Freie Presse

Für Wahrheit und Meinungsbildung

Umwelt- und Tierschutz

Wir müssen unsere Umwelt, unseren Planeten, ja unsere Mutter Erde und die Tiere als unsere Mitbewohner schützen. Das Klima kann man nicht schützen. Das zu versuchen wäre ein Schwachsinn in der Art, dass man das Unmögliche versucht zu machen und dabei das Machbare ignoriert. Dieser Schwach-sinn lenkt nur vom wirklichen Problem, der Umweltzerstörung ab. Um was es wirklich geht erfahren Sie hier.

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29.07.2022: Podcast: Deutschland und der Wolf - Begeisterung und Ablehnung durch Menschen  

Die Rechnung, bitte. Die Corona-Ideologie hat zu einer dramatischen Umweltverschmutzung geführt. Krisenzeiten sind Zeiten, in denen die Menschen sich wenige Gedanken um die Umwelt machen. Stattdessen stellen sie den eigenen Schutz, die eigene Sicherheit in den Mittelpunkt ihres Lebens. Nun war SARS-CoV-2 nie eine echte Bedrohung für die Gesellschaft und die Angst davor von Anfang an nicht berechtigt, wie Leser des Rubikon schon seit über zwei Jahren wissen. Die Folgen dieser inszenierten Krise hingegen sollten uns allen große Sorgen bereiten. Eine davon ist die Umweltverschmutzung, die unter dem Maßnahmenregime ungeahnte — und völlig vermeidbare — Ausmaße angenommen hat. Mehr …

28.07.2022: Tierversuche bei Siemens. Kaninchen aus Skandalbetrieb sterben für die Herstellung von Antikörpern. Aktuell sorgt eine Undercover-Recherche des Deutschen Tierschutzbüros über grauenhafte Zustände in einem Kaninchenzuchtbetrieb in Baden-Württemberg für mediales Aufsehen. Aufgedeckt wurde auch, dass der Skandalbetrieb Kaninchen an Siemens Healthineers liefert. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) weiß, was dort mit den Tieren geschieht. Mehr …

26.07.2022:  8 Fakten, die du über Fische wissen solltest. Viele Menschen glauben immer noch, dass Fische keine Gefühle haben und keinen Schmerz empfinden. Die Wissenschaft hat allerdings eindeutige Beweise dafür, dass Fische erstaunliche Tiere sind. In diesem Blogpost stellen wir euch faszinierende Fakten über Fische vor, die den meisten Menschen noch nicht bekannt sind. Mehr …

22.07.2022: Tierkörperbeseitigungsanlagen – was können sie uns über systematisches Leid der Tiere in der Landwirtschaft sagen? Die Tierhaltungsindustrie zeigt uns fiktive Individuen, sie sind nicht echt. Immer wieder zeigt sie uns, wie gut es den Tieren in den landwirtschaftlichen Tierhaltungsbetrieben gehen muss: Abbildungen vereinzelter, glücklicher Rinder auf weitläufigen Wiesen; Illustrationen lächelnder Schweine auf einem Tiertransporter; Bilder von kleinen Hühnergruppen auf idyllischen Bauernhöfen. Aus unserer jahrelangen Arbeit mit Undercover-Recherchen, auch in Deutschland, wissen wir, dass die Lebensbedingungen der Tiere in den Haltungsbetrieben ganz anders aussehen. Bis zu 98 % des Fleisches stammt von Tieren, die in die sogenannte „Massentierhaltung“ geboren werden1,2. 2021 wurden insgesamt fast 770 Millionen Tiere in deutsche Schlachthäuser transportiert und dort getötet3 – das sind im Schnitt mehr als 2 Millionen am Tag, etwa 24 pro Sekunde. RESTE VON FÜR DEN VERZEHR GETÖTETEN TIEREN WERDEN IN TIERKÖRPERBESEITIGUNGSANLAGEN WEITERVERARBEITET. Mehr …

17.06.2022: Die EU verschaukelt Umweltschützer, indem sie "grüne" Energie neu definiert. Wie altbekannte Energiequellen in einer Krise plötzlich zu etwas "Neuem" wurden und deren CO₂-Bilanz vorderhand keine Rolle mehr spielt, solange es "Russland schadet". Die Geschichte eines Irrlaufs. Jahrelang sah die westliche Welt Gewinne in neuen grünen und erneuerbaren Energiesektoren und besang aus ihrem Buch der Lobeshymnen die Notwendigkeit, den CO₂-Fußabdruck durch den Verzicht auf fossile Brennstoffe zu verringern oder eine weitere potenzielle Umweltkatastrophe im Stil von Tschernobyl und Fukushima durch den Verzicht auf Kernenergie zu vermeiden. Westliche Staaten begannen ihre Bürger entweder bei den Ohren zu nehmen oder sie unter Zuhilfenahme von Tritten und Drohungen in eine neue Welt voller fragwürdiger grüner Träume zu schleppen – alles, um angeblich zu verhindern, dass die Temperatur der Erde um 1,2 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau ansteigt. Viel Glück dabei, die Temperatur des eigenen Wohnzimmers über einen längeren Zeitraum auf ein Grad genau zu kontrollieren, ganz zu schweigen von der Temperatur des gesamten Planeten. Dennoch einigten sich die Regierungen auf einen Vorwand für die grüne Wende, wie zwielichtig der auch immer war, und trieben neue Investitionen und grüne Unternehmungen voran. Der europäische "Grüne Deal" war mit Investitionen in Höhe von 1,8 Billionen Euro ein Kernstück der grünen Strategie des kollektiven Westens.
Mittlerweile ist aber klar geworden, dass die EU es versäumt hat, ihre Projekte rechtzeitig auszuweiten, um die katastrophale Energiekrise abzufedern, die durch die geniale Entscheidung verursacht wurde, die eigene Gasversorgung aus Russland zu sanktionieren, nur um dem russischen Präsidenten Wladimir Putin den Mittelfinger zu zeigen. Unglücklicherweise für Deutschland, die führende Volkswirtschaft der EU, hatte das Land ein paar zu viele Wetten auf heimische grüne Projekte gesetzt, ohne eine nachhaltige Alternative zu seiner Abhängigkeit von Energieimporten aus Russland zu schaffen, um Europas wichtigsten Industriemotor am Laufen zu halten. Nun geht es um die Folgen. Mehr …

11.07.2022: Tierquälerei in größter Kaninchenzuchtanlage Deutschlands aufgedeckt. Uns wurde Bildmaterial aus einer der größten Kaninchenzuchtanlagen Deutschlands zugespielt. Die Bilder, die über die letzten Monate hinweg entstanden sind, schockieren: Tausende Kaninchen müssen zusammengepfercht in engen Käfigen leben. Dabei drücken sich die Gitterböden in die empfindlichen Pfoten der Tiere. Einige der Kaninchen liegen tot im Käfig. Andere Aufnahmen zeigen, wie kranke Kaninchen mit voller Wucht auf den Boden geschleudert oder mit einer Eisenstange erschlagen werden. Mehr …

07.07.2022:  22.440 Tiere leiden und sterben für Botox – immer noch. Ärzte gegen Tierversuche fordert endlich gesetzliches Verbot. Recherchen des bundesweiten Vereins Ärzte gegen Tierversuche zufolge wurden 2021 in Deutschland Botox-Tierversuche an 22.440 Mäusen genehmigt. Und das, obwohl es seit 2011 tierversuchsfreie Tests gibt. Der Verein fordert die Bundesregierung auf, diesen grausamen Test endlich zu verbieten. Mit einem europaweiten Aktionstag am 9. Juli macht der Verein auf das Tierleid für das Anti-Falten-Mittel aufmerksam. Mehr …

06.07.2022: Tierschutz:  Wie es ist, undercover zu ermitteln? Dr. David Reher. Wie sieht das alltägliche Leben während einer Undercover-Recherche für Animal Equality aus? Unsere Präsidentin und Mitgründerin, Sharon Núñez, und Sean Thomas, unser internationaler Direktor für Recherchen, haben eure Fragen beantwortet. Hinter den Kulissen arbeiten unsere verdeckten Ermittler unermüdlich, um einige der brutalsten – aber in der heutigen Tierhaltungsindustrie immer noch gängigen – Praktiken zu dokumentieren und für die Öffentlichkeit ans Licht zu bringen. Das von ihnen gewonnene Filmmaterial schärft das öffentliche Bewusstsein, zeigt die Notwendigkeit von Tierschutzgesetzen sowie deren Kontrollen und hilft, diese für die Tiere so schmerzhaften Praktiken zu beenden. Denn sie untermauern Forderungen nach strikterer Gesetzgebung und bringen sogar einige der größten Unternehmen der Welt so in Bedrängnis, dass sie ihre Unternehmenspolitik ändern müssen. Undercover-Recherchen stellen deshalb tatsächlich den Kern unserer Arbeit bei Animal Equality dar. Aber wie sieht das Leben während der Ermittlungen wirklich aus? Was erleben diese Menschen in den Betrieben? Wie bereiten sie sich auf diese unvorstellbar schwere Aufgabe vor? Mehr …

