlossen zu haben, folgende Worte zu ihrem Credo zu machen: "Warum sollte man den Viehbeständen die Freiheit schenken? Sie sollten geschlachtet oder geschoren werden."
Was hat sie zu dieser Haltung bewegt? Ganz einfach: Die Bevölkerung hat sich an der heiligen Kuh der "zivilisierten Welt", der Ukraine, vergriffen. Es hat sich herausgestellt, dass die Bürger der EU-Mitgliedstaaten nicht mehr an die Fähigkeit Kiews glauben, den Konflikt mit Russland gewinnen zu können. Dies geht zumindest aus den Ergebnissen einer jüngst veröffentlichten Umfrage hervor, die von den Analyseunternehmen YouGov und Datapraxis in zwölf Ländern durchgeführt wurde.
Insgesamt glauben nur zehn Prozent der Befragten an die Fähigkeit Kiews, eine Rückkehr zu den Grenzen von 1991 zu erreichen. Doppelt so viele sind davon überzeugt, dass Russland sich durchsetzen wird. Mit 37 Prozent glauben die meisten Befragten, dass das Ergebnis des Konflikts ein Kompromissabkommen sein wird. Und es scheint unwahrscheinlich, dass sie damit ein Abkommen meinen, bei dem Russland seine wiedererlangten Regionen an Kiew zurückgegeben würde. Mehr …

RT DE-Exklusiv: Awdejewka unter Kontrolle. Awdejewka befindet sich seit mehreren Tagen unter der Kontrolle der russischen Streitkräfte. Die Truppen haben nicht nur die Stadt selbst, sondern auch angrenzende Einrichtungen wie das Koks- und Chemiewerk von Awdejewka, einen der größten Kokereibetriebe Europas, eingenommen.  Video und mehr …

Israelkrieg.  Gazastreifen: Neuer Anlauf zur Freilassung der Geiseln. Trotz internationaler Appelle hält Israel weiterhin an der geplanten Militäraktion in Rafah fest. Zugleich sehen die USA und die Hamas erste Anzeichen für ein neues Geiselabkommen.
Im Gaza-Krieg verdichten sich derzeit die Anzeichen für mögliche Fortschritte in den Verhandlungen über eine Feuerpause und die Freilassung von Geiseln. Laut Medienberichten kommen die Vermittler heute in Paris zu einer neuen Verhandlungsrunde zusammen. Auch Israel wolle eine Delegation schicken, da die Hamas Berichten zufolge ihre Position abgeschwächt habe, berichtete die Times of Israel. Der israelische Verteidigungsminister Joaw Galant sagte gestern nach einem Treffen mit dem Nahost-Koordinator des Weißen Hauses, Brett McGurk, Israel werde das Mandat seiner Verhandlungsführer für die Geisel-Gespräche "ausweiten". Währenddessen erklärte ein Anführer der Hamas, dass er ein neues Geisel-Abkommen in naher Zukunft für möglich halte.
Der US-Beamte McGurk war am Mittwoch in die ägyptische Hauptstadt Kairo und am Donnerstag nach Israel gereist. Dort habe er sich mit der Regierung und mit Familien von US-Geiseln getroffen, teilte das Weiße Haus mit. Bei den Gesprächen gehe es um eine längere Pause, "um alle Geiseln freizulassen", und darum, mehr humanitäre Hilfe in den Gazastreifen zu bringen, sagte John Kirby weiter.
Ein von Katar, den USA und Ägypten ausgearbeiteter Plan sieht in einer ersten Phase eine sechswöchige Feuerpause vor. Damit verbunden sein soll ein Austausch von Geiseln gegen palästinensische Gefangene in israelischer Haft sowie eine große Menge humanitärer Hilfe für den Gazastreifen.  Mehr …

Huthi untersagt Schiffen mit Bezug zu Israel Fahrt durch von ihnen kontrollierte Gewässer. Die Huthi-Bewegung im Jemen untersagt Schiffen mit Bezug zu Israel, den USA und Großbritannien die Fahrt durch von ihnen kontrollierte Gewässer. Die mit Iran verbündete Huthi im Jemen hat zugleich angekündigt, ihre Angriffe auf Handelsschiffe vor der Küste des Landes auszuweiten.
Die Huthi-Bewegung im Jemen untersagt die Durchfahrt von Schiffen in den von ihnen kontrollierten Gewässern. Die Huthi hat eigenen Angaben zufolge am Donnerstag ein Schreiben an Reedereien und Versicherungen mit Bezug zu Israel, den USA und Großbritannien geschickt. Darin verbieten sie die Durchfahrt durch das Rote Meer, den Golf von Aden und das Arabische Meer, falls die Transporte mit Israel in Zusammenhang stehen. Es ist das erste formale Schreiben der Huthi im Jemen an die Schifffahrtsbranche.
Absender des Textes ist ein "Humanitäres Koordinationszentrum" der Huthi. "Das Zentrum wurde in Sanaa eingerichtet, um die sichere und friedliche Durchfahrt von Schiffen und Booten zu koordinieren, die keine Verbindung zu Israel haben", erklärte ein hochrangiges Huthi-Mitglied gegenüber Reuters. Derweil ist vor der Küste Jemens abermals ein Frachtschiff mit Raketen angegriffen worden und in Brand geraten. Das teilte die zur britischen Marine gehörende Behörde für Handelsschifffahrt UKMTO am Donnerstag mit. Demnach wurde das Schiff am Morgen etwa 70 Seemeilen südöstlich der Hafenstadt Aden mit zwei Raketen beschossen, worauf ein Feuer an Bord ausbrach.
Die mit Iran verbündete Huthi im Jemen hat zugleich angekündigt, ihre Angriffe auf Handelsschiffe vor der Küste des Landes auszuweiten. Man setze auf Eskalation als Antwort auf die Eskalation Israels im Gazastreifen, sagte der Anführer der Bewegung, Abdel-Malik al-Huthi, am Donnerstag in einer Fernsehansprache, wie der Sender Al-Masirah berichtete. Bislang seien 48 Schiffe angegriffen worden. Zudem kündigte er den Einsatz von Unterwasser-Waffen an.  Mehr …

Rote Linien: Wird der Iran in den regionalen Krieg eintreten? Trotz der zentralen Rolle Teherans in der Achse des Widerstands, die in der gesamten Region Operationen gegen Israel und seinen Verbündeten USA eingeleitet hat, weigert sich die Islamische Republik, auf den Köder des Feindes anzuspringen und sich selbst zum zentralen Ziel zu machen.
Am 14. Oktober 2023 stellte der Iran Israel ein strenges öffentliches Ultimatum, in dem er davor warnte, dass, wenn es seinen völkermörderischen Angriff auf den Gazastreifen nicht einstelle, dies erhebliche Auswirkungen haben werde, die er mit einem “großen Erdbeben” verglich. Der Gesandte Teherans bei der UNO stellte später klar, dass die Islamische Republik nur dann in den Gaza-Krieg eingreifen würde, wenn der Besatzungsstaat iranische Interessen oder Bürger gefährden würde. Angesichts der Ereignisse der letzten vier Monate stellt sich die Frage: Wo liegen die roten Linien des Irans, und ab wann würde sich Teheran für eine direkte Konfrontation entscheiden?
Die roten Linien. Um die Beweggründe und Reaktionen des Irans zu verstehen, ist es wichtig, seine roten Linien zu kennen, d. h. die nicht verhandelbaren Grenzen, die das Land beharrlich verteidigt. Im Mittelpunkt steht dabei das Überleben der Islamischen Republik selbst, die vor Kurzem ihr 44-jähriges Bestehen feierte. Jeder Eingriff in die territoriale Integrität oder die lebenswichtigen Interessen des Irans löst eine Abwehrreaktion aus, um potenzielle Bedrohungen abzuwehren.
Zu diesen roten Linien gehören vorwiegend umfassende Angriffe auf die maritimen Anlagen, die Energieinfrastruktur und die strategischen Interessen des Irans. Angriffe auf lebenswichtige wirtschaftliche Knotenpunkte wie Ölraffinerien oder Schifffahrtswege werden wahrscheinlich eine rasche und entschlossene Reaktion der iranischen Führung nach sich ziehen, die die Bereitschaft signalisiert, nationale Vermögenswerte um jeden Preis zu schützen.
Bisher hat die iranische Regierung eine Beteiligung an der von der Hamas geführten Widerstandsoperation Al-Aqsa-Flut abgestritten. Obwohl Teheran ideologisch mit den palästinensischen Widerstandsgruppen verbunden ist, beharrt es auf deren Autonomie und ist vorsichtig, was eine direkte Beteiligung anbelangt, die seine innenpolitische Front destabilisieren könnte. Dennoch bleibt die Unterstützung für andere Verbündete in der Achse des Widerstands wie die Hisbollah unerschütterlich und dient als Abschreckung gegen Aggressionen von außen, die auf Irans strategische Tiefe abzielen.
Entamerikanisierung. Bisher hat Teheran den Krieg Israels im Gazastreifen auf diplomatischer Ebene beeinflusst, indem es die sofortige Einstellung des Mordens, die Aufhebung der Blockade für humanitäre Hilfe und den Rückzug des israelischen Militärs aus dem Gazastreifen forderte. Das Hauptziel der Iraner ist es, einen schweren Schlag gegen den palästinensischen Widerstand und seine militärischen Fähigkeiten zu verhindern und eine weitere Massenvertreibung von Palästinensern aus ihrem Land zu verhindern. Mehr … 

22.02.2024: Ukrainekrieg. Platzhalter

Israelkrieg. Platzhalter

Israel: Raketenangriff der Huthi auf Hafenstadt Eilat vereitelt. In der südisraelischen Hafenstadt Eilat am Roten Meer herrscht nach Angaben des Militärs Luftalarm. IDF soll eine Langstreckenrakete der jemenitischen Huthi-Bewegung abgefangen haben. Dabei sei Arrow-System zum Einsatz gekommen.
Israel soll am Donnerstag in der Nähe der Hafenstadt Eilat einen Angriff der jemenitischen Huthi-Bewegung abgefangen haben. Am frühen Donnerstagmorgen ertönten über Eilat Sirenen. Und im Netz wurden Videos veröffentlicht, auf denen zu sehen ist, wie eine Rakete am Himmel über Eilat abgefangen wurde. Das israelische Militär erklärte später, das Abfangen sei durch sein Raketenabwehrsystem Arrow erfolgt. Mehr

Der Krieg weitet sich aus. Wie ich bereits geschrieben habe, wollen Israel und die USA den Krieg gegen die Hamas auf den Libanon, Syrien und den Iran ausweiten. Die Ausweitung hat begonnen. Die neueste Nachricht ist, dass Israel tief im Libanon zugeschlagen hat: „War Expands With Massive Israeli Airstrikes 60km Deep Into Lebanon„
Die Araber, die wahrscheinlich von Putin in Schach gehalten werden, sitzen wieder einmal auf ihren Hintern, während Israel sie einen nach dem anderen abknallt. Nur die Huthis, aber kein einziges arabisches oder islamisches Land kam der Hamas zu Hilfe. So saßen die Araber da und lutschten am Daumen, während Gaza und die Hamas zerstört wurden. Die Araber haben Israels Genozid am palästinensischen Volk akzeptiert. Das Böse siegt, wenn es nicht bekämpft wird.
Hätten sich die Hisbollah, Syrien, die irakischen Milizen und der Iran dem Angriff der Hamas angeschlossen, gäbe es Israel heute nicht. Da sie ihre Chance verpasst haben, werden sie nun von Israel und Washington einer nach dem anderen ausgeschaltet. Noch bevor Israel mit Palästina fertig ist, greift es mit Raketen und Kampfflugzeugen tief im Libanon an. Es scheint, dass die Strategie Israels und Washingtons darin besteht, libanesische Städte anzugreifen, um einen Bürgerkrieg zwischen der libanesischen Armee und der Hisbollah-Miliz auszulösen, damit Israel den Bürgerkrieg im Libanon nutzen kann, um die Hisbollah aus dem Südlibanon zu vertreiben und die von Israel begehrten Wasserressourcen in Besitz zu nehmen.
Wenn die Hisbollah besiegt ist, werden Washington und Israel die irakischen Milizen vernichten und Syrien angreifen, von dem ein Teil die Ölfelder enthält, die Washington bereits besetzt hält. Die Russen haben die Befreiung Syriens unvollendet gelassen. Syrien verfügt über das russische Luftabwehrsystem, darf es aber offenbar nicht gegen Washington und Israel einsetzen. Wenn die irakischen Milizen und Syrien von der Bildfläche verschwunden sind, wird der Iran, der auf seinen vielen Raketen sitzt und nichts tut, der Nächste sein. Wenn der Iran fällt, werden die Dschihadisten der CIA in die Russische Föderation, nach Zentralasien und in Chinas lästige Provinz entlassen. Mehr …

USA stimmen im UN-Sicherheitsrat gegen Waffenstillstand in Gaza: "Wir wollen eine Endlösung". Die USA haben am Dienstag zum dritten Mal ihr Veto gegen einen Resolutionsentwurf für einen Waffenstillstand im Gazastreifen eingelegt. Die US-Botschafterin bei den UN, Linda Thomas-Greenfield, begründete diesen Schritt mit der Notwendigkeit, "die Bedingungen für eine sicherere und friedlichere Zukunft zu schaffen". Mit einem Euphemismus der Nazi-Führung wies die US-Botschafterin darauf hin, dass die diplomatische Arbeit vor Ort fortgesetzt werde, bis eine "Endlösung" erreicht sei.  Video und mehr …

Der bewaffnete Widerstand im Westjordanland breitet sich von den Städten aufs Land aus. Der bewaffnete Widerstand im Westjordanland hatte sich auf die größeren Städte konzentriert, doch seit dem 7. Oktober breitet er sich aus. “Der Widerstand in Azzun war früher unbewaffnet”, sagt ein Bewohner der Kleinstadt gegenüber Mondoweiss. “Dann hat sich nach dem 7. Oktober alles geändert.”
Am frühen Donnerstagmorgen, dem 25. Januar, zogen sich die israelischen Streitkräfte aus der Stadt Jenin im nördlichen besetzten Westjordanland zurück, nachdem die Armee die Infrastruktur der Stadt und die Denkmäler der Märtyrer, die die Straßen säumten, zerstört hatte. Kurz nach dem Rückzug stürmte eine israelische Spezialeinheit ein Haus in dem kleinen Dorf Bir al-Basha südlich von Jenin und belagerte es. Dabei kam es zu Zusammenstößen zwischen den eindringenden Truppen und einem 20-jährigen Palästinenser in dem Haus.
Die Bewohner des Dorfes glaubten zunächst, dass es sich bei der Razzia um eine Routineaktion handelte, um den jungen Mann, einen ehemaligen Häftling namens Wisam Khashan, festzunehmen. Nachdem Khashan jedoch getötet worden war, kam die wahre Geschichte des Überfalls ans Licht. Was seine Familie nicht wusste, war, dass der Märtyrer in Wirklichkeit ein Widerstandskämpfer war, der in den letzten Monaten an zahlreichen bewaffneten Auseinandersetzungen teilgenommen hatte, um das Eindringen der israelischen Armee in Dschenin zu verhindern.
Am Tag vor seiner Ermordung hatte sich Khashan in die Stadt begeben, als die Armee ihre Razzia begann. Dort stellte er sich den israelischen Militärfahrzeugen entgegen und feuerte einen Kugelhagel auf den Armeekonvoi ab. Nach Angaben einer örtlichen Quelle kehrte Khashan nach dem Rückzug der Streitkräfte in sein Dorf zurück, das nur 15 Kilometer außerhalb der Stadt liegt. Auf dem Rückweg wurde er von einer israelischen Drohne verfolgt, die seine Bewegungen bis zu dem Moment verfolgte, als er zu seinem Haus zurückkehrte. Kurz nachdem er zu Hause angekommen war, stürmten israelische Spezialeinheiten sein Haus und ermordeten ihn.
Obwohl in den letzten Jahren zahlreiche palästinensische Widerstandskämpfer in Dschenin von den israelischen Streitkräften ins Visier genommen und getötet wurden, ist die Ermordung von Khashan insofern bemerkenswert, als sie auf das Wachstum des palästinensischen Widerstands im gesamten Westjordanland hinweist. In Städten wie Jenin haben Widerstandskämpfer in der Regel innerhalb der Stadtgrenzen oder im Flüchtlingslager der Stadt – einer Keimzelle des bewaffneten Kampfes – Unterschlupf gefunden. Die Geschichte von Wisam Khashan, einem jungen Mann aus einem Dorf, der in das Stadtzentrum reiste, um zu kämpfen, und dann aufgespürt und ermordet wurde, schlug jedoch Wellen in der Gemeinschaft. Mehr …

Nach Huthi-Angriff auf Eilat: Handelsschiff vor der Küste Jemens angegriffen und in Brand geraten. Vor der Küste Jemens wurde erneut ein Frachtschiff mit Raketen angegriffen und ist dabei in Brand geraten. Wenige Stunden vorher hatten Huthi im Jemen die israelische Hafenstadt Eilat mit Raketen angegriffen.
Vor der Küste Jemens ist erneut ein Frachtschiff mit Raketen angegriffen worden und dabei in Brand geraten. Das teilte die zur britischen Marine gehörende Stelle für Handelsschifffahrt UKMTO am Donnerstag mit. Demnach wurde das Schiff am Morgen etwa 70 nautische Meilen südöstlich der jemenitischen Hafenstadt Aden mit zwei Raketen beschossen, woraufhin an Bord ein Feuer ausbrach. Streitkräfte der internationalen Allianz zum Schutz der Seewege seien im Einsatz, um auf den Vorfall zu reagieren, hieß es weiter.
Die von The Associated Press analysierten Schiffsverfolgungsdaten identifizierten das brennende Schiff als ein unter der Flagge Palaus fahrendes Frachtschiff namens Islander in britischem Besitz. Es war von Thailand kommend auf dem Weg nach Ägypten und hatte zuvor Nachrichten mit der Aufschrift "SYRIAN CREW ON BOARD" verschickt, um zu verhindern, dass es ins Visier der Huthi gerät. Mehr …

21.02.2024: Ukrainekrieg.  Liveticker Ukraine-Krieg: Kiews Truppen lassen Tote und Verwundete bei Rückzug aus Awdejewka zurück. Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen. Mehr …

Einwohnerin von Awdejewka zu russischen Soldaten: "Wir sind so froh, dass ihr gekommen seid". Die Einwohner von Awdejewka begrüßen das russische Militär mit Freude. Eine Anwohnerin erzählte, dass sie die ganze Zeit wegen des ständigen Beschusses in Kellern leben mussten. Jetzt können sie endlich nach draußen gehen und erhalten Hilfe von den russischen Soldaten.  Video und mehr …

Exklusive Drohnenaufnahmen aus Awdejewka. Von Awdejewka sind es nur 15 Kilometer bis ins Stadtzentrum von Donezk – selbst für leichte Artillerie erreichbar. Seit 2014 war Awdejewka für die ukrainischen Streitkräfte der wichtigste Vorposten, um die einstige Millionenstadt Donezk zu beschießen. Fast volle zehn Jahre gab es daher immer wieder schwere Gefechte um Awdejewka. Angesichts der verhärteten Frontlinie sprachen Analysten von einer "Pattsituation wie im Ersten Weltkrieg". Video und mehr …

Schoigu: Die sogenannte Gegenoffensive der Ukraine ist gescheitert und vorbei. Russlands Verteidigungsminister Sergei Schoigu stellte in einem Interview mit dem Chefredakteur der "TASS", Michail Petrow, fest, dass mit der Befreiung der Ortschaft Krynki im Gebiet Cherson die sogenannte Gegenoffensive der ukrainischen Streitkräfte beendet sei. Schoigu fügte jedoch hinzu, dass im gesamten Frontabschnitt Cherson, zu dem das Dorf Krynki gehört, das russische Militär weiterhin in höchster Alarmbereitschaft bleibe. Video und mehr …

Israelkrieg.  Israel greift ein Wohngebiet in Damaskus an. Israel hat am Mittwochmorgen ein Wohngebiet in Damaskus bombardiert. Bei dem Angriff sei eine Rakete in ein Gebäude in der Nähe einer iranischen Schule eingeschlagen und habe Opfer gefordert.
Israelische Angriffe trafen am Mittwochmorgen einen Stadtteil der syrischen Hauptstadt, wie das syrische Staatsfernsehen berichtete. Das Staatsfernsehen meldete, dass mehrere Raketen den westlichen Stadtteil Kfar Soussa getroffen hätten, ohne dies näher zu erläutern. Der Radiosender Sham FM berichtete, dass eine Rakete in ein Gebäude in der Nähe einer iranischen Schule eingeschlagen sei und Opfer gefordert habe. Rami Abdurrahman, der Leiter der sogenannten "oppositionellen Syrischen Beobachtungsstelle" für Menschenrechte, bezeichnete den Angriff als "Attentat". Er äußerte jedoch keine Vermutung hinsichtlich des eigentlichen Ziels der Raketenangriffe. Video und mehr …

20.02.2024: Ukrainekrieg.  Erneuter Beschuss von Donezk – Tote und Verletzte. Die ukrainischen Streitkräfte haben erneut den zentralen Stadtteil Woroschilow von Donezk beschossen. Getroffen wurde ein überdachter Marktplatz, es gibt Schäden an Ständen und Gebäuden sowie Tote und Verletzte. Die Großstadt Donezk wird seit 2014 beschossen. Aufgrund der westlichen Waffenlieferungen hat der Beschuss in letzter Zeit deutlich zugenommen.  Video und mehr …

Israelkrieg.  Angriff auf Libanon: Israel zerstört Fabriken und Lagerhäuser. Israelische Kampfflugzeuge haben am Montag in der Nähe der südlibanesischen Hafenstadt Sidon mindestens zwei Angriffe geflogen. Dabei sollen mindestens 14 Menschen verletzt worden sein. Bei dem Angriff wurden Fabriken und Lagerhäuser in einem Industriegebiet zerstört. Das israelische Militär erklärte, es habe Waffenlager der Hisbollah als Vergeltung für einen Drohnenangriff bombardiert. Die Drohne soll zuvor auf einem offenen Feld in der Nähe der nordisraelischen Stadt Tiberias explodiert sein. Video und mehr …

Die Gefahr eines totalen Krieges: Jemen nähert sich dem Wendepunkt durch die Intensivierung der US-Luftangriffe. Im Hof der berühmten jemenitischen Al-Schaeb-Moschee standen Ehrenwachen stramm, als die Trauerfeier für die jemenitischen Marinesoldaten begann, die bei den jüngsten Luftangriffen der USA und des Vereinigten Königreichs getötet worden waren, begleitet von der Melodie der Militärmusik. Die Trauernden, von denen viele vom Land angereist waren, um an der Zeremonie teilzunehmen, begleiteten einen langen Konvoi mit den Leichen von 17 Opfern, der sich seinen Weg durch die Straßen von Sana’a bahnte. Die Trauernden hielten Fotos der Verstorbenen in die Höhe oder streckten ihre Gewehre in die Luft, während sie Parolen skandierten, die die Vereinigten Staaten verurteilten. Mehrere Transparente mit der Aufschrift „Märtyrer auf dem Weg nach Palästina“ prangten in der Menge, auf denen die Namen derer zu lesen waren, die ihr Leben im Kampf für die Verteidigung Palästinas gelassen haben: „Märtyrer auf dem Weg nach al-Quds (Jerusalem)“.
Siebzehn in grüne Tücher gehüllte Pick-ups transportierten die Leichen. Sie wurden von Familienangehörigen und Tausenden von Trauernden begleitet, die Sana’a in Richtung der Heimatstädte der Opfer verließen, die aus verschiedenen Regionen des Jemen stammten. Die Szene spielte sich am vergangenen Sonntag ab, als Tausende wütende Jemeniten in Sanaa und anderen Städten auf die Straße gingen, um ein Begräbnis für die bei den Angriffen Getöteten abzuhalten. „Wir werden nicht auf unsere Rache verzichten“, riefen einige Trauernde aus. Mehr …

19.02.2024: Ukrainekrieg.  NATO-Befehlshaber: Westen war "übermäßig optimistisch" bezüglich militärischer Erfolge der Ukraine. Der Westen hat die Chancen der Ukraine auf Fortschritte im Kampf gegen Russland stark überschätzt, da man fälschlicherweise glaubte, dass Munition und Ausbildung für einen Sieg Kiews ausreichen würden, so NATO-Admiral Rob Bauer.
Der Westen habe die Chancen der Ukraine auf Fortschritte im Kampf gegen Russland im vergangenen Jahr stark überschätzt, sagte ein hochrangiger NATO-Befehlshaber gegenüber der Financial Times. Seine Äußerungen erfolgten nach der verpatzten Gegenoffensive Kiews und dem jüngsten Verlust der strategisch wichtigen Stadt Awdejewka. In einem am Montag veröffentlichten Interview räumte Admiral Rob Bauer, Vorsitzender des NATO-Militärausschusses, ein, dass die westlichen Mächte in Bezug auf den Krieg im Jahr 2023 übermäßig optimistisch gewesen seien. Er bezog sich damit offenbar auf die ehrgeizigen Pläne Kiews, die russischen Verteidigungsanlagen zu durchbrechen und die Halbinsel Krim zu erreichen, die jedoch nicht verwirklicht werden konnten.
Bauer, der zwischen 2017 und 2021 die niederländischen Streitkräfte leitete, behauptete, der Westen glaube, dass "wenn wir den Ukrainern die Munition und die Ausbildung geben, die sie brauchen, sie gewinnen werden". Gleichzeitig warnte er davor, 2024 zu pessimistisch zu sein, da die Ukraine trotz der jüngsten Rückschläge ein souveräner Staat bleibe. Mehr …

Russischer General: Getarntes NATO-Personal kämpft in der Ukraine. Westliche Soldaten, die im Ukraine-Konflikt als Söldner getarnt gegen die russische Armee kämpfen, sind nach Angaben von Generaloberst Sergei Rudskoi stark mit dem Betrieb der Luftabwehr- und Raketensysteme des Landes beschäftigt.
NATO-Soldaten kämpfen getarnt als Söldner gegen die russische Armee im Ukraine-Konflikt, behauptete ein hoher russischer Verteidigungsbeamter, nachdem Moskau Kiew mit der Einnahme der wichtigen Donbass-Stadt Awdejewka einen schweren Schlag versetzt hatte. Der Beschuss russischer Zivilisten durch die Ukraine – der in den Jahren zuvor zu einem großen Teil von Awdejewka aus erfolgte – geschehe auf Geheiß Kiews und mit stillschweigender Zustimmung westlicher Staaten, erklärte der stellvertretende Leiter des russischen Generalstabs, Generaloberst Sergei Rudskoi, am Montag gegenüber der Zeitung Krasnaja Swesda.
Die USA und ihre Verbündeten pumpen die Ukraine mit Waffen voll und versorgten sie mit Kommunikationsdiensten und nachrichtendienstlichen Informationen, aber ein Teil der Ausrüstung erfordere qualifiziertes westliches Personal vor Ort, sagte der Beamte. Laut Rudskoi: "NATO-Soldaten, die als Söldner getarnt sind, nehmen an den militärischen Operationen teil. Sie kontrollieren Luftverteidigungssysteme, operativ-taktische Raketen und Mehrfachraketenwerfer und gehen in Angriffskommandos", so Rudskoi. Er sagte weiter: "NATO-Offiziere bereiten direkt militärische Operationen für die ukrainischen Streitkräfte vor." Mehr …

"Amerikaner an vorderster Linie gegen Russland": US-Senator fordert weitere Ukraine-Hilfe. Während Russland an der Front weiter zulegt und die Aussicht auf weitere US-Finanzhilfe für die Ukraine infrage gestellt wird, hat US-Senator Chris Coons gewarnt, dass "an der nächsten Front gegen Russland die Amerikaner an den Frontlinien stehen werden".
Den USA droht ein direkter Kampf mit Russland, wenn sie ihre finanzielle und militärische Unterstützung für die Truppen vor Ort in der Ukraine nicht fortsetzen, erklärte der demokratische US-Senator Chris Coons. Coons forderte die parteiübergreifende Unterstützung des US-Repräsentantenhauses für ein neues Hilfspaket in Höhe von 95 Milliarden US-Dollar, das auch Mittel für die Ukraine enthält, und sagte, Investitionen in Europa seien die beste Verteidigung der USA gegen Moskau. In einem Gespräch mit dem US-Finanzsender CNBC auf der Münchner Sicherheitskonferenz erklärte Coons: "An der nächsten Front gegen Russland werden die Amerikaner an vorderster Linie stehen. Wir sind besser dran, wenn wir in die Ukrainer investieren, die tapfer für ihre eigene Freiheit kämpfen, als Putin die Möglichkeit zu geben, weiteres Chaos und Gewalt in Europa zu verbreiten." Mehr …

Russlands Verteidigungsministerium: Awdejewka vollständig befreit. Nach langen Kämpfen um die Ortschaft Awdejewka, einen Vorort von Donezk, gelang es am Samstag den russischen Streitkräften, die von der ukrainischen Seite außerordentlich stark befestigte Ortschaft einzunehmen. Darüber berichtete heute der Verteidigungsminister der Russischen Föderation, Armeegeneral Sergei Schoigu, im Kreml dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, der Oberbefehlshaber der Streitkräfte des Landes ist. Video und mehr …

Waffen und Munition verlängern den Krieg. General Kujat: „Nur ein Verhandlungsfrieden kann die Ukraine retten“. NATO-General a. D. Harald Kujat sprach im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz mit Epoch Times über den Krieg in der Ukraine, über das umstrittene Putin-Interview und über wehrfähige Ukrainer, die nicht in den Krieg ziehen wollen.
General Kujat gehört zu den meinungsstärksten Militärs in Deutschland, seine Expertise findet über die Grenzen hinaus Beachtung. Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr gilt vor allem als unbestechlicher Analyst der weltpolitischen Lage. Sahra Wagenknecht etwa bewertete einen Vortrag von Kujat jüngst als „ausgezeichnet“. Wie beurteilen Sie die Lage in der Ukraine aktuell?
Die ukrainischen Streitkräfte haben nach der – auch vom Westen mit großen Hoffnungen verbundenen Offensive – die Fähigkeit zu einer offensiven Landkriegsführung weitgehend verloren. Seit Anfang Oktober letzten Jahres haben die russischen Streitkräfte die Initiative übernommen. Sie haben lokale Angriffsschwerpunkte mit dem Ziel gesetzt, die bisherigen Eroberungen zu konsolidieren und größere Verluste zu vermeiden. Einer der Schwerpunkte war Awdijiwka. Der Ort ist jetzt vollständig in russischer Hand, wodurch sie in der Lage sind, ihren Angriff im östlichen Donbass auszuweiten. Im Raum Kupjansk hat eine große russische Truppenkonzentration stattgefunden, deren Stoßrichtung offenbar die Region Charkiw ist. Ich gehe davon aus, dass die Russen auch Odessa erobern wollen.
Angesichts der Unsicherheit, ob und in welchem Umfang die Vereinigten Staaten weiter finanzielle und militärische Unterstützung leisten werden, sollte die Ukraine nach amerikanischer Auffassung in die strategische Defensive gehen, um die von ihnen gehaltenen Gebiete zu verteidigen und die hohen personellen Verluste zu reduzieren. Das Einfrieren des Frontverlaufs bedeutet allerdings, dass die Krim und die vier von Russland annektierten Regionen aufgegeben werden, obwohl deren Rückeroberung das strategische Ziel der Ukraine war. Die europäischen Verbündeten sollen sich in bilateralen Verträgen mit der Ukraine verpflichten, für die nächsten zehn Jahre die finanzielle und militärische Unterstützung zu übernehmen. Nach Großbritannien haben auch Deutschland und Frankreich entsprechende Vereinbarungen abgeschlossen. Mehr …

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Britisches Frachtschiff Rubymar droht nach Huthi-Angriff zu sinken. Im Jemen ansässige Huthi-Rebellen der Ansar-Allah-Bewegung haben das Frachtschiff Rubymar im Golf von Aden angegriffen, wobei das Schiff schwer beschädigt wurde.
Am vergangenen Wochenende haben Huthi-Rebellen gleich mehrere Attacken und damit nach eigenen Angaben den größten Angriff seit ihrem Eintritt in den Krieg zwischen Israel und der Hamas im Oktober verübt. Die Huthi-Miliz im Jemen hat laut eigenen Darstellungen dabei auch ein Frachtschiff unter der Flagge von Belize fahrend so schwer getroffen, dass es untergehen könnte. Es handele sich dabei um das angeblich britische Schiff "Rubymar", teilte der Huthi-Sprecher Sarea auf seinem Telegram-Kanal mit: "Die jemenitische Marine ... hat eine Militäroperation durchgeführt und das britische Schiff Rubymar im Golf von Aden mit mehreren seegestützten Geschossen angegriffen. Während der Operation haben wir sichergestellt, dass die Besatzung das Schiff sicher verlassen konnte." Mehr …

18.02.2024: Ukrainekrieg.  Nach Fall von Awdejewka: Ukrainer befürchten Durchmarsch Russlands bis zum Dnjepr. Russlands Truppen haben der ukrainischen Armee in der heftig umkämpften Donezker Vorstadt Awdejewka eine bittere Niederlage zugefügt. Damit könnten sie die Ukrainer zunächst weiter von Donezk wegdrängen und im weiteren Kriegsverlauf sogar bis zum Fluss Dnjepr vor sich hertreiben. Mehr …

Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage. Nach monatelangen Kämpfen haben sich ukrainische Truppen aus Awdijiwka zurückgezogen. Kurz darauf überzieht Russland die Ukraine erneut mit schweren Drohnen- und Raketenangriffen. Der Überblick:
Nach monatelangen erbitterten Kämpfen ist die ostukrainische Stadt Awdijiwka an russische Truppen gefallen. Der neue ukrainische Oberbefehlshaber Olexander Syrskyj teilte am Samstag mit, dass die eigenen Einheiten aus Awdijiwka abgezogen und auf günstigere Verteidigungslinien verlegt worden seien. Der Verlust stellt einen weiteren Rückschlag Kiews in seinem bald zweijährigen Abwehrkampf gegen die russische Invasion dar. Russlands Präsident Wladimir Putin gratulierte seiner Armee zu der Eroberung. Am Sonntag wurde die Ukraine erneut mit russischen Luftangriffen überzogen, Behörden meldeten mehrere Tote und Verletzte.
Die ehemalige Industriestadt Awdijiwka war seit 2014 Vorposten der Ukraine in unmittelbarer Nähe zu Donezk, der russisch beherrschten Hauptstadt des Kohle- und Stahlreviers Donbass. In den vergangenen Tagen war die Lage der ukrainischen Verteidiger dort immer schwieriger geworden, eine Einkesselung drohte. Die erbitterten Kämpfe um die Stadt, die in Ruinen liegt, wurden von Militärs beider Seiten als "Fleischwolf" bezeichnet. Beobachtern zufolge überwältigte am Ende Russlands überlegene Feuer- und Personalstärke die ukrainischen Streitkräfte. Mehr …

Von der Leyen will Waffenproduktion für Ukraine mit russischem Vermögen finanzieren. Ursula von der Leyen, die Präsidentin der EU-Kommission, schließt die Verwendung von Erlösen aus den eingefrorenen Vermögenswerten Russlands nicht aus. Damit könne unter anderem die Produktion von Waffen für die Ukraine finanziert werden.  Mehr …

Der Stellvertreterkrieg der NATO in der Ukraine wird mit dem Fall von Awdejewka nicht enden. Der fast ein Jahrzehnt alte Konflikt, der vor zwei Jahren zu einem veritablen Krieg geworden ist, wird in den nördlichen Donezker Ausläufern weitergehen. Es wird weitere Terroranschläge geben und die Not der Zivilbevölkerung könnte noch eine ganze Weile andauern. Mehr …

Russisches Verteidigungsministerium bestätigt Einnahme von Awdejewka. Nach langen Kämpfen um die Ortschaft Awdejewka, einen Vorort von Donezk, gelang es den russischen Streitkräften, die von der ukrainischen Seite außerordentlich stark befestigte Ortschaft einzunehmen. Die ukrainischen Streitkräfte haben die seit Monaten umkämpfte Stadt Awdejewka verlassen. Video und mehr …

Israelkrieg.  Platzhalter

17.02.2024: Ukrainekrieg. Rückschlag für Kiew: Ukrainische Armee zieht sich aus Awdijiwka zurück. Monatelang war die Stadt Awdijiwka im Osten der Ukraine umkämpft. Nun verkündet der Oberbefehlshaber den taktischen Rückzug. Die ukrainische Armee muss sich im Krieg gegen die russischen Invasoren aus der seit Monaten stark umkämpften ukrainischen Stadt Awdijiwka zurückziehen.
„Angesichts der operativen Lage um Awdijiwka habe ich beschlossen, unsere Einheiten aus der Stadt abzuziehen und auf günstigeren Linien in die Verteidigung zu gehen, um eine Einkreisung zu vermeiden und das Leben und die Gesundheit der Soldaten zu schützen“, schrieb der neue ukrainische Oberbefehlshaber Olexander Syrskyj auf der Plattform X (vormals Twitter) und Facebook. Die Armee will die Stadt aber offenbar nicht aufgeben. Man werde zurückkehren, sagte er. Derweil wird der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an diesem Samstag auf der 60. Münchner Sicherheitskonferenz erwartet. Überschattet wird die Konferenz von Berichten über den Tod von Kremlkritiker Alexej Nawalny in einem russischen Gefängnis.
Russische Truppen versuchen seit Oktober 2023 unter hohen Verlusten, Awdijiwka zu erobern. Die ehemalige Industriestadt war seit 2014 Vorposten der Ukraine in unmittelbarer Nähe zu Donezk, der russisch beherrschten Hauptstadt des Kohle- und Stahlreviers Donbass. Eine Eroberung der Stadt durch russische Truppen sei zwar strategisch nicht bedeutend, sie lasse sich aber vom Kreml propagandistisch ausschlachten vor der russischen Präsidentenwahl im März, schrieben die Experten des US-amerikanischen Instituts für Kriegsstudien. Zuletzt hatte die Ukraine im Frühjahr 2023 die ebenfalls monatelang umkämpfte Stadt Bachmut aufgeben müssen. Die Front ist mehr als 1000 Kilometer lang. Der Fall von Awdijiwka ist seitdem der größte Rückschlag für die Ukraine. Mehr …

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Huthi greifen britischen Tanker im Roten Meer an. Die jemenitischen Huthi haben einen britischen Tanker im Roten Meer angegriffen. Laut einem Sprecher feuerten sie eine große Anzahl von Anti-Schiffs-Raketen auf das Schiff ab. Das US-Außenministerium sprach von einem weiteren "Beispiel für die gesetzlosen Angriffe" auf die Schifffahrt.
Saria erklärte gegenüber dem Huthi-eigenen Fernsehsender Al Masirah, dass die jemenitische Marine im Roten Meer eine Operation gegen den britischen Öltanker Pollux durchführe und ihn mit einer großen Anzahl von Anti-Schiffs-Raketen angegriffen habe.
Nach Angaben des Schiffsverfolgungsdienstes Marine Traffic fährt der Tanker unter panamaischer Flagge von seinem Ankerplatz südlich des Suezkanals in die indische Stadt Paradeep. Zuletzt hatte das Schiff am 12. Februar Daten über seinen Standort aus dem nördlichen Roten Meer übermittelt. Das US-Außenministerium bestätigte den Angriff und kritisierte die Huthi scharf. Laut Reuters erklärte ein Sprecher: "Dies ist ein weiteres Beispiel für die gesetzlosen Angriffe auf die internationale Schifffahrt, die nach zahlreichen gemeinsamen und internationalen Erklärungen, in denen die Huthi zur Einstellung aufgefordert wurden, fortgesetzt werden."
Die Huthi haben erklärt, dass sie aus Solidarität mit den Palästinensern weiterhin Angriffe im Roten Meer starten werden, solange Israel seine Angriffe im Gazastreifen fortsetzt. Mehr …

16.02.2024: Fachmann für Geopolitik überzeugt: Deutschland ist bereits im „heißen Krieg“. Deutschland befindet sich seit 2022 faktisch „in einem heißen Krieg“, sagt Hermann Ploppa im Exklusivgespräch mit AUF1. Dies zeige nicht zuletzt das aktuell laufende NATO-Manöver Steadfast Defender, die größte Militärübung seit dem Zweiten Weltkrieg. Denn dort sind nicht nur 90.000 Soldaten eingebunden. „Es wird insofern qualitativ neu, weil wir jetzt die Zivilgesellschaft ganz anders in die Manöverstrukturen eingebunden haben. Das geht bis zum letzter Feuerwehrverein und die Verkehrsinfrastruktur soll entsprechend ausgebaut werden“, so Ploppa.
Hart kritisiert der Autor des Buches „Der Griff nach Eurasien“ auch den CDU-Politiker Roderich Kiesewetter, der in den Systemmedien regelmäßig als sogenannter Experte für Verteidigung auftritt. „Er ist ein Bindeglied zwischen Militär, da hat er einen hohen Rang gehabt, der Politik und der Rüstungsindustrie selber.“ Video …

Dirk Pohlmann: Der Westen würde Atomwaffen einsetzen. „Die Last des Krieges wird jetzt auf Europa gelegt werden“, fürchtet Dirk Pohlmann im Exklusiv-Interview mit AUF1. Dabei blickt der Publizist mit Sorge auf Forderungen nach Atomwaffen für die Europäische Union. Denn Russland setze nach seiner Einschätzung auf eine konventionelle Übermacht und nicht auf Kernwaffen. „Die Macht die Atomwaffen einsetzen würde, wäre der Westen.“ Gleichzeitig kritisierte er die aktuelle Erhöhung der Rüstungsfinanzierung innerhalb der NATO. Bereits heute würden 50 Prozent der globalen Militärausgaben von den USA ausgegeben. „Das zeigt uns, dass es kein Verteidigungshaushalt ist, sondern ein Militär- und Angriffshaushalt.“ Video …

Ukrainekrieg.  Geheimdienstbericht in Norwegen: Russland gewinnt in der Ukraine die Oberhand. In Norwegen kommt man zu der Überzeugung, Russland habe einige erfolgreiche Schritte in der Ukraine unternommen, etwa eine große Zahl neuer Truppen mobilisiert. Russland könne dreimal mehr Rekruten für den Krieg stellen als die Ukraine. Auch würden die westlichen Sanktionen Russland weniger stark treffen als erwartet und die russische Produktionsquote von Munition, Kampffahrzeugen, Drohnen und Raketen ist höher als vor einem Jahr. Mehr …

Awdejewka stark umkämpft: USA warnen vor Fall der ukrainischen Stadt. Die ukrainischen Streitkräfte ziehen sich langsam aus Awdejewka zurück. Der Koordinator für strategische Kommunikation im Nationalen Sicherheitsrat der USA, John Kirby, beschrieb die Lage als äußerst kritisch. Awdejewka gilt als eine stark ausgebaute Festung der ukrainischen Streitkräfte und als strategischer Punkt an der Frontlinie. Der Verlust von Awdejewka würde die ukrainischen Truppen weiter von der regionalen Hauptstadt Donezk wegdrängen. Video und mehr …

Israelrkieg. USA geben Israel grünes Licht für die Tötung von Zivilisten in Rafah. US-Amtsträger erklärten gegenüber POLITICO, dass ein Einmarsch in Rafah keine Konsequenzen für Israel haben würde. Die USA haben Israel grünes Licht für die Tötung von Zivilisten in Rafah gegeben, trotz öffentlicher Kommentare von US-Politikern, die Israel aufforderten, einen Plan zum Schutz der Zivilisten in der Stadt zu entwickeln, in der sich schätzungsweise 1,5 Millionen Palästinenser aufhalten.
US-Amtsträger erklärten gegenüber POLITICO, dass die Regierung Biden keine Konsequenzen für Israel plane, wenn es einen Großangriff auf Rafah durchführe, bei dem unweigerlich eine große Zahl von Zivilisten getötet würde. „Es sind keine Sanktionspläne in Arbeit, was bedeutet, dass die israelischen Streitkräfte in die Stadt eindringen und Zivilisten verletzen könnten, ohne mit amerikanischen Konsequenzen rechnen zu müssen“, heißt es in dem Bericht.
Der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates des Weißen Hauses, John Kirby, stellte auf einer Pressekonferenz am Montag klar, dass die USA nicht daran denken, Israel die Militärhilfe zu entziehen, wenn es den Angriff fortsetzt. Auf die Frage, ob die USA damit gedroht hätten, die Hilfe zurückzuhalten, sagte Kirby: „Wir werden Israel weiterhin unterstützen … Und wir werden weiterhin dafür sorgen, dass sie die Mittel und Fähigkeiten haben, dies zu tun.“
Auch Präsident Biden wird seine uneingeschränkte Unterstützung für das israelische Gemetzel im Gazastreifen nicht überdenken, obwohl er den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu in privaten Gesprächen verunglimpft haben soll. Mehr …

15.02.2024: Ukrainekrieg.  Russland: Tote und Verletzte bei Raketenangriff auf Belgorod. In der russischen Stadt Belgorod haben sich am Donnerstag Explosionen ereignet, berichten lokale Medien. Gouverneur Gladkow warnte vor Raketenalarm und forderte die Bevölkerung auf, sich in Sicherheit zu bringen. Es soll mindestens fünf Tote und mehrere Verletzte geben. Mehr …

Ukrainische Soldaten «ohne Ofen in Schützengräben bei -20°C». Laut einem Chirurgen eines Feldlazaretts in der umkämpften Frontstadt Avdiivka sind den Kämpfern Heizungen untersagt, weil jede Wärmequelle für die Russen durch Wärmebildgeräte sichtbar wäre. Erfrierungen sind die Folge. Den Truppen würden zudem Waffen fehlen.
In wenigen Tagen jährt sich die russische Invasion der Ukraine zum zweiten Mal und es ist kein Ende der Kampfhandlungen in Sicht. Die Belagerung von Avdiivka durch russische Truppen dauert an, während Russland weitere ukrainische Städte angreift. Das Leid der Soldaten und deren Familien wird dabei meistens von Kriegstrommeln übertönt. Wenn dieses Leid erwähnt wird, dient es aber oft dazu, noch mehr Waffen zu fordern. Mehr …

Israelkrieg. "Wir bereiten uns auf einen Krieg im Norden vor". Während die Hamas in Gaza zusehends geschwächt wird, droht der Konflikt mit der Hisbollah zu eskalieren. Nun bereitet sich Israel an der Grenze zum Libanon auf einen möglichen Krieg vor.
Die Sicherheitslage für die Bewohnerinnen und Bewohner in der Nähe zum Gazastreifen entspannt sich langsam etwas. Geschuldet ist das vor allem der inzwischen deutlich geringeren Feuerkraft der militant-islamistischen Hamas. Allerdings verschärft sich die Situation an Israels Nordgrenze zusehends. Aus dem Libanon gab es erst gestern wieder heftigen Beschuss von der pro-iranischen Terrormiliz Hisbollah. Der israelische Staatsbürger Avner Peretz hatte bis zuletzt versucht, in Kiryat Schmona, einer Stadt direkt an der libanesischen Grenze, auszuharren. Nun gibt er auf und zieht weg. Es werde ihm zu gefährlich, erzählt er im israelischen TV-Kanal 12. Mehr …

Nach israelischen Luftangriffen auf Libanon: Hisbollah schwört Vergeltung. Der Schlagabtausch zwischen der Hisbollah und Israel ist ein unerklärter Krieg, knapp unter der Schwelle zum offenen Konflikt. Mit gut 150.000 Raketen hoher Reichweite und Zehntausenden Kämpfern steht mit der Hisbollah ein Schwergewicht an Israels Grenzen im Norden.
Die Zahl der Todesopfer unter der Zivilbevölkerung bei zwei israelischen Luftangriffen im Libanon ist auf zehn gestiegen, wie libanesische Staatsmedien am Donnerstag berichteten. Damit war der vorangegangene Tag der tödlichste seit mehr als vier Monaten grenzüberschreitender Auseinandersetzungen.
Die libanesische Bewegung Hisbollah hat Vergeltung für die Angriffe geschworen, die die Stadt Nabatäa und ein Dorf im Südlibanon trafen, nur wenige Stunden, nachdem Geschosse aus dem Libanon eine israelische Soldatin getötet hatten. Der Beschuss aus dem Libanon traf am Mittwoch die nordisraelische Stadt Safed, tötete eine Soldatin und verletzte acht Menschen. Mehrere israelische Medien bezeichneten den Angriff als "beispiellos" und als den größten und schwersten seit Ausbruch der Kämpfe an der libanesischen Grenze im Oktober. Der Angriff erfolgte einen Tag nach einer Rede von Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah: "Wer uns mit einer Ausweitung des Krieges droht, dem drohen wir auch mit einer Ausweitung", sagte Nasrallah. Mehr …

Russland und China beschuldigen USA illegaler Luftangriffe auf Jemen. Der Erste stellvertretende russische UNO-Botschafter und der Ständige UNO-Vertreter Chinas unterstrichen im UN-Sicherheitsrat, dass dieser niemals militärische Maßnahmen gegen den Jemen genehmigt habe. Die Huthis feuern Raketen auf Handelsschiffe im Roten Meer, die sie als mit Israel in Verbindung stehend sehen und stören damit unter anderem auch empfindlich westliche Lieferketten.
Russland und China haben am Mittwoch im UN-Sicherheitsrat die USA und Großbritannien beschuldigt, illegal militärische Einrichtungen anzugreifen, die von der jemenitischen Huthi-Bewegung genutzt werden. Die Huthis feuern Raketen auf Handelsschiffe im Roten Meer, die sie als mit Israel in Verbindung stehend sehen und stören damit unter anderem auch empfindlich westliche Lieferketten.
Der stellvertretende Botschafter Robert Wood der USA und die britische Botschafterin Barbara Woodward entgegneten, dass die Angriffe der Huthis illegal seien und dass ihre "verhältnismäßigen und legalen Maßnahmen" gegen Huthis im Jemen in "Selbstverteidigung" erfolgten. Woodward sagte, dass die Angriffe der Huthis "die Kosten für den weltweiten Schiffsverkehr in die Höhe treiben, einschließlich der Kosten für Lebensmittellieferungen und humanitäre Hilfe in der Region". Mehr …

Gefechte zwischen Israel und Libanon. UNO warnt vor Eskalation. Nach erneuten Gefechten an der Grenze zwischen Israel und dem Libanon haben die Vereinten Nationen vor einer Ausweitung des Konflikts gewarnt. Ein Sprecher von Generalsekretär Guterres sagte in New York, die jüngste Eskalation sei gefährlich und sollte beendet werden. Die Angriffe hätten sich nach Beobachtung der Friedenstruppen auch gegen Gebiete gerichtet, die weit von der sogenannten Blauen Linie entfernt seien. Dabei handelt es sich um eine Rückzugsmarkierung, die von den Vereinten Nationen im Jahr 2000 nach dem Abzug der israelischen Truppen aus dem Südlibanon festgelegt worden war. Zuletzt waren bei einem Raketenangriff auf die nord-israelische Stadt Safed ein Mensch getötet und mehrere verletzt worden. Nach einem Gegenangriff auf Ziele im Libanon wurden dort vier Menschen getötet und zahlreiche verletzt.
In Washington rief ein Sprecher des US-Außenministeriums zu verstärkten Anstrengungen für eine diplomatische Lösung auf. Mehr …

14.02.2024: Ukrainekrieg. NATO und CIA führen einen geheimen Krieg in Russland. Die militärische Spezialoperation ist noch im Gange, aber darüber hinaus führt der Westen noch einen anderen Krieg, einen „Krieg im Dunkeln“. In einem kürzlich erschienenen Artikel, der von der Strategic Culture Foundation nachgedruckt wurde, schreibt Jack Murphy, dass es eine Kampagne der CIA und der NATO-Staaten gibt, um Russland von innen heraus zu sabotieren.
Jack Murphy ist ein ehemaliger U.S. Green Beret und Army Ranger, der Journalist geworden ist. Ferner behauptet die CIA selbst, über ein Dutzend „Missionszentren“ zu verfügen, thematische Gruppen, in denen Beamte aus verschiedenen Abteilungen der Behörde zusammenkommen. Murphy behauptet, dass der verbündete Spionagedienst, über den die CIA die Sabotagekampagne durchführt, zwei Tage vor dem 24. Februar 2022, dem Beginn der russischen Militäroperation im Donbass, ein verdecktes Kommunikationssystem verwendet habe, um seine Schläferzellen in ganz Russland zu aktivieren, so ein ehemaliger Militärbeamter und eine Person, die mit der Kampagne vertraut ist.
Seit 2014, seit dem Maidan-Putsch in Kiew, soll eine Art „Spionageprogramm“ laufen, was plausibel ist. Beteiligt waren nach Einschätzung des Autors auch das sogenannte investigative Medienbüro Bellingcat aus den Niederlanden und das in Großbritannien gegründete Statecraft Institute. Das Statecraft Institute ist seit 2009 an der Entwicklung und Umsetzung von „Kriegs- und Sabotageplänen“ für Syrien, die Ukraine und Russland beteiligt. Nun ist seine Website wegen eines sogenannten Dokumentendiebstahls (Hack) geschlossen. Dies geschah nach Recherchen und Veröffentlichungen verschiedener Journalisten, darunter auch meiner. Sicher ist jedoch, dass die Organisation unter anderem Namen oder einer geheimen Tarnung in Großbritannien oder den Niederlanden weiterarbeitet.
Ein Besuch von fünf ukrainischen Beamten im Vereinigten Königreich am 11. Juli 2016 ist ein Beispiel für die „Arbeit“ des Statecraft Institute. In Interviews, die im Sommer 2016 geführt wurden, beschrieben die ukrainischen Spezialkräfte ihre Operationen hinter den feindlichen Linien in der von Separatisten kontrollierten Donbass-Region, einschließlich gezielter Tötungen und der Zerstörung von Infrastruktur. Mehr …

Achtung! Westpropaganda. PUTINS KRIEG: Schwerer Schlag gegen Russland! Ukraine versenkt Kriegsschiff an der Krim - WELT Netzreporter. (Anmerkung der Redaktion: Dieser Beitrag dient dem Weiteraufbau des Feindbildes „Russland“ und suggeriert die Notwendigkeit einer atomaren Aufrüstung der EU. Interessant ist mit welcher Begeisterung die Aufrüstung propagiert wird. Doch nun zum Beitrag.)
Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben das russische Landungsschiff «Caessar Kunikow» im Schwarzen Meer versenkt. Die Spezialeinheit «Gruppe 13» des ukrainischen Militärgeheimdiensts GUR habe das Schiff mit Hilfe von Seedrohnen zum Sinken gebracht, teilte der Geheimdienst mit. Der ukrainische Generalstab erklärte, der Angriff sei nahe Alupka erfolgt, einer Stadt auf der von Russland 2014 für annektiert erklärten Halbinsel Krim. Das Schiff könne 87 Besatzungsmitglieder tragen.
Das russische Militär bestätigte die Angaben zunächst nicht und teilte lediglich mit, es habe über Nacht sechs ukrainische Drohnen über dem Schwarzen Meer abgeschossen. Mehrere russische Militärblogger bestätigten einen Angriff auf das Schiff. Dass es gesunken sei, bestätigten sie nicht. Der GUR erklärte, die «Caessar Kunikow» sei an der linken Seite beschädigt worden. Die private Sicherheitsfirma Ambrey teilte mit Blick auf ein von dem Geheimdienst veröffentlichtes Video mit, dieses zeige, dass mindestens drei Seedrohnen den Angriff ausgeführt hätten und dass das Schiff wahrscheinlich gesunken sei, nachdem es auf die Backbordseite gekippt sei.
Die «Caessar Kunikow» sei vermutlich Teil der russischen Flotte, die Handelsschiffe eskortiere, die Häfen auf der Krim anliefen, erklärte Ambrey. Das Landungsschiff kann Panzer, Truppen und Fracht zur Unterstützung von Amphibienangriffen transportieren. Es war das zweite Mal in zwei Wochen, dass die ukrainischen Streitkräfte angaben, ein russisches Schiff im Schwarzen Meer versenkt zu haben. In der vergangenen Woche hatte der GUR ein Video veröffentlicht, das nach Angaben des Geheimdiensts zeigt, wie Seedrohnen die russische Korvette «Iwanowez» angreifen. Video …  

Ukraine torpediert nächstes Russen-Kriegsschiff -  BILD-Lagezentrum. Ukrainische Schwimm-drohnen haben am Mittwochmorgen das schwere russische Landungsschiff „Caesar Kunikow" vor der Südküste der seit 2014 illegal besetzten Krim gerammt und versenkt. Es ist bereits das 14. russische Kriegsschiff, das seit Russlands Kriegsbeginn im Schwarzen Meer versenkt wurde. (Anmerkung der Redaktion: im Meer gibt es keine schützenswerte Umwelt, deswegen kann man mit Begeisterung Explosionen im und unter Wasser hervorrufen. Und nur mit noch mehr Waffen kann man die Umwelt schützen und Russland zerschlagen und für die Ausschlachtung der Ressourcen vorbereiten. Und wie wir im nachfolgenden Video sehen ist die NATO bereits Kriegspartei und Begeisterung schwingt mit. Sarkasmus aus.) Video …

Moskau dementiert Berichte: Es gab keinen Vorschlag für einen Waffenstillstand in der Ukraine. Die USA sollen laut der Nachrichtenagentur Reuters einen Vorschlag des russischen Präsidenten Putin für einen Waffenstillstand und zum Einfrieren des Krieges in der Ukraine abgelehnt haben. Kreml-Pressesprecher Dmitri Peskow dementiert den Bericht über solche Verhandlungen.
Der Vorschlag des russischen Präsidenten Wladimir Putin für einen Waffenstillstand in der Ukraine, um den Krieg einzufrieren, sei von den USA nach Kontakten zwischen Vermittlern abgelehnt worden, hieß es bei Reuters. Kreml-Pressesprecher Dmitri Peskow dementierte aber inzwischen den Reuters-Bericht über solche Verhandlungen. "Nein, das stimmt nicht", antwortete er auf eine Frage von Journalisten. Das Scheitern des Versuchs der Entschärfung der Lage läute somit das dritte Jahr dieses tödlichsten Konflikts in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg ein und zeige, wie weit die beiden größten Atommächte der Welt unlängst noch bei der Suche nach einem Kompromiss noch voneinander entfernt waren, so hieß es in Reuters.
Eine Quelle aus den USA dementierte auch, dass es überhaupt einen offiziellen Kontakt gegeben hätte, und behauptete vielmehr, die US-Regierung in Washington, D.C. werde sich nicht an Gesprächen beteiligen, an denen nicht auch die Ukraine beteiligt sei. Dagegen habe laut russischen Quellen Putin im Jahr 2023 sowohl öffentlich als auch privat über Mittelsmänner nach Washington signalisiert (unter anderem über arabische Partner im Nahen Osten), dass er bereit sei, einen Waffenstillstand in der Ukraine in Betracht zu ziehen, so nach Darstellung von Reuters.
Der russische Präsident soll vorgeschlagen haben, den Konflikt an den derzeitigen Grenzen einzufrieren, sei aber nicht bereit, Teile des gegenwärtig durch Russland kontrollierten Gebietes wieder an Kiew abzutreten. Das Signal sei durchaus deutlich gewesen, weil man das im Kreml als den besten Weg zu einer Art Frieden angesehen hätte. "Die Kontakte mit den US-Amerikanern verliefen im Sande", zitierte Reuters eine hochrangige russische Quelle, die über die Gespräche Ende 2023 und Anfang 2024 informiert sei. Mehr …

«Ukraine ist das Schlachtfeld des Krieges der Nato gegen Russland». Und «kein Konflikt zwischen zwei slawischen Brudervölkern». Das sagt der Militärhistoriker Lothar Schröter in einem Interview. Darin spricht er über die Ursachen, die Folgen und die Aussichten für ein Kriegsende.
«Der Krieg wird, wie die meisten Kriege, letztlich nicht auf dem Schlachtfeld entschieden – dort wird er allenfalls vollendet. Er wird im ‹Hinterland› entschieden.» Das erklärt der ostdeutsche Militärhistoriker Lothar Schröter zum Ukraine-Krieg in einem Interview mit der Tageszeitung junge Welt. Schröter spricht darin über die Ursachen des Krieges in der Ukraine und die Chancen, diesen zu beenden. Für März ist von ihm das Buch «Der Ukraine-Krieg. Die Wurzeln, die Akteure und die Rolle der NATO» angekündigt. Wer zu den Ursachen des Ukraine-Krieges vordringen wolle, müsse tief graben, erklärt der Militärhistoriker im Interview. Dabei dürften die verständlichen Emotionen keine Rolle spielen.
Aus seiner Sicht handelt es sich nicht um einen «Konflikt zwischen zwei slawischen Brudervölkern», widerspricht er seinem Interviewpartner Frank Schumann. Im Wesen handele es sich um einen «Krieg der Nato gegen Russland», ausgetragen auf dem «Gebiet der früheren ukrainischen Sowjetrepublik». Die angebliche Hilfe des Westens für einen überfallenen Staat sei «ein propagandistischer Nebelvorhang». «Es geht nicht um die Verteidigung von Freiheit und Demokratie, wie es heisst, sondern um die Schwächung Russlands. Dieser Staat soll als weltpolitischer Faktor ausgeschaltet werden.» Mehr …

Israelkrieg.  Israelisches Militär hält "Al Jazeera"-Reporter Mohammed Wishah für Hamas-Waffenexperten. Israel erhebt schwere Vorwürfe gegen einen Reporter des Fernsehsenders "Al Jazeera". Demnach soll Mohammed Wishah neben seiner journalistischen Tätigkeit als Raketenexperte der Hamas fungieren. Die Anschuldigungen fußen auf Aufnahmen aus einem entdeckten Laptop.
Israels Vorwürfe basieren auf Daten aus einem Laptop, der in einem Hamas-Lager im Norden des Gazastreifens von israelischen Armeeangehörigen entdeckt worden sein und Wishah gehört haben soll. IDF-Sprecher Avichay Adraee teilt auf der Plattform X Fotos, die den Al Jazeera-Journalisten mit diversen Waffen zeigen. Im Begleittext steht, dass der im Jahr 1986 im palästinensischen Flüchtlingslager Bureij geborene Wishah in der Tat ein "prominenter Kommandeur" der Qassam-Brigaden sei, der Ende 2022 in den Bereich Forschung und Entwicklung bei der Hamas-Luftwaffe gewechselt sei.
"Wer weiß, wie viele Details wir demnächst über andere als Journalisten getarnte Terroristen enthüllen werden." Mehr …

Nach Raketeneinschlag in der Stadt Safed im Norden Israels: Tel Aviv fliegt Luftangriffe auf Libanon. In Reaktion auf Raketenangriffe aus dem Libanon haben die israelischen Streitkräfte am Mittwoch "flächendeckende Luftschläge" gegen Ziele im Libanon durchgeführt. Mehr …

Angriff auf Rafah: Südafrika stellt Eilantrag in Den Haag gegen Israel. Südafrika legt bei Internationalen Gerichtshof (IGH) der Vereinten Nationen und stellt Eilantrag, um Israels Angriffe auf die Stadt Rafah im südlichen Gaza zu stoppen. Pakistan will sich anschließen.  Video und mehr …

UN-Hilfswerk warnt vor Folgen in der gesamten Region – Flüchtlinge harren in Rafah aus. Die Stadt Rafah im Süden des Gazastreifens erlebte kürzlich den schwersten israelischen Luftangriff seit Beginn des Krieges im Oktober. Mehr als 100 Menschen sollen dabei gestorben sein. Am Grenzübergang zu Ägypten warten Tausende vergeblich auf Hilfe. Video und mehr …

Baldiges Kriegsende ausgeschlossen: Israel auf der Spur von Hamas-Anführer al-Sinwar. Israel meldet im Gaza-Krieg „hervorragende Ergebnisse“. Verhandlungen um weitere Geisel-Freilassungen blieben bisher ergebnislos.
Während im Gaza-Krieg eine neue Verhandlungsrunde über eine Feuerpause und die Freilassung weiterer Geiseln offenbar noch keinen Durchbruch gebracht hat, ist Israels Armee auf den Spuren des Hamas-Anführers im Gazastreifen. Das Militär veröffentlichte ein Video, das Jihia al-Sinwar mit Angehörigen auf der Flucht in einem unterirdischen Tunnel der Hamas zeigen soll. Sollte die Aufnahme authentisch sein, wären dies seit Kriegsbeginn die ersten Bilder von Al-Sinwar. Wo er und sein Führungsstab sich heute aufhalten, ist unbekannt.
„Die Jagd nach Al-Sinwar wird nicht enden, bis wir ihn fassen, tot oder lebendig“, sagte Armeesprecher Daniel Hagari. Derweil haben sich ranghohe Vertreter aus den USA, Israel, Katar und Ägypten bei einem Treffen in Kairo Medienberichten zufolge auf eine Fortsetzung der am Dienstag aufgenommenen Gespräche über eine neue Feuerpause um weitere drei Tage verständigt.
Israels Armee: Verlassenes Versteck von Al-Sinwar gefunden. Das von Israels Militär veröffentlichte Video sei am 10. Oktober – also drei Tage nach Beginn des Gaza-Kriegs – von einer Überwachungskamera in einem der Tunnel der Hamas aufgenommen worden, hieß es. Auf der kurzen Aufnahme ist ein Mann von hinten zu sehen, der den von der Kamera erfassten Tunnelabschnitt durchschreitet und dessen Silhouette der von Al-Sinwar ähnelt. Mehr …

Irans wichtigste Gas-Pipeline explodiert - BILD-Lagezentrum. (Anmerkung der Redaktion: Bei diesem Beitrag betrachte man bitte die propagandistische Wortwahl „Terrorchef“ und „Terroristen“ bei der Hamas und Hisbollah sowie Terrorstaat Iran und die Guten Israelis.) Am Mittwochmorgen ist mit der „Linie 65“ die wichtigste Gas-Pipeline des Irans explodiert. Das Mullah-Regime erklärte, es habe sich um eine „Terror-Sabotage-Attacke“ gehandelt und drohten mit Vergeltung. Video …

13.02.2024: Ukrainekrieg. Der Ukrainekrieg könnte schneller und anders enden, als erwartet. Selenskyj plant mit einer neuen Großoffensive ein Himmelfahrtskommando. Das könnte zu Widerstand in der ausgebluteten ukrainischen Armee führen. Die EU ist auf dieses Szenario nicht vorbereitet.
Zwar wird an der Front noch geschossen, aber angesichts der jüngsten Entwicklungen könnte der Krieg in der Ukraine auf eine im Westen völlig unerwartete Weise enden – mit einem ukrainisch-russische Einverständnis ohne westliche Beteiligung. Wie es scheint, wird der Ukrainekrieg nun in Kiew und nicht mehr in den Schützengräben entschieden. Viel wird sich dabei um die Person Wolodymyr Selenskyj drehen, einst ein Held und heute eher eine tragische Figur, die riskiert, die nächsten Monate als Präsident nicht zu überleben.
Der Grund dafür ist, dass Selenskyj das wahnsinnig anmutende Ziel verfolgt, mit einer erneuten Großoffensive Russland in diesem Jahr doch noch besiegen zu wollen. Dazu will er 500.000 Ukrainer zwangsrekrutieren. Doch eine solche Großoffensive müsste in drei bis vier Monaten beginnen. Mit anderen Worten: Für eine Operation dieser Größenordnung fehlen die Waffen, die Soldaten und die Zeit, um sie auch nur annähernd erfolgversprechend vorzubereiten. Sie wäre ein kollektiver Selbstmord. Dagegen wird sich massiver Widerstand formieren. Denn ob in der Ukraine heute noch jemand in diesem Krieg sterben will, ist nach Hunderttausenden an gefallenen, verstümmelten und seelisch tief verletzten Menschen mehr als fraglich.
Nun hat Selenskyj auch noch seinen Oberkommandierenden der Armee Walerij Saluschnyj entlassen und damit eine Vertrauenskrise in der Armee ausgelöst – einer Armee, die bereits einen enormen Blutzoll in der letzten fehlgeschlagenen Großoffensive gezahlt hat und die immer weniger Soldaten und Munition hat, um sich überhaupt zu verteidigen. So ist es auch nicht mehr undenkbar, dass es innerhalb der ukrainischen Armee zum Widerstand kommt und sich erste Zerfallserscheinungen zeigen – wenn sie nicht schon längst da sind. Das würde Selenskyjs politische Autorität weiter untergraben. Mehr …

Israelkrieg.  Israelische Invasion in Rafah? Ägypten droht mit Aussetzung des Friedensvertrags. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu hat das Militär angewiesen, einen Plan zur sogenannten Evakuierung aller palästinensischen Zivilisten vor Beginn einer israelischen Offensive in Rafah vorzubereiten. Diese angekündigte Offensive stellt nun für Ägypten ein Dilemma dar.
Ägypten hat mit der Aussetzung seines bald 50 Jahre alten Friedensvertrags mit Israel gedroht, sollte das israelische Militär in die geteilte Grenzstadt Rafah im Süden des Gazastreifens einmarschieren. Das Camp-David-Abkommen zwischen Israel und Ägypten wurde 1978 nach Verhandlungen unter Vermittlung durch den US-Präsidenten Jimmy Carter unterzeichnet. Ägypten lehnt jede Eskalation ab, die dazu führen könnte, dass verzweifelte Palästinenser über die Grenze auf ägyptisches Territorium fliehen müssten. Rafah dient zudem als Hauptgrenzübergang für humanitäre Hilfe in den belagerten Gazastreifen, und ein israelischer Angriff könnte die Lieferung wichtiger Hilfsgüter für die Palästinenser zum Erliegen bringen.
Netanjahu hat das israelische Militär angewiesen, einen Plan zur sogenannten Evakuierung aller palästinensischen Zivilisten vor Beginn einer militärischen Offensive vorzubereiten. Aber es bleibt unklar, wohin die Bewohner gehen sollen. Netanyahu behauptete am Sonntag, dass sie in weiter nördlich gelegene Gebiete zurückkehren könnten. Doch diese Gebiete wurden durch die bisherige israelische Offensive schwer beschädigt. Mehr …

Schusswechsel zwischen Armenien und Aserbaidschan – Jerewan meldet vier getötete Soldaten. Zwischen Armenien und Aserbaidschan ist es erneut zu einem Schusswechsel gekommen. Jerewan berichtet über vier Soldaten, die beim Beschuss durch aserbaidschanische Einheiten getötet wurden. Baku droht Vergeltung für den gestrigen Angriff an. Armeniens Verteidigungsministerium hat am Dienstagmorgen über die Verschärfung der Lage an der Grenze zu Aserbaidschan berichtet. Laut einer entsprechenden Erklärung sollen Einheiten der aserbaidschanischen Armee um 5:30 Uhr (Ortszeit) mit dem Beschuss auf armenische Stellungen begonnen haben. Der Vorfall habe sich nahe einer Grenzsiedlung in der südöstlichen Provinz Sjunik ereignet. Nach jüngsten Angaben seien infolge des Beschusses vier Soldaten der armenischen Streitkräfte getötet worden. Ein weiterer Militärangehöriger habe Verletzungen erlitten, sei jedoch außer Lebensgefahr.
Als Antwort auf die Erklärung des armenischen Ministeriums teilte der aserbaidschanische Grenzschutz mit, dass seine Einheiten die Operation "Vergeltung" durchgeführt hätten, wodurch eine Stellung der armenischen Armee zerschlagen worden sei. Mit der Aktion habe man auf einen Angriff armenischer Soldaten reagiert. Darüber hat am Vortag das Außenministerium in Baku berichtet. Demnach sei ein Angehöriger des aserbaidschanischen Grenzschutzes verletzt worden.
Kremlsprecher Dmitri Peskow zeigte sich alarmiert in Bezug auf die Verschärfung der Lage an der Grenze zwischen Armenien und Aserbaidschan. Während einer Pressekonferenz rief er die beiden Länder auf, Zurückhaltung zu üben und jegliche Aktionen zu vermeiden, die von anderen Seite als provokativ betrachtet werden könnten. Solche Vorfälle stünden einem Friedensabkommen zwischen Armenien und Aserbaidschan im Wege. Trotzdem hoffe Russland auf die Fortsetzung des Friedensprozesses, betonte Peskow. Mehr …

12.02.2024: Ukrainekrieg.  RT DE-Exklusiv: Belgorod — mutige Selbstverteidigung. Das Minsker Abkommen scheiterte – mit Folgen, die bis heute zu spüren sind. Die russische Grenzregion Belgorod ist ständigen Angriffen der ukrainischen Streitkräfte ausgesetzt, die wahllos Wohnbezirke unter Beschuss nehmen. Deshalb haben sich viele Einwohner zusammengeschlossen, um ihr Zuhause zu verteidigen und Freunde und Familien zu schützen. Video und mehr …

Welche Rolle spielen Deutschland und Frankreich im Ukraine-Krieg? Im Interview mit Tucker Carlson hat der russische Präsident sehr deutlich die Rolle der westlichen Länder, insbesondere Frankreichs und Deutschlands, bei der Verschärfung des Konflikts in der Ukraine angesprochen.  Video und mehr …

Warum die NATO Russland nicht besiegen kann. In der Ukraine ist etwas ungehöriges passiert. Acht Jahre lang hat die NATO die Kiew-Ukraine aufgerüstet, liefert unablässig Waffen, Ausbildung und Satellitendaten und dennoch kann der Sieg Russlands nicht verhindert werden. Was macht Russlands Armee so stark?
Beginnen wir mit Zahlen. Ich beziehe mich auf die Daten von SIPRI aus dem Jahr 2022. Da steht der Militäretat der USA einsam an der Spitze mit 877 Mrd. Dollar. Der von Russland beträgt etwas weniger als ein Zehntel davon, nämlich 86,4 Mrd. Der Rest der NATO-Staaten kommt zusammen auf etwa 350 Mrd. Dollar und allein das ist viermal soviel wie der russische Militärhaushalt. Das heißt, die NATO gibt 14-mal mehr aus für Militär als Russland. Wie kann es da sein, dass Russland als Bedrohung dargestellt wird? Dass der NATO Waffen und Munition ausgehen und sie nicht mehr in der Lage ist, Kiew mit ausreichendem Material zu versorgen? Was macht die NATO falsch und Russland besser? Die Antwort ist einfach. Es liegt am Grundkonzept, der Grundausrichtung der Aufgaben, die dem jeweiligen Militär zugeordnet sind.
Betrachten wir dazu exemplarisch das US-Militär. Es ist ausgelegt für Einsätze außerhalb des nordamerikanischen Kontinents. Die USA unterhalten weltweit etwa 800 bis 1.000 Militärbasen mit Material und Personal. Die Kosten dafür sind enorm. Nicht nur die direkten Kosten, sondern vor allem die für eine komplizierte und aufwendige Logistik. Da muss andauernd Material und Personal aus den USA hin und her transportiert werden. Allein dafür müssen die USA eine riesige Flotte an Transportflugzeugen unterhalten, die ausschließlich logistische Aufgaben haben. Die USA unterhalten etwa zehn Flugzeugträger und dazu etwa dieselbe Anzahl an Hubschrauberträgern. Allein dafür sind etwa 80.000 Mann Besatzung notwendig, zusätzlich zu den Wartungs- und Unterhaltungskosten. Dazu kommen natürlich die Kosten für den Bau dieses Arsenals. Allein diese Kosten übersteigen wahrscheinlich den gesamten russischen Militäretat um ein Mehrfaches.
Landungsboote und Bomberflotten. Aber damit ist nicht nicht Schluß. Die USA unterhalten eine große Flotte an Landungsbooten und die können nur für den Einsatz verwendet werden, irgendwo auf der Welt Invasionen auf fremde Länder einzuleiten. Dazu kommen riesige Bomberflotten, die nichts für die direkte Landesverteidigung leisten können. Mit diesen können nur Bombenteppiche irgendwo in der Welt abgeworfen werden, um Infrastruktur und Städte dem Erdboden gleich zu machen. Damit bin auf dem Punkt: Das US-Militär ist nicht für die Landesverteidigung ausgelegt. Das muss es auch nicht sein, denn niemand hat die Absicht oder auch nur die Fähigkeit, die USA anzugreifen oder gar eine Invasion zu starten. Realistisch gesehen, würde für eine friedliche USA ein eher bescheidener Küstenschutz ausreichen, mit der Aufgabe, Schmugglern das Leben schwer zu machen. Oder ein Grenzschutz, der die Massenzuwanderung aus dem Süden, aus Mexiko, unter Kontrolle halten kann. Aber gerade das findet unter der Regierung Biden nicht mehr statt. In diesem Sinn ist es ein Euphemismus, wenn das zuständige Ministerium der USA Verteidigungsministerium genannt wird. Es ist ein Kriegsministerium. Eine Verteidigungsarmee ist nicht für Angriffe auf NATO-Länder geeignet. Mehr …

Israelkrieg.  Israelischer Luftangriff auf Rafah in Gaza – Hunderte Tote und Verletzte. Die israelischen Streitkräfte (IDF) haben nach eigenen Angaben Ziele im Stadtteil Al-Shaboura von Rafah im südlichen Gazastreifen getroffen. Video und mehr …

Mehr als 100 Palästinenser getötet, zwei Geiseln befreit – Israel plant Großeinsatz in Rafah. Maria Finoschina, Leiterin des RT-Nahostbüros, gibt Einblicke in die jüngsten Entwicklungen in Rafah: Bei einer nächtlichen Offensive im südlichen Gazastreifen wurden am Montag mindestens 100 Menschen getötet. Gleichzeitig wurden zwei israelische Geiseln befreit. Video und mehr …

11.02.2024: Ukrainekrieg.  "Für die Jungs! Feuer!" – T-80-Panzer zerstören gegnerische Stütz-punkte und Technik. Einheiten von T-80-Panzern der Streitkräftegruppe "West" sind am Frontabschnitt Kupjansk im Einsatz und nehmen ukrainische Stützpunkte und gepanzerte Fahrzeuge unter Beschuss. Video und mehr …

Israelkrieg.  Krieg in Nahost: UNRWA unter Verdacht. Kosten der Militäraktion. Das israelische Militär hat die Entdeckung eines weiteren Hamas-Tunnels bekannt gegeben, diesmal unter dem UNRWA-Hauptquartier in Gaza. Video und mehr …

10.02.202: Ukrainekrieg.

