Freie Presse

Für Wahrheit und Meinungsbildung

Eine neue Welt für die Menschen - die Alternative zur globalen Weltordnung

Einleitung: Wir brauchen eine neue Weltordnung. Das ist klar. Allerdings brauchen wir nicht die von der satanischen Elite und deren globalistischen Funktionären und Technokraten. Wir brauchen eine multipolare Welt mit souveränen Staaten und eine neue Form der Demokratie, in der Demokratie nicht nur auf dem Papier steht sondern gelebt wird. Hierzu sind alle Freidenker aufgerufen mitzuwirken... Nun zu den Aktualisierungen: ==========================


22.09.2022: Multipolare Weltordnung, Teil 1. Über die unmittelbaren Grenzen des Konflikts hinaus wird der Krieg von einigen auch als Ausdruck eines angeblichen Zusammenstoßes zwischen Großmächten und vielleicht auch zwischen Zivilisationen gesehen. Alle Kriege sind folgenreich, aber die Auswirkungen des ukrainischen Krieges sind bereits global. Folglich besteht der Eindruck, dass er der Brennpunkt einer Konfrontation zwischen zwei unterschiedlichen Modellen der Weltordnungspolitik sei. Das von der NATO geführte Bündnis der westlichen Staaten setze sich weiterhin für die unipolare, auf G7-Regeln basierende internationale Ordnung (IRBO) ein. Dagegen stünden die von Russland und China angeführten BRICS-Staaten und die multipolare Weltordnung der G20-Staaten, wie einige meinen. In dieser dreiteiligen Serie werden wir diese Fragen untersuchen und prüfen, ob es vertretbar ist, auf die entstehende multipolare Weltordnung zu vertrauen.
Die unipolare Weltordnung hat nur wenige positive Eigenschaften, das ist sicher. Es ist ein System, das in erster Linie dem Kapital dient und nur wenigen Menschen, abgesehen von einer „Parasitenklasse“ von Interessenvertretern des kapitalistischen Eugenikertums. Dies hat viele unzufriedene Menschen im Westen dazu veranlasst, ihre Hoffnungen in das Versprechen einer multipolaren Weltordnung zu investieren: Viele haben sich zunehmend mit der Tatsache abgefunden, dass das heutige multipolare System unter der Führung Russlands und Chinas auf der Verteidigung des Völkerrechts und der nationalen Souveränität basiert, wie sie in der UN-Charta festgelegt sind. […] Putin und Xi Jinping haben sich […] für eine Win-Win-Kooperation gegenüber dem Hobbes’schen Nullsummen-Denken entschieden. Ihre gesamte Strategie stützt sich auf die UN-Charta.
Wenn das nur so wäre! Leider scheint das nicht der Fall zu sein. Aber selbst wenn es wahr wäre, wäre es ein Grund zur Sorge und nicht zur Erleichterung, wenn Putin und Xi Jinping „ihre gesamte Strategie“ auf die UN-Charta stützen würden. Für die globalistischen Kräfte, die die Nationalstaaten als Schachfiguren auf dem großen Schachbrett betrachten und Staatsführer wie Putin, Biden und Xi Jinping als Komplizen ansehen, ist die multipolare Weltordnung ein Geschenk des Himmels. Sie haben mehr als ein Jahrhundert lang versucht, die globale Macht zu zentralisieren. Die Macht der einzelnen Nationalstaaten bietet zumindest die Möglichkeit einer gewissen Dezentralisierung. Die multipolare Weltordnung macht endlich Schluss mit der nationalen Souveränität und ermöglicht eine echte globale Governance. Wir müssen zwischen dem ideologischen Konzept der „Weltordnung“ und der Realität unterscheiden. Dies wird uns helfen zu erkennen, wo die „Weltordnung“ ein künstlich auferlegtes Konstrukt ist. Autoritäre Macht, ausgeübt über Bevölkerungen, Territorien und Ressourcen, begrenzt durch physische und politische Geographie, diktiert die „Weltordnung“. Die gegenwärtige Ordnung ist weitgehend das Ergebnis einer knallharten Geopolitik, aber sie spiegelt auch die verschiedenen Versuche wider, eine globale Ordnung durchzusetzen.
Das Ringen um die Bewältigung und Abmilderung der Folgen der Geopolitik ist in der Geschichte der internationalen Beziehungen offensichtlich. Seit fast 500 Jahren versuchen die Nationalstaaten, als souveräne Einheiten zu koexistieren. Zahlreiche Systeme wurden entwickelt, um die Kontrolle über das zu erlangen, was andernfalls zu Anarchie führen würde. Es ist sehr zum Nachteil der Menschheit, dass es dem Anarchismus nicht erlaubt wurde, zu gedeihen. Im Jahr 1648 beendeten die beiden bilateralen Verträge, die den Westfälischen Frieden bildeten, den 30-jährigen Krieg (oder die Kriege). Diese ausgehandelten Vereinbarungen begründeten das Prinzip der territorialen Souveränität innerhalb der Grenzen des Nationalstaates. Mehr …