Affenhirnforschung in Bremen muss ein Ende haben. Plakataktion an 75 Standorten. Vom 5.– 11. Juli hängen in der Stadt Bremen 75 City-Light-Poster, um der Öffentlichkeit die an der Universität noch immer stattfindenden Affenhirnversuche vor Augen zu führen. Initiiert wurde die Plakataktion von den Vereinen Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) und Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht (DJGT), die endlich ein Ende dieser „tierquälerischen und wissenschaftlich fehlgeleiteten Forschung“ fordern. Mehr …

05.07.2022:

02.07.2022: Fledermaus-Massaker durch Windräder: Die Folgen grüner Umweltpolitik. Die Windkraft gilt als wichtiger Baustein der Energiewende und soll dabei helfen, die Abhängigkeiten von Öl und Kohle zu verringern. Doch der unbeirrte grünideologische Siegeszug der Windräder rottet vielerorts in Deutschland ganze Tierarten aus, so auch die Fledermaus. Dass Windräder aufgrund ihrer vollkommenen Abhängigkeit vom Wetter nicht nur untauglich sind, in einer unbeständigen Windregion wie Deutschland die Energieversorgung flächendeckend sicherzustellen, und dass daran auch eine – umweltzerstörerische und landschaftsverschandelnde – Vervielfachung der installierten Kapazitäten nichts ändert, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Doch der unbeirrte grünideologische Siegeszug der Windräder sorgt auch für ein regelrechtes Massaker unter verschiedenen Tierarten – was die Profiteure und Fürsprecher dieser Technologie jedoch nicht kümmert. Dabei sind die schrecklichen Folgen für die Fauna nicht mehr zu leugnen: Im Umfeld von Windrädern gibt es generell weit weniger Vögel – deren Bestand in Deutschland ohnehin abnimmt -, doch vor allem auch Fledermäuse fallen ihnen zum Opfer. Mehr …

01.07.2022:  Großer Erfolg im Kampf gegen Versuche an Affen. Bisher wurden jedes Jahr Zehntausende Affen um den Globus geflogen, um in Tierversuchslaboren zu Tode gequält zu werden. Mit der Ankündigung von Air France, aus diesem Geschäft auszusteigen, bekommt die Tierversuchsindustrie jetzt einen schweren Dämpfer. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche hat zusammen mit seinen europäischen Partnern ein Jahrzehnt lang für dieses Ziel gekämpft. Langschwanzmakaken, Rhesusaffen und Affen anderer Arten werden in Ländern wie China, Kambodscha, Thailand oder Mauritius in der Wildnis gefangen oder unter unsäglichen Bedingungen gezüchtet. Für den Transport in die weltweiten Tierversuchslabore werden die Tiere in kleine Holzkisten gepfercht und im Rumpf von Passagiermaschinen untergebracht. Auf den Langstreckenflügen leiden die Affen Hunger, Durst, Angst und Stress durch Lärm, extreme Temperaturschwankungen und schlechte Belüftung. Hinzu kommen Umladungen und Verspätungen. Viele überleben die oft Tage dauernden Torturen nicht. Mehr …

30.06.2022:  Uni Kiel tötet 22.497 Tiere als „Überschuss“. Strafanzeige wegen Verstoß gegen Tierschutzrecht. In den Tierversuchseinrichtungen der Universität Kiel wurden im Jahr 2021 insgesamt 22.497 Tiere wegen Nichtgebrauch getötet. Die Vereine Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) und Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht (DJGT) haben soeben Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Kiel gestellt. Sie verweisen darin auf den nach dem Tierschutzgesetz erforderlichen vernünftigen Grund für die Tötung eines Tieres, der hier fehle und zeigen die Tötung der Tiere als illegal an. Mehr …

27.06.2022: Erstmals Mikroplastik im Schnee der Antarktis nachgewiesen. Selbst am vermutlich letzten unberührten Ort des Planeten finden sich Plastikpartikel, weist eine neuseeländische Forscherin nach. Überraschend ist es leider nicht: Alexandra Aves von der Canterbury University in Neuseeland hat erstmals Mikroplastik im Schnee der Antarktis nachgewiesen. Für ihre Arbeit, die Anfang Juni im Fachmagazin «The Cryosphere» publiziert wurde, hatte die Forscherin vor drei Jahren an 19 Orten des Ross-Schelfeises Proben gesammelt. Einige der Proben stammten dabei aus der Nähe von Forschungsstationen, andere von abgelegeneren Orten. Der geschmolzene Schnee enthielt durchschnittlich 29 Plastikteilchen pro Liter. Als Mikroplastik gelten Partikel, die kleiner als fünf Millimeter sind. Mehr …

26.06.2022: Die Wirtschaft der westlichen Wertegemeinschaft betreibt eine globale Umweltzerstörung. In Deutschland gilt es unter dem Label Recycling als gut. Doch die Wahrheit sieht anders aus: Die Recyclinglüge  
Archivmeldung vom 21.02.2019: Wie deutscher Plastikmüll Asien verdreckt
Archivmeldung vom 11.10.2019: Plastik: Das Geschäft mit dem Müll | Doku | NDR
Archivmeldung vom 26.09.2019: Müll, Mafia und das große Schweigen | Dok 2018 BR  
Archivmeldung vom 22.12.2021: Illegaler Müll in Polen | ARTE  
Archivmeldung vom 11.03.2021: Deutschlands illegale Müllhalden: Das kriminelle Millionen-geschäft mit unserem Müll  

24.06.2022: EU-Kommission bringt Gesetz zur Pestizidreduktion auf den Weg. Die EU-Kommission will eine Halbierung des Pestizideinsatzes bis 2030 rechtsverbindlich festschreiben. Bereits Ende März hätte die EU-Kommission einen Gesetzesvorschlag zur Pestizidreduktion in Europa vorstellen sollen. Doch die Agrarindustrie lobbyierte dagegen und nutzte den Krieg in der Ukraine aus, um die dringend notwendige Ökologisierung der Landwirtschaft zu blockieren. Es kam zu einer Verschiebung. Mit drei Monaten Verspätung hat die EU-Kommission nun endlich den längst überfälligen Vorschlag für ein Pestizidreduktions-Gesetz vorgelegt. Dieser sieht eine Halbierung des Pestizideinsatzes innerhalb der nächsten zehn Jahre vor. Dass die EU den Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide bis 2030 halbieren soll, ist eines der erklärten Ziele der Farm-to-Fork-Strategie („Vom Hof zum Teller“), die bereits 2020 als Teil des europäischen „Green Deals“ von den EU-Institutionen beschlossen wurde. Mit dieser Strategie will die EU den Übergang zu einer fairen, gesunden und umwelt-freundlichen Lebensmittelproduktion schaffen. Teil dieser Transition soll nach dem Willen der EU auch sein, dass deutlich weniger Ackergifte in unserer Umwelt landen. Bisher war die Pestizidreduktion um 50 Prozent innerhalb der nächsten zehn Jahre allerdings eine reine politische Absichtserklärung ohne bindenden Charakter. Nun will die EU-Kommission die Halbierung des Einsatzes von Ackergiften in einer EU-Verordnung festschreiben, also einem verbindlichen Rechtsakt, der von allen EU-Ländern umgesetzt werden muss. Doch die Hälfte an Ackergiften ist immer noch zu viel. Mehr …

22.06.2022: DU KANNST DIE INDUSTRIELLE TIERHALTUNG BEENDEN verhilf den Tieren zu Respekt und Schutz – hier geht‘s zur Petition

