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Geopolitik – Strategien zur Weltherrschaft

09.08.2022: Die Söldnerarmee Bundeswehr arbeitet für die langfristige Geostrategie des amerikanischen Kriegsministeriums, eingebunden in die NATO. Militarismus in der Bundesrepublik. Die Geburt der Bundesrepublik aus dem Geist des ungebrochenen Militarismus. Wir beobachten ja gerade mit ungläubigem Staunen und Entsetzen, wie auf den Köpfen aller im Bundestag vertretenen Abgeordneten Militärhelme wachsen. Wie sich alle Abgeordneten am liebsten gleich Khaki-Uniformen anziehen möchten. Um gegen den bösen Iwan wieder einmal in einen brutalen Eroberungskrieg zu ziehen. Wieder wird gejubelt, wenn der Kanzler eine Kriegsanleihe in Höhe von einhundert Milliarden Euro auf den Weg bringt. Wenn wieder einmal jeder Mitbürger, der einen Krieg durch Friedensverhandlungen abwenden will, komplett zusammengefaltet wird. Dies ist ein Bruch mit allen Grundsätzen, die wir in den letzten dreißig Jahren als identitätsstiftend für unser Gemeinwesen angesehen haben. Schauen wir uns jedoch einmal die Anfänge unserer Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg an, so erkennen wir: der Daseinszweck der Bundesrepublik Deutschland bestand von Anfang an in nichts anderem als möglichst bald einen Krieg gegen die Sowjetunion zu führen. In diesem Zusammenhang wurde die sogenannte Wiedervereinigung inszeniert. Mehr …

Ziel der US-Regierung ist es, eine gegenseitige Annäherung von Deutschland und Russland um jeden Preis zu verhindern. Dabei hilft auch die Google-Tochter YouTube mit. So werden wichtige Informationen auf YouTube einfach gelöscht … Die größte Gefahr für die USA wäre ein politisch und wirtschaftlich enges Zusammengehen von Deutschland und Russland, denn Deutschland hat die Technologie und die Industrie und Russland alle notwendigen Bodenschätze; Gas, Öl, Titan, Uran und andere. Dieser Zusammenarbeit Deutschland-Russland hätten die USA nichts Gleichwertiges entgegenzuhalten. Dies hat der äußerst einflussreiche US-Politologe George Friedman öffentlich gemacht. Nur: Das Video auf YouTube, das diese seine Erklärung wiedergibt, verschwindet regelmäßig aus dem Netz. Auch jetzt ist es wieder verschwunden. Da Globalbridge.ch die geopolitische Szene und die Propaganda der USA und ihrer europäischen Vasallen in den westlichen Medien relativ gut kennt, hat man dieses Video nicht nur auf YouTube verlinkt, sondern sicherheitshalber auch auf einen eigenen Speicher geladen. Wie man mittlerweile sehen kann, ist das oben beschriebene Ziel der US-Politik in den vergangenen Monaten einmal mehr perfekt erreicht worden, nicht zuletzt mit Hilfe der großen westlichen Medien. Und dies – kaum überraschend – vor allem zum Nachteil von Deutschland, welches sogar die Zerstörung der eigenen Wirtschaft in Kauf nimmt, um den USA zu gefallen und deren Wünsche devot zu erfüllen. Mehr …

06.08.2022: Die Politik der Sackgasse. Die Versuche des Westens, das mächtige Russland „einzudämmen“, sind alt — neu ist der selbstzerstörerische Furor, mit dem jetzt die Ukraine unterstützt wird. Es wäre so schön: eine unipolare Weltordnung mit dem Westen als einzigem potentem Pol, die heiß ersehnte „Global Leadership“. Störend ist da nur dieses Russland. Das Riesenreich, rohstoffreich und weitgehend autark, hat noch jedem Versuch, es „zurückzudrängen“, bisher getrotzt. Napoleon und Hitler bissen sich an Russland die Zähne aus, und auch die wegen der Kriegshandlungen in der Ukraine verhängten Sanktionen mündeten eher in westeuropäischer Selbstverstümmelung. Der grundlegende Irrtum in der Russlandfrage besteht darin, dass das Narrativ vom „aggressiven“ Evil Empire ein Akt der Projektion ist. Es sind die Westmächte selbst, vor allem die USA, die von einer vorwärtsdrängenden, alles vereinnahmenden Energie angetrieben werden. Russland will nur, dass seine Interessen nicht völlig unter die Räder kommen. Allerdings wäre es naiv, zu glauben, dass das Handeln westeuropäischer Länder lediglich ein dummer „Fehler“ sei. Vielmehr ist der derzeitig desaströse Verlauf der Weltgeschichte ein voller Erfolg — jedenfalls aus Sicht derer, die die Welt im Sinne von Kapitalinteressen radikal umstrukturieren und autoritär unterwerfen wollen. Mehr …