16.09.2022: Better Way Konferenz in Wien: Tag eins unter anderem mit Robert Malone. Wissenschaftliche Leuchttürme und Initiatoren der Freiheitsbewegung aus der ganzen Welt sind aktuell in Wien-Vösendorf zu Gast. Der erste Tag der „Better Way Konferenz“ hatte inhaltlich enorm viel zu bieten. Am Donnerstag startete die „Better Way Media Conference“ in Wien. Die Grazer Medizinerin und Aktivistin Maria Hubmer-Mogg schaffte nach der Premiere in Großbritannien die Organisation der zweiten Auflage. Diesmal in Wien. Aus der ganzen Welt, ob Kanada, Neuseeland, Indien oder Südafrika, sprachen am Donnerstag führende Medienmacher, Wissenschaftler und Aktivisten vor rund 200 Zuhörern und Teilnehmern. Mehr …

15.09.2022: Bündnis gegen die westliche Dominanz – Der Gipfel der Schanghaier Organisation. Der Westen versucht seit Jahren, den Rest der Welt zu dominieren. Dies lässt nun nicht-westliche Staaten enger zusammenrücken. Auf dem SOZ-Gipfel geht es um nicht weniger als ein Ende der westlichen Vormachtstellung und den Übergang zu einer multipolaren Weltordnung. Die USA versuchen seit Jahren, ihre Agenda überall auf der Welt mittels Sanktionen und Militärintervention durchzudrücken. Dieser US-Druck lässt Russland und China vor allem seit dem Ukraine-Krieg enger zusammenrücken. Bloomberg kommentierte vor Kurzem: "Überall, wohin die USA schauen, machten ihre geopolitischen Rivalen gemeinsame Sache." Es gibt aber offenbar bislang einen Unterschied zwischen von den USA angeführten Allianzen und der Zusammenarbeit der nicht westlichen Staaten.
US-Allianzen wie die NATO beinhalteten meist gegenseitige Verteidigungsverpflichtungen, die in Verträgen verankert und durch gemeinsame "Werte" entstanden sind. Die Verbindungen zwischen China und Russland, Iran, Pakistan oder Indien sind im Vergleich dazu bislang eher aus taktischen Gründen zustande gekommen und nicht an gemeinsame Werte gebunden. Vor allem sind die Hauptrivalen des Westens – Russland, China und Iran – bislang keine formellen öffentlichen Verpflichtungen eingegangen, einander im Rahmen eines Militärpakts zu verteidigen. Ihre Interaktionen wären auch oft in letzter Zeit von Misstrauen durchdrungen. Mehr …