21.06.2022: Textilkonzerne missbrauchen Afrika als Müllkippe. Ostafrika wird mit Textilabfall überschwemmt. Das schadet nicht nur Mensch und Umwelt, sondern hat auch sozioökonomische Folgen. Jeden Tag werden riesige Berge von Textilmüll an Grenzen von Siedlungen oder direkt an Flussufern abgeladen. Sie landen in den Flüssen und verstopfen Abflüsse, weshalb es häufig zu Überschwemmungen kommt. Unter freiem Himmel verrotten Alt-Textilien auf wilden Mülldeponien. Oft werden die Sachen einfach verbrannt. Die offiziellen Deponien in Ländern wie Tansania und Kenia sind seit Jahren überfüllt. Es mangelt an geeigneter Infrastruktur um Texilabfälle in diesen Dimensionen zu entsorgen. Die enormen Mengen an Abfällen aus synthetischer Kleidung verschärfen die existierende Plastikmüllkrise zusätzlich, schreiben die Greenpeace-Mitarbeiter, die die Bedingungen vor Ort recherchierten und die Ergebnisse in einem Fact Sheet zusammenfassten. Weltweit ist die Modeindustrie etwa für zehn Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Sie gilt als eine der Hauptursachen für die weltweite Wasserverschmutzung. Verschmutzt wird die Umwelt auch in erheblichen Masse an den Produktionsstandorten. Nahezu 70 Prozent der in den Textilien verwendeten Fasern sind synthetisch, bestehend zu einem überwiegenden Teil aus Polyester. Die ölbasierten, biologisch nicht abbaubaren Kunststoffe zersetzen sich nur in jahrhundertelangen Zeiträumen. Dabei wird unter anderem Methan freigesetzt, ein klimaschädliches Treibhausgas. Zudem enthalten viele Textilien gefährliche Chemikalien, die während des Produktionsprozesses eingesetzt werden. Wird die Kleidung verbrannt, werden Mikroplastikfasern und Giftstoffe freigesetzt. Gelangen diese über die Luft in den menschlichen Körper, etwa in die Atemwege, kann das zu erheblichen Gesundheitsproblemen führen. So fand ein Team von Wissenschaftlern Mikroplastik im menschlichen Lungengewebe. Besonders alarmiert waren sie durch den Fund ungewöhnlich grosser Fasern. Mehr …

Das Massensterben der Arten - eine der größten Gefahren für die Menschheit. Natur in der Krise: Wie stoppen wir den Verlust der Artenvielfalt? Die Artenkrise bedroht die Zukunft der Menschheit. Derzeit laufen Gespräche über ein neues internationales Schutzabkommen zum Erhalt der Biodiversität. Worum geht es genau? Ein Überblick.Vor unseren Augen spielt sich tagtäglich ein Massensterben ab - und doch nehmen wir es kaum wahr, denn es geschieht leise. Die Aussterbenden verschicken keine Online-Petitionen, sie veranstalten keine Demonstrationen - oft kennen wir sie nicht einmal. Von den geschätzten acht Millionen Tier-, Pilz- oder Pflanzenarten auf unserer Erde wurde laut dem internationalen Biodiversitätsrat IBPES bis jetzt nur ein Bruchteil wissenschaftlich beschrieben. Doch die Situation könnte kaum dramatischer sein: Schon bis 2030, so die Wissenschaft, könnte die Welt um rund eine Million Arten ärmer sein - alle zehn Minuten stirbt eine Art aus. Das ist fatal, denn eine artenarme Welt ist eine gefährliche Welt - auch für uns Menschen. Rund 200 Staaten wollen dieses Jahr auf der 15. UN-Biodiversitätskonferenz in Kanada ein neues internationales Rahmenabkommen zum Schutz der Artenvielfalt beschließen. Diese Woche soll in Nairobi in Kenia der Abschlusstext dafür vorbereitet werden. Gelingt es der Weltgemeinschaft, die Artenkrise zu stoppen? Warum ist das so wichtig und was hat wirksamen Schutz bisher verhindert? Was bedeutet Biodiversität - und was ihr Verlust? "Ob die Luft zum Atmen, sauberes Trinkwasser, Nahrung oder Kleidung, Brennmaterialien, Baustoffe (...) oder Arzneien – auf der großen Vielfalt der Ressourcen, die uns die Natur zur Verfügung stellt, basiert unser Leben, unsere Gesundheit, unsere Ernährung, unser Wohlbefinden" - heißt es in einem aktuellen Bericht. Mehr …

18.06.2022: Der Naturschutz will immer noch zuerst dem Menschen nützen. Abkehr vom immer noch dominanten Anthropozentrismus: Drei Forschende fordern einen grundlegenden Wandel im Naturschutz. Der sich beschleunigende Artenverlust auf der ganzen Welt ist so umfangreich, dass viele Experten inzwischen von einem sechsten Massenaussterben sprechen. Hauptursache dafür ist der beispiellose Verlust lebenswichtiger Ökosysteme wie Wälder und Feuchtgebiete, der das Ergebnis eines auf ständiges Wachstum ausgerichteten Gesellschafts- und Wirtschaftssystems ist. Die jüngste UN-Biodiversitätskonferenz, die COP15, deren zweite Sitzung im Oktober 2022 stattfinden wird, soll ehrgeizige Massnahmen zur Eindämmung des Biodiversitätsverlustes umsetzen. Oberstes Ziel ist es, bis 2050 eine Harmonie zwischen Mensch und Natur herzustellen. In einem kürzlich erschienenen akademischen Artikel zeigen wir jedoch, dass wichtige Akteure wie das Gremium der Naturschutzwissenschaftler, das für die UNO Berichte über die biologische Vielfalt erstellt, dem menschlichen Wohlergehen nach wie vor Vorrang vor allem anderen einräumen. Diese Prioritätensetzung könnte auf eine anthropozentrische Kultur zurückzuführen sein, die den Menschen in der Regel als von anderen Arten getrennt und wertvoller als diese betrachtet. Um unsere Ausrottungskrise wirksam zu bekämpfen, brauchen wir mehr als nur technische Fortschritte oder politische Massnahmen, die in anthropozentrischen Annahmen verhaftet bleiben. Vielmehr müssen wir die Art und Weise, wie wir die Natur und andere Arten betrachten und bewerten, grundlegend ändern. Mehr …

EU-Prüfer: Glyphosat weiter «nicht krebserregend». Das Tauziehen um das umstrittene Bayer-Herbizid geht nach einer Entscheidung der ECHA in die nächste Runde. Die Europäische Chemikalienagentur ECHA hat Glyphosat Ende Mai erneut als «nicht krebserregend» eingestuft. Das umstrittene Herbizid behält damit seine in der EU seit 2017 gültige Einstufung als «augenschädigend und giftig für Wasserlebewesen». Die vorliegenden wissenschaftlichen Nachweise erfüllten die Voraussetzungen für eine Einstufung als krebserregende, erbgutverändernde oder fortpflanzungsgefährdende Substanz nicht, begründete das Komitee für Risikoeinschätzung seine Entscheidung. Umweltverbände werfen der ECHA mangelnde Sorgfalt vor.
Zahlreiche Nichtregierungsorganisationen kritisierten diesen Entscheid. HEAL, ein Dachverband europäischer Umwelt- und Gesundheitsverbände, wirft dem Komitee vor, Beweise ignoriert zu haben. Die EU stütze sich vor allem auf die Argumente der Industrie. Das Pestizid Actions Network (PAN) ist gleicher Meinung und weist auf Studien hin, nach denen Glyphosat bei Versuchstieren Krebs ausgelöst hat. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), Teil der Weltgesundheitsorganisation WHO, hatte Glyphosat 2015 als «genotoxisch» und «wahrscheinlich krebserregend» eingestuft. Die Gruppe Coordination gegen Bayer-Gefahren (CBG) kritisiert, dass die ECHA nur die Gefährlichkeit des reinen Wirkstoffs Glyphosat beurteilt habe. Das verbreitete Pestizid komme aber in Unkrautvernichtungsmitteln nie allein, sondern in Kombination mit anderen Stoffen vor, was die Gefährlichkeit erhöhen könne. Das sehe sogar der Hersteller Monsanto (inzwischen Bayer) so.
Glyphosat-Verbot ist immer noch möglich. Glyphosat könnte in der EU dennoch verboten werden. Theoretisch ginge das einfach durch Nichtstun. Die EU-Zulassung für das Herbizid läuft Ende 2022 aus. Die Risikobewertung der ECHA geht nun an die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA. Diese müsste eigentlich abschließend über Glyphosat entscheiden, bevor die Zulassung Ende des Jahres ausläuft. Die EFSA hat aber bereits angekündigt, dass sie sich bis Mitte 2023 Zeit lassen wird. Grund sei die grosse Menge an Kommentaren, die zu dem Totalherbizid eingingen, sowie eine aussergewöhnlich grosse Datenmenge. Im Raum steht deshalb eine Verlängerung der Glyphosat-Zulassung um ein Jahr. Mehr …

17.06.2022:

11.06.2022:  Interview mit einem Ermittler in der Stopfleberindustrie. Ein Grundpfeiler unserer Arbeit stellt die Dokumentation der Zustände in der landwirtschaftlichen Tierhaltungsindustrie dar. Dazu führen wir Undercover-Recherchen durch, um diese Zustände in der Landwirtschaft öffentlich zu machen. Menschen können nur fundierte Konsumentscheidungen treffen, wenn sie über ausreichende Informationen verfügen. Die Tierhaltungsindustrie versucht, die Lebensrealität der Tiere mit aufwendigen Täuschungen zu verdecken: besonders in der Werbung wird sie nicht müde, Bilder glücklicher Tiere zu zeigen. Diese Bilder ersetzen wir mit der Realität, ohne zu beschönigen – aber auch, ohne zu übertreiben. Diese Aufnahmen veröffentlichen wir nie leichtfertig und nie ohne vorherige Prüfung. Das könnten wir uns als professionelle, gemeinnützige Organisation auch gar nicht erlauben. Wir sind sehr stolz auf unsere Reputation für ehrliche und gründliche Recherche-Arbeit. Aber wie führen wir solche Ermittlungen eigentlich durch? Mehr …

18.05.2022:  Humanes Immunsystem auf dem Chip für Impfstoff-Forschung. Innovative tierversuchsfreie Forschung. Forscher aus den USA haben einen funktionierenden Lymphfollikel auf einem Chip entwickelt, welcher Reaktionen auf Immunsystemtrigger sowie auf Impfstoffe zeigt, die die Reaktionen des Menschen auf diese Stoffe widerspiegeln. Mit diesem humanbasierten Modell kann die Effektivität etwa von neuen Impfstoffen eingeschätzt werden, während bei den üblichen Tierversuchen die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf den Menschen nicht gegeben ist. Das Wyss-Institut, welches zu der renommierten Harvard University gehört, hat bereits viele verschiedene Chipsysteme erfolgreich entwickelt. Vor große Herausforderungen stellt die humanbasierte Forschung das Immunsystem, wobei aber nun ein bedeutender Schritt in dessen Modellierung gelungen ist. In einem mikrofluidischen Zweikanalsystem wurden in die untere Kammer B- und T-Lymphozyten eingebettet, welche aus dem Blut von freiwilligen Probanden gewonnen wurden. Eine poröse Membran trennt diese Kammer von dem anderen Kanalsystem, durch das Medium geleitet wird, welches die Zellen mit Nähstoffen versorgt. Diese Durchströmung mittels Medium scheint ein entscheidender Faktor zu sein, denn nur unter Durchfluss formieren sich die B- und T-Lymphozyten spontan und eigenständig zu Lymphfollikeln – etwas, was nicht passiert, wenn beide Arten zusammen in einer klassischen Kultur gehalten werden. Mehr …

Tiertransporte: Offener Brief an Cem Özdemir. Das Bündnis für Tierschutzpolitik appelliert in einem Offenen Brief an Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir, sich für ein bundes- und EU-weites Verbot von Tiertransporten einzusetzen. Die beteiligten Organisationen Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, Bund gegen Missbrauch der Tiere, Bundesverband Tierschutz, Menschen für Tierrechte, PROVIEH und VIER PFOTEN fordern von der Bundesregierung, sich im bevorstehenden Revisionsverfahren der EU-Tierschutzgesetzgebung für starke Verbesserungen im Tierschutz zu engagieren. Bereits die Teilnehmer der Agrarministerkonferenz hatten die Bundesregierung am 01. April 2022 dazu aufgefordert, sich für ein bundes- und EU-weites Verbot von Tiertransporten in Drittstaaten einzusetzen. Aus Tierschutzsicht sind Tiertransporte in Drittstaaten grundsätzlich zu untersagen, da weder die tierschutzrechtlichen Standards eingehalten werden noch von EU-Seite zertifizierte Versorgungsstationen existieren. Die Bundesregierung muss im bevorstehenden Revisionsverfahren der EU-Tierschutzgesetzgebung deswegen eine Vorreiterrolle übernehmen und starke Verbesserungen im Tierschutz fordern. Auch die vorherige Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hatte 2021 mit Luxemburg und den Niederlanden im EU-Agrarrat gefordert, alle Tiertransporte in Drittstaaten auf dem Land- oder Seeweg zu verbieten. Mehr …

WHO: Verschmutzte Luft verursacht 6,7 Millionen Todesfälle jährlich. Smog und andere Formen der Luftverschmutzung fordern laut WHO-Sachverständigen jedes Jahr weltweit rund 6,7 Millionen Menschenleben. Diese neuen Zahlen sind höher als die zuvor im Jahr 2015 veröffentlichten Schätzungen. Mehr …

12.05.2022: Illegale Tötung von „Überschusstieren“. Strafanzeigen gegen Tierlabore treffen ins Schwarze. Mit den Strafanzeigen gegen 14 hessische Tierversuchslabore wegen Verdachts auf gesetzeswidrige Tötungen sogenannter Überschusstiere haben Ärzte gegen Tierversuche e.V. (ÄgT) und die Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V (DJGT) ins Schwarze getroffen. Namhafte Medien berichten, dass seither große Unruhe in Laboren herrscht und teilweise Tiere vorerst nicht mehr getötet werden. Die Vereine sehen es als Erfolg, dass die gängigen Tiertötungen nicht einfach weiterhin als Kavaliersdelikt abgetan werden können. Mehr …

06.05.2022:  Xenotransplantation: Tod des Patienten vermutlich aufgrund von Schweinevirus. Ärzte gegen Tierversuche fordert Ende der Organübertragung vom Tier auf den Menschen. Nach dem Tod des Patienten Bennett im März, welcher im Januar 2022 ein Schweineherz transplantiert bekam, haben Medienberichten zufolge die verantwortlichen Mediziner nun erste Informationen zur Todesursache abgegeben. Eine wohl entscheidende Rolle hat ein Schweinevirus gespielt, welches in dem Schweineherzen enthalten war. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche kritisiert die so genannte Xenotransplantation seit Jahren als „archaischen Ansatz, der immenses Tierleid hervorruft und ein unkalkulierbares Risiko für Menschen birgt“. Mehr …

02.05.2022: Stoppen wir gemeinsam die Lebendtier-Transportqual! Video  

27.04.2022: Pestizide machen Bienenmännchen unattraktiver. Die Population von Bienen geht schon seit einiger Zeit zurück, was oft auf den Einsatz von Pestiziden zurückgeführt wird. Eine neue Studie legt nun nahe, dass diese nicht nur schlecht für die Bienengesundheit sind, sondern auch für ihren Erfolg bei der Partnersuche: Die synthetischen Stoffe verändern Summen und Geruch von männlichen Bienen und senken somit ihre Chance, von einer weiblichen Biene als Partner erwählt zu werden. Bei den Honigbienen ist die Bienenkönigin allein für das Eierlegen verantwortlich. Bei ihrer Paarung kann sie sich ihre Partner aus bis zu 20.000 Bienenmännchen – den Drohnen – aussuchen. Männliche Wildbienen hingegen müssen vor ihren Einzelnestern um die Aufmerksamkeit der Bienenweibchen buhlen. Aber ob Wild- oder Honigbiene – als Männchen ist es wichtig, durch bestimmte physiologische Merkmale auf sich aufmerksam zu machen, um von einem Bienenweibchen als Paarungspartner erwählt zu werden. Mehr …

Jedes fünfte Reptil ist vom Aussterben bedroht. Zweifellos gibt es sympathischere Lebewesen als Reptilien. Ein vergleichsweise gutes Image haben noch die Schildkröten, die als Symbol für Langlebigkeit und Weisheit gelten. Vor Schlangen dagegen haben die meisten Menschen Angst, genauso wie vor Krokodilen, die im Wasser auf ahnungslose Beute lauern. Das mag einer der Gründe dafür sein, dass selbst Naturschützer diese Tiergruppe bislang vernachlässigt haben. Anders als für Säugetiere, Vögel und Amphibien gebe es für Reptilien nur wenige Artenschutzprojekte, schreiben die Autoren einer Studie, die in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsjournals Nature erschienen ist. Mehr …

22.04.2022: Die Feuergräber der Tiere. Landwirtschaftlich genutzte Tiere spielen in unserer Gesellschaft nicht die Rolle, die sie verdienen. Sie werden nach Belieben gezüchtet, fettgefüttert, ausgebeutet und getötet. Sie werden vernachlässigt. Doch der Mensch stellt für die eingesperrten Tiere nicht die einzige Gefahr dar. Denn es gibt eine weitere gewaltige Kraft, die das Leben der Tiere in der Landwirtschaft bedroht – Feuer. Brennt es in einer Tierhaltungsanlage, sind alle Tiere darin in akuter Lebensgefahr: Entweder drohen sie zu verbrennen oder an Rauchvergiftung zu sterben, weil die Belüftung der Haltungsanlagen in der Regel katastrophal ist. Mehr …