Israelkrieg.  Explosionen nahe Damaskus: Israel bombardiert offenbar Ziele in Syrien. Israel hat erneut Ziele in der Nähe der syrischen Hauptstadt Damaskus bombardiert. Die Angriffe erfolgten vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen im Nahen Osten durch den Krieg zwischen Israel und der Hamas.
Die israelischen Armee soll Medienberichten zufolge Ziele in der Nähe der syrischen Hauptstadt Damaskus bombardiert haben. Von den Golanhöhen aus habe das israelische Militär das Umland von Damaskus unter Beschuss genommen, berichtete die syrische Nachrichtenagentur SANA unter Berufung auf eine Quelle aus dem Militär. Westlich der syrischen Hauptstadt seien heftige Explosionen zu hören gewesen.
Nach syrischen Informationen ist nur ein Sachschaden entstanden. Die in Großbritannien ansässige syrische "Beobachtungsstelle für Menschenrechte" teilte hingegen mit, dass ein Wohngebäude westlich der syrischen Hauptstadt getroffen worden sei. Dabei seien drei Menschen getötet worden. Am Freitagabend hatte die schiitische Hisbollah einen Raketenangriff auf eine israelische Kaserne auf den Golanhöhen für sich reklamiert. Mehr …

Israel startet Angriffe auf Rafah: Netanjahu ordnet neue "Evakuierung" an. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ordnet die "Evakuierung" von über einer Million Palästinensern aus Rafah an. Mehrere Funktionäre in Tel Aviv träumen schon von Zwangsvertreibung der Palästinenser aus dem Gazastreifen. Mittlerweile hat Israel die Bombardierung von Rafah gestartet. Mehr …

Rache für getötete US-Soldaten: Hat sich Iran verzockt? - FAZ Machtprobe – Der Auslandspodcast. Die USA reagieren mit Luftangriffen und einem Drohnenschlag auf den Tod dreier US-Soldaten in Jordanien. Wir fragen Experten und Kollegen: Hat Iran sich diesmal verzockt? Video …

09.02.2024:  Ukrainekrieg. Platzhalter.

Israelkrieg.  Belagerte Bewohner des Gazastreifens bereiten sich auf israelische Angriffe auf Rafah vor. Seit Beginn des Gaza-Kriegs wurden fast zwei Millionen Menschen gezwungen, in den Süden zu flüchten. Derzeit herrscht erneute Panik in Erwartung eines Angriffs, wenige Stunden nachdem der israelische Ministerpräsident einen neuen Waffenstillstandsvorschlag abgelehnt hat. Mehr …

Militäroperation geplant. Netanjahu befiehlt Vorbereitungen für Evakuierung von Rafah. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach eigenen Angaben das Militär angewiesen, einen Plan zur Evakuierung der Bevölkerung von Rafah im Gazastreifen auszuarbeiten.
Netanjahu sagte am Freitag, in Rafah sei ein umfassender Militäreinsatz erforderlich. Er habe Sicherheitsvertreter aufgefordert, einen Plan vorzulegen, der die Evakuierung von Zivilisten aus der Stadt und eine Militäroperation zur Zerschlagung der verbliebenen militanten Hamas-Einheiten vorsehe. Israel gibt an, Rafah sei die letzte verbliebene Hochburg der militant-islamistischen Hamas. Es müsse Truppen entsenden, um seine Kriegsziele zu vollenden. Auf der Flucht vor Kämpfen in anderen Teilen des Gazastreifens sind jedoch schätzungsweise 1,5 Millionen Palästinenser in die Stadt an der Grenze zu Ägypten geströmt. International war zuvor Kritik an dem Plan Israels laut geworden, in die dicht besiedelte Stadt einzurücken. Mehr …

08.02.2024: Ukrainekrieg.  Bericht: Hebt Russland selbstverhängtes Moratorium auf bodengestützte Mittelstreckenraketen auf? Berichte aus der Ukraine – bisher unbestätigt – sprechen von einem angeblichen, erstmaligen Einsatz des Hyperschall-Marschflugkörpers mittlerer Reichweite Zirkon durch Russlands Militär. Doch aktuell könnte solch ein Einsatz nur von einer Landplattform aus erfolgt sein …
Russlands Militär soll am 7. Februar 2024 erstmals den Seeziel-Hyperschall-Marschflugkörper 3M22 Zirkon gegen Landziele (das ist mit den Zirkon-Raketen möglich) in der Ukraine eingesetzt haben. Dies meldete die ukrainische Online-Fachzeitschrift Defense Express mit dem Schwerpunkt Konflikte und Militärtechnik. Dazu wurden Bilder von angeblichen Trümmern dieser Waffe mit der von Hand angebrachten Markierung "3M22" veröffentlicht. Hinzu kamen Bilder von einem, wie es heißt, Krater infolge des angeblichen Einschlags der Waffe an einem Hochspannungsstrommast im Kiewer Stadtbezirk Dnjeprowski. Mit ähnlichen Behauptungen wartete das ukrainische Online-Informations- und Nachrichtenportal Obschtschestwennoje auf und verwies auf Quellen bei den ukrainischen Sicherheitsorganen.
Eine Detonation von 300 bis 400 Kilogramm Sprengstoff, wie die Zirkon sie trägt, hätte indes einen weitaus größeren Krater ausgehoben, als das Bild zeigt. Erst recht ist ein Abfangen eines ständig Ausweichmanöver fliegenden Hyperschall-Marschflugkörpers durch die ukrainische Luftabwehr mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln, wie Defense Express es als in diesem Fall möglich unterstellt, so gut wie ausgeschlossen. Selbst das zu maßlosen Übertreibungen neigende ukrainische Verteidigungsministerium meldete an diesem Tag "lediglich" das Abfangen von Marschflugkörpern vom Typ Kalibr und Ch-555/101 – nicht aber einer Zirkon.
Falls also überhaupt derartige Marschflugkörper gegen Ziele im ukrainischen Hinterland verwendet wurden und die Nachricht nicht komplett erlogen war, drängt sich der Verdacht auf, dass zumindest der Einschlagsort ein ganz anderer war, als nahegelegt wurde. Mehr …

WSJ: Auf jede von ukrainischen Streitkräften abgefeuerte Granate kommen zehn russische. Wie das Wall Street Journal berichtet, ist der Mangel an Waffen in der Ukraine vor allem bei den Artilleriekräften akut. Einem Vertreter des ukrainischen Sicherheitsdienstes zufolge kommen auf eine vom ukrainischen Militär abgefeuerte Granate zehn russische.  Mehr …

Israelkrieg.  Hamas-Vorschlag abgelehnt: Netanjahu fordert "totalen Sieg" über Hamas. Die Palästinenserorganisation Hamas hat einen Plan vorgestellt, wie der Konflikt mit Israel beendet werden kann – doch der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will davon nichts akzeptieren. Es gebe laut Netanjahu nur eine Lösung: den "totalen Sieg". Mehr …

Keine Einigung: Hamas fordert Ende des Krieges – Israel will ihre vollständige Zerstörung. Israel lehnte den Vorschlag der Hamas für einen Waffenstillstand ab, der auch den Austausch von Geiseln vorsieht. US-Außenminister Blinken sagte dagegen in Jerusalem, die USA würden die Antwort der Hamas mit der israelischen Regierung besprechen und es gebe Raum für eine Einigung. Über den Verhandlungsvorschlag der Hamas und die Reaktionen Israels und der USA berichtet die Leiterin des RT-Nahostbüros, Maria Finoschina. Video und mehr …

US-Drohnenangriff auf Fahrzeug im Irak: Kommandeur und zwei Mitglieder der Hisbollah getötet. Die USA haben am Mittwochabend in der irakischen Hauptstadt einen Drohnenangriff durchgeführt, bei dem drei Mitglieder der Hisbollah-Miliz Kata'ib getötet wurden, darunter ein hochrangiger Kommandeur. Das US-Zentralkommando hat die Verantwortung für den Angriff übernommen. Zwei der Toten wurden inzwischen identifiziert: Haj Arkhan Al-Alawi und Wissam Mohammed "Abu Bakr" al-Saadi, der für die Operationen der Kata'ib-Hisbollah in Syrien verantwortlich war. Video und mehr …

Studie zeigt, dass die Mediengiganten New York Times, CNN und Fox News den US-Krieg im Jemen vorantreiben. Eine MintPress-Studie über die Berichterstattung der wichtigsten US-Medien über die Blockade des Roten Meeres im Jemen hat eine überwältigende Voreingenommenheit der Presse ergeben, die das Ereignis als aggressiven, feindseligen Terrorakt der Ansar Allah (auch bekannt als die Houthis) darstellte, die als Handlanger der iranischen Regierung präsentiert wurden. Die USA wurden als gutgläubiger, neutraler Akteur dargestellt, der gegen seinen Willen in einen weiteren Konflikt im Nahen Osten „hineingezogen“ wurde, während sie ständig kriegsfördernde Argumente vorbrachten.
Seit November blockiert Ansar Allah israelische Schiffe, die in das Rote Meer einlaufen, um Israel zu zwingen, seine Angriffe auf die Bevölkerung von Gaza einzustellen. Die US-Regierung, die sich geweigert hat, einen Völkermord zu verhindern, wurde aktiv, um Schäden an Privateigentum zu verhindern, und veranlasste eine internationale Koalition, Ziele im Jemen zu bombardieren.
Die Auswirkungen der Blockade waren beträchtlich. Da Hunderte von Schiffen den Umweg über Afrika nehmen, haben große Unternehmen wie Tesla und Volvo angekündigt, die Produktion in Europa einzustellen. Ikea hat gewarnt, dass die Vorräte zur Neige gehen, und der Preis für einen Standardschiffscontainer zwischen China und Europa hat sich mehr als verdoppelt. Ansar Allah ist es offensichtlich gelungen, eine Schwachstelle des globalen Kapitalismus ins Visier zu nehmen.
Die westlichen Luftangriffe auf den Jemen haben jedoch, zumindest nach Aussage des Ansar-Allah-Sprechers Mohammed al-Bukhaiti, bisher nur eine „sehr begrenzte“ Wirkung gehabt. Al-Bukhaiti machte diese Bemerkungen in einem kürzlich geführten Interview mit MintPress News. Mehr …

Japanische Grossreederei warnt vor «historischer» Krise im Roten Meer. Der Präsident von Mitsui O.S.K. Lines habe laut «Bloomberg» gewarnt, dass sich die Unterbrechungen im Schiffsverkehr lange hinziehen könnten. Das Unternehmen selbst hatte kürzlich Transitfahrten durch das Rote Meer wegen der Angriffe auf Handelsschiffe gestoppt.
Präsident Bidens «Operation Prosperity Guardian» zum Schutz von Handelsschiffen im Roten Meer sowie die Bombenangriffe der USA und Grossbritanniens im gesamten Nahen Osten sind nach Einschätzung des Nachrichtenportals Zerohedge wenig erfolgreich. So hätten diese Aktionen bisher die Angriffe der vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen in der Meerenge von Bab al-Mandab nicht verhindern können. Am Dienstagmorgen feuerten die Huthi-Rebellen Geschosse auf zwei Handelsschiffe ab und trafen eines davon. Dies verdeutliche die anhaltenden Risiken, die mit einer Fahrt durch das Rote Meer verbunden seien.
Vor diesem Hintergrund habe der japanische Schifffahrtsriese Mitsui O.S.K. Lines Ltd. heute gewarnt, dass sich die Unterbrechungen im Schiffsverkehr bis zu einem Jahr hinziehen könnten, wie Bloomberg berichtet. Diese Warnung deute darauf hin, dass die Erwartungen an lediglich kurzfristige Störungen schnell schwinden würden. Mehr … 

07.02.2024: Ukrainekrieg.  Nebensja: Westliche Länder sind Komplizen bei den blutigen Angriffen der Ukraine auf Lissitschansk. Die Kiewer Behörden koordinieren mit den USA die Ziele für HIMARS-Angriffe: Es sei offensichtlich, wer in den Angriff auf Lissitschansk verwickelt ist, sagte auf einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates der Vertreter Russlands, Wassili Nebensja. Zur Erinnerung: Am 3. Februar hatten ukrainische Streitkräfte ein Gebäude in Lissitschansk angegriffen und eine darin befindliche Bäckerei zerstört. Video und mehr …

Patruschew: "Trotz ukrainischer Terroranschläge werden alle Ziele der Militäroperation erreicht". Der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Nikolai Patruschew, sagte auf einer Sitzung zu Fragen der nationalen Sicherheit am Dienstag, dass die Ziele der militärischen Sonderoperation trotz der Versuche des Kiewer Regimes, die russische Bevölkerung durch Terroranschläge und Beschuss einzuschüchtern, erreicht würden. Video und mehr …

Exklusiv: Tschetschenisches Bataillon "Achmat-West" beim Einsatz. Teil des Kampfauftrages der russischen Streitkräfte ist es, die Angriffsversuche des Gegners zu unterbinden und abzuwehren. Das Bataillon "Achmat-West" setzt sich für die Verteidigung der Zivilisten im Gebiet Belgorod ein. RT DE-Korrespondent Iwan Poljanskij hat mit den Soldaten vor Ort über ihre Aufgaben gesprochen. Video und mehr …

Israelkrieg.  Gaza-Krieg: Hamas schlägt Drei-Stufen-Plan für Waffenstillstand vor. Die Hamas hat einen dreistufigen Waffenstillstand über 135 Tage vorgeschlagen, der schließlich zum Ende des Krieges führen würde. Die Gruppe fordert unter anderem die Freilassung von 1.500 palästinensischen Gefangenen und den vollständigen Abzug der IDF aus Gaza.
Die Hamas hat einen Plan für einen Waffenstillstand vorgeschlagen, der die Waffen im Gazastreifen für viereinhalb Monate zur Ruhe bringen und zu einem Ende des Krieges führen würde. Damit reagiert sie auf einen Vorschlag, der letzte Woche von katarischen und ägyptischen Vermittlern übermittelt und der von den USA und Israel unterstützt wurde.
Einem von Reuters eingesehenen Dokumententwurf zufolge sieht der Hamas-Gegenvorschlag drei Phasen von jeweils 45 Tagen Dauer vor. Der Vorschlag sieht vor, dass die Hamas die noch festgehaltenen israelischen Geiseln, die am 7. Oktober entführt wurden, gegen palästinensische Gefangene austauscht. Der Wiederaufbau des Gazastreifens müsse begonnen werden, wobei die israelischen Streitkräfte verpflichtet seien, sich vollständig aus Gaza zurückzuziehen. Auch die Leichen und sterblichen Überreste der Getöteten müssten demnach ausgetauscht werden.
US-Außenminister Antony Blinken traf gestern Nacht in Israel ein, nachdem er sich mit den Vermittlern in Katar und Ägypten getroffen hatte, um den bisher größten diplomatischen Vorstoß in diesem Krieg zu unternehmen, der auf eine erweiterte Waffenruhe abzielt.
Der Gegenvorschlag der Hamas sieht vor, dass in der ersten 45-Tage-Phase alle weiblichen israelischen Geiseln, alle männlichen Geiseln unter 19 Jahren sowie ältere und kranke Menschen im Gegenzug für die Freilassung von palästinensischen Frauen und Kindern aus israelischen Gefängnissen freigelassen werden. Die verbleibenden männlichen Geiseln würden in der zweiten Phase freigelassen, alle dann noch verbleibenden Geiseln würden in der dritten Phase ausgetauscht. Am Ende der dritten Phase würde die Hamas erwarten, dass sich beide Seiten auf eine Beendigung des Krieges einigen. Mehr …

US-Medium: Der Konflikt im Nahen Osten bringt Energieversorgung in Europa in Gefahr. Raketen und Drohnen fliegen über das Rote Meer, stören damit eine der wichtigsten Handelsadern der Welt und verursachten Engpässe für Energielieferungen nach Europa. Dazu kommt, dass die USA derzeit LNG-Lieferungen als Waffe für die Durchsetzung ihrer Interessen einsetzen, während Europa auf LNG-Lieferungen angewiesen ist.
Raketen und Drohnen fliegen über das Rote Meer und stören eine der weltweit wichtigsten Handelsadern und verursachen dadurch Engpässe für Energielieferungen nach Europa. Die Angriffe der jemenitischen Huthi-Bewegung im Zusammenhang mit Israels Krieg gegen die Hamas stellen eine neue Bedrohung für die Zukunft der Energielieferungen in die Europäische Union mit ihren 27 Mitgliedstaaten dar, die auf importiertes Erdgas angewiesen sind, um Fabriken zu betreiben, Strom zu erzeugen und Häuser zu heizen, analysierte die US-amerikanische AP-Agentur.  Mehr …

Syrien: Israelischer Luftangriff auf Homs – Mehrere Tote und Verletzte. Laut syrischem Verteidigungsministerium haben die israelischen Streitkräfte in der Nacht zum Mittwoch mehrere Objekte in der syrischen Stadt Homs und Umgebung angegriffen. Medienberichten zufolge sind bei den Angriffen mindestens fünf Zivilisten ums Leben gekommen und fünf weitere Personen verletzt worden. Video und mehr …

„Ausschwärmen“ der USA in Westasien bis zum Zusammenbruch. Die USA sind so tief in einen aussichtslosen Kampf von der Levante bis zum Persischen Golf verstrickt, dass sie nur noch von ihren Gegnern in China, Russland und Iran gerettet werden können. Abschreckung in der Verteidigung ist eine militärische Strategie, bei der eine Macht die Androhung von Vergeltung einsetzt, um Angriffe eines Gegners zu verhindern, während sie sich gleichzeitig die Handlungsfreiheit und Flexibilität erhält, um auf das gesamte Spektrum von Herausforderungen zu reagieren. Der libanesische Widerstand, die Hisbollah, ist in dieser Hinsicht ein herausragendes Beispiel.
Das klare Ziel der Hisbollah, Grundregeln zur Abschreckung israelischer Militärschläge aufzustellen und strikt einzuhalten, hat in der Region hohe Maßstäbe gesetzt. Heute verfolgen die westasiatischen Verbündeten ähnliche Strategien, die sich im Zusammenhang mit dem Gaza-Krieg noch vervielfacht haben.
Amerika umzingelt. Während die jemenitische Widerstandsbewegung Ansarallah in mancher Hinsicht mit der Hisbollah vergleichbar ist, ist es die kühne Art der defensiven Abschreckung, die der islamische Widerstand im Irak praktiziert, die bald folgenreich sein wird. Vergangene Woche schrieb das Magazin Foreign Policy unter Berufung auf Quellen im Außenministerium und im Pentagon, dass das Weiße Haus nicht länger an einer Fortsetzung der US-Militärmission in Syrien interessiert sei. Das Weiße Haus dementierte dies später, aber der Bericht gewinnt an Boden.
Die türkische Tageszeitung Hurriyet schrieb am Freitag, Ankara gehe zwar vorsichtig mit Medienberichten um, sehe aber ein „generelles Bestreben“ Washingtons, sich nicht nur aus Syrien, sondern aus der gesamten westasiatischen Region zurückzuziehen, da es sich von Israel und dem Iran vom Roten Meer bis nach Pakistan in einen Sumpf hineingezogen fühle.
Der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten für die Lösung des Syrien-Konflikts, Alexander Lawrentjew, sagte der Agentur Tass am Freitag, alles hänge davon ab, ob die in Syrien stationierten US-Truppen „physisch getroffen werden“. Der schnelle Rückzug der US-Streitkräfte aus Afghanistan sei praktisch ohne Vorwarnung und in Absprache mit den Taliban erfolgt. „Dasselbe könnte aller Wahrscheinlichkeit nach auch im Irak und in Syrien passieren“, so Lawrentjew.
Tatsächlich hat der Islamische Widerstand im Irak seine Angriffe auf US-Militärstützpunkte und -ziele intensiviert. Bei einem Raketenangriff auf den Luftwaffenstützpunkt Ain al-Asad im Westirak vor einer Woche wurde eine unbekannte Zahl von US-Soldaten verletzt, und am Sonntag gab das Weiße Haus die ersten Todesopfer bekannt, als drei US-Soldaten bei Angriffen an der syrisch-jordanischen Grenze getötet wurden. Mehr …

06.02.2024: Ukrainekrieg.  Bundeswehrgeneral glaubt weiter: "Krieg endet, wenn Ukraine gewonnen hat". Die Ukraine wird den Krieg gegen Russland mit deutscher Hilfe gewinnen, ist sich Generalmajor Christian Freuding sicher. Dann verheddert er sich im Interview allerdings in Widersprüche. Für die Ukraine verheißt dies nichts Gutes. Aus Deutschland kommt weiterhin kein Lösungsvorschlag.
In einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) gibt Generalmajor Christian Freuding seine Einschätzung zur Lage in der Ukraine. Was er sagt, ist nicht frei von Widersprüchen, Unstimmigkeiten und Desinformation. Es verheißt daher für die Ukraine nichts Gutes. Der Krieg ist zu Ende, wenn die Ukraine ihn gewonnen hat, ist Freudings zentrale Aussage. Er ist zuversichtlich, dass dieser Sieg über Russland dank deutscher Unterstützung gelingen kann. Allerdings braucht die Ukraine dafür weitere Mobilisierung. Auch wenn er die genauen Zahlen nicht kennt, weiß Freuding, die Verluste sind hoch. "Die Ukraine wird mit Sicherheit mehr Soldaten mobilisieren müssen – allein schon wegen der Verlustzahlen, soweit wir sie einsehen können."
Ob die Ukraine überhaupt noch mobilisierungsfähig ist, wird inzwischen offen bezweifelt. Auch was Waffen und vor allem Artillerie-Munition angeht, ist für den Optimismus Freudings eigentlich wenig Raum. Westliche Medien, die keineswegs im Verdacht stehen, russische Desinformationen zu verbreiten, berichten seit geraumer Zeit über einen eklatanten Mangel an Material. Die Ukraine müsse mit Munition sparen, von einem Verhältnis von 6:1 ist Rede. Russland feuert sechs Granaten ab, die Ukraine im gleichen Zeitraum eine. Auch von der "Geschlossenheit der Partner", die Freuding immer noch sieht, kann eigentlich keine Rede mehr sein. Vor allem die USA ziehen sich deutlich aus der Allianz zurück.  Mehr …

"Drang nach Osten": Deutschland hat die Lehren seiner Kriege gegen Russland vergessen. Jeder Expansionsversuch in die Ukraine endet für Deutschland mit einer schmählichen Niederlage, dem Ruin und nationaler Demütigung. Zwei Mal in einem Jahrhundert hat es der deutsche Imperialismus versucht, der dritte Versuch läuft aktuell. Wird Russland den Deutschen ein drittes Mal vergeben?
Deutsche Massenmedien berichten, dass Deutschland bereits am 16. Februar anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz ein bilaterales Sicherheitsabkommen mit der Ukraine abschließen könnte. Gleichzeitig häufen sich die Nachrichten über das Hineinpumpen von Geld in den deutschen militärisch-industriellen Komplex und den Übergang zu einem militaristischen Ansatz in der Berliner Politik. Das Land rüstet in rasantem Tempo auf, und der populärste Politiker ist derzeit der Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius – so etwas hat es dort seit Hitlers Zeiten nicht mehr gegeben. Als Nachbarn sehen wir es deutlich: Die Deutschen sind wieder hingerissen von dem Traum, uns die Ukraine zu entreißen. Genau wie vor hundert Jahren.
Im Jahr 1918 besetzten die deutschen Truppen die Ukraine, veranstalteten eilig ein "Casting" und ernannten den zaristischen General und reichen Großgrundbesitzer Pawel Skoropadski zum Hetman. Sie beschlagnahmten den gesamten Weizen – die Selbstbedienung mit ukrainischem Getreide war das wichtigste wirtschaftliche Motiv der Besatzung – und begannen mit dem Aufkauf von Ländereien. Mehr …

Warum Odessa für Russlands gesamte Spezialoperation entscheidend ist. Die Ukraine hat erneut mit der Zerstörung der Krim-Brücke gedroht und es wurde erneut aus Odessa verschickter Sprengstoff abgefangen, der für terroristische Anschläge in Russland bestimmt war. Dies bestätigt die Bedeutung dieser Stadt nicht nur in Bezug auf den Kriegsverlauf, sondern auch für das Schicksal ganz Osteuropas.
Zunächst einmal lohnt es sich, mit dem wichtigsten Teil der Infrastruktur von Odessa zu beginnen – dem Handelshafen. Der Hafen von Odessa ist nach wie vor in Betrieb, ebenso wie die mit ihm verbundenen kleineren Hafenanlagen in Satellitenstädten wie Tschernomorsk. Seit den Zeiten des "Getreidedeals" hat sich die Route der Schiffe fast vollständig auf eine Route entlang der Küste verlagert: Trockenladungsschiffe fahren meist bis zur Donaumündung und dann entlang der rumänischen Küste. Die Ukraine hat immer noch die Möglichkeit, Seehandel zu betreiben, und die Schäden am Hafen waren nur punktuell und wurden schnell behoben.
Aus Gründen der Humanität haben die russischen Streitkräfte die wichtigsten Hafenterminals, einschließlich der Getreideterminals, nicht angegriffen, da von dort aus Hilfsgüter für die Bedürftigen in Afrika geliefert werden sollten. Die Ziele der russischen Luft- und Seestreitkräfte waren hauptsächlich das Hauptquartier der ukrainischen Streitkräfte, Flugplätze, Treibstofflager und mehrere militärische Ausbildungszentren, die sich in der Datscha-Zone um die Stadt in ehemaligen Pionierlagern befanden. Die Stadt selbst wurde nicht gezielt angegriffen, gelegentliche Treffer wurden durch die schlampige Arbeit der ukrainischen Luftabwehr verursacht.
Außerdem befindet sich in Odessa historisch gesehen das Hauptquartier des Südkommandos der ukrainischen Armee, das 1991 die Nachfolge des Hauptquartiers des Militärbezirks Odessa der Streitkräfte der UdSSR antrat. Der Militärbezirk Odessa wiederum war die rückwärtige Unterstützung der Zentralen Gruppe der Streitkräfte des Warschauer Paktes mit ihrem Hauptquartier in den Vororten von Budapest. Zu Sowjetzeiten war er einer der am stärksten mit Waffen, Gebäuden, Lagerhäusern und anderen Gütern gesättigten Bezirke.
Odessa und seine Umgebung sind nach wie vor eine attraktive Region für die militärischen rückwärtigen Dienste. Die Stadt mit ihrer Infrastruktur ist die einzige dieser Größe in der Region, die es ermöglicht, einen großen wirtschaftlichen und geografischen Ballungsraum auf ihrer Grundlage zu verwalten. Sie ist sowohl ein historisch attraktives Verwaltungszentrum als auch ein erfolgreicher Entwicklungspunkt. Video und mehr …

Militärtisch Skurriles und Abschreckendes. An Kriegen ist derzeit kein Mangel. In alle sind die angelsächsischen Mächte USA und UK verwickelt. Ihre Strategien der Eskalation sind teilweise skurril wie im Ukraine Konflikt, teils wenig aussichtsreich wie in Westasien. Hier zwei Beispiele dazu.
London schlug angeblich die Einrichtung einer Flugverbotszone über dem von Kiew kontrollierten Gebiet vor und schloss Angriffe auf „strategische Infrastruktureinrichtungen in den nördlichen Regionen Russlands“ nicht aus.
Danach, so der britische Plan, würden die NATO-Truppen eine „Pufferzone“ innerhalb der besetzten Stellungen schaffen, einschließlich der Grenze zu Weißrussland und des Gebiets um Kiew, und die freigelassenen ukrainischen Armeekräfte sollten sich in die Sondereinsatzzone zurückziehen. Zu diesen ohnehin höchst vagen Plänen äußert sich der Ex-CIA-Analyst und frühere Außenagent Larry Johnson in seinem Blog. Mehr …

Wir können von Glück reden, wenn wir einem US-Angriff auf den Iran entgehen. Die GEOFOR-Redaktion bat Paul Craig Roberts, Präsident des Institute for Political Economy (USA), promovierter Ökonom und ehemaliger US-Staatssekretär im Finanzministerium der Reagan-Administration, um eine Einschätzung der Aussichten auf eine Konfrontation zwischen Israel und der Hamas, der Wahrscheinlichkeit eines Krieges zwischen den USA und dem Iran, der Zukunft der BRICS und der Verfassungskrise in den USA.
GEOFOR: In Ihren Publikationen weisen Sie auf die Notwendigkeit eines gegenseitigen Verteidigungsabkommens zwischen Russland, China und dem Iran hin. Welche praktischen Vorteile sehen Sie in einem solchen Bündnis? Die Möglichkeit, einen Angriff der USA auf den Iran direkt oder mithilfe Israels zu verhindern? Und für wie realistisch halten Sie das trilaterale Bündnis unter den gegenwärtigen Bedingungen? Zumal Peking sich seit Jahrzehnten davor drückt, eine solche Verpflichtung einzugehen.
Paul Craig Roberts: Der Konflikt zwischen Israel und der Hamas hat sich bereits zu einem Konflikt zwischen Israel und der Hamas und der Hisbollah ausgeweitet, zu einem Konflikt zwischen den USA und Großbritannien und den Huthis, und jetzt, mit dem Angriff auf einen US-Stützpunkt in Jordanien, zu der Aussicht auf einen US-Angriff auf den Iran oder iranische Offizielle. Wir werden sehr viel Glück haben, wenn wir einem US-Angriff auf den Iran entgehen. Israel, das einen außerordentlichen Einfluss auf die US-Politik im Nahen Osten hat, drängt Washington seit vielen Jahren zu einem Angriff auf den Iran. Ein solcher Angriff wird von der Mehrheit des US-Kongresses unterstützt und von Israels neokonservativen Verbündeten wie Victoria Nuland, die einflussreiche Positionen in der US-Regierung innehaben, sehnlichst herbeigewünscht. Es müsste ein Wunder geschehen, wenn ein US-Angriff auf den Iran nicht einen großen Krieg auslösen würde, dem sich Russland und China nicht entziehen könnten. Mehr …

05.02.2024: Ukrainekrieg. Mögliche Entsendung von NATO-Truppen in die Ukraine könnte „Selbstmordmission für diese Truppen“ werden. Die angebliche Idee von Nr. 10, NATO-Truppen in die Ukraine zu entsenden, hat nichts mit der Realität zu tun, sagen Experten gegenüber Sputnik.
Großbritannien hat seine NATO-Verbündeten aufgefordert, die Entsendung von Expeditionsstreitkräften in die Ukraine zu erwägen, wie eine informierte Quelle Sputnik mitteilte. Der angebliche Schritt stehe „im Zusammenhang mit den für Kiew ungünstigen Entwicklungen auf dem ukrainischen Kriegsschauplatz“, so die Quelle. Der Insider fügte hinzu, dass Großbritannien auch die NATO aufgefordert habe, die Verhängung einer Flugverbotszone über dem vom Zelenski-Regime kontrollierten Gebiet in Betracht zu ziehen und die Militärhilfe für die Ukraine zu erhöhen.
Die angeblichen Pläne Großbritanniens, ein NATO-Expeditionskorps in die Ukraine zu entsenden, seien „eine fantastische Illusion der Briten und entbehren jeglicher Grundlage“, sagte der pensionierte CIA-Geheimdienstler und Beamte des Außenministeriums Larry Johnson gegenüber Sputnik. „Aber nur weil die Briten verrückt sind, heißt das nicht, dass Russland sie ignorieren kann. Das ist ein ernsthafter Vorschlag“, fügte er hinzu. Johnson erhielt teilweise Unterstützung von Matthew Gordon-Banks, einem Berater für internationale Beziehungen, ehemaligen Parlamentsabgeordneten und pensionierten Forscher an der britischen Verteidigungsakademie, der sagte, er glaube nicht, dass die Gerüchte über eine NATO-Truppe in der Ukraine ernst genommen werden sollten. „Die Vorschläge, die ich gehört habe, sind derzeit ziemlich unrealistisch“, sagte Gordon-Banks.
Auf die Frage, wie ungünstig sich die Ereignisse für Kiew auf dem Schlachtfeld entwickeln“, betonte er, dass die Dinge in Kiew ziemlich schnell zusammenbrechen“. [Der ukrainische Präsident Wolodymyr] Zelensky war nicht in der Lage, seinen obersten General zu entlassen, und ich denke, er ist jetzt so etwas wie ein Präsident in einer „lahmen Ente““, sagte Gordon-Banks mit Blick auf den Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Valery Zaluzhny.
Earl Rasmussen, pensionierter Oberstleutnant der US-Armee und Berater für geopolitische und militärische Angelegenheiten, schlug in die gleiche Kerbe. Er warnte, wenn die Berichte über die Pläne Londons zuträfen und „wenn dies der Traum von irgendjemandem ist, dann könnte es schnell zu einem Albtraum für die britischen und die NATO-Streitkräfte werden“. Mehr ….

"Eid dem Volk, nicht der Regierung": Warum ehemalige ukrainische Soldaten für Russland kämpfen. Am Frontabschnitt Ugledar kämpft ein ungewöhnliches Bataillon. Es ist nach Bogdan Chmelnizki benannt, dem Nationalhelden der Ukraine, und besteht aus ehemaligen ukrainischen Militärangehörigen, die sich Russlands Streitkräften anschlossen. RIA Nowosti berichtet über ihre Beweggründe. Mehr ...

Beschuss der Bäckerei in Lissitschansk: Katastrophenschutzminister der VR Lugansk unter den Toten. Den Angriff mit HIMARS auf eine Bäckerei in Lissitschansk (Volksrepublik Lugansk) am 3. Februar führten die ukrainischen Streitkräfte während einer humanitären Aktion in der LVR aus, bei der kostenlos Brot verteilt wurde. Ein Minister aus Lugansk und zwei lokale Abgeordnete waren daher auch anwesend und zählen zu den 28 Getöteten. Mehr …

Israelkrieg. Platzhalter

Nach Angriff auf US-Stützpunkt in Jordanien. USA führten Militärschläge gegen Syrien, Irak und den Jemen aus. Nach Angriffen auf Schiffe im Roten Meer und einem Drohnenangriff auf einen US-Stützpunkt in Jordanien haben am vergangenen Wochenende die US-Streitkräfte zu umfangreichen Vergeltungsschlägen aus der Luft ausgeholt.
Am Sonntag, den 28. Januar, hatte pro-iranische Milizen von Syrien aus einen US-Stützpunkt in Jordanien mit einer Drohne angegriffen. Drei US-Soldaten waren getötet worden. Viele wurden verletzt. An diesem Wochenende folgten die Gegenschläge. Die USA haben Luftangriffe auf 85 Ziele in Syrien und im Irak durchgeführt [siehe Bericht »n-tv«]. Angegriffen wurden nach US-Angaben Kommandozentralen, Waffenlager und Geheimdienststandorte. Zusammen mit Grobritannien, Kanada, Australien und Neuseeland haben die USA zudem 36 Ziele der schiitischen Huthi-Milizen im Jemen durchgeführt [siehe Bericht »n-tv«]. Die Huthi-Milizen werden vom Iran unterstützt. Auch hier wurde Kommandozentralen und Waffenlager bombardiert.
Nun stellt sich die Frage, inwiefern ein Militärschlag gegen den Iran durchgeführt werden soll, wenn die Attacken pro-iranischer Gruppen (Huthi im Jemen, Hisbollah im Libanon und Syrien) fortgeführt werden. Experten sehen die Gefahr einer Eskalation. Quelle …

04.02.2024: Ukrainekrieg.  Westen gleicht Kiews Luftabwehrmangel aus: mit russischen Waffen aus Griechenland und Franken-SAM. Trotz eigener Rückständigkeit um Jahre bei der Luftabwehr versucht der kollektive Westen, Kiews Mängel an diesen Waffen mit sowjetischen Waffen aus Griechenlands Beständen sowie mit "hybriden" Systemen zu verringern – und das könnte enger verzahnt sein, als man glaubt.
Hybride aus sowjetischen bodenbasierten Luftabwehrsystemen wie Buk und westlicher Luftzielmunition, ursprünglich teils luft- und teils bodengestützte Lenkflugkörper, kommen im Ukraine-Krieg bei Kiews Truppen zunehmend zum Einsatz. ("FrankenSAM" ist die Kurzform von "Frankensteins Luftabwehr-Raketensystem", ein Begriff, der vom US-Militär offiziell verwendet wird.) Dies zeigt: Im Hinblick auf die Luftabwehr weisen die Streitkräfte der NATO-Staaten Mängel auf. Diese Ansicht vertritt Mark Cancian, Oberst a. D. der US-Marineinfanterie und heute hochrangiger Berater bei der Denkfabrik Center for Strategic and International Studies. Im US-Geschäftsnachrichtenportal Business Insider mit 97-prozentiger Beteiligung der Verlagsgruppe Axel Springer wird Cancian sinngemäß zitiert:"Die FrankenSAM füllen eine kritische Lücke für die Ukraine, weil ihre Verbündeten nicht genügend bodenbasierte Luftabwehrsysteme haben, die sie ihr geben könnten." Mehr …

RT DE-Exklusiv: Freiwillige aus dem Gebiet Belgorod helfen russischen Soldaten. Das Schicksal der russischen Soldaten an der Front der militärischen Sonderoperation lässt viele Menschen in verschiedenen Teilen Russlands nicht gleichgültig. RT DE-Korrespondent Iwan Poljanskij hat Galina im Gebiet Belgorod besucht, die den Soldaten aktiv hilft. Hier ist ihre Geschichte.  Mehr …

Russische Soldaten "befreien" weitere Siedlung im Gebiet Charkow. Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, hat am Samstag erklärt, dass die russischen Einheiten der Truppengruppe "West" die Kontrolle über die Siedlung Tabajewka im Gebiet Charkow übernommen haben. Dabei sei die Lage für die russischen Soldaten entlang der Frontlinie "weiter verbessert" worden. Die feindlichen Verluste innerhalb der Woche belaufen sich auf mehr als 750 Soldaten, wie Konaschenkow informiert. Video und mehr …

Eine 1.000-Dollar-Drohne gegen einen Millionen-Dollar-Panzer: Wer gewinnt? Die in Deutschland hergestellten Leopard-Panzer wie auch die Schützenpanzer des Typs Bradley haben sich als schlecht an die Bedingungen moderner Kampfeinsätze angepasst erwiesen. Viele von ihnen haben keine Zeit, die Feuerstellungen zu erreichen: Die russische Armee setzt aktiv Kampfdrohnen ein. Video und mehr …

Zahl der Opfer des ukrainischen Angriffs auf Lissitschansk steigt auf 28. Bei einem ukrainischen Angriff auf eine Bäckerei in der Stadt Lissitschansk in der Volksrepublik Lugansk wurden 28 Zivilisten getötet, darunter 9 Frauen und ein Kind. Der russische Katastrophenschutz ist vor Ort und versucht, die Menschen zu retten, die sich noch unter den Trümmern befinden. Moskau erklärte, der Terroranschlag sei vom Westen unterstützt worden. Video und mehr …

Israelkrieg. Platzhalter

USA und Großbritannien bombardieren 36 Ziele im Jemen. Die jüngsten Angriffe der Vereinigten Staaten und Großbritannien folgen auf eine Reihe von Luftangriffen auf den Irak und Syrien. Die USA und das Vereinigte Königreich haben eine Reihe von kombinierten Luft- und Seeangriffen auf mindestens 36 Ziele an 13 Orten im Jemen durchgeführt, teilte das US-Militärführung Central Command am Samstag mit.
Die gemeinsame Operation wurde von Tomahawk-Raketen durchgeführt, die von Schiffen der US-Marine abgefeuert wurden, sowie von F/A-18-Kampfbombern, die vom Flugzeugträger USS Eisenhower aus starteten. Das US Central Command erklärte, der Angriff habe "mehrere unterirdische Lagereinrichtungen, Kommando- und Kontrollsysteme, Raketensysteme, UAV-Lager und -Einsatzorte, Radare und Hubschrauber" zum Ziel gehabt.
Die US-Militärführung erklärte: "Diese Angriffe zielen darauf ab, die Fähigkeiten der Houthi zu schwächen, die sie nutzen, um ihre rücksichtslosen und ungesetzlichen Angriffe auf US-amerikanische und britische Schiffe sowie auf die internationale Handelsschifffahrt fortzusetzen." Zuvor hatten die USA am Samstag sechs Orte im Jemen angegriffen, um Houthi-Marschflugkörper zu bekämpfen, die auf Schiffe im Roten Meer abgefeuert werden sollten, wie das US Central Command auf X (früher Twitter) mitteilte.
Als Antwort darauf werden die Houthis "Eskalation mit Eskalation beantworten", so der Sprecher Huthis, Mohammed al-Bukhaiti. Er schrieb auf X: "Unsere Militäroperationen gegen das zionistische Gebilde werden so lange fortgesetzt, bis die Aggression gegen den Gazastreifen aufhört, egal welche Opfer es uns kostet." Video und mehr …

Zweite Angriffswelle: USA und Großbritannien greifen 36 Ziele im Jemen an. Die Vereinigten Staaten von Amerika und Großbritannien haben am Sonnabend in einer zweiten Angriffswelle 36 Ziele der Huthis im Jemen angegriffen. Die Ziele der Huthis befanden sich an 13 verschiedenen Orten. Video und mehr …

Vergeltung für tödlichen Drohnenangriff. USA und Großbritannien gehen gegen Huthi-Stellungen vor – Schiffsverkehr bleibt gefährdet. Mit ihrer bislang größten Militäroffensive gegen Stellungen der Huthis und proiranische Milizen in Syrien und dem Irak haben die USA auf einen tödlichen Drohnenangriff in Jordanien reagiert. Chinas KP-Regime profitiert von der unsicheren Situation von Handelsschiffen im Roten Meer.
Die von Verteidigungsministerium des Vereinigten Königreichs zur Verfügung gestellte Aufnahme zeigt ein Kampfflugzeug der Royal Air Force vom Typ Typhoon FGR4 bei den Vorbereitungen zum Start, um Angriffe auf Ziele der Huthi-Miliz durchzuführen.
In ihrer bisher größten Militäraktion seit Beginn der Angriffe auf Handelsschiffe haben die USA und Großbritannien am Wochenende proiranische Milizen in drei Ländern unter Beschuss genommen. An insgesamt 13 Orten gingen die Streitkräfte gegen Positionen der Huthi-Milizen im Jemen vor. Dazu nahmen sie proiranische Milizen und Stellungen der „Iranischen Revolutionsgarden“ ins Visier. Insgesamt hat sich die gegen die Huthis gerichtete Offensive auf 36 Ziele im Jemen erstreckt. Am Sonntag, 4. Februar, gab es zudem einen Angriff auf einen Anti-Schiffs-Marschflugkörper der Milizen. Dem US-Zentralkommando zufolge war dieser auf den Abschuss von Schiffen im Roten Meer vorbereitet, berichtet „Euronews“.
Drei Soldaten der USA bei Drohnenangriff getötet. Am Samstag waren US-amerikanische und britische Kampfflugzeuge und Tomahawk-Raketen zum Einsatz gekommen. Diese waren von den Navy-Zerstörern USS Gravely und USS Carney im Roten Meer aus abgefeuert worden. Mehr …

03.02.2024: Ukrainekrieg. Generalmajor a.D. Gerd Schultze Rhonhof. Begründung zum Entwurf des Ukrainisch-Russischen Friedensvertrages download.pdf ….

Archivmeldung vom 14. Februar 2022. Generalmajor a.D. Gerd Schultze Rhonhof Stellungnahme zur Ukrainekrise und zur Kriegsgefahr download.pdf ….

Israelkrieg. Platzhalter

Mehr als 85 Ziele im Irak und in Syrien. USA reagieren mit Gegenschlag auf tödlichen Drohnenangriff – Biden: Weitere Militäraktionen folgen. Ein Angriff auf einen Stützpunkt in Jordanien hat drei US-Soldaten das Leben gekostet. Nun schlagen die Amerikaner zurück. US-Präsident Joe Biden stellte unmittelbar weitere Militäraktionen im Nahen Osten in Aussicht.
Die USA haben den tödlichen Angriff proiranischer Milizen auf amerikanische Soldaten in Jordanien mit einem umfassenden Gegenschlag auf Ziele im Irak und in Syrien beantwortet. Die US-Luftwaffe beschoss in der Nacht zum Samstag nach eigenen Angaben mehr als 85 Ziele, darunter Kommandozentralen, Geheimdienststandorte und Waffenlager, die von iranischen Revolutionsgarden (IRGC) und mit ihnen verbundenen Milizen genutzt würden, wie das US-Regionalkommando Centcom in Washington mitteilte. Der Irak übte umgehend scharfe Kritik. Die Angriffe verletzten die Souveränität des Iraks, mit unvorhersehbaren Konsequenzen für die ganze Region, sagte der Sprecher des Oberbefehlshabers der irakischen Streitkräfte in einer im Fernsehen verbreiteten Erklärung.
Am vergangenen Sonntag waren bei einem Drohnenangriff proiranischer Milizen in Jordanien in der Nähe der syrischen Grenze drei US-Soldaten getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Die Leichname wurden am Freitag auf den Luftwaffenstützpunkt Dover im US-Bundesstaat Delaware überstellt, wo ihnen US-Präsident Joe Biden die letzte Ehre erwies. Nur wenig später begann der von ihm angekündigte Vergeltungsschlag. Dabei wurden nach US-Angaben sieben größere Stellungen ins Visier genommen – drei davon im Irak, vier in Syrien. Es sei darum gegangen, die Fähigkeiten der iranischen Revolutionsgarden und ihrer Verbündeten in der Region zu schmälern, weitere Attacken auf US-Kräfte zu verüben, sagte der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrates, John Kirby, in Washington. Biden: Dies ist erst der Anfang. Mehr …

Bekommen jetzt die Israelis ihren US-Krieg gegen Iran? Die jüngsten Verlautbarungen aus Washington, D.C. über bevorstehende tagelange Bombenangriffe gegen angeblich iranische Ziele außerhalb Irans würden eine neue Lunte an das Pulverfass des Nahen und Mittleren Ostens legen, selbst wenn iranisches Territorium von US-Angriffen verschont bliebe.
Für diesen Krieg haben neokonservative Falken in den USA und Israel seit vielen Jahren hart gearbeitet. Jetzt scheint ihr Traum von einem großen Krieg des Schurkenstaates USA gegen Iran kurz davor zu sein, in Erfüllung zu gehen. Laut namentlich nicht genannten US-Regierungsvertretern berichteten die US-Nachrichtensender NBC und CBS am Donnerstagabend Mitteleuropäischer Zeit, dass die Biden-Regierung plane, in Kürze einen tage- oder sogar möglicherweise wochenlangen Bombenkrieg gegen iranische Einrichtungen im gesamten Nahen Osten zu beginnen. Laut diesen US-Beamten gäbe es jedoch keine Pläne, Iran direkt auf seinem eigenen Territorium anzugreifen.
Die US-Angriffe würden sich Berichten zufolge auf "iranische Ziele" in Syrien und im Irak konzentrieren. Sie seien als Vergeltung und vermeintliche Abschreckung oder Reaktion auf den Drohnenangriff vom Wochenende gedacht, bei dem drei US-Soldaten angeblich auf einem Stützpunkt (Turm 22) in Jordanien nahe der syrischen Grenze getötet sowie Dutzende verletzt worden waren. Die US-Angriffe könnten sich sowohl gegen iranische Kriegsschiffe als auch auf Angriffe auf iranisches Personal oder auf "durch Iran unterstützte Milizen" in Syrien und im Irak erstrecken, lauten die Meldungen. Mehr …

USA starten Luftangriffe auf Syrien und Irak. Nach inzwischen bestätigten Berichten haben die USA mit ihrer angekündigten Vergeltungsaktion im Nahen Osten begonnen. So hat das US-Militär erklärt, mehr als 85 Ziele im Irak und Syrien angegriffen zu haben. Video und mehr …

US-Bombenangriffe auf Irak und Syrien nach vorheriger Bekanntgabe aller Ziele. Letzte Nacht waren amerikanische B1 Lancer-Bomber auf dem Weg in den Nahen Osten, um Milizen anzugreifen, die mit dem Iran verbunden sind. Die öffentliche Ankündigung des Abflugs der Bomber und ihrer Ziele deutet darauf hin, dass die Amerikaner den betroffenen Ländern und Widerstandsgruppen Zeit zur Vorbereitung geben wollen, um eine Eskalation zu vermeiden.
Das ist seit einigen Jahren Usus um Eskalationen zu vermeiden. Vor einem Angriff auf Syrien ruft ein amerikanischer General ein russisches Gegenüber an um die genauen Angriffsziele zu kommunizieren. Für das Publikum werden über die Mainstream Medien anschließend Erfolgsmeldungen verbreitet. So geschehen etwa beim Gasangriff in Syrien in den die so genannten Weißhelme verwickelt waren, die eine Außenstelle der CIA sind. Mehr …

02.02.2024: Ukrainekrieg.  Was steckt hinter den Äußerungen von NATO-Mitgliedern über einen Krieg mit Russland? Die westlichen Mächte versuchen, Moskau mit Nadelstichen zu piesacken, während sie auf einen umfassenden Konflikt hindrängen. Das Jahr 2024 wird kein einfaches Jahr. Die westliche Militärallianz wird alles tun, um die Beziehungen zu Russland so schlecht wie möglich zu halten.
Nachdem die Unterstützung für den Stellvertreterkrieg der NATO gegen Russland in der Ukraine Anzeichen eines Zusammenbruchs zeigt, nimmt die hysterische antirussische Rhetorik an Fahrt auf, bis dann der Countdown zu einem umfassenden Krieg eingeläutet wird. Das Jahr 2024, das gerade erst begonnen hat, ist bereits gezwungen, sich mit verantwortungslosen Vorhersagen eines bevorstehenden Zusammenstoßes zwischen der NATO und Russland auseinanderzusetzen, was nichts Geringeres als den Ausbruch des Dritten Weltkriegs bedeuten würde.
Europa habe drei bis fünf Jahre Zeit, sich darauf vorzubereiten, bis Moskau zu einer militärischen Bedrohung an der Ostflanke der NATO wird, verlautbarte die estnische Premierministerin Kaja Kallas in einem Interview mit der britischen Times. "Unser Geheimdienst schätzt, dass es drei bis fünf Jahre dauern wird, und das hängt stark davon ab, wie wir unsere Geschlossenheit wahren und unsere Haltung gegenüber der Ukraine beibehalten", sagte Kallas. Um angesichts dieser Ansage von Kallas nicht ins Hintertreffen zu geraten, veröffentlichte die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), unter Hinweis auf Russlands "imperiale Ambitionen", einen Bericht, in dem es heißt, dass der Kreml "möglicherweise nur sechs bis zehn Jahre braucht, um seine Armee so weit aufzubauen, dass er einen Angriff auf die NATO wagen könnte".
Jeder, der am Wunsch Russlands zweifelt, die Feindseligkeiten in der Ukraine endlich zu beenden, muss nur an die Gespräche in Istanbul im Jahr 2022 denken, bei denen die ukrainische Delegation Berichten zufolge kurz vor der Annahme eines Waffenstillstands stand, nur wenige Wochen nach Beginn der umfassenden militärischen Operation Moskaus. Doch diese Bemühungen wurden offenbar vom damaligen britischen Premierminister Boris Johnson zunichtegemacht, der seine Marschbefehle von niemand geringerem als dem Hegemonen auf der anderen Seite des Atlantiks entgegennahm. Mehr …

Warum kämpft man für Russland? Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte Interviews mit Soldaten, in denen sie erklären, warum sie sich entschieden haben, an der militärischen Sonderoperation teilzunehmen. Video und mehr …

Schoigu: Mehr als 23.000 ukrainische Soldaten im Januar getötet oder verwundet. Russlands Verteidigungsminister Schoigu teilt mit, dass Kiew im vergangenen Monat schwere Verluste erlitten habe. Insgesamt seien mehr als 23.000 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet worden. Die russische Armee behalte weiterhin die Oberhand. Video und mehr …

Destinus, das Schweizer Start-up-Unternehmen, das heimlich Militärdrohnen an die Ukraine liefert. EXKLUSIV – Das Schweizer Start-up Destinus, bekannt für seine Hyperschall-Drohnenprojekte, liefert seit 2023 unter strengster Geheimhaltung Hunderte Militärdrohnen an die Ukraine. Ihr Gründer Mikhail Kokorich, der gerade seine russische Staatsbürgerschaft aufgegeben hat, wird die Gruppe in Frankreich ansiedeln. Enthüllungen.
Wie der römische Gott Janus hat Destinus zwei Gesichter. Das eine, in den Medien viel beachtete, ist das eines vielversprechenden Start-up-Unternehmens mit Sitz in der Schweiz, das Hyperschall-Drohnen und -Flugzeuge (Geschwindigkeit über Mach 5) für den Fracht- und Passagiermarkt entwickeln will. Das andere Gesicht, blieb bisher im Verborgenen: Destinus, gegründet vom russischstämmigen Unternehmer und Putin-Gegner Michail Kokoritsch (der gerade seine russische Staatsbürgerschaft aufgegeben hat), ist seit letztem Jahr auch einer der wichtigsten europäischen Lieferanten von Militärdrohnen an die Ukraine.
Nach unseren Informationen hat Destinus seit dem zweiten Quartal 2023 Hunderte von billigen Langstrecken-Drohnen an Kiew geliefert. Diese Propellerflugzeuge namens Lord, die je nach Version eine Reichweite von 750 bis über 2.000 km haben sollen, sind für Bodenangriffe vorgesehen. Sie können aber auch Aufklärungsaufgaben übernehmen, elektromagnetische Signale abfangen und Störungen verursachen. Dies ist eine Schlüsseltechnologie, da Russland viele ukrainische Drohnen abfängt. Ihre Reichweite scheint größer zu sein als die der bisher von der ukrainischen Armee eingesetzten Flugzeuge wie Ukrjet UJ-22, UJ-25 Skyline oder UJ-26 Beaver, die nur eine Reichweite von 1.000 km haben.
Das Start-up-Unternehmen wird Kiew auch zwei weitere Drohnentypen liefern: die Ruta, ein Reaktorflugzeug, das wie ein Marschflugkörper aussieht, mit Flügeln ausgestattet ist und eine Reichweite von 300 km hat (Bodenangriffe, Zieldrohnen, Überwachungsmissionen…); und die Hornet, eine sehr schnelle (fast 300 km/h), wenige Kilogramm leichte Minidrohne, die gegnerische Drohnen abfangen und zerstören, aber auch ein Gebiet kartografieren oder als Telekommunikationsrelais dienen kann. In einem Interview mit Challenges bestätigte der Gründer von Destinus, Mikhail Kokorich, diese Lieferungen an die Ukraine. Mehr …

Israelkrieg.  Welche Gräueltaten noch? Israelische Todesschwadron ermordet Patienten in Krankenhausbetten. Am selben Tag, an dem die abscheuliche Operation Israels im Westjordanland stattfand, wurde der Sprecher des US-Außenministeriums in einer Pressekonferenz in Washington nach deren Rechtmäßigkeit befragt. Millers Antwort, die nachfolgend protokolliert ist, spricht in ihrem widerlichen und monströsen Versuch, das israelische Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu rechtfertigen, für sich.  Video und mehr …

Gazastreifen: Israelische Armee zerstört belgische Entwicklungsagentur und besetzt Schulgebäude. Der Ausschnitt aus den Abendnachrichten von RT DE widmet sich den neuesten Entwicklungen im Gaza-Streifen. Unter anderem geht es um die diplomatischen Folgen der Zerstörung des Büros einer belgischen Entwicklungshilfeagentur und um die Besetzung einer Schule in Chan Yunis durch die israelische Armee. Video und mehr …

Angriffe auf US-Basen in Syrien: USA drohen mit einer „sehr konsequenten Antwort“. Langsam beginnen die Attacken auf die Stützpunkte der USA im Irak und Syrien schmerzhaft zu werden. Einige US-Soldaten haben ihr Leben verloren und noch mehr sind verwundet. Obwohl die Präsenz amerikanischer Soldaten dort illegal ist, reklamieren die USA für sich das Recht, Rache zu üben.
Die USA selbst sagen, dass die Raketen, die ihre Lager getroffen haben, nicht vom Iran abgefeuert worden sind. Sie wissen nicht einmal, wer den Tod aus der Ferne abgefeuert hat. In ihrer Arroganz sind sie dort nicht einmal mit Radaranlagen ausgerüstet, die die Flugbahnen und damit den Startpunkt der Geschosse bestimmen könnten. In diesen Lagern stehen auch keine der Abwehrsysteme Namens Patriot. Die Angreifer haben sie kalt erwischt. Obwohl die USA offen sagen, die Angriffswaffen wurden nicht von iranischem Territorium gestartet, machen sie den Iran für diese Angriffe verantwortlich.
Ihr Argument lautet: Wahrscheinlich stammen diese Waffen aus iranischer Produktion und deswegen werden wir eine „sehr konsequente Antwort“ auf diese Angriffe geben. Wie diese aussehen wird, wird nicht gesagt. Präsident Biden betont aber, er strebe keine größere Eskalation in der Region an. Diese Ansage hat mehrere Aspekte. Zunächst weiß das Pentagon, dass die USA zur Zeit nicht in der Lage sind, einen Krieg mit dem Iran zu führen. Persien hat während der letzten Jahre seine Raketentechnik derart entwickelt, verbessert, dass zu befürchten ist, dass Teheran US-Flugzeugträger versenken kann. Iran ist kein wehrloser Staat mehr, den man einfach überfallen kann. Zudem sind sämtliche Stützpunkte der USA in der Golfregion in der Reichweite iranischer Waffensysteme und die Gefahr besteht, dass dort im Fall eines Angriffs auf den Iran horrende Verluste entstehen würden.
Wer hat die Patriot-Systeme bedient? Es geht also nicht darum, ob Biden Krieg will. Er kann es nicht und das ist ein neuer Zustand für das US-Militär. Aber das ist der kleinste Haken an der Geschichte. Es geht um die Waffenlieferungen der USA an die Ukraine. Würden die USA den Iran angreifen, weil sie ohne Beweisführung annehmen, die Angriffswaffen gegen die US-Basen auf nicht-iranischem Territorium kämen aus iranischer Produktion, würden sie einen Präzedenzfall schaffen, der für sie selbst sehr heikel wäre. Gerade hat das russische Ermittlungsteam zweifelsfrei bewiesen, dass die russische IL 76 in russischem Luftraum von zwei Raketen aus einem amerikanischen Patriot-System abgeschossen worden ist. Unklar dabei ist nur, ob in der Mannschaft der Patriot ausschließlich ukrainische Soldaten tätig waren. Dass das unwahrscheinlich ist, weiß jeder, der weiß, wie aufwendig die Schulung für dieses komplexe System ist. Wahrscheinlich ist, dass amerikanische – oder gar deutsche? - Spezialisten den Ukrainern zumindest hilfreich zur Seite standen. Mehr …

01.02.2024: Ukrainekrieg.  Victoria Nuland setzt auf 2024: "Herr Putin wird schöne Überraschungen auf dem Schlachtfeld erleben". Die US-amerikanisch-schwedischen Langstrecken-Präzisionsraketen GLSDB (Ground Launched Small Diameter Bomb) sind auf dem Weg in die Ukraine. Video und mehr …

Die Ukrainische Armee muss weiter machen. EU-Chef lehnt Waffenstillstand in der Ukraine ab und will mehr Waffen, Sanktionen und Krieg. Der Chef der EU-Außenpolitik, Josep Borrell, hat die Idee von Friedensgesprächen und einem Waffenstillstand in der Ukraine abgelehnt und stattdessen gefordert, dass die Mitgliedsstaaten des Blocks „alles Notwendige“ tun, damit Kiew Moskau besiegen kann.
In einem Gastbeitrag für das französische Magazin L’Obs forderte Borrell die EU-Staats- und Regierungschefs am Dienstag auf, „die Versuchungen der Beschwichtigung“ gegenüber Russland zurückzuweisen. Diese Ideen waren 2022 falsch und sind es heute noch“, schrieb er und argumentierte, „wir sollten nicht zulassen, dass sie unsere Politik gegenüber der Ukraine bestimmen“. Auf welche Friedensappelle sich Borrell bezog, ist unklar. Innerhalb der EU hat der ungarische Premierminister Viktor Orban immer wieder eine Verhandlungslösung gefordert. Er argumentierte, dass die Kiewer Streitkräfte keinen militärischen Sieg über ihre russischen Gegner erringen könnten und die EU-Sanktionen gegen Moskau der EU-Wirtschaft mehr schadeten als der russischen. Im Gegensatz dazu behauptete Borrell, die Sanktionen hätten „die russische Kriegsmaschinerie geschwächt“, obwohl er in einer Rede am Vortag eingeräumt hatte, dass sie ihre Ziele weitgehend verfehlt hätten.
„Anstatt nach Kompromissen zu suchen, sollten wir uns an die Lektionen erinnern, die wir seit 2022 gelernt haben, und unsere Anstrengungen verdoppeln“, fuhr Borrell fort. „Wir müssen einen Paradigmenwechsel vollziehen, indem wir die Ukraine nicht mehr ’so lange wie nötig‘ unterstützen, sondern versprechen, ‚alles zu tun, was nötig ist‘, damit die Ukraine gewinnt“, sagte er und forderte, dass die Ukraine „Langstreckenraketen und andere fortschrittliche Waffensysteme“ erhalten solle. „Dazu gehören auch mehr Flugabwehrbatterien. Der Bedarf der Ukraine an Waffen und Munition könne nur gedeckt werden, wenn es „eine Renaissance der europäischen Rüstungsindustrie“ gebe, schrieb Borrell. Borrell hat bisher nicht begriffen, dass Europa die Deindustrialisierung beschleunigt, weil die grünen Kommunisten unsere Energieversorgung sabotieren und die USA die Versorgung durch Dritte blockieren. Mehr … 

Russlands Ermittlungskomitee bestätigt: Il-76 über Gebiet Belgorod mit US-Luftabwehrsystem zerstört. Das Ermittlungskomitee der Russischen Föderation hat den Typ der Raketen bestimmt, mit denen eine russische Iljuschin Il-76 mit 65 ukrainischen Kriegsgefangenen an Bord von der Ukraine aus abgeschossen worden war. Es handelt sich um zwei Lenkraketen vom Typ MIM-104A.
Nachdem Russlands Präsident Wladimir Putin am Mittwoch bekanntgegeben hatte, dass das ukrainische Militär den am 24. Januar über dem russischen Grenzgebiet Belgorod abgestürzten Il-76-Militärtransporter mit einer Patriot-Flugabwehrrakete aus US-Produktion abgeschossen habe, bestimmte das Ermittlungskomitee der Russischen Föderation nun den genauen Typ der Waffe. Demnach handele es sich um zwei Flugkörper vom Typ MIM-104A. Somit bestätigte die Behörde, dass der Militärtransporter mit 65 ukrainischen Kriegsgefangenen an Bord mit einem Patriot-Luftabwehrsystem aus US-Produktion abgeschossen worden war.
Wie die Ermittler am Donnerstag bekanntgaben, seien am Absturzort insgesamt 116 Fragmente zweier Raketen gefunden worden. Auf den Wrackteilen ihrer Rümpfe und Mechanismen gebe es englischsprachige Aufschriften und Markierungen. Laut einem Gutachten entsprächen die sichergestellten Fragmente nach ihren bautechnischen und geometrischen Merkmalen den Lenkraketen, die im Patriot-Luftabwehrsystem aus Produktion des US-Rüstungsunternehmens Raytheon verwendet würden. Mehr …

Israelkrieg. US-Truppen im Irak sollen sich auf Gaza-Krieg vorbereiten. Das Personal der US-Luftwaffe im Irak wurde angewiesen, in Bereitschaft zu bleiben, falls die USA in den Krieg zwischen Israel und der Hamas verwickelt werden“, heißt es in einem Memo des Pentagon. Obwohl der Öffentlichkeit gesagt wurde, dass eine Aggression „am Boden“ möglich sei, behauptet Washington, es habe keine Pläne, in Palästina einzumarschieren.
In einem Memo des Pentagon, das Anfang des Monats kursierte, wurden Anweisungen an eine unbekannte Anzahl von Truppen gegeben. Sie sollen „in Bereitschaft versetzt werden, um Truppen zu unterstützen, falls die USA am Boden in den Krieg zwischen Israel und der Hamas eingreifen“, berichtet The Intercept. Der Bereitschaftsbefehl gilt für Truppen, die seit letztem Jahr im Irak stationiert sind, wie aus einem separaten Pentagon-Dokument hervorgeht, das The Intercept einsehen konnte.
Die USA reagierten auf den Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober mit der sofortigen Entsendung von zwei Flugzeugträgern in die Region und der Bereitstellung von 2.000 zusätzlichen Soldaten für den Einsatz im Nahen Osten, aber der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats im Weißen Haus, John Kirby, sagte Reportern am 10. Oktober, dass es „keine Absicht gibt, US-Stiefel auf den Boden“ in Israel oder Gaza zu setzen. Mehr …

Für Fachleute keine Überraschung. Ausgebildet von Peking: Huthi-Sprecher absolvierte chinesische Militärakademie. Der Sprecher der Huthi-Rebellen, Brigadegeneral Yahya Sarie, hat die Shijiazhuang Army Academy in China absolviert. Das sei nicht unüblich, so ein Fachmann aus Taiwan. „Diese Art von militärischem Austausch ist ein Teil der allgemeinen Diplomatie der KP Chinas."
Huthi-Militärsprecher, Brigadegeneral Yahya Saree, während eines Solidaritätsmarsches mit der Bevölkerung von Gaza in der Hauptstadt Sanaa am 15. Dezember 2023. Er gab eine Erklärung zu den jüngsten Angriffen auf zwei Handelsschiffe im Roten Meer ab. Brigadegeneral Yahya Sarie (bekannt als Yahya Saree), auch Ye Haiya (葉海亞) auf Chinesisch geschrieben, ist Sprecher der Huthi-Rebellen, die von den USA als Terrororganisation eingestuft sind. Sie griffen in jüngster Zeit Handels- und andere Schiffe im Roten Meer an – hochmodern ausgerüstet.
Das wirft Fragen auf, eine Antwort führt nach China. Am 21. Januar veröffentlichte das chinesische Internetportal „NetEase“[1], dass Brigadegeneral Yahya „in China studiert hat, Chinesisch kann und die Shijiazhuang Army Academy absolviert hat“. Mehr …

Die Krise am Roten Meer ist eine Chance für die USA, Europa und China zu schwächen. Es ist kein Wunder, dass die USA ihre europäischen Vasallen letztlich mit Verachtung behandeln, weil sich diese völlig rückgratlos verhalten, dabei anscheinend gänzlich ahnungslos bleiben und sich letztlich erneut selbst ins Bein schießen werden.
Gemäß den Nachrichten aus der Branche der Schifffahrt, verschärft sich der Konflikt im Roten Meer zusehends, was massive Auswirkungen auf die Handelsschifffahrt und die Weltwirtschaft verursacht. Man könnte annehmen, dass der gesunde Menschenverstand obsiegen würde, um diesen Konflikt rasch und diplomatisch zu lösen. Würde in Gaza ein Waffenstillstand ausgerufen, um das schreckliche Massaker an palästinensischen Zivilisten durch Israel zu stoppen, dann würde die von Jemen auferlegte Blockade durch die Meerenge von Bab al-Mandab umgehend beendet werden. Die jemenitischen Machthaber haben dies unmissverständlich klargemacht: Beendet den Völkermord in Gaza und wir beenden die Blockade der Schifffahrt durch die Meerenge.
Der moralische Imperativ, das entsetzliche Leid in Gaza sofort zu beenden, ist daher ein unkomplizierter – um nicht zu sagen absolut notwendiger – Weg, um die ungehinderte Schifffahrt durch das Rote Meer wiederherzustellen und für einen weitgehenden Frieden in der Region zu sorgen. Wir reden hier nicht von einem Dilemma oder einem unlösbaren Problem. Es ist unentschuldbar, dem Offensichtlichen nicht ins Auge sehen zu wollen. Die Vereinigten Staaten haben die Macht, den israelischen Völkermord auf der Stelle zu beenden. Doch die Regierung von Joe Biden weigert sich, ihre Kontrolle über das Regime von Benjamin Netanjahu auszuüben.
Washington hat sich im Gegenteil dafür entschieden, die militärische Aggression im Roten Meer zu verschärfen, indem es seit dem 11. Januar mindestens acht Wellen von Luftangriffen auf den Jemen lancierte – auf das ärmste Land in der arabischen Region, das bereits von 2015 bis 2022 einen völkermörderischen Krieg durch eine Aggression Saudi-Arabiens über sich hat ergehen lassen müssen, mit freundlicher Unterstützung der USA und Großbritanniens. Die Jemeniten ihrerseits haben trotzig angekündigt, dass sie ihre Blockade der Schifffahrt aufrechterhalten werden, bis die völkermörderischen Handlungen Israels in Gaza ein Ende finden. Derweil musste selbst Joe Biden einräumen, dass die militärischen Maßnahmen zur Disziplinierung der Jemeniten ihre Ziele nur begrenzt erreichen. Mehr …

31.01.2024:  Ukrainekrieg.  Liveticker Ukraine-Krieg: Russland verlegt Mörser bei Tschassow Jar zum Feuern in die Fronttiefe vor. Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.  Mehr …

Erneut Drohne über Sankt Petersburg abgeschossen – Wrackteile gehen auf Industriebetrieb nieder. Nach Angaben von Behörden in Sankt Petersburg kam es am frühen Morgen zu einem Vorfall auf einem Industriegelände. Zuvor hatten lokale Zeitungen und Telegram-Kanäle berichtet, dass eine Drohne über der Stadt abgeschossen worden sei. Mehr …

Elektronische Kampfführung: Warum Russland Masseneinsatz der FPV-Drohne nicht in den Griff kriegt. Die russischen Systeme der "Elektronischen Kampfführung" gehören unbestritten zu den weltweit besten und können die modernsten Angriffsdrohnen ausschalten. Zugleich schafft es Russland nicht, das massive Aufkommen der billigen First-Person-View-Drohnen (FPV) in den Griff zu bekommen.
Der Ukraine-Krieg ist der erste große Militärkonflikt in der Geschichte, in dem die Mittel der sogenannten "Elektronischen Kampfführung" (EloKa) massenweise und erfolgreich zum Einsatz kommen. Verwendet werden diese Systeme vor allem bei der Bekämpfung von Drohnen, deren massives Auftreten in den vergangenen Jahren die moderne Kriegsführung maßgeblich verändert hat. In Anbetracht dessen besteht die Aufgabe der elektronischen Kampfführung vor allem darin, mittels elektromagnetischer Wellen die Kommunikation zwischen der feindlichen Drohne und ihrem Operator zu stören oder das Fluggerät durch die Unterdrückung der Satellitennavigation vom Kurs abzubringen, damit es entweder ein bestimmtes Gebiet nicht ausspähen oder eine Sprengladung nicht ins Ziel leiten kann.
Diesbezüglich haben die Kampfhandlungen in der Ukraine deutlich gemacht, dass die Russen, die in diese Technologie schon vor dem Krieg viel investiert hatten, heute wahrscheinlich die besten EloKa-Systeme besitzen. Dies konstatierten unter anderem westliche Medien, die schon mehrfach von einer Überlegenheit Russlands in diesem Bereich berichteten.
In der Tat hat das russische Militär viele Beobachter mit seinen Möglichkeiten bei der elektronischen Kampfführung überrascht. Zum Beispiel wurde damit ein enormer Beitrag geleistet, um die hochgepriesene türkische Kampfdrohne vom Typ "Bayraktar-TB2" bereits in den ersten Monaten der russischen Intervention in der Ukraine komplett auszuschalten. Seitdem sind der einstige "Gamechanger" sowie andere große ukrainische Kampfdrohnen für das Kriegsgeschehen im Grunde irrelevant geworden.
Dominanz der FPV-Drohnen. Abgesehen davon kann Russland aber nach wie vor das Problem der kleinen und doch sehr tödlichen First-Person-View-Drohnen (FPV) nicht lösen. Wie russische Kriegsreporter berichten, kommen unlängst Hunderte der feindlichen FPV-Drohnen – hauptsächlich entlang der Front- beziehungsweise Kontaktlinie – täglich zum Einsatz und sollen inzwischen für mehr als die Hälfte der Verluste auf der russischen Seite verantwortlich sein. Das liegt auch daran, dass diese ursprünglich zur Aufklärung eingesetzten Drohnen sehr effektiv bei der Bekämpfung der gegnerischen Infanterie und Kriegstechnik verwendet werden. Ihre Dominanz auf dem Schlachtfeld ist inzwischen ein wesentlicher Faktor dafür, warum der Positionskampf gefestigt wird und beide Kriegsparteien davon absehen, breit angelegte Offensiven zu starten. Mehr … 

Putin: Il-76 mit Patriot-System abgeschossen. Nach Angaben des russischen Präsidenten Wladimir Putin ist das Il-76-Militärflugzeug mit einer Flugabwehrrakete abgeschossen worden. Darüber hinaus handle es sich um ein Patriot-Waffensystem aus US-Produktion. Putin stützt sich hierbei auf Ergebnisse der Ermittlung.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Mittwoch bei einem Treffen mit seinen Wahlvertretern erklärt, dass das Militärtransportflugzeug vom Typ Il-76 mit ukrainischen Kriegsgefangenen an Bord von einer Patriot-Flugabwehrrakete aus US-Produktion abgeschossen wurde. Dem Staatsoberhaupt zufolge sei dies im Laufe einer Expertise bereits sicher festgestellt worden. Laut der Nachrichtenagentur TASS teilte Putin Folgendes mit:     "Übrigens möchte ich zu meiner Antwort auf Ihre Frage hinzufügen, dass das Flugzeug – das steht bereits fest – durch ein US-Patriot-System abgeschossen wurde. Dies wurde bereits durch eine Expertenanalyse festgestellt." Die Rakete sei aus einem von der Ukraine kontrollierten Ort abgefeuert worden, sagte Putin weiter. Russland bestehe auf einer Ermittlung der Flugkatastrophe auf internationaler Ebene.
Zuvor am Mittwoch hatten russische Medien berichtet, dass das Il-76-Flugzeug möglicherweise mit einer Flugabwehrrakete aus westlicher Produktion zum Absturz gebracht worden sei. Dabei wurde auf vorläufige Ergebnisse der Ermittlung verwiesen. Mit Bezug auf Informationen aus eigenen Quellen teilte die Nachrichtenagentur TASS mit, es könnte sich um ein Patriot-Flugabwehrraketensystem handeln. Video und mehr …

Israelkrieg. Wenn Gaza-Krieg weitergeht: Macgregor warnt vor Front in Mexiko. Der ehemalige Oberst der US-Armee und Politikwissenschaftler Douglas Macgregor äußert sich im Gespräch mit Andrew Napolitano zu den jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten. Seiner Auffassung nach sind die Nahostländer wütend und aufgebracht und bereit, um jeden Preis für die Vernichtung Israels zu kämpfen: "Sie werden den israelischen Staat nicht länger tolerieren und sich auf einen Kriegszustand in der gesamten Region zubewegen, der, wie ich glaube, in der Zerstörung Israels gipfeln wird." Video und mehr …

Israels Armee bestätigt Flutung von Hamas-Tunneln. Israel hat bestätigt, Tunnel der islamistischen Hamas geflutet zu haben. Ein Hamas-Anführer zeigte sich offen für Diskussionen über eine Waffenruhe - unter bestimmten Voraussetzungen. Mehr …

Alles, was Israel vernichten will, ist die Hamas. Die Schließung der UNRWA wegen einer Handvoll angeblicher Hamas-Mitglieder, die dort gar nicht mehr arbeiten, macht weder aus humanitärer noch aus militärischer Sicht Sinn, wohl aber aus der Perspektive des Völkermords.
Die UNRWA ist die Hamas. Die Krankenhäuser sind von der Hamas. Die Krankenwagen gehören der Hamas. Die Journalisten sind die Hamas. Die Schulen sind von der Hamas. Südafrika ist die Hamas. Die Leute, die etwas Schlechtes über Israel twittern, sind von der Hamas. Jeder, den Israel und seine Unterstützer töten wollen, ist Hamas. ie UNRWA wegen einer Handvoll angeblicher Hamas-Mitglieder, die dort nicht einmal mehr arbeiten, zu schließen, macht aus humanitärer oder militärischer Sicht keinen Sinn, aus genozidaler Sicht aber sehr wohl.
Der am meisten hilfsbedürftigen Bevölkerung der Welt die Hilfe zu streichen, wäre an sich schon eine psychopathische Ungeheuerlichkeit, selbst wenn ihre extreme Bedürftigkeit nicht erst durch die Unterstützung einer völkermörderischen Bombenkampagne auf ein riesiges Konzentrationslager voller Kinder herbeigeführt worden wäre. Das Pentagon hat zugegeben, dass es keine Beweise dafür hat, dass der Iran hinter dem Angriff auf einen US-Stützpunkt an der jordanisch-syrischen Grenze steckt, bei dem drei US-Soldaten getötet wurden. Der einzige Grund, warum die US-Regierung und ihre Stenografen in der westlichen Presse nach diesem Angriff das Wort „Iran“ dutzende Male erwähnten, war, Propaganda zu betreiben, um öffentliche Feindseligkeit gegen eine Regierung zu erzeugen, die das US-Imperium seit Langem im Visier hat, um einen Regimewechsel herbeizuführen. Mehr …

Die USA eskalieren zunehmend in Richtung eines erweiterten Krieges im Nahen Osten. Jeder getötete US-Soldat im Nahen Osten geht auf das Konto der US-Regierung, weil die ihn dort hingeschickt hat. Dort getötete US-Soldaten sind nicht im Kampf gegen den Terror gestorben – und nicht einmal dafür, die Interessen der einfachen US-Amerikaner zu verteidigen.
Ja, es ist passiert. Die zahlreichen Angriffe auf US-Truppen im Nahen Osten, die als Reaktion auf die von den USA unterstützten Gräueltaten Israels im Gazastreifen erfolgten, haben zu den ersten toten unter US-Amerikanern geführt – genau so, wie es Kritiker der US-Außenpolitik seit Monaten vorhergesagt hatten. Zumindest können wir jetzt aufhören, uns darauf vorzubereiten, denke ich. Dave DeCamp von Antiwar gehört zu jenen, die schon lange vor dieser Möglichkeit gewarnt hatten, und er schrieb dazu Folgendes: "Drei US-Soldaten wurden durch einen nächtlichen Drohnenangriff im Nordosten Jordaniens getötet, die ersten Amerikaner in der Region, die durch einen feindlichen Angriff zu Tode gekommen sind, seit der US-Präsident Biden den Fokus der USA auf den israelischen Angriff in Gaza richtete. Laut CNN trafen Angriffsdrohnen Tower 22, einen kleinen US-Außenposten in Jordanien nahe der syrischen Grenze. Bei dem Angriff wurden zudem über 30 Soldaten verletzt. Seit Mitte  Oktober wurden US-Stützpunkte im Irak und in Syrien mehr als 150 Mal angegriffen, als Reaktion auf die Unterstützung der USA für das israelische Massaker in Gaza. Der nächtliche Drohnenangriff scheint das erste Mal gewesen zu sein, dass Tower 22 ins Visier genommen wurde." Mehr …

