Freie Presse

Für Wahrheit und Meinungsbildung

Zeitgeist ab 2020

Hier sehen Sie Meinungen und Fakten als Spiegel des aktuellen Zeitgeistes ! ! ! __________________________________________________________________

12.08.2022: Die Infantilität des Bösen. Medien, Politiker und Konzerne sprechen mit der Bevölkerung wie mit Kindern. Wohin man auch sieht, scheinen kindliche Verhaltensweisen vorzuherrschen. Die Menschen beschäftigen sich mit dem sinnlosen Konsum von Spielzeugen, sind einem Schwarz-Weiß-Denken verfallen, das keinerlei Kritik mehr möglich macht, und idealisieren den Staat und seine Regeln und Anordnungen wie ihre eigenen Eltern. Dadurch ist ein Klima der Naivität, Gutgläubigkeit, aber auch Aggression gegenüber Andersdenkenden entstanden. Eine solche Gesellschaft der Kinder bleibt ihr Leben lang abhängig und findet nie zu einer eigenständigen Position, weil sie nie gelernt hat, selbst zu denken. Damit werden die Menschen leichter steuerbar. Mehr …

Vom deutschen Konservendosen-Skandal zu Selenskis „Schwarzen Listen”. Einer der klar erkennbaren, dominierenden Trends in Politik und Medien ist es, die eigene, freie Meinungsbildung als abartig oder als rechtsradikal zu diffamieren, sobald sie von der Regierungslinie abweicht. Ein politischer Konservendosen-Skandal. Egal ob es ums Klima, CO2, Covid, US/NATO-Kriegshysterie, Ukraine oder um sonst was geht, die Meinungswächter reagieren selbst bei harmlosen Abweichungen schnell, wie das folgende Beispiel zeigt. So versucht ganz aktuell eine Bundesstiftung Empörung über die Bilder auf den Konservendosen in REWE-Supermärkten zu schüren, nur weil der Konzern in seinen Regalen Speisen anbietet, die nach DDR-Rezepten zubereitet wurden und entsprechend mit DDR-Symbolen ausgezeigt werden. Anscheinend gibt es nicht nur im Osten Deutschlands dafür eine Nachfrage, sonst wären sie ja nicht im Sortiment. Aber das passt den politischen Sittenwächtern und Hexenjägern in der „Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur“ nicht. Denn in der totalitären, neo-liberalen Demokratur des neuen Großdeutschlands gibt es nur eine richtige Meinung, nämlich die der herrschenden Eliten der US-geführten, internationalen Ordnung. Für nationale Sonderheiten ist da kein Platz, erst recht nicht für Konserven mit beliebten DDR-Speisen wie die Soljanka-Suppe. Alles, was an den geschichtlichen Versuch in der DDR erinnern könnte, eine sozial gerechte Ordnung für die Arbeiter und kleinen Angestellten und ihre Familien ohne kapitalistische Großmäuler und Investoren-Bosse aufzubauen, muss gelöscht werden. Podcast und mehr …

10.08.2022: Der Schmetterlingseffekt. Das Newton‘sche Maschinenmodell, mit dem wir uns die Welt so lange erklärt haben, verschwindet allmählich aus unseren Köpfen. Und es öffnet sich ein Raum für neue Vorstellungen und neue Denkweisen. Komplexitätswissenschaften wie die Chaostheorie, die evolutionäre Systemtheorie oder die Synergetik, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden, haben das wissenschaftliche Denken revolutioniert. Ihre Weltsicht floss unter anderem in die Neue Medizin und in die Neue Biologie ein. Eine neue Weltwahrnehmung: Die Komplexitätswissenschaften sehen die Welt als ein offenes, sich entwickelndes, durch hochkomplexe Wechselwirkungen verbundenes und sich selbstorganisierendes System an. Die großen Bereiche der Evolution: Materie, Leben und Geist/Kultur sind durch gleiche, dynamische Muster miteinander verbunden und bilden eine Einheit. Das Grundmuster, auf dem alles aufbaut, ist das Holon, das Teil/Ganze. Ihm wohnt eine Dynamik schöpferischer Selbstorganisation inne, die die Evolution vorantreibt. Denn sie ermöglicht den Teilen eines Systems, sich zu einer komplexeren Ganzheit zu verbinden, die mehr ist als die Summe ihrer Teile. So konnte es geschehen, dass aus Atomen Moleküle, aus Molekülen Zellen, aus Zellen Organismen und aus Organismen höhere Lebewesen wurden. Mehr …

Zeitgeist ‒ Mäzen der Volksverdummung. Im Zeitalter der künstlichen Intelligenz scheint eher die natürliche Dummheit wild ins Kraut zu schießen. Zudem durchzieht ein „geistiger Ermüdungsbruch“ zunehmend unsere digital verkrüppelte Gesellschaft. Dazu trägt auch die weltweit grassierende Corona-Pandemie ihr Scherflein bei. Wörtliches Zitat unseres Gesundheitsapostels Leiserfluss: “Es handelt sich um ein Virus, das besonders schnell das Gehirn angreift“. In der Tat. Müssen wir am Ende befürchten, dass nach einer Corona-Infektion, unsere Politiker selbst die spärlichen Rest-Synapsen ihrer Großhirnrinde an Corona verlieren? Zunächst einmal: Was ist eigentlich Intelligenz?
Einfach gesagt: Die Summe aus verschiedenen Denkfähigkeiten wie Auffassungsgabe, Lerngeschwindigkeit mit der Befähigung, Lösungen für ein Problem zu finden. Indes gibt es verschiedene Intelligenzstrukturen, nicht nur auf mathematischem oder sprachlichem Gebiet. Um im Leben zurechtzukommen, gehört die emotionale oder soziale Klugheit ebenso in den „Werkzeugkasten“ (ein beliebtes Wort der heutigen politischen Semantik) der menschlichen Intelligenzstruktur.
Test des Intelligenzquotienten (IQ). Der neuseeländische Psychologe James Flynn war wohl der Erste, der in den 80er Jahren versuchte, die individuelle menschliche „Geisteskraft“ zu „messen“, und diese mit dem Durchschnitt (IQ = 100) der Gesamtbevölkerung zu vergleichen – dargestellt durch eine IQ-Glockenkurve. Das Intelligenzspektrum reicht also von Infradumm bis Ultraklug! Genauer ausgedrückt: Ein durchschnittlich intelligenter Mensch hat einen IQ von 100. Ein IQ von 115 zeigt, dass jemand im besten Viertel der Getesteten liegt. Unter einem IQ von 90 liegen die Dumm-Gesegneten. Nur die intelligentesten 2% erreichen einen IQ von 130 oder mehr. Man sagt, Einstein hätte einen IQ von 162 gehabt. In Australien bringt es der Mathematiker Terence Tao auf einen IQ von 230; die wohl klügste Intelligenzbestie aller Zeiten. Tatsächlich gibt es mehr extrem hochbegabte Männer (besseres räumliches Denken und Kopfrechnen) als Frauen (verbale Intelligenz, Auffassungsgabe). Aber dafür auch mehr dumme Männer als Frauen. Übrigens, die oben genannte IQ-Glockenkurve ‒ dargestellt als Gaußsche Fehlerverteilungskurve ‒ geht auf den hochintelligenten, deutschen Mathematiker Carl Friedrich Gauss zurück, der bereits als Neunjähriger seinen Lehrer verblüffte. Dieser wollte seine Schüler eine geraume Zeit beschäftigen; sie sollten die Zahlen von 1 bis 100 addieren. Carlchen Gauß erkannte rasch, dass die Paare 1+100, 2 + 99, 3 + 98,...immer die Summe 101 ergibt. Also rechnete er in Kürze elegant 50 x 101 = 5050. Ob des raschen Ergebnisses deckte ihn sein Lehrer mit einer Ohrfeige ein, und Carlchen entdeckte spielerisch die nach ihm benannte Gaußsche allgemeine Summenformel (n x (n+1))/2. Eine sensationelle geistige Leistung!
Der Intelligenz-Quotient (IQ) im Wandel der Zeit. Früher stieg der IQ der Menschen von Dekade zu Dekade (Flynn-Effekt). Nach einer Metaanalyse nahm der mittlere IQ von 1909 bis 2010 um 30 Punkte zu. Seitdem sinkt aber der durchschnittliche IQ-Wert der Bevölkerung um jährlich zwei Punkte. Dieser negative Flynn-Effekt zeigt sich z.B. in durchgeführten Studien in England, Dänemark und Norwegen. Nun kann man alle möglichen exogenen Fakten ‒ wie etwa die zunehmende Umweltvergiftung ‒ für das stetige Verblöden der Gesellschaft anführen. Infrage dafür kommen industriell hergestellte Substanzen wie Pflanzenschutzmittel, Brandhemmer, Medikamente der Pharmakraken, Grundsubstanzen der Kunststoffe. Es ist denkbar, dass sich endokrine Disruptionen, also wachstumsstörende Hormone auf das Zentralnervensystem zunehmend negativ auswirken. Denken Sie z.B. nur an Phytohormone in der Nahrung, PCB, Pestizide und Benzophenole. Und in Bälde erwarten uns weitere digitale Intelligenz- und Gesundheitskiller.
Nur ein Stichwort: das Handy-Telefonieren im 5G-Netz: die elektromagnetischen Dauerkopfnüsse. Vor allem bei Jugendlichen wirken sich diese Höchst-Frequenzen im Giga-Hertz-Bereich verblödend auf die Denkstube aus. Wer je ein „telefon-verseuchtes“ Blutbild unter dem Dunkelfeld-Mikroskop gesehen hat und dem dadurch ausgelösten Geldrolleneffekt der Blutkörperchen, weiß wovon die Rede ist. Kein Zweifel, nicht zuletzt versetzt der Medien- und Internetkonsum unserem IQ permanente Tiefschläge in der Synapsen-Gegend. Dazu gehört auch die dummdreiste, überfallartige Werbung. Mehr …

« “Die Globalisten können alle zur Hölle fahren!” (Orban) - Der Feind der Völker ist nicht allmächtig ». Hoffnungsträger! Wer kann daran glauben, daß in die Sklaverei getriebene Völker sich – wie Münchhausen – am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen können? Bleibt ihnen denn mehr als den Strohhalm zu ergreifen, der ihnen von außerhalb des Sumpfes hingehalten wird? Unser einst starkes, wehrhaftes Deutsches Volk in seinem Innersten getroffen, duldet heute vieles, was es sich in gesünderen Zeiten verbeten hätte. Doch was zuviel ist, ist zuviel! Die Volksseele beginnt, sich aufzurichten. Viele Menschen haben sich zu losen Gemeinschaften Selbstdenkender und Gleichgesinnter zusammengetan. Das Gute, klares Denken ist allenthalben am Wirken, vielleicht weniger spürbar in den Großstädten, um so mehr aber auf dem Lande. Die Volksseele lebt.
Wen wundert’s, daß aber auch diese Menschen Ausschau halten nach Kräften, sowohl im In- wie im Ausland, die sich dem Wahnsinn kranker, seelenloser Superreicher und deren „Geopolitik“ entgegenstemmen, dieser Anmaßung Einzelner, die Welt nach eigener Vorstellung aufzuteilen, Menschen zu benutzen, zu täuschen, zu belügen, zu töten. So schauen wir zwar kritisch, aber doch einigermaßen hoffnungsvoll auf Staatspräsidenten wie Orban, Putin, Trump. Man erkennt ihre Bedeutung auch an der Hetze seitens der globalistischen Geldmacht-„Elite“ gegen sie. Denn sie machen deren Spiel nicht mit. Mehr …

08.08.2022: Frei nach Albert Einstein: „Die Dummheit der Menschen ist unendlich“ - das sehen wir im Rückblick auf die Jahre 2020 und 2021. Reflexartig spucken beschulte und indoktrinierte Personen Vorurteile und Hassreden aus, wenn eine Meinungsäußerung gegen das eigene Narrativ spricht. Um zu verdeutlichen was gemeint ist folgender Beitrag:  Allesdichtmachen -APPELL einer Wirtschaftsmediatorin. Hasstiraden gegen Jan Josef Liefers (Wichtig!). Und um zu verdeutlichen um was es geht: die Programmierung durch Propaganda-Medien und Schulbildung funktioniert. Das Prinzip „Need to know“ bringt alle verbildeten Personen dazu das zu denken was sie denken sollen und hetzt zugleich gegen Andersdenkende wie Querdenker oder Freidenker. Dies ist unser Zeitgeist im „Besten Deutschland das es je gab“. Wer dies immer noch glaubt wählt seine eigene Entmenschlichung, Vernichtung und stimmt einer Versklavung zu. So weit hat uns unser Bildungsniveau gebracht (und damit meine ich vor allem auch die Studierten, denn bei denen ist es besonders schlimm). Je höher der Bildungsgrad, desto größer die kognitive Dissonanz. Anmerkung der Redaktion.

05.08.2022: Die Russen und ich. Ein typischer Wessi erzählt, wie Klischeevorstellungen aus der alten Bundesrepublik unser Russlandbild bis heute prägen. Teil 1/2.
Die Russen und ich. Teil 2/2. „
Oh, those Russians!“ Mit diesem vieldeutigen Ausruf endete der Hit „Rasputin“ der Popgruppe Boney M. von 1978. Westdeutsche der Nachkriegszeit wuchsen mit einem eher diffusen Russlandbild auf. Als kommunistisches „Reich des Bösen“ wirkte das Land düster und bedrohlich, als Ursprungsort klischeehafter Folklore teilweise vertraut — jedoch auf eine Weise, die oft ins Lächerliche gezogen wurde. Russland gehörte auch im Westen zu den bekanntesten Ländern auf dem Globus, kaum jemand war jedoch dort oder hatte wirklich Ahnung davon. Gebildete kannten Tolstoi, schlichteren Gemütern genügte Ivan Rebroff. Heute ist Russland — wieder einmal — Erzfeind. Speziell ältere Westdeutsche fanden schnell wieder auf die vertrauten russophoben Trampelpfade des Denkens aus dem ersten Kalten Krieg zurück, nachdem zwischenzeitlich eine „Gorbi“-Euphorie unser Russlandbild aufgehellt hatte. Russland-Experten in den alternativen Medien fordern gern ein uneingeschränktes Verständnis für Putins Riesenreich ein. Das wäre schön, ist aber schwer zu realisieren. Denn die desaströse deutsch-russische Geschichte und viele transgenerationale Traumata stehen dem im Weg. Gerade vor diesem Hintergrund sollte jedoch Versöhnung das Ziel sein. Mehr …

Archivmeldung vom Februar 2021: Schildbürgerinnen anno 1597 und heute. Im Jahre 1597 hat ein anonymer Dichter die erste Ausgabe eines Buches erscheinen lassen, das später unter dem Namen „Die Schildbürger“ bekannt wurde. Unglücklicherweise wird dieses Buch heute kaum mehr gelesen und wo es noch gelesen wird, kaum mehr in der Originalfassung, weshalb es oberflächlich nur als „Witzbuch“ miss-, in seiner Tiefe aber nicht verstanden wird. Im Grunde handelt es sich um eines der ersten profanen antifeministischen Druckerzeugnisse und kann noch heute lehren, wie unter einer Weiberherrschaft selbst die verständigsten, klügsten, fleißigsten Männer sich zum Affen machen lassen. Die Wogen des Schicksals haben mir vor einiger Zeit die 1975 vom Verlag der Nation, Berlin, herausgebrachte Ausgabe des vollständigen Textes des Buches in neuzeitlicher Sprache ins Bücherregal gespült. Ich will versuchen, dieses Buch, das „Wundersame abenteuerliche unerhörte Geschichten und Taten der Lalen zu Laleburg – gemeiniglich bekannt unter dem Namen Schildbürger“ erzählt, sinngemäß und schlaglichtartig auf unsere Gegenwart zu projizieren. Es gibt fürwahr nichts Neues unter der Sonne!
Die Lalen, also die Schildbürger, also die heutigen Deutschen, waren einst in der ganzen Welt berühmt als Dichter und Denker. Wissenschaftler, Forscher, Ingenieure, Architekten und Baumeister. Aber auch kunstfertige Handwerker, großartige Komponisten, Maler, Bildhauer und Schriftsteller wuchsen aus diesem gelehrigen, fleißigen, strebsamen Volk hervor, wie die Pilze aus dem herbstlich feuchten Waldboden. Selbst als der Feuersturm des Krieges zweimal verheerend über sie hinweggezogen war, schafften sie das kaum Vorstellbare, und bauten alles wieder auf, schöner und reicher noch als es vorher gewesen war. Ihr Fleiß und Eifer machte es möglich, viel mehr ihrer guten und dauerhaften Waren zu erzeugen als sie selbst brauchten. So gaben sie davon, so viel es nur irgend ging, an die anderen Völker dieser Welt ab, nannten das Export und fügten ihrem Ruhm auch noch den Titel des Exportweltmeisters hinzu. Die Frauen aber, die noch beim Wiederaufbau emsig mit angepackt hatten, wollten nicht einsehen, dass  – obwohl alles wieder war wie früher und sogar noch schöner – die Männer nicht aufhören wollten mit ihrer unermüdlichen Arbeit. Sie wollten die Männer für sich haben, schickten aber erst einmal die Kinder vor, die sie rufen ließen: „Am Samstag gehört Vati mir!“
Die Männer sträubten sich zwar zuerst, hatten sie doch viel zu tun und noch viel mehr vor zu tun, doch bald war es so weit, dass sie ihren Frauen nachgaben und an den Samstagen nicht mehr arbeiteten. Frisöre und Oberkellner, Zugschaffner und Polizisten mussten zwar weiterhin auch an Samstagen arbeiten, doch bekamen sie stattdessen einen anderen freien Wochentag. Die Folge war allerdings, dass sie nun an fünf Tagen in der Woche schaffen mussten, was vorher auf sechs Tage verteilt war, und sogar noch mehr, weil es ja ein Wachstum geben musste, wenn der Exportmeisterschaftstitel nicht verloren gehen sollte. Die Männer waren also gestresst, verschliefen die halben Samstage und die andere Hälfte verbrachten sie damit, ihre Autos zu waschen und zu polieren und abends die Sportschau im Fernsehen anzusehen. Da appellierten die Frauen der Lalen mit süßen Worten an ihre Männer, sie mögen doch bitte, bitte zuhause bleiben und sich nur um ihr Eigenes kümmern, statt die ganze Welt beglücken zu wollen. In einem langen Brief, den jeder Ehemann von seinem Eheweibe gleichlautend erhielt, stand da unter anderem der folgende Satz: Wieviel besser und nützlicher, ja rühmlicher und löblicher wäre es von Euch, wenn Ihr daheim Euren selbsteigenen Sachen und Händeln nachgehend und abwartend, in guter Freiheit, Ruhe und Frieden leben und der Früchte Eurer Güter genießen tätet und Euch mit Euren Weibern und Kindern, Gefreundeten und Verwandten erlustigtet und erfreutet, nicht besorgend, dass jemand Euch von solcher Freiheit, die höher als alles Gold und Geld zu schätzen, verdränge und verstoße. Die Männer hielten Rat. Die Argumente ihrer Frauen hatten ihre Wirkung getan. … Mehr …

02.08.2022: Café ohne Kinder: Gute Idee oder unfaire Behandlung? Ein Café in Esens in Ostfriesland verbietet Kindern unter 10 Jahre den Zutritt. Der Grund: Einige Eltern würden sie nicht richtig beaufsichtigen. An der Idee scheiden sich die Geister. "Ich bin entsetzt", sagt eine wütende NDR Userin aus dem nahe gelegenen Westerholt. Ihrer Ansicht nach sollten nicht die Kinder, sondern die Erwachsenen vor der Tür bleiben. Dieser Meinung sind auch viele andere Anruferinnen und Anrufer, die sich an dem Call-in bei NDR 1 Niedersachsen beteiligt haben. Für sie sind die Eltern in der Verantwortung, dass die Kinder nicht zu laut und zu wild im Café werden. "Man sollte auch immer auf das Alter achten", ergänzt eine Mutter von drei Kindern. Ihre Erfahrung war, dass es mit kleinen Kindern schwer in einer Gaststätte ist. Auf der anderen Seite erfährt der Gastwirt viel Unterstützung: Ein anderer Hörer sagt über Kinder im Café: "Wenn die hyperaktiv sind, wenn sie rumspringen und toben, stört das andere Gäste." Verständnis für beide Seiten zeigt eine Facebook-Userin: "Es darf gerne einen Ort ohne Kinder geben, solange es nicht Mode wird und Kinder generell unerwünscht werden. Das Geschrei können doch nur liebende Eltern ertragen und ignorieren", schreibt sie mit einem Zwinker-Smiley dahinter. Mehr …

Wenn politische Verantwortungsträger zu einer Gefahr für Volk und Nation werden. „Vorstellungen sind auch ein Leben und eine Welt“ , dies schrieb einmal der geniale Georg Christoph Lichtenberg, Schöpfer köstlicher Aphorismen und in mancher Hinsicht ein Vorgänger Schopenhauers. Das Zitat zu Beginn schien mir insofern aktuell, denn manche unserer Zeitgenossen scheinen ihre realitätsfernen Vorstellungen auch als Erwachsene noch so verinnerlicht zu haben, dass sie Wort und Wirklichkeit noch immer nicht  ganz richtig zu unterscheiden vermögen. Illusionsüchtig noch, aber ehrgeizig genug und von sich selbst übermaßen eingenommen, sich in der Welt der Politik bequem einzurichten. Dort werden sie in ihrer selbstsicheren Unverschämtheit und dank ihres vorlauten Mundwerks rechtzeitig von „Big Money“  entdeckt, gefördert und ihr Denken im Prokustresbett der Herren der Welt passend zugerichtet, um dann als eitle Hilfswillige in eine den Interessen derselben Herren dienliche Position gehievt werden zu können. Willkommen an Bord! In dieser Position aber werden sie logischerweise vielfach zu einem echten Problem für ein nationales Gemeinwesen.
Mit Absicht sind es immer wieder ehrgeizige Schwärmer ohne besondere Fähigkeiten die gesucht und gefunden werden, wie, um ein Beispiel zu nennen, die grünen Minister in Deutschland es sind, aber nicht nur dort und nicht nur Grüne, muß ich dazu sagen. In so einem konkreten Fall aber ist wie gesagt Gefahr im Verzug, für ein Land, für eine Nation. Vor allem auch dadurch, dass dieselben, ob in der Ukraine-, der Energiefrage oder sonst einer Herausforderung, mit ihrem symbolischen Strohdreschen ihre Wähler zu beeindrucken, aber die substanziellen Tatsachen und den Zweck ihres Handelns in den Hintergrund zu verdrängen wissen. Und so überlassen sie dem Volk am Ende  nicht mehr als die Wahl zwischen Stroh und Spreu. Das eine und das andere könnten allerdings Hungernde und Frierende des nächsten Winters dank der  leichtsinnig herbeigeführten Sanktionen noch zu schätzen wissen. Mehr …  

Kommunismus – Abklatsch des Alten Testaments. Die freche Rotte legt täglich durch Wort, Schrift und Bild die Axt an die Wurzeln des deutschen Wesens. (Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen). Aus den Kulissen des Welttheaters ins Rampenlicht getreten sind heute die Antreiber zu ihrem Wunschziel der Weltherrschaft samt ihrem uralten Plan dazu und dessen Ursprung! Wer mit eigenen Augen unvoreingenommen und mit Tiefblick die Welt anschaut und mitdenkt, hat längst erkannt, wer Erfinder und Verwirklicher des Kommunismus war und ist. Das war im Bolschewismus der Sowjetunion nicht anders als es heute in der Politik der Linken, namentlich der „Grünen“ der Fall ist.
Geborgenheit in Heimat, Familie und Rechtssicherheit ist ihnen nichts wert. Sie gönnen es auch dem eigenen Volk nicht und bekämpfen jedwedes Bestreben dahin mit geradezu religiösem Eifer und unfaßbarer Selbstgerechtigkeit. Sie haben sich von der göttlichen Mutter Natur und ihrem Willen zur Mannigfaltigkeit entfernt, ja sie sind seelisch abgestorben. Mehr …

Archivmeldung vom Juli 2019: Trend – neuer Zeitgeist. Die nationale Erhebung des 20. Juli 44. „Es lebe das heilige „Deutschland“. Download-pdf  

01.08.2022:

31.07.2022: Krieg, Zerstörung, Verarmung: Ein globales System in der Krise. Die heutige Technologie könnte allen Menschen ein angenehmes Leben bescheren. Die Realität ist anders: Der Westen eskaliert die Kriegstreiberei - weltweit nehmen soziale, wirtschaftliche und ökologische Verwerfungen zu. Ein Ausweg scheint nicht in Sicht zu sein. Stecken wir fest? Die NATO-Staaten rüsten auf, überziehen ihre Konkurrenten mit Wirtschaftskriegen. Die angeblich liberalen Demokratien des Westens mutieren zu repressiven Überwachungsregimen, deren Militärbündnis strikt gen Osten marschiert, um letztlich mehr Märkte und Rohstoffe zu erobern. In diversen Laboren forscht "die Wissenschaft" an gefährlichen Erregern, die biologische Kriegsführung ist keine Utopie mehr. Fortgesetzter Ressourcen-Raubbau und riesige Abfallmengen befeuern eine Ökokatastrophe, während trotz Massenproduktion mehr Menschen denn je im Elend und Hunger versinken.
Viele warnen seit langem vor den Folgen, manche demonstrieren. Doch die Debatten über eine Umkehr enden in einer Dauerschleife aus Konjunktiven: wir sollten, wir könnten, wir müssten... Aber dieses Wir existiert nicht. Jeder Schritt steht und fällt mit den Profiten und Machtambitionen der multinationalen Großkonzerne, führt die Armen in noch größere Not und lässt auch staatliche Gewalt eskalieren. Dabei könnte die Menschheit mit der heutigen Technologie längst umsteuern und allen Erdbewohnern ein gutes Leben ermöglichen. Das gelingt nicht, und die Masse der Menschen scheint im Hamsterrad einer unerbittlichen Profitmaschine festzustecken und läuft weiter und weiter – gegen die Interessen der Meisten. Mehr …

30.07.2022: Die Bestandsaufnahme. Die Verlautbarungen der deutschen Politik sind so entlarvend wie selbsterklärend. Unterwirft man Politiker und Medien einem Faktencheck, so bemerkt man rasch die enorme Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität. Einerseits eine Art Pippilangstrumpfisierung der Wirklichkeitswahrnehmung — „Ich mach mir die Welt widdewidde wie sie mir gefällt“ —, andererseits jede Menge Wasserprediger mit gut gefülltem und liebevoll gepflegtem Weinkeller. Die folgende Collage des Jammers in Text und Bild bildet einen Screenshot aus grässlich Betrüblichem und unfreiwillig Komischem. Mehr …