17.04.2022: Trotz Verbot: Schiffe entsorgen ölige Abwässer im Meer. Das sogenannte Bilgewasser unbehandelt abzulassen, ist längst verboten, aber erschreckend häufig. Ein Grund dafür ist Geiz. Am tiefsten Punkt eines Schiffs sammelt sich der Dreck. Wasser aus kleinen Lecks, Kondenswasser aus der Klimaanlage, Reinigungsmittel sowie Öl- und Schmierabfälle aus dem Maschinenraum rinnen nach unten in die Bilge und bilden dort eine giftige Suppe. Das Bilgewasser unbehandelt im Meer zu entsorgen, ist seit Jahrzehnten verboten. Trotzdem lassen rund 3000 Schiffe jedes Jahr ölhaltige Abwässer in europäische Gewässer ab, schätzt das Investigativmedium «Lighthouse Reports». Das macht acht vorsätzliche Ölverschmutzungen am Tag, die grösstenteils unsichtbar bleiben. «Lighthouse Reports» hat zusammen mit neun anderen europäischen Medien monatelang zu den heimlichen Ölspuren recherchiert. Teil des Recherchekollektivs waren unter anderen der britische «Guardian» und die «Deutsche Welle». Die Recherchierenden stiessen auf stille Mitwisser, resignierte Seeleute, überforderte Behörden und ein ineffizientes Strafsystem. Das unsichtbare Verbrechen. In der Branche ist das ein offenes Geheimnis. Der Grund dafür ist Geiz. Vorgeschrieben ist, Bilgewasser vor dem Ablassen in ölige und wässrige Bestandteile zu trennen. Der wässrige Teil darf nach Vorschriften der internationalen Marinebehörde IMO dann nur noch wenig Öl enthalten, er schädigt die Meere aber immer noch. Mehr …

14.04.2022: WISSENSWERTES ZUM THEMA HANF

08.04.2022: Pestizide: Manche Bauern kennen wenig Eigenverantwortung. Fische in unseren Bächen sind die Opfer. «10vor10» zeigt Missstand und kritisiert das Bundesamt für Umwelt. Es fängt an mit Messwerten des Bundesamts für Umwelt Bafu aus dem Jahr 2019: In 21 von 28 gemessenen kleinen und mittelgrossen Flüssen wurden die Pestizid-Grenzwerte überschritten – bis zu 1000-fach im Fall eines hochgiftigen Pestizids für Lebewesen in den Bächen. Bei den Überschreitungen handelte es sich um Grenzwerte einzelner Pestizide. Einen Grenzwert für mehrere Pestizide zusammen gibt es nicht, obwohl sich die negativen Wirkungen von mehreren Pestiziden meistens nicht einfach kumulieren, sondern potenzieren. Die Frage von Infosperber, warum das Bafu die genannten Messwerte seit fast drei Jahren unter Verschluss hält, beantwortete das Bundesamt für Umwelt Bafu nicht. Die verschiedenen Pestizide kommen laut Recherchen von «10vor10» wie folgt in die Bäche: Zu wenig Abstand von Bächen und Flüssen. Rund 22 Prozent der Pestizide werden von den Feldern direkt in die Bäche gespült, wenn es stark regnet. Um solche Abschwemmungen möglichst zu verhindern, hat der Bund Vorschriften erlassen: Die Bauern sollten beim Spritzen Abstand zu Gewässern einhalten. Mehr …

05.04.2022: Kein Essen mehr in den Tank! Agrosprit ist Irrsinn: Jeden Tag landet Getreide für umgerechnet 15 Millionen Brote in Europas Autotanks. Gleichzeitig drohen in Ländern im Nahen Osten und in Afrika katastrophale Hungersnöte. In diesen Wochen wird die Bundesregierung entscheiden, ob Essen im Tank bald der Vergangenheit angehört. Denn „Bio“-Diesel und Co. werden noch immer staatlich gefördert. Damit muss endlich Schluss sein! Zusammen machen wir Umweltministerin Steffi Lemke und Agrarminister Cem Özdemir klar: Staatliche Förderung für Agrosprit sofort stoppen! Mehr …

02.04.2022: Jetzt ist der Plastik-Müll im Blut von Menschen nachweisbar. Der Umgang mit Plastikmüll ist noch immer haarsträubend, berichtet die OECD und fordert Verbesserungen. Nur neun Prozent des weltweit verwendeten Kunststoffs werden recycelt. Zu diesem Schluss kommt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die mit dem «Plastics Outlook» im Februar einen umfangreichen Report über die globale Verwendung von Plastik vorgelegt hat. Bildlich gesprochen ginge von den Coronamasken, Plastiksäcken, Sandkastenschaufeln, Damenbinden, Colaflaschen, Badelatschen, Polyesterhemden, Zigarettenkippen, Wäschekörben, dem Plastikbesteck und dem Gehäuse der kaputten Bohrmaschine, die sich vielleicht in Ihrem Müllkübel finden, am Ende nur das Polyesterhemd in die Wiederverwertung. Mehr …

Archivmeldung vom 11.12.2018: Endlager Meer war lang erlaubt - 1μg Plutonium reicht aus für den Tod - seit 2000 keine Messungen mehr

Archivmeldung vom 15.04.2013: Endlager Meer. 114 726 Tonnen Atommüll im Nordatlantik. Eine neue Fernsehdokumentation deckt die »vergessene« Entsorgung von Atommüll vor Europas Küsten auf. Im Meer vor Europas Küsten liegen 114 726 Tonnen Atommüll. Das ist die erschreckende Bilanz, die Manfred Ladwig und Thomas Reutter in ihrer neuen Fernsehdokumentation »Versenkt und vergessen. Atommüll vor Europas Küsten« ziehen. Mehr …

28.03.2022: Herr Bundesminister Buschmann, stoppen Sie Patente auf Saatgut! Die Vielfalt an Nutzpflanzen ist eine der wichtigsten Grundlagen unserer Nahrungsmittelsicherheit. Durch Patente auf herkömmlich gezüchtete Pflanzen fällt diese wertvolle Ressource mehr und mehr in die Hände einiger weniger Großkonzerne. Fordern Sie jetzt den Bundesjustizminister Dr. Marco Buschmann auf, sich für eine Minister:innenkonferenz einzusetzen, auf der die notwendigen Maßnahmen für ein Verbot von Patenten auf herkömmlich gezüchtete Pflanzen ergriffen werden. Mehr ….

23.03.2022: NRW: Kein Gift in Schutzgebieten. Ein bundesweites Gesetz sollte eine Reihe von Pestiziden aus Naturschutzgebieten verbannen, darunter solche, die als gefährlich für Bienen und andere Insekten gelten - doch Nordrhein-Westfalen schummelt bei der Umsetzung. Durch umfassende Ausnahmen gefährdet Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) bedrohte Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten an Orten, an denen sie vor den verheerenden Auswirkungen von Pestiziden eigentlich geschützt sein sollten. Sie stellt wirtschaftliche Interessen über gesunde Lebensräume für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Diesen Skandal nehmen wir nicht hin! Mehr …

Archivmeldung vom 04. März 2014: Anbau genmanipulierter Pflanzen muss verhindert werden! Bundesumweltministerin Barbara Hendricks erwartet, dass sich die Staaten demnächst auf neue Zulassungsregeln in Sachen genmanipulierter Pflanzen einigen. Da Großbritannien seine ablehnende Haltung aufgegeben habe, gebe es unter den EU-Staaten wahrscheinlich eine ausreichende Mehrheit. „Deutschland hat sich immer noch nicht so richtig entscheiden können“, räumte Hendricks ein. Diese Aussage von Hendricks ist vollkommen an den Haaren herbeigezogen, da sich Deutschland sehr eindeutig gegen genmanipulierte Pflanzen ausgesprochen hat! „Liebe“ Frau Hendricks… Frau Merkel ist nicht Deutschland! Frau Merkel ist eine volksverachtende Einzelkriminelle, in deren Haut niemand stecken möchte, wenn den Menschen in Deutschland endgültig der Kragen geplatzt ist!! Hören Sie nun einen treffenden Kommentar von Dirk Müller: Video und mehr …