US-Rückzug aus Syrien und Irak: Das schlimmste Szenario. In letzter Zeit gab es immer wieder Gerüchte und Ankündigungen über die Präsenz von US-Truppen in Syrien und im Irak und die Aussicht auf zumindest einen Truppenabzug aus einem oder beiden Ländern. Hintergrund ist die Eskalation der Gewalt zwischen lokalen Milizen und den US-Streitkräften, die sich nach der israelischen Invasion des Gazastreifens und der daraus resultierenden Verschlechterung der Sicherheitslage in der Region einen Schlagabtausch mit Raketen und Luftangriffen geliefert haben.
Während das Pentagon Behauptungen, die US-Streitkräfte könnten sich aus Syrien zurückziehen, schnell dementierte, stellte CNN in einem Artikel vom 25. Januar 2024 mit dem Titel „US und irakische Regierung beginnen Gespräche über die Zukunft der US-Militärpräsenz im Land“ fest, dass sich die Gespräche darauf konzentrieren würden, „ob und wann es möglich sein wird, die US-Militärpräsenz im Irak zu beenden“. Ein ähnlicher Prozess fand in Zentralasien vor dem endgültigen Abzug der US-Truppen aus Afghanistan statt, der im August 2021 abgeschlossen wurde.
Der Rückzug aus Afghanistan wurde damals als Symptom der schwindenden Macht der USA interpretiert, und obwohl dies ein wichtiger Faktor sein mag, befürchteten andere Analysten, dass er lediglich dazu diene, US-Ressourcen freizusetzen, um den Konflikt anderswo auszuweiten. Diese Befürchtung wurde von US-Außenminister Anthony Blinken auf einer Pressekonferenz im Dezember 2022 bestätigt: Was den Krieg Russlands gegen die Ukraine betrifft, so wäre die Unterstützung, die wir und andere der Ukraine geben konnten, um sich gegen die russische Aggression zu wehren und zurückzuschlagen, viel komplizierter geworden, wenn wir noch in Afghanistan wären.
Es ist anzumerken, dass die USA im Vorfeld der russischen Militäroperation Russland seit Jahren bewusst in einen größeren Konflikt in der Ukraine hineingezogen haben. Die RAND Corporation hat in einem Strategiepapier vom September 2019 mit dem Titel „Extending Russia: Competing from Advantageous Ground“ ein ganzes Kapitel mit dem Titel „Provide Lethal Aid to Ukraine“ (Tödliche Hilfe für die Ukraine leisten), in dem erklärt wird, dass: Eine Ausweitung der US-Hilfe für die Ukraine, einschließlich tödlicher militärischer Hilfe, würde wahrscheinlich die Kosten für Russland in Form von Blut und Geld erhöhen, wenn es die Donbass-Region hält. Mehr russische Hilfe für die Separatisten und eine zusätzliche russische Truppenpräsenz wären wahrscheinlich erforderlich, was zu größeren Ausgaben, Ausrüstungsverlusten und russischen Opfern führen würde. Letzteres könnte im eigenen Land sehr umstritten sein, so wie es beim Einmarsch der Sowjets in Afghanistan der Fall war.  Mehr …

Nuland erklärt die Realität der US-Präsenz in Syrien. Seit einigen Tagen häufen sich Berichte in unabhängigen und etablierten Medien, wonach die USA ihre Truppen aus dem Irak und Syrien endgültig abziehen könnten. Diese Berichte wurden vor allem vor dem Drohnenangriff auf einen US-Stützpunkt an der syrisch-jordanischen Grenze am Sonntag verbreitet, bei dem nach revidierten Opferzahlen drei US-Soldaten getötet und mehr als 40 weitere verletzt wurden.
Am vergangenen Mittwoch berichtete Foreign Policy, dass das Weiße Haus die Truppenpräsenz nach Jahren der Besatzung in Syrien aktiv überprüfe und überdenke, betonte jedoch, dass „noch keine endgültige Entscheidung über einen Abzug getroffen wurde“. Seit der Mitte der Trump-Administration, als der damalige Präsident Trump erklärte, die Truppen seien dort, „um das Öl zu sichern“, gab es jedoch keine ernsthafte Berichterstattung oder „Debatte“ über einen Plan zum Abzug aus Syrien. Genau wie in dem oben erwähnten Artikel in Foreign Policy argumentieren die Falken, dass die Amerikaner „auf Kurs bleiben“ müssen (ohne ein Datum für den Rückzug, wie es bei solchen Dingen üblich ist), als ob die Abwesenheit des Pentagons in der Region Chaos und einen expansionistischen Iran (oder Russland, China oder einen anderen „Bösewicht“) auslösen würde.
Doch diese Woche versuchte ein hochrangiger Beamter der Biden-Administration, die hartnäckigen Gerüchte zu zerstreuen, dass ein Rückzug aus dem Irak oder Syrien unmittelbar bevorstehen könnte. Und es war keine Geringere als Victoria „F*ck The EU“ Nuland: Zuerst möchte ich klarstellen, dass sich die Vereinigten Staaten nicht aus Syrien zurückziehen werden“, sagte Nuland, die US-Unterstaatssekretärin für politische Angelegenheiten ist, gegenüber CNN Turk. Die Kommentare von Nuland werden in ausländischen Medien wiedergegeben, sind aber in den US-Medien nicht zu finden, was vielleicht auf die allgemeine Apathie der amerikanischen Öffentlichkeit gegenüber der „ewigen“ Besetzung Syriens zurückzuführen ist.
Nach der Tötung von drei US-Soldaten erklärt die oberste Beamtin des US-Außenministeriums, Victoria Nuland, dass „die USA sich nicht aus Syrien zurückziehen“. Sie fügt hinzu, dass die USA bleiben müssen, um ISIS zu bekämpfen. Pentagon-Dokumente zeigen, dass dies eine Lüge ist: Die USA bekämpfen ISIS kaum. Tatsächlich haben die USA ISIS wachsen lassen, obwohl er die syrische Regierung bedrohen konnte. Das spricht für den wahren Grund für die Besetzung Syriens durch die USA: Wie ein hochrangiger Biden-Beamter und andere DC-Neokonservative stillschweigend zugaben, sind die USA dazu da, Syriens Öl und Weizen zu stehlen, um sein Volk für den erfolgreichen Widerstand gegen das von der CIA geführte Regime zu bestrafen Krieg ändern. Mehr …

Weitere von den USA gesteuerte Eskalationen in Richtung Krieg im Nahen Osten. Jedes Todesopfer der US-Militärs im Nahen Osten ist die Schuld der US-Regierung, die sie dorthin geschickt hat. Nun, es ist endlich passiert. Die zahlreichen Angriffe auf US-Truppen im Nahen Osten als Reaktion auf die von den USA unterstützten Gräueltaten Israels im Gazastreifen haben zu amerikanischen Todesopfern geführt, genau wie es Kritiker der US-Außenpolitik seit Monaten angekündigt haben. Wenigstens können wir jetzt aufhören, uns darauf zu versteifen, denke ich.
Dave DeCamp von Antiwar, einer derjenigen, die seit langem vor dieser Möglichkeit gewarnt haben, schreibt das Folgende: „Drei US-Soldaten wurden bei einem nächtlichen Drohnenangriff im Nordosten Jordaniens getötet. Es sind die ersten Amerikaner, die durch feindliches Feuer in der Region ums Leben kamen, seit Präsident Biden die USA bei der israelischen Offensive in Gaza unterstützt hat. „Nach Angaben von CNN wurde der Tower 22, ein kleiner US-Außenposten in Jordanien nahe der syrischen Grenze, von Einweg-Angriffsdrohnen getroffen. Bei dem Angriff wurden auch über 30 Soldaten verwundet. „Seit Mitte Oktober wurden US-Stützpunkte im Irak und in Syrien mehr als 150 Mal angegriffen, als Reaktion auf die Unterstützung der USA für das israelische Gemetzel in Gaza. Der nächtliche Drohnenangriff in Jordanien scheint das erste Mal zu sein, dass Tower 22 angegriffen wurde.“ Mehr …

Huthis melden Raketenangriff auf US-Zerstörer im Roten Meer. Kräfte der im Nordjemen regierenden schiitischen Bewegung Ansar Allah (Huthis) sollen am Mittwoch erneut ein Kriegsschiff der USA im Roten Meer angegriffen haben. Dies verkündete der Huthi-Sprecher Brigadegeneral Yahya Sare'e gegenüber Medien.
Nach eigenen Angaben attackierten Kämpfer der schiitischen Bewegung Ansar Allah (Huthis) erneut ein Militärschiff der Vereinigten Staaten im Roten Meer. Der Huthi-Sprecher Brigadegeneral Yahya Sare'e soll gegenüber dem von Ansar Allah kontrollierten Fernsehsender Al-Masirah am Mittwoch (Ortszeit) bekanntgegeben haben, dass der Zerstörer USS Gravely diesmal zum Ziel des Angriffs geworden sei. Hierbei zitiert ihn die Nachrichtenagentur RIA Nowosti wie folgt:"Unsere Seestreitkräfte haben entsprechende Schiffsraketen auf den US-amerikanischen Zerstörer USS Gravely im Roten Meer abgefeuert."
Ferner soll der Huthi-Sprecher erklärt haben, dass "alle US-amerikanischen und britischen Kriegsschiffe, die an der Aggression gegen Jemen beteiligt waren, als Ziele unserer Streitkräfte bestimmt wurden". Brigadegeneral Yahya Sare'e bekräftigte außerdem, dass die jemenitischen Streitkräfte bis zum Ende der Feindseligkeiten im Gazastreifen weiterhin die Durchfahrt von Schiffen, die in Verbindung mit Israel stünden, durch das Rote Meer sowie das Arabische Meer blockieren würden. Wie es weiter heißt, gelte dies auch für Schiffe, die Häfen in Israel ansteuerten.   Mehr …

30.01.2024: Ukrainekrieg.  Podoljaka: Gefechtslage bei Kupjansk, Awdejewka, Krasny Liman, Sewersk, Tschassow Jar. Durchbrüche, die Russlands Militär in der letzten Woche bei Awdejewka und im Raum Kupjansk erfolgreich durchführte, weichen nun wieder der Routine – das methodische Durchnagen der ukrainischen Verteidigungslinien, das Zermürben und Aufreiben der ukrainischen Kräfte geht allerorten weiter.
Aber das soll nicht heißen, dass besagte Durchbrüche keine Folgen für Kiews Truppen haben werden. Denn während das ukrainische Kommando am Frontabschnitt im Raum Kupjansk von Iwanowka bis Stelmachowka mit seinen knappen Reserven jonglieren muss, um einen tieferen Durchbruch bis zum Oskoll zu verhindern, hat sein Aufgebot im Südosten Awdejewkas anscheinend nicht mehr wirklich eine Wahl: Dort befinden sich die Ukrainer nach dem russischen Durchbruch nunmehr einigermaßen in einem Feuersack und stehen vor dem Problem, dass durch Russlands Feuereinwirkung die Versorgungswege gekappt, zumindest aber gestört werden, merkt Juri Podoljaka in seiner Analyse zum 29. Januar an.
Bei Awdejewka sucht Russlands Militär also im gesamten Südosten dieser in eine Festung verwandelten Stadt das zu wiederholen, was es nach seinem Durchbruch zum Land-Erholungsresort Zarskaja Ochota im kleineren Maßstab am Beispiel des ukrainischen ehemaligen Luftabwehrstützpunkts im Süden der Stadt soeben vorexerzierte. Mehr …

Israelkrieg.  In Zivil: Israelische Streitkräfte stürmen palästinensisches Krankenhaus und töten drei Männer. Die israelischen Streitkräfte (IDF) haben am Dienstagmorgen eine verdeckte Razzia im Ibn-Sina-Krankenhaus in Dschenin im Westjordanland durchgeführt, wie das palästinensische Gesundheitsministerium mitteilte. Video und mehr …

Nach tödlichem Drohnenangriff auf US-Außenposten: Washington droht Teheran. Nach der tödlichen Drohnen-Attacke auf einen US-Stützpunkt, für den Washington Teheran verantwortlich macht, drohen die USA dem Iran nun mit Vergeltung. Der iranische UN-Botschafter Amir Saeid bekräftigte erneut, dass sein Land in keiner Verbindung zu dem Angriff stehe. Video und mehr …

29.01.2024: Ukrainekrieg.  Flugabwehrsysteme verhindern Drohnenangriff auf Raffinerie in Jaroslawl. In der 282 Kilometer nordöstlich von Moskau gelegenen Stadt Jaroslawl wurde ein Drohnenangriff auf die Raffinerie Slawneft-JANOS, eine der größten Ölraffinerien Russlands, vereitelt. Nach Angaben der lokalen Behörden gibt es weder Opfer noch Schäden.
Michail Jewrajew, der Gouverneur des russischen Gebiets Jaroslawl, hat die Abwehr eines Drohnenangriffs auf die Ölraffinerie Slawneft-JANOS gemeldet. Wie es heißt, kamen dabei Systeme der elektronischen Kriegsführung zum Einsatz. Der Beamte präzisierte auf Telegram: "Die Strafverfolgungsbehörden und Spezialdienste arbeiten vor Ort. Es gibt keine Opfer, es gibt kein Feuer." Nach Angaben des Telegram-Kanals SHOT hatten die ukrainischen Streitkräfte vier Kamikaze-Drohnen vom Gebiet Tschernigow in der Ukraine in Richtung der Ölraffinerie Slawneft-JANOS gestartet. Nur eine Drohne habe die 900 Kilometer von der Grenze zurückgelegt und sei durch ein elektronisches Abwehrsystem neutralisiert worden. Unterdessen tauchten im Netz nicht verifizierte Fotos auf, die die abgefangene Drohne zeigen sollen. Mehr …

Israelkrieg. Wird ein südafrikanischer Sieg den Völkermord in Gaza stoppen? So sehr der IGH auch als kollektive westliche Farce abgetan werden mag, Tatsache ist, dass das Urteil Israel ausdrücklich auffordert, das Töten zu beenden. Bringen wir es auf den Punkt: Mit 15 zu 2 Stimmen hat der Internationale Gerichtshof (IGH) soeben zugunsten des BRICS-Mitglieds Südafrika entschieden und Israel aufgefordert, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um einen Völkermord in Gaza zu verhindern.
Wenn es um den am besten dokumentierten Völkermord aller Zeiten geht, der rund um die Uhr von jedem Smartphone der Welt verfolgt wird, kann man mit Fug und Recht behaupten, dass Südafrika gerade einen erstaunlichen Sieg gegen den Zionismus errungen hat. Und doch, so argumentiert eine Armada von Global Cynic, hat es in der Praxis keinen Aufruf zum Waffenstillstand in Gaza gegeben. Natürlich kann man auch argumentieren, dass die Forderung nach einem Waffenstillstand nur für einen Krieg gilt – wie im Fall des Stellvertreterkrieges in der Ukraine. In Gaza handelt es sich um einen Völkermord an der einheimischen Bevölkerung durch eine Besatzungsmacht. Das erfordert die sofortige Einstellung aller genozidalen Handlungen. Genau das hat der IGH im Wesentlichen angeordnet.
Das südafrikanische Außenministerium stellte fest, dass „wenn man das Urteil liest, es implizit ist“, dass ein Waffenstillstand ausgerufen werden muss. Der unschätzbare ehemalige britische Botschafter Craig Murray stellte fest, dass „nach einer äußerst vernichtenden Darlegung der Fakten durch Südafrika“, die „kraftvoll und akribisch“ vorgetragen worden seien, Schlussfolgerungen unvermeidlich seien.
Hier die Höhepunkte: „Die Militäroperation Israels im Gazastreifen hat unzählige Tote und Verletzte gefordert, erhebliche Infrastruktur und Wohnhäuser zerstört, zu massiver Unterernährung geführt, das Gesundheitssystem zum Zusammenbruch gebracht und die Mehrheit der Bewohner vertrieben. Dieser Krieg hat die gesamte Bevölkerung des Gazastreifens in Mitleidenschaft gezogen und wird weitreichende Folgen haben. Der Gerichtshof hat die Sprache der Entmenschlichung zur Kenntnis genommen, die von hochrangigen israelischen Regierungsvertretern gesprochen wurde“. Mehr …

Die Wahrheit über den tödlichen Angriff auf US-Truppen in Westasien. Drei tote US-Soldaten in Jordanien heizen die Situation in Westasien weiter an. Die USA beschuldigen den Iran. Der alte Wunsch der Neocons, Krieg gegen den Iran zu führen, rückt wieder etwas näher.
Bei einem Drohnenangriff auf einen US-Stützpunkt in Westasien wurden drei US-Soldaten getötet und mehr als 30 verletzt, auch wenn die Einzelheiten umstritten sind. Die USA behaupten, der Angriff habe am Tower 22 in Jordanien nahe der syrischen Grenze stattgefunden, was der jordanische Kommunikationsminister zunächst bestritt. Später bestätigte er aber, dass es sich tatsächlich um eine „fortgeschrittene Position“ an der Grenze seines Landes handelte. Die USA gaben auch dem Iran die Schuld. In Teheran erklärte man aber, dass die irakische Miliz, die die Verantwortung für den Angriff übernommen hat, keine Befehle von ihm annimmt. Mehr …

28.01.2024: Ukrainekrieg. Russlands Problem der "positionellen Sackgasse. Unter anderem wegen des hohen Aufkommens an Drohnen besteht ein typisches Problem für die Militärs inzwischen darin, große Truppenverbände vom Gegener unbemerkt für einen Angriff zu positionieren. Damit ist derzeit weder eine verdeckte Truppenkonzentration noch ein Überraschungsangriff möglich.
Trotz der vielen Spekulationen um eine mögliche Großoffensive der russischen Streitkräfte dämpfen viele Experten die Erwartungen in Russland diesbezüglich. Nicht zuletzt, weil offensive Aktionen angesichts der bereits verhärteten Front beim Angreifer zu erheblichen Verlusten führen können, wie die Erfahrungen der Ukraine zeigen.
Ihre Truppen hatten im Sommer und Herbst des vergangenen Jahres über mehrere Monate hinweg erfolglos versucht, gegen eine sehr gut ausgebaute Verteidigung aus Feuerstellungen, militärischen Befestigungen und unzähligen Minenfeldern anzukommen. Am Ende verloren sie nach Schätzungen mehr als 100.000 Soldaten, ohne auch nur ein einziges ihrer Ziele zu erreichen.
Viele Experten warnen, dass Russland vor ähnlichen Problemen stehen könnte, sollte es sich doch zu einem breit angelegten Angriff entschließen. Denn auch die Ukrainer verfügen an den meisten Frontabschnitten bereits über ein Verteidigungssystem samt Transport- und Logistiknetz, das eine schnelle Truppenverlegung und Munitionsnachschub ermöglicht. Zudem können sie auf die Aufklärung der NATO sowie eine dem Gegner in der Reichweite überlegene Artillerie zurückgreifen.
Dass die Ausgangslage schwierig ist, zeigten schon diverse Offensivaktionen der Russen in der jüngsten Vergangenheit, die nicht immer erfolgreich waren und meist nur mühselig vorangingen. Erklärt wurde dies etwa mit dem starken Abwehrkampf des Gegners oder dessen moderner Bewaffnung. Mehr …

Über die Ufer: Artillerie russischer Fallschirmjäger im Einsatz am Dnjepr. Im Verlauf der militärischen Sonderoperation hat die Artillerie der russischen Fallschirmjäger gegnerische Ziele am rechten Ufer des Dnjepr zerstört. Der Gegner versucht immer wieder, den Fluss zu überqueren und anzugreifen, sodass die Hauptziele der Artillerie hier Boote und Mörser sind, die die angreifenden ukrainischen Soldaten decken müssen. Das Artilleriegeschütz "Giazint" bekämpft all diese Ziele erfolgreich:  Video und mehr …

Israelkrieg.  Noch ein Krieg? Israel verstärkt Truppen an der Grenze zu Libanon. Ein arabisches Land soll der Hisbollah glaubwürdige Informationen übermittelt haben, dass Israel eine großangelegte Invasion im Libanon starten werde. Israel will nach Ende des Gaza-Krieges auf die Einhaltung einer Pufferzone im Süden des Libanons bestehen.
IDF-Soldaten patrouillieren in der Nähe der Grenze zum Libanon, nachdem die Hisbollah am 25. Januar inmitten der Kämpfe zwischen Israel und Hamas im Gaza einen Luftangriff mit Drohnen auf ein israelisches Luftverteidigungssystem in der Grenzregion durchgeführt haben soll.
Es gibt Anzeichen für eine bevorstehende Invasion im Libanon. Israel soll seine Elitetruppen nahe der Grenze zum Libanon stationiert haben. Die aus Tausenden Elitesoldaten bestehende Golani-Brigade wurde Berichten zufolge zusammen mit Merkava-Panzern und anderen gepanzerten Fahrzeugen nahe der Grenze zum Libanon stationiert. Laut Informationen eines nicht genannten arabischen Landes an die Hisbollah plant Israel eine großangelegte militärische Invasion im Libanon. Die israelischen Streitkräfte (IDF) hätten am Wochenende eine zunehmende Anzahl von Übungen abgehalten, bei denen die Kriegsführung mit der Hisbollah im Norden Israels simuliert wurde, hieß es in der israelischen Zeitung JPost.
Seit dem 8. Oktober gibt es täglich gegenseitigen Beschuss und Zehntausende Vertriebene auf beiden Seiten der israelisch-libanesischen Grenze: Die Hisbollah attackiert Ziele in Israel, damit sie eine zweite Front gegen Tel Aviv eröffnet – und Israel schlägt zurück. Mehr …

27.01.2024: Ukrainekrieg.  Vorstoß in Gebiet Charkow – Russische Truppen "verbessern taktische Lage in mehreren Frontbereichen". Generalleutnant Igor Konaschenkow, Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, beschreibt den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 20. bis zum 26. Januar. "Im Laufe der Woche haben Einheiten der Truppengruppe "West" am Frontabschritt Kupjansk im Gebiet Charkow die Siedlung Krachmalnoje befreit und die taktische Lage in mehreren Bereichen der Frontlinie verbessert." Video und mehr …

Tag und Nacht auf Patrouille: Ka-27-Hubschrauber wehren ukrainische Angriffe im Schwarzen Meer ab. Russlands Verteidigungsministerium hat Aufnahmen veröffentlicht, die die Besatzung des Hubschraubers des Typs Ka-27PS der Schwarzmeerflotte bei einer Patrouille im Schwarzen Meer zeigen. Die Maschinen dienen dem Schutz ziviler Schiffe auf den Handelsrouten vor Bedrohungen aus der Ukraine. Video und mehr …

Israelkrieg. Platzhalter

Ist ein totaler Krieg im Nahen Osten unvermeidlich? Die Lösung zahlreicher regionaler Probleme hängt davon ab, ob der Konflikt zwischen Israel und Gaza deeskaliert werden kann. Die Behörden Israels sind nicht gewillt, ihn zu lösen, denn die Regierung Netanjahus wird die Schaffung eines vollwertigen Staates Palästina kaum zulassen.
Mehr als 100 Tage sind seit der letzten großen Eskalation im palästinensisch-israelischen Konflikt vergangen. Am 7. Oktober 2023 griffen die Qassam-Brigaden, die gemeinhin als militärischer Flügel der Hamas-Organisation gelten, Israel an und kündigten den Start der "Operation Al-Aqsa-Flut" an.
Infolge des Angriffs wurden bis zu 5.000 Raketen auf Israel abgefeuert und Tausende Kämpfern durchbrachen die israelische Grenze. Die Behörden des jüdischen Staates verloren vorübergehend die Kontrolle über mehrere Kibbuzim. Insgesamt wurden nach offiziellen Angaben etwa 1.200 Israelis getötet und über 240 Menschen als Geiseln genommen, darunter Zivilisten, Militär- und Sicherheitskräfte. Mehr …

26.01.2024: Ukrainekrieg.  EU-Militärhilfe für Ukraine wackelt – Deutschland bremst. Die Ukraine braucht Geld und die EU ist bereit, es ihr zu geben – theoretisch zumindest. Praktisch gibt es Streit um die Finanzierung. Bei der Finanzhilfe von 50 Mrd. Euro steht Ungarn auf der Bremse. Bei der Aufstockung der Militärhilfe auf 20 Mrd. Euro bremst Deutschland.
Zur Fortführung des Stellvertreterkriegs in der Ukraine ist das Land dringend auf Unterstützung aus der EU angewiesen. Grund dafür ist, dass die USA wegen eines Streits um den Haushalt bis auf Weiteres für die Finanzierung ausfallen. Gleichzeitig setzt der Westen auf eine Verlängerung des für die Ukraine faktisch bereits verlorenen Abnutzungskriegs. Aufgrund der hohen Verluste fehlt es vor allem an Soldaten. Zudem gehen der Ukraine die Artillerie-Geschosse aus. Die letzte Lieferung aus den USA wurde bereits im Dezember übergeben.
Die EU ist prinzipiell bereit, die Ukraine weiter finanziell zu unterstützen. Das Land kann aus eigener Kraft seine staatlichen Strukturen nicht aufrechterhalten. Um Beamte, Angestellte und Renten zu bezahlen, braucht Kiew jeden Monat 1,5 Milliarden Euro, die von Brüssel ursprünglich auch zugesagt wurden. Es geht in diesem Zusammenhang um insgesamt 50 Milliarden Euro, die Kiew bis 2027 unterstützen sollen. Dafür braucht die EU jedoch letztlich auch die Zustimmung aller Mitgliedstaaten. Ungarns Regierungschef Viktor Orbán verweigert sie. Die letzte Tranche aus dem bisherigen Unterstützungspaket wurde im Dezember überwiesen. Wie es weitergeht, ist unklar.
Zudem wird der Ukraine über die Europäische Friedensfazilität Militärhilfe gewährt. Diesen Fond möchte die EU nun um 20 Milliarden Euro aufstocken. Wie das geschehen soll, das will die EU auf dem Gipfeltreffen am 1. Februar diskutieren. Doch die Chancen für die Umsetzung stehen schlecht, denn nicht nur Ungarn, sondern auch Deutschland stellt sich quer. Mehr …

„Ein Krieg ist ein Willenstest“. Ex-General zweifelt am Siegeswillen des Westens in Ukraine – Debatte um Taurus. Laut dem ehemaligen US-General Hodges kommt es in diesem Jahr zu einem industriellen Rennen zwischen Russland und den westlichen Verbündeten der Ukraine. Deutschland solle Risiken in Kauf nehmen. «Aus der Geschichte wissen wir, dass Krieg ein Willenstest ist und ein Test für die Logistik», sagt Ex-General Ben Hodges.
Der ehemalige US-General Ben Hodges hat Zweifel am Siegeswillen der westlichen Verbündeten bei der Unterstützung der Ukraine gegen den russischen Angriffskrieg geäußert. Das Jahr 2024 werde ein Jahr des industriellen Ringens, sagte der ehemalige Befehlshaber der US-Streitkräfte in Europa auf einem Symposium der Bundeswehr zum neuen Verteidigungsplan Deutschlands. „Den Russen wird klar, dass sie die Ukraine nicht zu Boden bringen können. Die Ukraine – derzeit – kann Russland nicht zu Boden bringen.“ So stehe nun ein Rennen darum an, ob Russland oder die westlichen Verbündeten schneller ihre Industrie hochfahren und Munition produzieren können.
„Aus der Geschichte wissen wir, dass Krieg ein Willenstest ist und ein Test für die Logistik. Zweifellos haben die Ukrainer einen überlegenen Willen“, sagte er. „Haben Berlin, Washington, haben wir einen dem Kreml überlegenen Willen? Derzeit bin ich mit nicht sicher. Das ist für uns die größte Gefahr.“
Risiken und Fehler in Kauf nehmen. Schon im Jahr 2018 sei ein Ausbau der deutschen Infrastruktur – Autobahnen, Brücken und Bahngleise – für den schnellen Transport größerer Mengen schwerer Waffensysteme und Panzer angemahnt wurden. Die Erfordernisse für die Abschreckungen gingen über Waffen und Soldaten hinaus, sagte Hodges dazu. Die nötige Logistik müsse unter dem Regelwerk des Friedens funktionieren, wenn ein Staat dies als Abschreckung anlege und das Bündnis diese Schritte schon vor einem bewaffneten Konflikt vollziehen wolle.
Es gebe nicht genug Züge für den Militärtransport, sagte Hodges. „Heute gibt es Kapazitäten für den Transport von eineinhalb Panzerbrigaden, glaube ich. Insgesamt. Das ist alles“, sagte Hodges. „Und alle unsere Pläne erfordern es, acht, neun oder zehn Panzerbrigaden gleichzeitig in Europa zu bewegen.“ Mehr

Asia Times: Washington plant Übergang zu Guerilla-Taktik und offenem Terror im Ukraine-Krieg. Wegen des Ukraine-Krieges liegen die Nerven blank in Washington. Dieser Tage hat ein hochrangiger US-Außenpolitik- und Militärexperte Klartext geredet. Kiew wird den Krieg verlieren. Die USA werden ihre Methoden ändern – hin zu mehr Terror und einer Aufstandstaktik. Kiew und Europa sollen auf antirussischem Kurs gehalten werden.  Mehr …

Israelkrieg.  Gaza: Israelisches Militär erschießt unbewaffneten Palästinenser mit weißer Flagge. Israelische Streitkräfte haben im Gazastreifen einen Palästinenser erschossen, der zu einer Gruppe Unbewaffneter gehörte, die eine weiße Fahne schwenkten. Ein Kameramann des britischen Nachrichtensenders ITV filmte den Vorfall. Die Gruppe von Zivilisten versuchte, die Familie von Ramzi Abu Sahloul zu erreichen, die sich in einem Haus nahe der Kampfzone aufhielt. Die israelische Armee gab auf Anfrage an, keine Informationen über den Vorfall zu haben.  Video und mehr …

Streit um Pufferzone im Norden: Hisbollah zielt auf Raketenabwehrsystem Iron Dome in Nordisrael. Die proiranische Hisbollah im Libanon reklamierte zwei Drohnenangriffe auf einen Standort des israelischen Raketenabwehrsystems Iron Dome nahe Kfar Blum für sich. Seit dem 7. Oktober ist es Hisbollah gelungen, Israel dazu zu drängen, eine Pufferzone innerhalb seiner Grenze herzustellen, indem IDF Zehntausende Israelis im Norden evakuierte. Mehr …

Netanjahu erzürnt Katar vor Geheimdiensttreffen mit CIA und Mossad über Feuerpause in Gaza. Die CIA und der israelische Mossad wollen mit Katar verhandeln. Die Hamas will Geiseln nur dann freilassen, wenn sich das israelische Militär aus Gaza zurückzieht und Tel Aviv einen dauerhaften Waffenstillstand ermöglicht. Netanjahu kritisiert inzwischen Katars Vermittlerrolle.  Mehr …

Max Kittan: „Die Fronten sind zu verhärtet für Frieden“. Im AUF1-Gespräch nennt der Berliner Filmemacher Max Kittan, der exklusiv für AUF1 die Dokumentation „Krieg um das Heilige Land – unterwegs in Israel und Palästina“ machte, seine Drehorte und Eindrücke von den leidgeprüften Menschen dort. Die Motivation für diesen Film sei durch die aktuelle politische Lage gekommen, da der Fokus der meisten Medien derzeit auf dieses Gebiet gerichtet sei. So habe er sich einen eigenen Eindruck vor Ort verschaffen wollen. Um sich ein umfassendes Bild von der Lage machen zu können, müsse man sämtliche Medien konsumieren und diese kritisch betrachten. Nach Gesprächen mit Juden und Palästinensern glaubt Kittan derzeit nicht an eine friedliche Lösung, weil die Fronten zu verhärtet seien. Video …

China drängt Iran zur Unterbindung der Huthi-Angriffe. Nachdem China direkt an die Huthi appelliert hatte, die Angriffe im Roten Meer einzustellen, wendet sich China nun offenbar auch an Iran. Laut anonymen Quellen befürchtet China aufgrund der aktuellen Situation eine Beeinträchtigung der "Geschäfte mit Teheran".
China fordert von Iran die Unterbindung der Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Schiffe im Roten Meer. Chinesische Regierungsmitarbeiter erklärten ihren iranischen Kollegen offenbar, dass sie die Geschäftsbeziehungen zu Peking gefährden würden, sollten diese die Angriffe der Huthi-Miliz nicht eindämmen. Das sagten laut dem öffentlich-rechtlichen österreichischen Sender ORF vier mit der Angelegenheit vertraute Personen aus Iran sowie ein Diplomat, wie heute bekannt wurde. Wie der Sender weiter berichtet, sollen die chinesischen Vertreter einem der Insider zufolge sinngemäß gesagt haben: "Wenn unsere Interessen in irgendeiner Weise verletzt werden, wird sich das auf unsere Geschäfte mit Teheran auswirken. Sagen Sie also den Huthis, sie sollen sich zurückhalten."
Die chinesischen Regierungsmitarbeiter sollen jedoch keine spezifischen Bemerkungen darüber gemacht haben, wie Pekings Handelsbeziehungen mit Iran zukünftig beeinträchtigt werden könnten. China hatte zuvor auch direkt an die Huthis appelliert, die Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer zu beenden. Die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums Mao Ning hatte vergangene Woche gesagt: "Wir fordern ein Ende der Bedrohungen ziviler Schiffe, um den reibungslosen Ablauf der globalen Produktions- und Lieferketten und die internationale Handelsordnung aufrechtzuerhalten." Mehr …

25.01.2024: Ukrainekrieg. Briten offerieren Ringtausch: Storm Shadow für die Ukraine – deutsche Taurus für die Briten. Mit einem Ringtausch soll der Ukraine zu neuen Mittelstreckenraketen verholfen werden. Großbritannien bietet an, der Ukraine weitere Raketen vom Typ Storm Shadow zu liefern, wenn das Land im Gegenzug von Deutschland Taurus erhält. Der bereits verlorene Krieg ließe sich so etwas verlängern.
Den Stellvertreterkrieg in der Ukraine hat der Westen faktisch verloren. Dennoch stellt man im Westen weiter Überlegungen an, wie man den Konflikt in die Länge ziehen und noch mehr verbrannte Erde hinterlassen könnte. Um das zu erreichen, hat Großbritannien Deutschland einen Ringtausch vorgeschlagen. Deutschland könnte Großbritannien Taurus-Marschflugkörper liefern, im Gegenzug könnte Großbritannien den Lieferumfang seiner Storm Shadow an die Ukraine erhöhen. Der Vorschlag begegnet den Sorgen von Gegnern der Lieferung von Taurus an die Ukraine. Unter anderem Bundeskanzler Olaf Scholz befürchtet, mit Taurus könne die Ukraine auch Ziele in Russland treffen und damit den Krieg weiter eskalieren. Selbst die russische Hauptstadt Moskau könne Kiew damit angreifen. Zudem benötigt Taurus zur Bedienung deutsche Soldaten. Damit würde Deutschland tiefer in den Konflikt gezogen.
Der Streit um die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern schwelt seit Monaten. Für den Februar sind im Bundestag weitere Anträge zur Unterstützung der Ukraine geplant, in denen auch die Überstellung von Taurus gefordert wird. In der Regierungskoalition drängen Grüne und FDP darauf, der Ukraine die Mittelstreckenwaffe zur Verfügung zu stellen. Mit der Diskussion wiederholt sich im Kern die Art und Weise, wie über die Überstellung von Kampfpanzern vom Typ Leopard 2 diskutiert wurde. Es wird suggeriert, mit der Lieferung könne die Ukraine eine Trendwende auf dem Schlachtfeld erzielen und schließlich doch noch einen Sieg über Russland erlangen. Das traf auf die Kampfpanzer nicht zu und ist auch von Taurus-Marschflugkörpern nicht zu erwarten. Die Lieferung zieht den Konflikt lediglich in die Länge und erhöht die Zahl der Opfer, ändert aber am Ausgang nichts.
Mit dem Vorschlag für einen Ringtausch begegnet man den Argumenten der Gegner der Lieferungen von Taurus an die Ukraine. Deutsche Soldaten sind nicht notwendig, die Reichweite von Storm Shadow ist geringer. Großbritannien hat die Ukraine bereits mit Marschflugkörpern des Typs Storm Shadow versorgt. Unmittelbar nach der Lieferung griff die Ukraine damit zivile Infrastruktur in Lugansk an. Inzwischen wurde die russische Flugabwehr in Bezug auf Storm Shadow optimiert. Mehr … 

Ex-Pentagon-Berater Macgregor: Hunderte US-Amerikaner in Ukraine getötet. US-Oberst a.D. Douglas Macgregor, ein früherer Pentagon-Berater, schreibt beim Kurznachrichtendienst X, dass mindestens 400 US-Amerikaner in der Ukraine getötet worden sind. Macgregor wirft Washington vor, diese Informationen zu verheimlichen.
In einem auf X veröffentlichten Beitrag behauptet der ehemalige Heeresoffizier Oberst a.D. Douglas Macgregor, dass mindestens 400 Staatsbürger der Vereinigten Staaten in der Ukraine ums Leben gekommen sind. Im Wortlaut seiner Mitteilung heißt es: "Unser Freund Lindsey Graham sagte, wir sollten so dankbar sein, dass in der Ukraine kein Amerikaner gestorben sei. Das ist eine Lüge. Wir wissen, dass mindestens 400 Amerikaner gestorben sind, egal ob sie Vertragsbedienstete waren oder Uniformen trugen."
Macgregor, ehemals ein Pentagon-Berater in der Regierung von Ex-Präsident Donald Trump, macht keine Angaben dazu, woher die besagte Zahl stammt. Allerdings betont der pensionierte Oberst der US Army, dass die Biden-Regierung "dies nicht sagen wird und dass die Medien es nicht veröffentlichen werden".
Lindsey Graham, auf den sich Macgregor bezieht, ist US-Senator der Republikanischen Partei aus South Carolina. Des Weiteren versichert der ehemalige Pentagon-Beamte, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij "in einer seiner Villen auf Zypern oder in Italien oder möglicherweise in Florida landen wird", wenn der Ukraine-Konflikt endgültig vorbei ist. Außerdem fügt er hinzu, dass "diese ganze Sache ein Betrug ist und die Ukrainer von den Vereinigten Staaten ausgenutzt wurden". Mehr …

Israelkrieg. Nahost-Konflikt: AUF1 hat vor Ort mit beiden Seiten gesprochen. Der Nahost-Konflikt schwelt seit der Gründung Israels 1948. Seit Oktober des Vorjahres herrscht wieder ein blutiger Krieg zwischen Israel und den Palästinensern. AUF1 hat sich ins Heilige Land begeben, um von den Schauplätzen dieses Konflikts zu berichten. Das ganze AUF1-Spezial „Krieg um das Heilige Land – unterwegs in Israel und Palästina“ finden Sie ab Samstag exklusiv auf www.auf1.tv und im Satelliten-Fernsehen. Video

Werden die Houthis dafür bestraft, dass sie „das Richtige“ getan haben? „Wer nicht versucht, einen Völkermord zu verhindern, hat seine Menschlichkeit verloren.“ (Mohammed Al-Bukhaiti, Sprecher der Houthi.) Die Ereignisse im Nahen Osten geraten immer mehr außer Kontrolle. In der letzten Woche haben die Vereinigten Staaten sieben Mal Stellungen der Houthis auf dem jemenitischen Festland angegriffen, während die Houthis fünf Angriffe auf Handelsschiffe und US-Kriegsschiffe im Roten Meer verübt haben. Gleichzeitig hat der Iran mehrere Angriffe auf Einrichtungen in Syrien, Irak und Pakistan durchgeführt, während Israel Ziele im Libanon und in Damaskus angegriffen hat.
Um das Feuer weiter anzuheizen, hat die IDF ihre unerbittlichen Angriffe auf die im Gazastreifen lebenden Palästinenser fortgesetzt, was zu zahlreichen neuen Toten und Verletzten geführt hat. Kurz gesagt, die militärischen Aktivitäten im gesamten Nahen Osten haben stark zugenommen und nehmen stetig zu. Dies deutet darauf hin, dass der Konflikt, den wir in den vergangenen Wochen mit geringer Intensität erlebt haben, sich bald zu einem viel gewalttätigeren, weitreichenderen und unvorhersehbareren Konflikt ausweiten wird. Viele Analysten sind überzeugt, dass wir uns am Rande eines ausgewachsenen regionalen Krieges befinden, der angesichts der jüngsten Entwicklungen möglicherweise unvermeidlich ist. Dies ist ein Artikel aus der Washington Post: Die Regierung Biden arbeitet an Plänen für eine anhaltende Militärkampagne gegen die Houthis im Jemen, nachdem 10 Tage lang keine Angriffe der Gruppe auf den Seehandel zu verzeichnen waren…
Beamte sagen, dass sie nicht erwarten, dass sich die Operation über Jahre hinziehen wird, wie frühere US-Kriege im Irak, in Afghanistan oder Syrien. Gleichzeitig räumen sie ein, dass sie weder ein Enddatum nennen noch eine Schätzung abgeben können, wann die militärischen Fähigkeiten der Jemeniten ausreichend geschwächt sein werden….. Auch wenn die Angriffe bisher mehr Europa als die Vereinigten Staaten getroffen haben, beginnt die Kampagne der Houthi bereits, die Karte der globalen Schifffahrt neu zu gestalten. Einige Unternehmen haben beschlossen, ihre Schiffe um das Kap der Guten Hoffnung vor dem südlichen Afrika herum zu leiten, während große Ölgesellschaften wie BP und Shell ihre Lieferungen durch dieses Gebiet ausgesetzt haben…
„Es ist unmöglich, genau vorherzusagen, was passieren wird, und schon gar nicht, was in Zukunft passieren wird“, sagte der erste US-Beamte. „Aber das Prinzip, dass es einfach nicht toleriert werden kann, wenn eine terroristische Organisation … mit diesen fortschrittlichen Fähigkeiten den Schiffsverkehr durch einen wichtigen internationalen Verkehrsknotenpunkt im Wesentlichen lahmlegt oder kontrolliert, ist eines, das uns sehr am Herzen liegt…“… US-Beamte sind auch besorgt, dass der Angriff auf die Houthis die Vereinigten Staaten in einen Konflikt mit wenig Ausstiegsstrategie und begrenzter Unterstützung durch wichtige Verbündete gestürzt hat.  Mehr …

24.01.2024: Die absurde Rechtfertigung der Biden-Administration für ihren Krieg im Jemen. Die unausgesprochene Prämisse hinter dieser Rechtfertigung ist, dass ein aktiver Völkermord ohne wirtschaftliche Folgen für Israel oder andere fortgesetzt werden soll.
Am Montag starteten die USA ihre achte Welle von Luftangriffen in ihrem neuen Krieg gegen die jemenitischen Streitkräfte, den sie nun offiziell „Operation Poseidon Archer“ nennen. Die Angriffe zielen darauf ab, eine Seeblockade im Roten Meer zu brechen, die von den De-facto-Behörden im Jemen verhängt wurde, um Druck auf Israel und seine Verbündeten auszuüben, damit diese ihre völkermörderischen Angriffe auf den Gazastreifen einstellen. Auf einer Pressekonferenz am Montag antwortete der stellvertretende Sprecher des US-Außenministeriums, Vedant Patel, auf die Frage, ob es zu einer Eskalation des Krieges kommen werde, bei der die USA mit eigenen Truppen am Boden kämpfen müssten, mit einer inzwischen bekannten Aussage der Biden-Administration.
„Erstens, was die Huthis betrifft, sind die Vereinigten Staaten nicht an einer Eskalation interessiert, aber es ist niemals akzeptabel, dass böswillige Akteure internationale Schiffe angreifen, um den legitimen Handel anzugreifen, der durch das Rote Meer fließt“, sagte Patel. „Wir sprechen hier von internationalen Gewässern, durch die 30 Prozent des weltweiten Containerverkehrs und 15 Prozent des Seehandels fließen. Das ist eine lebenswichtige Wasserstraße. Und wir werden immer angemessene Maßnahmen ergreifen, um diejenigen zur Rechenschaft zu ziehen, die Dinge wie legitimen Handel, Zivilisten und US-Personal gefährden.“ Mehr …

Die Krise im Roten Meer droht die globalen Versorgungsketten noch stärker zu stören als die Pandemie. Erinnern Sie sich an die Lieferkettenprobleme, die wir in den dunkelsten Tagen der COVID-Pandemie erlebt haben? Nun, jetzt werden wir gewarnt, dass die Krise im Roten Meer die globalen Lieferketten sogar noch stärker stören könnte. Dies kommt natürlich zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, denn die US-Wirtschaft hat in letzter Zeit wirklich zu kämpfen. Die USA und Großbritannien versuchen verzweifelt, diese Krise zu lösen, und bombardieren deshalb die Houthis im Jemen bis zum Gehtnichtmehr. So etwas haben wir vom US-Militär seit den Anfängen der Kriege in Afghanistan und im Irak nicht mehr erlebt. Am Montag gab es eine weitere Runde von Luft- und Raketenangriffen…
Die USA und Großbritannien haben laut einer gemeinsamen Erklärung am Montag groß angelegte Luft- und Raketenangriffe auf Einrichtungen der Houthi-Rebellen im gesamten Jemen durchgeführt und damit ihre Operationen gegen die militante Gruppe verstärkt, die schwört, weiterhin Schiffe im Roten Meer anzugreifen. Das US-Militär und das britische Militär haben mit Unterstützung Australiens, Bahrains, Kanadas und der Niederlande acht Ziele der Houthi im Jemen angegriffen, um auf die anhaltenden Angriffe der Houthis zu reagieren, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der beteiligten Länder. Die Präzisionsangriffe sollten „die Möglichkeiten der Houthis, den Welthandel und das Leben unschuldiger Seeleute zu bedrohen, stören und beeinträchtigen“, heißt es in der Erklärung.
Leider scheinen die Angriffe bisher nicht viel zu bewirken. Die Houthis greifen weiterhin Handelsschiffe im Roten Meer an, was die US-Beamten sehr frustriert. Auf die Frage nach den Luft- und Raketenangriffen gab Joe Biden zu, dass sie nicht funktionieren, aber er sagt, dass sie trotzdem fortgesetzt werden… Mehr …

Ukrainekrieg. Platzhalter

Israelkrieg.  Hamas veröffentlicht ersten Bericht seit Kriegsbeginn. Nach mehr als vier Monate Krieg hat die Hamas ihren ersten Bericht veröffentlicht, der ihre Sicht auf den Konflikt und den 7. Oktober darstellt. Jahrelang war die Hamas kaum Beachtung wert. Auch dass islamistische Bewegung von Israel unterstützt worden war, interessierte niemanden. Dann, quasi über Nacht wurde die Hamas zur „neuen ISIS“. Damit wurde es auch zum politisch tabu, Stellungnahmen der „terroristischen“ Hamas wiederzugeben. Mehr …

23.01.2024: Ukrainekrieg. Angriff auf ukrainischen Stützpunkt während der Einnahme der Siedlung Wesseloje. Russlands Verteidigungsministerium hat am Montag Videomaterial von Fallschirmjägern veröffentlicht, die bei der Einnahme der Siedlung Wesseloje in der Volksrepublik Donezk (DVR) einen ukrainischen Stützpunkt gestürmt haben, und weitere Details dazu bekannt gegeben. Video und mehr …

Das neueste Video fasst Analysen von Juri Podoljaka zum Geschehen auf gleich mehreren Frontabschnitten zusammen, die aktuell überall in Bewegung zu sein scheinen. Insbesondere an zwei Brennpunkten erzielt Russland Geländegewinne. Mehr …

Israelkrieg. Platzhalter

USA attackieren den Jemen – Huthi: "Übergriff bleibt nicht ungestraft". Im Jemen haben die US-amerikanischen und britischen Streitkräfte eine weitere Serie von Angriffen auf militante Huthi-Stellungen durchgeführt. Nach Angaben des US-Zentralkommandos (US CENTCOM) wurden dabei acht Ziele der Huthi getroffen. Video und mehr …

Huthis treffen angeblich US-Militärfrachtschiff – USA und Briten bombardieren erneut Jemen. In der Nacht zu Dienstag haben US-amerikanische und britische Kampfflugzeuge erneut Angriffe auf Ziele im Jemen geflogen. Wenige Stunden vor dem Angriff hatte der Sprecher der Huthis verkündet, dass das US-Militärfrachtschiff "Ocean Jazz" im Golf von Aden getroffen wurde. Video und mehr …

22.01.2024: Ukrainekrieg. „Ein schrecklicher Tag in Donezk“: Ukrainische Armee tötet Dutzende Zivilisten mit unserer“ Munition. Bei einem ukrainischen Angriff auf einen der größten Märkte der Stadt Donezk sind mindestens 28 Menschen getötet worden. Dutzende Menschen wurden verletzt. Der Markt ist sonntags am stärksten besucht. Bilder des Journalisten Patrick Lancaster zeigen blutüberströmte Leichen, die auf dem Marktplatz liegen. Eines der Opfer verkaufte Honig, ein anderes Orangen. Lancaster spricht vom tödlichsten Angriff auf Zivilisten in der Ukraine seit März 2022.
Forensische Experten sagen, dass 155mm Artilleriegranaten verwendet wurden, die der Westen an die ukrainische Armee geliefert hat. Vorsicht: Die folgenden Bilder können verstörend sein: Video und mehr …

Ukraine beschießt Markt in Donezk mit westlicher Artillerie – 28 Tote und Dutzende Verletzte. Die ukrainische Armee hat am Sonntagmorgen einen belebten Markt in Donezk mit Artillerie beschossen. Dabei wurde aus dem Westen gelieferte Artillerie des Kalibers 155 Millimeter eingesetzt. Nach Angaben des Chefs der Volksrepublik Donezk Denis Puschilin wurden 28 Menschen getötet, etwa 30 schwer verletzt. Die Krankenhäuser berichten von abgerissenen Gliedmaßen bei einigen Verletzten. Video und mehr …

Dutzende tote und verletzte Zivilisten: UN-Generalsekretär verurteilt Angriff auf Donezk. UN-Generalsekretär António Guterres verurteilt den Beschuss eines Marktes in Donezk, bei dem 27 Menschen getötet und mindestens 25 verletzt wurden. Er warnt, dass Angriffe auf Zivilisten und Infrastruktur durch das humanitäre Völkerrecht verboten und inakzeptabel seien.
António Guterres, der Generalsekretär der Vereinten Nationen, hat den gestrigen Beschuss der Stadt Donezk, bei dem 27 Zivilisten getötet wurden, verurteilt. "Der Generalsekretär verurteilt auf das Schärfste alle Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur, einschließlich des heutigen Beschusses der Stadt Donezk", zitiert die Nachrichtenagentur TASS eine Erklärung seines Büros vom Sonntagabend. Sein Büro teilte mit, dass Angriffe auf Zivilisten und Infrastruktur durch das humanitäre Völkerrecht verboten und inakzeptabel seien. Diese müssten "sofort eingestellt werden".
Nach jüngsten Angaben von DVR-Oberhaupt Denis Puschilin ist die Zahl der Toten durch den Beschuss der ukrainischen Armee auf 27 gestiegen. Weitere 25 Menschen seien verletzt, einige von ihnen schwer. Die Hauptstadt der Volksrepublik Donezk, die seit September 2022 zu Russland gehört, aber weiterhin von der Ukraine beansprucht wird, liegt rund 20 Kilometer von der Front entfernt.
Russlands Außenministerium hatte den Beschuss als "barbarischen Terroranschlag" bezeichnet und die internationale Gemeinschaft aufgefordert, das Vorgehen der Ukraine zu verurteilen. Die Behörde erklärte, ein Ignorieren wäre eine "stille Billigung der Ermordung von Zivilisten". Mehr …

"Gefährlich, aber es ist unser Job" – Minenräumer im Einsatz in Lugansker Volksrepublik. Während ihres Rückzugs hat die ukrainische Armee buchstäblich alles vermint, von landwirtschaftlichen Feldern bis zu Wohnhäusern. Russische Pioniereinheiten machen das Gebiet der Volksrepublik Lugansk (LVR) nach und nach sicherer für die Zivilbevölkerung und beseitigen die verbliebenen Minen und Munitionsreste. Das Wichtigste ist, Ruhe und Gelassenheit zu bewahren: Nur so kann die Entminung gefahrlos vonstattengehen, wie der Kommandant des Pionierzuges erklärt. Video und mehr …

Kiew will weiter eigene Soldaten für den Westen opfern und EU glaubt an ukrainischen Sieg. Während die Ukraine im Krieg mit Russland nach der gescheiterten «Gegenoffensive» weitere Probleme bekommt, denken der Westen und seine Stellvertreter in Kiew nicht an Frieden. Stattdessen wollen sie den Krieg weiter eskalieren, schreibt der EU-Korrespondent Eric Bonse.
Für die ukrainischen Truppen wird die Lage im Krieg immer schwieriger, während die Kiewer Führung weiter die Kriegstrommel schlägt. Das berichtet der freie EU-Korrespondent Eric Bonse in einem am Sonntag veröffentlichen Beitrag. Auf seinem Blog Lost in Europe zitiert Bonse unter anderem aus der Zeitung Financial Times, die am Samstag einen ukrainischen Soldaten zitierte: «‹Ich werde Ihnen die Wahrheit sagen›, sagt Wanja, ein ukrainischer Soldat, der in einer Aufklärungseinheit an der Seite von Marinesoldaten am Ostufer des Flusses Dnipro im Süden der Ukraine kämpft. ‹Die Situation ist beklagenswert.›»
Die Aussichten für einen Durchbruch in 2024 seien laut der Zeitung schlecht. Kiew wolle deshalb nun die Taktik der «aktiven Verteidigung» einsetzen, welche Russland laut Experten seit längerem in der Ukraine erfolgreich anwendet. Damit haben die russischen Truppen die «Gegenoffensive» Kiews abgewehrt. Das US-Magazin Newsweek stelle die Lage «noch düsterer» dar, so Bonse. Demnach würden die russischen Truppen inzwischen an drei Frontabschnitten Geländegewinne erzielen. Newsweek beruft sich dabei auf das Institute for Study of War. Mehr …

Die «Friedenskonferenz» von Viola Amherd ist eine Totgeburt. Da Russland dem Westen nicht mehr trauen kann, ist jeder Versuch einer Friedenslösung ohne die Einbeziehung Russlands nicht mehr als Propaganda um sagen zu können: Russland wollte den Krieg. Ohne die wichtigste Konfliktpartei kann es an der Friedenskonferenz für die Ukraine nicht um Frieden gehen, sondern um Show, um Geld und um Eitelkeit. Bürgerdiplomatie könnte uns aber dem Frieden näher bringen.
Die Schweiz will also für die Ukraine eine grosse Friedenskonferenz organisieren. Zum Zeitpunkt der Ankündigung zusammen mit dem ukrainischen Präsidenten Selenski bestand diese Schweiz aus zwei Personen, aus Viola Amherd aus dem Wallis, zur Zeit Bundespräsidentin und aus Aussenminister Ignazo Cassis. Der Bundesrat war über die Ankündigung nicht informiert, die aber weltweit Schlagzeilen machte. Viola Amherd sagte vor den Medien, für das Vorpreschen habe es keinen Bundesratsentscheid gebraucht. Das stimmt vielleicht im streng legalistischen Sinn. Aber es sagt einiges aus über die im Bundesrat herrschende Konkordanz und das Bedürfnis einzelner Mitglieder, sich zu profilieren. Für mich ist diese Grossmannssucht ein Zeichen von Schwäche.
Die Friedenskonferenz hat natürlich einen grossen Haken, indem die wichtigste Konfliktpartei – Russland – gar nicht daran teilnehmen soll. Das war die Bedingung von Selenski, die die beiden Schweizer Magistraten offenbar akzeptiert haben. So etwas kann kein Friedensgipfel sein, sondern – das ist meine Vermutung – eine weitere Finanzierungskonferenz, an der Geld für den Wiederaufbau der Ukraine gesammelt wird. Und natürlich gibt es ein bisschen Rampenlicht für unsere Politiker. Mehr …

Israelkrieg. Französischer Hubschrauberträger in Ägypten versorgt Verwundete aus Gaza. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums von Gaza ist die Zahl der Toten auf über 25.000 gestiegen. Fast 63.000 Menschen wurden verletzt, seitdem der Nahost-Konflikt am 07. Oktober letzten Jahres neu entflammte. Video und mehr …

Ein ausgeweiteter Krieg im Nahen Osten wird immer wahrscheinlicher. Das Eingreifen der Ansarallah in Solidarität mit dem gemarterten palästinensischen Volk markierte einen Wendepunkt im israelischen Angriffskrieg in Gaza. Die Solidaritätsaktion der Ansarallah mit dem gemarterten palästinensischen Volk stellte einen Wendepunkt im israelischen Angriffskrieg in Gaza dar. Sicherlich mit der Achse des Widerstands verbunden, zwang sie die Vereinigten Staaten dazu, sich direkt militärisch in den Konflikt einzumischen, und zwar eher zugunsten der internationalen Handelsmonopole als der Regierung von Benjamin Netanjahu (die als erste fallen wird, ohne dass Washington protestiert).
Doch die Amerikaner, die mit Ausnahme der mächtigen Rüstungsindustrie keinen ausgewachsenen Krieg wollen, reagierten sehr zurückhaltend und griffen nur ausgewählte Ziele im Jemen an. Die Ansarallah erklärte, es sei keine wichtige Infrastruktur getroffen worden und die Angriffe hätten ihr militärisches Potenzial nicht einmal angekitzelt. Daher wird sie weiterhin Schiffe auf dem Weg nach oder von Israel abfangen, die die Straße von Bab al-Mandab passieren.
Joe Biden hat gegen amerikanische Gesetze verstoßen, indem er einen Militärschlag genehmigte, ohne den Kongress zu konsultieren, und wiederholte damit, was Donald Trump bei der Bombardierung Syriens im Jahr 2017 getan hat. Aber damals war Syrien wehrlos, zerstört und befand sich in einem internen Krieg, während sein Verbündeter Russland noch nicht so viel Reibung mit Trump hatte, wie es mit Biden der Fall ist. Jetzt ist die Lage für die USA anders: Die Araber sind in der Offensive, nicht in der Defensive. Und Russland will wirklich, dass Biden im Schlamm versinkt.
Zur gleichen Zeit beschlagnahmte der Iran einen US-Öltanker im Meer von Oman als Vergeltung für die Beschlagnahmung eines Schiffes in seinem Besitz durch die USA. Es ist klar, dass dies eine politisch motivierte Maßnahme war. Im Moment testet jeder seinen Gegner. Die Ermordung von Führern der Hamas, der Hisbollah und des irakischen Widerstands durch Israel und die USA sowie der Terroranschlag, zu dem sich der Islamische Staat bekannt hat und für den der Mossad und die CIA verantwortlich zeichnen, waren riskante Tests für die Iraner. Sie verstärkten das Gefühl der Rache seitens Teherans und seiner Verbündeten. Mehr …

21.01.2024: Ukrainekrieg. Kiew fordert Westen auf, ukrainische Truppen als Proxy-Armee im Krieg gegen Russland einzusetzen. Der ukrainische Außenminister Dmitri Kuleba erklärte, Kiew biete Washington den "bestmöglichen Deal" an. In aller Offenheit forderte die Ukraine den Westen auf, ihre Truppen in einen Stellvertreterkrieg gegen Russland zu schicken.
Die Kosten für die Unterstützung der ukrainischen Truppen als Stellvertreterarmee im Krieg gegen Russland seien im Vergleich zum gesamten US-Militärbudget verschwindend gering, sagte Außenminister Dmitri Kuleba. Nach seiner Auffassung komme eine solche Sicherheitsinvestition dem militärisch-industriellen Komplex der USA zugute. Im Gegensatz zu anderen "Verbündeten" Washingtons bittet Kiew nicht einmal um amerikanische Truppen vor Ort, sagte Kuleba in einem Interview mit Bloomberg auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, Schweiz. "Wir bieten sozusagen das beste Angebot auf dem Weltmarkt für Sicherheit. Geben Sie uns die Waffen, geben Sie uns das Geld, und wir werden den Job erledigen", erklärte Kuleba. "So retten Sie das Wichtigste, nämlich das Leben Ihrer Soldaten."
Der ukrainische Diplomat betonte auch, dass Kiew "kein Geld von den amerikanischen Steuerzahlern stiehlt". Zudem sei "die Summe, die der Ukraine zugewiesen wird, gelinde gesagt, ein sehr kleiner Teil" des US-Militärbudgets. "Außerdem bleibt ein großer Teil dieses Geldes in den Vereinigten Staaten, weil es in die Produktion von Waffen investiert wird, die dann in die Ukraine gehen", teilte er Reportern mit. "Den amerikanischen Steuerzahlern muss erklärt werden, dass ihre Gemeinden davon profitieren." Mehr …

EU-Außenministertreffen:"Wir sind sehr besorgt". EU-Außenministertreffen: Auf der Suche nach Hilfe: Der ukrainische Präsident auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vor wenigen Tagen. Auf der Suche nach Hilfe: Der ukrainische Präsident auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vor wenigen Tagen.
Das Treffen der EU-Außenminister wird von der düsteren militärischen Lage in der Ukraine überschattet. Die Befürchtung ist groß, dass das Land den Krieg gegen Russland in diesem Jahr verlieren könnte. Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine sind die Treffen der EU-Außenminister immer auch Krisentreffen. Der Krieg im Osten steht seit zwei Jahren jedes Mal ganz oben auf der Tagesordnung. Die Zusammenkunft der 27 Ministerinnen und Minister an diesem Montag in Brüssel wird allerdings, wenn man das so sagen kann, noch etwas krisiger ausfallen als sonst.
Der Grund dafür ist die düstere militärische Lage. Die Sommeroffensive der Ukraine ist weitgehend gescheitert. Die Verteidiger halten mit Mühe die Front gegen die Angreifer. Zugleich blockieren im US-Kongress die Republikaner die Freigabe weiterer Militärhilfe für Kiew. Die letzten noch verfügbaren 250 Millionen Dollar hat die amerikanische Regierung Ende Dezember ausgegeben, um Munition für die Ukraine zu kaufen. Wenn es in Washington keine Lösung gibt, wird Amerika - bisher der mit Abstand größte Waffenlieferant für Kiew - in den kommenden Wochen ausfallen. Besonders der Bundeskanzler macht Druck auf die Kollegen. Ganz im Dienst von fremden Interessen. Mehr … 

Israelkrieg. pLATZHALTER

20.01.2024: Ukrainekrieg.  T-80-Panzer bekämpfen den Gegner schnell und effizient. Die Panzer an der Front können fast jede Aufgabe erfüllen. So zerstörte in Richtung Krasnolimansk eine Gruppe von mehreren Panzern im Artilleriemodus problemlos gegnerische Stellungen und ein Munitionsdepot im Wald. Möglich wurde dies durch eine hohe Manövrierfähigkeit und eine effektivere Schussbahn auf kurze Distanz: Ein Panzergeschoss erreicht das Ziel viel schneller, sodass der Feind nicht immer Zeit hat, sich zu verstecken. Video und mehr …

Französische Söldner in der Ukraine. Der französische Verteidigungsminister gab zu, dass einige französische Staatsbürger tatsächlich als Söldner in der Ukraine gegen Russland kämpfen. Er meint, die Regierung könne ihre Bürger nicht daran hindern, weil Frankreich eine Demokratie sei. Video und mehr …

Israelkrieg.  Israelischer Angriff auf Damaskus: Viele Tote, darunter vier iranische Offiziere. Iran hat bestätigt, dass unter den Todesopfern des israelischen Angriffs auf ein Wohnhaus in Damaskus vier Offiziere der Revolutionsgarden sind, die als militärische Berater in Syrien im Einsatz waren. Video und mehr... 

"Schlimmste Arten der Folter": Palästinenser berichten von israelischer Gefangenschaft. Palästinensische Gefangene, die von den israelischen Streitkräften aus der Haft entlassen wurden, schilderten ihre Erlebnisse während der Behandlung in einem Krankenhaus in Rafah und behaupteten, sie seien während der Haft gefoltert worden. Die israelische Armee hat solche Behauptungen stets zurückgewiesen und erklärt, die Gefangenen seien im Einklang mit dem Völkerrecht behandelt worden. Video und mehr …

Neue Konfrontation: Pakistanischer Angriff nach iranischen Angriffen. Der Iran hat einen pakistanischen Drohnenangriff auf sein Territorium verurteilt und ihn als unausgewogen und inakzeptabel bezeichnet. Video und mehr …

19.01.2024:  Iran und Pakistan: Kampf gegen belutschische Separatisten und US-Ambitionen. Iran und Pakistan haben bei ihren Luftangriffen separatistische militante Gruppen der Belutschen ins Visier genommen, die seit Langem die iranisch-pakistanische Grenze heimsuchen. Beide Staaten setzen nun auf Deeskalation. Das Projekt eines unabhängigen Belutschistan wird in den USA als ein Hebel gegen Chinas Machtausbau in der Region indirekt unterstützt.   Iran wirft Pakistan immer wieder vor, Extremisten zu erlauben, Angriffe von seinem Territorium aus auf das schiitische Land verüben zu lassen. Am Dienstag griff Iran Terroristenstützpunkte auf pakistanischem Gebiet an, woraufhin die Atommacht Pakistan im Rahmen eines Vergeltungsschlags am nächsten Tag mit Angriffen auf grenznahe Gebiete Irans antwortete und seine Streitkräfte in höchste Alarmbereitschaft versetzte. Die militärische Antwort hatte offenbar das Ziel, die eigene Abschreckung aufrechtzuerhalten, indem eine Verletzung der Souveränität der Atommacht Pakistan nicht folgenlos hingenommen wird.
Zugleich hieß es in der pakistanischen Erklärung: "Pakistan respektiert die Souveränität und territoriale Integrität der Islamischen Republik Iran vollkommen." Die Angriffe hätten lediglich Pakistans Sicherheit gedient, hieß es in der pakistanischen Erklärung. Dieser Hinweis hatte offenbar zum Ziel, den direkten Schlagabtausch zwischen der Atommacht Pakistan und seinem ebenfalls hochgerüsteten Nachbarn Iran nicht weiter eskalieren zu lassen.
Teheran hatte am Dienstag Stellungen der Terrorgruppe Dschaisch al-Adl auf pakistanischem Boden mit Raketen von Drohnen angegriffen. In seiner Erklärung ließ zugleich Teheran verlautbaren, Iran respektiere die territoriale Integrität Pakistans. Der Angriff auf pakistanischen Boden reihte sich in weitere Raketenschläge ein, die die iranische Revolutionsgarde am Montag im Irak und in Syrien ausgeführt hatte, um auf den jüngsten Anschlag auf die Gedankenfeier für den ermordeten General Soleimani zu reagieren. Anfang Januar hatten Attentäter des "Islamischen Staates" in der iranischen Stadt Kerman mehr als 90 Menschen bei einem Anschlag am Grab des Qassem Soleimani, getötet. Mehr …

Ukrainekrieg.  Nach Drohnenangriff ukrainischer Armee: Brand an Erdöllager in Brjansk. Im Gebiet Brjansk hat eine ukrainische Drohne einen Brand an einem Erdöllager verursacht. Dem Gouverneur zufolge stehen derzeit sechs Treibstofftanks in Flammen. Dutzende Einwohner aus der Umgebung wurden evakuiert. Informationen über Opfer gibt es bisher keine.
Am frühen Freitagmorgen haben die ukrainischen Streitkräfte Objekte im Gebiet Brjansk mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben des Gouverneurs Alexander Bogomas schalteten Einheiten der russischen Armee ein Flugobjekt aus. Trotzdem habe die Drohne einen Sprengsatz auf ein Erdöllager in der Stadt Klinzy abwerfen können. Nach vorläufigen Angaben sei niemand verletzt worden. Es sei jedoch zu einem Brand gekommen. Die Feuerwehr sei im Einsatz.
Ferner berichtet die Nachrichtenagentur TASS mit Bezugnahme auf Daten der operativen Dienste des Gebietes, dass die Brandfläche bereits 1.000 Quadratmeter betrage. Sechs Treibstofftanks mit einem Gesamtvolumen von 6.000 Kubikmetern stünden in Flammen. Mehr …

Exklusiv: Leutnant Kriwulja übernahm Kommando nach Verwundung des Kompaniechefs. Leutnant Alexej Kriwula, Held der Sonderoperation erzählt seine Geschichte: Nach der Verwundung seines Kompaniechefs übernahm er das Kommando. Er organisierte den Rückzug seiner Einheit, die auch das Feuer auf sich richten ließ. Im Interview mit RT erzählt der Leutnant auch, wie sich im Krieg die Prioritäten vom materiellen zum geistigen ändern: Statt des neuesten Smartphones schätzt man plötzlich ganz andere Dinge als wertvoll ein. Video und mehr …

Israelkrieg. Platzhalter.

Naher Osten. Huthi: „Russische und chinesische Schiffe greifen wir nicht an“. Huthi-Milizen haben erneut ein Handelsschiff angegriffen, der Tanker „Chem Ranger“ wurde mit Raketen attackiert. Das USA-Militär erklärt, die Raketen hätten nicht getroffen – die Huthi behaupten das Gegenteil. Wie ist die Lage im Nahen Osten? Seit Ausbruch des Gaza-Krieges greifen die Huthi-Rebellen immer wieder Schiffe im Roten Meer an - wie hier das Frachtschiff «Galaxy Leader». Nun reagieren die USA und ihre Verbündeten.
Die Huthi-Rebellen im Jemen haben erneut ein US-Handelsschiff angegriffen. Die vom Iran unterstützte Miliz erklärte in der Nacht zu Freitag, im Golf von Aden den Tanker „Chem Ranger“ mit Raketen attackiert zu haben. Während die Rebellen angaben, dass das Schiff getroffen worden sei, hieß es seitens des US-Militärs, die Raketen hätten ihr Ziel verfehlt. Die für die Region zuständige Kommandozentrale der US-Streitkräfte, Central Command (Centcom) bestätigte den Beschuss der „Chem Ranger“ durch zwei Anti-Schiffs-Raketen der Huthis.
Das Schiff sei jedoch nicht getroffen worden. „Die Besatzung hat beobachtet, wie die Raketen nahe des Schiffs im Wasser einschlugen“, erklärte das Regionalkommando auf X, früher Twitter. Es habe keine Verletzten und keine Schäden an dem Schiff gegeben. „Das Schiff hat seine Fahrt fortgesetzt.“
Ein indisches Kriegsschiff nahm sich der Sache an. Den Angaben zufolge fährt der Tanker unter der Flagge der Marshallinseln, befindet sich in Besitz einer US-Reederei und wird von einer griechischen Firma betrieben. Laut der spezialisierten Website Marine Traffic handelt es sich um einen Chemietanker, der sich auf dem Weg von Dschiddah in Saudi-Arabien nach Kuwait befand. Die britische Sicherheitsfirma Ambrey erklärte derweil, in der Region hätten sich Drohnen einem namentlich nicht genannten Chemietanker genähert, der unter der Flagge der Marshallinseln fährt. Eine der Drohnen sei rund 30 Meter von dem Schiff entfernt im Wasser eingeschlagen.
Es habe weder Verletzte noch Schäden gegeben, ein indisches Kriegsschiff habe sich des Vorfalls angenommen. Ähnliche Angaben machte die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO).
Huthi: Russische und chinesische Schiffe greifen wir nicht an. Mehr …

18.01.2024: Ukrainekrieg.  Über 60 tote französische Söldner – Russische Armee zerstört Sammelpunkt in Charkow. Am Dienstag sollen die russischen Streitkräfte einen Sammelpunkt französischer Söldner in Charkow angegriffen haben. Wie das russische Verteidigungsministerium am Mittwoch meldete, wurden bei dem Angriff mindestens 60 Kämpfer getötet. Über 20 weitere wurden in medizinische Einrichtungen gebracht. Laut ukrainischem Innenministerium haben die Angriffe eine "stillgelegte medizinische Einrichtung" getroffen. Video und mehr …

Israelkrieg. "Öffentliche Einrichtungen einfach ausgelöscht" – Israelisches Militär sprengt Universität in Gaza. Die israelische Armee hat in den vergangenen Tagen weiterhin zahlreiche Ziele im Gazastreifen bombardiert. Dabei wurde auch das Flüchtlingslager in Rafah beschossen, in dem auch viele Kinder untergebracht sind und die bei dem Angriff verletzt oder getötet wurden. Auch ein Universitätsgebäude in Gaza wurde mit mehreren Minen vom israelischen Militär gesprengt. Video und mehr …

"Mückenstiche" in Nahost: Wird die Region zu einer Falle für die USA? US-Stützpunkte in Irak und Syrien werden regelmäßig angegriffen, während sich ein US-Flugzeugträger aus dem Mittelmeer zurückzieht. Washington Einfluss im Nahen Osten schwindet zusehends, und die USA sind nicht in der Lage, dem etwas entgegenzusetzen.
Irans Islamische Revolutionsgarde – eine Eliteeinheit der iranischen Streitkräfte – hat in der Nacht auf Dienstag mehrere Angriffe auf die irakische Stadt Erbil unternommen. Im Netz erschienen Aufnahmen zerstörter Gebäude. Am folgenden Tag meldete die Revolutionsgarde, dass das Ziel der Angriffe die "Stäbe von Terrorgruppierungen und Spionen in Irak" waren. Insbesondere sei der Stab des israelischen Geheimdienstes Mossad zerstört worden. Bekannterweise hält Teheran die USA für die Hauptterroristen der Gegenwart. Und dabei war Erbil ein offensichtliches Ziel: dort befinden sich ein Generalkonsulat, ein Militärstützpunkt und ein Militärflugplatz der USA.
Washington hat die Angriffe der Revolutionsgarde auf Erbil "entschieden verurteilt". Doch die Frage ist, was die USA Irans Militärmaschine und seinem weitverzweigten Netz von Proxys wirklich entgegensetzen können. Wie soll man gegen sie Krieg führen. Das US-Kontingent im Irak zählt etwa 2.500 Militärs, in Syrien sind einige Hundert stationiert. Ein Tropfen auf dem heißen Stein gegen Hunderttausende verärgerte einheimische Männer, die es gewohnt sind, ihr ganzes Leben lang Krieg zu führen. Mehr …

Raketenangriffe: Gefährliche Spannungen zwischen Pakistan und Iran. Pakistan und Iran werfen sich immer wieder gegenseitig vor, Extremisten von ihrem Territorium aus Angriffe auf das andere Land verüben zu lassen. Die jetzigen Luftangriffe beider Länder verschärfen die Spannungen in der Region inmitten des Gaza-Kriegs. China erklärt sich derzeit bereit, zwischen Iran und Pakistan zu vermitteln. Mehr

17.01.2024: Ein geldsegenreiches Jahr für die Waffenindustrie und deren Aktionäre. Mehr und mehr Kriegsszenarien werden mobilisiert.