Der Schmetterlingseffekt. Die Natur ist ein Vorbild für den gesellschaftlichen Wandel. Wie kommt das Neue in die Welt? Das Neue, wie es jetzt gebraucht wird, in dieser Zeit des Übergangs, des schmerzhaften Verfalls und des hoffnungsvollen Neubeginns. In der sich das alte System als selbstzerstörerisch erweist. Wohl wissend, dass es untergehen muss, bäumt es sich noch einmal auf. Mit einem Großen Neustart versuchen seine Protagonisten das Ruder noch mal herumzureißen und die Welt endgültig in den Griff zu bekommen. Aber das Neue hat sich schon längst hervorgewagt. Unaufhaltsam breitet es sich aus. Können wir aber wirklich sicher sein, dass es trägt und der Wandel unaufhaltsam ist? Wer könnte besser darüber Auskunft geben als das Leben selbst? Seit Milliarden von Jahren bringt es das Neue in immer komplexeren Transformationen hervor. Mehr …

Hitler, Honecker, Habeck: Immer bis zum Untergang? Die Lage ist todernst – denn mit all unseren Konflikten und Gefahren stehen wir selbst wieder einmal im Schatten eines blutigen Krieges. Doch in diesem Schatten bewegen sich zeitlose und zeitgeistige Ungetüme, politisch Untote, marodierende Mörder und bramarbasierende Barbaren. Denn wenn es ernst wird in Teutonien, dann kippen deutsche Tugenden leicht in ihr Gegenteil um, dann fährt der Zug nach Auschwitz pünktlich ab, dann meldet der völkische Deutschmichel seinen regimekritischen Nachbarn den NS-Bonzen zum „Abholen“, weil der ständig grölend Witze über den „Führer“ erzählt hat. Solche Denunzianten meldeten gerne später auch sich versteckende Juden beim zuständigen Blockwart oder direkt in einem Polizeibüro zwecks Durchreichung zur Geheimen Staatspolizei. In der DDR stand die sozialistische Einheitspartei dem Volk der Arbeiter und Bauern vor. Also: Wir alle. Oder so: Wenn einer heimlich Westfernsehen sah, wurde er vom Nachbarn untertänigst bei der sozialistischen Staatssicherheit gemeldet. Petzer und Denunzianten dackelten in zwei scheußlichen deutschen Diktaturen zu Hunderttausenden brav der jeweiligen Obrigkeit hinterher. Es waren Parolen, denen sie folgten. Parolen zum Mitmachen, Durchhalten, sich der Masse kraftvoll anschließen, nicht ausscheren, dabei sein ist alles. Wir. Wenn wir jetzt alle zusammen halten, dann schaffen wird das. Was schaffen wir?
Ihnen wird da plötzlich mulmig? Das sollte auch so sein. Ihnen dürfte alsbald noch viel mulmiger werden. Denn inzwischen vollzieht sich hierzulande ein kräftiges, saftiges Comeback antidemokratischer Gesinnung, welches sich nicht nur in fragwürdiger Tagespolitik und miesen konformistischen Strömungen zeigt. Zunehmend sprechen ganz bestimmte Akteure in Regierungsämtern und deren Umfeld in hoheitlichem Befehlston zu den Massen, richten das Wort an die Horden, an das Kollektiv, an das typisch deutsche Heer der alles mitmachenden, willenlosen Untertanen. Sprachlich wird das natürlich jedesmal anders verpackt, wobei Old Adolf und Olle Honecker nichts anderes im Sinne hatten mit dem dummen deutschen Volk als die Verblendeten von heute. Denunziation greift um sich, politische Konformität wird allenthalben erwartet und zunehmend zur Mindestvoraussetzung für die Teilhabe an den meisten Berufen, bei Meinungsbildung, in öffentlichen Ämtern, in den Medien sowieso. Wenden wir uns, bis der Hals bricht. Es ist lupenreiner Opportunismus, der hier seit Generationen heimisch ist. Mehr …

29.07.2022: Das Verelendungsgesetz. Vor knapp 20 Jahren verkündete Gerhard Schröder unter „Standing Ovations“ der SPD den Anfang vom Ende unseres sozialen Rechtsstaates. Fast 20 Jahre ist es her — 2003 war das —, da verkündete Bundeskanzler Gerhard Schröder im Deutschen Bundestag das Ende unseres sozialen Rechtsstaates. Die SPD-Abgeordneten bejubelten seine Rede. Was es mit dem zynisch-menschenverachtenden Geschwafel des Sozialdemokraten Schröder auf sich hatte — „Wir werden Leistungen des Staates kürzen, Eigenverantwortung fördern und mehr Eigenleistung von jedem Einzelnen fordern“ —, wird im folgenden Beitrag bis in die Gegenwart hinein analysiert. Mehr …

Die Macht der Ohnmächtigen. Erst im Annehmen der eigenen Schwäche offenbart sich wahre Stärke. Wir alle sind mehr oder weniger bestrebt, die Dinge kontrollieren zu wollen. Wie ein Gerüst zimmern wir uns unser jeweiliges Weltbild zusammen in der Hoffnung, dass es uns trägt. Denn das, was wir am meisten fürchten, ist die Erfahrung von Ohnmacht, Abgetrenntsein und Leere. So füllen wir unseren Geist mit Überzeugungen und Ansichten, halten an Erinnerungen fest, an alten Verletzungen, überlieferten Vorstellungen und alltäglichen Gesten. Damit verschließen wir uns vor der Möglichkeit, in unsere eigentliche Kraft zu kommen. Denn diese erreichen wir nur, wenn wir uns auf das Ungewisse einlassen. Mehr …

Cancel Culture lebt von der Unterwürfigkeit. Veranstaltungen können nur verhindert werden, wenn „gehorsam“ auf die jeweiligen Anklagen von Splittergruppen reagiert wird und rufschädigende Behauptungen leichtfertig weiterverbreitet werden. Könnte man diese anmaßende gesellschaftliche Strömung der Cancel Culture nicht durch Verweigerung ins Leere laufen lassen? Aktuelle Fälle zeigen, wie wichtig das wäre. Ein Kommentar von Tobias Riegel.
Eine der Auslegungen des vielschichtigen Begriffs Cancel Culture beschreibt die Praxis, durch meist auf „Sozialen Medien“ entfalteten Druck bestimmte Personen oder Gruppen nicht nur inhaltlich zu kritisieren, sondern ihnen pauschal das Recht abzusprechen, für ihre als „kontrovers“ empfundene Meinung öffentlich einzutreten. Das kann auch alte Werke oder tote Personen treffen, die heutige gesellschaftliche Maßstäbe (etwa zum Kolonialismus) verletzen. Oft sind die für das „canceln“ genannten Gründe aber vorgeschoben, politisch motiviert und an den Haaren herbeigezogen: Dann wird die Cancel Culture als wirksames Mittel genutzt, um Andersdenkende zum Schweigen zu bringen. Die zerstörerischen Aspekte dieser (Un-)Kultur hat Jens Berger so beschrieben:… Mehr …

Roter Bruder, schwarzer Mann. In Kanada kniete der Schwarze Mann zu Wochenbeginn nieder, um an die 150.000 Kinder zu erinnern, die die Katholiken den indigenen Völkern gestohlen hatten. Nein, das war nicht im Mittelalter, sondern im 19. und 20. Jahrhundert, das gab’s bereits Zündkerzen und Patronen mit rauchlosem Pulver, da war der Menschenfreund Humboldt unterwegs, Edith Stein mit Freiligrath und Heine, da wehte der Wind der Aufklärung durch die Welt, auch wenn’s vielerorts windstill blieb. Die Christen von damals, selten zimperlich mit Kindern, prügelten aus den Kleinen alles raus, was die von zu Hause mitgebracht hatten: Sprache und Heimat, Erinnerung und Hoffnung – und das Leben. Die Gesundheit des Papstes, hört man, sei angeschlagen. Die der indigenen Völker auch.
Ganz anders die von Henry Kissinger. Der einstige Kriegsverbrecher (Chile u.v.m.) kommt mit seinen 99 Jahren flott daher und beantwortet alle Sonntagsfragen von Wulf Schmiese, Leiter des heute Journals, akzentfrei – selbst die nicht gestellten. Es war ein nettes Gespräch über Putin, die Russen, den Atomkrieg, das Leben, da ging fast unter, dass sich der kluge Alte anders als seinerzeit (Einmarsch und Putsch, Folter und Terror, Tod und Teufel) für Verhandlungen ausgesprochen hat. Auf englisch: Alle an einen Tisch, Russen und Ukrainer und West und Ost und Drumrum. Klar, Annalena Bärbock ist jetzt sauer, und Katrin Göring-Eckardt, einst prominente Frau auf der militärischen Seite der Atlantik-Brücke (luv), würde vielleicht lieber heute als morgen Panzer ohne Umwege liefern: No risk, no fun. Mehr …

28.07.2022: Da gehen, wehen und kämpfen sie – die woken Ideologien. Voller Stolz hisst Deutschlands Gesundheitsminister die Regenbogen-Fahne. Voller "unangenehmer" Gefühle erzwingen Besucher eines Konzertes dessen Abbruch, weil die Band es wagte, Rastalocken zur Schau zu tragen. Der Christopher-Street-Day wird zu einem politikarmen Politikum und die Ideologisierung schreitet in Kriegszeiten unaufhaltsam voran. Was sagt es über eine Gesellschaft aus, wenn sich Konzertbesucher über "Unwohlsein" beklagen, weil eine aus Weißen bestehende Band namens "Lauwarm" Reggae-Musik spielt? Und was für eine Botschaft transportiert es, wenn nach dem Abbruch des Konzerts der Veranstalter eine globale Entschuldigung gegenüber all den Menschen ausspricht, bei denen dieses Konzert "schlechte Gefühle" ausgelöst hat?
Es spricht Bände. Es zeigt eine erschreckende Ich-Bezogenheit auf der einen, und eine unerträgliche Arroganz auf der anderen Seite. Der Wokeness-Experte spricht hier hochtrabend von "kultureller Aneignung", also dem Versuch weißer Menschen, sich ungefragt an der Kultur nicht-weißer Menschen zu bedienen. Schwarze sind nur selten Bestandteile der Diskussion. Aber bei Lichte betrachtet sind diese Vorfälle – so ärgerlich und unverständlich sie für die Band auch sein mögen – Peanuts auf dem Weg in eine Gesellschaft der entpolitisierten Ideologie. Mehr …

Holt die Polizei, aber zackig! – Die Deutschen, ein Volk von Blockwarten und Spitzeln. Wer etwas Verbotenes tut, muss mit Sanktionen rechnen. So läuft das in einem Rechtsstaat; darüber muss sich keiner aufregen. Allerdings scheint neuerdings alles verboten zu sein, was nicht explizit erlaubt wurde. Binnen kürzester Zeit ist Deutschland zu einen Operetten-Polizeistaat mutiert, in dem harmlose Bürger nach Gutdünken drangsaliert werden. Während der Prä-Impf-Ära machten Politiker-Cartoons die Runde, in denen Merkel und Seehofer sich einen Spaß daraus machten, sich absurde Vermummungsmaßnahmen auszudenken, um das Volk auf seine Gehorsamkeit zu testen. Ob die Leute sich wohl auch Pappnasen aufsetzen würden? Eigentlich war das Maskentragen allen lästig, aber gerade das machte die Corona-Jünger so aggressiv. Nachdem in den Medien verbreitet worden war, dass einzelne Ärzte ein wenig großzügig mit befreienden Attesten umgegangen waren, stand plötzlich jeder Befreite unter Generalverdacht, sich seines erschlichen oder gefälscht zu haben (was einem übrigens auch mit einem Schwerbehindertenausweis passieren kann, wenn man um einen Sitzplatz bittet). Wahrscheinlich waren die meisten noch nicht einmal vom Nutzen der oft widersprüchlichen Vorschriften überzeugt – aber Vorschrift ist Vorschrift! In Dutzenden Videos wurden Ausraster gegen Maskenlose im Supermarkt dokumentiert. Man hätte den Spieß einmal umdrehen müssen: „Ihr Geschrei erzeugt so viel CO2, dass Deutschland auch diesmal wieder seine Klimaziele nicht erreicht! Gerade jetzt fällt in der Arktis ein Eisbär von der Scholle!“. Mehr …

27.07.2022: Das Böse im Spiegel. Der Westen nähert sich immer mehr dem Feindbild eines despotischen Russlands an, wenn er weiter undemokratisch „Alternativlosigkeit“ beansprucht. Mächtige verschleiern gern ihre eigene Urheberschaft an einer Misere und führen diese auf unausweichliche Sachzwänge zurück. Die Ära der vermeintlichen Alternativlosigkeit hat bewirkt, dass wir die jeweils herrschende Politik als ein Naturgesetz akzeptieren, dem man nicht entgehen kann. Aber die Herrschaften Habeck, Baerbock und Scholz sind keine Naturgesetze — auch wenn sie das zu suggerieren versuchen. Darüber hinaus müssten einem System, das sich selbst als „demokratisch“ bezeichnet, Kategorien wie „Alternativlosigkeit“ eigentlich fremd sein. Eine Demokratie zeichnet sich wesensmäßig dadurch aus, dass in ihr Alternativen gedacht, ausgesprochen und verhandelt werden können. Werden politische — und damit menschengemachte — Entscheidungen zu Naturgesetzen hochstilisiert, festigt dies die Machtstrukturen und erstickt jedwede demokratische Partizipation. Mehr …

Jenseits von Ursache und Wirkung. Wir sollten handeln, ohne uns vom Erfolg unserer Unternehmung abhängig zu machen. „Die Rose ist ohne Warum“, schrieb der Barockdichter und Mystiker Angelus Silesius im 17. Jahrhundert. Ihr Reiz offenbart sich ohne einen für uns unmittelbar erkennbaren Sinn. Was ist einzuwenden gegen einen Zweck oder Grund im Leben? Gerade im Zeitalter der Diktatur des Ökonomischen liegt eine Antwort auf diese Frage nahe. Denn Berechnung und Zweckdenken vergiften alle unsere Handlungen schon im Vorfeld und engen die Fülle des Lebens auf den schmalen Bezirk des „Brauchbaren“ ein. Wo dagegen Schönheit, Freiheit und Spiel walten, genügen sich die Dinge in der Regel selbst. Mehr …

26.07.2022: Der Drahtseilakt. Die Friedensbewegung steckt in einem Dilemma: einerseits Russland angemessen zu kritisieren, andererseits auch im eigenen Land für Entspannung einzustehen. Wie man's macht, macht man's falsch: Würde die Friedensbewegung Russlands Kriegshandlungen einfach durchwinken, könnte man ihr vorwerfen, gar nicht ernsthaft für den Frieden einzustehen; eine allzu eilfertige Verurteilung Putins könnte aber die aggressive Spannungspolitik des Westens befördern und helfen, den Ukraine-Krieg zu verlängern. Natürlich tut eine Friedensbewegung gut daran, zunächst „vor der eigenen Haustür zu kehren“ und die Kriegsanstrengungen des eigenen Landes zu kritisieren. Im Idealfall geschieht dasselbe dann in jedem beteiligten Staat. Derzeit verstehen viele aber unter Frieden, auf den heimischen Straßen gegen den „Feind“ zu demonstrieren. Das ist nicht besonders mutig und hilft auch nicht wirklich weiter. Wer dagegen die Kriegstreiberei im eigenen Land kritisiert, sieht sich rasch dem Vorwurf ausgesetzt, mit der Seite des Bösen im Bunde zu sein. Wo steht die Friedensbewegung heute? Welche Strömungen und Konfliktlinien gibt es? Und sollte man nicht eher von Bewegungen sprechen? Die Autorin gibt einen Überblick über die Szene und die verschiedenen Initiativen. Mehr …

24.07.2022: MDR verteidigt Nena-Auftritt bei Silbereisens Schlagercomeback. Leipzig - Unter der Glas-Halle der Leipziger Messe haben die Fans getobt - der Schlager wurde im Ersten am Samstagabend "gigantisch" gefeiert, wie Florian Silbereisen (40) zu Beginn schon sagte. Zwei Auftritte aber hatten es besonders in sich: Zum einen das Aufeinandertreffen der Ex-Partner Silbereisen/Helene Fischer (37) und zum anderen der Auftritt von Pop-Ikone Nena (62). Sie erntet einen Shitstorm - genauer gesagt: der produzierende Sender MDR. Weil Nena während der Corona-Pandemie mit ihren Aussagen polarisierte und mehrfach für Aufsehen gesorgt hatte, stand sie erneut in der Kritik. Nach längerer TV-Pause war der 80er-Jahre-Star nun zurück auf der Bühne. Auf Twitter zeigen sich (Schlager-)Fans irritiert, dass "eine Schwurblerin" die große Bühne bekomme. Dabei wurde immer wieder Nenas Aussage "Die Frage ist nicht, was wir dürfen, die Frage ist, was wir mit uns machen lassen", zitiert. Der Grundtenor der einen Seite ist: "Wenn du realisiert, dass du als Schwurblerin und Anhängerin von Verschwörungsideologien dicke Kohle im Hauptabendprogramm der Öffentlich-Rechtlichen machen kannst." Und: "Das ganze rechte Gesocks feiert Nena in der ARD. Dafür war meine GEZ-Gebühr nicht gedacht. Ich zahle für Information, freie Berichterstattung und investigative Nachrichten. Keine gehirnamputierte Schwurbeltante zur Primetime!" Mehr … (Anmerkung der Redaktion: wenn man das so liest kommt man auf den Gedanken, dass es durchaus gut ist, dass die Genspritze die Dummen dahinrafft. Vielleicht sollte es ein wenig schneller gehen. Doch dafür sorgt ja nun der neue Gesundheitsminister….)

23.07.2022: Spätrömische Dekadenz. Im technokratischen Neofeudalismus haben Ungleichverteilung, Machtkonzentration und organisierte Kriminalität drastisch zugenommen. Schon vor mehreren Jahrzehnten wurde diskutiert, dass sich die „Schere zwischen Arm und Reich“ dringend schließen müsse. Seitdem hat sich einiges verändert — jedoch zum Schlechteren. Die Gründe hierfür kann man nur vermuten: Die „Eliten“ haben kein natürliches Gefühl, wann es genug ist. Sie haben keine Skrupel und sie fürchten keine ernst zu nehmenden Gegner mehr. Die „Volksvertreter“ in den meisten Ländern konnten sie längst in ihr Machtsystem integrieren, einschließlich derer, die sich selbst als „sozial“ oder „sozialistisch“ bezeichnen. Eine von eingebetteten Medien und den Ritualen der Fassadendemokratie vermittelte Scheinwelt stellt die Bevölkerungsmehrheit selbst dann ruhig, wenn sich der Leidensdruck für die Normal- und Wenigverdiener erhöht. Die Angehörigen der Machteliten verhöhnen die Bevölkerung, deren unaufhaltsamen Verarmungsprozess sie nicht verhindern, sondern allenfalls für unabwendbar erklären, mittlerweile ganz offen. Man konnte es zum Beispiel bei der kürzlich inszenierten „Königshochzeit“ Christian Lindners auf Sylt beobachten. Im Bewusstsein ihrer Machtfülle lassen viele Akteure ihre zuvor wohlwollende Fassade fallen; nur einige ganz große Player bleiben weiter anonym und im Schatten. Etwas Hoffnung besteht derzeit lediglich darin, dass die zu erwartenden sozialen Verwerfungen viele aufwachen lassen. Mehr …

Heilsame Selbstliebe. Die Deutschen sollten wieder anfangen, zu sich zu stehen — das ist gesünder für die Seele und auch besser für den Rest der Welt. „Je mehr ich mich selbst beschimpfe, ein desto besserer Mensch bin ich.“ Manche agieren nach diesem Motto. Selbstkritik steht in hohem Ansehen, weil sie mit Bescheidenheit und Altruismus assoziiert wird und die Chance zu bieten scheint, aus Fehlern zu lernen. Jeder weiß aber, dass Menschen, die nicht mit sich im Reinen sind, keine angenehmen Zeitgenossen sind. Sie sind anstrengend, neigen zum Hypermoralismus und lassen sich leicht manipulieren von jenen, die gelernt haben, ihr Schuldgefühl anzutriggern. Der Hass ist nicht weniger abstoßend, wenn er sich, anstatt auf andere, auf die eigene Person richtet. Besser wäre es, ihn aus unserem Verhaltensrepertoire gänzlich zu verbannen. Vorzuziehen ist also eine maßvolle Selbstliebe, ein Selbst-Bewusstsein, das die eigenen Schwächen ebenso als real anerkennt wie die vorhandenen Stärken. Diese Psychodynamik kann man genauso auf die kollektive Ebene übertragen. Insbesondere Deutschland übt sich seit seiner Schuldverstrickungen während der Nazizeit in permanenter Selbstgeißelung. Auch nachfolgende Generationen werden schon früh in ihrem gesunden Selbstgefühl gebrochen und im Sinne kollektiver Bußrituale unterwiesen. Dies macht es extrem anstrengend, Deutscher oder Deutsche zu sein und führt im Extremfall in die Selbstzerstörung unter dem Banner der Correctness. Der durch die Vordertür verjagte Faschismus kehrt mitunter durch die Hintertür — etwa unter dem Deckmantel der „Solidarität“ — zurück. Auch für die Bewohner anderer Länder ist ein Nachbar, der sich selbst ein bisschen mag, angenehmer im Umgang. Der Autor verfasste ein Plädoyer für die Aussöhnung der Deutschen mit sich selbst. Mehr …

22.07.2022:  Schlagerstar Michael Wendler: „Sie können mich nicht vernichten!“ Endlich gibt Michael Wender wieder ein Interview! Und er verrät AUF1: „Im Herbst kommt ein Knall – und das ist gut so, denn die Menschen müssen endlich wachgerüttelt werden!“ Außerdem verrät er: „Die nächsten Monate schreibe ich keine Lieder, sondern widme mich voll der Aufklärung!“ So ist sich der Schlagerstar sicher, „werden wir das Ruder nochmals rumreissen, denn das System kann uns nicht mundtot machen, denn wir sind im Recht.“ Sein Appell an den Widerstand: „Gebt nicht auf!“ Video …

Verachtung des Eigenen: Antideutsche Selbstaufgabe statt heiliges Deutschland. Über 70 Jahre angloamerikanische Umerziehung haben deutliche Spuren hinterlassen. Mit den Antideustschen ist eine Subkultur neoliberaler Erfüllungsgehilfen in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Egal ob Regierungspolitiker, NGO-Funktionäre, Wirtschaftsbosse oder Spitzensportler – sie alle eint der zur Staatsräson erklärte Hass auf Deutschland und in diesem suhlen sie sich wie ein Aasfresser im Kadaver. Kaum mehr als ein Knecht ist der Deutsche mittlerweile im eigenen Land. Über die Jahre von den politischen Eliten kleingehalten und auf Linie gebracht, finanziert er seine eigene Abschaffung: Etwa durch Volksumerziehung in Schulen und Medien oder die Aufnahme einer nicht mehr zu überblickenden Zahl an Migranten. Nach und nach ist eine offen antideutsche Haltung als Teil der Staatsräson in die Mitte der bundesrepublikanischen Gesellschaft vorgedrungen.
So bekundete Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) 2018 etwa: „Patriotismus, Vaterlandsliebe also, fand ich stets zum Kotzen. Ich wußte mit Deutschland nichts anzufangen und weiß es bis heute nicht.“ Kulturstaatsministerin Claudia Roth stand in einer Reihe mit Demonstranten, die Parolen wie „Deutschland verrecke“ skandierten und der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck faßte seine Auseinandersetzung mit der eigenen Herkunft während seiner Jugend vergangene Woche bei Markus Lanz mit den Worten „Ich schäme mich sozusagen, Deutscher zu sein“ zusammen. Er „hasse und verachte“ das Land. Aus dem Geist, der schöne Literatur hervorgebracht habe, seien schließlich auch „Übermut und Haß“ erwachsen. Eine bejahende, wertschätzende Haltung gegenüber dem eigenen Volk scheint somit keine Voraussetzung für das Amt des deutschen Staatsoberhauptes zu sein. Mehr …

21.07.2022: Das Schmierentheater. Die Inszenierungen der Politik rund um Corona, Klima und Krieg sind billigste Komödie mit leider tragischen Folgen — Zeit, dass der Vorhang fällt! „Sie setzen jeden Abend eine Maske auf, und sie spielen, wie die Rolle es verlangt“, sang Katja Ebstein in ihrem Schlager „Theater“. Tatsächlich hatte man speziell in den Corona-Jahren das Gefühl, nur Zuschauer in einem schlechten Stück zu sein. Die Protagonisten erschienen wie Darsteller, die vor Pappkulissen ein paar zuvor sorgfältig geskriptete Sprüchlein aufsagten. Nichts erschien echt, alles wie inszeniert. Dabei musste man mehr an seichte Komödien als an Shakespeare'sche Größe denken. Nur mit dem einen Unterschied: Komödien decken traditionell die Dummheit des Volkes auf — Corona, Kriegshetze, Gaskrise und andere Stücke, die in letzter Zeit auf dem Spielplan standen, trugen hingegen dazu bei, ebendiese Dummheit sogar noch zu verstärken. Zum Glück zeigt der Autor jedoch zum Schluss einen naheliegenden Ausweg auf: Verlassen wir einfach das Theater, dann stehen die chargierenden Mimen allein auf der Bühne. Eine absurde Science-Fiction-Satire. Mehr …

19.07.2022: Verzweifelter Abwehrkampf. Im Schatten des zunehmend stärker werdenden globalen Südens agiert der illiberale Westen immer totalitärer und realitätsferner. Bisher erschien die Welt noch sehr geordnet: Der Nordwesten reich und mächtig, Osten und Süden arm und ohnmächtig. Der Nordwesten liberal, der Rest illiberal und daher umerziehungsbedürftig. Doch so einfach kann man sich die Welt von heute nicht mehr zurechterklären. Der globale Süden agiert inzwischen weitaus selbstbewusster, seine Länder schließen sich zu größeren Gemeinschaften zusammen. Als natürliche Partner sehen die aufstrebenden Nationen eher Moskau und Peking als den Westen. Ein Grund dafür könnte sein, dass die „freie Welt“ durch einen Moralismus nervt, den sie selbst in keiner Weise mehr mit Sinn und Inhalt zu füllen vermag. Der Liberalismus selbst ist illiberal geworden und versucht sich den ganzen Globus totalitär zu unterwerfen. Immer weniger Länder spielen dabei mit. Mehr …