Archivmeldung vom 15. Juni 2012: Atomkraft: Das wissen die Wenigsten! Wieder einmal haben wir Erschütterndes von der Atomkraft zu berichten und wieder einmal geht es um Vertuschen und Verschweigen. Das Gefährliche ist bekanntlich die radioaktive Strahlung. Unter Radioaktivität versteht man den Zerfall von Atomkernen unter Ausstoß radioaktiver Strahlung und Umwandlung zu anderen Kernen. Wird von dieser gesprochen, ist stets und immer nur von Alpha- Beta- und Gammastrahlung die Rede. Eine Strahlungsart wird dabei stets außer Acht gelassen: Die Neutronenstrahlung. Entstehung der Neutronenstrahlung in einem Kernkraftwerk: Um die Kettenreaktion in einem Atomreaktor zu starten, braucht man freie Neutronen. Diese strahlt zum Beispiel Beryllium ab, wenn man es mit Alpha-Teilchen beschießt. Dringt ein Alpha-Teilchen in einen Beryllium-Kern ein, so entsteht ein instabiles Kohlenstoff-Isotop mit 13 Kernbausteinen (6 Protonen und 7 Neutronen). Einen stabilen Zustand erreicht der Kern dadurch wieder, dass er ein Neutron abstößt. Genau dieses ist der gefährliche Strahler. Die Neutronenstrahlung stellt neben der Alpha-, Beta- und Gammastrahlung eine Sonderform der Strahlungstypen dar und spielt bei der Nutzung der Kernenergie also eine entscheidende Rolle. Was bedeutet das? Mehr …

15.03.2022: UNFASSBAR! Hessens größtes zusammenhängendes Waldgebiet soll zum Wind-Industriegebiet werden. Gemeint ist der Reinhardswald, der auch als „Schatzhaus der europäischen Wälder“ oder „Grimms Märchenwald“ bekannt ist. Insgesamt sind 7 sogenannte Vorrangflächen mit zusammen etwa 2000 Hektar (= 20 Millionen m²) im tausendjährigen Reinhardswald für die Bebauung mit Windanlagen ausgewiesen worden. Der massive Widerstand der betroffenen Bürger wird von der Landesregierung ignoriert. Die Natur Aller fällt der Profitgier Einzelner zum Opfer. Die ersten 18 Anlagen sind kürzlich genehmigt worden (siehe Karte). Aber genehmigt ist nicht gebaut. Mehrere Klagen sind eingereicht worden. Auch auf weiteren Flächen im Reinhardswald wird bereits geplant: 10 Anlagen sollen auf KS26 entstehen, 9 weitere auf KS14. Und das wäre erst der Anfang: Drei Flächen stehen darüber hinaus zur Verfügung. Insgesamt könnten 50 oder mehr dieser gigantischen Windanlagen im Reinhardswald gebaut werden. Mehr …

05.03.2022: Welcome To Sodom - Dein Smartphone ist schon hier. In ihrer Dokumentation "Welcome To Sodom" zeigen die Regisseure Florian Weigensamer und Christian Krönes, was mit den nicht mehr benötigten Handy, Fernsehern und Computer aus Europa passiert: Ein Großteil dieses Elektroschrotts landet in Afrika an einem Ort der Sodom genannt wird.

Die Gier nach dem letzten Öl und Gas.
Öl und Gas wird immer knapper. Weltweit wird damit eine umstrittene Förder-Methode immer attraktiver: das Hydraulic Fracturing, kurz Fracking. Seit 2005 kommt die Technik zum Einsatz, derzeit vor allem in Nordamerika (USA und Kanada), Argentinien, Australien aber auch China und selbst Russland. Mit Fracking können Kohlenwasserstoffe (Öl und Gas) gefördert werden, die in Gesteinsschichten (Schiefer-, Ton-, Mergel-, Sandstein- oder Kohleflözschichten) eingeschlossen sind und mit sogenannten konventionellen Methoden schwer bis nicht erschließbar sind. Welche Auswirkungen hat Fracking auf Umwelt und Gesundheit?
Die Auswirkungen und Risiken der Fracking-Technik sind mittlerweile ausführlich dokumentiert – u.a. in einem wissenschaftlichen Kompendium. Dazu gehören künstliche Erdbeben durch das Verpressen der Förderabwässer, versagende Bohrlochintegrität, Methanleckagen, Luftverschmutzung, ein hoher Wasserverbrauch sowie das reelle Risiko der Kontamination von Ackerflächen, Fließgewässern und Gebieten zur Trinkwassergewinnung. Diese schwerwiegenden potenziellen Auswirkungen stehen in krassem Gegensatz zu den von Deutschland und der EU beschlossenen Zielen des Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschutzes sowie der nachhaltigen Raumordnung und Energiepolitik. Eine Auswertung der im Zeitraum 2009 bis 2015 veröffentlichten rund 685 Studien und Berichte zum Thema Fracking, ergab folgendes Bild: 84 Prozent der Studien zu den gesundheitlichen Auswirkungen wiesen auf potenzielle Risiken für die öffentliche Gesundheit oder tatsächlich beobachtete negative Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit hin; 69 Prozent der Studien zur Wasserqualität zeigten potenzielle oder ein tatsächliches Auftreten von Wasserkontaminationen und 87 Prozent der Studien zur Luftqualität wiesen auf erhöhte Luftschadstoffemissionen und/oder eine erhöhte Konzentration in der Atmosphäre hin. Mehr …

27.02. Paul Watson- ʙᴇᴋᴇɴɴᴛɴɪssᴇ ᴇɪɴᴇs ᴏ̈ᴋᴏ-ᴛᴇʀʀᴏʀɪsᴛᴇɴ 

25.02.2022: Hanf ist die beste Nutzpflanze der Welt !!!   In folgenden Bereichen ist Hanf unschlagbar: - Medizin (ohne Nebenwirkungen) - Ernährung (gesünder) - Baubranche (Ressourcen schonend) - Textilbranche (besser als Baumwolle) - Papierbranche (schont die Wälder)… Um wirklichen Umweltschutz zu praktizieren muss Hanf angebaut werden, um die Abholzung der Wälder zu beenden und um den Anbau von Baumwolle, der viel Chemie braucht, durch Hanfstoffe die keine Chemie brauchen zu ersetzen. Alles andere ist Heuchelei...

Schlachtzahlen 2021 erneut gesunken. Auch 2021 setzte sich in Deutschland der Abwärtstrend der letzten Jahre bei der Zahl der getöteten »Nutztiere« fort. Laut den vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts starben im vergangenen Jahr dennoch rund 759,5 Millionen Tiere für die Lebensmittelproduktion. Das sind zwar 2,2 Millionen Tiere weniger als 2020, aber trotzdem immer noch erschreckend viele. Sie wurden zu 7,6 Millionen Tonnen Fleisch verarbeitet. Mehr …

24.02. Teuer und umweltschädlich: Amerikanisches „Fracking-Gas“ statt russischem Erdgas   

RECHERCHE: Der wahre Preis von Milch - Animal Equality hat beunruhigende Undercover-Aufnahmen von vorsätzlicher Gewalt und Vernachlässigung auf der Madox Farm, einem großen britischen Milchbetrieb in Carmarthenshire, Südwales, veröffentlicht. Mehr …

22.02. Foie Gras ist eine "Delikatesse", die Tieren so viel Leid zufügt, dass die Herstellung in mehreren Ländern illegal ist. “Foie Gras” (französisch für “Fettleber”) ist im Deutschen besser als “Stopfleber” bekannt. Sie gilt als ein teures Luxuslebensmittel und wird aus einer unnatürlich und krankhaft vergrößerten Enten- oder Gänseleber hergestellt. Genauer gesagt, leiden die Tiere unter der chronischen Krankheit Lebersteatose (Fettleber), die ihnen ganz bewusst durch häufige und übermäßige Zwangsfütterung (das “Stopfen”) zugefügt wird. Die kranke Leber wird dann im Ganzen oder zerkleinert als Pastete und in verschiedenen Verarbeitungen verkauft. Mehr … 

09.02. EU-Taxonomie: Greenwashing bei Atomkraft und Gas. Die EU-Taxonomie-Verordnung legt fest, welche Finanzinvestitionen im Rahmen des Green Deal als klimafreundlich gelten. Durch eine Abänderung wird sie jedoch leider zu einem weiteren verwässerten Greenwashing-Programm. Denn die EU-Kommission hängt ausgerechnet der gefährlichen Atomkraft und dem klimaschädlichen Erdgas ein grünes Mäntelchen um und stuft diese als „nachhaltig“ ein. Die Erreichung der Klimaschutzziele erfordert jedoch einen vollständigen Ausstieg aus allen fossilen Energieformen. Mehr …