Nach Raketenangriff auf Irak und Syrien: Iran schießt weitere Raketen auf Ziele in Pakistan. Iran griff angeblich terroristische Ziele im Nachbarland Pakistan mit Drohnen und Raketen an. Die pakistanische Regierung bezeichnete den iranischen Angriff als Verletzung des Luftraums des Landes. Zugleich berichten iranische Medien über eine gemeinsame Militärübung von Pakistan mit Iran. Mehr …

Jemen: USA wollen Huthi wieder auf ihre "Terroristen-Liste" setzen. Seit Beginn des Gaza-Krieges zwischen Israel und der Hamas greifen die Huthis immer wieder Handelsschiffe mit Verbindungen zu Israel im Roten Meer an. Die USA und Großbritannien reagierten kürzlich darauf mit einem umfassenden Militärschlag gegen Jemen. Mehr …

Die Bedeutung iranischer Luftschläge gegen Pakistan. In der Nacht auf Montag griff der Iran Ziele im Irak und Syrien an. Sowohl US-Basen als auch der Mossad waren betroffen. Wenig später beschoss das Land Ziele in Pakistan. Es entsteht der Eindruck, dass der Iran Pakistan als eine ernsthafte Sicherheitsbedrohung betrachtet, die der israelischen Spionagebasis im Irak und der ISIS-Basis in Syrien, die er ebenfalls nacheinander angegriffen hat, in nichts nachsteht.
Der Iran hat am Dienstag mehrere Drohnen- und Raketenangriffe gegen Stützpunkte der Terroristengruppe Jaish al-Adl (JAA) in der pakistanischen Grenzregion Belutschistan gestartet, um Vergeltung für den Angriff dieser Gruppe auf eine Polizeistation in der iranischen Grenzregion der Provinz Sistan und Belutschestan im vergangenen Monat zu üben- Damals sind elf Polizisten getötet worden. Dies geschah kurz nach den Angriffen auf eine angebliche israelische Spionagebasis in der irakischen Region Kurdistan und auf ISIS-Stützpunkte in Syrien im Rahmen der bisher umfangreichsten regionalen Anti-Terror-Operation des Iran. Mehr …

Ukrainekrieg.  Frontabschnitt Saporoschje: Ukrainische Soldaten ergeben sich. Eine weitere Gruppe ukrainischer Soldaten hat sich am Frontabschnitt Saporoschje ergeben. Die Soldaten der ukrainischen Armee erhoben ihre Hände und ergaben sich, da sie in eine ausweglose Situation geraten waren. Die von den russischen Soldaten gefangenen genommenen Ukrainer berichten, mit Gewalt zum Dienst an der Front gezwungen worden zu sein. Darüber hinaus seien alle Felder um ihre Stellungen herum vermint, so dass ein Rückzug oder eine taktische Umgruppierung nicht möglich sei. Video und mehr …

Russische Soldaten üben Erstürmung gegnerischer Schützengräben. Stoßtrupps der russischen Armee trainieren auf Übungsplätzen verschiedene Taktiken. Ein besonderer Fokus liegt auf der richtigen Erstürmung gegnerischer Schützengräben. Unter dem Kommando erfahrener Ausbilder werden die Soldaten entsprechend ausgebildet und erproben ihre Fähigkeiten unter möglichst kampfnahen Bedingungen. Dadurch werden sie in der Lage sein, in einer realen Kampfsituation klarer und selbstbewusster zu handeln. Video und mehr …

Israelkrieg.  Gaza: Israelische Streitkräfte zerstören Flüchtlingslager Al-Maghazi. Mindestens 23 Palästinenser wurden in der Nacht bei israelischen Angriffen in Chan Yunis im südlichen Gazastreifen getötet. Dies meldete die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa. Allein in den letzten 24 Stunden kamen nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums 185 Menschen bei israelischen Angriffen ums Leben. Große Teile des Flüchtlingslagers Al-Maghazi wurden von den israelischen Streitkräften zerstört. Video und mehr …

16.01.2024:  Ukraine: Komplette Einheit verweigert Dienst. Die Online-Publikation "Ukraina.ru" hat zwei Videos geteilt, in denen ukrainische Soldaten zu sehen sein sollen, die den Dienst verweigern.  Video und mehr …

"Russische Höllenwaffe": Mehrfachraketenwerfer "Solnzepjok" vernichten gegnerische Stellungen. Das Video des russischen Verteidigungsministeriums stellt den Mehrfachraketenwerfer "Solnzepjok" vor und zeigt ihn im Einsatz an der Front. Video und mehr …

Russland: Mädchen bei Drohnenangriff ukrainischer Streitkräfte verletzt. Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Armee auf die Stadt Woronesch ist ein elfjähriges Mädchen durch herabfallende Trümmer verletzt worden, teilt der Gouverneur der Region mit. Nach vorläufigen Angaben wurden insgesamt 35 Wohnungen in drei Häusern beschädigt. Mehr …

Robert Fico: Die Strategie des Westens in der Ukraine funktioniert einfach nicht. Russland sei nicht Feindesland, der Westen haben die Ukraine benutzt und stehe nun vor einem Desaster. Das schreibt der slowakische Premierminister Robert Fico in eindeutiger Sprache.
Vergangene Woche hat der slowakische Premierminister Robert Fico einen Gastkommentar in der Tageszeitung Pravda verfasst. Darin nimmt er die Ukraine-Strategie der EU auseinander, kritisiert sie scharf und fordert einen Kurswechsel gegenüber Russland. Seit wenigen Tagen macht der Kommentar auch außerhalb der Slowakei die Runde. Denn es sind entschiedene und eindeutige Worte, die Fico formuliert und auch von Viktor Orban in dieser Form nicht zu hören sind. Mehr …

Israelkrieg.  Hamas-Sprecher: Achse des Widerstands weitet Operationen zur Unterstützung Gazas aus. Kurz vor den groß angelegten iranischen Raketenangriffen auf Ziele in Syrien und Irak erklärte die Hamas, die Achse des Widerstands plane, die Operationen an allen Fronten zur Unterstützung des Gazastreifens zu verstärken. Zugleich veröffentlichte man neue Videoaufnahmen von israelischen Geiseln. Mehr …

Rotes Meer. Britischer Premierminister Sunak: Huthi-Angriffe haben nichts mit Gaza zu tun. Der britische Premierminister Rishi Sunak hat am Montag vor dem Parlament die Luftangriffe der USA und Großbritanniens gegen die Huthi-Rebellen als "begrenzte und nicht eskalierende" Maßnahmen zur Selbstverteidigung bezeichnete. Sie hätten nichts mit dem Krieg in Gaza zu tun, behauptete er. Video und mehr …

Vergeltungsmaßnahme: Iran feuert Raketen auf "Terroristen und Spione". Die Islamische Revolutionsgarde hat nach eigenen Angaben am Montag eine IS-Basis in Syrien und eine Hochburg des israelischen Spionagedienstes Mossad im Irak angegriffen. Video und mehr …

Iran feuert Raketen auf "Terroristen und Spione" in Irak und Syrien ab. Laut der Islamischen Revolutionsgarde war der Angriff eine Vergeltung für den Bombenanschlag in Kerman. In Verlautbarungen wird der Ort des Angriffs nicht genannt, Berichte aus dem Irak deuten allerdings darauf hin, dass Raketen in der Stadt Erbil eingeschlagen sind.
Als Vergeltung für die jüngsten Bombenanschläge in Iran hat die Islamische Revolutionsgarde am Montag ballistische Raketen auf eine IS-Basis in Syrien und eine Hochburg des israelischen Spionagedienstes Mossad im Irak abgefeuert.
In der Stadt Kerman wurden am 3. Januar bei zwei Explosionen fast 100 Menschen getötet, als sich Pilger versammelten, um den verstorbenen General Qassem Soleimani zu ehren. Dieser wurde 2021 von US-Geheimdiensten ermordet. Der Islamische Staat IS, auch bekannt als ISIS, bekannte sich zu dem Angriff. Im vergangenen Monat wurden bei einem weiteren Selbstmordattentat in der Stadt Rask 11 iranische Polizisten getötet. Dieser Anschlag wurde der in Pakistan ansässigen Gruppe Jaish Al-Adl angelastet.
Aus einer Erklärung der Islamischen Revolutionsgarde geht hervor: "Als Reaktion auf die jüngsten Verbrechen der Terroreinheiten, die Gruppen unserer lieben Landsleute in Kerman und Rask ungerechterweise gemartert haben, haben wir Versammlungsorte von Kommandeuren und Elementen des IS in den besetzten Gebieten Syriens ausfindig gemacht, die mit den jüngsten terroristischen Vorgängen in Verbindung stehen, und sie mit mehreren ballistischen Raketen eliminiert." In einer weiteren Erklärung teilt die Revolutionsgarde mit, sie habe auch Raketen gegen "eine der wichtigsten Spionagezentralen des zionistischen Regimes (des Mossad) in der Region Kurdistan im Irak" eingesetzt. Mehr …

Mit dem Angriff auf den Jemen haben die USA und Großbritannien die Eskalationsspirale hochgeschraubt. Sobald US-amerikanische und britische Kriegsschiffe im Roten Meer zu sinken beginnen, werden Joe Biden und Rishi Sunak mit ihnen untergehen. Beiden scheint nicht bewusst zu sein, in was für ein Wespennest sie mit dem Angriff gegen den Jemen mit Marschflugkörpern gestochen haben.
Die Vereinigten Staaten und Großbritannien haben den Krieg im Nahen Osten auf den Jemen ausgeweitet, mittels einer Welle von rund einhundert Marschflugkörpern, die sie gegen diesen verarmten und kriegsgebeutelten Staat auf der Arabischen Halbinsel abgefeuert haben. Das war ein verzweifelter Akt von abgehalfterten Imperialisten, der letztendlich ihren Untergang nur noch beschleunigen wird.
Die Angriffe, die mehr als ein Dutzend Ziele im gesamten Jemen trafen, wurden von US-amerikanischen und britischen Kriegsschiffen, U-Booten und Kampfflugzeugen geführt. Berichten zufolge nutzten die USA ihre Stützpunkte in Dschibuti und den Vereinigten Arabischen Emiraten, während die Briten ihre Kampfflugzeuge vom Typ Typhoon von ihren Stützpunkten in Zypern aus starteten. Auf die erste Angriffswelle in der Nacht zum vergangenen Donnerstag folgte dann am darauffolgenden Freitag eine zweite Welle. Dabei zerstörten US-Streitkräfte eine Radarstation auf dem internationalen Flughafen nahe der jemenitischen Hauptstadt Sanaa.
Jemens Streitkräfte, die mit der jemenitischen Rebellenbewegung Ansar Allah (Huthi) verbündet sind, haben anschließend angekündigt, dass alle US-amerikanischen und britischen Installationen und Stützpunkte in der Region nun als legitime militärische Ziele gälten. Sie verkündeten, dass sie gegen die USA und die Briten massive Vergeltungsschläge verüben würden. Auch regionale Verbündete im arabischen Widerstand, von der Hisbollah bis hin zur Hamas, gelobten Vergeltung. Während der Anführer der Ansar Allah, Mohammed al-Bukhaiti sagte, Washington und London hätten mit ihrem Angriff auf den Jemen die größte Torheit in ihrer langen Geschichte imperialen Fehlverhaltens begangen. Berichten zufolge waren Kanada, Australien, die Niederlande und Bahrain an den von den USA angeführten Angriffen auf den Jemen logistisch beteiligt.
Russland und China schlossen sich den vielen internationalen Stimmen an, die diese jüngsten Angriffe auf den Jemen scharf verurteilten und die USA und Großbritannien beschuldigten, illegale Aggressionen und einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht begangen zu haben. Die Angriffe wurden Berichten zufolge von Präsident Joe Biden angeordnet, nachdem Anfang vergangener Woche eine Welle von Angriffen mit Drohnen, die vom Jemen aus gestartete wurden, US-amerikanische und britische Kriegsschiffe im Roten Meer ins Visier genommen hatte. Mehr …

15.01.2024: NATO provoziert das Spiel mit dem Atomfeuer. Ex-CIA-Analyst: »Russland könnte wegen Ukraine ATOMKRIEG mit der NATO riskieren!« Peter Schroeder ist ein ehemaliger CIA-Analyst, der nicht nur für den US-amerikanischen Auslandsgeheimdienst, sondern auch für die US-Botschaft in Moskau und den National Intelligence Council gearbeitet hat. Jüngst thematisierte er die Möglichkeit eines Atomkriegs zwischen Russland und der NATO neu.
Das Risiko dürfe nicht unterschätzt werden. „Das ist ein Fehler. Die US-Beamten haben sich geirrt. Es ist eigentlich ziemlich unwahrscheinlich, dass der russische Präsident Wladimir Putin eine Atomwaffe auf dem Schlachtfeld in der Ukraine einsetzen wird, aber es ist sehr gut möglich, dass er dazu übergeht, eine gegen die NATO einzusetzen“ so Schroeder. Mehr …

Ukrainekrieg.  Ukrainischer Kommandeur: Personalsituation kritisch, es mangelt an jungen Männern. Der Brigadekommandeur der ukrainischen Streitkräfte, Alexei Tarassenko, bezeichnete die Personalsituation in der Armee als kritisch. Demnach mangele es an jungen Männern. Das Durchschnittsalter der Soldaten liege aktuell weit über 40 Jahren, so Tarassenko. Mehr …

Kupjansk: Giazint-Selbstfahrlafetten vernichten ukrainische Militärtechnik. Russlands Vertei-digungsministerium hat neues Filmmaterial aus der Zone der militärischen Sonderoperation veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen Artillerieeinheiten der Truppengruppe West, die mit der Selbstfahrlafette des Typs 2S5 Giazint-S am Frontabschnitt Kupjansk erfolgreich ukrainische Militärtechnik zerstört haben. Video und mehr …

Israelkrieg.  Krieg in Nahost: Palästinensische Krankenhäuser längst am Limit. Der Konflikt im Gazastreifen fordert immer mehr Menschenleben. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza wächst die Zahl der Todesopfer unter den Palästinensern; momentan beläuft sie sich auf rund 24.000, während mehr als 60.500 Personen verletzt wurden. Video und mehr …

Rotes Meer. US-Streitkräfte fangen auf Kriegsschiff gerichtete Huthi-Rakete ab. Nach dem Angriff der USA und Großbritannien auf Stellungen der Huthi im Jemen hatten die Rebellen Rache angekündigt. Nun hat das US-Militär erneut eine Rakete abgewehrt.
Die US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben eine von den Huthi-Rebellen im Jemen auf ein US-Kriegsschiff abgefeuerte Rakete abgefangen. Das zuständige Regionalkommando U.S. Central Command erklärte am Sonntag, gegen 16:45 Uhr Ortszeit sei von Huthi-Gebiet im Jemen aus ein Anti-Schiffs-Marschflugkörper auf den im südlichen Roten Meer fahrenden Zerstörer „USS Laboon“ abgefeuert worden. Die Rakete sei nahe der Küste der Hafenstadt Hodeida von einem US-Kampfjet abgeschossen worden, erklärten die US-Streitkräfte weiter. Es habe weder Schäden noch Verletzte gegeben.
Ultimatum und Luftangriffe. Die USA und Großbritannien hatten in der Nacht zum 12. Januar als Reaktion auf die wochenlangen Attacken der Huthi auf Handelsschiffe im Roten Meer Stellungen der Miliz im Jemen bombardiert. Sie nahmen dabei knapp 30 Ziele ins Visier. Der Militärschlag erfolgte zwei Tage nach einem Ultimatum an die Rebellen, ihre Angriffe auf Schiffe, die das Rote Meer durchqueren, zu stoppen. US-Präsident Joe Biden teilte mit, dies sei eine „direkte Reaktion auf die beispiellosen Angriffe der Huthi“ auf die internationale Schifffahrt im Roten Meer. „Ich werde nicht zögern, weitere Maßnahmen zu ergreifen, um unsere Menschen und den freien Fluss des internationalen Handels bei Bedarf zu schützen.“
Die USA und Großbritannien erhielten bei ihrem militärischen Vorgehen Unterstützung von Deutschland, Australien, Bahrain, Kanada, Dänemark, Neuseeland, Südkorea und den Niederlanden. Mehr …

US-Handelsschiff nahe Jemen von Rakete getroffen. Ein unter der Flagge der Marshallinseln fahrendes US-Handelsschiff ist nach Angaben der britischen Seefahrtsbehörde am Montag in der Nähe der jemenitischen Küste von einer Rakete getroffen worden. An Bord brach Feuer aus, es gebe jedoch keine Verletzten und nur geringen Sachschaden. Das Schiff setzte seine Fahrt fort. Mehr …

Huthi im Jemen trotzen USA und Israel und geben sich weiterhin kämpferisch. In den 20 Jahren ihres Bestehens hat sich die Bewegung der Huthi an die anhaltenden Kämpfe um ihren schiitischen Glauben und ihr schiitisches Land gewöhnt. Sie haben sich den USA, Israel und Saudi-Arabien widersetzt und Rache geschworen. Aber wer genau sind diese Huthis im Jemen? Mehr …

14.01.2024: Friedensformel-Konferenz (ohne Russland). Ukrainische Delegation informiert über Ergebnisse. Nur ein Tag vor dem WEF findet in Davos die 4. Friedensformel-Konferenz zur Ukraine statt. Nationale Sicherheitsberater aus über 80 Delegationen nehmen teil. Die ukrainische Delegation informiert über die Ergebnisse der Friedensformel-Konferenz. Zusammenfassung.
Am vierten Treffen zu den Friedensformeln nahmen 81 Länder und internationale Organisationen teil – 15 mehr als bei der letzten Gesprächsrunde auf Malta im Oktober 2023. Der Chef des Präsidialbüros, Andriy Jermak, betonte an der Pressekonferenz, dass man keinen Waffenstillstand wolle. Die Friedensformel für die Ukraine beinhaltet die Wiederherstellung der territorialen Integrität des Landes, einen vollständigen Abzug der russischen Truppen aus der Ukraine und die Rechenschaftspflicht gegenüber den Verantwortlichen für Kriegsverbrechen.
Treffen zwischen Chinas Premierminister und Selenski? Ein Journalist will wissen, ob es zu einem Treffen zwischen Chinas Premierminister und Selenski in Davos kommen wird. Jermak kenne den finalen Zeitplan nicht. «Wir werden sehen», meint er. Peking, das Russland mindestens den Rücken für den Krieg gegen die Ukraine freihalte, spiele eine zentrale Rolle, meinte Bundesrat Ignazio Cassis am Morgen. Es müsse ein Weg gefunden werden, mit China auf eine Lösung hinzuarbeiten.
Hat die Ukraine genug Waffen? «Wir werden weiter machen, um unser strategisches Ziel zu erreichen, und wir brauchen die Unterstützung unserer Partner dazu», antwortet Rustem Umerov, ukrainischer Verteidigungsminister auf eine Journalisten-Frage. Mehr …

Die Ausgeburten des Krieges im Jahre 2024. Es ist die Aufgabe von Geschichtsschreibung, uns von den Erfahrungen vorhergehender Generationen zu berichten. Wir sollten daher zumindest nicht die eklatantesten Fehler unserer Vorfahren wiederholen. Diese Herausforderung bezieht sich vor allem auf das Gebiet der Kriegsführung, die in unserer Zeit auf der Seite westlicher Zivilisationen leider von Dilettanten betrieben wird, die Kriege provozieren, die sie unmöglich gewinnen können. Mehr ….

Ukrainekrieg.  Panzer schießen – Drohnen korrigieren: Ukrainischer Stützpunkt bei Perwomajskoje zerstört. Russische Aufklärungseinheiten haben feindliche Stellungen bei Perwomajskoje, Region Donezk, identifiziert, wie das Verteidigungsministerium am Sonntag berichtet. Das Kommando beschloss, sie durch Panzerbeschuss außer Gefecht zu setzen. Daraufhin rückten T-80BVM-Panzer vor – deren Beschuss wurde von Drohnen in Echtzeit korrigiert. Dabei sind mehr als zehn ukrainische Soldaten getötet oder verwundet worden. Video und mehr …

14.01.2024:  Davos: Konferenz zu ukrainischer Friedensformel gestartet. Das vierte Treffen zur ukrainischen "Friedensformel", diesmal auf der Ebene der Nationalen Sicherheitsberater, begann am 14. Januar in Davos. Nach Angaben der Agentur Keystone-SDA soll die Konferenz in dieser Angelegenheit voraussichtlich die letzte sein.
Bereits zum vierten Mal wird eine Ukraine-Friedenskonferenz abgehalten, diesmal im schweizerischen Davos am Tag vor dem Beginn des Weltwirtschaftsforums. Das Treffen zum Friedensplan für die Ukraine werde das letzte sein, meldet die Nachrichtenagentur Keystone-SDA unter Berufung auf eine informierte Quelle innerhalb der Schweizer Regierung. Die Agentur zitiert ihren Gesprächspartner mit den Worten: "Man kann nicht jahrelang über diesen Plan diskutieren."
Überdies habe der Gesprächspartner daran erinnert, dass die Position Russlands in dem Plan nicht vertreten sei. Im Mittelpunkt des Treffens steht die sogenannte "Friedensformel" des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij. Die Schweizer Spitzenvertreter hätten nur "begrenzte Erwartungen" an die Diskussion in Davos, so Keystone-SDA weiter. Der russische Außenminister Sergei Lawrow hatte einst die "Friedensformel" von Selenskij als absolut unrealisierbar bezeichnet, was "jeder wisse".
Die Konferenz begann am Sonntagmorgen, 14. Januar. Daran nehmen die Sicherheitsberater der Staats- und Regierungschefs von 81 Ländern sowie die Vertreter internationaler Organisationen teil. Vertreter Russlands und Chinas sind nicht bei dem Treffen anwesend, allerdings beteiligten sich Beamte aus Peking an früheren Gesprächen. Ignazio Cassis, der Schweizer Außenminister, und Andrei Jermak, der Leiter des ukrainischen Präsidentenbüros, führen den Vorsitz des Treffens. Jermak zufolge sei "die Friedensformel keine Wunschliste, sondern ein detaillierter Vorschlag". Er zeigte sich auch sicher, dass durch die aktive Beteiligung vieler Drittstaaten dieser "eine enorme Legitimation erhalten" werde.
Nach Einschätzung des Wall Street Journals, das sich auf mit dem Thema vertraute Diplomaten bezieht, gebe es kaum noch Chancen, die Position der großen Länder zu ändern, die ihre Neutralität erklärt hätten. Als solche Staaten werden Indien, Indonesien, Saudi-Arabien, Südafrika und Brasilien angeführt. Der Zeitung zufolge betrachte Kiew die Konferenz als entscheidend, um internationale Unterstützung zu gewinnen und Druck auf Moskau auszuüben. Mehr …

Israelkrieg. 100 Tage Gaza-Krieg: Israel ist weit vom Erreichen seiner Kriegsziele entfernt. Am 100. Tag des Krieges gegen die Menschen in Gaza ist Israel einem Medienbericht zufolge noch weit davon entfernt, seine Kriegsziele zu erreichen.
Die israelische Zeitung Haaretz hat den Krieg Israels gegen die Hamas einem Realitäts-Check unterzogen. Das Ergebnis: Tel Aviv ist weiter vom Erreichen seiner Kriegsziele entfernt als gedacht. Gleichzeitig kündigt die Armee an, härter gegen die Hamas vorzugehen. Als einen von mehreren Gründen führte Haaretz an, Israel sei vom Umfang des Hamas-Tunnelsystems im Gazastreifen überrascht worden.
Die unterirdischen Gänge sind demnach ausgeklügelter als vermutet. Die Führungsspitze der Organisation Hamas sei darin relativ gut vor Angriffen geschützt, heißt es. Sie umgebe sich mit den aus Israel verschleppten Geiseln. Es sei aus diesen Gründen schwierig, sie zu besiegen, schrieb die Zeitung. Neben der Zerstörung der Hamas will Israel mit dem Krieg auch die Freilassung aller in den Gazastreifen verschleppten Geiseln erreichen. Die Zerstörung der freigelegten Tunnel dauere zudem länger, als es der für den Militäreinsatz angedachte Zeitplan vorgesehen habe, hieß es in dem Bericht weiter.
In den ersten beiden Monaten des Krieges habe es zudem die Annahme gegeben, die Hamas werde aufgrund der hohen Verluste in ihren Reihen aufhören zu kämpfen. Dies sei nicht passiert, und es sei zweifelhaft, ob dies noch geschehen werde. Mitglieder des militärischen Arms der Hamas kämpften dem Bericht zufolge nach der Zerschlagung ihrer Bataillone im Norden des Gazastreifens nun als Guerilla-Truppen weiter. Die Hamas-Kämpfer tauchten dabei aus Tunneln auf und griffen israelische Soldaten an. Mehr …

Gesundheitsministerium im Gazastreifen: 135 Palästinenser innerhalb von 24 Stunden getötet. Bei einem nächtlichen Angriff der israelischen Armee (IDF) auf ein Haus in der Stadt Rafah im Gazastreifen wurden Berichten zufolge 14 Palästinenser getötet, darunter ein zweijähriges Mädchen. Video und mehr …

100 Tage seit Kriegsbeginn: Weltweite Demos für Frieden. Im Vorfeld des 100. Tages seit Beginn des Konflikts zwischen der Hamas und Israel fanden in vielen Städten der Welt Proteste statt, auch in Israel. Die Leiterin des RT-Nahost-Büros, Maria Finoschina, besuchte die Demonstration in der Stadt Tel Aviv. Video und mehr …

Weitere Luftangriffe auf Jemen: Russland warnt vor Ausweitung des Gaza-Krieges. Moskau erklärte vor dem UN-Sicherheitsrat, die westliche Diplomatie in Nahost bedeute "neue Bombardierungen und Zerstörung". Zugleich setzen die USA ihre Luftangriffe auf den Jemen fort.
Die USA und ihre Verbündeten trügen "persönlich" dazu bei, dass sich der Gaza-Krieg zwischen Israel und der Hamas auf die gesamte Region ausbreite, warnte der russische UN-Vertreter Wassili Nebensja bei einer Sitzung des Weltsicherheitsrates, wie die russische Nachrichtenagentur TASS meldete. Russland und China verurteilten auf einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates am Samstag die Angriffe der USA und Großbritanniens auf Jemen scharf. Moskau erklärte vor dem Organ der Vereinten Nationen, die westliche Diplomatie in Nahost bedeute "neue Bombardierungen und Zerstörung".
"Die angelsächsische Achse und seine Satelliten verletzen erneut in eklatanter Weise die UN-Charta und andere Normen des Völkerrechts und untergraben die Lage in der ohnehin schon brennenden [westasiatischen] Region weiter", sagte der Ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen, Nebensja auf der Sitzung. Russland hatte die Dringlichkeitssitzung beantragt, nachdem am Freitag US-amerikanische und britische Schiffe im Roten Meer mehrere jemenitische Städte angegriffen hatten.
Nach dem umfangreichen Militärschlag der USA und Verbündeter gegen die Menschen im Jemen haben die US-Streitkräfte abermals eine Stellung der Huthi angegriffen. Ziel des Angriffs in der Nacht zum Samstag sei eine Radaranlage der Miliz gewesen, teilte das US-Militär mit. Ein aktuelles Satellitenbild zeigt Schäden durch Luftangriffe auf eine Radaranlage am Flughafen von Sanaa im Jemen. Mehr …

13.01.2024: Ukrainekrieg.  Sichtbares Scheitern: Ukrainische Luftabwehr hat Russland nichts entgegenzusetzen. Nach mehreren russischen Angriffen auf militärische Infrastruktur räumt Kiew de facto öffentlich das Scheitern der ukrainischen Luftabwehr ein. Das Problem ist nicht nur der Mangel an westlichen Luftabwehrkomplexen, sondern auch die russische Taktik. Mehr …

Israelkrieg. Platzhalter

Will die EU wirklich Schiffe ins Rote Meer schicken? Angeblich sollen sie ganz ernsthaft daran arbeiten, die Untergebenen von Josep "Dschungel" Borrell, wie die ganze EU sich an dem US-Einsatz gegen den Jemen beteiligen könne. Dabei wäre das nur eine unnütze Geste der Unterwerfung gegenüber der US-Regierung. Nachdem Bundesaußenministerin Annalena Baerbock im Verlauf des Tages zu dem Angriff der USA und Großbritanniens auf den Jemen erklärte, "die Reaktion hat unsere politische Unterstützung", meldete die Tagesschau, die EU plane eine Beteiligung an dem Militäreinsatz im Roten Meer, der von den USA mit dem Namen "Prosperity Guardian", Wächter des Wohlstands, versehen worden war. Grundlage der Meldung sei ein Vorschlag des Auswärtigen Diensts der EU unter der Leitung von Josep Borrell, der am 22. Januar auf einem Treffen der Außenminister behandelt werden soll.
Dieses Vorhaben sei, so der Bericht, ein Ersatz für eine Ausweitung der vor Somalia bereits laufenden Operation "Atalanta" auf den Jemen, die am spanischen Veto gescheitert sei. Öffentlich sichtbar war allerdings ein anderer Ablauf – nach anfänglichen Zusicherungen, sich am US-Einsatz zu beteiligen, hatten unter anderem Frankreich und Spanien ihre Beteiligung zurückgenommen; von den ursprünglich Willigen verblieben zuletzt nur die USA, Großbritannien, Bahrain, Kanada, Australien und die Niederlande, wobei nur die beiden ersten mit eigenen Schiffen im Roten Meer unterwegs sind.
Wenn Borrell also einen derartigen Vorschlag vorlegt, ist noch lange nicht gesichert, dass die EU-Außenminister dem tatsächlich zustimmen werden. Immerhin lautet die klare Aussage seitens der Huthi, Schiffe, die weder israelische Eigner hätten noch Israel anlaufen würden, hätten nichts zu befürchten, und zumindest die taiwanesische Reederei Evergreen hatte dementsprechend erklärt, Israel schlicht aus den Routen zu streichen. Im Internet kursieren inzwischen sogar Gerüchte, Schiffe, die durch den Suezkanal fahren wollten, würden per Funk signalisieren, an Bord befänden sich nur Chinesen. Mehr …

Deutschland schickt Fregatte „Hessen“ ins Rote Meer. Um die Handelswege vor den Huthi-Rebellen zu schützen, plant die EU einen Einsatz. Dabei will Deutschland die Fregatte Hessen ins Rote Meer schicken. Zur Zeit fahren viele Reedereien einen Umwege über das Kap der guten Hoffnung.
Die EU plant eine neue Mission, um den Seeverkehr im Roten Meer gegen Huthi-Angriffe zu sichern. Deutschland will sich mit der Fregatte „Hessen“ beteiligen – und auch Waffengewalt einsetzen, um Raketen und Drohnen der Huthis abzufangen. Deutschland will sich mit einer Fregatte vom Typ F-124 an einer EU-Mission zur Sicherung des Seeverkehrs im Roten Meer gegen Angriffe der Huthis beteiligen. Nach Informationen von WELT AM SONNTAG soll die Fregatte „Hessen“ am 1. Februar in Richtung der Region starten.
Das Schiff der Marine verfügt über eine Radaraufklärung, die 1000 Ziele gleichzeitig erfassen kann, Flugabwehrraketen und hat Kampfhubschrauber an Bord. Zuletzt war die Fregatte sechs Monate für die Nato in der Nordsee und der Arktis für Übungen und zur Abschreckung Russlands unterwegs. Mehr …

Rotes Meer: USA gehen erneut gegen Huthi-Stellungen vor – deutsches Kriegsschiff soll sich an Mission beteiligen. Uneinigkeit in der EU über Strategie. Nach Wochen von Raketenangriffen der Huthi-Milizen auf zivile Handelsschiffe haben die USA und ihre Verbündeten Luftangriffe gegen Einrichtungen der proiranischen Rebellen vorgenommen. Präsident Biden will eine Eskalation vermeiden – die Huthis drohen mit Vergeltung.
Am frühen Samstagmorgen, 13. Januar, haben Streitkräfte der USA erneut Luftschläge gegen militärische Einrichtungen der vom Iran gesteuerten Huthi-Rebellen im Jemen durchgeführt. Bereits am Tag zuvor hatten sich mehrere Nationen unter Führung der USA und Großbritanniens an einer Intervention gegen etwa 30 Huthi-Stellungen beteiligt. Hintergrund des Vorgehens sind seit Wochen andauernde Angriffe der Rebellen gegen zivile Handelsschiffe im Roten Meer.
USA sprechen von mindestens 28 Angriffen der Huthis auf zivile Schifffahrt. Wie BBC mitteilt, hat sich der amerikanische Militärschlag gegen eine Radarstation der Iran-Proxys gerichtet. Das Zentralkommando der US-Streitkräfte (CENTCOM) hat um 3:45 Uhr morgens durchgeführten Angriff mithilfe von Tomahawk-Raketen bestätigt. In einer Erklärung auf X heißt es vonseiten der Streitkräfte auch, es gebe einen Zusammenhang mit der Offensive vom Vortag. Die Operation diene dem Ziel, die Fähigkeiten der Huthis zu beeinträchtigen, Seeschiffe, einschließlich Handelsschiffe, im Roten Meer anzugreifen. Seit dem 19. November 2023 hätten die proiranischen Rebellen mindestens 28-mal versucht, zivile Schiffe im Roten Meer und im Golf von Aden anzugreifen oder einzuschüchtern. Mehr …

Karin Leukefeld: "Die USA stehen aktuell mit ihren Angriffen auf die Huthis ziemlich allein". Wir sprachen mit der Journalistin Karin Leukefeld über die Angriffe auf den Jemen. Ihr zufolge wird das Vorgehen der USA und ihren Verbündeten von vielen Ländern nicht unterstützt. Video und mehr …

12.01.2024:  USA und Vereinigtes Königreich bombardieren Jemen. Am Freitag haben das britische und amerikanische Militär Ziele im Jemen bombardiert. Bei den Angriffen wurden sie von Australien, Bahrain, Kanada und den Niederlanden unterstützt. Das US-Luftwaffenkommando für den Nahen Osten behauptet, es habe über 60 Ziele an 16 Standorten im Jemen getroffen. Video und mehr …

Machtdemonstration ohne strategisches Kalkül: Westen bombardiert erneut Jemen. Der Jemen war erneut einer offensichtlich amerikanisch-britischen Aggression ausgesetzt, womit der Westen Huthi-Operationen zur Unterstützung Gazas stoppen will. Mit Bombardierungen des Jemen erreicht allerdings nur Israel sein Ziel, die USA in den Nahost-Krieg hineinzuziehen.
Die von den USA geführten Luftangriffe auf den Jemen als Reaktion auf Angriffe der Huthi auf die Schifffahrt im Roten Meer lenkten am Freitag die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit wieder auf armes Land, das in den vergangenen Jahren einem brutalen Krieg der von Saudis und dem Westen geführten Koalition ausgesetzt war.
Die saudisch geführte Kriegskoalition im Jemen begann im März 2015 ihre Militäroperationen. Sie hatte dabei grünes Licht seitens des Westens und führte dabei laut UNO-Berichten eine der bislang schwersten humanitären Katastrophen der Welt herbei. Militärische Erfolge der von Iran unterstützten Huthi läuteten aber später ein Umdenken in der arabischen Kriegskoalition in Richtung eines Einfrierens des Krieges ein.
Der Jemen war aber erneut nach einer langen Pause am Freitag einem massiven Angriff amerikanischer und britischer Schiffe, U-Boote und Kampfflugzeuge ausgesetzt. Die USA und Großbritannien attackierten nach eigenen Angaben mithilfe der Niederlande, Kanadas und Bahrains Stellungen der Huthi. Das US-Militär setzte über 100 präzisionsgelenkte Waffen ein, um über 60 Ziele im Jemen zu treffen. Dies sei eine "direkte Reaktion auf die beispiellosen Angriffe der Huthi auf die internationale Schifffahrt im Roten Meer", teilte das Weiße Haus in einer schriftlichen Stellungnahme von US-Präsident Joe Biden mit. Die Huthi haben Rache für den Militärschlag der USA, Großbritanniens und anderer Verbündeter im Jemen bereits angekündigt. "Die USA und Großbritannien werden bereit sein müssen, einen hohen Preis zu zahlen", drohte ein Vertreter der von Iran unterstützten Huthi.
Iran verurteilt die Angriffe der USA und Großbritanniens auf den Jemen. Es seien mehrere Städte im Jemen angegriffen worden, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Nasser Kanaani, dem Nachrichtenportal Nournews zufolge. Russland beantragt eine dringende Sitzung des UN-Sicherheitsrates, um die Angriffe auf die Huthi im Jemen zu besprechen. Mehr …

USA starten neuerlich Angriffe auf Jemen und Houthi. Aus Solidarität mit den Palästinensern im Gazastreifen haben die Houthi seit einiger Zeit den Seeverkehr mit dem von den USA unterstützten Israel blockiert. Nach dem gescheiterten Versuch, eine Anti-Houthi-Koalition unter dem dämlichen Namen Operation Prosperity Garden zu bilden, haben die USA ihren Handlanger Großbritannien gebeten, einen Angriff auf die Houthi zu unterstützen.
Richard Medhurst ist ein unabhängiger, britischer Journalist. Er arbeitet bei der UNO und schreibt über internationale Angelegenheiten, US-Politik und Naher Osten. Er schreibt auf X/Twitter:  „Jemen erfüllt seine Pflicht nach Art. 1 der Völkermordkonvention, Israel für seinen Völkermord zu verhindern und zu bestrafen. Wenn es Ihnen nicht gefällt, dass der Jemen auf Handelsschiffe schießt, dann sollten Sie auch keine 2000-Pfund-Bomben auf Palästinenser abfeuern. Alle nicht-israelischen Schiffe können passieren. Es ist ganz einfach.“ Mehr …

Nach Angriffen auf Handelsschiffe. Zuspitzung im Roten Meer: Militärschlag gegen Huthi-Stellungen – Produktionspause in Grünheide. Tesla muss die Produktion stoppen; die Schifffahrt im Roten Meer stockt. Nun flogen die USA und Alliierte Luftangriffe auf Stellungen der mit dem Iran verbündeten Huthi im Jemen. Die Huthi kündigten Rache an.
Eine von den USA geführte Allianz hat in der Nacht zum 12. Januar Stellungen der vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen angegriffen. Der Militärschlag erfolgte zwei Tage nach einem Ultimatum an die Rebellen, ihre Angriffe auf Schiffe, die das Rote Meer durchqueren, zu stoppen. US-Präsident Joe Biden teilte mit, dies sei eine „direkte Reaktion auf die beispiellosen Angriffe der Huthi“ auf die internationale Schifffahrt im Roten Meer. „Ich werde nicht zögern, weitere Maßnahmen zu ergreifen, um unsere Menschen und den freien Fluss des internationalen Handels bei Bedarf zu schützen.“
Die USA und Großbritannien erhielten bei ihrem militärischen Vorgehen Unterstützung von Deutschland, Australien, Bahrain, Kanada, Dänemark, Neuseeland, Südkorea und den Niederlanden. In einer gemeinsamen Erklärung betonten die USA, Großbritannien und andere Verbündete, darunter Deutschland, die Angriffe dienten der „Deeskalation der Spannungen und der Wiederherstellung der Stabilität“. Sie würden mit Blick auf anhaltende Bedrohungen nicht zögern, Leben zu verteidigen und den freien Fluss des Handels in einer der weltweit wichtigsten Wasserstraßen zu schützen. Verbündete: Militärschlag im Einklang mit UN-Charta. Mehr …

Der Westen hat eine völlig psychotische Vorstellung von Luftangriffen. In Wirklichkeit sind Bombenangriffe nicht weniger grausam als Angriffe mit Gewehren, Granaten, Messern oder Macheten. Sie ermöglichen sogar noch mehr Grausamkeit. Das kanadische Online-Portal The Breach hat einen Brief der CBC-Journalismuschefin Nancy Waugh veröffentlicht, der die bizarre psychologische Beziehung der westlichen Bevölkerung zu Bomben und Luftangriffen in fremden Ländern verdeutlicht.
Als Antwort auf die wiederholten Beschwerden eines pensionierten Professors des Humber College über die extrem voreingenommene Sprache, die Kanadas öffentlich-rechtlicher Sender bei der Beschreibung von Israels Krieg gegen den Gazastreifen verwendet, gab Waugh zu, dass die CBC routinemäßig Wörter wie „mörderisch“, „bösartig“, „brutal“, „Massaker“ und „Gemetzel“ benutzt, um den Hamas-Angriff vom 7. Oktober zu beschreiben. Während sie weit weniger emotionsgeladene Wörter wie „intensiv“, „unerbittlich“ und „bestrafend“ verwendet, um Israels Vorgehen im Gazastreifen in den vergangenen drei Monaten zu beschreiben.
Waugh verteidigte diese extreme Diskrepanz damit, dass sich Israels Angriffe im Gazastreifen von den Angriffen der Hamas auf Israelis dadurch unterschieden, dass die israelischen Tötungen „aus der Ferne“ erfolgten. „Es werden unterschiedliche Wörter verwendet, denn obwohl beide zu Toten und Verletzten führen, sind die Ereignisse, die sie beschreiben, sehr unterschiedlich“, schrieb Waugh. „Während des Überfalls durchbrachen bewaffnete Hamas-Männer den Grenzzaun und griffen Israelis direkt mit Schusswaffen, Messern und Sprengstoff an. Die Bewaffneten verfolgten Festivalbesucher, griffen Kibbuzniks an und erschossen sie, lieferten sich Nahkämpfe und warfen Granaten. Der Angriff war brutal, oft bösartig und mit Sicherheit mörderisch“.
„Bomben, die aus Tausenden Metern Höhe abgeworfen werden, und Artilleriegranaten, die kilometerweit in den Gazastreifen geschossen werden, verursachen Tod und Zerstörung in großem Ausmaß, aber sie werden aus der Ferne ausgeführt“, so Waugh weiter. „Die tödlichen Folgen sind für diejenigen, die sie verursachen, unsichtbar, und die Quelle ist für diejenigen, die leiden und sterben, unsichtbar“. Mehr … 

USA und Großbritannien fliegen Angriffe auf Huthis im Jemen. Als Reaktion auf die Attacken der Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe im Roten Meer haben die USA und Großbritannien Luftangriffe gegen die Miliz geflogen. US-Präsident Joe Biden bestätigte die Angriffe und sprach von „erfolgreichen Bombardierungen“.
Die USA und Großbritannien haben die Huthis im Jemen angegriffen – und mehr als ein Dutzend Standorte getroffen. Joe Biden sprach von erfolgreichen Bombardierungen. Die Huthi sagten, die Angreifer würden einen „hohen Preis“ zahlen. Auch Deutschland unterzeichnete eine Erklärung. Mehr …

US-Überfall auf den Jemen: Völkerrecht ist Makulatur. Mit dem Überfall auf den Jemen geht die Erosion des internationalen Rechts weiter. Auch in diesem Fall stellt sich Deutschland auf die Seite der Gewalt und des Bruchs internationaler Regeln. Die Einhegung des Westens durch die internationale Staatengemeinschaft wird dringlicher.
In einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats am 10. Januar wurde eine Resolution angenommen, in der die Huthi-Bewegung dazu aufgefordert wird, sofort alle Angriffe auf die zivile Schifffahrt zu unterlassen. Die Resolution wurde mit der Mehrheit der Stimmen der Sicherheitsratsmitglieder angenommen, vier Länder haben sich enthalten, darunter Russland und China, die mit dem Verzicht auf ihr Vetorecht den Weg für die Resolution frei gemacht haben.
Russland hatte zuvor Änderungen am Text vorgeschlagen, um die Resolution gegen den Missbrauch der USA zur Legitimation von militärischer Gewalt besser abzusichern. Dies wurde von der Vertreterin der USA unter anderem mit dem Argument abgelehnt, Russland würde eine Verbindung der Angriffe der Huthi und dem Bombardement Israels auf Gaza verknüpfen. Die USA könnten zwischen den Angriffen der Huthi und dem Krieg im Gazastreifen keine Verbindung erkennen.
Der ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen, Wassilij Nebensja, unterstrich nach der Annahme der Resolution, sie könne nicht als Freifahrtschein der USA und ihrer Vasallen für eine weitere militärische Eskalation verstanden werden. Keinen Tag später eskalierten die USA und Großbritannien die Situation, in dem sie den Jemen angriffen und sich erneut über die internationale Ordnung in arroganter Form hinwegsetzten. Viel deutlicher konnten die USA nicht ausdrücken, wie gleichgültig ihnen die UN und das Bemühen um Diplomatie und friedliche Lösungen ist.
Die USA und mit ihnen Großbritannien machten mit dem Überfall auf den Jemen erneut deutlich, dass sie sich an das internationale Recht und an internationale Vereinbarungen nicht gebunden fühlen. Ihr beständiger Drang auf Eskalation schon bestehender Konflikte ist die aktuell größte Gefahr für die Stabilität nicht nur in Nahost, sondern in der Welt. Die USA sind noch nicht in der Realität der Gegenwart angekommen. Sie verstehen sich noch immer als einzige Weltmacht und glauben an den ordnenden Charakter einer pax americana. Doch statt Ordnung zu stiften, stiften sie in ihrem Kampf gegen den Abstieg nur Chaos und Zerstörung. Mit dem Überfall auf den Jemen haben sie den Konflikt zweifellos eskaliert. Mehr … 

USA bombardieren Gebiete im Jemen – Huthi bereiten Vergeltungsschlag vor. Am Freitagmorgen wurden Einrichtungen im gesamten Jemen mit amerikanischen und britischen Raketen angegriffen. Die Huthi kündigten Vergeltung an. Sie warnten, Washington und London würden für die Bombardierung des Jemen einen hohen Preis zahlen. Video und mehr …

Ukrainekrieg. Platzhalter

Israelkrieg. Platzhalter

Das westliche Imperium (USA & GB) bombardiert den Jemen, um Israels völkermörderische Operationen im Gazastreifen zu schützen. Darum geht es dem US-Imperium. Darum ging es schon immer. Diese Leute zeigen uns genau, wer sie sind.
Die USA und Großbritannien haben Berichten zufolge mehr als ein Dutzend Einrichtungen im Jemen mit Tomahawk-Raketen und Kampfflugzeugen angegriffen, unterstützt durch logistische Hilfe aus Australien, Kanada, Bahrain und den Niederlanden. In einer Erklärung von US-Präsident Biden hieß es, die Angriffe auf „Ziele der Huthi-Rebellen im Jemen“ seien eine „direkte Reaktion auf die beispiellosen Angriffe der Huthi auf internationale Seeschiffe im Roten Meer“.
Was Biden in seiner Erklärung über die „Antwort“ seiner Regierung auf die Angriffe der Huthis auf Schiffe im Roten Meer nicht erwähnt, ist die Tatsache, dass diese Angriffe im Roten Meer selbst eine Antwort auf die israelischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Gaza sind. Unerwähnt bleibt auch, dass die Angriffe nach dem ersten Verhandlungstag vor dem Internationalen Gerichtshof stattfanden, bei dem Israel von Südafrika des Völkermords in Gaza beschuldigt wird.
Die USA und Großbritannien haben also das ärmste Land im Nahen Osten bombardiert, weil es versucht hat, einen Völkermord zu verhindern. Und nicht nur das: Sie haben das gleiche Land bombardiert, in dem sie jahrelang die genozidalen Gräueltaten Saudi-Arabiens unterstützt haben, bei denen zwischen 2015 und 2022 Hunderttausende Menschen getötet wurden, in einem erfolglosen Versuch, die Machtübernahme der Huthis zu verhindern. Mehr ….

USA und Vereinigtes Königreich bombardieren Jemen. Am Freitag haben das britische und amerikanische Militär Ziele im Jemen bombardiert. Bei den Angriffen wurden sie von Australien, Bahrain, Kanada und den Niederlanden unterstützt. Das US-Luftwaffenkommando für den Nahen Osten behauptet, es habe über 60 Ziele an 16 Standorten im Jemen getroffen. Video und mehr …

11.01.2024: Plädoyer für eine parteiübergreifende internationale „Breite Koalition der Vernunft“ für Deeskalation im Neuen West-Ost-Konflikt. Das vorliegende Konzept für eine „Breite Koalition der Vernunft“ genannte ‚Friedensbewegung 2.0‘ hatte der Autor als Tischvorlage für das letzte Treffen von Egon Bahr, Antje Vollmer und Michail Gorbatschow (u.a.) im Sommer 2015 in Moskau verfasst. Anlass dieses Treffens war die Vorstellung der russischen Übersetzung des Buches „Am Abgrund: Streitschrift für einen anderen Umgang mit Russland“ des CSU-Politikers Wilfried Scharnagl gewesen. Den prominenten Deutschen und Russen sollten mit diesem Papier Anregungen für einen internationalen Neustart der Friedensbewegung geliefert werden. Dazu gehörte ein deutsch-russischer „STOP!!!-Appell“ sowie das vorliegende „Plädoyer“ als theoretischer Unterbau.
Im Hinblick auf die aktuell allerseits heftig vermisste kraftvolle ‚Friedensbewegung 2.0‘ stellen wir das Konzept aus dem Abstand von achteinhalb Jahren erneut zur Diskussion. (Die russische Übersetzung findet sich auf der Plattform des „Russian International Affairs Council“.) Der konsequent internationale und ‚block‘übergreifende Ansatz könnte hier hilfreich sein.
Ausgangssituation. Der kriegerische Konflikt in der Ukraine, der bereits tausende Menschen das Leben kostete, ist nicht der Beginn, sondern der bislang sichtbarste Ausdruck eines erneuten geopolitischen ‚Nullsummenspiels‘ zwischen dem Westen (USA/EU) und Russland, des ‚Neuen West-Ost-Konflikts‘. Solange diese geopolitische Rivalität zwischen dem Westen und Russland anhält, kann als ‚bestmögliche‘ Handlungsoption allenfalls eine Eindämmung und das schrittweise Einfrieren des Ukraine-Konfliktes (Minsk II) infrage kommen (‚Frozen Conflict‘). Eine wirkliche Lösung des Konfliktes ist unter den gegebenen Bedingungen definitiv ausgeschlossen. Mit anderen Worten: Der Ukraine-Konflikt – und damit der Neue West-Ost-Konflikt – ist dabei sich zu chronifizieren. Mehr …

Ukrainekrieg.  "Bei jedem Wetter bereit" – Angriffseinheiten beim Training auf Übungsgelände in Lugansk. Auf einem Übungsgelände in der Volksrepublik Lugansk trainieren Angriffseinheiten der Gruppe "Zentrum" intensiv. Aufnahmen zeigen, wie die Soldaten Granaten werfen und den Umgang mit Waffen sowohl im städtischen als auch im unwegsamen Gelände üben. Video und mehr …

US-Geheimdienste: Russland hat ballistische Raketen aus Nordkorea eingesetzt. Neues Jahr – alte Anschuldigungen. Die USA haben angebliche Raketenlieferungen aus Nordkorea an Russland verurteilt. Solche Vorwürfe gibt es seit 2022, aber jetzt wollen die USA sie auf die Ebene des UN-Sicherheitsrats bringen. Video und mehr …

Was will der Westen verhandeln? Russland verhandelt nur über Kiews Kapitulation. Abgesänge auf die Ukraine, mindestens jedoch auf deren Streitkräfte und deren territoriale Integrität, die sich neuerdings in westlichen Mainstreammedien häufen, sollen dem Publikum im Westen Friedensverhandlungen versüßen. Doch selbst diese Rechnung soll ohne den Wirt gemacht werden.
Trotz zahlreicher Briefe an den Weihnachtsmann brachte das neue Jahr weder dem kollektiven Westen noch der Ukraine das erhoffte neue Glück, Geld und Gesundheit, sondern das Gegenteil, in erster Linie in Bezug auf den Krieg: Nachdem Russlands Armee sich in den Feiertagen an ihren gemäß logistischer Langzeitplanung von langer Hand angelegten Vorräten an totalitärem Olivier-Salat gestärkt hatte, begann sie die noch lebenden Überreste der ehemaligen Ukrainischen SSR mit doppeltem Krafteinsatz zu bearbeiten. Praktisch jeden Tag werden dort militärische Objekte und militärisch relevante Industrieobjekte dem Erdboden gleichgemacht.
Jede neue rote Markierung auf der Landkarte war den westlichen Medien willkommener Anlass für zahlreiche Veröffentlichungen: Die Medien vergaßen aus irgendeinem Grund die "weltweit total isolierte Tankstelle" mit ihrer in Stücke zerrissenen Wirtschaft. Stattdessen begannen sie Trauerlieder zu singen und Nachrufe auf die ukrainische Armee zu schreiben, etwa bei Sky News: "Die russische Armee tilgt mit einem Schlag ganze Großbetriebe der ukrainischen Rüstungsindustrie, die über lange Zeit aufgebaut wurden, vom Antlitz der Erde." Mal klagt die New York Times: "Die ukrainische Armee trägt wegen russischer Lenkgleitbomben und Drohnen große Verluste davon."
Mal tauchen wahre Hiobsbotschaften über neue, dank schwarzer Farbe in der Nacht schwer zu erspähende und mit dem Radar des ukrainischen Militärs kaum zu ortende Kamikaze-Drohnen der Typenreihe Geran auf: "Die Ukraine wurde erstmals von einer düsenstrahlangetriebenen Version der Geran-Drohne angegriffen, die mit einer Geschwindigkeit über 500 Kilometer pro Stunde die Landesmitte erreichte."
Entgegen ihrer sonst mit religiösem Eifer gepflegten Sitte sahen diese Leuchttürme der westlichen Wahrheit davon ab, Information von Sergei Schoigu zu dementieren, der bei einer Videokonferenz am 9. Januar 2024 berichtete, dass die Verluste der ukrainischen Streitkräfte im vergangenen Jahr 215.000 Mann und 28.000 Einheiten schwerer Waffen und Kampffahrzeuge überstiegen. Mehr …

Exklusiv: Gefreite Elfisa Skubina gewährleistete Rettung von zahlreichen Verletzten. Nach dem Beginn der militärischen Sonderoperation im Jahr 2022 gingen Hunderttausende russischer Bürger an die Front zur Verteidigung ihrer Heimat. RT DE hatte die einzigartige Gelegenheit, mit einer Heldin der Sonderoperation, der Gefreiten Elfisa Skubina, zu sprechen. Video und mehr …

Israelkrieg.  Krieg in Nahost: Israels Militär meldet Tunnel-Fund – Südafrika klagt vor dem IGH gegen Israel. Israelische Truppen haben nach eigenen Angaben einen weiteren Hamas-Tunnel im Gazastreifen entdeckt, in dem Geiseln festgehalten worden seien: "Überreste von Geiseln gefunden, Geisel-DNA", so der israelische Militärsprecher. Video und mehr …

In Konflikt zwischen USA und Iran verwickelter Öltanker gekapert – Kursänderung nach Iran. Erneut wurde im Arabischen Meer ein Tanker gekapert. Der Verdacht fiel auf Iran, da das Schiff unter einem früheren Namen in einen jahrelangen Streit verwickelt war, in dessen Verlauf die USA eine Million Barrel iranischen Rohöls illegal beschlagnahmt hatten. Der Tanker soll mittlerweile Kurs auf iranische Gewässer genommen haben. Mehr …

Ray McGovern: Wird die CIA Israel helfen? Im Podcast "Judging Freedom" befasst sich der ehemalige CIA-Analyst Ray McGovern mit dem aktuellen Strategiewechsel Israels, einen Teil seiner militärischen Kräfte aus Gaza abzuziehen. Einerseits wertet er dies als mögliches Zeichen für ein Scheitern der Militäroperation der IDF gegen die Hamas. Video und mehr …

Wird der Krieg in Gaza auf die Straßen westlicher Städte übergreifen? Die Frage ist nicht ob, sondern wann die Gewalt in Gaza auf die Straßen europäischer und amerikanischer Städte übergreifen wird. Die Ermordung von Saleh Al-Arouri (Beirut, 2. Januar), einem Mitglied der Hamas-Führung, hat die Bedrohung durch die Terrorgruppe, die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah und die Dschihadisten deutlich erhöht.
Die Hisbollah hat geschworen, Vergeltung zu üben, wenn im Libanon ein Vertreter der vom Iran unterstützten Widerstandsachse getötet wird, zu der neben der Hamas, den jemenitischen Huthis und irakischen Milizen auch die libanesische Schiitenmiliz und die Islamische Republik gehören. Um den bankrotten Libanon nicht in einen ausgewachsenen Krieg zu verwickeln, könnte die Hisbollah sich dafür entscheiden, Vergeltung weit entfernt von der israelisch-libanesischen Grenze zu üben, bemerkt Modern Diplomacy, obwohl sie am Samstag 62 Raketen auf einen israelischen Beobachtungsposten abfeuerte, was sie als „vorläufige Reaktion“ auf den Tod Al-Arouris bezeichnete. Der Angriff schien kalibriert zu sein, um die Feindseligkeiten mit den Israelis unter Kontrolle zu halten.
Im Irak soll Mohammad Hussein Al-Kawtharani, der Vertreter von Hisbollah-Führer Hasan Nasrallah, koordinierte Angriffe auf US-Ziele vorbereiten. Das US-Außenministerium hat eine Belohnung von 10 Millionen Dollar für Informationen über Al-Kawtharanis Aktivitäten, Netzwerke und Verbündete ausgesetzt. Die Hamas hält es für die beste Option, auf die Tötung Al-Kawtharanis mit Anschlägen auf israelische Botschaften, diplomatische Einrichtungen und Vertretungen im Ausland zu reagieren. Es ist unwahrscheinlich, dass die Hamas eine Flut von Raketen aus dem Gazastreifen auf israelische Städte, von denen die meisten von der Luftabwehr Iron Dome abgefangen werden, als ausreichende Antwort betrachten wird.
Der Islamische Staat rief zu Angriffen auf zivile Ziele in Europa und den USA auf, darunter Kirchen und Synagogen. Mehr …

Huthi: Söldner der Vereinigten Emirate im Jemen planen Anschläge unter "falscher Flagge". Von den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützte Söldnergruppen im Jemen sollen Angriffe unter falscher Flagge auf Handelsschiffe planen, um den USA einen Vorwand zur Militarisierung des Roten Meeres durch die US-Flotte zu liefern. Die Huthi versichern, nur Schiffe anzugreifen, die mit Israel in Verbindung stehen. Mehr …

Kriegspropaganda. Explosive Endzeitphantasien. Vor dem Hintergrund des Gazakrieges laufen die PR-Maschinen rechter Denkfabriken in den USA und ihrer deutschen Ableger heiß. Denunziationsnetzwerke fahren seit Beginn der IDF-Operation »Eiserne Schwerter« unter Hochdruck Kampagnen gegen Muslime und internationale Friedensaktivisten.
Das Middle East Forum (MEF) in den USA propagiert mit dem Slogan »First victory, then peace« eine Kapitulation der Palästinenser als einzige Lösung des Nahostkonflikts und unterhält mehrere Monitoring-Plattformen zur Bespitzelung von zu Staatsfeinden erklärten Oppositionellen. An den Universitäten, Schulen, im Geschäftsleben, in der Justiz, sogar im Kongress gebe es eine wachsende »Allianz zwischen Linksextremisten und den radikalen Moslems« mit »tiefsitzendem Hass« auf die USA, erklärte MEF-Gründer Daniel Pipes im Dezember in einem Interview mit dem Sender One America News Network. »Die müssten wir bekämpfen«, appellierte Pipes, der intensive Kontakte zur islamfeindlichen Rechten in Europa – von Tommy Robinson in Großbritannien bis zur AfD – unterhält. Ähnlich das auf Verbreitung von Islamophobie spezialisierte The Investigative Project on Terrorism und die Medien-Watchdog-NGO Committee for Accuracy in Middle East Reporting in America (CAMERA). Letztere hat in der Vergangenheit immer wieder jüdische Publizisten und die linksliberale Zeitung Haaretz als »Israel’s Jewish Defamers« attackiert, jüngst aber auch Menschenrechts- und Hilfsinitiativen, etwa Ärzte ohne Grenzen, als Hamas-Propagandisten angeprangert.
Auf Plakaten, die in deutschen Großstädten aufgehängt wurden, ist ein kleines Mädchen mit traurigen Augen abgebildet. Daneben steht der Appell, sich »gegen einen wirklichen Völkermord« auszusprechen. »Während Sie woanders hinschauen, findet in Sudan ein echtes Massenschlachten statt«, so die Anklage auf der Homepage der Initiative »Stop Darfur Genocide«. Deren zweite Botschaft mit Verweis auf den Gazastreifen wird im Subtext vermittelt: Die Tragödie, die sich dort abspielt, ist nicht wirklich und nicht echt.
Verantwortlich für diese Kampagne zeichnet die European Foundation for Democracy (EFD). Bisher ist die in Brüssel ansässige Stiftung nicht durch Engagement für humanitäre Hilfe aufgefallen: »EFD ist eine Denkfabrik, die eng mit einem transatlantischen Netzwerk neokonservativer und islamophober Aktivisten verbunden ist«, heißt es in einer 2016 von der Universität Bath veröffentlichten Studie mit dem Titel »The Israel Lobby and the European Union«. Die EFD gilt als Ableger des den Republikanern nahestehenden Regime-Change-Thinktanks Foundation for Defense of Democracies (FDD) in Washington D. C.; sie wird zumindest zeitweise von diesem wie von der US-Botschaft und der EU-Kommission finanziert. Mehr …

10.01.2024: Ukrainekrieg.  Keine Chance zum Verstecken: Russische Truppen orten den Gegner mit modernsten Aufklärungssystemen. Die Aufklärer der russischen Armee verfügen über modernste Radaranlagen. Mit solchen Systemen lassen sich feindliche Infanterie und Ausrüstung auch tief hinter den Frontlinien leicht identifizieren. Vorrangige Ziele sind dabei Fahrzeuge: Sobald sie entdeckt sind, wird das Ziel in der Regel von einer Drohne aus visuell bestätigt. All diese Daten werden dann an die Artillerie weitergeleitet, welche die gegnerischen Ziele vernichtet. Video und mehr …

Stabile Verbindung: Fernmeldekräfte stellen die Kommunikation im Gefecht sicher. Fernmeldekräfte der russischen Armee erfüllen ihren Kampfauftrag mit aller Kraft. Trotz schlechtem Wetter und feindlichem Beschuss sorgen sie für eine stabile Kommunikation. Zudem führt die russische Armee völlig neue Technologien ein, wie zum Beispiel neue Satellitenkommunikationssysteme, die nicht gestört werden können. Video und mehr …

Israelkrieg.  Ermordung eines 17-Jährigen in Palästina: Israelische Soldaten feuern wahllos auf Zivilisten. Am Freitag sollen israelische Soldaten in einem Dorf nahe Ramallah, Palästina, aus der Ferne auf junge Zivilisten geschossen haben. Ein 17jähriger wurde dabei tödlich verletzt. Video und mehr …

09.01.2024: Ukrainekrieg. Nach militärischem Zusammenbruch setzt Kiew auf Terror. Die jüngsten Anschläge in Belgorod zeigen, wie sehr sich das neonazistische Regime auf die Tötung von Zivilisten konzentriert. Innerhalb und außerhalb der Sonderoperationszone kommt es zu einer massiven militärischen Eskalation. Moskau startet massive Angriffe gegen die Ukraine, nachdem die entmilitarisierte Region Belgorod von Kiew mit Terroraktionen überzogen wurde. Angesichts des militärischen Fiaskos und der Unmöglichkeit, den Kampf mit angemessenen Mitteln fortzusetzen, setzt das neonazistische Regime auf Terrorismus als Kriegstaktik gegen Russland.
Am 30. Dezember starteten die ukrainischen Streitkräfte einen mörderischen Streubombenangriff auf Belgorod, bei dem Dutzende Menschen getötet und Hunderte verletzt wurden, darunter mehrere Kinder. Da es in der Region kein militärisches Ziel gab, das den Angriff gerechtfertigt hätte, handelte es sich um einen vorsätzlichen Angriff auf die Zivilbevölkerung, der nach internationalem Recht als Verbrechen eingestuft werden kann. Russische Diplomaten bei der UNO forderten eine Dringlichkeitssitzung zu diesem Thema und Generalsekretär Antonio Guterres selbst verurteilte das Vorgehen Kiews. Ein Konsens über eine Bestrafung der Ukraine kam jedoch erwartungsgemäß nicht zustande, da die westlichen Staaten das Vorgehen des neonazistischen Regimes vorbehaltlos unterstützten.
In den folgenden Tagen bombardierte die Ukraine weiterhin Belgorod und forderte weitere Opfer. Daraufhin verschärfte Russland seine Maßnahmen und traf mehrere militärische, industrielle und kritische Infrastrukturziele in mehreren ukrainischen Städten, darunter Charkow, Kiew und sogar Lwow. Unter anderem wurden Entscheidungs- und Logistikzentren zerstört, die für die Planung der Angriffe auf Belgorod genutzt wurden. Die letzten Tage waren somit zweifellos von einer militärischen Eskalation geprägt, die für die Zukunft des Konflikts entscheidend sein könnte. Mehr …

Israelkrieg. Platzhalter

08.01.2024: Ukrainekrieg. Die Vereinbarungen zwischen USA und Russland über die Durchführung des Kriegs in der Ukraine. Die offizielle Geschichte lautet, dass der politische Westen erst im Februar 2022 merkte, dass es die Ukraine gibt. Tatsächlich arbeiten die USA schon länger auf diesen Krieg hin und trafen Verabredungen mit Russland, wie der Krieg zu führen sei und was die Grenzen des Erlaubten sind. Das enthüllten gut informierte Beamte der US-Regierung gegenüber Newsweek.
Der Artikel datiert vom 5. Juli 2023, wurde bisher nicht so richtig gewürdigt aber von einem Blogger wieder entdeckt. Sein Alter tut seiner Bedeutung keinen Abbruch, denn die darin enthaltenen Informationen sind aktueller denn je. Die westlichen Medien haben in zwei Jahren Propaganda, Russland als einen völlig dysfunktionalen gescheiterten Staat mit einem unvorstellbar schwachen Militär dargestellt. Sie sind nun verwirrt, wieso die Ukraine nun doch den Krieg zu verlieren scheint und die US-Regierung das scheinbar hinnimmt. Die einzige logische Schlussfolgerung ist also, dass es sich um einen vorsätzlichen Akt der USA handelt – die einzige Frage, die bleibt, ist, warum die USA die Niederlage der Ukraine absichtlich herbeiführen sollten. Mehr …

Schoigu: Wir nähern uns konsequent den angekündigten Zielen der Sonderoperation. Die ukrainische Gegenoffensive wurde dank der effektiv eingerichteten Verteidigungslinien, der Kampfeffektivität der russischen Truppen und der Zuverlässigkeit der Ausrüstung vereitelt. Die Hauptaufgabe der Sonderoperation für 2023 sei erfüllt worden. Video und mehr … 

Israelkrieg. Platzhalter

US-Kriegspläne 2023 gescheitert. Die amerikanische Strategie, gleichzeitig einen Krieg gegen Russland und China zu führen, wurde durch die Entstehung einer neuen Front im Nahen Osten durchkreuzt. Im Jahr 2023 waren alle amerikanischen Kriegspläne durchkreuzt. Washington bereitete sich auf ein Konfliktszenario gegen die Mächte vor, die den geopolitischen Übergang zur Multipolarität anführten – Russland und China. Die sich verschärfende Sicherheitskrise im Nahen Osten verhinderte jedoch die erfolgreiche Umsetzung der amerikanischen Strategie.
Zunächst ist daran zu erinnern, dass die zentrale Leitlinie amerikanischer Militärpolitik spätestens seit dem Ende des Kalten Krieges die Fähigkeit war, „zwei Kriege gleichzeitig zu gewinnen“. Nach der Zerschlagung der UdSSR wurde Washington zur Hegemonialmacht, zweifellos stärker als jedes andere Land der Welt. Damals gab es keinen Staat, der stark genug gewesen wäre, um einen direkten Konflikt gegen die US-Streitkräfte zu gewinnen, weshalb die USA glaubten, zwei Konflikte gleichzeitig führen und gewinnen zu können.
Mit der Zeit hat sich dieses Szenario verändert. Länder wie Russland und China entwickelten sich militärisch und wirtschaftlich und begannen, die globale Geopolitik neu zu gestalten. Dies führte zu Spannungen zwischen dem Westen, angeführt von den USA, und den multipolaren Mächten, die ihren Höhepunkt in der Ukraine-Krise fanden.
Im Jahr 2022 machte Russland dem Westen klar, dass es nicht bereit ist, militärischen Interventionismus in seinem strategischen Umfeld zu tolerieren. Mit dem Beginn der militärischen Sonderoperation in der Ukraine unternahm Moskau den bislang wichtigsten Schritt in Richtung Multipolarität. Die USA reagierten darauf, indem sie den Konflikt in einen Stellvertreterkrieg verwandelten, die Unterzeichnung eines Friedensabkommens durch Kiew verhinderten und eine Kampagne systematischer militärischer Unterstützung starteten, in deren Verlauf die gesamte NATO Waffen und Geld an das neonazistische Regime schickte, um Russland zu bekämpfen.
Es wäre jedoch naiv zu glauben, dass die USA wirklich einen Krieg gegen Russland mithilfe der Ukraine „gewinnen“ wollten. Kiew wäre niemals in der Lage, Moskau zu besiegen, da es nicht einmal über genügend Truppen verfügt, um einen längeren Konflikt durchzustehen. Das Ziel der Amerikaner, so gaben ukrainische Offizielle zu, sei lediglich, „Russen zu töten“. Mit anderen Worten: Da die USA den Krieg nicht gewinnen konnten, wollten sie Russland einfach zermürben und Chaos und Instabilität in Moskaus strategischem Umfeld schaffen. Mehr …

07.01.2024: Ukrainekrieg.  Ukraine: Mit Gewalt an die Front. Die Ukraine will bis zu einer halben Million Männer für den Einsatz an der Front mobilisieren und greift dabei zu immer rabiateren Methoden. Das musste auch eine Frau im Gebiet Transkarpatien feststellen, deren Ehemann den Häschern des Militärs bei einer Straßenkontrolle in die Hände geriet. Video und mehr …

Israelkrieg.  Israel setzt Offensive insbesondere im Norden von Gaza fort. Auch am Wochenende setzt Israel seine Luft- und Bodenoffensive im Gazastreifen fort. Es wird behauptet, dass Dutzende von Menschen in Gaza am Samstag durch einen Luftangriff mittels einer Drohne verwundet oder getötet wurden. Unterdessen gab der offizielle Sprecher der israelischen Armee Daniel Hagari zu Protokoll, dass die Hamas enthauptet worden sei. Video und mehr …

Israelischer Drohnenangriff in Westjordanland: Sechs Palästinenser getötet. Auch das Westjordanland geriet heute unter starken israelischen Beschuss. Lokale Behörden berichten über sechs getötete Menschen durch einen israelischen Drohnenangriff auf die Stadt Dschenin. Video und mehr …

Israel setzt Offensive insbesondere im Norden von Gaza fort. Auch am Wochenende setzt Israel seine Luft- und Bodenoffensive im Gazastreifen fort. Es wird behauptet, dass Dutzende von Menschen in Gaza am Samstag durch einen Luftangriff mittels einer Drohne verwundet oder getötet wurden. Unterdessen gab der offizielle Sprecher der israelischen Armee Daniel Hagari zu Protokoll, dass die Hamas enthauptet worden sei. Video und mehr …

06.01.2024:  Südkorea ordnet Evakuierung von Insel wegen "Provokation" an. Diese Maßnahme erfolgt inmitten von Berichten über ein größeres Artilleriefeuer des Nordens in der Nähe einer Grenzinsel. Die Spannungen haben in den letzten Wochen zugenommen, nachdem die Vereinigten Staaten und Südkorea Großübungen durchgeführt haben.
Südkorea hat die Zivilbevölkerung auf einer Insel nahe der Grenze zu Nordkorea aufgefordert, sich in Schutzräume zu begeben, nachdem Pjöngjang im Rahmen einer militärischen "Provokation" Hunderte Artilleriegranaten abgefeuert hatte. Der Evakuierungsbefehl wurde am Freitagnachmittag zweimal von den örtlichen Behörden erlassen, berichtete die Nachrichtenagentur Yonhap und stellte fest, dass es "offensichtliche Anzeichen für eine militärische Provokation durch Nordkorea" gab. Ein ungenannter Beamter wurde von Yonhap mit den Worten zitiert: "Wir haben die Evakuierung angekündigt, nachdem wir einen Anruf von einer Militäreinheit erhalten haben, die sagte, dass sie einen Seestreik auf der Insel Yeongpyeong durchführt, da es eine Situation mit einer nordkoreanischen Provokation gibt."
Seouls Generalstabschef (JCS) erklärte später, Nordkorea habe am Freitagmorgen rund 200 Artilleriegeschosse vor seiner Westküste abgeschossen. Die Geschosse landeten in einer maritimen Pufferzone, die im Rahmen eines Abkommens zwischen den beiden Koreas aus dem Jahr 2018 eingerichtet worden war, von dem sich Pjöngjang jedoch inzwischen zurückgezogen hat. JCS-Sprecher Oberst Lee Sung-jun sagte: "Wir warnen eindringlich davor, dass die gesamte Verantwortung für solche krisenverschärfenden Situationen bei Nordkorea liegt, und drängen auf einen sofortigen Stopp." Mehr …

Ukrainekrieg.  EU bezeichnet Tötung russischer Kinder als "Akt der Selbstverteidigung". Kiews Angriff mit verbotener Streumunition auf Belgorod, bei dem auch Kinder getötet wurden, wird im Westen ignoriert. Dieses Verhalten zeigt deutlich, dass dem Westen nichts heilig ist, wenn es darum geht, Russland Schaden zuzufügen.
Die EU benötigte vier Tage, um ihre Position zu dem terroristischen Angriff Kiews auf Zivilisten in der russischen Stadt Belgorod zu formulieren. Frankreichs Außenministerium stellte fest, dass "die Ukraine in Übereinstimmung mit Artikel 51 der UN-Charta in Selbstverteidigung gehandelt hat". Brüssel ging noch weiter als Paris und betonte, dass es "nicht die Absicht hat, Informationen aus Russland zu vertrauen". Damit haben die Paneuropäer erstens bewiesen, dass es möglich ist, Russen ohne Bedenken (natürlich in "Notwehr") zu töten, und zweitens sei unklar, ob die Kinder tatsächlich gestorben sind. Mehr …

Israelkrieg.  Krieg in Nahost: "Israelische Streitkräfte zielen direkt auf Journalisten ab". Die Lage für die zwei Millionen Palästinenser im Gazastreifen wird immer kritischer. Video und mehr …

Israelische Armee in Nablus einmarschiert. Der anhaltende Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern fordert immer mehr Menschenleben. Video und mehr …

Hisbollah-Chef droht Israel mit "Strafe" für die Ermordung von Hamas-Anführer. Mit dem jüngsten Anschlag in Beirut besteht die Gefahr, dass der Krieg im Gazastreifen auf den Libanon übergreifen könnte. Die Hisbollah soll seit dem 8. Oktober Hunderte von Angriffen gegen Israel ausgeführt haben.
Der Generalsekretär der Hisbollah, Hassan Nasrallah, erklärte am Freitag in seiner Fernsehansprache, dass der libanesische Widerstand seit dem 8. Oktober Hunderte von Angriffen gegen Israel ausgeführt habe, und wies auf die "Gelegenheit" hin, die sich durch die Fortschritte an der Südgrenze bietet. "Wir befinden uns an einem historischen Wendepunkt, der uns die einmalige Gelegenheit bietet, jeden Zentimeter unseres Landes vollständig zu befreien und ein Gleichgewicht herzustellen", sagte Nasrallah am Freitag in einer mit Spannung erwarteten Rede. Mehr …

05.01.2024: Wir sind viel zu nahe an einem neuen großen Krieg im Nahen Osten. Es gibt mehr als genug Fronten, an denen ein neuer schrecklicher Krieg im Nahen Osten ausbrechen könnte, und die Dinge stehen an allen Fronten viel zu nahe am Abgrund.
Die USA und ihre Verbündeten haben eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, in der sie die jemenitischen Huthis drängen, ihre Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer einzustellen. Die Huthis, die sich offiziell Ansarallah nennen, haben mit ihrer maritimen Taktik die israelischen Hafenaktivitäten als Reaktion auf die anhaltenden israelischen Massaker im Gazastreifen stark eingeschränkt. In der Erklärung heißt es, dass die jemenitischen Angriffe „eine direkte Bedrohung für die Freiheit der Schifffahrt darstellen, die die Grundlage des Welthandels auf einer der weltweit wichtigsten Wasserstraßen ist“, und sie „erhebliche Kosten und wochenlange Verzögerungen bei der Lieferung von Waren verursachen“.
Viele Kritiker haben auf die Ironie hingewiesen, dass die westliche Allianz mit militärischer Intervention droht, um Schiffscontainer und Unternehmensgewinne zu schützen, während Menschen durch israelische Luftangriffe abgeschlachtet und durch den israelischen Belagerungskrieg ausgehungert werden – mit nichts als der freundlichen Unterstützung derselben Mächte. „Die palästinensische Journalistin Yasmine El-Sawabi twitterte: „Die Palästinenser würden es wirklich lieben, die gleiche Aufmerksamkeit und den gleichen Schutz wie Schiffscontainer zu erhalten. Mehr …

Bundesregierung unterstützt Ultimatum gegen Huthi-Milizen wegen deren Attacken auf Handelsschiffe und sucht nach Wegen zur Entsendung eines deutschen Kriegsschiffs ins Rote Meer. Die Bundesregierung unterstützt eine ultimative Drohung mit militärischen Maßnahmen gegen die Huthi-Milizen wegen deren Attacken auf Handelsschiffe im Roten Meer. Unter Führung der USA haben zwölf Staaten, darunter Deutschland, am Mittwoch angekündigt, sie würden „böswillige Akteure“ für Angriffe auf „den freien Verkehr von Waren auf den zentralen Seewegen“ in Nah- und Mittelost „zur Rechenschaft“ ziehen, falls diese ihre Aktivitäten nicht „sofort“ einstellten. Großbritannien, das die Drohung ebenfalls unterstützt, bereitet Luftangriffe auf Stellungen der Ansar Allah, wie die Huthi-Milizen offiziell heißen, vor und zieht zudem Angriffe auf deren Boote in Betracht. Berlin will Schiffe an der Seite der US-geführten Marinekoalition Operation Prosperity Guardian („Wächter des Wohlstands“) ins Rote Meer entsenden, hat aber noch nicht geklärt, in welchem formalen Rahmen dies geschehen kann und welches Kriegsschiff dafür zur Verfügung steht. Der Plan, das Mandat der EU-Operation Atalanta am Horn von Afrika auf das Rote Meer auszuweiten, ist vor kurzem gescheitert. Ansar Allah will die Angriffe auf Handelsschiffe fortsetzen, bis Israel den Krieg im Gazastreifen stoppt. Mehr …

Ukrainekrieg.  Exklusives RT-Interview mit den Helden der russischen Sonderoperation. Es gibt keine edlere Sache als die Heimat zu verteidigen. Von dem seit langem schwelenden Konflikt im Donbass, den Russland jetzt zu lösen versucht, fühlen sich nicht nur die Einwohner vor Ort, sondern auch Menschen in anderen Teilen des großen Landes zutiefst betroffen. Auf Abruf und freiwillig kommen kampfbereite Menschen hierher, um dem Blutvergießen ein Ende zu setzen und den Zivilisten einen ruhigen Schlaf und einen klaren Himmel über dem Kopf zurückzugeben. Video und mehr …

Israelkrieg.  Neue Operationen der israelischen Streitkräfte im Westjordanland. Der Konflikt im Gazastreifen zwischen den Palästinensern und Israel fordert immer mehr Menschenleben. Bereits mehr als 22.400 Palästinenser sind dem Konflikt zum Opfer gefallen, rund 57.600 weitere wurden verletzt. Unterdessen machen beide Seiten Videos von Kämpfen publik. Bei einem gestrigen israelischen Luftangriff auf die Stadt Chan Yunis wurden überwiegend Wohnhäuser und eine Moschee getroffen: 14 Menschen kamen dabei ums Leben. Israel weitete zudem seine Operationen im Westjordanland aus. Video und mehr

Israels Gaza-Rückzug, ein Vorspiel zum totalen Krieg. Lassen Sie sich durch den israelischen Truppenabzug aus dem nördlichen Gazastreifen nicht beirren. Tel Aviv hat nicht vor, diesen Krieg zu beenden, und eskaliert an allen anderen Fronten, auch im Libanon. Zu Beginn des neuen Jahres begann die israelische Besatzungsarmee mit dem Abzug eines großen Teils ihrer Streitkräfte aus dem nördlichen Gazastreifen.
Dieser Rückzug bedeutete nicht das Ende des Krieges im Gazastreifen, und schon gar nicht bedeutete er eine Beruhigung der libanesisch-israelischen Front. Im Gegenteil, die Verringerung des Kriegstempos im Gazastreifen erhöht die Möglichkeiten eines israelischen Krieges im Libanon. Die Kämpfe zwischen der Besatzungsarmee und der Hisbollah entlang der südlibanesischen Grenze, die seit dem 8. Oktober zur Unterstützung des Widerstands im Gazastreifen stattfinden, nehmen von Tag zu Tag an Intensität zu.
Washington und Tel Aviv haben versucht, den Druck auf die Hisbollah zu erhöhen, indem sie vor der Möglichkeit eines großangelegten Krieges zwischen den israelischen Streitkräften und dem libanesischen Widerstand warnten. Diese Taktik wurde bereits lange vor der Ermordung des stellvertretenden Leiters des Politbüros der Hamas, Saleh Al-Arouri, am 2. Januar durch einen israelischen Luftangriff in Dahiyeh, einem südlichen Vorort von Beirut, angewandt. Die Tötung von Al-Arouri erhöht nun die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Krieg ausweitet. Die dritte Phase steht bevor. Mehr …

Der Persische Golf: Ein Schauplatz für strategische Manöver und unerfüllte Ziele. Die kriegerischen Auseinandersetzungen in Westasien haben sich von Palästina auf den Persischen Golf, Teile des Indischen Ozeans, den Golf von Aden und das Rote Meer ausgeweitet. Die USA haben die größte Kriegsflotte seit dem WK II in der Region sowie im östlichen Mittelmeer stationiert. Die Region ist für Europa eine der wichtigsten Handelsrouten. Eine Unterbrechung hätte katastrophale Folgen.
Was wirklich passiert in der Region wird von den Altmedien weitgehend ignoriert, man verlässt sich auf Informationen der kriegführenden USA. Die Hintergründe beleuchtet Aleks von Black Mountain Analysis, dessen aktuelle Analyse wieder mit seiner freundlichen Genehmigung in deutscher Fassung hier zu lesen ist. Mehr …