Spirituelle Vereinnahmung. Dem Umarmen von Bäumen wird viel Heilsames nachgesagt — umarmen wir sie jedoch mit einer Erwartungshaltung, kann sich das negativ auf das Energiefeld auswirken. In Nature-Retreats, beim sogenannten Waldbaden, in Yoga-Kursen oder esoterischen Veranstaltungen ist es seit Jahren beliebt, Bäume zu umarmen. Gibt man bei der Suchmaschine Ecosia „Bäume umarmen“ ein, so erscheinen ausschließlich positive Überschriften, die einhellig proklamieren, man sollte mehr Bäume umarmen und dass Bäume-Umarmen gesund sei: „Bäume umarmen: Warum Sie das öfter tun sollten“ — focus.de, „Bäume umarmen macht glücklich und gesund“ — Baumpflegeportal, „Bäume umarmen, Baum-Meditation im Wald als Kraftquelle“ — hsp academy.de, „Waldtherapie: Von der heilenden Wirkung, einen Baum zu umarmen“ — vogue.de. Dies sind nur die ersten vier Einträge, und es geht in diesem Sinne weiter. Die Autorin hat sich gefragt: Wem nützt das Umarmen von Bäumen? Was bewirkt es? Und daraus folgend: Ist es sinnvoll und nützlich, Bäume zu umarmen, ist es ohne Wirkung oder sogar schädlich? Mehr …

18.07.2022: Zeitgeist in der Generation „Fridays for Future“: Dialog zwischen Bundespräsident und Alma von Raggamby verrät einfache Wahrheit. 14-jährige Schülerin aus Berlin: »Dienstpflicht? Nein Danke!« Aufgefordert, ein Jahr Dienstpflicht zu leisten, behauptet die Generation Fridays for Future, sie würde schon genug tun: Das Klima retten. Tolldreist ist die Begründung: »Viele Heranwachsende wissen nicht, welchen Berufsweg sie nach der Schule einschlagen wollen«, berichtet Alma: »Worauf sie sich beim Studium spezialisieren sollen, ob sie vielleicht ins Ausland gehen und dort einen Job oder eine Ausbildung anfangen möchten.« Nichts Neues könnte man sagen. Aber der Weg zum Ziel ist genial: »Um das zu klären und sich selbst zu finden, brauchen sie Freiheit.« Folgerichtig lehnen die meisten jungen Leute es ab, zu einem Dienstjahr verpflichtet zu werden. »Woran liegt das?«, fragt die Schülerin, die es sich auf der Schule und später beim Studium auf Kosten der älteren Generation gut gehen lässt. »Sicherlich daran, dass viele Ältere das Leben der nachkommenden Generationen bestimmen und kontrollieren wollen. Und daran, dass der Zwang – und damit die Einschränkung der Freiheit – ja nur die Jüngeren träfe.« Dass zumindest die älteren Männer in ihrer Jugend wie selbstverständlich einen Wehrdienst abgeleistet haben, kommt der Schülerin nicht in den Sinn. Und doch braucht das Fräulein eine moralische Rechtfertigung für ein Leben frei von Arbeit auf Kosten anderer, die arbeiten gehen. Damit ist der dickste Klops im wirren Gedankengeflecht der Alma von Raggamby erreicht. Jugendliche brauchen, behauptet sie, nicht arbeiten gehen, weil sie ja schon etwas tun: Sie sind »sowieso schon sehr engagiert, kämpfen für eine sozialere Gesellschaft, stellen sich dem Klimawandel entgegen. Da sollten sie nicht auch noch zu einem ganzen Jahr Sozialdienst verpflichtet werden.« Mehr …

16.07.2022: Die Droge der Superreichen ist die absolute Macht. Utopia ist abgebrannt. Manche versuchen sich den Zugang zur Welt der Reichen und Schönen zu erkaufen — dabei ist an den ehemaligen Epizentren des Luxus nur noch wenig elitär. Viele ärgern sich über „die Eliten“, aber die wenigsten verstehen sie. Ganz wichtig ist, zu wissen, dass sie in zwei Hauptgruppen zerfallen. Auf der einen Seite sind da die Neu- und Pseudoreichen, die sich in erlauchte Kreise zu drängen versuchen, indem sie — oft die Grenzen ihres Budgets überschreitend — die Luxustempel der High Society stürmen. Die Befriedigung bleibt aber nur oberflächlich, Zugang in wirklich elitäre Kreise erkauft man sich dadurch nicht.
Auf der anderen Seite sind da die wirklich mächtigen Strippenzieher. Sie geben sich meist nicht zu erkennen und verhalten sich unauffällig — wohl auch aus der berechtigten Furcht heraus, von den Millionen Menschen, mit deren Schicksal sie spielen, gehasst zu werden. Einer Fassaden-Schickeria ohne Stil, deren Angehörige auf Teufel komm raus das Rampenlicht suchen, stehen „die im Dunkeln“ gegenüber, die man nicht sieht und die auch gar nicht gesehen werden wollen. Der Autor Tom-Oliver Regenauer vermittelt einen vergnüglichen, jedoch auch kritischen Einblick. Mehr …

14.07.2022: Wir haben Platz – bis der Notstand eintritt. Wir werden täglich mit neuen Krisenmeldungen konfrontiert, die besagen, dass es in Deutschland spätestens mit der neuen Heizsaison ans Eingemachte geht, weil uns offenbar ein Gasnotstand über Monate oder gar Jahre bevorsteht. Hieß es anfangs noch, dass Gas bei Knappheit zuerst für private Verbraucher gesichert sein soll, noch vor den Industriebetrieben, wird das wenige Wochen danach wieder kassiert.  Über die bevorzugte Versorgung von Haushalten müsse noch mal nachgedacht werden, sagt Wirtschaftsminister Robert Habeck neuerdings. Offenbar hat es sich inzwischen in die luftigen Höhen, in denen unsere Politiker hausen herumgesprochen, dass warme Wohnungen wenig nützen, wenn sogar die Lebensmittelversorgung bedroht ist. Ohne Gas kein Fleisch, warnen die Produzenten bereits. Ich warte darauf, dass Studien ausgegraben werden, die herausgefunden haben, dass die Dänen in Kriegszeiten gesünder waren als im Frieden, weil Fleisch kaum noch im Angebot war. Das kalte Wohnungen gesünder sein sollen als warme, konnte man ja bereits im Qualitätsblättern nachlesen. Andere Krisen, auf die kein Augenmerk mehr gerichtet wird, entwickeln sich unterschwellig weiter und produzieren bereits jetzt Notstände, die mit diktatorischen Mitteln behoben werden sollen. Mehr …

09.07.2022: An der Wurzel. „Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht“ (Abraham Lincoln). Wenn wir unseren Glauben an bestehende Machtverhältnisse aufgeben, können wir die gesellschaftlichen Realitäten verändern, schreibt Felix Feistel. Er ist Jahrgang 1992 und schreibt in vielfältiger Weise über die Idiotie dieser Welt. Wir nehmen heutzutage die Dinge so, wie sie sind, als gegeben hin. Die einen Menschen haben Geld und Macht, die anderen eben nicht. Die einen sind arm, während andere reich sind, und wir haben uns daran gewöhnt, dass Reiche den Armen Befehle erteilen. Regierungen entscheiden über unsere Köpfe hinweg über unsere Leben und richten dabei nicht selten erheblichen Schaden an. Doch all diese Zustände müsste es so nicht geben, denn sie haben eine gemeinsame Basis: unseren Glauben an ihre Notwendigkeit.
Schon oft in der Geschichte haben Menschen die Umstände, in denen sie lebten, als unerträglich empfunden und den Drang verspürt, sie zu verändern. Und schnell stellt sich die Frage: Wie verändert man eine so erdrückende, gesellschaftliche Normalität? Ist es der richtige Weg, die Macht zu erringen? Ist es Geld, das die Welt verändert? Macht und Geld scheinen die Grundlage zu sein, auf der alles beruht. Die Macht schafft Hierarchien und Abhängigkeiten, überzieht die Menschen mit einem dichten Netz an Regeln, die strikt zu befolgen sind. Machthaber können sich gütig verhalten oder willkürlich, nach Belieben die Spielregeln ändern und Gehorsam notfalls mit Gewalt einfordern. Hinzu kommt das Geld, das mit Macht verknüpft ist. Wer viel Geld sein Eigen nennt, kann eigene Machtverhältnisse begründen. Er hat die Möglichkeit, Menschen von sich abhängig zu machen und zu unterwerfen, kann ganze Volkswirtschaften in den Abgrund reißen und davon noch profitieren, kann Ländereien privatisieren und die von dort verdrängten Menschen zu Hungerlöhnen auf eben jenen beschäftigen. Geld vermehrt sich auf wundersame Weise selbst, und über das Mittel des Geldes kann viel mehr bewirkt werden als über rein politische Macht. Dies sind die Zustände, in denen wir uns heute wiederfinden, knapp zusammengefasst. Doch wie lassen sich solche Zustände verändern? Viele haben es versucht, wurden reich und verfielen selbst den Verlockungen des Geldes. Wer mit Erfolg eine Partei gründete und in den Bundestag einziehen konnte, vergaß häufig seine ursprünglichen Ideale, und verfiel stattdessen den Verlockungen eines sicheren Postens. Andere zettelten zwar Revolutionen an, doch mit zweifelhaftem Erfolg, denn anschließend herrschten dieselben Verhältnisse, nur mit anderen Machthabern. Mehr …

03.07.2022: Eine Momentaufnahme des aktuellen Zeitgeistes: Senta auf Achse auf dem Münchner Frühlingsfest. Stimmen und Stimmungen über die neue Lust auf Volksfeste, Nöte und Erwartungen von Schaustellern und Besuchern und aufschlussreiche Einblicke in Teststationen. Senta Auth begibt sich in der neuen Sendung "Senta auf Achse" für die AUF1-Seher auf Achse. Sie leuchtet in die Volksseele und spricht mit unterschiedlichsten Persönlichkeiten und spontan getroffenen Bekanntschaften. Wie wir sehen, Michel und Micheline haben nicht viel an Wahrheit erfahren. Video …

Die Möglichkeiten der Zerstörer sind begrenzt! Der Rückblick auf unsere leidvolle, aber auch großartige deutsche Geschichte bringt viele heutige Deutsche beim Anblick unseres Niedergangs zum Verzweifeln. Was haben wir verloren! Was ist unwiederbringlich für immer zerstört? Geht es dem endgültigen Untergang Deutschlands unweigerlich entgegen mitsamt seiner überragenden Kultur? Können wir den Untergang noch aufhalten? Das sind die Fragen, die Deutsche beschäftigen, ja quälen, und es hat keinen Sinn, sich etwas vorzumachen – weder über unsere Lage, unsere Feinde noch über Welt-Erlösungsträume. Der Mensch hat nun einmal im Schöpfungsgeschehen mit seiner „reinen Vernunft“ – wie Immanuel Kant sagte – die Möglichkeit erhalten, Bewußtsein des Weltalls zu sein, und sogar – wie Mathilde Ludendorff aufzeigte – Bewußtsein des göttlichen Wesens zu sein, das alles durchwaltet und mit seinen Willensoffenbarungen am Leben erhält und in unserem Ich in freier spontaner Wahl zur Entfaltung kommen kann. Das göttliche Wesen ist – im Ge-gensatz zur „reinen Vernunft“ – frei von den Kategorien des Weltalls Raum, Zeit und Ursächlichkeit. So will und kann es von uns auch nur in ebensolcher Freiheit spontan geschaut und in uns zur Entfaltung und Verwirklichung kommen.
Das ist – wie Mathilde Ludendorff erstmalig (und bisher als Einzige) erkannte – der Sinn der Unvollkommenheit: die Wahlmöglichkeit zwischen göttlichem und widergöttlichem Sinnen und Trachten. Heute scheint das Widergöttliche, Schöpfungzersetzende, Böse in der Menschheit zu erstarken und sich auszubreiten und zu immer neuen Ideen der Zerstörung zu führen. Diese Auswirkungen sind die – wie Mathilde Ludendorff auch sagte –  „unvermeidlichen Nebenwirkungen der Unvollkommenheit“. Doch diese „Nebenwirkungen“, das dem Menschen mögliche Böse scheint mit immer neuen Einfällen aufzuwarten, dem Leben Schaden zuzufügen, aber dennoch sind solche Menschheits- ja, Schöpfungsfeinde nicht fähig, Gutes zu verhindern. Und das liegt ganz allein an uns. Mehr …

28.06.2022: Tödliche Tritte gegen das Leben! | LOHMANN:punktgenau

24.06.2022: Russischer Kolumnist: Der Westen fürchtet die Größe der russischen Kultur. Beeindruckt von den Bildern der Abschaffung der russischen Kultur in Europa haben einige den Schluss gezogen, dass die Russen heute die "neuen Juden" seien, die neuen einmaligen Ausgestoßenen der Welt. Aber es gibt keinen Grund, übermütig zu werden. Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass die Abschaffung der russischen Kultur nur ein Spiegelbild der Abschaffung der europäischen Kultur ist, die in den letzten Jahren von Dunkelhäutigen, Frauen- und anderen engagierten Minderheitsaktivisten angestrebt wurde – und das ziemlich erfolgreich. Ja, es handelt sich um ein verstärktes, konzentriertes und weit verbreitetes Spiegelbild, auch wenn diese Bereitschaft, die Abschaffung eines anderen zu akzeptieren, vielleicht auf den unbewussten Wunsch der Europäer zurückzuführen ist, sich zu rächen und jemanden zu finden, der es noch mehr wert ist, abgeschafft zu werden als sie selbst. Die europäische Kultur (einschließlich der europäischstämmigen Amerikaner) müsse abgeschafft werden, weil sie von Grund auf kolonial, imperial und weiß-suprematistisch sei – kurz gesagt, eine Kultur, die jahrhundertelang methodisch Triebe ausgemerzt hat, die der Menschheit ganz andere kulturelle Ergebnisse beschert und sie zu anderen Horizonten geführt hätten. So üben die Völker und Gruppen Vergeltung aus, die erwachsen werden und sich ihres Erbes beraubt sehen. Gleichermaßen ist es auch Ressentiment gegen eine Geschichte, die in keiner Weise verändert werden kann – ein Versuch, etwas auszulöschen, etwas zu verfälschen und so zu tun, als wäre es so gewesen. Mehr … 

Wir Deutsche, ein sterbendes Volk! Es vergeht kaum ein Tag ohne öffentlich geführte Diskussion über den Bestand unseres Renten- und Gesundheitssystemes. Wir sind ein sterbendes Volk, so heißt es. Kinder- und lebensfeindlich sind wir geworden. Diese Haltung ist nicht selbstverständlich. Sie ist uns aufoktroyiert worden. Im folgenden ist einiges angeführt, das uns zu denken geben sollte. Auf den ersten Blick ist unser Renten- und Gesundheitssystem von Grund auf widersinnig. Dafür werden im folgenden einige Beispiele aufgezeigt. Der zweite Blick lehrt: unsere Politiker haben dieses System bewußt so geschaffen, sie folgen einem vorgegebenen Plan. Auch das belegen einige Beispiele… Mehr …

18.06.2022: Ein neues Menschenbild. Biologische Maschine oder ganzheitliches Lebewesen — der Mensch wird so behandelt, wie er sich selbst sieht. Die Vordenker in Wissenschaft, Technik und Politik halten wohl nicht allzu viel von uns. Der Mensch sei kaum mehr als eine biologische Maschine, die von einem Computer, genannt Gehirn, gesteuert wird. So in etwa sieht das Menschenbild aus, das sich im Materialismus etabliert hat. Menschliches Leben wäre demnach das Funktionieren in einer Gesellschaft, die ebenfalls wie eine Maschine funktioniert. Doch wer sich selbst als Maschine betrachtet, beginnt damit, sich auch als solche zu behandeln und behandeln zu lassen. Wir alle spüren, dass wir viel mehr sind als das. Wenn wir eine menschenwürdige Gesellschaft etablieren wollen, müssen wir zunächst unser Bild vom Menschen ändern. Daraus ergeben sich dann auch Impulse für ein verändertes Handeln. Mehr …

16.06.2022: Poetischer Protest. Der Dichter Peter Fahr beschreibt in seinem Essayband „Der Atem der Worte“ authentische Kultur als Gegenbild zur allgegenwärtigen Zerstörung. Poetische und anspruchsvolle Literatur hat es nicht leicht heutzutage. Nicht nur den Gewinnabsichten von Verlagen scheint ihre Ästhetik zuwiderzulaufen — auch politisch ist sie mitunter unerwünscht. Denn gute Texte sind eine Art Immunschutz gegen so manche Zeitkrankheit: gegen die Kälte und gleichschaltende Funktionalität unserer Wirtschaftswelt, gegen den deformierenden Zugriff der Macht auf unsere Seele und nicht zuletzt auch gegen die Verarmung unserer sprachlichen Ausdrucksmittel. Poesie wirkt immer zugleich durch das, was sie sagt, und dadurch, wie sie es sagt. Sie ist ein probates Mittel, unser Menschsein zu bewahren, in Zeiten, in denen sich technokratische Übermenschfantasien mit einer eher unterirdischen Propagandasprache vermählt haben. Der Schweizer Schriftsteller Peter Fahr versteht es in seinen Sachartikeln und Essays auch, mit den Mitteln der Poesie zu überzeugen. Jetzt ist eine Sammlung seiner besten Prosaveröffentlichungen in einem Band erschienen. Mehr … 

15.06.2022: Im Kern wollen wir alle dasselbe, doch die meisten wissen nicht worauf es ankommt! Es gab schon immer eine Opposition, alternative Weltanschauungen und Widerstand. Das ist definitiv kein neues Phänomen und der Grund, warum es solche Bewegungen nie geschafft haben, eine bessere Welt zu manifestieren, ist wohl derselbe, warum sich gegenwärtig trotz dem massiven Aufwachen für die meisten nichts verbessert. Wenn man fragt, was die Menschheit wohl seit eh und je falsch macht, suchen die meisten im Aussen nach Fehlern anstatt bei sich selbst: ▪ Die Illuminaten sind schuld! ▪ Der Kapitalismus ist schuld! ▪ Die Regierung ist schuld! ▪ Die Mitläufer sind schuld! ▪ Die Wahlen sind manipuliert! ▪ usw… (Würdest du etwa sagen, dass du schuld bist?) Warum es an dir liegt ...
Tyrannen wird es sehr wahrscheinlich immer geben, doch glücklicherweise bilden sie eine verschwindend kleine Minderheit, die ohne unser Augenmerk schier unsichtbar, geschweige denn überlebensfähig wäre. Wir sind hingegen ein unendliches Potenzial und so viel grösser als die Matrix, in der sie uns knechten wollen. Es ist deine Entscheidung, ob du in dieser kleingeistigen Matrix leben willst oder lieber nach den Sternen greifst! Warum sich so viele mit Brot und Spielen zufrieden geben: Stell dir vor, dass du seit der Geburt eine Brille trägst, auf der sich Tag für Tag immer mehr Schmutz ablagert; nur so viel, dass du nicht merkst, wie sich deine Sicht mehr und mehr trübt. Während du in jungen Jahren die Blätter der Bäume klar erkennen kannst, siehst du nach neun Jahren Schulzeit nur noch die verschiedenen Grüntöne und nach der beruflichen Ausbildung liegt bereits so viel Schmutz auf deinen Gläsern, dass sogar die Grüntöne allmählich verschwimmen. Voller stolz nimmst du dein erstes Diplom entgegen und dein Platz im System wartet schon auf dich, doch faktisch siehst schon keine Formen mehr und du kannst nur noch eine Handvoll Farben voneinander unterscheiden. Nach zehn Jahren Berufserfahrung erreichst du langsam die Blüte des Lebens. Davon bist du zumindest überzeugt, merkst aber nicht, wie sich der Dreck auf deiner Brille derart ausgebreitet hat, dass du nur noch Grautöne wahrnehmen kannst. Bald wirst du völlig erblinden und das traurigste daran ist, dass du dich nicht einmal mehr daran erinnern kannst, wie sorgenlos und chancenreich das Leben einmal war. Mehr …

14.06.2022: «Häusliche Gewalt ist kein Paarproblem». Überwacht, geschlagen, getötet: Frauenmorde geschehen meist nicht im Affekt. Man könnte sie deshalb verhindern. Ein Beispiel. In der Schweiz wurde unlängst eine junge Frau von ihrem Ehemann getötet. Laut Medienberichten soll er sie mitten in der Nacht aus dem Bett im Kinderzimmer gezerrt und nach einem Streit in einem anderen Zimmer getötet haben. Bekannte sagten der Boulevardzeitung «Blick», dass er sie seit Jahren geschlagen habe. Er habe ihr Kontakte verboten und sie per GPS überwacht. Sie habe ihn geliebt und deshalb nie die Polizei gerufen. «Häusliche Tötungsdelikte sind keine Affekttaten». Für die britische Kriminologin Jane Monckton Smith ist dieser Fall typisch. Häusliche Tötungsdelikte seien kein Paarproblem, sagte sie der «NZZ am Sonntag»: «Es ist ein Problem, das von einer kontrollierenden und missbrauchenden Person ausgeht.» Die gängige Vorstellung, dass die Frau den Mann provoziert und dieser dann die Beherrschung verliert, treffe nicht zu. «Diese Frauen sind unschuldige Opfer männlicher Gewalt.» Solche Taten seien meistens geplant: «Häusliche Tötungsdelikte sind keine Affekttaten. Es sind Verbrechen aus einer Besessenheit heraus.» Wer solche Frauenmorde als spontane Verbrechen aus Leidenschaft bezeichne, schiebe dem Opfer eine Mitschuld zu und entlaste den Täter. Dies habe wenig mit der Tat und viel mit patriarchalen Strukturen der Gesellschaft zu tun. Polizei muss früher einschreiten. Mehr …

11.06.2022: Im Schatten des Regenbogens. Inklusion und Toleranz werden in einer aggressiven Dauerpräsenz beschworen — diese könnte früher oder später eine Gegenreaktion hervorrufen. Normalität ist überwiegend eine statistische Frage. Es ist gut, wenn sich das Leben in seiner ganzen Buntheit entfalten und jeder Mensch nach seiner Fasson selig werden kann. Was aber, wenn das Nicht-normal-Sein zur Norm wird und sich alle gezwungen sehen, mit einem vom Zeitgeist erzwungenen Nonkonformismus konform zu gehen? Mehrheiten bilden eine blasse gesellschaftliche Grundierung, vor der das Besondere von Minderheiten umso leuchtender hervortreten kann. Beide Gruppen bedingen einander gegenseitig. Keineswegs kann es aber sinnvoll sein, wenn sich — im Zeichen überschießender „Wokeness“ — nun die Mehrheit für ihr Sosein entschuldigen muss. Die Autorin plädiert für den Respekt vor diversen Lebensentwürfen; sie warnt aber auch vor Übertreibungen des Regenbogentrends, die bei den damit Bombardierten Überdruss hervorrufen und einer Gegenbewegung zum Leben verhelfen könnten. Mehr … 

10.06.2022: Sand im Getriebe der ukrainischen Propagandamaschine. Die normative Kraft des Faktischen in Gestalt der unausweichlichen Niederlage der Ukraine: Wie das System der Negativauslese für Spitzenjobs in Politik und Medien die westliche Kriegshysterie und Unterwerfung unter das US-Diktat begünstigt. Die Ideologie des Neoliberalismus hat in den letzten 30 Jahren wie ein Virus alle Lebensbereiche der westlichen Gesellschaften durchdrungen und erfüllt damit das Kriterium des Totalitarismus. Als Nebeneffekt dieser totalitären Gesellschaftsideologie ist es bei der Auswahl von Führungspersönlichkeiten egal in welchen gesellschaftlichen Bereichen zu einer Entwicklung gekommen, die einer Negativauslese den Vorrang gibt: Nur noch die miesesten, korruptesten und professionell unfähigsten Jasager, aber dafür die größten Schaumschläger kommen in die Top-Positionen. Wer daran zweifelt, schaue sich doch nur einmal die Regierungsvertreter in den westlichen Staaten an und welche Knalltüten sich an der Spitze solch geheiligter, aber alles andere als demokratische gewählter Institutionen wie EU, NATO oder Europäischer Zentralbank (EZB) tummeln. Wenn man sich umschaut, könnte man glauben, dass sich in den Ländern des NATO-Imperiums ein Politiker erst durch nachweisliche Unfähigkeit und/oder starke kriminelle Energie für ein hohes Regierungsamt qualifiziert. Aber warum ist das die Voraussetzung für eine politische Karriere? Weil das US-geführte neoliberale System der "regelbasierten Weltordnung" mit integren Menschen nichts anfangen kann, denn die sind nicht oder nur weniger gut erpressbar. Aber wer sollte sie denn erpressen? Das sind die Leute, die Kurt Tucholsky meinte, als er von den Politikern schrieb: "Sie dachten, sie seien an der Macht, dabei waren sie nur an der Regierung." Für wen genau die Politiker die Regierung stellen, lässt Tucholsky unausgesprochen. Mehr …

06.06.2022: Kinderarbeit: Stopp der Profitgier von Großkonzernen! Nach offiziellen Zahlen arbeiten weltweit 218 Millionen Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 17 Jahren für Hungerlöhne und unter meist menschenunwürdigen Bedingungen! Diesem menschenverachtenden Profitstreben muss durch ein entschiedenes und gemeinsames Aufstehen der Bevölkerung ein Ende bereitet werden. Video und mehr …

Podcast 2022-23 – Die grüne RAF spielt Jenga

03.06.2022: Der neue Narzissmus. Die Selbstüberschätzung und der moralische Furor der deutschen Politik in der Ukraine-Frage haben historische Vorbilder, die uns nachdenklich machen sollten. Wer aus dem Ersten Weltkrieg nicht zu lernen bereit ist, riskiert einen Dritten. Die deutsche Politik des 20. Jahrhunderts war häufig geprägt von mangelnder Einsicht in die eigenen Grenzen und Möglichkeiten — mit fatalen Folgen. Die klare Wahrnehmung der Fakten und der Interessen anderer Staaten wurde und wird häufig ersetzt durch moralische Selbstverliebtheit. Leider ist das ein Fehler, den Kriegstreiber wie Friedensbewegung gleichermaßen begehen. Mehr …