31.07.2022:  Geo-Kultur trifft Geopolitik: Finnland und Schweden in der NATO? Dann auch russische Ostukraine! Kann man gleichzeitig für einen NATO-Beitritt Finnlands und Schwedens sowie eine russische Einflusssphäre in der Ostukraine sein? Man kann. Und aus geo-kultureller Sicht sollte man sogar. Sowohl in Finnland und Schweden als auch in der Ostukraine sollten keine NATO beziehungsweise russischen Militärbasen errichtet, keine ständigen Truppen der NATO oder Russlands und keine Raketen stationiert werden, um die Stabilität nicht zu gefährden. Finnland hat all das bereits zugesagt. Schließlich sind Finnland und Schweden ebenso eindeutig dem westlichen Kulturkreis zuzuordnen wie die Ostukraine dem russischen, in deren Gebieten nach der letzten in der Ukraine erfolgten Volkszählung von 2001 je nach Region mehr als 20 Prozent ethnische Russen leben und die russische Sprache dominiert. Die Westukraine hingegen war lange Zeit Bestandteil von Österreich-Ungarn beziehungsweise Polen, was jeder weiß, der in friedlicher Zeit in einem guten alten Lemberger K.u.K Kaffeehaus saß. Die griechisch-katholische Prägung seit der Union von Brest 1596 hat das ihre getan, um die Westukraine eng in das Abendland zu integrieren. Mehr …

28.07.2022: Historiker Wolfgang Effenberger: Die globalistische Langzeitstrategie. Der Historiker Wolfgang Effenberger betont: Alles was wir an Kriegen und Konflikten derzeit erleben, wurde von US-Militärstrategen schon vor Jahrzehnten geplant und niedergeschrieben. Dokumente beweisen, dass die westliche globalistische Agenda von 1994 bis 2040 Chaos, Konflikte und Krieg vorgesehen hat. Der nächste Akt: Krieg zwischen dem Westen und Russland, China. (Ergänzung der Redaktion: NATO mit Deutschland gegen Russland, damit die USA den Rücken frei hat gegen China.) Wolfgang Effenberger beschäftigt sich seit über zwanzig Jahren intensiv mit der Geschichte der USA, der NATO und der EU. In zahlreichen Büchern und Artikeln hat er akribisch seine Recherchen in den Archiven zusammengetragen und dokumentiert. In dieser Interview-Reihe versuchen Effenberger und AUF1-Chefredakteur Stefan Magnet kompakt und übersichtlich das große Bild zu zeichnen. Videointerview …

24.07.2022: Arktis und Geopolitik: Erstmals seit 25 Jahren wird die internationale Kooperation erschwert. Die derzeitige weltweite geopolitische Krise wirkt sich auch auf internationale Projekte in der Arktis aus – zum ersten Mal seit einem Vierteljahrhundert. Dies ist die Auffassung von Experten aus Russland, Finnland, Indien und China, die diese Woche im Rahmen der "Arctic Sessions" miteinander diskutierten. Der Runde Tisch zum Thema "Arktischer Rat: Szenarien für die Zukunft der internationalen Plattform" fand am 20. Juli statt. Vertreter der internationalen Arktis-Expertengemeinschaft aus Finnland, China, Indien und Russland nahmen an der Diskussion teil. Es war die erste Veranstaltung im Rahmen der "Arctic Sessions", einer Reihe von Expertengesprächen am Runden Tisch. Und die erste Veranstaltung, die vor dem Hintergrund einer schweren geopolitischen Krise stattfindet, die auch Projekte in der Arktis beeinträchtigt. In der derzeitigen Situation ist es schwierig geworden, sowohl die Sicherheit der arktischen Projekte zu gewährleisten als auch Vertrauen zwischen den internationalen Projektteilnehmern aufzubauen. "Die Zukunft des Arktischen Rates hängt von seinen Mitgliedsstaaten ab", glaubt Kortschunow – und davon, welche Lösungen zur "Sicherung ihrer Interessen" sie in der Arktis verfolgen würden. Mehr …