Lufthygienischer Jahresbericht 2020

08.02. ᴏ̈ᴋᴏʟᴏɢɪsᴄʜᴇɴ ᴋᴀᴛᴀsᴛʀᴏᴘʜᴇ ɪᴍ ʀᴇɪɴʜᴀʀᴅsᴡᴀʟᴅ

05.02. Wind-Industrie-Gebiet im Reinhardswald. GRÜNE wollen mehr als 100 Windradgiganten im Naturparadies sehen. Hessens größtes zusammenhängendes Waldgebiet soll zum Wind-Industriegebiet werden. Gemeint ist der Reinhardswald, der auch als „Schatzhaus der europäischen Wälder“ oder „Grimms Märchenwald“ bekannt ist. Insgesamt sind 7 sogenannte Vorrangflächen mit zusammen etwa 2000 Hektar (= 20 Millionen m²) im tausendjährigen Reinhardswald für die Bebauung mit Windanlagen ausgewiesen worden.Der massive Widerstand der betroffenen Bürger wird von der Landesregierung ignoriert. Die Natur Aller fällt der Profitgier Einzelner zum Opfer. Die ersten 18 Anlagen sind kürzlich genehmigt worden. Und das wäre erst der Anfang: Drei Flächen stehen darüber hinaus zur Verfügung. Insgesamt könnten 50 oder mehr dieser gigantischen Windanlagen im Reinhardswald gebaut werden.
Aus einer ehemaligen Friedens- und Umweltschutzorganisation wurde eine Partei der Zerstörung. Mehr …

Archivmeldung vom 30.11.2018: Wirtschaftsinteressen machen lebende Wesen zu Objekten / Sachen, deren Nutzen im Vordergrund stehen. Dies steht einem Tierschutz massiv entgegen. Das sehen wir an dem Beispiel Kühe, die nur noch als Objekte für die Produktion von Milch und Fleisch dienen. Hierzu folgender Beitrag: Das System Milch . Dabei ist es jedoch so, dass ein Milchkonsum für die menschliche Gesundheit nicht gut ist. Dass sie gesund wäre ist ein Irrglaube, der durch Wirtschaftsinteressen und Werbung in die Köpfe der Menschen gepflanzt wurde. Wir leben in einer durch und durch kranken Gesellschaft in der auch die Menschen zu Objekten gemacht werden und als Verbraucher wiederum der Wirtschaft dienen.

02.02.2022: Über 200.000 Unterschriften gegen Einschüchterungsklagen. Die Coalition against SLAPPs in Europe (CASE), der das Umweltinstitut angehört, übergibt 213.432 Unterschriften an die EU-Kommission. Gemeinsam mit der Koalition gegen SLAPPs in Europa haben wir über 200.000 Unterschriften an die Vizepräsidentin der EU-Kommission Vera Jourová übergeben, mit denen wir ein starkes europäisches Anti-SLAPP-Gesetz fordern. Im Kampf gegen SLAPP von Südtirol nach Brüssel. Seit der Südtiroler Landesrat für Landwirtschaft und über 1370 Obstbäuerinnen und Obstbauern Strafanzeigen gegen mehrere Mitarbeiter:innen des Umweltinstituts gestellt haben, wissen wir aus eigener Erfahrung, wie stark strategische Klagen gegen öffentliche Beteiligung (englisch SLAPPs) die Arbeit von NGOs erschweren und Aktivist:innen persönlich bedrohen können. Deshalb schlossen wir uns der Koalition gegen SLAPPs in Europe (CASE) an und starteten gemeinsam mit der Organisation "Rettet den Regenwald" eine Petition, mit der wir die EU-Kommission dazu auffordern, dem Justizmisbrauch durch SLAPPs in Europa den Riegel vorzuschieben. Rettet den Regenwald wurde in einem ähnlichen Fall wie dem unseren vor Gericht gezerrt, weil der Verein die Regenwaldvernichtung eines Palmölkonzerns in Asien angeprangert hatte. Wir fordern ein europäisches Anti-SLAPP-Gesetz. Mehr …

Überraschende Wendung im Südtiroler Pestizidprozess.  Der fünfte Verhandlungstag im Südtiroler Pestizidprozess brachte vergangenen Freitag eine überraschende Wendung: Auch der letzte Kläger zog unerwartet seine Anzeige gegen das Umweltinstitut zurück. Zugleich machte er brisante Aussagen, die den Südtiroler Landesrat Arnold Schuler in Erklärungsnot bringen. Seit September 2020 läuft nun bereits der Prozess in Bozen gegen unseren - derzeit für sein Bundestagsmandat freigestellten - Agrarexperten Karl Bär wegen einer Kampagne des Umweltinstituts im Jahr 2017. Damals hatten wir mit einem satirischen Plakat im Stil der Südtiroler Tourismuswerbung auf den hohen Pestizideinsatz in den Apfelplantagen der beliebten Urlaubsregion aufmerksam gemacht. Mehr … 

01.02. Der Kampf ums Wasser. Tesla, Coca-Cola, Tagebau. In Deutschland wird das Grundwasser knapp. Gleichzeitig steigt der Wasserbedarf: in der Landwirtschaft, in neuen Industrien wie bei Tesla in Grünheide – oder in der Lausitz, wo Tagebaulöcher zu Seen werden sollen. Doch der Protest dagegen nimmt zu. Mehr …

31.01. neu: «Blinder» Einsatz des Insektengifts Cypermethrin im Wald. Das Insektengift Cypermethrin wird im Schweizer Wald in grossen Mengen auf geschlagene Baumstämme gespritzt. Es soll den Borkenkäfer fernhalten. Wie Cypermethrin auf Waldlebewesen wirkt, wurde vor seiner Zulassung allerdings nie untersucht. Kürzlich bewilligte das Parlament grössere Holzlager im Wald. Es provoziert damit einen entsprechend höheren Gifteinsatz. Mehr … 

Empörung über Zustimmung zur Widergenehmigung zweier hormonschädlicher Pestizide. PAN Europe erwägt Klage. Die EU-Mitgliedstaaten stimmten letzte Woche für die erneute Genehmigung von Flumioxazin und Cypermethrin, zwei Pestizide mit hormonell schädlichen Eigenschaften. Cypermethirn ist zudem hoch-bienengefährlich. Die Entscheidung der Mitgliedstaaten steht im völligen Widerspruch zum Europäischen Green Deal, der das Vorsorgeprinzip und den Schutz der biologischen Vielfalt stärkt und darauf abzielt, endokrine Disruptoren (EDCs) schrittweise vom Markt zu nehmen. PAN Europe erwägt daher, vor Gericht zu gehen. Mehr … 

Durchführungsverordnung (EU) 2021/2049 der Kommission vom 24. November 2021 zur Erneuerung der Genehmigung für den Wirkstoff Cypermethrin als Substitutionskandidat gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln und zur Änderung des Anhangs der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 der Kommission (Text von Bedeutung für den EWR) Mehr … 

30.01. Ackergifte? Nein Danke! Frühjahrszeit ist Spritzzeit. Mit dem Frühling beginnt auch wieder die Spritzsaison auf vielen Äckern und Feldern. Pestizide sollen Pflanzen vor Schädlingen, Pilzbefall und Konkurrenz durch "Unkräuter" schützen, doch die Ackergifte sind keineswegs harmlos: Pestizide gefährden als Rückstände in Lebensmitteln und über Abdrift die menschliche Gesundheit; töten nicht nur "Zielorganismen", sondern auch Nützlinge wie Bienen und andere Bestäuber; zerstören die Nahrungsgrundlage für Insekten, Vögel und andere Feldtiere und tragen so wesentlich zum Artensterben bei; landen über Verwehungen auch auf biologisch bewirtschafteten Feldern, Randstreifen, Feldwegen, Gärten und in Gewässern. Mehr … 

19.01. Wider die Natur. Umweltschutz kann nur gelingen, wenn der Mensch seinen Kontrollwahn aufgibt und sich als Teil der Natur erlebt. „Ein Baum — das ist doch so ein grünes Ding, das manchmal in einer Netflix-Serie hinter den Hauptdarstellern rumsteht!?“ Viele Großstadtmenschen, und speziell jüngere, kennen die Natur nur vom Hörensagen. Abgetaucht in ihre virtuelle Welt spüren sie oft nicht einmal mehr, dass ihnen etwas fehlt. Diese Entwicklung ist fatal, nicht nur für die Gesundheit des Einzelnen, die natürlich von einem Waldspaziergang mehr profitiert als vom Gang über ein leer stehendes Fabrikgelände. Tragisch ist Naturvergessenheit auch, weil Umweltschutz, der nicht durch eigenes Erleben und Liebe zum Lebendigen unterstützt wird, nur eine abstrakte moralische Forderung bleibt. Neben der Gleichgültigkeit gegenüber Wildtieren, Pflanzen und Landschaften findet man unter „zivilisierten“ Menschen oft sogar die Angst vor allem Natürlichen. Daraus entspringt das wahnhafte Bedürfnis, die Mitwelt menschlicher Kontrolle zu unterwerfen. Gegen den Klimawandel wollen wahnwitzige Techno-Milliardäre jetzt sogar die Sonne auf eine menschenverträgliche Temperatur herunterdimmen. Und gegen ein winziges Virus — auch dieses ist ein Stück Natur — fällt den Regierenden nur Chemie und noch mehr Kontrolle ein. Wir müssen diesen Trend umkehren und lernen, dass wir alle ein Teil der Natur sind. Mehr … 