02.06.2022: Der Mensch nach Corona. Eine zu stark regulierte und vereinheitlichte Gesellschaft führt unweigerlich zur Auflösung des Menschen. Die „offene Gesellschaft“ — sie war der ganze Stolz westlicher Länder in der alten Normalität. Jeder konnte sein Leben nach eigenem Gusto gestalten, Gesetze zogen allenfalls ein paar Leitplanken ein. Rechte waren Schutzrechte des Individuums gegenüber dem Staat. Dieser war dem Einzelnen rechenschaftspflichtig, nicht umgekehrt. Aber schleichend — seit dem Beginn der Corona-Krise beschleunigt — kehrte sich dieses Verhältnis zwischen Individuum und Kollektiv um. Die Größe der Krisen, die die Menschheit als Ganzes bedrohen und die verbesserten technischen Möglichkeiten stellen die liberale Gesellschaft auf eine harte Probe. Wer neuere transhumanistische Tendenzen als unmenschlich brandmarkt, wird oft recht kaltschnäuzig abgefertigt. Wenn der Mensch nicht zu den neuen technischen und biopolitischen Erfordernissen passe, müsse er eben so lange verändert werden, bis er passt. Der politische Umgang mit dem Corona-Thema lässt tief in den Geisteszustand unserer Zeit blicken. Es geht um viel mehr als um ein angebliches Killervirus — nämlich um eine fundamentale Transformation der Paradigmen, betreffend Mensch und Gesellschaft. Mehr …

Tichys Ausblick: „Deutschland im Woke-Wahn?“

Falsch verbunden. Washington arbeitet darauf hin, aus einem vormals guten Draht zwischen Zentraleuropa und Russland eine tote Leitung zu machen. Es wird in Europa miteinander telefoniert. Wenigstens das, könnte man meinen. Das, was dabei herauskommt, verdient es allerdings nicht, ernst genommen zu werden. Alle Regierungschefs stehen geradezu an der Telefonzelle Schlange, aus der man Moskau anrufen kann. Anschließend wird in den Medien der Wasserstand der Gesprächsdauer gemessen. Die Bedeutung einer Unterhaltung wird danach beurteilt, wie lange man mit Russlands Präsidenten sprechen durfte. Es gibt da Abstufungen, ohne dem einen oder anderen nahetreten zu wollen. Bis auf Österreichs Kanzler Karl Nehammer zeichnen sich westliche Politiker in der Regel dadurch aus, nach den Telefonaten herablassend und abwertend über ihren Gesprächspartner zu berichten. Gerade in Deutschland sollte man sich dabei stärker auf die eigene, oft unrühmliche Geschichte besinnen.
Was in aller Welt veranlasst das offizielle Berlin, abschätzig über ein anderes Land und seine Menschen zu sprechen? Warum fällt man dergestalt über den russischen Präsidenten Wladimir Putin her, während man selbst seit dem Putsch in Kiew 2014 genügend Dreck am Stecken hat? Man braucht sich doch nur das politische Verhalten des aktuellen Herrn Bundespräsidenten und seine Rolle bei den damaligen Vorgängen und den Konsequenzen anzusehen. Mehr…

01.06.2022: Die Freiheit, Mensch zu sein. Was wirklich zählt, finden wir heraus, indem wir das Gegenteil dessen tun, was Politik und Medien suggerieren. Menschsein ist eigentlich etwas Wundervolles. Denn uns steht nicht nur die pure Daseinsfreude zur Verfügung — das Gefühl, im eigenen Körper auf dieser Erde präsent zu sein —, wir können darüber hinaus auch für Werte und Ideale, für die Gemeinschaft und das Ökosystem eintreten, uns stetig weiterentwickeln. Leider sieht die Realität meist anders aus. Wir lassen uns von Machthabern auf einen sehr kleinen Aktionsradius beschränken, und auch unsere Gedanken ziehen eher enge Kreis, gelenkt durch Medien und Propaganda. Meist sehen wir uns getrieben von Pflichten, reduziert auf das pure Überleben. Wir haben kaum Freiräume, um ein Ziel ins Auge zu fassen, das uns doch am Herzen liegen müsste: unser Lebensglück. Wenn wir Menschsein wieder leben wollen, wie es ursprünglich gedacht war, müssen wir uns zunächst dessen bewusst werden, was uns bisher daran gehindet hat. Und wir müssen uns aus einengenden Strukturen befreien. Dies beginnt mit der Befreiung des Denkens. Mehr …

Ohne Verschnaufpause. Die Eliten lassen unablässig neue künstliche Krisen auf uns los, sodass wir Menschen nicht zur Ruhe kommen. Die politischen Führer jeglicher Couleur haben versagt — ob sie nun Präsident, Ministerpräsident, Premierminister, Kanzler oder König heißen. Es sind eitle Taugenichtse, die die Bevölkerungen mit ihren Allmachtsphantasien als Verfügungsmasse betrachten — als Bauernopfer auf dem globalen Schachbrett (Brzeziński). Sie selbst ziehen nie in die Kriege, die sie anzetteln, aber gerieren sich als Menschenfreunde. Das ist kein Zustand! Mehr …

Wir müssen draußen bleiben. Es sind die Ausschließenden, die sich heute ausgeschlossen fühlen. In den vergangenen Jahren haben sich überall auf der Welt Oasen des Widerstands gebildet. Gleichgesinnte kommen zusammen, um sich in der schützenden Gemeinschaft auszutauschen, Missstände zu benennen und konkret gemeinsame Visionen und Projekte eines besseren Lebens zu entwickeln. Es sind offene Gemeinschaften, die in dem Bewusstsein entstanden sind, dass wir alle zu einer großen Menschenfamilie gehören. Doch nicht jeder kommt hinein.…
Heute sind es die, denen der Zugang zu den öffentlichen Einrichtungen nicht verwehrt wurde, die vor der Tür stehen. Das unangenehme Gefühl, vom öffentlichen Leben weitestgehend ausgeschlossen zu sein, die Arbeit zu verlieren und vom französischen Regierungschef nicht mehr als vollwertiger Bürger anerkannt zu werden, ist dennoch bei mir angekommen. Die Ausgrenzung und die Aggressivität tun mir weh. Ich leide darunter. Booster für alle, die zunehmende Entrechtung des eigenen Körpers, eine drohende komplette biometrisch-digitale Überwachung, die Reduktion des Menschen auf die nackte biologische Existenz und seine Degradierung auf einen Datenlieferanten sind nicht das, was ich mir für die Zukunft vorstelle. Das, so sage ich, sind einige der Themen, über die bei den Treffen so gesprochen wird. In Afghanistan ist es schlimmer, bekomme ich zur Antwort. Ja, das stimmt. Es gibt Schlimmeres als gerade in der Abendsonne auf der Terrasse zu sitzen und gekühlten Tee zu trinken. Ich habe ein Dach über dem Kopf und leide keinen Mangel. Ich sitze in keinem Keller und auf mich wird gerade nicht geschossen. Also warum beklage ich mich? Mir geht es doch gut. Worunter ich am meisten leide, füge ich hinzu, sind Menschen, die nicht sehen können, wo das Problem liegt. Mehr …

31.05.2022: Das Ende der Kriegsmüdigkeit. Zustimmung zu Aufrüstung ist bei Grünen-Wählern massiv gestiegen. Anhänger der Partei sind besonders wohlhabend, werden von Rückwirkungen von Sanktionen weniger getroffen. BERLIN – Mit bellizistischen Forderungen wie derjenigen nach einem Ende der „Kriegsmüdigkeit“ kann Außenministerin Annalena Baerbock bei der Wählerschaft der Grünen auf überdurchschnittliche Zustimmung hoffen. Dies geht aus aktuellen Umfragen über die Haltung im Milieu der Partei zu Aufrüstung und Waffenlieferungen an die Ukraine hervor. Demnach wird die Ansicht, man müsse „bereit sein ..., sein Land und die Freiheit mit allen Mitteln zu verteidigen“, von Anhängern der Grünen entschiedener vertreten als von Anhängern aller anderen Parteien. Auch bei der Befürwortung der Lieferung schwerer Waffen liegen Bündnis 90/Die Grünen weit vorn. Hintergrund ist die Entwicklung der Partei, deren Gründungsgeneration längst aus den sozialen Bewegungen der 1980er Jahre in gut bezahlte und abgesicherte Berufspositionen aufgerückt ist. Der Anteil der Beamten sowie der im öffentlichen Dienst Tätigen ist bei den Grünen höher, der Anteil schlecht bezahlter Jobber niedriger als in jeder anderen Partei. Von den negativen Auswirkungen der Sanktionen auf Versorgung und Wirtschaft im eigenen Land sind die Grünen daher individuell am wenigsten betroffen. Mehr …

Veruntreuter Wohlstand. Das Bruttoinlandsprodukt steigt durch die Zunahme von unproduktiver Arbeit, die den Reichtum weniger mehrt und zugleich den Wohlstand der Mehrheit mindert. Trotz konjunktureller Auf- und Abschwünge, trotz Finanzkrise 2008, Corona und Lockdowns wächst unser Bruttoinlandsprodukt kontinuierlich weiter. In den letzten 25 Jahren hat sich das deutsche BIP real um etwa ein Drittel erhöht (1). Pro Kopf und kaufkraftbereinigt sind wir heute offiziell um ungefähr 25 Prozent reicher als vor 25 Jahren (2). Wir haben mehr Beschäftigte denn je (3), und die Arbeitslosenquote ist so niedrig wie seit beinahe 40 Jahren nicht mehr (4). Trotzdem klagen — gefühlt — immer mehr Menschen, dass sie nur mehr schwer über die Runden kommen, dass der Wohlstand, das Wohlbefinden nicht nur nicht zunimmt, sondern teilweise sogar abnimmt. Wie kann das sein? Dafür gibt es gute Gründe. Mehr …

30.05.2022:

29.05.2022:  Diese totale Selbstvernichtung ist menschheitsgeschichtlich einmalig. Es wirken die kosmischen Gesetze, sonst könnten wir nie über das Böse siegen.  Der Demokratische US-Senator Bob Menendez (New Jersey) machte angesichts der siegreichen Entwicklung des russischen Präventivkriegs gegen die Ukraine als Stellvertreter des Welt-Globalismus keinen Hehl mehr daraus, dass es um Leben und Tod des globalistischen Weltsystems geht. Dass es sich also hauptsächlich darum handelt, ob das Töten der Menschen unter dem Banner der sogenannten "Pandemiebekämpfungen" (genetische Spritzungen zur Bevölkerungsreduzierung, Bill Gates) weitergehen kann. Dass es um die totale Entrechtung des Menschengeschlechts und um die Umwandlung der Menschen in Transhuman-Wesen geht. Schließlich propagiert das der Gifthersteller Moderna ganz offen auf seiner Firmen-Webseite. Und vor allem, dass es darum geht, durch Verschiebungen der Weltvölker in die Restgebiete der weißen Menschen - genannt "Open Society" - die weißen Menschen abzuschaffen. Natürlich sollen nach Soros die weißen Aktivvölker ihre Lebensgrundlage durch Aufgabe ihrer Industrien -  im Namen des "Klimaschutzes" - selbst vollziehen.
Die für die Globalisten grauenhafte Vorstellung, diese Pläne nicht mehr verwirklichen zu können, veranlasste George Soros am 24. Mai 2022 auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, bei seinem Freund Klaus Schwab, zu folgendem Hilferuf an Satan: "Die Welt befindet sich zunehmend in einem Kampf zwischen zwei Regierungssystemen, die einander diametral entgegengesetzt sind: die offene Gesellschaft und die geschlossene Gesellschaft. Weitere Themen, die die gesamte Menschheit betreffen, sind die Bekämpfung von Pandemien und der Klimawandel. China und Russland stellen heute die größte Bedrohung für die offene Gesellschaft dar." (Georg Soros) Mehr …

28.05.2022:  Wir müssen draußen bleiben. Es sind die Ausschließenden, die sich heute ausgeschlossen fühlen. In den vergangenen Jahren haben sich überall auf der Welt Oasen des Widerstands gebildet. Gleichgesinnte kommen zusammen, um sich in der schützenden Gemeinschaft auszutauschen, Missstände zu benennen und konkret gemeinsame Visionen und Projekte eines besseren Lebens zu entwickeln. Es sind offene Gemeinschaften, die in dem Bewusstsein entstanden sind, dass wir alle zu einer großen Menschenfamilie gehören. Doch nicht jeder kommt hinein. Heute sind es die, denen der Zugang zu den öffentlichen Einrichtungen nicht verwehrt wurde, die vor der Tür stehen. Mehr …

Kollektive Selbstzerstörung. Die Menschheit scheint ihren transhumanistischen Vordenkern in den Opfertod folgen zu wollen — aber warum? Die WHO schickt sich an, Nationalstaaten mittels eines globalen Pandemieabkommens zu entmachten. Europa opfert sich für Ziele der NATO-Hegemonie. Der Homo sapiens ergibt sich dem Transhumanismus und schafft sich stufenweise ab. Warum? Unwissenheit, Ignoranz, soziales Stockholm-Syndrom oder Hang zur Autoaggression? Der Selbsterhaltungstrieb gehört normalerweise zu den grundlegenden Prämissen des Lebens. Das gilt individuell wie kollektiv. Derzeit aber scheint geradezu ein Todestrieb Teile der Weltbevölkerung ergriffen zu haben. Durch die Bereitschaft, beliebig hohe Opfer zu erbringen, wollen sich nicht wenige Menschen die Zugehörigkeit zur Herde und das Wohlwollen ihrer schlechten Hirten erkaufen. Wenn es nicht das Leben selbst ist, das sie für die „gute Sache“ zu geben bereit sind, so doch zumindest ihre Menschlichkeit. Gibt es beim kollektiven Marsch in den Abgrund wirklich kein Halten mehr? Mehr …

27.05.2022: Aus Alt macht Neu. Die gegenwärtigen global-gesellschaftlichen Strukturen sind nicht recycelbar — die Menschheit steht an einem Point of no Return. Teil 1/2. - Wachstum gegen die Wirtschaftskrise. Waffen gegen den Krieg. Wissenschaft gegen Krankheiten. Derzeit werden wir von multiplen Krisen gebeutelt. Die Rezepte, die uns zu deren Bewältigung angeboten werden, sind allerdings allesamt „Old School“. Meist versucht man uns mehr dergleichen aufzuschwatzen — oder nur Varianten derjenigen Prinzipien, die uns erst in die Krise geführt haben. Die meisten Lösungsansätze sind Ausdruck eines einseitigen Menschenbildes, das uns von einem Teil unseres Wesens abschneidet — vor allem von jenen Anteilen, die mit Intuition und Mitgefühl zu tun haben. Wir werden lernen müssen, dass wir mit einem bloßen Reload schlechter und schädlicher Programme nichts Konstruktives bewirken können. Vielmehr müsste ein ganz neues Programm geschrieben werden. Der Autor widmet sich in seinem zweiteiligen Artikel tiefergehenden Fragen über die Zukunft des Menschseins. Mehr …
Aus Alt macht Neu.
Die gegenwärtigen global-gesellschaftlichen Strukturen sind nicht recycelbar — die Menschheit steht an einem Point of no Return. Teil 2/2.  - Der Autor widmet sich in seinem zweiteiligen Artikel tiefergehenden Fragen über die Zukunft des Menschseins. Mehr …

26.05.2022:

25.05.2022: Tellkamp kritisiert „willkürliche Ausgrenzung gegen rechts“. BERLIN. Der Schriftsteller Uwe Tellkamp hat vor einer Verengung des Meinungskorridors in Deutschland gewarnt, bei der politisch unliebsame Personen als „Extremisten“ stigmatisiert würden. „Tatsächlich erfolgt die Ausgrenzung willkürlich sowie mit größerer Schärfe gegen rechts. Das aber hat mit Freiheit, Liberalität und einer offenen Gesellschaft nichts mehr zu tun“, kritisierte er im Gespräch mit der JUNGEN FREIHEIT. Heute drohten soziale Sanktionen für Positionen, die bis 2005 noch zur Mitte der Gesellschaft gehört hätten. Mehr …

24.05.2022: ÜBERLEBEN UM JEDEN PREIS: Die Welt ist aus den Fugen! Das wird Ihnen verschwiegen! Drei beispielshafte Schlagzeilen vor wenigen Stunden: „IWF-Chefin: Weltwirtschaft in schlechtester Verfassung seit dem Zweiten Weltkrieg!“ „Französische Premierministerin: Höheres Renteneintrittsalter ist Zeichen ’sozialen Fortschritts!'“ „Britischer Konzernchef warnt: Haushalte werden zunehmend von Energiearmut betroffen sein!“ Das verschweigen Ihnen die Politiker – Deutschland und Europa vor dem Abstieg, der Euro vor dem Crash! Die Krisenszenarien nehmen immer mehr zu. Und zwar in einem Ausmaß, das viele wohl kaum für möglich gehalten hätten. Ich sage Ihnen: Der Verlust von Wohlstand, wirtschaftlichem Erfolg und Sicherheit ist schon jetzt vorprogrammiert! Letztlich werden die Bürger zunehmend unzufriedener, hadern mit ihren „Volksvertretern“, die den sprichwörtlichen „Karren“ an die Wand fahren, von denen sie sich missverstanden fühlen in ihren absolut berechtigten Zukunftsängsten. Mehr …

Agenten des Imperiums. Das amoralische Verhalten vieler Prominenter und Politiker beruht auf ihrem Interesse, den für sie profitablen Status quo aufrechtzuerhalten. Haben Sie sich jemals gefragt, wie eine berühmte Person, deren Arbeit Sie erfreut hat, mit einer derartigen Kurzsichtigkeit auf die Ereignisse in der Welt blicken kann? Wie kann Sie jemand mit seinen Worten oder seiner Musik in Ihrem Innersten berühren und doch die durch Scheuklappen verengte Weltsicht des politischen Mainstreams teilen, die Denkfabriken und Spindoktoren produzieren? Prominente waren in den vergangenen Tagen besonders abscheuliche Speichellecker des Imperiums, und es lohnt wahrscheinlich, einen Augenblick darüber nachzudenken, was eigentlich vor sich geht, wenn das geschieht. Mehr …

Die Unsicherheitspolitik. Der Deutsche Bundestag hat die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine beschlossen — ein Verstoß gegen das Grundgesetz. Als politisches Ziel wird in dem Antrag eine „umfassende ökonomische Isolierung und Abkoppelung Russlands von den internationalen Märkten“ benannt, eine gefährliche Forderung. Wir erleben gerade ein Déjà-vu: Nach der Diffamierung von Kritikerinnen und Kritikern der Corona-Maßnahmen und der mRNA-Impfstoffe sind nun die Gegnerinnen und Gegner der Waffenlieferungen an die Ukraine dran. Die vermeintlichen „Lumpen-Pazifisten“ werden als 5. Kolonne Moskaus wahrgenommen und somit zu Anhängern Putins erklärt. Alles Russische ist von Übel: Sowjetische Ehrendenkmäler werden besudelt, Gedenkfeierlichkeiten zum Tag der Befreiung am 8. Mai abgesagt. Mehr …

Trügerische Sicherheit. Die Kampagne Stopp Air Base Ramstein veranstaltet ihre alljährliche Aktionswoche, denn die Atombomben schweben über unseren Köpfen. Bevor es zum Atombombenabwurf über Hiroshima kam, erschien ein solches Ereignis den meisten Menschen unvorstellbar. Auch heute rechnen die wenigsten damit, dass dergleichen tatsächlich (wieder) stattfinden könnte. Trotzdem weist einiges darauf hin, dass die Lage derzeit gefährlicher ist als selbst im ersten Kalten Krieg. Höchste Zeit, aufzuklären und die Kräfte des Friedens zu aktivieren. Vom 19. bis 26. Juni 2022 ist es wieder so weit: Die Kampagne Stopp Air Base Ramstein veranstaltet wie jedes Jahr ihre Aktionswoche. Neben einem einwöchigen Friedenscamp wird es am 25. Juni vor der Air Base eine große Demonstration unter dem Motto „Tanz der Toten“ geben. Die Kampagne wendet sich gegen Aufrüstung, fordert eine Beendigung aller Waffenlieferungen, die Rückkehr zu Verhandlungen und Diplomatie sowie die Schließung der Air Base Ramstein, verbunden mit einem Prozess der Konversion. Mehr …

23.05.2022: Politik der gespaltenen Zunge: Sie reden vom Frieden, aber wollen den Krieg. Das Recht der Ukrainer sich zu verteidigen, sei ihnen unbenommen. Ein Anrecht, sie in ihrem Kampf und damit auch an der Verlängerung des Krieges, an Mord und an einem unsäglichen Leid auf beiden Seiten zu unterstützen, haben sie nicht.  Wenn „die“ Ukrainer diesen Kampf führen wollen, dann ist es ihr Kampf  – 5 Millionen Geflüchtete und ein Ausreiseverbot für Männer im „wehrfähigen“ Alter zwischen 18 und 60 lassen Zweifel aufkommen.  Es kann und darf nicht der Kampf „des Westens“ und schon gar nicht der Kampf Deutschlands sein. Wenn einige Ukrainer, vom Kampfgeist „beseelt“, für „Ehre“, „Volk“, „Freiheit“ und was auch immer bis zum letzten Blutstropfen kämpfen wollen, dann müssen sie den Preis für dieses Entscheidung  zahlen. Sie können nicht erwarten, dass andere diesen Preis mitzahlen. Doch genau das ist bei einer weiteren Konfrontation zwischen der NATO und Russland in zunehmenden Maß der Fall. Hinzu kommt: Was ist eigentlich von Opfern zu halten, die die Welt mit in einen großen Krieg ziehen? Wobei, um präzise zu formulieren: Das ist gewiss nicht die Absicht „der“ Ukrainer. Es ist die politische Führungselite des Landes, die unverantwortlich handelt. Über 50.000 Treffer spuckt eine Google-News-Suche bei dem Begriff „dritter Weltkrieg“ derzeit aus. Das sollte zum Nachdenken anregen. Mehr …

22.05.2022: Die ersten 5 Schalen des Zornes Gottes – Eine Predigt zum aktuellen Geschehen im Kontext der biblischen Prophezeiungen  

19.05.2022: ALARM UM DIE KINDER! Dr. Lothar Gassmann wird interviewt von Markus Gärtner, Politik Spezial

15.05.2022: Raub und Diebstahl: Das jahrhundertealte Fundament des westlichen Wohlstands. Mit Raub und Diebstahl kennt der Westen sich aus. Seit Jahrhunderten. Das "Einfrieren" russischer Vermögenswerte ist da nur das jüngste Beispiel. Es wird Zeit, dass Russland Konsequenzen zieht – und dem Westen in einer Sprache begegnet, die dieser auch versteht. Der Außenminister Sergej Lawrow hat die Idee der Übergabe an die Ukraine der im Westen eingefrorenen russischen Geldmittel als "Diebstahl" bezeichnet. Eigentlich für Amerikaner nachvollziehbar. Früher verteilten sie das Geld der afghanischen Zentralbank an die Opferfamilien der Terroranschläge vom 11. September 2001 und das, obwohl kein einziger der Terroristen Bürger Afghanistans noch Einwohner dieses Landes war. Die überwiegende Mehrheit von ihnen waren Saudis. Doch den Saudis das Geld wegzunehmen, macht den Amerikanern Angst, weil sie dann ohne Verbündete im Nahen Osten dastehen könnten, und ohne Erdöl dazu.
Es gibt zahlreiche wissenschaftliche und quasi-wissenschaftliche Erklärungen zu der Frage, warum es der westeuropäischen Zivilisation gelungen ist, die reichste und wohlhabendste der Welt zu werden. Die Rede ist von einer besonderen protestantischen Ethik, die Fleiß und Unternehmungsgeist stimuliert, von einem "Geist der Freiheit", der das wissenschaftliche und kreative Denken anregen soll und so weiter und so fort. Dabei ist der Hauptgrund sehr einfach und lässt sich in einem Wort ausdrücken. Dasselbe Wort, das Sergej Lawrow verwendet hat: "Diebstahl". Zuerst plünderten sie unter dem Deckmantel von Kreuzzügen Byzanz und den Nahen Osten. Dann begannen sie, Amerika, Indien und China zu plündern. Unterwegs schreckten sie auch nicht davor zurück, einander und ihr eigenes Volk zu plündern. Falls jemand die Vertreibung der Juden aus England oder Spanien vergessen hat, empfehle ich, sich daran zu erinnern. Oder das berüchtigte englische "Fencing", bei dem Hunderttausende von Bauern ihrer Existenzgrundlage beraubt wurden und verhungerten. Mehr …

14.05.2022:

13.05.2022: Deutschen-Schelte – nein danke! Es ist kein Zeichen guter Gesundheit, wenn man sich gut an eine tief kranke Gesellschaft anpaßt. (Jiddu Krishnamurti). Inge Godenau rückte dankenswerterweise das schiefhängende Bild von den heutigen Deutschen zurecht. Ein Teilnehmer am Briefwechsel im Weltnetz hatte – zwar auch mit gewissem Recht – geschrieben: Deutschland marschiert stramm auf den Abgrund zu. Und das liegt nicht allein an der Politiker-Mischpoke, sondern am Wesen des mittlerweile gebrochenen Michl. Dazu Inge Godenau: Leider, aber das ist eben der Erfolg der Umerziehung. Woher sollen Leute, die von der Krippe an indoktriniert wurden, irgendwelche Kenntnisse über verschwiegene und verdrehte Tatsachen haben? Meine Freundin sagt oft, die Deutschen sind selbst schuld, jeder kann sich im Internet informieren. Das stimmt zwar, aber wenn eine Information völlig außerhalb des Erfahrungshorizontes von jemandem liegt, dann kommt er an diese Info gar nicht ran.
Hier zeigt sich ganz deutlich, wie wichtig richtige Bildung ist und welchen ungeheuren Einfluß Bildung auf der einen und Meinungsmanipulation auf der anderen Seite haben. In den „schlimmen Jahren“, als meine Mutter ein Kind war, hatte unser Volk einen Bildungsstand, der fast unerreichbar war. Die Jugend war gesund, sportlich, musikalisch und universell gebildet, es wurden Eliten auf höchstem Niveau herangezogen. Was ich aus eigenem Erleben nur bestätigen kann. Was haben wir in der Oberschule über unsere Muttersprache gelernt. Wir haben u. a. die herrlichen Dramen unseres Schiller gelesen, die uns begeisterten. Und was haben wir im Musikunterricht über unsere großen deutschen Musiker und die von ihnen entwickelten Fugen- und Sonatenformen gelernt!
Dann kam die Frankfurter Schule und kriegte es fertig, junge Leute dazu zu bringen, das geheiligte deutsche Kulturgut in den Hintergrund zu schieben, zu verhöhnen, zu verfälschen und die jungen Deutschen mit dem Geist der Zerstörung in eine Richtung des Satanischen, zumindest des Nichtssagenden, Geisttötenden zu treiben. Wo in Deutschland finden wir noch eine Bühne, die die großen deutschen Opern und Dramen unverfälscht aufführt und vom Kot der Gosse freihält!
Die deutsche Geschichte beschränkte sich nun auf „12 Jahre“ und stürzte mit den – teils lügenhaften – Darstellungen die Jugend in Scham und Selbstverachtung und brach ihnen das Rückgrat als Deutsche. Diese ganze Entwicklung war von den Feinden des Deutschen Volkes von langer Hand geplant und zur Durchführung gebracht. Viele Deutsche hocken abends vor der Glotze und saugen Tatort-Schund und Lügen-Nachrichten in sich hinein. Wer sich heute zu seinem Deutschen Volk bekennt, ist „Nazi“. Die heutige „Antifa“ ist eine Bande von seelisch zutiefst erkrankten jungen Deutschen. Viele heutige Politiker, die den „Marsch durch die Institutionen“ bis zum Ziel des Tavistock-Geistes geschafft haben, leiden genau so am induzierten Irresein.
Wir hatten Erfindungen und Patente, wie kein anderes Volk auf der Erde. Die Amis haben sie nach dem Krieg tonnenweise geklaut und weil sie zu wenig ausgebildet und fähig waren sie selbst zu entschlüsseln, haben sie unsere Wissenschaftler gleich noch mitgenommen. Sie wären nie oder höchstens Jahrzehnte später ins All geflogen ohne Wernher von Braun und andere Wissenschaftler. Früher hießen die wichtigsten Stände: Nährstand, Lehrstand, Wehrstand. Die Menschen brauchten Nahrung, Bildung und eine ausreichende Verteidigung. Heute haben wir praktisch nichts mehr davon: statt gesunder Ernährung Junk-Food, statt Bildung Verblödung und statt Verteidigungsfähigkeit eine Truppe, die eine Lachnummer mit einer Stöckelschuhoma an der Spitze ist. Unsere gesamte Bundeswehrausstattung ist seit Jahren desolat, weil man alles verlottern lassen hat, wir sollten uns ja gar nicht verteidigen können. Mehr …

12.05.2022: Wie der Zeitgeist der letzten Jahrzehnte kontrolliert und gesteuert wurde: Die dunkle Seite der Musikindustrie - (Mark Devlin im Interview bei Resolving Reality Radio)

06.05.2022: Die Rückkehr der „Großen Zeit“. Das Gedicht „Große Zeiten“ von Erich Kästner lässt sich mühelos auf die aktuelle gesellschaftspolitische Situation übertragen. Unsere aktuelle Krisensituation erweckt in vielerlei Hinsicht Assoziationen zu den späten 1920er- und frühen 1930er-Jahren, sowohl was die gesellschaftliche Stimmung als auch die politische Zeitenwende anbelangt. Einer der führenden Literaten der späten Weimarer Republik war der Dichter, Journalist und spätere Kinderbuchautor Erich Kästner, der den Geist seiner Epoche frühzeitig erfasst und sich als Mahner zu Wort gemeldet hat. In seinem Gedicht „Große Zeiten“ von 1931 komprimiert er brillant das Wesen seiner Gesellschaft und seiner Zeit, die der unseren bedrohlich nahekommt. Im folgenden Essay arbeitet der Autor die Parallelen heraus. Mehr ...