11.09.2022: Wie ein Modell für die Weltordnung des 21. Jahrhunderts entsteht. Die von Russland und China gegründete Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit repräsentiert die Hälfte der Weltbevölkerung. Sie wird dazu beitragen, eine neue Weltordnung für das 21. Jahrhundert zu schmieden. Doch was kann diese Organisation ihren Mitgliedern tatsächlich bieten? Über 20 Jahre nachdem sie als Versuch einer Zusammenarbeit zwischen fünf von Russland geführten postsowjetischen Staaten und dem aufstrebenden China ins Leben gerufen wurde, hat sich die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) zu einer wichtigen globalen Institution entwickelt, die fast die Hälfte der Weltbevölkerung vertritt. Vom 15. bis 16. September wird Samarkand, eines der alten Zentren der menschlichen Zivilisation, Gastgeber des jährlichen Gipfeltreffens der Gruppe sein. Zu den Prioritäten der diesjährigen usbekischen Präsidentschaft gehören die Stärkung der Fähigkeiten der SOZ zur Gewährleistung der regionalen Sicherheit und Stabilität, die Förderung von Freundschaft und guter Nachbarschaft, die Erhöhung der globalen Relevanz der Organisation, die Abwehr von Bedrohungen aus dem Bereich der Informationstechnologie und der extremistischen Ideologie, der Ausbau der Kontakte innerhalb der Parlamente der Partnerstaaten, die Belebung der wirtschaftlichen Interaktionen, die Verbesserung der gegenseitigen Verflechtung, die Intensivierung kultureller und humanitärer Kontakte sowie die Steigerung der allgemeinen Effektivität der Gruppe und ihrer Mechanismen.
Russlands Militäroperation in der Ukraine hat sich zu einem Stellvertreterkrieg zwischen Moskau und Washington entwickelt und inzwischen haben die ohnehin schon konfrontativen Beziehungen zwischen China und den USA, insbesondere durch den jüngsten Besuch der Sprecherin des US-Repräsentantenhauses in Taiwan, Nancy Pelosi, spürbar an Spannung zugenommen. Das im vergangenen Juni in Madrid angenommene neue strategische Konzept der NATO beschreibt Russland als die bedeutendste und direkteste Bedrohung; China, das es zum ersten Mal erwähnt, wird darin als eine Herausforderung für die Interessen des Westens, seiner Sicherheit und Werte bezeichnet. Infolgedessen ist die internationale Gemeinschaft, in einer sich verschärfenden Rivalität um die Weltordnung, einer Spaltung in zwei Lager im Stile des Kalten Krieges sichtbar näher gekommen.
Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass die SOZ eine nicht-westliche Version der NATO wird. Während die von den USA geführte Militärallianz jetzt vereinter denn je in ihrem Bestreben ist, die herrschende Weltordnung zu bewahren, die in der Blütezeit der globalen transatlantischen Dominanz aufgebaut und entwickelt wurde, zeigen nicht-westliche Nationen nichts Vergleichbares zu dieser Art von Einheit, Hierarchie und interner Disziplin. Russland und China verfolgen, obwohl sie beide der globalen Hegemonie der USA entgegentreten, sehr unterschiedliche Strategien und sind, trotz ihrer öffentlichen Erklärungen einer Zusammenarbeit, "die keine Grenzen kennt", und einer Partnerschaft, "die mehr als nur ein Bündnis" ist, sehr darauf bedacht, ihre anderen wichtigen Beziehungen nicht zu beschädigen, zum Beispiel jene zwischen China und den USA und der EU oder jene zwischen Russland und Indien, da diese Länder jeweils miteinander kooperieren. Darüber hinaus betrachten sich China und Indien, ganz zu schweigen von Pakistan und Indien, obwohl alles Mitglieder der SOZ, sich gegenseitig als große Sicherheitsbedrohungen. Mehr …