Nordkorea feuert rund 200 Granaten ab, Südkorea evakuiert Insel. Nordkoreas Machthaber erklärte Ende des Jahres auf einem Parteitag, keine Vereinigung mit Südkorea mehr anzustreben. Kim Jong Un fordert, die Kriegsvorbereitungen seines Landes zu „beschleunigen“, einschließlich des Atomprogramms. Nun flogen 200 Granaten gen Südkorea.
Nordkoreas Militär hat nach südkoreanischen Angaben nahe der umstrittenen Seegrenze zwischen den beiden verfeindeten Staaten mehr als 200 Artilleriegeschosse abgefeuert. Die Geschosse seien nördlich der Seegrenzlinie ins Gelbe Meer gefallen, teilte der Generalstab in Südkorea mit. Die Granaten hätten keine Schäden angerichtet. Südkorea hat die Evakuierung der Insel Yeonpyeong angeordnet. Es handele sich um eine „präventive Maßnahme“, sagte ein Vertreter des südkoreanischen Verteidigungsministeriums bei einer Pressekonferenz. Die Insel, die nur rund zehn Kilometer vor Nordkorea liegt, war bereits 2010 Ziel eines Angriffs der nordkoreanischen Artillerie gewesen. Vier Menschen wurden damals getötet. Laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur „Yonhap“ hatten die Streitkräfte Südkoreas und der USA am Donnerstag nahe der Grenze zu Nordkorea ebenfalls eine Artillerieübung begonnen.
Nordkoreanische Staatsmedien hatten zuvor gemeldet, Machthaber Kim Jong Un habe bei einem Fabrikbesuch zu einer Ausweitung der Produktion von Raketenwerfern aufgerufen – in Vorbereitung einer „militärischen Machtprobe“ mit Südkorea und den USA.
Keine Vereinigung mit Südkorea mehr angestrebt. Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat gefordert, die Kriegsvorbereitungen seines Landes zu „beschleunigen“. Dies gelte auch für das nordkoreanische Atomprogramm, meldete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Donnerstag. Kim äußerte sich auf einem wichtigen Jahresendtreffen der in Nordkorea herrschenden Arbeiterpartei. Während der Parteitagung erklärte er, sein Land strebe nicht mehr die Vereinigung mit dem südlichen Nachbarn an. Mehr …

04.01.2024: Ukrainekrieg.  Selbstmordkommando: Letzter Vorstoß der ukrainischen Armee in der Gegenoffensive gerät ins Stocken. Trotz verzweifelter Versuche, einen Brückenkopf am linken Ufer des Dnjepr in der Region Cherson zu errichten, hat Kiew im Jahr 2023 die Initiative an allen anderen Frontabschnitten vollständig verloren. Infolgedessen bleibt der Nutzen der fortgesetzten Angriffe in der Region Cherson fraglich. Mehr …

248 russische Kriegsgefangene kehren nach Russland zurück. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums sind am Mittwoch 248 russische Kriegsgefangene aus dem von Kiew kontrollierten Gebiet heimgekehrt. Angaben der russischen Militärbehörden deuten auf komplizierte Verhandlungen hin, die von den Vereinigten Arabischen Emiraten vermittelt wurden. Die aus der ukrainischen Gefangenschaft freigelassenen Armeeangehörigen sollen demnach in medizinischen Einrichtungen in Russland ärztlich versorgt und rehabilitiert werden. Video und mehr …

Rainer Rupp: Auch 2024 keine Aussichten auf Waffenstillstand in der Ukraine. Vermehrt hört man jetzt von den USA und ihrer NATO die Forderung nach einem Waffenstillstand, um den heißen Konflikt einzufrieren. Diesbezügliche Vorstellungen werden in einem neuen Papier der US-Denkfabrik RAND entwickelt, machen aber bereits deutlich, dass sich Russland unter diesen Bedingungen niemals auf einen Waffenstillstand einlassen wird. Mehr …

Israelkrieg. Nach gescheitertem Militäreinsatz in Gaza: Wie Israel durch Anschlagserie das Blatt wenden will. Auf die gezielten Anschläge auf einen Anführer der Hamas im Libanon und einen iranischen General in Syrien folgte nun das Blutbad bei einer Gedenkfeier für den ermordeten General Soleimani in Iran. Israel hat seine Ziele in Gaza verfehlt und scheint nun auf eine Provokation hinzuarbeiten, um vom Versagen der IDF in Gaza abzulenken. Das blutige Massaker in Iran und die Ermordung eines Anführers der Hamas in Libanon sowie den gezielten Anschlag auf einen General der iranischen Revolutionsgarde haben die gefährlichen Spannungen im Nahen Osten weiter erhöht, nachdem Israel seine Ziele in Gaza verfehlt hat.
Nach dem gezielten Anschlag auf den Vizechef des Politbüros der Hamas, Saleh al-Aruri, am 2. Januar in der libanesischen Hauptstadt Beirut warnte die Hisbollah Israel vor einer Eskalation des Konflikts mit dem Libanon. Der Mossad-Terroranschlag in der libanesischen Hauptstadt, der von einer Drohne ausgeführt wurde, war nicht nur ein Affront gegen die libanesische Regierung. Er war vor allem eine Provokation gegen die mächtige Schiitenorganisation Hisbollah. Sie ist mit der Hamas verbündet und kontrolliert die dicht besiedelten südlichen Vorstädte von Beirut, wo sich die tödliche Explosion ereignete. Bei dem Anschlag sollen neben al-Aruri weitere Kommandeure der palästinensischen Widerstandskämpfer getötet worden sein.
Israel hatte zudem Ende Dezember den iranischen General Sayyed Razis Mousavi durch einen gezielten Luftangriff auf eine Farm nahe Damaskus ermordet. Der Sprecher der iranischen Revolutionsgarden, Ramezan Sharif, warf seinerzeit Israel vor, mit der Ermordung Mousavis den Krieg auf andere Länder ausweiten zu wollen. Mehr …

Hisbollah-Chef droht Israel: "Krieg ohne Regeln". Der Generalsekretär der Hisbollah, Hassan Nasrallah, hat am Mittwochnachmittag eine mit Spannung erwartete Rede in Beirut vor seinen Anhängern gehalten. Die Rede erfolgte kurz nach der Tötung des Hamas-Anführers Saleh al-Aruri, der am Dienstag in Beirut bei einem Anschlag ums Leben kam. Nasrallah drohte Israel mit Vergeltung. Mehr …

Nebensja zur Lage am Roten Meer: Direkte Projektion der Gewalt in Gaza und der geopolitischen Spiele. Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja hat sich am Mittwoch in der Sitzung des UN-Sicherheitsrates zu den Sicherheitsbedrohungen für die Handelsschifffahrt im Roten Meer geäußert. Dabei bezeichnete er die Lage als "direkte Projektion der Gewalt in Gaza" und als Folge der wachsenden Empörung der Länder des Nahen Ostens. Video und mehr …

03.01.2024: Ukrainekrieg.  Exklusiv aus Marjinka: Umkämpfte Stadt vollständig unter russischer Kontrolle. Die Stadt Marjinka in der Volksrepublik Donezk war schon seit 2014 ein Brennpunkt. Nach langen Kämpfen ist die Stadt nun vollständig unter russischer Kontrolle. RT DE Korrespondent Iwan Poljanskij hat Marjinka kurz darauf besucht und machte sich ein Bild von der Lage vor Ort. Video und mehr …

Der Westen ignoriert den ukrainischen Terrorangriff auf Belgorod. Am 30. Dezember hat die Ukraine einen Terrorangriff auf ein Straßenfest in der russischen Stadt Belgorod durchgeführt. Obwohl es 25 Tote, darunter fünf Kinder, und über 100 Verletzte gab und der Angriff mit illegaler Streumunition durchgeführt wurde, schweigen Politiker und Medien im Westen.
Am 30. Dezember um 15.00 Uhr Ortszeit hat die ukrainische Armee ein Neujahrs-Straßenfest auf dem zentralen Platz der russischen Stadt Belgorod mit Raketen beschossen, die mit illegaler Streumunition bestückt waren. Dabei gab es nach bisherigem Stand 25 Tote, darunter fünf Kinder, und über 100 Verletzte, darunter auch Kinder. Alle Opfer sind Zivilisten, auf Videos von dem Beschuss (siehe hier, hier und hier) ist keinerlei Militär zu sehen. Die Ukraine hat ein Volksfest gezielt mit illegaler Streumunition beschossen, um so viele Zivilisten wie möglich umzubringen. Dass Russland daher von einem Terrorangriff spricht, ist nicht verwunderlich. Mehr …

Israelkrieg.  Libanon: Israelische Armee tötet stellvertretenden Hamas-Führer mit Drohnenangriff. Bei einem Drohnenangriff in einem Vorort Beiruts wurde der stellvertretende Hamas-Führer Saleh al-Aruri getötet. Die Organisation, wie auch US-Quellen, machen Israel für den Angriff verantwortlich. Die libanesische Hisbollah droht mit unmittelbaren Konsequenzen. Israel nennt den Vorgang eine "chirurgisch genaue Attacke". Video und mehr …

Krieg im Nahen Osten. Nach Tod von Hamas-Anführer droht Eskalation. Der Konflikt im Nahen Osten droht sich nach der Tötung eines Anführers der islamistischen Hamas im Libanon zu verschärfen. Israels Armee schweigt, die Hisbollah im Libanon droht. Der Überblick.
Die Tötung eines Anführers der islamistischen Hamas im Libanon hat zu einer weiteren gefährlichen Eskalation des Konflikts mit Israel geführt und die Verhandlungen zur Freilassung der Geiseln im Gazastreifen torpediert. Während Israels Militär Berichte über eine gezielte Tötung von Saleh al-Aruri nicht kommentieren wollte, kündigte die Hisbollah-Miliz im Libanon am Dienstagabend Vergeltung an: „Dieses Verbrechen wird niemals ohne Antwort oder Strafe vorübergehen.“ Fortschritte, um einen Geisel-Deal zu erreichen, seien nun nicht mehr möglich, meldete die israelische Zeitung „Haaretz“ unter Berufung auf arabische Diplomatenkreise.
Hamas und Hisbollah geben Israel die Schuld. Der Vize-Leiter des Politbüros der Hamas war bei einer Explosion in Libanons Hauptstadt Beirut ums Leben gekommen, wie dpa aus Kreisen der Hisbollah am Dienstagabend erfuhr. Insgesamt starben dabei laut der mit der Hisbollah verbündeten Hamas sieben Menschen, darunter auch zwei Anführer des bewaffneten Arms der Hamas. Die Terrororganisation gab umgehend Israel die Schuld.
Al-Aruri, den Israel als Drahtzieher von Anschlägen im Westjordanland sah, galt schon länger als mögliches Anschlagsziel. Er soll für die Aktivitäten des militärischen Hamas-Arms im Westjordanland zuständig gewesen sein. Israel übernahm keine Verantwortung für al-Aruris Tötung, wie der Sicherheitsberater der israelischen Regierung betonte. Israels Sicherheitsberater um Entschärfung bemüht. Mehr …

Israel im Mehrfrontenkrieg. Schwere Gefechte in Gaza. Auch in besetzter Westbank kein Ende der Gewalt. Die heftigen Kämpfe zwischen der israelischen Armee und palästinensischen bewaffneten Gruppen gehen unvermindert weiter. Besonders betroffen waren am Dienstag nach Angaben des libanesischen Fernsehsenders Al-Majadin ein Gebiet im Norden des Küstenstreifens, ferner Gaza-Stadt und das südliche Khan Junis, wo Israel eine Zentrale der Hamas lokalisiert haben will. Laut Agentur Reuters wurden israelische Panzer aus Gaza-Stadt abgezogen, wo sie sich tagelang Gefechte mit palästinensischen Kämpfern geliefert hätten.
Auch setzte die israelische Armee ihre Bombardements in Gaza fort, während die Hamas weiter Raketen auf israelisches Territorium abfeuerte. Nach Angaben des Wall Street Journals vom Wochenende sind mittlerweile 70 Prozent aller Gebäude in Gaza zerstört. Die Zeitung sprach von »einer der zerstörerischsten Militärkampagnen der neueren Geschichte«. Erst am Freitag hatten die USA Israel am eigenen Parlament vorbei mittels einer »Notverordnung« neue Militärhilfen in Höhe von 150 Millionen US-Dollar genehmigt. In der israelisch besetzten Westbank gibt es ebenfalls kein Ende der Gewalt. Mehr …

Explosion in Beirut - Hamas-Anführer al-Aruri getötet – das ist bekannt. Hamas-Anführer Saleh al-Aruri wurde in Beirut getötet. Die Hamas gibt Israel die Schuld. Israel relativiert den Vorfall. Was ist passiert? In der libanesischen Hauptstadt Beirut hat sich am Dienstagabend eine Explosion ereignet. Gemäss Agenturberichten handelte es sich um einen Raketenangriff durch eine Drohne. Dabei soll Saleh al-Aruri, ein führendes Mitglied der islamistischen Hamas, getötet worden sein. Das sagen Vertreter der Hamas und der libanesischen Hisbollah-Miliz. Insgesamt seien sieben Menschen beim Angriff umgekommen. Mehr …

Der Nahe Osten in Flammen. Zum ersten Mal kann die Welt einen Völkermord live im Fernsehen und in den sozialen Medien verfolgen. Und zum zweiten Mal in der Geschichte schweigt der Westen. Seit dem Beginn des Gaza-Krieges am 7. Oktober 2023 steht der Nahe Osten in Flammen, was viele Experten vorausgesagt haben, ist eingetreten, der Krieg hat auf den Libanon übergegriffen, die Lage in Syrien hat sich verschlechtert, die Huthis (Jemen) machen mobil und blockieren westliche Schiffe im Roten Meer, und fast täglich gibt es Angriffe auf die amerikanischen Besatzer im Irak durch die Kitab Hisbollah, den irakischen Ableger der libanesischen Hisbollah.
Das jüngste Verbrechen des israelischen Regimes war der Mord an dem iranischen Brigadegeneral Sardar Sayyed Reza Mousavi, einem der ranghöchsten Militärberater der iranischen Revolutionsgarden in Syrien, der kürzlich vom israelischen Regime bei einem Raketenangriff auf Damaskus getötet wurde. Mousavi war ein Kamerad des von Amerika (Trump) ermordeten Generals Haj Qassem Soleimani und mitverantwortlich für die Unterstützung der Widerstandsfront in Syrien gegen die amerikanische Besatzung und ihre westlichen Klientelstaaten.
Im Westen denkt man, es handele sich nur um einen Krieg zwischen Israel und der Hamas, aber es ist ein Konflikt für die Befreiung Palästinas und des gesamten Nahen Ostens geworden, die Achse des Widerstands hat sich tatsächlich gegen die Achse des Bösen erhoben, ironisch gesprochen. Die Achse des Bösen ist ein Pakt, den der ehemalige Präsident der USA, der Kriegstreiber George Bush jr. nach den Anschlägen auf das World Trade Center 2001 geschlossen hat. Die Achse des Bösen sind die Länder, die für die USA und ihre Klientelstaaten die Länder der Achse des Widerstands sind: Syrien, Libanon, Irak, Jemen, Iran und Palästina.
Im Irak ist es vorwiegend die Kitab Hisbollah, ein Ableger der libanesischen Hisbollah, die kürzlich eine Erklärung zum Tod von Sardar Sayyed Reza Mousavi veröffentlichte und sofort einen Anschlag verübte. Mehr …


02.01.2024: Die US-Verbündeten bekommen kalte Füße wegen der Armada im Roten Meer – wer kann es ihnen verdenken? Die Jemeniten werden Washington zumindest eine blutige Nase verpassen. Die US-geführte Flottenkoalition, die am 20. Dezember zum Schutz der internationalen Handelsschifffahrt ins Rote Meer entsandt werden soll, gerät schnell in unruhiges politisches Fahrwasser.
Die europäischen Verbündeten Frankreich, Spanien und Italien schränken ihre Beteiligung ein. Australien hat der Mission eine Absage erteilt. Und bis auf die winzige Golfinsel Bahrain, auf der die Fünfte Flotte der US-Marine stationiert ist, hat noch kein größerer arabischer Staat seine Teilnahme signalisiert.
Die 10-Nationen-Flottille wurde von Pentagon-Chef Lloyd Austin mit großem Tamtam angekündigt, mit dem erklärten Ziel, die für Frachtschiffe und Tanker wichtige Freiheit der Schifffahrt durch das Rote Meer zu verteidigen. Die Aktion erfolgte nach zahlreichen Angriffen auf Schiffe durch jemenitische Kräfte, die erklärten, sie würden die Durchfahrt von Schiffen mit Verbindungen nach Israel blockieren, um ihre Solidarität mit den Palästinensern zu bekunden, die unter der völkermörderischen Gewalt in Gaza leiden.
Die militante jemenitische Gruppe Ansar Allah (Huthis), die sich mit den jemenitischen Streitkräften verbündet hat, erklärt, dass sie ihr Embargo über das Rote Meer so lange aufrechterhalten wird, bis ein Waffenstillstand im Gazastreifen ausgerufen und humanitäre Hilfe für die mehr als zwei Millionen hungernden Menschen zugelassen wird.
Die Entscheidung Washingtons, mit einer weiteren Militarisierung der Straße von Bab el-Mandeb – der 30 Kilometer breiten Meerenge, die größtenteils von Jemeniten kontrolliert wird – zu reagieren, ist eine rücksichtslose Eskalation in einem Konflikt, der sich zu einem regionalen Konflikt ausgeweitet hat. Der Jemen ist ein Verbündeter des Iran, der seine anderen Verbündeten in der Region von den USA und Israel angegriffen sieht. Die Ermordung eines hochrangigen iranischen Kommandeurs bei einem israelischen Luftangriff auf die syrische Hauptstadt Damaskus in dieser Woche schürt einen internationalen Flächenbrand. Mehr …

China: Keine Eskalation des Krieges im Roten Meer zu erwarten. Seit Beginn der Kriegshandlungen in Palästina und der Angriffe gegen die Zivilbevölkerung in Gaza unterstützen die Houthis im Jemen die Palästinenser. Zuletzt gab es im Roten Meer Angriffe gegen Schiffe von israelischen Eigentümern oder solchen die Israel beliefern. Die USA und Großbritannien überlegten Angriffe gegen den Jemen, zu denen sie aber offenbar nicht in der Lage sind. China erwartet in einer Stellungnahme aber keine Ausweitung der Kämpfe.
Vor zwei Tagen kursierte in Medien die Nachricht, dass die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich eine gemeinsame Luftangriffswelle gegen die Houthis im Jemen beabsichtigen. Den Plänen zufolge würde sich Großbritannien mit den USA und möglicherweise einem anderen europäischen Land zusammenschließen, um eine Raketensalven gegen vorher geplante Ziele abzufeuern. Es wurde erwartet, dass das Vereinigte Königreich und die USA eine „beispiellose Erklärung“ veröffentlichen würden, in der die Houthis aufgefordert werden, den Angriff auf Handelsschiffe einzustellen. Mehr …

Iran schickt Kriegsschiff ins Rote Meer – Partner der USA lassen Biden im Stich. Die anhaltenden Angriffe der vom Iran gesteuerten Huthi-Rebellen auf zivile Schiffe im Roten Meer zwingen immer mehr Reedereien zu kostspieligen Umwegen. Der Iran entsendet nun ein Kriegsschiff. Die USA hingegen stoßen auf zurückhaltende Partner.
Nach jüngsten Zusammenstößen zwischen der US-Marine und den vom Jemen aus operierenden proiranischen Huthi-Milizen droht im Roten Meer nun eine weitere Zuspitzung. Wie die halboffizielle iranische Nachrichtenagentur „Tasnim“ berichtet, hat das Regime in Teheran sein Kriegsschiff „Alborz“ in die Wasserstraße entsandt.
Rotes Meer von immer mehr Reedereien gemieden. Über den Auftrag des Schiffes hat die iranische Führung nichts Näheres mitgeteilt, berichtet die englischsprachige Epoch Times. „Tasnim“ wies lediglich darauf hin, dass iranische Kriegsschiffe bereits seit 2009 auf offener See operierten. Sie nähmen Aufgaben wahr wie „Schiffsrouten zu sichern, Piraterie zu bekämpfen und Weiteres“. Seit November haben die Huthi-Rebellen mehrere private Frachtschiffe unter Beschuss genommen, die durch das Rote Meer den Suezkanal ansteuern wollten. Immer mehr Reedereien, deren Schiffe Europa ansteuern, haben es seither vorgezogen, den Weg zu meiden. Stattdessen müssen sie den teuren und knapp drei Wochen längeren Umweg über Südafrika nehmen. Auch die Versicherungsgebühren sind massiv gestiegen. Knapp zwölf Prozent des gesamten Welthandels verlaufen über den Suezkanal.
Die Huthi-Rebellen wollen damit ihre Solidarität mit der terroristischen Hamas zum Ausdruck bringen. Mehrere in Richtung Israel abgefeuerte Raketen konnten abgefangen werden. Die Huthis wollen ein Ende der israelischen Antiterroroperation in dem Küstenstreifen nach dem Massaker vom 7. Oktober und eine Aufhebung der Blockade erzwingen. Mehr …

Westliche Kriegsmaschinerie im Panikmodus. Die schiere Unfähigkeit des kollektiven Westens, Russland in der Ukraine zur Unterwerfung zu zwingen, und die sich schnell ändernde globale Meinung über den Westen im Kontext seiner Unterstützung für Israels brutalen Krieg gegen die Bewohner des Gazastreifens haben die sogenannte „liberal-demokratische“ Welt in einen Panikmodus versetzt. Das Weiße Haus hat bereits erklärt, dass die Mittel für die Ukraine bis 2024 erschöpft sein werden, wenn der US-Kongress keine weiteren Gelder bewilligt.
Die westliche Kriegsmaschinerie – allen voran die USA – hat damit eine mögliche Niederlage vorweggenommen. „Mit uns gibt es keine Erfolgsgarantie, aber ohne uns werden sie mit Sicherheit scheitern“, sagte ein hochrangiger US-Militärvertreter kürzlich gegenüber CNN. Ohne militärische Unterstützung, so schätzen US-Offizielle inzwischen, würde die Ukraine bis zum Sommer 2024 fallen. Nach westlichem Kalkül bedeutet der Fall der Ukraine nicht nur einen Sieg Russlands, sondern auch einen möglichen Zusammenbruch der NATO und letztlich den Untergang der vom Westen dominierten politischen, wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Weltordnung.
In einem kürzlich im Wall Street Journal erschienenen Artikel hieß es: Noch wichtiger ist, dass Russlands Erfolg in der Ukraine die Bedrohung für die Ostflanke der NATO, insbesondere für die baltischen Staaten und Polen, erhöhen würde. Außerhalb Europas würde er Moskaus Verbündete Iran und Nordkorea ermutigen und China eine Vorlage für eine militärische Lösung des Streits um Taiwan liefern. In all diesen Fällen könnten sich die USA und die NATO-Truppen inmitten eines militärischen Konflikts wiederfinden, wie er heute in der Ukraine ohne direkte Beteiligung der NATO ausgetragen wird.
Solche Perspektiven werfen ernsthafte Probleme auf. Deutschland zum Beispiel denkt darüber nach, die Freiwilligenarmee abzuschaffen und zur Wehrpflicht zurückzukehren. Mehr …

Wie der Jemen die US-Hegemonie in Westasien blockiert. Die neue US-geführte Koalition im Roten Meer wird es schwer haben, die Seeblockade des Jemen gegen Israel zu überwinden, da die im Inland hergestellten und preiswerten Drohnen und Raketen der Ansarallah die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen haben.
Angesichts der erneuten Konzentration auf die jemenitische De-facto-Regierung unter Führung der Ansarallah und ihrer bewaffneten Kräfte ist es an der Zeit, die Houthis nicht länger nur als “Rebellengruppe” oder nicht staatlichen Akteur zu bezeichnen. Seit Beginn des Krieges der von Saudi-Arabien angeführten Koalition gegen die Ansarallah im Jahr 2015 hat sich die jemenitische Widerstandsbewegung in eine beeindruckende militärische Kraft verwandelt, die nicht nur Saudi-Arabien gedemütigt hat, sondern nun auch Israels völkermörderische Aktionen im Gazastreifen sowie die überlegene Feuerkraft und die Ressourcen der US-Marine in der weltweit wichtigsten Wasserstraße herausfordert.
Wirtschaftliche Folgen der jemenitischen Marineoperationen. Als Reaktion auf die beispiellose Gewalt Israels gegen den Gazastreifen, bei der mehr als 20.000 Menschen, vorwiegend Frauen und Kinder, getötet wurden, kündigten die von der Ansarallah geführten jemenitischen Streitkräfte am 14. November an, jedes mit Israel in Verbindung stehende Schiff anzugreifen, das die strategisch wichtige Straße von Bab al-Mandab im Roten Meer passiert. Diese wichtige Wasserstraße dient als Tor zum Suezkanal, durch den täglich etwa 10 Prozent des Welthandels und 8,8 Millionen Barrel Öl fließen.
Am 9. Dezember kündigte die Ansarallah an, sie werde ihre Operationen weiter ausweiten und jedes Schiff im Roten Meer auf dem Weg nach Israel angreifen, unabhängig von dessen Nationalität. “Wenn der Gazastreifen nicht die benötigten Lebensmittel und Medikamente erhält, werden alle Schiffe im Roten Meer auf dem Weg zu israelischen Häfen unabhängig von ihrer Nationalität zur Zielscheibe unserer Streitkräfte”, erklärte ein Sprecher der Ansarallah-Streitkräfte in einer Erklärung. Mehr …

Israelkrieg. Die israelische Militärzensur verbietet die Berichterstattung über acht spezifische Themen im Kontext des Krieges gegen die Hamas. Zensierte Medienthemen. The Intercept wurde kürzlich ein Dokument zugespielt, das die strenge Zensurpolitik des israelischen Militärs während des Konflikts mit der Hamas im Gazastreifen beleuchtet. Das Dokument wurde vom israelischen Militär im Rahmen der Operation „Iron Swords“ an die Medien verteilt. Die Existenz dieses Dokuments und die spezifischen Beschränkungen, die es auferlegt, stellen eine wichtige Entwicklung in der Art und Weise dar, wie die israelische Regierung Informationen in Zeiten des Konflikts kontrolliert.
Die in englischer Sprache verfasste Richtlinie des israelischen Chefzensors, Brigadegeneral Kobi Mandelblit, listet acht spezifische Themen auf, über die die Medien nicht ohne vorherige Genehmigung berichten dürfen. Dazu gehören eine Reihe sensibler Themen wie der Einsatz und die Gefangennahme von IDF-Waffen, Details über israelische Geiseln im Gazastreifen sowie Informationen über Cyber-Angriffe und Raketenangriffe auf strategische Ziele in Israel.
Michael Omer-Man, Experte für israelische Medien und Forschungsdirektor von Democracy in the Arab World Now (DAWN), wies auf den ungewöhnlichen Charakter dieser Direktive hin. Seiner Meinung nach stellt das Memo eine Abweichung von den allgemeineren und begrenzteren Mitteilungen dar, die in der Vergangenheit von der Zensurbehörde herausgegeben wurden.
Diese Enthüllung kommt inmitten von Berichten über eine zunehmende Zensur während des andauernden Konflikts. Guy Lurie vom Israel Democracy Institute berichtete, dass seit Beginn des Krieges mehr als 6.500 Nachrichten zensiert oder teilweise zensiert wurden, was eine erhebliche Zunahme gegenüber der Zeit vor dem Konflikt darstellt. Dieser Trend zur verstärkten Zensur gibt Anlass zur Sorge um die Pressefreiheit und den Zugang der israelischen Öffentlichkeit zu ungefilterten Informationen über den Konflikt.
Die israelische Militärzensur, eine Einheit innerhalb des militärischen Nachrichtendienstes der IDF, spielt seit Langem eine Rolle bei der Überwachung und Kontrolle der Medienberichterstattung über Militäroperationen. Die jüngsten Maßnahmen haben jedoch die Debatte über das Gleichgewicht zwischen nationaler Sicherheit und Pressefreiheit verschärft. Die Selbstzensur, die unter israelischen Journalisten weitverbreitet ist und auf die Omer-Man hinweist, macht das Problem noch komplizierter, da sie einen umfassenderen und durchdringenden Einfluss der Zensur jenseits ihrer offiziellen Richtlinien widerspiegelt. Quelle …

Israels Armee greift Ziele in Syrien und Libanon an. Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben in Reaktion auf Raketenbeschuss aus Syrien und dem Libanon zurückgefeuert. Nach Angaben der israelischen Armee wurden fünf Raketen aus Syrien auf Israel abgefeuert und gingen in offenem Gelände nieder. Israelische Kampfflugzeuge hätten daraufhin die Abschussorte angegriffen.
An Israels nördlicher Grenze habe zudem ein Kampflugzeug "terroristische Infrastruktur" der Hisbollah-Miliz im Libanon getroffen. Von dort aus seien am Montag Raketen in Richtung einer nordisraelischen Siedlung abgefeuert wurden, hieß es weiter. Mehr …

Ukrainekrieg.  Kriegspropaganda: War der Kriegseintritt Russlands wirklich ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg? Das Hauptargument für die aktive Beteiligung der NATO am Ukraine-Krieg – durch Finanzierung, Waffen, Geheimdienstinformationen, militärische Unterstützung und Ausbildung – ist, dass es sich um einen „unprovozierten Angriffskrieg Russlands“ gehandelt habe. Was ist nach dem Völkerrecht ein Angriffskrieg? Und was waren die genauen Umstände des russischen Kriegseintritts am 24. Februar. 2022?
Mit diesen Fragen berühren wir das Zentrum westlicher Kriegspropaganda. Es ist wichtig hier genau hinzusehen. Denn wenn es kein völkerrechtswidriger Angriffskrieg gewesen wäre, dann würde die gesamte westliche Kriegspropaganda wie ein Kartenhaus zusammenfallen. Wichtig dabei ist: Krieg ist immer ein Verbrechen und muss sofort beendet werden. Eine Friedenslösung braucht aber ein Ende der Kriegspropaganda. Mehr …

Angriff gestoppt: Russische Armee schaltet mehrere Leopard-2-Panzer aus. Das Verteidigungsministerium Russlands hat ein Video veröffentlicht, das die Zerstörung einer Kolonne Leopard-2A6-Panzer zeigen soll. Den Angaben zufolge bereiteten die ukrainischen Streitkräfte einen Angriff auf russische Stellungen vor, an dem auch deutsche Leopard-Panzer beteiligt waren. Die Soldaten der russischen Armee hätten die in Richtung Swatowo auffahrende ukrainische Kolonne jedoch entdeckt und mit Präzisionsschlägen zerstört. Video und mehr …

Luftalarm in der Ukraine, Drohnenkrieg und Drohungen gegen Putin. Selenskyj warnt den Westen davor, vor Russland Schwäche zu zeigen. Sollte die Ukraine diesen Krieg gegen Russland verlieren, werde Kremlchef Wladimir Putin den Krieg näher an den Westen herantragen.
In der Ukraine hat es am Dienstagmorgen einen landesweiten Luftalarm gegeben. Über den Onlinedienst Telegram warnte die ukrainische Luftwaffe vor russischen Raketenangriffen und forderte die Bevölkerung auf, sich in Sicherheit zu bringen. „Insgesamt sind 16 strategische Bomber vom Typ Tu-95MS in der Luft. Ignorieren Sie nicht den Luftalarm! Begeben Sie sich in die Schutzräume“, hieß es. Es seien „viele Raketen“ Richtung Kiew unterwegs.
Nach Behördenangaben wurden mindestens vier Menschen getötet. In der Hauptstadt Kiew und Umgebung seien eine ältere Frau und ein Ehepaar getötet worden, erklärten Bürgermeister Vitali Klitschko und die örtliche Staatsanwaltschaft. Ein weiterer Mensch wurde in der ostukrainischen Stadt Charkiw getötet, wie die dortigen Behörden meldeten. Laut dem staatlichen Energieversorger Ukrenergo wurde auch das Stromnetz schwer beschädigt. Mehr als 250.000 Menschen in der Hauptstadtregion seien ohne Strom. Mehr …

01.01.2024: Ukrainekrieg.  RT-Korrespondent: Zentrum von Donezk sieht im Moment wie ein Kriegsgebiet aus. Die Hauptstadt der Volksrepublik Donezk wurde nur wenige Minuten nach Anbruch des neuen Jahres von den ukrainischen Streitkräften unter schweren Beschuss genommen. Das hat das Oberhaupt der Republik, Denis Puschilin, mitgeteilt. Video und mehr …

Israelkrieg.  Beschuss zu Neujahr – Kein Tag ohne Opfer. Kurz nach Mitternacht hat die Hamas aus dem Gazastreifen heraus Israel beschossen. Laut israelischen Medien wurden etwa 20 Raketen auf den Süden und das Zentrum des Landes abgefeuert. Israelische Luftangriffe hingegen fordern weiter ihre Opfer und verwandeln Städte und Dörfer in Schutt und Asche. Video und mehr …

Iran schickt Kriegsschiff ins Rote Meer – Hintergründe unklar. Der Iran soll ein Kriegsschiff in das Rote Meer entsandt haben. Wie mehrere iranische Medien berichten, passierte die Fregatte „Albors“ die Meerenge Bab al-Mandab. Details zu der Mission wurden nicht genannt. Generell hieß es, iranische Kriegsschiffe seien seit 2009 in offenen Gewässern im Einsatz, um Schifffahrtsrouten zu sichern und Piraterie zu bekämpfen. Die Fregatte soll mit Flugabwehrgeschützen ausgerüstet sein.
Seit Beginn des Gaza-Kriegs sind vom Jemen aus vermehrt Frachtschiffe im Roten Meer angegriffen worden. Mit den Attacken wollen die dortigen Huthi-Rebellen die palästinensische Terrororganisation Hamas unterstützen. Dem Iran wird vorgeworfen, in die Planung der Angriffe verwickelt zu sein. Teheran weist das zurück. Diese Nachricht wurde am 01.01.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet. Mehr …

31.12.2023:  US-Militär hilft durch Hubschraubereinsatz gegen erneuten Huthi-Angriff auf dänischen Frachter. Laut Angaben des US-Militärs wurde ein Containerschiff innerhalb von weniger als 24 Stunden zweimal im Roten Meer von Huthi-Rebellen angegriffen. Die jüngste Attacke sei nach dem Notruf durch Hubschrauber zweier US-Kriegsschiffe abgewehrt worden, hieß es. Die Reederei unterbricht nun ihre Fahrten durch das betroffene Gebiet. Mehr …

Ukrainekrieg. Moskau: Berater aus USA und Großbritannien an Organisation des Terroranschlags in Belgorod beteiligt. Russlands Außenministerium hat in einer Stellungnahme zu einem blutigen Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Zivilbevölkerung in Belgorod am Samstag dem Westen vorgeworfen, an dem Verbrechen direkt beteiligt zu sein.
Das russische Außenministerium äußert sich in seinem Kommentar zu dem Raketenangriff des ukrainischen Militärs Belgorod am Samstag. Der entsprechende Kommentar wurde auf Telegram der Behörde veröffentlicht. Wie es heißt, zeigte das Kiewer Regime erneut sein "unmenschliches Nazi-Wesen". Das ukrainische Militär habe ein weiteres zynisches und blutiges Verbrechen begangen, indem er Wohnviertel der Stadt mit Mehrfachraketenwerfern attackierte. Der Beschuss sei vorgeplant und sorgfältig vorbereitet worden, stellt das russische Außenamt klar. Des Weiteren wirft es dem Westen vor, an dem Verbrechen beteiligt zu sein: "Britische und US-amerikanische Berater waren direkt an der Organisation dieses Terroranschlags beteiligt, die die Behörden der heutigen Ukraine regelmäßig zu blutigen Verbrechen anstacheln. Die Verantwortung dafür tragen auch die Länder der Europäischen Union, die hartnäckig und verantwortungslos die ukrainische herrschende Clique weiterhin mit Waffen vollpumpen."
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des russischen Grenzgebiets Belgorod, ist die Zahl der Todesopfer in der Regionalhauptstadt nach dem ukrainischen Beschuss am Vortag auf 22 gestiegen. Wie der Beamte am Sonntagmorgen auf Telegram angibt, erlitten weitere 109 Menschen Verletzungen. 25 Zivilisten sollen ihm zufolge schwer verletzt worden sein. Ferner meldet Gladkow, dass 30 Mehrfamilienhäuser, 381 Wohnungen, mehrere Privathäuser und viele Autos zu Schaden gekommen seien. Die Restaurierungsarbeiten seien im Gange.
In der Stellungnahme des Außenministeriums in Moskau wird betont, dass Kiewer Truppen gezielt das Stadtzentrum angegriffen und dabei Streumunition eingesetzt hätten, damit es möglichst viele Todesopfer gibt. Moskau rufe "alle verantwortlichen Regierungen und relevanten internationalen Strukturen auf, den brutalen Terroranschlag aufs Schärfste zu verurteilen und sich öffentlich vom Kiewer Regime sowie seinen westlichen Kuratoren zu distanzieren, die solche Verbrechen begehen". Video und mehr …

Ukraine-Krieg 2023: Von der großen Siegesgewissheit bis zur schmerzhaften Ernüchterung Kiews. Noch zu Beginn des Jahres hat die Ukraine angesichts der vermeintlichen Kriegserfolge 2022 durchaus optimistisch auf den Konflikt mit Russland geblickt. Die sogenannte "Gegenoffensive" der ukrainischen Armee sollte Moskau endgültig zum Rückzug zwingen. Jedoch ist die anfängliche Siegesgewissheit inzwischen der Ernüchterung gewichen. Mehr …

Konaschenkow zum ukrainischen Angriff auf Belgorod: "Das wird nicht ungesühnt bleiben". Bei einem Briefing am Samstagabend hat der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow bestätigt, dass Belgorod mit Streumunition angegriffen worden sei. Video und mehr …

Moskau: Angriff auf Belgorod erfolgte mit verbotener Streumunition. Die russische Stadt Belgorod ist am Samstag von einer ukrainischen Rakete getroffen worden. Das russische Verteidigungsministerium hat bestätigt, dass dabei Streumunition eingesetzt wurde. Es habe sich um einen wahllosen Beschuss von Zivilisten gehandelt. Video und mehr …

Nebensja: Angriff auf Belgorod war gezielter Terrorakt mit britischer und amerikanischer Beteiligung. Nach dem ukrainischen Angriff auf die russische Grenzstadt Belgorod, ist in New York der UN-Sicherheitsrat zusammengetreten. Der UN-Botschafter Russlands Wassilij Nebensja machte deutlich, dass dieser Angriff ausschließlich zivilen Zielen gegolten habe. Er fügte hinzu: "Wir wissen, dass britische und amerikanische Militärberater direkt an der Organisation dieses Terroranschlags beteiligt waren und die Behörden der heutigen Ukraine regelmäßig zu Verbrechen anstiften." Video und mehr …

30.12.2023: Ukrainekrieg.  Neue NATO-Kommunikationsstrategie: Die Ukraine ist Sieger, weil sie verliert. Der Westen sucht nach einem auch für die Ukraine gesichtswahrenden Ausstiegsszenario. Die Ukraine soll den Konflikt einfrieren und Gebiete abtreten. Dafür wird der Westen die Ukraine zum Sieger erklären. Diese Kommunikationsstrategie wird forciert. Zuletzt in einem Interview in der SZ.
Mit der Änderung der Sprachregelung wird der Ukraine der Weg zu einem gesichtswahrenden Einfrieren des Konflikts geebnet. Bereits vor einem Monat hob NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg die angeblich enormen Erfolge der Ukraine hervor. 50 Prozent der zuvor von Russland eingenommenen Gebiete hätte sie zurückerobert, im westlichen Teil des Schwarzen Meeres hätte sie Russland ebenfalls zurückgedrängt. Dieses Narrativ wurde von der deutschen Politik übernommen. Die deutsche Außenministerin und auch der Bundeskanzler verbreiten es nahezu wortgleich.
Auch in den USA drängt man hinter den Kulissen darauf, dass sich die Ukraine zum Sieger erklärt und einen Waffenstillstand herbeiführt. Der Konflikt soll eingefroren werden, die Ukraine soll Territorium abtreten, dafür erhält sie im Gegenzug das gesichtswahrende Narrativ, dass sie die eigentliche Siegerin des Konfliktes ist. In einem ausführlichen Interview mit der Süddeutschen Zeitung stimmt Generalmajor Christian Freuding, Berater von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), die Deutschen nun ebenfalls auf diese neue Kommunikationsstrategie ein. Wie schon Baerbock, wiederholt auch er nahezu identisch die Äußerungen Stoltenbergs.
"Aus meinem militärischen Blickwinkel betrachtet, haben die ukrainischen Streitkräfte Erfolg. 80 Prozent der Ukraine sind immer noch frei, und das nach zwei Jahren gegen eine angebliche militärische Großmacht. 50 Prozent der Gebiete, die sie verloren hatten, haben sie wiedergewonnen. Die Schwarzmeerflotte der Russen ist de facto aus dem westlichen Schwarzmeer verdrängt." Mehr …

Russische Iskander-Rakete zerstört deutsches IRIS-T Luftabwehrsystem. Aufnahmen aus der Zone der militärischen Sonderoperation sollen eine russische Drohne beim Aufspüren eines deutschen IRIS-T-Flugabwehrsystems zeigen. Dabei ist die Zerstörung von dessen Radaranlage durch eine russische Iskander-Rakete zu sehen. Den Angaben zufolge erfolgte der Einsatz in der Nähe des Dnjepr-Flusses in der Region Cherson. Russischen Quellen zufolge wurden kurz darauf auch die drei dort stationierten IRIS-T-Raketenwerfer zerstört. Video und mehr …

Showtime? – Selenskij besucht Frontstadt Awdejewka. Ein von dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij in den sozialen Medien veröffentlichtes Video soll Momente seines Besuchs in der halb von den russischen Streitkräften eingeschlossenen Stadt Awdejewka in der DVR am Freitag zeigen. Bestimmte Details des Videos ließen bei einigen X-Nutzern Zweifel an der Authentizität der Bilder aufkommen. Dabei wiesen einige auf die Diskrepanzen zwischen dem starken Wind hinter ihm und dem fehlenden Windeinfluss auf ihn hin. Video und mehr …

Innenstadt von Belgorod unter ukrainischem Beschuss: Mindestens 14 Tote laut Behörden. Das Zentrum von Belgorod geriet am Nachmittag unter Beschuss durch ukrainische Truppen. Dabei wurden nach vorläufigen Angaben des Katastrophenschutzministeriums 14 Menschen getötet. Zudem ist die Rede von 108 Verletzten, darunter 17 Minderjährige, von denen sich vier auf der Intensivstation befinden. Video und mehr …

Israelkrieg.  Der Spiegel zu Gaza: Lauter versehentlich mit falscher Munition getroffene Gebäude. Wer meint, es müsse irgendwann eine Grenze geben, ab der die deutschen Medien es nicht mehr schaffen, israelische Kriegsverbrechen schönzureden, täuscht sich. Der Spiegel beweist dabei seine ganze Meisterschaft. Am Ende konnten die Täter nichts dafür. Mehr …

Krieg in Nahost: "Warum ist die Welt so still? — Was tun die Vereinten Nationen?" Ein weiterer palästinensischer Journalist ist bei israelischen Bombenangriffen im Gazastreifen getötet worden, ebenso wie sechs Mitglieder seiner Familie. Jabr Abu Hadrous ist noch ein Opfer auf der düsteren Liste von mindestens 106 Medienvertretern, die in dem Krieg ihr Leben verloren haben. Video und mehr …

Nahostkonflikt: IDF zerstören weitere Tunnel der Hamas. Der Krieg zwischen der Hamas und Israel fordert immer mehr Menschenleben im Gazastreifen. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums wurden zu diesem Zeitpunkt mehr als 21.500 Menschen getötet und rund 56 Tausend weitere verletzt. Video und mehr …

Nach Raketenbeschuss: Israelische Armee führt Angriffe auf Syrien aus. Nach Raketenbeschuss aus Syrien hat die israelische Armee nach eigenen Angaben Angriffe auf das Land ausgeführt. Nach Raketenbeschuss aus Syrien hat die israelische Armee nach eigenen Angaben Angriffe auf das Land ausgeführt. Vor kurzem seien nach dem Ertönen von Luftalarm „im Norden Israels“ zwei Raketen auf offenem Gelände abgestürzt, erklärte die Armee in der Nacht auf Samstag. Das Militär gehe nun gegen den Ursprung des Beschusses vor. Die Armee gab gegenüber der Nachrichtenagentur AFP nicht an, wo genau die Raketen niedergingen. Israel sieht die annektierten Golanhöhen als Teil seines Nordbezirks an. Mehr …

29.12.2023: Ukrainekrieg.  Liveticker Ukraine-Krieg: Luftalarm in gesamter Ukraine ausgerufen – schwere Explosionen gemeldet. Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen. Mehr …

Podoljaka: Russlands Offensive Donbass Nord – nach Artjomowsk nun Tschassow Jar in Sicht. Im nördlichen Donbass verlagert sich das Kriegsgeschehen immer weiter in Richtung Westen. Das berichtet Juri Podoljaka in seiner jüngsten Analyse. Die russischen Truppen lassen demnach Artjomowsk hinter sich –und rücken vor auf Tschassow Jar. Video und mehr …

Konaschenkow: "Alle Ziele zerstört" – 50 koordinierte Angriffe und ein massiver Schlag. Generalleutnant Igor Konaschenkow, Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, beschreibt den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 23. bis 29. Dezember. Video und mehr …

Kiew: Massivster russischer Luftangriff seit Kriegsbeginn. Laut ukrainischer Luftwaffe greift Russland die Ukraine mit 158 Raketen und Kampfdrohnen an. Bildungseinrichtungen und Wohnhäuser werden getroffen. Mindestens 18 Menschen werden getötet, mehr als 100 verletzt.
Russland hat nach Angaben aus Kiew den „massivsten Luftangriff“ auf die Ukraine seit Kriegsbeginn verübt. Der ukrainischen Luftwaffe zufolge kamen 158 Raketen und Kampfdrohnen gegen das Land zum Einsatz. Der ukrainische Oberbefehlshaber Waleryj Saluschnyj sprach von 122 Raketen und Marschflugkörpern sowie von 36 Drohnen. Die Flugabwehr habe über 70 Prozent davon abfangen können. Der Angriff erfolgte dabei demnach in mehreren Wellen aus verschiedenen Richtungen und unter Einsatz strategischer Bomber.
Tote und Verletzte. Die Zahl der Toten stieg auf mindestens 18, wie die regionalen ukrainischen Behörden mitteilten. Über 100 Menschen wurden zudem verletzt. Allein in der Stadt Dnipro gab es 5 Todesopfer unter Zivilisten und mehr als 20 Verletzte, wie die dortige Militärverwaltung mitteilte. Russland hatte in der Nacht und am Morgen weite Teile des Landes mit Angriffen überzogen. „Etwa 110 Raketen wurden gestartet, der größte Teil davon abgeschossen“, schreibt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in seinem Telegram-Kanal. Die bisher höchste offiziell gemeldete Zahl russischer Raketen, die an einem Tag auf die Ukraine abgefeuert worden waren, lag bei über 90.
Laut Selenskyj sind die Schäden im zivilen Bereich groß, eine Entbindungsstation, Bildungseinrichtungen, ein Einkaufszentrum und viele private Wohnhäuser seinen getroffen worden, teilte er mit. Die Aussagen unterlegte er mit einem Video, das unter anderem ein völlig zerstörtes Einkaufszentrum zeigte. Mehr …

28.12.2023:  Ukrainekrieg- Wagner-Söldner wieder an Front aktiv! Russland gibt Einblick in Pläne in Ukraine! - WELT Nachrichtensender. Wagner-Söldner wieder an Front aktiv! Russland gibt Einblick in Pläne in Ukraine! Die ukrainische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben in der Nacht sieben von acht russischen Drohnenangriffen abgewehrt. Die Drohnen seien in drei Regionen in der Mitte und im Süden der Ukraine abgeschossen worden, teilt die Luftwaffe auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Ob die nicht abgeschossene Drohne ihr Ziel erreichte, ist zunächst unklar. In der Nacht zuvor hatte Russland die Ukraine mit einer deutlich größeren Angriffswelle überzogen, als laut ukrainischer Luftwaffe 32 von 46 Drohnen abgeschossen wurden. Unterdessen teilt das russische Verteidigungsministerium mit, dass in der Nacht zu Donnerstag ein ukrainischer Drohnenangriff auf die Krim abgewehrt worden sei. Russland hält die Halbinsel besetzt. Video …

Israelkrieg. "Israels Vorgehen ist ein Weg ins Nirgendwo" – Russischer Parlamentarier zu Gaza. Vize-Vorsitzender des russischen Föderationsrates, Konstantin Kossatschow, erklärte in einem Interview mit dem studentischen Nachrichtensender "MGIMO 360", dass der Versuch der israelischen Streitkräfte, die Hamas zu vernichten, keine Lösung für den palästinensisch-israelischen Konflikt sei. Video und mehr …

Gazakrieg. Israelisches »Guantanamo«: NGOs berichten von schweren Menschenrechts-verstößen gegenüber Häftlingen. Das Video des israelischen Fotojournalisten machte auch am Mittwoch weiter die Runde: Israelische Streitkräfte hatten am Montag Dutzende Palästinenser auf dem Spielfeld des Jarmuk-Stadions in Gaza-Stadt zusammengetrieben, darunter Frauen, Kinder und Alte. Die Aufnahme zeigt bis auf die Unterwäsche entkleidete Männer und Jungs mit hinterm Rücken gefesselten oder erhobenen Händen, die sich aufreihen oder hinknien mussten.
Berichten zufolge seien die Palästinenser zuvor von israelischen Streitkräften misshandelt worden. Panzer umkreisten die Szenerie und zerpflügten das Fußballfeld, Scharfschützen behielten die Gefangenen im Visier. Das Video endet mit einer Aufnahme eines israelischen Soldaten, der anscheinend ein in eine Decke gewickeltes Baby trägt. Auf Bitte von Sky News, das Video zu kommentieren, antwortete das israelische Militär, es operiere »im Rahmen der Bemühungen, die militärischen Fähigkeiten der Hamas zu zerschlagen«. Video und mehr …

Angriffe auf Frachter im Roten Meer könnten das Gleichgewicht im globalen Handel verändern. Während der Westen im maritimen Handel große Verluste erleidet, ist der Anteil Russlands in diesem Sektor stark gestiegen. Das Rote Meer steht heute als Symbol für Anpassungsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit angesichts der sich entwickelnden globalen Dynamik.
Inmitten einer bereits turbulenten globalen Landschaft, entfaltet sich eine seismische geopolitische Krise, bei der Kämpfer der jemenitischen Huthi Frachtschiffe Schiffe auf einer der wichtigsten Seerouten angreifen. Die jüngsten Provokationen, die sich vor allem gegen westliche und israelische Frachter richten, signalisieren einen tiefgreifenden Wandel, mit dem Potenzial, die Dynamik des globalen Handels neu zu gestalten.
Angesichts der Folgen des Krieges in der Ukraine und der Sanktionen gegen Russland, gibt es klare Anzeichen dafür, dass Russland seinen Einfluss festigt – nicht nur im Roten Meer, sondern auch entlang anderer wichtiger Seerouten, insbesondere entlang jener der Nordmeerroute. Diese Konsolidierung löst eine transformative Verschiebung der traditionellen Machtverhältnisse im gesamten Spektrum des Seehandels aus. Mehr …

27.12.2023:  Israel versus Iran? – USA greifen proiranische Milizen im Irak an. Nach einem Angriff auf einen Stützpunkt im Irak, bei dem drei US-Soldaten verletzt wurden, haben die USA proiranische Milizen im Land angegriffen. Hintergrund ist die Ermordung eines hochrangigen Beamten der Islamischen Revolutionsgarde durch Israel. Der Iran droht mit Vergeltung. Der Nahost-Experte und Journalist Alireza Mousavi sagt, Israel versuche, Iran mit einem direkten oder indirekten Angriff zu provozieren, um vom Versagen und den schweren Verlusten im Krieg gegen die Hamas abzulenken. Video und mehr …

Die US-Koalition im Roten Meer bröckelt – Berlin schweigt. Nach den Vorstellungen der USA geht es auf jeden Fall nicht im Roten Meer – die groß angekündigte Koalition, die auf die Angriffe der jemenitischen Huthi reagieren sollte, bröckelt. Irgendetwas passiert da, was nicht sichtbar ist. Zeit, ein paar Theorien einzusammeln.
Die Entwicklungen rund um das Rote Meer werden immer interessanter. Die dänische Reederei Maersk hat inzwischen angekündigt, die Route durch den Suezkanal wieder aufzunehmen. Das von den USA betriebene Bündnis unter dem romantischen Namen "Prosperity Guardian", Wohlstandswächter, erweist sich immer mehr als Totgeburt, trotz (oder wegen) intensiver US-amerikanischer Bemühungen, den Iran direkt in eine Auseinandersetzung zu verwickeln. Und die Bundesregierung, die sonst nicht schnell genug "hier" schreien kann, wenn wieder mal Beteiligung an irgendwelchen US-Aktionen gefragt ist, ja, die sich inzwischen unbedingt auch im chinesischen Meer zuständig fühlen will, ist eigenartig leise und nicht einmal auf der Liste des Wohlstandswächters aufgetaucht. Man prüfe, lautete die letzte Meldung aus dem Auswärtigen Amt.
Was eigenartiger ist, als es den meisten Deutschen bewusst sein dürfte. Schiffsverkehr ist eine komplexe Sache, weil es Jahrzehnte her ist, dass die Flagge, unter der ein Schiff fährt, irgendetwas über dessen Besitzer aussagte. Deshalb ist es den meisten Deutschen nicht bewusst, dass die Hälfte der größten Containerschiffsklasse weltweit in deutschem Besitz ist. Weil diese Information in der Regel recht gut verborgen ist – sichtbar sind nur die Reedereien, die die Schiffe vermieten, die Eigentümer verstecken sich hinter Kapitalgesellschaften, die meist auch noch über mehrere Länder verteilt sind.
Wie schwierig das sein kann, zeigte sich beim Tanker Chem Pluto, der jüngst vor der indischen Küste von einer Drohne getroffen wurde. In der Berichterstattung im Westen wurde nur erklärt, er gehöre einem japanischen Unternehmen, und die USA beschuldigten den Iran, die Drohne gestartet zu haben, die ihn getroffen haben soll. Die Huthi jedenfalls haben laut und deutlich erklärt, israelische Schiffe anzugreifen. Der in Moskau lebende Journalist John Helmer löste das Rätsel auf seinem Blog: hinter einer japanischen und einer singhalesischen Holding und einem holländischen Management verbirgt sich der israelische Oligarch Idan Ofer. Der nebenbei unter anderem auch 33 Prozent von Atlético Madrid besitzt. Mehr …

Ukraine-Krieg: Wie geht es weiter? Lex Fridman interviewt John Mearsheimer, einen Wissenschaftler für internationale Beziehungen an der Universität von Chicago, über das mögliche Ende des Krieges in der Ukraine. Im besten Fall prognostiziert Mearsheimer einen Waffenstillstand, der zu einem eingefrorenen Konflikt führt. Im Falle eines eingefrorenen Konflikts glaubt Mearsheimer, dass dieser instabil sein wird, wobei die Ukrainer versuchen werden, Russlands Position zu schwächen, und die Russen „große Anstrengungen unternehmen“, um der Ukraine zu schaden und Zwietracht innerhalb des Bündnisses zu säen.
Wenn sich die USA weiterhin in den Krieg einmischen, lautet die Antwort auf die Frage, ob der Konflikt gelöst werden kann, laut Mearsheimer „definitiv nein … Man muss die Amerikaner rausholen“. Mearsheimer glaubt, dass es eine „winzige Chance“ gibt, den Krieg zu beenden, aber um dies zu erreichen, muss die Ukraine neutral werden und alle Sicherheitsbeziehungen mit dem Westen vollständig abbrechen. Im obigen Video spricht Lex Fridman mit John Mearsheimer, einem Wissenschaftler für internationale Beziehungen an der Universität von Chicago, über das mögliche Ende des Krieges in der Ukraine. Mearsheimer ist nicht optimistisch.
Seit Beginn des Krieges im Februar 2022 wurden etwa 500.000 ukrainische und russische Soldaten getötet oder verwundet, und mehr als 9.600 Zivilisten sind in der Ukraine ums Leben gekommen. In der Zwischenzeit haben die USA nach offiziellen Angaben bis Ende Juli 2023 76,8 Milliarden Dollar an militärischer, finanzieller und humanitärer Hilfe in die Ukraine geschickt. Die Europäische Union hat im selben Zeitraum weitere 85,1 Milliarden Dollar bereitgestellt.
Dieser Krieg könnte nicht nur durch Korruption ausgelöst werden, er könnte auch nicht zu gewinnen sein. „Ich glaube nicht, dass es eine echte Aussicht auf ein sinnvolles Friedensabkommen gibt“, sagte Mearsheimer. „Ich denke, es ist fast unmöglich. Ich denke, das Beste, worauf man im Moment hoffen kann, ist, dass die Schießerei aufhört. Man hat einen Waffenstillstand und dann einen eingefrorenen Konflikt“.
Haben sich die USA einer Lösung in den Weg gestellt? Im Falle eines eingefrorenen Konflikts glaubt Mearsheimer, dass dieser instabil sein wird, wobei die Ukrainer versuchen werden, Russlands Position zu schwächen, und die Russen „große Anstrengungen unternehmen werden“, um der Ukraine zu schaden und Zwietracht innerhalb des Bündnisses zu säen, „und das gilt auch für die transatlantischen Beziehungen“, sagt er … „Das Potenzial für eine Eskalation wird dort groß sein. Ich halte das also für eine Katastrophe.“ Video und mehr …

Stellvertreterkrieg: Ukraine kämpft im Auftrag der NATO und für die Ziele der Globalisten. Ohne die Finanzierung, die Waffenlieferungen und die militärische Hilfe durch die NATO wäre der Krieg nach wenigen Monaten zu Ende gewesen. Die Ukraine hätte den Krieg selbst nie finanzieren können.
Zu diesem Ergebnis kommt das Buch “Wahrheitssuche im Ukraine-Krieg – um was es wirklich geht” von Thomas Mayer. Das Buch ist eine sorgfältig recherchierte und umfassende Tatsachensammlung. Es enthält, was man über diesen Konflikt wissen muss. Wie ist er historisch entstanden? Mit welchen Weichenstellungen wurde auf den Krieg hingesteuert? Wie haben die Ukraine, die USA, die NATO und Russland die Eskalations-Spirale angetrieben? Um was geht es wirklich? Das Buch ordnet den Konflikt in die Stufen der Konflikteskalation und die Prinzipien der Kriegspropaganda ein und macht damit auch die Abläufe anderer Konflikte verständlich. Mehr …

Wie geht es weiter nach der Befreiung von Marjinka? Die Befreiung von Marjinka ist nicht nur ein wichtiges Ereignis für die Einwohner von Donezk, weil damit eine weitere wichtige Feuerstellung wegfällt, aus der sie jahrelang beschossen wurden. Sie ermöglicht auch weitere Optionen, und die neuen ukrainischen Stellungen werden weit schlechter befestigt sein. Mehr …

Israelkrieg.  Nahost-Konflikt: Tel Aviv vor Mehrfrontenkrieg – Explosion bei israelischer Botschaft in Indien. Es mehren sich die Anzeichen dafür, dass sich der Konflikt in Nahost auszuweiten beginnt. Nach den Worten von Israels Verteidigungsminister steht sein Land vor einem Krieg an gleichzeitig sieben Fronten. Gemeint sind damit Gaza und das Westjordanland, Libanon, Syrien, Irak, Jemen und Iran.
Nach den Worten von Israels Verteidigungsminister Joaw Galant steht sein Land vor einem Krieg an gleichzeitig sieben Fronten. Gemeint sind damit Gaza und das Westjordanland, Libanon, Syrien, Irak, Jemen und Iran. "An sechs dieser Fronten haben wir bereits reagiert und gehandelt", sagte er nach Angaben der Zeitung Times of Israel am Dienstag vor dem Außen- und Verteidigungsausschuss des Parlaments.
Während Israels Armee ihren Bodeneinsatz gegen die Hamas im mittleren und südlichen Gazastreifen ausweitet, gehen im Hintergrund die diplomatischen Bemühungen um eine Deeskalation weiter. Nach Einschätzung von Israels Generalstabschef Herzi Halewi werden die Kämpfe jedoch noch "viele Monate" andauern. Mehr …

Erdoğan: "Unterscheidet sich Netanjahus Vorgehen von dem Hitlers? Nein" – Krieg in Gaza. Ausschnitt der Abendnachrichten von RT DE zum Krieg in Gaza: Neue Schätzungen zur Zahl der Todesopfer, Gefahr von Seuchen, der türkische Präsident vergleicht Netanjahu mit Hitler. Video und mehr …

Nahostkonflikt: Zahl der Toten in Gaza steigt – Israel übergibt 80 Leichen an Palästina. Die Eskalation des Konfliktes zwischen Israel und der Hamas fordert immer mehr Menschen-leben. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums wurden rund 21.000 Palästinenser getötet und mehr als 54.900 weitere verletzt. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministerium hat Israel die Leichen von 80 im Gazastreifen getöteten Palästinensern zurückgegeben, nachdem sie aus Leichenhallen und Gräber entfernt wurden, um zu überprüfen, dass sich darunter keine der Geiseln befindet. Video und mehr …

Israel erwartet noch viele Monate Krieg. Israel: „Wir stehen vor einem Krieg an gleichzeitig sieben Fronten“. Die Fronten im Gaza-Krieg zwischen Israel und der Hamas sind verhärtet. Beide Seiten wollen weiterkämpfen. Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen bekannte sich zu Angriffen auf ein Schiff im Roten Meer sowie auf Ziele im Süden Israels. Wie ist die aktuelle Lage?
Während Israels Armee ihren Bodeneinsatz gegen die islamistische Hamas im mittleren und südlichen Gazastreifen ausweitet, gehen im Hintergrund die diplomatischen Bemühungen um eine Deeskalation weiter. Nach Einschätzung von Israels Generalstabschef Herzi Halevi werden die Kämpfe jedoch noch „viele Monate“ dauern. Auch die Hamas will weiterkämpfen. Ein Vorschlag Ägyptens zur stufenweisen Beendigung des Kriegs ist einem Medienbericht zufolge dennoch nicht vom Tisch.
Israels Armee: Gibt keine magischen Lösungen. Die Kämpfe in dem dichtbesiedelten und abgeriegelten Küstenstreifen würden in einem „komplexen“ Umfeld ausgetragen, sagte Halevi am Dienstagabend. „Der Krieg wird also noch viele Monate andauern, und wir werden auf verschiedene Weise vorgehen, damit der Erfolg über die Zeit erhalten bleibt“, erklärte der israelische Generalstabschef. „Es gibt keine magischen Lösungen oder Abkürzungen bei der grundlegenden Zerschlagung einer terroristischen Organisation, sondern nur einen beharrlichen und entschlossenen Kampf“, führte Halevi weiter aus.
„Wir werden auch an die Hamas-Führung herankommen, ob es nun eine Woche oder Monate dauert“, sagte Halevi. Israels Militär stehe kurz vor dem Abschluss der Zerschlagung der Hamas-Bataillone im nördlichen Gazastreifen. „Derzeit konzentrieren wir unsere Bemühungen auf den südlichen Gazastreifen – Chan Junis, die zentralen Lager und darüber hinaus“, sagte er. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Israels Verteidigungsminister: Stehen vor Mehrfrontenkrieg. Mehr …

Die Houthis haben Biden in der Zange. „Der Jemen hat erklärt, er werde die Blockade von Schiffen aus Israel aufheben, sobald genügend Lebensmittel, Wasser und Medikamente in den Gazastreifen gelangen. Ich denke, das ist zu viel verlangt.“
Die jemenitische Houthi-Miliz hat gezeigt, wie eine kleine Armee es mit dem amerikanischen Imperium aufnehmen und gewinnen kann. Sie haben gezeigt, wie Mut, Entschlossenheit und das Bekenntnis zu Prinzipien als Kraft-Multiplikator wirken können, der es einem viel schwächeren Militär ermöglicht, „über sein Gewicht hinauszuwachsen“. Sie haben auch gezeigt, dass ein paar gut platzierte Raketen an Schlüsselpositionen auf den wichtigsten Schifffahrtswegen der Welt die Weltwirtschaft erschüttern und die „regelbasierte Ordnung“ in ihren Grundfesten erschüttern können. Kurz gesagt, die Houthis haben gezeigt, dass David den Goliath besiegen kann, ohne ins Schwitzen zu kommen, vorausgesetzt, David hält seinen Sitzplatz an der Straße von Bab-al-Mandab.
Die Situation sieht folgendermaßen aus: Die Houthis besetzen ein Gebiet an der engsten Stelle des Roten Meeres, das den weltweit wichtigsten Schifffahrtskorridor darstellt. Er ist „für 12 % des internationalen Handels und fast ein Drittel des weltweiten Containerverkehrs verantwortlich“. Wenn der Schiffsverkehr auf dieser Wasserstraße gestört wird, schießen die Versicherungsprämien in die Höhe, die Preise für Einzelhandelswaren steigen, und die Ölpreise gehen durch die Decke. Deshalb setzen sich die westlichen Mächte dafür ein, diese Schifffahrtswege jederzeit offen zu halten, koste es, was es wolle. Hier einige Hintergrundinformationen von CNN: Die vom Iran unterstützten Houthi-Rebellen im Jemen verstärken ihre Angriffe auf Schiffe im Roten Meer, die sie als Rache für den israelischen Militäreinsatz im Gazastreifen bezeichnen.
Die Angriffe haben einige der größten Schifffahrts- und Ölgesellschaften der Welt dazu gezwungen, den Transit durch eine der weltweit wichtigsten Seehandelsrouten auszusetzen, was zu einem Schock für die Weltwirtschaft führen könnte. Es wird vermutet, dass die Houthis vom Iran bewaffnet und ausgebildet wurden, und es wird befürchtet, dass ihre Angriffe den Krieg Israels gegen die Hamas zu einem größeren regionalen Konflikt ausweiten könnten. Mehr …

Iran zu Mord an General: "Der Gedanke an unsere Rache wird das zionistische Regime zu Tode quälen". Der stellvertretende Verteidigungsminister Irans, Brigadegeneral Reza Talaei-Nik, hat am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Teheran die Ermordung eines iranischen Generals in Syrien verurteilt. Der hochrangige General Sayyed Razi Mousavi soll durch einen israelischen Angriff am Montag in Damaskus ermordet worden sein. Video und mehr …

Wie die Houthis den Schiffsverkehr im Roten Meer kontrollieren. Die USA versuchten eine internationale Kriegsflotte zusammenzustellen, die den ungehinderten Schiffsverkehr im Roten Meer und durch die etwa 20 Kilometer schmale Meerenge von Bab al-Mandeb gewährleisten sollte. Frankreich, Spanien und Italien, die ursprünglich dabei sein sollten, haben eine Beteiligung abgelehnt. Sie achten nun auf ihre eigenen Interessen, die USA mit zwei Flugzeugträgern und vielen weiteren Kriegsschiffen in der Region bleibt zahnlos.
In den Mainstream Medien gibt es dazu vor allem Schweigen, über den tatsächlichen Ablauf der Ereignisse und Hintergründe erfährt man nichts. Nüchterne Analyse ist das was derzeit fehlt, die aber offenbar gar nicht so schwer ist, wie Aleks von Black Mountain Analysis immer wieder beweist. Mit seiner freundlichen Genehmigung erscheint auch bei TKP eine ausführliche Analyse des Offiziers Mike Mihajlovic, die unter dem Titel The Red Sea Show [I] soeben in Black Mountain Analysis erschienen ist. Mehr …

26.12.2023: Ukrainekrieg. Kiewer Raketenangriff auf Hafenstadt in Republik Krim – Todesopfer und mehrere Verletzte. In der Nacht zum Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte die Hafenstadt Feodossija in der Republik Krim angegriffen. Nach Angaben des Chefs der Republik Krim, Sergei Aksjonow, kam es dabei zu einer Detonation und einem Brand im Hafengebiet. Video und mehr …

Israelkrieg.