Die natürliche Normalität. Wir haben das Recht, in einer analogen Welt zu leben, in welcher wir weder überwacht werden, noch einer gesundheitsschädigenden Strahlenlast ausgesetzt sind. Unzählige Artikel und Bücher sind während der Corona-Ära, seit die schlimmste aller Seuchen im Frühjahr 2020 in diesem Land zu wüten begann, von mutigen Menschen geschrieben und von weiteren mutigen Menschen veröffentlicht worden. Diese Krise hat offenbart, dass es in unserer Heimat ganz besondere Menschen in allen gesellschaftlichen Bereichen gibt. Nun steht uns unter anderem umfangreiches Fachwissen darüber zur Verfügung, was geschehen ist und welche Zukunft sich die tatsächlich Herrschenden für ihre Untertanen ausgedacht haben. Natürlich alles nur zu unserem Besten. Aber fehlt da vielleicht noch etwas an Wissen? Möglicherweise etwas ganz Wichtiges? Mehr …

Marktwirtschaft im Strudel der Guthaben. 32 Millionen Euro für einen Fussballer. 44 Milliarden Dollar für Twitter. Warum uns dies Angst machen sollte. Der norwegische Fussballer Erling Haaland soll bei seinem neuen Verein Manchester City ein Grundsalär von 31,4 Millionen Euro verdienen. Mit Siegprämien und Werbeeinnahmen läppern sich weit über 50 Millionen zusammen. Der 260 Milliarden Dollar schwere Tesla-Gründer Elon Musk hat für 44 Milliarden Dollar Twitter gekauft. Die beiden Ereignisse hängen so zusammen: Fussballer wie Haaland, Tennisstars wie Federer, UBS-Chefs wie Sergio Ermotti und Ralph Hamers und viele Millionen Grossverdiener sind das «Kleinvieh», mit deren Mist Grossinvestoren wie Elon Musk, Warren Buffet oder Larry Fink von Blackrock die ganze Welt kaufen können – und damit noch mächtiger werden.
Das Grundübel der globalisierten Marktwirtschaft ist die einseitige Einkommensverteilung. Portale wie TripAdvisor beispielsweise kassieren weltweit 10 bis 25 Prozent auf den Zimmerpreis. Das schenkt ein. Die rund 3’000 Angestellten verdienen mit gut 100’000 Dollar jährlich doppelt bis vierfach so viel wie die Leute, die in der Reisebranche die eigentliche Arbeit machen. Und CEO Stephen Kaufer hat seit der Gründung vor 20 Jahren 919 Millionen Dollar kassiert. Federer, Haaland, Kaufer und Konsorten können auch bei bester Spendierlaune nur einen Bruchteil ihrer Einkommen konsumieren. Der grosse Rest bleibt als Guthaben stehen und wird – zum Beispiel – in Anteilscheine von Berkshire Hathaway investiert, dem 960 Milliarden Dollar schweren Anlagefonds von Warren Buffet. Und weil man mit viel Geld viel bewegen kann, fuhren Buffets Aktionäre im Schnitt der letzten 50 Jahre 20 Prozent Rendite ein. Da rollt ein Schneeball. Mehr …

05.05.2022:  Endsieg des Materialismus. Das Corona-Geschehen ist Gipfelpunkt eines schulmedizinischen Rollbacks, das alternative Heilweisen wie die Homöopathie wieder auszugrenzen versucht. Sie war bereits lange Zeit die dominante Medizin-Ideologie gewesen: die Schulmedizin und ihre auf dem materialistischen Paradigma beruhende Lehre vom menschlichen Körper als einer komplexen, gelegentlich reparaturbedürftigen Maschine. Doch das genügt ihr jetzt nicht mehr. Sie will nicht die meisten medizinischen Eingriffe bestimmen, sondern alle. „Du sollst keine anderen Halbgötter (in Weiß) neben mir haben!“ So wie es auch nicht genügt, dass eine satte Mehrheit von 60 oder 70 Prozent der Menschen geimpft ist. Ja, selbst bei 90 Prozent bestünde noch verschärfter Manipulationsbedarf, bis auch die letzte Bastion des Andersseins gefallen ist. Man nennt das in anderem Zusammenhang auch Totalitarismus. Die Angriffe auf die Homöopathie, die Anthroposophie, auf Heilpraktiker und „Esoteriker“ nehmen zu. Ebenso die Aggressivität, mit der die Kampagne betrieben wird. Klar, es geht um viel Geld, gerade die „Vorsorgemedizin“ – gipfelnd im Vorgang des Impfens – hat Blut geleckt. Da muss die professionelle Nahrungskonkurrenz ausgeschaltet werden. Das Imperium fährt eine Zero-Alternativmedizin-Strategie. Und offensichtlich geht das Kalkül auf … Mehr …

Das Ende der Weltenbummelei. Auslandsreisen für alle sind ein Phänomen der vergangenen 70 Jahre — der Great Reset könnte den Tourismus wieder zum Privileg einer kleinen Minderheit machen. Im Jahr 2019 wurden 1,46 Milliarden Auslandsreisen gezählt. Der Tourismus zählte damit, neben der Auto- und Mineralölindustrie, zu den umsatzstärksten Wirtschaftssektoren. Die Corona-„Pandemie“ führte jedoch diesbezüglich zu einem massiven Einbruch. Touristische Mobilität befindet sich im Visier der globalistischen Strategen und ihres Great Reset. Wir beschäftigen uns hier mit der historischen Entwicklung und ökonomischen Bedeutung des Tourismus sowie seinen sozialen, kulturellen und ökologischen Folgen. Darüber hinaus diskutieren wir die Perspektiven des Tourismus angesichts von Coronaregime, Energiepreissteigerungen und einer Art Re-Feudalisierung der Gesellschaft. Mehr …

Die Ethik des Impfens. Nicht unsere Ideen bestimmen unsere Entscheidungen, sondern unser Menschenbild. Wie wollen wir leben? Was für Menschen wollen wir sein? Welches Weltbild steht hinter unseren Entscheidungen? Diese grundsätzlichen Fragen unserer Zeit spalten die Menschheit in zwei Lager, zwischen denen es kaum noch Berührungspunkte zu geben scheint. Impfen oder Nichtimpfen? Überwachung oder Freiheit? Maschine oder Mensch? Nach seinem Anfang 2022 im Rubikon-Verlag erschienenen Bestseller „Der Kult“ (1) bearbeitet der Philosoph Gunnar Kaiser in seinem vom Europa-Verlag herausgegebenen Buch „Die Ethik des Impfens“ (2) die Frage nach der Wiedergewinnung der Mündigkeit. Mehr …

04.05.2022: Die aufgeschobene Friedensarbeit. Eine neue Sicherheitsarchitektur steht zur Debatte — diese kommt allerdings zu spät und umfasst nicht den gesamten eurasischen Raum. Im Krieg, der gegenwärtig in der Ukraine stellvertretend zwischen dem „Westen“ und Russland geführt wird, sprechen deutsche Politiker davon, jetzt eine Sicherheitsarchitektur für Europa entwickeln zu wollen. Gut. Aber warum nur für Europa? Warum erst jetzt? Und warum nicht für den ganzen eurasischen Raum mit Wirkung auf die globale Stabilität? Warum musste Russland nach der Auflösung der Sowjetunion in zügellosem Triumphalismus erst als „Regionalmacht“ gedemütigt werden, ohne zu bedenken, welche Gegenkräfte damit auf den Plan gerufen würden? Warum musste die Ukraine erst durch das Chaos des Maidan, erst durch acht Jahre eines blutigen Bürgerkrieges zwischen Kiew und den abgespaltenen Provinzen Lugansk und Donezk gezogen, warum schließlich erst in das für die Ukraine desaströse Martyrium der Ausweitung dieses Bürgerkrieges zum Krieg mit Russland getrieben werden, ohne den militanten Nationalismus zu bedenken, der damit provoziert würde? Warum mussten Europa, Eurasien, die Welt erst wieder an den Rand eines globalen Krieges gebracht werden, statt das Ende des „Kalten Krieges“ dafür zu nutzen, eine neue Ordnung im friedlichen Zusammenwirken eurasischer Staaten zu sichern, die auch das globale Zusammenleben stabilisiert? Mehr …

03.05.2022: DEUTSCHE DUMMHEIT  

30.04.2022: Das Trauma der Deutschen. Der Zweite Weltkrieg wirkt bis heute emotional in den Deutschen nach — erkennen wir die Schatten der Vergangenheit, können wir uns von ihnen befreien. Ein Problem zu erkennen und es zu lösen, sind zwei verschiedene Dinge. Die erklärten Ziele von Frieden, Gewaltlosigkeit und Toleranz finden bei Politikern und anderen Entscheidungsträgern und selbst in der Bevölkerung oft keine Entsprechung im Verhalten. Woher kommt dieser Widerspruch? Die Therapeutin Gabriele Baring sucht in der Geschichte der Deutschen, die von zwei Weltkriegen und von Schuld geprägt ist, nach möglichen Ursachen dafür. Wenn wir als Menschheitsfamilie Frieden stiften möchten, besteht ein erster Schritt darin, Frieden in unserer eigenen Familie und dadurch auch in uns selbst zu finden, indem wir verdrängte Traumata aus der Vergangenheit endlich ans Tageslicht holen. Eine Einladung, sich der eigenen Familiengeschichte zuzuwenden. Für das eigene Wohl und vor allem für den Frieden. Eine Rezension zum Buch „Die geheimen Ängste der Deutschen“. Mehr …

Die Folgen des Krieges - Teil 1 # What's Up Prof. Walter Veith, Martin Smith  

29.04.2022: Die Erlösung vom Bösen. Das Ringen der antagonistischen Kräfte wird undurchsichtiger, da sich zunehmend das „Böse“ als das „Gute“ ausgibt. Sich krankspritzen lassen für die Gesundheit? Den Frieden herbei bomben? Aufrüsten für die Vermehrung der Humanität auf dieser Welt? Mehr denn je verkleiden sich die destruktiven Kräfte heute mit „Werten“, Moralismus und Scheinidealismus. Wir wissen nicht, ob sich hinter allen guten Absichten Böses versteckt. Sicher ist aber: Keine böse Tat hat sich je ganz offen gezeigt, ohne auf eine vermeintlich gute Absicht zu verweisen. Der Schatten der negativen Kräfte reicht von der Antike bis heute. Viele große Denker und Denkerinnen bemühten sich bereits darum, das Böse zu deuten, es in Worte zu fassen, um daran anknüpfend Erlösung von Selbigem zu finden. Den destruktiven Kräften zu entfliehen ist alles andere als einfach. Gerade dann, wenn das Böse im Gewand des Guten auf der Bildfläche erscheint. Mehr …

28.04.2022: Westliche Überheblichkeit. Im Rubikon-Exklusivinterview erläutert die Schauspielerin Gabriele Gysi, dass der Westen alles andere als die moralische Speerspitze der Welt sei, sondern, im Gegenteil, die Menschheit an den Rande des Abgrunds geführt habe. Von „westlichen Werten“ ist oft die Rede. Doch wo sind diese Werte hin? Und waren sie eigentlich jemals wirklich vorhanden? Mit diesen Werten — ob sie nun existieren oder nicht — legitimiert der Westen sein paternalistisches Verhalten gegenüber dem Rest der Welt. Zu Recht? Die Schauspielerin Gabriele Gysi stellt in ihrem neuesten Vortrag dem Westen ein gänzlich anderes Zeugnis aus. Mehr …

Die Barbaren sind wir. Der Westen projiziert seine eigenen Negativ-Eigenschaften auf die übrige Welt. Moralische Überheblichkeit ist im Westen nichts Neues. Doch die Werte, mit denen sich der Westen so gerne schmückt, entpuppen sich zunehmend als unverbindliche Aushängeschilder. Die größer werdende Kluft zwischen moralischer Hochnäsigkeit gegenüber dem Rest der Welt und den immer deutlicher hervortretenden Unzulänglichkeiten im Westen selbst macht dieses selbstüberhöhende Gebaren immer unerträglicher und unglaubwürdiger. Gerade dann, wenn das entkernte Wertesystem der übrigen Welt immer aggressiver aufgezwungen wird. Die Schauspielerin und Regisseurin Gabriele Gysi hat diesem unterträglichen Zustand einen Text der Entrüstung gewidmet. Mehr …

27.04.2022: Platzhalter

26.04.2022:  Die eurasische Brücke brennt. Der Russlandexperte Alexander Rahr beklagt, dass die deutsch-russische Freundschaft in Scherben liegt, und warnt vor den Gefahren der westlichen Hochnäsigkeit. Osteuropa-Historiker, Politikberater und Publizist — das und noch mehr ist Alexander Rahr. Er gilt als exzellenter Kenner Russlands. In seinem jüngsten Buch stellt er russische „Deutschland-Kenner“ und ihre Sichtweisen vor. Er weist zudem auf ein zutiefst gestörtes Verhältnis zwischen den beiden Ländern zum Zeitpunkt der Niederschrift seines Werkes hin. Daraus wurde inzwischen Feindschaft. Die schlimmsten Befürchtungen des Experten sind eingetreten. Mehr …

Die Küchenpsychologie. Psychologische Ferndiagnosen erfreuen sich in der Corona- und Ukrainekrise zunehmender Beliebtheit. Als Küchenpsychologie bezeichnet man umgangssprachlich den Versuch, Ferndiagnosen zu stellen, ohne sich näher mit der analysierten Person oder den zugrunde liegenden Sachproblemen beschäftigt zu haben. Die Corona- und die Ukrainekrise haben diesem Phänomen gesellschaftlich Vorschub geleistet: Zu bequem ist eine Einteilung der Welt in die Guten, rational Handelnden auf der einen und die Bösen, Irrationalen, ja Wahnsinnigen auf der anderen Seite. Diese Bequemlichkeit birgt die Gefahr, dass eines Tages jeder Widerspruch zur Mehrheitsmeinung als krank deklariert wird. Sie ist zudem das Ende jeder echten Wissenschaft und begünstigt totalitäres Denken. Mehr

Discounter ALDI: Babys sind eklige Monster, die sich im Körper einnisten und sich von der Mutter ernähren. In einem Video des deutschen Lebensmittelhändlers Aldi mit dem Titel "Bitte keine Kinder" vergleicht die aggressive Feministin "Ida Marie" Kinder mit mörderischen außerirdischen Monstern aus dem Film "Alien". Ihre menschenfeindliche Position begründet sie im Film des Händlers folgendermaßen: "Hast du mal Alien gesehen? Wo das Alien so in ihr drin ist und sich von ihr miternährst? Ich find die Vorstellung [der Schwangerschaft] komplett gruselig." Mehr …

Archivmeldung vom 16. April 2016: Zweierlei Maß. "In einer Zeit, wo selbst ernannte Herrscher, im Namen der Demokratie, ihre Diktaturen ausleben, und das Volk zu modernen Sklaven in Gesundheit, Finanzen und Meinung formen... in solch einer Zeit ist ein grundlegender Herrschaftswechsel unabdingbar. Die Kurzdokumentation „Zweierlei Maß“ zeigt auf der einen Seite die zwei Maße auf, mit denen diese Herrscher messen, und auf der anderen Seite, wie einfach ein Herrschaftswechsel ist, sobald sich Menschen wieder zusammenschließen." Video und mehr …

16.04.2022: Konrad Lorenz - Der Abbau des Menschlichen Teil 01

15.04.2022: Was aktuell im Hintergrund der medialen Kriegspropaganda passiert. Ich bin nicht bereit die Aggression gegen Russland mitzutragen, sondern verabscheue, die politisch und mediale Kriegstreiberei. Man muss schon alle Geschichtsstunden in der Schule geschwänzt haben, um nicht zu wissen, dass die wichtigste Voraussetzung für Frieden in Europa, der Frieden mit Russland ist. Hiermit möchte ich mich bei unseren russischen Mitbürgern, die oft schon seit Jahrzehnten bei uns leben und arbeiten, für den puren Rassismus der Bundesregierung, vieler sogenannter Gutmenschen, Wirtschaftsführer und Sportler entschuldigen. Es ist einfach nur widerlich, wie man hier gegen Menschen vorgeht, die rein gar nichts mit dem Weltgeschehen zu tun haben. Es ist mir nur noch peinlich was da abgeht. Haben wir denn nichts aus der Vergangenheit gelernt?????
Wenn man bedenkt, wie sich die NATO seit dem Ende der Sowjetunion systematisch an die Grenzen Russlands vorgearbeitet hat, wird jedoch deutlich, dass nicht Moskau eine expansive Strategie fährt, sondern Washington. Seit dem Ende des Kalten Krieges wird Russland Schritt für Schritt eingekreist und bedrängt, obwohl das Gegenteil versprochen wurde.Hiermit möchte ich mich bei unseren russischen Mitbürgern, die oft schon seit Jahrzehnten bei uns leben und arbeiten, für den puren Rassismus der Bundesregierung, vieler sogenannter Gutmenschen, Wirtschaftsführer und Sportler entschuldigen. Es ist einfach nur widerlich, wie man hier gegen Menschen vorgeht, die rein gar nichts mit dem Weltgeschehen zu tun haben. Es ist mir nur noch peinlich was da abgeht. Haben wir denn nichts aus der Vergangenheit gelernt????? Mehr …

25.04.2022: Zukunftspessimismus: Jugendliche wollen lieber in der Vergangenheit leben. Gelungene Propaganda: Deutsche Jugendliche haben panische Angst vor der Zukunft. Die panische Angst um Klimakatastrophe und Weltuntergang durch die angeblich menschgemachte Erderwärmung, die den Kids heute schon im Teenie-Alter eingeflößt wird, fordert ihren seelischen Tribut: Inzwischen wollen die meisten deutschen Jugendlichen am liebsten in der Vergangenheit leben, wie eine neue Umfrage zeigt. Mehr Zukunftspessimismus war nie. Mehr …

18.04.2022: Ein Job mit Sinn: Warum Nachhaltigkeit auch im Beruf immer wichtiger wird. Ob ökologische Produktion, transparente Lieferketten oder soziales Engagement – auch für Unternehmen rücken Nachhaltigkeitskriterien zunehmend in den Fokus. Auch bei der Jobsuche werden ethische Kriterien für Bewerberinnen und Bewerber immer bedeutender. Aber wie erkennt man einen nachhaltigen Job? Sinnstiftende Arbeit gewinnt an Bedeutung. Menschen wollen ihre Lebenszeit verstärkt mit einer sinnvollen Tätigkeit verbringen, anstatt nur Geld zu verdienen. Der Fachkräftemangel verstärkt diesen Effekt, da es in vielen Branchen einfacher wird, eine neue Stelle zu finden als noch vor einigen Jahren. Der Arbeitsmarkt entwickle sich infolgedessen vom einem Angebots- zum Nachfragemarkt. Der Studie zufolge kündigte jeder vierte Wechselwillige seinen Job, ohne bereits einen neuen in Aussicht zu haben. Mehr …

15.04.2022: Wieder blüht uns eine neue Physik mit einem neuen Weltbild. Schon wieder müssen wir wegen einer neuen Physik unser Weltbild umkrempeln. Doch zum Glück bleibt zur Anpassung noch etwas Zeit. Nach der medialen Euphorie über das Higgs-Teilchen («Gottesteilchen»), das unser bisheriges Weltbild angeblich zusammenbrechen liess, ist es wieder einmal so weit: Auf die Menschheit wartet erneut eine neue Physik und auch ein neues Weltbild – wenn man den neusten Schlagzeilen der Presse Glauben schenken würde. Mehr …

14.04.2022: Aufklärung muss erzwungen werden, sie fällt nicht vom Himmel. Werden wir in Sachen Corona einen Moment der Wahrheit erleben? Dafür müsste zuerst wieder eine echte Zivilgesellschaft hergestellt werden. Wer die Argumentationspirouetten der letzten Wochen und Monate noch im Kopf hat, die vielen Zusicherungen, die enttäuscht wurden, die falschen Versprechen von Freedom Day und Pandemie-Ende, dem fällt es naturgemäß schwer, daran zu glauben, dass es jemals so etwas wie eine Aufarbeitung der Corona-Pandemie geben wird. Denn was sollen die Pandemie-Treiber aus Politik, Medien und «der Wissenschaft» jetzt auch machen: sich selbst teeren, federn und rückwärts auf einem Esel aus der Stadt reiten? Keine Aufklärung in Sicht. Wir haben zwei Jahre systemisches Versagen auf ganzer Linie erlebt. Kaum eine Institution gab es, die nicht Schuld auf sich geladen hatte: Politik, Medien, Wissenschaft, Kirchen, das Rechtssystem. Systeme erneuern sich jedoch nie aus sich selbst heraus. Sie sind träge. Sie können allenfalls durch äußere Erschütterung zur Reformierung gebracht werden. Dafür braucht es jedoch eine Art Nullpunkt, von dem man einen Neustart beginnen kann. Mehr …

09.04.2022: Von Krieg zu Krieg. Als hätte der Kampf gegen das Virus nicht schon genug Schaden hinterlassen, galoppiert die Gesellschaft nun in einen neuen Krieg und beweist damit ihre Lernresistenz. Nach dem Krieg ist vor dem Krieg. So scheint es jedenfalls, betrachtet man das Verhalten eines Großteils der deutschen Bevölkerung. Wie von Sinnen fügt sich eine große Mehrheit der Bürger willfährig und mit Begeisterung einer selbstzerstörerischen Agenda nach der anderen. Dabei stört es sie gar nicht mehr, dass die Wahnsinnsmaßnahmen gar keine konkrete Zielvorgabe zu besitzen scheinen. Das zwecklose Mittel wird selbst zum Zweck. So wie die Corona-Maßnahmen nichts weiter gebracht haben als Verelendung, Verarmung und Verschlechterung des allgemeinen Gesundheitszustands, wird nun inbrünstig die volkswirtschaftliche Selbstzerstörung bejubelt. Dass das angestrebte Ziel — Russlands Wirtschaft zu ruinieren, als Vergeltung für den Angriff auf die Ukraine — auch in diesem Fall illusionär ist, kümmert die wenigsten. Ein Großteil der Bevölkerung ist mittlerweile mental sturmreif geschossen. An die Stelle von dringend gebotenem Pazifismus tritt blinder Aktionismus. Mehr …

08.04.2022:  Geordnetes Unrecht. Die Coronakrise hat einen Mangel an natürlichem Rechtsempfinden offenbart — da erscheint der Einsatz künstlicher Intelligenz in der Justiz als mögliche Lösung. Ist Justitia wirklich blind? Gerade die Vorgänge im Zusammenhang mit der juristischen Aufarbeitung der Corona-Bestimmungen lassen Zweifel daran aufkommen. Eher scheint es, als ob die Göttin der Gerechtigkeit in zu viele Richtungen schielen würde, bevor sie ihr Urteil fällt. Ist der Prozessbeteiligte arm oder reich? Handelt es sich um einen Vertreter der „Obrigkeit“ oder nur um einen Menschen wie dich und mich? Ist ein bestimmtes Urteil politisch opportun, und was bedeutet ein Richterspruch für die Karriere des Richtenden? Alle diese Rücksichtnahmen spielen eine Rolle und verfälschen die Gerichtsentscheidung. Manchmal beschleicht einen das Gefühl, so gut wie alles sei wichtiger als Gerechtigkeit, wenn es um das Justizwesen geht. Wie könnte man zu wirklicher Objektivität zurückkommen, zu Urteilen, die dem Gesetz ohne jede persönliche oder politische Einfärbung zur Geltung verhelfen? Hier kommt eine originelle Idee ins Spiel: Künstliche Intelligenz, programmiert mit allen relevanten Gesetzen und Präzedenzfällen, könnte der Gerechtigkeit heutzutage näherkommen als die „Krone der Schöpfung“. Ein Kompliment für Richterinnen und Richter ist dieser Trend nicht. Es scheint, als ob reale Urteile heute dermaßen zum Verzweifeln sind, dass daran gemessen selbst Roboter eine Hoffnung darstellen. Mehr …