25.08.2022: Neue Weltordnung. Sitzt Putin mit Schwabs Weltwirtschaftsforum & Co. in einem Boot? Ich werde immer wieder gefragt, warum ich so überzeugt davon bin, dass der russische Präsident Putin nicht Teil von WEF & Co. und deren neuer Weltordnung ist. Hier will ich das beantworten. War Putin ein Young Global Leader? Als weiteres Argument dafür, dass Putin „im Boot“ ist, führt Ernst Wolff an, Putin sei ein Young Global Leader des WEF von Klaus Schwab gewesen. Das ist jedoch in meinen Augen ein Irrtum, denn die Teilnehmerlisten des Young Global Leader Programms und des Vorgängerprogramms Global Leaders for Tomorrow sind im Netz zu finden und Putin ist dort nicht verzeichnet. Ich habe das in einem Artikel ausführlich behandelt und auch alle Teilnehmerlisten verlinkt, den Artikel finden Sie hier. Für die Behauptung, Putin wäre in einem der Programme gewesen, gibt es nur einen Hinweis, nämlich eine Aussage von Klaus Schwab auf Englisch, Details dazu finden Sie hier. In dem Video, einem Ausschnitt einer Reportage von Phoenix, spricht Schwab mit dem Präsidenten Costa Ricas und sie loben die „Vierte Industrielle Revolution“ über den grünen Klee. Dabei sagt der Präsident Costa Ricas, dass er gerne etwas zu all dem beitragen möchte. Danach ist ein Schnitt zu sehen und Schwab sagt auf Englisch etwas, das Phoenix in den Untertiteln wie folgt übersetzt hat: „Frau Merkel, Tony Blair, sie alle waren… selbst Präsident Putin, sie alle waren mal ‚Young Global Leaders‘!“ Bei dieser Übersetzung gibt es zwei Probleme. Erstens wissen wir nicht, was da rausgeschnitten wurde und ob das alles wirklich in dem Kontext gesagt wurde, den das Video suggeriert. Zweitens ist nicht klar, ob Schwab dabei wirklich sein Programm „Young Global Leaders“ gemeint hat, oder ob er von „jungen globalen Führungspersonen“ gesprochen hat. Auf Englisch ist das das Gleiche, Schwab muss mit der Aussage also nicht sein Programm gemeint haben, sondern könnte schlicht davon gesprochen haben, dass diese Personen alle jung in weltweit führende Positionen gekommen sind, was auch auf Putin zutrifft, der mit Mitte 40 russischer Präsident geworden ist. Mehr

24.08.2022: Gegenpol zu den Globalisten. «Reignite World Freedom» will gegen die globalistische Agenda angehen. Die Organisation dient zugleich als Plattform für Menschen, die sich auf lokaler Ebene vernetzen wollen. «Gibt es eine Alternative zum Great Reset?» – diese Frage hat vor Kurzem der Wirtschaftswissenschaftler Ernst Wolff bei einer Vortragsveranstaltung gestellt. Die Organisation Reignite World Freedom beantwortet sie mit einem eindeutigen «Ja». Das Netzwerk zielt darauf, global, einheitlich und strategisch gegen die globalistische Agenda vorzugehen und dafür zu sorgen, dass die Menschen ihre individuelle und kollektive Freiheit behalten. Die kanadischen Trucker, die im Zeichen des Protests im Konvoi in ihre Hauptstadt fuhren, haben die Gründer der Organisation zu dem Projekt inspiriert. Mehr

Schoigu auf Sitzung der SOZ-Verteidigungsminister: Westen nutzt Kiew im hybriden Kampf gegen Moskau. Am 24. August hat Sergei Schoigu an einer Beratung der Verteidigungsminister der Staaten der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) teilgenommen. In einer Rede sprach er über die wachsende Rolle der SOZ und die Sonderoperation in der Ukraine. Russlands Verteidigungsminister Sergei Schoigu hat am Mittwoch bei seinem Besuch in Usbekistan an einer Beratung der Verteidigungsminister der Staaten der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) teilgenommen. An dem Treffen beteiligten sich Militärdelegationen aus China, Indien, Russland, Pakistan, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan. Dem Treffen wohnten auch Vertreter aus dem SOZ-Beobachterland Weißrussland bei.
Schoigu sprach in einer Rede über die angespannte Sicherheitslage in der Welt und hob in diesem Zusammenhang die wachsende Rolle der SOZ hervor. Der russische Minister schlug seinen Kollegen vor, die Zusammenarbeit im Militärbereich zu stärken und regelmäßig Sicherheitsberatungen durchzuführen. Weiter kritisierte Schoigu den Westen für den beispiellosen Druck, den er auf andere Staaten ausübe und dabei auf Erpressung, Drohungen, Farbrevolutionen und Desinformation zurückgreife. Wegen seiner Sanktionen gegen souveräne Länder verschlechtere sich die Situation in der Weltwirtschaft.
Ferner ging Schoigu auf die militärische Sonderoperation Russlands in der Ukraine ein. Der Minister erläuterte die Gründe für die Intervention und wies darauf hin, dass die USA und ihre Verbündeten mit ihren Waffenlieferungen die Kampfhandlungen in der Ukraine verlängerten und somit die Zahl der Opfer vergrößerten. Eine Verlangsamung des russischen Vormarsches in der Ukraine erklärte Schoigu mit dem Wunsch Russlands, die Opferzahlen unter der Zivilbevölkerung möglichst gering zu halten. Mehr …