25.12.2023: Ukrainekrieg. Hintergründe des Ukraine-Krieges: Über Jahrzehnte wollte die Krim unabhängig von der Ukraine sein. Am 22. Februar 2014 kam durch den gewaltsamen Maidan-Putsch in Kiew eine nationalistische Regierung an die Macht. In Reaktion darauf entschieden sich die Bürgerinnen und Bürger der Krim in einem Referendum am 16. März 2014 mit überwältigender Mehrheit für eine Unabhängigkeit von der Ukraine und einen Anschluss an die russische Föderation. Die NATO reagierte auf diesen Akt der demokratischen Selbstbestimmung mit drakonischen Sanktionen und anhaltender Feindschaft gegen die Krim und Russland. Das ist eine zentrale Vorgeschichte des Ukraine-Krieges. Was die Menschen auf der Krim dachten und wollten, interessierte in der westlichen Politik niemanden – ihnen wurde einfach ihr Recht auf Selbstbestimmung abgesprochen.
Das Buch “Wahrheitssuche im Ukraine-Krieg – um was es wirklich geht” von Thomas Mayer beschäftigt sich ausführlich auch mit der Geschichte der Krim. Das Buch ist eine sorgfältig recherchierte und umfassende Tatsachensammlung. Es enthält, was man über diesen Konflikt wissen muss. Wie ist er historisch entstanden? Mit welchen Weichenstellungen wurde auf den Krieg hingesteuert? Wie haben die Ukraine, die USA, die NATO und Russland die Eskalations-Spirale angetrieben? Um was geht es wirklich? Das Buch ordnet den Konflikt in die Stufen der Konflikteskalation und die Prinzipien der Kriegspropaganda ein und macht damit auch die Abläufe anderer Konflikte verständlich. Mehr …

130 "Patriot"-Geländewagen für die Patrioten: Allrussische Volksfront liefert Weihnachtsgeschenke an. Väterchen Frost und seine Enkelin Snegurotschka haben den Teilnehmern der Sonderoperation am Samstag Geschenke überbracht. Die Vertreter der Allrussischen Volksfront übergaben den Militärs unter anderem 130 fabrikneue UAZ Patriot Geländefahrzeuge. Video und mehr …

Marjinka in DVR befreit: Exklusive Bilder aus dem Vorort von Donezk. Russische Kräfte haben die Stadt Marjinka in der Donezker Volksrepublik vollständig befreit. Dies berichtete Russlands Verteidigungsminister Sergei Schoigu während eines Treffens mit dem Präsidenten Wladimir Putin. Video und mehr …

Israelkrieg.  Angriffe auf Gaza: Weite Teile von Chan Yunis zerstört. Ein schwerer Angriff wurde aus dem Gazastreifen gemeldet, bei dem nach Angaben des örtlichen Gesundheitsministeriums mehr als 200 Menschen in Gaza-Stadt getötet wurden, darunter ein Mitarbeiter der Vereinten Nationen. Auch die Stadt Chan Yunis ist schwer betroffen. Video und mehr …

Ägypten unterbreitet einen Plan zur Beendigung des Gaza-Krieges und für die Nachkriegszeit. Ägyptens Vorschlag sieht eine Beendigung des Krieges in mehreren Stufen vor. In der ersten Phase würde es demnach darum gehen, eine Feuerpause durchzusetzen. In dieser Zeit sollten 40 bis 50 Geiseln freigelassen werden. Danach würde es um einen palästinensischen Dialog zur Bildung einer Übergangsregierung gehen. Mehr …

24.12.2023: Ukrainekrieg.  Widerstandslos: Su-25-Jets eliminieren ukrainische Kampftechnik. Besatzungen russischer Su-25-Kampfjets haben eine Ansammlung ukrainischer Kräfte und leicht gepanzerter Kampffahrzeuge in Richtung Krasny Liman außer Gefecht gesetzt, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Dabei seien ungelenkte Artillerieraketen vom Typ S-8 verwendet worden. Die Piloten sollen ihren Einsatz in extrem geringer Höhe absolviert haben. Video und mehr …

Profitabler Familienladen hält US/NATO-Kriege am Laufen. Machen Sie Bekanntschaft mit der einflussreichen Kagan-Kriegstreiber-Familie in Washington. Zu ihr gehört u. a. das "Institut for the Study of War". Dessen fragwürdige "Analysen" zur Ukraine werden auch von deutschen Politikern und deren Presstituierten in den Mainstream-Medien für "der Wahrheit letzter Schluss" gehalten.
Das "Institute for the Study of War" (ISW) ist eine vom US-Militärisch-Industriellen Komplex (MIK) finanzierte Propaganda- und Desinformationsfabrik, die von führenden, neokonservativen Kriegstreibern betrieben wird. In dem eng verfilzten sicherheitspolitischen Establishment des "Kollektiven Westens" werden die antirussischen, vor allem aber die persönlich gegen "Zar Putin den Schrecklichen" gerichteten Hetzschriften des ISW gerne als Ergebnisse seriöser Recherchen eines wissenschaftlichen Institutes zur Rechtfertigung des US/NATO-Stellvertreterkriegs gegen Russland zitiert.
Auch die deutschen Regierungssender ARD, ZDF, DLF, DW usw. haben ihre Nachrichten immer wieder unter Berufung auf das "Institut for the Study of War" mit stark geschönten Berichten von der siegreichen ukrainischen Armee angereichert. Demnach kämpft die Ukraine für ihre demokratischen Werte und die Freiheit Europas erfolgreich gegen die unmenschlichen russischen Barbaren. Dabei wird stets nach derselben Regel vorgegangen: "Wenn die Realität nicht mit den Wunschvorstellungen übereinstimmt, dann stimmt etwas nicht mit der Realität." Mehr …

Israelkrieg. UN-Mitarbeiter und mehr als 70 seiner Verwandten bei Israels Luftangriff getötet. Täglich kommen aus dem Gazastreifen Meldungen über Getötete infolge der israelischen Militäroperation. Nach palästinensischen Angaben beläuft sich die Zahl der Todesopfer inzwischen auf mehr als 20.000 Zivilisten. Darunter auch Mitarbeiter von UN-Organisationen. Mehr …

Die Huthi-Rebellen bedanken sich bei Spanien dafür dass sie sich nicht an der von den USA geschaffenen Allianz im Roten Meer beteiligen. Die jemenitischen Huthi-Rebellen haben die Tatsache begrüßt, dass die spanische Regierung ausgeschlossen hat, die US-geführte Operation “Guardian of Prosperity” zu unterstützen, um eine Allianz von Ländern zu schaffen, die die freie Schifffahrt im südlichen Roten Meer und im Golf von Aden garantieren. Dies teilte der Huthi-Führer Hussein Al-Ezzi, der das Amt des stellvertretenden Außenministers der vom Iran unterstützten Rebellen innehat, in seinen sozialen Netzwerken mit. “Wir schätzen die Weigerung Spaniens, sich in der Frage der Seeschifffahrt von amerikanischen und britischen Lügen mitreißen zu lassen, sehr”, betonte Al-Ezzi. Mehr …

23.12.2023: Ukrainekrieg.  Podoljaka: Ukrainisches Militär gibt bei Artjomowsk täglich Stellungen auf. Die Front im Ukraine-Krieg scheint nun endgültig in Bewegung gekommen zu sein – im Raum Artjomowsk am Frontabschnitt Donbass ist Russlands Militär vom Aufbessern der eigenen taktischen Position dazu übergegangen, die der ukrainischen Armee dermaßen zu verschlechtern, dass diese jeden Tag immer weitere Stellungen aufgeben muss. Video und mehr …

Exklusiv: An der Nordflanke von Artjomowsk – Die "Lieferkette" für russische Soldaten. Drohnen, Detektoren, Funkgeräte und sogar Quad-Bikes: Dank der Solidarität der russischen Bürger erhalten die Soldaten an der Front unschätzbare Hilfe. Video und mehr …

Israelkrieg. Israel warf 2000-Pfund-Bomben auf Geflüchtete im Süden von Gaza. Über 200 solche Gewaltsbomben setzte Israel im Süden ein. Das belegen mit KI analysierte Satellitenbilder. Die Videountersuchung konzentrierte sich auf den Einsatz von 2000-Pfund-Bomben in einem Gebiet im südlichen Gazastreifen. Israel hatte Zivilisten im Norden aufgefordert, sich in dieses Gebiet in Sicherheit zu bringen. Zwar würden mehrere westliche Länder Bomben dieser Größe einsetzen, doch würfen sie die US-Streitkräfte fast nie mehr in dicht besiedelten Gebieten ab. Das berichtete die «New York Times» am 21. Dezember.
Die NYT programmierte ein Tool mit künstlicher Intelligenz, um Satellitenbilder des südlichen Gazastreifens nach Bombenkratern abzusuchen. Die NYT überprüfte dann die Suchergebnisse manuell und suchte nach Kratern mit einem Durchmesser von etwa 30 Metern oder mehr. So konnten 208 Krater auf Satellitenbildern und Drohnenaufnahmen identifiziert werden. «Die Ergebnisse belegen», schrieb die NYT, «dass 2000-Pfund-Bomben die Zivilbevölkerung ständig bedrohten, die im Süden Schutz suchten». Mehr …

USA sind sich sicher: Iran in Huthi-Attacken auf Schiffe im Roten Meer "tief verwickelt". Als Reaktion auf Israels Vorgehen im Gazastreifen greifen Huthi-Rebellen mit Drohnen und Raketen Handelsschiffe im Roten Meer an. Die USA schmieden nun eine Koalition zum Schutz der wichtigen Handelsroute und bezichtigen Iran, hinter den Huthi-Attacken zu stecken.
Bei einem Pressebriefing in Washington hat sich Adrienne Watson, Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrats des Weißen Hauses, über die jüngsten Angriffe der Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe im Roten Meer geäußert. Am Freitag erklärte sie, dass Iran in die Vorbereitung solcher Drohnen- und Raketenattacken "tief verwickelt" sei. Die hochrangige US-Beamtin begründete ihren Vorwurf mit der "langen materiellen Unterstützung für die Huthi-Rebellen durch Iran". Die Angriffe stimmten auch mit der "Förderung der destabilisierenden Handlungen der Huthi-Rebellen in der Region" durch die Regierung in Teheran überein. Von der Nachrichtenagentur Reuters wurde Watson mit den Worten zitiert: "Das ist eine internationale Herausforderung, die ein kollektives Durchgreifen erfordert."
Die US-Beamtin hob hervor, dass die iranischen Geheimdienste eine entscheidende Rolle spielten, damit die Huthi-Kämpfer Handelsschiffe im Roten Meer angreifen könnten. Seinerseits berichtete das Wall Street Journal am Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute US-Beamte, dass ein iranisches Aufklärungsschiff im Roten Meer den Huthi-Rebellen Informationen über den Schiffsverkehr vor Ort weiterleite und ihnen aktiv bei Drohnen- und Raketenattacken helfe. Eine Quelle sagte der Zeitung: "Die Huthi haben keine Radartechnologie, um Schiffe anzuvisieren. Sie brauchen die Unterstützung Irans. Ohne sie würden die Raketen einfach ins Wasser stürzen." Mehr …

Der Krieg gegen den Terror ist ein Krieg gegen Menschen. Die Wurzeln des radikalen islamistischen Terrorismus werden von westlichen Entscheidungsträgern und Massenmedien vornehmlich in einem religiösen Fanatismus gesehen, der die säkulare Lebensweise der Menschen in Nordamerika und Europa bedroht. Dass es sich dabei auch um eine Strategie im Rahmen einer asymmetrischen Kriegsführung handelt, die in der Geschichte fast ausschließlich immer aufgrund einer Besatzung oder illegitimen Beeinflussung eines militärisch und wirtschaftlich hoffnungslos unterlegenen Landes oder Territoriums ausgelöst wurde, wird dabei unterschlagen.
Der in Europa und Nordamerika hauptsächlich aus den muslimischen Ländern stammende Terror wird in den einflussreichen westlichen Massenmedien vornehmlich mit den Adjektiven „radikal“, „islamistisch“, „brutal“ und „grausam“ versehen. Diese Konnotationen sollen die terroristischen Anschläge als Werke von kriminellen, menschenverachtenden sowie religiös und politisch verwirrten Tätern erscheinen lassen. Völlig ungeachtet dessen, dass das Töten und Verletzen von Zivilisten ein Verbrechen ist – sowohl durch Terroranschläge als auch durch Bomben und Granaten einer regulären Armee – werden mit diesen einfachen, ständig wiederholten Begriffen Motive, Verurteilungen und Rechtfertigungen konstruiert. Bereits die Bezeichnung „Terror“ weist auf einen illegitimen, unmoralischen Akt hin. Mehr …

22.12.2023: Kriegsgrund – reiche Ölreserven weltweit nur nicht in USA und Europa. Der politische Westen hat seit etwa 1900 ein gröberes Problem und zwar die nur sehr geringfügig vorhandenen Ölreserven. Erdöl, sowie seit 1950 immer mehr auch Erdgas, ist das was die Wirtschaft am laufen hält. Und natürlich auch die Kriegsmaschinerie schmiert und befeuert. Seit ebenfalls um 1900 wurden die mit Kohle geheizten Dampfmaschinen auf Kriegsschiffen durch Ölheizungen, Dieselmotoren und Turbinen ersetzt. Und im WK I kamen erstmals mit Ölprodukten betriebene Panzer, LKW und Flugzeuge zum Einsatz.
Die Herrschaft über die Ölreserven wurde entscheidend für den Wohlstand, die Entwicklung der Industrie und die Möglichkeit Kriege zu gewinnen. Es wurde rasch klar, dass die USA und Europa nicht eben mit großartigen Vorräten gesegnet waren, wie diese Karte zeigt. Mehr …

Geheimhaltung britischer Militäraktionen im Libanon. Das Vereinigte Königreich, unzufrieden mit seinem Status als ehemalige imperiale Macht, versucht eine übergroße Rolle beim Schutz Israels zu spielen, indem es jetzt den Libanon, den Gazastreifen und den Jemen militärisch und geheimdienstlich ins Visier nimmt. Am 8. Oktober veröffentlichte der erfahrene britische Reporter Robert Peston einen bemerkenswerten Beitrag auf der Social-Media-Plattform X. Unter Berufung auf Insiderinformationen aus „Regierungs- und Geheimdienstquellen“ behauptete Peston, dass sich die palästinensische Widerstandsoperation Al-Aqsa-Flut unweigerlich zu einem ausgewachsenen regionalen Krieg entwickeln werde, der „für die globale Sicherheit so destabilisierend sein wird wie Putins Angriff auf die Ukraine“. Der Journalist warnte: Wir befinden uns in der Anfangsphase eines Konflikts, der Auswirkungen auf einen Großteil der Welt haben wird.
Was diese Enthüllung noch erstaunlicher macht, ist die Schnelligkeit, mit der der britische Geheimdienst Gewissheit über den bevorstehenden Umsturz in Westasien erlangte, nur etwas mehr als 24 Stunden nach dem beispiellosen Angriff palästinensischer Freiheitskämpfer auf Israel. Die Dringlichkeit, die westliche Öffentlichkeit auf die bevorstehende Krise vorzubereiten, deutet auf eine tiefer liegende Geschichte hin – dass London möglicherweise seine Hand im Spiel hatte, um den Konflikt in der gesamten Region auszulösen, ein makabrer Plan, der sich seither entfaltet hat. Verborgene militärische Allianzen: SAS in Gaza. Mehr …

Ukrainekrieg.  Endspielszenario: Russlands Plan für den weiteren Verlauf des Ukraine-Konflikts im Jahr 2024. Das Endspielszenario nimmt zunehmend Gestalt an – aber wird das Ende mit einer umfassenden Vereinbarung oder mit einer vernichtenden militärischen Niederlage für Kiew erreicht? Die Chancen der Ukraine, dem russischen Angriff standzuhalten, werden mit jedem Monat geringer.
Der Konflikt in der Ukraine hat in der russischen Gesellschaft und auf der ganzen Welt eine seltene Welle der Emotionen ausgelöst. Die schneidigen Angriffe, die der einen oder anderen Seite Hoffnung auf einen schnellen Sieg gaben, sind einem brutalen Stellungskampf gewichen. Bei vielen ist die Hochstimmung einem Burnout gewichen – es scheint, dass eine hoffnungslose Pattsituation bevorsteht, dass die Militäroperation ihren Zweck aus den Augen verloren hat und sich nun auf Angriffe auf unwichtige ukrainische Dörfer und namenlose Waldabschnitte beschränkt.
Angriffe auf unwichtige Ziele? Nur auf den ersten Blick! In einem früheren Artikel habe ich darüber geschrieben, weshalb Russland die Ukraine nicht auf breiter Front angreift und Städte wie Charkow und Odessa einnimmt. Es gibt einen bedeutenden Grund dafür: Russland will dies eigentlich nicht. Oder besser gesagt, Präsident Wladimir Putin will dies nicht. Noch nicht. Mehr …

Exklusiv aus Donezk: Alltag unter ukrainischem Beschuss. Die Stadt Donezk wird ständig von den ukrainischen Streitkräften beschossen. Nichtsdestotrotz verlassen die Anwohner ihre Stadt nicht. RT DE-Korrespondent Iwan Poljanskij hat eine Familie in Donezk besucht, um mehr über ihren Alltag zu erfahren. Video und mehr …

USA verlängern Kiews Agonie mit neuen Waffenlieferungen. Bei einer Pressekonferenz für ausländische Militärattachés in Moskau hat der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow den USA vorgeworfen, den Ukraine-Konflikt absichtlich in die Länge zu ziehen. Der Vize-Verteidigungsminister begründet diese Einschätzung mit den anhaltenden westlichen Waffenlieferungen an die Regierung in Kiew. Video und mehr …

Israelkrieg. UN: Hunderttausenden in Gaza droht der Hungertod. Die Lage der Palästinenser wird immer schlechter. Es fehlt an Nahrung und Medikamenten. Die Hamas feuert aber weiter Raketen auf Israel. Im UN-Sicherheitsrat könnte es zum Durchbruch kommen.
Angesichts der israelischen Militäroffensive im Gazastreifen wird die humanitäre Lage in dem abgeriegelten Küstenstreifen immer katastrophaler. Aufgrund der „weltweit beispiellosen“ Situation warnen die Vereinten Nationen vor dem Hungertod von Hunderttausenden Palästinensern.„So etwas habe ich noch nie gesehen. Das Ausmaß der akuten Ernährungsunsicherheit ist in Bezug auf Schwere, Geschwindigkeit der Verschlechterung und Komplexität beispiellos“, sagte die Sprecherin des Welternährungsprogramms (WFP), Shaza Moghraby. Mehr …

Gaza-Krieg: Israelischer Hafen Eilat durch Huthi-Angriffe lahmgelegt. Eilat war einer der ersten Häfen, die von Huthi-Operationen betroffen waren, als Reedereien wegen der Attacken aus dem Jemen Schiffe umleiteten, um das Rote Meer zu meiden. Die Angriffe der Huthi-Bewegung auf Frachtschiffe im Roten Meer haben unter anderem auch negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft.
Der israelische Hafen Eilat leidet unter den verstärkten Angriffen der vom Iran unterstützten Huthi-Bewegung auf den Schiffsverkehr im Roten Meer. Der Chef der Hafenbehörde meldet einen Rückgang der Aktivität um 85 Prozent. Eilat war einer der ersten Häfen, die betroffen waren, als Reedereien wegen der Attacken Schiffe umleiteten, um das Rote Meer zu meiden. Über Eilat werden Autoimporte abgewickelt, aber auch Kali aus dem Toten Meer exportiert.
Der Hafen ist im Vergleich zu den Mittelmeerhäfen in Haifa und Aschdod allerdings eher klein. Über jene Küstenstädte wird ein Großteil des Seehandels Israels abgewickelt. Sollte der Krieg an der Nordfront eskalieren, sind die israelischen Mittelmeerhäfen dem möglichen Raketenhagel der Hisbollah ausgesetzt.
Fünf der sechs größten Schifffahrtsunternehmen der Welt kündigten bereits an, keine Schiffe mehr durch das Rote Meer zu entsenden: die dänische Maersk, die deutsche Hapag-Lloyd, die französische CMA CGM, die italienisch-schweizerische MSC und die taiwanische Evergreen. Auch der Ölkonzern BP lässt seine Tanker nun andere Routen nehmen. Um die Passage durch das Rote Meer zu vermeiden, müssen die Frachter Afrika umfahren, was erheblich länger dauert. Mehr …

Gaza-Journalisten: "Israel kann uns durch die Ermordung unserer Kollegen nicht einschüchtern". Journalisten und Kameraleute haben am Donnerstag vor dem Nasser-Krankenhaus im südlichen Gazastreifen protestiert. Auch Al Jazeeras Chefkorrespondent Wael Al-Dahdouh nahm daran teil. Seine Familie wurde im Oktober von der israelischen Armee ermordet. Video und mehr …

Mearsheimer: Die Israelis können die Hamas nicht besiegen. Im Gespräch mit dem ehemaligen "Fox News"-Moderator Andrew Napolitano hinterfragt der US-Politikwissenschaftler John J. Mearsheimer die Informationskampagne zur israelischen Vergeltungsoffensive im Gazastreifen, die Israel als der Hamas überlegen darstellt. Video und mehr …

Gaza: Israelische Militärs jagen 56 Wohngebäude mit einem Mal in die Luft. Auf Bildern, die in sozialen Medien kursieren, ist zu sehen, wie israelische Streitkräfte Dutzende Wohnhäuser im Gaza-Viertel Shujaiya in die Luft sprengen, was Besorgnis über die wahllose Zerstörung ziviler Häuser auslöst. Video und mehr …

21.12.2023: Gleiche Kriegsstrategie von der Ukraine bis Palästina. Die beiden Kriege gegen die russischsprachige Bevölkerung der Ukraine und die arabische Bevölkerung des Gazastreifens werden von Washington auf die gleiche Weise geführt. Aus seiner Sicht kann das Imperium nicht verlieren, auch wenn alles vor Ort etwas anderes vermuten lässt.
Präsident Wolodymyr Selenskyj, der von Präsident Joe Biden in Washington eingeladen wurde, setzt den US-Kongress unter Druck, damit er das Ausgabengesetz verabschiedet, das 50 Milliarden Dollar an neuer Militärhilfe für die Ukraine vorsieht. Die New York Times schreibt: „Die ukrainische Gegenoffensive, die vor sechs Monaten gestartet wurde, ist gescheitert. Kiew sieht sich mit schwindendem Militärpersonal, Munitionsbeständen und westlicher Unterstützung konfrontiert. Moskau zeigt seine Fähigkeit, einen langwierigen Krieg durchzuhalten.“ In dieser Situation, so die New York Times weiter, „suchen die Vereinigten Staaten und die Ukraine nach dem Scheitern der Gegenoffensive nach einer neuen Strategie: Das Pentagon schickt General Antonio Aguto, der von einem Stützpunkt in Deutschland aus die Unterstützung für die Ukraine befehligt, für längere Zeit nach Kiew. General Aguto wird mit der militärischen Führung des Landes enger zusammenarbeiten.“
Während die Vereinigten Staaten den Krieg in der Ukraine direkt und über die NATO weiter unterhalten, unterstützen sie Israel weiterhin im Krieg in Gaza. Der Plan der israelischen Führung ist, die Bevölkerung von Gaza in die Sinai-Wüste zu deportieren und Gaza als palästinensisches Territorium auszulöschen und dann dasselbe mit dem Westjordanland zu tun. Die US-Strategie, die von Israel unterstützt wird, zielt darauf ab, den Krieg im Nahen Osten auszuweiten, wo die USA ihre vorherrschende Stellung verlieren, angesichts des Vormarsches der politisch-wirtschaftlichen Projekte Russlands und Chinas, und der bevorstehenden Erweiterung der BRICS-Staaten auf den Iran und Saudi-Arabien.
Um diese Kriegsstrategie zu unterstützen, erhöhen die USA ihre ohnehin schon enormen Militärausgaben weiter. Der Senat verabschiedete ein Verteidigungsgesetz in Höhe von 886 Milliarden US-Dollar plus andere Militärausgaben, wodurch sich die Gesamtsumme auf mehr als 1,2 Billionen US-Dollar beläuft, was etwa der Hälfte der weltweiten Militärausgaben entspricht. Mehr  …

Krieg für US-Oligarchen-Interressen. Vom Fluss zum (Roten) Meer: Warum die USA einen neuen Marine-Einsatzverband bilden. Der Jemen hat Israels Gaza-Krieg ins Wanken gebracht, indem er Schiffe angegriffen hat, die auf dem Weg in den Besatzungsstaat waren. Die USA und ihre Verbündeten drohen nun damit, als Reaktion darauf einen Marine-Einsatzverband zu gründen – ein Schritt, der wahrscheinlich nach hinten losgehen und den Konflikt noch weiter anheizen wird.
Anstatt Druck auf Israel auszuüben, damit es seinen brutalen Angriff auf den Gazastreifen einstellt, mobilisiert die Regierung Biden jetzt arabische und westliche Flotten – und vielleicht auch eine israelische -, um die wirtschaftlichen, politischen und militärischen Interessen von Tel Aviv zu schützen. Inmitten verstärkter Seeoperationen der mit den Ansarallahs verbündeten jemenitischen Streitkräfte gegen Schiffe, die nach Israel fahren, findet diese Mobilisierung der USA unter dem Deckmantel der Wahrung der Schifffahrtsfreiheit im Roten Meer und im Bab al-Mandab statt.
Offiziell behauptet Washington, es tue sein Möglichstes, um zu verhindern, dass sich Israels Krieg zu einer regionalen Konfrontation ausweitet, und hat Tel Aviv öffentlich aufgefordert, seine wahllosen Angriffe auf die Zivilbevölkerung in dem belagerten Streifen einzustellen. In Wirklichkeit aber versucht das Weiße Haus mit leerer Rhetorik, Israel mehr Zeit zu verschaffen, um einen Sieg in Gaza zu erringen und den palästinensischen Widerstand zu zerschlagen.
Der Vorschlag der USA, eine internationale Seestreitkraft zum Schutz der Schifffahrt im Roten Meer aufzustellen, kann nur im Kontext der bedingungslosen Unterstützung Israels durch die USA verstanden werden. Als der nationale Sicherheitsberater Jake Sullivan am 4. Dezember Gespräche über die Bildung einer Marine-Einsatztruppe ankündigte, verschärfte Tel Aviv prompt seine Drohungen mit militärischen Vergeltungsmaßnahmen gegen den Jemen wegen der Behinderung israelischer Schiffe und solcher, die mit israelischen Interessen im Bab al-Mandab in Verbindung stehen.
USA streben größere Rolle im Roten Meer an. Anstatt auf die wiederholten Warnungen des Ansarallah-Führers Abdulmalik al-Houthi zu hören, Washington solle Israels Krieg gegen den Gazastreifen nach der Al-Aqsa-Flut-Operation des palästinensischen Widerstands am 7. Oktober nicht länger unterstützen, scheint die Regierung Biden ein Auge zuzudrücken. Mehr …

Angriffe auf Schiffe: Huthi-Anführer warnt USA vor neuem Kriegsschauplatz im Roten Meer. Die Huthi warnten die USA davor, das Rote Meer in einen neuen Kriegsschauplatz zu verwandeln. Der Anführer der von Iran unterstützten Huthi-Regierung drohte mit Angriff auf US-Kriegsschiffe, sollten die USA Jemen angreifen. Die USA haben kürzlich eine Militärkoalition gegen die Huthi gebildet.
Der Anführer der von Iran unterstützten Huthi-Regierung im Jemen, Abdul-Malik al-Huthi, warnte die USA davor, das Rote Meer in einen neuen Kriegsschauplatz zu verwandeln. Wenn die USA Soldaten in den Jemen schickten, dann seien sie mit etwas Schlimmerem als in Afghanistan und Vietnam konfrontiert, sagte Abdel-Malik al-Huthi. Er warnte auch weitere Länder, sich der von den USA gebildeten Militärkoalition anzuschließen. Die Huthi-Bewegung kündigte weitere Angriffe auf Schiffe an, die Israel entweder gehörten oder Israel unterstützten. Der Anführer der jemenitischen Huthi warnte zudem, dass die Huthi US-Kriegsschiffe angreifen würden, sollte Washington einen Luftangriff gegen Jemen ausführen. Mehr …

Krieg gegen Huthi – Nächster Schritt im Great Reset? Krieg gegen die Huthi, um den Welthandel zu schützen, das erklärt der Westen. Aber wirklich erschüttert könnten die Lieferketten erst durch die US-Aggression werden.
Die global überraschend einheitliche Covid-Politik hatte die Lieferketten auf der ganzen Welt in eine tiefe Krise gestoßen. Die gestiegene Inflation ist auch darauf zurückzuführen. Dazu kam noch der (äußerst verdächtige und seltsame) „Unfall“ mit dem Schiff Evergreen im Suezkanal. Sechs Tage war der Kanal geblockt. Jetzt ist wieder die wichtigste Route der Schifffahrt im Visier: Die Huthis im Jemen rebellieren durch Angriffe auf Handelsschiffe gegen den Gaza-Krieg. Schiffe, die ihre Meerenge im Roten Meer passieren, werden teilweise abgefangen. Die USA bereiten sich auf Krieg vor. Mehr …

Ukrainekrieg.

Israelkrieg.  Nahostkonflikt: Israelisches Militär misshandelt Gefangene. Die andauernden Kämpfe zwischen Israel und der Hamas lassen die Zahl der Todesopfer weiterhin steigen. Seit Begin der Eskalation am 7. Oktober wurden im Gaza-streifen mehr als 19.660 Palästinenser getötet und mehr als 52.500 verwundet. Video und mehr …

Nahostkonflikt: Israelisches Militär misshandelt Gefangene. Die andauernden Kämpfe zwischen Israel und der Hamas lassen die Zahl der Todesopfer weiterhin steigen. Seit Begin der Eskalation am 7. Oktober wurden im Gaza-streifen mehr als 19.660 Palästinenser getötet und mehr als 52.500 verwundet. Video und mehr …

20.12.2023: Ukrainekrieg. Ukraine zieht Operationen wegen Munitionsmangels zurück, Truppen beklagen eine „Selbstmordmission“. Ein hochrangiger ukrainischer Kommandeur hat in neuen Erklärungen eingeräumt, dass die Munitionsvorräte des ukrainischen Militärs so knapp werden, dass die Führung gezwungen ist, Prioritäten und Operationen neu zu bewerten. Der ukrainische Brigadegeneral Oleksandr Tarnavskyi sagte am Montag, dass die Armee ihre Operationen aufgrund des Mangels an Artilleriegranaten „an der gesamten Frontlinie“ neu plane und bezeichnete den Mangel als „enormes Problem“.
„Es gibt ein Problem mit der Munition, vorwiegend mit der postsowjetischen (Granaten) – das sind 122 mm, 152 mm. Und diese Probleme gibt es heute an der gesamten Front“, erklärte Tarnavskyi. „Die Mengen, die wir heute haben, reichen für unseren Bedarf nicht aus.“ „Also verteilen wir sie um. Wir planen die Aufgaben, die wir uns gestellt haben, neu und reduzieren sie, weil wir sie erfüllen müssen“, fügte er in einem Moment hinzu, in dem die Ukrainer Schwierigkeiten haben, überhaupt etwas zu erreichen. Er räumte auch ein, dass dies seine Truppen zwinge, ihre offensiven Operationen zu reduzieren. Gleichzeitig erklärte Bidens Regierung, dass sie noch ein Finanzierungspaket für die Ukraine ankündigen müsse, da die bewilligten Mittel am 30. Dezember auslaufen.
Die Negativschlagzeilen für Kiew reißen nicht ab. In einem kürzlich erschienenen Artikel der New York Times wurde beschrieben, dass ukrainische Marineinfanteristen auf einer „Selbstmordmission“ den Fluss Dnipro überqueren, um Gebiete im Süden des Landes von den Russen zu befreien: Die Stimme des Marinesoldaten zittert leicht, als er von den mörderischen Kämpfen am Ostufer des Flusses Dnipro erzählt, wo er in jüngster Vergangenheit verwundet wurde. „Wir saßen nachts im Wasser und wurden von allen Seiten beschossen“, sagt Marinesoldat Maksym. „Meine Kameraden starben vor meinen Augen.“
Seit zwei Monaten führt das ukrainische Marinekorps einen Angriff über den Fluss Dnipro in der südlichen Region Cherson an, um Gebiete von russischen Truppen zurückzuerobern. Die Operation ist der jüngste Versuch der Ukraine, die russischen Verteidigungsanlagen im Süden zu durchbrechen und das Blatt zu wenden. Mehr ….

Mobilisierte Ukraine – Wozu sie noch fähig ist. Alexander Sladkow arbeitet für die staatliche Mediengesellschaft WGTRK als Kriegsreporter. Zuletzt beobachtete er einen immer deutlicheren Unterschied in der Motivation der russischen und der ukrainischen Soldaten – und auch die Verbitterung der Todgeweihten.
Wissen Sie, dass die Ukrainer verbissen kämpfen? Und sie schießen zurück. Sie verteidigen sich, solange sie Munition haben. Wir kämpfen nicht gegen Prügelknaben. Wenn man aktuell im Internet liest, bekommt man den Eindruck, dass "Iwan der Russe" auf ganzer Frontlänge in den Angriff übergegangen ist und eine feindliche Stellung nach der anderen einnimmt, buchstäblich ohne eine Zigarette aus dem Mund zu nehmen. Nein. Unsere Soldaten und Offiziere müssen manövrieren, wenden List an, gehen verrückte Risiken ein, überqueren Minenfelder, rennen über offenes Gelände, werfen Granaten auf den Feind, während der Feind sie mit Granaten bewirft, stürmen, nehmen Meter für Meter nur dank unvorstellbarer Geistesstärke ein.
Es gelingt, weil wir motiviert sind und diszipliniert. Wir wollen nicht aufgeben, wir wollen gewinnen. Unsere Infanterie-, Luftlande- und Marinestreitkräfte werden von erfahrenen Kommandeuren befehligt. Gestern war er noch Gefreiter, dann Unteroffizier, dann Zugführer und Kompaniechef. Neulich habe ich mit einem solchen Kommandeur gesprochen: In sein Gesicht haben sich die Reste von Schießpulver dauerhaft in der Haut eingefressen, ihm fehlt ein Arm. Der geschlagene Mann, der fünf ungeschlagene Männer wert ist. Er zieht trotz seines Handicaps persönlich in den Sturm und befehligt seine Männer auf der vordersten Linie. Mehr …

Geister. Die Soldaten des vergessenen Krieges. Ein Film direkt von der Donbassfront, der Augen öffnet. Der Regisseur Maxim Fadejew hat "Geister" direkt an der Frontlinie bei Lugansk gefilmt und zeigt hautnah und unverfälscht das Alltagsleben der Männer der Lugansker Volksmiliz – also jener, die sich seit 2014 freiwillig zusammengeschlossen haben, um ihre Familien vor den brutalen Angriffen des Kiewer Regimes zu verteidigen. Video und mehr …

RT DE-Exklusiv: Soldaten der Brigade 200 sind rund um die Uhr in Bereitschaft. Teil des Kampfauftrags der russischen Streitkräfte ist es, die Angriffsversuche des Gegners zu unterbinden und abzuwehren. Dabei ist die Rolle der Evakuierungsteams besonders wichtig, die den Verletzten an der Frontlinie Erste Hilfe leisten und sie in Sicherheit bringen. Unser Korrespondent Iwan Poljanskij erzählt mehr über die koordinierte Arbeit der Brigade 200 an der Nordflanke von Artjomowsk. Video und mehr …

Selenskij offenbart: "Ukrainische Militärspitze will bis zu 500.000 Mann zusätzlich mobilisieren". Bei einer Pressekonferenz in Kiew sagte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij, dass Russland keinen Frieden wolle. "Die Person in Moskau sagt, dass die Ziele der militärischen Sonderoperation immer noch dieselben sind. Das ist ein Signal, dass er keinen Frieden will. Oder nicht?", so Selenskij. Selenskij teilte auch mit, dass die ukrainische Militärführung ihm vorgeschlagen habe, "450.000 bis 500.000" zusätzliche Soldaten zu mobilisieren, um die sogenannte Gegenoffensive fortzusetzen.  Video und mehr …

Israelkrieg.  Bericht: IDF-Panzer beschoss am 7. Oktober gezielt ein Siedlerhaus. Neuerlich ist an die Öffentlichkeit ein Video durchgesickert, das zeigt, wie ein israelischer Panzer am 7. Oktober in einem Kibbuz das Feuer auf ein Haus eröffnete, in dem 13 israelische Geiseln mit der Hamas festsaßen. Das Video ist ein weiterer Beleg dafür, dass die IDF selbst zahlreiche Zivilisten getötet hat, die angeblich dem Hamas-Angriff zum Opfer gefallen seien. Video und mehr …

Nahost-Konflikt: Gaza wird von Israel mit Absicht unbewohnbar gemacht. In Gaza breiten sich zahlreiche Infektionskrankheiten aus, das Gesundheitssystem ist so gut wie nicht mehr existent, und die Menschen beginnen in großer Zahl zu verhungern. All dies ist auf konkrete politische Entscheidungen Israels zurückzuführen.
In einem Artikel mit dem Titel "Das Gesundheitssystem von Gaza liegt am Boden, während Israel in Khan Yunis vordringt" berichtete die Washington Post, dass die massenhafte Vertreibung von fast zwei Millionen Palästinensern innerhalb von Gaza zu Ansammlungen von Flüchtlingen und zu unhygienischen Lebensbedingungen geführt habe, sodass sich rasch akute Seuchen ausbreiten können.
Unterdessen gaben das Gesundheitsministerium von Gaza und andere Mitarbeiter aus dem medizinischen Sektor an, dass sie akute Fälle von Hepatitis, Krätze, Masern und Infektionen der oberen Atemwege registriert hätten, hauptsächlich bei Kindern, so der Bericht der Washington Post. Imad al-Hams, ein Arzt in einem von Kuwait finanzierten Krankenhaus in Rafah, berichtete, dass sich Infektionskrankheiten rasend schnell ausbreiteten, während sich immer mehr Menschen in die Enge des Gebietsstreifens drängten, um den vorrückenden israelischen Streitkräften zu entkommen. Mehr …

"Möge Gott Rache an ihnen nehmen" – 20 Tote bei Luftangriffen auf Gaza: Journalist unter Toten. Israelische Raketen und Luftangriffe auf die Stadt Rafah im südlichen Gazastreifen haben mehrere Häuser getroffen und mindestens 20 Palästinenser getötet. Unter den Toten ist auch ein palästinensischer Journalist, der infolge des Bombardements ums Leben kam. Zehntausende vertriebene Palästinenser haben sich in Rafah an der Grenze des Gazastreifens zu Ägypten verschanzt, um den israelischen Bombardements im Norden zu entgehen, obwohl sie befürchten, dass sie auch dort nicht sicher sind. Video und mehr …

Das Tor der Tränen am Roten Meer… Wie immer zahlen die Euro-Vasallen von Uncle Sam den Preis. Die großen europäischen Staaten fordern endlich einen Waffenstillstand für den israelischen Völkermord in Gaza. Warum hat es so lange gedauert? Die Forderung ist immer noch jämmerlich unzureichend und reicht bei Weitem nicht aus, um Israel aufzufordern, sein hemmungsloses Abschlachten der Palästinenser zu beenden, von denen 20.000 in mehr als 70 Tagen unerbittlicher Bombardierung getötet wurden.
Aber jetzt rufen Großbritannien, Frankreich und Deutschland zu einem Waffenstillstand auf. Sozusagen. Die Außenminister Großbritanniens und Deutschlands, David Cameron und Annalena Baerbock, schrieben einen gemeinsamen Artikel in der britischen Sunday Times, in dem sie erklärten, es müsse einen „dauerhaften Waffenstillstand“ geben, aber – so fügten sie hinzu – nicht jetzt. Ihre französische Amtskollegin Catherine Colonna war etwas direkter. Bei einem Besuch in Tel Aviv am Sonntag zeigte sie sich von der Notwendigkeit eines sofortigen Waffenstillstands überzeugt. Die etwas härtere Haltung Frankreichs wurde durch die Ermordung eines seiner diplomatischen Mitarbeiter im Gazastreifen einige Tage zuvor vorweggenommen.
Doch trotz der Empörung über den Mord waren die Worte des französischen Ministers leise und begleitet von einer Verbeugung vor Israels sogenanntem Recht auf Selbstverteidigung. Wäre der getötete Diplomat ein französischer Staatsbürger und nicht ein für Frankreich arbeitender Palästinenser gewesen, hätte Paris vielleicht mit einer deutlicheren Verurteilung reagiert. So erbärmlich die europäische Reaktion ist, wenn es darum geht, von Israel die Einhaltung des Völkerrechts und ein Ende der Massaker an der Zivilbevölkerung zu fordern, so bemerkenswert ist der Unterschied zur Position der USA. Auch in Washington gibt es Anzeichen dafür, dass der internationale Aufschrei über den israelischen Völkermord Druck ausübt, indem er zur „Mäßigung“ aufruft. Doch die Regierung von US-Präsident Joe Biden lehnt weiterhin alle Forderungen nach einem Waffenstillstand ab und rüstet Israels Tötungsmaschinerie vorbehaltlos weiter auf.
Wo bleibt das europäische Kalkül? Schließlich haben die Europäer nicht erst in der vergangenen Woche zu einem Waffenstillstand aufgerufen. Großbritannien und Deutschland haben sich bei einer Abstimmung in der UN-Vollversammlung, die einen Waffenstillstand forderte, der Stimme enthalten. Die USA und Israel stimmten mit Nein, 153 Staaten mit Ja. Mehr …

WA180 Nahost auf Kurs Weltkrieg - Gaza: Israel hemmungslos - Christoph Hörstel 2023-12-20. Überraschung: Washington muss auf Bahrain und Sychellen zurückgreifen, um Jemen einzuschüchtern: 7 Nato-Verbündete werden ein blaues Wunder an Widerstandswillen entdecken. Es geht schließlich exklusiv um Israels Schifffahrt. Jemen macht im Norden teilmobil. Tel Aviv mordet und bombardiert unterdessen immer hemmungsloser, auch Christen, Kirchen und Kloster. Video …

19.12.2023:  Huthi-Angriffe im Roten Meer: Kosten für Handelsschifffahrt steigen – USA schmieden Militärkoalition. Die Huthi attackieren im Roten Meer Containerschiffe mit Verbindungen zu Israel – um aufseiten der Palästinenser in den Gaza-Krieg einzugreifen. Die USA bilden nun eine Militärkoalition zum Schutz der Schifffahrt in der Region. Einige Schiffe nehmen bereits einen wesentlich längeren Weg in Kauf und fahren um Afrika herum. Video und mehr …

Gefährliches Eskalationspotential: Militärbündnis gegen Huthi-Angriffe im Roten Meer. Der Verband Deutscher Reeder hat ein internationales Militärbündnis zum Schutz der zivilen Schifffahrt im Roten Meer gefordert. Hintergrund sind die anhaltenden Angriffe durch die jemenitischen Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe im Roten Meer. Die Nahost-Korrespondentin Karin Leukefeld erklärt im Gespräch mit RT DE, welches Eskalationspotential drohe, sofern Handelsschiffe in dieser Region mit Militär eskortiert würden. Video und mehr …

Suezkanal und Welthandel blockiert. Warnung vor „Mehrfrontenkrieg“ – USA gründen multinationale Allianz zum Schutz von Schiffen. Der Gaza-Krieg zieht immer größere Kreise. Eine neue Militärallianz soll Angriffe von Huthi-Rebellen auf Schiffe abwehren. Derweil spitzt sich die Lage an Israels Grenze zum Libanon zu.
Vor dem Hintergrund des Gaza-Krieges und zunehmender Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer beschloss US-Verteidigungsminister Lloyd Austin die Bildung der „Operation Prosperity Guardian“. Austin erklärte, durch den Einsatz sollten die „Freiheit der Seefahrt für alle Länder“ gesichert und „regionale Sicherheit und regionaler Wohlstand“ gestärkt werden. Der Pentagon-Chef hatte zuvor bei einem Besuch in Israel gewarnt: Die Unterstützung der Huthi-Angriffe auf Handelsschiffe durch den Iran muss aufhören.“ Die militärische Sicherheitsallianz  soll Handelsschiffe besser vor Angriffen der von Israels Erzfeind Iran unterstützten Huthi-Rebellen schützen, teilte das US-Verteidigungsministerium mit. Vor Ort sind bisher unter anderem die Flugzeugträgergruppen USS Carney und die HMS Diamond, britische und französische Kriegsschiffe.
Deutschland prüft nach Angaben von Verteidigungsminister Boris Pistorius eine Anfrage zur Beteiligung. An der neuen Sicherheitsinitiative beteiligen sich laut dem US-Verteidigungsministerium in Washington mehrere Länder, darunter das Vereinigte Königreich, Bahrain, Kanada, Frankreich, Italien, die Niederlande, Norwegen, die Seychellen und Spanien. Derweil setzt Israel den Krieg gegen die Hamas in Gaza fort, während sich zugleich auch die Lage an seiner Grenze zum Libanon verschärft. Container-Reedereien stellten Fahrten ein. (Anmerkung der Redaktion: Prima, so gibt es eine weitere Ausrede für den Zusammenbruch von Lieferketten und der Wirtschaft.) Mehr ….

Ukrainekrieg.

Israelkrieg. Israel plant einen regionalen (potenziell globalen) Krieg. Falken drängen auf mehr Fronten bei israelischen Militäroperationen. Wer Netanjahu unterstützt, muss möglicherweise Aktionen gegen die Hisbollah, den Iran, das Westjordanland und mehr in Kauf nehmen.
Ein kürzlich in der Zeitschrift Tablet erschienener Essay des israelischen Schriftstellers Gadi Taub macht deutlich, dass Israels Krieg im Gazastreifen nicht der letzte sein wird. Israel wird “seine defensive Strategie aufgeben und in die Offensive gehen”. Das bedeutet, die Hisbollah auszuschalten und dann “einen vielschichtigen Kampf gegen den Iran wegen seines Strebens nach regionaler Hegemonie und seines Atomwaffenprogramms” aufzunehmen.
Taub, dessen hawkishe Ansichten in vielerlei Hinsicht die entscheidende Mitte der israelischen Meinung widerspiegeln, sieht die Biden-Administration als Nachfolgerin einer langjährigen demokratischen Politik der Beschwichtigung des Iran. In scharfem Gegensatz zu Henry Kissinger, dessen Diplomatie der 1970er Jahre er lobt, hält Taub die Politik von Außenminister Antony Blinken für ein Desaster. “Indem er die Iraner stärkt, wird Blinkens Politik unweigerlich auch die Durchdringung der Region durch Irans Gönner, die Russen und die Chinesen, auf Kosten Amerikas fördern. Kissingers Politik war darauf ausgerichtet, Amerikas Großmachtrivalen zu vertreiben. Heute lädt die amerikanische Politik sie ein, hereinzukommen.
Der Traumpalast der Israelis. Das Außergewöhnlichste an Taubs Aufsatz ist das unwirkliche Porträt der regionalen Kräfte, die sich für und gegen Israel verbünden. Der Iran, schreibt Taub, “befindet sich im Krieg mit dem alten amerikanischen regionalen Bündnissystem – zu dem Israel, Ägypten, Jordanien, Saudi-Arabien und die Golfstaaten gehören. Aber Minister Blinken und Präsident Biden beschwichtigen die neuen Radikalen, statt sie einzudämmen”.
In diesem imaginären Tableau, das der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu teilt, befindet sich Israel in einer unausgesprochenen, aber tiefen Allianz mit den sunnitischen arabischen Staaten, die die Hamas zerschlagen und den Iran und seine Stellvertreter unerbittlich angreifen wollen. Was diese Machthaber in der Öffentlichkeit sagen, so heißt es, ist meilenweit von dem entfernt, was sie im Privaten sagen. In der Öffentlichkeit schimpfen die arabischen Führer natürlich über Israels verrückte Ausweitung der Dahiya-Doktrin in Gaza. Privat sagen diese arabischen Führer Berichten zufolge US-amerikanischen und israelischen Insidern (aber anscheinend niemandem sonst), dass sie die israelischen Operationen von Herzen gutheißen.
Diese israelische Sichtweise der arabischen Führer ist illusorisch. Ja, die arabischen Führer haben große Probleme mit der Hamas. Aber sie glauben ebenso wie ihr Volk, dass Israels extreme Gewalt im Gazastreifen das Tor zur Hölle öffnen könnte, wie es einst der Irakkrieg 2003 tat. Sie glauben nicht, dass es möglich ist, die Hamas in die Vergessenheit zu stürzen, weil unweigerlich neue aufmüpfige Führer auftauchen werden. Israel löst ihrer Meinung nach nichts, sondern vergrößert die Unsicherheit in der Region. Mehr …

18.12.2023:  US-Flugzeugträger flüchtet vor Iran und Schifffahrt im Roten Meer unterbrochen. Mehr als zweitausend Kilometer von Gaza entfernt entwickelt sich eine Seekrise, die den Krieg zwischen Israel und der Hamas zu einer globalen Angelegenheit mit Auswirkungen auf die Weltwirtschaft machen könnte. Seit dem 15. Dezember haben vier der fünf größten Unternehmen der Containerschifffahrt der Welt – cma cgm, Hapag-Lloyd, Maersk und msc – ihre Dienste im Roten Meer, der Route, durch die der Verkehr vom Suezkanal aus fließen muss, unterbrochen oder eingestellt, da die vom Iran unterstützten militanten Houthi, die mit hochentwickelten Waffen ausgerüstet sind, ihre Angriffe auf die globalen Schifffahrtsströme ausweiten.
Der Economist beschreibt, wie die Houthis am 15. Dezember eine sehr ausgeklügelte ballistische Rakete auf ein Schiff namens Pallatium III abfeuerten, von der sie behaupten, dass es sich um den ersten Einsatz einer ballistischen Anti-Schiffsrakete handelt. Mehr …

Ukraine-Krieg - Liveticker : Russische Bomber zerstören Stützpunkt an Front bei Krasny Liman.  Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen. Mehr …

Israelkrieg. Platzhalter

17.12.2023: Ukrainekrieg.  Medienbericht: Ukraine plant neue Gegenoffensive. Für die Ukraine sei die Lage an der Front "nicht unbedingt" hoffnungslos, vermeldet die "Welt". Es "deute sich an", dass Kiew eine Gegenoffensive mit Kampfjets vorbereite. Das Land verfüge noch über ein großes Arsenal an bislang nicht zerstörtem westlichen Gerät.
Nachdem es der Ukraine in diesem Sommer nicht gelungen sei, die russischen Linien zu durchbrechen, sei das Land jetzt dabei, seine Kräfte zu sammeln, und könnte 2024 eine neue Gegenoffensive starten. Dies berichtete die Welt am Freitag unter Berufung auf einen deutschen Militärexperten. In dem Artikel hieß es: "Die ukrainische Gegenoffensive ist klar zum Stillstand gekommen und der Westen zögert mit seiner Unterstützung. Doch ist die Lage an der Front wirklich so hoffnungslos? Nicht unbedingt. Es deutet sich an, dass Kiew einen Plan vorbereitet. Einen, der viel mit Kampfjets zu tun hat."
In einem Interview sprach der ehemalige deutsche Verteidigungsbeamte Nico Lange, der jetzt als Senior Fellow bei der Münchner Sicherheitskonferenz arbeitet, mit der Tageszeitung. Dabei habe er erklärte, dass Kiew trotz des wachsenden Pessimismus im Westen über die Fortschritte der Ukraine auf dem Schlachtfeld immer noch über eine anständige Menge an militärischer Ausrüstung verfüge. Zudem seien weitere Lieferungen aus dem Westen zu erwarten. Mehr …

6.000 km Reichweite und 2-Mt-Sprengkopf: Strategische Raketentruppen mit Avangard aufgerüstet. In der Region Orenburg rüstete ein weiteres Regiment der Jasny-Formation mit dem silobasierten Raketensystem Avangard auf. Video und mehr …

Meter für Meter: Russische Pioniere räumen Minen bei Artjomowsk. Pioniere der russischen Luftlandetruppen neutralisieren eine große Anzahl von Minen und Munition in den befreiten Gebieten bei Artjomowsk (Bachmut), teilte Russlands Verteidigungsministerium mit. Video und mehr …

Krieg gegen die Ukraine: Putin nennt Warnung vor Angriff auf NATO „Blödsinn“. Der russische Staatschef hat Befürchtungen des Westens vor einem möglichen Angriff Russlands auf einen Mitgliedsstaat der NATO als „völligen Blödsinn“ zurückgewiesen. Wie ist die Lage in der Ukraine?
Kremlchef Wladimir Putin hat Befürchtungen des Westens vor einem möglichen Angriff Russlands auf einen Mitgliedsstaat der NATO als „völligen Blödsinn“ zurückgewiesen. US-Präsident Joe Biden benutze solche Warnungen, um von Fehlern in seiner Russland-Politik abzulenken, sagte Putin dem russischen Staatsfernsehen in einem am Sonntag veröffentlichten Interview zu der Frage, ob Russland ein NATO-Land überfallen werde. Biden selbst verstehe, dass „Russland keine Gründe, kein Interesse – weder geopolitisch noch wirtschaftlich noch militärisch – hat, mit Staaten der NATO zu kämpfen“, sagte Putin. „Wir haben keine territorialen Ansprüche aneinander, keinen Wunsch, unsere Beziehungen mit ihnen zu verderben“, sagte Putin mit Blick auf die NATO-Staaten. Der Kremlchef hatte immer wieder vor einer Ausdehnung der NATO nach Osten bis an Grenzen Russlands gewarnt. Mit seinem Überfall auf die Ukraine will er auch einen NATO-Beitritt des Nachbarlandes verhindern.
Dutzende Gefechte an der Front. Nach mehreren Tagen und Nächten mit russischen Luftangriffen auf die Ukraine lobte Staatschef Wolodymyr Selenskyj die Arbeit der ukrainischen Flugabwehr. In einer Woche seien 104 von 112 angreifenden Shahed-Drohnen abgefangen worden, sagte Selenskyj in seinem Video am Samstag. „Und die Zerstörung jeder einzelnen bedeutet, dass Leben und Infrastruktur gerettet wurden“, sagte er und dankte allen Soldaten der Flugabwehr. Auch in der Nacht auf Sonntag herrschte über weiten Teilen der Ostukraine Luftalarm. Russische Drohnen seien von Osten und von Süden in den ukrainischen Luftraum eingedrungen, teilte die Luftwaffe in Kiew mit.
Der ukrainische Generalstab berichtete unterdessen von Gefechten am Boden. Ausländische Experten wie das Institut für Kriegsstudien (ISW) in den USA beobachten, dass Russland mit seinen Vorstößen Geländegewinne erzielt. Im Abendbericht des Generalstabs war die Rede von 71 Gefechten – ein leichter Rückgang nach 82 Gefechten am Freitag. Die Militärangaben sind nicht unabhängig überprüfbar. Die russischen Truppen sind nach ISW-Einschätzung seit Tagen in der Offensive und rücken vor. Mehr …

Israelkrieg. Der Israelkrieg und die Rolle des World Economic Forum WEF. UNO-Organisationen warnen schon länger vor einem Genozid in Gaza, der mittlerweile offensichtlich geworden ist. Dazu gab es zum Beispiel das Statement des UN Office for Human Rights. Israel wird dabei nach wie vor offen von den USA unterstützt. Die Frage ist aber, wer im Hintergrund wirklich die Strippen zieht. Dazu deckt der Analyst und Autor Ernst Wolff interessante Hintergründe auf.
Doch zunächst ein ein Teil des Statements der UNO-Menschenrechtsorganisation vom 16. November 2023:     „Die schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen Israels gegen die Palästinenser nach dem 7. Oktober, insbesondere im Gazastreifen, deuten auf einen bevorstehenden Völkermord hin, so UN-Experten heute. Sie erläuterten Beweise für die zunehmende Aufstachelung zum Völkermord, die offenkundige Absicht, “das palästinensische Volk unter der Besatzung zu vernichten”, den lautstarken Ruf nach einer “zweiten Nakba” in Gaza und den übrigen besetzten palästinensischen Gebieten sowie den Einsatz mächtiger Waffen, die von Natur aus wahllos eingesetzt werden und zu einer kolossalen Zahl von Todesopfern und der Zerstörung der lebenserhaltenden Infrastruktur führen.“ Wie daran das WEF beteiligt ist, deckt Ernst Wolff in diesem Video auf. Video und mehr …

Israel im Krieg „entschlossener denn je“. Im Gaza-Krieg erklärt die Hamas, erst Gespräche zu führen, wenn „die zionistische Aggression nicht ein für alle Mal aufhört“. Die israelische Seite äußert sich ähnlich. Ein Überblick. Israels Regierung setzt den Krieg gegen die islamistische Hamas fort. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu betonte, der militärische Druck auf die Hamas müsse aufrechterhalten bleiben. Nur so könne sie besiegt und die Rückkehr aller Entführten erreicht werden. „Wir sind entschlossener denn je, bis zum Ende weiterzumachen, bis wir die Hamas vernichtet haben und alle unsere Entführten zurückgebracht haben“, erklärte Netanjahu.
Demonstranten machen Druck auf Israels Regierung. Unterdessen demonstrierten am Samstagabend erneut freigelassene Geiseln, Angehörige von Geiseln sowie Hunderte Unterstützer in Tel Aviv für die Freilassung der noch im Gazastreifen verbliebenen Verschleppten. Noam Perry, Angehöriger einer Geisel, warf dem Kriegskabinett um Netanjahu vor, es habe militärischen Druck als nötig bezeichnet, damit die Geiseln freikämen. „Inzwischen kommen immer mehr Geiseln als Leichen zurück“, sagte Perry. Nach israelischen Schätzungen werden noch 112 Geiseln festgehalten. Israels Generalstabschef Herzi Halevi übernahm derweil die Verantwortung für die versehentliche Tötung der drei israelischen Geiseln. „Die Armee und ich als ihr Kommandeur sind für das, was passiert ist, verantwortlich und wir werden alles tun, um zu verhindern, dass sich solche Fälle in der Zukunft der Kämpfe wiederholen“, sagte er in einem auf X veröffentlichten Video.
Militärchef: Bei weißer Flagge darf nicht geschossen werden. Zugleich stellte er klar, dass auf Menschen mit weißer Flagge, die sich ergeben wollen, nicht geschossen werden darf. Bei der Tötung der Geiseln am Freitag seien Einsatzregeln verletzt worden. „Die drei Geiseln haben alles getan, damit wir sie als solche erkennen – sie hatten ihre Hemden ausgezogen, damit wir sehen, dass sie keine Sprenggürtel tragen, und sie hielten eine weiße Flagge“, sagte Halevi. Zugleich gab er zu bedenken, dass sich die Soldaten in einer aktiven Kampfzone befanden. Terroristen seien dort in Zivilkleidung aktiv und jede Entscheidung könne im Bruchteil einer Sekunde über Leben oder Tod entscheiden. Mehr …

16.12.2023: Ukrainekrieg.  Russischer Kommandant: "Die Ukrainer können nicht mehr. Ihre Offensive hat sich totgelaufen". In dem Video des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation berichtet ein russischer Kommandant über seine Erfahrungen mit den "Angriffswellen" der ukrainischen Armee. Seinen Beobachtungen zufolge ergeben sich in der letzten Zeit immer mehr Ukrainer. Video und mehr …

Israelkrieg.  Proteste in Tel Aviv: Israelische Armee tötet "versehentlich" drei israelische Geiseln. Ein tragisches Ereignis bringt die ohnehin in der Kritik stehende israelische Armee und damit auch die Regierung Netanjahu in weitere Erklärungsnot. Das Armeekommando musste zugeben, dass Soldaten bei Kämpfen "fälschlicherweise" drei israelische Geiseln als Bedrohung identifizierten und töteten. In Tel Aviv kam es zu wütenden Protesten. Dass die israelische Armee (IDF) seit Wochen keinerlei Erbarmen kennt und unbeeindruckt von stetig wachsender weltweiter Kritik ihren Zerstörungs- und Vernichtungsweg in Gaza fortsetzt, ist bekannt. Nun kam es zu einem Vorfall, der vor allem die Regierungsspitze um Präsident Netanjahu wie auch die Militärführung mehr als in die Bredouille bringt. In einem offiziellen X-Posting musste das Social-Media-Team der IDF am 15. Dezember zugeben: "Während der Kämpfe in Shejaiya identifizierte die IDF fälschlicherweise drei israelische Geiseln als Bedrohung und eröffnete auf sie daraufhin das Feuer, wobei die Geiseln getötet wurden. Ihre Leichen wurden zur Untersuchung auf israelisches Gebiet gebracht, wo sie identifiziert wurden und sich bestätigte, dass es sich um drei israelische Geiseln handelte." Mehr …

Luftalarm in Jerusalem: Hamas feuert "Raketenhagel" auf die Stadt. Am Freitag wurde in Jerusalem Luftalarm ausgelöst, nachdem die Hamas nach eigenen Angaben einen Raketenhagel auf die Stadt abgefeuert hatte. Nach Angaben des israelischen Militärs wurden mindestens sechs Raketen auf Jerusalem abgefeuert, drei davon wurden abgefangen. Die Hamas erklärte, es handele sich bei diesem Angriff um eine Reaktion auf "das zionistische Massaker an Zivilisten". Video und mehr …

15.12.2023: Ukrainekrieg.  Exklusiv: Lissitschansk nach den Kampfhandlungen – Russische Hilfe für Wiederaufbau. In die Straßen von Lissitschansk in der Volksrepublik Lugansk kehrt das Leben zurück. Viele Bewohner verließen die Stadt wegen der Kampfhandlungen, die im Juli 2023 endeten. Früher lebten 100.000 Menschen in Lissitschansk. Helfer aus ganz Russland tun nun ihr Bestes, damit die gebeutelte Stadt zu alter Größe zurückfindet. Mehr über die helfenden Hände, die aus der Partnerregion Tatarstan in die Lugansker Stadt kommen, vom RT DE-Korrespondenten Iwan Poljanskij.  Video und mehr …

14.12.2023: Ukrainekrieg.  Donezk: Ein Mann bei ukrainischem Angriff auf Busdepot getötet. Die ukrainischen Streitkräfte haben am Mittwoch, dem 13. Dezember, zivile Gebiete in Donezk beschossen. Dabei wurde ein Busdepot getroffen. Ein Mann kam ums Leben, das Gebäude und fünf Busse wurden beschädigt. Ein Untersuchungskomitee der Russischen Föderation ist am Ort des Vorfalls im Einsatz. Video und mehr …

Kadyrow erwartet Ende des Ukraine-Konflikts im Sommer 2024. Ramsan Kadyrow, der Chef der russischen Teilrepublik Tschetschenien, hat am Mittwoch erklärt, der Ukraine-Konflikt könnte im Sommer des kommenden Jahres zum Abschluss gebracht werden. Bis dahin habe Kiew sein Militärpotenzial aufgebraucht. Video und mehr …

Israelkrieg. Israel erklärt Al Mawasi im Gazastreifen zur "sicheren Zone". Die UN-Vollversammlung hat mehrheitlich eine Resolution für einen sofortigen Waffenstillstand im Gaza-Streifen verabschiedet. Unterdessen steigt die Zahl ziviler Opfer im Nahostkonflikt unaufhörlich weiter an. Viele Tote gab es auch bei den israelischen Angriffen auf das Flüchtlingslager Dschabalia. Tausende palästinensische Flüchtlinge sind mittlerweile an die Südküste des Gazastreifens geströmt. Dort hat Israel die Stadt Al Mawasi zu einer sogenannten "sicheren Zone" erklärt. Video und mehr …

13.12.2023: Krieg: organisiertes Töten und sonst nichts. Amerikaner werden nicht müde von Gewalt und Konfrontation. Der Titel dieser subversiven kleinen Streitschrift geht auf ein Zitat von Harry Patch zurück, dem letzten überlebenden Soldaten des Ersten Weltkriegs. Der große Smedley Butler sagte: „Im Krieg geht es nie um Feinde, sondern um die Möglichkeit zu gewinnen. Butler war einer der engsten Freunde von Huey Long, der sich nach der Ermordung des Kingfish aus der Politik zurückzog.
Jeanette Rankin war die einzige Kongressabgeordnete, die gegen den Zweiten Weltkrieg stimmte und anschließend von der Polizei aus dem heiligen Tempel der Demokratie eskortiert werden musste. Sie sagte: „Einen Krieg kann man genauso wenig gewinnen wie ein Erdbeben“. In ihrer einzigartigen Art erklärte sie: „Als Frau kann ich nicht in den Krieg ziehen, und ich weigere mich, andere in den Krieg zu schicken. Ihre mutige Haltung ruinierte ihre politische Karriere. Damals wie heute war es nicht populär, für den Frieden einzutreten. Meiner Meinung nach ist sie die größte Frau in der amerikanischen Geschichte und sollte auf einer Banknote abgebildet werden, noch vor Harriet Tubman oder einer anderen Frau. Ich bin sicher, dass nur ein winziger Prozentsatz der heutigen verdummten Amerikaner überhaupt von ihr gehört hat.
Der letzte Krieg, den Amerika zu Recht geführt hat, war der von 1812. Unsere Küsten wurden unbestreitbar überfallen. Das Weiße Haus wurde niedergebrannt. Man sagt, Dolley Madison habe das Gilbert Stuart-Gemälde von George Washington gerettet. Natürlich wird viel behauptet. Aber stellen Sie sich vor, Hillary Clinton oder Michelle Obama würden so etwas tun. Ich bin kein großer Pazifist. Man muss sich und seine Familie verteidigen, wenn man angegriffen wird. Die falsche Flagge von Pearl Harbor zähle ich nicht dazu. FDR hätte genauso gut selbst eines der japanischen Flugzeuge fliegen können. Jeder andere Krieg drehte sich um eine zweifelhaft wahrgenommene Bedrohung, die von einem dieser „fremden Kobolde“ ausging, die der große H.L. Mencken so anschaulich beschrieben hat.
James Polk wurde zum Präsidenten gewählt, weil er mit dem Säbel rasseln wollte. Eine kriegerische Haltung scheitert in der amerikanischen Politik selten. Die Invasion Mexikos 1848 war nicht nur verfassungswidrig, die Gräueltaten schufen auch Ressentiments, die bis heute in Gruppen wie La Raza weiterleben. Ironischerweise war einer derjenigen, die sich diesem unnötigen Scharmützel widersetzten, der Kongressabgeordnete Abraham Lincoln. Der ehrliche Abe hätte nur ein Jahrzehnt später nicht mit der Wimper gezuckt, als er seinen eigenen Rat ignorierte und den blutigsten Krieg unserer Geschichte vom Zaun brach. Dieser interne Konflikt zerstörte die alte Republik und machte das Leitprinzip unseres Unabhängigkeitskrieges zum Gespött. Die Konföderierten waren mit denen, die sie regierten, nicht einverstanden. Punkt. Als erster imperialer Präsident schuf Lincoln unzählige hässliche Präzedenzfälle, die den Weg für das heutige Amerika 2.0 ebneten. Mehr …

Ukrainekrieg.  Exklusiv aus Lugansk: Feldküche für Zivilisten in Not. Das Leben in der Nähe eines Kampfgebietes ist alles andere als sorglos. Den lokalen Einwohnern gelingt es nicht immer, Grundbedürfnisse wie Essen und Trinken zu decken, weil es in den Häusern oft keinen Strom gibt. Dann kommen ihnen Freiwillige zu Hilfe, die unter Lebensgefahr kostenlos heißes Essen an die Menschen verteilen. Mehr darüber berichtet RT DE-Korrespondent Iwan Poljanskij. Video und mehr …

„Friedensgespräche“ ohne Russland in Davos, 14. Januar2024. Ringen um die Friedensformel – ohne Russland: Das sind die Forderungen der Ukraine. Am 14. Januar soll in Davos die vierte internationale Friedenskonferenz für die Ukraine stattfinden. Abermals ohne russische Unterhändler. Einen Durchbruch wird es wohl nicht geben. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (45) hat für den 14. Januar 2024 eine weitere internationale Friedenskonferenz angekündigt: Im schweizerischen Davos sollen einen Tag vor dem jährlichen Treffen des Weltwirtschaftsforums (World Economic Forum, WEF) erneut Gespräche mit Sicherheitsberatern über die ukrainische „Friedensformel“ stattfinden – allerdings noch immer ohne Unterhändler aus Russland. Das berichtet unter anderem das Schweizer Magazin „Blick“.
Wie der „Tages-Anzeiger“ annimmt, könnte die Wahl von Ort und Zeit auf Davos gefallen sein, weil Sicherheitsmaßnahmen durch das WEF-Treffen vor Ort bereits „implementiert“ seien. Selenskyj habe das Treffen während seines Besuches in Argentinien auf seinem X-Kanal bekannt gegeben. Er war unter anderem nach Südamerika gereist, um dem neuen Staatspräsidenten Javier Milei zu dessen Amtseinführung zu gratulieren und die Chancen für ein Gipfeltreffen mit lateinamerikanischen Regierungsvertretern auszuloten. Danach sei Selenskyj weiter nach Washington gereist, um weitere US-Militärhilfen zu erbitten. Mehr …

Warum die USA wollen, dass Kiew ein weiteres Jahr kämpft. Bidens Administration versucht verzweifelt, Geld und Waffen für das ukrainische Militär zu finden. Die Ansprüche der ukrainischen Machthaber steigen indessen weiter. Nach welchen Auswegen suchen Washington und Kiew?
Ultimatum für Moskau. "Bis zum Ende des nächsten Jahres möchten wir, dass Russland vor der Wahl steht – entweder Verhandlungen zu für die Ukraine annehmbaren Bedingungen im Einklang mit der UNO-Satzung zu beginnen oder mit einer stärkeren Ukraine konfrontiert werden, die sich auf die Unterstützung des leistungsstarken Rüstungskomplexes der USA, Europas und der Ukraine selbst stützt, was eine weitere Offensive ermöglicht, das ist eine schwierige strategische Wahl. Ich weiß nicht, wie sich die Russen entscheiden, doch das ist ein Dilemma, vor das wir sie stellen wollen", behauptete am Donnerstag der erste Stellvertreter des Assistenten des US-Präsidenten für nationale Sicherheit, Jonathan Finer, auf dem Forum des Aspen Institute.
Im Jahr 2024 sollen Kiews Sponsoren die industrielle Basis stärken, um das ukrainische Militär mit allem Notwendigen zu versorgen, meinte er. Doch der Kongress weigerte sich, dem Kiewer Regime 61 Milliarden US-Dollar für das nächste Jahr zu bewilligen, und auch weitere westliche Hilfe versiegt zunehmend. "Wir schicken eure Söhne in den Krieg". Das Weiße Haus setzt die Republikaner nach Kräften unter Druck. "Wenn Putin die Ukraine erobert, wird er nicht anhalten, sondern weiterziehen und einen NATO-Verbündeten angreifen", behauptete Biden in seiner speziellen Ansprache an den Kongress. Mehr …

Israelkrieg. Der Gaza-Krieg, „Big Money“ und die heimtückische Rolle des Weltwirtschaftsforums. Nach einer vorübergehenden Unterbrechung der Kämpfe im Gazastreifen hat die israelische Regierung den Krieg gegen die Hamas am 4. Dezember mit voller Wucht wieder aufgenommen. Unter dem Vorwand, die „terroristische Bedrohung“ ein für alle Mal auszulöschen, nimmt die israelische Armee erneut keine Rücksicht auf die palästinensische Zivilbevölkerung.
Jedem unvoreingenommenen Beobachter ist inzwischen klar, dass es hier nicht mehr um Verteidigung, sondern um gezielte Zerstörung geht – eine Zerstörung, bei der Tausende von unschuldigen Opfern, darunter unzählige Kinder, billigend in Kauf genommen werden. Aber warum? Was und vor allem wer steckt hinter dieser ungeheuerlichen Unmenschlichkeit? Einige Hintergrundereignisse, die der Öffentlichkeit von den Mainstream-Medien weitgehend vorenthalten werden, die aber auch für die weitere Entwicklung des Konflikts entscheidend sein können, könnten hier Aufschluss geben.
Erdgasfunde vor Gaza. Wie inzwischen allgemein bekannt ist, gibt es etwa 20 Seemeilen vor der Küste des Gazastreifens Erdgas- und Erdölvorkommen im Wert von rund 500 Milliarden Dollar. Die Erlöse stünden eigentlich den Palästinensern zu, doch Israel hält sie seit gut 20 Jahren völkerrechtswidrig zurück. Gleichzeitig fördert Israel aber auch selbst Öl und Gas, und zwar auf 9 verschiedenen Feldern im Mittelmeer, und ist damit seit 2017 vom Erdgasimporteur zum Erdgasexporteur geworden. Allein dies ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit und vor allem eine Verhöhnung der Menschen im Gazastreifen, wo mehr als die Hälfte der Einwohner in Armut lebt und 80 Prozent der Bevölkerung auf humanitäre Hilfe angewiesen ist.
Warum dies der Fall ist und was hinter dieser unmenschlichen Agenda steckt, wird zumindest teilweise durch die folgenden Hintergrundinformationen deutlich, die in den letzten Wochen ans Licht gekommen sind: Eines der israelischen Gasfelder ist das Tamar-Gasfeld, das von dem großen US-Konzern Chevron betrieben wird. Seine Exporte über die East Mediterranean Gas Pipeline wurden wenige Tage nach dem Terroranschlag vom 7. Oktober ausgesetzt. Mehr …

Letzte Hamas-Hochburgen im Gazastreifen eingekesselt – Bataillone „kurz vor der Zerschlagung“. Die israelische Armee verstärkt Angriffe im Süden. Im nördlichen Teil des Gazastreifens steht die Hamas vor dem Ende. Entwicklungen zum Krieg in Israel im News-Ticker.
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12.12.2023: Ukrainekrieg.

Israelkrieg.  Israel: Hamas steht am Rande der Auflösung. Israel setzt seinen Militäreinsatz gegen die Hamas im Gazastreifen fort. Die anhaltenden Kämpfe fordern immer mehr Menschenleben. Seit der Eskalation des Konflikts nach dem Hamas-Angriff auf Israel am 7. Oktober wurden bei der israelischen Militäroperation mehr als 18.000 Palästinenser getötet und knapp 50.000 verletzt. Video und mehr …

Borrell: Zerstörung in Gaza proportional größer als in Deutschland im Zweiten Weltkrieg. Der Hohe Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell verglich am Montag bei einer Pressekonferenz im Anschluss an den Rat für Auswärtige Angelegenheiten die Lage im Gazastreifen mit der Situation in Deutschland während des Zweiten Weltkriegs. Die Zerstörungen seien im Verhältnis "noch größer" als damals in Dresden, Köln oder Hamburg. Dafür könnten die Angriffe der Hamas keine Rechtfertigung sein. Video und mehr …

Norwegischer Tanker in Rotem Meer angegriffen – Huthi in Jemen bekennen sich zu Attacke. Am Montag ist ein norwegischer Tanker im Roten Meer bei einem Raketenangriff beschädigt worden. Laut dem US-Zentralkommando sei die Rakete aus dem von Huthi-Rebellen kontrollierten Jemen gestartet worden. Die Miliz hat inzwischen bestätigt, den Angriff geführt zu haben.
Ein Marschflugkörper ist am Montag auf dem norwegischen Tanker "Strinda" im Roten Meer eingeschlagen. Wie das Zentralkommando der Vereinigten Staaten (CENTCOM) auf X (ehemals Twitter) berichtete, sei die Rakete offenbar aus einem von den Huthi-Rebellen kontrollierten Gebiet Jemens abgefeuert worden. Die "Strinda", die auf dem Weg durch die Meeresstraße Bab al-Mandab gewesen sei, habe einen Brand an Bord gemeldet. In der unmittelbaren Nähe des Angriffsortes befänden sich keine US-Schiffe, hieß es. Der US-Zerstörer Mason habe aber auf das Hilfssignal der "Strinda" reagiert und leiste dem Schiff Hilfe.
Die Betreiberfirma des attackierten Schiffs, J. Ludwig Mowinckels Rederi, betonte in einer Erklärung auf ihrer Webseite, bei dem Vorfall habe es keine Verletzten gegeben. Die "Strinda" sei auf dem Weg zu einem sicheren Ort. Mehr …

11.12.2023: Ukrainekrieg. Russlands Kampfflugzeuge zerstören gegnerische Stellungen bei Donezk. Seit 2014, als die Volksrepublik Donezk ihre Unabhängigkeit von Kiew erklärte, wird die dortige zivile Infrastruktur ständig zum Ziel ukrainischer Angriffe. Russlands Verteidigungsministerium hat Aufnahmen veröffentlicht, die Kampfflugzeuge im Einsatz am Frontabschnitt Donezk zeigen. Video und mehr …

Selbstgebaute Sprengsätze und 200 kg Sprengstoff: FSB entdeckt ukrainische Saboteure auf der Krim. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat auf der Krim eine Gruppe ukrainischer Saboteure aufgespürt, die Terror- und Sabotageakte plante. Als Ziele der Gruppe wurden Behördenvertreter sowie wichtige Infrastruktureinrichtungen genannt. Video und mehr …

Im Himmel und auf Erden: Russisches Militär verteidigt strategisch wichtigste Frontlinie. Russlands Verteidigungsministerium hat Aufnahmen von den Kampfeinsätzen der Streitkräfte am Frontabschnitt Kupjansk veröffentlicht. Video und mehr …

Die jüngste Waffengattung dominiert das Schlachtfeld: Drohnen im Kampfeinsatz. Es ist die jüngste Abteilung in der russischen Armee, doch ihr Einsatz an der Spitze der Kampfhandlungen ist nicht mehr wegzudenken: Drohnen. Den Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation zufolge werden mittlerweile schon 70 Prozent aller Gefechte mithilfe von Drohnen geführt. Video und mehr …

Frau Baerbock, Herr Scholz, Herr Pistorius, wollen Sie den totalen Krieg? Medwedew prophezeit „Ströme von Blut“ und warnt, die Welt sei einem Atomkrieg so nahe wie seit der Kubakrise nicht mehr. Der Kreml hat heute davor gewarnt, dass die Gefahr eines weltweiten Atomkriegs seit der Kubakrise 1962 nicht mehr so groß gewesen sei, berichtet die SUN. Der ehemalige russische Präsident und Putin-Vertraute Dmitri Medwedew sagte voraus, dass „neue Ströme von Blut fließen werden“.
Er prangerte die Versuche der Biden-Regierung an, den US-Kongress zu zwingen, mehr Militärhilfe für die Ukraine zu bewilligen. Noch nie haben sie so viel Geld für einen kleinen Staat [die Ukraine] erpresst, der am Rande des Zusammenbruchs steht“, sagte er. „Noch nie haben sie so aggressiv und schamlos Geld für ein Land erpresst, das vom derzeitigen Präsidenten der Vereinigten Staaten und seinen Familienmitgliedern offen korrumpiert wird. Er bezog sich dabei auf die Vorwürfe über dubiose Geschäfte mit Joe Bidens Sohn Hunter in Kiew. Gleichzeitig drohte ein weiterer hochrangiger Diplomat Putins mit Angriffen auf NATO-Staaten, sollten die neuen F-16-Kampfflugzeuge der Ukraine in Polen, der Slowakei und Rumänien stationiert werden.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, warnte den Westen, dass die modernen Kampfflugzeuge ein gutes Ziel für Russland wären, wenn sie in NATO-Staaten stationiert würden. Ein solcher Schritt von Wladimir Putin würde mit ziemlicher Sicherheit einen Krieg zwischen dem Westen und Russland auslösen. Medwedew fügte hinzu: „Seit der Kubakrise war die Gefahr eines direkten Zusammenstoßes zwischen Russland und der NATO, der zum Dritten Weltkrieg führen würde, nicht mehr so real. Mehr …

Israelkrieg. Weltweite Empörung: USA sabotieren Friedensbemühungen im Gazastreifen – Die Hintergründe! Die USA haben bei der jüngsten Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über einen von den Vereinigten Arabischen Emiraten vorgeschlagenen Waffenstillstand im Gazastreifen ihr wahres Gesicht gezeigt. Während die internationale Gemeinschaft mit überwältigender Mehrheit für die Beendigung des blutigen Konflikts gestimmt hat, standen die USA allein auf der Seite der Ablehnung.
Mit gerade einmal einer einzigen Stimme gegen den Waffenstillstand haben die Vereinigten Staaten ihre rücksichtslose und einseitige Unterstützung für eine Konfliktpartei demonstriert, anstatt sich für Frieden und humanitäre Hilfe einzusetzen. Diese Entscheidung wirft ernsthafte Fragen über die amerikanische Außenpolitik und ihre Prioritäten auf und zeigt, wie wenig Interesse die USA am Wohl der Menschen haben. Selbst das Vereinigte Königreich, ein enger Verbündeter der USA, enthielt sich der Stimme, was verdeutlicht, dass die amerikanische Haltung in dieser Angelegenheit international isoliert ist. Es ist an der Zeit, dass die USA ihre Verantwortung als Mitglied der internationalen Gemeinschaft ernst nehmen und sich für Frieden und Stabilität im Nahen Osten einsetzen, anstatt einseitige Interessen zu verfolgen. Die Welt erwartet mehr von einer Nation, die sich als Verfechter von Freiheit und Gerechtigkeit präsentiert, als solch eine bedauerliche Abstimmung zeigt.
Ergebnis der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über einen von den VAE vorgeschlagenen Waffenstillstand im Gazastreifen. Dagegen: 1 Stimme (USA). Dafür: 13 Stimmen. Enthaltungen: 1 Stimme (UK). Mehr …

Sachs: "Abertausende Zivilisten sterben durch US-Bomben in Gaza". Im Gespräch mit dem früheren Fox-News-Moderator Andrew Napolitano äußert sich der renommierte US-Ökonom Jeffrey Sachs zu Israels anhaltenden Vergeltungsschlägen im Gazastreifen. Die israelische Regierung führe dort unter Komplizenschaft der USA eine ethnische Säuberung durch. Video und mehr …

Guterres: Zahl der zivilen Opfer im Gazastreifen in so kurzer Zeit beispiellos. Phillipe Lazzarini vom Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) bezeichnete die Situation im Gazastreifen als "katastrophal", als er auf dem Doha-Forum 2023 sprach. UN-Generalsekretär António Guterres stellte seinerseits fest, dass die Zahl der zivilen Opfer im Gazastreifen in so kurzer Zeit "völlig beispiellos" sei. Video …

Israel zeigt Gefangene bei angeblicher "Waffenübergabe": Eine Inszenierung? Ein kürzlich von der israelischen Armee veröffentlichtes Video soll die Kapitulation einer weiteren Gruppe mutmaßlicher Hamas-Kämpfer dokumentieren. Die Aufnahmen zeigen, wie einer der in Reihen aufgestellten halbnackten Männer mit erhobenen Händen langsam die Gruppe verlässt. Video und mehr …

Geiselsituation in Nahost. Im Gazastreifen werden immer noch etwa 100 Menschen als Geiseln der Hamas gehalten. Die israelische Armee versichert, dass sie weiterhin alles tue, um die Menschen nach Hause zu bringen. In einer Ansprache gab der israelische Armeesprecher jedoch den Tod einer Geisel bekannt. Video und mehr …

Augenzeugen des Angriffes in Deir Al-Balah: Die Mehrheit der Opfer sind Kinder und Frauen. Israel setzt den Kampf gegen die Hamas im Süden des Gazastreifens fort. Mindestens zehn Palästinenser wurden bei dem israelischen Angriff auf die Stadt Chan Yunis am Sonntag getötet, wie die Nachrichtenagentur WAFA mitteilt. Dutzende wurden verletzt. Auch andere Städte im Gazastreifen werden beschossen. Video und mehr …

10.12.2023: Ukrainekrieg.  Besser als NATO-Waffen: Sowjetischer Raketenwerfer lässt feindliche Stellungen im Hagel untergehen. Russlands Verteidigungsministerium hat neues Videomaterial veröffentlicht, das den Mehrfachraketenwerfer "Grad" (zu Deutsch "Hagel") am Frontabschnitt Kupjansk im Einsatz zeigt. Das in den 1960er-Jahren in der Sowjetunion entwickelte System zeichnet sich durch schnelle Feuerbereitschaft und gute Zielerfassung aus. Video und mehr …

Befreiung von Artjomowskoje – Ukrainische Soldaten fliehen und lassen alles zurück. Ende November befreiten russische Truppen die Ortschaft Artjomowskoje in der Volksrepublik Donezk. Nun gab Russlands Verteidigungsministerium Details dazu bekannt. Wie es heißt, gelang den Fallschirmjägern des Truppenverbands Süd, das Verteidigungssystem der ukrainischen Einheiten nahe dem Dorf aufzudecken. Gleichzeitig konnten die wichtigsten Stützpunkte sowie Kampfpositionen identifiziert werden. Video und mehr …

Israelkrieg.  Tödliche israelische Angriffe auf Journalisten: Amnesty International fordert Untersuchung. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International fordert eine unabhängige Untersuchung der Todesfälle internationaler Journalisten während der israelischen Luftangriffe im Südlibanon. Die Organisation verweist auf den Tod des Reuters-Journalisten Issam Abdallah beim Angriff am 13. Oktober und nennt den Vorfall ein Kriegsverbrechen. Video und mehr …

Hamas: Älteste Moschee des Gazastreifens durch Israel zerstört. Die Palästinenserorganisation Hamas wirft Israel vor, bei einem Luftangriff auf Gaza die Al-Omari-Moschee zerstört zu haben. Die Hamas spricht von einem "barbarischen Verbrechen" und fordert ein Eingreifen der UNESCO. Mehr …

Blockade des Roten Meeres droht. Weitere Luftangriffe, halbnackte Gefangene: Der Krieg in Israel geht weiter. Eine Resolution im UN-Sicherheitsrat zur Lage in Israel und Gaza führte zu keinem Ergebnis. Eine sofortige Waffenruhe sei „realitätsfremd“ und „hätte vor Ort nichts verändert“ – weil die Hamas keinen Wunsch nach einem dauerhaften Frieden habe, so die USA. Huthi-Rebellen drohen eine Blockade des Roten Meeres für Schiffe nach Israel an.
Der Gaza-Krieg zwischen Israel und der islamistischen Hamas im Gazastreifen geht auch in der neunten Woche unvermindert weiter. In der südlichen Stadt Chan Junis, die als Hochburg der Hamas gilt, sowie in Dschabalia im Norden Gazas habe die israelische Armee ihre Angriffe in der Nacht zum Sonntag fortgesetzt, meldete die „Times of Israel“ unter Berufung auf palästinensische Berichte. Man habe inzwischen etwa 7.000 Hamas-Terroristen getötet, hatte am Vorabend Israels Nationaler Sicherheitsberater Zachi Hanegbi dem Sender „Channel 12“ gesagt. Israel sucht vor allem Hamas-Chef Jihia al-Sinwar – dieser wolle, dass die Hamas bis zum bitteren Ende kämpft.
Eine Quelle aus dem Umfeld der Hamas und des Islamischen Dschihad sagte der Nachrichtenagentur AFP, Kämpfer beider Islamistengruppen lieferten sich rund um Chan Junis „heftige Kämpfe“ mit der israelischen Armee. Nach Angaben von Israels Generalstabschef Herzi Halevi „intensivierte“ die Armee dort ihre Offensive. „Wir müssen den Druck erhöhen“, sagte Halevi am Samstagabend. Mehr …

Jemen: Französisches Kriegsschiff fing Kampfdrohnen über dem Roten Meer ab. Ein französisches Kriegsschiff soll von Drohnen aus Richtung Jemen angegriffen worden sein. Der jüngste Vorfall erfolgte inmitten erhöhter Spannungen im Roten Meer und umliegenden Gewässern aufgrund einer Reihe von Schiffsangriffen durch Huthi-Truppen seit Beginn des Gaza-Krieges.
Eine französische Fregatte hat nach Angaben des französischen Militärs zwei Drohnen über dem Roten Meer abgeschossen, die sich vermutlich von der jemenitischen Küste her dem Kriegsschiff genähert hatten. "Das Abfangen und die Zerstörung dieser beiden identifizierten Bedrohungen wurde am späten Samstag von der Fregatte Languedoc durchgeführt, die im Roten Meer operiert", so der Generalstab am Sonntag in einer Pressemitteilung.
Die von Iran unterstützte Huthi-Bewegung im Jemen hat am Samstag gedroht, alle Schiffe anzugreifen, die israelische Häfen ansteuern, wenn nicht Lebensmittel und Medikamente in den belagerten Gazastreifen gebracht werden, der seit mehr als zwei Monaten von israelischen Streitkräften bombardiert wird. Die Huthis erklärten, dass alle "Schiffe, die mit Israel in Verbindung stehen oder Güter zu israelischen Häfen transportieren", im Roten Meer, einem wichtigen Kanal für den weltweiten Handel, der mit dem Suezkanal verbunden ist, nicht willkommen seien. Mehr …

09.12.2023: Ukrainekrieg. Platzhalter

Israelkrieg.  Israelis suchen Schutz: Iron Dome fängt Raketen über Tel Aviv ab. Aufnahmen aus Tel Aviv vom Freitag in der Nähe des Midron-Parks zeigen, wie das israelische Abwehrsystem Iron Dome Raketen abfängt. Iron Dome ist ein mobiles bodengestütztes System zur Abwehr von Raketen, Artillerie- und Mörsergranaten. Neben David's Sling und Arrow wird das Irone Dome-System zur Flugabwehr eingesetzt. Video und mehr …

Kameramann der türkischen Agentur Anadolu bei israelischem Luftangriff getötet. Die Bombardements der israelischen Luftwaffe in Gaza gehen unvermindert weiter. Insgesamt 5.000 der bis zu 30.000 Hamas-Kämpfer will Israel ausgeschaltet haben. Zugleich wurden aber auch Tausende unbeteiligte Kinder, Frauen und andere Zivilisten, darunter Journalisten, getötet. Mehr …

08.12.2023: Platzhalter

Ukrainekrieg

Israelkrieg.