Souverän am Gängelband. Die Mächtigen stören sich nicht an einer „Mehrheitsherrschaft“, solange sie das Bewusstsein der Massen geschickt lenken können. Ein Missstand hält sich umso länger, je weniger wir ihn als solchen erkennen können. Würden die Vertreter unseres Staatssystems offen zugeben, dass sie eine Diktatur oder Oligarchie anstreben, könnten die Bürger offen dagegen Widerstand leisten. So aber profitieren die Mächtigen von dem Glauben der Massen an die Echtheit der Demokratie. Wie anderswo „Patriotismus“ oder „Sozialismus“, markiert das Wort „Demokratie“ zugleich den Minimalkonsens und den Fetisch eines seiner selbst zunehmend unsicheren Gesellschaftssystems. Wird jemand, wie die Grundrechtsdemonstranten zu Corona-Zeiten, als „demokratiefeindlich“ abgekanzelt, kann dies für die Betreffenden das gesellschaftliche Aus bedeuten. Die Sakralisierung der Demokratie nimmt im selben Maße zu, wie ihre reale Substanz schrittweise ausgehöhlt wird. Das herrschende Machtkartell agiert eher nach dem Motto: „Ihr könnt gern eure Meinung in Wahlen und Abstimmungen ausdrücken, solange ihr nicht ernsthaft erwartet, dass wir uns danach richten.“ Der Autor unternimmt eine Reise durch die Geschichte des Demokratiebegriffs — von den alten Griechen bis zu Mausfeld und Meyen. Mehr …

"Der Krieg in der Ukraine ist der alte Kampf zwischen dem Werden und Vergehen zweier Welten". Der anstehende "Regime-Change" in USA: Scheideweg zum Atomkrieg, oder zum Ende der Bedrohung der Menschheit durch die USA? Augusto Zamora war Professor für Völkerrecht an der Universität von Madrid sowie Gastprofessor an verschiedenen Universitäten Europas und Lateinamerikas. Er war Botschafter Nicaraguas in Spanien und juristischer Direktor des Außenministeriums von Nicaragua. Prof. Zamora publizierte am 2. März 2022 auf CUBA DEBATE einen erstaunlichen Beitrag unter dem Titel "La muerte de Europa y el parto de un nuevo orden" (Der Tod Europas und die Geburt einer neuen Ordnung). Von einer gewissen Genugtuung könnten wir vom NJ erfüllt sein, unsere Analysen von einem so hochgradigen Wissenschaftler und Politiker bestätigt zu bekommen, wenn am Ende nicht der von Amerika geplante Atomkrieg lauerte. Aber, eine berechtigte Hoffnung wächst dennoch aus diesem in der Ukraine stattfindenden Stellvertreterkrieg, was der Große Hölderlin in Patmos mit den kosmisch wirkenden Worten so verewigte: "Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch." Wir möchten die heutigen Analysen mit  diesem Satz von Prof. Zamora einleiten: "Der Krieg in der Ukraine ist der alte Kampf zwischen der Welt, die geboren werden will, und der Welt, die sich weigert, zu sterben." Mehr …

Christenverfolgung weltweit. Derzeit herrscht die größte Christenverfolgung aller Zeiten. Hier erfahren Sie, welche Formen diese Verfolgung genau annimmt, wie sich die Situation für verfolgte Christen in den jeweiligen Ländern unterscheidet und wann Open Doors eigentlich von Verfolgung spricht. Die Intensität der Christenverfolgung hat auch im letzten Jahr weltweit zugenommen. Weltweit sind mehr als 360 Millionen Christen wegen ihres Glaubens intensiver Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt. In den 50 Ländern des Weltverfolgungsindex gilt dies sogar in einem sehr hohen bis extremen Maß; davon betroffen sind 312 Millionen der dort lebenden 737 Millionen Christen. Hier eine Auswahl der Entwicklungen und aktuellen Schwerpunkte in Bezug auf die Situation verfolgter Christen. Mehr …

07.04.2022: Die mundtote Gesellschaft. Der Sozialpsychologe Nikolai Zinke spricht im Interview mit Angela Mahr über Ursachen und Wirkungsweise einer tiefgreifenden Beeinflussung und Spaltung der Gesellschaft. Am 7. April 2022 berät der Bundestag erneut über eine Impfpflicht. Ein Szenario wie dieses wäre vor etwas mehr als zwei Jahren in unserem grundsätzlich demokratisch gesinnten Land noch unvorstellbar gewesen. Was haben zwei Jahre Corona mit uns als Gesellschaft gemacht? Wie konnte es so weit kommen? Eine mögliche Impfpflicht galt im Jahr 2020 noch als „Verschwörungstheorie“. Wie entsteht Framing? Welche Rolle spielen unsere Universitäten dabei? Können Wissenschaftler auch dabei helfen, ein Framing zu durchbrechen? Ein aufschlussreiches Gespräch über die Mechanismen, welche einer folgenschweren medialen Manipulation zugrunde liegen. Angela Mahr führte es mit Nikolai Zinke, aus sozialpsychologischer Sicht. Mehr …

Jenseits von Angst. Furchtlosigkeit ist nicht nur möglich, sondern auch nötig für das echte Leben — sie zu erlangen sollte gerade jetzt höchste Priorität haben. Die politisch-mediale Eskalation hat — mal wieder — ihre Farbe gewechselt und nimmt immer weiter Fahrt auf; mit dem Bespielen der tiefsten Töne der Angstklaviatur sollen nun scheinbar auch die bislang nicht ins Netz Gegangenen geködert werden. Man benötigt nur ein wenig Distanz zum Geschehen, um wahrzunehmen, wie unglaublich plump und entlarvend dabei vorgegangen wird — was im Übrigen auch einiges über die innere Verfassung der Matrixherrscher verrät. Unseren eigenen Ängsten mehr denn je wahrhaft die Stirn zu bieten, uns ihnen nicht zu beugen und damit den rein reaktiven Handlungen zu widerstehen, ist gerade jetzt einer der revolutionärsten Akte, die wir vollbringen können. Denn ohne Angst ist der Film aus; und ein einziger Mensch ohne Angst ist wirksamer als Tausende mit. Mehr …

06.04.2022: Freiwillige Unfreiheit. Die pandemische Notsituation ist nicht vorbei, wir treten vielmehr in eine neue Phase ein, in der die Bevölkerung sogar nach Maßnahmen schreit. Vögel, die im Käfig nie das Fliegen lernten, werden sich wohl immer vor der Freiheit jenseits der Gitterstäbe fürchten. Die Deutschen — so scheint es — hat man in den vergangenen zwei Jahren durch die Panik-Politik mit einer Mischung aus Angst und erlernter Hilflosigkeit übermannt. Vor allem Angst und Hilflosigkeit im Angesicht der Freiheit. Durch das mantraartige Eintrichtern der Sicherheits-Dogmen wurden die Ketten in die Köpfe vieler Deutscher verpflanzt, sodass es ihrer im Außen gar nicht mehr bedurfte. Die Gefängnismauern kamen immer näher, mit dem Ergebnis, dass sie jetzt im Geist der Menschen selbst aufragen. Auf erschreckende Weise wurde dies im April diesen Jahres sichtbar, als in weiten Teilen des angstgeschüttelten Landes die Maßnahmen aufgehoben wurden — und viele Menschen sich dennoch weiterhin an diese hielten, sie geradezu einforderten. Die Maske wurde offenkundig für viele zu einem neuen Körperteil des Homo pandemicus, sodass ein dauerhaftes Ablegen derselben einer Amputation gleichkäme. Dass die Maßnahmen inzwischen jeder Sinnhaftigkeit entbehren, scheint niemanden so recht zu kümmern. Die ritualisierten Hygiene-Gesten wurden zu einem fortdauernden Selbstzweck. Als kritischer Beobachter kommt man unweigerlich zu dem Resümee: Man kann die Deutschen aus dem Lockdown holen, aber den Lockdown nicht aus den Köpfen der Deutschen. Er kam, um zu bleiben. Mehr …

05.04.2022: Der Verlust der Verbindlichkeit. Die „Alles kann, nichts muss“-Mentalität der modernen Gesellschaft entwertet all das, was unser Leben lebenswert macht. Ist im Zwischenmenschlichen nichts mehr verbindlich, so verlieren wir die Verbindung zueinander. Wofür lohnt es sich — so kalkuliert der Mensch in der modernen Zivilisation —, in schweren Zeiten treu zu bleiben, wenn die unbeschwerte Alternative immer verfügbar ist? So kündigen wir Beziehungen und Bündnisse in dunklen Tagen, um sie für einen ebenso temporären Zeitraum gegen vermeintlich Besseres, da Glück Verheißendes auszutauschen. Doch das Prickelnde des Neuen versiegt genauso schnell, wie es gekommen ist. Fehlt mangels Verbindlichkeit das Beständige, so ist dies auf Dauer nicht erfüllend. Ohne Verbindlichkeiten und mit dem Fokus auf das schnell zu Erreichende glauben wir, dem Glück hinterherzujagen, und verstehen dabei nicht, dass wir in Wahrheit vor ihm davonlaufen. Mehr …

SLAYER – LIVE-PERFORMANCE – GRAMMY AWARDS 2022 -  achtet auf den Text und schaut euch an wie der Satanismus verbreitet und gehuldigt wird. Wir leben in einem kranken Zeitgeist…..

04.04.2022: Die Masse der Michl-Deutschen ist offenbar übelst hirngewaschen. Mit dekadenter Lust suhlt man sich knechtselig, schlicht masochistisch in der ewigen Schuldfalle der geschichtlichen Vergangenheit und betet unterwürfig den Götzen Multi-Kulti an. Auf Knien, ehrlos, würdelos, ohne Stolz und Charakter vegetiert so die Masse der deutschen Schlafschafe gebückt und perfekt politisch korrekt dressiert vor sich hin. Gehorsam versucht der Gutmensch alle Welt zufrieden zu stellen und sogar das (vom Menschen nicht beeinflussbare) Weltenklima zu retten, wie es von unserer Establishment-Politclique der CDU/CSU/SPD/GRÜNE/LINKE/FDP – Fraktion diktatorisch befohlen wird. Also: Deutsch-Michl, bete und arbeite, sei nicht faul, zahl deine Steuern und halt´s Maul. Mehr …

03.04.2022: Vom göttlichen Stolz diktiert. Solche Menschen wollen wir. Nur mit ihnen erlangen wir unsere Freiheit zurück. Ungebrochenes Rückgrat, Gottesstolz allein sind die Waffen gegen die Völkerverderber. Almut Rosebrock schrieb an Janosch Dahmen, den gesundheitspolitischen Sprecher der GRÜNEN, und an „Mitadressaten“ einen sehr berechtigten geharnischten Offenen Brief. Denn, was wir heute in Deutschland erleben, ist das, was treffend auch von Klaus Kunze in seiner Schrift (Herausgeger „Die deutschen Konservativen e.V.“) von „Unserer neuen Unmündigkeit“ benannt wird: Mehr …

Archivmeldung vom 30.09.2016: Über Deutsche Neurosen - Gerard Menuhin  

02.04.2022: Die neuen Medien. Im Rubikon-Exklusivgespräch diskutieren der Filmproduzent Jimmy Gerum, Ken Jebsen, die Medienkritikerin Maren Müller und der Publizist Dirk Pohlmann mit Walter van Rossum über die freien Medien, die unser Land jetzt braucht. Jimmy Gerum will den Öffentlich-Rechtlichen die finanzielle Grundlage entziehen. Mit seiner Aktion Leuchtturm ARD organisiert er einen Streik der Zwangsgebührenzahler. Maren Müller glaubt nicht mehr an eine Reformierbarkeit der Anstalten. Kayvan Soufi — formerly known als Ken Jebsen — auch nicht. Mit einem reformierten Egon Krenz hätte man nach 1989 auch keine bessere DDR errichten können. Ihn beschäftigt die Installation einer neuen dezentralen Technik, die journalistische Unabhängigkeit erst ermöglicht. Dirk Pohlmann indes glaubt an die Macht der Aufklärung durch intelligente und humane Medien. Mehr …

Falsche Freunde, falsche Feinde. Im Ukrainekrieg ist nichts, wie es scheint — beide Konfliktparteien sind sich abseits der Gefechte in einem Punkt erschreckend einig. Jeder Krieg ist falsch. Da gibt es keine Grauzonen. Waffen bringen keinen Frieden. Dieser Text ist somit weder als Zustimmung zum Vorgehen eines wahnsinnigen russischen Zaren und seiner chinesischen Verbündeten zu verstehen noch als Rechtfertigung für die Eskalationspolitik von US-Hegemonie, NATO und EU. Denn jedes dieser Systeme steht mittlerweile offensichtlich für ein und dasselbe: Tyrannei. Die westlich bejubelten Kräfte in der Ukraine haben braune Schattenseiten. Aber auch auf der russischen Seite wie bei den NATO-Staaten wird gelogen und manipuliert, zählt ein Menschenleben nicht viel. Der Einzelne dient lediglich als Verfügungsmasse für globale Umgestaltungspläne, denen sich — hinter den Kulissen — alle Beteiligten verschrieben haben. Mehr

30.03.2022: Ken Jebsen im Gespräch – Zur Problemlage des aktuellen Zeitgeistes 

Gebrüll und Offenbarung. Das derzeitige Verhalten des Westens offenbart die Zusammenhänge zwischen den Ereignissen in der Ukraine und den Protesten gegen die Coronamaßnahmen. Teil 1/2. Im Jahr 2018 hat Daniel Sandmann zur Handke-Debatte einen Beitrag auf Telepolis geschrieben, in dem er die Causa Peter Handke und Jugoslawienkrieg umfassend unter verschiedensten Gesichtspunkten auffächerte und zerlegte. In der „Tradition“ jenes Textes widmet er sich nun auch dem Krieg in der Ukraine und den Reaktionen hier im Westen darauf. Dabei spielt — nicht unwichtig für Rubikon-Leser — die Verbindung zwischen dem Ukrainekrieg und dem Widerstand gegen die Coronamaßnahmen eine wichtige Rolle. Der Text erscheint in zwei Teilen, versteht sich aber als ein Ganzes. Die einzelnen Etappen sind immer auf diese Ganzheit hin gesetzt, Schlüsse lassen sich erst am Ende ziehen. Mehr …
Gebrüll und Offenbarung.
Das derzeitige Verhalten des Westens offenbart die Zusammenhänge zwischen den Ereignissen in der Ukraine und den Protesten gegen die Coronamaßnahmen. Teil 2/2. Mehr …

25.03.2022: Überraschende Zeitenwende: Der linke Zeitgeist in der Defensive. Der Zeitgeist, noch vor Kurzem dominiert von einer gesellschaftlich spaltenden Identitätspolitik, einer Klima-Hysterie mit Gewaltphantasien, einem Sprache gefährdenden Genderfuror, dieser „woke“ Zeitgeist ist urplötzlich herausgefordert – ausgelöst von Putins Krieg gegen die Ukraine. Plötzlich gibt es mehr als nur einen Lichtblick, in der Luft liegt der irritierend-belebende Geruch einer Zeitenwende – tragischerweise ausgelöst vom russischen Krieg gegen die Ukraine. Beschert er dem Westen einen Frühling für die Ideale der Freiheit? Ausgerechnet der Schrecken eines mörderischen Krieges könnte der Auslöser für einen ungemein aufrüttelnden, heilsamen Schock in der westlichen Welt sein. Auf eine höchst irritierende Weise kann man Wladimir Putin dankbar sein. Sein blutiger Feldzug ist durch nichts zu rechtfertigen – aber die ermutigenden Zeichen für ein Umdenken in Deutschland und der westlichen Welt sind unübersehbar.
Nicht nur stimmt eine überwältigende Mehrheit des Bundestags für massive Erhöhungen des Militärhaushalts, auch in der Bevölkerung gibt es einen rapiden Meinungsumschwung zugunsten von mehr Waffen, Panzern und Raketen. Ohne große Diskussion werden inzwischen Waffen an die Ukraine geliefert. Sogar die bislang tabuisierte Debatte über die Zukunft der Kernkraft und die Restlaufzeit der Braunkohlewerke wurde zeitweise erstaunlich ergebnisoffen diskutiert – inzwischen hoffen die Grünen allerdings, mit dem Verweis auf die fatalen Folgen der Energie-Abhängigkeit von Russland nun mit aller Macht ihre höchst fragwürdigen Pläne für den Ausbau der erneuerbaren Energien durchzusetzen. Mehr …

Die Vierte Politische Theorie – „Konservative Revolutionäre“ und die „Neue Rechte“   

24.03.2022 Archivmeldung vom 20. Dezember 2013: Die Menschen werden immer dümmer. Diesen Artikel sollten Sie von Anfang bis Ende aufmerksam studieren. Sie werden dadurch alles andere als dümmer. Gute Nachricht für sogenannte „Regierungen“ und sonstige Berufskriminelle: Die durchschnittliche Intelligenz der Menschen schwindet mehr und mehr. Zu diesem Ergebnis kam nun ein amerikanischer Forscher. Begründung: Vor Tausenden Jahren, als die Menschen noch in kleinen Gruppen durch die Wildnis streiften, waren intellektuelle Fähigkeiten entscheidend zum Überleben eines jeden Menschen. Seit die Menschheit jedoch Ackerbau betreibt und in größeren Gemeinschaften zusammenlebt, ist die Intelligenz des Einzelnen weniger wichtig geworden, schreibt der Entwicklungsbiologe Gerald Crabtree von der kalifornischen Stanford University im Fachblatt «Trends in Genetics». Die menschliche Intelligenz hängt von rund 2000 bis 5000 Genen ab. Diese Erbanlagen für das Gehirn seien Studien zufolge besonders anfällig für Mutationen, schreibt Crabtree. Er vermutet, dass die Menschheit in den vergangenen 120 Generationen – also etwa 3000 Jahren – Schritt für Schritt an Intelligenz einbüßte. Mehr …

23.03.2022: ᴠᴏɴ ᴅᴇʀ ᴄʜʀɪsᴛʟɪᴄʜᴇɴ ᴍᴏʀᴀʟ, ᴢᴜʀ ʙɪᴏʟᴏɢɪsᴄʜ ʙᴇɢʀᴜ̈ɴᴅᴇᴛᴇɴ ᴇᴛʜɪᴋ  ____________________________________________________________________________________________________________Wunderschön: Schillers Gedicht erhalten von Rosemarie Rohrbach
Dieses ist die Zeit der Wende,
nun zählt Klarheit, Kraft und Mut.
Viele Herzen, viele Hände
voller Sanftheit und voll Wut.

Du bestimmst und Du entscheidest
welchem Geist Du angehörst.
Ob Du leise weiter leidest
oder endlich Dich empörst.

Stimm mit ein in unser Singen,
voller Jubel und Vertrauen.
Dann wird es Dir auch gelingen,
voller Mut nach vorn zu schauen.

Und Dein Leben so verändern,
dass unsere Erde heilen kann.
Seit an Seit in allen Ländern
fangen wir den Umschwung an.

Taube Ohren für die Spötter
und die Sucht nach Macht und Geld.
Wir sind unsre eignen Götter,
unsre Herzkraft heilt die Welt.

Alle Tiere, Menschen und Pflanzen
mögen wachsen und gedeihen.
Wir sind Teil des großen Ganzen
und bereit, dabei zu sein.

Das Bewusstsein ist gestiegen
und bald kommt die neue Zeit.
Dann geht es nicht mehr ums Siegen,
sondern um Verbundenheit.

Folgt den Kindern und den Frauen,
weil sie für das Leben stehn
und sich jetzt nun endlich
trauen, voller Kraft voran zu gehen.             Friedrich Schiller

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17.03.2022: Friedrich Nietzsche: Die Sehnsucht nach dem Übermenschen und ihre Folgen. Univ.-Prof. em. DDr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz ist Philosophin, Sprach- und Politikwissenschaftlerin und spricht über den aktuellen Zeitgeist. Video …

16.03.2022: Betrachten wir den aktuellen Zeitgeist auf der Metaebene sehen wir, dass wir voll Orwellschen Neusprech und der Begriffsverfälschung stecken. Hier dargestellt am Begriff: „Rechtsextremismus“  - Ein absurder Vorwurf: Nur Gelassenheit statt Distanziererei wirkt. „Rechtsextremismus“ ist ein politischer Propaganda-Begriff. Das sollte eigentlich mittlerweile jedem klar sein, der sich alleine nur die Frage stellt, was eigentlich darunter zu verstehen sein soll. „Rechtsextrem“ ist nämlich einfach jeder, der der Obrigkeit aus welchen Gründen auch immer nicht passt, und der deshalb auch mit allen Mitteln verleumdet und verfolgt werden darf. Video und mehr …

15.03.2022: Dreißig Brutal ehrliche Illustrationen zeigen, was in der heutigen Gesellschaft falsch läuft. Seit wir Babys waren, wird uns gesagt, dass die Welt "einfach so" ist, wie sie ist. Wenn wir älter werden, stellen wir uns die Frage: Auch wenn die Welt so ist, wie sie uns erzählt wurde, sollte sie so sein? Der polnische Künstler Pawel Kuczynski und der österreichische Künstler Gerhard Haderer haben ihre Talente eingesetzt, um diese Frage zu beantworten, indem sie die Gewohnheiten und Obsessionen der Menschen auf satirische Weise beobachten, und zwar auf eine Art und Weise, die nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern uns auch daran erinnert, dass wir es besser machen müssen. Sieh dir diese unglaublich aussagekräftigen Illustrationen an und frage dich, ob du mit dem, was die Künstler vermitteln wollen, einverstanden bist oder nicht. Auf jeden Fall wirst du den Rest des Tages nicht mehr aufhören können, über sie nachzudenken.
Bekenne deine Sünden im Geheimen, und Facebook wird es der Welt mitteilen. Unter seinen vielen Aussagen gibt es eine besondere Kritik, die in Kuczynskis Zeichnungen immer wieder auftaucht, und zwar die Macht von Facebook in unserer modernen Welt. Der Künstler nimmt die beliebte Social-Media-Plattform seit Beginn seiner Arbeit immer wieder aufs Korn und es scheint nur noch schärfer zu werden. Mehr …

Der Magnetismus der Macht. Da fast alle die Bequemlichkeit der Freiheit vorziehen, kann sich der Totalitarismus auf Samtpfoten einschleichen. Exklusivabdruck aus „Wer schweigt, stimmt zu“. Der Begriff der Macht ist so wichtig an dieser Stelle, weil die meisten mit der Macht gehen und nicht mit der Wahrheit. Denn Macht hat viele Vorteile. Meistens bringt sie viel Geld mit sich und ist deswegen angenehm. Man schmückt sich gerne damit, in der Nähe von Mächtigen zu sein, selbst wenn man es selbst nicht ist. Kurz: Macht kann verführen oder blind machen. Sie anzukratzen ist oft gefährlich. Man bezahlt — wenn schon nicht mit seinem Leben — in Demokratien meistens mit Karriere oder zumindest Statusverlust, weswegen sich die meisten mit der Macht drehen, auch wenn diese frei dreht und man sich ihr besser widersetzen sollte. Denn wer schweigt, stimmt zu, frei nach Hannah Arendt. Aber gefangen im eigenen System von Einkommen und Abhängigkeiten, persönlichen Verpflichtungen und Pflichten — das weiß die Sozialpsychologie seit Langem —, tun die meisten eben, was die Mehrheit tut, auch wenn viele dabei ein ungutes Gefühl haben. Bequemlichkeit kam bei den meisten Menschen schon immer vor Freiheit. Man geht also mit der Macht und mit der Mehrheit, nicht mit der Wahrheit. Nichts Neues unter der Sonne! Exklusivabdruck aus „Wer schweigt, stimmt zu: Über den Zustand unserer Zeit. Und darüber, wie wir leben wollen“. Mehr …

Die Maske des Wertesystems ist gefallen. Die satanische Umkehr wird mehr und mehr offensichtlich: Die simulierte Moral. Heuchelei, Doppelmoral und Verlogenheit machen den selbst ernannten Wertewesten immer lächerlicher und unglaubwürdiger. Rätsel: Von welchem Land spreche ich? Nicht das Verbrechen wird angeklagt, sondern derjenige, der es aufdeckt. Kriege mit insgesamt 20 bis 30 Millionen Toten wurden losgetreten. Ein grausames System der Apartheid wird — von der Weltöffentlichkeit im Wesentlichen geduldet — über viele Jahre aufrechterhalten. Ein kleinerer Staat wird ins Mittelalter zurückgebombt, Hunger und Durst werden gegen die Zivilbevölkerung als Waffe eingesetzt ... Nordkorea? Der Islamische Staat? Hitlerdeutschland? Putins Russland? Nein, die Rede ist von westlichen „Demokratien“ wie den USA, Israel und Ländern Westeuropas. An Moral fehlt es der „freien Welt“ dennoch nicht. Man begegnet ihr auf Schritt und Tritt in Sonntagsreden und politischen Absichtserklärungen. Mit dieser Form der Heuchelei macht es der Westen seinen Gegnern leicht, ihn zu diskreditieren, und senkt das Niveau des politischen Handelns weltweit immer noch weiter ab. Wenn sich die NATO nun angesichts des Russland-Ukraine-Kriegs aufführt wie ein politischer Sittlichkeitsverein, winken gut informierte Menschen von vornherein genervt ab. Mehr …

Vom Kopf auf die Füße. Wenn man die Perspektive wechselt, wird vielen angst und bange — das alte Weltbild könnte durch diese Drehung nämlich ins Wanken geraten. Mohrenkopf, Zigeunerschnitzel, Indianerehrenwort ... Ja, ich weiß, das sagt man heute nicht mehr. Sprachliche Tugendwächter sind sehr dahinter her, jede Unkorrektheit zu ahnden, selbst wenn die „Taten“ viele Jahrzehnte alt sind. Friedrich Schillers Stück „Die Räuber“ hieße heute „Die Raubenden“. Wer dazugehören will, schwenkt Ukraine-Fähnchen, dabei durch eine FFP2-Maske einatmend. Aber sind die Guten wirklich so gut? Wenn man genauer hinschaut, haben viele Zeitgeist-Surfer heutzutage gar nicht grundsätzlich etwas gegen Diskriminierung einzuwenden — sie stellen sich nur schützend vor bestimmte von ihnen ausgewählte Gruppen, während andere von ihnen aktiv und absolut gnadenlos gebasht werden. Da werden Ungeimpfte routinemäßig in einer Weise ausgegrenzt, die man in anderem Zusammenhang schon als rassistisch brandmarken würde. Und auch „der Russe“ feiert als Feindbild Nr. 1 seine unheimliche Wiederauferstehung. Es läuft etwas verkehrt im Land. Und so wie bei George Orwell Freiheit Sklaverei war, ist Bosheit heute das Erkennungsmerkmal staatstragender Wohlanständigkeit. Mehr …