21.08.2022:  In der neuen Weltordnung zeigen Russlands Waffen nach Westen, seine Wirtschaft nach Osten. Die USA und ihre engsten Verbündeten haben das Vertrauen in die internationalen Organisationen zerstört, die nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffen wurden. Die neuen internationalen Strukturen in Eurasien bauen wieder auf das Völkerrecht. Mehr …

02.08.2022: Interview mit Peter Denk: Warum der Deep State die Kontrolle längst verloren hat   

31.07.2022: BRICS als neues globales Machtzentrum? – Teil 1: Kooperation im Wandel des Weltfinanzsystems
Die Vereinigung BRICS – bis vor Kurzem noch als ein "Diskussionsklub" der aufstrebenden Volkswirtschaften Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika bekannt – ist dabei, sich zu einem Hauptakteur der Weltpolitik zu entwickeln. Kann ihre fortschreitende politische und wirtschaftliche Integration das Herzstück einer gerechteren Weltordnung bilden?
Im Rahmen der Kooperation der BRICS-Länder, die gemeinsam rund 40 Prozent der Weltbevölkerung, etwa 24 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts sowie fast 20 Prozent des globalen Handels ausmachen, entstand ein eigenes System von Dutzenden Institutionen, das unter anderem den Dialog zwischen den Regierungen, Parlamenten, Sicherheits- und Justizorganen, den Vertretern der Wirtschaft und Kultur, Jugendorganisationen und anderen Strukturen der Mitglieder ermöglicht. Besonders hervorzuheben ist, dass alle BRICS-Länder über die wirtschaftliche und politische Kraft verfügen, die eigene Souveränität hochzuhalten, eine unabhängige Politik zu verfolgen und sich nicht durch andere Allianzen oder Staaten einschränken zu lassen.
Gerechtere Weltordnung durch Multipolarität. Das Hauptproblem des heutigen Systems liegt aus Sicht der BRICS in der globalen Dominanz der einzigen Hegemonialmacht der Welt – den Vereinigten Staaten. Diese Vorherrschaft, die sich im Grunde auf alle Lebensbereiche erstreckt, stützt sich auf den Supermachtstatus des Landes, den kollektiven Westen sowie auf andere Verbündete und Partner, einschließlich des US-geführten Militärbündnisses NATO und der US-dominierten globalen Finanzorganisationen Internationaler Währungsfonds (IWF) und Weltbank. Um eine gerechtere, multipolare Zukunft zu ermöglichen, wollen die BRICS-Staaten die heutige Ordnung grundlegend verändern, indem sie unter anderem notwendige Reformen in Bereichen wie der internationalen Politik oder Finanzen und Wirtschaft global umsetzen. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Bestreben, die Organisation der Vereinten Nationen zu reformieren sowie Alternativen zum Dollar-basierten Finanzsystem zu schaffen und eine neue Reservewährung einzuführen.
Entwicklungsszenarien der BRICS-Kooperation. Gegenwärtig gelten die BRICS eher als Klub für die Diskussion der globalen Agenda und quasi als Gegenstück zur G7. Eine Expertengruppe des renommierten russischen "Skolkowo Instituts für Wissenschaft und Technologie" hat den bisherigen Werdegang der BRICS analysiert und vier mögliche Szenarien für die weitere Entwicklung der Gruppe aufgestellt:
Das Beibehalten des Formats "Block der Schwellenländer", der die globale Agenda lediglich erörtert, die von anderen Ländern und supranationalen Verbänden vorgegeben wird.
Die Ausweitung der eigenen Einflusses auf die globale Agenda mittels politischer Integration einschließlich der Erweiterung der Staatengruppe und der Schaffung einer politischen Allianz.
Die Schaffung einer vollwertigen Wirtschaftsunion durch die wirtschaftliche Integration der Mitglieder. Dadurch kann das eigene Wirtschaftswachstum sowie der internen Handel der BRICS gestärkt und folglich eine    Wirtschaftsmacht geschaffen werden, die angesichts der Herausforderungen der Zeit notwendig ist.
Die Stärkung der wirtschaftlichen Integration durch die politische und kulturelle Integration, um die beteiligten Volkswirtschaften global wettbewerbsfähig zu machen.
Der Expertenmeinung zufolge wäre ein Mix aus wirtschaftlicher und politischer Integration ein Ansatz, der es ermöglichen würde, nicht nur BRICS-interne Probleme zu lösen, sondern auch Fragen der regionalen Entwicklung sowie Vorhaben auf globaler Ebene anzugehen.
Unabhängig davon, ob die BRICS sich künftig als Alternative zu den G7, den G20 oder irgendeiner anderen Gemeinschaft etablieren wollen,geht es für die Staatengruppe in erster Linie darum, ihr Format so weiterzuentwickeln, dass man als Gegenmacht zur westlich dominierten Weltordnung und im Hinblick auf die eigene Zielsetzung sowie die besagten Herausforderungen den Grundsätzen einer gerechten multipolaren Weltordnung treu bleibt – den Bestimmungen der Charta der Vereinten Nationen und den Prinzipien des globalen Freihandels. Demzufolge müssen die BRICS künftig stärker sowohl auf wirtschaftliche als auch auf politische Integration setzen. Auf wirtschaftlicher Ebene wird es wohl darum gehen, Strategien hinsichtlich der wirtschaftlichen Herausforderungen, die alle Mitglieder betreffen, auszuarbeiten und dazu passende Instrumente zu finden. Die Rede ist unter anderem von Möglichkeiten zur Synchronisierung der wirtschaftlichen Aktivitäten der einzelnen Mitglieder, wie etwa Handels- und Zollregulierung.
Zugleich gilt es , das politische Umfeld zu stärken, in dem die Staatengruppe agiert. Das reicht von einem internen Konsens zu politischen und wirtschaftlichen Fragen bis hin zur Übertragung dieser einheitlichen Position auf internationale Institutionen, Organisationen und andere Strukturen der internationalen Gemeinschaft. Der Erfolg der BRICS wird davon abhängen, welche Entwicklung der Zusammenschluss der Staaten nehmen wird und als wie effektiv sich diese Kooperation bei der Bewältigung der besagten Herausforderungen erweist. Die gegenwärtigen Ereignisse zeigen, dass die BRICS ihre Prinzipien hochhalten und in diesem Sinne als Einheit für einen fairen Wettbewerb in der internationalen handelswirtschaftlichen Zusammenarbeit einstehen, die die wirtschaftliche Entwicklung der Mitglieder in verschiedenen Bereichen fördert und den weltweiten Freihandel unterstützt. Mehr …