18.01. Coca-Cola gibt Plan für dritten Brunnen in Lüneburg auf. Lüneburg (dpa/lni) - Coca-Cola wird nun doch keinen dritten Trinkwasserbrunnen im Landkreis Lüneburg bauen. Es gebe aufgrund der sinkenden Nachfrage nach Mineralwasser keinen Bedarf mehr, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Einen Antrag für die Wasserentnahme werde das Unternehmen deshalb vorerst nicht einreichen. Kritiker des umstrittenen Projekts begrüßten die Entscheidung des Konzerns. Seit Jahren hatte Coca-Cola über sein Tochterunternehmen Apollinaris an dem Vorhaben gearbeitet. Anfang des Jahres 2021 hatte es deshalb bereits Testbohrungen gegeben. Geplant war die Errichtung eines Brunnens, um jährlich bis zu 350 Millionen Liter Wasser aus 195 Metern Tiefe zu fördern. Aus der Bevölkerung hatte es wegen des geplanten Brunnens immer wieder Kritik und Proteste gegeben. Mehr …

13.01.2022: Tierversuche im Bundesländervergleich. Größte Tierverbraucher sind Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Von den insgesamt mehr als 2,5 Millionen Tieren, die in Deutschlands Laboren leiden und sterben, geht fast die Hälfte auf das Konto dreier Bundesländer. Diese Top 3 der Negativrangliste zu Tierversuchen des bundesweiten Vereins Ärzte gegen Tierversuche sind Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Der Ärzteverein appelliert an die neue Bundesregierung und die Länder, einen Schlussstrich unter Tierversuche zu ziehen und endlich den Ausstieg zugunsten innovativer, humanbasierter Methoden in die Wege zu leiten. Bayern führt aktuell mit 439.303 Tieren und damit 17,3 % der bundesweiten Gesamttierzahl von 2.533.664 Tieren die Negativ-Rangliste zu Tierversuchen im Bundesländervergleich der Ärzte gegen Tierversuche an. Den zweiten Platz belegt Baden-Württemberg mit 397.757 Tieren bzw. 15,7 %, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 388.739 Tieren bzw. 15,3 %. Mehr … 

12.01. Deutsche Bahn will ab 2023 auf Glyphosat verzichten. Vor drei Jahren entschied die Deutsche Bahn, auf den Einsatz des Unkrautvernichters Glyphosat verzichten zu wollen. Nun erklärt die Bahn, den Zeitplan einhalten zu wollen – und nennt Alternativen für die Gleispflege. Mehr …

Archivmeldung vom 11.12.2018: Endlager Meer war lang erlaubt - 1μg Plutonium reicht aus für den Tod. Seit 2000 keine Messungen mehr

16.11.2021: Augsburg muss tierversuchsfrei bleiben! In den 38 Jahren seines Bestehens wurden am Klinikum Augsburg keinerlei Tierversuche durchgeführt, sondern klinische Forschung auf hohem Niveau betrieben. Nun will die Stadt mit Steuermitteln eine „Versuchstier“haltung für 23.400 Mäuse sowie Tierversuchslabore am neuen Medizin-Campus der Universitätsklinik Augsburg bauen, deren Kosten mit 35 Millionen Euro veranschlagt werden. Damit werden zahlreiche Forschungseinrichtungen und Arbeitsmittel erstellt sowie 101 neue Professuren geschaffen, die teilweise mit Tierexperimentatoren besetzt werden könnten. Die Inbetriebnahme ist für 2030 geplant. Ein Labor im Sigma-Park mit Kapazitäten für 2.500 Mäuse und 400 Ratten soll als „Interimslösung“ allerdings schon 2023 in Betrieb genommen werden. Mehr … 

05.11.2021: Die Aufwärtsspirale. Wir können den umweltschädlichen Teufelskreis verlassen und in eine Kreislaufwirtschaft eintreten. Wiederverwertung statt Verschleiß: Dieses Prinzip des Wirtschaftens ist an und für sich nicht neu. Noch immer aber scheinen viele Hersteller und Endverbraucher es nicht verstanden zu haben, obwohl wir so viel Zeit für eine Kehrtwende nicht mehr haben. Der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) warnt: „Rund 16.000 Kilogramm Rohstoffe verbraucht jeder Mensch in Deutschland — pro Jahr!“ Und nur maximal 12 Prozent davon stammten aus dem Recycling. Das müsste nicht sein, denn eine konsequente Kreislaufwirtschaft wäre schon lange machbar. Mehr … 

16.10.2021: Mit Drohnen gegen Mäh-Tod – Jäger wollen Rehkitz-Rettung ausbauen 

Die EU muss Wälder schützen, statt sie für die Energiegewinnung zu verbrennen. 

Tesla in Brandenburg – Verbände und Bürger bemängeln Verfahren und mangelnde Beteiligung. Die Umweltverbände und Bürger fordern eine Neuauslegung der Tesla-Bauunterlagen und eine Wiederholung des Erörterungstermins. Sie bemängeln Fehler im Verfahrensablauf und die Verkürzung von Fristen. Am Donnerstag (14.10.) endete eine dreiwöchige Online-Erörterung von über 800 Einwänden gegen das gigantische Vorhaben des US-Konzerns Tesla im brandenburgischen Grünheide. Eine Waldfläche von 250 Fußballfeldern musste bereits weichen. Durch immer neue Vorhaben in dem Wasserschutzgebiet und dem damit verbundenen steigenden Wasserverbrauch bestehen in der häufig von Dürren betroffenen Region Sorgen von Anwohnern und Naturschützern. Währenddessen treibt der Autobauer seine Pläne weiter voran. Mehr …

 

30.09.2021: Das schmutzigste Geschäft der Welt. Von Klimaschützern zu Staatsfeinden? US-Präsident Joe Biden hat bereits am Tag seiner Amtseinführung die Genehmigung für den Bau der Pipeline „Keystone XL“ widerrufen. Der Pipeline-Neubau sollte mitten in der Klimakrise extrem klimaschädliches Teersand-Öl aus Kanada in die USA pumpen. Während die fossile Lobby tobte, gab es international ein großes Aufatmen der Klima- und Umweltaktivist:innen, der betroffenen indigenen Völker und jener, die sich für sie einsetzten. Aus Klima- und Umweltschutzperspektive ist klar: Teersand muss im Boden bleiben. Doch durch die vorläufige Anwendung des CETA-Abkommens wächst der Absatz von Teersand-Öl aus Europa. Ein Grund mehr, das vollständige Inkrafttreten zu verhindern. Mehr … 

Radioaktive Belastung von Pilzen und anderen Waldprodukten – interaktive Karte 

19.09.2021 neu: EU will Empfehlung statt Verbot. Antibiotika-Beschränkung bei Tieren abgelehnt 

Neue Phänomene gefährden den Obstbau. Klima, neue Krankheiten und Insekten: Obstbau-Berater blickt besorgt in die Zukunft 

06.09.2021 neu: Widersprüche in der Massentierhaltung

Schulmilch – EU-Schulprogramm fördert Tierleid mit 100 Millionen Euro 

Olympia 2020: Tierquälerei im olympischen Reitsport 

Fordern Sie die Deutsche Bahn auf, aus dem “Maya-Zug”-Projekt auszusteigen und Mexikos Regenwald zu schützen! 

14.08.2021 neu: Rattengifte - Warum bergen Rattengifte Risiken für viele Tierarten? Warum werden sie trotzdem angewendet? Wie können wir vorsorgen, um den Einsatz solcher Gifte möglichst zu verhindern? 

07.07.2021 neu: Plastikverschmutzung könnte sich bis 2025 verdoppeln  

Podcast 2021-22 - Ein schockierender Fund auf dem Meeresboden 

15.06.2020 neu: Gift im Honig, tote Bienen - Rumänische Imker schlagen Alarm BR-Doku

04.06.2020 neu: Woher kommt der „ach so grüne“ Ladestrom der E-Autos  



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