14.03.2022: Platzhalter

08.03.2022: Der Kulturschock: Zurück im Land des Hasses und der Panik. Ich bin nun eine Woche hier in Deutschland und habe mich immer noch nicht von dem Kulturschock erholt, den die Wiedereinreise ausgelöst hat. Schon bei der Ankunft am Flughafen merkt man, dass die beiden Länder viel mehr trennt als der Linksverkehr und eine Stunde Zeitverschiebung. Es handelt sich sprichwörtlich um zwei Welten, die nebeneinanderher existieren. Und die Verhältnisse in Deutschland erschüttern mich. Es ist beileibe nicht so, dass mich die Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit überraschen. Ich habe weiß Gott oft genug gewarnt. Dass sie sich jedoch in der Zeit meiner recht kurzen Abwesenheit noch einmal derart beschleunigen und verstärken würden, hätte ich kaum für möglich gehalten. Ich erkenne viele meiner Mitmenschen nicht mehr wieder, vor allem aber bin ich erschrocken über die deutsche Gesellschaft. Hass, Bitterkeit und Panik bestimmen den Alltag in einer Form, die mir regelrecht Angst macht. Ich habe in den fünf Jahrzehnten zuvor niemals eine so gespaltene, sich an vielen Stellen gar feindlich gegenüberstehende Bevölkerung erlebt. Assistiert von den Medien, hat die Politik das Land verwüstet, gesellschaftliche Strukturen zerstört und zerrüttete Familien geschaffen. Das Ergebnis sind Millionen hemmungsloser Beißwütiger. Das öffentliche Leben macht nur noch wenig Spaß. Schon der Lebensmitteleinkauf ist deprimierend: Dort, wo die Maske im Freien kurz abgenommen wird, schaut man in verkniffene, unglückliche Gesichter. Ein Volk gedrückter Bücklinge versucht möglichst nicht aufzufallen und schleicht geduckt in die vermeintliche Sicherheit der eigenen Wohnung. So sieht das aus, wenn totalitäre Strömungen sich des Alltags bemächtigen.
Die strammen Blockwarte machen mich noch mehr betroffen als die vielen traurigen, desillusionierten Gesichter der Hilflosigkeit, in die ich täglich auf der Straße blicke. Natürlich gibt es mindestens so viele Stramme, die erst unter immer strafferer staatlicher Führung so richtig aufblühen, sei es, weil sie selbst nun endlich einen Lebensinhalt als Blockwart gefunden haben, oder weil sie sich einfach gut dabei fühlen, Vorschriften überzuerfüllen. Das macht mich noch mehr betroffen als die vielen traurigen, desillusionierten Gesichter der Hilflosigkeit. Und während rings um Deutschland herum zumindest beim Thema Corona inzwischen beinahe alle Staaten lockerlassen, hat sich die Bundesregierung offenbar in den Kopf gesetzt, immer neue Gründe zu erfinden, warum die Knechtschaft noch nicht enden darf. Gesundheitsminister Karl Lauterbach leidet Höllenqualen, weil ihm ein gewisser Vladimir Putin medial den Rang abgelaufen hat. Was macht ein Mann, der seinen einzigen Lebenszweck in möglichst vielen Fernsehauftritten und Interviews zu sehen scheint, wenn er plötzlich nur noch selten gefragt wird? Ich mache mir Sorgen um ihn.
Und wer eine „Corona-Sommerwelle“ mit explodierenden Inzidenzzahlen ankündigt, die uns in größte Gefahr bringen werde, macht sich schlichtweg lächerlich. Weltweit ist es etablierter Wissenschaftsstandard, dass spätestens seit Omikron die sogenannten Inzidenzen keine Rolle mehr spielen. Das haben sie übrigens nie. Und das weiß auch Lauterbach – hoffentlich. Den ganzen Zirkus wieder mitzumachen in dem Wissen, dass es sich dabei um die Muskelspiele einer außer Kontrolle geratenen Kaste handelt, zerrt an den Nerven
Unterdessen kommt anderswo die Aufarbeitung der Fehler, Lügen und Täuschungen der letzten zwei Jahre voran, insbesondere in Großbritannien. Daran kann auch die enorme mediale Fokussierung auf den Ukraine-Krieg nichts ändern. Unter dem Druck weiter Teile der Bevölkerung musste die britische Regierung nicht nur sämtliche Corona-Gesetze in England abschaffen und ihre Impfpasspläne sowie die Impfpflicht einmotten, sondern auch das zweifelhafte und durch eine Agenda des Angstmachens in Verruf geratene Beratergremium SAGE aufgeben. So funktioniert das dort, wo die demokratischen Mechanismen noch halbwegs intakt sind. Niemand spricht heute noch von Masken, Abstandsregeln oder Zugangsbeschränkungen. Umso schlimmer war es, wieder deutschen Boden zu betreten. Mehr …

Plötzlich Nazi. Wenn ich die Nachrichten einschalte, brauche ich den Kotzeimer! Wir leben aktuell in einer Zeit des Wahns, einer Zeit, in der jeder zum Nazi, Rechtsradikalen und Unmenschen erklärt wird, der das abgedrehte, weltfremde Weltbild der linksaffinen Meinungsdiktatoren nicht mitheuchelt.
Eine antifaschistisch sozialisierte Schriftstellerin sieht sich heute mit dem Vorwurf konfrontiert, rechtsextrem zu sein. Wann gab es wohl in Deutschland die größte Zahl an Nazis? 1933? 1940? Falsch: Im Jahr 2022 wimmelt es nur so von ihnen. Der Nazi lauert überall — links, rechts, vorne, hinten oder gar als verborgener Schatten in uns selbst. Da hilft es nichts, zu beteuern, dass man sein Leben lang sozial und freundlich zu allen Minderheiten gewesen ist, das Tagebuch der Anne Frank gelesen hat oder — wie unsere Autorin — selbst einen Migrationshintergrund hat. Der einzige sichere Weg, dem Nazisein zu entkommen, besteht darin, niemals auf eine Demonstration zu gehen, die sich gegen die Corona-Maßnahmen der letzten Jahre richtet. Untätigkeit oder noch besser: Zustimmung zu dieser zutiefst autoritären und totalitären Politik gilt speziell in linken und grünen Kreisen als die antifaschistische Widerstandhandlung schlechthin. Für Nadine Rebel waren überraschende Anfeindungen, die sie als kritischer Mensch in Corona-Zeiten erlebte, Anlass, einmal darüber nachzudenken, was ein Nazi eigentlich ist. Mehr …

07.03.2022: Die USA und die NATO wurden nie dafür sanktioniert, dass sie Kriege begannen. Warum? Die Reaktion auf Russlands Angriff auf die Ukraine, egal was man darüber denkt, hat die Doppelmoral des Westens bloßgelegt. Wenn die aktuellen Ereignisse in der Ukraine etwas bewiesen haben, dann, dass die Vereinigten Staaten und ihre transatlantischen Partner in der Lage sind, rücksichtslos den halben Planeten mit Füßen zu treten – wie in Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien, um nur einige Beispiele zu nennen – und das bei weitgehender Straffreiheit. Währenddessen werden Russland und Präsident Wladimir Putin für die russischen Aktionen in der Ukraine, in fast jeder Veröffentlichung der Mainstream-Medien, als die „Wiedergeburt des Nazi-Regimes in Deutschland“ dargestellt. Mehr …

Buchempfehlung: Gunnar Kaiser: Der Kult. Über die Viralität des Bösen. Warum tun gute Menschen Böses? Weshalb werden viele zu fügsamen Dienern des Unrechts? Warum rebellieren sie nicht, wenn man ihnen die Freiheit nimmt? Antworten erhalten wir, wenn wir erkennen: Es geht tatsächlich ein Virus um — ein verheerendes Virus des Geistes. Ein Virus, das die Menschen zu Anhängern eines Weltuntergangskultes macht, das sie in ängstliche Sklaven verwandelt und ihre Werte ins Lebensfeindliche verkehrt. Wie funktioniert dieser Kult, woher kommt er? Wer ist sein Gott, wer die Priester? Nur wenn wir diesen Kult verstehen, uns gegen ihn immunisieren, können wir ein Leben bewahren, für das es sich zu leben lohnt. Mehr … 

19.02.2022: Die Wiederbeseelung der Welt. Um die politischen und ökologischen Krisen unserer Zeit zu überwinden, müssen wir das Paradigma eines toten und sinnlosen Universums aufgeben. Teil 1/2. „Es ist eine Weltsicht, die vom Toten ausgeht und das Lebendige nie erreichen kann“, sagte der Naturphilosoph Jochen Kirchhoff in einem Redebeitrag aus dem Dokumentarfilm „Die technokratische Diktatur“. Diese ruiniere „alles, was uns als Menschen ausmacht“. Wo keine Ehrfurcht vor dem Leben vorhanden ist und der Kosmos als tot und sinnentleert verstanden wird, werden Menschen auch keine Bedenken haben, der von ihnen geschaffenen Technik die Kontrolle über unsere Zukunft zu überlassen. Der Transhumanismus harmoniert deshalb auch bestens mit neuen totalitären Entwicklungen, die den Gesellschaftskörper in eine von den Mächtigen gesteuerte Maschine verwandeln. Wo Menschen ihre Mitwelt als leb- und seelenlos betrachten, sinkt auch die Hemmschwelle zur totalen Vernichtung, was wir am derzeitigen Zustand unserer Erde und unseres Ökosystems beobachten können. Die Corona-Erzählung, gestützt auf eine rein materialistische Virologie, hat die negativen Tendenzen eines zerstörerischen Zeitgeists auf die Spitze getrieben. Aus Angst vor dem Tod wird das Leben jeder Lebendigkeit beraubt. Die Krise kann jedoch zum Umkehrpunkt werden, wenn wir verstehen, dass wirkliche Veränderungen auch einen Wandel im Weltbild voraussetzen. Mehr …

Gelebte Menschlichkeit. Die Songwriterin, Komponistin und Jazzsängerin Alexa Rodrian singt für den Widerstand. Sie ist schon immer politisch engagiert und stand mit linken Größen wie Konstantin Wecker auf der Bühne, den sie nach wie vor als ihren Mentor bezeichnet. Die temperamentvolle Künstlerin erzählt von ihren Enttäuschungen, ihrer Wut und auch von den Hoffnungsschimmern in ihrem Leben als politisch engagierte Frau, Musikerin und Lehrerin, die ihre Stimme in den Dienst gelebter Menschlichkeit stellt. Mehr …

Das kreative Universum. Wer unsere Mitwelt als Megamaschine betrachtet, wird sie weder lieben noch bewahren können — zum Glück ist sie viel mehr als das. Evolution ist mehr als Daseinskampf und Wettbewerb. Moderne Wissenschaftler entdecken in der Natur Elemente von Schönheit, Spiel und Freiheit. Offenbar spontan bringt das Leben immer neue Formen hervor. Dennoch scheint die Evolution auf ein Ziel zuzusteuern: die Erschaffung von Lebewesen, durch deren Augen sich das Universum selbst betrachten und genießen kann. Kommt die Wissenschaft damit einem Gottesbeweis näher? Zumindest erzeugt es Freude und Ehrfurcht, zuzuschauen, wie sich die Natur in schöpferischer Freiheit entfaltet. Mehr …

17.02.2022: Erziehung zum Untertanen. Wie ein roter Faden zieht sich der politische Opportunismus durch die deutsche Geschichte. „Der Untertan“ ist ein Roman des deutschen Autors Heinrich Mann. Verfasst zwischen 1906 und Mitte 1914, gelingt Mann das satirische Portrait eines autoritären Charakters. Sein Antiheld Diederich Heßling, eine fiktive Figur, ist ein ausgemachter Opportunist, der sich von Beginn seines erwachsenen Lebens an bis zum Ende des deutschen Kaiserreichs darin überbietet, stets das Beste für sich aus den Umständen herauszuholen — ohne jegliche Form von Rückgrat: Er ist ein innerlich unsicherer Mitläufer, feige, obrigkeitshörig und ohne Zivilcourage. Gegen die Schwachen ist er ein Tyrann, aber gleichzeitig ein Untertan, der sich freudig höheren politischen Gewalten wie Militär und Adeligen unterordnet. Heinrich Manns Roman weist als psychologische Studie weit über seine Zeit hinaus. Diese Erziehung zum Untertanen wurde in Deutschlands Familien und Schulen trotz ihrer fatalen Konsequenzen bis heute nicht öffentlich diskutiert, hinterfragt und aufgegeben. Somit haben wir unter Politikern wie Bürgern weiterhin unendlich viele Opportunisten und Jasager. Mehr … 

16.02.2022: Über diese „Menschenverachtung“ schweigt die Politik: Massive Diffamierung von Ungeimpften! Nicht einmal in meinen schlimmsten Albträumen hätte ich geglaubt, dass in Deutschland so etwas möglich ist: Ungeimpfte Menschen wurden und werden weiter massiv von der Gesellschaft ausgeschlossen, geächtet, menschenverachtend diffamiert und noch viel viel Schlimmeres … Es ist wirklich beschämend für unsere so hochgelobte Demokratie, dass ganz offen Ungeimpfte derart diskriminiert, beschimpft und ihnen sogar das „Menschsein“ abgesprochen werden kann. Und keinen interessiert’s! Wo sind denn die selbsternannten politischen „Demokratiehüter“ mit ihrem Kampf gegen „Hass und Hetze?“ Es ist eigentlich nur noch beschämend! Mehr …

15.02.2022: Kampf gegen die klassische Familie: Wir machen uns die Welt, wie sie den Woken gefällt. Wirklichkeit? Ach was. Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt: Farbig! Divers! Täglich anders! Weil nur die Liebe zählt. So lacht uns das von Werbeanzeigen und Plakatwänden (und aus vielen Schulbüchern) entgegen, was wir im Alltag eher selten zu sehen bekommen: weisse Frauen mit andersfarbigen Männern und niedlichfarbigen Abkömmlingen. Männer in Frauenkleidern, die sich stilsicher auf hochhackigen Schuhen bewegen, was unsereins schon lange verlernt hat. Kinder, die auf die Frage «Betet ihr auch vor dem Essen?» stolz antworten: Unsere Väter sind schwul, die können kochen. Wir Normalos, die wir ebenfalls kochen können, würden diesen oder jenen Lebensentwurf völlig in Ordnung finden und es gutwillig hinnehmen, wenn es bei der neuen deutschen Familienministerin heisst, dass «Frauen miteinander ein Kind bekommen», was rein von der Biologie her irgendwie nicht funktioniert. Doch wir sind es langsam leid, dass uns all das so erbarmungslos aufgedrängt wird. Danke, wir sind tolerant genug und müssen nicht bekehrt werden. Für die meisten ist die Familie Ergebnis der Entscheidung eines Mannes und einer Frau, sich gemeinsam fortzupflanzen. Und wenn alles gut geht – und das tut es ja manchmal –, werden die beiden irgendwann Großeltern. Später Urgroßeltern. Das ist nichts Schlimmes. Das ist die normale Wirklichkeit. Mehr … 

Der Denkzettel. Ein Schüler musste wegen völlig natürlichen Verhaltens ein demütigendes Frageformular ausfüllen — nun erhält die Lehrkraft ihrerseits einen Denkzettel. In den letzten Wochen ging ein „Denkzettel“ viral, den ein Schulkind wegen eines Vergehens gegen die Maskenpflicht ausfüllen musste. Darin sollte es ausführen, was es falsch gemacht sowie welche Regeln es verletzt habe, ob und bei wem es sich entschuldigen solle und was es in Zukunft besser machen werde. Wenngleich der Autorin klar ist, dass auch Lehrer nur Menschen sind, dass sie auch schlechte Tage haben und manchmal aus Hilflosigkeit Dinge sagen oder tun, die ihnen später leidtun, hat sie dieser Denkzettel sehr empört. Denn hier handelt es sich nicht um eine spontane Fehlreaktion eines Lehrers, die entschuldbar ist — hier geht es um eine geplante und durchdachte „Erziehungsmaßnahme“, die aus dem vorvorigen Jahrhundert zu stammen scheint. Mehr …

07.02. Podcast Frauen im 21sten Jahrhundert und Frauen die noch nicht angekommen sind

02.02.2022: Die Dummheit der Massen. Das, was mir Angst macht, das sind nicht so sehr die Maßnahmen der Politiker, sondern die Menschen, die alles Mitmachen und jedwede Aufklärung für Schwurbelei halten. Diese Menschen machen mir Angst, denn ich befürchte, dass die noch viel mehr mitmachen würden, wenn die Politiker sie dazu anstachelten. Es geht hier um die gefährlichste Religion. - “Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.” Albert Einstein - Der gesetzestreue fromme Wähler ist eine größere Bedrohung für die Menschlichkeit als der zügelloseste Gras rauchende Hippie. Warum? Weil der Hippie bereit ist, andere frei sein zu lassen und der brave Bürger nicht. Der Schaden an der Gesellschaft durch schlechtes Benehmen und niedere Moral Einzelner ist nichts gegen den Schaden, den selbstgerechte Gewalt verübt, im Namen des Gesetzes … Der Unterschied zwischen euch und einem normalen Dieb ist, dass der Dieb selbst stiehlt, während ihr nach der Regierung jammert, damit sie für euch stiehlt. Der Unterschied zwischen euch und einem Straßenschläger ist, dass er Gewalt für seine Zwecke selbst anwendet, während ihr eure Mitbürger durch Zwang vom Staat beherrschen lasst. Die Verbrecher an der Regierung sind eure Repräsentanten, aber ihr übernehmt keine Verantwortung für das Böse, das sie in eurem Namen begehen. Diebstahl, Nötigung, Körperverletzung und sogar Mord. Wie bequem, andere für alles verantwortlich machen zu können. Jenny Friedheim, eine Friedensfreundin, hat hier Larken Rose aus seinem Buch “Die gefährlichste aller Religionen” zitiert. Folge niemanden, lebe dich selbst. Mehr …

29.01.2022: Spiel mir das Lied vom Tod. Immer sichtbarer werden die Mechanismen und Mächte auf dem Weg zum Homozid. Was die Figur des Kriminellen Frank aus „Spiel mir das Lied vom Tod“ mit Bill Gates gemeinsam hat? Dieser dreiteilige Essay — „Spiel mir den Deal vom Tod“ und „Verlagerung der Welt“ werden folgen — arbeitet sich ausgehend von einer Szene aus Sergio Leones Film durch Muster, Mechanismen und Mächte, welche die Menschheit dahin geführt haben, wo wir augenblicklich stehen. Die Argumentation verläuft entlang der Eisenbahnlinie, der Linie des Fortschritts, die in diesem Film quer durch den amerikanischen Kontinent gezogen wird. Kern der Debatte ist das „Kaputte“: Wie konnte es kommen, dass uns dieses so nahtlos umgibt, sich über unzählige Labors weltweit ausbreitet und sämtliche „demokratischen“ Regierungen gänzlich durchsetzt und überwuchert hat, ein Zerstörungswerk, dessen Dimension sich jedem Denken zunächst gründlich verweigert. In dieser Gemengelage erkennend zu werden: Das ist entscheidend für die Re-Installation einer Kultur, hoffend, es kann dazu noch kommen. Mehr … 

27.01.2022: 77 Jahre Befreiung von A. Aus aktuellem Anlaß: Eine andere Sicht auf Auschwitz ist möglich. Die Bürde der Deutschen ist unantastbar. Das Wort ist unsäglich. Ein Pfahl im Fleische der Menschheit. „A.“ steht für Abgrund, Auslöschung und Wahnwitz. „A.“ war Teil eines Lager-Systems nach dem Vorbild des sowjetischen GULag. Das als „KoLag“ zu bezeichnen, ist ungewohnt. Aber es macht das Reden leichter. Unter allen Lagern war „KoLag A“ das bedeutendste. Auch 75 Jahre nachdem sich die Lagertore öffneten, mahnt der Ort zur Vorsicht. Die Rede darüber ist riskant. Daß gerade Soldaten der Roten Armee die Tore öffneten, Soldaten einer Armee, unter deren Herrschaft Millionen unschuldiger Menschen im GuLag getötet wurden, zeugt von vergessenen Abgründen. Daß sich das Lager danach mit neuen Gefangenen füllte, ebenfalls. Ob dies auch zur Erinnerung an „KoLag A“ gehören soll, ist umstritten. Sicher ist: „KoLag A“ darf nicht vergessen werden. Das Gedenken an das Unsägliche bleibt eine Aufgabe. Für alle Menschen, alle Völker, alle Zeit. Die Tatsache, daß besonders Juden zum Opfer wurden, wirft die Frage auf, wieso gerade ihnen so Entsetzliches angetan wurde. Die Antwort ist naheliegend. Die grausame Tragödie der jüdischen Gemeinschaft gründet auf einer kollektiven Beschuldigung. „Die Juden“, wie es oft vereinfachend hieß, wurden durch kollektive Schuldzuschreibungen unsäglich belastet. Fortwährende Bezichtigungen verdichteten sich zu einem kollektiven Rufmord. Hier liegt der Urgrund des Bösen: Völker-Rufmord geht dem Völkermord voraus.
Wir müssen erkennen: Kollektive Schuld gibt es nicht. Kein Mensch ist allein dadurch schuldig, daß er zu einer Gruppe, einer Gemeinschaft, einem Volke gehört. Freiheit von kollektiver Schuld ist ein elementares Menschenrecht. Das gilt für alle Menschen, für Juden, für Russen, für Deutsche. Wenn mein Bruder einen Diebstahl begeht, bin ich kein Dieb. Wenn mein Großonkel einen Mord begeht, bin ich kein Mörder. Und auch wenn Angehörige meines Volkes schlimmste Verbrechen begehen, bin ich kein Verbrecher. Und mein Volk ist kein Tätervolk. Wer das Gegenteil behauptet, ist ein Verleumder und verdient die schärfste Zurückweisung. Denn eines ist sicher: Kollektive Verleumdung ist der erste Schritt zum Völkermord. Das heutige Gedenken an das Ende von „KoLag A“ ist seltsam gespalten. Die jüdische Gemeinschaft mahnt ihren Schutz durch die gesamte Menschheit an und fordert ihr Recht auf Freiheit von kollektiver Verleumdung weltweit ein. Mit der Erinnerung an die Opfer fällt der Blick zugleich auf die Täter. Hier jedoch haben sich Denkmuster und Redeweisen entwickelt, die in eine neue kollektive Beschuldigung überzugehen drohen. Im Bezug auf die Täter werden „die Deutschen“ nicht selten als „Volk der Täter“ angesprochen. Sie seien letztlich „an allem schuld“, an den großen Kriegen des 20. Jahrhunderts und allen damit verbundenen Übeln.
Als Tätervolk stigmatisiert. Kaum merklich hat eine kollektive Beschuldigung um sich gegriffen, und es scheint, als sei der jüdische Sündenbock durch den deutschen ersetzt worden. Bei genauerer Nachfrage, wer denn mit „die Deutschen“ gemeint ist, heißt es meist beschwichtigend, nicht die heutigen Deutschen seien gemeint, denn die hätten ja die Schuld ihrer Väter anerkannt. Die hätten akzeptiert, daß sie in Haftung genommen würden und sich „ihrer besonderen Verantwortung stellen“ müßten. Die Väter und Großväter seien die Bösen, und deshalb müßten die Verbrechen von KoLag A als Teil der deutschen Identität akzeptiert und an Enkel und Urenkel weitervermittelt werden. Mehr …

23.01.2022: Bonhoeffers Theorie der Dummheit

22.01.2022: Der Instinkt des Haltungsjournalisten. Im Briefkasten ein Vorschlag der FAZ vom Dez. 2021: ein Abonnement für „besonnene Weihnachtstage“. Die Infantilität der Konsumenten. Erziehung von Kindern bedeutet mehr,  als ihnen beizubringen, wie man nicht mit den Fingern, sondern mit Besteck isst. Es geht auch um die Vermittlung von Einstellungen, von „Haltungen“. Dies ist die vorrangige Aufgabe der Eltern, nicht von nachgeschalteten Institutionen oder dem Staat. Den journalistischen Auftrag gegenüber dem Medienkonsumenten analog  zu verstehen, setzt ein infantiles Verständnis von der Persönlichkeit des Rezipienten voraus. Es ist  Ausdruck mangelnden Respekts vor dessen bereits erworbenen Haltungen, die arrogante Unterstellung, er könne selbst keine  eigenständigen Wertungen vorzunehmen.  Die klassische Definition von   unideologischem Journalismus lautete deswegen: „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten.“ Mehr … 

20.01.2022: Der Untergang des Abendlands. Europa hat seine kulturelle Tradition für krude transhumanistische Ideen preisgegeben. Früher gab es auch Schwierigkeiten, es gab Tod und Leid. Früher gab es aber auch irgendwie mehr Trost als heute. Wenn nichts mehr half, zeigte die Religion einen Ausweg, den Aufbruch zu neuen Horizonten. Ergänzt durch Humanismus und Aufklärung, entwarf das Christentum ein Weltbild, das der Schöpfung Tiefe und dem Menschen als „Kind Gottes“ eine unveräußerliche Würde verlieh. Das scheint vorbei zu sein. Die Menschen liefern ihr Leben, ihre Kinder, ihre Körper willig den Herren des Planeten und ihrer zutiefst materiellen Ideologie aus. An die Stelle Gottes ist die Chemie getreten, die als letzte Bastion die Hoffnung auf Rettung verkörpert. Die Menschen dieser Spätzeit halten Nachgeplappertes für eigene Gedanken, halten virtuelle Illusionen für die Realität und ihre Peiniger für gute Menschen. Die meisten Priester nicken die Demontage dessen, was ihnen am heiligsten sein sollte, ergeben ab. In diesem „christlichen Abendland“ ist das Licht der Vernunft dabei, unterzugehen. Mehr … 

Die Spirale der Gewalt. Wer mit Grausamkeit konfrontiert wurde, gibt sie oft an andere weiter — vielleicht kann man daraus auf die Psyche heutiger Maßnahmen-Befürworter schließen. Wenn die Tat unbegreiflich scheint, muss man sich mit dem Täter befassen. Je länger die Coronakrise dauert, umso schwerer fällt es, all die Regelungen und Maßnahmen als sinnvoll zu erachten. Vielleicht liegt der Grund hierfür aber nicht bei „objektiven“ Erfordernissen und auch nicht bei dem Bedürfnis der Bürger nach Schutz; vielmehr müsste man den Blick auf die Psychopathologie derer richten, die sich all das ausgedacht haben. Könnte es sein, dass gewisse Personen vielleicht sogar Lust dabei empfinden, wenn sie andere schikanieren? Vielleicht arbeiten sie auch nur selbst erlebte psychische Traumata auf. Wie bei einem Stafettenlauf geben Menschen oft das Böse, das sie erfahren haben, an Dritte weiter. Man kann diese unheilvolle Dynamik jedoch auch umkehren: Wer bedingungslose Liebe erfährt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch fähig sein, anderen Liebe, Verständnis und Toleranz entgegenzubringen. Mehr … 

17.01.2022: Der Umgang mit Plagiaten in der deutschen Politik im Wandel der Zeit! 