BRICS als neues globales Machtzentrum? – Teil 2: Perspektiven für eine Erweiterung der Staatengruppe. Die Vereinigung BRICS – bis vor Kurzem noch als ein "Diskussionsklub" der aufstrebenden Volkswirtschaften Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika bekannt – ist dabei, sich zu einem Hauptakteur der Weltpolitik zu entwickeln. Kann ihre fortschreitende politische und wirtschaftliche Integration das Herzstück einer gerechteren Weltordnung bilden? BRICS-Kooperation als geopolitische Alternative. So nutzen immer mehr Länder diese Chance und setzen auf eine pragmatische Zusammenarbeit mit den BRICS, unter anderem im Rahmen von "BRICS Plus" – einem eigens dafür entwickelten Format, das anderen Staaten die Teilnahme an bestimmten BRICS-Veranstaltungen ermöglicht. Allein in diesem Jahr haben Ägypten, Indonesien, Kasachstan, Nigeria, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Senegal und Thailand an einer BRICS-Plus-Konferenz teilgenommen.
Bei der Kooperation allein wollen es viele jedoch nicht belassen. Neben einigen der bereits genannten Staaten sollen auch die Türkei, Argentinien, Iran, Mexiko und Tadschikistan ihr Interesse an einer BRICS-Aufnahme bekundet haben. Trotz der Fürsprache durch fünf Mitglieder wurden bislang allerdings nur wenige praktische Schritte in diese Richtung unternommen. Die Frage nach der BRICS-Erweiterung war dann im Vorfeld und während des diesjährigen BRICS-Gipfels intensiv erörtert worden, und bekam wenige Tage nach dem Treffen einen immensen medialen Auftrieb, als zuerst die Islamische Republik Iran und Argentinien ihre Aufnahmeanträge stellten und anschließend gemeldet wurde, dass Ägypten, Saudi-Arabien und die Türkei als potenzielle Beitrittskandidaten gehandelt werden. Diese Entwicklung kann man als Beleg dafür werten, dass die BRICS – als Gegenmacht des kollektiven Westens – vor allem durch ihre Erweiterung eine neue, gerechtere und multipolare Weltordnung realisieren wollen. Der Staatenblock könnte die heutige US-dominierte Ordnung dadurch verändern, dass er durch neue Mitglieder eine breite Basis für ein alternatives Machtzentrum schafft und mit ihrer Hilfe die neuen Rahmenbedingungen auf andere Teile der Welt ausweitet. Beitrittskandidaten Iran und Argentinien. Mehr …

28.07.2022: Gibt es eine Alternative zum Great Reset und der gelanten NWO? Dieser Frage geht der Wirtschaftswissenschaftler Ernst Wolff bei einem Vortrag im Kloster Zinna in Brandenburg nach. Video und mehr … 

Der bessere Neustart. Eine Art „Great Reset“ ist unumgänglich — dieser muss jedoch von uns kommen und darf nicht einer machthungrigen Finanzelite überlassen werden. Es scheint, als würden wir in einer Welt voller Opfer leben: Die einen beschimpfen die anderen, Arm leidet unter Reich, und bedroht sind wir sowieso andauernd. Wir können die Krisen der Gegenwart lange analysieren. Wir können nach Schuldigen suchen, Antworten basteln, zum Widerstand und zum zivilen Ungehorsam aufrufen, informieren und aufklären. Doch wird sich dadurch vermutlich wenig ändern. Wieso? Sind wir etwa hilflos? Und worauf können wir hoffen? Wir haben vergessen, dass wir selbst das System bilden. Wir fühlen uns zwar gern als Beobachter einer Welt, die außerhalb von uns existiert, in Wirklichkeit aber ist diese Welt die genaue Abbildung all dessen, was wir nicht bewusst in unsere Wahrnehmung lassen. Die Täter sind wir alle. Mehr …