07.12.2023:  Frachtschiff-Kaperung der Huthis im Roten Meer: Saudi-Arabien fordert die USA zur Zurückhaltung auf. Die Saudis sollen USA dazu aufgefordert haben, von einem Vergeltungsschlag gegen die Huthis abzusehen, da sie dabei sind, ihre Beziehungen zu Iran und zum Jemen zu normalisieren. Am Sonntag waren ein US-amerikanisches Kriegsschiff und mehrere Handelsschiffe im Roten Meer durch die Huthis angegriffen worden.
Saudi-Arabien hat die USA um die Zurückhaltung bei der Reaktion auf die Angriffe der jemenitischen Huthis auf Schiffe im Roten Meer gebeten, so zwei mit der saudischen Außenpolitik vertraute Quellen. Die mit Iran verbündete Gruppe hat eine neue Front gegen Israel im Gaza-Krieg eröffnet. Eine Huthi-Truppe hat in letzter Zeit Schiffe auf wichtigen Schifffahrtsrouten angegriffen sowie Drohnen und Raketen auf Israel selbst abgefeuert, wobei sie bereits ein Frachtschiff mit Bezug zu Israel kaperte. Die Bewegung, die einen Großteil des Jemens kontrolliert, erklärte, ihre Angriffe seien ein Zeichen der Unterstützung für die Palästinenser, und schwor, diese würden so lange fortgesetzt, bis Israel seinen Krieg gegen den Gazastreifen einstellt.
Die Huthis sind eine von mehreren Gruppen der mit Iran verbündeten "Achse des Widerstands", die seit Beginn des Konflikts am 7. Oktober, als ihr palästinensischer Verbündeter Hamas den Krieg mit einem Angriff auf Israel auslöste, israelische und US-amerikanische Ziele angreifen. Mehr …

Ukrainekrieg.  Augenzeuge: Ukrainische Artillerie tötet eigene Soldaten, die sich ergeben wollen. Die russischen Truppen rücken auf dem Frontabschnitt Donezk stetig vor. Dadurch wird die Lage der ukrainischen Truppen immer aussichtsloser und einige Soldaten entscheiden sich zur Kapitulation. Video und mehr …

John Kirby prophezeit NATO-Russland-Konflikt im Fall von Niederlage der Ukraine. John Kirby, der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, betonte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz, dass ein Ende der Hilfen für die Ukraine Putin genau das geben wird, was er wolle. Video und mehr …

Israelkrieg.  Israelischer Präsident: Dieser Krieg rettet die westliche Zivilisation. In einem Interview mit MSNBC erklärte der israelische Präsident Jitzchak Herzog am Dienstag, dass der Krieg im Gazastreifen ein Krieg zur Rettung der westlichen Zivilisation sei. Laut Herzog wird Israel von einem "Imperium des Bösen" aus Iran, Libanon und dem Jemen angegriffen, und wenn es Israel nicht gäbe, wäre Europa das nächste Opfer, gefolgt von den USA. Video und mehr …

Der Israelkrieg & das World Economic Forum. Ernst Wolff Aktuell. Ernst Wolff mit einer weiteren Folge zu seinem neuen Format "Ernst Wolff Aktuell", hier geht er auf aktuelle Ereignisse ein. Aktuelles Thema ist : Der Israelkrieg & das World Economic Forum. Video …

06.12.2023: Ukrainekrieg. Platzhalter

Israelkrieg.  Unfähig, den palästinensischen Widerstand zu besiegen, intensiviert das israelische Regime die Tötung und Folterung von Kindern. Kinder einzusperren und ihren Familien mit Strafe zu drohen, wenn sie auch nur die geringste Regung zeigen, ist die schmutzigste Terrortaktik. Trotz der systematischen Versuche westlicher Medien, den israelischen Staatsterrorismus als normal hinzustellen, ist selbst aus ihrer verzerrten Sichtweise unausweichlich ersichtlich, wie bösartig das Netanjahu-Regime ist.
Alle Palästinenser, die das israelische Regime bisher im Rahmen von Geiselaustauschaktionen freigelassen hat, sind Frauen und Kinder. Frauen und Kinder! Warum wurden sie überhaupt inhaftiert? Was für ein despotisches Regime tut so etwas? Eines, das von den Vereinigten Staaten und anderen westlichen Regierungen militärisch und diplomatisch bis zum Äußersten unterstützt wird. So viel zu „westlichen Werten“. Und trotz all ihrer tapferen Versuche, die ungeheuerlichen Kriegsverbrechen zu vertuschen, können die westlichen Medien nur als verachtenswerte Waschsalons angesehen werden, die das Blut wegwaschen. Sie sind an diesem abscheulichen Völkermord ebenso mitschuldig wie die Regierungen der USA und Europas. Die BBC und CNN usw. sind laut ihrer Werbung die vertrauenswürdigsten Nachrichtenquellen. Ja, die vertrauenswürdigsten, um Sie zum Kotzen zu bringen.
Den Zuschauern wird gesagt, dass israelische „Geiseln“ gegen palästinensische „Gefangene“ ausgetauscht werden. Die beleidigende Implikation ist, dass die Israelis, die von den Hamas-Kämpfern festgehalten werden, unschuldiger sind als die Palästinenser, die vom israelischen Staat festgehalten werden. Mehr als 7.200 Palästinenser befinden sich derzeit in israelischen Gefängnissen. In den vergangenen sechs Wochen seit den tödlichen Angriffen der Hamas am 7. Oktober, bei denen mehr als 1.100 Israelis getötet wurden (ein Drittel davon Soldaten, und viele der zivilen Opfer wurden von den israelischen Streitkräften mit übermäßiger tödlicher Feuerkraft getötet), wurden mehr als 3.000 Palästinenser aus dem Westjordanland und Ostjerusalem in Haftanstalten inhaftiert.
Die Zahl der eingesperrten Palästinenser ist so hoch wie nie zuvor. Auf jeden Palästinenser, der in der vergangenen Woche freigelassen wurde, kamen mehr als zehn in Haft. Dies macht die so genannten Geiselaustausche, über die die westlichen Medien berichten, zum Gespött. Mehr …

Israel plant einen Gaza-Krieg, der mehr als ein Jahr dauern soll. Eine Quelle sagte: „Es wird ein sehr langer Krieg. Wir sind bislang nicht einmal auf halbem Weg, unsere Ziele zu erreichen“. Die Financial Times berichtete, dass Israel plant, den Krieg gegen Gaza über ein Jahr lang zu führen. In weniger als zwei Monaten hat Israel mindestens 15.000 Menschen getötet, 100.000 Gebäude beschädigt, 1,7 Millionen Palästinenser vertrieben und die meisten medizinischen Einrichtungen in Gaza zerstört.
Am Freitag berichtete die FT, dass Israel sich auf einen mehrstufigen Konflikt im Gazastreifen vorbereite, der mindestens ein Jahr dauern werde. „Das wird ein sehr langer Krieg… Wir sind bisher nicht einmal auf halbem Weg, unsere Ziele zu erreichen“, sagte eine Person, die mit den israelischen Kriegsplänen vertraut ist. Zu den israelischen Zielen gehören laut den Quellen „die Tötung der drei obersten Hamas-Führer – Yahya Sinwar, Mohammed Deif und Marwan Issa – sowie ein entscheidender militärischer Sieg über die 24 Bataillone und das unterirdische Tunnelsystem der Gruppe und die Zerstörung ihrer Regierungsfähigkeit in Gaza“.
Israel scheint nicht in der Lage zu sein, diese Ziele zu erreichen. Amerikanischen Quellen zufolge haben die israelischen Militäroperationen im Gazastreifen keine Auswirkungen auf die hohen und mittleren Ränge der Hamas gehabt. Der Guardian berichtete am Sonntag, israelische Offizielle schätzten, dass 1.000 bis 2.000 Hamas-Mitglieder getötet worden seien. Die FT sprach jedoch mit einer israelischen Militärquelle, die von 5.000 toten Hamas-Mitgliedern sprach. Es ist unklar, warum die Zahlen so stark voneinander abweichen, da beide während der einwöchigen Kampfpause erhoben wurden.
Auf jeden Fall wurden bei den israelischen Militäroperationen mehr Kinder getötet, mindestens 6.000, als Hamas-Mitglieder. Die massiven Opfer unter der Zivilbevölkerung haben dazu geführt, dass die israelischen Militäroperationen in der Weltöffentlichkeit zunehmend auf Ablehnung stoßen. Mehr …

Netanjahu: "Entmilitarisierung des Gazastreifens" – Stadt Chan Yunis von israelischer Armee belagert. Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern fordert immer mehr Opfer, vor allem im Gaza-Streifen. Video und mehr …

05.12.2023: Ukrainekrieg. "Es wird schwierig" - Was russische und ukrainische Soldaten im Winter erwartet. Im Gebiet der militärischen Sonderoperation hat es schon geschneit, die Gegner bereiten sich aktiv auf die Winterkampagne vor. Das ukrainische Militär versucht, die Verteidigung zu stärken, Russlands Streitkräfte setzen es bei Donezk unter Druck und sammeln ihre Kräfte.
Ende November hat der Sprecher der ukrainischen Luftwaffe Juri Ignat berichtet, dass Russland zum Winter etwa 900 Marschflugkörper gesammelt hätte, Kamikazedrohnen nicht mitgerechnet. Nach seiner Meinung sei dieses Arsenal für weitere Angriffe gegen die ukrainische Energieinfrastruktur bestimmt. Bedenkt man, dass es der ukrainischen Regierung im Laufe des Jahres nur gelungen ist, einen kleinen Teil des zerstörten sowjetischen Erbes wiederaufzubauen, zeichnet sich eine düstere Perspektive ab.
Im November 2022 hatte Russland als Reaktion auf den Terroranschlag auf die Krimbrücke massive Angriffe gegen die ukrainische Energieinfrastruktur unternommen. Binnen weniger Wochen wurden hunderte Raketen abgefeuert. Zum Ende November wurde fast die Hälfte der Energieobjekte ausgeschaltet, in vielen Orten gab es keinen Strom.
Im Dezember behauptete Selenskij, dass es unmöglich sei, das ukrainische Energiesystem vollständig wiederaufzubauen. Nach Angaben des Energieministers German Galuschtschenko, verlor die Ukraine etwa 4.000 Gigawatt an Stromerzeugungskapazität. Die Nachrichtenagentur Bloomberg schätzte den direkten Schaden auf hunderte Millionen und die wirtschaftlichen Verluste auf mehrere Milliarden US-Dollar. Mehr …

Exklusiv: Den Feind von Lugansk fernhalten – Das Panzerbataillon "August". Feindliche Feuerstellungen und den Aufbau von Befestigungen unterdrücken, die seit Jahren vor Lugansk stattfinden – Das gehört zu der Hauptaufgabe der Panzertruppen des August-Bataillons, die seit 2014 in ständiger Alarmbereitschaft in der Volksrepublik sind. Video und mehr …

Israelkrieg.  Nach Ende der Feuerpause: Südlicher Gazastreifen nun im Fokus israelischer Angriffe. Der israelische Regierungssprecher, Ofir Gendelman, hat erklärt, der Krieg zwischen Israel und der Hamas könnte noch heute beendet werden wenn zwei Bedingungen erfüllt seien. Unterdessen wurde heute das Zentrum der Stadt Kahn Junis im südlichen Gazastreifen von der israelischen Armee angegriffen. Die Zahl der von Israel getöteten Palästinenser ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums von Gaza auf 15.900 gestiegen. Video und mehr …

Die USA, nicht Israel, sind der Hauptkrieger im Krieg gegen die Hamas. Wenn es um Kosten und Munition geht, ist Washington, nicht Israel, der Hauptkämpfer gegen Gaza. Am 1. Dezember berichtete das Wall Street Journal, dass Washington 15.000 Bomben und 57.000 Artilleriegranaten nach Israel geschickt hat. Blinken, der Heuchler, forderte Netanyahu auf, nicht zu viele Frauen und Kinder mit dem Arsenal zu töten, das ihm mit freundlicher Genehmigung der amerikanischen Steuerzahler zur Verfügung gestellt wurde. Sag uns, Blinken, wie viele sind zu viele? Wie weit kann der Völkermord noch gehen, bevor die US-Regierung einschreitet? Wie fühlen Sie sich jetzt, da wir Amerikaner alle am Völkermord beteiligt sind? Sind Sie ein stolzer Amerikaner?
Bisher hat Israel mit amerikanischen Waffen zehntausende Zivilisten ermordet, 100.000 Gebäude, vorwiegend Wohnhäuser, beschädigt oder zerstört, 1,7 Millionen der 2,3 Millionen Palästinenser vertrieben und den Gazastreifen ohne medizinische Versorgung gelassen. Israel hat angekündigt, dass der Krieg noch lange andauern wird und es den Gazastreifen als entvölkerte Ruine hinterlassen will. Israel hat auch angekündigt, dass es Hamas-Führer in der Türkei, in Katar, im Libanon und wo immer sie sich aufhalten, jagen und ermorden wird.
Christliche Zionisten, die Christus zugunsten Israels verlassen haben, befinden sich in voller Übereinstimmung mit dem Völkermord. Das Böse ist über sie und über uns gekommen. Die Untätigkeit der Welt macht jede Regierung mitschuldig am Völkermord. Die Gerechtigkeit wurde von der Erde genommen. Nur die Macht regiert. Quelle …

Nach Ende der Feuerpause: Südlicher Gazastreifen nun im Fokus israelischer Angriffe. Der israelische Regierungssprecher, Ofir Gendelman, hat erklärt, der Krieg zwischen Israel und der Hamas könnte noch heute beendet werden wenn zwei Bedingungen erfüllt seien. Unterdessen wurde heute das Zentrum der Stadt Kahn Junis im südlichen Gazastreifen von der israelischen Armee angegriffen. Die Zahl der von Israel getöteten Palästinenser ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums von Gaza auf 15.900 gestiegen. Video …

Medienbericht: Israel bereitet Flutung der Hamas-Tunnel vor. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, hat die israelische Armee mindestens fünf Pumpen installiert, mit denen sie die Tunnel der Hamas in Gaza fluten kann. Allerdings könnten sich auch noch israelische Geiseln in den Tunneln befinden.
Israel erwägt einem Medienbericht zufolge die Flutung der von der Hamas genutzten Tunnel im Gazastreifen. Israel habe ein großes Pumpsystem installiert, um die von der Hamas genutzten Tunnelsysteme unter dem Gazastreifen zu fluten und die Kämpfer zu vertreiben, berichtete die Zeitung Wall Street Journal unter Berufung auf US-Vertreter. Video und mehr …

04.12.2023: Ukrainekrieg. Hersh: Russland und USA steuern auf Ukraine-Deal zu. Hochrangige Militärs würden bereits verhandeln, denn beide erkennen das Patt am Schlachtfeld. Russland würde gar einem NATO-Beitritt der Ukraine zustimmen, doch der “US-Joker” bleibt weiterhin Selenski, berichtet Seymour Hersh.
Wer die Medien aufmerksam verfolgt, dem fällt es ganz deutlich auf: Die Erzählung hat sich geändert und der Krieg in der Ukraine schon lange weg von den Titelseiten. Nirgendwo hört man mehr Sprüche, wonach „die Ukraine den Krieg gewinnen muss“. Die Zeit ist vorbei. Jetzt hört man ganz andere Töne. NATO-Chef Stoltenberg sagte am Sonntag etwa: Dass das Militärbündnis mit „schlechten Nachrichten“ aus der Ukraine rechnen müsse. Mehr …

Mearsheimer: USA für Waffenstillstand in der Ukraine? – Russland wird das nicht abkaufen. Im Interview mit Judge Napolitano im Podcast "Judging Freedom" geht der US-Politikwissenschaftler John J. Mearsheimer auf den Krieg in der Ukraine angesichts zunehmender Spannungen im Nahen Osten ein. Dabei spricht er von einer schwierigen Situation für die nationalen Interessen der USA. Video und mehr …

Israelkrieg.  Krieg im Nahen Osten: Waffenstillstand beendet – "Es ist schlimmer geworden". Nach dem Ende der Waffenruhe zwischen der Hamas und Israel sind die Kämpfe wieder aufgeflammt und die Zahl der Toten und Verletzten, vor allem unter der Zivilbevölkerung im Gazastreifen, hat wieder zugenommen. Jüngste Berichte sprechen von mehr als 15.500 Toten und über 41.000 Verletzten seit dem 7. Oktober. Video und mehr …

Nahostkonflikt: Mehr als 15.000 Tote auf palästinensischer Seite. Erneute Kämpfe zwischen Israel und der Hamas fordern hunderte Todesopfer. Die Zahl der seit dem Beginn des Krieges getöteten Palästinenser hat 15.200 überschritten. Mehr als 40.000 Menschen wurden verwundet. Video und mehr …

USA warnen Israel: Zivilisten nicht zu schützen, führt zu "strategischer Niederlage". US-Verteidigungsminister Lloyd Austin warnte Israel am Samstag auf dem Reagan National Defence Forum vor einer strategischen Niederlage. Außerdem sei es wichtig, die Zivilbevölkerung im Gazastreifen zu schützen. "Denn bei dieser Art von Kampf steht die Zivilbevölkerung im Mittelpunkt. Und wenn man sie in die Arme des Feindes treibt, ersetzt man einen taktischen Sieg durch eine strategische Niederlage", so Austin. Video und mehr …

Kirby relativiert israelische Angriffe auf Gaza: Liste sicherer Orte für Zivilisten jetzt online. In der Talkshow "Meet the Press" spielte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats der USA, John Kirby, am Sonntag die israelischen Angriffe auf Zivilisten herunter. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation EuroMed war Samstag mit mehr als 1.000 Toten der tödlichste Tag seit Beginn der israelischen Vergeltungsangriffe im Gazastreifen. Video und mehr …

Bericht beschreibt, wie Israel absichtlich Zivilisten in Gaza angreift. Laut dem Bericht des +972 Magazines zerstört Israel absichtlich zivile Gebiete als Teil einer Strategie, um Druck auf die Hamas auszuüben. Ein am Donnerstag veröffentlichter Bericht des Magazins +972 beschreibt, wie Israel im Rahmen seiner Kriegsstrategie absichtlich Zivilisten im Gazastreifen angreift, auch wenn die israelischen Streitkräfte wissen, dass die Angriffe kleine Kinder töten werden.
In dem Bericht, der sich auf aktuelle und ehemalige israelische Geheimdienstmitarbeiter beruft, heißt es, dass die massiven zivilen Opfer im Gazastreifen seit dem 7. Oktober auf die Ausweitung der israelischen Genehmigungen für die Bombardierung nichtmilitärischer Ziele und die Lockerung der Beschränkungen in Bezug auf den Tod von Zivilisten zurückzuführen sind. Israels Operationen im Gazastreifen hatten seit je her eine sehr hohe Zahl von Opfern unter der Zivilbevölkerung, aber nie in dem Ausmaß wie im aktuellen Konflikt.
Quellen erklärten gegenüber +972, dass das israelische Militär über Akten zu vielen potenziellen Zielen verfügt, die ihm eine gute Vorstellung von den wahrscheinlichen Opfern unter der Zivilbevölkerung geben, die seine Angriffe verursachen werden. In einem Fall, über den die Quellen berichteten, genehmigte das israelische Militärkommando die Tötung von Hunderten von palästinensischen Zivilisten, um einen Hamas-Kommandeur zu töten. Eine Quelle sagte: „Nichts geschieht zufällig. Wenn ein 3-jähriges Mädchen in einem Haus in Gaza getötet wird, dann deshalb, weil jemand in der Armee entschieden hat, dass es keine große Sache ist, sie zu töten – dass es ein Preis ist, der es wert ist, bezahlt zu werden, um [ein anderes] Ziel zu treffen. Wir sind nicht die Hamas. Das sind keine zufälligen Raketen. Alles ist beabsichtigt. Wir wissen genau, wie viele Kollateralschäden es in jedem Haus gibt“. Mehr …

Huthis greifen US-Kriegsschiff und mehrere Handelsschiffe im Roten Meer an. Am Sonntag wurden ein US-amerikanisches Kriegsschiff und mehrere Handelsschiffe im Roten Meer angegriffen. Die jemenitischen Huthis übernahmen die Verantwortung für den Angriff. Video und mehr …

Das Bombengeschäft hat Sand im Getriebe.  SIPRI-Institut: Rüstungsumsätze weltweit etwa konstant – wegen Lieferengpässen. Das schwedische Friedensforschungsinstituts SIPRI präsentiert seine neuesten Zahlen zu weltweiten Umsätzen in der Rüstungsbranche. Arbeitskräftemangel, gestiegene Materialkosten und unterbrochene Lieferketten sorgten dafür, dass die Umsätze für Rüstungsgüter im Jahr 2022 knapp niedriger ausfielen als im Vorjahr. Militärausgaben 2023: Laut Zahlen des SIPRI-Instituts belegt Deutschland mit 55,8 Milliarden US-Dollar Platz zwei in West- und Mitteleuropa.
Das Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) ist ein unabhängiges internationales Institut, das sich der Forschung im Bereich Konflikt, Rüstung, Rüstungskontrolle und Abrüstung widmet. Die jüngste Publikation beschäftigt sich mit der Auswertung ermittelter Zahlen aus den "SIPRI Top 100 Waffenverkäufen" des Jahres 2022. Die weltweiten Einnahmen aus dem Verkauf von Waffen und militärischen Dienstleistungen der Rüstungsbranche beliefen sich demnach auf insgesamt 597 Milliarden US-Dollar, "was real 3,5 Prozent weniger ist als 2021, obwohl die Nachfrage stark gestiegen ist", so der SIPRI-Bericht. Die Gründe dafür liegen in den akuten Problemen der Lieferketten für die todbringenden Produkte.
Der Bericht gibt eine Übersicht, dass am Ende des ersten Kriegsjahres im Ukraine-Russland-Konflikt und noch lange vor den Israel-Gaza-Ereignissen das Institut zum Jahresende 2022 einen Rekordanstieg bei Umsätzen der Rüstungsgüter für den Nahen Osten mit elf Prozent zu beobachten war. In der einleitenden Zusammenfassung des SIPRI-Berichtes heißt es: "Der Rückgang – der Umsätze – war vor allem das Ergebnis sinkender Rüstungsumsätze bei großen Unternehmen in den Vereinigten Staaten. In Asien und Ozeanien sowie im Nahen Osten stiegen die Umsätze erheblich. Ausstehende Aufträge und ein sprunghafter Anstieg neuer Verträge deuten darauf hin, dass die weltweiten Rüstungsumsätze in den nächsten Jahren erheblich steigen könnten."
Die auffälligsten Umsatzrückgänge wurden demnach bei Firmen in den USA und Russland festgestellt. US-Unternehmen verzeichneten laut der Studie dabei Einnahmen von insgesamt 302 Milliarden US-Dollar. Dies entsprach einem Rückgang von 7,9 Prozent. Russische Firmen hatten laut SIPRI-Auswertungen einen Rückgang um 12 Prozent. Die vier deutschen Unternehmen auf der SIPRI-Liste meldeten demgegenüber ein durchschnittliches Plus von 1,1 Prozent und konnten rund 9,1 Milliarden US-Dollar Gewinn vermelden.
Trotz der steigenden Auftragslage durch die Ereignisse in der Ukraine hätten "viele US-amerikanische und europäische Rüstungsunternehmen ihre Produktionskapazitäten aufgrund von Arbeitskräftemangel, steigenden Kosten und Unterbrechungen der Lieferkette, die durch den Krieg in der Ukraine noch verschärft wurden", nicht wesentlich erhöhen können. Mehr …

03.12.2023: Ukrainekrieg.  Russland ergreift die Initiative: Hat der Ukraine-Konflikt sein Endspiel erreicht? Kiews verzweifelter Versuch, zumindest eine Art PR-Sieg zu erringen, ist völlig gescheitert. Die Streitkräfte der Ukraine sind gezwungen, von einer offensiven auf eine defensive Taktik umzuschalten. Wie geht es nun weiter?
Sechs Monate nach Beginn der ukrainischen Gegenoffensive in der Nähe von Artjomowsk (ukrainisch: Bachmut) brach die Operation vollständig zusammen und die russischen Truppen konnten die Initiative ergreifen. Mit einer Reihe von Angriffen eroberten die Moskauer Truppen einen Teil der Stellungen zurück, die sie nordwestlich der Stadt im Bereich des Berchowskoje-Stausees verloren hatten, und übernahmen wieder die Kontrolle über die Bahnlinie Artjomowsk-Gorlowka an der Südflanke. Unterdessen scheiterte der ukrainische Plan, der eine Offensive in mindestens drei operative Richtungen – nach Melitopol, Berdjansk und Artjomowsk – vorsah. Anstatt sich, wie von westlichen Experten empfohlen, auf jeweils eine Aufgabe zu konzentrieren, verteilte Kiew seine Kräfte und konnte keines seiner Ziele erreichen. Nun sind die Streitkräfte der Ukraine (ZSU) gezwungen, von einer offensiven auf eine defensive Taktik umzuschalten.
Die Hintergrundgeschichte. Der ursprünglich ehrgeizige Plan der Ukraine, eine Offensive auf Artjomowsk zu starten, sah vor, in mindestens vier Gebieten zu agieren: von Tschassow Jar in Richtung Kleschtschejewka und weiter entlang der Südflanke von Artjomowsk; von Tschassow Jar bis zum nördlichen Stadtrand von Artjomowsk, südlich des Berchowskoje-Stausees; von Slawjansk in Richtung Artjomowsk und Soledar; und von Sewersk in Richtung Soledar.
Dieser Plan scheiterte jedoch an der mangelnden Anzahl an Soldaten und der rechtzeitigen Verlegung russischer Einheiten, die anstelle der Kämpfer der Wagner-Gruppe an den letzten Kämpfen um Artjomowsk beteiligt waren. Angriffe aus Richtung Slawjansk und Sewersk scheiterten, während der Angriff auf die Nordflanke der Stadt nur teilweise erfolgreich war – die ukrainische Armee rückte mehrere Kilometer vor und erschöpfte ihr Offensivpotenzial. Mehr …

Das Leid mit den westlichen Panzern. Sie haben also Schwächen, diese westlichen Rüstungsprodukte, und sind alles andere als die erwarteten Wunderwaffen. Derartige Aussagen kann man inzwischen auch in der deutschen Presse finden. Die Konsequenz daraus ist allerdings kein Streben nach Frieden, sondern nach mehr Rüstung.
Man freut sich ja über jedes Stückchen Realismus, der sich in den deutschen Medien Bahn bricht. Jetzt hat die Frankfurter Rundschau entdeckt, dass die US-amerikanischen Abrams-Panzer doch nicht so ganz ideal sind, um Krieg zu führen. Der Grund? Der Turbinenmotor ist hochempfindlich, vor allem gegen Staub, und wenn die Luftfilter des Gefährts nicht alle zwölf Stunden gereinigt werden, bleibt das Ding liegen und Motor und Getriebe müssen ausgebaut und repariert werden. Nun wäre das selbst ohne einen zusätzlichen Transport über tausend Kilometer bis zur Werkstatt schon ein Problem, unter ukrainischen Bedingungen aber erst recht. Nicht, dass das alles nicht schon vorher bekannt war, ebenso wie die Tatsache, dass sechzig Tonnen Panzer einfach schlechter durch Schlamm kommen als fünfzig.
Überhaupt sind längst weder die Briten noch die US-Amerikaner noch wirklich daran interessiert, ihre edlen Rüstungsgüter im Einsatz an der ukrainischen Front zu sehen. Einzig die Deutschen waren vertrauensselig genug, ihre Leos tatsächlich brennen zu lassen. Und dann gibt es noch die diversen Truppentransporter, die alle nicht sonderlich überzeugend abschnitten; wobei der US-amerikanische Stryker ähnlich problematisch ist wie der Abrams, nur dass es in diesem Fall eine komplizierte Hydraulik ist, die die Probleme verursacht. Mehr …

"Der Himmel gehört uns": Russische MiG-Jäger patrouillieren an der Front. Russlands Verteidigungsministerium hat am Donnerstag neue, sehr seltene Aufnahmen vom Abfangjäger des Typs MiG-31 (auch bekannt als "Foxhound") veröffentlicht, die die Maschinen im Einsatz zeigen. Derzeit erfüllen MiG-31-Besatzungen der russischen Luftwaffe Luftpatrouillenaufgaben im Gebiet Cherson, das ständig zum Ziel ukrainischer Angriffe wird. Die Besatzungen führen Kampfeinsätze zum Schutz der Truppen und Einrichtungen gegen feindliche Luftangriffe und Luftaufklärung durch. Video und mehr …

Israelkrieg.  USA sehen Risiko einer strategischen Niederlage für Israel. Pentagon-Chef Lloyd Austin ist der Ansicht, dass Israel mit einer strategischen Niederlage im Gazastreifen rechnen muss. Er betonte, wie wichtig es sei, die Zivilbevölkerung des Gazastreifens zu schützen, da sonst der Krieg mit der Hamas nicht gewonnen werden könne.
Israel kämpft in den Städten gegen einen Feind, der in einem der am dichtesten besiedelten Gebiete der Welt Verteidigungsanlagen unterhält. Daher können die IDF den Krieg nur gewinnen, wenn humanitäre Korridore eingerichtet werden und die Zivilbevölkerung in Sicherheit ist. Dies erklärte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin. Auf dem Reagan National Defence Forum in Kalifornien sagte er: "Bei dieser Art von Kämpfen steht die Zivilbevölkerung im Mittelpunkt des Interesses. Und wenn man sie in die Arme des Feindes treibt, ersetzt man einen taktischen Sieg durch eine strategische Niederlage." Ähnliche Bedenken wurden vor einem Monat von US-Außenminister Antony Blinken geäußert. Er warnte, dass es zwar notwendig sei, die Hamas physisch zu zerstören, dass aber auch sichergestellt werden müsse, dass die Bewegung durch die wahllosen israelischen Angriffe nicht noch mehr Sympathisanten gewinne. Dies könne erreicht werden, indem man den Palästinensern eine bessere Zukunft biete. Blinken fasste zusammen: "In Ermangelung dessen werden diejenigen, die das Sirenenlied des Nihilismus singen, auch nach der Hamas offene Ohren finden."
Die New York Times hatte erfahren, dass Israel den Gazastreifen in den ersten Wochen des Krieges hauptsächlich mit 450 bis 900 Kilogramm schweren Bomben angriff, die eher für die Zerstörung von Verteidigungsanlagen als für den Einsatz in städtischen Gebieten gedacht waren. Dann drängten die USA die IDF, mehr Informationen zu sammeln, um die Zahl der Opfer zu verringern, und schickten kleinere Präzisionsbomben. Mehr …

02.12.2023: Israelkrieg.  "Das Schlimmste, was ich je gesehen habe" — Maté zur Westunterstützung für Israels Aktionen in Gaza. In dieser Folge von "Going Underground" reden wir mit dem renommierten Traumaspezialisten und Holocaustüberlebenden Gabor Maté. Er spricht darüber, warum die Unterstützung Israels in den englischsprachigen Ländern die Schuld für den europäischen Antisemitismus und eine koloniale Denkweise trage und über die Lügen, die von den Medien und Politikern in den USA und ihren verbündeten Staaten verbreitet werden. Video und mehr …

Nahostkonflikt: Waffenruhe nimmt blutiges Ende. Nur eine Stunde nach dem Ende der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas wurde der Gazastreifen erneut schwer beschossen. Nach Angaben der palästinensischen Gesundheitsbehörden starben dabei mindestens 178 Menschen. Fast 600 wurden verletzt. Video und mehr …

01.12.2023: Ukrainekrieg. Russland hat ukrainische Offensive vereitelt – aber den Krieg noch nicht beendet. Mit der Vereitelung der ukrainischen Sommeroffensive hat Russland eine Schlacht gewonnen, aber noch keinen endgültigen Sieg errungen. Ein Einfrieren des Konflikts zum jetzigen Zeitpunkt würde es der Ukraine ermöglichen, einen weiteren Angriffsversuch zu unternehmen.
Das Scheitern der ukrainischen Sommeroffensive am südlichen Frontabschnitt und die sich daraus ergebenden militärpolitischen Folgen werden weiterhin von diversen Überlegungen und der Suche nach Schuldigen begleitet. Doch das ist bereits Vergangenheit. Die Ukraine hat zwar eine Schlacht verloren, doch der Krieg geht weiter. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern und nicht in einen überzogenen Optimismus zu verfallen: Sehr viel schwierige Arbeit steht noch bevor. Gegenwärtig befindet sich das ukrainische Militär im Übergang zur Defensive, in deren Rahmen es die Schlüsselstellungen an den wichtigsten Frontabschnitten halten, neue Wellen von Zwangsrekrutierungen zum Ausgleich von erlittenen Verlusten durchführen und auf die eine oder andere Weise die Verluste an Technik und Waffen ausgleichen will. Vermutlich rechnet das Kiewer Regime damit, dass die USA und die NATO ihre innere Krise überwinden und Waffenlieferungen für offensive Operationen im Rahmen der Frühjahrs-Sommer-Kampagne 2024 wieder steigern werden.
Darüber, dass man sich jetzt schon auf die Sommeroffensive im Jahr 2024 vorbereiten müsse, sprechen westliche Militäranalytiker inzwischen offen. Um diese Offensive zu ermöglichen, muss das ukrainische Militär einen Zusammenbruch der Front in den nächsten Monaten verhindern und die Steigerung der US-amerikanischen Militärhilfe abwarten. Letztere wird momentan durch innere Konflikte in den USA selbst und Israels Krieg gegen die Hamas verhindert. Mehr …

Schoigu: Kiew verliert bei Gegenoffensive mehr als 125.000 Mann und 16.000 Waffensysteme. Russlands Verteidigungsminister Sergei Schoigu hat am Freitag berichtet, dass die Ukraine in den vergangenen sechs Monaten der Gegenoffensive schwere Verluste erlitten habe. Insgesamt habe Kiew nach seinen Angaben mehr als 125.000 Soldaten und 16.000 Waffensysteme verloren. Video und mehr …

Nach gescheiterter Gegenoffensive: Kiew will Befestigungen an der Front verstärken. Kiew hat nach der gescheiterten Gegenoffensive den forcierten Bau von Schutzräumen und Festungsanlagen entlang aller Frontabschnitte angekündigt. Die Betonung des Festungsbaus gilt als ein Indiz dafür, dass die Führung in Kiew sich nun auf die Verteidigung konzentriert, um nicht noch weitere Gebiete an Russland zu verlieren. Mehr …

Selenskij: "Ukraine-Krieg ist aus dem Blickfeld des Westens geraten". Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat sich in einem Interview mit der Nachrichtenagentur "Associated Press" besorgt darüber geäußert, dass die Ukraine wegen der Lage im Nahen Osten "aus dem Blickfeld ihrer Verbündeten geraten" sei. "Wir dürfen nicht zulassen, dass die Menschen den Krieg hier vergessen (…) Wir werden um jedes bisschen Aufmerksamkeit kämpfen", so Selenskij. Video und mehr …

Israelkrieg. Chris Hedges: Israel führt Krieg gegen die Krankenhäuser von Gaza – und zerstört am Ende sich selbst. Durch die Waffenruhe sind die Spannungen in Nahost medial etwas in den Hintergrund getreten – die humanitäre Lage im Gazastreifen bleibt jedoch katastrophal. Der US-amerikanische Journalist Chris Hedges klagt die israelische Kriegsführung an, gezielt Krankenhäuser zu zerstören. Mehr …

US-Medien: Israel lagen Angriffspläne der Hamas seit mehr als einem Jahr vor. Hinweise auf einen geplanten Großangriff der Hamas lagen Tel Aviv vor dem 7. Oktober bereits seit mehr als einem Jahr vor. Das Szenario eines möglichen Großangriffs der Hamas soll aber von israelischen Militär- und Geheimdienstmitarbeitern als zu anspruchsvoll und schwierig abgetan worden sein. Mehr …

Setzt die Hamas menschliche Schutzschilde ein? Die Beweise. Die Hamas benutzt Palästinenser als menschliche Schutzschilde. Sie haben diese Behauptung in den westlichen Medien bis zum Überdruss gehört. Zahlreiche Berichte von Human Rights Watch, Amnesty International und anderen Menschenrechtsgruppen haben jedoch festgestellt, dass diese Behauptungen, die von israelischen Beamten fast jedes Mal, wenn der Gazastreifen in den Nachrichten auftaucht, vorgebracht werden, nicht nur unwahr sind, sondern dass Israel selbst immer wieder mutwillig palästinensische Zivilisten, darunter auch Kinder, als menschliche Schutzschilde einsetzt.
Im Jahr 2014 sagte Amnesty International zu den Vorwürfen, dass die Hamas menschliche Schutzschilde einsetzt:     „Amnesty International beobachtet und untersucht solche Berichte, hat aber derzeit keine Beweise dafür, dass palästinensische Zivilisten von der Hamas oder bewaffneten palästinensischen Gruppen während der gegenwärtigen Feindseligkeiten absichtlich benutzt wurden, um bestimmte Orte oder militärisches Personal oder Ausrüstung vor israelischen Angriffen zu „schützen“. In früheren Konflikten hat Amnesty International dokumentiert, dass bewaffnete palästinensische Gruppen unter Verletzung des humanitären Völkerrechts Munition in Wohngebieten des Gazastreifens gelagert und von dort aus wahllos Raketen abgefeuert haben. Während des aktuellen Konflikts sind auch Berichte aufgetaucht, in denen die Hamas die Bewohner auffordert, die israelischen Warnungen zur Evakuierung zu ignorieren. In jedem Fall sind solche Erklärungen nicht dasselbe wie die Anweisung an bestimmte Zivilisten, in ihren Häusern als „menschliche Schutzschilde“ für Kämpfer, Munition oder militärische Ausrüstung zu bleiben. Nach dem humanitären Völkerrecht gelten die Verpflichtungen Israels zum Schutz dieser Zivilisten auch dann, wenn „menschliche Schutzschilde“ benutzt werden.“
Das Internationale Rote Kreuz definiert „Human Shielding“, den Begriff, der im humanitären Völkerrecht zur Beschreibung dieser Praxis verwendet wird, als „die Handlung, eine Zivilperson vor ein militärisches Ziel zu stellen, um Angriffe aufgrund ihres zivilen Status abzuwehren“. Trotz der Anschuldigungen gegen die Hamas setzten die israelischen Streitkräfte selbst regelmäßig palästinensische Zivilisten als menschliche Schutzschilde im Rahmen einer israelischen Militärdoktrin ein, die als „Nachbarschaftsverfahren“ bezeichnet wird, bis sie 2005 von der Knesset verboten wurde. Dies machte israelische Militärs wütend. Der ehemalige israelische Verteidigungsminister Shaul Mofaz trat sogar vor Gericht auf, um sich für die Aufhebung des Verbots einzusetzen. Mehr …

30.11.2023: Ukrainekrieg.  Russland übernimmt die strategische Initiative an der Front. Das ukrainische Militär unternimmt keine ernsthaften Versuche mehr, die Front zu durchbrechen, und beschränkt sich auf lokale Angriffe. Im Gegensatz dazu ergreifen Russlands Streitkräfte zunehmend die strategische Initiative an mehreren Abschnitten. Mehr …

Exklusiv von Artjomowsk-Nordflanke: Die Funktion des Drohnenkriegs. Aufklärungseinheiten erfüllen eine breite Aufgabenpallette an der Frontlinie bei der Militäroperation in der Ukraine. Dabei spielen Drohnen eine wichtige Rolle, wie RT DE-Korrespondent Iwan Poljanskij exklusiv zu berichten weiß. Er begleitete eine russische Aufklärungseinheit an der Nordflanke von Artjomowsk (Bachmut) bei ihrem Einsatz. Video und mehr …

Die Strategie der Eindämmung. Baerbock will „alles“ dafür tun, dass die Ukraine im Jahr 2024 eine neue Militäroffensive starten kann. US-Experten dringen auf ein Einfrieren des Konflikts und auf nur schwache Sicherheitsgarantien für Kiew.Außenministerin Annalena Baerbock hat auf dem gestern zu Ende gegangenen Treffen mit ihren NATO-Amtskollegen eine erneute ukrainische Militäroffensive in Aussicht gestellt.
Man tue „alles dafür“, dass die Ukraine „auch im nächsten Jahr … Dörfer und Städte befreien kann“, bekräftigte Baerbock in Brüssel. Während die Ministerin mit Durchhalteparolen vorpreschte, bezweifeln Militärs im NATO-Hauptquartier, dass die ukrainischen Streitkräfte noch Erfolge gegen die russischen Truppen erzielen könnten: „Von einer Gegenoffensive im nächsten Frühjahr mag niemand sprechen“, bestätigt ein Insider. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg behauptete, die Ukraine habe mit der Rückgewinnung von „50 Prozent des Territoriums, das Russland besetzt hatte“, einen „großen Erfolg“ erzielt – eine für Kiew gesichtswahrende Umschreibung der gescheiterten Gegenoffensive, die geeignet ist, eine Überleitung zum Einfrieren der Front zu begleiten. Für den Übergang vom Versuch, Russland militärisch zurückzuschlagen, zu einer Strategie der Eindämmung sprechen sich erneut US-Experten aus. Kiew könne Sicherheitsgarantien bekommen, heißt es – allerdings nur unverbindliche wie die Philippinen. Mehr …

Frachtschiff-Kaperung: G7 fordert Huthi zur Einstellung der Bedrohung für die Seeschifffahrt auf. Die jemenitische Huthi-Bewegung hat zur Unterstützung des palästinensischen Widerstands im Gazastreifen Handelsschiffe mit einer Verbindung zu Israel ins Visier genommen. Der Westen fordert nun die Huthi zur Einstellung ihrer Operationen auf, da er eine Unterbrechung der Lieferketten fürchtet. Mehr …

29.11.2023: Der „stille“ Krieg. Ursprünge der Konfrontation: Iran, Israel und USA (1/2). Doku – ARTE. Es ist heute schwer vorstellbar, aber zu Zeiten des Schah-Regimes und vor der Geburt der Islamischen Republik waren der Iran und Israel befreundete Länder – ein strategisches Bündnis, das mit der Islamischen Revolution 1979 abrupt endete. Der erste ausländische Vertreter, der nach dem Volksaufstand in den Iran kam, war Palästinenserführer Jassir Arafat.
Zu Zeiten des Schahs und vor Gründung der Islamischen Republik waren der Iran und Israel befreundete Länder und Verbündete der USA im Kalten Krieg. Gemeinsam bildeten sie eine Front gegen den arabischen Nationalismus, der im Mittleren Osten an Einfluss gewann. Ihre strategische Partnerschaft wurde durch eine weitreichende wirtschaftliche und sicherheitspolitische Zusammenarbeit untermauert. Mit der Islamischen Revolution 1979 endete diese freundschaftliche Beziehung. Der erste ausländische Vertreter, der nach dem Volksaufstand in den Iran kam, war Palästinenserführer Jassir Arafat. In der diplomatischen Vertretung Israels zog die palästinensische Botschaft ein. Die Geiselnahme in der US-Botschaft besiegelte schließlich den Bruch mit der westlichen Welt. Video und mehr …

Dialog oder Krieg: Iran, Israel und USA (2/2). Doku – ARTE. Seit Gründung der Islamischen Republik Iran im Jahr 1979 herrscht Krieg zwischen Teheran, Tel Aviv und Washington. Ein Krieg, der diesen Namen nicht trägt und nie offiziell erklärt wurde. Der Iran und Israel schaffen es nicht, ihre historisch begründeten Streitigkeiten beizulegen und aufeinander zuzugehen. Einen echten Dialog gab es nie. Welche Rolle spielen die USA in dem Konflikt?
Nach dem ersten Golfkrieg und dem schrittweisen Zerfall der Sowjetunion dominierten die USA den Mittleren Osten. Es war an der Zeit, den Konflikt zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn zu schlichten. Der israelische Ministerpräsident Jitzchak Rabin nahm den Dialog mit den Palästinensern auf. Hintergedanke dieser Annäherung war es, den Einfluss des Irans zu neutralisieren. Die Führer der Islamischen Republik sahen sich bedroht, machten Front gegen Israel und die USA und bereiteten heimlich die Entwicklung von Atomwaffen vor … (Anmerkung der Redaktion: man beachte wie ARTE das Narrativ von der 09/11-Verschwörung bedient.) Video …

Ukrainekrieg. Warum Butscha? Weil Frieden für den Westen gerade nicht auf der Tagesordnung stand. Das zuschieben von Kriegsverbrechen an Russland. Das war Anfang April 2022 der große Aufmacher, der dann die Geschichten von den "brutalen Russen" so richtig in Fahrt brachte. Nun, inzwischen ist klar, dass weder Russland noch Selenskij in diesem Moment ein Interesse an einer solchen Geschichte gehabt hätten. Wer dann?
Wie gut, dass dieser Artikel nicht auf deutschem Boden geschrieben wird – eine kritische Betrachtung der Ereignisse in Butscha, die vom offiziellen Narrativ abweicht, ist schließlich in Deutschland inzwischen strafbar. An den folgenden Überlegungen wird deutlich, wie absurd das ist. Denn damals war noch nicht wirklich klar, welcher Bruch sich einige Tage später ereignen würde.
In den letzten Wochen wurden eine ganze Reihe Details zum Zeitablauf Ende März/Anfang April 2022 gleich mehrfach bestätigt – nicht nur in dem Aufsatz von Michael von der Schulenburg, Hajo Funke und Harald Kujat, sondern auch durch ein Interview des damaligen ukrainischen Verhandlungsführers Arachamija. Damit wurde auch die Frage aufgeworfen, wie das vermeintliche russische Massaker von Butscha in diesen Zeitablauf passt. Schließlich tauchten die ersten Bilder aus Butscha im Verlauf des zweiten April 2022 auf. Dabei irritierte von Anfang an das Detail, dass der Rückzug der russischen Truppen bereits am 28. März erfolgt war, aber erst drei Tage später das vermeintliche Verbrechen entdeckt wurde.
Inzwischen ist klar, dass dieser Abzug der russischen Armee tatsächlich Teil des Verhandlungsprozesses in Istanbul war. In diesem Zusammenhang sind folgende Daten wichtig: das NATO-Treffen am 24.03. in Anwesenheit von US-Präsident Joe Biden, das die US-Verbündeten darauf einstimmte, die Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland abzulehnen; das Kommuniqué aus ebendiesen Verhandlungen vom 29.03., das zeigt, wie weit diese Verhandlungen bereits gediehen waren, und zuletzt der Besuch des britischen Ministerpräsidenten Boris Johnson in Kiew am 9. April 2022, bei dem dieser darauf bestand, die Ukraine habe die Verhandlungen abzubrechen.
Der Augenblick, in dem die Aufnahmen von Butscha auftauchen, nach Darstellung von Scott Ritter ursprünglich von der ukrainischen Nationalpolizei, aber verbreitet über die US-amerikanische Nachrichtenagentur Associated Press (AP), liegt also zwischen dem NATO-Treffen und dem Besuch von Boris Johnson. Klar ist durch diesen zeitlichen Rahmen: da sich die russische Armee freiwillig zurückzog und mitnichten, wie im Westen behauptet, von Kiew abgedrängt wurde, müsste man auf jeden Fall davon ausgehen, dass, selbst wenn es zu Übergriffen gekommen sein sollte, genug Zeit gegeben war, um hinterher aufzuräumen. Wobei die westliche Erzählung von vorneherein schon durch das zeitliche Loch wenig glaubwürdig war. Mehr …

Russische Fregatte zerstört ukrainische Militärobjekte mit Kalibr-Raketen. Russlands Verteidigungsministerium hat das Videomaterial von Kampfeinsätzen mit seegestützten Präzisionswaffen großer Reichweite eines Schiffes der Schwarzmeerflotte gegen Einrichtungen der ukrainischen Streitkräfte veröffentlicht. Video und mehr …

Um Verluste an der Front auszugleichen: Kiew will Mobilisierungsregime verschärfen. Der Ausschnitt aus den RT DE-Abendnachrichten berichtet über die neue Rekrutierungsstrategie der ukrainischen Regierung. Video und mehr …

Kein Frieden mit Russland: London forderte Kiew zum Weiterkämpfen auf. Der Ausschnitt aus den Abendnachrichten von RT DE rekapituliert die Enthüllungen der letzten Tage über den Verlauf und die Gründe des Scheiterns der russisch-ukrainischen Friedensverhandlungen im Frühjahr 2022. Chefunterhändler beider Länder haben bestätigt, dass die Ukraine auf Druck des Westens die Verhandlungen abbrach. Video und mehr …

Ukraine-NATO-Rat: Acht Milliarden Euro aus Deutschland für "stärkste Armee in Europa". Am Mittwoch ging in Brüssel der groß angekündigte Ukraine-NATO-Rat zu Ende. Zu einem Durchbruch in der Frage einer baldigen Mitgliedschaft der Ukraine im westlichen Militärbündnis kam es zwar nicht, man freute sich allerdings über zusätzliche acht Milliarden Euro aus dem deutschen Staatshaushalt für das ukrainische Militär. Und zuhause in Deutschland frieren die Deutschen aus Solidarität mit den Kriegstreibern. Video und mehr …

Israelkrieg.  Lösungssuche im Gaza-Konflikt: CIA und Mossad treffen sich in Katar. Der CIA-Direktor und der Leiter des israelischen Mossad sind in Doha eingetroffen, um sich in Katar mit dem Ministerpräsidenten Al Thani zu treffen. Dabei gehe es um die Bemühungen zur Ausweitung der Feuerpause im Gaza-Krieg und um die nächsten Phasen eines möglichen Waffenstillstands. Die Chefs des US-Auslandsgeheimdienstes Central Intelligence Agency (CIA) und des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad sind in Katar zusammengekommen, um über eine Verlängerung des Waffenstillstands zwischen Israel und der Hamas sowie über die Gefangenen der Palästinensergruppe im Gazastreifen zu sprechen. Der CIA-Direktor William Burns und der Leiter des Mossad David Barnea führten am Dienstag Gespräche mit Katars Premierminister, Scheich Mohammed bin Abdulrahman Al Thani, einen Tag nach einer in Doha verkündeten zweitägigen Verlängerung der ursprünglich auf vier Tage vereinbarten humanitären Pause im Gazastreifen, die sonst ausgelaufen wäre.
Der Politikredakteur bei Al Jazeera James Bays kommentierte das Treffen: "Wir müssen hier ein wenig zwischen den Zeilen lesen: [Die Geheimdienstchefs] kamen beim letzten Treffen am 9. November zusammen. Wir glauben, dass dies einer der Schritte war, die uns zu dem ursprünglichen viertägigen Abkommen geführt haben ... Die Tatsache, dass die Geheimdienstchefs hier mit dem katarischen Premierminister, der auch Außenminister ist, zusammensitzen, ist interessant, weil sie über die Geheimdienstinformationen verfügen. Aber ich denke, es ist auch deshalb interessant, weil die USA diese Bemühungen anführen." Bays fügte noch an, Burns sei "ein erfahrenerer Verhandlungsführer als Antony Blinken", also der amtierende Außenminister der Vereinigten Staaten von Amerika. Mehr …

"Schockierende Szenen" – Frühgeborene im Krankenhaus von Gaza dem Tod überlassen. Auf verstörenden Bildern, die der libanesische Fernsehsender "Al Mashhad TV" veröffentlicht hat und die in den sozialen Medien die Runde machen, sind palästinensische Frühgeborene zu sehen, die auf der Kinderintensivstation des Al-Nasr-Krankenhauses im Norden des Gazastreifens gestorben sind. Video und mehr …

Holocaust-Überlebender: "Das gestohlene Land sollte den Palästinensern zurückgegeben werden!" Gabor Maté, Arzt, Autor und Traumaexperte, hat am 28. November in der TV-Show "Piers Morgan Uncensored" über den Krieg in Nahost gesprochen. Video und mehr …

Nahostkonflikt: Zwölf weitere Geiseln freigelassen – Hamas offen für weitere Tage Waffenstillstand. Mittwoch war der sechste und vorerst letzte Tag der zuvor vereinbarten Waffenruhe im Gazastreifen. Die Hamas zeigte sich bereit, die humanitäre Pause zu verlängern. Diesem und anderen Nachrichten aus dem Konfliktgebiet widmet sich dieser Ausschnitt der Abendnachrichten von RT DE. Video und mehr …

Israels Bodenkriegsrätsel. Auch wenn Tel Aviv seine Bombardierung des Gazastreifens nach dem Waffenstillstand intensivieren mag, täuscht dies über die Tatsache hinweg, dass die Bodenoffensive Israels noch nie dagewesene Gefahren birgt. Noch vor Einbruch der Dunkelheit am 26. November begannen Kämpfer des militärischen Flügels der Hamas, der Al-Qassam-Brigaden, mit der Übergabe einer Reihe von israelischen Gefangenen an das Internationale Rote Kreuz, die während der Operation “Al-Aqsa-Flut” am 7. Oktober gefangen genommen wurden. Die Übergabe dieser Frauen und Kinder fand im Gazastreifen im Rahmen einer scheinbaren Sicherheitsparade statt. Al-Qassam-Kämpfer kamen in Fahrzeugen mit Allradantrieb an und verteilten sich in voller Uniform und mit Waffen auf dem Gelände. Umgeben von Zivilisten, die den Widerstand bejubelten, verlief die Übergabe der israelischen Gefangenen reibungslos und in aller Ruhe.
Dieses Ereignis fand auf dem Palästina-Platz in Gaza-Stadt am dritten Tag des Waffenstillstands statt, der auf einen 49-tägigen Krieg folgte. Während des gesamten Krieges war Gaza-Stadt einer erdrückenden Belagerung und einem noch nie dagewesenen israelischen Luft- und Artillerieangriff ausgesetzt, wie es ihn seit mindestens 1982 nicht mehr gegeben hat. Die Übergabe auf dem Palästina-Platz fand außerdem mehr als einen Monat nach Beginn der Bodenoperation der israelischen Armee statt, deren Ziel es ist, Gaza-Stadt und alle Gebiete nördlich des Streifens zu besetzen, sie zu zerstören und die Bevölkerung dauerhaft zu vertreiben. Der Anblick der Al-Qassam-Kämpfer, die am 26. November selbstbewusst auf dem Palästina-Platz Wache hielten, vermittelte den Anwesenden jedoch den Eindruck, dass sie vom israelischen Krieg verschont geblieben sind.
Die Kämpfer transportierten die israelischen Gefangenen aus ihren verschiedenen Verstecken und vereinbarten Abholorten zum Platz und sorgten gleichzeitig dafür, dass diese sicheren Unterkünfte nicht entdeckt wurden. Jemand gab den Befehl, und andere führten ihn nahtlos aus, und das in einem unübersehbaren geografischen Gebiet von weniger als 150 Quadratkilometern. Man darf nicht vergessen, dass Israel und die USA in den vergangenen sechs Wochen enorme nachrichtendienstliche Ressourcen eingesetzt haben, um das riesige Netz von Hamas-Tunneln auszuheben und den Aufenthaltsort der Gefangenen zu ermitteln. Mehr …

28.11.2023:  Blinken bespricht mit Paschinjan und Alijew Friedensvertrag zwischen Armenien und Aserbaidschan. US-Außenminister Antony Blinken macht sich für einen Friedensvertrag zwischen den südkaukasischen Ex-Sowjetrepubliken Armenien und Aserbaidschan stark. In der Nacht zum Dienstag telefonierte er mit Premierminister Nikol Paschinjan und Präsident Ilcham Alijew.
In zwei separaten Telefongesprächen hat US-Außenminister Antony Blinken mit Aserbaidschans Staatschef Ilcham Alijew und Armeniens Regierungschef Nikol Paschinjan einen möglichen Friedensvertrag zwischen den südkaukasischen Ex-Sowjetrepubliken erörtert. In der Nacht zum Dienstag telefonierte der US-Diplomat zuerst mit Alijew. Nach Angaben seines Ministeriums begrüßte Blinken die Zusage der Führung in Baku, ein "dauerhaftes und würdiges Friedensabkommen" mit Jerewan zu schließen und hob die Vorteile hervor, die der Frieden in der Region mit sich bringen werde. Der langjährige Konflikt habe den Menschen in beiden Ländern gleichermaßen geschadet, so Blinken. Zur Sprache kamen darüber hinaus das dauerhafte Verhältnis zwischen Washington und Baku, "jüngste Besorgnisse" in den bilateralen Beziehungen und Möglichkeiten, die Zusammenarbeit zu stärken.
Nach Angaben des aserbaidschanischen Präsidentenbüros bat der US-Außenminister darum, einen Besuch seines Assistenten James O'Brien in Baku in diesem Dezember zu genehmigen. Alijew sagte demnach zu, stellte aber eine Bedingung: Washington solle das "unbegründete" Besuchsverbot für ranghohe Vertreter Aserbaidschans aufheben. Später sprach Blinken mit Paschinjan. Nach Angaben des State Department wurde dabei die Unterstützung der USA für ein dauerhaftes Friedensabkommen zwischen Jerewan und Baku erörtert. Der US-Außenminister bekräftigte das US-Engagement für die Souveränität und die territoriale Integrität Armeniens und plädierte für eine intensivere bilaterale Zusammenarbeit mit Jerewan. Washington arbeite daran, die armenische Vision einer "wohlhabenden und demokratischen Zukunft" der südkaukasischen Republik zu unterstützen. Mehr …

Israelkrieg.  Israel meldet Siege – doch Hamas-Kämpfer kontrollieren weiterhin Gaza-Stadt. Nach der viertägigen Waffenpause im Gazastreifen konnte die Hamas-Bewegung demonstrieren, dass sie die Gebiete, in denen die IDF ihre Bodenoffensive ausführte, immer noch unter voller Kontrolle hat. Israel hat sein erklärtes Ziel, die Hamas-Strukturen zu zerschlagen, verfehlt. Nach der viertägigen Waffenpause im Gazastreifen konnte die Hamas-Bewegung zeigen, dass sie im Norden der belagerten Enklave noch immer nicht besiegt ist. Somit hat Israel sein erklärtes Ziel, die Hamas-Strukturen zu zerschlagen, bisher nicht erreicht.
Ein Hamas-Beamter erklärte, dass die bewaffnete Gruppe noch immer die "volle Kontrolle" über die Enklave habe, einschließlich der Gebiete, die von den israelischen Streitkräften schwer bombardiert wurden. Al-Mayadeen berichtete, dass diese Ansicht auch von mehreren israelischen Medien geteilt wird, die über das Auftauchen von Kämpfern der Ezzedine al-Qassam-Brigaden, des militärischen Flügels der Hamas-Bewegung, in den Gebieten des nördlichen Gazastreifens berichteten, in denen es zu den schwersten israelischen Bodenangriffen kam. Sie berichten, dass es der Bewegung gelungen sei, ihre Mitglieder "trotz der Präsenz der israelischen Armee in den nördlichen Gazastreifen zu entsenden. Mehr …

27.11.2023: Ukrainekrieg. Selenskij soll vom Wertewesten von Friedensannahme »überzeugt« werden. Angeblich gibt es Geheimpläne für ein Ende des Ukraine-Kriegs. Laut Bild haben die USA und Deutschland einen geheimen Plan ausgearbeitet, wie sie durch eine Reduzierung ihrer Unterstützung Selenskij davon »überzeugen könnten«, Friedensverhandlungen mit Russland zuzustimmen.
Nach dem Terroranschlag der Hamas am 7. Oktober und dem Ausbruch des Krieges in Israel begann sich die westliche Welt immer weniger um die Ukraine zu kümmern. Gleichzeitig berichten große Medien plötzlich, dass die Ukraine den Krieg verliert, Präsident Wolodymyr Selenskyj dies jedoch nicht anerkennen will. Regierungsquellen der Bild (hinter Bezahlschranke) zufolge haben Bundeskanzler Olaf Scholz und US-Präsident Joe Biden einen Plan ausgearbeitet, wie Kiew gezwungen werden soll, Friedensverhandlungen mit Putin zuzustimmen. Das Ganze soll darauf abzielen, die militärische Unterstützung für die Ukraine so zu reduzieren, dass es für das Land unmöglich wird, die von Russland übernommenen Gebiete zurückzugewinnen.
»Selenskij selbst sollte zu der Erkenntnis kommen, dass es so nicht weitergehen kann. Ohne jeglichen Wunsch von außen. Er solle sich aus freien Stücken an sein Land wenden und erklären, dass Verhandlungen notwendig seien«, sagt eine Quelle der deutschen Regierung gegenüber Bild. Sollte dieser Plan keine Früchte tragen, hätten sich Berlin und Washington bereits auf einen Plan B einigen müssen. Der Konflikt würde dann ohne Friedensverhandlungen an der Front eingefroren. »Was Berlin und Washington als Alternative zu Verhandlungen anstreben, sei ein eingefrorener Konflikt ohne Einigung zwischen den Kriegsparteien«, sagt die Regierungsquelle. Damit würde de facto eine neue Grenze entstehen, ohne dass es einen offiziellen Friedensvertrag gäbe. Mehr …

26.11.2023:

25.11.2023: Ukrainekrieg.  Rada-Abgeordneter macht eklatante Offenbarung: Krieg hätte im März 2022 beendet werden können. Der Abgeordnete der Werchowna Rada, Dawid Arachamija, erklärte, der Krieg hätte im Frühjahr 2022 unter der Bedingung der Neutralität Kiews beendet werden können. Arachamija offenbarte auch, dass Boris Johnson damals dringend vom Frieden mit Russland abgeraten habe.
Der Vorsitzende von Selenskijs Parlamentsfraktion "Diener des Volkes", Dawid Arachamija, hat bekannt gegeben, dass Russland der Ukraine bei Gesprächen im Jahr 2022 ein Ende des Krieges angeboten habe, wenn das Land neutral werde und sich weigere, der NATO beizutreten. Damals hatte Arachamija die Delegation der Ukraine bei den Friedensgesprächen geleitet. Der ukrainische Politiker wörtlich: "Sie waren bereit, den Krieg zu beenden, wenn wir ‒ wie einst Finnland ‒ die Neutralität annehmen und uns verpflichten würden, nicht der NATO beizutreten. Das war in der Tat der entscheidende Punkt."
Auf die Frage, warum Kiew die russischen Bedingungen abgelehnt hatte, antwortete Arachamija, dass die ukrainische Verfassung vorsehe, dass die Ukraine Mitglied der NATO werde. Somit hätte die Verfassung dafür geändert werden müssen. Überdies habe es kein Vertrauen zu Russland gegeben und gebe es auch jetzt keins, hieß es. Nicht zuletzt sei die Entscheidung auch vom britischen Premierminister beeinflusst worden: "Mehr noch: Als wir aus Istanbul zurückkehrten, kam Boris Johnson nach Kiew und sagte, dass wir überhaupt nichts mit ihnen unterschreiben werden und dass wir einfach Krieg führen sollten!" Die erste Runde der russisch-ukrainischen Friedensverhandlungen fand am 28. Februar 2022 in Weißrussland statt, die zweite Runde Ende März in Istanbul.
Boris Johnson kam Anfang April vergangenen Jahres nach Kiew und traf sich am 9. April 2022 mit Wladimir Selenskij. Der damalige britische Premierminister versprach der Ukraine Militärhilfe in Form von 120 gepanzerten Fahrzeugen und Schiffsabwehrsystemen sowie zusätzliche Kreditgarantien der Weltbank in Höhe von 500 Millionen US-Dollar. Johnson besuchte das Land später noch mehrere Male, auch nach seinem Rücktritt. Mehr …

24.11.2023: Gaza-Krieg „bombardiert“ Europas Energiesicherheit. Die regionale Ausweitung des israelisch-palästinensischen Konflikts auf den Nahen Osten bedroht Europas wichtigste Öl- und Gasquellen. Da die Russische Föderation aus dem Spiel ist (die EU wurde von Uncle Sam angewiesen, keine Rohstoffe mehr aus Moskau zu beziehen, andernfalls…), ist der Persische Golf zur Quelle des Energiereichtums unseres Kontinents geworden. Doch die Gefahr eines Flächenbrandes in der gesamten arabischen Welt wächst, die Lage ist unsicher, die Preise auch.
Durch die Straße von Hormus werden drei Viertel des weltweiten Rohöls verschifft. Die vom Iran kontrollierte Meerenge im Persischen Golf ist in jüngster Zeit zum heißesten Pflaster der Welt geworden.
Im Jahr 2022, nach dem Angriff auf die Ukraine, verhängte das Weiße Haus – pardon, der gesamte Westen – ein Embargo gegen Russland, das über 6 % der weltweiten Ölreserven (zweitgrößter Produzent nach Saudi-Arabien) und 24 % der Gasreserven verfügt. Was für ein Embargo ist das? Kurz gesagt, Uncle Sam befahl der Einheit: Kein Verbündeter (später erweiterte Regel) durfte Öl und Gas von Russland kaufen. Angesichts einer solchen „strategischen“ Entscheidung musste sich die Europäische Union dringend nach alternativen Energiequellen umsehen, d.h. bei den Ländern Westasiens und Nordafrikas anklopfen. Diese beiden Regionen verfügen zusammen über 57 % der weltweiten Erdölreserven und 41 % der weltweiten Erdgasreserven.
Abgesehen davon, dass das Fehlen des billigen russischen Erdgases aufgrund der hohen logistischen (Transport-)Kosten zu einer Verdoppelung bis Verdreifachung der Energiekosten geführt hat (die USA verkaufen Flüssiggas in Europa zum vierfachen Preis!), sind nun auch diese sekundären Energiequellen durch die aktuellen Ereignisse gefährdet. Wenn das Massaker in Palästina noch lange andauert, könnten andere Nationen in der Region in den Konflikt hineingezogen werden, und dann ist es nur noch ein kleiner Schritt, bis die Situation außer Kontrolle gerät. Mehr …

Diese westlichen Länder unterstützen den israelischen Völkermord in Gaza. Der Krieg Israels gegen den Gazastreifen dauert nun schon den zweiten Monat an. Er hat den nördlichen Teil des Streifens in Schutt und Asche gelegt und mehr als 14.000 Palästinenser getötet, die meisten davon Frauen und Kinder. Während Israel die Angriffe auf den Gazastreifen führt, sind mehrere westliche Mächte hinter den Kulissen ebenfalls an den Angriffen beteiligt. MintPress News wirft einen tiefen Blick auf die Länder, die Israels Krieg unterstützen. Wer schickt Israel Waffen?
Seit Israels Krieg gegen den Gazastreifen im Oktober haben mehrere Menschenrechtsgruppen rechtliche Schritte gegen Waffenexporte nach Israel eingeleitet. Am 6. November haben die palästinensischen Menschenrechtsorganisationen Al-Haq, Al Mezan Center for Human Rights und das Palästinensische Zentrum für Menschenrechte vor dem australischen Bundesgerichtshof Klage eingereicht, um Zugang zu allen Waffenexportgenehmigungen zu erhalten, die Israel seit dem 7. Oktober erteilt wurden. „Wir wissen, dass in den letzten Jahren Hunderte von Genehmigungen erteilt wurden, aber die australische Regierung hält die grundlegenden Details geheim: welche Gegenstände werden exportiert, wer stellt sie her, wofür werden sie verwendet“ sagte Rawan Arraf, Geschäftsführer des Australian Centre for International Justice, dessen Organisation den Antrag der palästinensischen Gruppen unterstützt, in einer Presseerklärung. Australiens Waffenexporte sind geheimnisumwittert und wurden zusätzlich unter die Lupe genommen, nachdem bei einer Senatsanhörung im Oktober festgestellt wurde, dass der israelischen Regierung im Jahr 2023 52 Genehmigungen für Rüstungsgüter erteilt wurden, wobei seit 2017 mehr als 350 erteilt wurden.
Am 13. November verklagten die Palästinenser den US-Präsidenten Joe Biden, weil er es versäumt hatte, den Völkermord in Gaza zu verhindern und die militärische und diplomatische Unterstützung der Regierung zu stoppen. Drei Tage später reichten die Kläger einen Eilantrag ein, um die US-Unterstützung für Israel sofort zu stoppen. „Palästinensische Kinder in Gaza sind zweifellos Zielscheibe der wiederholten israelischen Militäroffensiven, die ihre Häuser, Schulen und Wohnviertel zerstören, während die israelischen Streitkräfte von den USA hergestellte und finanzierte Waffen einsetzen, um sie und ihre Familien ungestraft zu töten“, sagte Khaled Quzmar, Generaldirektor von Defense for Children International – Palestine und ein Kläger in der Klage, in einer Pressemitteilung. Mehr …

Gaza: Die Ruhe vor dem Sturm. Die USA und ihre Verbündeten werden Israels Krieg gegen Gaza nach einer kurzen Waffenruhe weiter unterstützen. Doch je stärker die Argumente für einen „Völkermord“ werden, desto mehr werden sich die neuen multipolaren Mächte mit den alten Hegemonen und ihrem regelbasierten Chaos auseinandersetzen müssen.
Während die Welt „israelischer Völkermord“ schreit, schwärmt Bidens Weißes Haus vom bevorstehenden Waffenstillstand im Gazastreifen, den es mit ausgehandelt hat, als stünde es tatsächlich „kurz vor seinem größten diplomatischen Sieg“. Hinter diesen selbstgefälligen Darstellungen ist die US-Regierung keineswegs „misstrauisch gegenüber Netanjahus Endspiel“, sondern billigt es uneingeschränkt – einschließlich des Völkermords -, wie bei einem Treffen zwischen dem israelischen Präsidenten Benjamin Netanjahu und den Handlangern von Joe „The Mummy“ Biden am 20. September im Weißen Haus vereinbart, weniger als drei Wochen vor der Al-Aqsa-Flutung. Der von den USA und Katar vermittelte Waffenstillstand“, der diese Woche in Kraft treten soll, ist kein Waffenstillstand. Es ist ein PR-Manöver, um Israels Völkermord abzuschwächen und seine Moral zu stärken, indem es die Freilassung einiger Dutzend Gefangener sichert. Außerdem zeigt die Geschichte, dass Israel Waffenstillstände nie einhält.
Was die US-Regierung wirklich beunruhigt, ist die „unbeabsichtigte Konsequenz“ der Waffenruhe, die „Journalisten einen breiteren Zugang zum Gazastreifen und ermöglicht, die Verwüstung dort weiter zu beleuchten und die öffentliche Meinung über Israel zu beeinflussen“.
Echte Journalisten haben seit dem 7. Oktober rund um die Uhr in Gaza gearbeitet – Dutzende von ihnen wurden von der israelischen Militärmaschinerie getötet, was Reporter ohne Grenzen als „eine der höchsten Opferzahlen des Jahrhunderts“ bezeichnet. Diese Journalisten haben keine Mühen gescheut, um „die Verwüstung ans Licht zu bringen“, ein Euphemismus für den andauernden Völkermord, der in all seinen grausamen Details für die ganze Welt sichtbar ist. Sogar das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA), das selbst unerbittlich von Israel angegriffen wird, sprach – etwas kleinlaut – von der „größten Vertreibung seit 1948“, von einem „Exodus“ der palästinensischen Bevölkerung, bei dem die junge Generation „gezwungen ist, die Traumata ihrer Vorfahren oder Eltern erneut zu durchleben“. Mehr …

23.11.2023: AUF1-Korrespondent Bachheimer: „Ein Flächenbrand im Nahen Osten ist fast auszuschließen“. Im Gespräch mit AUF1 nimmt der in Dubai wohnende Chefökonom der Goldvorsorge, Thomas Bachheimer, auch zur Haltung von Volk und Regierungen in den arabischen Staaten zum Nahost-Konflikt Stellung. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) halten laut Bachheimer Distanz zum Iran, da dieser eine islamische Republik sei und die Königreiche am Golf durch eine solche beseitigen wolle. Während die Bevölkerung klar mit den Palästinensern mitfühle, seien die Herrscher etwas zurückhaltender. Einerseits fürchteten diese bei einem Hamas-Sieg Umsturzversuche im eigenen Land und andererseits wollten sie sich es nicht mit den USA als dem Finanzier verscherzen. Dies gelte vor allem für Ägypten, Jordanien und den Libanon. Laut Bachheimer drohe deshalb kein Flächenbrand im Nahen Osten. Video …

Israelkrieg. Der Krieg gegen israelische Schiffe. Am 14. November kündigte der Jemen an, als Vergeltung für das Massaker an Palästinensern im Gazastreifen Schiffe unter israelischer Flagge ins Visier zu nehmen. Heute hat der Jemen ein Schiff im Roten Meer gekapert, was sich als die bisher wichtigste Entwicklung des Krieges herausstellen könnte. Und warum?
Der Seeverkehr macht 80 % des weltweiten Warenverkehrs aus, und ganze 12 % der Schiffe passieren den Suezkanal. Das südliche Ende des Suezkanals wird über das Rote Meer erreicht, das wiederum über das Bab-el-Maneb, eine Engstelle mit einem Durchmesser von weniger als 30 km an der engsten Stelle, zugänglich ist. Das Schiff, ein Fahrzeugtransporter mit dem Namen “Galaxy Leader”, wurde von der jemenitischen AnsarAllah im Roten Meer vor der jemenitischen Küste gekapert und liegt nun in der jemenitischen Stadt Al Hudaydah an der Westküste. Die Galaxy Leader befindet sich teilweise im Besitz des israelischen Milliardärs Rami Abraham Ungar. Ungar unterhält seit langem Geschäftsbeziehungen mit dem ehemaligen Chef des israelischen Auslandsgeheimdienstes, Yossi Cohen. Ungar sitzt auch im Vorstand des INSS, Israels einflussreichster Denkfabrik, und hat gute Verbindungen zum derzeitigen Verteidigungsminister Yoav Gallant. Unnötig zu sagen, dass Ungar eine sehr mächtige und gut vernetzte Person in Israel ist. Es gibt also einen Grund, warum dieses Schiff ins Visier genommen wurde.
Israelische Regierungsvertreter bestreiten, dass es sich bei dem Schiff um ein israelisches Schiff handelt, und schreiben die Entführung des Schiffes den vom Iran unterstützten Houthi-Rebellen” zu. Tatsache ist jedoch, dass AnsarAllah oder “Houthi-Rebellen”, wie sie vom Westen genannt werden, 70 % des Landes kontrollieren, einschließlich der Hauptstadt. Im April besuchten Delegierte des KSA und des Oman Sana’a und erkannten die Nationale Heilsregierung, eine Koalitionsregierung unter Führung der AnsarAllah, als De-facto-Regierung des Jemen an. Es handelte sich also keineswegs um einen Akt von “Rebellen”, sondern das Schiff wurde von der jemenitischen Regierung gekapert. Mehr …

Weiße Haus befürchtet, dass eine Unterbrechung der Kampfhandlungen es Journalisten ermöglichen würde, zu sehen, was in Gaza passiert. Das Weiße Haus befürchtet, dass die Öffentlichkeit mehr Fakten und die Wahrheit erfahren wird. Berichten zufolge haben sich Israel und die Hamas auf eine viertägige Waffenruhe geeinigt, die die Freilassung von 50 Geiseln der Hamas im Austausch gegen 150 Geiseln der israelischen Streitkräfte vorsieht.
In einem Artikel mit dem Titel „Biden admin officials see proof their strategy is working in hostage deal“ beschreibt Politico das Abkommen als „den größten diplomatischen Sieg der Konfliktverwaltung“ und berichtet, dass Beamte des Weißen Hauses es als „Rechtfertigung“ für Bidens Entscheidungsfindung bezeichnen. Das ist ein völlig unangemessenes Maß an verbaler Fellatio für eine Errungenschaft, die so minimal ist wie die Einstellung des Tötens von Kindern für ein paar Tage.
Versteckt in mehreren Absätzen des Berichts findet sich ein Satz, der heute in den sozialen Medien für viel Aufsehen gesorgt hat. Er besagt, dass es laut Politico-Quellen innerhalb der Regierung Widerstand gegen die Kampfpause gab, weil befürchtet wurde, dass Journalisten in den Gazastreifen eindringen könnten, um über die Verwüstungen zu berichten, die Israel der Enklave zugefügt hat. „Und es gab einige Bedenken in der Regierung über eine unbeabsichtigte Folge der Pause: dass sie Journalisten einen breiteren Zugang zum Gazastreifen und ermöglichen würde, die Verwüstung dort weiter zu beleuchten und die öffentliche Meinung über Israel zu drehen“, berichtet Politico.
Die Biden-Regierung befürchtet, dass die Pause in Gaza es Journalisten ermöglichen wird, uns das Ausmaß der Zerstörung durch den israelischen Völkermord zu zeigen. Diese Leute sind gemein. Mehr …

Gaza-Krieg: Hisbollah nimmt nicht an der Waffenruhe teil. Während sich der Gazastreifen auf eine viertägige Waffenruhe vorbereitet, haben israelische Einheiten Ortschaften nahe Damaskus angegriffen. Die Hisbollah hat mehrere israelische Einrichtungen an der Grenze zu Israel beschossen und klargemacht, dass sie sich nicht an der Waffenruhe beteiligen wird.
Die libanesische Hisbollah-Bewegung bestätigte am Mittwoch, dass sie sich nicht der gestern angekündigten Waffenpause zwischen Israel und der Hamas anschließen werde. "Die Partei war nicht an den Verhandlungen über das Waffenstillstandsabkommen und den Gefangenenaustausch zwischen der Hamas und Israel beteiligt", sagte ein Hisbollah-Beamter am Mittwoch gegenüber Al-Jazeera. "Jede israelische Eskalation im Südlibanon oder im Gazastreifen während des Waffenstillstands würde von der Hisbollah beantwortet werden", fügte die Quelle hinzu.
Die israelische Zeitung Maariv hatte zuvor behauptet, die Hisbollah werde "Teil des Waffenstillstands sein, solange Israel sich daran hält", und schrieb das Zitat einem "hochrangigen Hisbollah-Beamten" zu, der mit Al-Jazeera gesprochen hat. Die Hamas und Israel hatten sich am Mittwochmorgen auf eine viertägige Waffenpause geeinigt. Die zwischen Israel und der Hamas vereinbarte Freilassung von Geiseln aus dem Gazastreifen verzögert sich allerdings. Laut übereinstimmenden israelischen Medienberichten dürfte sie nicht vor Freitag erfolgen.
Israel droht derzeit ein Mehrfrontenkrieg, falls der Gaza-Krieg sich in die Länge zieht. Mehrere Stützpunkte der USA in der Levante sind in den vergangenen Tagen mehrfach unter Beschuss der schiitischen Milizen geraten. In der gesamten Region besteht auch die Befürchtung, dass sich der Krieg über die Grenzen von Gaza hinaus ausbreiten könnte.  Israel soll am Mittwoch Ziele nahe der Hauptstadt Damaskus angegriffen haben. Die staatliche Nachrichtenagentur SANA berichtete unter Berufung auf Militärkreise, dass Israel mit Raketen "einige Ortschaften in der Nähe von Damaskus" angegriffen habe. Mehr …