23.07.2022:  Gegenentwurf zur EU: Der eurasische Kontinent und das Konzept souveräner Nationalstaaten. Die Integration des eurasischen Kontinents schreitet voran. Jenseits der EU vertiefen und erweitern sich mächtige transnationale Organisationen, die ihre Mitgliedstaaten nicht zum Aufgeben ihrer nationalen Souveränität zwingen. Die EU mutet im Vergleich dazu als ein totalitärer Gegenentwurf an. Der Westen hat unzählige Male seine geopolitischen Interessen völkerrechtswidrig militärisch durchgesetzt oder durchzusetzen versucht. Die verheerenden Folgen haben im Westen niemanden der politisch Verantwortlichen gejuckt. Jetzt ist es andersrum. Russland setzt gegenüber dem Westen seine sicherheitspolitischen Interessen militärisch durch, und den Großteil der Welt juckt es nicht, im Gegenteil.
Außerhalb der westlichen Blase nimmt man sehr wohl wahr, dass diesem Einmarsch jahrelange diplomatische Bemühungen vorausgegangen waren, welche der Westen allesamt gegen die Wand fahren ließ. Genau an dem Scheitern dieser russischen Bemühungen auf dem Verhandlungsweg wird aber für die Beobachter außerhalb der westlichen Hemisphäre auch der imperialistische Charakter des Westens deutlich. Die zur Schau gestellte scheinbare Gesprächsbereitschaft diente nur der immer weitergehenden Eskalation und dem Ziel, die westliche Einfluss-Sphäre weiter auszudehnen. Russland bietet genau dieser imperialistischen Strategie jetzt Einhalt, wobei sich die Mehrzahl der Länder der Welt dazu entweder neutral verhält oder Russland sogar Rückhalt bietet. Man ist der doppelten Standards des Westens überdrüssig.
Der eurasische Kontinent östlich von der EU rückt immer weiter zusammen und baut zudem ein weltweites Netzwerk und Organisationen als Alternative zu westlichen Institutionen auf. Die BRICS-Staatengemeinschaft ist hierfür sicherlich das deutlichste Beispiel. Die BRICS, bisher bestehend aus Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika vergrößern sich deutlich. Drei der fünf BRICS-Staaten liegen in Eurasien und repräsentieren mit ihrer Bevölkerung schon jetzt rund 3 Milliarden Menschen. Zum Vergleich: Die EU kommt mit 440 Millionen Einwohnern auf nicht einmal ein Sechstel davon. Iran, die Türkei, Kasachstan, Indonesien, Argentinien, Thailand und Ägypten gelten als potenzielle BRICS-Beitrittskandidaten. Darüber hinaus bildeten sich in Eurasien große sicherheitspolitische Bündnisse wie die Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) und die Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit (OVKS). All diese Organisationen vertreten einen immer größer werdenden Teil der Weltbevölkerung und damit die wirtschafts- und sicherheitspolitischen Interessen des größten Teils des eurasischen Kontinents. Aus diesen Bündnissen entstehen Institutionen wie die New Development Bank. Sie ist eine Alternative zu dem vom Westen und seinen Regeln dominierten Internationalen Währungsfonds (IWF). Was die oftmals als hysterisch einzustufende Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt verdeckt, ist die Tatsache, dass die übrige Welt mittlerweile des Westens überdrüssig geworden ist. Mehr …

17.07.2022:  Welche Rolle hat die G20 in der gegenwärtigen Geopolitik? Das Treffen der G20-Außenminister geriet zu einer Farce, nachdem Russlands Chefdiplomat Sergei Lawrow das Treffen vorzeitig verließ und ihm sein US-Amtskollege einige Beleidigungen nachrief. Indem der Westen die Konfrontation mit Russland und China sucht, hat er die G20 de facto gelähmt. Russische Experten hinterfragen welcher Zukunft diese Organisation entgegengeht. Dieses Treffen war eine weitere Generalprobe für den im November geplanten eigentlichen G20-Gipfel, der aufgrund des Konflikts zwischen Russland und dem Westen sowie der immer größer werdenden Spannungen zwischen den USA und China zum Scheitern verurteilt scheint. Russische Experten sind sich einig, dass diese Organisation, die der Welt nach 2008 noch bei der Überwindung der Finanzkrise geholfen hatte, aufgrund dieser Probleme nicht in der Lage sein wird, die aktuelle Energie- und Lebensmittelkatastrophe einzudämmen. Zum ersten Mal seit Beginn der russischen Militäroperation in der Ukraine trafen dort die Außenminister der G7-Staaten wieder persönlich mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow zusammen. Das Treffen fand in Indonesien auf der Insel Bali statt. Aber es lief nicht gut.
Erstens weigerten sich die Teilnehmer zum ersten Mal in der Geschichte der G20-Treffen, gemeinsam für ein Foto zu posieren. Zweitens tauschten der russische Minister und seine westlichen Amtskollegen lediglich gegenseitige Vorwürfe aus: Westliche Minister warfen Russland vor, angeblich Getreidelieferungen zu blockieren, Lawrow warf dem Westen ein gefährliches Vorgehen gegen Russland vor. "Wenn der Westen keine Gespräche will, aber wünscht, dass die Ukraine Russland auf dem Schlachtfeld besiegt – beides wurde geäußert – dann gibt es vielleicht nichts, worüber man mit dem Westen sprechen könnte. (...) Aggressoren, Eindringlinge, Besatzer. Wir haben heute schon von einigen solchen Dingen gehört", sagte er über das Treffen. Letztendlich verließ der russische Außenminister die Veranstaltung, noch bevor sie zu Ende war. Medienberichten zufolge verließ er den Saal just in dem Moment, als der ukrainische Außenminister Dmitri Kuleba per Videokonferenzschaltung zu sprechen begann – obwohl die Ukraine gar kein Mitglied der G20 ist. Der russische Minister fehlte dann folglich auch bei der Rede der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock. Mehr …