27.07.2022: Anleitung zum Systemwechsel. So wie es ist, kann es nicht bleiben — eine Überlegung zum Ausstieg aus dem Kapitalismus und zum Beginn von etwas Neuem. Teil 1/3. Interessen sind stärker als Ideen. Es gibt viele gute Konzepte für eine andere Welt jenseits des Kapitalismus. Was es aber nicht gibt, ist ein Plan zur Durchsetzung dieser Ideen. Denn einflussreiche Kräfte stellen sich dem entgegen, was ganz offensichtlich für die überwältigende Mehrheit der Menschen das Beste wäre. Die Frage ist, was sich aus den bisherigen Erfahrungen politischer Parteien, sozialer Bewegungen und aus dem politischen Engagement von Menschen lernen lässt und wie daraus ein Plan für den Ausstieg aus dem Kapitalismus abgeleitet werden kann. Der Autor gibt zunächst einen Überblick über meist wenig erfolgreiche Umgestaltungsversuche der Vergangenheit. Er stellt dann die Frage: Woran hat es gehakt und was können wir in Zukunft besser machen? Teil 1/3 Mehr …
Anleitung zum Systemwechsel. So wie es ist, kann es nicht bleiben — eine Überlegung zum Ausstieg aus dem Kapitalismus und zum Beginn von etwas Neuem. Teil 2/3. Mehr …
Anleitung zum Systemwechsel. So wie es ist, kann es nicht bleiben — eine Überlegung zum Ausstieg aus dem Kapitalismus und zum Beginn von etwas Neuem. Teil 3/3.  Mehr …

26.07.2022:

15.07.2022:  BRICS: Immer mehr Länder streben Mitgliedschaft an – darunter enge US-Verbündete. Saudi-Arabien war einst einer der wichtigsten Verbündeten der USA im Nahen Osten, und könnte schon bald an der Seite von Russland und China ein neues Mitglied der BRICS-Staaten sein. Auch die Türkei, Ägypten, Argentinien und weitere Länder haben bereits Interesse an einer Mitgliedschaft in der Vereinigung aufstrebender Volkswirtschaften bekundet. Im vergangenen Jahr machten die fünf großen Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika 41 Prozent der Weltbevölkerung sowie 24 Prozent des globalen BIP und 16 Prozent des Welthandels aus. Nicht wenige Analysten sind der Ansicht, dass die Expansion der BRICS-Staaten eine deutliche Verschiebung der Dynamik der Weltwirtschaft zur Folge haben dürfte. Video …

26.06.2022: BRICS: Hoffnung auf eine gerechtere Weltordnung ohne US-Hegemonie. Mit dem Potenzial für eine neue Reservewährung und Investitionen ohne politische Auflagen bietet die BRICS-Gruppe eine Alternative zu einer von der westlichen Dominanz erstickten Welt und kann ein Schritt in Richtung einer multipolaren Zukunft sein. Der 14. BRICS-Gipfel in Peking endete inmitten einer turbulenten internationalen geopolitischen Umgebung, was die Bedeutung der Organisation im Allgemeinen zusätzlich unterstreicht. Angesichts der Herausforderungen durch die anhaltende COVID-19-Pandemie, globale Konflikte, einen drohenden Zusammenbruch der Weltwirtschaft und den Klimawandel versagt das derzeitige internationale System, an dessen Stelle eine neue, multipolare Alternative treten muss.
Erwähnenswert ist der Kontext des BRICS-Formats. Das Hauptziel des ersten BRICS-Gipfels in Jekaterinburg, der 2009 inmitten der Finanzkrise stattfand, war die Verbesserung der globalen Wirtschaftslage und die Reform der Finanzinstitute. Obwohl die BRICS-Länder nicht durch eine bestimmte Ideologie verbunden sind, sahen sie alle die Notwendigkeit, das globale Wirtschaftssystem zu demokratisieren, das von den Vereinigten Staaten im Alleingang auf außerordentlich unverantwortliche – in einigen Fällen sogar nach US-Recht illegale – Art und Weise zum Absturz gebracht worden war. Der Chef der chinesischen Zentralbank rief damals unverblümt dazu auf, den Dollar als globale Reservewährung aufzugeben, weil das Vertrauen in die währungspolitische Führung der USA abhandengekommen sei. Mehr …

24.06.2022:  BRICS-Staaten drängen auf nukleare Abrüstung. Am Donnerstag hat das 14. Gipfeltreffen der BRICS-Staaten stattgefunden. Einer der Punkte auf dem Programm des Zusammenkommens war die weltweite nukleare Abrüstung. In einem entsprechenden Dokument verkündeten die Staaten ihr Engagement für eine atomwaffenfreie Welt. Mehr …


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