Nebensja: "Israel verhindert humanitäre Hilfe für Gazastreifen". Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja hat in einer Sitzung des Sicherheitsrates zum Nahen Osten erklärt, Russland sei äußerst besorgt über die Angriffe der israelischen Armee auf die zivile Infrastruktur im Gazastreifen, darunter Schulen, Krankenhäuser, Moscheen, Kirchen und Flüchtlingslager. Zudem betonte er, dass Israel der internationalen Gemeinschaft die Möglichkeit vorenthalte, humanitäre Hilfe für den Gazastreifen zu leisten. Mehr …

Gazakrieg. Zeugen unerwünscht. Gazakrieg: Zahl getöteter Journalisten steigt auf über 50. Drohungen und Angriffe sollen Berichterstattung verhindern. Die Zahl der getöteten Journalisten im Gazakrieg steigt. Das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) meldete am Mittwoch den Tod von mindestens 53 Journalisten und Medienmitarbeitern in Gaza, Libanon und Israel seit dem 7. Oktober. 46 der Getöteten sind Palästinenser, vier Israelis und drei Libanesen. Die vier israelischen Journalisten wurden am 7. Oktober getötet, als die palästinensischen Al-Kassam-Brigaden israelische Kibbutzim und Ortschaften östlich des Gazastreifens überfielen. Alle palästinensischen Journalisten wurden bei Luft- und Artillerieangriffen der israelischen Armee im Gazastreifen getötet. Die drei libanesischen Journalisten wurden getötet, während sie aus dem Südlibanon von der Waffenstillstandslinie berichteten.
Direkte Angriffe auf Medienmitarbeiter und ihre Familien haben in den vergangenen Tagen deutlich zugenommen. Am Sonnabend wurden sechs Journalisten verschiedener Medien in Gaza getötet. Am Sonntag wurde der Leiter des Press House Palestine getötet, eine Einrichtung für junge Medien und Journalisten. Zu den internationalen Unterstützern gehören auch die Rosa-Luxemburg-Stiftung, die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Bundesregierung. Mehr … 

Ukrainekrieg. Zerfall, Zersetzung und Personalmangel - Im Westen wächst die Sorge um die ukrainische Armee. Noch vor wenigen Monaten konnte Selenskij bei seinen Touren durch Europa blauen Auges dem dortigen Publikum vorlügen, vor jedem Wehramt ständen Freiwillige Schlange. Heute aber pfeifen es selbst im Westen die Spatzen von den Dächern: Das Kanonenfutter ist verheizt worden.
Woher noch Kanonenfutter nehmen? Das ist das Hauptproblem des ukrainischen Militärs, das offen in Kiew und im Westen diskutiert wird. Wladimir Omeljan, ehemals Infrastrukturminister der Ukraine, der heute im Rang des Hauptmannes im ukrainischen Militär dient, hat diese Problemstellung sehr eindeutig ausformuliert. In einem Interview an The Guardian erklärte er, Kiew sei fähig, den Donbass und die Halbinsel Krim zu erobern, falls der Westen mit Kampfpanzern und Kampfflugzeugen F-16 in der nötigen Anzahl aushelfen würde. Und falls Kiew bereit wäre, weitere 300.000 bis 500.000 Soldaten im Gemetzel zu verheizen. Bezüglich des letzten Punktes gibt sich Omeljan besonders bestürzt: "Doch ich sehe keine weiteren 500.000 Mann, die zu sterben bereit wären." Auch sehe der Hauptmann keine Bereitschaft seitens des Westens, Kiew die Waffensysteme der benötigten Typen und in den benötigten Mengen zu überlassen.
Noch vor wenigen Monaten konnte Selenskij bei seinen Touren durch Europa blauen Auges dem dortigen Publikum vorlügen, vor jeder Rekrutierungsstelle ständen Freiwillige Schlange. Mittlerweile aber haben in der westlichen Journalistenzunft nur die notorischen, absoluten Müßiggänger sich noch nicht zum von Omeljan umrissenen Problem ausgelassen: Das Kanonenfutter ist verheizt worden und Bedienstete der ukrainischen Rekrutierungsstellen veranstalten nunmehr regelmäßig allerorten im Lande ihre Menschenjagden in den Straßen. Mehr …

Die zwei Kriege des Westens: Amerika zielt sowohl auf Europa als auch auf den Nahen Osten. Wir sind in zwei Kriege verwickelt, in Europa und im Nahen Osten, die immer schwerwiegendere Auswirkungen auf unsere Lebensbedingungen und unsere Sicherheit haben.
An der europäischen Front ereignete sich im September 2022, was das Wall Street Journal als „einen der größten Sabotageakte in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg“ bezeichnete: Die Vereinigten Staaten sprengten mit Unterstützung Norwegens und Polens die Nord Stream, die wichtigste Gaspipeline, die billiges russisches Gas nach Deutschland und von dort in andere europäische Länder transportiert. Die Dynamik dieses kriegerischen Aktes wurde von dem US-Journalisten Seymour Hersh und einer deutschen Untersuchung auf der Grundlage präziser Beweise rekonstruiert.
US-Außenminister Blinken nannte die Blockade der Nord Stream „eine große strategische Chance für die kommenden Jahre“ und wies darauf hin, dass „die USA zum Hauptlieferanten von verflüssigtem Erdgas nach Europa geworden sind“, für das wir Europäer viel mehr bezahlen als für das, was wir früher aus Russland importiert haben. Gleichzeitig wälzen die USA die enormen Kosten des NATO-Krieges in der Ukraine gegen Russland auf Europa ab. Die Europäische Kommission ebnet den Weg für den baldigen EU-Beitritt der Ukraine, was bedeutet, dass wir europäischen Bürger für das riesige ukrainische Defizit aufkommen müssen.
Im Nahen Osten erhält Israel im Rahmen seines Konflikts mit Palästina, der zugleich einen regionalen Konflikt mit dem Iran schürt, Unterstützung von der Europäischen Union, den USA und der NATO. Italien, das seit 2004 über einen Militärpakt mit Israel verbunden ist, hat eine Schlüsselrolle in diesem Szenario. Es hat Kampfflugzeuge an Israel geliefert, die für die Ausbildung der Piloten genutzt werden, welche am Bombardement des Gazastreifens beteiligt sind und dabei zivile Opfer verursachen. Italien leistet zudem auf vielfältige Weise Unterstützung für das israelische Militär. Als Gegenleistung hat der israelische Premierminister Netanyahu dem italienischen Premierminister Meloni zugesagt, Italien als ein zentrales Energiehub zu etablieren, durch das israelisches Gas über die EastMed-Pipeline nach Europa transportiert werden soll.
Der Teil des Offshore-Gasfeldes, der sich ausschließlich in israelischem Besitz befindet, liegt größtenteils in den Hoheitsgewässern der palästinensischen Gebiete Gaza und Westjordanland. Über die EastMed-Pipeline wird Israel also palästinensisches Erdgas, das es sich mit militärischer Gewalt angeeignet hat, nach Italien und in die EU exportieren. Mehr …

USA werfen wieder Bomben auf den Irak und Syrien. Wer schweigt macht sich mitschuldig. Im Schatten der Ereignisse in Palästina läuft manches unbemerkt ab. So ist es nur eine Randnotiz, dass die USA schon wieder Syrien bombardieren. Genauso wenig erfährt man darüber, dass die völkerrechtswidrig in Syrien stationierten US-Soldaten Verluste durch Angriffe hinnehmen müssen. Auch im Irak. Die Racheattacken der USA dienen selbstverständlich der Selbstverteidigung.
In der UN-Charta ist das Recht auf Selbstverteidigung genau beschrieben. Vor dem „National Press Club of Australia“ hat die UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese klargestellt, was das "Recht auf Selbstverteidigung" aus völkerrechtlicher Sicht bedeutet - mit Israel und dem Gasastreifen als Beispiel:
„Artikel 51 der UN-Charta, auf den sich Israel beruft, ist nicht nur ein Recht auf Verteidigung.
Selbstverteidigung ist im Völkerrecht ein juristischer Begriff und bedeutet das Recht, einen Krieg zu führen - das Israel nicht hat!
Und das ist die gefestigte Rechtsprechung des höchsten Rechtsorgans der UNO. Und mir ist klar, dass die Praxis davon abweichen kann - wie zum Beispiel die USA im Irak. Aber das Gesetz bleibt das Gesetz, und das müssen wir befolgen.
Das Recht auf Selbstverteidigung kann also geltend gemacht werden, wenn ein Staat von einem anderen Staat bedroht wird, aber das ist hier nicht der Fall. Israel hat nicht behauptet, von einem anderen Staat bedroht zu werden!
Es wurde von einer bewaffneten Gruppe in besetztem Gebiet bedroht. Und auch die Behauptung, dass der Krieg zwischen Gaza und Israel stattfindet, ist nicht korrekt, denn Gaza ist keine eigenständige Einheit, sondern Teil des besetzten Gebietes.
Israel kann sich nicht auf das Recht zur Selbstverteidigung gegen eine Bedrohung berufen, die von dem von ihm besetzten Gebiet ausgeht."
Der Irak ist nach wie vor ein von den USA besetztes Land. Analog zu den Ausführungen über Israel gelten diese auch für die USA und den Irak. Die Attacken auf US-Basen dort werden nicht von einem anderen Staat begangen, sondern von Aufständischen innerhalb des besetzten Gebiets. Die USA werden von keinem Staat bedroht und so besteht kein Recht auf Selbstverteidigung. Der Kriegszustand mit Bagdad ist beendet, obwohl es keinen Friedensvertrag gibt. Den kann es nicht geben, denn die USA haben ihren Angriffskrieg gegen den Irak begonnen ohne Kriegserklärung. Es war also ein heimtückischer Überfall, der aber von niemandem sanktioniert worden ist.
Wirft also das US-Militär jetzt wieder Bomben auf Objekte im Irak, dann vergeht sich Washington erneut gegen das Kriegs- und Völkerrecht. Mit den Bombenabwürfen auf Syrien sieht es anders aus. Das ist ein Angriff auf einen souveränen Staat, der nicht über die Mittel verfügt, sich dagegen zu wehren. Es ist kein zulässiges Argument, diese Angriffsaktionen zu ignorieren, weil das das übliche Vorgehen der USA seit Jahrzehnten ist. Jeder US-Soldat innerhalb Syriens ist ein Verstoß gegen das Völkerrecht. Mehr …

22.11.2023: Ukrainekrieg.  Schoigu: "Fast 14.000 Gefallene bereits im November" – Ukraine erleidet "kolossale Verluste". Während der Tagung des Verteidigungsministeriums hat Russlands Verteidigungsminister Sergei Schoigu über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine berichtet. Ihm zufolge reduziere Russland weiterhin das "Vormarschpotenzial der ukrainischen Streitkräfte" an allen Frontabschnitten. Video und mehr …

Für alle Aufgaben bereit: Aufklärungstruppen trainieren Kampfeinsatz. Russische Aufklärungstruppen trainieren ihre Fähigkeiten auf den Übungsplätzen in der Volksrepublik Lugansk. Bevor die Aufgaben unter Kampfbedingungen ausgeführt werden, erfolgt die Erprobung unter Bedingungen, die der Realität so nahe wie möglich kommen. Video und mehr …

Ukrainische Drohne greift Journalisten an, ein Reporter verletzt. Eine Gruppe russischer Journalisten, die für den TV-Sender Rossija 24 in der Region Saporoschje filmten, wurde am Mittwoch durch eine ukrainische Drohne mittels Splittermunition angegriffen. Ein Reporter wurde verletzt, ist nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums jedoch nicht in Lebensgefahr.  Mehr …

Exklusiv: Kritische Lage am umkämpften Dnjepr in Nähe des zerstörten Kachowka-Staudamms. Angesichts des andauernden ukrainischen Beschusses benötigen viele Einwohner des Gebiets Cherson humanitäre Hilfe. Video und mehr …

Krieg im Nahost: Viertägiger Waffenstillstand. Das Außenministerium von Katar hat eine Erklärung zu dem Abkommen zwischen der Hamas und Israel veröffentlicht und den erfolgreichen Abschluss der Vermittlungsbemühungen bei den Verhandlungen gemeldet. Video und mehr …

Krieg in Nahost: Katar verkündet vereinbarte humanitäre Pause im Gazastreifen. Das Außenministerium von Katar hat eine Erklärung zum Abkommen zwischen der Hamas und Israel veröffentlicht und den erfolgreichen Abschluss seiner Vermittlungsbemühungen bei den Verhandlungen bekannt gegeben. Video und mehr …

BRICS-Krisengipfel zum Gaza-Krieg: Globaler Süden fordert sofortige Einstellung der Kampfhandlungen. Die BRICS-Staaten fordern ein umgehendes Ende des andauernden Krieges im Gazastreifen. Es gelte, eine weitere Destabilisierung und Eskalation der Gewalt zu verhindern, heißt es in einer Erklärung zum Abschluss eines virtuellen, außerordentlichen Treffens der Gruppe. Eine Einigung der BRICS-Staaten über den Gaza-Krieg steht noch aus. Mehr …

Rotes Meer: Huthi-Rebellen kapern "in Beziehung zu Israel stehendes" Frachtschiff. Huthi-Rebellen haben nach eigenen Angaben im Roten Meer den "israelischen" Autofrachter "Galaxy Leader" gekapert. Mehr als 20 Besatzungsmitglieder seien als Geiseln genommen worden und würden "nach islamischen Prinzipien und Werten behandelt". Video und mehr …

Dieser Krieg wurde nicht inszeniert um in bereits nach einem Monat zu beenden. Deswegen:  Netanjahu: Nach Feuerpause kämpft Israel "bis zum endgültigen Sieg". US-Präsident Joe Biden hat sich am Montag zuversichtlich zum Geiseldeal zwischen der Hamas und Israel geäußert. Video und mehr …

21.11.2023: Ukrainekrieg. Zur Erinnerung: Deutschland ist Kriegspartei.  Verteidigungsminister Pistorius überraschend in Kiew: "Ich freue mich, wieder da zu sein". Laut Medienangaben ist der deutsche Bundesminister der Verteidigung Boris Pistorius "unangekündigt" zur Visite in die ukrainische Hauptstadt gereist. Gründe für den Besuch seien zunehmende russische Luftangriffe auf Städte und die Energieinfrastruktur.
Der deutsche Bundesminister der Verteidigung Boris Pistorius (SPD) reiste wieder "überraschend" per Eisenbahn nach Kiew. Laut vorab informierten Medien seien für den weiteren Verlauf des Tages Gespräche mit seinem ukrainischen Kollegen Rustem Umerow und dem ukrainischen Präsidenten Selenskij eingeplant, berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Laut der Berliner Zeitung soll Pistorius nach der Ankunft am Bahnhof in Kiew den deutschen Botschafter Martin Jäger mit den Worten begrüßt haben: "Ich freue mich, wieder da zu sein."
Der Minister möchte laut Aussage seines Ministeriums gegenüber Pressevertretern demnach mit dem Besuch "Deutschlands Unterstützung für die Ukraine bekräftigen". Dies würde auch durch die "Ausbildung ukrainischer Soldaten" und die fortdauernde Militärhilfe umgesetzt. Mehr …

Deutscher Diplomat: Westliche Mächte sabotierten Friedensdeal zwischen Ukraine und Russland. Der jüngste Bericht eines deutschen Diplomaten enthüllt die angeblich wahren Motive für den Ukraine-Krieg. Ein ehemaliger stellvertretender Generalsekretär der Vereinten Nationen erklärte, dass Russland und die Ukraine kurz nach dem Einmarsch in die Ukraine fast davor standen, ein Friedensabkommen zu schließen. Dies sei jedoch von den Vereinigten Staaten, der NATO und anderen westlichen Staaten verhindert worden.
Laut eines Berichtes des deutschen Diplomaten Michael von der Schulenburg standen ukrainische und russische Unterhändler nur fünf Wochen nach Beginn des Konflikts kurz vor einer Einigung über einen Waffenstillstand und eine umfassende Friedenslösung. Der Diplomat hat über 34 Jahre lang für die Vereinten Nationen gearbeitet. Schulenburg zufolge gebe es „kaum Zweifel“ daran, dass die Friedensverhandlungen am Widerstand der NATO, der Vereinigten Staaten und Großbritanniens gescheitert seien. Die NATO ist ein zwischenstaatliches Militärbündnis von 31 Mitgliedsstaaten, das 1949 nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet wurde. Mehr …

20.11.2023: Ukrainekireg.  Selenskij: Konflikt in der Ukraine wird nicht schnell enden. Der Ukraine-Konflikt wird nicht schnell beendet sein, man sollte nicht mit einer rasanten Änderung der Ereignisse und Überraschungen wie im Kino rechnen, behauptet Selenskij. Zuvor hatte Putin gesagt, dass es ein langer Prozess sei, bis die Ergebnisse der Sonderoperation absehbar sein werden.
Im Oktober wollte sich der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow nicht dazu äußern, wann der Konflikt in der Ukraine beendet sein wird, sondern verwies darauf, dass die russische Spezialoperation fortgesetzt wird und ihre Ziele erreicht werden. Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin eingeräumt, dass es ein langer Prozess sein könnte, bis die Ergebnisse der russischen Militäroperation in der Ukraine zutage treten.
Im September stellte Selenskij vor dem UN-Sicherheitsrat seinen Zwei-Punkte-Friedensplan zur Beendigung des Konflikts in der Ukraine vor. Er beinhaltet den vollständigen Rückzug aller russischen Truppen und militärischen Verbände, einschließlich der Schwarzmeerflotte, vom gesamten ukrainischen Hoheitsgebiet in den Grenzen von 1991 und die vollständige Rückgabe der Kontrolle an die Ukraine in Bezug auf sämtliche Staatsgrenzen im Schwarzen Meer, im Asowschen Meer und in der Straße von Kertsch.
Moskau wiederum besteht auf der Anerkennung der "neuen territorialen Realitäten", also der Eingliederung der Krim, der DVR, der LVR, der Gebiete Saporoschje und Cherson in die Russische Föderation, auf der Einstellung der Waffenlieferungen an die Ukraine und dem neutralen Status des Nachbarlandes. John Kirby, der Koordinator für strategische Kommunikation im Weißen Haus, behauptete am 13. September, die USA sähen keine Möglichkeit, den Konflikt in der Ukraine zu Bedingungen zu beenden, denen Washington zustimmen könne. Mehr …

19.11.2023:  Islam versus "zivilisierter" Westen: Krieg der Welten. Die Vorstellung, die Hamas zu zerstören, ist von dümmlicher Schlichtheit. Doch hinter dieser Arroganz lauert eine globale Gefahr für Teile der menschlichen Zivilisation. Die geopolitischen Veränderungen aber werden nicht zu stoppen sein. Video und mehr …

Ukrainekrieg.  Frauen an der Front: Video soll gefallene ukrainische Soldatinnen in eingenommener Stellung zeigen. Ein in den sozialen Medien kursierendes, aber nicht verifiziertes Video, soll russische Soldaten beim Inspizieren eines eingenommenen ukrainischen Schützengrabens zeigen. Darin ist zu sehen, wie sie angeblich mindestens eine weibliche Leiche finden. Unbestätigten Berichten zufolge sollen diese Aufnahmen bei Awdejewka nördlich von Donezk gemacht worden sein. Video und mehr …

Armeniens Premierminister: Aserbaidschan bereitet offenbar einen neuen Krieg vor. Der armenische Ministerpräsident Nikol Paschinjan sieht Anzeichen dafür, dass Aserbaidschan einen neuen Krieg vorbereitet. Ihm zufolge verschweigt Baku öffentlich die zuvor vereinbarten Grundsätze für den Frieden und bezeichnet Armenien als "Westaserbaidschan". Das Vorgehen Aserbaidschans gleicht dem Versuch, einen neuen Krieg mit Armenien vorzubereiten, behauptete der armenische Premierminister Nikol Paschinjan bei der Eröffnung der Herbsttagung der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).
Er sagte, Baku erwähne nie die drei Grundsätze der Normalisierung der Beziehungen zu Jerewan, auf die man sich unter EU-Vermittlung geeinigt habe, und dies verschärfe die Atmosphäre des Misstrauens. Darüber hinaus bezeichne Baku Armenien auf höchster Ebene als "Westaserbaidschan", was auch von den staatlichen Medien aufgegriffen werde, so der armenische Premierminister. Paschinjan betonte: "Für uns sieht das wie die Vorbereitung eines neuen Krieges, einer neuen militärischen Aggression gegen Armenien aus und ist eines der Haupthindernisse für das Vorankommen des Friedensprozesses."
Aserbaidschan und Armenien verhandeln bereits seit mehreren Jahren über einen Friedensvertrag. Im Frühjahr sprach Paschinjan von seiner Bereitschaft, Bergkarabach als Teil Aserbaidschans anzuerkennen. Aserbaidschan führte im September eine Militäroperation durch und übernahm daraufhin die Kontrolle über die Region. Jerewan beteiligte sich nicht an den Kampfhandlungen. Mehr …

Ehem. Oberst Wilkerson zu Israel-Gaza & dem Krieg in der Ukraine - acTVism Munich. In dieser Folge von Die Quelle kehrt unser leitender Redakteur Zain Raza zurück und interviewt Lawrence Wilkerson, Oberst der US-Armee im Ruhestand und ehemaliger Stabschef von Colin Powell, zu den jüngsten Entwicklungen rund um den Gazastreifen und die Ukraine. Sie bewerten den Hamas-Angriff vom 7. Oktober und Israels Reaktion darauf sowie die Frage, ob es sich dabei um Völkermord handelt. Sie untersuchen auch die Ziele Israels im Gazastreifen und fragen, warum die USA das Land weiterhin bedingungslos unterstützen. Schließlich beurteilen sie, warum die Unterstützung für die Ukraine in den Vereinigten Staaten nachlässt und ob Europa allein, angeführt von Deutschland, die Ukraine zum Sieg führen kann. Video …

17.11.2023: Das Pentagon erklärt den Krieg gegen den Terror in Afrika für gescheitert! Amerikas ewige Kriege führen zu 75.000% mehr Terroranschlägen. Amerikas globaler Krieg gegen den Terror ist nicht frei von Sackgassen, Katastrophen und Niederlagen. In mehr als 20 Jahren bewaffneter Interventionen haben die Vereinigten Staaten spektakuläre Fehlschläge erlebt, vom Irak im Jahr 2014 bis Afghanistan im Jahr 2021. Doch der größte Misserfolg ihrer „ewigen Kriege“ liegt vielleicht nicht im Nahen Osten, sondern in Afrika.
„Unser Krieg gegen den Terror beginnt mit Al-Qaida, aber er endet nicht dort. Er wird erst enden, wenn jede Terrorgruppe mit globaler Reichweite gefunden, gestoppt und besiegt ist“, erklärte Präsident George W. Bush unmittelbar nach den Anschlägen vom 11. September 2001 dem amerikanischen Volk und wies ausdrücklich darauf hin, dass diese Kämpfer „weite Teile“ Afrikas im Visier hätten.
Um diese Front zu stärken, begannen die USA mit jahrzehntelangen Bemühungen, umfangreiche Sicherheitshilfe zu leisten, viele tausend afrikanische Militäroffiziere auszubilden, Dutzende Außenposten einzurichten, eigene Kommandotruppen für alle möglichen Missionen zu entsenden, Stellvertreter zu schaffen, Drohnenangriffe zu starten und sogar direkte Bodenkämpfe gegen Militante in Afrika zu führen. Die meisten Amerikaner, einschließlich der Mitglieder des Kongresses, sind sich des Ausmaßes dieser Operationen nicht bewusst. Daher erkennen nur wenige, wie dramatisch Amerikas Schattenkrieg dort gescheitert ist.
Allein die nackten Zahlen verdeutlichen das Ausmaß der Katastrophe. Als die USA 2002 und 2003 ihre Forever Wars begannen, zählte das State Department insgesamt nur neun Terroranschläge in Afrika. In diesem Jahr haben militante islamistische Gruppen laut Pentagon bereits 6.756 Anschläge auf dem Kontinent verübt. Mit anderen Worten: Seit die USA ihre Anti-Terror-Operationen in Afrika verstärkt haben, ist der Terrorismus um 75.000 Prozent gestiegen. Mehr …

Westliche Volkswirtschaften stehen vor dem Zusammenbruch, wenn die USA und Israel die Eskalation des Krieges im Nahen Osten vorantreiben. Steckt hier eine Absicht dahinter? Der Autor und russische Militärexperte Andrei Martyanov und der Gründer der Plattform für freie Meinungsäußerung, Brighteon, Mike Adams, sind sich einig, dass die westlichen Volkswirtschaften zerstört werden, wenn die Vereinigten Staaten und Israel weiterhin auf eine Eskalation des Konflikts in Gaza drängen, einfach weil ihre Volkswirtschaften damit nicht zurechtkommen würden.
Laut Adams verfügen die USA möglicherweise über das weltweit größte Militärbudget, doch 90 Prozent des Geldes werden aufgrund von Schmiergeldern, Ineffizienz und Inkompetenz verschwendet. Daher würde der Westen viel Geld ausgeben, um die Invasion im Nahen Osten fortzusetzen.
„Es gibt eine wirtschaftliche Asymmetrie bei den Kosten für die Herstellung von Systemen. Ich habe Untersuchungen zu 155 Artilleriegeschossen gesehen, die besagen, dass die USA etwa 6.000 US-Dollar pro Schuss für die Produktion ausgeben. Das sind keine exotischen Geschosse, sondern einfach normale Sprenggeschosse“, verriet der Health Ranger. „Russland kann die gleiche Patrone für etwa ein Zehntel dieser Kosten herstellen. Iran kann Militärwaffen zu einem Bruchteil der Kosten der Vereinigten Staaten produzieren.“
Martjanow stimmte zu und verwies auf die reale Wirtschaftlichkeit der russischen Operationen. „Russland verfügt bereits über sechs hochmoderne strategische Raketen und U-Boote. Und jedes Sub kostet rund 1 Milliarde US-Dollar. Das strategische Raketen-U-Boot der Columbia-Klasse der US-Marine kostet rund 9 Milliarden US-Dollar. „Genau genommen neun für die Kosten eines amerikanischen U-Bootes mit strategischen Raketen, Russland hat im Grunde seine maritime Abschreckung mit strategischen Raketen erneuert“, erklärte er. Mehr …

Israelkrieg.  US-Flugzeugträger im Mittelmeer: Hisbollah bringt USA durch Jachont-Raketen in Bedrängnis. Während im Gazastreifen Israel gegen die Hamas Krieg führt, droht der Konflikt auf weitere Regionen im Nahen Osten überzugreifen. Die libanesische Hisbollah soll über Jachont-Raketen verfügen, baugleich zu den russischen Seezielflugkörpern vom Typ P-800 Oniks. Damit kann diese Organisation durchaus auf die US-Flugzeugträger im Mittelmeer zielen. Video und mehr …

16.11.2023:  Krieg in Nahost – UN-Sicherheitsrat verabschiedet Resolution für "humanitäre Feuerpause". Die Bilder und Videos aus dem Grenzgebiet des Gazastreifens und Israel schockieren die Welt. Mit dem Angriff der Hamas auf Israel kam es nun zu einer neuen Eskalation der Gewalt. Die israelische Armee startete am 9. Oktober eine unbarmherzige Militäroperation gegen den Gazastreifen. Mehr …

Warum die USA den Krieg in Gaza brauchen. Washington muss den Krieg in Gaza gegen den Iran gewinnen, weil es den Krieg in der Ukraine gegen Russland nicht gewinnen konnte. Der globale Süden erwartete den Beginn einer neuen arabischen Realität. Schließlich hatte die arabische Straße – auch wenn sie in ihren Heimatländern unterdrückt wurde – mit ihren Protesten gegen Israels Massaker an den Palästinensern im Gazastreifen für Furore gesorgt.
Die arabischen Staats- und Regierungschefs sahen sich zu Maßnahmen gezwungen, die über die Suspendierung einiger Botschaften in Israel hinausgingen, und beriefen einen Sondergipfel der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) ein, um über den andauernden israelischen Krieg gegen die palästinensischen Kinder zu diskutieren. Vertreter von 57 muslimischen Staaten trafen sich am 11. November in Riad, um einen ernsthaften und praktischen Schlag gegen die Urheber und Ermöglicher des Völkermords zu führen. Doch am Ende gab es nichts, nicht einmal ein Trostpflaster. Die Abschlusserklärung der OIC wird für immer in den goldenen Palast der Feigheit eingehen. Höhepunkte der geschmacklosen Rhetorik-Show: Wir sind gegen Israels „Selbstverteidigung“; wir verurteilen den Angriff auf Gaza; wir fordern (wen?) auf, keine Waffen an Israel zu verkaufen; wir fordern den Känguru-ICC auf, Kriegsverbrechen zu „untersuchen“; wir fordern eine UN-Resolution, die Israel verurteilt. Um es festzuhalten: Das sind die besten 57 Länder mit muslimischer Mehrheit, die als Reaktion auf diesen Völkermord im 21. Jahrhundert vereinbaren konnten.
Die Geschichte, auch wenn sie von Siegern geschrieben wurde, ist für Feiglinge meist unversöhnlich. Die vier größten Feiglinge sind in diesem Fall Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Marokko – die drei letztgenannten haben ihre Beziehungen zu Israel unter dem Druck der USA im Jahr 2020 normalisiert. Sie waren es auch, die immer wieder die Verabschiedung ernsthafter Maßnahmen auf dem OIC-Gipfel blockiert haben, wie z.B. den algerischen Vorschlag, Israel die Öllieferungen zu verbieten und die Nutzung des arabischen Luftraums für Waffenlieferungen an den Besatzerstaat zu untersagen. Mehr …

Krankenhaus als Ziel. Krieg gegen Gaza: Schifa-Spital im Mittelpunkt der Kämpfe. Mutmaßliche Hamas-Zentrale darunter soll Angriff rechtfertigen. Seit 40 Tagen bombardiert die ­israelische Armee aus der Luft, vom Meer und mit Artillerie den dichtbesiedelten Gazastreifen. Die Zahl der Toten wurde vom palästinensischen Gesundheitsministerium zuletzt mit 11.400 angegeben, mehr als zwei Drittel sind Kinder und Frauen.
In der Nacht zu Mittwoch stürmten israelische Bodentruppen das Schifa-Krankenhaus im Norden von Gaza-Stadt. Zuvor hatte die israelische Armeeführung Ärzte in der Klinik telefonisch über den bevorstehenden Angriff informiert. Der Arzt Munir Al-Barsch, dessen Telefonat online verbreitet wurde, hatte das Ansinnen der israelischen Armee zurückgewiesen. Alle Flure in dem sechsstöckigen Krankenhaus seien voller Menschen, Patienten und Inlandsvertriebenen. Selbst der Operationssaal sei überfüllt. Sollten die Truppen in das Krankenhaus kommen, werde das Angst und Hysterie auslösen.
In dem einst modernsten und größten Krankenhauskomplex des belagerten palästinensischen Küstenstreifens hielten sich zum Zeitpunkt der Erstürmung nach Angaben des Arztes Ahmed Mokhallalati 650 Patienten auf, darunter 100 in kritischem Zustand. 700 Ärzte und Pflegepersonal seien in der Klinik, zudem bis zu 3.000 Vertriebene, die Zuflucht gesucht hätten. Von allen Seiten seien Schüsse zu hören, sagte der Chirurg im Gespräch mit dem katarischen Nachrichtensender Al-Dschasira. Mehr …

Hintergründe zum und Profiteure am Krieg - Umverteilung von Arm nach Reich. Eine Analyse von Ernst Wolff. Sowohl der Ukrainekrieg als auch der Gaza-Krieg forderten inzwischen nicht nur unzählige Tote und Flüchtlinge, sondern auch Verwüstung auf allen Seiten. Auch die finanziellen und wirtschaftlichen Auswirkungen sind katastrophal. Somit müssten die Kriege umgehend gestoppt werden. Doch dazu besteht offensichtlich kein Interesse. Die Gründe dafür erklärt Finanzexperte Ernst Wolff… Video und mehr …

Die Verlagerung des Schwerpunkts von der Ukraine auf den Nahen Osten erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Weltkriegs. Die neokonservative/Netanjahu-Agenda zur Wiederbelebung der Kriege im Nahen Osten im Interesse Groß-Israels hat die Ukraine von der Bildfläche verdrängt. Die Möglichkeit, Syrien und den Iran zu stürzen, bietet eine viel größere Chance, Russland zu stören. Die Neokonservativen möchten sich an Putin dafür rächen, dass er Obama daran gehindert hat, Assad zu stürzen, was, da der Irak bereits gefallen ist, Israel nur noch den Iran in den Weg stellen würde.
Die Verlagerung des Schwerpunkts von der Ukraine auf den Nahen Osten wird durch die Geschichte in der Washington Post deutlich, die seit Langem als CIA-Aktivposten gilt, dass die Ukraine für die Sprengung der Nordsee-Pipeline verantwortlich sei. Die Verantwortung wird dem ukrainischen Oberst Roman Cherinsky zugeschrieben, der ein sechsköpfiges Sabotageteam angeführt haben soll.
Oberst Cherinsky bestritt, an der Zerstörung der Pipeline beteiligt gewesen zu sein. Alle Spekulationen über meine Beteiligung an dem Anschlag auf Nord Stream werden von der russischen Propaganda verbreitet und entbehren jeder Grundlage“, sagte er. Es ist merkwürdig, dass Chervinsky die Washington Post für einen russischen Aktivposten hält und nicht für einen der CIA/Neocons. Die untergeschobene Geschichte signalisiert, dass Washington Zelensky im Stich gelassen hat.
Wieder einmal hat Washington ein Land und seine Bevölkerung zerstört, bevor es sich einer vielversprechenderen Gelegenheit zuwandte. Zwei Jahre lang waren die Medien voll von Vorhersagen über die bevorstehende Niederlage Russlands in der Ukraine. Die britische Presse war am lächerlichsten in ihren Ankündigungen des Untergangs Russlands. Plötzlich ist die besiegte Ukraine aus den Schlagzeilen verschwunden.
Wir sind gespannt, welche Folgen diese Schwerpunktverlagerung haben wird. Werden die Hisbollah und der Iran in den israelisch-palästinensischen Konflikt hineingezogen, weil Israel weiterhin die Palästinenser massakriert? Wenn nicht, werden die Neokonservativen einen Angriff unter falscher Flagge inszenieren, um einen Vorwand und Unterstützung für einen amerikanisch-israelischen Angriff auf Syrien, den Libanon und den Iran zu liefern? Welchen anderen Zweck haben die großen US-Militärverbände, die in kürzester Zeit im Nahen Osten zusammengezogen wurden? Wird Putin beiseite stehen, wenn die amerikanisch-israelische Hegemonie über den Nahen Osten errichtet wird? Wird die muslimische Welt akzeptieren, dass sie für überflüssig erklärt wird und in Ohnmacht versinkt? Mehr …

15.11.2023:  Israel stürmt größtes Krankenhaus in Gaza. Israel verwüstet seit Wochen den Gazastreifen. Nun hat die IDF das größte Krankenhaus in Gaza gestürmt. US-Beamte haben die Behauptungen des Landes unterstützt, dass sich Militante in dem Komplex aufhalten.
Die israelischen Verteidigungskräfte (IDF) haben eine Operation gegen das Al-Shifa-Krankenhaus im Norden des Gazastreifens gestartet, den größten medizinischen Komplex der palästinensischen Enklave. IDF-Beamte behaupten, dass die Einrichtung von der Hamas für militärische Zwecke genutzt wurde, was die militante Organisation zurückweist. Die IDF kündigte die Razzia am frühen Mittwochmorgen an und erklärte, sie würde eine "präzise und gezielte Operation" gegen Hamas-Kämpfer in einem "bestimmten Bereich des Shifa-Krankenhauses" durchführen und beschuldigten die Gruppe, dort "menschliche Schutzschilde" einzusetzen. "In den letzten Wochen hat die IDF immer wieder öffentlich davor gewarnt, dass die fortgesetzte militärische Nutzung des Shifa-Krankenhauses durch die Hamas den völkerrechtlich geschützten Status des Krankenhauses gefährdet, und sie hat ausreichend Zeit eingeräumt, um diesen rechtswidrigen Missbrauch des Krankenhauses zu beenden", so das Militär weiter.
Am Dienstag sagte IDF-Sprecher Daniel Hagari, dass die israelische Armee Krankenhäuser im Gazastreifen als legitime militärische Ziele betrachte, und wiederholte die Behauptung, dass die palästinensischen Streitkräfte eine Kommandozentrale in unterirdischen Tunneln unter Al-Shifa unterhalten. Mehr …

In ständiger Lebensgefahr: Mehr als 40 Journalisten in Gaza getötet. Nach Angaben des Komitees zum Schutz von Journalisten (CPJ) wurden seit dem 7. Oktober mindestens 42 Journalisten und Medienmitarbeiter in Gaza getötet. Der dort lebende Journalist Rami Almughari sprach mit der Journalistin Wala Jeneina, die innerhalb Gazas fliehen musste, über die enormen Schwierigkeiten ihrer Arbeit. Video und mehr …

Soziale Netzwerke: Video soll Sprengung des Gaza-Parlaments durch israelische Truppen zeigen. Nach Angaben in einigen israelischen Medien haben die israelischen Verteidigungskräfte (IDF) das Parlamentsgebäude in Gaza gesprengt. Im Internet kursierende Bilder sollen den Moment der Explosion belegen. Andere Quellen sprechen von einem nicht näher bezeichneten Regierungsgebäude. Video und mehr …

Alle wollen Gazas Gas. Ist dies der wahre Kriegsgrund? Der 500-Milliarden-Dollar-Glücksfall zur Stützung der EU-Versorgung. Während seine Bürger auf die Straße gehen und einen Waffenstillstand fordern, ist das Schweigen der europäischen Staats- und Regierungschefs ohrenbetäubend. Ihre schwachen Aufrufe zu „humanitären Pausen“ werden vom israelischen Staat ignoriert, der in den vergangenen Wochen mehr Bomben auf den Gazastreifen abgeworfen hat als in den Jahren zuvor zusammen. Mehr als 8.000 Tote sind zu beklagen, die dem Ansturm nicht entkommen konnten, da Krankenhäuser und Flüchtlingslager angegriffen wurden. Amnesty International schätzt, dass im Gazastreifen mehr Kinder getötet wurden als im vergangenen Jahr in jedem anderen Konfliktgebiet.
Dennoch verteidigen Biden und seine europäischen Freunde das Recht Israels, sich selbst zu verteidigen, und behaupten, dass die palästinensische Gesundheitsbehörde die Zahl ihrer Toten hochrechnet. Die UNO kann nur schimpfen, während sich wieder einmal herausstellt, dass internationales Recht nur dann eingehalten wird, wenn die Feinde es brechen, während Israel 2 Millionen Menschen, die im größten Freiluftgefängnis der Welt gefangen sind, von Wasser, Lebensmitteln, Strom und Internet abschneidet und damit eine kollektive Bestrafung für die abscheulichen Verbrechen der Hamas am 7. Oktober vornimmt.
Doch während es Bomben regnet, gehen die Geschäfte wie gewohnt weiter: Israel hat am 30. Oktober 12 Lizenzen an sechs Unternehmen vergeben, um vor der Mittelmeerküste des Landes nach Erdgas zu suchen. Dies ist das jüngste Projekt zur Ausbeutung eines von mehreren Gasfeldern, die in den vergangenen Jahrzehnten an der Mittelmeerküste entdeckt wurden, um die Energieabhängigkeit Israels und vor allem die Europas zu lösen.
Die gesamten Öl- und Gasreserven wurden 2019 auf einen Wert von 524 Milliarden Dollar geschätzt. Laut einem im selben Jahr veröffentlichten UN-Bericht hat Israel jedoch nicht den alleinigen Rechtsanspruch auf diese 524 Milliarden Dollar. Nicht nur, dass ein Teil der 524 Milliarden Dollar aus den besetzten Gebieten Palästinas stammt, ein großer Teil des Rests befindet sich außerhalb der Landesgrenzen in der Tiefsee und sollte daher mit allen betroffenen Parteien geteilt werden. Der Bericht stellt das nationale Recht auf diese Ressourcen infrage, da es Millionen von Jahren gedauert hat, bis sie entstanden sind, und die Palästinenser das gesamte Gebiet bis zur jüngsten offiziellen Gründung Israels besetzt hielten.
Die Autoren stellen außerdem fest, dass es ein weiteres Kriegsverbrechen ist, wenn die Besatzungsmacht den Bürgern das Recht verweigert, ihre eigenen natürlichen Ressourcen zu nutzen, einschließlich der Umleitung der Wasserversorgung Palästinas, der Unterbrechung des Zugangs zur Fischerei, der Aneignung von Agrarland und der Zerstörung von Olivenhainen. Die finanziellen Kosten sind enorm. „Bis heute haben sich die realen und die Opportunitätskosten der Besatzung ausschließlich im Bereich Erdöl und Erdgas auf Dutzende, wenn nicht Hunderte Milliarden Dollar summiert.“ Gasfelder vor dem Gazastreifen: Der Kampf um die Ressourcen. Video und mehr …

Israelisch-palästinensischer Krieg: Lassen Sie sich nicht täuschen. Biden unterstützt den Völkermord in Gaza. Das Weiße Haus befindet sich in einem Dilemma. Es hat die Macht, dem Tod und der Zerstörung im Gazastreifen jederzeit ein Ende zu setzen, wenn es will. Aber es tut es nicht. Die USA sind entschlossen, ihren Klientenstaat bis zum Äußersten zu unterstützen und Israel die Erlaubnis zu erteilen, die winzige Küstenenklave zu zerstören, scheinbar um jeden Preis an palästinensischen Leben. Doch die Optik – und das ist das Einzige, was Washington interessiert – ist katastrophal.
Fernsehbilder zeigen Hunderttausende von Palästinensern, die aus ihren zerstörten Häusern fliehen, in einem Ausmaß, das seit Israels früheren ethnischen Säuberungsaktionen von 1948 und 1967 nicht mehr zu sehen war. Selbst die westlichen Medien tun sich schwer, den wahren Berg von zerquetschten und blutenden Leichen in Gaza zu verbergen. Die Zahl der bekannten Todesopfer hat inzwischen 11 000 überschritten, und Tausende weitere sind unter den Trümmern begraben. Diejenigen, die überleben, sind mit einer völkermörderischen Politik konfrontiert, die ihnen Nahrung, Wasser und Strom vorenthält. Mehr …

Ukrainekrieg.  "Die Lage ist schwierig" – Stoltenberg räumt Probleme Kiews auf dem Schlachtfeld ein. Für die NATO und ihren Generalsekretär Jens Stoltenberg gilt nach wie vor als höchstes Gebot: "Putin darf in der Ukraine nicht gewinnen". Dafür, so Stoltenberg in diesem Video, werden NATO und NATO-Länder alles tun und alles geben. Doch er räumte erstmals auch Probleme ein. Video und mehr …

Borrell: "Eine Million Schuss Munition für die Ukraine bleibt das politische Ziel". Friedensnobelpreisträgerin EU arbeitet mit Volldampf daran, der Ukraine eine Million Schuss Munition zur Verfügung zu stellen. Das beteuerte EU-"Chefdiplomat" Josep Borrell am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Noch produziere die europäische Rüstungsindustrie nicht genug, habe aber die Kapazitäten dafür, sagte er. Video und mehr …

Der Stellvertreterkrieg in der Ukraine und der Völkermord im Gazastreifen entlarven auf fatale Weise westliche Heuchelei und moralischen Bankrott bzw. deren Kriegsprofit-Interessen. Die alte, vom Westen dominierte Ordnung muss verschwinden, trotz des unermesslichen Schmerzes und Leids, das damit verbunden ist. Die führenden Politiker und Institutionen des Westens haben sich durch ihre Mitschuld am Völkermord am palästinensischen Volk in einen noch nie dagewesenen Verruf gebracht. Dies wird durch den Stellvertreterkrieg der NATO in der Ukraine noch verschlimmert.
Nicht nur die Komplizenschaft des Westens bei Kriegsverbrechen wird aufgedeckt, sondern auch die schockierende Doppelmoral und Heuchelei der westlichen Führer wird der ganzen Welt vor Augen geführt. Diese Leute sind Lügner, Psychopathen und Kriminelle. Was wir hier erleben, ist etwas zutiefst Historisches: der grundlegende Zusammenbruch des westlichen Bildes von vermeintlicher demokratischer und moralischer Autorität.
Überall auf der Welt kommt es zu großen öffentlichen Protesten gegen das entsetzliche Abschlachten von Zivilisten im Gazastreifen und im Westjordanland durch israelische Staatstruppen. In europäischen und nordamerikanischen Städten wie Washington DC, London, Berlin und Paris demonstrieren Millionen von Bürgern nicht nur gegen die Verbrechen des israelischen Staates, sondern auch – was ebenso wichtig ist – gegen die verwerfliche Schuld ihrer eigenen Regierungen, die die völkermörderische Zerstörung des palästinensischen Volkes unterstützen.
Die Empörung der Bevölkerung wird sogar von einfachen Angestellten, Diplomaten und anderen Mitarbeitern von Regierungen und Parlamenten zum Ausdruck gebracht. Proteste von Arbeitnehmern haben Häfen blockiert, die westliche Waffen nach Israel liefern. Auch Journalisten westlicher Medienunternehmen prangern die Voreingenommenheit ihrer Organisationen an und beschweren sich – zu Recht – darüber, dass die kompromittierte Berichterstattung den Völkermord unterstützt und begünstigt. Mehr …

14.11.2023: Israelkrieg.  Krieg in Nahost: Hisbollah veröffentlicht Videos von Angriffen auf israelische Infanterieeinheiten. Die Bilder und Videos aus dem Grenzgebiet des Gazastreifens und Israel schockieren die Welt. Mit dem Angriff der Hamas auf Israel kam es nun zu einer neuen Eskalation der Gewalt. Die israelische Armee startete am 9. Oktober eine unbarmherzige Militäroperation gegen den Gazastreifen. Mehr …

Ukrainekrieg. Der verbleibende Kriegstreiber ist??? - Deutschland!!! - Besser gesagt die Politik der Wahnsinnigen in Deutschland.  Noch mal acht Milliarden für die Ukraine: Russland soll besiegt werden – um jeden Preis. Experten sind sich einig: Die Gegenoffensive der Ukraine ist gescheitert. Die Möglichkeiten der Ukraine sind erschöpft. Es werden Verhandlungen unvermeidbar. Nur Deutschland setzt lieber weiter auf Eskalation und verdoppelt nun noch seine militärische Unterstützung. Der Sieg über Russland soll um jeden Preis errungen werden. Die ganz große Koalition ist einverstanden mit der von der Ampel angekündigten Verdoppelung der Militärhilfe für die Ukraine. Deutschland hat anscheinend 8 Milliarden Euro übrig und kann das Geld der Ukraine zur Verfügung stellen. Die Fraktion der CDU/CSU mäkelt zwar noch ein bisschen. Sie findet es nicht richtig, dass die Bundesregierung beabsichtigt, die Militärhilfe für die Ukraine als eigene Militärausgaben zu verrechnen. Mit der Anrechnung hätte die Bundesrepublik die NATO-Vorgabe, endlich mindestens 2 Prozent des BIP für das Militär auszugeben, automatisch übererfüllt. Ein anderes Problem sieht die CDU dabei jedoch nicht. So macht man in Deutschland inzwischen "Opposition".
In ihrer Breite setzen führende deutsche Politiker damit weiter auf Eskalation und erwecken zusätzlich den Eindruck, von der Realität gut abgeschirmt zu sein. Ihr Beharren darauf, dass die Ukraine unbedingt zu einem Sieg über Russland befähigt werden muss, hat angesichts der Gegebenheiten auf dem Schlachtfeld viel von Hitlers Beharren, die 6. Armee müsse aus der Schlacht um Stalingrad siegreich hervorgehen. Das kostete und kostet auch heute wieder viele Menschenleben und ändert doch nichts am Ergebnis. Die Ukraine hat keine Möglichkeit, diesen Krieg für sich entscheiden zu können. Jeder weiß das.
Dennoch klopft die deutsche Außenministerin markige Sprüche. "Putin freut sich zu früh", sagte Baerbock am Montag auf dem Außenministertreffen der EU-Staaten in Brüssel, bei dem sie die Verdopplung der deutschen Militärhilfen bereits ankündigte. Mehr …

13.11.2023: Ukrainekrieg. Platzhalter

Israelkrieg.  EU fordert "sofortige Feuerpausen". Die humanitäre Krise im Gazastreifen stand im Mittelpunkt des heutigen Treffens der EU-Außenminister in Brüssel. Wie der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell mitteilte, haben die Minister zum Abschluss des Treffens eine Erklärung verabschiedet, die humanitäre Pausen für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen fordert. Video und mehr ….

Israelischer Verteidigungsminister: "Was wir im Gazastreifen machen, geht auch in Beirut". Die Anzeichen für eine Eskalation zwischen Israel und Libanon werden von Tag zu Tag deutlicher, die Schusswechsel heftiger. Bei Angriffen der libanesischen Hisbollah wurden am Sonntag laut der israelischen Armee sieben israelische Soldaten und zehn weitere Menschen verletzt. Video und mehr …

Die sich entwickelnden Kampflinien im Nahen Osten. Der größte Stolperstein bei der Analyse der Geschehnisse zwischen Israel und dem Rest des Nahen Ostens besteht darin, dass wir unsere Vorurteile und unser Unwissen über so ziemlich die gesamte Angelegenheit ablegen müssen. Ich werde der Erste sein, der zugibt, dass ich über einen großen Teil der Geschichte zwischen Israel und den Palästinensern nichts weiß. Ich wünschte wirklich, alle anderen, die jetzt eine Meinung haben, würden das wenigstens von vornherein zugeben, anstatt zu versuchen, wie eine weitere Inkarnation des frisch gebackenen Fachmanns der Woche zu klingen, weil sie ein paar Artikel in der New York Times gelesen haben. Und das ist es, was wir meiner Meinung nach derzeit am meisten bekämpfen: die enorme Menge an Propaganda und offenem Schwachsinn, die über jedes Ereignis von Bedeutung verbreitet wird.
Alles, was es bewirkt, ist Verwirrung und kognitive Dissonanz. Diese Verwirrung ist übrigens das Ziel der Propaganda, und zwar von allen Seiten. Abgesehen davon ist völlig klar, dass dieser Konflikt aufgestaute Frustrationen und schwelende Wut bei allen wichtigen Akteuren freigesetzt hat, nicht nur bei den offensichtlichen wie der Hamas, den israelischen Hardlinern unter der Führung von Premierminister Benjamin Netanjahu und seiner Echokammer auf der K-Street, dem Capitol Hill und dem GCHQ. Letztere haben eindeutig „Plan R“ entstaubt, aus dem Regal geholt und führen ihn jetzt aus. Dieser Plan R sieht aus wie der, den Dick Cheney und Co. nach dem 11. September 2001 verfolgt haben: Man lenkt den Fokus von den Tätern auf diejenigen, die man als Vorwand für einen Krieg benötigt. So flogen 19 Saudis Flugzeuge in das World Trade Center, aber wir zogen in den Krieg gegen den Irak und Afghanistan.
Heute schlachtet die „Hamas“ eine Menge Juden ab, und das erste Volk, das bedroht wird, ist der Iran. Auch wenn es gute Beweise dafür gibt, dass die „Hamas“ nicht die Einzige war, die an diesem Anschlag beteiligt war, dass sie engere Verbindungen zu sunnitischen Organisationen hat als zu schiitischen und sie von Katar und dem Vereinigten Königreich aus finanziert wird. Ich behaupte nicht, dass der Iran hier keine Rolle gespielt hat. Laut Theirry Meyssan von Voltairenet war es der Iran, der Anfang des Jahres alle palästinensischen Fraktionen zusammengebracht hat, um ihre Differenzen zu schlichten. Mehr …

Syrienkrieg.  US-Besetzung in Syrien hält an: Pentagon spricht von Vergeltung. Die USA haben erneut Ziele in Syrien angegriffen. Nach Angaben des Pentagon wurden zwei iranische Einrichtungen bombardiert. Die Aktion sei eine Antwort auf Angriffe auf US-Truppen, die sich in Syrien befinden.  Video und mehr ….

12.11.2023:  Liveticker Ukraine-Krieg – DVR meldet 36 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden: Tote und Verletzte. Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen. Mehr …

Zwischenbilanz der Munitionslieferungen an Kiew: EU kann ihr Versprechen nicht erfüllen. Bei Munitionslieferungen an die Ukraine liegt die EU nicht nur weit hinter den Anforderungen Kiews zurück. Auch sein eigenes ambitioniertes Versprechen, dass es im März gegeben hat, kann Brüssel nicht erfüllen. Mehr …

Israelkrieg. Platzhalter

11.11.2023: Ukrainekrieg.  Podoljaka: Awdejewka wird fallen – das wissen auch die Ukrainer. Dieselbe Taktik, die die russischen Streitkräfte vor einigen Monaten im Raum Kupjansk erfolgreich erprobten, führt nun auch im Raum Awdejewka dazu, die Ukrainer zurückzudrängen. Video und mehr …

Drohnen-Pilot: Ausbildung für Einsatz in modernster Einheit der russischen Armee. Aufklärungs- und Kampfdrohnen sind zu einem wesentlichen Bestandteil des modernen Konflikts geworden. Laut Berichten des russischen Verteidigungsministeriums wurden spezielle Drohnenschulen eingerichtet. Video und mehr …

Russland vereitelt ukrainischen Versuch, sich am Dnjepr festzusetzen. Am Donnerstag, dem 9. November, haben die Soldaten einer Panzergrenadierkompanie der Truppengruppierung Dnjepr einen Versuch ukrainischer Truppen unterbunden, sich am linken Ufer des Dnjepr-Flusses festzusetzen. Dies geht aus dem wöchentlichen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums zur Lage im Ukraine-Konflikt hervor. Video und mehr …

Exklusiv aus Artjomowsk: Panzer mit RT DE-Korrespondent wehrt Kamikaze-Drohne ab. In der Volksrepublik Donezk schützt die russische Panzerbrigade 200 der Truppengruppe Süd die Nordflanke von Artjomowsk vor dem ukrainischen Militär. Die Einheit vernichtet die Technik des Gegners aus großer Entfernung. Mehr über die Lage an der Front berichtet RT DE-Korrespondent Iwan Poljanskij. Video und mehr …

Israelkrieg.  Die zehn dümmsten Argumente, die wir über Israels Krieg gegen Gaza glauben sollen. Nachfolgend die zehn dümmsten Argumente, die man uns über Israels Krieg gegen Gaza glauben machen will. Die Liste ist nicht abschließend. Sie soll lediglich dokumentieren, mit welchen Surrealitäten wir von den Medien gefüttert werden, um Israels Krieg gegen Gaza zu rechtfertigen. Video und mehr …

Eskalation im Westjordanland: Israelischer Angriff fordert 14 Todesopfer. Im Westjordanland hatten sich zuletzt die Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften und Siedlern verschärft. Und nun droht eine weitere Eskalation, nachdem israelische Truppen ein Flüchtlingscamp in Dschenin angegriffen haben, woraufhin es zu Gefechten kam. Video und mehr …

Wie geht Völkermord?  Nahostkonflikt: Israels Bombardierung des Gazastreifens verursacht immer mehr Verwüstungen. Mehr als 11.000 Menschen sind nach palästinensischen Angaben bisher im Gazastreifen getötet worden, darunter über 4.500 Kinder. Unterdessen korrigierte die israelische Regierung die Zahl derer, die in Israel seit dem 7. Oktober getötet wurden. Demnach gibt es etwa 1.200 Tote zu beklagen und nicht 1.400 wie bisher angenommen. Video und mehr …

WHO-Generaldirektor: "Alle 10 Minuten wird ein Kind in Gaza getötet". Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Tedros Adhanom Ghebreyesus erklärte auf einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates, dass wegen des anhaltenden Konflikts zwischen Israel und der Hamas im Durchschnitt alle zehn Minuten ein Kind im Gazastreifen getötet wird und dass "nirgendwo jemand sicher" sei. Video und mehr …

"Menschen unter den Trümmern begraben" – Israel legt "ganzes Stadtviertel" in Schutt und Asche. Aufnahmen vom Donnerstag zeigen Einheimische, die nach dem Beschuss der Stadt Deir al-Balah im zentralen Gazastreifen die Trümmer zerstörter Gebäude durchsuchen. "Wir haben zu Hause mittaggegessen. Unser Viertel ist friedlich, hier wohnen Zivilisten, keine Soldaten. Plötzlich schlug eine Rakete ein, zerstörte das ganze Viertel und begrub die Menschen unter der Erde", erzählte ein Einwohner. Video und mehr …

Nahostkonflikt: Israels Bombardierung des Gazastreifens verursacht immer mehr Verwüstungen. Mehr als 11.000 Menschen sind nach palästinensischen Angaben bisher im Gazastreifen getötet worden, darunter über 4.500 Kinder. Unterdessen korrigierte die israelische Regierung die Zahl derer, die in Israel seit dem 7. Oktober getötet wurden. Demnach gibt es etwa 1.200 Tote zu beklagen und nicht 1.400 wie bisher angenommen. Mehr …

Eskalation im Westjordanland: Israelischer Angriff fordert 14 Todesopfer. Im Westjordanland hatten sich zuletzt die Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften und Siedlern verschärft. Und nun droht eine weitere Eskalation, nachdem israelische Truppen ein Flüchtlingscamp in Dschenin angegriffen haben, woraufhin es zu Gefechten kam. Video und mehr …

Syrienkrieg.  USA führen Luftangriff in Syrien durch. Nach mehreren Angriffen auf US-amerikanische Truppen im Irak und in Syrien seit Ausbruch des Krieges zwischen Israel und der Hamas hat das US-Militär am Mittwoch erneut einen Luftangriff in Syrien auf eine von der Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) genutzte Einrichtung geflogen, wie US-Beamte mitteilten. Video und mehr …

So kommen die Kriegsfolgen auch zu uns: Was ist mit Uranstaub aus von den Briten gelieferte Uranmunition geworden? Am 13. Mai 2023 explodierte ein riesiges Lage mit britischer Uranmunition im ukrainischen Khmelnytski nach einem Raketentreffer. Die daraus entstandene riesige, leicht radioaktive Staubwolke trieb über Polen nach Westen und verteilte sich über ganz Europa. Ihr Nachweis ist nun einem britischen Wissenschaftler in England aus offiziellen Daten gelungen.
Die Verwendung von Uranmunition durch USA und NATO gegen den Irak und in Serbien haben erheblich Opfer und Langzeitschäden unter der Zivilbevölkerung gefordert. Der deutsche Dokumentarfilmer Moritz Enders hat in seinem neuen Werk „TOXIC NATO – Srđan Aleksić’s Long Way to Justice“ die Langzeitschäden – Krebs und Todesffälle – dokumentiert wie TKP hier berichtet hat. Uranstaub ist ein starkes chemisches Gift und dazu schwach radioaktiv. Mehr …

10.11.2023: Der unbekannte Krieg. UN besorgt über Lage im Sudan. Hunderte Tote bei Kämpfen in Darfur. Im Sudan sind die Kämpfe in der Region Darfur weiter eskaliert. Die Situation sei alarmierend, warnt das UN-Flüchtlingshilfswerk. Binnen weniger Tage seien 800 Menschen getötet worden und es gebe Berichte über sexuelle Gewalt.
Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) hat sich besorgt wegen eskalierender Kämpfe in der sudanesischen Region West-Darfur gezeigt. Berichten zufolge seien in wenigen Tagen mehr als 800 Menschen von bewaffneten Gruppen getötet worden, teilte die Organisation mit. Zudem seien allein vergangene Woche mehr als 8.000 Menschen in den benachbarten Tschad geflohen. Besonders von der Gewalt betroffen ist demnach die Ortschaft Ardamata nahe der Regionalhauptstadt Al-Dschunaina. Im Sudan kämpfen seit Mitte April die paramilitärische Gruppe Rapid Support Forces (RSF) gegen die Streitkräfte des Landes am Horn Afrikas. "Vor 20 Jahren war die Welt schockiert über die schrecklichen Gräueltaten und Menschenrechtsverletzungen in Darfur. Wir befürchten, dass sich eine ähnliche Dynamik entwickeln könnte", warnte der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, Filippo Grandi. Mehr …

Warum nehmen die USA den Iran ins Visier? Am 26. Oktober hat das US-Militär angeblich Angriffe gegen vom Iran unterstützte Milizen in Syrien und im Irak geflogen. Dies geschah angeblich als Reaktion auf Angriffe auf US-Streitkräfte in Syrien und im Irak. Am 27. Oktober habe US-Präsident Joe Biden in einer direkten Botschaft an den obersten Führer des Iran, Ayatollah Khamenei, vor den Folgen der iranischen Unterstützung für die Gruppen gewarnt, die die US-Streitkräfte angreifen.
Diese Auseinandersetzungen und Angriffe haben einen geopolitischen Hintergrund. Joe Biden erklärte kürzlich, der Hauptgrund für den Krieg der Hamas gegen Israel sei ein konzertierter internationaler Versuch, den Wirtschaftskorridor Indien-Nahost-Europa zu gefährden. In diesem Zusammenhang sieht Biden auch die Angriffe der vom Iran unterstützten Milizen auf die US-Streitkräfte in Syrien und im Irak als Teil eines umfassenderen iranischen Versuchs, einen neuen Krieg in der Region zu beginnen. Dies ist jedoch eine unlogische Sichtweise, die die wahren Absichten Washingtons eher verschleiert als aufdeckt.
Es ist mittlerweile offensichtlich, dass sich die USA standhaft gegen Versuche eines weitreichenden Waffenstillstands in Gaza gestellt haben. Stattdessen halten sie unbeirrt an der Verteidigung Israels fest, auf sein Selbstverteidigungsrecht zu pochen – trotz des klaren Bewusstseins in Washington über die tödlichen Auswirkungen dieser Politik auf zahllose Unschuldige. Mehr …

Dr. Hübner zum Nahost-Konflikt: „Unverantwortlich, hier nur eine Seite zu betrachten“. Im Gespräch mit AUF1 nimmt der Jurist und ehemalige Abgeordnete – erst zum Nationalrat und danach zum Bundesrat – Dr. Johannes Hübner zuerst zu den Motiven seiner Afghanistan-Reise im September Stellung. Hierbei weist er auf den privaten Charakter der Reise hin. In Gesprächen mit Vertretern der Taliban-Regierung habe man sich auch um die Freilassung des 84-jährigen österreichischen Publizisten Dr. Herbert Fritz bemüht. Dies sei aber schwierig, da dieser in einem Gefängnis des Geheimdienstes sitze. Auf den blutigen Nahost-Krieg angesprochen, kritisierte Dr. Hübner die einseitige Positionierung der österreichischen Regierung. Als neutraler Staat sei man meilenweit von der Politik der Äquidistanz wie zu Zeiten Kreiskys entfernt. Heute sei die Alpenrepublik „fester Bestandteil der amerikanischen Einflusssphäre“ und vollziehe eben deren Vorgaben. Die Novellierung des NS-Verbotsgesetzes sieht der ehemalige freiheitliche Mandatar kritisch. Video …

Israelkrieg. Israel: Wasser im Visier. Das Büro der Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten berichtet: „Am 4. und 5. November wurden sieben Wassereinrichtungen im Gazastreifen direkt getroffen und schwer beschädigt, darunter drei Abwasserleitungen in Gaza-Stadt, zwei Wasserreservoirs (in Gaza-Stadt, Rafah und im Flüchtlingslager Jabalia) und zwei Brunnen in Rafah. Die Stadtverwaltung von Gaza warnte vor der unmittelbaren Gefahr einer Überschwemmung.“ Siehe den jüngsten Bericht des Büros, einschließlich Informationen über die katastrophale Wassersituation.
Es gibt Berichte über die Bombardierung von Hilfslieferungen des Roten Kreuzes durch Israel. Yoav Gallant, der Chef des israelischen Militärs, sagte im Oktober: „Wir verhängen eine vollständige Belagerung des Gazastreifens. Kein Strom, keine Lebensmittel, kein Wasser, kein Gas. Es ist alles geschlossen. Wir kämpfen gegen Tiere und handeln entsprechend.“ Mehr …

09.11.2023:  Ukrainekrieg. Medienbericht: Kiew schickt immer mehr Frauen an die Front, um Verluste auszugleichen. Die ukrainischen Behörden ziehen immer mehr Frauen zum Militärdienst ein, um die geschwächte Armee wieder aufzufüllen, berichtete die US-Zeitung New York Times am Mittwoch. Mehr

LVR-Abgeordneter durch Anschlag auf sein Auto ermordet. Bei einem Autobombenanschlag in der Stadt Lugansk ist am Mittwoch Michail Filiponenko, Abgeordneter des Parlaments der Volksrepublik Lugansk, getötet worden.
Russlands Ermittlungskomitee hat ein Untersuchungsverfahren eingeleitet. Die Behörde vermutet einen Terroranschlag. Demnach sei am Unterboden des Fahrzeugs ein Sprengsatz explodiert.Später übernahm die Hauptverwaltung für Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine (GUR) die Verantwortung für die Ermordung von Michail Filiponenko, dem ehemaligen Chef der Volksmiliz der Lugansker Volksmiliz, durch eine Nachricht auf dem offiziellen Telegram-Kanal. Video und mehr …

Israelkrieg. Etwas läuft „offensichtlich falsch“ bei Israels Militäreinsatz. Die Zahl der toten Zivilisten im Gaza-Streifen erschüttern UN-Generalsekretär Antonio Guterres. Er hinterfragt die Strategie des Militäreinsatzes. Derweil spricht sich Annalena Baerbock erneut für eine Zwei-Staaten-Lösung aus. UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat das Vorgehen des israelischen Militärs im Gaza-Streifen scharf kritisiert. Die radikal-islamische Hamas begehe zwar Verstöße wie die Verwendung von Menschen als Schutzschilde, sagte Guterres bei der Konferenz „Reuters Next“ in New York. „Aber wenn man sich die Zahl der Zivilisten ansieht, die bei den Militäreinsätzen getötet wurden, dann läuft etwas offensichtlich falsch.“  Mehr …

Der vergessene Krieg im Jemen.  Jemen: Huthi-Rebellen melden weiteren Abschuss einer US-Drohne. Huthi-Rebellen meldeten am Mittwoch den angeblichen Abschuss einer US-Militärdrohne über jemenitischen Hoheitsgewässern. Die Drohne vom Typ MQ-9 Reaper sei an "feindlichen Überwachungs- und Spionageaktivitäten" beteiligt gewesen. Video und mehr …

08.11.2023: Ukrainekrieg. Massiver Raketenangriff auf Donezk – Mehrere Tote und zahlreiche Verletzte. Kiew hat am Dienstag über 57 Angriffe auf das Gebiet der Volksrepublik Donezk (DVR) durchgeführt. Insgesamt wurden dabei 169 Geschosse abgefeuert. Das berichtete die DVR-Vertretung beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsverbrechen.  Video und mehr …

Israelkrieg:

07.11.2023:  Nahost-Updates: Israelische Kampfflugzeuge dringen tiefer in den Südlibanon ein. Die Bilder und Videos aus dem Grenzgebiet des Gazastreifens und Israel schockieren die Welt. Mit dem Angriff der Hamas auf Israel kam es nun zu einer neuen Eskalation der Gewalt. Die israelische Armee startete am 9. Oktober eine unbarmherzige Militäroperation gegen den Gazastreifen. Mehr …

Israelischer Luftangriff trifft ziviles Fahrzeug: Nichten und Schwester von Journalist verbrennen bei lebendigem Leib. Bei einem israelischen Luftangriff im Südlibanon sind am Sonntagabend vier Menschen, darunter drei Kinder, getötet worden. Bei den Opfern handelt es sich um die Schwester und Großnichten des Journalisten Samir Ayoub, der sich im vorausfahrenden Fahrzeug befand. Sie befanden sich auf dem Weg zwischen den Städten Ainata und Aitaroun als ihr Auto direkt getroffen wurde und Feuer fing. "Ich sah das Auto, das von der Straße abgekommen war und in Flammen aufging, während aus dem Inneren Stimmen zu hören waren. Ich konnte nicht verarbeiten, dass sie ein Auto mit Kindern darin bombardiert hatten", sagte Ayoub vor Reportern im Krankenhaus. Er gab auch an, dass es ihm gelungen sei, die Mutter der Kinder aus dem Auto zu ziehen. Video und mehr …

Zwischen Abschreckung und Prahlerei – Zweiter US-Flugzeugträger trifft im Mittelmeer ein. Ein zweiter US-Flugzeugträger, die USS "Eisenhower", ist am Samstag im östlichen Mittelmeer eingetroffen. Er hat sich dem Flugzeugträger USS "Gerald R. Ford" angeschlossen, der sich schon im östlichen Mittelmeer befindet. Damit wollen die USA ihre Präsenz in der Region verstärken. Nach Angaben des Pentagons ist der verstärkte Einsatz Teil einer Abschreckungsstrategie inmitten der eskalierenden Lage im Nahen Osten. Video und mehr …

"Gaza wird zu einem Friedhof für Kinder" – UN-Chef ruft zu Waffenstillstand auf. UN-Generalsekretär António Guterres hat erneut zu einem "sofortigen" und "bedingungslosen" Waffenstillstand im Gazastreifen aufgerufen. Video und mehr …

Ehemaliger CIA-Analyst Johnson glaubt, dass die Hisbollah Krieg gegen Israel starten wird. Larry Johnson ist pensionierter CIA-Analyst und ehemaliger Direktor des Büros für Terrorismusbekämpfung im US-Außenministerium. Nun hat er sich im Gespräch mit Andrew Napolitano vom YouTube-Kanal "Judging Freedom" zum israelischen Krieg gegen Gaza geäußert. So sieht er nicht nur die Hamas als Gewinner des "Propagandakrieges", sondern glaubt auch, dass die Hisbollah bald die Kriegsfront gegen Israel eröffnen wird.  Video und mehr …

Ministerpräsident Palästinas bricht in Tränen aus: "Israel tötet um des Tötens willen". Dem palästinensischen Ministerpräsidenten Mohammed Schtajjeh sind bei seiner Eröffnungsrede der Kabinettssitzung am Dienstag die Tränen gekommen, als er über die Lage der Menschen im Gazastreifen sprach. "Die Kinder schreiben ihre Namen auf ihre Körper, damit ihre Leichen identifiziert werden können", sagte Schtajjeh. Video und mehr …

Pepe Escobar: Die Nakba 2.0 als Wiederbelebung der Neocon-Kriege. Der Krieg Israels gegen arabische Kinder gerät völlig außer Kontrolle. Die Aussichten sind nicht gut – auch wenn wichtige Pole wie Russland und China den gemeinsamen Feind des gesamten globalen Südens und der globalen Mehrheit klar identifiziert haben.
Das unmittelbare Ziel der neokonservativen Psychos und ihrer Pendants jenseits des Korridore der Macht in Washington, D.C. besteht darin, Syrien, den Libanon – und letztendlich Iran anzugreifen. Dies erklärt die Präsenz einer Flotte von mindestens 73 US- und NATO-Kriegsschiffen im zentralen und östlichen Mittelmeer – zwei US-Flugzeugträgergruppen mit bis 30 Schiffen von 14 NATO-Staaten, die sich an den Kriegsspielen Dynamic Mariner vor der Küste Italiens beteiligen. Das ist die größte Konzentration von US- und NATO-Kriegsschiffen seit den 1970er Jahren.
Wer glaubt, dass diese Flotte zusammengestellt wurde, um Israel bei seinem Projekt der "Endlösung" der Palästinenserfrage, der Nakba 2.0 in Gaza, zu "unterstützen", sollte besser Märchen der Brüder Grimm lesen. Der bereits im Gange befindliche Schattenkrieg zielt darauf ab, alle Knotenpunkte der Achse des Widerstands in Syrien, im Libanon und im Irak zu zerschlagen – wobei Iran als der Höhepunkt auch als letzter ins Visier genommen wird. Jeder Militäranalytiker mit einem IQ über Raumtemperatur weiß, dass all diese teuren US-amerikanischen Badewannen aus Eisen dazu bestimmt sind, zu rostigen Unterwasserriffen zu werden – vor allem, wenn sie von Hyperschallwaffen angegriffen werden. Natürlich könnte dies alles auch nur eine der üblichen US-Shows zur Machtprojektion und Abschreckung sein. Die Hauptakteure – Iran und Russland – sind nicht sonderlich beeindruckt. Es genügt ein Blick über die Schulter, um zu sehen, was eine Gruppe von Bergziegenhirten mit nachgebauten Kalaschnikow-Gewehren in den Händen der NATO in Afghanistan angetan haben. Mehr …

"Es gibt keinen sicheren Ort im Gazastreifen" – Israel beschießt Evakuierungszonen. Einen Monat nach der Eskalation der Gewalt halten die israelischen Vergeltungsangriffe auf den Gazastreifen an. Am Montag wurden bei einem Luftangriff auf die südliche Grenzstadt Rafah im Gazastreifen mindestens 16 Menschen getötet. Sicherheitsgarantien gelten auch nicht für die sogenannten "Evakuierungszonen", die sich südlich des Gazastreifens befinden sollen. Video und mehr …

Ein Monat nach dem Hamas-Angriff: Kein Ende der Gewalt in Sicht. In der vergangenen Nacht ist der Gazastreifen erneut schwer beschossen worden. Die ständigen nächtlichen Angriffe auf die Region halten seit vielen Tagen unvermindert an. Die israelische Armee hat erklärt, dass sie im Krieg gegen die Hamas keinen Waffenstillstand einlegen werde. Video und mehr …

Welche Botschaft sendet das US-U-Boot mit Tomahawk-Raketen in den Gaza-Krieg? Ein Lenkwaffen-U-Boot der Ohio-Klasse ist am Sonntag im Nahen Osten eingetroffen, wie das US-Zentralkommando in den sozialen Medien mitteilte. Das Lenkwaffen-U-Boot der Ohio-Klasse (SSGN) – das vom US-Zentralkommando bei der Einfahrt in den Suezkanal nordöstlich von Kairo fotografiert wurde – ist eines von vier US-U-Booten dieses Typs, die für den Einsatz von Tomahawk-Marschflugkörpern anstelle von ballistischen Raketen mit Atomsprengköpfen umgerüstet wurden.
Nach Angaben der US-Presse kann jedes SSGN-U-Boot 154 Tomahawk-Marschflugkörper mitführen, das sind 50 % mehr als ein US-Lenkwaffenzerstörer und fast viermal so viele wie die neuesten Angriffs-U-Boote der US-Marine. Der Tomahawk-Marschflugkörper kann Ziele in einer Entfernung von 1.000 Meilen (ca. 1.609 km) präzise treffen und wurde von den USA und ihren Verbündeten bereits mehr als 2.300 Mal in Gefechten eingesetzt. Zuletzt haben Kriegsschiffe und U-Boote der US-Marine im Jahr 2018 mehr als 66 Tomahawk-Raketen auf Einrichtungen der syrischen Regierung abgefeuert.
Laut US-Presse sendet das schwer bewaffnete U-Boot „eine Botschaft der Abschreckung“ an Israels „regionale Gegner, da die Biden-Administration „versucht, einen größeren Konflikt inmitten des Krieges zwischen Israel und der Hamas zu vermeiden“. Mehr …

Ukrainekrieg.   Exklusiv: Einwohner um Saporoschje – Leben und Überleben im täglichen Terror. Und nun zum Ukrainekonflikt. Die Bewohner des Kreises Tokmak in der Region Saporoschje leben unter ständiger Gefahr des Beschusses durch die Ukraine. Viele haben bereits aufgehört, Angst zu haben, und machen mit ihrer täglichen Routine weiter. Mehr darüber berichtet vor Ort unser Korrespondent Iwan Poljasnkij.  Video und mehr …

"Mythos NATO-Wunderwaffen widerlegt" – Russische Soldaten werden ausgezeichnet. Die vom kollektiven Westen an die Ukraine gelieferten Waffen haben nicht das gehalten, was die NATO-Staaten versprochen haben. Video und mehr …

Verzweifelte Lage an der Front: Ukrainische Soldaten erschießen ausländische Kameraden. In den sozialen Netzwerken wurde ein Video geteilt, dass die Tötung zweier Soldaten zeigen soll. Zu sehen sind zwei englischsprachige Soldaten, die aus einem Bunker kommen und versuchen zwei ukrainische Soldaten davon zu überzeugen, zu ihren Stellungen zurückzukehren. Video und mehr …

06.11.2023:  Israelische Soldaten attackieren und beschimpfen ARD-Fernsehteam. Laut Tagesschau-Meldung sind mehrere Mitarbeiter auf dem Rückweg von Recherchen "über Gewalt radikaler Siedler" gegen Palästinenser festgehalten und verbal bedroht worden. Mehrfach sollen israelische Soldaten dabei Waffen in das Teamfahrzeug gehalten haben. Der brenzlige Vorgang erfolgte laut Darstellungen der ARD-Tagesschau am 5. November nach Interviews und Dreharbeiten im besetzten Westjordanland. Dabei wurde das Auto mit mehreren Mitarbeitern auf dem Rückweg südlich der palästinensischen Stadt Hebron gestoppt. Die Soldaten seien aggressiv und fordernd aufgetreten, hätten dabei auch ihre Waffen mehrfach in das Auto gehalten. Nach Klärung durch andere Soldaten und Polizeibeamte konnte das ARD-Fernsehteam die Fahrt unbehelligt fortsetzen. Mehr …

Auf Sendung: Gaza-Reporter erfährt vom Tod seines Kollegen. Ein in den sozialen Medien kursierendes Video zeigt den Moment, in dem ein palästinensischer Reporter aus Gaza in einer Live-Übertragung vom Tod eines seiner Kollegen durch einen israelischen Luftangriff erfährt. Darauf ist zu sehen, wie der Journalist vergeblich versucht, seine Verzweiflung zu unterdrücken, bevor er sich Schutzkleidung und Helm vom Leib reißt und deren Sinnlosigkeit anprangert.  Mehr …

Protest bei Treffen von Blinken mit Abbas: "Er unterstützt die Tötung unseres Volkes". Am Sonntag traf der amerikanische Außenminister Antony Blinken überraschend zu Gesprächen mit Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas im Westjordanland zusammen. Abbas forderte eine sofortige Waffenruhe und die Lieferung von lebenswichtigen Hilfsgütern für die umkämpfte Region. Blinken machte klar, dass er sich für eine vorübergehende Feuerpause einsetzt, einen Waffenstillstand lehnte er jedoch ab. Video und mehr …

Ärzte ohne Grenzen: Israel zielt darauf ab, so viele Menschen wie möglich zu töten. Bei israelischen Luftangriffen auf ein Flüchtlingslager im Zentrum des Gazastreifens sind am Sonntag mehr als 50 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Das Lager liegt in der von der israelischen Armee ausgewiesenen Evakuierungszone für die Zivilbevölkerung des Gazastreifens. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums ist die Zahl der Todesopfer auf über 9.770 gestiegen, darunter 4.880 Kinder. Video und mehr …