16.01.2022: Der kurze Scheinsieg des Antichristen über die Heiligen

08.01.2022: Unsere traumatisierte Gesellschaft. Am Verhalten der Mitglieder einer Gesellschaft v.a. in Krisenzeiten können wir sehr genau den wahren Reifegrad der Menschen erkennen. Denn sobald über die Massenmedien der Stress-Druck erhöht wird und dadurch bedingt auch bestimmte Ängste ausgelöst werden, fallen viele Menschen in ein unbewusstes Reiz-Reaktions-Verhaltensmuster und beginnen, sich völlig irrational wie ein verängstigtes und eingeschüchtertes (Klein-)Kind zu verhalten und den jeweiligen gesellschaftlichen Autoritäten blind und obrigkeitshörig zu folgen. Woher kommt das ? Um diese Frage tiefgründig zu beantworten, müssen wir der Wahrheit endlich ins Gesicht schauen und akzeptieren, dass wir, was den Reife- und Bewusstseinsgrad anbelangt, weniger eine vernünftige Erwachsenen- als vielmehr eine traumatisierte Kindergesellschaft sind, in der mit Hilfe der künstlichen Erschaffung einer ständigen Angst-Atmosphäre das Verhalten der Menschen je nach Bedarf in eine ganz bestimmte und vorhersagbare Richtung gesteuert werden kann. Und genau darin liegt die allgegenwärtige Täuschung verborgen, von der wir uns durch eine entsprechende Enttäuschung befreien müssen. Die gute Nachricht lautet aber, dass mit der Bewusstwerdung dieser unbewussten und reaktiven (Kontroll-) Muster in uns gleichzeitig auch der Schlüssel zur Heilung von diesen kollektiven wie auch individuellen Traumata gegeben ist und somit dieser Bann endlich gebrochen werden kann. Wie diese Muster mit Hilfe von Traumata entstanden sind und welche Folgen dies für unser Verhalten hat(te), erfährst Du in aller Ausführlichkeit im Interview. Mehr … 

22.12.2021: Ein politisches System, das dem Untergang geweiht ist, tut instinktiv vieles, was diesen Untergang beschleunigt (Jean Paul Sartre) Teil 2. Machterhalt um jeden Preis. Bei Einführung einer Impfpflicht könnten nach Einschätzung des SED/Linken-MdB Gregor Gysi “Gefängnisstrafen drohen”. Das sei die Konsequenz, sollte bei Verstößen gegen die Impfpflicht ein Bußgeld vorgesehen werden “und das Geld nicht eingetrieben werden können”, sagte er im Videocast “19 – die Chefvisite”. Die SED ist wieder an der Macht-sitzt im Bundestag, regiert in Thüringen- und will erneut Menschen, die nicht ihrer Meinung sind, inhaftieren. Gysi erschreckt die Situation, die jener ähnelt, als 89 zuerst kritische Ausreisewillige für ihre Freiheit auf die Straße gingen und ihnen die Bevölkerung in Massen folgte. Gysi ahnt, daß die Bürger genug haben von sämtlichen Pseudodemokraten aller “Kartellparteien” (Meir/Katz) und ihren Lügen. Vor allem fürchtet er um die Macht der schon einmal vertriebenen SED – jetzt unter dem Tarndach Linke. Die Impfstofflügen und ihre Opfer. Erste Medien berichten über Strafanzeigen gegen Corona-Maßnahmen und Veröffentlichung gefälschter bzw. verschleierter Zahlen zu “Impfungen”. Auch folgende Schlagzeile läßt aufhorchen:  „Amerika stoppt Biontech-Booster- Impfung“. So begann es übrigens 1989 – als erste Medien vorsichtig von Lügenmeldungen abrückten und Fakten über die Sowjetunion berichteten (heute eben über und aus Amerika). Mehr … 

18.12.2021: Impfpflicht ist die größte politische Lüge des Jahres   Paul Ronzheimer bei Viertel nach Acht  - Wir sehen, der Wahnsinn beherrscht den Zeitgeist…. 

15.12.2021: Der Irrsinn der "Philantropen" oder warum wir uns Musk und Gates nicht leisten können. Nichts zeigt so deutlich den Wahnzustand, in dem diese Gesellschaft sich befindet, wie die Verherrlichung der Superreichen. Das Time Magazine hat mit seiner Lobpreisung von Elon Musk ein Musterbeispiel dafür geliefert. Dabei sind er und seinesgleichen die größte Bedrohung. Ein Zuviel an Macht, das bemerkten schon die Geschichtsschreiber der römischen Kaiser, erzeugt seinen eigenen Wahn. Das prägte die Zeit von Marie-Antoinette ebenso sehr, wie es unsere Gegenwart prägt. Um das zu erkennen, muss man nur einen Blick auf den Text werfen, mit dem das Time Magazine dieses Jahr Elon Musk zur Person des Jahres erklärt. Einen Menschen, dessen Sozialisation, das verhüllt selbst Time nicht, sich auf der Ebene bestenfalls eines pubertierenden Jugendlichen, schlimmstenfalls auf der eines Kleinkinds bewegt. Dem sich die Schreiber des Artikels in kriechender Bewunderung nähern, wie einem Halbgott. "Er weist die Idee zurück, dass schon die Größe seines Vermögens ein politisches Problem darstellt, oder dass er moralisch verpflichtet sei, einen Teil davon als Steuern zu zahlen."Nein, Steuern zahlt er nicht, aber staatliche Förderungen kassiert er gerne, wie unlängst in Brandenburg erst erwiesen. Er möchte zum Mars fliegen und twittert auf dem Klo. Aber was bitte ist an dieser Person bewundernswert? Es bleiben die Träume eines kaum sozialisierten kleinen Jungen, die nur deshalb überhaupt der Erwähnung wert sind, weil er das Geld besitzt, sie zu realisieren. Solche Menschen wie Musk glauben tatsächlich, der von ihnen aufgehäufte Reichtum sei von ihnen geschaffen. Sie sind das Produkt von über vierzig Jahren neoliberaler Politik, die die Steuerlast der Reichen immer weiter gesenkt und auf allen Ebenen ein Menschenbild etabliert hat, in denen der eine des anderen Wolf ist. Wenn sie einen Teil ihres Geldes – immer noch nach dem und oft auch im eigenen Interesse – irgendwohin spenden, erwarten sie, dafür besonders belobigt zu werden. Und wirklich, die Presse hat das Wort "Philanthrop", das zuletzt zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Gebrauch war, wieder hervorgeholt und abgestaubt, und liebdienert jetzt damit vor diesen Herrschaften, als hätten sie etwas anderes getan als nur einen Bruchteil ihrer gesellschaftlichen Pflicht. Keine der beiden Seiten ist sich noch dessen bewusst, dass der US-amerikanische Spitzensteuersatz bis Nixon bei 70 Prozent lag, davor lange gar bei 95. Mehr …

13.12.2021: Podcast 2021-49 – Erosion der Menschlichkeit

Dᴇᴜᴛsᴄʜʟᴀɴᴅ ɪsᴛ ᴅᴇʀ Sᴄʜʟᴜ̈ssᴇʟ [Tᴇɪʟ1]

Deutschland ist der Schlüssel (Teil 2)

11.12.2021: Der Anfang vom Ende. Die Umbenennung von Facebook in Meta ist weitaus mehr als nur eine Äußerlichkeit — ein posthumanistisches Universum soll entstehen. Die größten Konzerne der Welt arbeiten derzeit mit Hochdruck an diesem Projekt. Befeuert von der Hochfinanz. Microsoft, Apple, Amazon, Google — you name it. Ziel ist es, eine Parallelwelt zu erschaffen, in der die Menschen sich häufiger aufhalten als in der Realität. Abwegig ist das nicht. Denn der schnöde Alltag wird ohnehin, oder gerade aus diesem Grund, immer unerträglicher für den Normalbürger. Das Leben findet seit Anfang 2020 primär digital statt. Arbeit, Schule, Familienleben. All das geht jetzt online. Eine zweite Existenz im virtuellen Raum, in der man als Avatar endlich das Leben seiner Träume führen kann, wäre dahingehend nicht nur verführerisch, sondern auch konsequent. Ein digitales Doppelleben. Wenn das Metaverse grafisch und sensorisch ausgereift ist, man also optisch und haptisch keinen Unterschied mehr zur Realität feststellen kann, wird es vielen Menschen, die des New Normal überdrüssig geworden sind, schwerfallen, einem unbegrenzten Angebot von Zerstreuung und Illusion zu widerstehen. Vor allem in Zeiten, zu denen die Oligarchie der Global Governance es vollbracht hat, Menschen weltweit glauben zu lassen, „Social Distancing“, eine experimentelle Injektion und das Verdecken der Mund-Nasen-Region seien gelebte Solidarität. Mehr … 

Freiwillig unfrei. In einer fulminanten Rede benennt die vom kanadischen Staat geächtete Ethikerin Julie Ponesse die Wurzeln mangelnder Zivilcourage. Wirklicher Mut ist offenbar eine Rarität. Aber er ist auch ein Potenzial, das jeder von uns in sich trägt. Dr. Julie Ponesse ist Professorin für Ethik und lehrt seit 20 Jahren am Huron University College in Ontario. Aufgrund der Impfpflicht wurde sie beurlaubt und durfte ihren Campus nicht mehr betreten. Sie hielt am 22. November 2021 einen Vortrag im Rahmen der Faith and Democracy Series. Bastian Barucker hat ihre Rede übersetzt — wie schon ihren ersten Vortrag „Geben Sie Ihre Rechte nicht auf“. Mehr … 

09.12.2021: Die kontrollierte Opposition. Von der Arbeiterbewegung bis zum gendersensiblen Gurkenglas — die Linke ist sehenden Auges an ihren eigenen Werten gescheitert. „Zeiten gendern sich.“ So lautete jüngst ein Slogan der Linken in Deutschland. Er liefert ein mustergültiges Beispiel für die intellektuelle Verfassung einer einstmals emanzipatorischen, herrschaftskritischen Bewegung. Von dem, was vormals mit „den Linken“ assoziiert wurde, ist nicht mehr viel übrig geblieben. Ihre Kritik und ihr Kampfgeist hat sich von der vertikalen Ebene auf die horizontale verlagert. Es geht schon länger nicht mehr darum, die Herrschafts- und Besitzverhältnisse zu kritisieren. Sich „links“ Nennende investieren mittlerweile ihre gesamte Liebesmüh darin, bestimmte Menschengruppen in Opferrollen zu stecken und diese um jeden Preis zu verteidigen. Es werden Minderheiten konstruiert, wo vormals keine waren. Die gesamte Veränderungsenergie wird verschossen in eine Identitätspolitik, die sich nur um sich selbst dreht. Man privilegiert Minderheiten, marginalisiert vermeintlich Privilegierte und lässt dabei sozioökonomische Ursachen vollkommen außer Acht. So wurde die Linke über Jahrhunderte nicht nur gezähmt; sie wurde auch dazu gebracht, jene Strukturen zu unterstützen und zu verteidigen, zu deren Abschaffung sie ursprünglich angetreten war. Mehr …

07.12.2021: Abstieg in die Würdelosigkeit. Das bisher scheinbar „Unantastbare“ geht Schritt für Schritt verloren — durch das, was Menschen tun, aber auch durch das, was sie mit sich tun lassen. Seit mehr als 20 Monaten können wir in unserem Land einen rapiden Verlust an Würde beobachten. Immer mehr Menschen scheinen sich ihrer auf ganz selbstverständliche Art und Weise zu entledigen. Dabei ist zu beobachten, dass sie selbst diesen Prozess meistens nicht bewusst vollziehen. Der Autor versucht diese, für ihn erschütternde Entwicklung etwas näher zu erläutern. Er zeigt aber auch auf, wie wir unsere Würde auf ganz selbstverständliche Weise zurückgewinnen können. Dies führt gleichzeitig auch dazu, wieder bewusster und wacher im Leben zu stehen, sich für die Zukunft neu auszurichten und seinem Leben eine selbstbestimmte Richtung zu geben. Mehr …

23.11.2021: Der “ewige” Vernichtungswille der Feinde des Deutschen Volkes. Nicht erst die Hintermänner unserer heutigen Besatzer Deutschlands wollen das Deutsche Volk von der Erde tilgen, sondern auch „Rom“ arbeitet daran, solange es besteht, somit seit zwei Jahrtausenden. « Alles schon dagewesen: Quarantäne 1828 in Sewastopol - Totensonntag an der Nahe. Bretzenheim-Gedenken 21.11.21 » Mehr … 

Das Verschwinden des Individuums. In Europa macht sich ein neuer autoritärer Kollektivismus breit, der eine der wichtigsten Errungenschaften der Aufklärung gefährdet. Unfreiheit? Bürgerrechtsabbau? Diskriminierung und Spaltung? Ja, aber eine der schlimmsten Bedrohungen innerhalb des fortlaufenden Coronaszenarios geht heute von einem zwanghaft herbeigeredeten Kollektivismus aus. Dieser versucht sich als Solidarität mit anderen zu inszenieren, verliert dabei aber eine der größten Errungenschaften der Aufklärung aus den Augen: das Individuum in seinem Streben nach Autonomie und Selbstbestimmung. Dieses zeichnet sich vor allem auch durch zwei Eigenschaften aus: die Fähigkeit zum Widerstand und das Streben nach Glück. Beides geht heute im totalitären Wahn der Coronabeschwörer auf dramatische Weise verloren. Die besondere Geschichte der Individualisierung in der Neuzeit verlief indes selbst prekär. Sie wurde zumeist aufgerieben und eingezwängt zwischen der Vereinnahmung durch Systeme und dem Zwang zu scheinbarer Objektivität. Im folgenden Essay liefert der Autor historische, aber zum Teil auch meditativ spekulative Zugänge zum Phänomen der Individualität. Mehr … 

Gesund, aber geächtet. Menschen, denen nichts fehlt, werden hierzulande zu Keimschleuder-Terroristen erklärt, obwohl sie nicht „gefährlicher“ als Geimpfte sind. Eigentlich gibt es derzeit gar keine Gesunden mehr — es gibt nur Kranke im Stadium der Latenz. Jedenfalls gilt das für Ungeimpfte. Geimpfte gelten selbst dann als ungefährlich, wenn sie sich 10 Monate nach dem „Piks“ mit geschwächtem Immunsystem ins Partyleben stürzen. Obwohl dies zugegebenermaßen unlogisch ist, läuft die Hetzkampagne gegen die Corona-Wehrkraftzersetzer ungebremst weiter. Da scheinen viele Zeitgenossen geradezu Freude daran zu haben, endlich wieder eine bestimmte Bevölkerungsgruppe nach Herzenslust verachten zu dürfen, ohne dafür von linken Toleranzwächtern zurechtgewiesen zu werden. Sich als weit über den Ungeimpften stehend zu erleben, bläht die Bedeutung der eigenen Person merklich auf. Das Erniedrigen anderer erhöht uns. In diesen verrückten Zeiten muss man „gesund“ wohl ganz neu definieren: als immunstark gegenüber den Gedankenviren der Spaltung, der Leichtgläubigkeit und des Konformismus. Mehr … 

Die Pandemie der Nachgiebigkeit. Eine kanadische Ethik-Professorin sprach Tacheles — nun wurde die fulminante Rede ins Deutsche übersetzt. Es gibt sie noch! Ethikerinnen, die die Ethik wirklich hochhalten, statt das, was man gemeinhin darunter versteht, in sein Gegenteil zu verkehren. In Deutschland segnen Talkshow-Hopperinnen wie Alena Buyx die unethischsten Handlungen ab. Man könnte meinen, jene, die sich dieses große Wort auf die Fahne geschrieben haben, hätten sich gänzlich der New-Normal-Ideologie unterworfen. Doch eine Ethikprofessorin aus Kanada beweist, dass es auch noch gestandene Denkerinnen und Denker in dieser Zunft gibt. Julie Ponesse bewies Rückgrat. Ihre Weigerung, sich den Maximen der neuen Normalität zu unterwerfen, führte dazu, dass sie ihren Campus nicht mehr betreten durfte. Trotzdem blieb sie standhaft und ihren Werten treu. In einer flammenden Rede machte sie der Zuhörerschaft Mut, ebenfalls für die eigenen Menschenrechte einzustehen. Bastian Barucker übersetzte und kommentierte ihre anrührende Rede. Mehr … 

Der Hass auf die Freiheit. Viele Bürger hierzulande reagieren bereits aggressiv, wenn man sie an Werte erinnert, die in einer Demokratie selbstverständlich sein sollten. Für Frieden und Freiheit sind doch alle. Sollte man meinen. Aber nicht immer werden Handlungen, die für diese Werte stehen, auch positiv aufgenommen. Viele Menschen bleiben im Käfig ihrer Vorurteile sitzen, weil ihnen das Heraussteigen aus diesem zu beschwerlich vorkommt. Während einer stillen Kundgebung, auf der eigentlich nur die Schilder in den Händen der Demonstranten sprechen sollten, erlebte der Autor — zwischen Traum und Realität hin- und herwechselnd — unerwartete Begegnungen. Sie zeigten ihm, wie verfahren die Stimmung in unserer Gesellschaft bereits ist. Gerade diese Erfahrungen sollten für uns aber Aufforderung sein, uns einander wieder anzunähern und miteinander zu verbinden. Mehr … 

Krieg ist heilbar! Das viel beachtete Rubikon-Exklusivinterview mit Daniele Ganser und Franz Ruppert ist wieder verfügbar, nachdem es einer YouTube-Zensurwelle zum Opfer gefallen war. Friedensforschung traf auf Traumaforschung. Daniele Ganser und Franz Ruppert zusammen in einem Interview — das war eine Kombination, die im ersten Moment seltsam anmutete, aber bei näherem Hinsehen sehr viel Sinn ergibt. Denn Kriege sind im Grunde genommen nichts anderes als in das Außen übertragene Traumabewältigungsstrategien. Der eigene erfahrene Terror wird von den Kriegstreibern auf die Außenwelt übertragen. Infolgedessen werden wiederum unzählige Menschen mit in den Abgrund gerissen und ebenfalls traumatisiert. Franz Ruppert und Daniele Ganser zeigen auf, dass es genau an diesem Knotenpunkt anzusetzen gilt, um die seit Jahrhunderten andauernde Gewaltspirale zu durchbrechen. Mehr

Das kollektive Stockholmsyndrom. Das Verhältnis vom Staat zum Bürger gleicht einer missbräuchlichen Beziehung — trotzdem lassen die Menschen sich dies gefallen. Der Staat wird immer übergriffiger und mischt sich immer mehr in das private Leben seiner Bürger ein. Schon lange ist die Parallele zu einem Täter bei emotionalem Missbrauch offensichtlich, doch vor allem die letzten 20 Monate haben in dieser Hinsicht traurige Vergleichsmöglichkeiten geschaffen. Dennoch lässt eine Mehrheit der Menschen sich dieses übergriffige Verhalten gefallen, ja sehnt sich sogar geradezu danach. Könnte sich dieses Phänomen mit einem „kollektiven Stockholmsyndrom“ erklären lassen? Ein Ausflug in die Welt von Missbrauchsopfern und -tätern. Mehr … 

In gutem Glauben. Dunkle Kräfte wirken im Verborgenen — um ihnen ihre Macht zu nehmen, müssen wir sie dort suchen, wo wir sie nicht vermuten. Nicht immer ist in der Packung, was draufsteht. False-Flag-Operationen kommen immer mehr ans Licht. Vor allem dort, wo man sich das Gewand der Wohltätigkeit anzieht, wirken oft gegenteilige Kräfte. Auch die Geschichte der großen christlichen Kirchen, die sich äußerlich der Nächstenliebe verschrieben haben, wurde mit Blut geschrieben. In ihrem Zentrum stehen Leid und Tod. An den Kruzifixen hängt ein gepeinigter, sterbender Mensch, in den Kirchen werden Leichenteile angebetet. Unzählige gequälte Körper und Seelen erinnern bis in die heutige Zeit hinein daran, dass die Verbrechen nicht entschuldigt sind. Welche sind die Kräfte, die diese Art von Institution am Leben erhalten? Wie können sie überwunden werden? Mehr … 

15.11.2021: Ein Wort zur aktuellen Lage - Tobias Riemenschneider 

09.11.2021: Podcast 2021-43 – Von der Heiligkeit der Demokratie

Ernst Wolff Die Vierte industrielle Revolution Ende aller Demokratie oder Aufbruch in eine neue Welt 

Die Systemkrise erfordert radikales Umdenken. Als Unternehmerin und Beraterin bin ich sicher, dass viele Exponenten in Wirtschaft, Politik in der EU und vor allem in der Schweiz erkennen, dass es an der Zeit ist, die eigene Haltung gegenüber einer überholten Vorstellung einer modernen Wirtschaftspolitik radikal zu überdenken. Man hat entdeckt, dass anstelle hoher, risikobehafteter Gewinne und Renditen auch geringere Ergebnisse durchaus Sinn machen; langsamere, dafür effizientere Gangarten gesünder sind für Mensch und Tier, Umwelt und Kapital. Die Erhaltung einer „gesunden“ Wirtschaft durch radikale Erneuerung gesellschaftlicher Systeme ist von entscheidender Bedeutung; es ist der Mut für ein radikales Umdenken angesagt. Mehr … 

“Zeitenwende: Der Weltenkampf um die Wahrheit” - Ein Freund von Recht und Wahrheit sandte mir den folgenden Wortlaut, der m. E. sehr klar und knapp unsere heutige deutsche Gesamtlage darlegt: Der Weltenkampf um die Wahrheit beinhaltet: 1) die Hintergründe des Weltgeschehens, 2) die Geschichtsschreibung und 3) die Trauer um unsere Toten. Mehr … 

September 2021: Setzen wir mal die rosa Brille ab … Die Welt von 2022 bis 2024 

Akademische Segregation. Hochschulen betonen Toleranz und Chancengleichheit, während sie gleichzeitig überlegen, wer in Zukunft noch das Gebäude betreten darf

Die Pandemie-Priester. Die quasireligiösen Narrative von Medien und Politik offenbaren den kult-artigen Charakter einzelner Aspekte der Corona-Plandemie. Der Corona-Kult ist mittlerweile unübersehbar und bestens beschrieben. Unter dem Firnis der Phänomene erscheint das Pandemiegeschehen in Gänze mit all seinen Protagonisten, Erzählungen, sozialen und kulturellen Referenzen als eine inszenierte Religion mit etlichen, seit Jahrhunderten eingeübten und in die DNA der Gesellschaft eingeschriebenen Stilmitteln der Macht und Manipulation. Mehr … 

Das Schulbeispiel. Corona zeigt mustergültig, wie Manipulation und Propaganda ihre Wirkung entfalten. Exklusivabdruck aus „Ist Lachen wirklich ansteckend?“. Mehr … 

August 2021: Der Weg in den Totalitarismus [CJ Hopkins]

Zweiter Polizeikessel in Berlin 29.08.2021  Erfahrungen eines Journalisten in Berlin mit Einheimischen

Der Mythos der Objektivität 

Ex-ARD-Journalist Ken Jebsen - Man kann sich im Leben nicht davor drücken!

„Es ist faschistischer Geist, in dem Merkel und Söder handeln“

Gunnar Kaiser: Ein Volk von Kriechern – Sehr hörenswert!!!

21.07.2021: Franz Boas und die „Dekonstruktion der Rasse“. Daß der Begriff „Rasse“ abgeschafft werden soll, stößt bei vielen Menschen auf Unverständnis. Eine so offenkundige Tatsache wie die Existenz von Menschenrassen steht für die meisten außer Frage. Angeblich soll die Wahrnehmung von „Rassen“ auf einem Vorurteil beruhen, die Augen würden uns Unterschiede zwischen den Rassen vorspiegeln, Unterschiede über die Hautfarbe hinaus, etwa im Wesen und Charakter, die es in Wirklichkeit gar nicht gäbe. Unsere Bilder im Kopf seien trügerisch. Die Diagnose lautet: „Rasse ist eine optisch vermittelte Täuschung“. Diese Täuschung sei letztlich der Grund für alle Rassen-Probleme und Rassen-Konflikte. Und deshalb sei die Therapie ganz einfach: Um die Rassen-Probleme aus der Welt zu schaffen, soll der mit falschen Bildern belastete Begriff „Rasse“ abgeschafft werden. Eine elegante Lösung: Wort und Bewußtseinsinhalt verschwinden, die Probleme bleiben. Sie können zumindest nicht mehr benannt werden. So in etwa könnte man die aktuelle Diskussion um die Rassenfrage zusammenfassen.
Ist die Idee der Nichtexistenz der Rassen eine Verkennung der Wirklichkeit, Indiz einer Krankheit? Psychiater nennen so etwas Wahn. Gibt es einen neuen Rassenwahn? Ist der ansteckend? Ob Wahn oder nicht, die neue Sicht auf die Rassen breitet sich aus wie ehedem die Ansicht über Kaisers neue Kleider. Das Offensichtliche wird verleugnet. Und das nicht erst seit heute. Die Idee von der Nichtexistenz der Rassen hat eine lange Vorgeschichte. Die beginnt vor etwa 130 Jahren, also zu Kaisers Zeiten. Und was kaum bekannt ist: Sie beginnt in Deutschland. Mehr ____________________________________________________________________________________________________________Start August 2020:    Andreas Popp fassungslos aber in aller Härte !!! 

Andreas Popp besorgt und meint es ernst  !!!

Andreas Popp - Wahnsinnsrede - Das Chaos hat mehrere Namen !!!                                      

Es hat tatsächlich begonnen- Vorbereitung der Banken für das Unausweichliche

Andreas Popp - Bewundernswert - Aus einer ganz anderen Perspektive 

Migration als Waffe Christoph Hörstel über Flüchtlinge und die gesteuerte Einwanderung    

Ein australischer Geheimdienstler antwortet auf Fragen: Video ist von 2012 . Heute 2020 haben wir Corona 

Ein Zeitgeist spricht aus dem Urlaub zur aktuellen Lage: 44 am 31.07.2020



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