07.07.2022: Geopolitische Machtspiele. Nein, gemeint ist nicht, was auf dem gut 166 Millionen Euro teuren (rund 30 Millionen mehr als sieben Jahre zuvor) G7-Gipfeltreffen auf Schloss Elmau stattfand. Diese Wir hier oben-Ihr da unten-Inszenierung brachte wieder nicht mehr als Absichtserklärungen hervor, für die eine Video-Schalte ausgereicht hätte. Geopolitik ist den westlichen Politikern eher fremd geworden. Das diese Geopolitik aber keineswegs aufgehört hat, zu existieren und nach wie vor entscheidend den Lauf der Welt bestimmt, untersucht Martin Grosch in seinem Buch: „Geopolitische Machtspiele – wie China, Russland und die USA sich in Stellung bringen und Europa immer stärker ins abseits gerät“. Martin Grosch, Oberstleutnant d.R., zur Zeit Presseoffizier beim Landeskommando Hessen, hat zahllose geopolitische Seminare abgehalten und auf unzähligen Reisen nach Afrika, Russland, Osteuropa, den Nahen Osten und China immer neue Erkenntnisse gesammelt. Er kann als einer der wenigen kompetenten Geopolitik-Kenner gelten, die Deutschland noch besitzt. Annalena Baerbock müsste sein Buch als Pflichtlektüre lesen, falls sie nicht die Agenda des Great Reset und Transhumanismus verfolgen würde. Mehr …

12.06.2022 Archivmeldung vom 26. Juli 2017: Neueste Sanktionen gegen Russland: Gezielte Strategie zur Schwächung Eurasiens. Die USA möchten erneut Sanktionen gegen Russland verhängen. Diesmal mit dem Argument, Russland hätte mittels Hackerangriffen die letzte amerikanische Wahlkampagne beeinflusst. Tatsächliche Bedrohung oder Neuauflage des „Teile-und-Herrsche”-Prinzips um den eurasischen Raum zu schwächen? Beurteilen Sie selbst diese neueste politische Entwicklung anhand der vorliegenden Fakten. Video und mehr …

09.06.2022: Streifzug durch die Geopolitik. Kriege wie in Syrien oder der Ukraine stehen ebenso in Zusammenhang mit geopolitischen Interessen wie die aktuellen Tumulte in der Weltwirtschaft. Von der Energiepolitik über den Welthandel, von Russlands Agieren bis zur Frontstellung zwischen den USA und China ist vieles verständlicher, wenn man mit grundlegenden Strategien der Geopolitik vertraut ist. Der vorliegende Text versucht einen entsprechenden historischen Querschnitt. Von der Politik Otto von Bismarcks und dem wegweisenden Konzept Halford Mackinders geht es zum Rapallo-Vertrag zwischen Deutschland und der Sowjetunion und zu den „Lebensraum“-Zielen der Nazis. Die US-Geopolitik nach 1945 und der Kalte Krieg enden mit der „Full Spectrum Dominance“ des US-Imperiums. Seine unipolare Weltordnung wird durch das Comeback Russlands und den Aufstieg Chinas herausgefordert.
Streifzug durch die Geopolitik -  Teil 1/3 - In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten.
Streifzug durch die Geopolitik -  Teil 2/3 - Geopolitik nach dem Weltkrieg
Streifzug durch die Geopolitik -  Teil 3/3 - Russisches Comeback  Mehr …

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